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ADAC Skipass-Index 2012: Reit im Winkl bietet am meisten fürs Geld – Club stellt Gebiete mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis vor

(München, 29. Dezember 2011) Welche Gebiete den meisten Skispaß fürs Geld bieten, hat der neue ADAC Skipass-Index für die Wintersaison 2012 ermittelt. Er setzt Größe und Qualität eines Skigebiets mit den Kosten für den Skipass in Relation und zeigt Winterurlaubern, wo sie das beste Preis-Leistungs-Verhältnis finden. In Deutschland liegt das oberbayerische Reit im Winkl vor Oberjoch-Bad Hindelang im Allgäu und dem Classic-Gebiet in Garmisch-Partenkirchen. In Frankreich und der Schweiz hat das grenzübergreifende Skigebiet Les Portes du Soleil die Nase vorn. Die SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental in Tirol führt die österreichische Hitliste an. Unter den Skigebieten in Italien konnte sich Sestriere nahe Turin mit dem Liftverbund Vialattea die beste Platzierung sichern.

Ski- und Snowboardfahrer wurden befragt, welche Kriterien ihnen bei der Auswahl und Einschätzung eines Skigebietes wichtig sind. Das Ergebnis: Vor allem Pisten- und Schneesicherheit sowie kurze Wartezeiten an den Liften tragen zur Zufriedenheit der Winterurlauber bei. Hingegen sind Funparks, Kinderbetreuung oder andere Serviceleistungen für die meisten Wintersportler nicht ausschlaggebend. Darauf aufbauend basiert der ADAC Index auf den Kriterien Pistenkilometer, Schneesicherheit dank maschineller Beschneiung, Anzahl und Kapazität der Liftanlagen. Sie stehen den Skipasskosten gegenüber. Subjektive Kriterien wie die Exklusivität oder Atmosphäre eines Skigebietes fließen nicht in die Bewertung ein.

Die großräumigen Skiverbunde liegen dank zahlreicher Liftanlagen und umfangreicher Beschneiungsmöglichkeiten beim Skipass-Index meist im vorderen Bereich. Aber nicht nur die überregionalen Reviere können punkten: Gröden/Seiser Alm in Südtirol oder Crans Montana im Wallis haben es in Italien beziehungsweise der Schweiz jeweils auf Rang drei geschafft.

Insgesamt wurde der ADAC Skipass-Index 2012 für 300 Skigebiete in den fünf Alpenländern und den deutschen Mittelgebirgen ermittelt. Informationen zum Preis-Leistungs-Verhältnis der Gebiete können im ADAC SkiGuide 2012 nachgelesen werden. Dieser ist zum Preis von 24,99 Euro im Buchhandel und in den ADAC Geschäftsstellen erhältlich sowie im Internet unter www.adac-shop.de oder unter der Bestellhotline 0180 5/ 10 11 12 (14 ct/min aus dem Festnetz, mobil max. 42 ct/min).

American Express Business Travel Forecast: Moderater Preisanstieg 2012 in einem unsicheren Wirtschaftsumfeld

(Frankfurt am Main, 31. Oktober 2011) Im kommenden Jahr werden die Preise bei Geschäftsreisen auf dem europäischen und dem nordamerikanischen Markt moderat steigen. Asien und Lateinamerika bilden eine Ausnahme: Aufgrund der hohen Nachfrage nach Reisen in diese Region werden dort deutliche Preissteigerungen erwartet. Zu diesen Erkenntnissen kommt der Global Business Travel Forecast 2012 von American Express. Die Notwendigkeit der Unternehmen, in Geschäftsreisen zu investieren, um das Wachstum zu fördern sowie begrenzte Kapazitäten der Anbieter werden zu einem allgemeinen Preisanstieg führen.

„Die Reisebranche bleibt ein komplexer, sich ständig wandelnder Markt. Die Anbieter streben gleichzeitig nach Preisen und Profitabilitätsniveaus aus der Zeit vor der Krise – und beides angesichts wirtschaftlicher Ungewissheit“, sagte Christa Degnan Manning, Leiterin des Forschungsdienstes „Expert Insights“ bei American Express Global Business Travel. „Da Geschäftsreisen sowohl ein maßgeblicher Faktor für die Entwicklung der Weltwirtschaft als auch ein einzigartiger Förderer des Unternehmenswachstums sind, erwarten wir, dass die Kombination aus der Nachfrage und dem effektiven Ertragsmanagement auf Anbieterseite die Preise wahrscheinlich nach oben drücken wird.“

Entwicklung der Flugtarife in Europa, im Mittleren Osten und in Afrika (EMEA)
Die anhaltende wirtschaftliche Unsicherheit wird gerade auch in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika (EMEA) die treibende Kraft hinter dem niedrigen einstelligen Anstieg der Flugpreise im kommenden Jahr sein. Je nach Region variiert das Reisevolumen jedoch und dies führt dazu, dass die Preise sich unterschiedlich entwickeln. So wird etwa in Deutschland und Großbritannien ein moderater Anstieg der Flugpreise erwartet, in Frankreich dagegen dürften die Preise stabil bleiben.

Inland / Kurzstrecke (Economy): 0 bis 4 Prozent
International / Langstrecke (Business): 3 bis 7 Prozent

Entwicklung der Hoteltarife in der Region EMEA
Die Länder der Region EMEA unterscheiden sich hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Situation sehr stark. Allgemein ist für 2012 mit moderaten Preissteigerungen zu rechnen. In Märkten wie Spanien oder Griechenland sind aber sinkende Hotelpreise wahrscheinlich, da diese Länder besonders mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. In Deutschland werden die starke Wirtschaft und das hohe Bruttoinlandsprodukt wahrscheinlich zu Preissteigerungen führen. Jedoch bleibt die Prognose aufgrund der allgemeinen Euro-Unsicherheit zurückhaltend.

Mittlere Kategorie: 0,5 bis 4,5 Prozent
Premium-Kategorie: 1 bis 5 Prozent

„Unternehmen werden ihre Mitarbeiter weiterhin auf Reisen schicken, da dies für den wirtschaftlichen Erfolg entscheidend ist“, erklärte Kaveh Atrak, General Manager Central Europe und Nordic Regions. „Gut gemanagte Reiseprogramme ermöglichen auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten Geschäftsreisen. Dank sachkundiger Verhandlungen, die auf Einsparungen abzielen, können auch die Kosten im Zaum gehalten werden. Mit den richtigen Informationen werden Unternehmen dies auch im Jahr 2012 tun können.“

Dreiviertel der Deutschen finden Billigflieger nicht mehr billig

(München, 26. Oktober 2011) Steigende Kerosinpreise, die Luftverkehrssteuer und der Emissionshandel lassen die Ticketpreise der Fluggesellschaften in die Höhe schnellen. Dass das Fliegen zum Schnäppchenpreis mit sogenannten Billigfliegern für Reisende längst keine günstige Alternative mehr ist, geht aus einer aktuellen Umfrage von tripadvisor.com, der weltweit größten Reise-Webseite, hervor. Demnach sind 73 Prozent der 1.222 Umfrageteilnehmer der Ansicht, dass Billigflieger nicht mehr billig sind.
 
„Neben den steigenden Kosten könnten auch versteckte Gebühren ein Grund für den Unmut unter Reisenden sein“, sagt Dirk Loesch, Sprecher von tripadvisor.com in Deutschland. „Um böse Überraschungen zu vermeiden und den wirklich niedrigsten Ticketpreis zu ermitteln, können Reisende auf die Flug-Suchmaschine mit Gebührenrechner von tripadvisor.com zurückgreifen. Diese bezieht zusätzliche, versteckte Kosten wie Gebühren für die Zahlung mit Kreditkarte oder Gepäckstücke ein.“

Hotelmarketing: Meisten Hotels setzen nicht auf Ratenparität

(Hamburg, 29. April 2011) Einheitliche Raten in allen Verkaufskanälen – die sog. Ratenparitätr ist nachwievor nicht sonderlich populär. 63 Prozent der Hoteliers bevorzugen unterschiedliche Raten auf der eigenen Website, den Hotelbuchungsportalen und am Telefon. Dies geht aus einer aktuellen Befragung von 270 Hotels in Deutschland hervor. Nach der Studie „Buchungsmedien & -portale 2011“ vom Marktforschungsinstitut Business Target Group, Scheeßel bei Hamburg (BTG), setzen gerade kleinere Häuser und Hotels mit dem wirtschaftlichen Schwerpunkt Individualreisende auf unterschiedliche Raten in den Verkaufskanälen.

„Mittlerweile stammen mehr als ein Drittel aller Buchungen aus den elektronischen Medien“, sagte BTG-Geschäftsführer Thilo Lambracht. „Für das aktuelle Jahr 2011 wird ein weiteres Ansteigen erwartet.“ An der Spitze und im Segment der Geschäftsreisen weiterhin unangefochten ist der Kölner Pionier hrs.de das Portal mit den häufigsten Buchungen (69% der Nennungen). Verfolger sind hier der deutsche Branchenspezialist hotel.de und das holländische Unternehmen booking.com.

Aber die Gäste buchen nicht nur häufiger online sondern bewerten die Hotels auch zunehmend in Gästebewertungsportalen wie trivago.de. Gerade Business-Hotels beurteilen den Einfluss der Gästebewertungen auf den wirtschaftlichen Erfolg als „hoch“ und sind auch der Meinung, dass 2011 deren Einfluss weiter steigen wird. 50 Prozent der Hoteliers aus Business-Hotels kontrollieren daher mindestens einmal wöchentlich die einschlägigen Online-Bewertungen. „Der Gast wird mündiger und vertraut offensichtlich lieber der Online-Community als Fragebögen auf den Zimmern“, kommentiert Lambracht.

Expedia: Hotelraten fielen mit der Wirtschaftskrise um 14%

(München, 11. Februar 2010) Schluss mit den falschen Nachrichten um angeblich zu hohe Hotelpreise: Die Zimmerraten der deutschen Hotellerie fielen mit Beginn der Wirtschaftskrise um 14 Prozent. Dies geht aus einer internen Untersuchung des Buchungsdienstleisters Expedia, München, hervor, die exklusiv der Fach-Illustrierten “Top hotel” vorliegt.

„Einen starken Einbruch erlebte die Branche durch die Wirtschaftskrise. Die Raten befanden sich schließlich wieder auf dem Stand von 2005. Die ursprüngliche Ratensteigerung wurde damit zunichte gemacht“, so der Untersuchungsbericht.

Die Entwicklung der Zimmerraten in den rund 12.000 deutschen Expedia-Partnerhotels verlief in den vergangenen fünf Jahren durchaus zufrieden stellend. „Die anziehende Wirtschaftskraft und die Fußball-WM 2006 haben sich positiv für die Hotels ausgewirkt. Sie verzeichneten im Durchschnitt eine Ratensteigerung von rund 15 Prozent“, berichtet eine Expedia-Sprecherin.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag in der Onlineausgabe von “Top hotel”