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Best Travel Technology Solution 2012 und Special Innovation Award – Wirecard AG und Travel Industry Club prämieren technische Innovationen für die globale ReiseindustrieBest Travel Technology Solution 2012 und Special Innovation Award – Wirecard AG und Travel Industry Club prämieren technische Innovationen für die globale Reiseindustrie

(Frankfurt am Main/München, 22. Februar 2012) Anerkennung für technologische Innovationen in der Reiseindustrie. Die Wirecard AG und der Travel Industry Club werden in Zukunft gemeinsame Initiativen ergreifen, um Unternehmen für deren Lösungsansätze im Bereich Travel Technology auszuzeichnen. Ein entsprechendes Kooperationsabkommen haben der Travel Industry Club und die Wirecard AG am Dienstag unterzeichnet. Ihre Zusammenarbeit nehmen die neuen Partner zur “Award Night” des Travel Industry Club am 6. März 2012 in Berlin auf. Dort übernimmt die Wirecard AG die Patenschaft für den “Special Innovation Award”, der erstmals auf der Gala der deutschen Reiseindustrie am Vorabend der ITB Berlin vergeben wird. Darüber hinaus übernimmt die Wirecard AG für die große Veranstaltung “Travel Industry Manager des Jahres” am 24. September 2012 in Köln die Kategorie “Best Travel Technology Solution”.

Jörg Möller, Executive Vice President der Wirecard AG: “Die Reiseindustrie gehört zu den Branchen, bei denen wir unsere Produkte besonders auf die speziellen Bedürfnisse zugeschnitten haben. Wir freuen uns sehr über die neue Kooperation mit dem Travel Industry Club. Gemeinsam haben wir uns auf die Agenda gesetzt, diesem für die Reiseindustrie immer wichtiger werdenden Segment größere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.”

Dirk Bremer, President des Travel Industry Club: “Über die Zusammenarbeit mit der Wirecard AG schaffen wir für die Entwickler und Anbieter von Lösungen im Bereich Travel Technology eine neue spannende Plattform, um einer breiteren Öffentlichkeit Innovationen zu präsentieren. Unser Netzwerk der Entscheider wird über diese Kooperation auch für die Vertreter der Travel Technology noch interessanter”.

Die Wirecard AG zählt zu den führenden internationalen Anbietern elektronischer Zahlungs- und Risikomanagementlösungen. Weltweit unterstützt die Wirecard-Gruppe über 12.000 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen bei der Automatisierung ihrer Zahlungsprozesse und der Minimierung von Forderungsausfällen. Die Wirecard Bank AG ist Principal Member von Visa, MasterCard sowie JCB und als Kreditkarten-Acquirer in 69 Ländern weltweit aktiv; mit mehr als 100 Transaktions- und 18 Auszahlungswährungen. Innerhalb der Wirecard-Gruppe bietet die Wirecard Bank innovative Lösungen in den Bereichen Corporate Banking, Prepaid- bzw. Co-branded-Karten- sowie Konten-Produkte; sowohl für Geschäfts- als auch für Privatkunden. Die Wirecard AG ist an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (TecDAX, ISIN DE0007472060, WDI).

120 Städte im Touristencheck: Deutschland immer beliebter: 3,4 Mio. mehr Touristen 2011 – Auch Österreich, Schweiz legen zu

Berlin, Hamburg, Frankfurt, München, Köln, Düsseldorf & Dresden mit immer mehr Touristen / Auch Wien, Salzburg und Zürich verzeichneten mehr Touristen

(Leipzig, 21. Februar 2012) Der Städtetourismus in Deutschland boomt: Allein 2011, im Erhebungszeitraum Januar bis November, konnten die 120 größten deutschen Städte 53,5 Mio. Gäste mit mindestens einer Hotel-Übernachtung verzeichnen – das waren 3,4 Mio. mehr als im Vergleichszeitraum 2010. Insgesamt übernachteten in Hotels in Deutschland 135,5 Mio. Personen in 2011 (bis inklusive November; Dezember liegt noch nicht vor). Das waren 6,5 Mio. oder 4,8% mehr als 2010. Das zeigt aber auch ganz klar – viele der Mehrübernachtungen vereinen Deutschlands attraktive Städte auf sich. Das ergab eine Erhebung des Online-Reiseportals ab-in-den-urlaub.de (2,7 Mio. Nutzer im Monat).

Im Hinblick auf die Besucherzahlen (Gästeankünfte mit mindestens einer Hotelübernachtung) baut Berlin seine Spitzenstellung weiter deutlich aus und kann endgültig als eine der Top-Metropolen weltweit bezeichnet werden. Die deutsche Hauptstadt verbuchte von Januar bis November 2011 insgesamt 9,1 Millionen Gästeankünfte – das sind knackige 700.000 mehr als im Vorjahr (+8,5%). Dabei tut Berlin sowohl kulturell wie stadtplanerisch sehr viel, um immer mehr Menschen an die Spree zu locken.

Auch in Deutschlands Touristenstadt Nummer zwei, Hamburg, haben sich die Investitionen in die Förderung des Stadtbildes gelohnt – von der Speicherstadt über die Außenalster bis hin nach Bahrenfeld ist Deutschlands Kühle endlich dabei, sich zu modernisieren (was auch dringend notwendig war und ist). Das zahlt sich aus: In den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres kamen fast 4,7 Mio. Touristen in die Hansestadt – rund 400.000 (+7,4%) mehr als 2010.

Frankfurt am Main hält zwar unter Deutschlands Großstädten immer noch eher das Image eines zwar reichen aber architektonischen Schmuddelkindes, dennoch gehört es mit 3,6 Mio. Gästeübernachtungen in 2011 eindeutig zu Deutschlands Reiseelite. Mit 225.358 mehr Touristen zeigt auch München einmal mehr seine große Überlegenheit als Deutschlands Touri-Mekka. Obwohl die Stadt mit 1,3 Mio. Einwohnern erheblich kleiner ist als Berlin, übernachteten 3,1 Mio. Gäste 2011 in der barocken Metropole. Vor allem bei Italienern und Amerikaner steht die Stadt sehr hoch im Kurs, aber auch für deutsche Städtetouristen ist sie ein Muss.

Das gilt auch für Köln: 2,6 Mio. Gäste übernachteten mindestens eine Nacht in der Karnevalshochburg in den ersten elf Monaten 2011. 2010 waren es über 200.000 weniger. Dennoch: Die Jecken können nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch Köln immer noch ein riesiges architektonisches Problem in der Innenstadt hat. Zahlreiche Straßen leiden unter enormen Bausünden aus den 50er und 60er Jahren. Die Bausubstanz ist häufig unter aller Kanone. Selbst die Fußgängerzone gehört nicht zu Deutschlands Vorzeigemeilen und der Domplatz erinnert eher an einen in die Jahre gekommen Skaterplatz einer armen Provinzmetropole. Die Stadt ruht sich zu sehr auf ihrer historischen Bedeutung als Domstadt aus.

Dresden trotzt UNESCO-Strafe mit mehr Touristen
Das rheinabwärts gelegene Düsseldorf bietet hingegen das, was Köln nicht oder kaum mehr hat: Glanz. Das wissen die 2,1 Mio. Gäste in 2011 zu schätzen. Auch hier gibt es ein dickes Gäste-Plus von 7,2%. Dass die UNESCO mit ihrer dramatischen Geste der Aberkennung des Titels einer Weltkulturerbe-Stadt Dresden nicht schaden konnte, zeigt sich an Platz 7 der beliebtesten deutschen Touristenstädte. Es folgen Stuttgart, Hannover, Leipzig, Nürnberg, Bremen, Freiburg im Breisgau. Dass von nichts nichts kommt, weiß man auch in Leipzig. Die riesige künstliche Tropenhalle des Zoos, “Gondwanaland”, trägt maßgeblich dazu bei, dass immer Mehr in die schöne sächsische Stadt kommen. So brachten die ersten elf Monate 2011 6,1% mehr Touristen die mindestens eine Nacht in einem Hotel eincheckten.

Ebenfalls top: Rostock ist mittlerweile beliebter als Heidelberg. Aber auch viele der anderen untersuchten Städte glänzen mit einem hervorragenden Gästeplus. Von den 120 in der Studie beteiligten deutschen Städten verzeichneten vergangenes Jahr 105 ein Wachstum bei den Gästeankünften. Nur 15 Städte mussten einen Rückgang der Besucherzahlen hinnehmen. Einen besonders deutlichen Anstieg von Gästen bilanziert das ländliche Lüneburg. Sage und schreibe um 43% legten die Besucherzahlen 2011 gegenüber dem Vorjahr zu.

Ähnlich positiv blickt man in Koblenz auf 2011 zurück. So brachte die wunderbar ausgerichtete Bundesgartenschau über 320.000 Gäste in die Stadt am Deutschen Eck. Das entspricht einer Steigerung gegenüber 2010 von 35,6 %. Besonders gut dürfte vielen Besuchern die spielerische Seilbahn gefallen haben, mit der die Touristen das etwas abgenudelte Areal des Deutsche Eck verlassen konnten, um hinauf zum Schloss zu fahren.

Glücklich dürften auch die Stadtväter von Görlitz an der Neiße sein: Um 22,9% stiegen die Gästezahlen 2012. “Das Hochwasser im August 2010 und seine Auswirkungen im September und Oktober hatte uns eigentlich das komplette touristische Jahr 2010 verhagelt”, so Kai Grebasch, Sprecher Stadtmarketing Görlitz gegenüber ab-in-den-urlaub.de. Auch Städte, die weniger von den Touristenströmen “heimgesucht” werden, erlebten 2011 einen Besucheransturm. So legte Salzgitter um 17,5% zu, die BASF-Stadt Ludwigshafen um 15,9%, das kleine Aalen im Ostalbkreis, um 15% oder das hübsche sächsische Städtchen Zwickau um 14,7%. Zwickau wird völlig zu Unrecht von vielen Medien als Mekka von Rechtsradikalen diffamiert: Die Stadt gehört zu den schönsten in Ost-Deutschland.

Weniger positiv fällt der Rückblick auf 2011 für Essen aus. Die Ruhrgebietsmetropole erlebte 2010, ebenso wie manch andere Stadt im Pott, einen zweitstelligen Besucherzuwachs. Das Kultur-Event Ruhr 2010 hatte 2010 bis zu 30% mehr Besucher in die Ruhrregion gebracht. Im vergangenen Jahr konnte Essen den Besucher-Schnitt leider nicht halten. Die Zahlen gingen um 10,2% zurück. Ähnlich auch die Nachbarstadt Mülheim a.d. Ruhr: -8,7%. Unter den wenigen Städten, die ebenfalls Besucher-Rückgänge zu verzeichnen hatten, waren außerdem Moers (-7,1%), Cottbus (-5,7%), und Gelsenkirchen (-5,5%). Mehr entnehmen Sie bitte der Tabelle im Anhang.

Österreich und Schweiz
Auf ein sattes Gästeplus stolz sein können auch Österreich und die Schweiz (Tabellen ebenfalls im Anhang). In den beiden Alpenländern führt die österreichische Hauptstadt Wien das Ranking an. Im gesamten vergangen Jahr besuchten 5,2 Mio. Touristen die Donaumetropole (2010: 4,9 Mio.). Die “Mozartstadt” Salzburg konnte sich über rund 1,3 Mio. (2010: 1,2 Mio.) freuen. Platz Drei im alpenländischen Ranking: Zürich. Die Schweizer Finanzmetropole begrüßte alleine in den ersten elf Monaten des Jahres 2011 1,2 Mio. Gäste (2010: 1,2 Mio.). Es folgen Innsbruck mit rund 0,8 Mio. Gästen im Jahr 2011 (2010: 0,7 Mio.), Genf mit 0,7 Mio. (2010: 0,7 Mio.) und Luzern mit 0,6 Mio. (2010: 0,6 Mio.). Anmerkung: Alle Werte für Österreich beziehen sich auf das gesamte Jahr 2011. Für die Schweiz liegen bislang nur Daten der ersten elf Monate vor.

In Österreich und der Schweiz gehören Dornbirn (Vorarlberg) und das kleine Biel (Kanton Bern) mit 10,4% und 9,6% zu den größten Touristen-Gewinnern. Auch Klagenfurt, Villach (Kärnten) sowie Graz kommen auf satte Zuwächse von 8,5 bis 8,9%. Mit weniger Touristen mussten Lugano, Lausanne und Genf im Jahr 2011 auskommen. Hier sanken die Quoten um -3 bis -1%. Dennoch: “Städtereisen liegen nach wie vor voll im Trend”, so das Fazit von Ralph Michaelsen, Manager von ab-in-den-urlaub.de.

Strategische Allianz in der deutschen Reiseindustrie: Kooperationsabkommen zwischen Verband Internet Reisevertriebe und Travel Industry Club – Gegenseitiger Support bei Branchenaktivitäten

(Frankfurt/Main, 17. Februar 2012) Weitreichende Kooperation in der deutschen Reiseindustrie. Der Verband Internet Reisevertrieb e. V. (VIR) und der Travel Industry Club (TIC) werden künftig eng zusammenarbeiten und sich bei ihren renommierten Branchenveranstaltungen gegenseitig unterstützen.

Neben einem regelmäßigen Informationsaustausch sichert der VIR dem Travel Industry Club unter anderem bei verschiedenen Veranstaltungsformaten wie zum Beispiel dem “Travel Industry Manager” im Bereich Travel Technology seinen Support zu. Im Gegenzug wird sich der Travel Industry Club unter anderem als Partner am VIR-Innovationswettbewerb “Sprungbrett” beteiligen.

Michael Buller, Vorstand des VIR: “Der Travel Industry Club hat sich in den vergangenen Jahren zu einer festen Größe in der deutschen Reiseindustrie entwickelt. Er versteht es, seinen Mitgliedern eine bedeutende Netzwerkplattform mit einer Vielzahl an interessanten Veranstaltungen zu bieten. Wir freuen uns sehr, durch die engere Kooperation mit dem TIC der Branche neue gemeinsame Impulse zu verleihen.”

Dirk Bremer, President des Travel Industry Club: “Durch die Zusammenarbeit sichert sich der Travel Industry Club für seine Veranstaltungen und die Ausschreibungen zum “Travel Industry Manager” sowie der “Award Night” zur ITB Berlin eine weithin anerkannte Branchenkompetenz im Segment Travel Technology und E-Commerce.”

Der Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR) ist der Interessenverband der touristischen Internetwirtschaft. Zu seinen Mitgliedern gehören mit ebookers.de, Expedia.de, HolidayCheck, JT Touristik, lastminute.de, opodo.de und weg.de sieben der größten Online-Reiseunternehmen in Deutschland, die zusammen rund zwei Milliarden Euro Umsatz erwirtschaften. Alle VIR-Mitgliedsunternehmen lassen sich und ihre Dienstleistungen TÜV-zertifizieren und nehmen damit eine Vorbildfunktion für die gesamte Reisebranche ein.

ITB Berlin CareerCenter: Zentraler Treffpunkt für Karriereplaner und den touristischen Nachwuchs

Auf der ITB Berlin den Traumjob finden – Topaktuelle Angebote und qualifizierte Beratung von namhaften Touristikunternehmen auf der ITB Jobbörse powered by Yourcareergroup und dem Projekt MeerArbeit, der Bundesagentur für Arbeit – Täglich informatives Bühnenprogramm in Halle 5.1

(Berlin, 15. Februar 2012) Um einen Traumjob zu finden oder den ersten Schritt Richtung Karriereleiter zu machen, bietet das ITB CareerCenter in Halle 5.1 Studenten und Berufsanfängern mit touristischem Hintergrund eine umfangreiche Plattform. Universitäten aus dem In- und Ausland, Fachhochschulen, Berufsakademien, wissenschaftliche Institute und sonstige Dienstleister präsentieren ihre Angebote. Qualifizierte Personalmanager namhafter Touristikunternehmen laden Jobsucher und Karriereplaner zu Beratungsgesprächen ein. Professionelle Unterstützung und fachkundige Beratung erhalten Jobsuchende auch bei der Gestaltung ihrer persönlichen Bewerbungsunterlagen inklusive Bewerbungsmappencheck. Auf der weltweit führenden Reisemesse können sich Arbeitssuchende an allen Messetagen an Internet-Terminals sowie an der Jobwand einen aktuellen Überblick der vakanten Jobs rund um den Globus verschaffen. Diejenigen, die eine maritime Laufbahn anstreben, erhalten am Stand von „MeerArbeit“ Informationen aus erster Hand. Die auf Vermittlungen von Fachpersonal für Kreuzfahrtschiffe und Reedereien spezialisierte Agentur für Arbeit Suhl hat exklusive Kooperationsverträge mit nahezu allen Kreuzfahrtanbietern geschlossen. Fachkundige Mitarbeiter der Touristikunternehmen G&P Cruise Hotel Management GmbH, sea chefs Cruise Services GmbH, Columbia Ship Management, Connect worldwide Bremerhaven und Costa Crociere Genua werden Rede und Antwort stehen.

Arbeiten, wo andere Urlaub machen
Den zentralen Karriere-Treffpunkt für Ein-, Auf- und Umsteiger der Hotellerie-, Gastronomie- und Touristik-Branche bildet die ITB Jobbörse powered by Yourcareergroup. In einer lockeren und ungezwungenen Atmosphäre laden Personalverantwortliche namhafter touristischer Unternehmen zu Beratungsgesprächen ein und informieren über aktuelle Jobangebote, darunter die Touristiksparte der Rewe Group, Arcadia Hotels, Carlson Rezidor Hotel Group, Booking.com, Enterprise Rent-A-Car, European Hotel Academy, Club Med, FTI Group, Maritim Hotels, Marriott International, Robinson Club, Schmetterling Reisen, solamento Reisen, Steigenberger Hotel Group, Unister (ab-in-den-urlaub.de) und vamos Eltern-Kind-Reisen. Zusätzlich stellt die Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (AHGZ) erstmals ihr Jobportal Jobsterne an einem eigenen Stand in Halle 5.1 vor.

Bühne frei für aktuelle Themen zur beruflichen Zukunft
Mittelpunkt der Halle 5.1. ist die Präsentationsbühne. An allen fünf Messetagen finden dort Vorträge von Referenten aus Fachhochschulen und Universitäten zu Studiengängen sowie Fachvorträge zur Touristikbranche statt. Eingeläutet wird das Bühnenprogramm mit dem ITB Young Professional Day am Mittwoch, 7. März 2012. Hochkarätige Referenten aus Politik, Tourismuswirtschaft und Wissenschaft geben Berufsanfängern und akademischen Nachwuchskräften Orientierung und Denkanstöße zur Weichenstellung für ihre berufliche Zukunft. Zum Abschluss des Tages findet die Verleihung des ITB-Wissenschaftspreises der Deutschen Gesellschaft für Tourismuswissenschaft (DGT) statt, der an fünf junge, internationale Wissenschaftler geht. Der Nachwuchstag der Hotellerie geht am Donnerstag, 8. März 2012, in die zweite Runde. Während einer Podiumsdiskussion am Freitag, 9. März 2012, stehen Fachvorträge von Wissenschaftlern über Einstiegsmöglichkeiten, Jobchancen und Karriereperspektiven in der Hotellerie im Fokus. So spricht beispielsweise Prof. Dr. Lothar Bildat von der EBC Hochschule, Hamburg, zum Thema „Personalauswahl im Hotel- und Tourismusmanagement: warum Berufserfahrungen und Referenzen nicht ausreichen“.

Wie jedes Jahr fördert die ITB Berlin die Crème de la Crème des Hotellerie-Nachwuchses und bringt sie mit der Reiseindustrie zusammen. Besonders engagierte Studenten werden von der ITB Berlin 2012 zusammen mit den Partnern AHGZ, A&O Hostels und der BEST-Sabel Hochschule eingeladen. Die Studenten erwartet ein informatives Programm, darunter eine Podiumsdiskussion, Gespräche mit Personalverantwortlichen wichtiger Hotelketten sowie Guided Tours über das Messegelände.

Zum 7. Mal am Vorabend der ITB Berlin: Travel Industry Club lädt zur Gala der deutschen Reiseindustrie – Zehn Finalisten für den Best Practice Award nominiert

(Frankfurt/Main, 15. Februar 2012) Countdown für die große Gala der deutschen Reiseindustrie. Zum 7. Mal lädt der Travel Industry Club zur großen Award Night nach Berlin. Zur Galaveranstaltung im Hôtel Concorde Berlin am Vorabend der ITB Berlin werden am 6. März 2012 über 400 Gäste erwartet. Höhepunkt der Veranstaltung sind die Verleihung des “Best Practice Awards” und die Auszeichnungen von nationalen und internationalen Persönlichkeiten, die sich um die Reisebranche verdient gemacht haben. Darüber hinaus wird der Medienpreis in der Kategorie “Wirtschaftspresse” und “Fachpresse” vergeben.

Für die Travel Hall of Fame National sind der ehemalige Fraport-Chef Wilhelm Bender, Hartmut Mehdorn als CEO von Air Berlin sowie Dieter Müller, Gründer der Motel One Group, nominiert. Für die Travel Hall of Fame International stehen mit Peter C. Borer (The Peninsula) und Chris Cahill (Fairmont Raffles) gleich zwei international renommierte Hoteliers zur Wahl. In der Kategorie ist zudem mit Herbert Kelleher der Gründer von Southwest Airlines und der Pionier im globalen Low Cost Segment nominiert.

Ein Preisträger steht bereits fest: Bernard Meyer, Geschäftsführender Gesellschafter der MEYER WERFT aus Papenburg, wird für seine Verdienste in der internationalen Kreuzfahrtindustrie mit dem “Lifetime Award” des Travel Industry Club ausgezeichnet. Bernard Meyer führt das 1795 gegründete Familienunternehmen in sechster Generation. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die MEYER WERFT weltweit einen exzellenten Ruf beim Bau von Spezialschiffen erworben.

In die finale Runde für den renommierten “Best Practice Award” haben es zehn Unternehmen geschafft. Qualifiziert haben sich 25hours Hotel, Avis, die DB Vertriebs GmbH, die Deutsche Zentrale für Tourismus DZT, Dorst & Lesser, der Flughafen München, Studiosus Reisen, die Traffics Softwaresysteme, die TVG Touristik Vertriebsgesellschaft mbH und die TUI Consulting.

Der “Best Practice Award” der deutschen Reiseindustrie steht für die Innovationskraft der Branche. Ausgezeichnet werden Erfolgsmethoden, die dadurch überzeugen, dass sie sich ganzheitlich oder in der Nische deutlich vom Markt abheben und neue Standards schaffen. Der seit 2006 verliehene Award ging in den vergangenen Jahren an die Deutsche Lufthansa, die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT), HRS, an AirPlus International, BCD Travel als einer der führenden Anbieter im Geschäftsreisemarkt und im vergangenen Jahr an Studiosus Reisen nach München.

Mit Claudia Roth konnte der Travel Industry Club die Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen als Keynote Speaker gewinnen. In den vergangenen Jahren waren der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel, Renate Künast von Bündnis 90/Die Grünen, Bundesaußenminister Guido Westerwelle, Bundespräsident a.D. Richard von Weizsäcker, Gregor Gysi als Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion im Deutschen Bundestag und Dagmar Wöhrl, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, zu Gast beim Travel Industry Club.

Der Travel Industry Club ist ein – von bestehenden Verbänden unabhängiges – Entscheidernetzwerk von Führungskräften aller an der Prozesskette beteiligten Unternehmen der Reiseindustrie, die durch ihr persönliches Engagement dazu beitragen, die öffentliche Wahrnehmung des Wirtschaftsbereiches “Privat- und Geschäftsreisen” zu verbessern. Die aktuell über 600 Mitglieder sind die Macher und Beweger der Privat- und Geschäftsreiseindustrie aus Geschäftsführung, Vertrieb, Marketing und Kommunikation aller touristischen Segmente. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Journalisten der Wirtschafts- und Fachpresse, von Nachrichtenagenturen und von Funk und Fernsehen.

28. Deutsche Tourismusanalyse: Urlaub bleibt auch 2012 das Highlight des Jahres – Fast die Hälfte der Deutschen sitzt auf gepackten Koffern

(Hamburg, 10. Februar 2012) Die Urlaubsreise behält auch 2012 ihre Faszination und die Reiselust der Bundesbürger ist ungebrochen. 45 Prozent der Deutschen sitzen gedanklich schon auf gepackten Koffern und planen fest, 2012 wenigstens eine Reise von mindestens fünf Tagen Dauer zu unternehmen. Mehr als jeder neunte Bürger (11,3%) will in diesem Jahr sogar mehrfach verreisen. Ein weiteres Drittel (33%) der Bevölkerung äußert sich noch zurückhaltend bei seiner Urlaubsplanung und ist unsicher, ob 2012 eine Reise unternommen wird. Dagegen ist bisher lediglich etwa jeder fünfte Bundesbürger (22%) sicher, in diesem Jahr nicht zu verreisen. Dies geht aus der 28. Deutschen Tourismusanalyse der Stiftung für Zukunftsfragen, eine Initiative von British American Tobacco, hervor, für die 4.000 Bundesbürger ab 14 Jahren nach ihrem Urlaubsverhalten 2011 und ihrer Reiseabsicht für 2012 befragt wurden.

„Die Tourismusbranche kann aufatmen und sich in diesem Jahr auf stabile bis leicht steigende Gästezahlen einstellen“, so Professor Dr. Ulrich Reinhardt, der Wissenschaftliche Leiter der Stiftung. „Die Deutschen werden auch 2012 lieber im Alltag den Gürtel etwas enger schnallen als die ‚besten Wochen des Jahres‘ daheim zu verbringen. Urlaub ist und bleibt für die meisten Bundesbürger das Highlight des Jahres.“

28. Deutsche Tourismusanalyse

Reiseziele 2012: Urlaub in Deutschland ist wieder gefragt und angesagt
Das Motto der Zukunft lautet: „Zurück in die Vergangenheit“. Vor 20 Jahren verbrachte knapp jeder zweite Deutsche seinen Urlaub im eigenen Land (1991: 48%). Vor zehn Jahren war es dagegen nur noch etwa jeder Dritte (2001: 33%), der sich für eine Destination innerhalb Deutschlands entschied. Für die letzten Jahre ist jedoch eine Renaissance der deutschen Feriengebiete nachweisbar. Diese Beliebtheit wird sich auch 2012 fortsetzen. Fast jeder Vierte plant schon jetzt fest seinen Urlaub zwischen den deutschen Küsten und Bergen zu verbringen. Die Prognose der Stiftung lautet: Insgesamt zwei Fünftel aller Reisenden werden 2012 ihre Ferien im Inland verbringen.

Auf ein stabiles Urlauberaufkommen können sich die meisten Euroopäischen Destinationen einstellen. Spanien bleibt dabei das beliebteste Auslandsreiseziel vor Italien. Auf den weiteren Plätzen folgen die Türkei, Österreich und Kroatien. Fernreisen bleiben auch in diesem Jahr beliebt, wobei die Gästezahlen stark nach Zielgebieten variieren werden: Während die USA und Kanada, die Karibik und Mittelamerika und vor allem asiatische Länder zahlreiche Gäste erwarten können, ist die Skepsis bezüglich nordafrikanischer Ziele hoch.

Alle Reiseziele vom Schwarzwald bis in die Südsee und von der Nordsee bis nach Nordamerika können jedoch weiterhin auf die große Gruppe der Unentschlossenen hoffen, die nur auf das richtige Angebot warten, um dann in den Urlaub zu entschwinden.

Rückblick auf die Reisesaison 2011: Pragmatisch statt panisch
„Es deutet vieles darauf hin, dass die Bundesbürger wieder mehr reisen werden. Das Vertrauen ist zurück, die Grundstimmung positiv. Die Deutschen wollen wieder mehr unterwegs sein und zeigen folgerichtig ihre Reiselust“, so lautete die letztjährige Reiseprognose der Stiftung für Zukunftsfragen zur Reisesaison 2011. Genauso ist es gekommen. Trotz anhaltender Diskussion um Rettungsschirme und Euroo-Krise, trotz Nuklear- und Naturkatastrophen steigerte sich die Reiseintensität der Bundesbürger im zweiten Jahr in Folge leicht auf 53 Prozent (2010: 52% – 2009: 50%).

Innerhalb der Bevölkerung zeigte sich dabei ein uneinheitliches Bild. So war Bildung ein entscheidendes Merkmal, ob verreist wurde oder nicht. Je höher der formale Bildungsgrad, desto höher war auch die Reiseintensität – Hauptschulabsolventen (39%) verreisten etwa nur halb so oft wie Hochschulabsolventen (76%). Auch mit steigendem Einkommen stieg die Reiselaune. Während nicht einmal jeder dritte Geringverdiener (32%) in den Urlaub fuhr, waren es bei den Besserverdienenden mehr als drei Viertel (77%).

Groß blieben auch die Unterschiede innerhalb der Lebensphasen: „Vor allem kinderlose Paare und Jungsenioren zeigten sich auch 2011 als besonders reisefreudige Zielgruppen. Beide verfügen relativ frei über ihre Zeit, haben Geld und sind unabhängig, sodass sie auch weiterhin bekannte Urlaubsdestinationen besuchen und neue Reiseziele entdecken können.

Ungewiss bleibt dagegen die Zukunft des Tourismus im Familiensegment: Im Vergleich zum Reisejahr 2010 verringerte sich der Anteil der Reisenden dieser Bevölkerungsgruppe erneut um zwei Prozentpunkte. Familienurlaub wird zunehmend zu einem Luxus, den sich zukünftig nur noch jede zweite Familie leisten kann“, so Professor Reinhardt.

28. Deutsche Tourismusanalyse

Inlandsreiseziele 2011: Mehr Gäste in Bayern als an der Ostsee
Deutschland war auch 2011 das mit großem Abstand beliebteste Urlaubsziel der Bundesbürger. Mit 37 Prozent verbrachten mehr Urlauber ihre Ferien zwischen Flensburg und Oberstdorf als in den fünf beliebtesten Auslandsdestinationen (Spanien, Italien, Türkei, Österreich, Kroatien) zusammen.

Allein die bayrischen Feriengebiete zogen mehr Gäste an als Nordafrika, Asien, Nordamerika und die Karibik zusammen. Das Reiseziel Bayern konnte dabei seinen Marktanteil um rund ein Zehntel auf neun Prozent steigern und somit erstmals seit Jahren die Ostseeküste vom Spitzenplatz verdrängen. Zulegen konnten auch die Urlaubsregionen in Baden-Württemberg. Einbußen mussten dagegen die Reisegebiete in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern hinnehmen, die stärker unter dem „schlechten Sommer“ zu leiden hatten als andere deutsche Feriendestinationen.

28. Deutsche Tourismusanalyse

Europäische Auslandsreiseziele 2011: Italien gewinnt – Griechenland verliert
Im Vergleich zum Vorjahr konnte Spanien seinen Marktanteil leicht steigern (+0,4 Prozentpunkte) und blieb somit auch 2011 die unangefochtene Nummer 1 der ausländischen Feriengebiete. Auf dem zweiten Platz der beliebtesten deutschen Auslandsreiseziele konnte sich Italien von der Türkei absetzen.

Während Italien mehr deutsche Urlauber bei sich begrüßen konnte (+1,6 Prozentpunkte), musste die Türkei einen leichten Rückgang (?0,3 Prozentpunkte) verbuchen. Gleiches traf auch auf Österreich zu, das sein Vorjahresniveau nicht halten konnte. Die Diskussionen um Staatspleite und Rettungsschirme haben zudem deutlich weniger Deutsche in die griechischen Feriengebiete fliegen lassen. Innerhalb von zwei Jahren hat sich der Anteil deutscher Urlauber in Griechenland auf zwei Prozent verringert und somit um rund ein Drittel reduziert (2009: 3,3%).

Fernreiseziele 2011: Nordafrika verliert Marktanteile
Das Fernreisesegment zeigte 2011 ein uneinheitliches Bild. Die Aufstände und Veränderungen in Ägypten und Tunesien haben den nordafrikanischen Ferienzielen insgesamt ein deutliches Minus beschert. Nur mehr 2,4 Prozent der Deutschen besuchten in der abgelaufenen Urlaubssaison die Strände der südlichen Mittelmeerküste – 2010 waren es noch rund 50 Prozent mehr Gäste. Dagegen konnten asiatische – trotz der Unruhen in Thailand und der Atomkatastrophe von Fukushima – sowie nordamerikanische Ziele – trotz Hurrikans an der Ostküste und Tornados im Landesinneren – fast im selben Umfang zulegen.

28. Deutsche Tourismusanalyse

Reisedauer 2011: Nur noch 12,4 Tage dauert der Urlaub
Urlaub blieb auch 2011 die „populärste Form des Glücks“ – jedoch währte dieses Glück im Schnitt nur noch 12,4 Tage. Damit reduzierte sich die Reisedauer im Vergleich zum Vorjahr leicht (2010: 12,5 Tage), im Kontrast zu 2001 jedoch deutlich (2001: 14,7 Tage).

Vor allem längere Reisen fanden immer seltener statt. Ein Urlaub mit einer Dauer von zwei Wochen oder länger leistete sich nur mehr jeder vierte Reisende (26%). Erstmals in der fast 30-jährigen Geschichte der Tourismusanalyse war damit der Anteil derjenigen, die zwischen 5 und 13 Tagen in die Ferien fuhren (27%), größer als der der Langzeiturlauber (über 14 Tage: 26%). Die Verkürzung der Urlaubszeit traf besonders die inländischen Destinationen – der Urlauber war zwar schnell da, aber auch schnell wieder weg. Weniger als zehn Tage, und damit fast einen halben Tag weniger als noch im Vorjahr (2010: 10,3 Tage), verweilte der Deutsche bei einem Urlaub im eigenen Land. Wer dagegen eine Fernreise antrat, der blieb fast doppelt so lange unterwegs und auch innerhalb Euroopas verweilte der Gast drei Tage länger als im Inland.

Reiseausgaben 2011: Rund 1.000 Euro kostet der Urlaub
Genau 1.012 Euro bzw. 81 Euro pro Tag ließen sich die Deutschen ihren Urlaub durchschnittlich pro Person kosten. In dieser Summe waren nicht nur die reinen Reise- und Unterkunftspreise enthalten, sondern auch alle Nebenausgaben – von Ausflügen über Souvenirs bis zu Trinkgeldern. Im Vergleich zum Vorjahr (2010: 944 Euro) erhöhten sich die Gesamtausgaben damit deutlich um 68 Euroo pro Person und Reise. Abhängig von der Urlaubsdestination fielen hierbei unterschiedliche Kosten an:

Bei einem Urlaub im Inland betrugen die Tageskosten 73 Euro, innerhalb Euroopas durchschnittlich 79 Euro und für eine Fernreise fielen Kosten von 105 Euro pro Tag an.

  • Ein Urlaubstag kostete in Spanien 89 Euro, in Österreich 86 Euro und der Türkei 84 Euro – günstiger waren Ziele in Italien (80 Euro), in Griechenland (69 Eur) oder in Kroatien (64 Euro).
  • Am teuersten war ein Urlaubstag in den USA (133 Euro) und am preiswertesten in Polen (56 Euro).
  • Mit 715 Euro war ein Urlaub im Inland über 300 Euro günstiger als ein Urlaub in Euroopa (1.029 Euro).
  • Fernreisen kosteten mit 1.967 Euro mehr als das Zweieinhalbfache eines Deutschlandurlaubs – dauerten aber auch deutlich länger.

Beherbergung: Inlandstourismus 2011: 4 % mehr Übernachtungen

(Wiesbaden, 10. Februar 2012) Hoffentlich setzt sich das in diesem Jahr fort: Im Jahr 2011 gab es in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland 394,1 Millionen Übernachtungen von in- und ausländischen Gästen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, war dies ein Plus von vier Prozent gegenüber dem Jahr 2010.

Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland stieg im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent auf 330,3 Millionen, die von Gästen aus dem Ausland um sechs Prozent auf 63,8 Millionen.

Im Monat Dezember 2011 betrug die Gesamtzahl der Gästeübernachtungen 23,0 Millionen und lag damit um sechs Prozent über dem entsprechenden Vorjahresmonat. Davon entfielen 18,8 Millionen Übernachtungen auf inländische Gäste (+5%) und 4,2 Millionen auf Gäste aus dem Ausland (+9%).

Fast jeder achte Arbeitsplatz in Deutschland steht mit dem Tourismus in Verbindung

(Berlin, 06. Februar 2012) Tourismus ist ein gewichtiger Wirtschaftsfaktor: Rund 2,9 Millionen Menschen – und damit sieben Prozent aller Erwerbstätigen – fanden im Jahr 2010 dank des Tourismus in Deutschland eine Beschäftigung. 4,4 Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung der deutschen Volkswirtschaft gingen auf das Konto des Tourismus. Dies ist Ergebnis der Studie „Wirtschaftsfaktor Tourismus“, die im Auftrag des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) von DIW Econ erstellt wurde und das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie maßgeblich mitfinanzierte.

Nimmt man die indirekten (z.B. die Dienstleistungen am Flughafen, Lieferungen von Bäckern an Gaststätten oder Renovierungsarbeiten durch Handwerker im Hotel) und induzierten Effekte (die durch das Ausgeben von tourismusbezogenen Löhnen entstehen) hinzu, kam der Tourismus auf einen Anteil von 9,7 Prozent an der gesamten Bruttowertschöpfung der deutschen Volkswirtschaft und zwölf2 Prozent (entspricht 4,9 Mio. Erwerbstätige) an der Beschäftigung. Fast jeder achte Arbeitsplatz in Deutschland steht also mit dem Tourismus in Verbindung. Die gesamten Konsumausgaben der Touristen in Deutschland beliefen sich 2010 auf 278,3 Milliarden Euro.

Die Studie kann unter www.btw.de kostenfrei als PDF heruntergeladen werden.

Europatourismus 2011: Sechs Prozent mehr Besucher als 2010
Europa hat 2011 ein Besucherplus von sechs Prozent verzeichnet. Das geht aus der Studie „European Tourism in 2011 – Trends & Prospects“ der European Travel Commission hervor. 22 der 23 erfassten Länder konnten sich demnach im vergangenen Jahr über einen Besucherzuwachs freuen – und zwar zwischen drei Prozent in Großbritannien und über 20 Prozent in Lettland und Litauen. Allerdings verlangsamte sich das Wachstum in der zweiten Jahreshälfte.

Koalition will Kinder- und Jugendtourismus unterstützen

(Berlin, 02. Februar 2012) Die Koalitionsfraktionen wollen den Kinder- und Jugendtourismus stärken. In einem Antrag fordern die CDU/CSU- und die FDP-Fraktion im Bundestag von der Bundesregierung unter anderem, die Qualifizierung von im Kinder- und Jugendtourismus tätigen Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern weiter zu fördern. Die Regierung solle zudem prüfen, inwieweit der Aufbau einer Internetplattform „Jugendtourismus in Deutschland“ unterstützt werden kann. Ferner solle sie sich für eine intensivere Vermarktung von Angeboten für den Kinder- und Jugendtourismus in Deutschland einsetzen, insbesondere durch die Deutsche Zentrale für Tourismus. Die Abgeordneten verlangen von der Regierung auch eine Auflistung, welche Bundesländer Aktionspläne zum Kinder- und Jugendtourismus haben und mit welchen Maßnahmen dieser Bereich jeweils gefördert wird.

In dem Antrag heißt es, Kinder und Jugendliche würden in Deutschland oft als bedeutende Zielgruppe für den Tourismus unterschätzt und nur ungenügend wahrgenommen. Dabei hätten Kinder- und Jugendreisen im Gegensatz zu anderen Tourismussegmenten auch eine große pädagogische und soziale Bedeutung. Deshalb sei eine weitere Verbesserung der Qualität von Kinder- und Jugendreisen eine wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Anhörung zu “Barrierefreiem Tourismus”
Der Tourismusausschuss nimmt sich in einer öffentlichen Anhörung dem Thema „Barrierefreier Tourismus“ an. Am Mittwoch, 8. Februar, werden die Abgeordneten von 15 Uhr an im Saal E 200 des Paul-Löbe-Hauses sieben Experten befragen. Geladen sind Professor Armin Brysch von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten, die Leiterin der Kontaktstelle für Behindertenangelegenheiten der Deutschen Bahn AG, Ellen Engel, die Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft „Barrierefreie Reiseziele in Deutschland“, Carmen Hildebrandt, der Geschäftsführer des Bundeskompetenzzentrums Barrierefreiheit, Klemens Kruse, der Vorstandvorsitzende der Nationalen Koordinationsstelle Tourismus für Alle (NatKo), Rüdiger Leidner, der Geschäftsführer des Deutschen Seminars für Tourismus (DSFT), Rolf Schrader, sowie Olaf Schliper von der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT).

Sommer 2012: Hierhin verreist Deutschland

(Bottighofen/Schweiz, 02. Februar 2012) Jahresbeginn ist Frühbucherzeit. Mehr als 30 Prozent der Deutschen entscheiden in den ersten Wochen des Jahres, wohin es im Sommer geht. Große Rabatte und die Gewissheit, nicht auf Restplätze spekulieren zu müssen, locken immer mehr Urlauber. Aus mehr als 30.000 Buchungen bei holidaycheck.de hat das größte deutschsprachige Reiseportal ermittelt, wohin es dieses Jahr in den Urlaub geht.

Sommer 2012: Hierhin verreist Deutschland
 
Die beliebtesten Urlaubsländer sind die Reise-Klassiker der Deutschen: Türkische Riviera, Mallorca und die Kanaren. Allein in diesen drei Regionen verbringen mehr als 50 Prozent der Deutschen Urlauber ihre Ferien.
 
Gut erholt zeigen sich die Krisengebiete des arabischen Frühlings von 2011: Ägypten hat sich die Nummer Vier in der Rangliste der beliebtesten Urlaubsländer zurückerobert. Doppelt so viele Buchungen als im selben Zeitraum 2011 zeigen wieder gewonnenes Vertrauen. Nach Tunesien kehren im Sommer sogar drei Mal mehr Gäste zurück als in den vergangen Sommerferien. Das reicht für Platz zehn.
 
Verlierer sind die Profiteure des letzten Jahres Kanarische Inseln (-15%) und Türkische Riviera (-10%) sowie Dauerkrisenkandidat griechisches Festland.
 
Die Geheimtipps des Jahres: Sizilien und Dalmatien mit jeweils mehr als 40 Prozent gewonnenen Buchungen.

Amadeus – Globale Branchenstudie: Neue Technologien und soziale Umbrüche verändern Reisen bis 2020 stark

(Madrid, 11. Januar 2012) Neue Technologien und weltweite Datenabgleiche werden ein neues Zeitalter des „kollaborativen Reisens“ einläuten. Dies ist Ergebnis einer internationalen Reisestudie von Amadeus. Realitätserweiterung, Gamification, intelligente Passagierdatensätze und Biometrik werden im kommenden Jahrzehnt die Touristik prägen, so eine Zusammenfassung der Untersuchung „Vom Chaos zur Kollaboration“. Stark gewinnen werde eine Kombination von transformativen Technologien und sich entwickelnden sozialen Werten und Trends.

Vom Chaos zur Kollaboration: Wie transformative Technologien ein neues Zeitalter des Reisens einläuten’ fordert eine engere Zusammenarbeit innerhalb der Reisebranche, die im Gegenzug den Stress, die Unsicherheit und das Chaos, die üblicherweise mit Reisen im 21. Jahrhundert verbunden sind, aus der Welt schafft und zugleich ein reichhaltigeres, tiefgehenderes und persönlicheres Reiseerlebnis bietet.

Wesentliche Ergebnisse:

  • Die nächste Erlebnis-Generation: Im Mittelpunkt steht zunehmend eher die Tiefe als die Breite des Reiseerlebnisses. Technologien wie Realitätserweiterung, Gamification-Mechanismen oder intelligente Mobilgeräte werden das Reiserlebnis verändern
  • Automatischer Transit: Mikrochips, biometrische Daten, Langstrecken-Fingerabdrucksysteme und Nahfeldkommunikation (NFC) lassen sich in stärker integrierter Weise einsetzen, um das Reisetempo zu beschleunigen
    Gespeicherter Zahlungsverkehr:Alle Daten über Zahlungen im Vorfeld und Verlauf einer Reise werden erfasst und bilden einen digitalen Kostenspeicher, der zu persönlicheren Dienstleistungen mit höherem Mehrwert und profitableren Geschäftsbeziehungen führt
  • Intelligente Empfehlungen: Indem die Technik es den Menschen immer einfacher macht, sämtliche Aspekte des Reiseerlebnisses zu erfassen und zu bewerten, erhalten
  • Reisende durch personalisierte Reiseführer und mobile Reiseleitung das Rüstzeug, um ihre Erlebnisse noch reichhaltiger zu gestalten
  • Stressfreies Reisen: Intelligente Gepäckanhänger und Fahrscheine sorgen für ein gesteigertes Gefühl von Sicherheit, während m-Health-Applications (Anwendungen für mobile Gesundheitsversorgung) den Reisenden ermöglichen, ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden so im Auge zu behalten, als wären sie zuhause
  • Der Business-Tourist: Ein gesteigerter Schwerpunkt auf das Wohlbefinden am Arbeitsplatz könnte zur Entstehung von “Business-Touristen” führen, für die Tempo und Effizienz wichtig sind, während sie sich zugleich unterwegs wie zuhause fühlen möchten

Die von The Futures Company entwickelte Studie wurde in Auftrag gegeben von Amadeus, einem führenden Reisetechnologie-Partner und Transaktionsanbieter für die weltweite Reise- und Tourismusbranche, und listet eine Reihe separater “Hilfs”-Technologien und Innovationen auf.

alltours verdoppelt Bonus und zahlt Mitarbeitern mehr als 1 Mio. Euro Leistungsprämie

(Duisburg, 09. Januar 2012) Die Reiseveranstalter alltours und Bye.bye beteiligen ihre Mitarbeiter am Gewinn des abgelaufenen Geschäftsjahres. Das Unternehmen verdoppelt den Bonusbetrag gegenüber dem Vorjahr und überweist seiner Belegschaft zusammen mit dem Februargehalt mehr als eine Million Euro als Leistungsprämie. An die Mitarbeiter der Tochter Reisecenter GmbH werden zusätzlich rund 200.000 Euro als Boni ausgezahlt.

“Das vergangene Jahr hat unseren Mitarbeitern viel abverlangt. Dennoch sind wir zweistellig im Umsatz gewachsen und haben ein sehr gutes wirtschaftliches Ergebnis erzielt. Daran werden die Mitarbeiter – wie schon in der Vergangenheit – in allen Bereichen des Unternehmens und auf allen Hierarchiestufen beteiligt”, sagte alltours Geschäftsführer Willi Verhuven.

Auf diese Weise werden mehr als eine Million Euro an die rund 490 fest angestellten Mitarbeiter von alltours flugreisen ausgeschüttet. Neben dem Unternehmensgewinn entscheidet die persönliche Leistung des Mitarbeiters über die Höhe der Sonderprämie. Die höchste der drei Bonusstufen beträgt 2.700 Euro pro Mitarbeiter. Eine leistungsorientierte Sonderprämien-Regelung für alle Angestellten gibt es seit 2003 bei alltours. Das Unternehmen zahlt seinen Mitarbeitern 13,5 Monatsgehälter. Hinzu kommen unterjährige Extrazahlungen, wie zum Beispiel 150 Euro “Maigeld” pro Mitarbeiter. Einen Mindestlohn hat der konzernunabhängige Reiseveranstalter bereits im Jahr 2002 eingeführt. Derzeit liegt er bei 25.500 Euro pro Jahr.

“Gewinne fließen bei alltours schon immer in das Unternehmen, die Mitarbeiter, die Produktqualität und die Rücklagen. Ziel ist es, das Unternehmen abzusichern und die Expansion und das Wachstum voranzutreiben”, sagte Verhuven. Detaillierte Aussagen über die Höhe des Unternehmensgewinns im abgelaufenen Jahr wird das Unternehmen in den kommenden Wochen machen. Für das laufende Geschäftsjahr hat sich alltours ein Gästeplus von 5% vorgenommen.

DIHK-Tourismusreport Winter 2011/2012: Viele Betriebe müssen Preise erhöhen – Branche nach Rekordsommer verhalten optimistisch

(Berlin, 30. Dezember 2011) Nach einem Top-Sommer rechnet die deutsche Tourismuswirtschaft für den Winter nur mit leichten Zuwächsen. Zu diesem Ergebnis kommt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in seinem jüngsten Branchenreport. Wie DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben berichtet, erwartet die Tourismuswirtschaft, dass viele Bürger in diesem Winter ihren Urlaub in Deutschland verbringen werden.

“Allerdings gibt es selbst in den klassischen Wintersportregionen große regionale Unterschiede”, sagte Wansleben zu den Ergebnissen der DIHK-Saisonumfrage, die auf knapp 6.500 Antworten von Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben, Campingplätzen, Reisebüros, -veranstaltern und Busunternehmen beruht. So seien “die Gastgeber im Sauerland und Schwarzwald besonders optimistisch – im Gegensatz zu den Betrieben im Thüringer Wald”. Die Erwartungen im Städtetourismus seien hingegen “durchweg gut”, so der DIHK-Hauptgeschäftsführer.

Nachdem sich die Hoffnungen auf einen Rekordsommer 2011 erfüllt haben, erwartet die Branche für den Winter jetzt nur noch ein leichtes Plus. “Als Hauptrisiko wird der starke Anstieg der Energie- und Rohstoffpreise gesehen”, sagt Wansleben. “Viele Betriebe müssen daher die Preise erhöhen. Zudem verteuert die Luftverkehrsabgabe Flugreisen. Für die Branche wird deswegen das Thema Energieeffizienz immer wichtiger.”

Der DIHK-Erhebung zufolge will das Gastgewerbe weiter Beschäftigung aufbauen. “Wir rechnen hier mit einem Zuwachs von bis zu 10.000 Arbeitsplätzen”, berichtet Martin Wansleben. Allerdings hätten die Betriebe große Schwierigkeiten, Fachkräfte zu finden. Und noch ein weiterer Trend fällt ins Auge: “Mehr als 70 Prozent der Hotels und Restaurants verwenden inzwischen bewusst regionale Produkte.”

Der DIHK-Tourismusreport Winter 2011/2012 steht hier zum Download bereit: http://de.sitestat.com/hk/dihk/s?presse.meldungen.2011-12-28-saisonumfrage-tourismus.tourismusreport_11-12.pdf&ns_type=pdf&ns_url=http://www.dihk.de/ressourcen/downloads/tourismusreport_11-12.pdf/at_download/file?mdate=1324977473874

Weltuntergang bringt Tourismusrekord: Hype um vermeintliche Apokalypse soll 52 Mio. Besucher anlocken

(Mexiko City, 22. Dezember 2011) Der weltweite Hype um die vom Maya-Kalender abgeleitete Weltuntergangstheorie hat sich nicht nur für den Buchhandel und die Filmindustrie als wahrer Goldesel entpuppt. Auch der mexikanische Tourismusverband erwartet aufgrund der allgemeinen Hysterie um den 21. Dezember 2012 neue Rekordumsätze. Von heute, Mittwoch, an – genau ein Jahr vor der vermeintliche Apokalypse – sollen laut offizieller Einschätzung insgesamt 52 Mio. Touristen in die ehemaligen Maya-Gebiete reisen. Das entspricht mehr als dem Doppelten der Zahlen, die Mexiko ansonsten in einem regulären Jahr an ausländischen Besuchern verbucht.

“Die Welt wird nicht enden, sondern nur eine Ära. Für uns ist das Ende des Maya-Kalenders ein Zeichen der Hoffnung”, zitiert das US-News-Portal MSNBC den mexikanischen Tourismussprecher Yeanet Zaldo. Genau das soll auch die Botschaft sein, die an ausländische Gäste kommuniziert wird. Diese erwartet eine ein Jahr dauernde Feier mit zahlreichen speziellen Events und Aktionen. “Leute, die immer noch in den alten Maya-Dörfern leben, werden für uns Weihrauch verbrennen und die alten Riten wieder aufleben lassen. Auf diese Weise können wir zurück in die Zeit reisen und versuchen, die Weisheit der Maya zu verstehen”, so Zaldo.

Countdown per Digitalanzeige
Um die allgemeine Aufregung weiter anzukurbeln, hat der mexikanische Tourismusverband in der Stadt Tapachula an der Pazifikküste eine mehrere Meter große Digitalanzeige aufstellen lassen, die die verbleibende Zeit bis zum 21. Dezember 2012 herunterzählt. In der nahe gelegenen archäologischen Stätte von Izapa werden zudem als Maya-Priester verkleidete indianische Tänzer regelmäßig alte Rituale abhalten. Sogar mitten im tropischen Dschungel sind Aktionen geplant. Im Bundesstaat Quintana Roo werden sich etwa Menschen treffen, um Nachrichten und Fotos in kleine Zeitkapseln zu stecken, die anschließend für 50 Jahre vergraben werden.

Von der Steinplatte zum Massenhype
Hintergrund für die allgemeine Hysterie um den Weltuntergang am 21. Dezember 2012 sind die Inschriften auf einer Steinplatte, die in den 1960er-Jahren von Archäologen in Tortuguero im südwestlichen mexikanischen Bundesstaat Tabasco entdeckt wurde. Ihr Inhalt beschreibt die Wiederkehr eines alten Maya-Gottes am Ende der 13. Zeitperiode. Durch das Internet und eine ganze Reihe entsprechender Buch- bzw. Filmveröffentlichungen (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/20091116023 ) hat die daraus abgeleitete Weltuntergangstheorie mittlerweile einen weltweiten Hype ausgelöst.

Tourismus: Südamerika mit Rückenwind – USA stagniert

Südamerika profitiert von stabilem Wachstum – Wirtschaftskrise dämpft Lust der US-Bürger auf Auslandsreisen – ITB World Travel Trends Report untersucht Reise-Trends und Chancen des amerikanischen Kontinents

(Berlin, 11. Dezember 2011) Gespaltene Reisewelten auf dem amerikanischen Kontinent: Während sich Südamerika weiterhin im Aufwind befindet, verzeichnet Nordamerika nur einen leichten Anstieg von internationalen Urlaubern und schwache Auslandsreisen der US-Bürger. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle ITB World Travel Trends Report. Südamerika weist sowohl im In- als auch Auslandsreisemarkt ein starkes zweistelliges Wachstum auf, angefeuert von dem wirtschaftlichen Boom in Ländern wie Brasilien und Argentinien. In den USA trübt die wirtschaftliche Unsicherheit die Reiselust vieler US-Amerikaner. Reisen nach Nordamerika sind in den ersten acht Monaten des Jahres leicht gestiegen, Auslandsreisen blieben jedoch auf dem gleichen Niveau wie im vergangenen Jahr. Die UNWTO prognostiziert für nächstes Jahr ein Wachstum von vier bis fünf Prozent internationaler Reisender aus dem amerikanischen Kontinent, verglichen mit einem Anstieg von 6,4 Prozent im Jahr 2010.
 
Erfolgsstory Südamerika
Über einen anhaltenden Reiseboom können sich hingegen viele Staaten in Südamerika freuen. Auch wenn die Wachstumsraten inzwischen langsamer steigen als in den vorhergehenden Jahren: Die Zahl der Auslandsreisen von Südamerikanern ist in den ersten acht Monaten des Jahres um 15 Prozent gestiegen. Als besonders reisefreudig präsentieren sich die Brasilianer. Unterstützt von dem starken Inlands-Wirtschaftswachstum und der starken Währung gaben sie 45 Prozent mehr Geld für internationale Reisen aus als noch im Jahr zuvor. Die drei aufstrebenden lateinamerikanischen Märkte – Brasilien, Argentinien und Mexiko – zeichnen sich vor allem durch ihre relativ jungen, gut ausgebildeten und wohlhabenden Reisenden aus. Mit dem Ausbau der Billigfluggesellschaften in Südamerika wird sich die Zahl der Langstrecken-Trips weiter erhöhen. Auch Reisen nach Südamerika stehen bei vielen internationalen Urlaubern auf dem Wunschzettel weit oben: Die Zahl der internationalen Reisenden stieg um 13 Prozent an, während die Karibik und Zentralamerika nur ein mäßiges Wachstum von jeweils vier Prozent verbuchen konnten.

US-Bürger verbringen Urlaub in den eigenen vier Wänden
Die schwierige wirtschaftliche Situation vieler US-Amerikaner macht sich auch beim Thema Urlaub bemerkbar: Die Preissensibilität steigt, Reiseschnäppchen stehen hoch im Kurs. Bei „Staycations“ urlauben Menschen gleich zu Hause oder in nahegelegenen Regionen. Nur 23 Prozent der US-Amerikaner planen mehr internationale Reisen im nächsten Jahr, 28 Prozent möchten weniger internationale Reisen unternehmen und 23 Prozent verfolgen gar keine Pläne, im nächsten Jahr ins Ausland zu verreisen. Auf dem Inbound-Markt konnte die USA nur schwache Erfolge verbuchen: Die Zahl der internationalen Gäste war in den ersten acht Monaten des Jahres nur drei Prozent höher, im Vergleich zu einem Anstieg von sieben Prozent im vergangenen Jahr.

Jetzt online: Trends der Reisindustrie kompakt
Detaillierte Ergebnisse zum weltweiten Reiseverhalten stellt der nun veröffentlichte ITB World Travel Trends Report 2011 vor. Er steht unter www.itb-berlin.de zum Download bereit. Der Report basiert auf Einschätzungen von 50 Tourismusexperten aus 30 Ländern, einer speziell von IPK durchgeführten Trendanalyse in den wichtigsten Herkunftsmärkten sowie auf Kerndaten des World Travel Monitor®, der als größte kontinuierliche Studie zum globalen Reiseverhalten aus rund 60 Herkunftsländern gilt. Diese Trendergebnisse zeigen Tendenzen auf, die sich in den ersten acht Monaten des Jahres 2011 abzeichneten. Die Jahresendergebnisse inklusive aktueller Ausblicke für das Jahr 2012 werden auf dem ITB Berlin Kongress von Rolf Freitag, CEO IPK International, vorgestellt.

Ägypten hofft auf Erholung beim Tourismus : Neue Chancen 2012 – Investitionen langfristig orientiert

Von Michael Marks, gtai

(Kairo, 08. Dezember 2011) Das Tourismusjahr 2011 ist für Ägypten schwierig gewesen. Revolution und nachfolgend immer wieder aufgetretene Gewaltexzesse, vor allem in der Metropole Kairo, haben die Lust auf das Land am Nil bei Reiseveranstaltern und Reisenden vorübergehend stark gedämpft. Die Investitionen in der Branche setzen ohnehin auf langfristige Perspektiven, und die könnten durchaus positiv sein. Derzeit wird vorsichtig fortgebaut, was bereits begonnen worden ist. Geplante neue Vorhaben bleiben in der Pipeline und warten auf den richtigen Moment.

Wenn der friedlich verlaufene Wahlauftakt seine Fortsetzung findet, dann kann Ägypten demnächst wieder auf die Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches touristisches Produkt verweisen: Stabilität und Sicherheit. Noch zu Jahresbeginn 2011 stand das Land in Erwartung von 15 Mio. und mehr Besuchern. Der Jahresverlauf lässt nun 11 Mio. Auslandsbesucher bei Devisenerlösen von 10 Mrd. US$ erwarten, ein “gutes Ergebnis angesichts der Umstände”, wie der Minister für Tourismus Abdel Nour kurz vor dem Kabinettsrücktritt kommentiert hatte. In den ersten neun Monaten 2011 ist die Besucherzahl um 35% auf 6,9 Mio. gesunken. Recht wacker hielten sich die an 3.Stelle liegenden Deutschen (-32% auf 0,64 Mio.).

Tourismus Ägypten - Strukturdaten

Wenn es um die für das Land so wichtige Branche geht, dann heißt es oft, besonderen Optimismus zu zeigen. Dies führt leicht zur Verdopplung von Besucherzahlen und Devisenerlösen, die innerhalb von fünf oder zehn Jahren realisierbar seien. Zunächst gilt es jedoch, wieder dort anzuknüpfen, wo man schon einmal war. Die neue Werbekampagne “We´re Egypt” und die Beteiligung als offizielles Partnerland der ITB Berlin im Jahr 2012 geben Anlass zu der Hoffnung, dass Ägypten nach dem politischen auch einen touristischen Frühling erlebt – sofern internationale Wirtschaftskrisen nicht die Reiselust verhageln.

Trotz der noch bestehenden Unsicherheiten überwiegen die (erwünschten) Fundamentaldaten bei den Investitionsentscheidungen. Die in der Regel langfristig angelegten Projekte werden fortgeführt beziehungsweise dürften mit gewisser Zeitverschiebung begonnen werden. Die Ferienanlagen sind vielfach als Mischnutzungsprojekte gedacht, das heißt sowohl für touristische wie Zweitwohnungszwecke ausgelegt. Der Zweit- wie der primäre Luxuswohnungsmarkt gehören in der jetzigen Phase zu den Verlierern. Neben der schwächeren Entwicklung im Inland könnte die fehlende Dynamik in den USA und in der EU beziehungsweise im Euroraum die Revision mancher Investitionsentscheidung hervorrufen.

Kairo verfügt über etwa 36.000 Hotelzimmer. Bis 2050 wird von einem weiteren Bedarf in Höhe von 24.000 Einheiten ausgegangen, um der Entwicklung der individual- und eventtouristischen Nachfrage entsprechen zu können. Neue Kapazitäten werden insbesondere in New Cairo und 6th of October City notwendig. In Downtown Cairo werden ältere Gebäude zu Hotels umfunktioniert.

Qatari Diar hat mit Consolidated Contractors Co. einen 464 Mio. US$-Vertrag über das Mischnutzungsprojekt “Nile Corniche” in Kairo geschlossen, das neben Büro- und Wohnraum auch ein 5-Sterne-Hotel St. Regis umfasst. Weitere 80 Mio. US$ fließen unter demselben Auftragnehmer in die erste Phase einer Ferienanlage in Sharm El Sheikh (Süd-Sinai). Zur Renovierung für 52 Mio. US$ steht das Ramsis Hilton Hotel in Kairo mit Abschluss 2015 an. Das “Falcon Tower”-Vorhaben im südlichen Kairoer Stadtteil Maadi sieht neben einem Wohnturm auch einen Hotelturm auf 23 Stockwerken mit 129 Suiten vor. Das vor der Vergabe stehende Vorhaben soll 2015 zum Abschluss gelangen.

Zu einem neuen Vorzeige-Megaprojekt entwickelt sich die 12 km lange Bucht von Sahl Hasheesh, rund 20 km südlich des internationalen Flughafens von Hurghada gelegen. Dieser wird derzeit ausgebaut mit Verdopplung der Passagierzahl auf 14 Mio. Egyptian Resorts Company (ERC) plant dort in Partnerschaft mit Orascom Development den Start des Sawari-Projekts im 2. Quartal 2012, ein Mischnutzungsvorhaben, das auch eine Marina auf einem Grundstück von 2,5 Mio. qm beinhaltet, die 2014 fertig gestellt sein soll. Nikki Beach soll das dort entstehende Boutique-Hotel betreiben. Erhofft wird ein Aufschwung des vernachlässigten Jacht-Tourismus. Liegeplätze sind bereits im Angebot. Bis zu 330 Jachten können auf der Wasserfläche von 117.000 qm untergebracht werden.

Das Gesamtareal umfasst 41 Mio. qm. Derzeit gibt es in Sahl Hasheesh knapp 1.600 Hotelzimmer und 700 Immobilieneinheiten. ERC hat angekündigt, rund 6 Mrd. ägypt£ in den Ausbau der Infrastruktur zu investieren, so in Trink- und Abwasseranlagen, Meerwasserentsalzung und Stromnetz. ERC ist Master-Entwickler des Gebiets, während der Staat keinerlei Infrastruktureinrichtung schafft. Langfristig ist geplant, das Touristenziel in eine umfassende Gemeinde mit Schulen, Universität, Bürokomplexen und Krankenhäusern zu entwickeln. 17 Hotels befinden sich derzeit in der Planung. In 2012 soll eine groß angelegte Marketing-Kampagne für das Gesamtgebiet an Sub-Developer durchgeführt werden. Weitere künftige ERC-Vorhaben bilden die Entwicklung eines 14 Mio. qm-Gebiets in Berenice, 200 km südlich von Hurghada, sowie von 4 Mio. qm in Dahab auf dem Sinai.

Wachsender Aufmerksamkeit erfreut sich auch das weiter südlich gelegene Gebiet von Marsa Alam, das als guter Eingang für Touristen gilt, die einen Kombi-Urlaub aus Tauchen und Fitness am Roten Meer mit einer Nilkreuzfahrt und dem Besuch antiker Stätten verbinden wollen. Hilton eröffnet in Marsa Alam ein 370-Zimmer-Hotel. Noch weiter südlich befindet sich das “Berenice Red Sea Project” von Orascom Development (ODH) in der Planung. ODH und Louis Vuitton Moet Hennessy (LVMH) wollen ein “Cheval Blanc”-Hotel in Aswan in Angriff nehmen für 50 Mio. US$ mit möglicher Fertigstellung Ende 2014.

Zu den bedeutenden Entwicklungsvorhaben gehört die geschlossene Ferienanlage “Marassi” der Emaar Misr, die auf 6,25 Mio. qm nahe El Alamein am Mittelmeer entsteht. Es handelt sich um einen kompletten Badeort mit allen Freizeiteinrichtungen bis hin zu Golfplatz und einer Lagune. 3.000 Hotelzimmer und 5.300 Wohneinheiten sind avisiert. Die zum Bau anstehenden Hotelanlagen werden von der Emaar Hospitality Group (EHG) gemanagt werden. Nikki Beach Hotels and Resort entwickelt seine erste ägyptische Ferienanlage “Hacienda Bay” für 200 Mio. US$ an der Nordküste. In Partnerschaft mit Palm Hills Development (PHD) sind über das kommende Jahrfünft 4.500 Hotelzimmer an zwölf verschiedenen Standorten geplant.

Das touristische Großprojekt Citystars Sharm El Sheikh (Süd-Sinai) sieht auf 7,5 Mio. qm einen Mix aus Luxuswohnungen, touristischen, Einzelhandels-, Sport- (Golf-) und Freizeiteinrichtungen vor. Auch die weltweit größte schiffbare kristallklare Lagune mit 1,2 Mio. qm, umgeben von 22 km weißem Sandstrand, die die chilenische Crystal Lagoons Corporation errichtet hat, gehört zur Anlage. Die Lagune bildet den Auftakt für weitere Planungen dieser Art in Ägypten. Citystars Sharm El Sheikh soll Mitte 2012 nach Abschluss der ersten Phase mit folgenden Komponenten in Betrieb genommen werden: Fünf-Sterne-Hotel, Lagune, Lagunen-Insel-Restaurant, Einzelhandelsfläche und etwa 1.200 Wohnungen.

Nachhaltiger Tourismus: Kriterien nehmen Form an – Überblick über Zertifikate und Siegel

(Berlin/Rösrath-Hoffnungsthal, 15. November 2011) Das Thema Nachhaltigkeit ist in der Touristik längst angekommen. Bei Reisenden steigt das Bewusstsein, dass billig nicht immer gut ist und dies sowohl Umwelt als auch den Einheimischen der Reiseländer schaden kann. Bislang war es für Urlauber jedoch schwierig, den Überblick zu behalten, was die Zertifizierungen und Prüfsiegel für Ökoreisen anging. Reisende definieren zudem sehr unterschiedlich, was nachhaltiges Reisen für sie bedeutet. Spezielle Reiseportale und Verbände helfen nun weiter.

Für deutsche Reiseanbieter gibt es größere Verbände wie das “Forum Anders Reisen” oder Siegel wie CSR-Tourism-Certified, die mit strengen Kriterien die Nachhaltigkeit ihrer Mitglieder überwachen. Angehende Urlauber, die sich nicht selbst durch den Kriterienwald kämpfen und aus einem möglichst großen Pool von Reisen und Unterkünften wählen wollen, können auf Portale wie traverdo.de oder viabono.de zurückgreifen.

Dass es bislang noch kein einheitliches Bio-Siegel wie zum Beispiel in der Lebensmittelbranche gibt, wird derzeit damit begründet, dass die Anforderungen regional stark variieren und die Kriterien der einzelnen Siegel entsprechend angepasst sind. „Ein Öko-Hotel in der Uckermark achtet vor allem auf den Klimaschutz, die Ecolodge in Ecuador dagegen eher auf faire Gehälter und die Bewahrung des Regenwalds“, erklärte Jochen Zimmermann, Geschäftsführer von traverdo.de, gegenüber der Nachrichtenagentur Pressetext.

„Zwar werden gerade globale Kriterien für nachhaltiges Reisen entwickelt, jedoch ist es bis zur konkreten Umsetzung noch ein weiter Weg.“ Der Tourist ist hiermit natürlich noch nicht aus der Pflicht genommen, denn es gibt eine Reihe von Maßnahmen, mit denen er seine Reise selbst nachhaltiger gestalten kann. Umweltfreundliches und kulturangepasstes Verhalten steht dabei ganz oben auf der Liste. Darüber hinaus können Flugreisende die von ihnen verursachten Klimagase bei Organisationen wie atmosfair.de oder myclimate.de ausgleichen.

Allerdings gilt grundsätzlich die Formel: Reduzieren vor Kompensieren. „Sanfter Tourismus muss nicht Allgäu statt Amazonas oder Buxtehude statt Bali bedeuten. Doch bereits wegen der Umweltbelastung durch den Flugverkehr sollte man sich bei der Urlaubsplanung fragen, ob es ein ebenso attraktives Ziel nicht auch in Europa gibt und ob die Bahn für die Fahrt dorthin infrage kommt”, geben die Betreiber von oeko-fair.de zu bedenken.

Wenn dann doch die Erkundung eines Fernziels auf dem Plan steht, gilt es eines zu beachten: “Vor allem sollte auf nur wenig Tage andauernde Fernurlaube verzichtet werden”, rät Sabine Minninger, Beraterin der Organisation Tourism-Watch. (Caroline Bartz/Pressetext)

Auswirkungen der Überschwemmungen in Thailand auf den Tourismus

(Berlin, 27. Oktober 2011) Drei Monate nach den Überschwemmungen werden die Auswirkungen der Katastrophe auf den Tourismus in Thailand deutlich: Obwohl der Süden des Landes als sicher gilt, steigen die Zahlen der Reiserücktritte, während Neubuchungen ausbleiben.
 
Der stellvertretende Präsident der zentralen Vermarktungsorganisation für den Tourismus in Thailand (TAT), Sansern Ngaorungsi, schätzt den Anteil der Reiserücktritte von bereits gebuchten Reisen auf 25 Prozent. Der Rückgang bei Neubuchungen gegenüber vergleichbaren Zeiträumen ist noch stärker wahrzunehmen. Er liegt bei annähernd 70 Prozent, wie die Association of Thai Travel Agents (ATTA) berichtet. Auch in Deutschland ist diese Entwicklung zu spüren, bestätigt das Reiseportal Citysam.de. Dabei ist der Süden Thailands von den Überschwemmungen auch weiterhin nicht betroffen und lohnt sich aufgrund fallender Preise mehr denn je für eine Urlaubsreise.
 
Seit Beginn der in diesem Jahr besonders stark ausfallenden Monsun-Regenfälle im August gehen die Bilder von schwersten Überschwemmungen im Norden und Nordosten des Königreichs Thailand um die Welt. Mitte Oktober sah Norbert Spitz, Leiter des Goethe-Instituts in Thailand, den Tourismus in Thailand nicht großartig in Gefahr, doch aktuelle Zahlen konnten dies nun bei weitem nicht bestätigen: Da die heftigen Regenfälle sich im September und Oktober fortsetzten, nahmen viele Thailand-Reisende Abstand von ihren ursprünglichen Urlaubsplänen. Thomas Horn, Vorstand der Citysam AG, bestätigt, dass in den letzten Wochen überdurchschnittlich viele Reisen nach Thailand storniert wurden: „Bei uns gehen viele besorgte Anfragen über die derzeitige Lage im Urlaubsgebiet ein. Die Menschen sind verunsichert“.
 
Laut Auskunft des Auswärtigen Amtes herrscht am Subarnabhumi Airport, dem Internationalen Flughafen in Bangkok, derzeit normaler Betrieb. Dagegen unterliegt der Straßen- und Schienenbetrieb vor allem im Norden des Landes zum Teil erheblichen Einschränkungen. In den nördlichen Regionen haben die andauernden Regenfälle zu schweren Überschwemmungen geführt, in den von insgesamt 76 Provinzen Thailands 28 am meisten betroffenen leben mehr als zweieinhalb Millionen Menschen. Ebenso wie die zentral gelegenen Provinzen Nakhon Sawan und Pathum Thani wurde auch die zum Weltkulturerbe zählende Stadt Ayutthaya entgegen Prognosen der thailändischen Katastrophenschutzbehörde zuletzt von den Fluten überspült. Da viele Reiseveranstalter ihre Ausflugsprogramme der Lage angepasst haben, rät Citysam Reisenden dazu, eventuelle Stornierungspläne zu überdenken.
 
„Die im Süden des Landes gelegenen thailändischen Urlaubsregionen wie Pattaya, Koh Samui und Phuket mit ihren Stränden sind vom derzeitigen Hochwasser nicht betroffen und auch am hoch gelegenen Flughafen Bangkok ist die Lage absolut unter Kontrolle“, so Horn. Aufgrund der geringen Nachfrage und der hohen Anzahl von Stornierungen seien Reisen in die thailändischen Touristenzentren derzeit besonders günstig und in den Süden absolut unbedenklich.

UEFA EURO 2012: Hotelbau-Boom in Polen und Ukraine zur Fussball-EM

Tophotelprojects.com: 28 neue Hotels bis Turnierbeginn im Juni nächsten Jahres

(Warschau/Kiew, 25. Oktober 2011) Zur Fussball-EM im nächsten Jahr wird kräftig gebaut: In Polen entstehen 21 neue First Class- und Luxushotels mit insgesamt knapp 4.000 Zimmern. In der Ukraine werden 32 Tophotels mit über 7.400 Zimmern entwickelt. Dies teilte der auf internationale Hotelprojekte spezialisierte Bauinformations-Dienstleister tophotelprojects.com, Scheeßel bei Hamburg, mit.

Acht der insgesamt 21 polnischen Hotelprojekte werden voraussichtlich bis zum Turnierstart im Juni 2012 fertig gestellt sein. Das größte Projekt darunter ist das Park Inn by Radisson Wroclaw mit 260 Zimmern. Das derzeit größte Hotelprojekt in ganz Polen ist das Doubletree by Hilton in Warschau (365 Zimmer, geplante Eröffnung im Herbst 2013).

In der Ukraine sollen 20 der insgesamt 32 Hotelbau-Projekte bis zur Fussball-EM eröffnen. Das größte Bauprojekt darunter ist das Swissôtel Kiew mit 500 Zimmern. Das größte Projekt in der Ukraine ist das Radisson Blu Bolshaya Jalta mit 505 Zimmern (geplante Eröffnung: März 2013).

Die Endrunde der 14. Fussball-Europameisterschaft 2012 findet vom 8. Juni bis zum 1. Juli 2012 in Polen und der Ukraine statt. Weitere Informationen: http://de.uefa.com/uefaeuro2012/index.html

reisemeister.de: Endkundenorientiertes Service- und Informationsportal der HanseMerkur – Touristikplattform bietet hochwertigen Content rund ums Reisen

(Hamburg, 07. Oktober 2011) Unter der Domain www.reisemeister.de hat die HanseMerkur Versicherungsgruppe auf über 75.000 Seiten ein umfangreiches Service- und Informationsportal rund um die Themen “Reisen und Urlaub” ins Netz gestellt. Neben hochwertigen Länderinformationen steht das Thema “Sicherheit auf Reisen” beim kostenfreien Angebot im Fokus. Spielerische Elemente wie der Reisekonfigurator “Reis-o-Mat” und User-generierter Content runden die Angebotspalette ab.

Kompetenzträger der Touristikplattform ist die HanseMerkur Reiseversicherung AG, die als Qualitätsanbieter und Partner renommierter Reiseveranstalter und Reisebüroketten über ein hohes Maß an touristischem Know-how verfügt. Die Konzeption von reisemeister.de fußt dabei auf einer Markt- und Bedarfsanalyse von Wirtschaftsinformatikern der Universität Hamburg, die 2009 18 Reiseinformationsportale untersuchten. Ergebnis: Der User sucht einen unkomplizierten Zugang zu Informationen rund um die anstehende Reise. Es besteht Bedarf für “ein gut strukturiertes Portal, welches umfangreiche Informationen innerhalb des Auftrittes bereitstellt”.
Aus dieser Analyse ergab sich bereits die Grundstruktur von reisemeister.de: jenseits von reinen Verkaufs- oder Community-Portalen, ohne Pop-up Werbebanner und ohne aggressive Vermarktung von Destinationen. Entstanden ist eine Reiseinformationsplattform mit hohem Informationsmehrwert für den Endkunden für die Zeit vor, während und nach einer Reise.

Das Phasenkonzept: vor der Reise…
hilft der nach Kontinenten, Ländern, Regionen und Orten strukturierte Bereich Reiseziele bei der Suche nach attraktiven Destinationen mit ausführlichen Daten und Fakten für die anlassbezogene Recherche. Dazu zählen neben hochwertigen Länder- oder Reiseinformationen, die von Marco Polo und Vistapoint zugesteuert werden, auch Urlaubs-Checklisten, Hinweise zu Einreisebestimmungen, zur Reiseapotheke und zu Gesundheitstipps, aktuelle Reisenews oder auch Empfehlungen von Weltenbummlern aus der Community. Natürlich findet hier auch jeder seine individuelle und online abschließbare Reiseversicherung mit ausführlichen Informationen zu den Tarifen, Prämien, Bedingungen und Schadenformularen.

Wer einen spielerischen Zugang zum Urlaub präferiert, kann sich über den Reis-o-Mat zu Reisezielen und -möglichkeiten inspirieren lassen. Knapp 80 Urlaubsideen sind derzeit hinterlegt. Aus insgesamt acht Kategorien kann dabei gewählt werden, von “Aktiv sein” bis “Verwöhnen”. Die vom Reis-o-Mat dann vorgeschlagenen Destinationen sind mit Informationen zur intensiveren Beschäftigung und mit Wetterdaten zum Urlaubsziel hinterlegt.

Schon vor dem offiziellen Start im Oktober 2011 kann reisemeister.de monatlich über 50.000 Besucher auf der Domain verzeichnen. “Wir wollen unser Portal zu einer beliebten B2C-Reiseinformationsplattform im Internet entwickeln”, sagt Doreen Simon, Geschäftsführerin der Reisemeister GmbH und ergänzt: “Mit reisemeister.de setzt die HanseMerkur ihren Markenaufbau und die Steigerung ihres Bekanntheitsgrades konsequent fort. Zudem zahlen Urlaubsthemen optimal auf den Leitwert ‘Lebensqualität’ ein, der zentraler Aspekt unserer Unternehmenspositionierung im Wettbewerb ist”.