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hotel.de – Großstadthotellerie in Deutschland: Zufriedenheit der Gäste auf breiter Front gestiegen

(Nürnberg, 18. Februar 2012) In vielen deutschen Großstädten konnten Hoteliers ihre Übernachtungsgäste überzeugen und ihren Service offenbar sogar leicht verbessern. Dies zeigt eine Auswertung der Gästebewertungen auf hotel.de. Kurz zusammen gefasst: Die Dresdner Hotellerie baut ihre Führung aus. Bremer Hotels können am meisten zulegen. In Halle, Nürnberg und Bonn zeigten sich Hotelgäste etwas weniger zufrieden. Und Pekinger Hoteliers erreichen nun ein internationales Ranking.

hotel.de-Top 20-Städte in Deutschland

Mit der Hotellerie in Dresden zeigten sich die Übernachtungsgäste besonders zufrieden. Die Häuser in Elbflorenz konnten ihre Spitzenposition in der nationalen Top 20 mit einem Anstieg auf 7,97 Punkte daher weiter ausbauen. Auch in vielen anderen Städten der Bestenliste erhöhte sich die Zufriedenheit der Buchungskunden mit den Leistungen der Hoteliers. Insbesondere die Bremer Hotellerie konnte bei ihren Gästen mit einer Bewertung von 7,49 stärker punkten. Die Hanseaten machten zwei Plätze gut und verbesserten sich auf Rang 15. Die Augsburger Hotellerie, zuvor noch auf Position 3, musste den Hoteliers von Rostock und Leipzig, die sich bei der Gesamtbewertung verbesserten, nun allerdings den Vortritt lassen.

Mit Halle, Nürnberg und Bonn waren die Übernachtungsgäste nur in drei Städten der nationalen Top 20 mit den Hotelleistungen etwas weniger zufrieden. Bonn bildet dabei mit 7,35 Punkten nun das Schlusslicht der Bestenliste. Die Aufnahme in das Ranking verpassten Hamburg (7,32), Dortmund (7,30) und München (7,29) trotz einer leicht höheren Gesamtbewertung nur knapp. Auch in den meisten anderen untersuchten Großstädten stieg die Zufriedenheit. Anders dagegen die Hotellerie in Krefeld, die nach 6,82 Punkten im November nun mit 6,77 Punkten noch viel Aufholpotenzial zeigt.

hotel.de-Top 20-Metropolen international

Im internationalen Vergleich konnten die Hoteliers von Warschau, Tokio, Helsinki und Bratislava die ersten vier Plätze behaupten. Während sich die Übernachtungsgäste in der slowakischen Hauptstadt etwas zufriedener zeigten als im November, verringerte sich die Gesamtbewertung der finnischen Hauptstadthotellerie leicht auf 7,65 Punkte. Die Hoteliers der deutschen Hauptstadt verbesserten sich zwar nach Meinung der Gäste, verloren im internationalen Ranking dennoch einen Platz, da die Hotellerie in Tallin von 7,50 auf 7,55 noch mehr Boden gutmachen konnte.

Mit einem Anstieg der Gesamtbewertung von 7,19 auf 7,20 schaffte Peking nun den Einstieg in die internationale Bestenliste. Die Übernachtungsgäste zeigten sich mit der Hotellerie in Wilna hingegen weniger zufrieden. Im November noch mit 7,23 Punkten auf Platz 19, erreichte die Hauptstadt Litauens aktuell nur 7,19 Punkte und fiel damit aus den Top 20.

Nicht ganz so zufriedene Gäste hinterließen erneut die Hoteliers in Rom, Paris und London. Erreichte die „Ewige Stadt“ noch eine Wertung von 6,92, so bekamen Paris und London nur 6,73 bzw. 6,58 Punkte von den Buchungskunden.

Bei hotel.de dürfen Buchungskunden ihre Hotels nach ihrer Abreise anhand eines Punktesystems (0 bis 10) bewerten. In die Gesamtbewertung fließen die Kriterien Zimmerqualität, Freundlichkeit des Personals, Sauberkeit, Lautstärke, Preis-Leistungs-Verhältnis sowie Frühstück/Gastronomie ein. Die Bewertungsnoten sind auf zwei Nachkommastellen gerundet. Die Reihenfolge im Ranking richtet sich nach den Ursprungswerten.

Hotelmarketing: Enttäuschung über Booking.com wächst – Ärger mit „gekauftem Ranking“

(Hamburg, 25. September 2011) 17 Prozent Provision reichen auch nicht: Der Ärger um eine auffällige Listung in der Hotelsuche beim Buchungsportal booking.com wächst weiter. Immer mehr Hoteliers sind durch das jüngst ergangene Urteil des Landgerichtes Berlin aufgeschreckt. Die Wettbewerbszentrale hatte eine Einstweilige Verfügung gegen booking.com erfolgreich beantragt, da bei dem aus den Niederlanden stammenden, starken Buchungsportal gegen Zahlung von Provisionen bessere Positionen beim Ranking nach Gästebeliebtheit erzielt werden können. Dies wurde nun gerichtlich untersagt. Verboten wurde auch, Hotelbetrieben die Möglichkeit einer positiven Beeinflussung des Rankings durch Provisionserhöhung anzubieten.

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Lesen Sie dazu auch:
booking.com – Urteil: Hotel-Ranking gekauft? (01. September 2011)
http://www.tophotel.de/index.php?4e5e47c40fe7d|1
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Bei einem Treffen Hamburger Hoteliers im Rahmen der Roadshow von Quality Reservations wurde die aggressive Akquisestrategie von booking.com beklagt. Anders als vergleichbare Hotelbuchungsportale werde auch eine Verfügbarkeits-Parität verlangt, d.h. bei booking.com müsse man ein gleichgroßes Zimmerkontinengant vorhalten. Damit wird immer deutlicher, dass Hotelbuchungportale ihre Handelsmacht ausbauen wollen.

Die laut Zeugen geäußerte Drohung, man solle als Hotel eine erhöhte Provision von 18 Prozent (statt gewöhnlich 13%) booking.com zugestehen, sonst könnte man im Ranking sinken, setzt viele Hoteliers zusätzlich unter Druck. Jedoch auch dieses „Hochkaufen“ hat offenbar seine Tücken: Auch mit einem Provisionsdeal von 18 Prozent sei längst nicht gewährleistet, dass das eigene Hotel auf der ersten Seite bei booking.com erscheine, wurde berichtet. In einem Fall sei das eigene Haus erst auf Seite drei der Hotelauswahl aufgeführt worden – die Wahrscheinlichkeit einer Buchung sinkt damit rapide.

Die Marktbedeutung von booking.com ist weiterhin sehr hoch. Nach einer aktuellen Befragung deutscher Hoteliers durch “Top hotel” liegt booking.com gleichauf mit hrs.de und weit vor hotel.de, wenn es um die Anzahl der meisten Buchungen geht. Gleichwohl verschärfen sich die Fachdebatten: Während booking.com nach Bekanntwerden des Berliner Urteils auf „Tauchstation“ ging und bislang zu keiner Stellungnahme bereit war, preschen Hotelketten wie Holiday Inn/IHG vor. Künftig wolle man, so der Bericht einer Marketingdirektorin, die Provisions-Parität einführen – 12 Prozent bei allen Hotelbuchungsportalen.

trustyou.com – Länderranking zur Gästezufriedenheit wenig aussagekräftig

(München, 08. Juli 2011) Netter Versuch: trustyou.com hat einen Vergleich aller Internetbewertungen für Hotels in ganz Deutschland erstellt und fasste dies in einem „Ranking der touristischen Qualität aller 16 Bundesländer“ zusammen. Demnach habe Mecklenburg Vorpommern im Vergleich der deutschen Bundesländer die Nase deutlich vorn und setzte sich noch vor Bayern an die Spitze der Bestenliste. Auch die anderen ostdeutschen Bundesländer konnten punkten, während die westdeutschen Vertreter deutlich abfielen.

Länderranking zur Gästezufriedenheit wenig aussagekräftig

Länderranking zur Gästezufriedenheit wenig aussagekräftig

Dabei gilt zu beachten, dass trustyou.com lediglich die veröffentliche Meinung von Gästen auswerten kann. Ob die Onlinebewertungen dem Gesamtbild entsprechen, kann in etlichen Fällen bezweifelt werden, da es ja auch manipulierte Rezensionen gibt. Der von trustyou.com erstellte Durchschnitt der „touristischen Qualität“ schert allerdings alle bewerteten Häuser über einen Kamm – regionale Unterschiede bleiben unberücksichtigt. Dahere ist das „Ranking der touristischen Qualität aller 16 Bundesländer“ in seiner vorliegenden Form wenig aussagekräftig.

Zunehmend würden auch Unternehmensberatungen die Auswertungen des Marktführers von Hotelbewertungs-Analysen heranziehen, um beispielsweise die touristische Qualität einzelner Regionen zu bewerten, heißt es in einer Pressemitteilung. So nutzt unter anderem das Münchener Consulting-Unternehmen Dwif das Siegel von trustyou.com bereits für den „Sparkassen Tourismusbarometer“. Als Grundlage analysiert das Münchner Unternehmen dazu Gäste-Einschätzungen aus mehr als 60 Portalen und erstellt damit einen „Global Review Score“ mit einer Skala von 0 bis 100 Punkten.

„AHGZ“-Ranking – Die umsatzstärksten Hotels in Deutschland: Top 200 machen mehr Umsatz

(Frankfurt am Main, 31. Mai 2011) Die 200 umsatzstärksten Hotels in Deutschland steigerten ihren Umsatz in 2010 um 10,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Und: Der Bayerische Hof in München verdrängt den zehnjährigen Spitzenreiter Estrel Hotel Berlin vom ersten Platz. Dies geht aus dem exklusiven Ranking hervor, dass die „Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung“ (AHGZ) veröffentlichte.

Hotel Bayerischer Hof München - umsatzstärkstes Einzelhotel Deutschlands

Hotel Bayerischer Hof München - umsatzstärkstes Einzelhotel Deutschlands

Insgesamt erwirtschafteten die umsatzstärksten Einzelhotels in Deutschland einen Nettoumsatz von 3,2 Milliarden Euro (Vorjahr 2,88 Mrd. Euro). Mit diesem Umsatzplus von knapp elf Prozent haben die Top-200-Hoteliers das Jahr 2010 erfolgreicher abgeschlossen als ursprünglich erwartet. Die Top 5 wurden im Jahr 2010 heftig durcheinandergewirbelt. Das Hotel Bayerischer Hof in München schob sich mit einem gewaltigen Umsatzsprung von 19,8 Prozent auf die Spitzenposition und verdrängte damit das Estrel Hotel Berlin. Mit einer nur geringen Umsatzveränderung von plus 0,2 Prozent blieb der 1125-Zimmer-Riese mit einem Nettoumsatz von 50,6 Millionen Euro einen Platz hinter dem Bayerischer Hof zurück. Das 345-Zimmer-Haus erzielte einen Umsatz von 53,2 Millionen Euro.

PDF-Download Ranking “Top 200 Hotels in Deutschland”
http://www.medienunternehmung.de/Downloads/AHGZ-Ranking%20-%20Top%20200%20Hotels%20Deutschlands%20-%202011.pdf

Dritter wurde der Zweitplatzierte des Jahres 2009, das Sheraton Frankfurt Hotel & Towers. Das mehr als 1000 Zimmer zählende Hotel ließ seine Ergebnisse auch in diesem Jahr schätzen. Den vierten Platz hielt das Hotel Intercontinental in Berlin, das mit einem Minizuwachs um 1,9 Prozent einen Nettoumsatz von 42,7 Millionen Euro erreichte.

Für die größte Überraschung unter den Top Ten der Liste sorgte das Hotel Adlon Kempinski in Berlin und sicherte sich Rang 5 (Vorjahr: Rang 8). Während die prozentualen Umsatzzuwächse der größten Mitbewerber aus der Hauptstadt moderat ausfielen, wuchs der Umsatz des Adlon um 29,1 Prozent. Nach 31,6 Millionen Euro im Jahr 2009 lag der Nettoumsatz des bekannten Spitzhotels mit lediglich 382 Zimmern bei 40,8 Millionen Euro. Bereits im Vorjahr hatte Markus Lück, Manager des Adlon, eine vielversprechende Nachfrage für 2010 vorausgesagt.

Die Branche war sehr verhalten ins Jahr 2010 gestartet. Fachkräftemangel, Bettensteuer sowie steigende Energie- und Warenkosten: Die Manager konnten sich nach den negativen Auswirkungen der Wirtschaftskrise 2009 kaum eine schnelle Erholung vorstellen. Allen Ängsten zum Trotz: Die überragende Mehrheit der Hoteliers (94,5%) wies gegenüber dem Vorjahr Pluszahlen aus. 2009 taten dies nur 11,6 Prozent.

Dass die Krise schon ein Jahr später überwunden wurde, zeigt eindrucksvoll die Beschreibung der Gewinnsituation durch die Hoteliers. Keiner gab dafür “schlecht” an, im Vorjahr taten dies noch 24,7 Prozent. Bei der aktuellen Umfrage bezeichneten vielmehr 77,5 Prozent der Befragten die Gewinnsituation als “sehr gut” oder “gut” (Vorjahr: 31,5%). 22,5 Prozent kreuzten “noch zufriedenstellend” an.

Die Top 200-Liste, die die Situation der Hotelbranche in Deutschland dokumentiert, gibt es bereits seit mehr als 20 Jahren. Die von der „AHGZ“-Marktforschung erhobenen Daten beruhen auf Eigenangaben der Hoteliers. Häuser, die bereits in den Vorjahren im Ranking erschienen sind, ihre Angaben aber inzwischen verweigern, werden auf Basis der errechneten Durchschnittswerte der teilnehmenden Häusergeschätzt. In die Schätzung fließen darüber hinaus aktuelle Marktdaten sowie gegebenenfalls Fakten aus den im Bundesanzeiger veröffentlichten Lage- und Geschäftsberichten ein.

MKG Hospitality – Hotelmarken-Ranking: Best Western auch in Europa mit Abstand führend

(London, 24. März 2011) Ob nun Hotelkette oder Marketingkooperation: Best Western ist als Hotelmarke nachwievor mit großem Abstand führend vor Ibis, Mercure, NH und Holiday Inn. Dies ergibt die aktuelle Auswertung von MKG Hospitality, London, der meistverbreiteten Hotelmarken in Europa. Mit über 1.300 Häuser ist Best Western aboluter Marken-Spitzenreiter.

Hotel Brands Ranking Europe 2011

Hotel Brands Ranking Europe 2011

Interessant: Unter den Top-10-Hotelmarken in Europa gehört Travelodge zu den Aufsteigern. Bei der Zahl der Hotels (+58) und Betten (+11% auf rund 29.900) verzeichnete das britische Unternehmen den größten Zuwachs.

Zu den aufstrebenden Hotelmarken in Europa gehören auch B&B (+12 Hotels, +7,5% mehr Betten), Park Inn (+13,1% mehr Betten), Sheraton (+10,2%), Scandic (+6,7%) und Radisson Blu (+6,6%).

Die Verbraucher geben wieder mehr Geld aus: Gastronomie vor Internorga optimistisch – Allerdings klagt die deutsche Branche über Personalmangel

Die größten Unternehmen / Systeme / Gruppen mit Umsatzzuwachs – Erwartungen für 2011 von großem Optimismus geprägt

Zum dritten Mal in Folge erwirtschafteten die 100 führenden Gastronomen Deutschlands mit 10,6 Mrd. Euro Erlöse im zweistelligen Milliardenbereich. Der Gesamtumsatz, der in 16.500 Betrieben erzielt wurde, stieg um 2,3 Prozent (2009: +1,1%). Zu diesem Ergebnis gelangt die Wirtschaftsfachzeitschrift food-service (Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main) in ihrer aktuellen und exklusiven Branchenerhebung für das Jahr 2010. Zum 29. Mal präsentierte der Fachtitel dieses Top-100-Branchenranking.

Mit Blick auf die Daten des Statistischen Bundesamtes, das für die gesamte Gastronomie in Deutschland ein nominales Minus von 0,4 Prozent (real minus 1,6 Prozent) meldet, wird deutlich, dass die Spitze der Profi-Gastronomen weiterhin deutlich besser aufgestellt ist als das Gros der Branche. Seit 2000 sind die Umsätze der Top-10-Betriebe um knapp 20 Prozent gestiegen.
2010 war charakterisiert durch steigende Konsumlaune und fallende Arbeitslosigkeit sowie eine anziehende Binnenkonjunktur. Die stärkste Entwicklung war die im dritten Quartal zu verzeichnen. Wetterbedingt waren Bahnhöfe der Standort-Gewinner schlechthin, während Lagen, die man ausschließlich mit dem Auto erreichen kann, zu den größten Frequenz-Verlierern zählten.

McDonald’s, seit knapp 30 Jahren an der Spitze des Rankings von food-service, präsentiert 3,7 Prozent Erlösplus (2009: +2,6 %) und insgesamt 1386 Betriebe. Die Mehrumsätze wurden mit 25 zusätzlichen Restaurants erzielt. Zwischenzeitlich ist die Zahl der McCafés als Shop-in-Shop-Lösung auf 700 angestiegen, damit ist Deutschland europaweit (1.193 McCafés) führend. Während McDonald’s wächst, gibt es ein geschätztes Minus von 2,0 Prozent bei Burger King. Das Filialnetz von Subway wurde massiv reduziert und damit sank auch der Umsatz um 13 Prozent auf 200 Mio. Euro (geschätzter Wert).
Vom wertmäßigen Wachstum der Top 100 entfällt der größte Teil wie im Vorjahr auf den langjährigen Marktführer McDonald’s (+108,0 Mio. Euro), es folgen Eliance und Vapiano. Insgesamt melden 71 Prozent der Unternehmen Zuwachsraten (Vorjahr 65%), 19 davon sogar eine zweistellige Steigerung. 22 mussten hingegen ein Umsatzminus hinnehmen (Vorjahr: 31%). 68 Prozent aller Befragten nennen ihre Ertragslage gut bzw. sehr gut. Im Vorjahr waren es lediglich 54 Prozent.

Keine Rangverschiebung gab es 2010 auf den vorderen sechs Plätzen. Die SSP Deutschland GmbH klettert auf Platz 7, die Metro Group rutscht zurück auf Rang 13. Stattdessen befindet sich jetzt Yum! (KFC und Pizza Hut) unter den Top 10.

Erstmals sind alle drei europäischen Milliarden-Konzerne in Sachen Unterwegs-Gastronomie unter den Top 100 zu finden, nämlich Autogrill (Italien), Elior (Frankreich) sowie SSP (UK). Die drei Travel-Spezialisten begreifen Deutschland als wichtigen Zukunftsmarkt.

Die Erwartungen an das Jahr 2011 sind geprägt von großem Optimismus (Befragungszeitpunkt: Januar). Anfang des Jahres rechneten 86 Prozent der Unternehmen (2009: 62 %) für das neue Geschäftsjahr mit besseren Umsätzen. 76 Prozent erwarten höhere Erträgen, 75 Prozent rechnen mit steigenden Gästezahlen und 71 Prozent mit weiter wachsenden Durchschnittsbons.
Die besten Perspektiven hat in den Augen der Macher dieser Branche Take away, gefolgt von Home Delivery und Imbiss bei Bäckern, Metzgern und in Supermärkten. Als größte Herausforderung gilt die Beschaffung von Mitarbeitern. Sie ist von Platz 8 in die absolute Top-Position aufgestiegen. In der Psyche der Verantwortlichen sind weitere Mitarbeiter, vor allem gute, das Nadelöhr für Expansion und Wachstum schlechthin.

Das Top 30 Ranking hier: http://www.dfv.de/news/gif/Top30_Ranking.pdf

Hotelmarkt Global: Best Western und Holiday Inn sind die führenden Hotelmarken

(Hamburg, 06. Oktober 2010) Die führenden Hotelunternehmen sind: Best Western Int., InterContinental Hotels Group (IHG), Marriott, Hilton, Choice, Wyndham, Hyatt, Accor, Starwood Hotels und etliche mehr. Die international expandierenden Hotelketten führen die Liste der weltweit größten Hotelmarken an. Das Ranking wurde nun von tophotelchains.com erstellt.

Mit über 390.000 Zimmern und rund 4.000 Hotels zählt Best Western die den wichtigsten Hotelmarken weltweit. Daneben steht Holiday Inn (IHG) mit mehr als 240.000 Zimmern in über 1.300 Hotels. IHG zählt als größte Hotelgesellschaft, zählt man alle Markenhotels (u.a. Holiday Inn Express, InterContinental) zusammen. Unter den Top-5-Hotelmarken sind ebenso Marriott und Hilton zu finden.

Die Frage, ob Best Western auch international als „Hotelkette“ gesehen wird, lässt sich dadurch nicht beantworten. Zwar behauptet Best Western International, die weltweit größte Hotelkette („World’s largest hotel chain“) zu sein, doch dies wird nicht von allen Marktteilnehmern bestätigt. Die Toplistung von tophotelchains.com stellt ohnehin nur weltweit am stärksten verbreiteten Hotelmarken dar, nicht die Marktführerschaft (nach Zimmern) von Hotelbetreibern (Hotelketten/-gruppen).

Hotelmarke / Hotelgesellschaft/-kette / Anzahl Zimmer / Anzahl Hotels
Best Western – Best Western Int. – 309.390 – 4.000
Holiday Inn – IHG – 240.000 – 1.319
Marriott – Marriott Int. – 198.755 – 545
Holiday Inn Express – IHG – 188.000 – 2.069
Hilton – Hilton Hotels – 181.000 – 520
Hampton Inn – Hilton Hotels – 168.000 – 1.700
Comfort Inn – Choice Hotels – 164.000 – 1.980
Sheraton – Starwood Hotels – 139.000 – 392
Quality Inn – Choice Hotels – 136.000 – 1.354
Courtyard by Marriott – Marriott Int. – 125.206 – 858
Super 8 – Wyndham Worldwide – 125.000 – 2.100
Hyatt – Hyatt Hotels – 120.000 – 399
Ibis – Accor – 102.000 – 861
Crowne Plaza – IHG – 101.000 – 366
Motel6 – Accor – 99.000 – 1.001
Mercure – Accor – 82.000 – 671
Residence Inn – Marriott Int. – 73.412 – 608
Novotel – Accor – 71.000 – 395
Westin – Starwood Hotels – 66.000 – 170
Comfort Suites – Choice Hotels – 62.000 – 618
Fairfield Inn – Marriott Int. – 56.731 – 629
InterContinental – IHG – 56.000 – 166
EconoLodge – Choice Hotels – 55.000 – 846
Renaissance – Marriott Int. – 50.582 – 143
Embassy Suites – Hilton Hotels – 50.000 – 200
Doubletree – Hilton Hotels – 50.000 – 200
Premier Inn – Premier Inn – 47.000 – 578
LaQuinta Inns & Suites – LQ Management – 47.000 – 400
Barcelo – Barcelo Hotels – 46.000 – 186
Clarion – Choice Hotels – 45.000 – 296
Riu Hotels – TUI Hotels & Resorts – 44.014 – 104
Radisson Blu – Rezidor Hotel Group – 43.000 – 189
MGM Resorts – MGM Resorts Int. – 42.802 – 16
ExtendedStay – Extended StayAmerica – 41.000 – 363
Harrah’s – Harrah’s Entertainment – 40.160 – 37
Sleep In – Choice Hotels – 38.231 – 402
Hilton Garden Inn – Hilton Hotels – 38.000 – 381
JAL – JAL Hotels – 37.424 – 116
Red Roof Inns – Red Roof Inns – 36.866 – 345
IberoStar – IberoStar Hotels – 36.000 – 100
Jinjiang Inns – Jingjian Inns – 35.000 – 200
Etap Hotels – Accor – 33.970 – 403
Wyndham Hotels – Wyndham Worldwide – 31.429 – 139
SpringHill Suite – Marriott Int. – 29.970 – 256
Sofitel – Accor – 29.864 – 121
Homewood Suites – Accor – 29.000 – 275
Tharaldson Motels – Tharaldson Motels – 28.878 – 372
Scandic Hotels – Scandic Hotels – 28.504 – 151
Club Med – Club Méditerranée – 28.000 – 80
Le Méridien – Starwood Hotels – 27.381 – 105
Sol Meliá – Sol Melià – 25.766 – 76
Candlewood Suites – IHG – 25.283 – 254
Four Points by Sheraton – Starwood – 24.930 – 148

MKG Group – Ranking der größten Hotelketten weltweit: Hilton überflügelt Marriott – IHG weiterhin führend

(Paris, 11. Juni 2010) Nur wenig Bewegung im Ranking der weltweit größten Hotelgruppen: InterContinental Hotels Group (IHG) steht unangefochten auf Platz 1 vor der Wyndham Hotel Group. Auf Platz 3 hat sich Hilton Hotels vorgeschoben und Marriott auf Rang 4 verdrängt. Dies ist Ergebnis der jüngsten globalen Hotelmarkt-Studie der Pariser MKG Group.

Nach Zählung von MKG werden derzeit 432.000 neue Hotelzimmer in den gehobenen Kategorien gebaut. Tatsächlich sind es aber weit mehr: Nach den genauen Erhebungen von tophotelprojects.com werden aktuell über 3.490 First-Classs- und Luxushotels mit über 835.000 Zimmer weltweit gebaut. Der Weltmarkt der Hotellerie soll mit einem Wachstum von 2,7 Prozent bald 20 Millionen klassifizierte Gästezimmer erreichen, sagt wiederum MKG.

Die Baudynamik kehrt in alle Regionen zurück. In Nordamerika steigt das Volumen des Hotelmarktes um 3,1 Prozent (170.000 Zimmer), in Europa um 2,2 Prozent (138.000 Zimmer) und in Asien um 1,9 Prozent (98.000 Zimmer). Offenbar werden in der MKG-Statistik nur selektierte Tophotelprojekte verzeichnet. In Lateinamerika wird ein Zuwachs von 4,8 Prozent (63.600 Zimmer) sowie im Mittleren Osten und Afrika 4,2 Prozent (52.700 Zimmer) verzeichnet. Das tatsächliche Wachstum der Hotelmärkte dürfte höher liegen.

Im Ranking der größten Hotelketten sind einige stark expandierende Gruppen auf dem Vormarsch. So legte die Zahl der betriebenen Hotelzimmer bei Hilton um acht Prozent zu; der deutliche Ausbau mit Franchisepartner im US-Markt ist hierbei der Grund. Aber es gibt auch andere Top-Performer: Das Wachstum der Groupe du Louvre betrug 28,8 Prozent, NH Hoteles steigerte die Zahl der Gästezimmer um 18,6 Prozent, die australische Mantra Group sogar um 89,2 Prozent, 7 Days Group Holdings Ltd um 51,8 Prozent, Barcelo Hotels um 33,8 Prozent und Merrylin Hotel Management um noch 23,8 Prozent. Die Profile von über 1.320 Hotelketten weltweit können bei tophotelchains.com abgerufen werden.

AHGZ-Ranking: Top 200 mit Minus – Die umsatzstärksten Hotels in Deutschland

(Frankfurt am Main, 28. Mai 2010) Die 200 umsatzstärksten Hotels in Deutschland rutschten 2009 mit einem Minus von 7,5 Prozent in ein Umsatztief und konnten damit nicht an die Ergebnisse der erfolgreichen Vorjahre anknüpfen. 2008 hatten die Top-200-Hotels ihren Umsatz noch um 3,0 Prozent steigern können. Dies geht aus dem exklusiven Ranking hervor, dass die “Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung” (AHGZ) veröffentlicht.

Insgesamt erwirtschafteten die umsatzstärksten Einzelhotels in Deutschland einen Nettoumsatz von 2,87 Mrd. Euro (Vorjahr 3,10 Mrd. Euro). Damit vereinen sie immer noch fast ein Viertel des Gesamtumsatzes der deutschen Hotellerie auf sich (Basis: rund 11.000 Vollhotels). Diese Marktdaten werden im Detail im am 29. Mai 2010 erscheinenden im AHGZ-Teil “Der Hotelier” veröffentlicht.

Die trüben Erwartungen der Top-200-Hoteliers zum Jahresende 2008 haben sich bewahrheitet. Mit Kostensenkungen, Kurzarbeit und Verkaufsoffensiven retteten sie sich durch das Geschäftsjahr 2009. Die Prognosen für 2010 lassen allerdings hoffen, wie die Ergebnisse des aktuellen AHGZ-Rankings der umsatzstärksten Einzelhotels für den deutschen Markt zeigen.

Während noch im Vorjahr 58 Prozent der Top-200-Hotels Pluszahlen meldeten, waren dies 2009 nur noch 11,6 Prozent. Knapp 86 Prozent wiesen gegenüber 2008 Minuszahlen aus. Auch beim Ertrag sieht es nicht gut aus. Rund 25 Prozent geben ihn als schlecht an (Vorjahr: 5,7 Prozent). Nur 3,4 Prozent sprechen von einer “sehr guten” (2008: 12,5 Prozent) und 28,1 Prozent sprechen von einer “guten” Gewinnsituation (2008: 52,3 Prozent). Die meisten Top-200-Hoteliers (43,8 Prozent) bezeichnen den Ertrag als “noch zufriedenstellend” (2008: 29,6 Prozent).

Die Belegungsquote sank von 67,1 auf 64,8 Prozent. Die durch-schnittliche Zimmerrate verringerte sich um 5,2 Prozent auf 105,64 Euro. Die Zahl der Zimmer ist um 1 Prozent auf 65.558 gestiegen. Ein Top-200-Hotel zählte 2009 im Durchschnitt 327,8 Zimmer.

An der Spitze des Top 200 Rankings gibt es einige Verschiebungen. Spitzenreiter bleibt trotz Umsatzeinbußen von 7,5 Prozent das 1125 Zimmer zählende Estrel in Berlin. Das Hotel führt damit das Ranking bereits zum zehnten Mal in Folge an. Der Bayerische Hof in München rutschte vom zweiten auf den dritten Platz. Die Werte des zweitplatzierten Hotelriesen Sheraton Frankfurt Hotel & Towers am Flughafen wurden auch in diesem Jahr geschätzt, da es seit Jahren keine Angaben zu den Umsatzzahlen mehr macht. Die Umsatzverschiebung in der Tabelle entspricht dem durchschnittlichen Rückgang der Top 200.

Auf dem vierten Rang folgt wie im Jahr zuvor das InterContinental Berlin. Es erzielte einen Umsatz von 41,9 Mio. Euro (minus 2,6 Prozent). Auf den fünften Rang kam der Center Parcs Bungalowpark Bispinger Heide mit einem Umsatzplus von vier Prozent. Damit dokumentiert das Resort die Kluft, die sich während der Krise 2009 zwischen den wirtschaftlichen Ergebnissen der deutschen Ferienhotels und der Businesshotels auftat. Unterstrichen wird diese Entwicklung auch von der Verbesserung des Sport- und Kurhotels Sonnenalp in Ofterschwang.

Die Top 200-Liste, die die Situation der Hotelbranche in Deutschland dokumentiert, gibt es bereits seit mehr als 20 Jahren. Die Daten beruhen auf Eigenangaben der Hotels, die überwiegend nicht publizitätspflichtig sind.

HOTELPRESSESCHAU vom 28. April 2010: Fragwürdiges Restaurantranking

(Berlin, 28. April 2010) Köche sollten nach ihrer Leistung beurteilt werden, nicht nach Image. Ein aktuelles, viel beachtetes Restaurantranking des britischen „Restaurant Magazine“ aus London setzte nun Ferran Adriá („El Bulli“ bei Barcelona) von Platz 1 der europäischen Toprestaurants ab und erhob stattdessen René Redzepi („Noma“, Kopenhagen) in den Gourmetolymp. „Gerühmt werden die Babykarotten, die der Däne in einer essbaren Erde aus Malz, Haselnuss und Bier auf Wildkräuter-Creme serviert. Er bringt auch Moos auf den Teller und kocht Langustinen mit Seegras und Austernemulsion. Das Fleisch des grönländischen Moschusochsen wird mit Milchhaut und Trüffelschaum zubereitet“, berichtet die „Financial Times Deutschland“. Deutschlands anerkannter Starkoch Harald Wohlfahrt („Schwarzwaldstube“, Baiersbronn) wurde dagegen auf einer der letzten Plätze der 50 besten Küche Europas degradiert. Schuld sei, so ein ehemaliges Jurymitglied, die unprofessionelle Methodik. Die Landesjurys sei falsch besetzt.


+++ THEMA DES TAGES +++

Financial Times Deutschland: Fragwürdiges Gourmetranking – Dänischer Koch schlägt die molekulare Weltspitze
Dänemark top, Spanien flop und in den USA isst man besser als in Frankreich? Die Top-100-Liste eines britischen Feinschmeckermagazins wirkt wie ein Image-Wettbewerb der Köche. Schuld ist ein Bewertungssystem, das man aus TV-Shows kennt.
http://www.ftd.de/lifestyle/luxus/:fragwuerdiges-gourmetranking-daenischer-koch-schlaegt-die-molekulare-weltspitze/50106506.html

Lesen Sie dazu auch:
Die Welt: “El Bulli” ist nicht mehr weltbestes Restaurant
http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article7370625/El-Bulli-ist-nicht-mehr-weltbestes-Restaurant.html


+++ WIRTSCHAFT +++

Waldeckische Landeszeitung: Bad Arolsen – Mühlen der Justiz mahlen langsam: Aus dem „ganz großen Prozess“ wurde am Ende nur ein „kleiner Pups“
Beinah zehn Jahre lang hat die Staatsanwaltschaft in Kassel ermittelt und 
Beweise zusammengetragen, um endlich einem Bad Arolser Hotelkaufmann den Prozess machen zu können. Sollte am Ende alles ausgehen wie das Hornberger Schießen?
http://www.wlz-fz.de/Lokales/Waldeck/Arolser-Zeitung/Muehlen-der-Justiz-mahlen-langsam-Aus-dem-ganz-grossen-Prozess-wurde-am-Ende-nur-ein-kleiner-Pups

Die Welt: Dubai – Armani eröffnet trotz Dumpingpreisen Luxushotel
Über mangelnde Auslastung von Hotelzimmern kann Dubai nicht klagen. Das liegt allerdings auch daran, dass im Luxussegment inzwischen große Nachlässe gewährt werden. Der italienische Designer Giorgio Armani lässt sich davon nicht abschrecken – er eröffnet nun im welthöchsten Gebäude sein erstes Hotel.
http://www.welt.de/reise/article7358021/Armani-eroeffnet-trotz-Dumpingpreisen-Luxushotel.html
Lesen Sie dazu auch:
n-tv: Vollpension bei GiorgioArmani eröffnet erstes Hotel
http://www.n-tv.de/leute/Armani-eroeffnet-erstes-Hotel-article844246.html
arabianbusiness.com – VIDEO EXCLUSIVE: Inside the Armani Hotel
The new Armani Hotel has opened in Dubai and Arabian Business TV was invited along to take a look inside.
http://www.arabianbusiness.com/586968-video-exclusive-inside-the-new-armani-hotel

hotellerie.de: Heisses Eisen oder Flugasche von gestern? – Blog von Markus Luthe zu den Folgen des Flugverbotes vom 27. April 2010
Der Ausbruch des isländischen Vulkans mit dem unaussprechlichen Namen Eyjafjallajökull hat dem Tourismus in Europa mit der sechstägigen Sperrung des Luftraums eine Erfahrung beschert, auf die alle Beteiligten gerne verzichtet hätten. 95.000 Flüge wurden gestrichen, mehr als 130.000 Pauschalreisende und Hunderttausende Individualtouristen und Geschäftsreisende aus Deutschland saßen fest. Auch in der deutschen Hotellerie wurden Tausende von Tagungen und Zigtausende von Hotelzimmern storniert, umgebucht oder neu reserviert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Rezeptionen und in den Callcentern der Hotellerie haben in den Tagen der Flugausfälle in Serie Außerordentliches geleistet und gestrandeten Gästen mit großem Engagement weitergeholfen!
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AHGZ-Ranking: Starkes Jahr für Top 50 Hotelgesellschaften

Quelle: AHGZ, 24. Juli 2008

2007 war ein gutes Jahr für die deutsche Kettenhotellerie. Die Top 50 Hotelgesellschaften hatten einen starken Auftritt, wie die AHGZ Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main) jetzt in der aktuellen Ausgabe ihres Ideenmagazins Der Hotelier berichtet.

    Auch im Jahr nach dem Umsatzbringer Fußball-WM legten die Hotelgesellschaften gute Ergebnisse vor und überzeugten mit einem Umsatzplus von 8,5 Prozent auf insgesamt 6,27 Mrd. Euro. Der Wachstumskurs der Betriebsgesellschaften auf dem deutschen Markt ist damit im fünften Jahr in Folge ungebrochen. Erfreulich auch die einhellige Meinung der besten Hotelgesellschaften: 2008 wird ebenfalls gut.

    Die Branche blickt auf ein rundum gutes Jahr 2007 zurück. Die Umsatzentwicklung war überwiegend positiv. Rund 85 Prozent der Hotelgesellschaften haben ein Plus erwirtschaftet während 14,6 Prozent der Befragten einen Umsatzrückgang hinnehmen mussten. Die Anzahl der betriebenen Hotels hat wie im Vorjahr auch dieses Mal zugelegt, und zwar um 2,0 Prozent auf 1307. Die Zimmerzahl nahm um 7,2 Prozent zu, die durchschnittliche Anzahl der Zimmer um 5,2 Prozent auf 119,6 Zimmer pro Hotel. Auch bei der Zimmerbelegung gab es positive Veränderungen: Sie stieg um 1,5 Prozent auf 64,3 Prozent.

    Ähnlich zufriedenstellende Ergebnisse wurden auch bei der Preisentwicklung erzielt. Die Top 50 Hotelgesellschaften haben ihren durchschnittlichen Zimmernettopreis um 2 Euro auf 85,90 Euro angehoben. Positiv hat sich auch die Mitarbeiteranzahl entwickelt. Mehr als die Hälfte der Gesellschaften stellte neue Mitarbeiter ein (Vorjahr: 43,9 Prozent). In mehr als einem Drittel der Betriebe ist die Mitarbeiterzahl gleichgeblieben, und lediglich bei 7,5 Prozent der Befragten ist sie gesunken.

    Dass die Top 50 ihren im WM-Jahr begonnenen Wachstumskurs fortsetzen, spiegelt sich auch in dem wichtigsten Indikator für die Lage der Branche wider – der Frage nach der Gewinnsituation. Rund ein Viertel der Befragten freut sich über “sehr gute” Erträge (Vorjahr: 23,8 Prozent). Wie im Jahr zuvor bezeichnet mehr als die Hälfte der Befragten ihre Gewinne als “gut”.

    Die Spitzenreiter

    Die Top 3 Player konnten allesamt ihre Vorjahresplätze behaupten. Die Liste der Top 50 Gesellschaften führt weiterhin die Accor Hotellerie Deutschland GmbH an. Für das zurückliegende Jahr 2007 wurden die Umsätze der Dorint-Hotels herausgerechnet, die unter neuer Firmierung ebenfalls im Ranking vertreten sind. Trotz dieser Veränderung behauptet Accor mit 823 Mio. Euro Nettoumsatz den Spitzenplatz.

    Auf dem zweiten Platz steht wie im Vorjahr die Inter-Continental Hotels Group. Mit einem Plus von 5,8 Prozent beläuft sich der Gesamtumsatz der 65 Hotels in Deutschland auf 576,8 Mio. Euro. Erneut auf Platz drei ist die Best Western Deutschland GmbH mit Sitz in Eschborn. Insgesamt zählt das Portfolio acht Häuser mehr als 2006. Der Umsatz wuchs um 7,2 Prozent auf 467,7 Mio. Euro.

    Erwartungen an 2007

    Die Zahlen für 2007 sind gut. Da sind sich die Manager der Top 50 Hotelgesellschaften in Deutschland weitgehend einig. Und die meisten Befragten teilen auch die Meinung, dass das laufende Geschäftsjahr positiv verläuft. Mehr als 80 Prozent der befragten Top-50-Hoteliers rechnen damit, 2008 mit einem Umsatzplus abzuschließen. Rund 16 Prozent erwarten ein Minus am Ende des Jahres. Und 2,6 Prozent erwarten gleichbleibende Umsätze.

    Erfreulich ist, wie optimistisch die Manager der Top 50 Hotelgesellschaften in die Zukunft blicken. Tatsächlich haben sie große Pläne: Zahlreiche Neueröffnungen sind geplant, Hotelgesellschaften wie Steigenberger, Maritim, Kempinski (40 neue Hotels weltweit bis 2010) und Motel One wollen vor allem ins Ausland expandieren. Und bei fast allen steht die Qualitätsverbesserung an oberster Stelle. Dazu gehören auch Investitionen in bereits bestehende Objekte.

Ranking der Hotelbuchungsportale: HRS.de weiterhin auf Platz 1

Quelle: Top hotel, 15. Juli 2008

Fach-Illustrierte “Top hotel” veröffentlicht Listung der Top10 der Reservierungsplattformen

Das Top-Ranking der Hotelbuchungsplattformen bleibt unverändert: HRS.de wird von den deutschen Hoteliers am häufigsten als Hauptvertriebskanal im Internet genutzt. 92 Prozent der Hotelmanager nehmen regelmäßig Reservierungen über die Plattform des mittelständischen Unternehmens aus Köln (HRS Robert Ragge GmbH) entgegen. Dies geht aus einer Befragung der Fach-Illustrierten “Top hotel” unter 250 Hotelbetrieben in Deutschland hervor. Auf Platz zwei folgt hotel.de, auf Rang drei booking.com. 86 Prozent der Hoteliers generieren Buchungen auch über die eigene Website. Und immerhin 68 Prozent erhalten Reservierungen aus den globalen CRS- und GDS-Systemen.

Ranking der Top-Hotelbuchungsportale
1. HRS.de – 92%
2. hotel.de – 85%
3. booking.com – 77%
4. expedia.de – 51%
5. hotels.com – 46%
6. ehotel.de – 30%
7. tui-hotels.de – 29%
8. opodo.de – 24%
9. ebay.de – 22%
10.  worldres.com – 20%
Quelle: Top hotel; 250 Hotelbetriebe in Deutschland, Juli 2008
Frage: “Welche Distributionskanäle nutzen Sie?” (Mehrfachnennungen)

“Top hotel” ist die renommierte Fachzeitschrift für das Hotelmanagement in Deutschland. Das Magazin erscheint zehn Mal im Jahr im Freizeit-Verlag Landsberg, ein Beteiligungsunternehmen der Verlagsgruppe Handelsblatt (VHB). Die verbreitete Auflage beträgt rund 20.000 Exemplare. Im Verbund mit dem VHB-Tochterunternehmen Lebensmittel Praxis Verlag (LPV) erscheinen u.a. auch “Die Küche”, “Catering Inside”, “Convenience Shop” und “Lebensmittel Praxis”. 

Weitere Informationen:
www.tophotel.de
www.lebensmittelpraxis.de

Die umsatzstärksten Hotels in Deutschland – AHGZ-Ranking: Top 200 blicken optimistisch in die Zukunft

Quelle: AHGZ, 27. Juni 2008

Nachdem die Hotelbranche vergangenen Jahr noch von den Nachwirkungen der Fußball-WM 2006 profitierte, ziehen nun langsam Wolken am Konjunkturhimmel auf: In das Jahr 2008 starteten die umsatzstärksten Hotels in Deutschland verhältnismäßig schwach. Nur noch rund die Hälfte der Top-200-Häuser meldete für das erste Quartal einen Umsatzanstieg. Dennoch fallen die Prognosen der Spitzenhoteliers für das laufende Geschäftsjahr positiv aus. Das zeigt die AHGZ Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main) in der Juni-Ausgabe des AHGZ-Ideenmagazins ‘Der Hotelier’.

Die Ergebnisse auf einen Blick: Das erste Quartal 2008 schlossen bei 103 Nennungen 48,54 Prozent oder 50 Hotels mit einem Umsatzplus ab. Im vergangenen Jahr erzielten noch 72,22 Prozent der Befragten Umsatzzuwächse im ersten Quartal. Ebenfalls 50 der Top-200-Häuser verzeichnen für das erste Jahresviertel ein Minus im Vergleich zu 26,39 Prozent oder 38 Hotels in 2007. Gründe für den eher schwierigen Start ins Jahr sind unter anderem die frühen Osterfeiertage. Das Wetter im März war schlecht, und die Deutschen sind Ostern seltener verreist als in den Jahren zuvor.

Trotzdem sind die Erwartungen an den weiteren Geschäftsverlauf optimistisch. Auf eine Umsatzsteigerung setzen bei 131 Nennungen 81,68 Prozent der Befragten (Vorjahr: 63,87 Prozent), ein Umsatzminus prognostizieren nur 15,27 Prozent (Vorjahr: 29,68 Prozent). Vier Hoteliers gehen davon aus, dass die Umsätze gleich bleiben (Vorjahr: 10 Hotels). Insgesamt erwarten die Top-200-Hoteliers eine durchschnittliche Umsatzsteigerung von 3,86 Prozent.

Nicht so positiv wie im vergangenen Jahr äußern sich die Top-200-Hoteliers hinsichtlich der Erwartungen an die Gewinne, den Umsatz, die Gästezahlen und den Durchschnittspreis für das Gesamtjahr 2008. Nur noch 8,2 Prozent erwarten “viel bessere” Gewinne im Vergleich zu 11,0 Prozent im Vorjahr. Mit “etwas besseren” Erträgen rechnen immerhin 70,4 Prozent (Vorjahr: 46,8 Prozent).

Dass ihre Gewinne “gleich” bleiben, vermuten 12,2 Prozent im Vergleich zu 21,1 Prozent im Vorjahr 8,1 Prozent gehen davon aus, dass sich ihre Gewinne “etwas verschlechtern” werden (Vorjahr: 19,3 Prozent). Mit einer “viel schlechteren” Gewinnsituation rechnet lediglich 1 Prozent (Vorjahr: 1,8 Prozent) der befragten Hoteliers.

Hinsichtlich der Umsätze sind die Top-200-Hoteliers zuversichtlicher. 17,9 Prozent prognostizieren einen “viel besseren” Umsatz für 2008. So euphorisch waren selbst im vergangenen Jahr lediglich 13,1 Prozent der Befragten. Von “etwas besseren” Umsätzen gehen mehr als die Hälfte der Befragten aus (58,0 Prozent) im Vergleich zu 41,8 Prozent im Vorjahr. Mit einer Stagnation der Umsätze rechnen 15,1 Prozent. Das waren im vergangenen Jahr noch 27,1 Prozent. “Etwas oder viel schlechtere” Umsätze prognostizieren insgesamt 8,9 Prozent. So pessimistisch waren im Jahr zuvor 18,1 Prozent.

Hinsichtlich der Entwicklung der Gästezahlen haben sich die Erwartungen an 2008 im Vergleich zum vergangenen Jahr kaum verändert. Dass die Gästezahlen wesentlich ansteigen werden, vermuten 7,1 Prozent (Vorjahr: 6,5 Prozent). Rund die Hälfte geht davon aus, dass die Situation der Gästezahlen “etwas besser” wird im Vergleich zu 41,7 Prozent im Jahr zuvor. Rund ein Drittel prognostiziert “gleich” bleibende Gästeankünfte (Vorjahr: 38,9 Prozent). Und insgesamt 12,2 Prozent erwarten, dass die Gästezahlen “etwas oder viel schlechter” werden (Vorjahr: 13 Prozent).

Hoffnungen setzen die Top-200-Hoteliers in neue Märkte. Insbesondere Hotels in Großstädten erwarten zunehmend Gäste aus Asien und Russland, die die Kassen füllen sollen.

Zwar wird auch 2008 kein WM-Jahr werden, im Großen und Ganzen können die Hoteliers aber optimistisch in die Zukunft blicken – und das tun sie auch. Details zu den Erwartungen der deutschen Hoteliers sind in der aktuellen Ausgabe der AHGZ Allgemeine Hotel- und Gastronomiezeitung nachzulesen, die am Samstag, 28. Juni 2008 erscheint.

Die umsatzstärksten Hotels in Deutschland – AHGZ-Ranking: Top 200 weiter auf Erfolgskurs

Quelle: AHGZ, 30. Mai 2008

Die 200 umsatzstärksten Hotels in Deutschland konnten im vergangenen Jahr an die Erfolge des überaus erfolgreichen WM-Jahres anknüpfen. Die Top-200-Hotels steigerten ihren Umsatz in 2007 um 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zu dem Spitzenergebnis von 2006 (9,6 Prozent plus) können sie sich damit durchaus sehen lassen. Insgesamt erwirtschafteten die umsatzstärksten Einzelhotels in Deutschland einen Nettoumsatz von 3,08 Mrd. Euro (Vorjahr 2,95 Mrd. Euro). Damit vereinen sie erneut rund ein Drittel des Gesamtumsatzes der deutschen Hotellerie auf sich (Basis: rund 11.000 Vollhotels). Diese Marktdaten werden im Detail in der morgen erscheinenden AHGZ Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung, (Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main), im Ideenmagazin Der Hotelier veröffentlicht.

Die erfolgreiche Fußball-WM hat den Vorwärtstrend ins Rollen gebracht, und die Top-200-Hoteliers haben sich nicht stoppen lassen. Das positive Image Deutschlands als Gastgeberland wirkt sich nachhaltig positiv auf den Tourismus, die Hotellerie und Gastronomie aus.

76,9 Prozent der Befragten weisen für 2007 ein Umsatzplus auf. Im Vorjahr waren es noch fast 90 Prozent. Das Ergebnis übertrifft aber die Erwartungen. Im vergangenen Jahr gingen lediglich 63,7 Prozent der Befragten davon aus, 2007 mit einem Umsatzplus abzuschließen. Ein Umsatzminus müssen 20,1 Prozent verkraften. Das waren im Jahr zuvor lediglich 7,1 Prozent.

Die Frage nach der Gewinnsituation – dem entscheidenden Kriterium für die Lage der Branche – unterstreicht die Ergebnisse: Als “sehr gut” (17,7 Prozent) oder “gut” (55,9 Prozent) bezeichnen insgesamt 73,6 Prozent der Befragten ihre Ertragslage. Im Vorjahr gaben das noch 80,9 Prozent an. 22,6 Prozent befinden die Gewinnsituation als “noch zufriedenstellend” (Vorjahr: 16,3 Prozent) und nur 3,9 Prozent (Vorjahr: 2,5 Prozent) halten sie für “schlecht”.

Nicht ganz so positiv wie im Jahr zuvor entwickelten sich der durchschnittliche Zimmerpreis sowie die durchschnittliche Belegungsquote – im Vergleich zum Boom-Jahr 2006 sind die Ergebnisse aber durchaus zufriedenstellend. Die durchschnittliche Zimmerrate stieg leicht um 0,8 Prozent von 108,6 Euro auf 109,5 Euro an. Die durchschnittliche Belegung konnte um 1,1 Prozentpunkte auf 67,7 Prozent verbessert werden. Auch die durchschnittliche Zimmeranzahl eines Top-200-Hotels wuchs – von 321,0 Zimmer auf 324,3 Zimmer.

Der Jahresnettoumsatz pro Zimmer stieg von 45.285,00 Euro auf 47.456,00 Euro – um 4,8 Prozent. Insgesamt vereinen alle Häuser des Rankings 64.859 Zimmer.

An der Spitze des Top 200 Rankings gibt es kaum Verschiebungen. Zum achten Mal in Folge konnte sich erneut das Estrel Berlin den 1. Platz sichern. Mit einer Umsatzsteigerung von 11,7 Prozent erwirtschaftete das 1125-Zimmer-Haus 57,5 Mio. Euro Umsatz. Das Sheraton Frankfurt Hotel & Towers (53,6 Mio. Euro) und der Bayerische Hof in München (51,7 Mio. Euro) bleiben weiterhin auf den Fersen.

Auf dem vierten Rang folgt wie im Jahr zuvor das InterContinental Berlin. Es erzielte eine Umsatzsteigerung von 3,3 Prozent auf 43,7 Mio. Euro. Das Hotel Adlon, Berlin, verteidigte den im vergangenen Jahr ergatterten 5. Rang mit 38,4 Mio. Euro und einem Wachstum von 2,1 Prozent.

Die Top 200-Liste, die die Situation der Hotelbranche in Deutschland dokumentiert, gibt es bereits seit mehr als 20 Jahren. Die Daten beruhen auf Eigenangaben der Hotels, die überwiegend nicht publizitätspflichtig sind. Das komplette Ranking ist in der aktuellen Ausgabe der AHGZ Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung veröffentlicht, die am Samstag, 31. Mai 2008 erscheint.