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Hotelmarkt Deutschland: Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen bei der Regierung auf dem Prüfstand

(Berlin, 14. Oktober 2011) Kräftiger Gegenwind aus der Politik: Die zum Jahresanfang 2010 erfolgte Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Hotelübernachtungen ist nun offiziell auf dem Prüfstand. Nach einem Bericht des „Handelsblatt“ prüft die Bundesregierung bei der Reform des steuerlichen Reisekostenrechts auch Änderungen bei der reduzierten Hotel-Mehrwertsteuer.

„Der Bürokratieabbau wird für alle Betroffenen gleichermaßen angestrebt, das heißt für die Unternehmen, die Verwaltung und die betroffenen Steuerpflichtigen“, so die Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage des Grünen-Bundestagsabgeordneten Markus Tressel. Es werde geprüft werden, ob und inwieweit sich Auswirkungen auf umsatzsteuerrechtliche Regelungen ergeben, heißt es speziell zur Hotel-Mehrwertsteuer. Eine Projektgruppe des Bundesfinanzministeriums erarbeitet seit Jahresanfang Reformansätze, die zu neben Bürokratieabbau, weitere Rechtssicherheit, eine vereinfachte Handhabbarkeit sowie eine Entlastung bei den Aufzeichnungs- und Nachweispflichten führen soll.

Bis Jahrenende soll ein Bericht vorliegen, der dann im Bundestag beraten werden soll.

Die Senkung der Mehrwertsteuer auf Hotelübernachtungen (Frühstück ausgenommen) löste eine lang anhaltende Welle an Investitionen in Renovierungen und Neubauten in der Hotellerie aus. Als Gegenbewegung begannen etliche Städte und Gemeinden, mit der „Matratzen-Maut“ eine eigene Zwangsabgabe auf Hotelübernachtungen einzuführen.

Hotelmarkt Deutschland: Mehrwertsteuersenkung wackelt – FDP will nicht darauf beharren

(Berlin, 14. September 2010) Schon werden die Rufe von der „Umfaller-Partei“ laut: Die FDP will Medienberichten zufolge nicht auf den Fortbestand des zu Jahresanfang auf sieben Prozent gesenkten Mehrwertsteuersatzes für Hotelübernachtungen beharren.

Damit wackelt das politisch umstrittene Thema weiterhin stark. Bei der anstehenden Mehrwertsteuerreform könnte also die Umsatzsteuer wieder auf 19 Prozent angehoben werden. Zustimmung zum Rücktritt von der Steuersenkung gab es angeblich auch aus der CDU. Lediglich in der CSU sperrt man sich noch dagegen.

FDP-Generalsekretär Christian Lindner sagte: “Da gibt es von unserer Seite keine Vorfestlegung.” Es müsse jedoch der Umgang mit Herbergsbetrieben geklärt werden, die wegen der Steuersenkung große Investitionen getätigt hätten.

Welche Auswirkungen eine Wiederanhebung der Mehrwertsteuer auf die Investitionspläne der Hotellerie haben könnte, ist noch nicht klar. Seit der Senkung wurden laut Dehoga-Bundesverband wurden über 717 Millionen Euro für Neuanschaffungen, Renovierungen und Modernisierungen investiert. Der Steuersatz war auch im Blick auf eine Gleichstellung deutschen Hotels im europäischen Wettbewerb gesenkt worden.

Start für HOTELIER TV: Sendung Nr. 2 aus dem Hotel Atlantic Kempinski Hamburg – Jetzt ansehen auf www.hotelier-tv.com

In eigener Sache
Aus dem Hotel Atlantic Kempinski Hamburg meldet sich HOTELIER TV mit seiner zweiten Pilotsendung. Sehen Sie nun unter www.hotelier-tv.com:

  • Überzeugend: General Manager Peter Pusnik (Hotel Atlantic Kempinski Hamburg) über Topauslastung bei großem Umbau
  • Brisant: Fachjournalist Carsten Hennig zur Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen, die auf der Kippe steht
  • Charmant: Hotelière Sabrina Nickel über den Alltag mit dem Hotelgast (Folge Nr. 1: Engelchen & Teufelchen)

Hotelier TV - Pilotsendung Nr. 2 vom 04.06.2010 - Moderatorin
Über HOTELIER TV: Das neue Branchenfernsehen für Hotelmanagement ist ab Juni 2010 frei empfangbar unter www.hotelier.com. Produzent ist die in Hamburg ansässige medienunternehmung – media & publishing entreprenuers group (mpeg). Macher ist der bekannte Fachjournalist Carsten Hennig, der auch Chefredakteur von hotelier.com ist. Weitere Infos: www.hoteliertv.net

Mehrwertsteuer-Debatte: Fortbestand der Steuersenkung für Hotelübernachtungen auf der Kippe

(Berlin, 03. Juni 2010) Nervosität in der Hotellerie: Bei der Klausurtagung der Bundesregierung am Wochenende könnte es auch um den Fortbestand der Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen gehen. Ob der zum Jahresanfang auf sieben Prozent reduzierte Steuersatz die Sparbemühungen übersteht, ist fraglich. Politische Warnungen gab es zuletzt mehrfach. Nun appellierte Dehoga-Präsident Ernst Fischer: „Die Mehrwertsteuersenkung gibt insbesondere den vielen mittelständischen Beherbergungsbetrieben wieder Luft zum Atmen und dringend benötigte Spielräume für Investitionen. Dieses zarte Pflänzchen Aufschwung darf jetzt nicht kaputt gemacht werden. Die Hoteliers brauchen Planungssicherheit.“

Der Fortbestand der gesenkten Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen steht auf dem Prüfstand - hoffentlich übersteht diese sehr wichtige Maßnahme die Sparüberlegungen der Bundesregierung

Der Fortbestand der gesenkten Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen steht auf dem Prüfstand - hoffentlich übersteht diese sehr wichtige Maßnahme die Sparüberlegungen der Bundesregierung

Nach einer aktuellen Umfrage des Verbandes profitieren von der Mehrwertsteuersenkung Gäste, Mitarbeiter, Handwerker und Zulieferer. Auf die Frage des Dehoga-Bundesverbandes, wofür die Unternehmer die Entlastung verwenden, antworteten bis Ende Mai über 3.800 Gastbetriebe. Fünf Monate nach Inkrafttreten der neuen Regelung beträgt das von diesen Betrieben bezifferte Investitionsvolumen insgesamt 682,5 Millionen Euro. Jedes dritte Haus (32,6%) senkt die Preise um durchschnittlich 6,5 Prozent. Laut Angaben der Unternehmen schaffen diese Betriebe zusammen 5.495 zusätzliche Arbeitsplätze – 2.049 Vollzeit-Mitarbeiter, 1.714 Teilzeit-Mitarbeiter und 1.732 Azubistellen. Über mehr Mitarbeiter, höhere Löhne und noch mehr Schulungen wird kräftig in die Servicequalität investiert. „Die Branche hält Wort“, sagte Fischer.

Die zum Teil unverständliche Mehrwertbesteuerung ist ein Dauerthema im Gastgewerbe und der Foodservice-Branche. „Niemand versteht, warum die Tütensuppe beim Discounter mit sieben Prozent begünstigt wird, während für die frisch zubereitete und servierte Spargelcremesuppe in einem Restaurant satte 19 Prozent fällig werden“, machte Fischer deutlich. „Während Hundefutter mit sieben Prozent steuerlich gefördert wird, schlägt der Fiskus beim Essen für unsere Kinder voll zu und verlangt bei der Schulverpflegung 19 Prozent Mehrwertsteuer.“ Es sei auch eine Frage der Ess- und Genusskultur, für die steuerliche Gleichbehandlung der Gastronomie einzutreten. „Es ist widersinnig, die industrielle Lebensmittelproduktion und das Essen im Gehen mit sieben Prozent zu besteuern, während für die von Hand zubereiteten Speisen in einem Restaurant oder Biergarten 19 Prozent gelten“, sagte Fischer.

Gastwirte und Hoteliers leiden unter Krise und dem Wetter
Die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise hat das Gastgewerbe in Deutschland schwer getroffen. Mit Ausnahme der Wintersportregionen haben bundesweit Hotels und Restaurants au-ßerdem unter dem harten und schneereichen Winter gelitten. Mehr als jeder zweite Gastronom (54,8 Prozent) und Hotelier (56,4 Prozent) setzte in der kalten Jahreszeit weniger um als im Vorjahreszeitraum. Das ist das Ergebnis des aktuellen Branchenberichts des Dehoga-Bundesverbandes, der in Berlin vorgestellt wurde.

Trotz einer leichten Verbesserung gegenüber dem Vorjahr ist die Ertrags-situation der Betriebe weiterhin sehr kritisch: 58,7 Prozent der Hoteliers haben von Oktober 2009 bis März 2010 geringere Erträge als im Winter 2008/09 erwirtschaftet (Vorjahr: 64,6%). Bei den Gastronomen beklagen fast zwei Drittel (61,9%) einen Ertragsrückgang (Vorjahr: 69,3%). „Bürger wie Unternehmen traten angesichts der dramatischen Entwicklungen 2009 auf die Sparbremse. Das bekamen Gastronomen und Hoteliers voll zu spüren“, sagte Verbandschef Fischer.

Auch das laufende Jahr sei schwierig. „Der konjunkturelle Aufschwung kommt nur langsam voran“, sagte Fischer. „Zwar hat sich die Stimmung in der Hotellerie auch dank der Mehrwertsteuersenkung etwas aufgehellt, doch von einer wirklichen Trendwende sind wir noch weit entfernt. Der Weg aus der Krise ist schwer.“ Für das Gesamtjahr rechnet der Verband bestenfalls mit einer Stagnation auf sehr niedrigem Niveau.

Das Ergebnis der Dehoga-Konjunkturumfrage unterstreicht die Angaben des Statistischen Bundesamtes. Danach musste das Gastgewerbe im ersten Quartal 2010 erneut Umsatzeinbußen verkraften. Im Gegensatz zur übrigen deutschen Wirtschaft, die von Januar bis März überraschend um 0,2 Prozent gewachsen ist, setzten Hotels, Restaurants und Caterer im Vergleich zum bereits niedrigen Vorjahresergebnis nominal 1,1 Prozent weniger um (real -3,6 Prozent).

Kaltes Frühjahr verhagelt Open-Air-Geschäft
Die aktuelle Situation in der Gastronomie hat sich noch verschärft. „Das kalte und nasse Frühjahr verhagelte uns das Open-Air-Geschäft“, berichtete Hotelier Fischer. Wie eine Blitzumfrage des führenden Branchenverbandes ergab, setzten 87,1 Prozent der Unternehmer in den Frühjahrswochen 2010 weniger unter freiem Himmel um als im gleichen Zeitraum im Krisenjahr 2009. Knapp jeder vierte Gastronom machte fast gar keinen Umsatz: Bei 23,1 Prozent lag der Rückgang zwischen 80 und 100 Prozent. 15,4 Prozent berichten von um 60 bis 80 Prozent gefallenen Umsätzen, ebenso viele mussten Einbußen in Höhe von 40 bis 60 Prozent verkraften. 28,2 Prozent haben Umsatzverluste zwischen 20 und 40 Prozent gemeldet.

„Bei winterlichen Temperaturen blieben viele Außenterrassen und Biergärten an den Wochenenden und den traditionell umsatzstarken Feiertagen wie Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten leer“, erklärte Fischer. Für die Betriebe sei das „eine Katastrophe.“ Denn sie seien auf gute Umsätze im Frühjahr existenziell angewiesen. „Umsatzverluste in den Monaten April und Mai können im Laufe des Sommers praktisch nicht aufgeholt werden“, so Fischer. „Die Gäste weichen auch nicht unbedingt auf die Innenräume von Kneipen und Restaurants aus, sondern kommen einfach gar nicht.“

Umso wichtiger sei es, dass die Politik die Öffnungszeiten der Freiluftgastronomie endlich an die Bedürfnisse der Gäste anpasse. „Hier brauchen wir dringend Rechtssicherheit“, forderte Fischer. „Damit unsere Unternehmer die Chance bekommen, an den wenigen lauen Sommerabenden ihre Gäste bis 24 Uhr zu verwöhnen, mehr Umsatz zu machen – und so etwas von den Verlusten aufzuholen“, so Fischer.

Der Dehoga-Branchenbericht „Winter 2009/10 – Ausblick Sommer 2010“ steht unter www.dehoga.de kostenfrei zum Download zur Verfügung.

Mehrwertsteuer-Debatte: Steuersenkung für Hotels in ernster Gefahr?

(Berlin, 31. Mai 2010) Irritation in der Hotellerie: Die zum Jahreswechsel erfolgte Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen könnte wieder rückgängig gemacht werden. In der politischen Debatte um die Staatsfinanzen mehren sich die Stimmen auch aus der Regierungskoalition, die von 19 auf sieben Prozent gesenkte Umsatzsteuer für die Hotellerie wieder anzugleichen. Davor war von der Führung des Dehoga-Bundesverband bereits mehrfach gewarnt worden. Daher mussten die Investitionsvorhaben plakativ dargestellt werden; doch die PR-Kampagne der Beherbergungsbetriebe kommt offenbar nicht bei allen an. Nun plädierte der haushaltspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Otto Fricke, für eine Überprüfung der Steuersenkung.

“Wir wollen den Haushalt sanieren, aber ganz sicher nicht durch Steuererhöhungen. Das Wachstumsbeschleunigungsgesetz steht nicht zur Disposition”, hält Ernst Burgbacher, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium und Tourismusbeauftragter der Bundesregierung, dagegen. Doch die neuerlich aufflammende Debatte um die auch unter Wirtschaftsverbänden umstrittene Steuersenkung zeigt, dass die Hotellerie weiterhin politisch stark unter Druck steht. Daher müssten die Investitionen und Anstrengungen um neue Arbeitsplätze weiter voran getrieben werden, appellieren verschiedene Branchenführer. Das Bestreben, auch für die Gastronomie eine Mehrwertsteuersenkung zu erreichen, ist allerdings in weite Ferne gerückt.

HOTELPRESSESCHAU vom 27. April 2010 – Wirtschaftsweise: Effekt aus Steuersenkung für Hotels verpufft

(Berlin, 27. April 2010) Steifer Gegenwind: Die sog. Wirtschaftsweisen zweifeln den Nutzen der Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen an. Es geben „allenfalls sehr geringe Effekte auf das Niveau des Bruttoinlandsprodukts“, wird Malte Hübner aus dem Stab der Wirtschaftsweisen vom „Handelsblatt“ zitiert. Die Steuersenkungen – für Hoteliers, Familien, Erben und fremdfinanzierte Unternehmen – würden die Wirtschaftsleistung maximal um nur 0,07 Prozent erhöhen, hätten Modellrechnungen gezeigt. Daher könne nicht wirklich von einem „Wachstumsbeschleunigungsgesetz“ gesprochen werden. Dies ist Wasser auf die Mühlen der Kritiker der Steuersenkung, deren Fortbestand längst nicht als sicher gilt.


+++ THEMA DES TAGES +++

Dehoga: Mehrwertsteuersenkung wirkt weiter – Neue Arbeits- und Ausbildungsplätze durch Steuersenkung
Die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen zum 1. Januar 2010 verschafft den Hoteliers, Gasthof- und Pensionsbetreibern in Deutschland finanziellen Spielraum für Investitionen, Preisreduzierungen, bessere Mitarbeiterentlohnung, Qualifizierungsmaßnahmen und sorgt für mehr Arbeitsplätze in konjunkturell schwierigen Zeiten. Hierzu verweisen der DEHOGA Bundesverband und der Hotelverband Deutschland (IHA) exemplarisch auf zehn weitere aktuelle Aussagen von Unternehmern aus der Marken- wie aus der Privathotellerie zu konkreten betrieblichen Maßnahmen, die aufgrund der Senkung des Mehrwertsteuersatzes möglich wurden.
http://www.dehoga-bundesverband.de/presse/pressemitteilungen/mehrwertsteuersenkung-wirkt-weiter-2010-04-26-573/


+++ WIRTSCHAFT +++

Berliner Morgenpost -  Grüne: Kurtaxe für Berlin nach der Wahl
Die Grünen verteidigen die nach dem Vorbild von Amsterdam, Zürich und Weimar beschlossene City-Tax für Touristen gegen Kritik aus der Hotelbranche. Im Gespräch mit der Berliner Morgenpost erläutert die Grünen-Fraktions-Chefin in Charlottenburg-Wilmersdorf, Nicole Ludwig, warum ihre Partei die Abgabe von 2,50 Euro je Übernachtung für angemessen hält.
http://www.morgenpost.de/printarchiv/titelseite/article1297425/Gruene-Kurtaxe-fuer-Berlin-nach-der-Wahl.html

Münchner Merkur: Ein Hotel soll Rottach gut tun
„Wir wollen was schaffen, was Rottach gut tut”, hatte Geschäftsführer Andreas Greither versprochen, als sich die Rottacher Ageno Holding GmbH im Dezember 2008 als neuer Investor der „Seeperle“ präsentierte. Ein gutes Jahr später liegen konkrete Pläne vor, wie das Anwesen in exponierter Lage in der Rottacher Seestraße wieder mit Leben gefüllt werden soll: „Der derzeitige Stand ist, dass der Bauherr ein Vier-Sterne-plus-Hotel beabsichtigt“, erklärt Bauamtschef Walter Hübsch.
http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/hotel-soll-rottach-733293.html

Münchner Merkur: Richtfest für Luxus-Hotel
Mit dem “Leonardo Royal” bekommt München wieder ein neues Luxushotel. Auf der Baustelle haben auch bulgarische Bauarbeiter zu Hungerlöhnen wie Sklaven geschuftet.
http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/richtfest-luxus-hotel-733804.html

Freie Presse: Garagen stehen Hotel im Weg
Das “Designhotel No. 19″ im Werdauer Ortsteil Steinpleis scheint ein Traum des Zwickauer Bauunternehmers Kurt Fliegerbauer zu bleiben. Denn eigentlich wollte der bekennende Scientologe bereits im Juni illustren Gästen eine Bleibe in ausgefeilter Architektur anbieten. Dazu sollte auf dem Gelände der alten Brauerei in Steinpleis, die Fliegerbauer gekauft hat, ein kompletter Neubau entstehen.
http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/REGIONALES/ZWICKAU/WERDAU/7363120.php

Die Welt: Wie das perfekte Hotel auszusehen hat
Südsee, Wellnessbereich, Meerblick oder Dampfgrotte – jeder hat seine eigene Vorstellung vom perfekten Hotel. Kann ein Hotel überhaupt zu Jedermann passen? Wenn ja, sollte es? Mein perfektes Hotel jedenfalls liegt irgendwo am Ende der Welt und darf gerne den ein oder anderen Silberfisch beherbergen.
http://www.welt.de/debatte/kolumnen/Meine-Woche/article7346669/Wie-das-perfekte-Hotel-auszusehen-hat.html

Die Welt: Bei Rosenthal ist nicht viel Porzellan zerschlagen
Vor neun Monaten übernahmen die Brüder Pierluigi und Franco Coppo den insolventen Geschirrproduzenten Rosenthal. Seit die resoluten Italiener die oberfränkische Traditionsfirma vor dem Ende retteten, herrscht wieder Zuversicht. Auch wenn das Unternehmen nicht mehr dasselbe ist wie vor der Übernahme.
http://www.welt.de/wirtschaft/article7307919/Bei-Rosenthal-ist-nicht-viel-Porzellan-zerschlagen.html


Die vollständige HOTELPRESSESCHAU lesen Sie hier:
www.hotelpresseschau.de

DEHOGA-Umfrage: Hoteliers schaffen neue Jobs und investieren – Zwischenbilanz zur Mehrwertsteuersenkung

(Berlin, 30. März 2010) „Die Mehrwertsteuersenkung wirkt“, erklärte der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bundes-verband) am Dienstag in Berlin und verwies auf die ersten Ergebnisse seiner bundesweiten Befragung, an der sich bislang rund 2.800 Hoteliers beteiligten. Drei Monate nach Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes planen diese Hotels Investitionen in Höhe von insgesamt einer halben Milliarde Euro (507,0 Millionen Euro) für Neuanschaffungen, Modernisierungen und Umbauten. Darüber hinaus schafft die Hotellerie neue Jobs in konjunkturell schwierigen Zeiten. Mehr als jeder dritte Unternehmer stellt zusätzliche Mitarbeiter und Auszubildende ein. Zusammengerechnet ergeben sich daraus 2.675 neue Vollzeit- und Teilzeitstellen sowie 1.335 neue Ausbildungsplätze. Zehntausende aufgrund der Krise akut gefährdete Jobs konnten gesichert werden.


Ein beträchtlicher Teil der ersparten Mehrwertsteuer fließt laut der DEHOGA-Erhebung zudem in höhere Löhne und Qualifizierungen der Mitarbeiter. 24,7 Millionen Euro werden für Lohnsteigerungen verwandt, für 11,5 Millionen Euro werden Schulungsmaßnahmen durchgeführt. Neben einem noch attraktiveren Preis-Leistungs-Verhältnis können sich die Gäste über niedrigere Preise freuen. 33,6 Prozent der befragten Unternehmer haben ihre Zimmerpreise um durchschnittlich 6,5 Prozent gesenkt.

Mit großer Sorge verfolgt der Verband die Überlegungen einzelner Kommunen, „Kulturförderabgaben“, auch „Bettensteuer“ genannt, einzuführen. „Diese kommunalen Steuergesetzgebungen konterkarieren die Ziele des vom Bund und den Ländern beschlossenen Wachstumsbeschleunigungsgesetzes“, machte Ernst Fischer, Präsident des DEHOGA Bundesverbandes, deutlich. Ein vom DEHOGA und dem Hotelverband Deutschland (IHA) in Auftrag gegebenes juristisches Gutachten bestätige die Rechtsauffassung des DEHOGA, wonach die geplante Bettensteuer verfassungswidrig sei. Investitionen setzten verlässliche Rahmenbedingungen voraus.

„Die Branche indes hält Wort“, betonte Fischer. „Gäste, Mitarbeiter, Handwerker und Zulieferer – und letztlich auch der Staat – profitieren vom niedrigeren Mehrwertsteuersatz. Die Steuersenkung ist ein wichtiger Impuls für den heimischen Tourismus.“ Über die Investitionen der Hoteliers in Häuser und Mitarbeiter werde die Wettbewerbsfähigkeit der Hotels in Deutschland gestärkt.


Zudem sorge der reduzierte Mehrwertsteuersatz für die längst überfällige Steuergerechtigkeit in Europa. „In 21 von 27 EU-Mitgliedstaaten galten bereits seit vielen Jahren reduzierte Sätze für die Hotellerie, darunter bei allen touristischen Mitbewerbern“, berichtete Fischer.

Mit Blick auf die massive Benachteiligung der Hoteliers in Deutschland mit ihren europäischen Kollegen hatte die Bundesregierung zum 1. Januar 2010 den Mehrwertsteuersatz für Übernachtungen von 19 auf sieben Prozent gesenkt. Für Fischer hat die Politik mit ihrer Entscheidung auch die besondere volkswirtschaftliche Bedeutung der Hotellerie anerkannt: „Die Hoteliers verlagern ihre Betriebe nicht ins Ausland. Sie zahlen hier ihre Steuern und stehen fest zum Standort Deutschland“, so der DEHOGA-Präsident.

Vorläufiges Volumen auf der Basis von 2.791 Antworten:
Investitionen: 507,0 Millionen Euro
Lohnerhöhungen: 24,7 Millionen Euro
Verbesserung Betriebsergebnis: 14,5 Millionen Euro
Qualifikationsmaßnahmen: 11,5 Millionen Euro

Mehrwertsteuersenkung schafft Jobs – Allein 36 zusätzliche Arbeits- und 18 neue Ausbildungsplätze in zehn Häusern

(Berlin, 26. März 2010) Die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen zum 1. Januar 2010 verschafft den Hoteliers, Gasthof- und Pensionsbetreibern in Deutschland finanziellen Spielraum für Investitionen, Preisreduzierungen, bessere Mitarbeiterentlohnung, Qualifizierungsmaßnahmen und sorgt für mehr Arbeitsplätze in konjunkturell schwierigen Zeiten. Hierzu verweisen der DEHOGA Bundesverband und der Hotelverband Deutschland (IHA) exemplarisch auf zehn weitere aktuelle Aussagen von Unternehmern aus der Marken- wie aus der Privathotellerie zu konkreten betrieblichen Maßnahmen, die aufgrund der Senkung des Mehrwertsteuersatzes möglich wurden:

Phönix Hotel Seeblick, Wismar (Mecklenburg-Vorpommern)
Drei Vollzeitstellen, drei Teilzeitstellen sowie drei zusätzliche Ausbildungsplätze kann das Phönix Hotel Seeblick in Wismar neu ausschreiben. Zudem ermöglicht die Mehrwertsteuersenkung eine höhere Entlohnung der Mitarbeiter zwischen fünf bis zehn Prozent sowie Investitionen in einen Neubau und den Wellnessbereich in Höhe von zwei Millionen Euro. Die Preise wurden um zwei bis fünf Prozent reduziert. Langjährige Geschäftspartner profitieren von verschiedenen Rabattaktionen.
http://www.hotel-seeblick-wismar.de

Stoll’s Hotel Alpina, Berchtesgaden (Bayern)
Auch das Stoll´s Hotel Alpina schafft dank der Mehrwertsteuerreduzierung neue Arbeitsplätze: Vier neue Vollzeit- und zwei neue Teilzeitkräfte können eingestellt werden. Zudem werden zwei weitere Ausbildungsplätze angeboten. Für die Mitarbeiter sind 25.000 Euro für eine höhere Entlohnung und 5.000 Euro für Qualifizierungsmaßnahmen eingeplant. 100.000 Euro verwendet das Hotel, um unter anderem in die Renovierung der Lobby, in den Saunabereich und in die Fenstersanierung zu investieren.
http://www.stolls-hotel-alpina.de

Hotel Intersol, Fehmarn (Schleswig-Holstein)
Die Mannschaft des Hotel Intersol auf Fehmarn wird im Zuge der Mehrwertsteuersenkung um zwei Vollzeit- und drei Teilzeitstellen aufgestockt. Außerdem werden künftig zwei neue Ausbildungsplätze angeboten. 45.000 Euro kommen direkt den Mitarbeitern in Form von höheren Löhnen zugute, 15.000 Euro fließen in Qualifizierungsmaßnahmen. Für die Erneuerung der Außenflächen, die Fassadengestaltung, neue Teppiche und Energiesparmaßnahmen werden 70.000 Euro eingesetzt.
http://www.hotel-intersol.de

Hotel Greive, Haren/Ems (Niedersachsen)
In wirtschaftlich schwierigen Zeiten schafft auch das Hotel Greive in Haren an der Ems neue Jobs. Aufgrund der Mehrwertsteuerersparnis können drei neue Vollzeit- und zwei neue Teilzeitstellen sowie zwei zusätzliche Ausbildungsplätze ausgeschrieben werden. Die Löhne der Mitarbeiter werden um fünf Prozent erhöht. In die Vergrößerung des Hauses auf 44 Zimmer investiert das Hotel Greive über zwei Millionen Euro. Für die Gäste verbessert sich das Preis-Leistungs-Verhältnis, zudem können sie sich über Aktionsangebote, wie attraktive Wochenendpauschalen, freuen.
http://www.hotels-haren.de

Domina Hotel Kurhaus & Conference Park, Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz)
Das Domina Hotel Kurhaus & Conference Park im rheinland-pfälzischen Bad Kreuznach nutzt die finanziellen Spielräume aus der Mehrwertsteuersenkung zur Einstellung von zwei neuen Vollzeitkräften. Außerdem konnten eine zusätzliche Teilzeitstelle und zwei Ausbildungsplätze geschaffen werden. In die weitere Qualifizierung der bisherigen Angestellten fließen 3.500 Euro. Für die Renovierung des Treppenbereiches, für Neuanschaffungen in der Küche und Investitionen in die IT-Technik des Hauses werden 45.000 aufgebracht. Darüber hinaus wurden die Preise um sechs Prozent gesenkt.
http://www.dominahotels.com/eng/bad_kreuznach_hotel_frankfurt_domina_park

Landhotel Gasthof Schütte, Oberkirchen (Nordrhein-Westfalen)
Zwei zusätzliche Vollzeit-, eine Teilzeitstelle und zwei neue Ausbildungsplätze hat das Landhotel Gasthof Schütte in Oberkirchen ausgeschrieben. Für den Ausbau der Gartenanlage und die Erweiterung und Renovierung der Gästezimmer werden dank der Reduzierung der Mehrwertsteuer 180.000 Euro eingesetzt.
http://www.hotel-schuette.de

Hotel Oranier Wiesbaden, Wiesbaden (Hessen)
Das Hotel Oranier Wiesbaden verwendet die Einsparungen bei der Mehrwertsteuer, um eine weitere Vollzeit- und eine Teilzeitkraft zu beschäftigen. Zudem wurden zwei zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen. Die Mitarbeiter profitieren von besseren Löhnen und Qualifizierungsmaßnahmen in Höhe von 2.500 bzw. 1.000 Euro. In die Renovierung der Gästebäder und die Einführung energieeffizienter Maßnahmen bei der Haustechnik investiert das Hotel 150.000 Euro. Für die Gäste gibt es diverse Aktionsangebote.
http://www.hotel-oranien.de

Hotel Seeburg, St. Peter-Ording (Schleswig-Holstein)
Auch das Hotel Seeburg in St. Peter-Ording konnte eine weitere Vollzeitstelle besetzen. Das Mitarbeiterteam wird zudem von nun an durch eine zusätzliche Teilzeitkraft und einen neuen Auszubildenden verstärkt. 12.000 Euro werden in die Qualifizierung der Mitarbeiter investiert, 8.000 Euro fließen in eine höhere Entlohnung. Des Weiteren sind 85.000 Euro für grundsätzliche Renovierungsmaßnahmen und Qualitätsverbesserungen in den Gästezimmern eingeplant.
http://www.hotel-seeburg.de

Hotel Uckermark, Prenzlau (Brandenburg)
Das Hotel Uckermark in Prenzlau nutzt die Reduzierung der Mehrwertsteuer, um einen neuen Vollzeitmitarbeiter einzustellen und eine zusätzliche Teilzeitstelle auszuschreiben. Darüber hinaus kann ein weiterer Ausbildungsplatz angeboten werden. Die Mitarbeiter profitieren von steigenden Löhnen in Höhe von 15.000 Euro. Für 2.000 Euro sind Qualifizierungsmaßnahmen geplant. Für neue Hard- und Software sowie Investitionen in die Zimmer verwendet das Hotel Uckermark 25.000 Euro. Die Zimmerpreise konnten um drei Prozent gesenkt werden.
http://www.hoteluckermark.de

Moehringers Schwarzwald Hotel, Bonndorf (Baden-Württemberg)
Die Senkung der Mehrwertsteuer ermöglicht es dem Moehringers Schwarzwald Hotel in Bonndorf, eine neue Vollzeit- und eine Teilzeitstelle zu schaffen. Zusätzlich kann ein weiterer Ausbildungsplatz angeboten werden. Die Mitarbeiter können sich über 18.000 Euro freuen, die direkt in eine höhere Entlohnung fließen, sowie über 2.000 Euro, für die das Hotel Qualifikationsmaßnahmen durchführt. Für die vollständige Renovierung von acht Gästebädern, in den Kauf von 80 Zimmersafes und neuen Fernsehgeräten sowie einer neuen Terrassenbestuhlung bringt das Hotel 84.500 Euro auf.
http://www.schwarzwaldhotel.com

Geschäftsreisenden schmeckt Frühstück wieder – Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen

(Berlin, 9. März 2010) Rechtzeitig zur ITB, der weltgrößten Touristikmesse in Berlin, hat das Bundesministerium der Finanzen die noch offenen steuerrechtlichen Detailfragen zur Mehrwertsteuersenkung für die Hotellerie beantwortet. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bundesverband) und der Hotelverband Deutschland (IHA) gehen davon aus, dass damit der Ärger um das Frühstück beendet ist.

„Mit den nun veröffentlichten Regelungen des BMF sind die Geschäftsreisekunden bezüglich der lohnsteuerrechtlichen Behandlung des Frühstücks wieder so gestellt wie vor der Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes zum 1. Januar 2010“, erklären die Verbände. „Das BMF-Schreiben vom 5. März 2010 bringt für die Geschäftsreisenden die erhoffte Klarstellung und für die Hoteliers die benötigte Rechtssicherheit.“ Die Hotellerie in Deutschland werde die vom Bundesfinanzministerium gemachten Vorgaben gästeorientiert umsetzen.

Der seit Januar notwendig gewordene separate Ausweis von Übernachtung und Frühstück auf den Hotelrechnungen führte zu Kritik der Wirtschaft und ihrer dienstreisenden Mitarbeiter. Mit der jetzt eröffneten Möglichkeit, umsatzsteuerlich nicht begünstigte Leistungen wie zum Beispiel das Frühstück und den Internetzugang zu einem Rechnungsposten „Business-Paket“ zusammenzufassen, kann nun die jahrelang bewährte 4,80-Euro-Regelung für Dienstreisende wieder zur Anwendung kommen. Unbedingt zu beachten ist aber, dass in einem solchen „Business-Paket“ keine privaten Leistungen enthalten sein dürfen.

„Auch durch die erleichterte Anwendung des Sachbezugswertes für vom Arbeitgeber bezahlte Frühstücke ist sichergestellt, dass kein Dienstreisender schlechter gestellt ist als im Jahr 2009“, machen die Verbände deutlich. „Es war uns wichtig, dass die dienstreisenden Gäste durch die Mehrwertsteuersenkung ausschließlich für Übernachtungen keinen unbeabsichtigten lohnsteuerrechtlichen Nachteil erleiden.“

Mitglieder im DEHOGA und im Hotelverband erhalten praxisnahe Informationen zu den wichtigsten Themenkomplexen rund um den reduzierten Mehrwertsteuersatz für Übernachtungen, die fortlaufend ergänzt und bei Bedarf aktualisiert werden.

Mehrwertsteuersenkung – Final: Frühstück im Hotel wird doch NICHT mit 7% besteuert

UPDATE (Berlin, 08. März 2010) Keine guten Nachrichten: Das Frühstück im Hotel wird nun doch nicht in die Mehrwertsteuersenkung einbezogen. Ein Bericht in der Onlineausgabe der “Welt” ist nicht richtig; eine erste Meldung dazu an dieser Stelle wurde zurück gezogen.

Final wurde geregelt – Nicht in die Steuersenkung einbezogen werden: Frühstück/HP/VP, All-inclusive-Leistungen (da mit F&B). Minibar, Telefon, WLAN/Internet, Pay-TV, Wellness&Spa, ÖPNV-Gutscheine, Tourismuskarten (Tickets), Ausflüge, Shuttleservice, Reinigungsservice. Details sind dem Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 05. März zu entnehmen, das unter www.bundesfinanzministerium.de (PDF) zum Download steht.

Fest steht auch, dass Stundenhotels nicht vom niedrigen Steuersatz profitieren können.

Der Dehoga-Bundesverband klärt im Detail mit einer umfassenden Mitgliederinformation auf (kann per eMail an info@dehoga.de von Mitgliedern angefordert werden). Chefin Ingrid Hartges dazu: “Mit Ausweisung eines Business-Paketes wäre es möglich, die 4,80 Euro-Regelung wieder zur Anwendung zu bringen. Damit ist großes Ärgernis für Geschäftsreisende beendet.” Weitere Detailregelungen zur Mehrwertsteuersenkung seien in der nächsten Zeit noch zu erwarten.

Bitte beachten Sie dazu auch:
Die Mehrwertsteuer im Hotel, das Frühstück und die Reisekostenabrechnung – Klarheit durch das Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen

Mehrwertsteuersenkung schafft neue Jobs: Zehn Häuser bieten 35 zusätzliche Arbeits- und 15 neue Ausbildungsplätze an

(Berlin, 5. März 2010) Die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen zum 1. Januar 2010 sorgt für mehr Arbeits- und Ausbildungsplätze in konjunkturell schwierigen Zeiten. Das ist das Ergebnis einer derzeit laufenden Umfrage unter den Mitgliedern des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband) und des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Exemplarisch nennen die Verbände zehn Hotels, die zusammen 35 neue Arbeitsplätze und 15 zusätzliche Ausbildungsplätze schaffen. Darüber hinaus nutzen die Häuser den finanziellen Spielraum aus der Steuerentlastung für Investitionen in Neuanschaffungen, Um- und Ausbauten, für höhere Löhne und Qualifizierungsmaßnahmen sowie für Preisreduzierungen:

Hotel Kurhaus am Inselsee, Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern)
Die Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes ermöglicht es dem Hotel „Kurhaus am Inselsee“ in Güstrow, sechs zusätzliche Vollzeit- und eine Teilzeitstelle einzurichten. 16.000 Euro werden für eine höhere Entlohnung der Mitarbeiter verwendet, 8.000 Euro für Qualifizierungsmaßnahmen. Darüber hinaus investiert das Hotel über eine Million Euro in neue Zimmer, die Erweiterung des Wellnessbereiches, einen Bankettsaal und einen neuen Parkplatz. Die Zimmerpreise fielen um bis zu vier Prozent.

http://www.kurhaus-guestrow.de.

The Lakeside Burghotel, Strausberg (Brandenburg)
Dank der Mehrwertsteuersenkung kann das The Lakeside Burghotel zu Strausberg fünf zusätzliche Vollzeitkräfte einstellen. Zudem wurden vier neue Ausbildungsplätze geschaffen. In eine höhere Entlohnung der Mitarbeiter fließen 25.000 Euro, in neue Teppiche für 26 Zimmer und die Flure 29.000 Euro. Die Gäste können sich über um drei Prozent gesunkene Zimmerpreise und attraktive Aktions-Packages freuen.

http://www.burghotel-strausberg.de.

Romantik Hotel Zur Oberen Linde, Oberkirch (Baden-Württemberg)
Sechs neue Stellen schafft auch das Romantik Hotel Zur Oberen Linde in Oberkirch. Das Haus verwendet die Entlastung aus der reduzierten Mehrwertsteuer, um zwei neue Vollzeit- und zwei Teilzeitstellen sowie zwei zusätzliche Ausbildungsplätze auszuschreiben. 40.000 Euro werden für Qualifizierungsmaßnahmen der Mitarbeiter eingesetzt. In die Sanierung einer ganzen Etage investiert das Haus 800.000 Euro. Die Preise konnten um acht bis zehn Prozent gesenkt werden.

http://www.romantikhotels.com/oberkirch.

Hotel Sonne, Füssen (Bayern)
Das Hotel Sonne in Füssen nutzt die Mehrwertsteuersenkung, um zwei zusätzlichen Vollzeit- und zwei Teilzeitstellen sowie für einen neuen Ausbildungsplatz zu schaffen. Die Mitarbeiter profitieren von 30.000 Euro, die ihnen in Form von Qualifizierungsmaßnahmen zugute kommen. In die Renovierung von Zimmern und Bädern, die Umwandlung von Räumen zu Suiten, die Vergrößerung des Wellnessbereiches und den Umbau der Rezeption fließen 600.000 Euro.

http://www.hotel-fuessen.de.

Ellington Hotel, Berlin (Berlin)
Die Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes ermöglicht es dem Ellington Hotel in Berlin, eine neue Vollzeit- und eine neue Teilzeitkraft einzustellen. Zudem werden drei weitere Ausbildungsplätze angeboten. Die Mitarbeiter profitieren von einer höheren Entlohnung (monatlich 6.000 Euro) und Qualifizierungsmaßnahmen (8.000 Euro). 145.000 Euro werden darüber hinaus unter anderem in Schallschutzmaßnahmen und die Einrichtung von Internetterminals eingesetzt. Zudem bietet das Hotel kostenlose Jazzkonzerte und Lesungen an.

http://www.ellington-hotel.com.

Landhotel Buller, Hagen am Teutoburger Wald (Niedersachsen)
Um zwei Vollzeitkräfte aufgestockt wird das Mitarbeiterteam des Landhotel Buller in Hagen am Teutoburger Wald. Außerdem wurden zwei neue Ausbildungsstellen ausgeschrieben. Die Löhne der Mitarbeiter wurden um fünf Prozent erhöht. Für 10.000 Euro werden Qualifizierungsmaßnahmen durchgeführt. Darüber hinaus sind diverse Investitionen geplant. Für insgesamt 540.000 werden unter anderem Möbel und Teppiche neu angeschafft sowie der Wintergarten und die Rezeption aus- und umgebaut.

http://www.landhotel-buller.de.

Hotel Haus Schons, Mettlach (Saarland)
Für eine zusätzliche Vollzeit- und zwei Teilzeitstellen wird die Mehrwertsteuerreduzierung im Hotel Haus Schons in Mettlach verwendet. Außerdem kann das Hotel einen neuen Ausbildungsplatz anbieten. Auf eine höhere Entlohnung der Mitarbeiter entfallen 5.000 Euro, auf Qualifizierungsmaßnahmen 1.000 Euro. Das Hotel investiert darüber hinaus 8.000 Euro in die Renovierung des Hauses, eine neue Satellitenanlage und neue Matratzen.

http://www.hotel-haus-schons.de.

Hotel Lindenhof Lübeck, Lübeck (Schleswig-Holstein)
Zwei neue Vollzeit- und eine Teilzeitstelle können im Hotel Lindenhof Lübeck aufgrund der reduzierten Mehrwertsteuer besetzt werden. Zudem wurde ein zusätzlicher Ausbildungsplatz eingerichtet. Die Mitarbeiter profitieren von 13.500 Euro, die direkt in eine höhere Entlohnung fließen. Neben Investitionen in die Außenanlage, die Überarbeitung der Bäder und eine neue Sauna für insgesamt 125.000 Euro konnten auch die Preise um drei Prozent gesenkt werden.

http://www.hotel-lindenhof-luebeck.de.

Hotel am Schlosspark City Partner Hotel Herten, Herten (Nordrhein-Westfalen)
Auch die Mannschaft des Hotels am Schlosspark City Partner Hotel Herten wird vergrößert. Das Haus hat eine neue Vollzeit- und zwei neue Teilzeitstellen geschaffen. Zudem kann eine neue Auszubildende oder ein neuer Auszubildender eingestellt werden. Die Mitarbeiter können sich über eine höhere Entlohnung freuen. Hierfür sind 10.000 Euro angesetzt. 3.000 Euro fließen in Qualifizierungsmaßnahmen. In eine neue Bestuhlung der Terrasse, die Renovierung der Zimmer und des Restaurants sowie in Energiesparmaßnahmen werden circa 60.000 Euro investiert. Der durchschnittliche Zimmerpreis konnte um fünf bis acht Prozent gesenkt und verschiedene Aktionsangebote eingeführt werden.

http://www.hotel-herten.de.

Mehrwertsteuersenkung wirkt – Aktuelle Stimmen aus der Branche

(Berlin, 26. Februar 2010) Die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen zum 1. Januar 2010 verschafft den Hoteliers, Gasthof- und Pensionsbetreibern in Deutschland finanziellen Spielraum für Investitionen, Preisreduzierungen, bessere Mitarbeiterentlohnung, Qualifizierungsmaßnahmen und sorgt für mehr Arbeitsplätze in konjunkturell schwierigen Zeiten. Hierzu verweisen der Dehoga-Bundesverband und der Hotelverband Deutschland (IHA) exemplarisch auf weitere aktuelle Aussagen von Unternehmern aus der Marken- wie aus der Privathotellerie zu konkreten betrieblichen Maßnahmen, die aufgrund der Senkung des Mehrwertsteuersatzes möglich wurden:
Best Western Palatin Kongresshotel, Wiesloch (Baden-Württemberg)
Die Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes ermöglicht es dem Best Western Palatin Kongresshotel in Wiesloch, drei neue Vollzeitkräfte einzustellen und 13 zusätzliche Ausbildungsstellen anzubieten. 20.000 Euro fließen in Lohnerhöhungen, für jeden Mitarbeiter wird es Weiterbildungen geben. Dafür werden 10.000 Euro bereitgestellt. Darüber hinaus investiert das Haus in neue Teppichböden, in eine neue Technikausstattung im Kongressbereich sowie eine neue Schließanlage. Kostenpunkt: circa 500.000 Euro. Die Gäste können sich über um fünf Prozent gesunkene Preisen und attraktive Kultur-Packages freuen.
http://www.palatin.bestwestern.de

Ringhotel Teutoburger Wald, Tecklenburg (Nordrhein-Westfalen)
Für eine neue Teilzeitkraft und zwei zusätzliche Ausbildungsplätze wird im Ringhotel Teutoburger Wald in Tecklenburg die Steuerersparnis verwendet. Die Mitarbeiter profitieren von 40.000 Euro, die in eine höhere Entlohnung fließen. 15.000 Euro werden für Qualifizierungsmaßnahmen verwendet. In die Renovierung von sieben Zimmern, den Bau einer Betriebsleiterwohnung und eine bessere Ausstattung des Hotels investiert das  Hotel zudem über eine halbe Million Euro.
http://www.ringhotel-teutoburger-wald.de

Romantik Hotel Linslerhof, Überherrn (Saarland)
Das Romantik Hotel Linslerhof in Überherrn verwendet die reduzierte Mehrwertsteuer, um eine neue Vollzeit- und eine Teilzeitstelle sowie zwei zusätzliche Ausbildungsplätze zu schaffen In die Erneuerung der Teppiche, die Renovierung der Zimmer und in eine neue Fernsehanlage fließen 31.000 Euro. Die durchschnittlichen Zimmerpreise konnten um acht Prozent gesenkt werden.
http://www.linslerhof.de

relaxa hotel Harz-Wald Braunlage, Braunlage (Niedersachsen)
Das relaxa hotel Harz-Wald in Braunlage konnte durch die reduzierte Mehrwertsteuer eine neue Vollzeit- und zwei neue Teilzeitkräfte einstellen. Zudem wurden drei zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen. In die Qualifizierung der Mitarbeiter fließen 9.000 Euro, in den Umbau des Schwimmbades und der Sauna sowie in neue Teppiche in den Tagungsräumen und den öffentlichen Bereichen 60.000 bis 90.000 Euro. Darüber hinaus werden sämtliche Firmenverträge neu verhandelt und Gutscheine an Stammkunden vergeben.
http://www.relexa-hotels.de

Familotel Beim Simmerl, Sankt Englmar (Bayern)
Für zwei zusätzliche Vollzeit- und einen Teilzeitangestellten verwendet das Familotel Beim Simmerl in Sankt Englmar die reduzierte Mehrwertsteuer. Auch ein neuer Ausbildungsplatz konnte jetzt eingerichtet werden. Die Mitarbeiter profitieren von einer höheren Entlohnung, für die jährlich 30.000 Euro extra vorgesehen sind. Für 20.000 Euro werden Qualifizierungsmaßnahmen durchgeführt. In die Renovierung von Zimmern, einen neuen Babybetreuungsraum und den Ausbau des Restaurants investiert das Hotel 75.000 Euro.
http://www.simmerl-hotel.de

Landhotel-Ferienhof Schneider, Naumburg (Hessen)
Zwei weitere Vollzeit- und zwei Teilzeitstellen konnte das Landhotel-Ferienhof Schneider in Naumburg durch die Reduzierung der Mehrwertsteuer schaffen. Die Spielräume bei der Mehrwertsteuersenkung nutzt das Haus zudem für Investitionen und setzt 30.000 Euro für die Renovierung und für die Erneuerung der technischen Ausstattung ein.
http://www.landhotel-schneider.homepage.t-online.de

Dorint Charlottenhof Halle, Halle (Sachsen-Anhalt)
Das Dorint Charlottenhof in Halle an der Saale nutzt die reduzierte Mehrwertsteuer, um das Mitarbeiterteam aufzustocken. So konnten vier neue Vollzeitstellen und drei Ausbildungsplätze geschaffen werden. In die Erneuerung und Ausstattung der Veranstaltungsetage, in eine neue Topf- und Geschirrspüle sowie zwei zusätzliche Computerarbeitsplätze werden 80.000 Euro investiert. Zudem konnten die Preise um vier Prozent gesenkt werden.
http://www.dorint.com

Panoramahotel Lohme, Lohme (Mecklenburg Vorpommern)
Das Panoramahotel in Lohme nutzt die Entlastung bei der Mehrwertsteuer, um eine neue Vollzeitstelle und zwei weitere Ausbildungsplätze auszuschreiben. Die Mitarbeiter profitieren von 3.000 Euro, die für Qualifikationsmaßnahmen ausgegeben werden. 170.000 Euro fließen in Investitionen. Es werden sieben Zimmer, ein Appartement und der Eingangsbereich renoviert, die Außenanlagen in Stand gesetzt sowie drei Blockheizkraftwerke gebaut.
http://www.lohme.com

Landgasthof Güby, Güby (Schleswig Holstein)
Eine neue Teilzeitstelle und einen zusätzlichen Ausbildungsplatz schafft der Landgasthof Güby an der Schlei. Für Qualifizierungsmaßnahmen der Mitarbeiter werden 2.000 Euro verwendet. In die Modernisierung der Bäder in sieben Zimmern fließen 35.000 Euro. Der Landgasthof bietet darüber hinaus diverse Rabattaktionen an.
http://www.hotel-schlei.de

Steigenberger Hotel Treudelberg (Hamburg)
Drei zusätzliche Vollzeitkräfte stellt das Steigenberger Hotel Treudelberg ein. Für Qualifizierungsangebote stehen 20.000 Euro bereit. In die Renovierung des Hauses fließen 60.000 Euro. An diverse Kunden wird die Ersparnis der Mehrwertsteuer zudem direkt weitergegeben.
http://www.treudelberg.com

Mehrwertsteuersenkung wirkt – Aktuelle Stimmen aus der Branche

(Berlin, 24. Februar 2010) Die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen zum 1. Januar 2010 verschafft den Hoteliers, Gasthof- und Pensionsbetreibern in Deutschland finanziellen Spielraum für Investitionen, Preisreduzierungen, bessere Mitarbeiterentlohnung, Qualifizierungsmaßnahmen und sorgt für mehr Arbeitsplätze in konjunkturell schwierigen Zeiten. Hierzu verweisen der Dehoga-Bundesverband und der Hotelverband Deutschland (IHA) exemplarisch auf weitere aktuelle Aussagen von Unternehmern aus der Marken- wie aus der Privathotellerie zu konkreten betrieblichen Maßnahmen, die aufgrund der Senkung des Mehrwertsteuersatzes möglich wurden:

Hotel Zugspitze, Garmisch-Partenkirchen (Bayern)
Die Mannschaft des Hotels Zugspitze in Garmisch-Partenkirchen wird um drei Vollzeitkräfte aufgestockt, außerdem werden zwei zusätzliche Ausbildungsplätze angeboten. In die Renovierung der Gästezimmer und in den Eingangsbereich investiert das Hotel 200.000 Euro. 20.000 Euro fließen zudem in eine höhere Entlohnung der Mitarbeiter und 5.000 Euro in Qualifizierungsmaßnahmen. Die Gäste profitieren von einer Preissenkung in Höhe von vier Prozent.
http://www.hotel-zugspitze.de

Hotel Ambiente GmbH Bückeburg (Niedersachsen)
Eine Vollzeitstelle, zwei Teilzeitstellen und zwei neue Ausbildungsplätze hat das Hotel Ambiente in Bückeburg geschaffen. Zudem ermöglicht die Mehrwertsteuersenkung die Erneuerung der Ausstattung, eine neue Notstromanlage und einen Fassadenanstrich. Für diese Investitionen werden 42.000 Euro verwendet. 4.000 Euro fließen zudem in die Qualifizierung der Mitarbeiter. Die Preise konnten um sechs Prozent gesenkt und verschiedene Aktionsangebote gebildet werden.
http://www.ambiente-hotel.de

Waldhotel am Stausee, Unterwellenborn (Thüringen)
In wirtschaftlich schwierigen Zeiten schafft auch das Waldhotel am Stausee in Unterwellenborn neue Jobs. Aufgrund der Mehrwertsteuersenkung können zwei neue Vollzeit- und zwei neue Teilzeitstellen sowie zwei zusätzliche Ausbildungsstellen ausgeschrieben werden. Für die Rekonstruktion der Sommerterrasse sind 30.000 Euro eingeplant. Darüber hinaus wird der finanzielle Spielraum für den Bau eines behindertengerechten Appartments, für Arbeiten am Gebäude sowie für die Erneuerung der Substanz genutzt. 4.500 Euro fließen in eine höhere Entlohnung der Mitarbeiter und 2.000 Euro sind für Qualifizierungsmaßmaßnahmen reserviert.
http://www.waldhotel-am-stausee.de

Strandhotel MIRAMAR, Timmendorfer Strand (Schleswig-Holstein)
Das Strandhotel MIRAMAR in Niendorf am Timmendorfer Strand nutzt die Entlastungen bei der Mehrwertsteuer, um drei neue Vollzeit- und eine Teilzeitstelle auszuschreiben. Die Mitarbeiter profitieren von 10.000 Euro, die direkt in eine höhere Entlohnung fließen. Zudem werden 200.000 Euro in den Umbau der Hotelbäder und die Neugestaltung des Restaurants investiert.
http://www.miramar-niendorf.de

Hamburg Marriott Hotel, Hamburg (Hamburg)
Das Hamburg Marriott Hotel nutzt die reduzierte Mehrwertsteuer, um zwei neue Vollzeitstellen sowie vier zusätzliche Ausbildungsplätze zu schaffen. Circa 60.000 Euro kommen direkt den Mitarbeitern in Form von Lohnerhöhungen zugute, für rund 20.000 Euro werden Qualifizierungsmaßnahmen durchgeführt. Die bereits geplante Renovierung aller Zimmer wird um 250.000 Euro erweitert und die Ausstattung verbessert. Auch die Preise konnten durchschnittlich um 4,5 Prozent gesenkt werden.
http://www.marriott.de/hotels/travel/hamdt-hamburg-marriott-hotel

Montana Hotel, Bremen (Bremen)
Eine neue Vollzeitstelle hat das Montana Hotel in Bremen ausgeschrieben. Für die neue Ausstattung des Hauses werden zudem 80.000 Euro aufgebracht. In die Entlohnung der Mitarbeiter fließen 3.600 Euro, in Qualifizierungsmaßnahmen der Mitarbeiter weitere 4.000 Euro. Die Preise konnten um fünf Prozent gesenkt werden.
http://www.montana-hotels.de

Romantik-Hotel Wasserschloss Westerburg, Dedeleben (Sachsen-Anhalt)
Das Romantik-Hotel Wasserschloss Westerburg nutzt die Reduzierung der Mehrwertsteuer, um zwei neue Vollzeitmitarbeiter einzustellen und drei zusätzliche Ausbildungsplätze auszuschreiben. Die Mitarbeiter profitieren von einer steigenden Löhnen in Höhe von insgesamt 15.000 Euro, 10.000 Euro fließen in Qualifizierungsmaßnahmen. In die Erweiterung um zehn neue Zimmer, die Sanierung der Fassade und der historischen Bausubstanz sowie in die Schaffung eines Spa-Bereichs werden zudem über zwei Millionen Euro investiert. Alle Gäste können sich über ein noch besseres Preis-Leistungs-Verhältnis freuen. Für Geschäftskunden bleiben die Nettopreise stabil.
http://www.hotel-westerburg.de

Hotel Seeklause, Trassenheide (Mecklenburg-Vorpommern)
Zwei neue Vollzeitkräfte sowie zwei Ausbildungsstellen hat das Hotel Seeklause in Trassenheide auf Usedom ausgeschrieben. 60.000 Euro fließen in eine höhere Entlohnung der Mitarbeiter und 10.000 Euro in Qualifizierungsmaßnahmen. 250.000 Euro werden zudem in Erneuerungen des Hauses investiert.
http://www.hotel-seeklause.de

Landhaus Danielshof, Bedburg (Nordrhein-Westfalen)
Eine neue Vollzeitkraft konnte das Landhaus Danielshof in Bedburg einstellen. 20.000 Euro fließen in eine höhere Entlohnung und 5.000 Euro in Qualifizierungsmaßnahmen der Mitarbeiter. In die Sanierung der Bäder und Fußböden sowie in die Anschaffung eines Blockheizkraftwerkes zur Reduzierung der Kohlendioxid-Emissionen investiert das Haus circa 270.000 Euro.
http://www.danielshof.de

ApartHotel Residenz am Deutschen Theater (Berlin)
Einen neuen Arbeitplatz schafft auch das ApartHotel Residenz am Deutschen Theater in Berlin. In die Erneuerung des Mobiliars, in Malerarbeiten sowie in den Ausbau der Kapazitäten fließen insgesamt 40.000 Euro. 38.800 Euro werden für eine höhere Entlohnung der Mitarbeiter verwandt, 2.500 Euro für Qualifikationsmaßnahmen. Aufgrund des reduzierten Mehrwertsteuersatzes werden zudem Spielräume frei, um die Preise um 4,5 Prozent zu senken.
http://www.aparthotel-residenz.de

Hotelverband Deutschland (IHA): Durchschnittlicher Zimmerpreis um 4,80 Euro gesunken

(Berlin, 22. Februar 2010) In Deutschland sanken die Zimmerpreise in den First-Class- und Luxushotels im Januar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um durchschnittlich 4,9 Prozent. Das geht aus den Monatszahlen des weltweit größten Hotelbetriebsvergleichs von STR Global hervor. Der durchschnittliche Zimmerpreis (Bruttopreis ohne Frühstück) sank um 4,80 Euro von 98,54 Euro (Januar 2009) auf 93,74 Euro (Januar 2010). “Die Hotellerie hat damit trotz aller Widrigkeiten Wort gehalten und die Mehrwertsteuersenkung umgehend für ein attraktiveres Preis-Leistungs-Verhältnis genutzt”, sagte Fritz G. Dreesen, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHA). “Unsere 1.120 Mitglieder werden zudem laut einer Verbandsumfrage 330 Millionen Euro zusätzlich investieren und 1.600 neue Stellen schaffen.”

STR Global weist im Januar eine Steigerung der durchschnittlichen Zimmerauslastung um 1,2 Prozent auf 48,0 Prozent aus (Vorjahresvergleich). Die durchschnittlichen Nettozimmerpreise (ohne Frühstück) stiegen um 5,8 Prozent – was durch die Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes einem Rückgang des durchschnittlichen Bruttozimmerpreises um 4,9 Prozent oder 4,80 Euro entspricht. Die Gäste zahlen also weniger.

“Nur mit der von STR Global angewandten Erhebungsmethodik werden preisbildende Faktoren wie Buchungszeitpunkt, Pauschalarrangements, Kundenbindungsprogramme oder Mengenabnahmeverträge adäquat erfasst”, erklärt Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbandes Deutschland (IHA). “Andere Preisuntersuchungen, die auf einigen wenigen Anrufen, einzelnen Zielgruppen oder gar auf Vormonatsvergleichen (Januar 2010 im Vergleich zu Dezember 2009) basieren, sind methodisch zweifelhaft.”

Der Hotelbenchmark von STR Global repräsentiert in Deutschland rund 800 Hotels vorwiegend mittlerer und höherer Kategorien in Städtedestinationen mit einer Kapazität von mehr als 140.000 Zimmern und ist der größte unabhängige Hotelbetriebsvergleich in Deutschland und weltweit. Die durchschnittlichen Zimmerpreise werden berechnet aus den tatsächlich erzielten Zimmererlösen eines Hotels dividiert durch die Anzahl der im gleichen Berichtszeitraum vermieteten Zimmer. So liegen den von STR Global ermittelten Durchschnittswerten die effektiv vereinnahmten Zimmerpreise von 2,1 Millionen Hotelzimmerbuchungen für Januar 2010 über sämtliche Buchungskanäle zugrunde.

Der Hotelverband Deutschland (IHA) ist der Fachverband der Hotellerie in Deutschland. Ihm gehören mehr als 1.100 führende Häuser des vorwiegend mittleren und oberen Marktsegments aus Individual-, Kooperations- und Kettenhotellerie an. Die IHA-Mitglieder verfügen über rund 150.000 Hotelzimmer und repräsentieren damit einen Anteil von 20 Prozent des gesamten Hotelmarktes in Deutschland.

Mehrwertsteuersenkung wirkt – Aktuelle Stimmen aus der Branche

(Berlin, 19. Februar 2010) Die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen zum 1. Januar 2010 verschafft den Hoteliers, Gasthof- und Pensionsbetreibern in Deutschland finanziellen Spielraum für Investitionen, Preisreduzierungen, bessere Mitarbeiterentlohnung, Qualifizierungsmaßnahmen und sorgt für mehr Arbeitsplätze in konjunkturell schwierigen Zeiten. Hierzu verweisen der Dehoga-Bundesverband und der Hotelverband Deutschland (IHA) exemplarisch auf weitere aktuelle Aussagen von Unternehmern aus der Marken- wie aus der Privathotellerie zu konkreten betrieblichen Maßnahmen, die aufgrund der Senkung des Mehrwertsteuersatzes möglich wurden:

hotel friends Mittelrhein, Bendorf (Rheinland-Pfalz)
Das hotel friends Mittelrhein in Bendorf hat drei Vollzeitstellen, drei Teilzeitstellen und drei neue Ausbildungsplätze ausgeschrieben. Die Mehrwertsteuersenkung ermöglicht zudem die Erweiterung der Kapazitäten. Dafür werden 150.000 Euro aufgewandt. 5.000 Euro fließen in höhere Gehälter und 5.000 Euro in Qualifizierungsmaßnahmen. Darüber hinaus gibt es jede Menge Aktionsangebote.
http://www.hotel-friends-koblenz.de.

Waldparkhotel Gohrisch, Gohrisch (Sachsen)
Das Waldparkhotel Gohrisch in Sachsen nutzt die finanziellen Spielräume aus der Mehrwertsteuersenkung zur Einstellung von zwei Vollzeitmitarbeitern und einer oder einem Auszubildenden. 45.000 Euro werden für Neuanschaffungen wie neue Teppiche und Gardinen sowie für Renovierungsmaßnahmen und Erweiterungen verwendet – dringend benötigte Investitionen für die aufgrund des hohen Kostendrucks bisher kein Geld da war.
http://www.waldparkhotel.de.

Hotel Birke, Ringhotel Kiel (Schleswig-Holstein)
Drei neue Teilzeitkräfte kann das Hotel Birke/Ringhotel Kiel einstellen. Der Investitionsplan, der erst durch die Absenkung der Mehrwertsteuer so möglich wurde, sieht bis 2013 Investitionen in Höhe von einer Million Euro vor. So steht unter anderem die Modernisierung von 50 Altbauzimmern auf dem Programm ebenso wie die Optimierung des Energiehaushalts. 40.000 Euro kommen über Lohnerhöhungen direkt den Mitarbeitern zugute, für 20.000 Euro werden Qualifizierungen durchgeführt. Die Preise werden um vier bis zehn Prozent gesenkt.
http://www.hotel-birke.de.

 
Quality Hotel Ambassador, Hamburg (Hamburg)
Eine zusätzliche Vollzeit, eine neue Teilzeitstelle und zwei neue Ausbildungsplätze hat das Quality Hotel Ambassador in Hamburg ausgeschrieben. Für Energiesparlampen, neue Möbel, Türschließanlagen und die Renovierung des Schwimmbades werden 87.600 Euro aufgewandt. 8.000 Euro nutzt das Hotel für Qualifizierungsmaßnahmen. Die Preise wurden um vier bis sechs Prozent gesenkt.
http://www.ambassador-hamburg.de.

Villa Ludwigsburg, Kühlungsborn (Mecklenburg-Vorpommern)
In der Villa Ludwigsburg in Kühlungsborn konnte das Mitarbeiterteam um eine zusätzliche Vollzeitkraft aufgestockt werden. 15.000 Euro werden für die Modernisierung der Energieversorgung genutzt. Für Frühbucher wird ein Preisnachlass von zehn Prozent gewährt.
http://www.villa-ludwigsburg.de.

 
SportSchloss Velen, Velen (Nordrhein-Westfalen)
Das SportSchloss Velen in Nordrhein-Westfalen hat drei neue Ausbildungsplätze geschaffen. Für die Mitarbeiter sind Qualifizierungsmaßnahmen für 10.000 Euro geplant. Die Senkung der Mehrwertsteuer nutzt der Betrieb zudem für Investitionen in Höhe von 150.000 Euro. So werden die öffentlichen Bereiche, die Suiten und das Schwimmbad renoviert und saniert, ferner soll ein Degustationskeller entstehen. Für die Gäste offeriert das Hotel Aktionsangebote mit bis zu zehn Prozent niedrigeren Preisen oder Upgradings.
http://www.sportschlossvelen.de.

angelo Designhotel Munich, München (Bayern)
Insgesamt fünf neue Stellen hat das angelo Designhotel geschaffen. In dem Münchener Hotel werden zwei neue Vollzeit- und zwei neue Teilzeitkräfte eingestellt, zudem bietet das Hotel einen zusätzlichen Ausbildungsplatz. Die Entlastungen bei der Mehrwertsteuer fließen zudem in Investitionen zur Ausstattung der Tagungsräume; die Küche wird erweitert und Mobiliar ausgetauscht. Dafür ist eine Summe von 60.000 Euro angesetzt. Die Mitarbeiter können sich über Lohnsteigerungen in Höhe von zusammen 16.000 Euro freuen, 10.000 Euro sind für Qualifizierungsmaßnahmen geplant. Außerdem wurden die Preise um vier Prozent gesenkt.
http://www.angelo-munich.com.

Hotel Prinz Heinrich, Werder (Brandenburg)
Im Hotel Prinz Heinrich in Werder profitieren ebenfalls die Mitarbeiter von der Mehrwertsteuersenkung. 4.000 Euro werden für eine höhere Entlohnung verwendet. Zudem fanden zwei Teilzeitkräfte eine Anstellung. 10.000 Euro investiert das Hotel Prinz Heinrich in die Zimmergestaltung sowie in Renovierungsmaßnahmen. Die Preise wurden um fünf Prozent gesenkt und es werden Rabatte bei mehreren Übernachtungen gewährt.
http://www.hotelprinzheinrich.de.

Romantik Hotel Bösehof, Bad Bederkesa (Niedersachsen)
Zum 1. Februar konnte im Romantik Hotel Bösehof in Bad Bederkesa aufgrund der Mehrwertsteuersenkung eine neue Auszubildende im Beruf Hotelfachfrau eingestellt werden. Zudem ist es dem Hotel möglich geworden, eine Vollzeit- und eine Teilzeitkraft zusätzlich zu beschäftigen. 120.000 Euro fließen in den Einbau einer Massage- und Wellnessabteilung und in die Entlohnung von zwei weiteren neuen Mitarbeitern in diesem Bereich. 2.500 Euro werden für Qualifizierungsmaßnahmen der Mitarbeiter verwendet.
http://www.boesehof.de.

 
Ringhotel “Schloss Tangermünde”, Tangermünde (Sachsen-Anhalt)
Das Ringhotel Schloss Tangermünde stellt fünf neue Vollzeitmitarbeiter ein. 20.000 Euro fließen in Lohnerhöhungen, für 3.000 Euro werden Qualifikationsmaßnahmen durchgeführt. Zwei Millionen Euro investiert das Haus in das Tagungszentrum und den Wellnessbereich.
http://schlosshotel.busse-tgm.de.

Presseschau vom 18. Februar 2010 – Klartext: Alle Parteien waren für die Mehrwertsteuersenkung

(Landsberg/Lech, 18. Februar 2010) Markus Luthe redet noch einmal Klartext: Der Hauptgeschäftsführer des Hotelverbandes Deutschland (IHA) betont in einem Beitrag für hotellerie.de, dass alle im Bundestag vertretenen politischen Parteien die Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen gefordert hatten. Dies muss man offenbar in der laufenden, zuweilen verwirrenden Debatte noch einmal betonen. Auch gerade deshalb, da die Senkung der Umsatzsteuer für die notleidende Gastronomie ebenfalls politisch gewollt ist!

Die Mehrwertsteuersenkung sorgt für einen gewaltigen Investitionsschub und für Preissenkungen in der Hotellerie - hoffentlich auch für mehr Gäste (Foto: Pavel Losevsky/fotolia.com)

Die Mehrwertsteuersenkung sorgt für einen gewaltigen Investitionsschub und für Preissenkungen in der Hotellerie - hoffentlich auch für mehr Gäste (Foto: Pavel Losevsky/fotolia.com)


+++ WIRTSCHAFT +++

hotellerie.de: Erinnerungslücken – Blog von Markus Luthe zur Mehrwertsteuerdebatte vom 18. Februar 2010
Die aufziehenden Nebel des Wahlkampfs zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 9. Mai 2010 drohen den Blick auf die Positionierungen der Parteien zum reduzierten Mehrwertsteuersatz für Hotellerie und – nota bene – Gastronomie zu verschleiern. Daher möchte ich kollektiven Erinnerungslücken vorbeugen und noch einmal klar festhalten: In den vergangenen Jahren haben Vertreter aller Parteien den reduzierten Mehrwertsteuersatz für die Branche gefordert.
http://www.hotellerie.de/home/page_sta_5412.html

DMM Der Mobilitätsmanager: Design Hotels mit Neuzugängen
Die internationale Hotel- und Lifestylemarke Design Hotels präsentiert 36 neue Mitgliedshotels und erweitert damit ihr Portfolio auf 184 Häuser weltweit.
http://dmm.travel/news/artikel/lesen/2010/02/design-hotels-mit-neuzugaengen-27149/

Südwest Presse: “Mövenpick” nicht schließen
Ulm – Ernst Prost, der Liqui-Moly-Eigentümer, nimmt kein Blatt vor den Mund. Schon gar nicht in der Debatte über steuerbegünstigte Hotelübernachtungen.
http://www.swp.de/muensingen/lokales/muensingen/art5701,348009

 

Die vollständige Presseschau lesen Sie bei TOP HOTEL:
http://www.tophotel.de/index.php?alle-parteien-fuer-mehrwertsteuer-senkung-hotels

Presseschau vom 17. Februar 2010 – Mehrwertsteuersenkung wirkt: Immer mehr Hotel senken die Preise und investieren kräftig

(Landsberg/Lech, 17. Februar 2010) Eine großartige Leistung: In ganz Deutschland senken Hoteliers die Zimmerraten und investieren kräftig. Bereits zum fünften Mal berichten Dehoga-Bundesverband und IHA von zahlreichen Hotelbetrieben, bei denen die Mehrwertsteuersenkung einen neuen Leistungsschub ausgelöst hat. Die hervorragende Pressearbeit der Branchenverbände macht damit deutlich, dass die als Klientelpolitik abgewertete Steuersenkung allen zugute kommt – den Gästen durch sinkende Preise und den Zulieferer und Ausstattern durch Millioneninvestitionen. Nun muss die deutsche Hotellerie in einer Linie stehen, die Investitionszusagen umsetzen und dann – mit Nachdruck – auch die überfällige Mehrwertsteuersenkung für die Gastronomie einfordern.


+++ WIRTSCHAFT +++

Dehoga/IHA: Die Mehrwertsteuersenkung wirkt!
Die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen zum 1. Januar 2010 verschafft den Hoteliers, Gasthof- und Pensionsbetreibern in Deutschland finanziellen Spielraum für Investitionen, Preisreduzierungen, bessere Mitarbeiterentlohnung, Qualifizierungsmaßnahmen und sorgt für mehr Arbeitsplätze in konjunkturell schwierigen Zeiten. Hierzu verweisen der DEHOGA Bundesverband und der Hotelverband Deutschland (IHA) exemplarisch auf aktuelle Aussagen von Unternehmern aus der Marken- wie aus der Privathotellerie zu konkreten betrieblichen Maßnahmen, die aufgrund der Senkung des Mehrwertsteuersatzes möglich wurden.
http://hottelling.wordpress.com/2010/02/17/mehrwertsteuersenkung-wirkt-aktuelle-stimmen-aus-der-branche-3/

AFP: Gastgewerbe setzt im Krisenjahr 2009 rund sechs Prozent weniger um
Die Geschäfte der Hotels und Restaurants in Deutschland sind im vergangenen Jahr schlecht gelaufen. Der Umsatz des Gastgewerbes ging preisbereinigt um 6,1 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte.
http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5j59xseJxa0YnPKhuYYoX13A4EgKw

Die Welt: Wieder mehr Hotels mit Geschäften zufrieden
Die Düsseldorfer Hotelbranche blickt optimistischer in die Zukunft. “Das für die Hotellerie wenig erfreuliche Jahr 2009 liegt hinter uns – jetzt wird es wieder leicht aufwärts gehen”, sagte der Vorsitzende des IHK-Tourismusausschusses, Alarik Graf Wachtmeister. Laut IHK-Branchenbarometer für den Bezirk Düsseldorf hätten die Wirtschaftskrise und ein schwaches Messejahr auch im zweiten Halbjahr 2009 für Unzufriedenheit gesorgt.
http://www.welt.de/die-welt/regionales/article6429083/Wieder-mehr-Hotels-mit-Geschaeften-zufrieden.html

Die vollständige Presseschau lesen Sie bei TOP HOTEL:
http://www.tophotel.de/index.php?mehrwertsteuer-senkung-wirkt-hotels-senken-preise

Mehrwertsteuersenkung wirkt – Aktuelle Stimmen aus der Branche

(Berlin, 12. Februar 2010) Die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen zum 1. Januar 2010 verschafft den Hoteliers, Gasthof- und Pensionsbetreibern in Deutschland finanziellen Spielraum für Investitionen, Preisreduzierungen, bessere Mitarbeiterentlohnung, Qualifizierungsmaßnahmen und sorgt für mehr Arbeitsplätze in konjunkturell schwierigen Zeiten. Hierzu verweisen der Dehoga-Bundesverband und der Hotelverband Deutschland (IHA) exemplarisch auf aktuelle Aussagen von Unternehmern aus der Marken- wie aus der Privathotellerie zu konkreten betrieblichen Maßnahmen, die aufgrund der Senkung des Mehrwertsteuersatzes möglich wurden:

 
NH Hoteles
Die Hotelkette NH Hoteles hat für 2010 ein Investitionsvolumen von insgesamt rund 13 Millionen Euro geplant. Die hohe Summe trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten ist der Senkung der Mehrwertsteuer zu verdanken. Rund 2,3 Millionen Euro werden in die haustechnischen Anlagen fließen, um den im Sommer 2008 vorgestellten Umweltplan- und Nachhaltigkeitsplan umzusetzen. Dieser Umweltplan sieht vor, die Kohlendioxid-Emissionen, die Müllerzeugung sowie den Wasser- und Energieverbrauch innerhalb des Unternehmens bis 2012 um 20 Prozent zu reduzieren. Schwerpunkte des Plans sind Energieeffizienz, Ökodesign und Abfallwirtschaft. Darüber hinaus werden rund fünf Millionen Euro für Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen aufgewandt.
http://www.nh-hotels.com.

Parkhotel Pforzheim, Pforzheim (Baden-Württemberg)
Die Senkung der Mehrwertsteuer ermöglicht es dem Parkhotel Pforzheim für 70.000 Euro Malerarbeiten im gesamten Haus durchzuführen, 86.000 Euro fließen in Neuanschaffungen wie Matratzen, Möbel und Bezüge, für 58.000 Euro sind Umbaumaßnahmen bei den Aufzügen und in der Küche geplant. 20.000 Euro werden darüber hinaus für eine höhere Mitarbeiterentlohnung bereitgestellt, 10.000 Euro für Qualifizierungsmaßnahmen. Außerdem schafft das Hotel drei zusätzliche Vollzeit- und drei Teilzeitstellen sowie fünf neue Ausbildungsplätze. Die Gäste profitieren neben einem noch besseren Produkt von Aktionsangeboten, Gutscheinen und Kennenlernrabatten.
http://www.parkhotel-pforzheim.com.

Best Western Premier Hotel Rebstock, Würzburg (Bayern)
Das Best Western Premier Hotel Rebstock in Würzburg nutzt die Mehrwertsteuersenkung für die ökologische Gebäude- und Klimatisierungssanierung. In den nächsten fünf Jahren werden dafür 60.000 Euro aufgewandt, 35.000 Euro fließen in die Mitarbeiterentlohnung, für 10.000 Euro sind Qualifizierungsmaßnahmen möglich. Für Firmenkunden wurden die Preise um fünf Prozent gesenkt.
http://www.rebstock.com.

Pension Peters, Berlin (Berlin)
Die Pension Peters in Berlin investiert in die Verschönerung ihrer Gästezimmer. Für 22.000 Euro werden neue Möbel, Teppiche und Vorhänge angeschafft. Außerdem kann eine Teilzeitkraft zusätzlich eingestellt und eine neue Ausbildungsstelle geschaffen werden.
http://www.pension-peters-berlin.de.

Nippon Hotel Hamburg (Hamburg)
Die Senkung der Mehrwertsteuer nutzt auch das Nippon Hotel in Hamburg für Investitionen in Haus und Mitarbeiter. Für 150.000 Euro werden die Gästezimmer und -bäder renoviert und neues Mobiliar und Technik gekauft. 10.000 fließen in eine höhere Mitarbeiterentlohnung. Es konnten eine Vollzeit- und Teilzeitstelle eingerichtet werden, außerdem bietet das Hotel zwei zusätzliche Ausbildungsplätze an.
http://www.nipponhotel.de.

Romantik Hotel Arminius, Bad Salzuflen (Nordrhein-Westfalen)
Für die Renovierung seiner Zimmer und eine technische Aufrüstung, für höhere Mitarbeiterentlohnung und für die Schaffung neuer Arbeits- und Ausbildungsplätze nutzt das Romantik Hotel Arminius in Bad Salzuflen die finanziellen Spielräume, die sich aus der Senkung der Mehrwertsteuer ergeben. 20.000 Euro fließen in Investitionen, 24.000 Euro in Lohnzuschläge und 12.000 Euro in Qualifizierungsmaßnahmen. Das Hotel bietet zwei zusätzliche Vollzeitstellen, zwei Teilzeitstellen und zwei neue Ausbildungsplätze an. Die Zimmerpreise wurden um sechs Prozent gesenkt.
http://www.hotelarminius.de.

Akzent Hotel Sauerbrey, Osterode (Niedersachsen)
In eine moderne Wärmeisolierung im Festsaal sowie in die Renovierung der Hotelzimmer und Neuanschaffung von Matratzen investiert das Akzent Hotel Sauerbrey in Osterode die Entlastungen aus der Mehrwertsteuersenkung. Kostenpunkt: 45.000 Euro. Für die Mitarbeiterentlohnung werden 5.000 Euro bereitgestellt, für 2.500 Euro sind Qualifizierungsmaßnahmen geplant. Für die Gäste gibt es spezielle Winterangebote. Außerdem sind zwei zusätzliche Ausbildungsstellen geschaffen worden.
http://www.hotel-sauerbrey.de.

Alpengasthof Ohlstadt, Ohlstadt (Bayern)
Auch der Alpengasthof Ohlstadt investiert in eine verbesserte Ökobilanz. In Energiesparfenster und -Balkontüren sowie in eine neue Tiefkühlzeile fließen 34.000 Euro. 10.000 Euro kommen den Mitarbeitern in Form von Lohnerhöhungen zu Gute. Die Gäste können sich über spezielle Wochenangebote freuen. Ohne die Senkung der Mehrwertsteuer wären auch zwei Neueinstellungen nicht möglich gewesen.
http://alpengasthof-ohlstadt.de.

Hotel am Berg, Spremberg (Brandenburg)
20.000 fließen im Hotel am Berg in Neuanschaffungen und Renovierungsarbeiten im Hotel- und Restaurantbereich. In Höhe von 5.000 Euro sind Lohnsteigerungen für die Mitarbeiter geplant, zudem kann eine zusätzliche Teilzeitkraft eingestellt werden.
http://www.hotel-am-berg-spremberg.de.

Hotel Hochwiesmühle, Bexbach (Saarland)
Eine komplette Restauranterneuerung ist im Hotel Hochwiesmühle vorgesehen. 200.000 Euro kommen dem Handwerk und der Zulieferindustrie zu Gute. Die Mitarbeiter profitieren von Lohnerhöhungen von insgesamt 20.000 Euro, 10.000 Euro werden für Qualifizierungsmaßnahmen aufgewandt. Die Mehrwertsteuersenkung sorgt im Hotel Hochwiesmühle für neue Arbeits- und Ausbildungsplätze. Ausgeschrieben wurden zwei zusätzliche Vollzeitstellen, vier Teilzeitstellen und zwei Ausbildungsstellen. Die Gäste können sich über um fünf Prozent gesunkene Preise freuen.
http://www.hochwiesmuehle.de.

Expedia: Hotelraten fielen mit der Wirtschaftskrise um 14%

(München, 11. Februar 2010) Schluss mit den falschen Nachrichten um angeblich zu hohe Hotelpreise: Die Zimmerraten der deutschen Hotellerie fielen mit Beginn der Wirtschaftskrise um 14 Prozent. Dies geht aus einer internen Untersuchung des Buchungsdienstleisters Expedia, München, hervor, die exklusiv der Fach-Illustrierten “Top hotel” vorliegt.

„Einen starken Einbruch erlebte die Branche durch die Wirtschaftskrise. Die Raten befanden sich schließlich wieder auf dem Stand von 2005. Die ursprüngliche Ratensteigerung wurde damit zunichte gemacht“, so der Untersuchungsbericht.

Die Entwicklung der Zimmerraten in den rund 12.000 deutschen Expedia-Partnerhotels verlief in den vergangenen fünf Jahren durchaus zufrieden stellend. „Die anziehende Wirtschaftskraft und die Fußball-WM 2006 haben sich positiv für die Hotels ausgewirkt. Sie verzeichneten im Durchschnitt eine Ratensteigerung von rund 15 Prozent“, berichtet eine Expedia-Sprecherin.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag in der Onlineausgabe von “Top hotel”

Mehrwertsteuersenkung wirkt – Aktuelle Stimmen aus der Branche

(Berlin, 10. Februar 2010) Die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen zum 1. Januar 2010 verschafft den Hoteliers, Gasthof- und Pensionsbetreibern in Deutschland finanziellen Spielraum für Investitionen, Preisreduzierungen, bessere Mitarbeiterentlohnung, Qualifizierungsmaßnahmen und sorgt für mehr Arbeitsplätze in konjunkturell schwierigen Zeiten. Hierzu verweisen der Dehoga-Bundesverband und der Hotelverband Deutschland (IHA) exemplarisch auf aktuelle Aussagen von Unternehmern zu konkreten betrieblichen Maßnahmen, die aufgrund der Senkung des Mehrwertsteuersatzes möglich wurden:

Die Wutzschleife, Rötz-Hillstett (Bayern)

Die eingesparte Mehrwertsteuer nutzt das Hotel & Resort Die Wutzschleife in Rötz-Hillstett zur Renovierung des Restaurants, der Zimmer sowie zur Erneuerung der Teppiche im Tagungsbereich. Das Investitionsvolumen beträgt 100.000 Euro. Dazu werden 50.000 Euro für eine höhere Mitarbeiterentlohnung verwendet, 10.000 Euro kosten die geplanten Qualifizierungsmaßnahmen. Zehn neue Mitarbeiter und fünf neue Auszubildende werden die Mannschaft der Wutzschleife verstärken. Die Gäste können sich – auch anlässlich des 125-jährigen Jubiläums des Hauses – über 12,5 Prozent niedrigere Zimmerpreise freuen.

Für Rückfragen steht Monika Hauer zur Verfügung,
http://www.wutzschleife.com.

Abacus Tierpark Hotel, Berlin (Berlin)

Auch im Abacus Tierpark Hotel in Berlin kann aufgrund der Mehrwertsteuersenkung kräftig investiert werden. Die Erneuerung des Fußbodens in den Zimmern, eine neue Telefonanlage sowie neue Fernsehgeräte kosten insgesamt 230.000 Euro. 75.000 Euro fließen in Lohnerhöhungen, 5.000 Euro werden für Qualifizierungsmaßnahmen genutzt. Ferner wurden zwei neue Vollzeitstellen geschaffen. Die Preise sanken um sechs Prozent.

Für Rückfragen steht Karsten Hauke zur Verfügung,
http://www.abacus-hotel.de.

Hotel Schäferhof, Schneverdingen (Niedersachsen)

Auch im Hotel Schäferhof in Schneverdingen profitieren von der Mehrwertsteuersenkung Handwerker, Zulieferer, Mitarbeiter und Gäste. Für 29.000 Euro werden Küche und Geräte erneuert, 11.500 Euro werden für eine zusätzliche Entlohnung der Mitarbeiter aufgewandt, 4.500 Euro fließen in Qualifizierungsmaßnahmen. Außerdem konnte ein zusätzlicher Arbeitsplatz geschaffen werden sowie eine neue Ausbildungsstelle. Für die Gäste gibt es Aktionsangebote und Preisreduzierungen von bis zu 20 Prozent.

Für Rückfragen steht Christian Glet zur Verfügung,
http://www.hotel-schaeferhof.com.

Hotel STAGE 47, Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen)

Investitionen in Höhe von 300.000 Euro sind im Hotel STAGE 47 geplant. 25 Bäder werden komplett saniert, dazu kommen Renovierungs- und Teppicharbeiten. Ab der zweiten Jahreshälfte werden die Löhne um voraussichtlich fünf Prozent erhöht. Außerdem können drei neue Arbeitsplätze und ein zusätzlicher Ausbildungsplatz angeboten werden.

Für Rückfragen steht Hans-Günter Oepen zur Verfügung,
http://www.stage47.de.

Flair Hotel Kloster Hirsau, Calw (Baden-Württemberg)

Das Flair Hotel Kloster Hirsau in Calw gibt die Mehrwertsteuersenkung in Form von um zehn Prozent reduzierten Preisen komplett an seine Gäste weiter.

Für Rückfragen steht Helmut Schuy zur Verfügung,
http://www.hotel-kloster-hirsau.de.

Hotel Anna Amalia, Weimar (Thüringen)

Das Hotel Anna Amalia in Weimar kann aufgrund der Mehrwertsteuerreduzierung zwei neue Vollzeit- und zwei neue Teilzeitstellen anbieten sowie zwei zusätzliche Ausbildungsplätze. Für Renovierungen der Zimmer und Flure sowie Instandsetzungsmaßnahmen sind 25.000 Euro veranschlagt. Die Mitarbeiter können sich über Lohnsteigerungen in Höhe von monatlich 5.000 Euro sowie zusätzliche Prämien freuen. Die Gäste profitieren von um fünf Prozent gesunkenen Preisen.

Für Rückfragen steht Günter Freind  zur Verfügung,
http://www.hotel-anna-amalia.de.

Mercure Hotel, Walsrode (Niedersachsen)

Für 750.000 Euro werden im Mercure Hotel in Walsrode die gastronomischen Einrichtungen erneuert und modernisiert. 30.000 Euro kommen über Lohnerhöhungen direkt den Mitarbeitern zu Gute, für 10.000 Euro werden Qualifizierungsmaßnahmen durchgeführt. Das Mitarbeiterteam wird um acht Vollzeitkräfte und sechs Teilzeitkräfte aufgestockt, außerdem werden vier neue Ausbildungsplätze geschaffen. Durch die Entlastung bei der Mehrwertsteuer konnten die Preise durchschnittlich um fünf Prozent gesenkt werden.

Für Rückfragen steht Reiner Eisenberg zur Verfügung,
http://www.mercurewalsrode.de.

Hotel Staudacherhof, Garmisch-Partenkirchen (Bayern)

150.000 Euro beträgt die Investitionssumme des Hotels Staudacherhof in Garmisch Partenkirchen. Die Gästezimmer und -bäder werden modernisiert, die Wellnessanlage erweitert und zur Verbesserung der Ökobilanz wird in die Gebäudedämmung investiert. Für die Entlohnung der Mitarbeiter werden 10.000 Euro bereitgestellt, weitere 10.000 Euro fließen in Qualifizierungsmaßnahmen der Mitarbeiter. Darüber hinaus konnten zwei zusätzliche Vollzeitstellen sowie eine Ausbildungsstelle geschaffen werden.

Für Rückfragen steht Peter Staudacher zur Verfügung,
http://www.staudacherhof.de.

Haus am Spreebogen, Fürstenwalde (Brandenburg)

50.000 Euro investiert das Haus am Spreebogen in Fürstenwalde in neue Matratzen, Gartenmöbel, neue Fernseher sowie W-Lan. Außerdem können notwendige Renovierungen durchgeführt werden. 7.000 Euro fließen in eine höhere Mitarbeiterentlohnung, 1.600 Euro in Qualifizierungsmaßnahmen. Das Haus am Spreebogen hält für alle seine Gäste eine Flasche Wasser kostenfrei auf dem Zimmer bereit und gewährt einen Preisnachlass von bis zu vier Prozent.

Für Rückfragen steht Gordon Kwast zur Verfügung,
http://www.haus-am-spreebogen.de.

Rabenauer Mühle, Rabenau (Sachsen)

Das Hotel Rabenauer Mühle investiert in eine bessere Ökobilanz. 19.000 Euro fließen in Energiesparmaßnahmen in den Zimmern, außerdem wird ein Blockheizkraftwerk eingebaut. 6.000 Euro werden für eine bessere Entlohnung der Mitarbeiter verwendet. Außerdem kann eine Vollzeitkraft zusätzlich eingestellt werden. Seit 1. Januar 2010 bietet die Rabenauer Mühle seinen Gästen in allen Zimmern einen kostenlosen Internetzugang.

Für Rückfragen steht Frank Schumann zur Verfügung,
http://www.hotel-rabenauer-muehle.de.