Was bieten die Best-Preis-Zimmer? Suite oder Besenkammer

(Duisburg, 01. Juli 2015) Sie heißen Best-Price-, Super-Spar- oder Low-Cost-Zimmer: Entscheidet sich der Urlauber für diese Zimmervariante, kann er Geld sparen. Doch auf wie viel Luxus und Komfort muss er dann verzichten? Das Reisemagazin „Clever reisen“ hat sich die Angebote genauer angesehen.

Ähnlich wie Billigflieger ihre Tickets verscherbeln, bieten Reiseveranstalter ihre Hotelzimmer zu Low-Cost-Preisen an. Es gibt sie in vielen Hotels an allen wichtigen Küsten von Antalya bis zur Algarve. In den Hauptkatalogen werden sie nicht unbedingt beworben, zu finden sind sie aber im Preisteil und in den Buchungssystemen der Reisebüros. Es gibt zwei Arten dieser Sparzimmer-Angebote: Zimmer mit gleichem Standard wie die normalen Doppelzimmer, davon sind aber nur wenige verfügbar oder Sparzimmer mit Einschränkungen, die aber die ganze Saison angeboten werden.

„So lange der Vorrat reicht“, heißt es bei einigen Veranstaltern. In diesen Katalogen wird unter dem Namen „Sparzimmer“ eine begrenzte Anzahl der exakt gleichen Zimmer zu reduzierten Preisen angeboten. Wer günstig wohnen will, muss sich also beeilen. Das kann sich lohnen: So kostet ein zweiwöchiger All-inclusive-Urlaub im First-Class-Hotel Borneo auf Mallorca in der Hochsaison 799 statt 911 Euro. Das entspricht einer Ersparnis von 112 Euro.

Zimmer mit Standard, aber ohne Meerblick
„Die Best-Price-Zimmer erfüllen in der Regel die Standards“, erklärt Jürgen Zupancic, Chefredakteur von „Clever reisen“, „Allerdings ist oft die Lage schlechter.“ Also kein Meerblick, sondern Lage zum Hof oder direkt an den Aufzügen. Die Zimmer können auch kleiner sein oder weniger Komfort im Bad bieten. Das sollte dann aber klar in der Ausschreibung markiert sein.

Preisbeispiele Sparzimmer: Bis zu 25% sparen
Schnellbucher werden belohnt: Einige Reiseveranstalter bieten kleine Kontingente normaler Standardzimmer bis zu 25 Prozent günstiger an. So zahlen Urlauber zum Beispiel im Vier-Sterne-Plus-Hotel Alhambra Thalasso in Tunesien für eine Woche Flug und Halbpension nur 509 statt 561 Euro, wenn sie ein Spar-Zimmer buchen. „Auch hier muss niemand befürchten, in der Besenkammer zu landen“, weiß Zupancic, „Ein Standard-Doppelzimmer ist dem Gast garantiert. Und mehr noch: Mit ein bisschen Glück springt bei diesem Angebot eine Junior-Suite heraus.“

Noch mehr sparen Urlauber im Hotel Platja Daurada in Can Picafort auf Mallorca: Bei einem 14-tägigen Aufenthalt im Spar-Doppelzimmer gibt es Sparmöglichkeiten von über 400 Euro – und das ohne Leistungseinschränkung.

Fazit: Bei Low-Cost-Zimmer muss mit kleinen Leistungseinschränkungen gegenüber den Standard-Doppelzimmern, z.B. bei der Lage, Größe oder der Extra-Ausstattung gerechnet werden. Bei manchen Angeboten gibt es keine Einschränkung, dafür besteht nur ein kleines Kontingent. Wer hier früh bucht, der spart.

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