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Bundesverfassungsgericht kippt Rauchverbot in Hamburger Gastronomie teilweise

(Karlsruhe/Hamburg, 21. Februar 2012) Ein Gang zurück: Das Bundesverfassungsgericht lässt Raucherräume auch in Hamburger Restaurants wieder zu. Nach einem aktuellen Urteil (Az. 1 BvL 21/11 vom 24. Januar 2012) ist das Verbot, dass sog. Speisewirtschaften keine abgetrennten Zimmer mit Qualmerlaubnis einrichten dürfen, nichtig. Das Hamburgische Passivraucherschutzgesetz (HmbPSchG) sei mit dem im Grundgesetz garantierten Gleicheitssatz und Berufsausübungsfreiheit nicht vereinbar. Nun muss das Landesgesetz korrigiert werden. „Bis zu einer gesetzlichen Neuregelung gilt die Vorschrift mit der Maßgabe fort, dass auch für Speisewirtschaften abgeschlossene Raucherräume eingerichtet werden dürfen“, teilte das Bundesverfassungsgericht mit.

BVG lässt Raucherräume in Speisewirtschaften zu: In Hamburgs Restaurants dürfen Raucher nun (vorläufig) wieder willkommen sein (Foto: Thomas Reimer/fotolia.com)

BVG lässt Raucherräume in Speisewirtschaften zu: In Hamburgs Restaurants dürfen Raucher nun (vorläufig) wieder willkommen sein (Foto: Thomas Reimer/fotolia.com)

Nach dem Hamburgischen Passivraucherschutzgesetz (HmbPSchG) ist das Rauchen in Gaststätten grundsätzlich verboten. Vom Rauchverbot ausgenommen sind Einraumgaststätten mit einer Gastfläche von weniger als 75 Quadratmeter, die als reine Schankwirtschaften betrieben werden, d. h. in denen keine zubereiteten Speisen angeboten werden und die nicht über eine entsprechende gaststättenrechtliche Erlaubnis verfügen.

Des Weiteren erlaubt die im Vorschrift für alle übrigen (reinen) Schankgaststätten, nicht aber für Speisegaststätten die Einrichtung von abgetrennten Raucherräumen. Eine vergleichbare Regelung zur Zulassung von Raucherräumen in Gaststätten finde sich auch in anderen Ländern nicht, so das BVG. Entweder gilt dort ein striktes Rauchverbot oder die Einrichtung von abgeschlossenen Raucherräumen wird unabhängig davon zugelassen, ob in den jeweiligen Gaststätten zubereitete Speisen angeboten werden oder nicht.

Die Klägerin betreibt eine an einer Autobahn gelegene Gaststätte, die neben einer Gaststube einen „Clubraum“ umfasst und hat eine sog. gaststättenrechtliche Erlaubnis zum Betrieb einer Schank- und Speisewirtschaft. Sie stellte bei der zuständigen Hamburger Verwaltung einen Antrag, den Clubraum als Raucherraum nutzen zu können. Dieser wurde mit der Begründung abgelehnt, dass die gesetzliche Regelung für Speisewirtschaften keine Ausnahme vom Rauchverbot vorsehe. Dann zog die Gastronomin vor das Bundesverfassungsgericht.

Unterscheidung zwischen Schank- und Speisewirtschaft „sachlicht nicht gerechtfertigt“
Bereits 2008 hatte das BVG entschieden, dass das Rauchverbot in Gaststätten in die Berufsausübungsfreiheit der Betreiber eingreife. Die im Hamburger Passivraucherschutzgesetz bestimmte Unterscheidung zwischen Schank- und Speisewirtschaften hab zur Folge, dass Betreibende von Speisewirtschaften nicht in freier Ausübung ihres Berufs das Angebot ihrer Gaststätten auch für rauchende Gäste attraktiv gestalten könnten, was erhebliche wirtschaftliche Nachteile insbesondere für eher getränkegeprägte Speisegaststätten nach sich ziehen kann. „Diese Ungleichbehandlung ist sachlich nicht gerechtfertigt, weil es an einem hinreichend gewichtigen Grund für die Differenzierung fehlt“, so das BVG in einer Pressemitteilung.

Als Differenzierungsgrund reiche nicht allein die Tatsache aus, dass die unterschiedliche Regelung für Schank- und Speisewirtschaften das Ergebnis eines politischen Kompromisses der damaligen Regierungsfraktionen der Hamburgischen Bürgerschaft war, teilt das oberste Gericht mit. Die unterschiedliche Behandlung ließen sich ferner nicht durch Gründe des Gesundheitsschutzes rechtfertigen. Im Hinblick auf den Schutz der Gesundheit des Gaststättenpersonals fehle es an dem erforderlichen Zusammenhang zwischen diesem Regelungsziel und der vom Gesetzgeber gewählten Differenzierung zwischen Speise- und Schankgaststätten. „Denn nicht nur in Speise-, sondern auch in Schankwirtschaften sind Angestellte beschäftigt, die die Gäste in dort zulässigen Raucherräumen bedienen und hierbei den Gefahren des Passivrauchens ausgesetzt werden“, so das BVG.

Keine wissenschaftliche Erkenntnisse zu Passivrauchen
Mit dem Schutz der Gesundheit der nichtrauchenden Gäste könne die Ungleichbehandlung ebenfalls nicht gerechtfertigt werden. „Es wurden keine wissenschaftlichen Erkenntnisse vorgebracht, nach denen die Verbindung von Essen und Passivrauchen zu einer besonderen Schadstoffbelastung der nichtrauchenden Gäste führt. Aber selbst wenn man dies unterstellte, ergäbe sich daraus keine Rechtfertigung, den Betreibenden von Speisewirtschaften die für andere Gaststätten bestehende Möglichkeit vorzuenthalten, Raucherräume einzurichten. Die Gäste können sich zum Essen in Nichtraucherbereichen aufhalten, von denen nach den gesetzlichen Vorgaben die Raucherräume so wirksam abzutrennen sind, dass eine Gefährdung durch Passivrauchen ausgeschlossen wird.“

Die Erwägung, dass durch den Ausschluss von Raucherräumen in Speisegaststätten eine größere Anzahl von Menschen den Gefahren des Passivrauchens entzogen wird, könnte ebenfalls keinen sachlich vertretbaren Differenzierungsgrund liefern. Denn das Regelungsziel, die Anzahl der Gelegenheiten zum Rauchen zu reduzieren, stünde in keinem inneren Zusammenhang mit der Unterscheidung von Speise- und Schankwirtschaften.

Die Ungleichbehandlung von Speise- und Schankgaststätten ließe sich auch nicht mit einer etwaigen unterschiedlichen wirtschaftlichen Betroffenheit durch ein Rauchverbot rechtfertigen. Insoweit fehlt es bereits an einer hinreichenden Tatsachengrundlage. Für den – allein von der Regelung betroffenen – Bereich derjenigen Gaststätten, die über die baulichen Möglichkeiten zur Einrichtung eines Nebenraums für rauchende Gäste verfügen, lässt sich nicht feststellen, dass reine Schankwirtschaften typischerweise in erheblichem Umfang wirtschaftlich stärker durch ein Rauchverbot belastet würden als Gaststätten, in denen auch zubereitete Speisen angeboten werden oder angeboten werden dürfen.

Die Annahme einer generell wirtschaftlich stärkeren Belastung der Schankwirtschaften im Vergleich zu den Speisewirtschaften als Differenzierungsgrund kann auch nicht auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 30. Juli 2008 gestützt werden, mit dem es Regelungen über Rauchverbote in Gaststätten für unvereinbar mit der Berufsausübungsfreiheit erklärt hatte, weil sie die getränkegeprägte Kleingastronomie unverhältnismäßig belasteten. Maßgebend für die Unterscheidung war ausdrücklich nicht die Ausrichtung solcher Eckkneipen bzw. Einraumgaststätten als Schwankwirtschaften, sondern dieser spezielle Gaststättentypus, der in besonderer Weise durch rauchende Stammgäste geprägt ist und für den daher bei einem Rauchverbot existentielle Umsatzeinbußen zu befürchten sind. Allein in diesem Zusammenhang wurde das unterschiedliche gastronomische Angebot als eines von mehreren Unterscheidungsmerkmalen herangezogen und bei der Schilderung der Gestaltungsmöglichkeiten des Gesetzgebers wieder aufgenommen.

HOTELIER TV aktuell von der Intergastra Stuttgart – Magazinsendung vom 15. Februar 2012

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HOTELIER TV aktuell von der Intergastra Stuttgart – mit einer weiteren Magazinsendung und einem Potpourrie an spannenden Interviews, interessanten Statement und unterhaltsamen Beobachtungen. HOTELIER TV berichtet mit 2 Kamerateams vom Messegelände und aus dem Messestudio.

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Sehen Sie hier den Intergastra-Magazinbericht vom 14. Februar 2012: http://youtu.be/xap4x2gDUrM

Sehen Sie hier den Intergastra-Magazinbericht vom 13. Februar 2012: http://youtu.be/4Qv3EHZ1ti8

Sehen Sie hier den Intergastra-Magazinbericht vom 12. Februar 2012: http://youtu.be/dTYGbc_XfL4

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Gastgewerbe: Über 40% der Erwerbstätigen arbeiteten 2010 in Teilzeit

(Wiesbaden, 11. Februar 2012) Im Jahr 2010 arbeiteten in Deutschland 1,49 Millionen Personen in ihrer Haupttätigkeit im Gastgewerbe. Davon gingen 41,4 Prozent einer Teilzeittätigkeit nach. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis von Ergebnissen des Mikrozensus mit. Mit einem Anteil von 57,8 Prozent waren Frauen in dieser Branche deutlich überrepräsentiert. 42,5 Prozent der Erwerbstätigen im Gastgewerbe waren im Alter von 15 bis 34 Jahren. Damit war der Anteil jüngerer Erwerbstätiger deutlich höher als in der Gesamtwirtschaft, wo diese Altersgruppe nur 30,5 Prozent aller Erwerbstätigen ausmachte.

Erwerbstätige insgesamt und im Gastgewerbe 2010

617 000 Personen arbeiteten 2010 im Gastgewerbe in Teilzeit. Fast jede dritte (29,6%) tat dies unfreiwillig, weil sie keine Vollzeitstelle gefunden hatte. Geringfügig Beschäftigte kommen in dieser Branche mit einem Anteil von 21,6 % mehr als doppelt so häufig vor als bei den Erwerbstätigen in allen Branchen zusammen (8,3%).

Noch ein weiterer Aspekt der Arbeitszeit kennzeichnet das Gastgewerbe. Das Arbeiten außerhalb der üblichen Zeiten ist hier weit verbreitet: Mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen arbeitete ständig oder regelmäßig samstags (60,7%), sonntags (52,7%) oder abends zwischen 18 und 23 Uhr (53,5%). Immerhin knapp ein Sechstel (15,3%) arbeitete ständig oder regelmäßig nachts zwischen 23 und 6 Uhr.

Das Gastgewerbe ist ein Bereich, in dem gering qualifizierte Personen ohne formal anerkannte Berufsausbildung häufiger erwerbstätig sind. 577 000 Personen ohne formale Berufsqualifikation arbeiteten 2010 in dieser Branche, was einem Anteil von 38,7 Prozent an allen dort Erwerbstätigen entspricht. Dagegen lag der Anteil gering Qualifizierter unter allen Erwerbstätigen lediglich bei 17,7 Prozent.

Im Gastgewerbe tätige Personen sind häufiger selbstständig als in anderen Branchen: 17,6 Prozent der dort Erwerbstätigen waren 2010 selbst Inhaber beispielsweise eines Hotels, einer Pension, einer Gaststätte, einer Bar oder eines Cateringunternehmens. Damit lag der Anteil der Selbstständigen im Gastgewerbe weit über dem Anteil bei allen Erwerbstätigen (11,5%). Allerdings ist der Anteil der Selbstständigen im Gastgewerbe rückläufig: Im Jahr 2000 hatte er noch bei 23,2 Prozent gelegen.

Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl der Erwerbstätigen im Gastgewerbe um 272.000 Personen gestiegen. Das entspricht einer Zunahme um 22 Prozent. Im selben Zeitraum erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt lediglich um sechs Prozent. Allerdings fand der Zuwachs im Gastgewerbe ausschließlich über Teilzeitbeschäftigung statt, die ebenfalls um 272,000 Personen zunahm. Dies ist jedoch nicht mit einem Anstieg an geringfügiger Beschäftigung gleichzusetzen: Die Zahl der geringfügig Beschäftigten wuchs zwischen 2000 und 2010 um 145.000 Personen und machte etwas mehr als die Hälfte des Gesamtanstiegs (53%) der (Teilzeit-)Beschäftigung im Gastgewerbe aus.

American Express: Vor allem bei Luxusgütern ist Service für Verbraucher unverzichtbar

(Frankfurt am Main, 10. Februar 2012) Im Restaurant würden viele deutsche Verbraucher lieber mehr Geld ausgeben, als sich selbst zu bedienen. Gerade im Luxussegment oder bei Produkten und Dienstleistungen, bei denen hohe Expertise gefragt ist, sind hervorragende Serviceleistungen für Einzelhandelskunden unverzichtbar. So würden Kunden etwa auch beim Weinhändler oder beim Optiker lieber mehr bezahlen, als auf Service zu verzichten. Das hat eine neue Befragung von Einzelhandelskunden im Auftrag von American Express ergeben. Beim Bäcker selbst die Brötchen einzupacken, ist dagegen für jeden Zweiten kein Problem. Jedoch ist der Service insgesamt für 60 Prozent entscheidend für den Kauf und von größerer Bedeutung als der Preis.

Bei Luxusgütern und hochwertigen Dienstleistungen spielt Service für deutsche Einzelhandelskunden eine hervorgehobene Rolle und wird stark nachgefragt. Beim Weinhändler oder beim Juwelier zum Beispiel legen besonders viele Verbraucher Wert auf einen Rundum-Service. Nur für jeden Zehnten geht es hier auch ohne Serviceleistungen. Gerade einmal acht Prozent würden in Restaurants für einen günstigeren Preis auf Service verzichten, in Hotels nur sechs Prozent. Ist besondere handwerkliche Expertise gefragt, sagen sogar noch weniger “Hauptsache, der Preis stimmt”. Das ist besonders bei Elektronikfachhändlern (5 Prozent), Werkstätten (4%) und Optikern (3%) der Fall. Umgekehrt gilt: Je austauschbarer das Produkt oder die Dienstleistung, desto höher ist die Bereitschaft, auf Service zu verzichten. So würden Viele beim Bäcker (56%) oder im Supermarkt (54%) auf Service verzichten, wenn sie dafür Geld sparen können.

Deutsche wollen selbst über Serviceleistungen entscheiden
Insgesamt ist guter Service den Befragten sehr wichtig: Drei von fünf Verbrauchern machen ihre Kaufentscheidung vom Service abhängig. Dabei achten Kunden sehr auf Gestaltungsfreiheit und individuelle, flexible Angebote. So sind Angebote, bei denen Verbraucher Serviceleistungen selbst zusammenstellen können, noch etwas beliebter als Komplettpakete: 37 Prozent finden es gut, wenn sie einzelne Leistungen, zum Beispiel Versicherungen oder Lieferservices, zusätzlich auswählen und damit auch Einfluss auf den Preis ausüben können. 35 Prozent möchten sich um nichts kümmern und würden einem Rundum-Sorglos-Paket den Vorzug geben. Nur für etwas mehr als jeden Fünften steht der Preis im Vordergrund: Diese Verbraucher möchten so viel wie möglich sparen und würden dafür Teile des Services selbst in die Hand nehmen.

Intergastra Stuttgart: „Rofobox“ ist Gewinner des 7. Innovationspreis – Preisverleihung im Februar 2012

(Kornwestheim bei Stuttgart, 19. Dezember 2011) Große Ehrung für die „Robot Folding Box“: Die „Rofobox“ ist Sieger beim Innovationspreis, der zur Gastronomie-Fachmesse Intergastra Stuttgart 2012 verliehen wird. Dies wurde nun vorab bekannt.  Dies wurde nun vorab bekannt. Die erste High-Tech-Servietten-Faltmaschine, die nun in Serie geht, wird bei der feierlichen Messeeröffnung am 11. Februar 2012 in Stuttgart mit einem Sonderpreis prämiert.

Videos von der Weltpremiere sind hier abrufbar:
http://www.youtube.com/watch?v=sY8uJcuvD14

„Rofobox“ ist Gewinner des 7. Innovationspreis – Preisverleihung im Februar 2012

„Rofobox“ ist Gewinner des 7. Innovationspreis – Preisverleihung im Februar 2012

„Wir freuen uns sehr über die hochrangige Auszeichnung“, sagte Rofobox-Geschäftsführer Kartal Can. „Die Verleihung des Innovationspreis für unsere revolutionäre Entwicklung der ersten innovativen High-Tech-Serviettenfaltmaschine der Welt markiert nach dem erfolgreichen Marktstart in Deutschland einen weiteren wichtigen Meilenstein.“

Der Innovationspreis wird von Messe Stuttgart und dem Dehoga Baden-Württemberg verliehen und genießt eine internationale Leitbildfunktion. Eine hochkarätige Jury macht den Preis zur höchsten fachlichen Auszeichnung. Die prämierten Produkt-, Service- und Design-Lösungen werden während der Intergastra den mehr als 80.000 Fachbesuchern präsentiert. Die Jury entschloss sich, einen Sonderpreis zu vergeben, weil diese Technik zwar nicht für die vielen kleinen und mittleren Betriebe, wohl aber für ihre Dienstleister und natürlich für große Hotelbetriebe eine interessante Möglichkeit ist, die Kosten zu senken.

Die „Rofobox“ wurde im Juni erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Seitdem läuft ein vollautomatischer seriennaher Prototyp im Estrel Hotel Berlin prozesssicher und hat bereits mehr als  40.000 Tischservietten akkurat und hygienisch gefaltet. Im zweiten Quartal 2012 wird das erste Serienmodell der „Rofobox“ bei dem Familienunternehmen Wäsche- und Textilpflege König, Groß-Umstadt bei Frankfurt/Main, installiert und in Betrieb genommen. Damit stellt Wäscherei König der Hotellerie, Gastronomie, Event- und Cateringbranche die innovative Erfindung „Made in Germany“ zur Verfügung.

Die größten Nutzen durch die „Rofobox“ sind die Kostenersparnis, der Zeitgewinn und die gesteigerte Motivation der Servicemitarbeiter.  Sie können sich nun auf  wichtigere Aufgaben wie z.B. die Gästebetreuung oder auf Serviceschulungen konzentrieren. Ein weiteres Argument für die vollautomatisierte Serviettenfaltung ist der gesicherte Hygienefaktor. Weil die Tischservietten von allen Gästen auch zum Mund geführt werden, gelten hier besondere Maßstäbe – diese konnten vor der innovativen Automatisierung nicht garantiert werden.

Intergastra Stuttgart 2012 - größer denn je

Intergastra Stuttgart 2012 - größer denn je

Hotellerie setzt auf Nachhaltigkeit und Wellness
Mobilität ist ein Zeichen unserer Zeit. Ob privat oder beruflich, noch nie waren Menschen so viel unterwegs. Wo immer sie sich aufhalten, suchen sie einen gastlichen Rahmen, ob nur für eine Nacht, eine geschäftliche Verabredung in einer Bar oder mehrere Urlaubstage. Statt internationalem Einheitslook ist heute der stilsichere Unterschied gefragt – auf internationalem Ausstattungsniveau, versteht sich. Das gelingt mit individuellen Gestaltungskonzepten, die sowohl zum Hotelier als auch zum Objekt passen, darin sind sich Experten einig. Die Designtrends sind dabei nahezu so vielfältig, wie die Objekte. Dabei gilt: Nur die gelungene Kombination überzeugt den Gast und macht den Unterschied zwischen Masse und Hotel mit Persönlichkeit. Die Intergastra zeigt vom 11. bis 15. Februar 2012 auf dem neuen Messegelände in Stuttgart das breite Panorama der Einrichtungstrends von der Planung über Design bis zur Technik. Ein Höhepunkt ist der nun erweiterte Themenpark Fokus Hotel mit praxisnahen Anregungen.

Von Investitionsstau in der Hotelbranche kann trotz weltweiter Wirtschaftskrise kaum die Rede sein. Die Mehrwertsteuerabsenkung habe da positiv gewirkt und wirke noch nach, sind sich Einrichter wie die Ziefle Koch GmbH, Baur WohnFaszination GmbH oder Neubert Objekteinrichtung einig. Es wird investiert. Bauherren sind an einem ganzheitlichen Gestaltungskonzept interessiert, das Design, Effizienz, Funktionalität, Nachhaltigkeit und Atmosphäre einbezieht. Zwei wesentliche Trends kann man dabei festmachen: Nachhaltigkeit und Wellness.

Ein Baustein zur Nachhaltigkeit ist klassisches, geradezu zeitloses Design kombiniert mit hoher Qualität und effizienter Technik, wofür sich Hoteliers zunehmend entscheiden. Gottlob Ziefle von Ziefle Koch, Waldachtal-Cresbach, stellt fest: „Die Nachfrage nach natürlichen Materialien und Massivholz wächst“. Auch Komplettanbieter Voglauer hotel concept Abtenau/Österreich beobachtet den Trend zu „ehrlichen, unverfälschten Naturprodukten“. Die Pflege von Vollholzmöbeln ist weniger aufwändig geworden, so dass beispielsweise häufiger geölte statt lackierter Oberflächen zum Einsatz kommen. „Wir legen großen Wert darauf, dass geprüfte, schadstoffarme Materialien eingesetzt werden“, erklärt Matthias Windolf von Neubert Objekteinrichtung, Würzburg. Das unterstreicht deren neue Einrichtungslinie ‘Nature’. „Farblich liegen zeitlose Naturtöne im Trend vom gedeckten grau bis zu schoko-creme und weiß Varianten, ergänzt Windolf. Diese werden gezielt mit Farbe oder strukturellen Kontrasten variabel akzentuiert.

Wenn man Wellness mit Wohlfühlen übersetzt, ist es genau die Atmosphäre, die ein Gast sowohl im Hotelzimmer als auch im Café, Bar oder Lobby erwartet. Um dies überzeugend zu inszenieren, sind Planer gefragt, wie das Innenarchitekturbüro Markus-Diedenhofen, Reutlingen. Die Experten realisieren zum zweiten Mal den Themenpark „Fokus Hotel“ auf der Intergastra 2012. Unter dem Motto „Bauen im Bestand“ werden hier praxistaugliche Lösungen und Innovationen präsentiert. Schwerpunkt werden 2012 Hotelzimmer und Bäder sein, eigens für die Intergastra entworfen und realisiert. Zentrum des Themenparks werden drei Zimmer zu den Themen „Stadt“, „Land“ und „Fluss“ sein. „Stadt“ steht hier für ein Businesszimmer mit Schwerpunkt auf dem Arbeitsbereich, in Kombination mit einem ansprechenden Sitz/Loungebereich, „Land“ ist ein Zimmer im Resort/Wellness-Charakter. Weiter repräsentiert ein 4-Sterne Superior-Zimmer mit einem offenen Grundriss mit einer Bettinsel das Thema „Fluss“. Zur freistehenden Wanne kommt noch ein großer, eigenständiger Duschbereich. „Fokus Hotel bietet dem Eigentümer beziehungsweise Betreiber an zentraler Stelle Antworten auf die unterschiedlichsten Fragen mit denen er täglich in seinem Betrieb konfrontiert ist und die ihn beschäftigen“, erklärt Inhaberin Cornelia Markus-Diedenhofen. 2012 wird „Fokus Hotel“ zudem um den Partner-Park erweitert.

 „Es ist wichtig, dass ein Design in zehn Jahren noch überzeugt und die Gäste gerne wiederkommen“, erklärt Markus-Diedenhofen. Das ist die perfekte Verbindung von Nachhaltigkeit und Wellness, jedoch keine leichte Aufgabe. Denn der Gast sei heute kritischer gegenüber seinem zuhause auf Zeit, als noch vor zehn Jahren. Damit ist für Markus-Diedenhofen klar: „Wellness sollte nicht auf entsprechende Hotelbereiche begrenzt sein, sondern direkt im Hotelzimmer beginnen“.

Dabei spielt das Bett eine große Rolle und muss mit einer sehr guten Matratze ausgerüstet sein, ist Matthias Thannbichler von Schuster Hoteleinrichtungen, Grabenstätt, überzeugt. Einzelzimmer sollten seiner Einschätzung nach idealerweise 1,40 Meter breite Betten mit mehr als 2 Meter Länge anbieten. Auch Bettenspezialist Mühldorfer GmbH, Haidmühle setzt auf nachhaltigen Komfort und garantiert mit der neuen Linie „Bio-Natur“ gesunden Schlaf in Bioqualität: Für die daunendichten Bezugsstoffe werden ausschließlich Baumwollqualitäten ausgesuchter Herkunft eingesetzt. Die naturbelassene Ausrüstung der Qualitätsbetten ist nach ÖkoTex Standard 100 schadstoffgeprüft, eine gute Basis für einen erholsamen Schlaf.

Nach dem Aufstehen startet für viele Menschen der Tag auf dem Weg zum Badezimmer mit einem Blick ins Frühstücksfernsehen, Nachrichten auf dem Laptop oder mit Musik vom eigenen MP3-Player. Elektronische Medien sind mittlerweile Alltagsbegleiter. Auch unterwegs erwarten Gäste heute ausreichend Möglichkeiten für die eigene Technik. Ob Business- oder Feriengast – ein Platz für den Laptop muss sein, ebenso genügend Steckdosen, möglichst eine Ladestation für den MP3-Player und ein einfacher Zugang zum Wlan, betont Gottlob Ziefle von Ziefle Koch GmbH Objekt- und Hoteleinrichtung, Waldachtal-Cresbach.

Einmal im Badezimmer angekommen, hat die Atmosphäre entscheidenden Einfluss auf die morgendliche Stimmung. Bei Voglauer Hotel Concept wird es zur Wohlfühloase, die offen ins Zimmerkonzept eingegliedert wird. Das offene Raumgefüge und viel Licht lasse eine entsprechende Wohlfühlatmosphäre entstehen, ist Produktmanager Josef Zwilling überzeugt. „Heutige Badezimmerkonzepte werden durchaus ohne Türen oder mit Wandausschnitten und viel Tageslicht umgesetzt, abhängig vom Hoteltyp und der notwendigen Diskretion“, erläutert Hans Schönig vom Innenarchitekturbüro Markus-Diedenhofen.

Digitale Technik steht auch hier im Dienste des Gästekomfort bei gleichzeitiger Energieeffizienz. Ideal Standard, Bonn, bietet digitale Armaturentechnologie, die über ein Touchscreen ähnlich einem Smartphone bedient werden kann. Das funktionale, wie schnörkellose Design brachte der Linie ‘Evolution’ 2011 zudem den Design Plus Award ein. Wassermenge und Temperatur werden individuell geregelt und sollen laut Unternehmen Energiekosten sparen. Bereits jetzt ist das System darauf ausgelegt, künftig zentrale Funktionen im gesamten Bad zu übernehmen wie beispielsweise Duscharmatur, Toilettenspülung, Wannenzulauf bis hin zur Beleuchtung und angeschlossener Audiosysteme.

Oftmals entscheiden Details über die Zufriedenheit des Gastes. Dazu gehören im Badezimmer beispielsweise Kosmetikspiegel und Haartrockner. Auch Aliseo, Wolfach, verbindet Komfort mit Nachhaltigkeit und hat den klassischen Haartrockner weiter entwickelt. Die Kombination eines High Speed Motors mit Spezialdüse und neuer Ionen-Trocknungstechnologie verspricht laut Unternehmen bis zu 50 Prozent weniger Trocknungszeit und entsprechender Energieeinsparung. Kosmetikspiegel sind mit energiesparender LED-Technologie ausgestattet und bieten dem Gast ein gleichmäßig beleuchtetes Sichtfeld. Der Vorteil für den Hotelier: Die Technik verbraucht bis zu 50 Prozent weniger Energie, ist wartungsfrei und glänzt mit einer hohen Lebensdauer von rund 30.000 Stunden.

Licht ist nicht nur ein entscheidender Akteur im Badezimmer, sondern spielt eine immer wichtigere Rolle bei der Inszenierung der gewünschten Atmosphäre. Je nach Tageszeit verwandelt Licht den Frühstücksraum in ein Café mit lebendiger Stimmung oder in ein Restaurant mit diskreter Atmosphäre. Das ist nicht nur eine Entscheidung der Lichtquelle sondern der Lichtsteuerung. „Heute genießen Anlagen zur Lichtsteuerung in Hotellerie und Gastronomie große Akzeptanz“, betont Martin Krautter der Erco GmbH, Lüdenscheid. Das Light System Dali von Erco beispielsweise gebe damit Planern und Betreibern mehr Möglichkeiten die Räumlichkeiten und das gastronomische Konzept neu zu interpretieren. Mit wenigen Mausklicks können einfach und wirtschaftlich Leuchten im Innen- und Außenbereich gesteuert werden.

„Gerade in Hotelbars ist Licht neben der Lage der Bar selbst, ein extrem wichtiges Gestaltungselement“, erklärt Hans Schönig. Es sorgt dafür, dass Getränke animierend in Szene gesetzt werden oder der Barkeeper eventuell von unten beleuchtet in diskrete und geheimnisvolle Aura gehüllt wird. Technisch gehört dabei der energiesparenden LED-Technologie die Zukunft, die in Punkto Lichtfarben und -wärme aufgeholt haben.

Wie die Lichtkonzeption ausgerichtet ist, beeinflusst maßgeblich die Stimmung – ein wichtiger Baustein in Sachen Nachhaltigkeit: Denn Gäste, die sich wohlfühlen, kommen wieder.

Gastronomie: Klares Votum für Verwendung regionaler Produkte

(Bremen, 01. Dezember 2011) Regionale Produkte gehören auf den Teller: Ein klares Votum unter den Restaurantgästen für Rohwaren aus der Umgebung ist Ergebnis einer Befragung des Internet-Genussmagazins kulinariker.de. Für knapp 94 Prozent der über 1.800 befragten Verbraucher ist Regionalität relevant für die Konsumentscheidung und bestimmt größtenteils sogar die Auswahl des Restaurants (63%). 31 Prozent der Leser machen zwar ihre Bestellung nicht allein von Regionalitätsaspekten in der Küche abhängig, sie stufen diese jedoch als „für mich wichtig“ ein. Lediglich sechs Prozent der Umfrageteilnehmer betrachten Regionalitätsaspekte als nachrangig.

Button Regionale Küche (Grafik: Sexcamp Graphics/fotolia.com)Stefanie Heckel, Sprecherin des Dehoga-Bundesverbands, sieht in dem Umfrageergebnis eine generelle Neuausrichtung der Küchen bestätigt: „Im Zeitalter der Globalisierung und der sich ständig wechselnden Trends haben Tradition, Bodenständigkeit und ehrliche Gastfreundschaft wieder Konjunktur. Wir beobachten seit einiger Zeit, dass die Verbraucher große Sympathien für Herkunft und Heimat hegen. Dabei gewinnen gute und nachhaltig produzierte Rohstoffe an Bedeutung.“ Gefragt seien heute frische, regionale und saisonale Spezialitäten, eingebunden in eine modern interpretierte heimische Küche. Mit Initiativen wie „Wild auf Wild“, „Schmeck‘ den Süden“, der „Niedersachsenteller“ oder „Brandenburger Gastlichkeit“ unterstützt der Dehoga diesen Trend.

Sensation vorab bekannt: 2. Michelin-Stern für Thomas Kellermann

(Wernberg, 07. November 2011) Thomas Kellermann, Küchenchef im Restaurant „Kastell“ des Relais & Châteaux Hotels Burg Wernberg im Osten Bayerns, ist vom renommierten Gastronomie-Führer Guide Michelin mit dem zweiten Stern ausgezeichnet worden. Dies wurde vorab bekannt. Der neue Guide erscheint erst morgen – um neun Uhr werden alle Einzelheiten bekannt gegeben.

Die neuen Sterne werden am 08. November verkündet
Der Countdown läuft: Die Deutschland-Ausgabe des wichtigsten Restaurantführers, des Guide Michelin, erscheint am 11. November. Bereits am 08. November um 9 Uhr werden die Auf- und Absteiger unter den besten Gourmetrestaurants bekannt gegeben.

Für die Auswahl der Adressen im Michelin-Führer ist ein Team aus hauptberuflichen, fest angestellten Michelin Inspektoren verantwortlich. Die bekannt kritischen Tester sind ausgewiesene Fachleute aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe. In den vergangenen zwölf Monaten waren sie in Deutschland unterwegs, um neue Häuser zu besuchen und die bereits im Guide Michelin aufgenommenen Adressen zu überprüfen. Dabei gingen sie nach strengen Maßstäben vor.

Der Guide Michelin Schweiz 2012 wird ab 17. November verkauft. Die wichtigsten Inhalte werden bereits ab 15. November verfügbar sein.

Thomas Kellermann, einer der besten Köche Deutschlands

Thomas Kellermann, einer der besten Köche Deutschlands

Großer Erfolg für Thomas Kellermann
Der Guide Michelin verleiht zwei Sterne für „Restaurants mit hervorragender Küche, die einen Umweg verdienen“ – für jeden Koch eine ganz besondere Auszeichnung. In Bayern ist Thomas Kellermann aus dem Restaurant „Kastell“ im Relais & Châteaux Hotel Burg Wernberg jetzt auf Augenhöhe mit den Zwei-Sterne-Köchen Hans Haas, Christian Jürgens und Heinz Winkler. Der Küchenchef ist außerdem der einzige Zwei-Sterne-Koch in der Oberpfalz.

„Mein Team und ich haben hart dafür gearbeitet und uns immer weiter verbessert“, erklärt Kellermann. „Es macht uns unglaublich stolz, dass unsere Mühe jetzt mit dem zweiten Stern belohnt wird.“ Die Tester der roten Gourmetbibel loben vor allem Kellermanns kreativen Umgang mit den Zutaten. 2009 erkochte sich der gebürtige Bayer den ersten Michelin-Stern auf Burg Wernberg und erhält neben der Auszeichnung durch den Guide Michelin auch von anderen Gastronomie-Führern nur beste Bewertungen: 4,5 Punkte im Aral Schlemmeratlas, 17 Punkte im Gault Millau und 3 F im Feinschmecker sind Kellermanns derzeitige Bilanz, Tendenz steigend. Erst Anfang des Jahres machte der Küchenchef im Capital-Ranking, das einen Querschnitt aus allen Feinschmecker-Führern errechnet, einen großen Satz nach vorn: Er stieg von Platz 71 auf Platz 45 und gehört damit zu den 50 besten Köchen Deutschlands.

Die Familie Conrad, Inhaber der Burg Wernberg, unterstützt ihre Küchenchefs seit jeher: Jürgen Benker, Christian Jürgens und jetzt Thomas Kellermann: Alle drei haben sich in ihrer Zeit in den renommierten Gastronomie-Führern nach vorne gekocht und im Guide Michelin jeweils um einen Stern verbessert bzw. überhaupt erst erhalten. Gerade vor kurzem wurde wieder investiert und dem Restaurant Kastell 2011 eine neue Optik gegeben. Das umgestaltete Restaurant bietet den Gerichten Kellermanns den idealen Rahmen, Interieur und Küchenstil harmonieren perfekt miteinander. Die modernen Möbel und ein raffiniertes Lichtsystem, helle Farben und sorgsam eingesetzte Deko-Elemente lassen den Raum besonders elegant und gleichzeitig gemütlich wirken.
 
Das gekonnte Spiel mit Aromen, die auf den ersten Blick konträr zu sein scheinen, ist charakteristisch für Kellermanns Küchenstil und zeigt sich in Gerichten wie Petersilien-Bananeneis mit Erdnussknusper. Auch Apfel-Koriander mit Eukalyptus überrascht mit filigran und harmonisch abgestimmten Ingredienzen. Das Herz des Küchenchefs schlägt dabei besonders für Gemüse, das immer wieder Hauptakteur auf dem Teller ist. Das Gericht Phönix aus der Asche ist ein gutes Beispiel dafür, wie der Sternekoch aus einfachen Zutaten etwas Besonderes mit einem großen Effekt macht. Fenchel, im Ganzen mit Speck umwickelt, wird in einem Salz-Ascheteig gegart und mit Ziegenquark serviert. So hebt Kellermann ein fast banales Gemüse auf ein Podium, gibt ihm ein Ehrenplatz auf der Tellermitte, auf dem es überrascht und in jeder Beziehung überzeugt. Dazu kommt die spezielle Art der Präsentation. Der graue Salz-Asche-Kegel, der sich im Ofen in eine tönerne Kruste verwandelt, wird am Tisch aufgebrochen, der Fenchel aus dem Salzteig befreit und direkt vor den Augen der Gäste auf dem Teller angerichtet.

Der zweite Stern wird auch die kulinarischen Veranstaltungen auf der Burg Wernberg beeinflussen. „Natürlich wird es auch weiterhin den Probiersonntag im Kastell geben. Unsere Gäste dürfen sich jetzt auf ein Zwei-Sterne-Menü freuen“, erklärt Thomas Kellermann. Der Probiersonntag bietet Neugierigen die Möglichkeit, die exzellente Küche des Zwei-Sterne-Kochs kennenzulernen und ihn hautnah zu erleben. Und eines dürfte schon jetzt sicher sein: Die Kochkurse von Thomas Kellermann werden jetzt wohl noch gefragter sein.

Dehoga-Bundesverband – Umweltcheck: Gold, Silber, Bronze für umweltbewusste Betriebsführung im Gastgewerbe

(Berlin, 17. Oktober 2011) Umwelt- und Klimaschutz haben in Gastronomie und Hotellerie naturgemäß eine hohe Bedeutung. Auch die Gäste, Privatreisende wie Firmenkunden, erwarten von den gastgewerblichen Betrieben umweltbewusstes und verantwortungsvolles Handeln. Mit dem Dehoga-Umweltcheck gibt es jetzt für die mittelständischen Hoteliers und Gastronomen eine praktikable und finanzierbare Lösung, ihr Umweltengagement der Öffentlichkeit gegenüber klar und transparent darzustellen.

Dehoga Umweltcheck

“Der Umweltcheck steht als Markenzeichen für engagierten Umweltschutz im Gastgewerbe und wirbt für Betriebe, die Ökologie und Ökonomie miteinander verbinden”, erklärt Ernst Fischer, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga-Bundesverband). Anhand seiner Verbrauchswerte sowie seiner Angebotsgestaltung wird der Betrieb eingestuft und bei Bestehen mit der Auszeichnung in Bronze, Silber oder Gold belohnt.

“Der Umweltcheck wurde für die spezifischen Anforderungen des Gastgewerbes und seiner vorranging klein- und mittelständisch geprägten Betriebe konzipiert”, berichtet Ullrich Langhoff, Vorsitzender des Arbeitskreises Umwelt im Dehoga-Bundesverband. “Die neue Auszeichnung schließt die Lücke zwischen dem Einstieg in das betriebliche Umweltengagement, zum Beispiel der Teilnahme an der Energiekampagne Gastgewerbe, und sehr anspruchsvollen und teilweise kostenintensiven Umweltauszeichnungen oder Umweltmanagementsystemen wie der Ökoblume, EMAS oder ISO 14001″, sagt Langhoff. “Der Umweltcheck ist damit ein weiterer wertvoller Baustein der vielfältigen Aktivitäten des Dehoga, der bereits seit Anfang der Neunzigerjahre seine Mitglieder bei einer umweltbewussten Betriebsführung unterstützt”, macht Fischer deutlich.

Grundlage des Dehoga-Umweltchecks ist die Auswertung definierter Umweltkennzahlen des Betriebes. Der Kriterienkatalog umfasst die Bereiche Energie- und Wasserverbrauch, Abfallaufkommen bzw. Restmüll und Lebensmittel, wie beispielsweise den regionalen Einkauf. Für jede der vier Kategorien sind differenzierte Grenzwerte und Anforderungen für die Auszeichnungsstufen Bronze, Silber und Gold festgelegt. Dabei werden die individuellen Besonderheiten der Betriebe umfassend berücksichtigt.

Der Dehoga-Umweltcheck ist die logische Fortsetzung der gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium 2006 gestarteten Energiekampagne Gastgewerbe, an der sich zwischenzeitlich fast 6.000 gastgewerbliche Unternehmer beteiligen. Den Teilnehmern am Dehoga-Umweltcheck steht ein wirkungsvolles Marketinginstrument zur Verfügung, das ihnen neue Vermarktungschancen eröffnet und eine klare Positionierung im Wettbewerb ermöglicht. Zudem werden die Betriebe dabei unterstützt, ökologische Schwachstellen zu entdecken, zu beheben und damit gleichzeitig Kosten zu senken.

Mit der Durchführung des Dehoga-Umweltchecks wurden die Firmen adelphi gGmbH, die sehr erfolgreich die Energiekampagne Gastgewerbe betreut, und die Viabono GmbH beauftragt. Beide Firmen genießen das Vertrauen des Bundesumweltministeriums.

Alle mit dem Dehoga-Umweltcheck ausgezeichneten Betriebe werden auf der Internetseite unter www.dehoga-umweltcheck.de veröffentlicht. Dort finden sich auch alle weiteren detaillierten Informationen zum Dehoga-Umweltcheck.

ROFOBOX: Welterfolg startet in Deutschland

Erstes Serienmodell der Servietten-Faltmaschine geordert – Wäscherei König bei Frankfurt/Main setzt auf ultramoderne Roboter-Technologie

(Kornwestheim bei Stuttgart, 05. Oktober 2011) Bereits drei Monate nach dem offiziellen Marktstart beginnt der Welterfolg der ROFOBOX (www.rofobox.com) in Deutschland. Wäsche- und Textilpflege König, Groß-Umstadt bei Frankfurt/Main (www.waeschekoenig.de) orderte das erste Serienmodell der innovativen High-Tech-Servietten-Faltmaschine. Die „Robot Folding Box“ wird im ersten Quartal 2012 installiert und in Betrieb genommen. Damit stellt Wäscherei König der Hotellerie, Gastronomie, Event- und Cateringbranche die innovative Erfindung „Made in Germany“ zur Verfügung.

„Derzeit sind wir mit Wäsche- und Textilpflege König über eine ROFOBOX-Lizenz für das Bundesland Hessen im Gespräch“, berichtet Kartal Can, Geschäftsführer der ROFOBOX GmbH, Stuttgart. „Dadurch erarbeiten wir aktuell ein offizielles Lizenzmodell, das sich erfolgsversprechend für alle Beteiligten entwickeln wird.“

„Mit der ROFOBOX kommt endlich eine großartige Innovation auf den Markt, was die Gastronomen schon lange gebraucht haben“, sagte Udo König, Geschäftsführender Gesellschaft von Wäsche- und Textilpflege König. „Als ich die Anlage zum ersten Mal sah, wusste ich sofort: Das braucht die Gastronomie!“

Die einzigartige innovative High-Tech Serviettenfaltmaschine war am 27. Juni 2011 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Im Estrel Hotel Berlin ist der seriennahe Prototyp seit Ende Juni unter Volllast in Betrieb. Bereits in den ersten Wochen der Testphase wurden mit der ROFOBOX mittlerweile über 15.000 Tischservietten für Bankettveranstaltungen akkurat gefaltet. Videos von der Weltpremiere sind hier abrufbar: www.youtube.de/rofobox

Die größten Nutzen durch die ROFOBOX sind die Kostenersparnis und der Zeitgewinn. Die Servicemitarbeiter im Hotel können sich nun auf andere Aufgaben in der Gästebetreuung oider auf Serviceschulungen konzentrieren. Ein weiteres Argument für die vollautomatisierte Serviettenfaltung ist der gesicherte Hygienefaktor. Weil die Tischservietten von allen Gästen auch zum Mund geführt werden, gelten hier besondere Maßstäbe – diese konnten vor der innovativen Automatisierung nicht garantiert werden.

Der seriennahe Prototyp der ROFOBOX kann von Topentscheidern aus der Hotellerie, gehobenen Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung und von Wäschereien bzw. textilen Dienstleistern im Estrel Hotel Berlin besichtigt werden. Dazu ist eine Voranmeldung nötig über http://www.rofobox.com/.

Die ROFOBOX GmbH mit Sitz in Kornwestheim nahe Stuttgart wurde 2008 von Kartal Can, einem erfahrenen Gastronomie-Unternehmer und diplomierten Internationalen Betriebswirt, gegründet. Als Start-Up wurde es im Herbst vergangenen Jahres u.a. bei der „Gründerwoche Deutschland“ als Beispiel „Best Practice“ hervorgehoben. Wäsche- und Textilpflege König ist einer der führenden Wäscherei-Dienstleistungen für Privatkunden und Gewerbebetriebe in der Metropolregion Frankfurt/Main. 1996 übernahm Udo König einen kleinen Textilpflege-Betrieb in der Stadtmitte von Groß-Umsatdt und baute sie in punkto Qualität und Services rasch aus. Im Jahr 2000 wurde der Betrieb an einem neuen Standort im Industriegebiet erweitert. Heute durchlaufen Tischdecken, Bettwäsche, Hemden und Anzüge in großen Stückzahlen den Qualitätsbetrieb. Zu den Kunden zählen renommierte Gastronomie- und Hotelbetriebe, Industriefirmen, soziale Einrichtungen, Seniorenheime, Kliniken, Feuerwehren und die US-Armee.

Phönix aus der Asche – „Spiegel-TV“ beweist: New York ist wieder da. Innovativer, trendiger und selbstbewusster denn je

(Frankfurt/Main, 05. Oktober 2011) Wie hip, innovativ und spannend New York ist, zeigt VOX in seiner Sendung „Spiegel-TV“ am 8. Oktober 2011 um 22:00 Uhr. Power und Dynamik, die alten Stärken der Metropole zwischen Hudson und East River, sind wieder da und befeuern Fashion, Design, Kunst und Kultur. Der neuen Kreativität gepaart mit dem für die New Yorker typischen Erfolgsinstinkt und High-Energie-Level spürt „Spiegel TV“ unter dem Motto „Phoenix aus der Asche“ in den Trendvierteln nach.
 
Das New York-Special bündelt die Faszination und die Innovationskraft einer Stadt, die ihrem Ruf, niemals zu schlafen, mehr als gerecht wird. Die Gastronomie spielt dabei eine wichtige Rolle. Als Trendexperte führte Jean-Georges Ploner das „Spiegel-TV“ Team zu den innovativsten Newcomern und angesagten Hotspots. Wie zur „Tartinery“ in Nolita, einem typische Beispiel für den Trend „Retro-Innovativ“. Das Beste von gestern „reloaded“ und auf die modernen Menschen zugeschnitten in der modernen Version eines traditionellen französischen Bistros, authentisch, gesund und mit hohem Qualitätsanspruch.

Das Spiegel-TV Team traf Mark Baker, einer der  bekannten Partymacher in der „AVA Lounge“, besuchte die Erfolgskonzepte “Ssäm Bar”, “ma pêche” und “Momofuku Noodle Bar” von David Chang sowie den aus der TV-Kultserie „Sex in the city“ bekannte In-Place „Pastis“, ließ sich vom Feinkost-Sortiment bei „Dean & Deluca“ verführen, ging zum Abendessen ins „Nobu“ und nächtigte im „Standard Hotel“, derzeit das trendigste Hotel in NY mit einem deutschen Biergarten. Wie überhaupt ganz New York süchtig nach dem neuen Kultgetränk Bier ist. Um die hundert kleine Brauereien sind in den letzten Jahren rund um die City entstanden und versorgen die Gastronomie, die den Gerstensaft pur oder frech gemixt anbietet. Allein im Casual Konzept DBGB Kitchen & Bar von Sternekoch Daniel Bouluds hat der Gast die Wahl unter 80 Bieren, davon 22 vom Fass.

Gastro-Trendexperte Jean Georges Ploner: "Die New Yorker legen großen Wert auf Produkte aus der Region, möglichst mit CO2 Fußabdruck.“

Gastro-Trendexperte Jean Georges Ploner: "Die New Yorker legen großen Wert auf Produkte aus der Region, möglichst mit CO2 Fußabdruck.“

Regionalität und Umwelt sind wichtige Themen in der Gastronomie. „Die New Yorker legen großen Wert auf Produkte aus der Region, möglichst mit CO2 Fußabdruck“, weiß Trendexperte Jean Georges Ploner.

Krisenangst trifft Gastronomie – Restaurant, Kneipe, Kino: 66 Prozent der Deutschen wollen kürzer treten

(Hamburg, 05. Oktober 2011) Die Euro-Krise führt bei vielen Deutschen zur Verunsicherung und das wirkt sich offenbar doch auf das Konsumverhalten aus: Zwei von drei Bundesbürgern (66%) wollen in den nächsten Monaten verstärkt auf ihre Ausgaben schauen. Dafür verzichten sie vor allem auf Freizeitaktivitäten. An erster Stelle der Sparvorhaben stehen Restaurantbesuche. 46 Prozent derjenigen, die künftig intensiver auf ihr Geld achten, planen seltener Essen zu gehen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen der Gang in die Kneipe und ins Kino (40 bzw. 35%). Das ergibt eine repräsentative Umfrage der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1.000 Bundesbürgern.

Krisenangst macht sich breit: 46% der Deutschen wollen weniger Essen gehen (Foto: Contrastwerkstatt/fotolia.com)

Krisenangst macht sich breit: 46% der Deutschen wollen weniger Essen gehen (Foto: Contrastwerkstatt/fotolia.com)

Bücher und Zigaretten selten auf der Sparliste
Weniger Bereitschaft besteht in der Bevölkerung hingegen, auf den Kauf von Büchern und Zigaretten zu verzichten. Nur knapp 18 Prozent der Befragten beabsichtigen, sich beim Bücherkauf künftig zurückzuhalten. Ein gutes Viertel (knapp 27 Prozent) möchte sich beim Rauchen einschränken und Zigarettenschachteln häufiger aus dem Einkaufswagen verbannen.

Jeder Vierte verschiebt größere Investitionen
Doch es sind nicht nur die kleineren Anschaffungen, die aufgrund der angespannten Situation auf den Finanzmärkten kritisch hinterfragt werden. Knapp 27 Prozent derjenigen Deutschen, die in den nächsten Monaten kürzer treten wollen, hatten ursprünglich eine größere Investition geplant, die sie nun aufgrund der angespannten Lage erst mal auf Eis legen.

Deutsche haben Angst vor Rezession
Danach gefragt, ob sie Angst vor einer Rezession haben, zeigen sich die Deutschen beunruhigt. Die Mehrheit der Befragten fürchtet sich vor einem wirtschaftlichen Abschwung. 56 Prozent geben an, etwas Angst vor einer Rezession zu haben, weitere 13 Prozent fürchten sich sogar stark davor. Ganz genau scheinen die Deutschen allerdings nicht zu wissen, was sich hinter dem Begriff verbirgt. 37 Prozent der Befragten könnten nach eigenen Angaben aus dem Stehgreif nicht erklären, was eine Rezession überhaupt ist.

Die Top 10 Sparvorhaben der Deutschen
1. Restaurantbesuche (46,1%)
2. Kneipenbesuche (40,5%)
3. Kinobesuche (34,8%)
4. Wellness (33,9%)
5. Reisen (33,6%)
6. Unterhaltungselektronik (32,2%)
7. Anziehsachen (31,4%)
8. Autokauf (28,6%)
9. Zigaretten (26,7%)
10. Bücher (17,8%)

GfK: Konsumklima in Deutschland trotzt den Rezessionsängsten
Das uneinheitliche Stimmungsbild der Verbraucher setzt sich im September fort. Die Einkommenserwartung verbessert sich auf gutem Niveau, während die Konjunkturerwartung wie auch die Anschaffungsneigung Einbußen hinnehmen müssen. Der Gesamtindikator prognostiziert nach 5,2 Punkten im September für Oktober ebenfalls einen Wert von 5,2 Punkten. Dies teilte die Nürnberger GfK mit.

Trotz steigender Rezessionsängste kann sich das Konsumklima in Deutschland im Herbst dieses Jahres behaupten. Die nach wie vor guten Beschäftigungsaussichten lassen die Erwartungen hinsichtlich zunehmender Einkommen wieder ansteigen. Dagegen muss die Anschaffungsneigung im September Verluste hinnehmen, verzeichnet aber nach wie vor ein sehr gutes Niveau. Unter dem Einfluss der steigenden Krisenstimmung an den internationalen Finanzmärkten verliert die Konjunkturerwartung weiter an Wert.

Rezession in Deutschland unwahrscheinlich
In den vergangenen Wochen haben sich die Diskussionen um den richtigen Weg aus der internationalen Schuldenkrise verschäft; eine politische Lösung zeichnet sich bislang nicht ab. Inzwischen befürchten auch die Konsumenten, dass der Krisenvirus von den Finanzmärkten auf die Realwirtschaft übergreifen könnte. Als stark exportorientiertes Land kann sich die Bundesrepublik auf Dauer den Rezessionstendenzen in wichtigen Abnehmerländern, wie beispielsweise den USA, nicht vollständig entziehen. Eine nachlassende Dynamik der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland wird inzwischen auch von einer Reihe von Wirtschaftsforschungsinstituten gesehen, die ihre Wachstumsprognosen für dieses und das kommende Jahr kürzlich nach unten revidiert haben. Dennoch gilt eine Rezession in Deutschland derzeit als unwahrscheinlich. Dafür soll vor allem der stabile Arbeitsmarkt sorgen. Aktuell bewerten laut ifo-Geschäftsklimaindex die Unternehmen in Deutschland ihre Geschäftslage weiterhin gut, allerdings habe sich ihre Zukunftsaussichten im September erneut deutlich eingetrübt.

Die gute und weiterhin stabile Beschäftigungslage in Deutschland ist der wesentliche Grund für den gestiegenen Einkommensoptimismus. Ein beträchtlicher Teil der Arbeitnehmer kann in diesem Jahr reale Einkommenszuwächse verzeichnen. Das belegen auch die Zahlen des Statistischen Bundesamtes für das zweite Quartal, wonach die Reallöhne durchschnittlich bereits um 1,9 Prozent angestiegen sind. Hinzu kommt, dass durch die steigende Beschäftigung die Angst vor Jobverlust, und damit vor möglichen Einkommenseinbußen, schwindet.

Hinzu kommt, dass aufgrund der konjunkturellen Abschwächung der Preisdruck vor allem bei Energie und Rohstoffen voraussichtlich etwas nachlassen und die Inflationsrate nicht weiter steigen wird. Dies wirkt stabilisierend auf die Kaufkraft der Einkommen und stützt die Stimmung. 

Anschaffungsneigung: mit moderaten Verlusten
Nachdem sie im Vormonat noch leicht zulegen konnte, muss die Anschaffungsneigung im September Einbußen hinnehmen. Der Indikator verliert 7,2 Zähler und weist nun 29,7 Punkte auf. Das entspricht in etwa dem Vorjahresniveau. Trotz der aktuellen Verluste ist das Niveau des Indikators noch immer ausgesprochen gut. Dafür sorgt auch die stabile Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt.

Damit werden die positiven Effekte der Schuldenkrise auf die Anschaffungsneigung überlagert. Zuletzt hatte der Glaube an die Stabilität in die Währung im Euro-Raum abgenommen. Folglich tendierten viele Konsumenten dazu, ihr Geld eher in werthaltige Anschaffungen zu investieren als es auf die hohe Kante zu legen. Die heftigen und zum Teil sehr konträren Diskussionen zum Umgang mit der Staatsschuldenkrise, die bislang noch keinen einheitlichen und abgestimmten Lösungsansatz erkennen lassen, haben das Vertrauen der Konsumenten in die Handlungsfähigkeit der Politik jedoch erschüttert. Dieser Vertrauensverlust macht sich nun offenbar auch bei der Konsumneigung bemerkbar und steigert die Verunsicherung.

Konsumklima: stabile Entwicklung
Der Gesamtindikator prognostiziert für Oktober einen Wert von 5,2 Punkten nach ebenfalls 5,2 Zählern im September. Damit trotzt das Konsumklima im Moment der Verschärfung der Schuldenkrise und einem drohenden Übergriff von den Finanzmärkten auf die reale Wirtschaft in Deutschland.

Die Zuspitzung der Schuldenkrise, vor allem in Griechenland, sowie die heftigen und konträren Diskussionen um deren Lösung, haben nicht das Vertrauen der Bundesbürger gestärkt, dass die Politik zu einer nachhaltigen und einvernehmlichen Lösung in der Lage ist. Für eine stabile und solide Entwicklung der Konsumstimmung ist es jedoch erforderlich, dass das Vertrauen der Bundesbürger in die politischen Entscheidungsträger wieder gestärkt wird. Denn nur Vertrauen sorgt für Planungssicherheit bei den Verbrauchern, und dies ist wiederum eine wesentliche Grundlage für die Stärkung des Konsums.

Angesichts der absehbaren Abschwächung der deutschen Exportentwicklung ist eine stabile zweite Säule in Form der Binnenkonjunktur für die weitere konjunkturelle Entwicklung überaus wichtig.

Umfrage von tripadvisor.com: Deutsche Restaurantgäste möchten vor Hygiene-Sündern gewarnt werden

(München, 03. Oktober 2011) Fast acht von zehn deutschen Restaurantbesuchern befürworten die Kennzeichnung von Hygiene‐Sündern durch ein Ampelsystem. Dies ergab eine Umfrage unter 1.512 Reisenden durch tripadvisor.com. Die Verbraucherschutzminister der Länder planen die Einführung der Restaurant‐Ampel, die sichtbar im Eingangsbereich eines jeden Lokals die Sauberkeit signalisieren soll, für Januar 2012.

Laut einer Umfrage von tripadvisor.com ist die Mehrheit der Deutschen für den staatlichen Hygienecheck in der Gastronomie

Laut einer Umfrage von tripadvisor.com ist die Mehrheit der Deutschen für den staatlichen Hygienecheck in der Gastronomie

Eine deutliche Mehrheit von 43 Prozent sprach sich für die Restaurant-Ampel aus. Sogar 36 Prozent stimmten für eine Verschärfung des Ampelsystems – dieses sollte überall dort eingeführt werden, wo Essen und Getränke verkauft werden. Lediglich neun Prozent sind gegen ein Ampelsystem. Neun Prozent essen weiterhin dort, wo es ihnen am besten schmeckt – ganz egal ob grün, gelb oder rot.

livebookings.de – Start für „Pocket Diner“: Mobiles Webmarketing für Gastronomen

(Hamburg, 29. September 2011) Die Zukunft der mobilen Restaurant-Website hat begonnen – mit allen Vorteilen einer App, aber zu einem Bruchteil der Kosten will livebookings.de, Hamburg, mit der mobilen „Pocket Diner“-Websites einen neuen Standard in der modernen Gastronomie setzen. Smartphones werden in Deutschland immer beliebter: Laut einer neuen Forsa-Studie für den Branchenverband Bitkom besitzt heute schon etwa jeder Dritte über 14 Jahren ein entsprechendes Endgerät. Nach eigenen Angaben haben demnach mindestens 20 Millionen Deutsche ein Smartphone – im Jahr 2010 waren es noch etwa 13 Millionen. Nach einer Prognose von Livebookings wird jede fünfte Tischreservierung bis Ende 2012 über das mobile Internet getätigt. Für Gastronomen bieten sich mit Mobile Marketing also beste Chancen, um Gäste ins Restaurant zu führen.

„Pocket Diner“ von livebookings.de optimiert grundlegend die Darstellung von Restaurant-Websites auf allen gängigen Smartphones und Betriebssystemen, wie z.B. iPhone, Android, BlackBerry und Windows Mobile. Die Kompatibilität mit dem elektronischen Reservierungsbuch von livebookings.de schafft außerdem ideale Voraussetzungen für die mobile Tischreservierung in Echtzeit. Die webbasierte „Pocket Diner“-Administration ermöglicht es Gastronomen, von jedem Computer aus ihre für Smartphones optimierte Website selbständig zu verwalten und zu aktualisieren. Durch das in Smartphones integrierte GPS kann Pocket Diner Gästen via Google Maps den schnellsten Weg zum Restaurant aufzeigen. Das integrierte Newsletter-Anmeldeformular, Statistiken zur Website-Besucherzahl und Social Tools zur Verknüpfung mit der Fan-Seite bei Facebook runden den mobilen Service ab.

„Die Zahl der Smartphone-Nutzer in Deutschland wird bis 2012 deutlich ansteigen und Gastronomen haben jetzt die Chance ‚The power of mobile‘ für sich und ihren Geschäftserfolg zu nutzen“, sagte Stefan Brehm, Geschäftsführer von livebookings.de Deutschland/Österreich/Schweiz. „Über 90 Prozent der Internetseiten der Restaurants lassen sich auf einem Smartphone nicht leserlich darstellen. Damit sperrt der Gastronom diese Gäste praktisch aus. Alle gastronomischen Betriebe müssen mit den Kommunikations- und Reservierungsvorlieben ihrer Gäste schritthalten. Dabei gehören mobile Technologien und Websites in Zukunft zum Standard eines jeden gastronomischen Betriebs.“

“Öko-Test”: Regionale Lebensmittel – Der große Schwindel

(Frankfurt/Main, 05. September 2011) Für regionale Lebensmittelmarken wie „Ein gutes Stück Heimat“ von Lidl, „Unsere-Heimat“ von Edeka oder „Aus unserer Region“ von Rewe geben Verbraucher gerne auch mal etwas mehr aus. Doch das ist zumeist rausgeschmissenes Geld:  Echte Regionalprodukte sind
rar, wie eine große Untersuchung in der aktuellen Ausgabe von “Öko-Test“.

"Öko-Test": Regionale Lebensmittel - Der große SchwindelDie Hersteller sind teilweise recht erfindungsreich,  wenn sie normale Produkte in regionale umetikettieren.  Ein gutes Beispiel ist die Marke „Unser Norden“, die in Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachen und Brandenburg vertrieben wird. Der Hersteller Plaza/Sky (Coop) will nicht verraten, woher die Rohstoffe stammen. Doch werden auch Reis, Kaffee und Rotbuschtee vermarktet, die bekannterweise nicht in Deutschland wachsen. Das Unternehmen  begründet das regionale Label damit, dass  alle Lebensmittel entweder in Norddeutschland produziert, veredelt oder abgepackt werden.

Die Regionalmarke von Lidl heißt „Ein Gutes Stück Heimat“. Unter dieser Bezeichnung verkauft der Discounter beispielsweise in Mecklenburg-Vorpommern einen Birnen-Johannisbeerdirektsaft, der in dem rund 1.000 Kilometer entfernten Lindau hergestellt wurde. Auch die Absatzgebiete für die „Unsere Heimat“-Produkte von Edeka Nord und Südwest sind viel zu groß für echte Regionalprodukte.

Doch es mogeln nicht  nur die Großen der Lebensmittelbranche. Auch die kleinen Regionalanbieter werden den eigenen Ansprüchen nicht gerecht.  Das Label der Initiative Landmarkt Hessische Direktvermarkter etwa dürfen Hersteller laut eigener Aussage nur verwenden, wenn 100 Prozent der Rohstoffe aus Hessen stammen. Doch bei der Einhaltung dieser Richtlinien zeigt man sich nicht allzu streng: Die bei Rewe gekauften Röhner Eiernudeln mit dem Label bestehen beispielsweise zu 70 Prozent aus Hartweizengrieß, der  aus BadenWürttemberg stammt.

“Öko-Test” empfiehlt Verbrauchern darauf zu achten, nur echte Regionalprodukte zu kaufen. Diese sind oftmals auf Bauern- und Wochenmärkten erhältlich. Der Vorteil dieser Produkte ist, dass sie die Wirtschaft vor Ort fördern und die Umwelt schonen, da die Transportwege kurz sind.

Hotel The Dude Berlin – Alles außer Standard: Neueröffnung eines untypischen Hotels

Große Zimmer im The Dude Berlin

Große Zimmer im The Dude Berlin

(Berlin, 01. September 2011) Über der Rezeption prangt in goldener Schrift der Slogan „Character & Attitude!. „Das gilt übrigens für beide Seiten – also für unser Haus und zugleich für unsere Gäste“, ergänzt Alexander Schmidt-Vogel, Eigentümer des neuen Vier-Sterne Hotels „The Dude“ in Berlin Mitte. Der 62-jährige dürfte den meisten eher als Werbeikone und erster Deutscher an der Spitze einer globalen Mediaagentur bekannt sein. Ab dem 1. September ist er jedoch ganz offiziell Hotelier – und das, obwohl das „The Dude“ eigentlich gar kein klassisches Hotel sein will.

Hotel The Dude Berlin

Hotel The Dude Berlin

Der „Dude“ Schmidt-Vogel sieht den 1822 im Stil des Klassizismus errichteten Altbau eher als privates Herrenhaus, in dem zukünftig wohlhabende und anspruchsvolle Reisende mit Sinn für Design und Exklusivität individuell umsorgt werden. Dafür hat der Gastgeber neben seinen Erfahrungen aus mehr als 20 Jahren internationalen Reisens auch ein gesamtes Jahr Bauzeit investiert und ein ganz besonderes Team zusammengestellt. Entstanden ist ein eigensinniges Wohlfühlhotel mit insgesamt 27 Zimmern, einer charakterstarken Philosophie und einem Aufsehen erregenden Interieur. Eine Übernachtung im Einzelzimmer kostet ab 160 Euro. Für ein Junior Doppelzimmer werden 200 Euro pro Nacht berechnet und die Suite schlägt mit 320 Euro pro Nacht zu Buche.

Mit dem „The Dude“ hat Alexander Schmidt-Vogel einen Ort geschaffen, an dem die klassische Hotellerie neu definiert werden soll. Denn zum einen ist die Atmosphäre dank einer Klingel am Haupteingang, der wenigen Zimmer und des persönlichen Services – für die 27 Zimmer wurden zwölf Mitarbeiter eingestellt – deutlich intimer und diskreter, als in einem „normalen“ Hotel. Zum anderen ist der Hausherr nicht bereit, sich an üblichen Standards zu orientieren: Im „The Dude“ gibt es daher ausschließlich feste Preise, die das ganze Jahr über Tag für Tag gültig und auf einer Stahlplatte hinter der Rezeption für jeden ersichtlich sind. Gruppenanfragen werden generell nicht angenommen und die Vermarktung des Hauses erfolgt ausschließlich über eigene Kanäle.

Das Motto „Character & Attitude“ macht außerdem deutlich, dass Alexander Schmidt-Vogel seine Gäste ernst nimmt: Er verzichtet daher beispielweise auf hohe Telefongebühren und teure Minibarartikel. Stattdessen bezahlen seine Gäste die Preise, die sie auch außerhalb des Hotels bezahlen würden. Bei der Gastronomie ist es dem Weltenbummler wichtig, qualitative Top-Ware anzubieten und auf überteuerte Buffetangebote zu verzichten. Beim Frühstück, das im „Schmidt’s Deli De Luxe“ übrigens direkt vor den Augen der Gäste frisch zubereitet wird, wird daher nur das berechnet, was auch verzehrt wird. Im „Brooklyn Beef Club“, der bereits seit seiner Eröffnung im April 2011 zu einem der angesagtesten Restaurants der Hauptstadt zählt, werden zudem neben den besten Steaks Berlins mehr als 150 hochwertige Whiskys angeboten.

Steajkrestaurant im The Dude Berlin

Steajkrestaurant im The Dude Berlin

Eine weitere Besonderheit sind die Mitarbeiter des „The Dude“: Alexander Schmidt-Vogel hat Menschen mit Character & Attitude gesucht, die nicht unbedingt aus der Hotellerie kommen. Die Geschäftsführerin Britta Bettendorf, genannt „Moneypenny!, kommt beispielsweise ebenfalls aus der Werbung und an der Rezeption arbeitet ein italienischer Romanautor. Im Nachtdienst kümmert sich ein 62-jähriger Brite um die Wünsche der Gäste und im Frühstücksrestaurant bedient eine kroatische Studentin. Eines haben jedoch haben alle Mitarbeiter gemeinsam: das Talent, sich aufrichtig und herzlich um andere Menschen zu kümmern und ihre Wünsche von den Augen abzulesen. 

Bei der Einrichtung seines Herrenhauses ist Alexander Schmidt-Vogel noch einmal auf eine Erinnerungsreise durch seine knapp 35-jährige Karriere gegangen, aufgrund derer er jahrzehntelang den gesamten Globus bereist hat. Auf jedem Kontinent, in jeder Stadt und natürlich in jedem Hotel hat er in dieser Zeit etwas entdeckt, das ihm entweder besonders gut, oder eben gar nicht gefallen hat. Und genau diese Erinnerungen hat der kreative Allrounder nun mit viel Sorgfalt und Detailverliebtheit im „The Dude“ wieder zum Leben erweckt.

Was auf den ersten Blick wie ein Sammelsurium verschiedenster Stilrichtungen wirkt, macht bei näherer Betrachtung den Charme und die Wertigkeit des Herrenhauses aus. So leuchten an der Rezeption kleine venezianische Lampen, die der Opernliebhaber Schmidt-Vogel vor vielen Jahren im Teatro la Fenice entdeckt hat – und die er nun kurzerhand von zwei alten italienischen Damen speziell für sein neues Domizil hat anfertigen lassen. Die massiven Zimmertüren werden mit Türgriffen aus Porzellan geöffnet und in der Minibar werden „Maxiflaschen“ angeboten – zum Einkaufspreis versteht sich. Im gesamten Haus befinden sich zudem exklusive Philippe Starck Vinylmöbel der italienischen Designfirma Kartell; immer im Kontrast zu Einrichtungsgegenständen aus anderen Epochen, wie beispielsweise Biedermeier-Schreibtischen und Lampen im Industrial Design auf den Zimmern oder den gemütlichen Lesesesseln und dem Gemälde des alten Fritz im Salon.

Whiskey-Bar im The Dude Berlin

Whiskey-Bar im The Dude Berlin

Schmidt-Vogel geht es darum, aus alten Designmustern auszubrechen, das Auge zu überraschen und den Betrachter damit zum Denken anzuregen. Darüber hinaus legt er besonders viel Wert auf Transparenz und Sauberkeit. Aus diesem Grund haben die Zimmer keine dunklen Ecken, sondern überzeugen mit einem offenen Ambiente und viel Licht: Statt klassischer Kleiderschränke hat er Industrierohre mit hochwertigen Kleiderbügeln ausgestattet, statt den üblichen Hotelbetten hat SchmidtVogel schwere Messingbetten aus Indien gewählt, die aufgrund ihrer Höhe im amerikanischen Stil den Blick auf den massiven Holzfußboden aus Thermoeiche freigeben.

Schmidt-Vogel weiß genau, was er will und freut sich darüber, mit dem „The Dude“ keine Kompromisse eingehen zu müssen: „ In diesem Haus finden Gäste all das, was ich mein Leben lang gesucht habe – und das ist weit entfernt von den üblichen Standards. Bei uns im »The Dude« wird jeder Mensch als Individuum wahrgenommen und in seiner Persönlichkeit geschätzt. Wir möchten den Geist unserer Gäste anregen, sie mit unserem ungewöhnlichen Design überraschen und sie gleichzeitig mit herzlichem Service und einer hervorragenden Küche verwöhnen. Das verlangt Character & Attitude – von uns selbst und von unseren Gästen.“

booking.com: Urteil: Hotel-Ranking gekauft?

(Berlin, 01. September 2011) Massig ärger bei booking.com: Das Hotelbuchungsportal soll Hotels gegen Zahlung von Provisionen bessere Positionen beim Ranking nach Gästebeliebtheit versprochen haben. Dies wurde nun in einem Urteil des Landgerichts Berlin deutlich. Die Wettbewerbszentrale hatte geklagt, da sie darin eine „grobe Täuschung“ sieht.

Auf Antrag der Wettbewerbszentrale hat das Landgericht Berlin mit Beschluss vom 25.08.2011, Az. 16 O 418/11 (nicht rechtskräftig) der niederländischen Betreibergesellschaft des Hotelbuchungsportals www.booking.com im Wege der einstweiligen Verfügung untersagt, in der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen dieses Buchungsportals Hotelbetriebe unter der Rubrik „Beliebtheit“ in absteigender Reihenfolge zu platzieren, wenn für die an dem Ranking teilnehmenden Hotels die Möglichkeit besteht, das Ranking durch eine höhere Provision an das Buchungsportal zu beeinflussen. Ferner wurde untersagt, Hotelbetrieben die Möglichkeit einer positiven Beeinflussung des Rankings durch Provisionserhöhung anzubieten.

Im deutschsprachigen Buchungsportal listet booking.com Hotels in der Standardeinstellung unter dem Titel „Beliebtheit“ auf. Gleichzeitig bietet booking.com in den dortigen Geschäftsbedingungen Hotelbetrieben die Möglichkeit, die Reihenfolge der Auflistung durch Zahlung einer höheren Provision an booking.com positiv zu beeinflussen.

Mit dem Beschluss folgte das LG Berlin der Auffassung der Wettbewerbszentrale, die in dieser Praxis eine grobe Täuschung des Publikums sah. „Bei einer Sortierung von Hotels unter dem Titel „Beliebtheit“ erwarten die Nutzer, dass diese Darstellung auf unabhängigen Gästebewertungen beruht“, so Rechtsanwalt Hans-Frieder Schönheit, Mitglied der Geschäftsführung der Wettbewerbszentrale. „Keinesfalls rechnet der Interessent damit, dass das Hotel die Möglichkeit hat, die Darstellung durch erhöhte Provisionszahlungen an booking.com zu beeinflussen“, so Schönheit weiter.

Bei diesem insoweit „erkauften“ Ranking erleiden ferner die Hotelbetriebe gravierende Wettbewerbsnachteile, die zwar in der Bewertung durch Kunden besser abschneiden, sich aber der Zahlung höherer Provisionen verweigern. Aus Sicht der Wettbewerbszentrale entwertet das beanstandete Verhalten von booking.com die Glaubwürdigkeit von Hotelbuchungsportalen, die gleichzeitig mit Kundenbewertungen werben, insgesamt.

Grand Hotel Heiligendamm: Tom Cudok ist neuer stellvertretender Direktor

(Heiligendamm, 31. August 2011) GM Henning Matthiesen bekommt Verstärkung: Neuer stellvertretender Direktor im Grand Hotel Heiligendamm ist Tom Cudok. Er ist für alle operativen Bereiche verantwortlich.

Tom Cudok

Tom Cudok

Der gebürtige Leipziger begann seine Karriere 1997 im Schweizerhof Forum Hotel in Hannover. Weitere Stationen folgten mit der Weltausstellung EXPO 2000, dem Hotel Esplanade Resort und Spa Bad Saarow, dem Grand Hotel Esplanade Berlin sowie im dem InterContinental Berlin. Dort wurde er bereits nach zwei Jahren zum Director of Food and Berverage ernannt und koordinierte bis zu 180 Mitarbeiter für vier gastronomische Einrichtungen sowie den Veranstaltungsbereich des Hotels. Besonders der Aufbau des überaus erfolgreichen Geschäftsfelds des Catering Unternehmens „Caterings Best“, welches Veranstaltungen bis zu 10.000 Gästen auf der ganzen Welt handeln kann, ist seiner Person zuzuschreiben.

GM Matthiesen trat erst zum 1. Juni die Nachfolge von Holger König an.