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Hotels in Bad Griesbach: Brandstiftung in Tiefgaragen – Top 5 zur Brandbekämpfung

(Bad Griesbach, 02. Januar 2012) Erst brannte nur ein Auto, wenige Tage dann sieben: In den Bad Griesbacher Hotels Griesbacher Hof und Drei Quellen hat offenbar ein Brandstifter Feuer jeweils in den Tiefgaragen gelegt. Die Polizei bittet nun die Bevökerung im Mithilfe. Die Gäste der betroffenen Hotels seien ruhig geblieben und nicht abgereist, berichtete die „Passauer Neue Presse“.

Aufruf der Polizei:
Wer hat am 22. Dezember von 17 bis 17.30 Uhr bzw. am 27. Dezember von 18 bis 18.30 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Thermalbadstraße gesehen? Hinweise nimmt die Kripo Passau unter Tel. 0851/9511-0 entgegen.

In den vergangenen Tagen erregten Großfeuer in Hotels wie in Bad Griesbach, in Saalbach-Hinterglemm oder am Titisee im Schwarzwald – wir berichteten – Aufsehen. Hotel-Experte Ulrich Jander (www.jander.net) bemängelt den Umgang der Gastbetriebe mit Brandschutz und vorbeugenden Maßnahmen wie Feuerwehrübungen.

Etliche Hoteldirektoren gehen immer fahrlässiger mit den Themen Prävention und Brandschutz um (Foto: PixMedia/fotolia.com)

Etliche Hoteldirektoren gehen immer fahrlässiger mit den Themen Prävention und Brandschutz um (Foto: PixMedia/fotolia.com)

„Etliche Hoteldirektoren gehen immer fahrlässiger mit den Themen Prävention und Brandschutz um. Äußerungen wie ‚Bei uns hat’s noch nie gebrannt’ oder ‚Dann kriegen wir halt eine Renovierung von der Versicherung bezahlt’ sind nur ein paar der obligatorischen Aussagen“, berichtet Jander.

Brandschutz ist ein kostenintensiver Faktor, der gerne von den verantwortlichen Personen unter den Teppich gekehrt werde. Von den Behörden haben Hotels offenbar kaum etwas zu befürchten, denn in vielen Regionen lassen die Kontrollen der Feuerwehren – die Brandverhütungsschau – nach, da Personalmangel herrscht. Auch das Amt für Arbeitsschutz kommt oftmals nicht mehr hinterher, entsprechende Kontrollen durchzuführen. „Somit haben dann Hotels gute Chancen, solche Kontrollen zu umgehen. Brandschutztechnische Prüfungen wie Kontrolle von Brandabschnittstüren, Dunstabzug, Brandschottungen, Elektroverteilung etc. fallen weg oder werden einfach mal hinausgezögert. Somit hat man dann auch viel Geld gespart“, beklagt der aus dem TV bekannte „Hotelchecker“. Jander begleitet seit rund 20 Jahren Hotels und Versicherungen bei sicherheitsrelevanten Themen.

„Wir überprüfen Hotels im Auftrag von Banken und Versicherungen, und kontrollieren, ob die entsprechenden Vorschriften eingehalten werden. Es kommt hin und wieder vor, dass die Verantwortlichen des Hotels den Sinn dieser Sicherheitschecks nicht verstehen, und uns ein entsprechendes Hausverbot erteilen – so geschehen in einem Wellness-Hotel, in dem wir eine erhebliche Menge leicht entzündliche Reinigungsmittel im Technikraum der Sauna vorfanden. Gefühlte Temperatur: 60 Grad Celsius!“, so Janders Bericht.

Top 5 Maßnahmen zur Brandbekämpfung
Um auf der sicheren Seite zu sein, müssen folgende Punkte beachtet werden:

  1. Unterweisung der Mitarbeiter bezüglich Brandschutz gemäß den gesetzlichen Bestimmungen
  2. Wartungen der brandschutztechnischen Einrichtungen wie Brandmeldeanlage, Brandabschnittstüren etc.
  3. Evakuierungsübung: Verbringen der Gäste in einen gesicherten Bereich, wie Nachbarhotel oder ähnlich
  4. Einweisung der Feuerwehr: Darauf achten, dass die Feuerwehrzufahrten frei sind und die Hydranten klar erkennbar und frei zugänglich sind
  5. Räumungsübungen sollten mit der örtlichen Feuerwehr regelmäßig geübt werden, damit sie sich im Brandfall entsprechend auskennt

„Wenn diese Dinge soweit eingehalten werden, dann sind Sie relativ sicher. Schicken Sie keine Mitarbeiter in den Brandbereich, denn 95 Prozent der Brandopfer sind Rauchgastote. Dreimal tief Luft geholt und Sie haben sich vergiftet“, rät Jander. Und weiter: „Bedenken Sie den feinen Unterschied zwischen einem Feuerwehrmann und einem Hotelmitarbeiter: Der Feuerwehrmann trägt persönliche Schutzausrüstung, der Mitarbeiter nicht.“

Firmenkunden fordern: Hotels müssen Sicherheitschecks machen

Hotelberater Ulrich Jander prüft Gastbetriebe – Scharfes Haftungsrecht

(Rüsselsheim, 29. November 2011) Hotels werden immer öfter beklagt. Sei es aufgrund eines Sturzes auf der Hoteltreppe oder wegen Bettwanzen-Stiche … – das Haftungsrecht in der Beherbergung ist komplex und setzt immer neue Anforderungen an die Hotelbetreiber. Darauf macht der international tätige Hotel-Sicherheitsberater Ulrich Jander aufmerksam. Im Auftrag von namhaften Firmenkunden, Banken, Versicherungen und ausländischen Botschaften prüft er die Sicherheitslage für Geschäftsreisen und Hotelaufenthalte.

TV-Hoteltester Ulrich Jander: Hotels müssen Sicherheit besser checken – Firmenkunden verlangen höhe Standards und das Haftungsrecht wird verschärft

TV-Hoteltester Ulrich Jander: Hotels müssen Sicherheit besser checken – Firmenkunden verlangen höhe Standards und das Haftungsrecht wird verschärft

 
„Alle Firmenkunden haben ein großes Interesse daran, dass gerade auch in den Hotels die Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Doch die Realität sieht leider meistens anders aus, insbesondere was das Haftungsrecht betrifft“, so Jander. Bis vor einiger Zeit hieß in den Chefetagen der Tagungs- und Businesshotellerie dazu: „Wurde von der Behörde nicht bemängelt“ – oder: „Brandschutz? Bestandschutz? Was soll denn da schon passieren?“

Doch Banken, Versicherungen und Reiseveranstalter üben immer mehr Druck aus. Ganz klassisch ist das Ranking gemäß dem Kontroll- und Transparenzgesetz KontraG §91 (von Mai 1998), wonach der Vorstand der Hotelketten gefährdete Ereignisse früh erkennen muss. „In den vergangenen Jahren wurden bei den sogenannten Sicherheitschecks, die wir im Auftrag von Konzernen durchgeführt haben, festgestellt, dass das Thema Sicherheit in den Hotels immer weniger beachtet wird“, berichtet Jander. Sicherheit werde zuweilen nur als „Kosten verursachendes Übel“ angesehen. So habe man in einem Hotel explizit darauf bestanden, dass kein externer Berater ins Haus komme. „Das geht nicht mehr gut“, so Jander, „denn in den entsprechenden Behörden wirft man verstärkt ein Auge auf die Sicherheitsstandards in der Beherbergung.“
 
Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) hatte dazu eine interessante Abhandlung über das Haftungsrecht der Sicherheitsfachkraft (Sifa) herausgegeben. Unter www.bgn.de/474/1819/2 ist nachzulesen, wonach die angestellte „Sifa“ haftbar gemacht und strafrechtlich belangt werden. „Aber: Haftungsrecht gilt nicht nur für die Sicherheitsfachkraft, auch im Bereich der Küche und dem Service treten häufig Mängel auf, die zu Problemen mit den Behörden führen können“, berichtet Jander aus langjähriger Erfahrung.

Dies sei einer der Gründe, warum die Bundesregierung die sog. Hygiene-Ampel einführen will. Zwar gebe es bereits einige gesetzliche Grundlagen, aber die würden kaum eingehalten. Ähnlich verhält es sich auch im Hotelbereich, wo immer öfter Hilfs-, Teilzeit- und Saison-Arbeitskräfte in punkto Sicherheits- und Hygienemanagement kaum geschult seien. „Immer wieder muss ich feststellen, dass man an den Buffets den Spuckschutz einspart oder es generell an Sauberkeit mangelt“, so Jander.

Der aus dem Fernsehen bekannter „Hotelchecker“ engagiert sich Jander um die Hygiene, Sauberkeit und Arbeitssicherheit in der Hotellerie, gehobenen Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung. Mit dem Gastro-Smiley „SQS – Smiley für Qualität und Sauberkeit“ zertifiziert er bundesweit Gastbetriebe. Mehr dazu: www.hygienecheck-smiley.de

Ulrich Jander ist Sicherheitsberater und Fachberater für Arbeits- und Objektschutz. Zusammen mit seiner Frau Martina leitet der die Unternehmen GQH Gesellschaft für Qualitätssicherung im Hotel und ASD Arbeitsmedizinischer & Sicherheitstechnischer Dienst. Der gelernte Bankkaufmann und Verwaltungsfach-Ingenieur ist u.a. Sachverständiger für Arbeitssicherheit und Brandrisikomanagement. Seit über 20 Jahren berät er Hotels, Banken und Versicherungen in Sachen Sicherheit. Mit dem „SQS-Smiley für Qualität und Sauberkeit“ vergibt er eine eigene, sehr streng behandhabte Zertifizierung im Gastgewerbe. Der 53-Jährige lebt in Rüsselsheim bei Frankfurt/Main. Weitere Informationen: www.gqh-hotel.de, www.gastro-smiley.eu www.Hotelchecker.TV

Innovation für mehr Diebstahlschutz im Hotel: TV-Hotelchecker Ulrich Jander testet neuen „E-Safe“ für wertvolle Gegenstände – Wirksamer Schutz bei Wirtschaftsspionage

(Rüsselsheim, 30. August 2011) Geklaut wird fast alles: Gerade moderne Arbeitsgeräte wie Laptops oder Smartphones kommen auf Geschäftsreisen weg. Auch Businesshotels sind Ziel von Dieben, die ihre Opfer meist gezielt auskundschaften. Der aus dem TV bekannte „Hotelchecker“ Ulrich Jander testete nun eine Innovation, die den Diebstahl verhindern soll. Der „E-Safe“ der Kreuztaler Sicherheitsfirma Castellan AG lässt sich nur per Fingerscan öffnen. „Ein Einbruch ist nahezu ausgeschlossen“, resümiert Jander, der seit über 20 Jahren die Hotellerie in Sachen Sicherheit berät.

Schutz vor Wirtschaftsspionage – der „E-Safe“ von Castellan lässt sich nur per Fingerscanner öffnen

Schutz vor Wirtschaftsspionage – der „E-Safe“ von Castellan lässt sich nur per Fingerscanner öffnen

„Geschäftsreisende sind immer häufiger Ziel von Wirtschaftsspionage“, sagt Jander. Längst seien nicht nur Vorstände, Geschäftsführer oder leitende Mitarbeiter Ziel von Abhör- oder Klauaktionen. Gerade Angestellt im Vertrieb, die häufig unterwegs sind und sensible Daten wie Geschäfts- und Absatzzahlen mit sich führen müssen, sind betroffen. Das sog. Travel-Risk-Management beschäftigt namhafte Hotels und Firmenkunden gleichermaßen. Bei einem Workshop des Verbandes Deutsches Reisemanagement (VDR) wurde jüngst demonstriert, mit welchen „Maschen“ die Gauner arbeiten. So wurde bei einer Präsentation vorgegaukelt, dass ein „Politiker“ die „deutschen Unternehmer“ begrüßen wollte – doch danach stellte sich heraus, man hatte nur die Ablenkung dazu benutzt, um die Festplatte des unbeobachteten Laptops zu kopieren. Die Empfehlung des Hotelsicherheitsexperten dazu: „Die Präsentation oder Daten sollte man auf einem Datenstick oder Smartphone speichern und mitnehmen. Dann ist man relativ sicher unterwegs, auch im Ausland.“

Eindrucksvoll demontrierte der TV-Hotelchecker jüngst für eine Magazinsendung von Sat.1, wie man auch in einem Urlaubshotel sorglose Gäste schröpfen kann. Die Sendung fand enormen Zuspruch und erregte Aufsehen. „Es wird einem manchmal viel zu leicht gemacht, an die Zimmerschlüssel eines Gastes heranzukommen“, so Jander. Travel-Risk-Management ist auch für namhafte und große Hotels ein wichtiges Thema. „Da nahezu jeden Tag neue Tricks unternommen werden, ist der Schulungsbedarf ernormen – auch bei Hotelmitarbeitern an Rezeption, Guest Relations und Roomservice“, rät Jander.

Die wichtigsten Maßnahmen im Travel Risk Management

Für Hotels

  • Wurde durch das Travel-Riskmanagement eine Gefährdungsanlyse im Hotel durchgeführt?
  • Werden die gültigen Rechtsvorschriften im Hotel eingehalten? (Brandschutz, Diebstahlschutz, Lebensmittelsicherheit, etc)?
  • Ist das Hotel vor Anschlägen sicher?
  • Gibt es ausgebildete Security-Fachleute im Hotel?
  • Wie sicher sind Geschäftsdaten bzw. Unterlagen im? Hotel (Einbruch im Gästezimmer)

Für Business Traveler

  • Besteht eine Auslandkrankenversicherung?
  • Gibt es Detektoren (Kontrollen) ähnlich wie am Flughafen?
  • Gibt es in der Nähe ein Krankenhaus nach europäischen Standards?
  • Besteht die Möglichkeit einer Rückreise, wenn der normale Weg nicht eingeschlagen werden kann? (Flughafen gesperrt, innere Unruhen)
  • Ist der Travel-Risk-Manager immer erreichbar?
  • Wie geht man bei einem medizinischen Notfall um?
  • Ist der Geschäftsreisende zusätzlich abgesichert (Versicherung)?
  • Hat sich der Travel-Risk-Manager von der Sicherheit des Hotels überzeugt?
  • Besteht seitens des Hotels eine ausreichende Haftpflichtverletzung? (Empfehlung mind. 50 Mio. Euro)
  • Erfolgt eine Dokumentation des Travel Risk Managements?
  • Ist der Geschäftsreisende telefonisch erreichbar? (optimal: Satellitenhandy)

(ein Auszug aus einem 300 Punkte starken Kriterienkatalag)

Ulrich Jander wurde nun auch zum Sachverständigen für Gastro-.Hygiene ernannt – sein „Gastro-Smiley“ wird in ganz Deutschland in der Gastronomie verwendet

Ulrich Jander wurde nun auch zum Sachverständigen für Gastro-.Hygiene ernannt – sein „Gastro-Smiley“ wird in ganz Deutschland in der Gastronomie verwendet

Ulrich Jander ist Sicherheitsberater und Fachberater für Arbeits- und Objektschutz. Zusammen mit seiner Frau Martina leitet der die Unternehmen GQH Gesellschaft für Qualitätssicherung im Hotel und ASD Arbeitsmedizinischer & Sicherheitstechnischer Dienst. Der gelernte Bankkaufmann und Verwaltungsfach-Ingenieur ist u.a. Sachverständiger für Arbeitssicherheit und Brandrisikomanagement. Seit über 20 Jahren berät er Hotels, Banken und Versicherungen in Sachen Sicherheit. Mit dem „SQS-Smiley für Qualität und Sauberkeit“ vergibt er eine eigene, sehr streng behandhabte Zertifizierung im Gastgewerbe. Der 53-Jährige lebt in Rüsselsheim bei Frankfurt/Main.

Die Suche nach der EHEC-Quelle geht weiter – Hygieneexperte: Gastronomen sollten Rückstellproben bis zu 14 Tage aufbewahren

(Hamburg, 08. Juni 2011) Die Unsicherheit rund um die Food-Seuche EHEC wird immer größer: Nach etlichen konkreten Verdächtigungen – betroffen waren bereits mehrere Hotels und Restaurants – ist die Quelle für die mittlerweile internationale Ausbreitung des tödlichen Darmkrankheits-Erregers EHEC noch immer nicht gefunden. Der aus dem TV bekannte Hygieneberater Ulrich Jander rät nun allen Gastronomen, sog. Rückstellproben zu bilden und diese bis zu 14 Tage lang aufzubewahren.

Hygieneexperte Ulrich Jander rät angesichts der großen Verunsicherung wegen EHEC: Von jeder ausgegebenen Speise sollte eine Rückstellprobe gesichert werden - auch in der Gastronomie (Foto: MNStudio/fotolia.com)

Hygieneexperte Ulrich Jander rät angesichts der großen Verunsicherung wegen EHEC: Von jeder ausgegebenen Speise sollte eine Rückstellprobe gesichert werden - auch in der Gastronomie (Foto: MNStudio/fotolia.com)

„Nur mit Rückstellproben von ausgegebenen Speisen beispielsweise bei Banketten und Caterings kann man auf Anhieb einer behördlichen Untersuchung, die ja jederzeit auf reinen Verdacht hin kommen kann, schnell und unkompliziert reagieren“, so Jander. Von allen Speisen lege man 100 Gramm zurück, beschrifte dies mit Datum und Inhalt und bewahre sie 14 Tage lang auf.

Rückstellproben sind in der Gastronomie noch nicht gesetzlich vorgeschrieben. Entsprechende Verordnungen gibt es allerdings seit Jahren in der Gemeinschaftsverpflegung, so beispielsweise bei der Bundeswehr (Zentrale Dienstvorschrift 36/1). „Grundsätzlich sind Rückstellproben recht hilfreich, wenn es um nachgehende Ermittlungen bei Gruppenerkrankungen geht“, meint Jander.

Ulrich Jander ist als „Hotelchecker“ im TV präsent und vergibt mit dem „Gastro-Smiley“ ein eigenes erfolgreiches Hygienezertifikat für die Gastronomie.

Hintergrund zu Rückstellproben in der Gemeinschaftsverpflegung
Die Bestimmungen zu Rückstellproben in der Gemeinschaftsverpflegung werden in der DIN 10526 (gilt seit Februar 2004) dargelegt. Darin heißt es: Gaststätten und Einrichtungen zur Gemeinschaftsverpflegung haben Proben von Speisen und Lebensmittel, die aus rohen Bestandteilen von Hühnereier hergestellt wurden und die anschließend nicht erhitzt wurden, zu entnehmen. Die Proben müssen mit Datum und Uhrzeit der Herstellung gekennzeichnet und bei vier Grad Celsius mindestens 96 Stunden aufbewahrt werden. Allerdings gilt dies nur für Chargen von mehr als 30 ausgegebenen Portionen. A-la-carte-Speisen sind davon also nicht betroffen. Allerdings empfiehlt der Verband der Küchenleiter/innen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen (VKK) den GV-Betrieben, auch von anderen Speisen – also auch jene ohne Hühnerei-Inhalten – aufzubewahren. So könne im Schadensfall schnell nachgewiesen werden, ob die ausgegebenen Speisen Krankheitserreger enthielten oder eben nicht. Keine Rückstellproben seien von nicht leicht verderblichen Lebensmitteln sowie Waren in Fertigpackungen von Zulieferern wie Süßspeisen, Getränke und Molkereiprodukte nötig.

Einen politischen Vorstoß will nun Hessens Verbraucherschutzministerin Lucia Puttrich (CDU) wagen. Medienberichten zufolge will sie beim Ehec-Krisentreffen heute in Berlin eine rechtliche Änderung auf Bundes- oder sogar auf europäischer Ebene verlangen. Demnach sollen Rückstellproben nicht nur bei Eirpodukten erfolgen und auch von Restaurants verlangt werden.

Erste-Hilfe-Ausbildung bleibt auf der Strecke

Hotelsicherheitsberater Ulrich Jander weist auf Unfallverhütungs-Vorschriften hin – Hotels müssen Ersthelfer vorweisen und schulen

(Rüsselsheim, 20. Mai 2011) Ein Unfall passiert schnell: Da übersieht ein Hotelgast eine kleine Wasserlache auf der obersten Stufe und stürzt die Treppe ins Foyer hinunter… „Hier besteht die Verpflichtung zur Ersten Hilfe“, gibt Hotelsicherheitsberater Ulrich Jander zu bedenken. „Jedes Hotel muss genügend Ersthelfer bieten und beständig schulen.“ Dies sei in den Unfallverhütungsvorschriften festgeschrieben, erinnert der aus dem Fernsehen bekannte „Hotelchecker“. Doch nun sind die Erste-Hilfe-Ausbildung und –Schulung in der Hotellerie in Gefahr.

Ein Unfall ist schnell passiert - Hotels müssen genügen Ersthelfer ausbilden (Foto: GQH/Ulrich Jander)

Ein Unfall ist schnell passiert - Hotels müssen genügen Ersthelfer ausbilden (Foto: GQH/Ulrich Jander)

 „Immer mehr Hoteliers in die Situation, dass eine Ausbildung nicht mehr möglich ist. Bei den etablierte Rettungsdiensten wie DRK, MHD, Johanniter oder ASB gibt es mittlerweile erhebliche personelle Engpässe, da u.a. die Zivildienstleistenden fehlen“, so der Chef des bekannten Rüsselsheimer Unternehmen GQH Gesellschaft für Qualitätssicherung im Hotel. Ein erheblicher Stamm an Rettungsausbildern sei weggebrochen und können die Hotel-Ersthelfer nicht mehr betreuen.
 
Doch die Hoteliers werden nicht aus der Verpflichtung, geschulte Ersthelfer auszubilden, genommen. „Sollten Sie in punkto Rettungsausbildung von den örtlichen Rettungsdienstorganisationen nur Absagen bekommen, informieren Sie Ihre zuständige Berufsgenossenschaft bzw. die Arbeitsschutzbehörde, damit man Ihnen bei einem eintretenden Schadensereignis nicht auf die Füße tritt“, rät Jander.

Verpflichtung zur Ersten Hilfe besteht für Jedermann, auch für Hotelmitarbeiter. Die Zahl der Ersthelfer wird Revisionsbesuchen durch die Berufsgenossenschaft (BG) und durch das Amt für Arbeitsschutz abgefragt.

Ulrich Jander ist Sicherheitsberater und Fachberater für Arbeits- und Objektschutz. Zusammen mit seiner Frau Martina leitet der die Unternehmen GQH Gesellschaft für Qualitätssicherung im Hotel und ASD Arbeitsmedizinischer & Sicherheitstechnischer Dienst. Der gelernte Bankkaufmann und Verwaltungsfach-Ingenieur ist u.a. Sachverständiger für Arbeitssicherheit und Brandrisikomanagement. Der 53-Jährige lebt in Rüsselsheim bei Frankfurt/Main. Weitere Informationen: www.gqh-hotel.de, www.gastro-smiley.eu

TV-Tipp: „Hotelchecker“ wieder bei „Achtung Kontrolle“ unterwegs

Hotel-Sicherheitsexperte Ulrich Jander checkt Hotel Acor Bristol Potsdam – Kabel1, 17. Mai 2011, 19:15 Uhr

(Potsdam, 16. Mai 2011) „Achtung, Kontrolle!“ heißt es wieder einmal in einem namhaften Geschäftsreise-Hotel. Der aus dem TV bekannte „Hotelchecker“ Ulrich Jander prüft das Hotel Ascor Bristol in Potsdam auf Herz und Nieren und treibt dem Direktor Lieuwe de Jong einige Schweißperlen auf die Stirn.

Hotel-Sicherheitsberater Ulrich Jander ist der „Hotelchecker“ – und am 17. Mai wieder bei „Achtung Kontrolle“ auf Kabel 1 zu sehen

Hotel-Sicherheitsberater Ulrich Jander ist der „Hotelchecker“ – und am 17. Mai wieder bei „Achtung Kontrolle“ auf Kabel 1 zu sehen

Jander berät seit 20 Jahren Hotels in Fragen der Sicherheit und geht dabei auch oft unkomplizierte Wege. Stets deckt mit seiner ganz eigenen Art Dinge auf, wo sich im normalen Alltag die Gleichgültigkeit eingeschlichen hat. Auch in der neuen Sendung von „Achtung Kontrolle“ wird die Hotelleitung auf die Probe gestellt: Was tun bei einem Schadensereignis? Wie man mit heiklen Situation umzugehen hat zeigt die neue Folge von „Achtung Kontrolle“ mit dem „Hotelchecker“ Ulrich Jander.

„Achtung Kontrolle! Einsatz für die Ordnungshüter“
Kabel 1
Dienstag, 17. Mai 2011
19:15h
Mehr: http://www.kabeleins.de/doku_reportage/achtung_kontrolle/

Sendung verpasst: Alle Kabel1-Folgen sind bei Maxdome (www.maxdome.de) abrufbar.

Ulrich Jander ist Sicherheitsberater und Fachberater für Arbeits- und Objektschutz. Zusammen mit seiner Frau Martina leitet der die Unternehmen GQH Gesellschaft für Qualitätssicherung im Hotel und ASD Arbeitsmedizinischer & Sicherheitstechnischer Dienst. Der gelernte Bankkaufmann und Verwaltungsfach-Ingenieur ist u.a. Sachverständiger für Arbeitssicherheit und Brandrisikomanagement. Der 53-Jährige lebt in Rüsselsheim bei Frankfurt/Main. Weitere Informationen: www.gqh-hotel.de, www.gastro-smiley.eu

Gastronomie & Hygiene: Neuer Sachverstand ist gefragt

TV-Hygienechecker Ulrich Jander wurde zum offiziellen Sachverständigen ernannt – Neues Siegel für Sauberkeit in der Gastronomie

(Rüsselsheim, 24. März 2011) In Sachen Sauberkeit und Hygiene gibt es keine Kompromisse. Reinlichkeit wird von Gästen ebenso kritisch bewertet wie guter Geschmack und einwandfreie F&B-Rohwaren (F&B = Food & Beverages, Lebensmittel und Getränke). Der aus dem TV bekannte „Hygienechecker“ Ulrich Jander vergibt nun ein neues Siegel für Sauberkeit in der Gastronomie. Mit dem „Gastro-Smiley“ signalisieren die geprüften Gastbetriebe gegenüber ihren Gästen, dass sie regelmäßig und fundiert in Sachen Hygiene gecheckt werden. Der Rüsselsheimer Unternehmer Ulrich Jander wurde unterdessen zum offiziellen Sachverständigen für Gastro-Hygiene ernannt.

Ulrich Jander wurde nun auch zum Sachverständigen für Gastro-Hygiene ernannt – sein „Gastro-Smiley“ wird in ganz Deutschland in der Gastronomie verwendet

Ulrich Jander wurde nun auch zum Sachverständigen für Gastro-Hygiene ernannt – sein „Gastro-Smiley“ wird in ganz Deutschland in der Gastronomie verwendet

Es ist bereits der dritte Sachverständigen-Titel, den der 53-Jährige vom Bundesverband Deutscher Sachverständiger und Fachgutachter verliehen wurde. Seit 20 Jahren berät der Inhaber des Arbeitsmedizinischen und Sicherheitstechnischen Dienst (ASD) Rüsselsheim Hotel-, Restaurant- und Cateringbetriebe. Für Jander ist die Anerkennung zum Sachverständigen eine weitere Auszeichnung und ein Zeichen seiner Qualitätsarbeit. Denn seit 2005 ist auch das Rüsselsheimer Unternehmen ASD nach ISO zertifiziert und muss sich harten Prüfungen unterziehen.

„Wir erhalten damit in der Einführung des Gastro-Smiley eine wichtige Unterstützung“, so Jander. „Das Hygiene-Siegel wurde bereits in einigen Bundesländern eingeführt und folgt damit dem bundesweiten Trend nach Sauberkeits-Checks in der Gastronomie.“ Mit dem „Gastro-Smiley“ erlangen die prämierten Gastronomen einen wichtigen Wettbewerbsvorteil, so Jander.
Ulrich Jander ist als Experte für Sicherheit, Brandschutz, Ergonomie am Arbeitsplatz sowie Hygiene international bekannt. Durch zahlreiche Gastbeiträge in Fachmedien und Auftritten in mehr als 20 Fernsehreportagen für RTL, Kabel1, Pro7 und anderen Sendern ist Jander omnipräsent. Beim jüngsten TV-Dreh testete Jander mit dem bekannten RTL-Reporter Ralf Benkö drei Tage für die Sendung „Wir retten Ihren Urlaub“ hygienische Einrichtungenin öffentlichen Einrichtungen.

In den TV-Sendungen sind auch immer wieder unhaltbare Hygienezuständen in sog. Ekelküchen zu sehen. „Dagegen brauchen sich Betriebe, die mit dem Gastro-Smiley ausgezeichnet wurden, nicht zu verstecken“, so Jander. Denn eine Überprüfung dauert rund sechs Stunden. Dabei werden 120 Hauptkriterien und zahlreiche Einzelfragen in Küche, Lagerrung und Gästeräume überprüft – auch mit moderner Technik, die Bakterien und andere Verunreinigungen aufspüren.

Ulrich Jander ist Sicherheitsberater und Fachberater für Arbeits- und Objektschutz. Zusammen mit seiner Frau Martina leitet der die Unternehmen GQH Gesellschaft für Qualitätssicherung im Hotel und ASD Arbeitsmedizinischer & Sicherheitstechnischer Dienst. Der gelernte Bankkaufmann und Verwaltungsfach-Ingenieur ist u.a. Sachverständiger für Arbeitssicherheit und Brandrisikomanagement. Der 53-Jährige lebt in Rüsselsheim bei Frankfurt/Main.

Hotelsicherheit: Bauämter fordern Brandschutzbeauftragte in Hotels

(Wiesbaden/Düsseldorf, 12. Januar 2011) Neue Aufgaben für das Hotelmanagement: In Hessen und Nordrhein-Westfalen wird nun von allen Hotels die Benennung eines speziell ausgebildeten Brandschutzbeauftragten gefordert. Bislang war dies nur von großen Konferenzhotels verlangt worden. Darauf weist der aus dem TV bekannte Hotelsicherheitsexperte Ulrich Jander in der Onlineausgabe von “Top hotel” hin. „In den neuen Bauvorschriften in NRW und Hessen ist nun vorgeschrieben, dass spätestens bei der Brandverhütungsschau ein entsprechender Brandschutzexperte des Hotelbetreibers vorgestellt werden muss“, so Jander.

Hotelsicherheitsexperte Ulrich Jander: Hotels müssen nun einen Brandschutzbeauftragten benennen

Hotelsicherheitsexperte Ulrich Jander: Hotels müssen nun einen Brandschutzbeauftragten benennen

Grund für die Vorschrift sind die zahlreichen Brände, die in jüngster Zeit in Hotels aufgetreten waren. Selbst nur dichte Rauchentwicklung kann in Beherbergungsbetrieben zu zahlreichen Verletzte und erheblichen Schäden führen. „Offenbar sah sich der Gesetzgeber gezwungen, bei der sogenannten Sonderbauverordnung auch den Brandschutzbeauftragten mit einzufordern. Viele Hoteliers verdrängen diese Forderungen -  nur: Die Rechtsprechung und auch die Versicherungen nehmen die verantwortlichen Personen immer mehr in Regress“, sagt Jander.

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