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American Express: Vor allem bei Luxusgütern ist Service für Verbraucher unverzichtbar

(Frankfurt am Main, 10. Februar 2012) Im Restaurant würden viele deutsche Verbraucher lieber mehr Geld ausgeben, als sich selbst zu bedienen. Gerade im Luxussegment oder bei Produkten und Dienstleistungen, bei denen hohe Expertise gefragt ist, sind hervorragende Serviceleistungen für Einzelhandelskunden unverzichtbar. So würden Kunden etwa auch beim Weinhändler oder beim Optiker lieber mehr bezahlen, als auf Service zu verzichten. Das hat eine neue Befragung von Einzelhandelskunden im Auftrag von American Express ergeben. Beim Bäcker selbst die Brötchen einzupacken, ist dagegen für jeden Zweiten kein Problem. Jedoch ist der Service insgesamt für 60 Prozent entscheidend für den Kauf und von größerer Bedeutung als der Preis.

Bei Luxusgütern und hochwertigen Dienstleistungen spielt Service für deutsche Einzelhandelskunden eine hervorgehobene Rolle und wird stark nachgefragt. Beim Weinhändler oder beim Juwelier zum Beispiel legen besonders viele Verbraucher Wert auf einen Rundum-Service. Nur für jeden Zehnten geht es hier auch ohne Serviceleistungen. Gerade einmal acht Prozent würden in Restaurants für einen günstigeren Preis auf Service verzichten, in Hotels nur sechs Prozent. Ist besondere handwerkliche Expertise gefragt, sagen sogar noch weniger “Hauptsache, der Preis stimmt”. Das ist besonders bei Elektronikfachhändlern (5 Prozent), Werkstätten (4%) und Optikern (3%) der Fall. Umgekehrt gilt: Je austauschbarer das Produkt oder die Dienstleistung, desto höher ist die Bereitschaft, auf Service zu verzichten. So würden Viele beim Bäcker (56%) oder im Supermarkt (54%) auf Service verzichten, wenn sie dafür Geld sparen können.

Deutsche wollen selbst über Serviceleistungen entscheiden
Insgesamt ist guter Service den Befragten sehr wichtig: Drei von fünf Verbrauchern machen ihre Kaufentscheidung vom Service abhängig. Dabei achten Kunden sehr auf Gestaltungsfreiheit und individuelle, flexible Angebote. So sind Angebote, bei denen Verbraucher Serviceleistungen selbst zusammenstellen können, noch etwas beliebter als Komplettpakete: 37 Prozent finden es gut, wenn sie einzelne Leistungen, zum Beispiel Versicherungen oder Lieferservices, zusätzlich auswählen und damit auch Einfluss auf den Preis ausüben können. 35 Prozent möchten sich um nichts kümmern und würden einem Rundum-Sorglos-Paket den Vorzug geben. Nur für etwas mehr als jeden Fünften steht der Preis im Vordergrund: Diese Verbraucher möchten so viel wie möglich sparen und würden dafür Teile des Services selbst in die Hand nehmen.

Studie „Hotelinvest 2012“ zur Internorga: Deutsche Hoteliers bleiben optimistisch – Nachhaltigkeit bei Investitionsentscheidungen immer wichtiger

(Hamburg, 08. Februar 2012) Zuversicht prägt die Stimmung in der deutschen Hotellerie. Das zeigt die Studie „Hotelinvest 2012“, die anlässlich der Internorga Hamburg (9. bis 14. März) das Investitionsverhalten der deutschen Zwei- bis Vier-Sterne-Hotel ntersucht. Optimistisch sind die Hoteliers vor allem, wenn es um die Einschätzung ihrer eigenen wirtschaftlichen Situation geht. So bewerten 88,7 Prozent der Befragten ihre wirtschaftliche Lage im Vergleich zum Vorjahr als gleich oder besser, was einen leichten Anstieg gegenüber den Ergebnissen von 2011 (87,6%) bedeutet. Nur 8,6 Prozent schätzen ihre Situation als eher schlechter oder schlechter im Vergleich zum Vorjahr ein. 2011 lag dieser Wert noch bei zwölf Prozent.

Befragt nach den Aussichten für 2012 rechnet mehr als ein Drittel der Befragten (36,3%) mit einer weiteren Verbesserung der wirtschaftlichen Lage. Über die Hälfte (51,6%) geht von einer Stabilisierung der Situation aus, während 9,8 Prozent eine Verschlechterung ihrer Situation erwarten.

Bei der Investitionsbereitschaft ist nach der außergewöhnlichen Steigerung im Vorjahr im Zusammenhang mit der Mehrwertsteuersenkung wieder eine Normalisierung für 2012 zu erwarten. Der Anteil der Hoteliers, die in diesem Jahr gleich viel oder mehr als 2011 investieren wollen, liegt bei 67,2 Prozent. Das ist ein Minus von 12,7 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr und entspricht annähernd dem Wert von 2010 (68,4%). Knapp ein Drittel (31,3%) planen weniger Investitionen als 2011 oder wollen gar nicht investieren. (Vorjahr: 18,9 %). Auch hier kann eine Annäherung an das Ergebnis von 2010 (29,7%) beobachtet werden.

Am häufigsten investieren wollen die Hoteliers wie im Vorjahr in die Gästezimmer (21,5%) sowie das Gästebad und die Sanitäranlagen (13,2 %). Auf den weiteren Plätzen folgen die Bereiche Haustechnik (11,1%), Unterhaltungs- und Kommunikationstechnik (8,1%), Gastronomie (8,0%) sowie Küche und Küchentechnik (7,7%). Die Investitionsbudgets der deutschen Hoteliers bewegen sich wie in den Vorjahren mehrheitlich im Bereich bis 300.000 Euro (2012: 77,7%, 2011: 84,3%).

Einen hohen Stellenwert in der deutschen Zwei- bis Vier-Sterne Hotellerie genießt das Thema Nachhaltigkeit. Für 83,6 Prozent der Befragten spielt dieser Faktor im Rahmen der Investitionsentscheidungen eine wichtige Rolle. Besonders in der Haustechnik (27,0%) haben Hoteliers in den vergangenen Jahren in umweltschonende Systeme investiert. Schwerpunkte sind hier Heizungs-, Beleuchtungs- und Warmwasseranlagen.

Für die Studie „Hotelinvest 2012“ hat die Unternehmensberatung Treugast Ende vergangenen Jahres 256 Entscheidungsträger von Zwei- bis Vier-Sterne-Hotels in Deutschland befragt.

Marken in Sozialen Medien – eine Vielfalt von Chancen

(München, 08. Februar 2012) Durch die konsequente Verfolgung der Markenidee über die klassischen Medien und die Online-Medien können sich Unternehmen von der Masse der Beiträge in Sozialen Medien abheben und ihre Markenbotschaft glaubwürdig über verschiedene Medien transportieren. Das ist das Ergebnis von Interviews mit CMOs international operierender Unternehmen, die TNS im Rahmen der Studie Digital Life durchgeführt hat.

Die größte Veränderung im Laufe eines Kaufprozesses geschieht laut internationaler Experten durch das Social Web in der letzten Phase kurz vor dem Erwerb eines Produktes. Je näher Konsumenten dem Abschluss eines Kaufes kommen, desto mehr verknüpfen neue Geräte, Technologien und soziale Netze die reale und digitale Welt und krempeln damit die traditionelle Marketing- und Vertriebspraxis vollständig um. Statt die Entwicklung der digitalen Strategie mit der Bestimmung der einzubeziehenden Online-Touchpoints zu beginnen, sollten diese jedoch in einem ersten Schritt auf ihre grundsätzliche Tauglichkeit zur Vermittlung der zentralen Markenidee überprüft werden, so die Meinung der befragten CMOs. Die Chancen der Sozialen Medien liegen in der Möglichkeit, eine tiefere, persönlichere eins-zu-eins-Beziehung mit aktuellen Kunden aufzubauen sowie neue Kunden anzusprechen und zu Käufern zu machen. Gemeinsam mit einer konsequent über alle Touchpoints verfolgten zentralen Markenidee zeigt sich in diesem Umfeld ein erfolgreicher Weg zur Fokussierung und Hervorhebung der eigenen Marke und damit der optimalen Nutzung digitaler Möglichkeiten.

Soziale Medien sind ein globales Phänomen, deren rapider Aufstieg dem Menschen als sozialem Wesen mit all seinen sozialen Bedürfnissen entspricht. Die Ergebnisse der TNS Digital Life Studie zeigen jedoch die Erwartung der Konsumenten, dass eine Marke sich den Platz in dieser neuen Welt verdienen muss. So äußerte in Deutschland jeder zweite Nutzer sozialer Netzwerke, dass er dort nicht von Marken oder Unternehmen behelligt werden möchte. Jüngere wie ältere Nutzer sind sich in dieser Frage einig. Auf der anderen Seite informieren sich 90 Prozent der Internetnutzer vor dem Kauf von Produkten im Internet. Dabei vertraut die Mehrheit den Meinungen anderer Konsumenten mehr als den Inhalten, die von Marken und Unternehmen selbst geschrieben werden. „Es ist also mehr denn je wichtig, eine starke und konsistente Markenidee zu kommunizieren, die die Tonalität des jeweiligen Touchpoints umsetzt, um ein Daseinsrecht im Umfeld der sozialen Medien des Konsumenten zu erobern“, sagt Susanne Klar, Senior Consultant Digital Centre bei TNS Infratest.

Download CMO-Studien-Report: “The Impact of Digital on Growth Strategies”
Weitere Ergebnisse zu Digital Life finden Sie unter www.tnsdigitallife.com

Studie von travelzoo.com: Verreisen ist wichtigster Vorsatz 2012

(München, 23. Januar 2012) Auf der Liste der guten Vorsätze für 2012 steht das Reisen ganz oben. Das ist Ergebnis einer aktuellen Onlineumfrage von travelzoo.com im Januar unter 1.032 Nutzern. 16 Prozent der Befragten entscheiden sich für den Urlaub, noch vor dem Abnehmen (14%) und dem Vorsatz, sich 2012 weniger Sorgen zu machen (13%). „Kurzreisen bis zu fünf Tagen liegen klar im Trend. 32 Prozent der Befragten möchten 2012 drei Mal für ein paar Tage unterwegs sein. Und auch eine längere Reise wird von 45 Prozent der Befragten in diesem Jahr geplant“, sagte Christian Smart, Geschäftsführer von Travelzoo Deutschland.

Kurzreisen von 5 Tagen liegen in diesem Jahr im Trend (Foto: Barbara Neumann/Thüringen Tourismus)

Kurzreisen von 5 Tagen liegen in diesem Jahr im Trend (Foto: Barbara Neumann/Thüringen Tourismus)

Mehr ausgeben wollen die Deutschen für ihre Reisen 2012 zwar nicht, das sagen 60 Prozent der Befragten, aber mehrere Reisen werden sie sich schon gönnen. Hoch im Kurs stehen Kurztrips von bis zu fünf Tagen, die dann pro Person zwischen 200 Euro und 400 Euro kosten dürfen. „Außerdem steht für 45 Prozent mindestens eine lange Reise auf dem Programm, weitere 36 Prozent wollen sogar zwei Mal länger verreisen“, sagte Smart. Ihr Budget dafür beziffern 21 Prozent der Befragten auf 1.000 Euro bis 1.500 Euro. Weitere 14 Prozent geben pro Person bis 2.000 Euro aus. Um für die Finanzierung der Reisen zu sparen, würden 31 Prozent der Befragten weniger Luxusartikel kaufen und 16 Prozent sparen an der Inneneinrichtung.

Auch wohin die Reise geht, ist für viele klar. Nummer eins ist die Heimat. Bei den Reisezielen liegt Deutschland mit 12 Prozent vorn, was eventuell auch daran liegt, dass die Eigenanreise mit 13 Prozent bei den Studienteilnehmern besonders beliebt ist. Dicht folgen Italien (9%) und Spanien (8%) als liebste Reiseziele. Und auch die USA sind mit sieben Prozent auf der Wunschliste für eine Reise. „Spanien liegt zwar diesmal hinter Italien, aber die Freude an Meer und Strand ist ungebrochen“, so Smart. Lediglich die Ziele in Ägypten (3%), Marokko (1%) und Tunesien (0,5%) können aktuell nicht so stark punkten. „Hier schlagen sich die politischen Ereignisse auch in den Umfragewerten nieder“, beschreibt es der Travelzoo-Geschäftsführer.

Besonders beliebte Reiseform: der Strandurlaub, für den sich 16 Prozent der Befragten, noch vor kulturellen Erfahrungen und Sightseeing mit je 10 Prozent, interessieren. Kein Wunder also, dass Strandhotels mit fast 20 Prozent sehr gefragt sind und auch Wellness-Hotels von 17 Prozent der Studienteilnehmer bevorzugt werden.

21 Prozent der Befragten würden einmal Sporturlaub ausprobieren, exotisches Essen testen (13%) oder auf Safari gehen wollen (14%).

Amadeus – Globale Branchenstudie: Neue Technologien und soziale Umbrüche verändern Reisen bis 2020 stark

(Madrid, 11. Januar 2012) Neue Technologien und weltweite Datenabgleiche werden ein neues Zeitalter des „kollaborativen Reisens“ einläuten. Dies ist Ergebnis einer internationalen Reisestudie von Amadeus. Realitätserweiterung, Gamification, intelligente Passagierdatensätze und Biometrik werden im kommenden Jahrzehnt die Touristik prägen, so eine Zusammenfassung der Untersuchung „Vom Chaos zur Kollaboration“. Stark gewinnen werde eine Kombination von transformativen Technologien und sich entwickelnden sozialen Werten und Trends.

Vom Chaos zur Kollaboration: Wie transformative Technologien ein neues Zeitalter des Reisens einläuten’ fordert eine engere Zusammenarbeit innerhalb der Reisebranche, die im Gegenzug den Stress, die Unsicherheit und das Chaos, die üblicherweise mit Reisen im 21. Jahrhundert verbunden sind, aus der Welt schafft und zugleich ein reichhaltigeres, tiefgehenderes und persönlicheres Reiseerlebnis bietet.

Wesentliche Ergebnisse:

  • Die nächste Erlebnis-Generation: Im Mittelpunkt steht zunehmend eher die Tiefe als die Breite des Reiseerlebnisses. Technologien wie Realitätserweiterung, Gamification-Mechanismen oder intelligente Mobilgeräte werden das Reiserlebnis verändern
  • Automatischer Transit: Mikrochips, biometrische Daten, Langstrecken-Fingerabdrucksysteme und Nahfeldkommunikation (NFC) lassen sich in stärker integrierter Weise einsetzen, um das Reisetempo zu beschleunigen
    Gespeicherter Zahlungsverkehr:Alle Daten über Zahlungen im Vorfeld und Verlauf einer Reise werden erfasst und bilden einen digitalen Kostenspeicher, der zu persönlicheren Dienstleistungen mit höherem Mehrwert und profitableren Geschäftsbeziehungen führt
  • Intelligente Empfehlungen: Indem die Technik es den Menschen immer einfacher macht, sämtliche Aspekte des Reiseerlebnisses zu erfassen und zu bewerten, erhalten
  • Reisende durch personalisierte Reiseführer und mobile Reiseleitung das Rüstzeug, um ihre Erlebnisse noch reichhaltiger zu gestalten
  • Stressfreies Reisen: Intelligente Gepäckanhänger und Fahrscheine sorgen für ein gesteigertes Gefühl von Sicherheit, während m-Health-Applications (Anwendungen für mobile Gesundheitsversorgung) den Reisenden ermöglichen, ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden so im Auge zu behalten, als wären sie zuhause
  • Der Business-Tourist: Ein gesteigerter Schwerpunkt auf das Wohlbefinden am Arbeitsplatz könnte zur Entstehung von “Business-Touristen” führen, für die Tempo und Effizienz wichtig sind, während sie sich zugleich unterwegs wie zuhause fühlen möchten

Die von The Futures Company entwickelte Studie wurde in Auftrag gegeben von Amadeus, einem führenden Reisetechnologie-Partner und Transaktionsanbieter für die weltweite Reise- und Tourismusbranche, und listet eine Reihe separater “Hilfs”-Technologien und Innovationen auf.

Neue Studie von American Express: Auch mit viel Geld würden Deutsche sich selbst um Haus und Garten kümmern

(Frankfurt am Main, 09. Januar 2012) Hätten die Deutschen mehr Geld als sie ausgeben können, würden sie sich vor allem das Bügeln für immer abnehmen lassen. An vielen Dingen würden die meisten aber überraschenderweise gar nichts ändern. So würde jeder Vierte seine Bügelwäsche stets außer Haus geben. Das hat eine repräsentative Umfrage der GfK im Auftrag von American Express unter 1.000 Männern und Frauen in Deutschland ergeben. Das Gärtnern und Kochen würden sich die meisten aber auch mit viel Geld nicht nehmen lassen.

In vielerlei Hinsicht würden die Deutschen ihr Alltagsleben aber gar nicht ändern wollen. Insbesondere die Männer würden auf zusätzliche Hilfe verzichten: fast die Hälfte von ihnen gibt dies an (46 Prozent). Bei den Frauen würden 28 Prozent alles beim Alten lassen. Vor allem das Dienstboten-Modell hat ausgedient: Wenige würden einen Gärtner (16 Prozent), Koch (14 Prozent), Chauffeur (11 Prozent) oder einen Privatsekretär (6 Prozent) einstellen. Sowohl Frauen (33 Prozent) als auch Männer (27 Prozent) würden sich mit genug Geld regelmäßig eine Massage gönnen. Bei den Männern wäre außerdem tägliches Essengehen sehr beliebt (21 Prozent).

Ein Lottogewinn oder eine große Erbschaft – vielen käme das wie die Erfüllung all ihrer Träume vor. Wenn sie nicht aufs Geld schauen müssten, würden die Deutschen einige lästige Hausarbeiten in der Tat gern jemand anderen erledigen lassen. So sagen 26 Prozent, dass sie ihre Bügelwäsche außer Haus geben würden, wenn sie genug Geld zur Verfügung hätten. Auch auf den täglichen Einkauf würden 17 Prozent der Deutschen verzichten. Sie hätten gern jemanden, der das für sie erledigt. “Die Studienergebnisse zeigen, dass die Deutschen es in vielen Dingen gerne komfortabler hätten und Zeit sparen wollen”, sagt Jürgen Maier, Director Membership Travel Service bei American Express. “Unser Angebot für Platinum- und Centurion-Mitglieder bestätigt diesen Trend: Der Lifestyle- und Concierge-Service von American Express nimmt vielen Mitgliedern alltägliche, aber auch außergewöhnliche Aufgaben ab – sei es die Reservierung in einem Restaurant oder die Besorgung der Weihnachtsgeschenke für die Familie – und hält ihnen so den Rücken frei.”

Premier Inn – Studie: Es gibt die falsche Seite im Hotelbett…

(London, 05. Januar 2012) Links schläft’s sich besser: 3.000  Briten können nicht irren, wenn es um die bessere Hälfte geht, zumindest beim Hotelbett. Die Budget-Hotelkette Premier Inn (600 Hotels) fand bei einer Umfrage heraus, das die Übernachtung auf der richtigen, also der linken Betthälfte erholsamer sei und die Gäste ausgeschlafener wirken lasse.

Links schläft es sich besser im Hotelbett - meinen die Briten

Links schläft es sich besser im Hotelbett - meinen die Briten

Über 25 Prozent der befragten Erwachsenen in Großbritannien sagten, sie seien insgesamt lebensfroher, wenn man in der linken Betthälfte schlafe. Von denen, die die rechte Bettseite bevorzugen, sagten dies nur 18 Prozent.

Das geradzu überschwängliche Lebensgefühl der „Lefties“ ließe sich vielleicht durch ihre privaten Schlafgewohnheiten erklären. Mehr als 75 Prozent der Briten ändern nur ungern in Hotels die zuhause bevorzugte Bettseite.

Premier Inn lässt mit einer eigens eingestellten „Director of Bed Bouncing“ (DOBB) alle 46.000 Hotelbetten in Sachen Qualitäts testen – in dem sich die DOBB Nathalie Thomas ins Bett plumpsen lässt. Allein.

GfK-Studie zur Kaufkraft: Konsumpotenzial in Deutschland stagniert 2012

(Nürnberg, 14. Dezember 2011) Im Jahr 2012 werden die Deutschen nominal rund 400 Euro pro Kopf mehr für ihre Ausgaben zur Verfügung haben als im Jahr 2011. Das zeigt die Studie “GfK Kaufkraft Deutschland 2012″ der GfK GeoMarketing. Dieser Zuwachs dürfte jedoch durch steigende Preise fast vollständig aufgezehrt werden. Die Konsumpotenziale der Verbraucher sind regional sehr verschieden. Als kaufkraftstärkstes Bundesland wird Bayern vom Stadtstaat Hamburg abgelöst.

GfK GeoMarketing prognostiziert für das kommende Jahr 2012 eine Kaufkraftsumme der Deutschen von insgesamt 1.636,2 Milliarden Euro. Jedem Bundesbürger werden demnach im Durchschnitt 20.014 Euro für Konsum, Miete oder andere Lebenshaltungskosten zur Verfügung stehen. GfK GeoMarketing geht davon aus, dass die Kaufkraft im Prognosezeitraum 2012 aufgrund der zu erwartenden positiven Arbeitsmarkt- und Lohnentwicklung um 2 Prozent wachsen wird. Das entspricht 413 Euro pro Kopf und bundesweit einem Plus von 32,8 Milliarden Euro gegenüber dem Jahr 2011.

Die reale Kaufkraft der Deutschen wird im kommenden Jahr jedoch stagnieren. Die Bundesbank prognostiziert derzeit eine Inflation von 1,8 Prozent. Das gleicht das nominale Wachstum der Kaufkraft nahezu wieder aus. Die Wachstumschancen für die Wirtschaft, insbesondere des Einzelhandels, hängen damit weiterhin direkt von einem guten Konsumklima, also der Stimmung und dem Vertrauen der Konsumenten ab.

Bundesländer: Hamburg überholt Bayern
Die drei Stadtstaaten Bremen, Hamburg und Berlin sind in diesem Jahr die Gewinner auf der Ebene der Bundesländer, da sie die deutlichste Veränderung des Indexwerts gegenüber dem Vorjahr verzeichnen können. Die Einwohner Bremens und Hamburgs werden im kommenden Jahr durchschnittlich 18.684 Euro beziehungsweise 21.985 Euro Kaufkraft pro Kopf besitzen. Aufgrund dieser Tatsache hat erstmalig seit 2007 nicht mehr Bayern, sondern Hamburg die Spitzenposition unter den Bundesländern inne.

Im Ranking der Bundesländer haben sich ansonsten keine Änderungen ergeben. Nach wie vor belegen die ostdeutschen Bundesländer die hinteren Plätze. Das Schlusslicht Sachsen-Anhalt verfügt über eine Kaufkraft von 16.606 Euro pro Einwohner und damit mehr als 5.300 Euro pro Kopf weniger als der Spitzenreiter Hamburg.

Stabiles Kreisranking
Ein ähnliches Bild ergibt sich auf der Ebene der 412 Stadt- und Landkreise. Hier haben sich in der Reihenfolge keine gravierenden Unterschiede unter den 25 kaufkraftstärksten Kreisen ergeben. Lediglich der Landkreis Miesbach in Bayern verbessert seine Position um 9 Plätze nach oben. Die Rangfolge der Top 10 entspricht den Vorjahresergebnissen. Mit Abstand liegen der hessische Hochtaunuskreis (29.285 Euro pro Kopf) und der bayerische Landkreis Starnberg (29.142 Euro pro Kopf) an der Spitze. Auf einem ähnlichen Kaufkraftniveau befinden sich die nachfolgenden Platzierungen: der Landkreis München, der Landkreis Main-Taunus-Kreis, der Stadtkreis München und der Landkreis Ebersberg, deren Bewohner im Schnitt zwischen 27.877 Euro und 26.704 Euro pro Kopf und damit 33 bis 39 Prozent mehr Kaufkraft als der Bundesdurchschnitt besitzen.

Die Hälfte der 25 Kreise mit der im bundesweiten Vergleich höchsten Kaufkraft liegen in Bayern. Die kaufkraftstärksten ostdeutschen Landkreise befinden sich alle in Brandenburg. Es handelt sich um den Landkreis Potsdam-Mittelmark auf Rang 165 (19.898 Euro pro Kopf), den Stadtkreis Potsdam auf Rang 187 (19.575 Euro pro Kopf) sowie den Landkreis Oberhavel auf Rang 241 (18.941 Euro pro Kopf).

Stadtkreise im Kaufkraftvergleich
Die zehn kaufkraftstärksten Kreise sind – mit Ausnahme von München und Erlangen – allesamt Landkreise. Denn die durchschnittliche Kaufkraft in Großstädten wird beispielsweise durch den hohen Anteil von jungen Menschen wie Studenten mit geringerem Einkommen gesenkt. Die einkommensstärkeren Bevölkerungsschichten hingegen bevorzugen häufig die Wohngebiete außerhalb der Städte. Werden nur die 111 Stadtkreise aller 412 Kreise analysiert, ergibt sich folgendes Bild: Die fünf kaufkraftstärksten Städte sind München (Index: 137,2) Erlangen (Index: 125), Düsseldorf (Index: 120,9) Baden-Baden (Index: 119) und Frankfurt am Main (Index: 117,5) mit einer Kaufkraft von 27.464 Euro bis 23.510 Euro pro Kopf. Am anderen Ende befindet sich – trotz einer deutlichen positiv prognostizierten Entwicklung – die Stadt Bremerhaven mit 16.439 Euro pro Kopf (Index: 82,1), gefolgt von Wismar (Index: 82,7) und Halle an der Saale (Index: 83,6), Brandenburg an der Havel (Index: 83,9) und Stralsund (Index: 84,2).

Kaufkraftentwicklungen
Bei der Betrachtung der Entwicklung des Indexwerts im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich, dass sich unter den zehn Kreisen mit der höchsten positiven Veränderung sechs bayerische Kreise befinden, angeführt von Starnberg, Garmisch-Patenkirchen und Miesbach.

Unter den Top 25 mit der höchsten positiven Veränderung befindet sich lediglich ein ostdeutscher Kreis, der Stadtkreis Potsdam, der um 25 Plätze auf Rang 187 klettert. Die meisten Plätze hat im Vergleich zum Vorjahr Bremen gut gemacht. Die Hansestadt klettert von Platz 252 um 33 Plätze nach oben auf Platz 219.

Zur Studie
Die GfK Kaufkraft ist definiert als die Summe aller Nettoeinkünfte der Bevölkerung, bezogen auf den Wohnort. Neben dem Nettoeinkommen aus selbstständiger und nichtselbstständiger Arbeit werden ebenso Kapitaleinkünfte und staatliche Transferzahlungen wie Arbeitslosengeld, Kindergeld und Renten zur Kaufkraft hinzugerechnet. Von diesem verfügbaren Einkommen werden alle Ausgaben eines Verbrauchers wie Lebenshaltungskosten, Versicherungen, Miete und Nebenkosten wie Gas oder Strom, Bekleidung oder das Sparen beglichen. Folglich bedeutet ein nominaler Anstieg der Kaufkraft nicht zwangsläufig, dass jedem Einzelnen real mehr Geld zur Verfügung steht, wenn die aufgeführten Ausgaben steigen. Darüber hinaus ist auch zu berücksichtigen, dass die Kaufkraft einer Region ein Durchschnittswert der dort lebenden Bevölkerung ist und nichts über die Kaufkraft einzelner Individuen, die Kaufkraft je Haushalt oder über die dahinter liegende Einkommensverteilung und damit die Schere zwischen “arm” und “reich” aussagt.
Basis der Berechnung sind neben der Lohn- und Einkommenssteuerstatistik einschlägige Statistiken zur Berechnung der staatlichen Leistungen sowie Prognosewerte der Wirtschaftsinstitute. Die Kaufkraft für Deutschland wird seit 1937 von der GfK berechnet. Die GfK Kaufkraftdaten für das neue Jahr sind jeweils zum 1. Januar für alle deutschen Stadt- und Landkreise, für alle Gemeinden und Postleitzahlengebiete sowie für 2,5 Millionen Straßenabschnitte verfügbar.

Hotelmarkt Hamburg: Deloitte-Studie prognostiziert weiter konstante Wachstumsraten

(Hamburg, 07. Dezember 2011) Viele Hoteliers locken mit vorweihnachtlichen Spezialangeboten Gäste in die Elbmetropole. Hamburg zählt aber auch ganzjährig zu den beliebtesten Städtedestinationen in Deutschland. Gegenwärtig weist die Stadt 317 touristische Betriebe mit einer Kapazität von 47.537 Betten auf. Das Bettenangebot wurde in Folge überproportionaler Wachstumsraten auf der Nachfrageseite in den vergangenen zehn Jahren stark erweitert. 2010 konnte Hamburg die Übernachtungszahlen erneut um rund sieben Prozent steigern. Die Hotelkennzahlen des dritten Quartals 2011 bestätigen einen ungebrochen positiven Trend. Sowohl die Ankünfte als auch die Übernachtungszahlen stiegen um acht bzw. um sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Den größten Anteil am gesamten Hamburger Zimmeraufkommen in Kettenhotels stellt Accor – gefolgt von Motel One und der Intercontinental Hotels Group.

„Hamburg ist eine Vorzeigestadt in Sachen Hotelmarktentwicklung: Ein seit mehr als zehn Jahren überdurchschnittliches Wachstum an Übernachtungen und trotz kontinuierlichen Kapazitätsausbaus eine glänzende Zimmerauslastung“, erläutert Kay Heimerer, Manager Hospitality bei Deloitte. „Das erklärte Ziel, sich bis 2015 in die Top 10 der europäischen Städtedestinationen gemessen an den Übernachtungen einzureihen, ist in greifbarer Nähe. Besonders die internationale Nachfrage könnte aber noch gesteigert werden, denn nur 21 Prozent der Gäste kommen aus dem Ausland.“

Ein ungebrochener Run auf die Elbmetropole
Das Hotelangebot wird sich bis 2014 voraussichtlich um 18 Häuser mit rund 3.500 Zimmern erweitern. Insbesondere das Zwei- und das Vier-Sterne-Segment werden ausgebaut. Gleich mehrere Projekte werden in der Hafencity realisiert, darunter das Westin Elbphilharmonie mit 244 Zimmern und das Stadthaushotel Hafencity Hamburg mit 90 Zimmern, beide mit geplanter Eröffnung im Jahr 2013. Mit dem Hotelprojekt im Hamburger Heinrich-Hertz-Turm könnte ein innovatives Beherbergungskonzept entstehen, das aber aus baubehördlicher Sicht noch umstritten ist. Im Jahr 2011 gab es zwei größere Hoteltransaktionen: Ein Hamburger NH Hotel ging auf Basis eines Sale-and-lease-back an die Invesco und die GBI verkaufte das Citadines Aparthotel Hamburg im Projektstadium an Ascott Limited. Gegenwärtig steht noch das Hotel Vier Jahreszeiten zum Verkauf.

Eine als Kulturförderung bezeichnete Bettensteuer soll ab Juli 2012 auch in Hamburg erhoben werden: Fünf Prozent des Beherbergungserlöses von Privatreisenden zur Förderung von Kultur und Tourismus. Auswirkungen auf die Nachfrage und die Performance-Kennzahlen der Hoteliers bleiben abzuwarten. Eine ähnliche Steuer gibt es bereits in mehreren deutschen Städten. Besucher sollen auf diese Weise an den Kosten für kulturelle und touristische Angebote beteiligt werden.

Tourismus ist ein wichtiger Impulsgeber für die Wirtschaft der Hansestadt. Allein 111 Millionen Tagesgäste jährlich werden u.a. durch das vielfältige Shoppingangebot angelockt. Die Stadt wartet mit einer Vielzahl touristischer Nachfragegeneratoren auf: historische und kulturelle Sehenswürdigkeiten wie der Hamburger Fischmarkt, die Reeperbahn auf Sankt Pauli, Musicaltheater, der im Sommer 2011 eröffnete Kreuzfahrtterminal und der jährliche Hafengeburtstag. Ein Besucher bleibt im Schnitt 1,9 Tage in Hamburg. Hochsaison herrscht von Mai bis Oktober. Im Wochenverlauf sorgt ein ausgeglichener Gästemix aus Geschäfts- und Freizeitreisenden für eine relativ stabile Auslastung.

„Hamburg ist nach wie vor bei Projektentwicklern und Investoren äußerst beliebt“, betont Kay Heimerer. „Internationale Ketten wie Generator, Barceló und Scandic, die in Deutschland bislang kaum verbreitet sind, planen eine Ansiedlung in Hamburg. Sie werden zu einer stärker ausgeprägten Diversifizierung und Internationalisierung des Hamburger Hotelmarktes beitragen.“

Den kompletten Report finden Sie hier zum Download: http://www.deloitte.com/view/de_DE/de/branchen/consumerbusinessandtransportation/b8ba6ec43b4f3310VgnVCM1000001a56f00aRCRD.htm

 

zoover.com – Umfrage: Europas Urlauber buchen am liebsten online

(Köln, 21. Oktober 2011) Online geht alles: 57 Prozent der Europäer buchen ihren Urlaub im Internet, während jeder vierte noch immer den Weg ins Reisebüro vorzieht. Für sechs Prozent ist Urlaub ein Fremdwort. Dies ist das Ergebnis einer Befragung von 6.800 Urlauber auf internationalen Websites von zoover.com.

Die Könige der Onlinebuchung kommen aus Skandinavien. Für 89 Prozent der schwedischen Nutzer, 88 Prozent der Finnen und 77 Prozent der Dänen kommt das Reisebüro nicht in Frage. Deutsche Urlauber buchen ihre Reise ebenfalls am liebsten im Internet, jedoch reichten 44 Prozent der deutschen Stimmen im internationalen Vergleich nur für einen Platz im unteren Mittelfeld, wo auch Österreich zu finden ist. In der Schweiz dagegen buchen inzwischen zwei Drittel der Urlauber am liebsten im Internet.

Deutsche Urlauber interessieren sich am meisten für Italien
Um Enttäuschungen im Urlaub zu vermeiden, informieren sich Urlauber immer stärker durch Hotelbewertungen über die Qualität ihrer Unterkunft und vergleichen die Preise für Hotels oder Campingplätze um am Ende einen perfekten Urlaub zu bekommen. Das folgende Ranking zeigt, für welche Reiseländer sich die deutschen Zoover-Nutzer im ersten halben Jahr 2011 am meisten auf Zoover.de interessiert haben und wie stark die Zahl der Seitenaufrufe im Vergleich zum Halbjahr des Vorjahres gestiegen oder gefallen ist.

Einbruch der Nachfrage nach Reiseinformationen zu Ägypten, Tunesien und Griechenland
Während Ägypten in der Halbjahresbetrachtung 2010 noch auf Platz 10 der Beliebtheitsskala lag, sank die Zahl der Seitenaufrufe für Reiseinhalte in 2011 stark (-49,7%). Auch das Interesse an Griechenland ging zurück, jedoch nur um sieben Prozent. In 2010 landete Tunesien noch auf einem passablen elften Rang, nach einem drastischen Einbruch der Seitenaufrufe von 64,3 Prozent im Jahr 2011 nur noch auf Rang 17. Zusätzlich zu den Reiseberichten auf Zoover sind Urlauber gut beraten, sich auch online auf den Websites des Auswärtigen Amtes über die offiziellen Reisewarnungen, Reise- und Sicherheitshinweise zu informieren.

Studie: hotelcareer.com eines der besten Jobportale

(Düsseldorf, 01. Oktober 2011) Lob, aber unsichere Aussichten: Das Jobportal hotelcareer.com der Düsseldorfer Yourcareergroup ist eines der besten in Deutschland. Dies geht aus einer Studie von Profilo Ratingagentur und Crosspro Research hervor. Bei einer Befragung von Personalverantwortlichen belegte die Karriereplattform in der Kategorie „Kundenzufriedenheit“ den zweiten Platz und liegt damit vor Portalen wie kalaydo.de, stepstone.de oder monster.de. Hotelcareer.com ist mit rund 10.000 Stellenangeboten bislang das größte Jobportal für Hotellerie und Gastronomie gewesen. Nun kommt mit jobsterne.de vom Matthaes Verlag (“AHGZ”) ein neuer, starker Wettbewerber hinzu. Jobsterne.de bietet vom Start wegn über 56.000 Stellenofferte für das Gastgewerbe. Entsprechend groß sind die Sorgen bei hotelcareer.com, auch künftig unter den Stellensuchenden als da führende Jobportal im Außer-Haus-Markt zu gelten. Nun kommt es vor allem auf das Bewerbermarketing an, wer das Rennen gewinnen wird.

Auch bei den Stellensuchenden genießt hotelcareer.com ein großes Ansehen und erreicht anhand der Nutzerbewertungen den zweiten Platz in der Kategorie Spezial-Jobbörsen, im Vergleich mit allen bewerteten Jobportalen sogar den vierten Platz.

In der Studie bewerteten über 1.800 Personalverantwortliche verschiedenste Jobportale. In der Kategorie Kundenzufriedenheit erreichte hotelcareer.com einen der höchsten Werte.

Hotelmarkt Deutschland – Studie: Paradigmenwechsel in der Hotellerie

(Berlin, 28. September 2011) Der Anteil der Markenhotellerie ist offenbar höher als bislang bekannt. Nach einer Studie von FFF Hospitality Consult, Falkensee bei Berlin, stellen die Markenhotel in den 31 untersuchten Städten 28 Prozent der Hotelbetriebe insgesamt und 57 Prozent der verfügbaren Hotelzimmer. Bislang hieß es stets, u.a. in der jährlichen Hotelmarkt-Studie des IHA, die Markenhotellerie stelle rund 10,3 Prozent der Betriebe sowie 36,3 Prozent der Zimmer und geschätzte 50 Prozent des Gesamtumsatzes in Deutschland.

Die Frage, ob Deutschland tatsächlich deutlich weniger Markenhotels aufweist als Europa (25%) oder die USA (70%), muss neu beantwortet werden. Dirk Feid von FFF Hospitality Consult untersuchte dazu die 31 wichtigsten Hotelmärkte mit mindestens 100.000 Einwohnern und 600.000 Übernachtungen. Dementsprechend liegt Deutschland hier schon über dem Durchschnittswert Europas. Die Top Ten weisen alle über 30 Prozent Markenkonzentration bei den Betrieben auf, und in Dortmund als der bundesdeutschen Großstadt mit der größten Markenhoteldichte, sind nahezu drei Viertel aller Hotelzimmer markengebunden.

Wird sich dieser Trend fortsetzen? Nach Auffassung der Verfasser der Studie ist der Paradigmenwechsel in vollem Gange und nicht mehr umzukehren. Hierfür spricht:

  • Mit Motel One, Meininger Hotels, B&B und nicht zu vergessen Etap und Ibis von Accor haben sich Markenbudgethotels in Innenstadtlagen etabliert. Diese sind sowohl finanzmarktfähig geworden als auch erfolgreich in den jeweiligen Hotelmärkten positioniert und von Gästen – auch mit höherem Reisebudget – akzeptiert.
  • Die mittelständisch geprägte Privathotellerie steht – wie alle Mittelstandsbranchen – vor der Nachfolgeproblematik. Somit wird sich die Quote der „Aussteiger“ in den kommenden fünf bis zehn Jahren nochmals drastisch erhöhen. Nicht nur unrentable Einzelbetriebe werden vom Markt verschwinden, sondern für viele wirtschaftlich durchaus erfolgreiche Einzelhäuser wird am Ende nur der Verkauf an Betreiberketten als Lösung verbleiben.
  • Der Finanzierungsmarkt für Hotelimmobilien verschlechtert sich aus Sicht der Projektentwickler kontinuierlich. Ohne den Nachweis einer starken Marke und somit eines funktionierenden und schlagkräftigen Vertriebssystems sinken die Chancen auf Finanzierung und Verkauf der Hotelimmobilie zusehends.
  • Die Vielzahl der Hotelkonzerne hegt Expansionsabsichten in Deutschland, das international als „Core-Destination“ gilt. Fasst man alleine die veröffentlichten Expansionsziele der weltweit fünf größten Hotelkonzerne (InterContinental Hotels Group, Wyndham Hotel Group, Hilton Hotels, Marriott International und Accor) in Deutschland zusammen, so werden in den kommenden zehn Jahren mindestens 500 neue Markenhotels entstehen oder bestehende Häuser übernommen werden.

Wohin führt die Entwicklung? Betrachtet man die Verteilung der Hotelkapazitäten allgemein und den Anteil der Markenhotels im Besonderen, so wird deutlich, dass in Deutschland immer noch das Voll-Service-Hotel im Drei- und Vier-Sterne-Segment vorherrscht. Beide Segmente zusammengenommen – in der Branche auch gerne als Economy-Segment bezeichnet – stellen zwei Drittel der Betriebe und drei Viertel der Zimmer. Hierbei ist das Drei-Sterne-Segment das Segment mit der geringsten Markendurchdringung. Nachdem in den vergangenen Jahren das Budgetsegment (zwei bis drei Sterne) von der Markenhotellerie entdeckt und penetriert wurde, zielen viele „Selected-Service-Produkte“ der großen Marken wie Holiday Inn Express, Ibis (neue Generation), All Seasons und Hampton by Hilton auf die letzte Privathotellerie-Bastion. Unterstützend kommt hinzu, dass man mit solch einem Produkt in sekundären und tertiären Märkten leicht eine dominierende Stellung einnehmen kann.

Welche Chancen bieten (Investments in) Markenhotels? Die Wirtschaftskrisen der vergangenen zehn Jahre haben zu einer Professionalisierung der Hotelbetreiber, zumindest der multiplen Hotelbetreiber geführt. Hier stellt sich nur noch äußerst selten tatsächlich die Frage nach der operativen Managementqualität vor Ort, sondern die nach der Stärke des Vertriebssystems. Ist dieses stark genug, um das Hotel mit 65 Prozent und mehr auszulasten, ist der wirtschaftliche Erfolg und die Rendite garantiert. Projektentwicklungsrisiken sind aufgrund des hohen Standardisierungsgrades auf ein Minimum begrenzt. Die Gesamtinvestitionen in ein Economy-Markenhotel bewegen sich – je nach Marke und Größe – zwischen neun und zwölf Millionen Euro und stellen somit ein interessantes Asset für bonitätsstarke Einzelinvestoren mit Lokalkolorit dar. Ein Investment in ein Produkt mit hoher Transparenz – wenn man den richtigen Betreiberpartner hat.

Die „Marktstudie Konzentrationsgrad“ der FFF Hospitality Consult GmbH informiert neben der Markenkonzentration u. a. über die Attraktivität der einzelnen Städte als Hotelmarkt sowie das Geschäftsreise- und Freizeitpotenzial. Weiterhin lässt die Marktstudie Rückschlüsse zu, in welchen Untersuchungsdestinationen ein Entwicklungspotenzial für welche Art der Markenhotels besteht. Auszüge sind unter www.fff-consult.com abrufbar.

MICE AG – Die Tagungen der Zukunft: kurz und interaktiv

(Berlin, 21. September 2011) In der Kürze liegt die Würze: Tagungen müssen kurz, knackig und interkativ sein. Das geht aus einer Befragung der Berliner MICE AG unter 212 Veranstaltungsplanern und Einkäufern hervor. Das Thema Social Media belegt dabei mit 21 Prozent den ersten Platz. Die Web 2.0 Plattformen sollen vor, während und nach der Veranstaltung verstärkt als begleitendes Kommunikationsinstrument dienen. 17 Prozent der befragten Veranstaltungsplaner sehen den Trend in neuen Veranstaltungsformaten. Dabei legen sie insbesondere Wert auf Kürze, Informationsdichte und Interaktivität. Veranstaltungsformate, die vermehrt an Bedeutung gewinnen, sind beispielsweise virtuelle Messen, Web-Konferenz, Barcamps und Networking-Events. Ebenfalls 17 Prozent Zuspruch erhält das Thema Green Meetings. Gesundes und umweltbewusstes Tagen steigt in der Nachfrage.

Neuester MICE-Trend: Interaktives Tages mit Live-Abstimmung (Foto: MICE AG)

Neuester MICE-Trend: Interaktives Tages mit Live-Abstimmung (Foto: MICE AG)

MICE-Trends im Überblick:
1. Social Media als Kommunikationsinstrument für Veranstaltungen
2. Neue Veranstaltungsformate: kurz, informativ und interaktiv
3. Green Meetings – umweltbewusstes Veranstaltungsmanagement
4. Mehr Kreativität bei Veranstaltungen (12%)
5. Individuelle und kundenorientierte Angebote werden von MICE-Dienstleistern erwartet (10%)

Am 17. November findet der stb marketplace in der Eventarena München statt. Die Fachmesse deutschen Veranstaltungsbranche präsentiert unter dem Messe-Spezial „MICE Future“ neue Konzepte im MICE-Markt. Spezial-Aussteller und Vorträge informieren über innovative Technologien, interaktive Veranstaltungsformate und die Möglichkeiten von umweltbewussten Kongressen und Events. Zu den Ausstellern gehören unter anderem die atmosfair GmbH, Bio-Seehotel Zeulenroda, Codiplan – Gesellschaft für Concept, Dialog und Planung mbH und Jochen Schweizer Events GmbH. Der Eintritt zur Messe ist kostenfrei.

Fachumfrage: Gastgeberqualität made in Germany

(Landsberg/Lech, 14. September 2011) Servicequalität muss hohe Ansprüche erfüllen. Vom kleinen Ein-Mann-Betrieb über ein Familienhotel bis zum Grand Hotel – was zeichnet einen echten Gastgeber aus? Diese Fachumfrage unter Entscheidern in der deutschen Hotellerie wird im Auftrag der Redaktion von “Top hotel” durchgeführt.

Die Teilnahme nimmt nur rund 4 Minuten in Anspruch!
Starten Sie hier die Umfrage: https://www.surveymonkey.com/s/Q72M9MZ

Die Ergebnisse erscheinen in der Ausgabe Oktober 2011 von “Top hotel”.

hrs.de – IAA in Frankfurt/Main: Zimmerpreise steigen um +36%

(Frankfurt/Main, 05. September 2011) Sagenhaft: Die Frankfurter Hoteliers dürfen sich freuen – Zimmer ausgebucht und Ratenanstieg um durchschnittlich 36 Prozent. Zur Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA, 15. bis 25. September) werden rund 845.000 Besucher in den Messehallen erwartet. In diesem Jahr verlangen die Frankfurter Hoteliers während der Automobil-Ausstellung im Durchschnitt 126,59 Euro pro Zimmer, hat hrs.de errechnet. Dies bedeutet einen Preisanstieg von 36 Prozent gegenüber dem durchschnittlichen Zimmerpreis der vergangenen zwölf Monate.

Besonders im Ein- und Zwei-Sterne-Segment müssen Frankfurt-Besucher während der Messe höhere Zimmerpreise in Kauf nehmen. Die Steigerung beträgt in diesen Kategorien über 50 Prozent. Frankfurter Hotels im Drei- und Vier-Sterne-Bereich verlangen während der IAA im Durchschnitt 35 Prozent mehr als im Jahresmittel. Drei-Sterne-Hotels berechnen durchschnittlich 97 Euro pro Zimmer. Bei den Vier-Sterne-Häusern wird eine Durchschnittsrate von knapp 136 Euro pro Zimmer verlangt. Mit einem durchschnittlichen Zimmerpreis von gut 203 Euro sind Fünf-Sterne-Hotels während der Automobil-Ausstellung um gut 26 Prozent teurer als im Durchschnitt der vergangenen zwölf Monate. Deutlicher Anstieg auch im Vergleich zur letzten IAA im Jahr 2009: Im Schnitt knapp 18 Prozent mehr berechnen die Frankfurter Hoteliers 2011 für ein Zimmer.

Interessant präsentiert sich die enorme Preisspanne zwischen dem niedrigsten und dem höchsten Übernachtungspreis während der diesjährigen IAA. Während das günstigste Haus bereits ab 52 Euro buchbar ist, schlägt das teuerste über hrs.de zur IAA gebuchte Hotel in Frankfurt mit einem Übernachtungspreis von stolzen 418 Euro zu Buche. Bemerkenswert: Bereits 2-Sterne-Hotels stellen zur IAA bis zu 218 Euro pro Nacht und Zimmer in Rechnung. Auch 3-Sterne-Häuser verlangen in der Mainmetropole bis zu 258 Euro für ein Hotelzimmer.

Doch nicht nur die IAA sorgt für steigende Nachfrage nach Hotelzimmern. Vom 9. bis 19. September 2011 findet mit der Herbst-Dippemess in Frankfurt/Main das laut eigener Aussage größte Volksfest im Rhein-Main-Gebiet mit erwarteten zwei Millionen Besuchern statt und sorgt zusätzlich für volle Betten.

Bei der Auswertung wurden ausschließlich tatsächliche Buchungen in Frankfurt am Main berücksichtigt. Verglichen wurden die Zimmerpreise während der IAA 2011 (15. bis 25. September 2011) mit den durchschnittlichen Zimmerpreisen der vergangenen zwölf Monate sowie den Durchschnittspreisen zur IAA 2009 (17. bis 27. September 2009). Stichtag für die Erhebung der Werte war der 29. August 2011. Die angegebenen Preise beziehen sich auf den durchschnittlichen Zimmerpreis pro Nacht.

Oktoberfest macht Münchner Hotels deutlich teurer
Am 17. September 2011 beginnt auf der Theresienwiese in München das 178. Oktoberfest. Das weltweit größte Volksfest lockt jährlich rund sechs Millionen Besucher in die bayerische Landeshauptstadt. Wie jedes Jahr steigt während der gut zweiwöchigen Wiesn nicht nur der Preis für die Maß Bier, auch die Hotelpreise in und um München ziehen wegen der starken Nachfrage deutlich an. So müssen laut hrs.de Hotelgäste in diesem Jahr während der Wiesn pro Nacht durchschnittlich 181,18 Euro für ein Zimmer in München zahlen. Das bedeutet eine Steigerung von knapp 77 Prozent gegenüber dem durchschnittlichen Zimmerpreis der vergangenen zwölf Monate, der bei 102,44 Euro liegt.

Besonders markant fällt der Preisanstieg bei den Drei-Sterne-Hotels in München aus. Knapp 169 Euro pro Nacht werden hier im Durchschnitt für eine Übernachtung während der Wiesn verlangt. Die Durchschnittsrate für die vergangenen zwölf Monate liegt bei gut 87 Euro, was eine Steigerung von 93 Prozent bedeutet. Vier-Sterne-Häuser verlangen zum Oktoberfest knapp 194 Euro pro Zimmer und damit 68 Prozent mehr als im Jahresdurchschnitt. Bei den Fünf-Sterne- Hotels liegt der Durchschnittspreis bei 371 Euro, das entspricht einer Preissteigerung von gut 72 Prozent gegenüber dem durchschnittlichen Zimmerpreis der vergangenen zwölf Monate.

Bemerkenswert: Bereits Zwei-Sterne-Hotels stellen zur Wiesn-Zeit bis zu 248 Euro pro Nacht und Zimmer in Rechnung. 3-Sterne-Häuser in München verlangen bis zu 413 Euro für ein Hotelzimmer. Generell reicht die Preisspanne von 51 Euro für das günstigste Zimmer bis zu 560 Euro pro Nacht für das teuerste über hrs.de gebuchte Hotelzimmer zum Oktoberfest in München.

Gegenüber dem Vorjahr fällt der Wiesn-Aufschlag moderat aus. 2010 bezahlten Hotelgäste während dem Oktoberfest im Durchschnitt 179,83 Euro für ein Zimmer in München und damit 0,75 Prozent weniger als in diesem Jahr.

Hotelmarketing: Social Media etablieren sich als feste Größen im Onlinemarketing

(Sherman/USA, 17. August 2011) Tripadvisor.com und facebook.com sind nun Big Player: Social Media sind im Onlinemarketing eine kontinuierliche und starke Quelle für potentielle Gäste geworden. Die Zahl der monatlichen Besucher auf Bewertungsportalen wie zum Beispiel tripadvisor.com stieg von 2008 bis 2010 um 35 Prozent. Dies ist Ergebnis einer Untersuchung von Phocuswright, Sherman/Connecticut. Und bei facebook.com wurden im vergangenen Jahr 15,2 Millionen User gezählt, die auf der Suche nach einer Herberge über entsprechende Einträge oder Links auf Hotel-Websites landeten. Das sei ein Zuwachs gegenüber 2009 um 35 Prozent und sogar 428 Prozent gegenüber 2008.

„Social Media und sogenannter Social Content sind nicht länger nur ein Trend im Onlinereisebereich. Sie haben sich zu verlässlichen und wichtigen Bestandteilen im Onlinebuchungsgeschäft entwickelt“, resümiert Douglas Quinby, Marktforschungsdirektor bei Phocuswright. “Touristikunternehmen operieren nun in einem Umfeld, we jeder irgendetwas zu berichten hat und davon reichlich Gebrauch machen. Gäste und Reisebucher teilen ihre Erlebnisse, machen ihrem Ärger Luft und regen ihre Freunde an.”

In Deutschland festigen sich die Verkaufserfolge über Social Media („Social Media Sales“) ebenso. Spezialagenturen wie Fadboom bringen namhaften Hotelkunden wie dem Brenner’s Park Hptel & Spa Baden-Baden oder dem Kameha Grand Bonn immer mehr Gäste über die „weichen“ Onlinekanäle.

Hotelmarketing: Social Media etablieren sich als feste Größen im Onlinemarketing – Verkaufserfolge mit Fadboom

(Sherman/USA, 17. August 2011) Tripadvisor.com und facebook.com sind nun Big Player: Social Media sind im Onlinemarketing eine kontinuierliche und starke Quelle für potentielle Gäste geworden. Die Zahl der monatlichen Besucher auf Bewertungsportalen wie zum Beispiel tripadvisor.com stieg von 2008 bis 2010 um 35 Prozent. Dies ist Ergebnis einer Untersuchung von Phocuswright, Sherman/Connecticut. Und bei facebook.com wurden im vergangenen Jahr 15,2 Millionen User gezählt, die auf der Suche nach einer Herberge über entsprechende Einträge oder Links auf Hotel-Websites landeten. Das sei ein Zuwachs gegenüber 2009 um 35 Prozent und sogar 428 Prozent gegenüber 2008.

„Social Media und sogenannter Social Content sind nicht länger nur ein Trend im Onlinereisebereich. Sie haben sich zu verlässlichen und wichtigen Bestandteilen im Onlinebuchungsgeschäft entwickelt“, resümiert Douglas Quinby, Marktforschungsdirektor bei Phocuswright. “Touristikunternehmen operieren nun in einem Umfeld, we jeder irgendetwas zu berichten hat und davon reichlich Gebrauch machen. Gäste und Reisebucher teilen ihre Erlebnisse, machen ihrem Ärger Luft und regen ihre Freunde an.”

In Deutschland festigen sich die Verkaufserfolge über Social Media („Social Media Sales“) ebenso. Spezialagenturen wie Fadboom bringen namhaften Hotelkunden wie dem Brenner’s Park Hptel & Spa Baden-Baden oder dem Kameha Grand Bonn immer mehr Gäste über die „weichen“ Onlinekanäle.

Hotelmarkt Berlin: Budget und Boarding im Trend – Deloitte-Studie prognostiziert verstärkten Preisdruck

(Berlin, 16. Juni 2011) Mit über 20 Mio. Übernachtungen konnte Berlin letztes Jahr einen historischen Rekord aufstellen. Die deutsche Metropole überraschte selbst Tourismusexperten. Berlin ist hip, sexy und hat jedem was zu bieten – mit diesem Image gelingt es sogar, Schwergewichten wie Rom, Madrid oder London den Rang strittig zu machen. Dies geht aus einer aktuellen Hotelmarkt-Studie von Deloitte hervor.

Auch die aktuelle touristische Bilanz des ersten Quartals 2011 gestaltet sich mit 1,8 Millionen Ankünften und 4,077 Millionen Übernachtungen positiv und lässt auf ein weiteres Erfolgsjahr hoffen. Dennoch haben die Hoteliers der Hauptstadt zu kämpfen: Durch zahlreiche Neueröffnungen ist das Berliner Bettenangebot überproportional gewachsen – und es wird weiter geplant. Bereits jetzt wird es zunehmend schwieriger, Auslastung und Zimmerpreise auf einem wirtschaftlichen Niveau zu halten.

“Budget und Boarding Häuser liegen voll im Trend. Sie profitieren einerseits von überdurchschnittlichen Auslastungszahlen und andererseits von reduzierten Betriebs- und Nebenkosten”, erläutert Kay Heimerer, Manager Hospitality bei Deloitte. “Darüber hinaus sind diese beiden Marktsegmente in Deutschland bisher noch nicht so umkämpft wie die traditionelle Mittelklassehotellerie.”

Markenranking: Die Aufholjagd hat begonnen
Accor stellt mit rund 14 Prozent den größten Anteil am gesamten Zimmeraufkommen in Kettenhotels, gefolgt von InterContinental (ca. 9%). Motel One, NH, Best Western und Rezidor sind dabei aufzuschließen, sie besetzen Anteile zwischen 5,5 bis 7 Prozent am Gesamtzimmerbestand der Ketten.

Hotelgesellschaft / Anteil an markengebundenen Zimmern
Accor – 13,7%
InterContinental Hotels – 8,8%
Motel One – 7,0%
NH Hoteles – 5,8%
Best Western – 5,6%
Rezidor – 5,5%
Grand City Hotels – 4,0%
Marriott International – 3,0%
Maritim Hotels – 2,9%
Ramada – 2,9%

Quellen: Hotelverzeichnis der Stadt Berlin 2010
(Zahlen inkl. Hotel/Hotel garni ohne Pensionen, Gästehäuser und
Gasthöfe), Deloitte Recherche

Blickt man auf die zahlreichen Projekte, die in Berlin realisiert werden sollen, erscheint es nur eine Frage der Zeit, bis sich das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage zunehmend unausgewogen entwickelt – erste Anzeichen machen sich bereits jetzt bemerkbar. Eine Gesamteinschätzung des Berliner Entwicklungsvolumens gestaltet sich aufgrund der Ungewissheit vieler Projekte schwierig – Branchenexperten gehen aber in den nächsten Jahren von 49 neuen Hotels mit über 11.000 Betten aus.

Budget und Boarding auf dem Vormarsch
Das Boardinghaus-Konzept hat sich als krisenresistent bewiesen, einige Firmen haben Reiserichtlinien herausgegeben, die für längere Aufenthalte die Prüfung entsprechender Unterkunftsangebote vorschreiben. “Erfolgskriterien sind zentrale Lage und attraktive Infrastruktur. Das flexible Beherbergungskonzept gewährt die Balance zwischen Freiraum und Unterstützung/Entlastung des Gastes. Ausstattung, personalisierte Dienstleistungen und Preis spielen ebenfalls eine wichtige Rolle, um das Konzept nachfragegerecht umzusetzen”, weiß Kay Heimerer. Zu den internationalen Betreibern, die mit Boardinghäusern in Berlin vertreten sind, zählen die australische Vier-Sterne-Kette Adina Apartment Hotels der Toga Hospitality, Ascott Limited mit Citadines sowie die Adagio City Aparthotels (Joint Venture von Accor und Pierre & Vacances).

Die Riege der Budgethotels wurde in 2010 u.a. durch das easyHotel Berlin nahe des Hackeschen Marktes (125 Zimmer), das all seasons Hotel Berlin Mitte (145 Zimmer) und das Motel One Berlin-Spittelmarkt (303 Zimmer) erweitert. Im Juni 2011 hat das Motel One Berlin-Hauptbahnhof (505 Zimmer) seine Pforten geöffnet. Motel One betreibt gegenwärtig acht Häuser in der Hauptstadt – künftig könnten noch weitere hinzukommen.

“Vor einigen Jahren noch als Nischenkonzept bekannt, haben Budgethotels und Boardinghäuser ihre Präsenz massiv ausgebaut. Dieser Trend macht sich auch in Berlin bemerkbar”, resümiert Kay Heimerer. “Doch die Nachhaltigkeit dieser Produkte muss sich in den kommenden Jahren noch zeigen.”

Der kompletten Report steht unter http://www.deloitte.com/view/de_DE/de/branchen/b8c80a5448390310VgnVCM2000001b56f00aRCRD.htm zum kostenfreien Download zur Verfügung.

hotel.de: Umweltfreundliche Unterkünfte vermehrt gefragt

(Nürnberg, 16. Mai 2011) Die jüngsten Landtagswahlen haben es gezeigt: Grün ist wieder verstärkt im Kommen. Das Nürnberger Hotelbuchungsportal hotel.de hat im April rund 2.400 Buchungskunden befragt, inwieweit sie im Alltag und im Urlaub auf eine umweltbewusste Lebensweise achten. Die Resultate zeigen: Bürger wünschen nicht nur von der Politik einen Richtungswechsel, sie werden auch selbst beim Thema Umweltschutz aktiv.

hotel.de - Umweltbewusstsein - 1

Die Mülltrennung steht dabei ganz oben auf der Liste der eigenen Umweltschutzaktivitäten und rund 90 Prozent der Befragten versuchen im Alltag, Energie und Wasser einzusparen. Darüber hinaus ist auch die vermehrte Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel sehr beliebt. Bei den aktuellen Kraftstoffpreisen wird dabei nicht nur die Umwelt, sondern auch der Geldbeutel erheblich geschont. Über ein Drittel nutzt zudem alternative Energien, entweder durch eigene Anlagen oder durch den Bezug von Ökostrom und Biogas.

Aber wie genau sehen es die Deutschen im Urlaub, wenn Erholung und vielleicht auch Bequemlichkeit im Vordergrund stehen? Auch hier stehen die Mülltrennung und -vermeidung an erster Stelle des bewussten Umgangs mit der Umwelt. Auf diese Art und Weise leisten 86,2 Prozent der Befragten auch im Urlaub ihren Beitrag und damit fast so viele wie zu Hause. Dabei achtet beispielsweise die Mehrheit der Umfrageteilnehmer vor allem darauf, ihren Abfall nicht in der Natur liegen zu lassen.

hotel.de - Umweltbewusstsein - 2

Im Urlaubsort sparen zwar nicht ganz so viele deutsche Touristen Energie und Wasser wie zu Hause, aber immerhin noch fast zwei Drittel. Hierzu gehören unter anderem die nur seltene Nutzung von Klimaanlagen oder ein besonnener Handtuch- und Wäscheverbrauch. Zudem reist die Hälfte ressourcen- und klimaschonend durch das Urlaubsland. Hier werden insbesondere die öffentliche Verkehrsmittel genutzt, statt mit einem Auto zu fahren. Aber auch die An- und Abreise gestalten viele umweltbewusst. Einige Umfrageteilnehmer gaben zudem an, Flugreisen weitestgehend zu vermeiden und beispielsweise mit der Bahn zu fahren.

Die Hälfte der Touristen achtet sogar darauf, eine Unterkunft zu buchen, die sich im Bereich Natur und Umwelt engagiert, sei es beispielsweise durch die Nutzung alternativer Energien oder ökologisch angebauter Speisen.

Die Ergebnisse der hotel.de-Umfrage zeigen, dass eine umweltbewusste Lebensweise nicht nur im Alltag, sondern auch im Urlaub wichtig ist. „Eine Chance für Hoteliers, einen eigenen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten und damit gleichzeitig für viele Gäste attraktiver zu werden“, so Reinhard Wick, Vertriebsvorstand bei der börsennotierten hotel.de AG.

Hotelmarkt München – Deloitte-Studie: Platzhirsch gegen Newcomer – Moderates Wachstum

(München, 22. März 2011) Der Münchner Hotelmarkt verzeichnet seit Jahren ein stabiles Wachstum: In den Jahren 2008 bis 2010 hat sich viel getan – und der Markt wird auch zukünftig in Bewegung bleiben. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung von Deloitte hervor. Dennoch steht der Bettenzuwachs im gesunden Verhältnis zu Ankünften und Übernachtungen. Somit werden auch zukünftig nationale wie internationale Investoren und Betreiber auf der Suche nach geeigneten Standorten in der bayrischen Landeshauptstadt sein. Sind keine geeigneten Flächen für neue Hotels vorhanden, bleibt nur der Rückgriff auf den Bestand. Hier könnte Franchise die Lösung darstellen.

„Der Münchner Zimmerbestand belief sich in 2010 auf 29.876, wobei rund 60 Prozent des Kontingents durch markengebundene Hotels und die restlichen 40 Prozent durch Privathoteliers gestellt wurden”, erläuterte Kay Heimerer, Manager Hospitality bei Deloitte. “Den höchsten Anteil haben derzeit das 4- und das 3-Sterne-Segment mit 14.082 bzw. 10.353 Zimmern – das 5-Sterne-Luxussegment ist mit insgesamt 2.536 Zimmern deutlich niedriger repräsentiert.”

Markenranking: Neue Anwärter auf die Pole Position
Das Markenranking der Bayernmetropole wird angeführt vom französischen Accor Konzern, der mit rund 17 Prozent den größten Anteil des Bettenaufkommens markengebundener Hotels stellt. Dies liegt an der starken Markendiversifikation des Hotelkonzerns, der in allen Kategorien vor Ort vertreten ist – im Stadtgebiet München mit einem Sofitel, zwei Novotel, sechs Mercure, vier Ibis und einem Etap. Es folgen auf den Plätzen zwei und drei ArabellaStarwood Hotels & Resorts (9%) und InterContinental Hotels (8%). Ambitionierte Ketten wie Motel One (7%) oder Leonardo Hotels (6%) haben mit der Aufholjagd begonnen.

Hotelgesellschaft – Anteil markengebundener Zimmer
Accor  17%
ArabellaStarwood Hotels & Resorts  9%
InterContinental Hotels  8%
Motel One  7%
Hilton Hotels & Resorts  6%
Leonardo Hotels  6%
Marriott International  6%
NH Hoteles  5%
Derag Hotel and Living  3%
Maritim Hotels  3%
Quelle: Hotelverzeichnis der Stadt München 2010 (Zahlen inkl. Hotel/Hotel garni ohne Pensionen, Gästehäuser und Gasthöfe)

Die Entwicklung des Münchner Hotelmarktes wird sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen – die Zeichen stehen auf moderates Wachstum. Sollten alle Hotelprojekte realisiert werden, die in Planung sind, ist in den kommenden Jahren mit weiteren 3.600 Zimmern zu rechnen, ein Großteil davon im 4-Sterne-Segment.

Investoren und Betreiber auf Standortsuche
Seit Jahren besteht bei Betreibern und Investoren Interesse, sich einen zentralen Standort in der Bayernhauptstadt zu sichern. Hier hat München ein echtes Luxusproblem: Die Realisierung scheitert nicht am mangelnden Willen der Beteiligten, sondern an der begrenzten Verfügbarkeit von Standorten in attraktiven Lagen. In der Vergangenheit haben zahlreiche (Luxus-)Hotelmarken, darunter Steigenberger und Hyatt, den Wunsch geäußert, ihr Quartier in der Hauptstadt aufzuschlagen – auch als Franchisenehmer.

“Immer mehr internationale Marken, wie Radisson Blu, Hilton, Sofitel oder Newcomer Langham, agieren als Franchisegeber”, betont Kay Heimerer. “Voraussetzung ist, dass Privathoteliers mit Hotelimmobilien in geeigneter Lage bereit sind, ein entsprechendes Abkommen zu schließen und ihr Haus fortan unter einer Marke zu betreiben. Ausschlaggebende Kriterien sind neben der Lage vor allem eine ausreichend hohe Zimmerkapazität und -größen sowie deren Ausstattungsmerkmale.”

Der kompletten Report steht unter www.presseportal.de zum Download bereit.