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DEHOGA-Umfrage: Hoteliers schaffen neue Jobs und investieren – Zwischenbilanz zur Mehrwertsteuersenkung

(Berlin, 30. März 2010) „Die Mehrwertsteuersenkung wirkt“, erklärte der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bundes-verband) am Dienstag in Berlin und verwies auf die ersten Ergebnisse seiner bundesweiten Befragung, an der sich bislang rund 2.800 Hoteliers beteiligten. Drei Monate nach Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes planen diese Hotels Investitionen in Höhe von insgesamt einer halben Milliarde Euro (507,0 Millionen Euro) für Neuanschaffungen, Modernisierungen und Umbauten. Darüber hinaus schafft die Hotellerie neue Jobs in konjunkturell schwierigen Zeiten. Mehr als jeder dritte Unternehmer stellt zusätzliche Mitarbeiter und Auszubildende ein. Zusammengerechnet ergeben sich daraus 2.675 neue Vollzeit- und Teilzeitstellen sowie 1.335 neue Ausbildungsplätze. Zehntausende aufgrund der Krise akut gefährdete Jobs konnten gesichert werden.


Ein beträchtlicher Teil der ersparten Mehrwertsteuer fließt laut der DEHOGA-Erhebung zudem in höhere Löhne und Qualifizierungen der Mitarbeiter. 24,7 Millionen Euro werden für Lohnsteigerungen verwandt, für 11,5 Millionen Euro werden Schulungsmaßnahmen durchgeführt. Neben einem noch attraktiveren Preis-Leistungs-Verhältnis können sich die Gäste über niedrigere Preise freuen. 33,6 Prozent der befragten Unternehmer haben ihre Zimmerpreise um durchschnittlich 6,5 Prozent gesenkt.

Mit großer Sorge verfolgt der Verband die Überlegungen einzelner Kommunen, „Kulturförderabgaben“, auch „Bettensteuer“ genannt, einzuführen. „Diese kommunalen Steuergesetzgebungen konterkarieren die Ziele des vom Bund und den Ländern beschlossenen Wachstumsbeschleunigungsgesetzes“, machte Ernst Fischer, Präsident des DEHOGA Bundesverbandes, deutlich. Ein vom DEHOGA und dem Hotelverband Deutschland (IHA) in Auftrag gegebenes juristisches Gutachten bestätige die Rechtsauffassung des DEHOGA, wonach die geplante Bettensteuer verfassungswidrig sei. Investitionen setzten verlässliche Rahmenbedingungen voraus.

„Die Branche indes hält Wort“, betonte Fischer. „Gäste, Mitarbeiter, Handwerker und Zulieferer – und letztlich auch der Staat – profitieren vom niedrigeren Mehrwertsteuersatz. Die Steuersenkung ist ein wichtiger Impuls für den heimischen Tourismus.“ Über die Investitionen der Hoteliers in Häuser und Mitarbeiter werde die Wettbewerbsfähigkeit der Hotels in Deutschland gestärkt.


Zudem sorge der reduzierte Mehrwertsteuersatz für die längst überfällige Steuergerechtigkeit in Europa. „In 21 von 27 EU-Mitgliedstaaten galten bereits seit vielen Jahren reduzierte Sätze für die Hotellerie, darunter bei allen touristischen Mitbewerbern“, berichtete Fischer.

Mit Blick auf die massive Benachteiligung der Hoteliers in Deutschland mit ihren europäischen Kollegen hatte die Bundesregierung zum 1. Januar 2010 den Mehrwertsteuersatz für Übernachtungen von 19 auf sieben Prozent gesenkt. Für Fischer hat die Politik mit ihrer Entscheidung auch die besondere volkswirtschaftliche Bedeutung der Hotellerie anerkannt: „Die Hoteliers verlagern ihre Betriebe nicht ins Ausland. Sie zahlen hier ihre Steuern und stehen fest zum Standort Deutschland“, so der DEHOGA-Präsident.

Vorläufiges Volumen auf der Basis von 2.791 Antworten:
Investitionen: 507,0 Millionen Euro
Lohnerhöhungen: 24,7 Millionen Euro
Verbesserung Betriebsergebnis: 14,5 Millionen Euro
Qualifikationsmaßnahmen: 11,5 Millionen Euro

Presseschau vom 29. März 2010: Hotel-Investitionswelle geht weiter

(Landsberg/Lech, 29. März 2010) Eindrucksvoller Katalog: Die Veröffentlichungen von Dehoga-Bundesverband und Hotelverband Deutschland (IHA) verdeutlichen eine breit angelegte Investitionswelle in der deutschen Hotellerie. Neben den 346 Neubauprojekten sind hunderte Renovierungs- oder Ausbauprojekte in Gange.

+++ THEMA DES TAGES +++

hotellerie.de: Mehrwertsteuersenkung schafft neue Jobs II: Allein 36 zusätzliche Arbeits- und 18 neue Ausbildungsplätze in zehn Häusern
Die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen zum 1. Januar 2010 verschafft den Hoteliers, Gasthof- und Pensionsbetreibern in Deutschland finanziellen Spielraum für Investitionen, Preisreduzierungen, bessere Mitarbeiterentlohnung, Qualifizierungsmaßnahmen und sorgt für mehr Arbeitsplätze in konjunkturell schwierigen Zeiten. Hierzu verweisen der DEHOGA Bundesverband und der Hotelverband Deutschland (IHA) exemplarisch auf zehn weitere aktuelle Aussagen von Unternehmern aus der Marken- wie aus der Privathotellerie zu konkreten betrieblichen Maßnahmen, die aufgrund der Senkung des Mehrwertsteuersatzes möglich wurden
http://www.hotellerie.de/home/newspage_5483_mn1.html

Lesen Sie dazu auch:
http://www.dehoga-bundesverband.de/presse/pressemitteilungen/mehrwertsteuersenkung-schafft-neue-jobs-a-zehn-hauser-bieten-35-zusatzliche-arbeits-und-15-neue-ausbildungsplatze-an-2010-03-05-563/
http://www.dehoga-bundesverband.de/presse/pressemitteilungen/mehrwertsteuersenkung-wirkt-viii-aktuelle-stimmen-aus-der-branche-2010-02-26-561/
http://www.dehoga-bundesverband.de/presse/pressemitteilungen/mehrwertsteuersenkung-wirkt-vii-aktuelle-stimmen-aus-der-branche-2010-02-24-560/
http://www.dehoga-bundesverband.de/presse/pressemitteilungen/mehrwertsteuersenkung-wirkt-vi-aktuelle-stimmen-aus-der-branche-2010-02-19-558/
http://www.dehoga-bundesverband.de/presse/pressemitteilungen/mehrwertsteuersenkung-wirkt-v-aktuelle-stimmen-aus-der-branche-2010-02-17-555/
http://www.dehoga-bundesverband.de/presse/pressemitteilungen/mehrwertsteuersenkung-wirkt-iv-aktuelle-stimmen-aus-der-branche-2010-02-12-375/
http://www.dehoga-bundesverband.de/presse/pressemitteilungen/mehrwertsteuersenkung-wirkt-iii-aktuelle-stimmen-aus-der-branche-2010-02-10-374/
http://www.dehoga-bundesverband.de/presse/pressemitteilungen/mehrwertsteuersenkung-wirkt-ii-hotels-investieren-steuerersparnis-2010-02-04-122/
http://www.dehoga-bundesverband.de/presse/pressemitteilungen/mehrwertsteuersenkung-wirkt-i-2010-02-01-67/

Die Hotellerie investiert in neue Jobs und massive Modernisierung (Foto: Cordula Giese/Dehoga)

Die Hotellerie investiert in neue Jobs und massive Modernisierung (Foto: Cordula Giese/Dehoga)

 
+++ WIRTSCHAFT +++

n-tv: Schwarz-gelbe Hotel-Ermäßigung – Kölner Bettensteuer ist reizvoll
Die Stadt Köln führt eine Bettensteuer ein, um Einnahmeverluste auszugleich, die auch durch die Mehrwertsteuersenkung im Wachstumsbeschleunigungsgesetzt zustande kommt. Andere Städte finden die Idee vorbildlich.
http://www.n-tv.de/politik/Koelner-Bettensteuer-ist-reizvoll-article794878.html

MDR: Hoteliers gegen “Bettensteuer”
Thüringens Hoteliers wehren sich gegen so genannte Bettensteuern der Kommunen. Eine solche Abgabe sei verfassungswidrig, sagte der Landeschef des Hotel- und Gaststättenverbands (THÜHOGA), Dirk Ellinger. Dies belege auch ein vom Verband in Auftrag gegebenes Gutachten. Danach gleiche sie der bundesgesetzlich geregelten Umsatzsteuer und dürfe in dieser Form von Kommunen gar nicht erhoben werden.
http://www.mdr.de/thueringen/7201026.html

Die Welt: Das Sacher macht sich fit für die Zukunft
Der aus Deutschland stammende Direktor bereitet das traditionsreiche Wiener Hotel behutsam auf die neue Fünfsterne-Konkurrenz vor
http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article6967679/Das-Sacher-macht-sich-fit-fuer-die-Zukunft.html

Die vollständige Presseschau lesen Sie bei TOP HOTEL:
http://www.tophotel.de/index.php?hotels-in-deutschland-investieren-weiter

Mehrwertsteuersenkung wirkt – Aktuelle Stimmen aus der Branche

(Berlin, 26. Februar 2010) Die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen zum 1. Januar 2010 verschafft den Hoteliers, Gasthof- und Pensionsbetreibern in Deutschland finanziellen Spielraum für Investitionen, Preisreduzierungen, bessere Mitarbeiterentlohnung, Qualifizierungsmaßnahmen und sorgt für mehr Arbeitsplätze in konjunkturell schwierigen Zeiten. Hierzu verweisen der Dehoga-Bundesverband und der Hotelverband Deutschland (IHA) exemplarisch auf weitere aktuelle Aussagen von Unternehmern aus der Marken- wie aus der Privathotellerie zu konkreten betrieblichen Maßnahmen, die aufgrund der Senkung des Mehrwertsteuersatzes möglich wurden:
Best Western Palatin Kongresshotel, Wiesloch (Baden-Württemberg)
Die Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes ermöglicht es dem Best Western Palatin Kongresshotel in Wiesloch, drei neue Vollzeitkräfte einzustellen und 13 zusätzliche Ausbildungsstellen anzubieten. 20.000 Euro fließen in Lohnerhöhungen, für jeden Mitarbeiter wird es Weiterbildungen geben. Dafür werden 10.000 Euro bereitgestellt. Darüber hinaus investiert das Haus in neue Teppichböden, in eine neue Technikausstattung im Kongressbereich sowie eine neue Schließanlage. Kostenpunkt: circa 500.000 Euro. Die Gäste können sich über um fünf Prozent gesunkene Preisen und attraktive Kultur-Packages freuen.
http://www.palatin.bestwestern.de

Ringhotel Teutoburger Wald, Tecklenburg (Nordrhein-Westfalen)
Für eine neue Teilzeitkraft und zwei zusätzliche Ausbildungsplätze wird im Ringhotel Teutoburger Wald in Tecklenburg die Steuerersparnis verwendet. Die Mitarbeiter profitieren von 40.000 Euro, die in eine höhere Entlohnung fließen. 15.000 Euro werden für Qualifizierungsmaßnahmen verwendet. In die Renovierung von sieben Zimmern, den Bau einer Betriebsleiterwohnung und eine bessere Ausstattung des Hotels investiert das  Hotel zudem über eine halbe Million Euro.
http://www.ringhotel-teutoburger-wald.de

Romantik Hotel Linslerhof, Überherrn (Saarland)
Das Romantik Hotel Linslerhof in Überherrn verwendet die reduzierte Mehrwertsteuer, um eine neue Vollzeit- und eine Teilzeitstelle sowie zwei zusätzliche Ausbildungsplätze zu schaffen In die Erneuerung der Teppiche, die Renovierung der Zimmer und in eine neue Fernsehanlage fließen 31.000 Euro. Die durchschnittlichen Zimmerpreise konnten um acht Prozent gesenkt werden.
http://www.linslerhof.de

relaxa hotel Harz-Wald Braunlage, Braunlage (Niedersachsen)
Das relaxa hotel Harz-Wald in Braunlage konnte durch die reduzierte Mehrwertsteuer eine neue Vollzeit- und zwei neue Teilzeitkräfte einstellen. Zudem wurden drei zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen. In die Qualifizierung der Mitarbeiter fließen 9.000 Euro, in den Umbau des Schwimmbades und der Sauna sowie in neue Teppiche in den Tagungsräumen und den öffentlichen Bereichen 60.000 bis 90.000 Euro. Darüber hinaus werden sämtliche Firmenverträge neu verhandelt und Gutscheine an Stammkunden vergeben.
http://www.relexa-hotels.de

Familotel Beim Simmerl, Sankt Englmar (Bayern)
Für zwei zusätzliche Vollzeit- und einen Teilzeitangestellten verwendet das Familotel Beim Simmerl in Sankt Englmar die reduzierte Mehrwertsteuer. Auch ein neuer Ausbildungsplatz konnte jetzt eingerichtet werden. Die Mitarbeiter profitieren von einer höheren Entlohnung, für die jährlich 30.000 Euro extra vorgesehen sind. Für 20.000 Euro werden Qualifizierungsmaßnahmen durchgeführt. In die Renovierung von Zimmern, einen neuen Babybetreuungsraum und den Ausbau des Restaurants investiert das Hotel 75.000 Euro.
http://www.simmerl-hotel.de

Landhotel-Ferienhof Schneider, Naumburg (Hessen)
Zwei weitere Vollzeit- und zwei Teilzeitstellen konnte das Landhotel-Ferienhof Schneider in Naumburg durch die Reduzierung der Mehrwertsteuer schaffen. Die Spielräume bei der Mehrwertsteuersenkung nutzt das Haus zudem für Investitionen und setzt 30.000 Euro für die Renovierung und für die Erneuerung der technischen Ausstattung ein.
http://www.landhotel-schneider.homepage.t-online.de

Dorint Charlottenhof Halle, Halle (Sachsen-Anhalt)
Das Dorint Charlottenhof in Halle an der Saale nutzt die reduzierte Mehrwertsteuer, um das Mitarbeiterteam aufzustocken. So konnten vier neue Vollzeitstellen und drei Ausbildungsplätze geschaffen werden. In die Erneuerung und Ausstattung der Veranstaltungsetage, in eine neue Topf- und Geschirrspüle sowie zwei zusätzliche Computerarbeitsplätze werden 80.000 Euro investiert. Zudem konnten die Preise um vier Prozent gesenkt werden.
http://www.dorint.com

Panoramahotel Lohme, Lohme (Mecklenburg Vorpommern)
Das Panoramahotel in Lohme nutzt die Entlastung bei der Mehrwertsteuer, um eine neue Vollzeitstelle und zwei weitere Ausbildungsplätze auszuschreiben. Die Mitarbeiter profitieren von 3.000 Euro, die für Qualifikationsmaßnahmen ausgegeben werden. 170.000 Euro fließen in Investitionen. Es werden sieben Zimmer, ein Appartement und der Eingangsbereich renoviert, die Außenanlagen in Stand gesetzt sowie drei Blockheizkraftwerke gebaut.
http://www.lohme.com

Landgasthof Güby, Güby (Schleswig Holstein)
Eine neue Teilzeitstelle und einen zusätzlichen Ausbildungsplatz schafft der Landgasthof Güby an der Schlei. Für Qualifizierungsmaßnahmen der Mitarbeiter werden 2.000 Euro verwendet. In die Modernisierung der Bäder in sieben Zimmern fließen 35.000 Euro. Der Landgasthof bietet darüber hinaus diverse Rabattaktionen an.
http://www.hotel-schlei.de

Steigenberger Hotel Treudelberg (Hamburg)
Drei zusätzliche Vollzeitkräfte stellt das Steigenberger Hotel Treudelberg ein. Für Qualifizierungsangebote stehen 20.000 Euro bereit. In die Renovierung des Hauses fließen 60.000 Euro. An diverse Kunden wird die Ersparnis der Mehrwertsteuer zudem direkt weitergegeben.
http://www.treudelberg.com

Hotelmarkt Deutschland – Größter Investitionsguide

(Berlin, 19. Februar 2010) Investitionen in Millionenhöhe und jede Menge neue Arbeitsplätze: Die Hotellerie in Deutschland investiert kräftig. Einen umfassenden Überblick über die Ausbaupläne liefern die fortlaufenden Berichte des Dehoga-Bundesverbandes unter der Überschrift „Die Mehrwertsteuersenkung wirkt“. Unter www.dehoga.de sind die Statements namhafter Hotels abrufbar. Die Nennung der Bau- und Modernisierungsvorhaben inklusive Link zur Hotel-Homepage und Ansprechpartner ist wie ein kostenfreier Investitionsguide.

Dehoga Pressemitteilungen: Die Mehrwertsteuersenkung wirkt:
http://www.dehoga-bundesverband.de/home/pressemitteilungen_0_923_1017.html

Mehrwertsteuersenkung wirkt – Aktuelle Stimmen aus der Branche

(Berlin, 19. Februar 2010) Die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen zum 1. Januar 2010 verschafft den Hoteliers, Gasthof- und Pensionsbetreibern in Deutschland finanziellen Spielraum für Investitionen, Preisreduzierungen, bessere Mitarbeiterentlohnung, Qualifizierungsmaßnahmen und sorgt für mehr Arbeitsplätze in konjunkturell schwierigen Zeiten. Hierzu verweisen der Dehoga-Bundesverband und der Hotelverband Deutschland (IHA) exemplarisch auf weitere aktuelle Aussagen von Unternehmern aus der Marken- wie aus der Privathotellerie zu konkreten betrieblichen Maßnahmen, die aufgrund der Senkung des Mehrwertsteuersatzes möglich wurden:

hotel friends Mittelrhein, Bendorf (Rheinland-Pfalz)
Das hotel friends Mittelrhein in Bendorf hat drei Vollzeitstellen, drei Teilzeitstellen und drei neue Ausbildungsplätze ausgeschrieben. Die Mehrwertsteuersenkung ermöglicht zudem die Erweiterung der Kapazitäten. Dafür werden 150.000 Euro aufgewandt. 5.000 Euro fließen in höhere Gehälter und 5.000 Euro in Qualifizierungsmaßnahmen. Darüber hinaus gibt es jede Menge Aktionsangebote.
http://www.hotel-friends-koblenz.de.

Waldparkhotel Gohrisch, Gohrisch (Sachsen)
Das Waldparkhotel Gohrisch in Sachsen nutzt die finanziellen Spielräume aus der Mehrwertsteuersenkung zur Einstellung von zwei Vollzeitmitarbeitern und einer oder einem Auszubildenden. 45.000 Euro werden für Neuanschaffungen wie neue Teppiche und Gardinen sowie für Renovierungsmaßnahmen und Erweiterungen verwendet – dringend benötigte Investitionen für die aufgrund des hohen Kostendrucks bisher kein Geld da war.
http://www.waldparkhotel.de.

Hotel Birke, Ringhotel Kiel (Schleswig-Holstein)
Drei neue Teilzeitkräfte kann das Hotel Birke/Ringhotel Kiel einstellen. Der Investitionsplan, der erst durch die Absenkung der Mehrwertsteuer so möglich wurde, sieht bis 2013 Investitionen in Höhe von einer Million Euro vor. So steht unter anderem die Modernisierung von 50 Altbauzimmern auf dem Programm ebenso wie die Optimierung des Energiehaushalts. 40.000 Euro kommen über Lohnerhöhungen direkt den Mitarbeitern zugute, für 20.000 Euro werden Qualifizierungen durchgeführt. Die Preise werden um vier bis zehn Prozent gesenkt.
http://www.hotel-birke.de.

 
Quality Hotel Ambassador, Hamburg (Hamburg)
Eine zusätzliche Vollzeit, eine neue Teilzeitstelle und zwei neue Ausbildungsplätze hat das Quality Hotel Ambassador in Hamburg ausgeschrieben. Für Energiesparlampen, neue Möbel, Türschließanlagen und die Renovierung des Schwimmbades werden 87.600 Euro aufgewandt. 8.000 Euro nutzt das Hotel für Qualifizierungsmaßnahmen. Die Preise wurden um vier bis sechs Prozent gesenkt.
http://www.ambassador-hamburg.de.

Villa Ludwigsburg, Kühlungsborn (Mecklenburg-Vorpommern)
In der Villa Ludwigsburg in Kühlungsborn konnte das Mitarbeiterteam um eine zusätzliche Vollzeitkraft aufgestockt werden. 15.000 Euro werden für die Modernisierung der Energieversorgung genutzt. Für Frühbucher wird ein Preisnachlass von zehn Prozent gewährt.
http://www.villa-ludwigsburg.de.

 
SportSchloss Velen, Velen (Nordrhein-Westfalen)
Das SportSchloss Velen in Nordrhein-Westfalen hat drei neue Ausbildungsplätze geschaffen. Für die Mitarbeiter sind Qualifizierungsmaßnahmen für 10.000 Euro geplant. Die Senkung der Mehrwertsteuer nutzt der Betrieb zudem für Investitionen in Höhe von 150.000 Euro. So werden die öffentlichen Bereiche, die Suiten und das Schwimmbad renoviert und saniert, ferner soll ein Degustationskeller entstehen. Für die Gäste offeriert das Hotel Aktionsangebote mit bis zu zehn Prozent niedrigeren Preisen oder Upgradings.
http://www.sportschlossvelen.de.

angelo Designhotel Munich, München (Bayern)
Insgesamt fünf neue Stellen hat das angelo Designhotel geschaffen. In dem Münchener Hotel werden zwei neue Vollzeit- und zwei neue Teilzeitkräfte eingestellt, zudem bietet das Hotel einen zusätzlichen Ausbildungsplatz. Die Entlastungen bei der Mehrwertsteuer fließen zudem in Investitionen zur Ausstattung der Tagungsräume; die Küche wird erweitert und Mobiliar ausgetauscht. Dafür ist eine Summe von 60.000 Euro angesetzt. Die Mitarbeiter können sich über Lohnsteigerungen in Höhe von zusammen 16.000 Euro freuen, 10.000 Euro sind für Qualifizierungsmaßnahmen geplant. Außerdem wurden die Preise um vier Prozent gesenkt.
http://www.angelo-munich.com.

Hotel Prinz Heinrich, Werder (Brandenburg)
Im Hotel Prinz Heinrich in Werder profitieren ebenfalls die Mitarbeiter von der Mehrwertsteuersenkung. 4.000 Euro werden für eine höhere Entlohnung verwendet. Zudem fanden zwei Teilzeitkräfte eine Anstellung. 10.000 Euro investiert das Hotel Prinz Heinrich in die Zimmergestaltung sowie in Renovierungsmaßnahmen. Die Preise wurden um fünf Prozent gesenkt und es werden Rabatte bei mehreren Übernachtungen gewährt.
http://www.hotelprinzheinrich.de.

Romantik Hotel Bösehof, Bad Bederkesa (Niedersachsen)
Zum 1. Februar konnte im Romantik Hotel Bösehof in Bad Bederkesa aufgrund der Mehrwertsteuersenkung eine neue Auszubildende im Beruf Hotelfachfrau eingestellt werden. Zudem ist es dem Hotel möglich geworden, eine Vollzeit- und eine Teilzeitkraft zusätzlich zu beschäftigen. 120.000 Euro fließen in den Einbau einer Massage- und Wellnessabteilung und in die Entlohnung von zwei weiteren neuen Mitarbeitern in diesem Bereich. 2.500 Euro werden für Qualifizierungsmaßnahmen der Mitarbeiter verwendet.
http://www.boesehof.de.

 
Ringhotel “Schloss Tangermünde”, Tangermünde (Sachsen-Anhalt)
Das Ringhotel Schloss Tangermünde stellt fünf neue Vollzeitmitarbeiter ein. 20.000 Euro fließen in Lohnerhöhungen, für 3.000 Euro werden Qualifikationsmaßnahmen durchgeführt. Zwei Millionen Euro investiert das Haus in das Tagungszentrum und den Wellnessbereich.
http://schlosshotel.busse-tgm.de.

Presseschau vom 17. Februar 2010 – Mehrwertsteuersenkung wirkt: Immer mehr Hotel senken die Preise und investieren kräftig

(Landsberg/Lech, 17. Februar 2010) Eine großartige Leistung: In ganz Deutschland senken Hoteliers die Zimmerraten und investieren kräftig. Bereits zum fünften Mal berichten Dehoga-Bundesverband und IHA von zahlreichen Hotelbetrieben, bei denen die Mehrwertsteuersenkung einen neuen Leistungsschub ausgelöst hat. Die hervorragende Pressearbeit der Branchenverbände macht damit deutlich, dass die als Klientelpolitik abgewertete Steuersenkung allen zugute kommt – den Gästen durch sinkende Preise und den Zulieferer und Ausstattern durch Millioneninvestitionen. Nun muss die deutsche Hotellerie in einer Linie stehen, die Investitionszusagen umsetzen und dann – mit Nachdruck – auch die überfällige Mehrwertsteuersenkung für die Gastronomie einfordern.


+++ WIRTSCHAFT +++

Dehoga/IHA: Die Mehrwertsteuersenkung wirkt!
Die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen zum 1. Januar 2010 verschafft den Hoteliers, Gasthof- und Pensionsbetreibern in Deutschland finanziellen Spielraum für Investitionen, Preisreduzierungen, bessere Mitarbeiterentlohnung, Qualifizierungsmaßnahmen und sorgt für mehr Arbeitsplätze in konjunkturell schwierigen Zeiten. Hierzu verweisen der DEHOGA Bundesverband und der Hotelverband Deutschland (IHA) exemplarisch auf aktuelle Aussagen von Unternehmern aus der Marken- wie aus der Privathotellerie zu konkreten betrieblichen Maßnahmen, die aufgrund der Senkung des Mehrwertsteuersatzes möglich wurden.
http://hottelling.wordpress.com/2010/02/17/mehrwertsteuersenkung-wirkt-aktuelle-stimmen-aus-der-branche-3/

AFP: Gastgewerbe setzt im Krisenjahr 2009 rund sechs Prozent weniger um
Die Geschäfte der Hotels und Restaurants in Deutschland sind im vergangenen Jahr schlecht gelaufen. Der Umsatz des Gastgewerbes ging preisbereinigt um 6,1 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte.
http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5j59xseJxa0YnPKhuYYoX13A4EgKw

Die Welt: Wieder mehr Hotels mit Geschäften zufrieden
Die Düsseldorfer Hotelbranche blickt optimistischer in die Zukunft. “Das für die Hotellerie wenig erfreuliche Jahr 2009 liegt hinter uns – jetzt wird es wieder leicht aufwärts gehen”, sagte der Vorsitzende des IHK-Tourismusausschusses, Alarik Graf Wachtmeister. Laut IHK-Branchenbarometer für den Bezirk Düsseldorf hätten die Wirtschaftskrise und ein schwaches Messejahr auch im zweiten Halbjahr 2009 für Unzufriedenheit gesorgt.
http://www.welt.de/die-welt/regionales/article6429083/Wieder-mehr-Hotels-mit-Geschaeften-zufrieden.html

Die vollständige Presseschau lesen Sie bei TOP HOTEL:
http://www.tophotel.de/index.php?mehrwertsteuer-senkung-wirkt-hotels-senken-preise

Mehrwertsteuersenkung wirkt – Aktuelle Stimmen aus der Branche

(Berlin, 12. Februar 2010) Die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen zum 1. Januar 2010 verschafft den Hoteliers, Gasthof- und Pensionsbetreibern in Deutschland finanziellen Spielraum für Investitionen, Preisreduzierungen, bessere Mitarbeiterentlohnung, Qualifizierungsmaßnahmen und sorgt für mehr Arbeitsplätze in konjunkturell schwierigen Zeiten. Hierzu verweisen der Dehoga-Bundesverband und der Hotelverband Deutschland (IHA) exemplarisch auf aktuelle Aussagen von Unternehmern aus der Marken- wie aus der Privathotellerie zu konkreten betrieblichen Maßnahmen, die aufgrund der Senkung des Mehrwertsteuersatzes möglich wurden:

 
NH Hoteles
Die Hotelkette NH Hoteles hat für 2010 ein Investitionsvolumen von insgesamt rund 13 Millionen Euro geplant. Die hohe Summe trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten ist der Senkung der Mehrwertsteuer zu verdanken. Rund 2,3 Millionen Euro werden in die haustechnischen Anlagen fließen, um den im Sommer 2008 vorgestellten Umweltplan- und Nachhaltigkeitsplan umzusetzen. Dieser Umweltplan sieht vor, die Kohlendioxid-Emissionen, die Müllerzeugung sowie den Wasser- und Energieverbrauch innerhalb des Unternehmens bis 2012 um 20 Prozent zu reduzieren. Schwerpunkte des Plans sind Energieeffizienz, Ökodesign und Abfallwirtschaft. Darüber hinaus werden rund fünf Millionen Euro für Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen aufgewandt.
http://www.nh-hotels.com.

Parkhotel Pforzheim, Pforzheim (Baden-Württemberg)
Die Senkung der Mehrwertsteuer ermöglicht es dem Parkhotel Pforzheim für 70.000 Euro Malerarbeiten im gesamten Haus durchzuführen, 86.000 Euro fließen in Neuanschaffungen wie Matratzen, Möbel und Bezüge, für 58.000 Euro sind Umbaumaßnahmen bei den Aufzügen und in der Küche geplant. 20.000 Euro werden darüber hinaus für eine höhere Mitarbeiterentlohnung bereitgestellt, 10.000 Euro für Qualifizierungsmaßnahmen. Außerdem schafft das Hotel drei zusätzliche Vollzeit- und drei Teilzeitstellen sowie fünf neue Ausbildungsplätze. Die Gäste profitieren neben einem noch besseren Produkt von Aktionsangeboten, Gutscheinen und Kennenlernrabatten.
http://www.parkhotel-pforzheim.com.

Best Western Premier Hotel Rebstock, Würzburg (Bayern)
Das Best Western Premier Hotel Rebstock in Würzburg nutzt die Mehrwertsteuersenkung für die ökologische Gebäude- und Klimatisierungssanierung. In den nächsten fünf Jahren werden dafür 60.000 Euro aufgewandt, 35.000 Euro fließen in die Mitarbeiterentlohnung, für 10.000 Euro sind Qualifizierungsmaßnahmen möglich. Für Firmenkunden wurden die Preise um fünf Prozent gesenkt.
http://www.rebstock.com.

Pension Peters, Berlin (Berlin)
Die Pension Peters in Berlin investiert in die Verschönerung ihrer Gästezimmer. Für 22.000 Euro werden neue Möbel, Teppiche und Vorhänge angeschafft. Außerdem kann eine Teilzeitkraft zusätzlich eingestellt und eine neue Ausbildungsstelle geschaffen werden.
http://www.pension-peters-berlin.de.

Nippon Hotel Hamburg (Hamburg)
Die Senkung der Mehrwertsteuer nutzt auch das Nippon Hotel in Hamburg für Investitionen in Haus und Mitarbeiter. Für 150.000 Euro werden die Gästezimmer und -bäder renoviert und neues Mobiliar und Technik gekauft. 10.000 fließen in eine höhere Mitarbeiterentlohnung. Es konnten eine Vollzeit- und Teilzeitstelle eingerichtet werden, außerdem bietet das Hotel zwei zusätzliche Ausbildungsplätze an.
http://www.nipponhotel.de.

Romantik Hotel Arminius, Bad Salzuflen (Nordrhein-Westfalen)
Für die Renovierung seiner Zimmer und eine technische Aufrüstung, für höhere Mitarbeiterentlohnung und für die Schaffung neuer Arbeits- und Ausbildungsplätze nutzt das Romantik Hotel Arminius in Bad Salzuflen die finanziellen Spielräume, die sich aus der Senkung der Mehrwertsteuer ergeben. 20.000 Euro fließen in Investitionen, 24.000 Euro in Lohnzuschläge und 12.000 Euro in Qualifizierungsmaßnahmen. Das Hotel bietet zwei zusätzliche Vollzeitstellen, zwei Teilzeitstellen und zwei neue Ausbildungsplätze an. Die Zimmerpreise wurden um sechs Prozent gesenkt.
http://www.hotelarminius.de.

Akzent Hotel Sauerbrey, Osterode (Niedersachsen)
In eine moderne Wärmeisolierung im Festsaal sowie in die Renovierung der Hotelzimmer und Neuanschaffung von Matratzen investiert das Akzent Hotel Sauerbrey in Osterode die Entlastungen aus der Mehrwertsteuersenkung. Kostenpunkt: 45.000 Euro. Für die Mitarbeiterentlohnung werden 5.000 Euro bereitgestellt, für 2.500 Euro sind Qualifizierungsmaßnahmen geplant. Für die Gäste gibt es spezielle Winterangebote. Außerdem sind zwei zusätzliche Ausbildungsstellen geschaffen worden.
http://www.hotel-sauerbrey.de.

Alpengasthof Ohlstadt, Ohlstadt (Bayern)
Auch der Alpengasthof Ohlstadt investiert in eine verbesserte Ökobilanz. In Energiesparfenster und -Balkontüren sowie in eine neue Tiefkühlzeile fließen 34.000 Euro. 10.000 Euro kommen den Mitarbeitern in Form von Lohnerhöhungen zu Gute. Die Gäste können sich über spezielle Wochenangebote freuen. Ohne die Senkung der Mehrwertsteuer wären auch zwei Neueinstellungen nicht möglich gewesen.
http://alpengasthof-ohlstadt.de.

Hotel am Berg, Spremberg (Brandenburg)
20.000 fließen im Hotel am Berg in Neuanschaffungen und Renovierungsarbeiten im Hotel- und Restaurantbereich. In Höhe von 5.000 Euro sind Lohnsteigerungen für die Mitarbeiter geplant, zudem kann eine zusätzliche Teilzeitkraft eingestellt werden.
http://www.hotel-am-berg-spremberg.de.

Hotel Hochwiesmühle, Bexbach (Saarland)
Eine komplette Restauranterneuerung ist im Hotel Hochwiesmühle vorgesehen. 200.000 Euro kommen dem Handwerk und der Zulieferindustrie zu Gute. Die Mitarbeiter profitieren von Lohnerhöhungen von insgesamt 20.000 Euro, 10.000 Euro werden für Qualifizierungsmaßnahmen aufgewandt. Die Mehrwertsteuersenkung sorgt im Hotel Hochwiesmühle für neue Arbeits- und Ausbildungsplätze. Ausgeschrieben wurden zwei zusätzliche Vollzeitstellen, vier Teilzeitstellen und zwei Ausbildungsstellen. Die Gäste können sich über um fünf Prozent gesunkene Preise freuen.
http://www.hochwiesmuehle.de.

Presseschau vom 10. Februar 2010: Mehrwertsteuersenkung wirkt – Hotels senken Preise, investieren und schulen kräftig

(Landsberg/Lech, 10. Februar 2010) Die PR-Kampagne wirkt: Immer mehr Hotels gehen in die Öffentlichkeit und berichten von ihrem Aktionsprogramm. Die Mehrwertsteuersenkung hat landesweit Investitionen und Renovierungen und Ausbauten ausgelöst. Zimmerpreise werden, wo noch machbar, leicht gesenkt. Und auch in die Servicequalität wird durch mehr Schulungen kräftig investiert.

Die Mehrwertsteuersenkung wirkt: Deutschlands Hotellerie investiert kräftig

Die Mehrwertsteuersenkung wirkt: Deutschlands Hotellerie investiert kräftig

+++ WIRTSCHAFT +++

hottelling: Mehrwertsteuersenkung wirkt – Aktuelle Stimmen aus der Branche
Die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen zum 1. Januar 2010 verschafft den Hoteliers, Gasthof- und Pensionsbetreibern in Deutschland finanziellen Spielraum für Investitionen, Preisreduzierungen, bessere Mitarbeiterentlohnung, Qualifizierungsmaßnahmen und sorgt für mehr Arbeitsplätze in konjunkturell schwierigen Zeiten. Hierzu verweisen der DEHOGA Bundesverband und der Hotelverband Deutschland (IHA) exemplarisch auf aktuelle Aussagen von Unternehmern zu konkreten betrieblichen Maßnahmen, die aufgrund der Senkung des Mehrwertsteuersatzes möglich wurden.
http://hottelling.wordpress.com/2010/02/10/mehrwertsteuersenkung-wirkt-aktuelle-stimmen-aus-der-branche/

Süddeutsche Zeitung: München – Grüne wollen Kulturtaxe einführen
Die Rathaus-Grünen wollen die Münchner Hoteliers oder deren Gäste zur Kasse bitten. In einem Antrag an OB Christian Ude fordern sie die Einführung einer Kulturtaxe und versprechen sich davon bis zu 20 Millionen Euro an Einnahmen für die Kulturförderung.
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/928618

Handelsblatt: Hoffen auf Schäuble – Großer Wurf bei der Mehrwertsteuer gefragt
Kaum hat sich der Streit über eine Steuerermäßigung für Hotels gelegt, wird der Ruf nach einer Reform der Mehrwertsteuer laut. Finanzexperten von Union und FDP setzen darauf, dass Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) eine Initiative anschiebt, die den Paragrafendschungel lichten soll. Wie ein solcher großer Reformschritt aussehen könnte, dazu schweigen sich die Koalitionäre bislang aus.
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/hoffen-auf-schaeuble-grosser-wurf-bei-der-mehrwertsteuer-gefragt;2526586

Deutscher Bundestag: Koalitionsfraktionen lehnen höheren Mehrwertsteuersatz für Hotels ab
Der Finanzausschuss hat eine Wiedereinführung des bis Ende 2009 geltenden Umsatzsteuersatzes von 19 Prozent für Übernachtungsleistungen von Hotelbetrieben abgelehnt. Mit den Stimmen von CDU/CSU-Fraktion und FDP-Fraktion wurde ein entsprechender Gesetzentwurf der SPD-Fraktion (17/520), in dem die Aufhebung des ermäßigten Steuersatzes von 7 Prozent vorgesehen war, zurückgewiesen. Für den Entwurf votierten neben der SPD-Fraktion auch die Linksfraktion und die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Ebenfalls abgelehnt wurde ein Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/447), mit dem die Bundesregierung aufgefordert werden sollte, den vollen Steuersatz von 19 Prozent wieder einzuführen, ”um die ungerechtfertigte Begünstigung des Hotelgewerbes bei der Umsatzbesteuerung von Übernachtungsdienstleistungen zu beenden“.
http://www.bundestag.de/presse/hib/2010_02/2010_034/01.html 

Die vollständige Presseschau lesen Sie bei TOP HOTEL:
http://www.tophotel.de/index.php?immer-mehr-hotels-berichten-von-steigenden-investi

Ausser Haus Markt – Zahl des Monats Januar 2010: Deutsche Hotels investieren 9,5 Milliarden Euro

Deutsche Hoteliers investieren kräftig in Neubauten, Modernisierungen und Anbauten – insgesamt über 9,5 Milliarden Euro (Foto: Platzl Hotel München)
Deutsche Hoteliers investieren kräftig in Neubauten, Modernisierungen und Anbauten – insgesamt über 9,5 Milliarden Euro (Foto: Platzl Hotel München)

452 Hotelbau-Projekte mit über 70.000 Zimmern werden derzeit in Deutschland voran getrieben, davon 335 Neubauten. Insgesamt werden über 9,5 Milliarden Euro investiert. Im Durchschnitt kostet jedes neu errichtete Hotel etwa 25,4 Millionen Euro. Die meisten Hotelprojekte sind in Bayern (65) und Baden-Württemberg (59) zu finden. Über die Hälfte der Projekte sind im Luxussegment (fünf Sterne) angesiedelt.

(Quelle: CHD Expert Deutschland – Studie “HOTEL UPGRADE 2010”)

Mehrwertsteuersenkung macht Weg frei für Hotel-Investitionen

Studie von CHD Expert: Hotels setzen Renovierungsvorhaben größtenteils um

Hamburg, 18. Dezember 2009
Jedes vierte Hotel will in die Gästezimmer investieren. Die meisten Renovierungspläne (60% der Beherbergungsbetriebe) sehen Budgets von rund 100.000 Euro vor. Jeder zehnte Betrieb investiert sogar eine Millionensumme. Dies ist Ergebnis der Studie „Hotel Upgrade 2009/2010“ von CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg. Das internationale, auf den Außer-Haus-Markt spezialisierte Marktforschungsinstitut hat seine im Frühjahr erstmals vorgestellte Studie vor kurzem aktualisiert.

„Die Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen setzt einen Investitionsschub in Gang“, prognostiziert Rolf W. Schmidt. Geschäftsführender Gesellschafter der CHD Expert (Deutschland) GmbH. Ab 1. Januar 2010 beträgt die Umsatzsteuer für Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben statt bisher 19 nur noch sieben Prozent. Frühstück und andere Leistungen rund um die Nächtigung sind davon ausgeschlossen und werden weiterhin mit 19 Prozent besteuert. Das Vorhaben war Ende Oktober im Koalitionsvertrag von Union und FDP angekündigt worden und wurde nun – nach klarer Mehrheit im Bundestag – mit knappem Stimmenvorsprung der unionsgeführten Bundesländer im Bundesrat beschlossen.

Moderne Hotelzimmer stehen im Fokus der Renovierungspläne der Hotellerie

Moderne Hotelzimmer stehen im Fokus der Renovierungspläne der Hotellerie

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie „Hotel Upgrade 2009/2010“ im Überblick:

  • Von 2008 auf 2009 haben knapp 75 Prozent der Hotelbetriebe ihre Investitionsvorhaben auch vollständig umgesetzt. Weitere acht Prozent haben dies zumindest teilweise geschafft und wiederum acht Prozent haben ihre Planung in das Jahr 2009 verlegt. Bei den Markenhotels ist dafür der Anteil derjenigen, die ihre komplette Planung auf Eis gelegt haben mit 18 Prozent% überdurchschnittlich hoch.·
  • Jeder vierte Betrieb will 2009 in die Modernisierung seiner Gästezimmer investieren. Dieser Wert ändert sich nicht nennenswert bei Einzelbetrachtung von Hotelgröße, Kategorie oder Betreiberart.
  • Immerhin 13 Prozent wollen alle Zimmereinheiten renovieren. Die Mehrheit (57%) beschränkt sich jedoch auf maximal 25% des Bestandes.
  • Gut acht Prozent investieren in neue oder zusätzliche Küchengeräte. Favorit (55%) ist dabei die Modernisierung des Herdes. Einen neuen Heißluftdämpfer wollen nur 35 Prozent der befragten Hoteliers.
  • Ebenfalls knapp unter zehn Prozent wollen den Restaurantbereich überholen. Im Vordergrund stehen dabei neue Tische und/oder Stühle. Porzellan und Besteck sind von geringerer Wichtigkeit. Luxusinvestitionen in Weinklimaschränke oder Humidore werden nur von einer sehr geringen Minderheit angestrebt.
  • Mittlerweile verfügen 80 Prozent der Hotels über Tagungs- oder Konferenzräumlichkeiten. Von diesen planen acht Prozent die Investition in neue Tagungstechnik bzw. Möbel. In Gäste-Technologie wie WLAN oder Hotel-TV wollen sogar 15 Prozent aller Hotels investieren.
  • Jeder vierte Betrieb bietet einen Wellnessbereich an und sogar 32 Prozent einen Fitnessbereich. Der Investitionswille ist daher bei den Hotels ohne eine solche Ausstattung mit sechs Prozent eher gering.
  • Für das Gesamtjahr 2009 wollen 60 Prozent nicht mehr als 100.000 Eur in die Modernisierung stecken. Knapp zehn Prozent machen jedoch auch nicht vor der Millionengrenze halt.

Über „Hotel Upgrade 2009“
Für die Aktualisierung der im März aufgelegten Studie wurden im September 350 Drei-, Vier- und Fünf-Sterne-Hotels in Deutschland befragt. Die Untersuchung erfolgt jährlich. Ein Auszug der Ergebnisse ist den ausgewählten Fachmedien und der Webseite www.chd-expert.de zu entnehmen. Die Gesamtausgabe der Studie „Hotel Upgrade 2009 – Modernisierungsvorhaben der Drei-, Vier- und Fünf-Sterne-Hotellerie in Deutschland“ (390 Euro) ist zu bestellen bei: CHD Expert (Deutschland), Tel. (04263) 301 300, centrale @ chd-expert.de.

Hotels vertrauen auf Investitionen

Mehrwertsteuersenkung beschleunigt Innovationsschub – Fokus auf Modernisierung der Gästezimmer

Hamburg, 27. Oktober 2009
Neue Kraft für Investitionen: Die kürzlich beschlossene Steuerentlastung für Hotels sorgt für einen Modernisierungsschub vor allem bei Gästezimmern. Die Mehrheit der Beherbergungsbetriebe, die auch mitten in der Wirtschaftskrise Investitionen konkret einplanen, wollen ihre Gästezimmer aufwerten. Die Investitionen werden nicht auf die lange Bank geschoben: Zwei Drittel der Betriebe packen die Renovierungen im letzten Jahresquartal 2009 bzw. in den ersten drei Monaten in 2010 an. Dies geht aus der Studie „Hotel Upgrade 2009/2010“ von CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg, hervor. Das internationale, auf den Außer-Haus-Markt spezialisierte Marktforschungsinstitut hat seine im Frühjahr erstmals vorgestellte Studie nun aufwändig aktualisiert.

Moderne Hotelbetten sind das Wichtigste: Die deutschen Hotels gewinnen mit der geplanten Mehrwertsteuersenkung ab 2010 mehr Spielraum für Investitionen

Moderne Hotelbetten sind das Wichtigste: Die deutschen Hotels gewinnen mit der geplanten Mehrwertsteuersenkung ab 2010 mehr Spielraum für Investitionen

„Die Investitionsbereitschaft war bereits vor Bekanntwerden der Mehrwertsteuersenkung hoch – trotz zahlreicher Ungewissheiten infolge der Wirtschaftskrise“, analysiert Hotelmarktexperte Thilo Lambracht. Der Mitinhaber von CHD Expert (Deutschland) erwartet durch den stärkeren finanziellen Spielraum ein erneutes Ansteigen der Investitionstätigkeiten. Mit der Umsatzsteuerreduzierung auf sieben Prozent ab dem nächsten Jahr werde den Hotels eine dringend benötigte Entlastung gewährt, die einerseits in günstigen Hotelraten münde und andererseits die Gewinnsituation der Betriebe verbessere. „Damit wird das Eigenkapital der Hotel gestärkt, was sich bei den hohen Ansprüchen bei der Kreditvergabe für Renovierungsvorhaben positiv auswirken wird“, so Lambracht.

Bei den Renovierungen wird geklotzt. Jedes fünfte Hotel will nun alle Gästezimmer modernisieren. Immerhin über elf Prozent der Betriebe lassen die Hälfte ihrer Zimmer renovieren. Im Fokus stehen dabei vor allem neue Matratzen: 58 Prozent der investitionsbereiten Betriebe legen Wert auf besonders kräftige Bettlager (bis zu 40 Zentimeter dick).

Bei der Küchentechnik setzen die meisten Betriebe mit Renovierungsplan auf Ersatzgeräte. 41 Prozent wollen ihre bisherige Gartechnik mit modernen, computergestützten Neuerungen modernisieren. 14 Prozent planen Anschaffungen von weiteren Geräten. Gefragt sind vor allem Innovationen aus der Kühltechnik, bei Kombidämpfern und der Spültechnik.

Aufwändige Modernisierungen der Restaurants stehen bei immerhin 37 Prozent der ausgabefreudigen Betriebe auf dem Plan. Drei Viertel möchten den Gedeckten Tisch mit feinem Hotelporzellan, bruchsicheren Gläsern und schwerem Besteck aufwerten. Rund 40 Prozent wollen auch in neues Mobiliar investieren.

Unter den investitionsbereiten Hotels sind erstaunlich viele (über 35%), die Wert auf eine hochwertige Restaurantausstattung legen. Im Vordergrund steht bei 70 Prozent die Investition in eine neue professionelle Kaffeeversorgung. Aber auch Weinklimaschränke, Humidore und Käsevitrinen stehen auf der Wunschliste. „Die Aufwertung der Hotelrestaurants geht einher mit dem Bestreben, die Renaissance der feinen Tischkultur in Hotels zu manifestieren“, berichtet Lambracht. Ein unverwechselbares Ambiente und eine perfekte Ausstattung sind wichtige Kriterien bei der Restaurantauswahl.

Trotz anhaltender Schwäche im Tagungsmarkt setzen zahlreiche Konferenzhotels auf modernste Seminartechnik. 38 Prozent der Häuser mit Renovierungsbudget schaffen ultamoderne Audio- und Videoanlagen an. Als neues lohnendes Geschäftsfeld haben sich Systeme für Videokonferenzen entwickelt, da immer mehr Großunternehmen wichtige Besprechungen virtuell abhalten.

Beim Thema Wellness scheint eine Sättigung in der Hotellerie erreicht zu sein. Lediglich elf Prozent der befragten Betriebe, die in diesem und nächstem Jahr investieren, werden erstmals einen Badetempel eröffnen. Rund ein Viertel der Hotels verfügt bereits über einen Spa. Immerhin rund 15 Prozent wollen in neue Fitnessgeräte investieren.

„Insgesamt ist die Investitionsbereitschaft in der Hotellerie hoch geblieben“, so Lambracht. „Rund 70 Prozent der Häuser mit Modernisierungsbudget planen Upgrades in Hotel-TV und WLAN-Anlagen oder ultramoderner Lichttechnik.“ In Sachen „Green Hotelier“ ist die Investitionsbereitschaft noch nicht sehr stark ausgeprägt – nur jedes fünfte Hotel will z.B. in umweltfreundlichere Heizungsanlagen investieren.

Bei den Budgets herrscht weiterhin eine gewisse Reserviertheit. Über 62 Prozent der Hotels begrenzen die Ausgaben auf bis zu 100.000 Euro. Immerhin noch rund 14 Prozent der Hotels geben bis zu einer Viertel Million aus. Großinvestitionen von über einer Million Euro haben lediglich zehn Prozent der Hotels eingeplant.

Bei den Hotelinvestitionen bleibt es nicht bei Lippenbekenntnissen wie in anderen Branchenteilen des Außer-Haus-Marktes. Knapp 30 Prozent der Hotels mit Investitionsbudget haben ihre begonnenen Modernisierungsvorhaben bereits jetzt zur Hälfte abgeschlossen. Rund 28 Prozent der befragten Hotels haben sogar ihre Renovierungsprojekte abgeschlossen. Lediglich 19 Prozent gaben zu, dass die geplanten Investitionen bislang nicht umgesetzt wurden.

Über „Hotel Upgrade 2009“
Für die Aktualisierung der im März aufgelegten Studie wurden im September 350 Drei-, Vier- und Fünf-Sterne-Hotels in Deutschland befragt. Die Untersuchung erfolgt jährlich. Ein Auszug der Ergebnisse ist den ausgewählten Fachmedien und der Webseite www.chd-expert.de zu entnehmen. Die Gesamtausgabe der Studie „Hotel Upgrade 2009 – Modernisierungsvorhaben der Drei-, Vier- und Fünf-Sterne-Hotellerie in Deutschland“ (390 Euro) ist zu bestellen bei: CHD Expert (Deutschland), Tel. (04263) 301 300, centrale @ chd-expert.de.

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

CHD Expert Studie: Jedes fünfte Tophotel will 2009 modernisieren

Trotz Krise wird in der Drei-, Vier- und Fünf-Sterne-Hotellerie kräftig investiert. 25 Prozent der deutschen Top-Häuser will mindestens einen Teil ihrer Gästezimmer modernisieren. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr hatte jeder fünfte Hotelier (Komfort/First Class/Luxus) Renovierungen eingeplant; drei Viertel der geplanten Investitionen wurden auch 2008 durchgezogen. Dies geht aus der aktuellen Ausgabe der Hotelmodernisierungs-Studie „Hotel Upgrade 2009“ des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg,  hervor.

„Die Hoteliers fackeln nicht lange: Fast 70 Prozent der Modernisierungen bei Gästezimmern werden noch im ersten Halbjahr begonnen“, berichtet Thilo Lambracht, Geschäftsführer der CHD Expert (Deutschland) GmbH. „Dass dies auch so durchgezogen wird, zeigt die Analyse der Modernisierungsvorhaben von 2008: lediglich rund sieben Prozent der Renovierungsbudgets wurden auf dieses Jahr verschoben.“ Auch beim Umfang der Zimmerrenovierungen werden die Hoteliers klotzen statt kleckern: 13 Prozent nehmen sämtliche Gästezimmer in Angriff. Rund ein Drittel der Hoteliers werden mehr als ein Viertel der Zimmer renovieren.

CHD Expert Grafik - HOTEL UPGRADE 2009

Neue Matratzen braucht das Land
Gute Matratzen sind das A und O der Gästebetten – daher werden 47 Prozent der Komfort-, First-Class- und Luxushotels mit Renovierungsabsicht in diesem Jahr ihre Betten erneuern. Komplett neue Bettgestelle werden von 41 Prozent angeschafft und den Kauf neuer Bett-Textilien haben noch rund 38 Prozent der Investoren fest eingeplant.

Herde stehen bei Technikinvestitionen im Vordergrund
Über acht Prozent der Hoteliers haben auch größere Investitionen in der Küchentechnik budgetiert. Rund die Hälfte plant den Kauf von weiteren Geräten, die andere Hälfte will Ersatzgeräte einbauen lassen. Bei ihren Investitionsvorhaben stehen Herde (55%) klar im Vordergrund. Es folgen: Spültechnik (40%), Kühltechnik (40%), Mikrowellen (35%), und Heißluftdämpfer (35%).

CHD Expert Grafik - HOTEL UPGRADE 2009

Neue Sitzmöbel für die Hotelrestaurants
Knapp neun Prozent aller Hoteliers erneuern in diesem Jahr auch ihre Restaurantausstattung. Im Fokus stehen neue Tisch und Stühle (80%). Neues Tischporzellan sowie Gläser und Bestecke sind dagegen bei rund 38 Prozent der Modernisierungsvorhaben geplant. „Aber etliche Hotels greifen noch tiefer in die Tasche und investieren in kostenintensive Geräte und hochwertige Restaurantausstattungen“, erläutert Lambracht. Rund fünf Prozent aller Hotels haben den Kauf von großen Kaffespezialitätenautomaten und Espressomaschinen in der Planung. Weinklimaschränke und Zigarren-Humidore stehen dagegen nur bei einer Minderheit auf der Agenda.

Moderne Tagungstechnik gefragt
Perfekt ausgestattete Tagungsräume sind für den Großteil der Drei-, Vier- und Fünf-Sterne-Hotels essentiell. Rund acht Prozent der Häuser nutzen dieses Jahr trotz erheblicher Tagungsstornierungen für Modernisierungen von Tagungstechnik (38% der Vorhaben) und Möbeln (28%). Ein Drittel der Budgets werden sowohl für neue Tagungstechnik als auch für –möbel eingesetzt.

Wellness-Investitionen auf hohem Niveau
„Beim Thema Wellness & Fitness gibt es nachwievor Nachholbedarf in der deutschen Tophotellerie“, so Lambracht. So kündigten nun über sechs Prozent der befragten Hoteliers an, erstmals einen Wellness-Bereich einrichten zu wollen. Mehr als doppelt so viele Häuser wollen ihren bestehenden Wellness-Bereich erweitern bzw. umbauen.
Auch in den übrigen Sektoren herrscht eine rege Investitionstätigkeiten in der Komfort-, First-Class- und Luxushotellerie. 15 Prozent der Betriebe planen Ausgaben überwiegend in Hotel-TV-Systeme und drahtlose Internetübertragung (W-LAN), Reservierungstechnologie (Onlinebuchung), moderne Lichttechnik und zeitgemäße Heizungen.

Investitionsbudgets klar begrenzt
Der Großteil der Investitionsbudgets bleibt in diesem Jahr fünfstellig: knapp 60 Prozent der Budgets umfassen unter 100.000 Euro. Bei 22 Prozent der Modernisierungs-vorhaben werden bis zu einer Viertelmillion Euro aufgebracht, bei über neun Prozent sogar bis zu einer halben Millionen Euro. Über eine Million Euro Renovierungsbudget wenden knapp über fünf Prozent der Tophotels auf.

Für die Studie „Hotel Upgrade 2009“ wurden Anfang März diesen Jahres 350 Drei-, Vier- und Fünf-Sterne-Hotels in Deutschland befragt. Die Untersuchung erfolgt jährlich.

Japan erwartet Neubau- und Modernisierungswelle im Hotelsektor

Quelle: bfai, 17. Juli 2008 – Von Jürgen Maurer

Präsenz ausländischer Investoren nimmt zu / Tourismusgeschäft wächst stark

Ausländische Hotelketten bringen neue Dynamik in den japanischen Beherbergungsmarkt. Mit reinen Luxusherbergen haben sich Gruppen, wie InterContinental, Hilton und Konsorten, einen kaum besetzten Nischenmarkt erobert. Spätestens mit dem Aufkauf von ANA-Hotels und der Ankündigung weiterer Investitionen in Japans Hotelbereich sehen die japanischen Hotelgruppen ernsthafte Konkurrenz erwachsen. Sie reagieren mit Modernisierung und Neubau, was dem Hotelsektor in den nächsten Jahren neue Dynamik geben wird.

In Japans Hotelmarkt gewinnen ausländische Betreiber immer mehr an Bedeutung. Zwischen 2000 und 2006 machten grenzüberschreitende Transaktionen, in denen ausländische Investoren sich in japanische Hotelketten einkauften, allein 20% der Zusammenschlüsse aus, so Zahlen der Thomson Financial. Beispielsweise verkaufte die Fluggesellschaft ANA eine Mehrheitsbeteiligung an ihren Hotels an die zusammen mit InterContinental Hotels Group (IHG) gegründete IHG ANA Hotels Group Japan.

Darüber hinaus haben verschiedene internationale Betreiber auch in den Neubau von Hotels investiert. Insbesondere der Bereich von Luxusherbergen wird von ihnen abgedeckt und dabei lag der Schwerpunkt auf Tokio, wo 2005 und 2007 jeweils zwei neue Luxushotels entstanden (Conrad, Mandarin Oriental, Ritz-Carlton und Peninsula). Aber auch an anderen Orten in Japan entstehen solche. Beispielsweise in Osaka (Ritz-Carlton), Fukuoka (Grand Hyatt) und Okinawa (InterContinental).

Auch in Hokkaido, wo mit Niseko ein neuer Skiresort immer mehr Ausländer anzieht, will beispielsweise West Paces Hotel Group eine neue Luxusherberge errichten. Baubeginn soll Anfang 2009 und Eröffnung Ende 2010 sein. Zwischen 20 Mrd. und 30 Mrd. Yen (rund 150 Mio. Euro; 1 Euro = 161,3 Yen im Jahresdurchschnitt 2007) an Kosten wird kalkuliert. In Niseko hat die Hilton-Gruppe Mitte 2008 ein Hotel, das sie von der japanischen Prince-Gruppe abgekauft hatte, nach umfangreicher Renovierung neu eröffnet.

Mit den bislang neun Häusern soll für Hilton nicht Schluss sein. Denn das US-amerikanische Unternehmen hat Anfang Juli Pläne verkündet, bis zum Jahr 2017 mindestens 50 weitere Hotels unter neun verschiedenen Markennamen zu etablieren. Dabei setzt Hilton auf die Strategie, Hotels in Geschäftskomplexen einzurichten sowie bestehende Hotels zu übernehmen. Ausländische Geschäftsleute und auch betuchtere Touristen sollen in deren Häusern übernachten.

Damit geht die Hilton-Gruppe zum Angriff auf die InterContinental-Gruppe über, die mit mittlerweile 42 Häusern die größte ausländische Hotelkette in Japan ist. Und sie tritt gleichzeitig auch stärker in Wettbewerb mit japanischen Unternehmen, wie den Prince Hotels, Hotel Okura, Hotel New Otani und anderen. Diese verspüren wachsenden Druck und setzen auf Modernisierung sowie auf Kooperation.

So haben Hotel Okura und Royal Hotel Mitte 2008 eine Geschäftsallianz vereinbart. Eine Reihe von Hotels ist bereits renoviert oder im Prozess der Renovierung, wie beispielsweise das Nikko Tokyo, das bis 2010 seine mehr als 400 Zimmer erneuert und dafür 1,4 Mrd. Yen investiert. Eines der Traditionshäuser, das Palace Hotel im Zentrum der Hauptstadt, wird sogar ganz abgerissen und soll 2011 in völlig neuem Gesicht (mit einem Hotel- und einem Büroturm) wieder eröffnen.

Für die verstärkten ausländischen Aktivitäten im Hotelsektor sind sowohl mehr Geschäftsleute als auch der Tourismus treibende Kräfte. Die gute konjunkturelle Entwicklung der letzten Jahre hat mehr ausländische Unternehmensvertreter nach Japan gebracht, die meist auf internationale Ketten vertrauen. Außerdem sind die Immobilienpreise auf ein attraktives Einstiegsniveau gesunken.

Für Touristen hat Japan an Attraktivität gewonnen. Im Jahr 2007 besuchten mehr als 8,3 Mio. Reisende Japan. Insbesondere die für Südkoreaner und Taiwaner eingeführte Visafreiheit hat den Tourismus deutlich belebt. Zudem kommen immer mehr Reisegruppen aus der VR China und bringen gute Geschäfte. Über die Hälfte der Touristen stattet Tokio einen Besuch ab, so Angaben der Japan National Tourist Organization. Die Regierung hat zum Ziel gesetzt, die Zahl der ausländischen Touristen bis 2010 auf 10 Mio. Reisende und bis 2020 auf 20 Mio. Reisende zu erhöhen.

Japan wird in den nächsten Jahren einen Bau- und Modernisierungsboom bei Hotels erleben. Allein für den Zeitraum zwischen 2008 und 2012 sind Pläne zur Errichtung von 204 neuen Hotels bekannt. Mit einem zeitlich nicht spezifizierten Horizont sind über 2012 hinaus weitere 111 solcher Übernachtungseinrichtungen angekündigt, so Zahlen des japanischen Fachblattes “Hoteres”.

Mittelfristig bis 2012 werden die meisten Neubauten mit 80 beziehungsweise 87 Einrichtungen in den Jahren 2008 und 2009 entstehen. Schwerpunkte sind dabei die Region Kyushu mit 35, Kinki mit 20, Kanto mit 18 und Tokio mit 15 Hotels. Insgesamt sollen zwischen 2008 und 2012 knapp 30.000 Zimmer neu entstehen, davon mehr als 9.700 im Jahr 2008 und circa 13.400 im Jahr 2009.

Nur wenige große Hotels werden neu gebaut, die meisten davon sicherlich in Tokio und in der Region Kinki. In der Region um Osaka und Kyoto sollen zum gegenwärtigen Bestand rund 4.700 Zimmer hinzukommen, in Tokio etwa 4.400 Zimmer und in Kyushu annähernd 4.500 Zimmer zusätzlich entstehen. Nach Größe sollen 43 Hotels von 200 bis zu 300 Räume, 85 Einrichtungen zwischen 101 und 200 Zimmer und etwa 40 Hotels eine Zimmerzahl darunter erhalten.

Eine Vielzahl der neuen Hotels wird in die Kategorie der einfachen Business- und Touristenherbergen fallen. Aber zumindest bei den internationalen Adressen und auch einigen der japanischen Modernisierungsprojekte wird auf höherwertige Ausstattung gesetzt. Daher bieten sich deutschen Anbietern von Innenausstattung, Tischkultur, Großkücheneinrichtung etc. in den nächsten Jahren Absatzchancen für ihre Produkte.

Abgesehen von den erwarteten Neubauten existierten in Japan nach letztverfügbaren Zahlen Ende 2006 insgesamt 9.165 Quartiere (von Luxus- bis zu einfachen Stadt- und Kapselhotels, aber ohne japanische Gästehäuser) und circa 721.100 Zimmer. Das waren 2.000 Hotels und 164.000 Zimmer mehr als 1996, so Zahlen des Ministry of Health, Labour and Welfare.

CHD Expert: Gezielte Investitionen im Gastgewerbe – Knapp jeder fünfte Hotelbetrieb will Gästezimmer modernisieren – Weiterhin Boom in der Gemeinschaftsverpflegung

Quelle: Pressemitteilung/CHD Expert, 14. März 2008

Die Gäste sind anspruchsvoller geworden: Bei Renovierungen von Gästezimmern und Neuanschaffungen investieren die deutschen Hoteliers gezielter. Groß angelegte Modernisierungen in den Hotels werden zurück gestellt. Insgesamt fällt die Investitionsplanung im Gastgewerbe im Frühjahr 2008 verhalten aus. Insbesondere bei den Restaurants, Kneipen und Bars fallen die Budgets für neue Ausstattung geringer aus – Hauptgrund ist ein abermals negatives Wirtschaftsjahr 2007, das einen Umsatzverlust von drei Prozent (Quelle: Destatis, Wiesbaden) bescherte sowie eine anhaltende Umsatzdelle infolge des Gastro-Rauchverbotes. In der Hotellerie ist die Konjunkturlage etwas besser: Immerhin knapp 20 Prozent der Drei- bis Fünf-Sterne-Hotels haben Modernisierungen bei Gästezimmern für dieses Jahr fest eingeplant. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr waren dies rund 29 Prozent der Hotelbetriebe. Die positivsten Einschätzungen haben Betriebe des Gemeinschaftsverpflegung: Rund 60 Prozent der GV-Entscheider haben Neuanschaffungen bei Küchentechnik und Tischausstattungen vor (Quelle: Synovate).

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Trotz des starken Interesses an Neuheiten bei der wichtigsten Fachmesse Internorga treten die Entscheider in Hotellerie und Gastronomie in punkto Neuanschaffungen gezielter auf und investieren gezielt in die wichtigsten Gästebereiche, um den gestigenen Ansprüchen weiterhin gerecht werden zu können“, sagt Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert Deutschland. Nach einem eher verhaltenen Wirtschaftsjahr 2007 passen auch die Hoteliers ihre Investitionsplanungen den Ergebnissen an. Für das laufende Jahr haben nur noch rund 19 Prozent der Drei- bis Fünf-Sterne-Hotels Modernisierungen von Gäste- und Badezimmern fest eingeplant. Vor einem Jahr hatten noch rund 29 Prozent Renovierungen im gesamten Haus vorgesehen. Vor allem die Luxushotels halten sich zurück: Rund elf Prozent planen Modernisierungen ihrer Gästezimmer. Bei den Vier-Sterne-Hotels steigt der Anteil auf über 22 Prozent und in der mittleren Komfortklasse liegt er bei knapp 17 Prozent. Offensichtlich löst sich dagegen der Investitionsstau bei den  kleineren Häusern (bis 100 Zimmer): Etwa 45 Prozent der kleinen und mittelgroßen Hotels haben Modernisierungen fest vorgesehen. Dies geht aus einer Studie des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert hervor. Dafür wurden Mitte Februar 317 Hotelbetriebe in ganz Deutschland befragt.

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„Die Investitionsplanungen fallen zaghaft aus, da die gesamtwirtschaftliche Lage und die Konjunkturaussichten für die Hotellerie nicht sehr verheißungsvoll sind“, fasst Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert, zusammen. Zwar wird investiert, aber begrenzt. Knapp 20 Prozent der geplanten Renovierungen sind zunächst nur für bis 25 Zimmereinheiten vorgesehen. Der Hauptaugenmerk liegt dabei auf Modernisierungen im Sanitärbereich – bei 83 Prozent der Investitionsplanungen sind neue Badezimmer oder teilweise Erneuerungen an Dusche & Co. terminiert. Bei den Gästezimmern selbst liegt der Fokus auf neuen Betten (rund 60%) und neuen Teppichen/Bodenbelägen (66%).

Über zehn Prozent der Hotels haben Erweiterungen und Modernisierungen in der Küche geplant. Mehr als vier Prozent wollen sogar in neue Küchengeräte, wie z.B. Heißluftdämpfer, investieren. Rund 17 Prozent der Häuser wollen auch ihrem Restaurantbereich einen neuen Auftritt verpassen – über sieben Prozent planen, neue Tische und Stühle anzuschaffen. „Der Investitionszyklus für den Restaurantbereich ist bei den meisten Häusern noch nicht erfüllt – daher muss das bisherige Ambiente noch ein Jahr länger halten“, kommentiert Lambracht.

Bei den Hotels, die über einen Tagungsbereich verfügen (rund 80%), ist die Investitionsbereitschaft ebenfalls gedämpft. Lediglich rund sieben Prozent dieser Hotels wollen in neue Bestuhlung und Tagungstische investieren. Neue Tagungstechnik steht nur bei rund fünf Prozent der Betriebe auf dem Plan.

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Auch im Segment Wellness ist ein gewisser Sättigungsgrad erreicht. Von den Hotels mit Wellness- oder Fitnessbereich (knapp über 50%) planen knapp elf Prozent, Fitnessgeräte anzuschaffen oder zu ersetzen. Interessant: Acht Prozent der befragten Hotels wollen in diesem Jahr erstmals einen Wellness-Bereich mit Fitnessgeräten einrichten. „Das Thema Erstinvestitionen bei Wellness ist noch lange nicht ad acta gelegt“, so Lambracht (Foto). „Die Nachfrage der Gäste steigt und der Haupttrend Wellness, insbesondere Medical Wellness, ist insgesamt als investitionsträchtig zu bezeichnen.“

In der Hotellerie wird auch weiterhin in technische Anlagen investiert. „Rund sechs Prozent der Betriebe wollen innovative Gäste-Technologie wie WLAN oder neue Hotel-TV-Systeme anschaffen“, sagt Lambracht. Rund fünf Prozent der Hotels haben Elektroinstallationen z.B. in neue Lichtanlagen budgetiert. Bei moderner Buchungstechnik ist die Ausgabenbereitschaft immer noch zurück haltend: Nur rund drei Prozent der Hotels wollen in neue Reservierungssysteme für Internet und elektronische Plattformen investieren. Ebenso sieht es bei Modernisierungen von Umweltsystemen, z.B. modernen Heizungen, aus – auch hier ist bei nur rund drei Prozent der Hotels Geld bereit gestellt. „Das Thema ‚Green Hotelier‘ sollte man noch nicht überbewerten“, konstatiert Lambracht. „Die Investitionsplanungen konzentrieren sich zunächst auf Gäste-relevante Bereiche, ehe der Umweltgedanke verfolgt wird.“

GV-Boom: Kantinen wollen immer mehr modernisieren
In der Gemeinschaftsverpflegung (GV) herrscht laut „GV-Barometer 2008“ (Herausgeber: Synovate, München) in weiten Teilen euphorischer Optimismus. Rund 68 Prozent der Betriebsrestaurants (Kantinen) planen Neuanschaffungen. Gleichzeitig wird das Investitionsklima von 66 Prozent der Kantinen als „gut“ (2007: 63%) bezeichnet. Damit liegt der Wert so hoch wie noch nie seit Einführung der Branchenuntersuchung vor fünf Jahren. Der Großteil der Investitionen sind größere Budgets für neue Kochanlagen, Herde und Spülmaschinen, aber auch Kassensysteme. In der Klinik- und Heimverpflegung wollen 61 Prozent der Betriebe investieren, hauptsächlich in Kochanlagen und Speisentransport-/Serviersysteme. Dabei wird im Care-Bereich aber das Investitionsklima verhaltener bewertet: nur 55 Prozent der Großküchen (Vorjahr: 58%) haben an die Bereitschaft für Investitionen im eigenen Betrieb eine „gute“ Erwartungshaltung.

Wachstum im Außer-Haus-Markt
Als führende Quelle für alle Daten aus dem sogenannten Außer-Haus-Markt gilt CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH. Das Marktforschungsinstitut wurde vor zehn Jahren gegründet und ist seit 2002 Teil der internationalen CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert wird in der Branche als Marktführer für Beschaffung, Bearbeitung und Analyse von Marktdaten im Außer Haus Markt bezeichnet und zählt namhafte Unternehmen u.a. aus der Lebensmittel- und Getränkebranche, Küchentechnik und Konsumgüterindustrie zu seinen Kunden.

Die Experten verfügen über eine Datenbank der Betriebe des Außer-Haus-Marktes, vom Kiosk über Szenegastronomie bis zum Grandhotel – mit detaillierten Angaben zu allen einzelnen Betrieben. „Wir recherchieren, pflegen und aktualisieren mehr als 2,5 Millionen Adressen in Europa, davon rund 400.000 in Deutschland“, so Rolf W. Schmidt, Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter der Marktplatz Hotel GmbH.

Der Außer-Haus-Markt (alle Übernachtungs- und Verpflegungsleistungen, die Menschen außerhalb ihrer eigenen Wohnung in Anspruch nehmen) zählt zu den wenigen globalen Wachstumsmärkten. Allein in Europa werden hier pro Jahr mehr als 500 Milliarden Euro ausgegeben, mit rund 1.500 Euro pro Einwohner und Jahr etwa 30 Prozent aller Gesamtausgaben für Essen und Trinken. In den USA liegt die Quote des Außer Haus Verzehrs bereits bei über 50 Prozent; dieser Wert wird für die nächsten Jahre auch in Europa erwartet. Aus diesem Grund richten fast alle internationalen Unternehmen der Lebensmittel- und Getränkeindustrie mehr und mehr ihren Fokus auf diesen dynamischen Markt. Da jedoch die Strukturen und Prozesse vielfach anders sind als im klassischen Groß- und Einzelhandel, benötigen diese Unternehmen spezialisierte und professionelle Unterstützung in der Analyse und Bearbeitung des Außer Haus Marktes.

Über CHD Expert: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

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Italiens Hotelsektor investiert über 1 Mrd. Euro: Investitionen vor allem in Mailand und Rom

Quelle: bfai, Februar 2008

Bis 2012 sollen 5 Mrd. Euro in den Erwerb von Hotels, deren Umbau oder der Errichtung neuer Anlagen in Italien investiert werden. Die Beratungsgesellschaft Jones Lang LaSalle Hotels rechnet im laufenden Jahr mit Akquisitionen im Wert von 600 Mio. Euro und neuen Projekten von 500 Mio. Euro. Laut Experten werden deutsche Fondsgesellschaften zum wichtigen Player am italienischen Markt avancieren. Italiens Attraktivität soll auch durch neue Infrastrukturen und eine Erweiterung des Niedrigpreisangebots aufpoliert werden.

Zweifellos hat Italiens Tourismusjahr 2008 unter negativen Vorzeichen begonnen. Der Müllskandal von Neapel hat dem Image ebenso geschadet wie der Flop der Internet-Plattform www.italia.it Ziel war es, für Italien als Tourismusland einen einheitlichen Internetauftritt zu schaffen, der allerdings niemals funktionierte. Nun werden die Regionen wieder gesondert für ihre Gäste werben müssen.

Auch die internationale Finanzkrise und der allgemeine Liquiditätsmangel werden sich negativ auf die Finanzierung auswirken. So erwarten die Experten von Jones Lang LaSalle Hotels nach einem Rekordjahr 2007 für Investitionen in den Sektor für 2008 einen leichten Rückgang. Dieser betreffe aber nur sekundäre Standorte. Die Investitionen sollen sich großenteils auf Mailand und Rom konzentrieren, während Turin, Bologna und Neapel bereits an Terrain verloren haben. Auch die Berater von Cb Richard Ellis Hotels rechnen 2008 mit einem Investitionsrückgang gegenüber dem Vorjahr. Statt Akquisitionen im Wert von 900 Mio. Euro werden 2008 Abschlüsse im Wert von rund 700 Mio. Euro, aber neue Projekte von mindestens 500 Mio. Euro erwartet. Im Frühjahr 2008 will auch Cushman&Wakefield in das italienische Hotel-Immobiliengeschäft einsteigen.

Die französische Fonciere de Murs Italy plant nach eigenen Angaben, bis 2010 rund 1 Mrd. Euro in das italienische Beherbergungsgewerbe zu investieren. An der Gesellschaft ist die Mailänder Immobiliengruppe Beni Stabili zu 20% beteiligt. Das Unternehmen hat in den letzten Monaten Hotels in Florenz, Rom, Mailand und Turin erworben und ist eine Partnerschaft mit der US-Hotelkette Metha Group (Holiday Inn) eingegangen. Fonciere de Murs plant, auch in Italien die hier noch wenig verbreiteten Studentenheime zu bauen und ist auf der Suche nach geeigneten Objekten.

Sorgen bereitet den Experten vor allem die geringe Qualifikation im Fremdenverkehrssektor. Italiens Wettbewerbsfähigkeit im Tourismus rangierte in der Rangliste des World Economic Forum an 33. Stelle. Grund für die schwache Performance sind unübersichtliche Normen, schlecht ausgebildetes Personal sowie die geringe Aufmerksamkeit, die die Politik de Branche widmet.

Über hundert Luxushotel-Projekte werden derzeit umgesetzt. Der Immobilienunternehmer Giuseppe Statuto errichtet mit der spanischen Hotelkette Acto in der neuen Mailänder Modecity Garibaldi ein neues Luxushotel und hat im Mailänder Künstlerviertel Brera bereits den Grundstein für das W-Hotel gelegt, Partner ist dabei die Hotelkette Starwood Hotels & Resorts. Die chinesische Mandarin Oriental Hotel Group will in Mailand ihr erstes Hotel in Italien eröffnen und baut derzeit den ehemaligen Sitz der lombardischen Sparkasse Cariplo in ein Fünf-Sterne-Hotel um.

Auch wenn der Stellenwert des Mailänder Airports Malpensa infolge des Exodus von 180 Alitalia Langstreckenflügen ab März 2008 geschmälert wird, baut Sheraton ein neues Vier-Sterne-Hotel in unmittelbarer Nähe des Flughafens. Die Starwood Hotels & Ressorts Worldwide, Inhaber der Marke Sheraton, haben dem Bauunternehmen Degennaro aus Bari den Auftrag für das 72 Mio. Euro-Projekt erteilt. Das Hotel verfügt über eine Kapazität von 140 Zimmern und zwölf Appartements. Ein Fitnesszentrum und zwei 24 Stunden geöffnete Restaurants flankieren das Angebot. Zusätzlich wird das Hotel über eine eigene Jogging-Piste verfügen und einen direkten Zugang zum Flughafen haben. Es wird mittels Projekt-Finanzierung errichtet. Banca Intesa Sanpaolo, Unicredit Group und Centrobanca garantieren die Finanzierung. Die Rückzahlung wird nach zwölf Jahren erwartet. Die Bauarbeiten starten im kommenden Sommer, die Fertigstellung soll 2010 erfolgen.

Inzwischen hat die Betreibergesellschaft des Flughafens Malpensa, SEA, bestätigt, 2008 rund 140 Mio. Euro für die Verbesserung der Dienstleistungen zu investieren. Unter anderem sollen neue Check-in-Schalter für den direkten Zugang der Sheraton-Hotelgäste errichtet werden.

Die Stadt Mailand wird für 40 Mio. Euro am alten Messegelände ein neues Kongresszentrum errichten. Nachdem die Messegesellschaft bereits zwei Drittel des Geländes an das Konsortium Citylife (Bauunternehmen Ligresti) für den Bau eines neuen Wohn- und Büroviertels abgetreten hatte, sollen nun auch die restlichen 50.000 qm veräußert und zum großen Teil für das Kongresszentrum verwendet werden. Bevor es zur Ausschreibung kommt, muss noch geklärt werden, ob in Mailand zwei Kongresszentren entstehen oder ob das im neuen Urbanistikprojekt Sangiulia vorgesehene Kongresszentrum durch das neue Projekt in Portello-Fiera ersetzt wird. Der Kongresstourismus bestreitet in Mailand einen Anteil von 25% am gesamten Fremdenverkehr.

Die spanische Kette Nh Hoteles will die Anzahl der Italienhotels bis 2010 von derzeit 58 auf 70 erhöhen. Unter anderem soll eine Luxusherberge auf Amalfi entstehen, wo ein Ex-Kapuzinerkloster mit einem Aufwand von rund 70 Mio. Euro umgebaut wird. Weitere 100 Mio. Euro sollen für die Modernisierung und den Umbau der vor drei Jahren erworbenen italienischen Hotelkette Jolly investiert werden. Zwei neue Hotels sollen in Mailand, eines in der Provinz Mailand beim Flughafen Linate (Peschiera Borromeo) entstehen. Weitere Standorte sind Palermo und Florenz. Auch baut Nh Hoteles neue Fremdenverkehrsdörfer in Ragusa (Sizilien) und Bari. Partner ist dabei die Weinfirma Donnafugata.

Um das Image als veraltetes Tourismusland aufzupolieren, haben zwei Adriaorte, (Riccione und Cesenatico) beschlossen, ihre Strandstrukturen zu verbessern. In Riccione entsteht ein neuer Strandweg: ein mit Palmen umgebener Meeresspazierweg von etwa 10 km wird von einem neuen Parkplatz und Vergnügungszentrum flankiert. In Cesenatico entsteht ein Luxushotel, das die Diskothek Nuit ersetzt. Zwölf lokale Unternehmer wollen die Requalifizierung des Zentrums vornehmen und unter anderem auch die ehemaligen Kinder-Feriendörfer in Touristen-Appartements, Grünflächen, Joggingwege und neue Parkplätze umbauen. Die italienische Luxushotelgruppe Boscolo mit einem Umsatz von 110 Mio. Euro im Jahr 2007 will hingegen neue Hotels im europäischen Ausland (wie Paris, London, Madrid) errichten. In Italien besitzt die Boscolo Group bereits 13 Luxushotels und betreibt acht weitere Herbergen. Zwei neue Hotels in Padua und Bari werden in den nächsten Monaten eröffnet.

Frankreich: Fast jedes vierte Hotel renovierungsbedürftig

Gelesen in “Süddeutsche Zeitung“, 05. Dezember 2007

Unhöfliches Personal, unangenehme Gerüche, Lärm: Für viele französische Hotels braucht der Gast Nervern. Jetzt schlägt sogar ein Branchenverband Alarm.

Der Zustand vieler Hotels in Frankreich lässt laut einem Branchenverband schwer zu wünschen übrig. Rund ein Viertel der 18.000 registrierten Hotels müsse dringend renoviert werden, erklärte der Ausschuss für die Modernisierung der französischen Hotellerie in Paris.

Am schlimmsten sei die Lage in wenig touristischen Gebieten, aber selbst in Großstädten wie Paris gebe es heruntergekommene Häuser. “Im Großteil der Hotels, die älter als drei Jahre als sind, ist die fehlende Instandhaltung bei Farbe, Möbeln und Armaturen deutlich sichtbar“, heißt es in einer Studie des Gremiums. “Abdrücke von Schuhen und Koffern an Wänden bleiben manchmal über Jahre.“

24 Prozent der Gäste beschwerten sich zudem über unhöfliches oder unfähiges Personal in den Hotels, hieß in der Untersuchung der Vereinigung weiter, in der Hotelbesitzer, Angestellte und Handelskammern vertreten sind.

Bei Mängeln an den Häusern werde am häufigsten über Lärm geklagt, gefolgt von unangenehmen Gerüchen und schlechter Hygiene.

Im Management habe die französische Hotelbranche es an der Einführung moderner Methoden fehlen lassen, hieß es. “Die Branche hat über Generationen immer wieder dieselben Verhaltensmuster und dieselben Fehler produziert.“

Laut dem Bericht hat Frankreich, das Land mit der höchsten Zahl von Touristen weltweit, in den vergangenen zehn Jahren 1500 Hotels verloren – teils auch, weil die Häuser nicht mehr heutigen Feuerschutzbestimmungen entsprachen oder nicht über behindertengerechte Ausstattung verfügten.

In den kommenden fünf Jahren erwarten die Autoren, dass nochmals die gleiche Zahl von Häusern schließen wird.