Bettensteuern: Hamburger Hotelier zieht vor Bundesverfassungsgericht – Verfassungsbeschwerde gegen Citytax in Hamburg als Antwort auf Rückschlag vor Bundesfinanzhof – Grundsatzurteil als Ziel

Es regt sich Widerstand in der Hotellerie: Klagen gegen die Bettensteuern gibt es nun Osnabrück, Erfurt und Jena

(Hamburg, 17. Juli 2015) Enttäuschung und Unverständnis unter Hoteliers: a(Hamburg, 17. Juli 2015) Enttäuschung und Unverständnis unter Hoteliers: Die kürzlich vom Bundesfinanzhof abgewiesenen Revisionsverfahren gegen die Bettensteuern in Hamburg und Bremen haben ein Nachspiel. Nun will ein Hamburger Hotelier vor das Bundesverfassungsgericht ziehen. „Wir werden nun Verfassungsbeschwerde einlegen“, sagte Rechtsanwalt Gero Tuttlewski zum „Hamburger Abendblatt“, der für die Betreiber des Hotels Bergedorfer Höhe tätig ist. Die Bettensteuer sei u.a. deshalb verfassungswidrig, da sie gleichwertig zur Umsatzsteuer sei, so der Jurist. Ziel ist es, mit Hilfe der Branchen-Spitzenverbände Dehoga und IHA, ein Grundsatzurteil zu erstreiten.Die kürzlich vom Bundesfinanzhof abgewiesenen Revisionsverfahren gegen die Bettensteuern in Hamburg und Bremen haben ein Nachspiel. Nun ließ Gastor-Unternehmer Eugen Block (u.a. Grand Elysee Hotel in Hamburg) durch seinen Anwalt verkünden, dass man nun vor das Bundesverfassungsgericht ziehen wolle.

Gastgewerbe: Umsatz steigt in ersten fünf Monaten des Jahres leicht an – Rückschlag für Hotels im Mai

(Wiesbaden, 17. Juli 2015) Die Erfolgsgeschichte geht weiter, wenn auch auf niedrigem Niveau: In den ersten fünf Monaten des Jahres stieg der Umsatz im gesamten Gastgewerbe um real 0,7 Prozent (nominal +3,3%). Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Allerdings just im Wonnemonat Mai mussten die Hotels in Deutschland ein Umsatzminus von real -19 Prozent (nominal +0,2%) hinnehmen.

Bessere Imagewerbung für Gastronomie gibt es nicht – Vorzeige-Azubi Merle Pelikan im Inforadio-Interview: Ausbildung im Gastgewerbe ist „purer Genuss“

Merle Pelikan

(Kiel, 17 Juli 2015) Sie hat eine der höchsten Punktzahlen in den Abschlussprüfungen erreichte: Restaurantfachfrau Merle Pelikan schloss ihre Ausbildung im Sellhorns Gasthof in Tangstedt mit Bravour ab. Im Interview mit dem „Inforadio“ des Dehoga-Landesverbandes Schleswig-Holstein preist die die Karriere im Gastgewerbe als „puren Genuss“ an – besser könnte man es nicht formulieren. Natürlich sei es auch anstrengend, so die junge Frau. Aber wenn man „motiviert ist und generell ein bisschen Spaß haben möchte“, kann man viel Freude erleben. Ihr Rat für andere Azubi: „Keine Scham vor Fragen haben, es gibt keine blöden Fragen! Alles nachfragen und nachlesen was man möchte! Man muss Neugierde zeigen und Leidenschaft für diesen Beruf!“ So hört sich Imagewerbung für eine Ausbildung in der Gastronomie an!

Ferienhotels für Investoren genauso spannend wie Businesshotels

A-ja Resort, Warnemünde

(Berlin, 17. Juli 2015) Resorts sind so ertragreich wie Stadthotels: Beim Netto-Umsatz pro verfügbarem Zimmer (Revpar) liegen profilierte Ferien- und Business-Hotels in etwa gleich auf. Der Revpar beträgt dabei 53 Euro bei Ferienhotels versus 55 Euro bei Business-Hotels. Daneben bieten Zusatzleistungen in der Ferienhotellerie ein hohes Umsatzpotenzial: Während der reine Logisumsatz pro verfügbarem Zimmer (Revpar bei 53 Euro liegt, ist der durchschnittliche Gesamtumsatz pro Zimmer (Trevpar) in der Ferienhotellerie signifikant höher (103 Euro). Dies geht aus einer neuen Studie von Treugast und Deutsche Immobilien hervor.