Will Triprebel Hotels schaden? Neues Hotel-Buchungsportal nutzt Schlupflöcher in Stornobedingungen – Hotelzimmer werden storniert und neu zu niedrigeren Preisen gebucht

Hamburg – Schon vor einem Jahr startete triprebel.com in der Betaphase, nun will das neue Buchungsportal mit einer Pressemitteilung neu auf sich aufmerksam machen. Der Nutzen für Hotelpartner ist zweifelhaft: „Nach der Buchung prüfen unsere Suchroboter jeden Tag den gebuchten Hotelpreis: Sinkt dieser im Nachhinein, storniert Triprebel den alten Tarif und bucht auf das neue Angebot um“, erläuterte Gründer Carlos Borgos in seinem Kommuniqué. Mit anderen Worten: Triprebel.com trickst Hotels aus und kann ihnen damit einen wirtschaftlichen Schaden zufügen.

Triprebel-Hotelsuche in Berlin / Screenshot: triprebel.com

Natürlich will man gleichzeitig beschwichtigen: Man helfe Hotels dabei, Upgrades anzubieten und so Kunden zu binden, notierte dazu Co-Grüner Gernot Supp. Man wolle „Nachfragen besser“ verhandeln und so „Planungssicherheit“ herstellen, so die Macher von Triprebel. Ob das in dieser Art den Hotelpartner tatsächlich nützt, ist fraglich.

Triprebel.com verzeichnet nach eigenen Angaben rund 10.000 Besucher monatlich. Etwa 200.000 Hotels in ganz Europa seien buchbar. Nun wollen die Gründer per Crowdfunding weiteres Kapital einwerben.

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