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InterContinental Hotels Group (IHG) – Überraschend: Managementvertrag für Hamburg wird verlängert

(Hamburg, 22. Dezember 2009) Doch kein Auszug zum Jahresende: Ein besonderes Weihnachtsgeschenk hatte GM Gesa Rohwedder für die 150 Mitarbeiter des InterContinental Hotels an der Hamburger Außenalster parat. Der Managementvertrag mit der Zürcher Grod Hotels GmbH wird überraschend verlängert.

Ende Oktober hatte die InterContinental Hotels Group (IHG) bekannt gegeben, dass die Verhandlungen über Renovierungen und Erweiterungen gescheitert waren und daher der seit über 30 Jahren laufende Betreibervertrag nicht verlängert werde. Ende November hatte der Eigentümer der Immobilie, Peer Slipsager, neue Gespräche begonnen – wohl ließ sich kein Folgebetreiber finden.

Nun soll in das 280-Zimmer-Haus erheblich investiert werden. Wie hoch, ist noch nicht bekannt. Turnusgemäß stehen Fresh-ups der Gästezimmer an. Zudem soll der rückwärtige Gebäudeteil, das ehemalige Spielcasino, zu neuen Tagungsflächen umgebaut werden.

InterContinental Hotel Hamburg: Poker um neuen Hotelbetreiber

(Hamburg, 30. Oktober 2009) Poker um ein gut gehendes Hotel: Der Eigentümer des InterContinental Hamburg, das überraschend zum Jahresende den Betrieb einstellt, hat noch keinen neuen Betreiber gefunden. Potentielle Managementpartner wie Hilton hätten bereits abgesagt, heißt es aus Hotelkreisen. Und die Accor Hospitality Germany GmbH, wie die kürzlich umfirmierte Pächtergesellschaft The NewGen AG nun heißt, habe noch keine Entscheidung über ein weiteres Engagement des von der Dorint-Übernahme stammenden Engagements getroffen. Alles sei möglich, heißt es aus München.

Ein Neustart des 1972 eröffneten 280-Zimmer-Hauses, das von Anfang an unter InterContinental-Flagge lief, wird schwierig. Die Schwächen auf dem Geschäftsreisemarkt wird nach Expertenmeinung frühestens im vierten Jahresquartal 2010 nachlassen. Und selbst bei großen Messen wie die Internorga wird hart um die Zimmerraten gefeilscht. Derzeit unterbieten sich die führenden Hotels in Hamburg um bis 30 Euro, berichtet Gesa Rohwedder. Die Direktorin muss nun den Betrieb abwickeln. Das Reservierungssystem und die Website werden zum Jahresende abgeschaltet, die Marketingpläne eingepackt. Zimmerreservierungen und Tagungsbuchungen können derzeit für 2010 nicht angenommen werden. Erste Events wurden bereits storniert.

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