Schlagwort-Archive: Übernachtung

Presseschau vom 16. Februar 2010 – Also doch: „Business Package“ mit Hotelfrühstück

(Landsberg/Lech, 16. Februar 2010) Schäuble rudert offenbar zurück: Nach aktuellen Medienberichten soll das Hotelfrühstück nun doch mit nunmehr sieben Prozent besteuert werden. Das sog. Business-Package soll das seit der erfolgten Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtung entstandene Chaos um Abrechnung von Geschäftsreisen beenden.

Endlich wieder Ruhe am Morgen: Das Hotelfrühstück soll nun doch in die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen einbezogen werden (Foto: olly/fotolia.com

Endlich wieder Ruhe am Morgen: Das Hotelfrühstück soll nun doch in die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen einbezogen werden (Foto: olly/fotolia.com

+++ WIRTSCHAFT +++

Financial Times Deutschland: Hotelmehrwertsteuer – Schäuble streicht Frühstück
Das Finanzministerium versucht, mit einem Verwaltungserlass ein völliges Chaos durch die Steuerermäßigung für Hotels zu verhindern. Die seit vielen Jahren praktizierte Regelung für die Frühstückskosten soll erhalten bleiben.
http://www.ftd.de/politik/deutschland/:hotelmehrwertsteuer-schaeuble-streicht-fruehstueck/50074822.html

hottelling: Heinz Horrmann ist die “Hotel-Autorität 2010″
Großer Bahnhof für Heinz Horrmann: Der international renommierte Hotel- und Gourmetkritiker wurden von den 50 besten Hoteliers für seine Verdiente um die Grand-Hotellerie geehrt. Bei einem Elitetreffen auf Einladung des Busche Verlag („Schlummer Atlas“) am Abend des 15. Februar in Frankfurt/Main wurde Horrmann wiederholt zur „Hotel Autorität“ ernannt.
http://hottelling.wordpress.com/2010/02/16/heinz-horrmann-ist-die-hotel-autoritat-2010/

n-tv: Hotelzimmer-Souvenirs – Was man mitnehmen darf
Seife, Shampoo, Hausschuhe, kuschelige Bademäntel, teure Hochglanz-Magazine – alles Dinge, die viele Gäste gerne aus dem Hotel als Reisesouvenir mitnehmen. Von den Teilnehmern einer Umfrage von lastminute.de gaben 56 Prozent an, dass sie schon einmal etwas im Hotel stibitzt haben. Die fünf beliebtesten “Diebesgüter” sind: Badeutensilien (38 Prozent), Stifte (21 Prozent), Zeitungen und Zeitschriften (15 Prozent), Hausschuhe (8 Prozent) und Handtücher (7 Prozent).
http://www.n-tv.de/reise/Was-man-mitnehmen-darf-article730821.html

Die vollständige Presseschau lesen Sie bei TOP HOTEL:
http://www.tophotel.de/index.php?doch-steuersenkung-fuer-hotel-fruehstueck

Presseschau vom 15. Februar 2010 – Detailregelungen zur Mehrwertsteuersenkung: Jetzt wird „Murks“ gemacht

(Landsberg/Lech, 15. Februar 2010) Das Bundesfinanzministerium plant derzeit an den Details zur Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen. Nach einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ könnte es nun noch komplizierter werden. Steuerexperten sprechen von „Murks“. Demnach sollen zur steuerbegünstigten “Beherbergungsleistung” der Strom im Zimmer, Bettwäsche, Handtücher, Reinigung, Schuhputz- und Nähzeug sowie der Weckdienst gehören. Der volle Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent hingegen soll auf alle anderen Leistungen erhoben werden: Tagungsräume, Parkplätze, Essen, Telefon, Bezahlfernsehen sowie “Leistungen, die das körperliche, geistige und seelische Wohlbefinden steigern (Wellnessangebote)”.

Die Abrechnung von Hotelleistungen könnte noch komplizierter werden – die Detailplanung zur erfolgten Mehrwertsteuersenkung sieht etliche Unterschiede vor.

Die Abrechnung von Hotelleistungen könnte noch komplizierter werden – die Detailplanung zur erfolgten Mehrwertsteuersenkung sieht etliche Unterschiede vor.

+++ WIRTSCHAFT +++

Süddeutsche Zeitung: Steuervorteil für Hotels – ‘Absoluter Murks”
Verbraucher und Finanzämter können die von der Regierung gewährten Vergünstigungen für Hotels kaum durchschauen – und die Wirte werden zum Tricksen verleitet. Es hagelt Kritik.
http://www.sueddeutsche.de/finanzen/873/503101/text/

Lübecker Nachrichten: IHK – Hoteliers müssen ihre Häuser schöner machen
Seit drei Jahren bemüht sich die Industrie und Handelskammer (IHK) Schleswig-Holstein, Hoteliers und Ferienwohnungsvermieter zu motivieren, ihre Betriebe aufzupolieren. Dazu wurde das Projekt Designkontor geschaffen, das den „Wohlfühltourismus“ im Land fördern soll. Jetzt waren die Macher in Mölln.
http://www.ln-online.de/artikel/2736931

Heilbronner Stimme: Bestandspflege statt Erweiterung
Elegante Ledergarnituren in der Lobby, ein neuer Teppichboden, der sich auf den Etagen und im Restaurant fortsetzt, an den Wänden Kunst und ein harmonisches Farbkonzept – das sind die auffälligsten Veränderungen, die der Gast im Panoramahotel in Waldenburg wahrnimmt.
http://www.stimme.de/hohenlohe/nachrichten/oehringen/sonstige;art1921,1765070

HL-Live.de: Lübeck – Endspurt beim Atlantic Hotel
Das erste Zimmer ist fertig: Hoteldirektor Jens Schultz ist mit dem Ergebnis zufrieden. Im April können die ersten Gäste ins Atlantic Hotel in der Schmiedestraße einziehen.
http://www.hl-live.de/aktuell/text.php?id=58357

n-tv: Nichtraucherschutz – Kein Schadensersatz für Pächter
Ein Gaststättenpächter hat keinen Anspruch auf Schadenersatz, weil in seinem Lokal nicht mehr geraucht werden darf. Das entschied das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz in einem Grundsatzurteil.
http://www.n-tv.de/ratgeber/steuernrecht/Kein-Schadensersatz-fuer-Paechter-article725159.html

Die vollständige Presseschau lesen Sie bei TOP HOTEL:
http://www.tophotel.de/index.php?details-mehrwertsteuer-senkung-murks

Presseschau vom 12. Februar 2010 – Siemens setzt Münchner Hotelier unter Druck: Preis senken, sonst …

(Landsberg/Lech, 12. Februar 2010) Der Druck wird stärker: In München soll nun die Siemens AG einen mittelständischen Hotelier zu einer Ratensenkung gezwungen haben. Nach einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ soll künftig ein um die Mehrwertsteuersenkung reduzierter Inklusivpreis gelten, sonst werde der Betrieb ausgelistet. Der Hotelier drückt notgedrungen die Übernachtungspreise um zwölf Prozentpunkte nach unten, denn sonst droht die Pleite.

Eigentlich nichts neues: Großkunden wie Siemens erwarten nun mehr denn je Preisreduzierungen bei ihren Hotelpartnern

Eigentlich nichts neues: Großkunden wie Siemens erwarten nun mehr denn je Preisreduzierungen bei ihren Hotelpartnern

+++ WIRTSCHAFT +++

Süddeutsche Zeitung: Siemens gegen Hotelbesitzer – Der Druck des Großen
Die Wahl zwischen Pleite und Aufgabe: Siemens zwingt einen Hotelier, die Übernachtungspreise für Mitarbeiter auf den neuen Mehrwertsteuersatz zu senken.
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/733/502962/text/

hottelling: Mehrwertsteuersenkung wirkt – Aktuelle Stimmen aus der Branche
Die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen zum 1. Januar 2010 verschafft den Hoteliers, Gasthof- und Pensionsbetreibern in Deutschland finanziellen Spielraum für Investitionen, Preisreduzierungen, bessere Mitarbeiterentlohnung, Qualifizierungsmaßnahmen und sorgt für mehr Arbeitsplätze in konjunkturell schwierigen Zeiten.
http://hottelling.wordpress.com/2010/02/12/mehrwertsteuersenkung-wirkt-aktuelle-stimmen-aus-der-branche-2/

Kölnische Rundschau: Hotels – Neue Teppiche, neue Fitnessgeräte
Die Senkung des Mehrwertsteuersatzes für Hotelübernachtungen hat für heftige politische Debatten gesorgt. Wir haben bei Hotels in der Region nachgefragt, wie sie das zusätzliche Geld investieren wollen.
http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1264185821012.shtml

Abendzeitung München: Hoteliers sind unzufrieden
Nach Absenkung des Mehrwertsteuersatzes hält sich die Begeisterung bei den Münchner Hoteliers in Grenzen: „Die Branche wird fast schon durch den Dreck gezogen“, sagt der Verband. Firmenkunden wollen Rabatt und Frühstücksgäste bleiben aus.
http://www.abendzeitung.de/az-aktuell/165150

busplaner: MwSt.-Absenkung – Busunternehmer startet Aufklärungs-Kampagne
Busunternehmer Odo Schmidt geht in Sachen Mehrwertsteuer-Neuregelung in die Offensive. Der Geschäftsführer der Reisering Hamburg GmbH hat diese Woche 160 Partner in der Hotellerie angeschrieben und fordert darin diese auf, den Vorteil aus der Absenkung des MwSt.-Satzes auf Übernachtungen von bisher 19 auf jetzt sieben Prozent zumindest zum Teil weiter zu geben.
http://www.busplaner.de/nachricht/news.php?id=62908
Lesen Sie vollständige Presseschau in der Onlineausgabe von TOP HOTEL:
http://www.tophotel.de/index.php?siemens-zwingt-hotelier-zu-preissenkung

Mehrwertsteuersenkung wirkt – Aktuelle Stimmen aus der Branche

(Berlin, 12. Februar 2010) Die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen zum 1. Januar 2010 verschafft den Hoteliers, Gasthof- und Pensionsbetreibern in Deutschland finanziellen Spielraum für Investitionen, Preisreduzierungen, bessere Mitarbeiterentlohnung, Qualifizierungsmaßnahmen und sorgt für mehr Arbeitsplätze in konjunkturell schwierigen Zeiten. Hierzu verweisen der Dehoga-Bundesverband und der Hotelverband Deutschland (IHA) exemplarisch auf aktuelle Aussagen von Unternehmern aus der Marken- wie aus der Privathotellerie zu konkreten betrieblichen Maßnahmen, die aufgrund der Senkung des Mehrwertsteuersatzes möglich wurden:

 
NH Hoteles
Die Hotelkette NH Hoteles hat für 2010 ein Investitionsvolumen von insgesamt rund 13 Millionen Euro geplant. Die hohe Summe trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten ist der Senkung der Mehrwertsteuer zu verdanken. Rund 2,3 Millionen Euro werden in die haustechnischen Anlagen fließen, um den im Sommer 2008 vorgestellten Umweltplan- und Nachhaltigkeitsplan umzusetzen. Dieser Umweltplan sieht vor, die Kohlendioxid-Emissionen, die Müllerzeugung sowie den Wasser- und Energieverbrauch innerhalb des Unternehmens bis 2012 um 20 Prozent zu reduzieren. Schwerpunkte des Plans sind Energieeffizienz, Ökodesign und Abfallwirtschaft. Darüber hinaus werden rund fünf Millionen Euro für Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen aufgewandt.
http://www.nh-hotels.com.

Parkhotel Pforzheim, Pforzheim (Baden-Württemberg)
Die Senkung der Mehrwertsteuer ermöglicht es dem Parkhotel Pforzheim für 70.000 Euro Malerarbeiten im gesamten Haus durchzuführen, 86.000 Euro fließen in Neuanschaffungen wie Matratzen, Möbel und Bezüge, für 58.000 Euro sind Umbaumaßnahmen bei den Aufzügen und in der Küche geplant. 20.000 Euro werden darüber hinaus für eine höhere Mitarbeiterentlohnung bereitgestellt, 10.000 Euro für Qualifizierungsmaßnahmen. Außerdem schafft das Hotel drei zusätzliche Vollzeit- und drei Teilzeitstellen sowie fünf neue Ausbildungsplätze. Die Gäste profitieren neben einem noch besseren Produkt von Aktionsangeboten, Gutscheinen und Kennenlernrabatten.
http://www.parkhotel-pforzheim.com.

Best Western Premier Hotel Rebstock, Würzburg (Bayern)
Das Best Western Premier Hotel Rebstock in Würzburg nutzt die Mehrwertsteuersenkung für die ökologische Gebäude- und Klimatisierungssanierung. In den nächsten fünf Jahren werden dafür 60.000 Euro aufgewandt, 35.000 Euro fließen in die Mitarbeiterentlohnung, für 10.000 Euro sind Qualifizierungsmaßnahmen möglich. Für Firmenkunden wurden die Preise um fünf Prozent gesenkt.
http://www.rebstock.com.

Pension Peters, Berlin (Berlin)
Die Pension Peters in Berlin investiert in die Verschönerung ihrer Gästezimmer. Für 22.000 Euro werden neue Möbel, Teppiche und Vorhänge angeschafft. Außerdem kann eine Teilzeitkraft zusätzlich eingestellt und eine neue Ausbildungsstelle geschaffen werden.
http://www.pension-peters-berlin.de.

Nippon Hotel Hamburg (Hamburg)
Die Senkung der Mehrwertsteuer nutzt auch das Nippon Hotel in Hamburg für Investitionen in Haus und Mitarbeiter. Für 150.000 Euro werden die Gästezimmer und -bäder renoviert und neues Mobiliar und Technik gekauft. 10.000 fließen in eine höhere Mitarbeiterentlohnung. Es konnten eine Vollzeit- und Teilzeitstelle eingerichtet werden, außerdem bietet das Hotel zwei zusätzliche Ausbildungsplätze an.
http://www.nipponhotel.de.

Romantik Hotel Arminius, Bad Salzuflen (Nordrhein-Westfalen)
Für die Renovierung seiner Zimmer und eine technische Aufrüstung, für höhere Mitarbeiterentlohnung und für die Schaffung neuer Arbeits- und Ausbildungsplätze nutzt das Romantik Hotel Arminius in Bad Salzuflen die finanziellen Spielräume, die sich aus der Senkung der Mehrwertsteuer ergeben. 20.000 Euro fließen in Investitionen, 24.000 Euro in Lohnzuschläge und 12.000 Euro in Qualifizierungsmaßnahmen. Das Hotel bietet zwei zusätzliche Vollzeitstellen, zwei Teilzeitstellen und zwei neue Ausbildungsplätze an. Die Zimmerpreise wurden um sechs Prozent gesenkt.
http://www.hotelarminius.de.

Akzent Hotel Sauerbrey, Osterode (Niedersachsen)
In eine moderne Wärmeisolierung im Festsaal sowie in die Renovierung der Hotelzimmer und Neuanschaffung von Matratzen investiert das Akzent Hotel Sauerbrey in Osterode die Entlastungen aus der Mehrwertsteuersenkung. Kostenpunkt: 45.000 Euro. Für die Mitarbeiterentlohnung werden 5.000 Euro bereitgestellt, für 2.500 Euro sind Qualifizierungsmaßnahmen geplant. Für die Gäste gibt es spezielle Winterangebote. Außerdem sind zwei zusätzliche Ausbildungsstellen geschaffen worden.
http://www.hotel-sauerbrey.de.

Alpengasthof Ohlstadt, Ohlstadt (Bayern)
Auch der Alpengasthof Ohlstadt investiert in eine verbesserte Ökobilanz. In Energiesparfenster und -Balkontüren sowie in eine neue Tiefkühlzeile fließen 34.000 Euro. 10.000 Euro kommen den Mitarbeitern in Form von Lohnerhöhungen zu Gute. Die Gäste können sich über spezielle Wochenangebote freuen. Ohne die Senkung der Mehrwertsteuer wären auch zwei Neueinstellungen nicht möglich gewesen.
http://alpengasthof-ohlstadt.de.

Hotel am Berg, Spremberg (Brandenburg)
20.000 fließen im Hotel am Berg in Neuanschaffungen und Renovierungsarbeiten im Hotel- und Restaurantbereich. In Höhe von 5.000 Euro sind Lohnsteigerungen für die Mitarbeiter geplant, zudem kann eine zusätzliche Teilzeitkraft eingestellt werden.
http://www.hotel-am-berg-spremberg.de.

Hotel Hochwiesmühle, Bexbach (Saarland)
Eine komplette Restauranterneuerung ist im Hotel Hochwiesmühle vorgesehen. 200.000 Euro kommen dem Handwerk und der Zulieferindustrie zu Gute. Die Mitarbeiter profitieren von Lohnerhöhungen von insgesamt 20.000 Euro, 10.000 Euro werden für Qualifizierungsmaßnahmen aufgewandt. Die Mehrwertsteuersenkung sorgt im Hotel Hochwiesmühle für neue Arbeits- und Ausbildungsplätze. Ausgeschrieben wurden zwei zusätzliche Vollzeitstellen, vier Teilzeitstellen und zwei Ausbildungsstellen. Die Gäste können sich über um fünf Prozent gesunkene Preise freuen.
http://www.hochwiesmuehle.de.

Presseschau vom 11. Februar 2010 – Ausweitung der Mehrwertsteuersenkung vom Tisch: Doch kein „Business Package“?

(Landsberg/Lech, 11. Februar 2010) Es bleibt bei der Single-Lösung: Die Mehrwertsteuersenkung soll offenbar doch nicht auf das Hotelfrühstück ausgeweitet werden. Dies berichtet das „Handelsblatt“. Nach einem internen Papier aus dem Bundesfinanzministerium sollen auch bei Hotelparkplatz und Minibar weiterhin der Umsatzsteuersatz von 19 Prozent gelten. Damit wäre das angedachte „Business Package“ (Übernachtung + Frühstück zu 7% Mehrwertsteuer) vom Tisch.

Die wichtigste Mahlzeit des Tages: Das Frühstück im Hotel soll auch weiterhin mit 19 Prozent besteuert werden.

Die wichtigste Mahlzeit des Tages: Das Frühstück im Hotel soll auch weiterhin mit 19 Prozent besteuert werden.

+++ WIRTSCHAFT +++

Handelsblatt: Hotel-Mehrwertsteuer – Fiskus will niedrigen Satz begrenzen
 Das Finanzministerium kämpft um die Grenzen bei der Hotel-Mehrwertsteuer: Die Beamten wollen mit einer Verwaltungsanweisung verhindern, dass der niedrigere Mehrwertsteuersatz für Übernachtungen auf andere Hoteldienste überschwappt. Das geht aus dem Entwurf für ein entsprechendes „BMF-Schreiben“ hervor, das dem Handelsblatt vorliegt.
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/hotel-mehrwertsteuer-fiskus-will-niedrigen-satz-begrenzen;2527823

Rheinische Post: IHK-Branchenbarometer Hotellerie – 2010: Hotels hoffen auf ein besseres Jahr
Die IHK Düsseldorf hat 110 Hotelbetriebe aus Düsseldorf und dem Bezirk Mettmann zur wirtschaftlichen Situation befragt. Die Mehrheit in Düsseldorf hofft für das laufende Jahr auf eine Verbesserung ihrer Geschäftslage.
http://www.rp-online.de/duesseldorf/duesseldorf-stadt/nachrichten/2010-Hotels-hoffen-auf-ein-besseres-Jahr_aid_818293.html

Stuttgarter Wochenblatt: Bettensteuer für Hotels?
Nach Ansicht der SPD-Fraktion im Filderstädter Gemeinderat könnte die Einführung einer Bettensteuer für Hotelbetriebe in Höhe von fünf Prozent dem Verwaltungshaushalt jährliche Mehreinnahmen von circa 670 000 Euro bringen.
http://www.stuttgarter-wochenblatt.de/stw/page/detail.php/2384064

Die vollständige Presseschau lesen Sie bei TOP HOTEL:
http://www.tophotel.de/index.php?hotel-fruehstueck-keine-mehrwertsteuer-senkung

Mehrwertsteuersenkung: Steuersenkung gilt ausschließlich für Übernachtung

(Hamburg, 29. Dezember 2009) Ein Segen für Profi-Gastgeber: Ab 1. Januar 2010 gilt der verminderte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent für „die Vermietung von Wohnräumen, die ein Unternehmer zur kurzfristigen Beherbergung (unter sechs Monaten) von Fremden bereithält.“ Nutznießer sind neben Hotels auch Betreiber von Pensionen und Ferienwohnungen und Campingplätzen.

Lesen Sie hier den vollständigen Beitrag:
http://www.tophotel.de/index.php?niedrige-mehrwertsteuer-nur-bei-uebernachtung

Mehrwertsteuer-Debatte: Abstimmung im Bundestag pro Hotel-Steuersenkung nicht in Gefahr

(Berlin, 03. Dezember 2009) Die erste Hürde ist zu schaffen: Das sog. Wachstumsbeschleunigungsgesetz, das u.a. die Senkung der Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen von 19 auf sieben Prozent vorsieht – steht morgen früh zur Abstimmung im Bundestag an. Ab 9h wird über den Gesetzentwurf von CDU/CSU und FDP beraten. Eine Probeabstimmung in den Fraktionen ergab eine klare Mehrheit für das umkämpfte Vorhaben, wie die Onlineausgabe der Hotelmanagement-Fachzeitschrift “Top hotel” berichtet. Damit wird eine wichtige Hürde genommen. Schwieriger scheint die Abstimmung im Bundesrat am 18. Dezember, da bislang Schleswig-Holstein seine Zustimmung verweigert; doch deren Stimmen sind für die Mehrheit unbedingt erforderlich.

hotel.de-Hotelpreis-Index Q3 zeigt: Sturzflug der Hotelpreise in Deutschland scheint gestoppt, jedoch noch immer unter Vorjahresniveau. Im europäischen und weltweiten Ausland noch keine Entwarnung

(Nürnberg, 08. Oktober 2009) War in den vergangenen Krisenmonaten allenthalben von einem Preisverfall für Hotelzimmer zu lesen, so scheint der Sturzflug zumindest in Deutschland nun gestoppt, wenn auch die Preise nach wie vor unter Vorjahresniveau liegen. Im europäischen und weltweiten Ausland gibt es noch keinen Grund zur Entwarnung, obgleich sich der Rückgang im dritten Quartal auch dort spürbar verlangsamt hat und einige Metropolen sogar leichte Zuwächse zu verzeichnen haben.

Dies geht hervor aus dem Hotelpreis-Index, den der Online Hotelreservierungsservice hotel.de für das dritte Quartal 2009 erstellt hat. Der Online-Hotelvermittler wertet hierbei seine Hotelpreisanfragen für die jeweils dritten Quartale 2008 und 2009 sowie für das zweite Quartal 2009 aus. Timo Vavrinec, Unternehmenssprecher der hotel.de AG, zum Hintergrund: “Wir wollten die Zimmerpreis-Entwicklung im dritten Quartal zum einen im direkten Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal betrachten, also zu einem Zeitraum, der noch nicht den krisenbedingten Preisverwerfungen unterlegen war. Zum anderen aber auch herausfinden, wie sich die Preise im Krisenjahr 2009 entwickelten und ob im Jahresverlauf gegebenenfalls schon eine Normalisierung eingetreten ist.”

Die nachfolgenden Ergebnisse beruhen auf den jeweils durchschnittlichen Hotelpreisen pro Nacht und Zimmer in Euro über alle Hotel- und Zimmerkategorien hinweg.

Deutschland

So hatten die Hotelzimmerpreise in Deutschland im dritten Quartal gegenüber dem zweiten Quartal 2009 nur noch leicht um 2,26% nachgegeben. Im Vergleich zum Vorjahresquartal betrug der Rückgang 7,29%. Eine Nacht in einem deutschen Hotel kostete im dritten Quartal damit durchschnittlich 85,01 €. Bei den deutschen 1- sowie 3-Sterne-Hotels sind die Zimmerpreise über die Monate Juli, August und September im Vergleich zum zweiten Quartal mit +2,61% bzw. +0,8% bereits wieder leicht angestiegen. Ein Vorjahresvergleich belegt, dass der Preisverfall die 4- und 5-Sterne-Häuser (-8,81% bzw. sogar -14,99%) am stärksten getroffen hat. Aber auch hier verbesserte sich die Situation im dritten Quartal verglichen mit den Monaten April, Mai und Juni dieses Jahres spürbar.

Während ein ausgeprägtes Messegeschäft den Hotels in typischen Messestädten wohl im zweiten Quartal noch relativ hohe Preise bescherte, mussten diese im vergangenen Sommerquartal deutlich Federn lassen: Hannover (-21,01%), Nürnberg (-14,79%) und Frankfurt am Main (-12,56%). Auch hier wirkte sich der krisenbedingte, allgemeine Preisverfall in der Hotellerie aus, denn im Vorjahr waren diese Rückgänge weniger ausgeprägt.

Die eher touristisch geprägten Millionenmetropolen München (+8%), Hamburg(+1%) und Berlin (+0,5%) schafften den Turnaround und weisen zumindest seit Ende Juni wieder steigende Hotelzimmerpreise auf, auch wenn sie noch deutlich unter dem Vorjahr liegen. Noch besser machten es die Hotels in Essen und Bonn: Sie verzeichneten sogar im “härteren” Quartalsvergleich 2008/2009 leichte Preiszuwächse (+ 0,96% bzw. +1,71%). München (100,89 €) bleibt auch im dritten Quartal 2009 die Stadt mit den höchsten durchschnittlichen Hotelzimmerpreisen in Deutschland, gefolgt von Hamburg (91,44 €) und Bonn (90,45 €). Dafür aber hatte die Isar-Metropole mit -9.07% allerdings auch einen recht hohen Preisrückgang zu verschmerzen, nur noch “getoppt” von Köln (- 9,86%) und Leipzig (-9,16%).

Die durchschnittliche Übernachtungsdauer lag im dritten Quartal 2009 mit 2,18 Nächten zwar weiterhin unter dem Wert des Vorjahresquartals (= 2,26), stieg aber wohl aufgrund der touristisch geprägten Sommermonate leicht an verglichen mit dem Wert des zweiten Quartals (= 2,13).

Europa

In den meisten europäischen Ländern litten Hoteliers im Sommerquartal jedoch weiterhin an teils beträchtlichen Preisrückgängen. Insbesondere die als überteuert geltenden Städte Moskau (-17,04%), Helsinki (-16,41%) und Warschau (-12,13%) büßten – nach schon massiven Einbrüchen im Vergleich zum Vorjahr – im dritten Quartal verglichen mit dem zweiten Quartal 2009 nochmals ein. Während Madrid als Hauptstadt des krisengebeutelten Spaniens mit einem Hotelpreisrückgang von -13,42% nicht überrascht, schlug sich die Katalanen-Metropole Barcelona mit nur -1,72% weitaus besser. Wenn auch England als stärker von der Wirtschaftskrise betroffen gilt, so spiegelt sich dies zumindest nicht in drastisch fallenden Hotelzimmerpreisen in London wider. Ganz im Gegenteil hat die Themse-Stadt mit einer Durchschnittspreis-Entwicklung von 125,44 Euro im dritten Quartal 2008 auf 123,80 Euro in Q3 2009 den geringsten Preisverfall aller europäischen Metropolen überhaupt zu verzeichnen. Nur Berlin, Lissabon und Budapest können da mit relativ glimpflichen Rückgängen von 3-6 annähernd “mithalten”. Die Hotels dieser Städte sind es auch, die als erste die Preisentwicklung im dritten Quartal im Vergleich zum zweiten Quartal 2009 wieder positiv gestalten konnten.

Moskau (149,32 €), Oslo (132,52 €) und Kopenhagen (127,66 €) bleiben auch im dritten Quartal die teuersten Hotelstädte Europas. Mit Zürich, Amsterdam, Stockholm, London und Helsinki folgen weiterhin die üblichen Verdächtigen. Die Bundeshauptstadt Berlin (82,58 €) gehört nach Prag (62,94 €), Budapest (77,91 €) und Lissabon (80,18 €) zu den günstigsten Hauptstädten in Europa.

Weltweit

Auch weltweit betrachtet hat sich im dritten Quartal der Preisverfall für Hotelübernachtungen verlangsamt. Mussten Metropolen wie Peking (-38,83%), Dubai (-28,52%) oder Bangkok (-24,36%) im Vergleich Q3 2008 zu Q3 2009 heftigste Rückgänge hinnehmen, so fielen die Preise seit dem zweiten Quartal 2009 “nur” noch um einstellige Prozentwerte – mit Ausnahme der australischen “Down-Under”-Metropole Sydney, deren Hotelpreise scheinbar erst zeitversetzt auf die Weltwirtschaftskrise reagierten und auch im dritten gegenüber dem zweiten Quartal 2009 weiter massiv zurückgingen (-20.28%). In New York hingegen haben die Zimmerpreise seit Anfang Juli mit +7,22% wieder spürbar zugelegt. Am stabilsten während der Wirtschaftskrise zeigten sich die Übernachtungspreise im brasilianischen Rio de Janeiro. Dort stiegen die Hotelzimmerpreise sogar vom dritten Quartal 2008 auf drittes Quartal 2009 von 93,27 € auf 96,60 €.

Mit einem durchschnittlichen Zimmerpreis von 151,33 € im dritten Quartal löst New York das russische Moskau (149,32 €) als teuerste Hotelstadt der Welt ab. Oslo (132,52 €), Kopenhagen (127,66 €) und Zürich (124,67 €) folgen auf den Plätzen.

Für die vollständigen Ergebnisse des hotel.de-Hotelpreis-Indexes Q3/2009 samt der Rankings für Deutschland, Europa und weltweit klicken Sie bitte hier: http://www.hotel.de/Press.aspx?mode=article&lng=DE&item=428

Studie von HRS.de: Jeder zweite Gast ist unzufrieden

Saubere Gästezimmer sind immer noch das Wichtigste: Deutsche Hotelgäste ärgern sich am häufigsten über mangelnde Sorgfalt bei der Reinigung der Zimmer. So sind 57 Prozent mit der Sauberkeit nicht zufrieden. Nur 44 Prozent gaben in einer Umfrage des Hotelbuchungsservice HRS.de, Köln, an, dass alles in Ordnung war.

Bemängelt wurden ferner durchgelegene Matratzen (42%), ein schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis im Hotel (42%) sowie mangelnde Servicebereitschaft und unfreundliches Servicepersonal (40%). Fazit der repräsentativen Erhebung: Fast jeder zweite Hotelgast (47%) hat sich schon mal über seine Unterkunft geärgert, wobei Männer im Hotel noch kritischer sind als Frauen.

Bei den Russen sitzt die Urlaubskasse am lockersten

München, 29. Oktober 2007
Der Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres – und das lässt man sich gerne auch mal richtig was kosten. Wie viel sich europäische Urlauber ihren Hotelaufenthalt kosten lassen und welche Ausgaben sie andererseits von Hotelgästen in ihrem eigenen Land erwarten, dass hat der Hotelexperte hotels.com im aktuellen Hotel Price Index (HPI) für das zweite Quartal 2007 ausgewertet.
Als spendabelste Nation in Europa zeigten sich zwischen April und Juni 2007 die Russen, denn diese ließen sich ihren Hotelaufenthalt durchschnittlich 146 Euro pro Zimmer und Nacht kosten. Allerdings erwiesen sich Reisende aus Russland nicht nur als besonders großzügig, sondern setzten diese Eigenschaft auch bei Besuchern ihres Heimatlandes voraus. Schließlich war Moskau die mit Abstand teuerste Stadt während des Untersuchungszeitraums. Besucher der Hauptstadt wurden mit durchschnittlich 284 Euro pro Zimmer und Nacht zur Kasse gebeten.

Deutschsprachige Reisende nächtigen im Urlaub eher preisbewusst
Dass der gemeine Deutsche einen ausgeprägten Trieb zur Schnäppchenjagd hat, ist bekannt. Dabei macht er nicht einmal vor seinem größten Hobby – dem Reisen – halt. In Sachen Hotelübernachtung zeichnet er sich mit Übernachtungskosten von durchschnittlich 113 Euro pro Zimmer als einer der preissensibelsten Europäer aus. Aber auch Reisende in Deutschland konnten preisgünstig übernachten, lag der durchschnittliche Hotelpreis während des zweiten Quartals 2007 hier bei 105 Euro pro Zimmer und Nacht. Bei den Österreichern ist das Preisniveau insgesamt höher, allerdings hielten sich Ausgaben und Einnahmen hier eher die Waage. Auf ihren Reisen ließen sich die Österreicher ihre Hotelübernachtung durchschnittlich 133 Euro pro Zimmer und Nacht kosten, setzten bei Touristen im eigenen Land durchschnittlich 130 Euro für die gleiche Leistung an.

Schweizer messen mir zweierlei Maß
Ganz anders allerdings verhielt es sich während des Untersuchungszeitraums in der Schweiz. Mit einem durchschnittlichen Übernachtungspreis in Schweizer Hotels von 151 Euro pro Zimmer und Nacht mussten Reisende relativ tief in die Tasche greifen. Wenn sie selber aber eine Reise tun, übten sich die Schweizer allerdings in vornehmer Zurückhaltung und knauserten bei ihren Hotelübernachtungen mit durchschnittlich gezahlten 127 Euro pro Zimmer und Nacht.

Überraschend: Sparsame Gäste aus Skandinavien
Die sparsamsten Reisenden Europas kamen im zweiten Quartal 2007 aus Finnland. Mit einem Übernachtungsbudget von lediglich 111 Euro pro Zimmer und Nacht zahlten sie so wenig, wie keine andere Nation Europas. Insgesamt zeichneten sich die Skandinavier eher durch Sparsamkeit aus, denn auch die Dänen und Schweden lagen mit 119 Euro bzw. 123 Euro pro Zimmer und Nacht im unteren Drittel aller analysierten europäischen Nationen. Andererseits erwarten Skandinavier eine wesentlich größere Zahlungsbereitschaft bei Besuchern ihrer Länder. In Schweden zum Beispiel lag der durchschnittliche Hotelzimmerpreis bei 132 Euro pro Nacht, in Dänemark sogar bei 147 Euro. Einzige Ausnahme ist Norwegen. In Norwegen zahlten Reisende für eine Hotelübernachtung mit durchschnittlich 148 Euro pro Zimmer einen relativ hohen Preis, aber auch die Norweger selbst waren bereit für ihre Urlaubsunterkunft ein Budget von 132 Euro pro Zimmer und Nacht zu investieren.