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Neues Steigenberger Hotel am Kanzleramt in Berlin geplant

(Berlin, 09. November 2011) Die Steigenberger Hotel Group weitet ihre Präsenz in Berlin aus. Das sechste Haus der Hotelgruppe in der Hauptstadt wird 2014 als Hotel der Marke Steigenberger Hotels and Resorts am Kanzleramt eröffnen. Investor und Entwickler ist die PORR Solutions Deutschland GmbH. PORR Solutions hat das Grundstück in der Europacity von der CA Immo erworben.

Hotelmarkt Berlin: Ein neues Steigenberger Hotel für die Hauptstadt

Hotelmarkt Berlin: Ein neues Steigenberger Hotel für die Hauptstadt

Ein neues Steigenberger Hotel für die Hauptstadt: In Berlins rasant wachsender Europacity unweit von Hauptbahnhof und Kanzleramt eröffnet im ersten Halbjahr 2014 ein First Class Hotel der Steigenberger Hotel Group. Das Haus, dessen Baubeginn für den Herbst 2012 geplant ist, wird über 340 Zimmer und Suiten, einen großen Konferenzbereich und ein hochwertiges Spa- und Wellnessangebot verfügen. Darüber hinaus sind verschiedene gastronomische Outlets geplant. Für Arco Buijs, CEO der Frankfurter Steigenberger Hotels AG, passt der neue Steigenberger-Standort bestens in die Expansionsstrategie des Unternehmens: „Mit dem Hotel am Kanzleramt sind wir an einem exponierten Standort vertreten und engagieren uns in einem nach wie vor sehr gut wachsenden Markt“. Steigenberger wird das Hotel über einen 20-jährigen Pachtvertrag betreiben.

Investor und Projektentwickler ist die PORR Solutions Deutschland GmbH, ein Unternehmen der in Wien ansässigen PORR Gruppe. PORR Solutions investiert rund 75 Mio. Euro in den Hotelneubau. „Wir freuen uns, für eine der renommiertesten Hotelmarken Europas dieses Projekt in absoluter Top-Lage Berlins umzusetzen“, kommentiert Christian Berger, Geschäftsführer der PORR Solutions Deutschland GmbH, das Projekt.

PORR Solutions hat das Grundstück in der Europacity im südlichen Bereich des Hauptbahnhofes von der CA Immo erworben. Laut Henrik Thomsen, Leiter CA Immo Berlin, ist das künftige Steigenberger Hotel ein weiterer wichtiger Meilenstein für die neue Europacity, in deren Bereich südlich des Hauptbahnhofes fast alle Baufelder in der Umsetzung sind. Henrik Thomsen: „Die Entscheidung für ein Luxushotel unterstreicht, wie positiv der Standort eingeschätzt wird, der durch die direkte Anbindung an den neuen Flughafen noch mehr an Attraktivität gewonnen hat.“

J.D. Power and Associates: Steigenberger führt bei Gästezufriedenheit vor Marriott und Sheraton

(Westlake Village/USA, 31. Oktober 2011) Zum vierten Jahr in Folge führt Steigenberger Hotels and Resorts die gehobene Oberklasse bei der „European Hotel Guest Satisfaction Index Study 2011“ von J.D. Power and Associates an. Steigenberger konnte bei allen sieben Messgrössen hervorragende Werte erzielen. Marriott Hotels & Resorts und Sheraton Hotels & Resorts folgen in der Segmentrangliste auf den weiteren Plätzen. Hilton Garden Inn führt die Oberklassehotels im Hinblick auf die Gästezufriedenheit an und erzielte insbesondere bei den vier Messgrössen Räumlichkeiten, Hotelservice, Hotelanlagen sowie Kosten und Gebühren hervorragende Werte. Riu Hotels & Resorts und Dorint Hotels & Resorts folgen auf den weiteren Plätzen der Segmentrangliste.

European Hotel Guest Satisfaction Index Study 2011

Ramada Hotels führt die Mittelklasse im Hinblick auf die Gästezufriedenheit an und erzielte bei sechs der sieben Messgrössen (Räumlichkeiten, Hotelanlagen, Check-in/Check-out, Gastronomie, Hotelservice und Reservierungen) hervorragende Werte. Auf Ramada Hotels folgen Holiday Inn und Park Inn auf den weiteren Plätzen der Segmentrangliste. Im vierten Jahr in Folge führt Premier Inn die Rangliste der Standardklasse an. Dabei erzielte das Unternehmen bei sechs der sieben Messgrössen (Reservierungen, Check-in/Check-out, Räumlichkeiten, Gastronomie, Hotelanlagen sowie Kosten und Gebühren) hervorragende Werte. B&B Hotels und Travelodge folgen auf den weiteren Plätzen der Segmentrangliste.

Die „2011 European Hotel Guest Satisfaction Index Study“ beruht auf Antworten von mehr als 18.000 Gästen, die zwischen April und September 2011 in einem Hotel in Europa übernachteten. Die Studie wurde zwischen Mai und September 2011 durchgeführt.

Luxushotels werden in der Studie zwar berücksichtigt, aufgrund der zu geringen Anzahl möglicher Preisträger jedoch nicht in Ranglisten eingeteilt. Die Gesamtzufriedenheit europäischer Hotelgäste nach mehreren von Verbesserungen gekennzeichneten Jahren deutlich nachgelassen. Dies bezieht sich auf alle Bereiche des Gasterlebnisses.

European Hotel Guest Satisfaction Index Study 2011

Die Gesamtzufriedenheit betrug 2011 auf einer Skala von 1.000 Punkten durchschnittlich 735 Punkte und verschlechterte sich somit gegenüber dem Jahr 2010 um insgesamt 10 Punkte. Alle Kennzahlen der Gastzufriedenheit verschlechterten sich gegenüber dem Jahr 2010, wobei der grösste Rückgang bei der Messgrösse Kosten und Gebühren verzeichnet wurde. Die durchschnittliche Zufriedenheit mit Kosten und Gebühren belief sich im Jahr 2011 auf 682 Punkte und sank gegenüber 2010 somit um 32 Punkte.

Die Zufriedenheit mit Kosten und Gebühren im Jahr 2011 ist mit den Ergebnissen des Jahres 2009 vergleichbar (681). Die durchschnittliche Gesamtzufriedenheit belief sich 2009 jedoch auf insgesamt 746 Punkte und übertraf die Werte des Jahres 2011 somit um 11 Punkte. Dies lässt darauf schliessen, dass sich weitere Aspekte des Gasterlebnisses ausser der Zufriedenheit mit Kosten und Gebühren gegenüber 2009 deutlich verschlechtert haben.

Vor der Konjunkturschwäche verbesserten Hoteliers ihre Angebote, was einen Anstieg der Kundenzufriedenheit in allen Bereichen des Gasterlebnisses einschliesslich der Zufriedenheit mit Kosten und Gebühren zur Folge hatte. Während der Rezession reduzierten Hotelketten ihre Preise, um die Nachfrage anzukurbeln. Dies hatte zunächst weitere Verbesserungen der Zufriedenheit mit Kosten und Gebühren zur Folge, bevor steigende Preise im Jahr 2010 wieder zu einer rückläufigen Kundenzufriedenheit führten. Darüber hinaus setzten Hoteliers Personal- und Servicekürzungen um und reduzierten ihre Investitionen in Hotelanlagen, um die Betriebskosten während dieses Zeitraums weiter zu senken. Dies führte zu einem grundsätzlichen Verfall der Kundenzufriedenheit hinsichtlich des generellen Gasterlebnisses.

“Die Gäste kommen wieder, und sie haben erhöhte Erwartungen im Gepäck”, so Stuart Greif, Vice President und Geschäftsführer der globalen Reise- und Bewirtungspraxis von J.D. Power and Associates. “Hoteliers sehen sich veranlasst, eine flache Kostenstruktur aufrecht erhalten zu müssen, wie viele andere Unternehmen auch. Dies wird so lange der Fall sein, bis sie wieder eine stetige Nachfrage verzeichnen. Und genau darin liegt die Gefahr, denn in der Zwischenzeit lassen sie zu, dass sich ihr Produkt- und Serviceangebot verschlechtert. Für Hoteliers ist es daher von entscheidender Bedeutung, sich auf eine Verbesserung des Gasterlebnisses zu konzentrieren. Sollten sie dies nicht tun, riskieren sie den Verlust von Kunden, Marktanteilen und finanzieller Rentabilität.”

Laut Greif könne eine häufigere Interaktion zwischen Gästen und Hotelpersonal zur Förderung der Kundenzufriedenheit und Loyalität beitragen. Während quasi jeder Gast beim Einchecken mit dem Hotelpersonal in Kontakt kommt, so würde jede zusätzliche Interaktion mit andersgeartetem Hotelpersonal (z. B. Reinigungskräfte, Manager, Concierge) zu einer durchschnittlichen Erhöhung der Kundenzufriedenheit um 28 Punkte führen.

Im Rahmen der Studie wurde ausserdem festgestellt, dass die Verfügbarkeit von Internetangeboten innerhalb der Hotelanlage immer wichtiger wird. Erstmals hat der kostenfreie Internetzugang das kostenfreie Frühstück auf der Beliebtheitsskala überholt. Darüber hinaus hat sich die Internetnutzung der Hotelgäste innerhalb der vergangenen sechs Jahre nahezu verdreifacht. Im Jahr 2011 gaben 47 Prozent aller Gäste an, den Internetzugang ihres Hotels benutzt zu haben. Im Jahr 2005 waren es lediglich 17 Prozent.

“Gäste erwarten heutzutage, dass Hotels einen Internetzugang haben, der dauerhaft verfügbar ist und einwandfrei funktioniert. Dies wird immer wichtiger, weil Internetzugänge mittlerweile auch in hotelfremden Umgebungen wie Restaurants und Cafés flächendeckend verfügbar sind”, so Greif. “Mittlerweile sind wir an einem Punkt angelangt, an dem sich Probleme mit dem Internetzugang Jahr für Jahr immer negativer auf die Gästezufriedenheit auswirken.”

Hotelgäste, die für einen Internetzugang separat zur Kasse gebeten werden, sind mit den Kosten und Gebühren eines Hotels deutlich weniger zufrieden als Gäste, deren Internetzugang bereits im Zimmerpreis enthalten ist. Hinzu kommt ausserdem, dass Gäste, die Probleme mit dem Internetzugang ihres Hotels hatten, nur in 13 Prozent der Fälle gewillt waren, auch in Zukunft wieder eine Nacht in dem entsprechenden Hotel zu verbringen. Im Gegensatz dazu brachten 28 Prozent aller Kunden ohne jegliche Probleme mit dem Internetzugang ihre Bereitschaft zum Ausdruck, in Zukunft zurückkehren zu wollen.

Die Studie, die inzwischen schon zum siebten Jahr in Folge durchgeführt wird, dient der Untersuchung der allgemeine Zufriedenheit europäischer Hotelgäste anhand von sieben Messgrössen (nach Bedeutung aufgeführt): Räumlichkeiten, Kosten und Gebühren, Hotelanlagen, Check-in/Check-out, Gastronomie, Hotelservice und Reservierungen. Vierundfünfzig Markenhotels wurden bewertet und in vier Segmente (1) eingeteilt: gehobene Oberklasse, Oberklasse, Mittelklasse und Standardklasse.

Hotelmarkt Frankfurt/Main: Come-back der Luxushotellerie – Deloitte-Studie prognostiziert neue Ära für Luxushotels

(Frankfurt/Main, 05. Oktober 2011) Als europäisches Finanzzentrum litten Frankfurt und damit sein Hotelmarkt unter der weltweiten Krise. Dank steigender Inlandsnachfrage konnte jedoch der Rückgang der Auslandsnachfrage gut kompensiert werden. In 2010 gelang es der Mainmetropole erstmals, die Grenze von sechs Millionen Übernachtungen zu überschreiten. Dies geht aus einer Deloitte-Untersuchung hervor. Den kompletten Report finden Sie unter www.deloitte.com zum Download.

Die Hotelkennzahlen des ersten Halbjahrs 2011 spiegeln diese positive Entwicklung weiter wider. Sowohl die durchschnittliche Belegungsrate als auch der Zimmerpreis stiegen um 0,3 Prozent bzw. um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Revpar hat sich entsprechend um 1,6 Prozent auf 77,73 Euro verbessert und stellt den Rekordwert unter deutschen Großstädten. Den größten Anteil am gesamten Frankfurter Zimmeraufkommen in Kettenhotels stellt Starwood – dicht gefolgt von Steigenberger und Intercontinental.

“Nach starken Einbußen der Frankfurter Luxushotellerie feiert dieses Segment nun sein Come-back. Dazu trägt nicht nur die Revitalisierung der wichtigen Auslands-, Geschäfts-, Messe- und MICE-Nachfrage bei, sondern auch neue Projekte”, erläutert Kay Heimerer, Manager Hospitality bei Deloitte. “Die Eröffnung des Jumeirah Hotels, des Grand Hyatt und des Sofitel an der Frankfurter Alten Oper werden für frischen Wind sorgen. Hierfür werden nicht nur einzelne Hotels, sondern ganze Quartiere vor einem städtebaulichen Hintergrund realisiert.”

Hotelgesellschaft – Anteil markengebundener Zimmer
Starwood – 13,4%
Steigenberger – 12,4%
Intercontinental – 11,6%
Accor – 10,7%
Marriott – 4,4%
Rezidor – 4,1%
Maritim – 3,5%
Lindner – 3,4%
NH Hoteles – 3,3%
Motel One – 3,0%
Quellen: Hotelverzeichnis der Stadt Frankfurt 2010 (Zahlen inkl. Hotel/Hotel garni ohne Pensionen, Gästehäuser und Gasthöfe), Deloitte-Recherche

Eine neue Ära bricht an
In der Bankenmetropole ist das Luxushotelangebot im Vergleich zu manch anderen deutschen Städten übersichtlich. Zu den Luxushotels zählen das Rocco Forte Villa Kennedy, das Steigenberger Frankfurter Hof, das The Westin Grand Frankfurt und der Hessische Hof. Dies und die Bedeutung des Frankfurter Flughafens als eines der weltweit bedeutendsten Luftfahrtdrehkreuze waren schlagkräftige Argumente, das erste Jumeirah Hotel auf dem europäischen Festland in Frankfurt anzusiedeln. Im September 2011 fand mit über einem Jahr Verzögerung die Eröffnung von 218 Einheiten statt, die nicht nur hinsichtlich der Zimmergrößen (höchster Suitenanteil in Frankfurt), sondern auch in puncto Serviceleistungen, Technik und Gastronomie neue Standards setzen.

Für das Areal der Alten Oper hätte Frankfurt fast einen weiteren asiatischen Luxusbetreiber, Mandarin Oriental, für sich gewonnen. Nach einigen Eigentümerwechseln des Grundstücks und unterschiedlichen Plänen für ein 5-Sterne-Superior-Haus nimmt nun das “Dauerprojekt” Gestalt an und soll spätestens 2014 als Sofitel mit 135 bis 165 Zimmern eröffnen. Einen vergleichbar langwierigen wie turbulenten Prozess hat auch das Grundstück an der Rennbahn Niederrad hinter sich. Statt Meritus soll nun Soluxe Hotel Management aus Peking das pagodenförmige 5-Sterne-Hotel führen. Nach dem Betreiberwechsel im Zusammenhang mit dem Einstieg der Muttergesellschaft, China National Petroleum Corporation, verzögert sich der Bau des Hotels jedoch weiter.

Ursprünglich für 2012 vorgesehen, wird das Grand Hyatt Frankfurt, das zweite in Deutschland neben Berlin, voraussichtlich in 2013/2014 eröffnen. Mit 405 Zimmern und Suiten wird es sich in die Riege der größeren Häuser in der Mainmetropole einreihen. “Mit den Eröffnungen dieser renommierten Kettenhäuser erwarten wir eine signifikante Aufwertung des Frankfurter Hotelmarktes, die der Internationalität seiner Gäste noch besser gerecht wird”, so Kay Heimerer. “Diese hochkarätigen Hotels werden auch die durchschnittlichen Zimmerpreise beflügeln, hinsichtlich der Auslastung bleibt abzuwarten, wie sie sich in dem ansonsten bereits dicht besiedelten Hotelmarkt durchsetzen können.”

Steigenberger Hotel Group / Arcona Hotels: Neuer Anlauf für 175-Zimmer-Projekt in Braunschweig

(Braunschweig, 23. September 2011) Nächster Versuch: Nun will die Bauwo Grundstücks AG das geplante 175-Zimmer-Steigenberger-Hotel im Braunschweiger Bürgerpark finanzieren. Das Hotelbau-projekt mit 24,5 Millionen Euro Investitionsvolumen war zunächst geplatzt; Kanada Bau hatte offenbar mit Finanzierungsproblemen zu kämpfen.

Betreiber sind Steigenberger-Franchisenehmer Arcona Hotels. Ein entsprechender Pachtvertrag mit 20 Jahren Laufzeit sei nun unterzeichnet worden. Baustart soll im Frühjahr nächsten Jahres sein. Die Eröffnung ist für Herbst 2013 geplant.

JOI-Design kreiert neues Steigenberger Grandhotel and Spa Heringsdorf auf Usedom

(Heringsdorf auf Usedom/Hamburg, 31. Mai 2011) Es ist eine gelungene Hommage an die kaiserzeitliche Seebäderkultur auf Usedom: Highlight des 187 Zimmer, Suiten und Apartments zählenden Steigenberger Grandhotels and Spa Heringsdorf ist das rund 2.000 Quadratmeter große, luxuriöse „Baltic Sea Grand Spa“. Design, Konzept und Kreation des neuen Spitzenresorts stammen von Peter Joehnk und Corinna Kretschmar-Joehnk, den international gefragten Hoteldesignern von JOI-Design aus Hamburg. Mit einem 20 Meter langen Außenbecken sowie einem Vitalpool mit gesundheitsorientierter Wirkung, verschiedenen Saunen und Dampfbädern, einer Sauna für Damen, einem großzügigen Fitnessbereich und dem Spa-Bistro ausgestattet, ist das „Baltic Sea Grand Spa“ wegweisend für Ostsee-Resorts. Betrieben wird das Hotel von der nun 77 Häuser zählenden Steigenberger Hotels AG mit Sitz in Frankfurt am Main. Investoren und Projektentwickler sind die Resort Hotel Kaiserbad GmbH & Co. KG/Chamartín Meermann Immobilien AG aus Berlin sowie die ID&C International Development & Consulting aus Kassel.

Steigenberger Grandhotel and Spa Heringsdorf auf Usedom – „Baltic Sea Grand Spa“ (Fotomontage: JOI-Design)

Steigenberger Grandhotel and Spa Heringsdorf auf Usedom – „Baltic Sea Grand Spa“ (Fotomontage: JOI-Design)

 
Das Wellness-Konzept fußt auf vier Säulen: Zunächst erklären Berater den Spa-Besuchern in einem ausführlichen Erstgespräch mit Vitalitätscheck, welche Anwendungen sinnvoll sind, damit sie ihre ganz persönlichen Ziele erreichen. Danach steht zur Wiedergewinnung oder Verbesserung der körperlichen Fitness Bewegung – auch in kleinen Gruppen oder mit einem Personal Trainer – auf dem Programm. Die dritte Säule besteht aus Kosmetikbehandlungen und Massagen, die je nach dem angestrebten Ziel der Gäste entspannend oder belebend auf Körper und Geist einwirken. Die vierte, abschließende Säule bildet die genussvolle und gleichzeitig gesunde Küche des Steigenberger Grandhotel and Spa – u.a. im Spa-Bistro „Hiiumaa“, das einen Bartresen in Bootsform und ein herrliche Außenterrasse bietet.
 
Bereits bei der Anfahrt auf das Steigenberger-Resort fühlt sich der Gast angenehm zurückversetzt in die Ära der kaiserlichen Seebadkultur. Die gut erhaltenen, eleganten Bäderarchitekturvillen an der fast zehn Kilometer langen Strandpromenade lassen noch heute erkennen, warum Heringsdorf schon zu Zeiten Wilhelm II als Kaiserbad mit ganz besonderem, maritimem Flair bekannt war. Das großzügig angelegte neue Steigenberger Resort fügt sich so nahtlos in seine architektonische Umgebung ein, als hätte es schon immer an diesem Ort gestanden. Auch beim ersten Betreten der großen Eingangshalle wird man von einer so warmen Atmosphäre empfangen, dass man sofort das Gefühl bekommt, zu Gast bei Freunden zu sein.

Etwas versteckt hinter dem Kamin, der als zentraler Punkt in einer an Korallen und Strand erinnernde Steinverkleidung eingebettet ist, eröffnen sich dem Besucher weitere Räumlichkeiten der großen Lobby. Dreh- und Angelpunkt der Kommunikation bildet die Bar. Die weichen, Leder gepolsterten Fronten des Tresens vermitteln ein gewisses Understatement und sorgen so für eine diskrete Atmosphäre, die sich auch in den wohlig lichtdurchfluteten Seitenbereichen widerspiegelt. Weiße Holzshutter erinnern in moderner Übersetzung an die Zeiten des Kaiserbads. Wünscht er es noch etwas ruhiger und privater, kann sich der Gast ein paar Stufen herunter in die hauseigene Bibliothek begeben.

Steigenberger Grandhotel and Spa Heringsdorf auf Usedom – Zimmer-Konzepte (Fotomontage: JOI-Design)

Steigenberger Grandhotel and Spa Heringsdorf auf Usedom – Zimmer-Konzepte (Fotomontage: JOI-Design)

Etwas hungrig spaziert der Besucher in die Restaurants „Lilienthal“ oder zum feineren À la Carte-Dining ins „Seaside“, das mit seinen weißen Kronleuchtern und dem verspielten Teppich fast wie eine feine englische Teestube „anno dazumal“ aussieht. Rustikaler Chic dagegen im Weinsalon: Eyecatcher ist hier die gläserne mit Weinflaschen bestückte Trennwand, die neben dem schönem großen Holztisch und seinen an Natur erinnernden Leuchten perfekt zur Geltung kommt. Für den kleinen Hunger bietet sich das „Waterfront“-Bistro als idealer Ort für ein Glas Champagner und eine Schale Meeresfrüchte an.

Maritim geht es dagegen in den Zimmern des Grandpalais zu, was sich schon an den Fluren mit seinen blau-weißen Wänden und den wie Taue aussehenden Verzierungen im braunen Fischgrät-Teppich erkennen lässt. Hier vereinen sich alle Strömungen, die der Gast bereits in den öffentlichen Bereichen entdecken konnte. Große Kissen auf dem weißen Holzbett sorgen für eine warme gemütliche Atmosphäre, ergänzt durch das in Weiß, Dunkelblau und Crème gehaltene Mobiliar. Eine Reminiszenz an alte Zeiten stellt das große mit geschwungenen Ornamenten versehende Regal dar. Es gleicht einem alten Bilderrahmen und lässt so den „neumodischen Flatscreen-TV“ sehr dezent aussehen. Komplementär zu dem in Blau gehaltenen Zimmer ist das Badezimmer in einen gelb-orangenen Sonnenton getaucht. Privatsphäre wird hier großgeschrieben. Dusche, Bad und Toilette sind jeweils durch Milchglas abgetrennte Bereiche und auch der Zugang ist nicht vom Flur sondern direkt vom Bett aus.

Über JOI-Design – JOI-Design hat sich spezialisiert auf die Gestaltung von Hotels, Restaurants und SPAs und realisiert die Projekte weltweit. Das Innenarchitektenteam mit Hauptsitz in Hamburg kreiert Konzepte, die eine individuelle Designidee nach außen transportieren und dabei auch funktionieren. Neben einem hohen Anspruch an das Design wird das Ambiente auch als wesentliches Marketingstatement verstanden, das die Marke unterstützt. Hierbei steht ein holistischer Ansatz im Vordergrund, der auch Projektstudien, Markenauftritte und ganzheitliche CI-Konzepte mit einbezieht. Kunden sind z. B. Le Méridien, Hilton, Hilton Garden Inn, Swissôtel, Kempinski, InterContinental, Marriott, Steigenberger, Dolce Hotels, Mövenpick, Radisson BLU, Park Inn, Aspria, Robinson Club, TUI Group, Mercure, Novotel, Ritz Carlton, Sheraton, CinemaxX, NH Hoteles, McDonald´s, McCafé, Dorint, Crowne Plaza, Darboven, Otto Group, PwC.

Arcona Hotels & Resorts: Konzentration auf Dachmarke

(Rostock, 21. Dezember 2010) Konzentration, bitte: Arcona will die eigene Dachmarke ausbauen. Geschäftsführer Alexander Winter legt dabei den strategischen Schwerpunkt auf die Stadthotellerie an B- und C-Standorten. Im Zuge der Expansion strukturiert Winter das Markenportfolio neu. In den Segmenten Komfort und First Class will Arcona mit Boardinghäusern in Großstädten wachsen. Dies teilte das Rostocker Unternehmen mit.


Winter führt die Stadthotels zukünftig in drei Produktgruppen: Arcona Hotels im Drei- und Vier-Sterne-Segment, Vier-Sterne-Pus bis Fünf-Sterne-Häuser als Steigenberger Hotels, dem Namen des Franchisegebers, und Arcona Boardinghäuser. Die touristischen Solitäre der Gruppe, das Golfhotel- und Wellnesshotel Schloss Teschow sowie das Hotel auf der Wartburg, führen “Arcona Hotels & Resorts” wie bisher als Subline. „Wir sortieren unsere Hotels nicht nach Sternen“, sagte Alexander Winter. Das verbindende Element aller Häuser bleibt die ungezwungene, gastgeberorientierte und dem Markt entsprechende Gastronomie – wie unter anderem das Konzept der Weinwirtschaft. In diesem Jahr wird Arcona mit ihren elf Hotels und 1.118 Zimmern das Geschäftsjahr 2010 mit einem Umsatz von etwa 38 Millionen Euro (Vorjahr 29 Mio. Euro) und etwa 360 000 Gästeübernachtungen positiv abschließen.

Im Zuge der neu strukturierten Markenpolitik erfolgt ab Januar 2011 das Rebranding von zwei First Class-Häusern der Stadthotellerie. Das Artotel Potsdam (123 Zimmer) firmiert zukünftig als Arcona Hotel am Havelufer. In Zusammenarbeit investieren Arcona und die Eigentümerin Gädeke & Sonskräftig in das Objekt. Dabei entsteht unter anderem ein Veranstaltungsbereich mit direktem Zugang in den Garten am Havelufer. Darüber hinaus entwickeln die Tourismusexperten ein modernes, gastronomisches Konzept, das die Terrasse der Weinwirtschaft, die Beachbar Havellounge und die einzigartige Uferlage des Potsdamer Flusses einbindet.

Das bisher unter dem Namen des Franchisegebers Steigenberger geführte Haus in Stralsund an der Ostsee segelt als Arcona Hotel Baltic unter der Dachmarke Arcona. Das Traditionshaus erstrahlt in neuem Glanz: von der Lobby über die Weinwirtschaft bis hin zu den vier Tagungs- und Veranstaltungsräumen. Die 129 Zimmer und fünf Appartements erhalten ab 2011 schrittweise ein neues Design, um das Gesamtkonzept harmonisch abzurunden.

Alexander Winter dazu: „Der Franchise-Rahmenvertrag zwischen der Steigenberger Hotels AG und der Arcona Managment GmbH für die Hotels in Rostock, Wismar, Eisenach, Osnabrück und Augsburg läuft unverändert weiter.“ Die beiden Vertragspartner haben im Januar diesen Jahres die Weichen gestellt für eine weitere zehnjährige Zusammenarbeit und den Ausbau dieser an weiteren Standorten.

„Wir streben weiterhin an, pro Jahr ein bis zwei neue Betriebe zu eröffnen, sodass wir in den kommenden fünf Jahren auf gut 20 Betriebe wachsen“, so Winter. Zu Beginn des Jahres hatte das Unternehmen schon weiteren Zuwachs verkünden können: Das Steigenberger Drei Mohren in Augsburg und das ehemalige Artotel Potsdam bereichern seitdem das Portfolio. Für 2011 kündigt Arcona die Eröffnung des Boardinghauses “Bach14″ in Leipzig an. In Braunschweig laufen neue Verhandlungen für das geplante Steigenberger Kongresshotel. Darüber hinaus will die Gruppe insbesondere in Großstädten das Boarding-Produkt multiplizieren.

Alexander Winter ist von der weiteren positiven Entwicklung des Hotelmarktes überzeugt: „Im kommenden Jahr erwarten wir eine weitere deutliche Erholung vor allem im für uns wichtigen MICE-Segment sowie ein stabiles Ausgabeverhalten der Freizeitreisenden.“ Der Geschäftsführer sieht seine Hotelgruppe mit der Vertriebsmannschaft und den Online-Aktivitäten im Marktumfeld sehr gut aufgestellt: „Außerdem hat sich das Projektgeschäft in den letzten Monaten wieder spürbar belebt, sodass wir davon ausgehen können, dass unsere Expansionspläne aufgehen.“

Die Rostocker Gruppe beschäftigt rund 660 Mitarbeiter und Auszubildende. Die Eigentümer, Alexander Winter, langjähriger Vorstand der ehemaligen Arkona-Gruppe und Stephan Gerhard, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Treugast Solutions Group sowie Geschäftsführender Gesellschafter der Solutions Holding GmbH haben im April 2008 die Arcona Stadthotellerie mit acht Hotels im Rahmen eines Management Buy-Out von der Deutschen Seereederei GmbH in Rostock erworben.

Grand City Hotels & Resorts: Axelmannstein Hotel Bad Reichenhall legt Marke Radisson Blu ab

(Berlin/Bad Reichenhall, 05. Oktober 2010) Schon wieder eine Kehrtwende: Mit sofortiger Wirkung trennt sich das Axelmannstein Hotel Bad Reichenhall (148 Zimmer) von der Marke Radisson Blu. Das Management bleibt unverändert in den Händen von Grand City Hotels & Resorts. Das ehemalige Steigenberger Hotel erst im Oktober vergangenen Jahre umfirmiert worden. Direktor Florian Meyer-Thoene, der im November 2009 angetreten war, wurde bereits wieder im Juni von Marika Schumann abgelöst.

„Das renommierte Vier-Sterne-Hotel blickt auf eine rund 100-jährige Geschichte zurück und möchte sich mit seinem traditionellen Namen als unabhängiges Haus im Stil eines klassischen Grandhotels am Markt behaupten und von seinen Mitbewerbern abheben“, so die amtierende Direktorin im Axelmannstein Hotel Bad Reichenhall, die Entscheidung. Inhaltliche Veränderungen seien mit der Markenlösung nicht verbunden, heißt es.

Grand City Hotels verfügt aktuell über 85 Hotels (ca. 10.000 Zimmer) in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Österreich und Zypern. Jährlich werden 2,5 Millionen Übernachtungsgäste verbucht. Die Hotels im Zwei-, Drei- und Vier-Sterne-Segment werden von Grand City geführt und unter der Eigenmarke Grand City Hotel oder Kettenmarken wie Radisson Blu, Mercure, Best Western, Holiday Inn und Ibis geführt

InterCity Hotels: 140-Zimmer-Projekt in Darmstadt eröffnet im Fruehjahr 2012

(Darmstadt, 02. August 2010) InterCity Hotel Nr. 2 für die Feuring Group: In Darmstadt entsteht ein 140-Zimmer-Haus der Steigenberger-Hotelmarke. Das Haus wird am Hauptbahnhof gebaut und soll im Frühjahr 2012 eröffnet werden. Für das auf Hotelprojektentwicklung spezialisierte Familienunternehmen Feuring ist es nach Mainz bereits das zweite InterCity-Hotel.

InterCity Hotel Projekt am Darmstadt Hauptbahnhof: Eröffnung ist im Frühjahr 2012

InterCity Hotel Projekt am Darmstadt Hauptbahnhof: Eröffnung ist im Frühjahr 2012

Die Zimmer werden mindestens 20 Quadratmeter groß sein. Geplant sind auch vier auf 250 Quadratmeter kombinierbare Konferenzräume.

Bauherr ist eine Projektgesellschaft der Feuring – Visionary Hotel Development in Mainz. Betrieben wird das Hotel von der in Frankfurt am Main ansässigen InterCityHotel GmbH, einer 100-prozentigen Tochterfirma der Steigenberger Hotels AG. Derzeit gibt es 31 InterCity Hotels in Deutschland und Österreich.

Hoteltest im Steigenberger Parkhotel Düsseldorf: Sterne mit Staub

Anonymer Quality Check des Fachmagazins Top hotel ergibt ein „Mangelhaft“

(Düsseldorf/Landsberg am Lech, 09. Februar 2010) Der anonyme Qualitätscheck des renommierten Fachmagazins “Top hotel” in dem bekannten Luxusdomizil an der Düsseldorfer Kö ist negativ ausgefallen. Der erfahrene Tester war sowohl von Ausstattung des Zimmers als auch von Housekeeping und Service enttäuscht. Sein Fazit fällt entsprechend deutlich aus: „Das Steigenberger Parkhotel, ein Fünf-Sterne-Superior-Haus, erfüllt keineswegs das damit verbundene ausgeprägte Dienstleistungsangebot oder besondere Servicequalität.“


Im Zimmer Nr. 324 machte er bei seinem Testbesuch, der anonym und auf eigene Rechnung erfolgte, unliebsame Entdeckungen: viel Staub, lose Kabel und Spuren nachlässiger Pflege. Gästezimmer und -bad wurden daher mit einem „Mangelhaft“ bewertet. Beim Housekeeping, der alltäglichen Königsdisziplin, vermisste der Tester den Blick für Details und bemängelte die nachlässige Schnellreinigung des Raumes.

Nichtsdestotrotz gab es auch Lob: „Es ist genügend Potenzial vorhanden, um aus dem Parkhotel ein echtes Luxusdomizil zu machen“, notierte der Tester in seinem Abschlussbericht. Vor allem das Dinner im Restaurant „Menuett“ überzeugte sowohl von der Service- als auch von der Küchenleistung her.

Die Testergebnisse im Überblick: (max. 100 Punkte je Kriterium)
Reservierung – 41
Check-in – 39
Zimmer 324 – 26
Gästebad – 34
Etagenservice – 42
„Etoile Bar“ – 21
Frühstücksbuffet – 37
Restaurant „Menuett“ – 76
Zimmerfrühstück – 57
Bankett – 90
Sicherheitsaspekte – 41
Flure, Aufzüge, Treppen – 98
Außenbereich – 83
Housekeeping – 21
Schuhputzservice – 94
Wellness – 41
Messagetransfer – 80
Reklamationshandling – 21
Check-out – 56
Lost & Found – 0

Gesamteindruck – 39
(100-81 sehr gut; 80-61 gut; 60-41 befriedigend; 40-21 mangelhaft; 20-0 ungenügend)

Der ausführliche Testbericht erscheint in der Ausgabe Januar/Februar 2010 von „Top hotel“ und kann auch in der Onlineausgabe unter www.tophotel.de eingesehen werden. Die Servicechecks werden stets anonym und auf eigene Rechnung durchgeführt. Die Berichte dienen der konstruktiven Kritik und genießen im internationalen Hotelmanagement und bei Branchenexperten hohes Ansehen. Zuletzt im Test waren das Charles München (49 von max. 100 Punkten), Travel Charme Hotel Kurhaus Binz/Rügen (51 Punkte), das Schlosshotel Hugenpoet Essen-Kettwig (82 Punkte), das Ritz London (52 Punkte), das Westin Leipzig (58 Punkte), das Kempinski Hotel Gravenbruch Frankfurt (36 Punkte), das Hotel Fährhaus Sylt (67 Punkte) und das Vila Vita Hotel & Rosenpark Marburg (62 Punkte).

„Top hotel“ ist die renommierte Fachzeitschrift für das Hotelmanagement in Deutschland. Das Magazin erscheint zehn Mal im Jahr im Freizeit-Verlag Landsberg, einem Unternehmen der LPV Lebensmittel Praxis Verlag Neuwied GmbH. In diesem Verbund erscheinen u.a. auch „Die KÜCHE“, „Catering inside“, „Convenience Shop“ und „Lebensmittel Praxis“.

J.D. Power and Associates Studie zur Gästezufriedenheit: Mövenpick, Park Inn und Steigenberger sind die Besten

(Westlake Village/Kalifornien, 24. Oktober 2009)
Mövenpick Hotels & Resorts, Park Inn, Premier Inn und Steigenberger Hotels & Resorts erzielen hinsichtlich der Kundenzufriedenheit Bestnoten in ihren jeweiligen Segmenten: Die allgemeine Zufriedenheit von Hotelgästen in Europa hat sich von 2008 auf 2009 deutlich auf ein Fünf-Jahres-Hoch verbessert. Bei allen untersuchten Marken und über alle Segmente hinweg konnten Verbesserungen erzielt werden. Dies geht aus der „2009 European Hotel Guest Satisfaction Index Study“ hervor, die nun von J.D. Power and Associates veröffentlicht wurde. Die Studie, die inzwischen schon zum fünften Mal in Folge durchgeführt wird, untersucht die allgemeine Zufriedenheit europäischer Hotelgäste anhand von sieben Messgrössen (nach Bedeutung aufgeführt): Kosten und Gebühren, Gästezimmer, Hotelanlagen, Gastronomie, Check-in/Check-out, Hoteldienstleistungen und Reservierungen. 42 Hotelmarken wurden bewertet und in vier Segmenten klassifiziert: Luxusklasse, gehobene Klasse, mittlere Full-Service-Klasse und Standardklasse.

Zufriedene Gäste kommen gern wieder (Foto: © Pavel Losevsky - Fotolia.com)

Zufriedene Gäste kommen gern wieder (Foto: © Pavel Losevsky - Fotolia.com)

Die Zufriedenheit von Hotelgästen hat sich gegenüber 2008 in allen vier Segmenten um 16 Indexpunkte (auf Basis einer 1.000-Punkte-Skala) verbessert. Die grössten Verbesserungen wurden in der Luxusklasse und der gehobenen Klasse erzielt, die gegenüber 2008 jeweils um 24 und 25 Punkte zulegen konnten. “Hotels in ganz Europa haben trotz des wirtschaftlichen Abschwungs, der die Nachfrage abschwächt und Hotelmarken dazu zwingt, Kosten strikt einzudämmen, ihren Kundenfokus nicht vernachlässigt”, erklärte Michael Drago, Direktor der Global Hospitality and Travel Practice bei J.D. Power and Associates. “Die Zufriedenheit der Hotelgäste mit Gästezimmern und Kosten und Gebühren hat sich 2009 deutlich verbessert. Kunden freuen sich zwar immer noch über niedrigere Zimmerpreise, Hotelmarken stellen jedoch sicher, dass diese Zimmer auch weiterhin den Standards und Erwartungen der Kunden entsprechen.”

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass sich ein Fokus auf hohe Kundenzufriedenheit besonders positiv aus die Kundentreue und auf Weiterempfehlungsraten auswirkt. Unter den zufriedensten Hotelgästen (mit einem durchschnittlichen Zufriedenheitswert von 900 oder mehr) gaben 69 Prozent an, dass sie zum Hotel zurückkehren werden, 79 Prozent werden das Hotel weiterempfehlen. Darüber hinaus sprechen diese Kunden im Durchschnitt 7,0 positive Empfehlungen aus, verglichen mit dem Branchendurchschnitt von 3,5 Empfehlungen.

Luxussegment
Steigenberger Hotels & Resorts liegt im zweiten Jahr in Folge im Luxussegment an erster Stelle und schnitt in sechs von sieben Wertungen für die allgemeine Zufriedenheit besonders gut ab: Gästezimmer, Hotelanlagen, Gastronomie, Check-in/Check-out, Hoteldienstleistungen und Reservierungen. Auf den Plätzen zwei und drei für das Segment folgen jeweils Radisson BLU Hotels & Resorts und Maritim Hotels.

Gehobene Klasse
Unter den gehobenen Hotelmarken lag Mövenpick Hotels & Resorts 2009 bei der Gästezufriedenheit ganz vorn und konnte vor allem in drei Bereichen besonders gut abschneiden: Kosten und Gebühren, Hotelanlagen und Gastronomie. Auf den Plätzen zwei und drei für das Segment folgen jeweils Crowne Plaza Hotels & Resorts und Hotel Novotel. Crowne Plaza Hotels & Resorts konnte vor allem in den Bereichen Gästezimmer und Hoteldienstleistungen ausgezeichnete Ergebnisse erzielen.

Mittleres Full-Service-Segment
Park Inn, das 2008 noch an 16. Stelle gelegen hatte, erzielte 2009 im mittleren Full-Service-Segment die höchste Kundenzufriedenheit. Park Inn erzielte in drei von sieben Bereichen besonders gute Ergebnisse: Reservierung, Gastronomie und Kosten und Gebühren. Auf den Plätzen zwei und drei für das Segment folgen jeweils Dorint Hotels & Resorts und Clarion. Dorint Hotels & Resorts konnte vor allem im Bereich Hotelanlagen besonders gute Ergebnisse erzielen.

Standardsegment
Im Standardsegment erreichte Premier Inn im zweiten Jahr in Folge Platz 1 und konnte in vier von sieben Bereichen ausgezeichnete Leistungen erzielen: Gästezimmer, Hotelanlagen, Kosten und Gebühren sowie Gastronomie. Hinter Premier Inn belegt Travelodge Platz zwei in diesem Segment.

Weitere zentrale Erkenntnisse

  • Insgesamt waren die am häufigsten genannten Gründe für die Auswahl eines Hotels Bequemlichkeit/Standort (48 %) und Preis (41 %). Unter den Gästen von Anlagen im Luxussegment wurde das Ansehen des Hotels am häufigsten als Auswahlgrund genannt (44 %), während Gäste von Hotels im Standardsegment am häufigsten den Preis als ausschlaggebenden Faktor aufführten (68 %).
  • Fast jeder fünfte Hotelgast (17 %) gibt an, während des Aufenthalts Probleme gehabt zu haben. Unter diesen Gästen liegt die durchschnittliche Anzahl der aufgetretenen Probleme bei 1,8. 2009 haben sich zwei neue Probleme unter die fünf am häufigsten gemeldeten Probleme gemischt: schlechte Verbindung und Geschwindigkeit des Internetzugangs sowie nicht korrekt funktionierende Schlüsselkarten.
  • 2009 waren Hotelgäste aus Deutschland, Italien und Grossbritannien zufriedener als Gäste, die in anderen Ländern leben. Reisende aus Frankreich und Spanien waren im Durchschnitt am unzufriedensten.
  • Der Anteil europäischer Hotelgäste, die angeben, einer bestimmten Hotelmarke sehr treu zu sein, stieg von 9 Prozent im Jahr 2008 auf elf Prozent im Jahr 2009 an.

Die 2009 European Hotel Guest Satisfaction Index Study beruht auf Antworten von mehr als 13.000 Gästen, die zwischen Mai und September 2009 in einem Hotel in Europa übernachtet haben. Die Studie wurde zwischen August und September 2009 durchgeführt.

Luxussegment
Kundenzufriedenheits-Index – Rangfolge
(Auf Basis einer 1.000-Punkte-Skala / J.D. Power.com Power-Circle-Bewertungen für Verbraucher)
Steigenberger Hotels & Resorts: 807 / 5
Radisson Blu Hotels & Resorts: 794 / 4
Maritim Hotels: 791 / 3
Sheraton Hotels & Resorts: 782 / 3
Upper Upscale Segment Average: 780 / 3
Hilton Hotels: 779 / 3
Westin Hotels & Resorts: 779 / 3
Riu Hotels & Resorts: 778 / 3
Marriott Hotels & Resorts: 772 / 3
Sofitel Luxury Hotels: 767 / 3
Le Meridien Hotels & Resorts: 758 / 2

(In der Studie enthalten aber aufgrund zu geringer Probengrösse nicht aufgeführt sind: Concorde Hotels & Resorts, Hyatt Hotels and Resorts, Kempinski Hotels, Millennium Hotels and Resorts, Renaissance Hotels & Resorts und Swissotel Hotels & Resorts.)

Gehobene Klasse
Kundenzufriedenheits-Index – Rangfolge
Auf Basis einer 1.000-Punkte-Skala / J.D. Power.com Power-Circle-Bewertungen für Verbraucher)
Mövenpick Hotels & Resorts: 783 / 5
Crowne Plaza Hotels & Resorts: 779 / 4
Hotel Novotel: 755 / 4
Iberostar Hotels & Resorts: 754 / 3
Upscale Segment Average: 748 / 3
Mercure: 746 / 3
AC Hotels: 743 / 3
nH Hoteles: 741 / 3
Melia Hotels & Resorts: 739 / 2
Hesperia: 735 / 2
Husa Hoteles: 715 / 2

(In der Studie enthalten aber aufgrund zu geringer Probengrösse nicht aufgeführt sind: Copthorne Hotels, Courtyard, De Vere Hotels, Four Points by Sheraton, Hilton Garden Inn, Hoteles Silken und Thistle Hotels)

Mittleres Full-Service-Segment
Kundenzufriedenheits-Index – Rangfolge
Auf Basis einer 1.000-Punkte-Skala / J.D. Power.com Power-Circle-Bewertungen für Verbraucher)
Park Inn: 771 / 5
Dorint Hotels & Resorts: 764 / 5
Clarion: 762 / 5
Ramada Hotels: 760 / 4
Best Western: 752 / 4
Barcelo Hotels & Resorts: 746 / 4
Scandic: 745 / 3
NH Jolly: 743 / 3
Holiday Inn: 742 / 3
Mid-Scale Full Service Segment Average: 740 / 3
Golden Tulip Hotels, Inns & Resorts: 739 / 3
Express by Holiday Inn: 736 / 3
Quality: 733 / 2
Ibis Hotel: 720 / 2
Campanile Hotel: 719 / 2
Tryp Hotels: 716 / 2
Sol Hotels: 716 / 2
Balladins: 710 / 2

(In der Studie enthalten aber aufgrund zu geringer Probengrösse nicht aufgeführt sind: Confortel Hoteles und Park Plaza Hotels & Resorts)

Standardsegment
Kundenzufriedenheits-Index – Rangfolge
(Auf Basis einer 1.000-Punkte-Skala / J.D. Power.com Power-Circle-Bewertungen für Verbraucher)
Premier Inn: 738 / 5
Travelodge: 702 / 4
Economy Segment Average: 696 / 3
Etap Hotel: 694 / 3
Comfort Inn: 684 / 3
Hotel Formule 1: 662 / 2

(In der Studie enthalten aber aufgrund zu geringer Probengrösse nicht aufgeführt sind: Days Inn/Days Hotels und Tulip Inns)

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