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Studie: 66% für anonymisierte Bewerbungsverfahren

(Hamburg, 23. November 2010) Klares Ja für anonymisierte Bewerbungsverfahren: 66 Prozent der Deutschen finden eine Systemumstellung bei Jobausschreibungen gut. Knapp jeder dritte Bundesbürger hat sich bei der Jobsuche aufgrund des Alters, der Herkunft oder anderer persönlicher Angeaben schon benachteiligt gefühlt. Weitere 26 Prozent der Bundesbürger kennen dieses Problem von Freunden oder Verwandten. So das aktuelle Ergebnis einer Online-Umfrage des Hamburger Markt- und Trendforschungsinstituts Eears and  Eyes. Dabei wurden 1.275 Bundesbürger ab 18 Jahren konkret nach Benachteiligung durch Alter, Geschlecht, Aussehen, Familienstand oder Herkunft bei einem Bewerbungsverfahren befragt.

Stellen-Angebote - Foto: © Eisenhans/fotolia.com

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Beim sog. anonymisierten Bewerbungsverfahren enthalten schriftliche Bewerbungen weder Foto noch persönliche Angaben wie Name, Geburtsdatum und Geburtsort. Dadurch sollen Bewerber nur noch nach ihrer fachlichen Qualifikation beurteilt werden.

Zwei Drittel der Befragten finden diese Idee positiv. Das ändert sich jedoch mit der Sichtweise: Vom Standpunkt eines Personalchefs gesehen befürwortet nur noch jeder Dritte diese Auswahlmethode. Hinsichtlich der Wirksamkeit des anonymisierten Bewerbungsverfahrens sind die Bundesbürger geteilter Meinung. 44 Prozent denken, dass es zumindest teilweise zu mehr Gerechtigkeit und weniger Diskriminierung führen kann, 49 Prozent stehen dem Ganzen jedoch eher skeptisch gegenüber. Und nur sieben Prozent sind davon überzeugt, dass Bewerber schon heute ausschließlich nach ihrer Qualifikation ausgewählt werden.

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Diese – und andere – Fragen stellen sich nun:

  • Welche Herausforderungen kommen durch anonymisierte Bewerbungsverfahren auf die Betriebe zu?
  • Bringt das anonyme Bewerbungsverfahren mehr Effizienz bei der Auswahl der richtiger Bewerber?

hotel.de Blitzumfrage zu Bettensteuer: Mehrheit der Reisenden würde Buchungsverhalten ändern

(Nürnberg, 12. Oktober 2010) Eine Blitzumfrage von hotel.de unter seinen Buchungskunden zum aktuell heiß diskutierten Thema “Bettensteuer” bringt bemerkenswerte Ergebnisse ans Licht: Immerhin fast ein Drittel (30%) der über 1.000 Umfrageteilnehmer spricht sich für eine solche Kulturtaxe aus, wenn mit den Einnahmen daraus wirklich kulturelle Angebote gefördert werden würden.
Eine deutliche Mehrheit von 70 Prozent ist erwartungsgemäß gegen die Einführung der “Bettensteuer”. 57 Prozent der befragten Gegner würde bei einer flächendeckenden Einführung einer solchen Zusatzabgabe sogar ihr Buchungsverhalten ändern: Etwas mehr als die Hälfte (53,3%) der Reisenden würde demgemäß auf günstigere Hotels ausweichen, um die Kostenerhöhung aufzufangen. Soweit möglich, würde die verbleibende knappe Hälfte versuchen, Hotels in umliegenden Ortschaften, in denen keine Kurtaxe anfällt, zu buchen.

Manager der Reiseindustrie befürchten Verteuerung von Städtereisen in Deutschland
Die von der Stadt Köln beschlossene und umgesetzte Erhebung einer sogenannten Bettensteuer für Hotel-Übernachtungen wird nach Einschätzung der deutschen Reiseindustrie bundesweit Schule machen und Nachahmer unter weiteren Städten und Gemeinden finden. Bei einer Erhebung unter Entscheidern der deutschen Reiseindustrie äußerten 88 Prozent aller Befragten die Befürchtung, dass in absehbarer Zeit auch andere Kommunen dem Beispiel von Köln folgen und eine Bettensteuer erheben werden. Dadurch werden Städtereise innerhalb Deutschlands spürbar teurer. In Köln wird seit dem 1. Oktober 2010 eine Steuer in Höhe von fünf Prozent auf den Übernachtungspreis in einem Hotel aufgeschlagen, der der Kommune zufließt.

In der im Auftrag des Travel Industry Club von dem auf die Touristik spezialisierten Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Trendscope erhobenen Umfrage vertraten 81 Prozent der Befragten die Ansicht, dass es für die Erhebung der Bettensteuer durch die Kommune keinerlei Rechtfertigung gibt. Die in dem “Top 500 Entscheider-Panel der Reiseindustrie” zusammengefassten Manager vertreten zudem mehrheitlich die Ansicht, dass sich Geschäfts- und Privatreisende gegen die weitere Besteuerung von Hotelübernachtungen durch Städte und Gemeinde zur Wehr setzen sollten. Insgesamt erklärten 77 Prozent der Befragten, die Reisenden sollten gegen die Bettensteuer protestieren.

Wer letztendlich die Mehrkosten durch die neue Abgabe zu tragen hat, steht bei den Managern der Reiseindustrie außer Frage: nur zwei Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die Hotels ihre Gäste von der Bettensteuer verschonen und die Abgabe übernehmen werden. Dagegen sind 98 Prozent der Befragten der Überzeugung, dass die Hotels die Abgabe voll an ihre Gäste durchreichen werden. Ebenso deutlich ist die Einschätzung der Frage, ob die neue Bettensteuer in irgendeiner Weise zu einer Verbesserung des Aufenthaltes beitragen wird. Diese Erwartung teilt keiner der 254 Manager, die sich in der letzten Septemberwoche 2010 an der Umfrage beteiligt hatten.

Fritz Pütz, Vice President des Travel Industry Clubs: “Nach der von der Bundesregierung beschlossenen Luftverkehrsabgabe ist die Bettensteuer in diesem Jahr ein weiterer Angriff auf die Reisekasse der Verbraucher und gleichzeitig auch ein Schlag gegen die Reise- und Beherbergungsindustrie. Der Aufenthalt in Städten, die eine zusätzliche Steuer zur Konsolidierung ihrer Kasse erheben, wird zweifellos unattraktiver. Und die Hotels an Standorten mit Bettensteuer werden die Verweigerung der Gäste zu spüren bekommen”.
“Es ist schwer nachzuvollziehen, warum eine Kommune im Alleingang die Möglichkeit erhält, sich an Urlaubern und Geschäftsreisenden zu bereichern, zumal der Steuer keine erkennbare Gegenleistung entgegensteht”, fügte Fritz Pütz hinzu.

Gewinnen Sie ein “Freshness Date” mit dem TV Hotel- und Restaurantexperten Heinz Horrmann

Umfrage für das Mr. Proper Profi-Barometer – Saison 2010: Top oder Flop?

Machen Sie mit bei der Umfrage für das Mr. Proper Profi-Barometer. Unter allen Teilnehmern verlost P&G Professional ein “Freshness Date” mit dem TV Hotel- und Restaurantexperten Heinz Horrmann.

Unter allen Umfrage-Teilnehmern verlost P&G Professional ein “Freshness Date” mit dem TV Hotel- und Restaurantexperten Heinz Horrmann.

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Wie hat sich die Mehrwertsteuersenkung auf Ihr Hotel ausgewirkt? Lässt das Rauchverbot die Gäste ausbleiben? Was macht einen gelungenen ersten Eindruck aus? P&G Professional ist an Ihrer Meinung interessiert und bittet Sie, am Mr. Proper Profi-Barometer teilzunehmen. Nehmen Sie sich fünf Minuten Zeit, um acht Fragen zum aktuellen Geschäftsklima und zu Ihrer Einschätzung für künftige Entwicklungen zu beantworten.

Als Dankeschön verlost P&G Professional unter allen Teilnehmern ein „Freshness Date“ mit dem TV-Star und Journalisten Heinz Horrmann. Gewinnen Sie für Ihr Hotel oder Restaurant einen exklusiven Beratungstermin mit dem Branchenkenner. Heinz Horrmann erarbeitet mit Ihnen einen 10-Punkte-Plan für Ihren maximalen Geschäftserfolg 2010. Der Gewinner wird am 20. September benachrichtigt.

Stattfinden wird die Beratungssession am 24. September 2010.
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Weitere Informationen über P&G Professional

Hoteldirektorenvereinigung: Stadthotels schaffen Trendwende

(Bad Honnef, 19. Mai 2010) Die Hotelbranche hat Grund zur Zuversicht. Wie eine Umfrage unter den 143 Mitgliedern der Hoteldirektorenvereinigung Deutschland e.V. (HDV, Bad Honnef) zur aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung zeigt, rechnet der Verband nach schwierigen Vorjahren mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von fünf Prozentpunkten im laufenden Geschäftsjahr. Gezielte Neuinvestitionen sollen die positive Entwicklung stützen.

80 Prozent der Befragten erwarten 2010 im Mittel Zuwächse von fünf Prozent und in der Spitze bis zu 17,5 Prozent. Nur zehn Prozent rechnen mit einer Stagnation gegenüber dem Vorjahr. Indes schätzen weitere zehn Prozent die Entwicklung der Hotellerie immer noch düster ein. Sie befürchten Einbußen zwischen fünf und 25 Prozent im laufenden Geschäftsjahr. Die in der HDV zusammen geschlossenen Mitglieder repräsentieren rund 350 Häuser mit mehr als 40.000 Zimmern, etwa 20.000 Mitarbeitern und einem geschätzten Jahresumsatz von mehr als zwei Milliarden Euro.

Tagungsgeschäft legt deutlich zu
Das Tagungsgeschäft zieht wieder deutlich an und so melden die Stadthotels mit sieben Prozent Wachstum rund zwei Prozent mehr Zuwachs als der Durchschnitt der befragten Hoteldirektorinnen und -direktoren insgesamt. „Wenn uns durch die Griechenland-Krise kein weiteres Ungemach droht ist die Trendwende geschafft, was mich besonders freut, denn die Stadthotellerie hatte besonders stark unter der Wirtschaftskrise zu leiden“, erklärte HDV-Vorsitzender Alexander Aisenbrey, der auch Hoteldirektor des Öschberghof Donaueschingen ist.

Gefragt nach der Investitionslage im Jahr 2010 – Mehrfachnennung möglich – gaben 40 Prozent der befragten Hoteliers an, zeitnah in neue Projekte zu investieren und in erster Linie Renovierungsarbeiten vorzunehmen. Vor allem die Absenkung der Mehrwertsteuer schafft hier zusätzlichen finanziellen Spielraum. Ein Viertel der Verbandsmitglieder will das eigene Verkaufsmanagement optimieren. 20 Prozent der Hoteldirektorinnen und -direktoren möchte in Qualitätssicherungsmaßnahmen investieren. Etwa 17 Prozent sehen sich optimal aufgestellt und planen derzeit keine zusätzlichen Maßnahmen.

Zukunft in der Spezialisierung
Weitgehende Einigkeit herrscht in der Frage nach der Ausgestaltung des „Hotels der Zukunft“. Klare Profile und Individualisierungsprozesse bestimmen den Branchentrend. Reine Nischenhotels drängen verstärkt auf den Markt. Sie verfolgen das „More-for-less-Prinzip“, bei dem einzelne Angebotsbereiche mit höchstem Luxus ausgestattet werden. Gleichzeitig wird in den Bereichen, die nicht zielgruppenrelevant sind, radikal gespart. Vier Sterne auf sieben Quadratmetern und luxuriöse Sportangebote bei fehlenden Zimmerschränken werden schon heute erfolgreich angeboten.

Wer eine weniger radikale Lösung anstrebt und etwa auf die ältere werdende Bevölkerung setzt, sollte sich verstärkt auf den Ausbau bestehender Gesundheitsangebote konzentrieren. Eine Lösungsmöglichkeit bietet „Wellness auf dem Zimmer“, also ins Bad integrierte Teilbereiche des Spa-Angebots. Als neue Zielgruppe gewinnen die sog. Lohas (Lifestyle of Health and Sustainability)  zunehmend Einfluss. Diese gut ausgebildete Konsumentengruppe mit überdurchschnittlichem Einkommen verlangt nach einem Produktangebot, das Nachhaltigkeit und Gesundheitsförderung verknüpft und lehnt einen verschwenderischen Umgang mit Ressourcen ab.

Opodo-Umfrage: Reiselust der Deutschen 2010 wieder höher

(Hamburg, 06. Januar 2010) Die Reiselust der Deutschen ist groß: Ob Fern- oder Pauschalreise, Städte- oder Shoppingtrip – mindestens ein Urlaub ist bei 96 Prozent dieses Jahr geplant, mehr als zwei Drittel sogar mindestens zweimal. Dies ist Ergebnis eine Umfrage von Opodo unter 978 Reisebuchern, die im Dezember durchgeführt wurde.

Leere Liegestühle sind 2010 an den Urlaubsstränden nicht zu erwarten. Die Reiselust der Deutschen ist groß (Foto: Opodo Ltd. Deutschland)

Leere Liegestühle sind 2010 an den Urlaubsstränden nicht zu erwarten. Die Reiselust der Deutschen ist groß (Foto: Opodo Ltd. Deutschland)

Während 63 Prozent dabei genauso oft wie letztes Jahr in die Ferne schweifen, beabsichtigt etwa ein Viertel häufiger zu verreisen als 2009. Die aktuelle Nachrichtenlage ist bei der Planung der schönsten Zeit des Jahres nur von geringer Bedeutung. Themen wie die Schweinegrippe (4%) oder Nachrichten von Terroranschlägen (15%) beeinflussen die Urlaubsplanung nur bei wenigen der Befragten. Lediglich die Finanzkrise führt bei fast der Hälfte (48%) zu einem kritischeren Blick auf die Reisekasse. So ist für knapp ein Drittel (31%) auch ein günstiger Preis ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl des passenden Urlaubs. Für die Mehrheit steht aber ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bei der Entscheidung für den passenden Urlaub im Vordergrund.

Die preisorientierten Urlauber sehen bei Frühbucher-Rabatten sogar bessere Chancen für ein Schnäppchen als bei der Last-Minute-Buchung. „War früher oft nur über die Last-Minute-Buchung ein richtiges Schnäppchen zu machen, so räumen die Reiseveranstalter aufgrund gesunkener Einkaufspreise und dem Wunsch nach größerer Planungssicherheit heute auch Frühbuchern enorme Rabatte ein“, erklärte Tom Reiter, Country Director von Opodo Deutschland, die Entwicklung auf dem Reisemarkt. Die Opodo-Umfrage zeigt übrigens auch, dass die Pauschalreise nicht mehr der Favorit der deutschen Urlauber ist. Zwar greift noch etwa ein Drittel gerne auf dieses Rundum-Sorglos-Paket zurück, jedoch favorisieren mehr Urlauber (47%) die individuelle Planung der Reisebestandteile. Uneins sind Frauen und Männer bei Städtereisen: Während es nur 29 Prozent der Männer in die pulsierenden Metropolen zieht, sind es bei den Frauen 42 Prozent, die die Aussicht auf Sightseeing und Shopping im Urlaub reizt.

Auf der Suche nach dem perfekten Urlaubsziel gewinnt das Internet zunehmend an Bedeutung. Die meisten Befragten (68%) stöbern gerne online in Reisecommunities oder schauen sich Bilder, Erfahrungsberichte und Urlaubstipps anderer Reisebegeisterter auf einem Online-Reiseportal an. Insbesondere bei Frauen spielt aber auch der persönliche Austausch mit Freunden und Verwandten eine wichtige Rolle. Über die Hälfte (52%) holt sich dort wertvolle Tipps, während es bei den Männern nur 36 Prozent sind.

Opodo ist ein Online-Reiseservice und wurde 2001 von neuen europäischen Fluggesellschaften, u.a. Lufthansa, gegründet. Seit Juni 2004 erhält Amadeus eine Mehrheitsbeteiligung.

Gastropolitik-Befragung – Streit um Mehrwertsteuersenkung: Vertrauen in die Politik schwindet

(Berlin, 04. Dezember 2009) Trotz Bekräftigung aus der Regierung schwindet das Vertrauen in die Politik: In Sachen Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen erwartet nicht einmal mehr die Hälfte der Hoteliers eine Umsetzung des im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Vorhabens zum Jahreswechsel. Knapp jeder Vierte rechnet sogar damit, dass das umstrittene Vorhaben ganz scheitert. Dies ist Ergebnis einer aktuellen “Gastropolitik“-Umfrage unter 277 Hotelentscheidern, die in der Onlineausgabe von “Top hotel” veröffentlicht wurde. Nur jeder Fünfte hofft auf eine Senkung irgendwann nach dem 1. Januar 2010. Damit hat der heftige politische Streit um die Steuersenkung zu einer gewissen Enttäuschung in der Branche geführt.

Doch die klare Mehrheit der Hoteliers (76%) läßt keinen Zweifel daran, dass die in Aussicht gestellte Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen von 19 auf sieben Prozent eine sehr hohe Bedeutung für ihren Betrieb hat. Eindeutig ist auch die Forderung nach einer Ausweitung auf die Gastronomie, die bislang leer ausging: 82 Prozent der Befragten fordern auch eine Steuersenkung für die leidgeprüften Restaurants, Kneipen und Bars. Experten benennen den Bedarf nach einer Steuerentlastung in der Gastronomie als wesentlich höher als in der Beherbergung. Doch die zähen Koalitionsverhandlungen hatten gezeigt, dass der avisierte Kompromiss von CDU/CSU und FDP nur eine Teillösung eben für die Hotellerie möglich machte. Die Cheflobbyisten vom Dehoga-Bundesverband und Hotelverband Deutschland (IHA) hatten stets ihre Position für eine Mehrwertsteuersenkung für das gesamte Gastgewerbe bekräftigt.

Die Unsicherheit, ob die im sog. Wachstumsbeschleunigungsgesetz vorgesehene Steuersenkung auch im Bundesrat durchsetzungsfähig ist – bislang verweigert Schleswig-Holstein die dringend benötigte Zustimmung – führt zur einer unverhohlenen Enttäuschung mit der Politik der neu gewählten Bundesregierung. Nur jeder Fünfte zeigt sich zufrieden mit der bisherigen Umsetzung des Koalitonsvertrages. Über ein Viertel ist weniger zufrieden und knapp ebenso viele sind gar nicht einverstanden mit dem politischen Ränkespiel.

Dagegen fällt die Bewertung der Lobbyarbeit des Dehoga umso positiver aus: Rund 60 Prozent gaben die Schulnoten Drei (Befriedigend) bzw Zwei (gut) und knapp 18 Prozent sogar eine Eins (sehr gut).

Die politische Unterstützung schlägt deutlich zugunsten der FDP aus. Wäre am nächsten Sonntag Bundestagswahl, würden über 54 Prozent der befragten Entscheider die Liberalen ankreuzen. CDU/CSU bekämen nur rund 19 Prozent der Stimmen, obwohl auch die Unions-Länderfürsten von Bayern und Baden-Württemberg mit Nachdruck die Mehrwertsteuersenkung forderten und eine Bundesratsinitiative einbrachten.

Daten zur aktuellen Befragung:

  • 277 Teilnehmer, davon 86% Entscheider aus der Hotellerie
  • Alter: 56% der Teilnehmer sind zwischen 40 und 59 Jahren alt, 32% zwischen 25 und 39
  • 83% der Befragten (bzw. ihr Betrieb) sind Mitglied im Dehoga, 17% im IHA

“Gastropolitik” ist ein Panel für Meinungsforschung in Hotellerie und gehobener Gastronomie. Regelmäßig werden Onlineumfragen zur politischen Meinungsbildung durchgeführt.

Studie von HRS.de: Jeder zweite Gast ist unzufrieden

Saubere Gästezimmer sind immer noch das Wichtigste: Deutsche Hotelgäste ärgern sich am häufigsten über mangelnde Sorgfalt bei der Reinigung der Zimmer. So sind 57 Prozent mit der Sauberkeit nicht zufrieden. Nur 44 Prozent gaben in einer Umfrage des Hotelbuchungsservice HRS.de, Köln, an, dass alles in Ordnung war.

Bemängelt wurden ferner durchgelegene Matratzen (42%), ein schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis im Hotel (42%) sowie mangelnde Servicebereitschaft und unfreundliches Servicepersonal (40%). Fazit der repräsentativen Erhebung: Fast jeder zweite Hotelgast (47%) hat sich schon mal über seine Unterkunft geärgert, wobei Männer im Hotel noch kritischer sind als Frauen.

Sparkassen Tourismusbarometer Deutschland: Reiseland Deutschland bei Urlaubern 2008 sehr beliebt

Quelle: Pressemitteilung, 26. November 2008

Deutschland steht bei Urlaubern weiterhin hoch im Kurs. Mit knapp 340 Millionen Übernachtungen jährlich ist Deutschland nach Spanien das beliebteste Reiseziel Europas. Im internationalen Vergleich verzeichnet Deutschland jedoch ein unterdurchschnittliches Wachstum. Während die Zahl der Reisenden weltweit um mehr als 6 Prozent auf 898 Millionen stieg und damit ein neuer Rekord erreicht wurde, bleibt das Wachstum in Deutschland mit rund 4 Prozent hinter dem weltweiten Niveau zurück. Zu diesen Ergebnissen kommt das Sparkassen-Tourismusbarometer Deutschland 2008 des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes.

“Um wettbewerbsfähig zu bleiben, sind laufende Investitionen in Infrastruktur und touristische Angebote sowie innovative Konzepte für den Tourismusstandort Deutschland von zentraler Bedeutung” erklärte Dr. Karl-Peter Schackmann-Fallis, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, anlässlich der Vorstellung des Sparkassen-Tourismusbarometers in Berlin. “Gleichzeitig müssen der wichtige Inlandsmarkt gestärkt, neue Auslandsmärkte erschlossen und das Image Deutschlands als attraktives Reiseland international geschärft werden”, so Schackmann-Fallis. Die relativ schwache Umsatzentwicklung, eine im internationalen Vergleich geringe Betriebsgröße, aber vor allem die vergleichsweise geringe Investitionsfreude bremsen die Dynamik der deutschen Tourismuswirtschaft.
Sparkassen und Landesbanken unterstützen die Tourismusbetriebe vor Ort, sind wichtiger Beratungs- und Finanzierungspartner. Allein im Jahr 2007 haben Sparkassen und Landesbanken 11 Mrd. Euro Kredite an das Gastgewerbe vergeben. Der Marktanteil liegt damit bei 50 Prozent.

Ziel des Sparkassen-Tourismusbarometers Deutschland ist eine Positionsbestimmung des Deutschlandtourismus im internationalen und nationalen Vergleich. Dazu wurde der Europäische Tourismus-Destinationsindex (DESTIX) entwickelt, ein umfassendes Indikatorensystem zur Messung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Tourismuswirtschaft. Das Barometer gibt Aufschluss über die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus, analysiert die Tourismusentwicklung im Vergleich zu Mitbewerbern und entwickelt nützliche Vorschläge und Empfehlungen für die am Tourismus beteiligten Akteuren. Das Sparkassen-Tourismusbarometer Deutschland wird in diesem Jahr erstmals vorgestellt und steht unter www.dsgv.de zum Download zur Verfügung.

Rauchverbote: geteiltes Echo im Gastgewerbe

Quelle: Dehoga-Bundesverband, 03. Juni 2008

Der aktuelle Branchenbericht des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband) zeigt, dass sich die Regelungen der Nichtraucherschutzgesetze sehr unterschiedlich auf das Gastgewerbe auswirken. Während in der getränkegeprägten Gastronomie fast zwei Drittel der Betriebe Umsatzeinbußen verbuchen, ist die Situation in der speisegeprägten Gastronomie und der Hotellerie deutlich entspannter. In der Hotellerie verzeichneten 63,2 Prozent keine Auswirkungen durch das Rauchverbot, 11,1 Prozent sehen ihre Geschäftslage sogar positiver. In der Gastronomie vermeldeten 41,6 Prozent keine Auswirkungen, 10,2 Prozent konnten von den Nichtraucherschutzgesetzen profitieren. „Im Gegensatz dazu herrscht bei den Kneipen und Bars mit nur einem Gastraum teilweise große Existenzangst. Umsatzverluste von 20 Prozent und mehr können nicht durch Kosteneinsparungen aufgefangen werden“, so Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin des DEHOGA Bundesverbandes.

Der DEHOGA spricht sich daher weiterhin für eine gesetzliche Kennzeichnungspflicht für Einraumbetriebe aus: „Unternehmer, die keinen separaten Raum für ihre rauchenden Gäste einrichten können, sollten selbst entscheiden, ob sie sich als Raucher- oder Nichtraucherlokal am Markt positionieren“, beschrieb Hartges den Standpunkt des Verbandes. Damit wäre auch dem berechtigten Anliegen der Nichtraucher ausreichend Rechnung getragen. „Im Übrigen gehört der Flickenteppich, der Wirte und Gäste gleichermaßen verunsichert, zugunsten einer bundesweit einheitlichen Lösung entsorgt“, forderte die DEHOGA-Hauptgeschäftsführerin.

Im Detail zeigt der Konjunkturbericht, an dem sich 1.400 Gastronomen und 1.600 Hoteliers in ganz Deutschland beteiligt haben, dass 48,2 Prozent der befragten Gastwirte deutlich rückläufige Umsätze seit Inkrafttreten der Regelungen hinnehmen mussten. 41 Prozent dieser vom Rauchverbot negativ betroffenen Gastronomen geben sogar Umsatzverluste von über 20 Prozent an.

Erwartungsgemäß sind in der Hotellerie mit 25,7 Prozent weniger Unternehmen von der Einführung der Rauchverbote negativ betroffen als in der Gastronomie. Während Hotelrestaurants kaum Probleme mit der Umsetzung der Rauchverbote haben, kommt es insbesondere bei vielen Hotelbars, die keine separaten Raucherräume einrichten können, zu deutlichen Umsatzrückgängen.

Am problematischsten ist die Situation bei den Kneipen und Bars sowie den Discotheken und Tanzlokalen: Hier melden 63,3 bzw. 59,7 Prozent Umsatzeinbußen in Folge der Nichtraucherschutzgesetze. Lediglich 29,8 bzw. 27,4 Prozent der Unternehmer verzeichnen keine nennenswerten Auswirkungen.

Die Ergebnisse des DEHOGA-Branchenberichts bestätigen den Trend früherer Umfragen. So hat das Marktforschungsinstitut CHD Expert im Februar 2008 für Niedersachsen und Baden-Württemberg ermittelt, dass durch die Rauchverbote nicht nur weniger Gäste in die speise- und getränkeorientierte Gastronomie kommen, sondern dort auch die Verweildauer und der Getränkekonsum stark zurückgegangen sind.

Eine Umfrage des Brauerbundes Hessen/Rheinland-Pfalz zusammen mit dem DEHOGA Hessen vom April 2008 ergab folgendes Ergebnis: 89 Prozent der Gastronomen (1.400 Umfrageteilnehmer) vermeldeten Umsatzverluste seit Inkrafttreten des Nichtraucherschutzgesetzes in Hessen. Davon mussten sogar 15 Prozent Umsatzeinbußen von mehr als 50 Prozent hinnehmen.

Es existieren zahlreiche weitere Erhebungen, so zum Beispiel von Landesverbänden des DEHOGA, von Industrie- und Handelskammern sowie von den Verbänden der Brauwirtschaft und des Getränkefachgroßhandels. Diese zeigen in der Summe eine eindeutige Tendenz: Das Rauchverbot hat Kneipen, Bars und Discotheken erhebliche Umsatzverluste beschert, die für zahlreiche dieser Betriebe existenzbedrohend sind.

In bisher noch nicht gekanntem Ausmaß wurden die DEHOGA-Geschäftsstellen in Anspruch genommen. Gegenstand der Anfragen waren Probleme der praktischen Umsetzung bis hin zu Anrufen verzweifelter Gastronomen, die ihren Unmut über diese staatliche Bevormundung äußerten, die ihre Existenzgrundlage vernichtet.

Der DEHOGA Bundesverband unterstützt die Verfassungsbeschwerden von drei Unternehmern auf Basis eines umfangreichen verfassungsrechtlichen Gutachtens. Dieses war zu dem Ergebnis gekommen, dass das absolute Rauchverbot in Einraumbetrieben einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Freiheit der Berufsausübung der Gastwirte darstellt. Derzeit sind vor dem Bundesverfassungsgericht circa 17 weitere Verfassungsbeschwerden in Sachen Rauchverbot anhängig, vor den Verfassungsgerichtshöfen der Länder sind es nach aktuellem Kenntnisstand rund 30 Verfahren.

Zwischenbilanz zum Rauchverbot: Ältere bleiben zu Hause, Jüngere trinken mehr

Quelle: Pressemitteilung von venyoo.de, 26. März 2008

Während ältere Kneipengänger seit der Einführung des Rauchverbots öfter zu Hause bleiben, wechseln die jüngeren häufiger die Bar und trinken mehr Alkohol: Das ist das überraschende Ergebnis einer Studie des Veranstaltungskalenders venyoo.de.
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Rauchverbot in Restaurants: Zustimmung selbst bei Rauchern

Das Rauchverbot in Restaurants findet fast ungeteilte Zustimmung: In allen Altersgruppen befürworten mehr als drei Viertel der Befragten das Rauchverbot (78 Prozent). Selbst jeder zweite Raucher (48 Prozent) bevorzugt rauchfreie Restaurants.

Dennoch haben Restaurants keinen Vorteil davon: Nur bei den 30-40-jährigen gibt knapp jeder Vierte (23 Prozent) an, seit dem Rauchverbot häufiger ins Restaurant zu gehen.

 

Rauchverbot in Kneipen: Jung und Alt geteilter Meinung

In Kneipen, Bars und Diskotheken, in denen nur getrunken wird, zeigt sich ein anderes Bild. 86 Prozent der Raucher lehnen das Rauchverbot in Kneipen ab. Auch bei den Nichtrauchern bevorzugt nur jeder Dritte (38 Prozent) rauchfreie Kneipen und Bars. Am deutlichsten ist die Ablehnung bei Rauchern über 50 Jahren (92 Prozent), jüngere Raucher unter 30 sind rücksichtsvoller (63 Prozent).

Je nach Altersgruppe können Kneipen also vom Rauchverbot profitieren oder Umsatzeinbußen erleiden. Bei den 50-65-Jährigen reduzieren fast zwei Drittel (65 Prozent) die Anzahl der Kneipenbesuche, bei den Rauchern sogar mehr als drei Viertel der Befragten (81 Prozent).

Überraschend die Reaktion der Jüngeren: fast die Hälfte (42 Prozent) der 18-30-Jährigen wechselt an einem Abend häufiger die Bar als vor der Einführung des Rauchverbots, und fast jeder Dritte (30 Prozent) gibt an, dabei insgesamt mehr Alkohol zu trinken.

Über die Studie

Der bundesweite Veranstaltungskalender venyoo.de befragte im März 2008 1138 Teilnehmer im Alter zwischen 18 und 65 Jahren. Die Umfrage ist repräsentativ in Alter, regionaler Herkunft und Nichtraucheranteil der Befragten.

Die Ergebnisse der Studie können als PDF-Datei unter http://venyoo.de/presse heruntergeladen werden. Download der Ergebnisse der Studie als PDF-Datei

Über das Rauchverbot in Deutschland

Das Rauchen in Kneipen und Gaststätten ist inzwischen in 14 Bundesländern verboten.

Nur in zwei Ländern ist das Rauchen noch erlaubt: In Rheinland-Pfalz ist das Rauchverbot wegen einer Verfassungsbeschwerde einstweilig ausgesetzt, in Thüringen gilt das Rauchverbot erst ab dem 1. Juli 2008.

In fast allen Bundesländern sind abgetrennte Raucherräume gestattet.