Schlagwort-Archive: Österreich

HOTELIER TV 1:30: Schloss Velden – Übernahme durch die Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG)

(Velden am Wörther See, 02. September 2011) Das Schlosshotel Velden ist nun kein Capella Hotel mehr, sondern wird nach dem Verkauf an „Billa”-Gründer Karl Wlaschek von der Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG) betrieben. Auf Wellness und Spa soll noch mehr Wert gelegt werden, es werden rund zwei Millionen Euro investiert. Die Hochpreisstrategie soll trotz bekannter Auslastungsschwierigkeiten in den Wintermonaten beibehalten werden. Eine Aufnahme bei Leading Hotels of the World (LHW) wird beantragt. FMTG will im nächsten Jahr den Umsatz um stolze zehn Prozent steigern und innerhalb der nächsten 24 Monaten in die schwarzen Zahlen drehen.

Schloss Velden, nun ein Falkensteiner Hotel: Spa wird ausgebaut – Hochpreisstrategie bleibt – Aufnahmeantrag bei Leading

(Velden am Wörther See/Kärnten, 01. September 2011) Pünktlich um Mitternacht war es soweit: Sämtliche Mitarbeiter begrüßen die späten Gäste im Falkensteiner Resort am Wörther See (104 Zimmer und Suiten, 7 Mio. Euro Jahresumsatz). Das Schlosshotel Velden ist nun kein Capella Hotel mehr, sondern wird nach dem Verkauf an „Billa“-Gründer Karl Wlaschek von der Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG) betrieben; wir berichteten. Auf Wellness und Spa soll noch mehr Wert gelegt werden, es werden rund zwei Millionen Euro investiert. Die Hochpreisstrategie soll trotz bekannter Auslastungsschwierigkeiten in den Wintermonaten beibehalten werden. Eine Aufnahme bei Leading Hotels of the World (LHW) wird beantragt. FMTG will im nächsten Jahr den Umsatz um stolze zehn Prozent steigern und innerhalb der nächsten 24 Monaten in die schwarzen Zahlen drehen.

Falkensteiner Schlosshotel Velden

Falkensteiner Schlosshotel Velden

Eine neue Ära für Schloss Velden ist angebrochen. FMTG-Chef Otmar Michaeler will das Schlosshotel in in der neu geschaffenen „Premium Collection“ der Falkensteiner Hotels & Residences führen. Die Aufnahme bei der New Yorker Premium-Marketingkooperation LHW wird sowohl für das Schlosshotel sowie für die beiden weitere Hotels der Falkensteiner-Premium-Collection (Falkensteiner Balance Resort Stegersbach/Burgenland und Falkensteiner Hotel & Spa Iadera/Zadar in Kroatien) beantragt. Damit sollen gezielt internationale Gästegruppen angesprochen werden. Die Vermarktungskraft von Leading ist unzweifelhaft stark, jedoch gilt diese Art von Marketing als vergleichsweise teuer.

Kostspielig in Schloss Velden sind die Herbst- und Wintermonate. Der vorherige Betreiber, Hotelier-Legende Horst Schulze mit Capella Hotels, sieht dies weiterhin als Knackpunkt im Konzept. Bislang galten es, dass man den nötigen Jahresumsatz in den drei Sommermonaten verdienen – mit Topauslastung und Highlight-Events wie „Fete Blanche“. So will man bei FMTG noch stärker auf den luxuriösen Spa „Aquapure“ des Hauses setzen. Nach Weihnachten soll der Wellness-Bereich um- und ausgebaut werden; die Fertigstellung ist für Frühjahr 2012 geplant. Hinzu kommen sollen eine Saunawelt und großzügige Liegeflächen. Auf eine überzeugende Wellbeing- und Lifestyle-Welt innerhalb der Hotelmauern wird es ankommen. Im Winter leidet der mondäne Seeort Velden oft unter dem hartnäckigen Nebel, während in den (für Hotelgäste etwas zu weit entfernten) Skigebieten die Sonne scheint.

„An der Qualität möchten wir nichts ändern und eine hochpersonalisierte Gästebetreuung anbieten, jedoch werden wir sicher flexibler und effizienter beim Kostenmanagement agieren. Die Hochpreisstrategie wollen wir ebenfalls beibehalten“, sagte Michaeler. 

Im anspruchsvollen F&B-Konzept sind keine nennenswerten Veränderungen, oder gar Abstriche zu erwarten. Neu wird das Angebot der Halbpension – populär in der Ferienhotellerie – sein. Mit Sven Nickol gelang in Schloss Velden ausgerechnet einem Deutschen ein sagenhafter Aufstieg in die Sterneküche. Seit Juni ist Stefan Lastin neuer Executive Chef und etablierte bereits ein neues kulinarisches Konzept im Fine-Dining-Restaurant „Schlossstern“. „Diese Abteilung liegt mir als gelernter Koch besonders am Herzen“, sagte Erich Falkensteiner, Aufsichtsratschef bei FMTG. „Mit dem A-la-carte-Restaurant ‘Seespitz’ und dem Gourmetrestaurant ‘Schlossstern’ haben wir zwei Top-Adressen, wo wir für Gaumenfreuden sorgen werden. Dabei möchten wir eine Kulinarik umsetzen, die hochwertig, aber nicht abgehoben ist und die besten Zutaten und Spezialitäten lokaler Provenienz mit unserem Alpe-Adria Konzept kombiniert. Egal, ob A-la-carte oder Halbpension.“

Wlaschek stellt Rolls-Royce vor die Hoteltür
Neu-Eigentümer Karl Wlaschek (94) sieht sein Schlosshotel ganz klar als „Nummer Eins am berühmtesten See Österreichs“. Der unausgeprochene Kaufpreis – angeblich 50 Millionen Euro – gilt als Schnäppchen. Die notleidende Bank Hypo Alpe Adria hatte das leer stehende Schloss 2003 von Gunther Sachs gekauft und rund 150 Millionen Euro investiert. Der zuletzt verkündete Verkauf an den italienischen Hotelier und Investor Ugo Barchiesi war geplatzt, das angeblich Zahlungsfristen nicht eingehalten worden waren. Dieser betrachtete den Verkauf an Wlaschek Zeitungsberichten zufolge als rechtswidrig. Ob Barchiesi nun noch juristisch reingrätschen wird, wie manche befürchten, bleibt abzuwarten.

Wlaschek, der einst im Schloss Velden Piano spielte, hat sein Vermögen mittlerweile in rund 250 Immobilien investiert. Das Ende des 16. Jahrhunderts gebaute Schloss ist sicherlich die Krönung seines Besitzes und Lebenswerkes. Der charismatische Unternehmer regiert durchaus ins Hotelgeschäft heinein. So will er die alte Forellenzucht wieder aktiviert sehen, engagierte eaus eigener Tasche eine Band für die Schlossbar, preist die zum Verkauf stehenden Apartments an und er stellte kurzerhand mit seiner Stiftung dem Hotelbetrieb einen Rolls-Royce vor die Tür.

Kempinski Hotel Das Tirol Jochberg: Henning Reichel übernimmt Leitung

(Jochberg/Kitzbühel, 16. August 2011) Henning Reichel (39) ist der Hoteldirektor des neuen Kempinski Hotels Das Tirol in Jochberg (148 Zimmer) bei Kitzbühel. Er muss das kürzlich von Vienna International übernommene, ehamlige Royal Spa Kitzbühel am Markt neu positionieren. Die Wiedereröffnung findet zum Wintersaison-Start am 07. Dezember statt.

Henning Reichel

Henning Reichel

Henning Reichel startete seine Laufbahn bei Kempinski Hotels 2008 als General Manager der Kempinski Hotels Falkenstein und Villa Rothschild im Taunus bei Frankfurt. Vor seinem Wechsel zu Kempinski war Reichel als Hoteldirektor im Capella Hotel Schloss Velden in Velden/Österreich tätig. Seine Ausbildung zum Hotelfachmann absolvierte er mit Auszeichnung im bekannten Fünf-Sterne-Hotel Brenner’s Park-Hotel & Spa in Baden-Baden. Im Anschluß wechselte er 1996 als Commis de Cuisine ins Hotel de Vigny nach Paris. Danach folgten ein Studium an der Berufsakademie in Ravensburg und ein Tourismus Studium in Kanada. Zurück in Deutschland folgten als weitere Stationen die des stellvertetenden Wirtschaftsdirektors im Fünf-Sterne-Haus Hotel Ernst in Köln, des stellvertretenden Direktors im Fünf-Sterne-Hotel Louis C. Jacob an der Elbchaussee in Hamburg sowie des Vize-Direktors im Brenner’s Park-Hotel.

AHGZ-Wellness-Gipfel 2011 in Schloss Elmau: Experten liefern Tipps fürs Marketing

(Stuttgart, 15. August 2011) Über welche Kanäle können Hoteliers ihren Wellness-Bereich erfolgreich vermarkten? Auf welchen Plattformen wollen Wellness-Gäste ihre Reisen buchen? Mit diesem Thema beschäftigt sich Andreas Romani, Inhaber des Beratungsunternehmens Ideas4Hotels, in seinem Vortrag beim AHGZ-Wellness-Gipfel.

Außer Romani werden bei dem Kongress am 13. und 14. September in Schloss Elmau im oberbayerischen Krün noch zahlreiche weitere Branchenexperten auf der Bühne stehen, um ihr Wissen weiter zu geben. Unter anderem geht Manfred Kohl, Geschäftsführer von Kohl & Partner, auf Benchmarks als Führungstool im Spa-Segment ein. Andreas Wieser, Geschäftsführer des Lanserhof Gesundheitszentrum Kurhotel in Lans bei Innsbruck, erläutert, wie sich die Aufgaben eines Hoteliers erweitern, wenn er ein seinem Haus nicht nur Übernachtungen, sondern auch Medical Wellness anbietet. Was in den kommenden Jahren auf die Wellnesshotellerie zukommt, verdeutlicht der Vortrag von Susie Ellis, President, Spa Finder Inc, News York. Sie stellt 10 Top Trends in Spa und Wellness vor.

Der Kongress richtet sich an die Wellnesshotellerie und Betreiber von Day Spas in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südirol.

13. und 14. September 2011
Schloss Elmau, Krün
Veranstalter: AHGZ und The Conference Group, Frankfurt am Main
http://www.conferencegroup.de/wellness11

Kempinski: Ehemaliges Royal Spa Kitzbühel wird als Hotel Das Tirol wieder eröffnet

(Kitzbühel, 10. August 2011) Neustart ist am 07. Dezember: Das ehemals von Vienna International betriebene Royal Spa Hotel in Jochberg bei Kitzbühel wird dann von Kempinski betrieben; wir berichteten. Neuer Name ist: Hotel Das Tirol. Das 148-Zimmer-Haus soll auch weiterhin Mitglied bei Leading Hotels of the World bleiben.

Kempinski Das Tirol Kitzbühel

Kempinski Das Tirol Kitzbühel

Die Zimmerrate im Dezember soll 200 Euro je Nacht inklusive Frühstück betragen. Mit der Wiedereröffnung gewinnt Kempinski erstmals mit einem eigenen Hotel in Österreich auf. Die Hälfte der 64 Kempinski-Hotels weltweit sind in Europa zu finden.

„‚Das Tirol‘ unterstreicht unsere Expansionspläne in Europa“, sagte Reto Wittwer, Präsident und Vorstandsvorsitzender von Kempinski Hotel. Anfang August wurde das Hotel geschlossen, um das Interieur und die Ausstattung des hochwertigen Hauses an die Kempinski-Standards anzupassen. Verantwortlich für die kompletten Umbau-Maßnahmen sowie das neue, alpine Design zeichnet das Kitzbühler Architekturbüro Herbert Günther.

„Das Tirol“ liegt direkt an der Piste in der Mitte des weitläufigen Skigebietes der Kitzbüheler Alpen. In Kitzbühel sind vier erstklassige Golfanlagen in Kitzbühel und 30 weitere in unmittelbarer Nähe zu finden. Ein Highlight ist der 3.600 Quadratmeter große Wellness-Bereich, der nach der Neueröffnung als “Kempinski – The Spa” mit einem umfangreichen Angebot und exklusiven Produkten zu Wellness-Behandlungen, Entspannung und Erholung auftrumpfen soll. Zudem gibt es Indoor- und Outdoor-Pools mit insgesamt 300 Quadratmeter Wasserfläche.

Schloss Velden: Verkauf an Billa-Gründer perfekt – Neuer Betreiber ist Falkensteiner

(Velden am Wörthersee/Österreich, 31. Juli 2011) Horst Schulze kann aufatmen: Mit dem endlich geglückten Verkauf des Schlosshotels Velden wird er einen großen Verlustbringer los. Ab 1. September wird die Falkensteiner Michaeler Tourism Group als neuer Betreiber auftreten. Investor ist der Billa-Grüner Karl Wlaschek (93). Der Kaufpreis wurde nicht genannt, wird aber Medienberichtren zufolge bei mindestens 50 Millionen Euro liegen.

Horst Schulze kann aufatmen: Mit dem endlich geglückten Verkauf des Schlosshotels Velden wird er einen großen Verlustbringer los.

Horst Schulze kann aufatmen: Mit dem endlich geglückten Verkauf des Schlosshotels Velden wird er einen großen Verlustbringer los.

Damit endet eine mehrjährige Leidenszeit als Capella Resort, das erste von Horst Schulzes West Paces Group in Europa. Mit Schloss Velden war nur in den Sommermonaten vernünftig Geld zu verdienen. Im Winter liegen die Skipisten zu weit entfernt, um als Alpenhotel internationale Gäste anzuziehen. Wie Falkensteiner dies in Zukunft anders oder besser machen will, ist noch offen.

Die notleidende Hypo Alpe Adria hatte das Schlosshotel 2003 von Gunther Sachs gekauft und rund 150 Millionen Euro investiert. Als Käufer wurde im Frühjahr der italienische Investor und Hotelier Ugo Barchiesi präsentiert. Dieser zahlte zwar vier Millionen Euro Antrittssumme an, aber die nächste Charge offenbar nicht. Anfang Juli erklärte die Hypo Alpe Adria die Verhandlungen kurzerhand für beendet – per Pressemitteilung. Einem Bericht der „Kleinen Zeitung“ zufolge betrachtet Barchiesi den Verkauf an Dritte als „rechtswidrig“. Er wolle nun die „notwendigen rechtlichen Schritte zur Wahrung seiner Interessen geltend machen“, wird berichtet.

Der Verkauf an die Amisola Immobilien AG von Supermarkt-König Wlaschek umfasst das gesamte Resort mit 105 Zimmern bzw. Suiten, das Restaurant „Seespitz“ und die zum Hotelkomplex gehörenden 21 Appartements. „Mit dem neuen Eigentümer und dem neuen Betreiber erhält das Schlosshotel Velden samt Appartements einen nachhaltigen Investor mit exzellenter Marktkenntnis und Expertise“, sagte Gottwald Kranebitter, CEO der Hypo Alpe Adria, anlässlich der Vertragsunterzeichnung in Wien. Damit werde auch das Ziel eines kapitalerhaltenden und wertsichernden Verkaufs der Immobilie für die Bank realisiert, in deren Interesse nicht zuletzt „ein nachhaltiges Konzept für diese fixe Größe im Kärntner Tourismus und für die Region steht“, betonte Kranebitter. Otmar Michaeler, CEO der Falkensteiner Michaeler Tourism Group, fügte hinzu: „Wir freuen uns ganz besonders, dieses Prestigeprojekt im Rahmen unserer neuen Premium Collection betreiben zu dürfen. Das ist ein Meilenstein für die Falkensteiner Hotels & Residences und eine absolute Bereicherung unseres Hotelportfolios.“

Wlaschek hat offenbar ein Herz an dem berühmten Schlosshotel (im TV bekannt als „Schloss vom Wörthersee“) verloren. In den 1950er Jahren sei er im Salon als Pianist unter dem Künstlernamen Charly Walker aufgetreten, wird berichtet. Nun kann er wieder in die Tasten hauen – in seinem Schlosshotel.

Schloss Velden: Vertrag mit italienischem Investor endgültig geplatzt?

(Velden/Österreich, 12. Juli 2011) Keine guten Nachrichten vom Wörthersee: Der Kaufvertrag des italienischen Hoteliers und Investor Ugo Barchiesi mit der Bank Hypo Alpe Adria über das Schlosshotel Velden ist offenbar geplatzt. Im Interview mit der „Kleinen Zeitung“ offenbarte nun Barchiesi, dass er die nächste Rate nicht überwiesen hatte, da noch Finanzprüfungen anstanden. Unterdessen habe die Bank die Verkaufsverhandlungen für beendet erklärt.

Barchiesi hat bereits vier Millionen Euro gezahlt. „Am 29. Juni hätte ich dann ein weiteres Angeld überweisen sollen, aber ich habe mich entschlossen, das nicht zu machen, bis ich nicht alle Gutachten durchgearbeitet habe“, so der Investor in dem Interview. Auf eine schriftliche Mitteilung an die Bank hin, habe Barchiesi aus dem Internet vom Aus der Übernahme erfahren: „Per Aussendung erklärte die Bank die Verhandlungen für beendet“, so Barchiesi.

Nun erbittet der Investor sich eine weitere Überlegungsfrist bis Ende September. Gebe es nun keine weiteren Einigung, will der Investor offenbar den Klageweg beschreiten.

Auf der Website der Hypo Alpe Adria ist der Verkaufsprospekt für das berühmte Schlosshotel nachwievor abrufbar. Betreiber ist Horst Schulzes West Paces Group mit der Marke „Capella“. Allerdings will Schulze lieber heute als morgen aus dem äußerst defizitären Projekt aussteigen. Bei einem Besitzerwechsel ergebe sich dazu eine außerplanmäßige Gelegenheit.

Schloss Velden – Bericht: Platzt der Verkauf wieder?

(Velden/Österreich, 04. Juni 2011) Der Verkaufstermin ist vorläufig geplatzt: Medienberichten aus Österreich zufolge, erschien der italienische Unternehmer Ugo Barchiesi nicht zum finalen Unterschriftentermin bei der Mitte April verkündeten Übernahme des Schlosshotel Velden. Barchiesi soll krank sein, der Termin in Küre nachgeholt werden, heißt es. Die (wichtige) Vorauszahlung in Millionenhöhe sei bereits geleistet worden, wird die Verkäuferin Hyxpo Alpe Adria zitiert. Damit kommt neue Unruhe um das defizitäre, aber wunderschöne Schlosshotel auf.

Capella Hotel Schloss Velden am Wörthersee: Platzt der Verkauf den den italienischen Investor Ugo Barchiesi?

Capella Hotel Schloss Velden am Wörthersee: Platzt der Verkauf den den italienischen Investor Ugo Barchiesi?

Mitte April war der Verkauf des 105-Zimmer-Luxushotels an den italienischen Unternehmer und Hoteleigentümer Barchiesi besiegelt worden. Das sog. Closing sollte nun erfolgen. Barchiesi wollte den Betrieb zum 1. Juni übernehmen. Der Kaufpreis wurde mit 50 Millionen Euro beziffert.

Noch ist Horst Schulze’s West Paces Group mit der Hotelmarke Capella der Betreiber des als sehr schwierig geltenden Luxushotels. Ob der Betreibervertrag verlängert wird, ist unklar. Ungeachtet dessen wird in ein neues Restaurantkonzept investiert und Mitte Juni deutsche Journalisten für eine aufwändige Pressereise ins Hotel eingeflogen.

Das durch zahlreiche TV-Sendungen international berühmte Schlosshotel ging 2003 vom kürzlich verstorbenen Jetsetter Gunter Sachs an die Bank Hypo Alpe Adria über. Ingesamt sollen über 150 Millionen Euro investiert worden sein. Da das Hotel nur in den drei Sommermonaten als auslastungssicher gilt, scheint man dort nicht richtig Geld verdienen zu können. Mehrfach hieß es, Horst Schulze würde gerne den Betreibervertrag wieder los werden.

Inspiration für innovativen Geist im Hotel

Selbsttest mit NISCHENSUCHER Marketing – Workshop „Vision & Aufbruch“

(Neubiberg bei München, 27. Mai 2010) Wie kommt das Neue in die Welt? Hotels müssen sich ständig neu erfinden, zumal über 300 neue Häuser in den nächsten Jahren in Deutschland eröffnet werden. Neben einer Strategie für Weiterentwicklung und Ausbau der Immobilie sind vor allem gute Ideen für mehr Service gefragt. Mit dem Selbsttest „InnovationsQuotient““ der bekannten Münchner Marketingberatung NISCHENSUCHER lässt sich in nur einer Minute ergründen, wo man steht: ist man Zögerer oder Förderer in Sachen Innovation?

Hotelmarketingexpertin Alexandra Romeo: Selbsttest „InnovationsQuotient“ bietet Inspirationen

Hotelmarketingexpertin Alexandra Romeo: Selbsttest „InnovationsQuotient“ bietet Inspirationen

„Erfolgreiche Innovation en basieren eher auf Mut für Veränderungen, Begeisterungsfähigkeit und Offenheit für Neues“, erklärt Alexandra Romeo. Die erfahrene Hotelmarketingberaterin und Inhaberin der Agentur NISCHENSUCHER ist als treibende Kraft in serviceorientierten Gastbetrieben gefragt. Ideal sind regelmäßige „Innovationsrunden“ mit professioneller Umsetzung von Marketing- und Serviceideen. In vielen Betrieben hat es sich als effektiverweisen, mindestens einmal im Jahr, besser noch: zweimal jährlich, eine Auszeit dafür zu nehmen. „Mit dem nur eine Minute dauernden Selbsttest ‚InnovationsQuotient‘ kann man sich selbst überprüfen, wie experimentierfreudig man ist, wie leicht es einem fällt, alte Pfade zu verlassen und Neues zu wagen“, weiß die Marketingexpertin. Der Selbsttest steht kostenfrei unter (http://nischensucher.files.wordpress.com/2010/05/innovationsquotient.pdf) zum PDF-Download zur Verfügung.

Workshop „Vision & Aufbruch“
Mehr Mut zu Veränderungen macht der eintägige Workshop „Vision & Aufbruch“, den NISCHENSUCHER Marketing & More gemeinsam mit erfahrenen Psychologinnen durchführt. Zahlreiche Hotels leiden darunter, allzu vergleichbar mit ihren Wettbewerbern zu sein. Unbeschwertes Querdenken und Entwicklung von Erfolgsstrategien für ständige Erneuerung bietet das Seminarkonzept Führungskräften in Hotellerie und Touristik. „Angesprochen werden Kopf und Bauch“, so Frau Romeo. „Im Laufe des eintägigen Programms werden nicht nur Erfolgsbeispiele innovativen Denkens aufgezeigt, sondern auch im Rahmen von praktischen Übungen die Bereitschaft dazu gestärkt.“

Tagesablauf Innovationsworkshop
„Vision & Aufbruch – Innovativ denken, erfolgreich handeln“

Der Ein-Tages-Workshop fördert bei Führungskräften und Mitarbeitern den Mut zu innovativem Denken und Handeln. In praktischen Übungen werden Blockaden gelöst, vorgestellte Erfolgsstrategien inspirieren zum Aufbruch.

9h: Blockaden lösen
Mit einfachen Elementen aus dem Clown- und Improvisationstheater wird das Vergnügen, sich auf neues Terrain zu begeben, mit Spaß an der Sache realisiert. Die Perspektive des Clowns ermöglicht, ungewohnte Situationen als Chance zu betrachten und sie humorvoll, gelassen und souverän zu meistern. Selbstvertrauen, Kreativität, Motivation und Zusammenarbeit werden dadurch auf besondere Weise gefördert.

10:30h: Kaffeepause

10:45h: Strategie – Kreieren statt kopieren!
Manche – einst große – Unternehmen haben wichtige Veränderungen verschlafen, andere – einst kleine – sind heute ganz groß. Kommen Sie hinter das Geheimnis ihrer Erfolge und setzen Sie es in einer anschließenden Gruppenarbeit um.

12:30h: Mittagspause

Von 13:30 bis 17:30H: Zusammenspiel in der Gruppe
Teams, in denen viel gelacht wird, sind kreativer und produktiver. Weitere Übungen aus dem Clown- und Improvisationstheater helfen dabei, eine Haltung mit Humor einzunehmen.

Märkte – Dominieren statt bedienen
Wie wird man Erster im Markt? Indem man neue Märkte schafft! Beispiele aus der Wirtschaft veranschaulichen das Prinzip. Die Umsetzung erfolgt in gemeinsamer Gruppenarbeit.

Produkte – Vereinfachen statt verschrecken
Warum es den Kunden unnötig schwer machen? Einfache, verständliche Produkte haben wesentlich bessere Wettbewerbschancen. Erfahren Sie hierzu einige Beispiele aus der Wirtschaft und ein eigenes aus gemeinsamer Gruppenarbeit.

Preis – Modellieren statt minimieren!
Auch aus der Preisspirale gibt es kreative Wege. In gemeinsamer Gruppenarbeit werden wir ein solches Preismodell erarbeiten.

Der Ein-Tages-Workshop ist für maximal 20 Teilnehmer konzipiert und kostet insgesamt 1.800 Euro zzgl. Reisekosten. Weitere Information und Anmeldung: www.nischensucher-marketing.de

NISCHENSUCHER Marketing mit Sitz in Neubiberg bei München wurde im Sommer 2009 gegründet. Gründerin ist die Touristik-Betriebswirtin Alexandra Romeo. Ihre langjährige Marketingerfahrung wird nicht nur in der Hotellerie geschätzt und rege nachgefragt. Mit ihren Vertriebsmandaten für hochwertige Trachtenmode und Businessbekleidung ist sie in zahlreichen Tophotels in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine willkommene Ansprechpartnerin. Zudem bietet sie mit RÄUMCHEN WECHSLE DICH einen bundesweit geschätzten Service an Wohn- und Ausstattungsaccessoires.

Vila Vita Hotel Pannonia: Millioneninvestition in „grünes“ Zukunftskonzept

(Pamhagen/Österreich, 06. Januar 2010) Green Hospitality im Burgenland: Mit der Wiedereröffnung des renovierten und erweiterten Resorts Pannonia in Ostösterreich setzt die feine Luxushotelkette Vila Vita unübersehbare Zeichen im Ökotourismus. Das vor 30 Jahren eröffnete, erste Vila Vita Seminarhotel wurde nun um ein 3,2 Millionen Euro teures „Ökotouristisches Zentrum“ ergänzt. Kern sind ein eigenes Biomasse-Kraftwerk, Sonnenkollektoren, eine Photovoltaik-Anlagen und ein spannend inszeniertes Energiezentrum mit Besichtigungsmöglichkeit. Damit nimmt das Vila Vita Pannonia nicht nur in Österreich eine Vorreiterrolle im modernen Umweltmanagement in der Tophotellerie ein.

Energieturm in Vila Vita Pannonia Resort in Österreich – 3,2 Millionen Euro für „Green Hospitality“

Energieturm in Vila Vita Pannonia Resort in Österreich – 3,2 Millionen Euro für „Green Hospitality“

Neben den ökologischen Aspekten spart nun auch der Hotelbetrieb bei den Ausgaben – und dies nicht zu knapp. Bislang fielen pro Jahr rund 190.000 Euro an Energie- und Heizkosten an (ca. drei Millionen Kilowattstunden und über 345.000 Liter Heizöl pro Jahr). Mit Holzhackschnitzeln und Sonnenkraft beläuft sich die Energiekosteneinsparung nunmehr auf 110.000 Euro pro Jahr. Zudem wird die CO2-Belastung von um 790 Tonnen pro Jahr erheblich reduziert. Die „grüne“ Anlage wird sich in rund fünf Jahren amortisiert haben. So sieht Erfolg aus.

Der Holzbedarf wird zum Großteil aus dem 140 Hektar großen Wald gedeckt; eigenes Holz wird zu Hackschnitzeln verarbeitet. Kurze Wege und Unabhängigkeit bei der Holzbeschaffung sind wichtige Eckpunkte im Ökokonzept.

Panoramablick vom Energieturm – Das Vila Vta Pannonia übernimmt eine Vorreiterrolle im Ökotourismus

Panoramablick vom Energieturm – Das Vila Vta Pannonia übernimmt eine Vorreiterrolle im Ökotourismus

Im April wird offiziell der „Energie-Erlebnispark“, ein didaktisches Konzept für Familien und Tagungsgäste, eröffnet. Die Ausstellung ist Teil eines Umweltzentrums, das auch Tagestouristen anlocken soll. Für Feriengäste ist ein Bonussystem für umweltorientierte Mülltrennung geplant. Wer zum Beispiel Plastikflaschen sammelt und in entsprechenden Containern entsorgt, erhält eine kleine Gratifikation – dies soll vor allem Kinder begeistern. Zudem sind mit der Ausrichtung auf „Green Hospitalty“ neue Zielgruppen avisiert. Bislang zählt das Pannonia rund 100.000 Übernachtungen pro Jahr in den 40 Hotelzimmern und 127 Bungalows. Die Anlage ist autofrei. Zudem stehen solarbetriebene Fahrzeuge für Ausflüge im nahen Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel zur Verfügung.

Die Ökoanlage wird als Vorbild für das neue von Vila Vita geplante Seedorf an der mecklenburgischen Seenplatte herhalten. Ökomobilität wird wahrscheinlich auch im neuen Resort in Ostsee-Nähe, das Ende 2011 eröffnet werden soll, umgesetzt werden. Damit würde Vila Vita die deutsche Tophotellerie um einen wegweisendes Beispiel des „Green Hotelier“ bereichern.

Schnelltest fürs Hotelmarketing

Kostenfreie Checkliste von NISCHENSUCHER Marketing legt Schwächen offen und weist auf Stärken hin

(Neubiberg bei München, 15. Dezember 2009) Einmal Volltanken bitte! „Freibenzin“ für das Hotelmarketing bietet NISCHENSUCHER Marketing aus München mit dem kostenfreien „M.A.G.N.E.T“-Test. Die Checkliste beinhaltet wichtige Punkte zu Marktposition, Angebot, Gästebindung, NEugeschäft und zeigt Hoteliers klar ihre momentane Tendenz auf. Das PDF steht kostenfrei zum Download zur Verfügung.

Hotelmarketingexpertin Alexandra Romeo: „Werden Sie das beste von 13.000 Hotels – in Ihrer Nische!“

Hotelmarketingexpertin Alexandra Romeo: „Werden Sie das beste von 13.000 Hotels – in Ihrer Nische!“

„Mit unserem aufwändig entwickelten ‚Magnet‘-Check analysiert man die Anziehungskraft eines Hotels auf potenzielle Gäste schnell und professionell“, sagt Alexandra Romeo, Inhaberin von NISCHENSUCHER Marketing. Was können Hotels im nächsten Jahr und hinsichtlich ihrer Kernzielgruppen besser machen? Soll die geplante Senkung der Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen wirklich für weitere Preissenkungen genutzt werden? Oder vielleicht doch besser für Investitionen in die eigene Marke? „Die Ergebnisse des ‚Magnet‘-Schnelltests weisen klar auf die richtige Marketingstrategie hin, auch wenn die detaillierte Ausgestaltung natürlich Aufgabe für einen professionellen Marketingplan ist“, so Frau Romeo.

Das beste unter mehr als 13.400 Hotels
„13.418 Hotels gibt es in Deutschland – wie kann man da sicherstellen, dass das eigene Haus wahrgenommen wird?“ Marketingexpertin Alexandra Romeo berät Hoteliers auf der Suche nach der eigenen (Marketing-)Nische und erarbeitet umfassende Marketingpläne sowie sorgt für deren Umsetzung. „Strategien zu entwickeln, die kurzsichtiges Preisdumping außen vor lassen“ hat dabei für sie oberste Priorität. Vielmehr geht es um die Entwicklung eigenständiger Positionierungen, die man so schnell in der Hotellandschaft kein zweites Mal findet. Insgesamt stehen 17 verschiedene Strategien zu Verfügung, um Unternehmen in die Nische zu führen. Aber erst eine individuelle Positionierung, mit der sich Führung und Mitarbeiter identifizieren können, verspricht langfristigen Erfolg.

NISCHENSUCHER Marketing mit Sitz in Neubiberg bei München wurde im Sommer 2009 gegründet. Gründerin ist die Touristik-Betriebswirtin Alexandra Romeo. Ihre langjährige Marketingerfahrung wird nicht nur in der Hotellerie geschätzt und rege nachgefragt. Mit ihren Vertriebsmandaten für hochwertige Trachtenmode (www.pfisterprogast.at) und Businessbekleidung (www.albert-kreuz.de) ist sie in zahlreichen Tophotels in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine willkommene Ansprechpartnerin. Zudem bietet sie mit RÄUMCHEN WECHSLE DICH (www.raeumchen-wechsle-dich.de) einen bundesweit geschätzten Service an Wohn- und Ausstattungsaccessoires.  Mehr: www.nischensucher-marketing.de

Dehoga-Bundesverband/IHA: Einheitliche Hotelsterne in Europa – Start für „Hotelstars Union“

(Berlin, 10. Dezember 2009) Endlich Einklang: Die Hotelverbände aus Österreich, Schweden, der Schweiz, Tschechien, Ungarn und Deutschland führen ab dem 1. Januar 2010 ein harmonisiertes Hotelklassifizierungssystem in ihren Ländern ein. Zur Vereinheitlichung der Hotelsterne gründen sie eine „Hotelstars Union“. Dazu wird am 14. Dezember in Prag ein Vertrag unterzeichnet. Die einheitlichen Hotelsterne sollen dem Gast mehr Transparenz und Sicherheit bringen. Damit gewinnt ein leidiges Branchenthema an Fahrt. Lange waren die zum Teil höchst unterschiedlichen Kriterien für die Hotelklassifizierung auch von den Hoteliers kritisiert worden. In Deutschland sind rund drei 75 Prozent aller Hotels Dehoga-klassifieriert; unter den Luxushotels sind es nur rund die Hälfte. Das ebenso wichtige Gütesiegel „Q“ für Servicequalität wird bislang nur rund 1.800 Hotels geführt.

Hotelkassifizierung Deutschland/Österreich/Schweiz: Neue Hotelsterne ab 2010

Hotelleriesuisse, der Fachverband Hotellerie Österreich und der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) haben anlässlich eines gemeinsamen Klassifizierung-Workshops in Wien ihre strategische Partnerschaft bei der Hotelklassifizierung auch formal besiegelt; wir berichteten bereits. „Mit der Unterzeichnung eines Letter of Intent erlangt die Hotelklassifizierungskompetenz der drei Schwesterverbände damit eine neue Dimension“, erläutert Helmut Otto, Vorsitzender des Ausschusses Deutsche Hotelklassifizierung.

Die Leitidee dieser strategischen Partnerschaft sei es, die Klassifizierungssysteme, deren Kriterien und Anwendung weiterzuentwickeln und neue Synergien zu schaffen. Dabei sollen die Normen, Instrumente und Charakteristiken der länderspezifischen Sternesysteme bestmöglich aufeinander abgestimmt werden, um eine noch höhere Vergleichbarkeit der Aussagekraft der Hotelsterne in der Schweiz, Österreich und Deutschland zu erreichen.

Hotelklassifizierungs-Workshop

Besiegelten ihre strategische Partnerschaft beim Hotelklassifizierungs-Workshop am 24. März 2009 in Wien. Obere Reihe v.l.: Herbert Sidler (Präsident Expertengruppe Normenrevision Hotelleriesuisse), Helmut Otto (Vorsitzender Ausschuss Deutsche Hotelklassifizierung), Dr. Klaus Ennemoser, (Obmann Fachverband Hotellerie Österreich). Untere Reihe v.l.: Matthias Koch (Geschäftsführer Fachverband Hotellerie Österreich), Annette Stoffel (Geschäftsleiterin Klassifikation Hotelleriesuisse) und Markus Luthe (Hauptgeschäftsführer Hotelverband Deutschland).

Qualität und Transparenz als gemeinsame Nenner
Die drei Organisationen verbindet bereits heute eine ähnliche strategische Ausrichtung: An erster Stelle steht die Erhöhung der Transparenz auf dem Hotelmarkt für die Gäste. Die Angebots- und Servicequalität der Hotellerie soll ferner über spezielle Anreize gezielt gefördert werden. Schließlich soll die Hotelvermarktung vorangetrieben und das Image der Hotellerie in Deutschland, Österreich und der Schweiz gepflegt werden.

„Eine Harmonisierung der entsprechenden Normen, Instrumente und Spezialisierungen über Ländergrenzen hinaus verstärkt nicht nur die Attraktivität der Klassifizierungssysteme in den jeweiligen Ländern, sondern verhilft den an der Hotelklassifizierung teilnehmenden Hotels zu zufriedeneren Gästen und sichert Wettbewerbsvorteile“, zeigt Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbandes Deutschland (IHA), die Ziele der verstärkten internationalen Zusammenarbeit auf.

Vorreiterrolle in Europa
Die Partnerverbände wollen die Hotelklassifikation in den nächsten Jahren konsequent weiterentwickeln. Die daraus resultierenden Kriterien sollen in der nächsten Revisionsperiode in den jeweiligen Ländern eingeführt werden. In Deutschland und Österreich wird dies im Jahr 2010, in der Schweiz im Jahr 2011 der Fall sein. Die gemeinsamen Normen sollen aber nicht nur mit Blick auf den deutschsprachigen Raum erarbeitet werden, sondern stehen als gemeinsame Basis ausdrücklich auch anderen europäischen Ländern offen. „Dabei ist es wichtig, dass die Harmonisierungsbestrebungen Raum für die Beherbergungsvielfalt und die ländertypischen Unterschiede lassen“, macht der Ausschussvorsitzende Otto deutlich.

Die Deutsche Hotelklassifizierung wird vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) seit dem Jahr 1996 angeboten und ist das offizielle Einstufungssystem für Hotels und Hotels garnis in Deutschland. Mehr als 7.600 Betriebe sind gegenwärtig in den fünf international anerkannten Sterne-Kategorien klassifiziert. Für die Gäste stellen die Hotelsterne eine verlässliche Orientierungshilfe bei der Hotelauswahl dar. Den teilnehmenden Beherbergungsbetrieben eröffnet die Hotelklassifizierung die Chance zur transparenten Positionierung ihres Leistungsangebotes.

http://www.hotelsterne.de

http://www.hotelsterne.at

http://www.hotelsterne.ch

http://www.hotelstars.org

Außer-Haus-Markt – Zahl des Monats März 2009: 26 Milliarden Euro Gastronomie-Umsatz im deutschsprachigen Raum

Die Gastronomie im deutschsprachigen Raum florierte in den vergangenen Jahren. Der Umsatz der Restaurants, Bars und Cafés in Deutschland, Österreich und der Schweiz stieg jährlich um durchschnittlich 0,6% (Deutschland) bzw. 2,5% (Österreich/Schweiz). 2008 wurden in Deutschland rund 18,3 Milliarden Euro in der Bediengastronomie umgesetzt. In Österreich waren es 3,5 Milliarden Euro und in der Schweiz 4,2 Milliarden Euro. (Quelle: FACET – Foodservice Annual Count and Expenditures Tracking)

Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:

  • Februar 2009 – 11,5 Mrd. Euro für Betriebsverpflegung in Deutschland/Frankreich/UK
  • Januar 2009 – 1,5 Billionen Euro Weltumsatz in Außer-Haus-Märkten
  • Dezember 2008 – Über 994 Millionen Essen in der Mitarbeiterverpflegung
  • November 2008 – Über 220.000 Betriebe im Commercial Foodservice
  • Oktober 2008 – 9,2 Milliarden Essen wurden 2007 in Deutschland ausgegeben
  • September 2008 – Pizza in der Kantine kostet nur 3,14 Euro

Lesen Sie weitere Daten unter:
http://www.chd-expert.de/zahl_des_monats.php

Mis en place im Gourmetrestaurant

Mis en place im Gourmetrestaurant

Die aktuelle Konjunkturentwicklung im Commercial Foodservice (Hotellerie und Gastronomie) wird ab Ende März monatlich unter dem Titel „FOREST“ (Foodservice Recession Seismograph and Trends) veröffentlicht. Die führenden Unternehmen aller Segmente im Außer-Haus-Markt werden zu den Bereichen Abverkauf und Bestellung interviewt.

Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.

Guide Michelin Österreich 2009: Drei neue Topadressen für Genießer

Quelle: Pressemitteilung, 25. November 2008

Die österreichische Gastronomie ist um drei Spitzenrestaurants reicher: Für die 2009er-Ausgabe des Guide Michelin zeichneten die Tester die Häuser „Rosengarten“ in Kirchberg (Tirol), „Schlossstern“ in Velden (Kärnten) und „Tanglberg“ in Vorchdorf (Oberösterreich) mit jeweils zwei Sternen aus. Fünf Restaurants erhalten erstmals einen der begehrten Michelin Sterne. Die Übersicht der neuen Sternerestaurants finden Sie hier (PDF).

cover-guide-michelin-osterreich-2009

Die Auswahl der unabhängig und anonym arbeitenden Michelin Inspektoren belegt das hohe Niveau der österreichischen Gastronomie. So steigt die Zahl der Zwei-Sterne-Restaurants auf zehn Häuser, während die Zahl der Ein-Stern-Adressen 2009 mit 44 Betrieben annähernd auf Vorjahresniveau liegt. Allerdings erhielt nach wie vor kein Restaurant in Österreich die Höchstwertung der Tester von drei Sternen.

Führend bei den „Bib Gourmands“
Der renommierte Hotel- und Gastronomieführer zeichnet außerdem 129 Restaurants mit einem „Bib Gourmand“ für sorgfältig zubereitete Mahlzeiten zu einem besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Darunter befinden sich 13 Häuser, die erstmals das bei den Lesern besonders beliebte Prädikat erhielten. Damit ist Österreich das Land mit den meisten Bib Gourmands, umgerechnet auf die Einwohnerzahl.

Darüber hinaus führt die neue Ausgabe des Guide Michelin zwei bislang sternlose Restaurants auf, die bei weiterhin konstant hoher Küchenleistung hoffen können, mit einem Michelin Stern ausgezeichnet zu werden. Drei weiteren Häusern strichen die Michelin Inspektoren allerdings auch den Stern.

Führend ist Österreich auch in puncto Wellness: Die Ausgabe 2009 empfiehlt 235 Hotels mit dem Symbol „Spa“ für einen besonders angenehmen Wellness-Bereich – im Verhältnis zur Gesamtzahl der empfohlenen Hotels so viel wie in keinem anderen vom Guide Michelin abgedeckten Land.

1.730 Adressen in allen Preisklassen
Der Guide Michelin Österreich 2009 kommt am 27. November 2008 in den Handel. Die umfangreich aktualisierte Ausgabe des renommierten Hotel- und Gastronomieführers enthält 1.730 Häuser in allen Komfort- und Preiskategorien, darunter 1.261 Hotels und 469 Restaurants.

Russischer Investor erwirbt europäische Hotelkette Austrian Hotel Company

Quelle: Property Magazine, 08. April 2008

Central European Hotel Investment Company (C.E.H.I.), ein Unternehmen des russischen Privatinvestors Alexander Klyachin, hat die europäische Hotelkette Austrian Hotel Company (AHC) erworben. Die Hotelkette umfasst zwanzig Hotels der 3- und 4-Sterne Kategorie mit 1.875 Zimmern in 17 Städten in Österreich, Deutschland und in der Tschechischen Republik.

Der Ankauf erfolgte für die Expansion der Hotelkette Azimut Hotels, die ebenfalls im Eigentum von Klyachin ist.

Jones Lang LaSalle Hotels hat den Käufer bei der Ankauf Due Diligence und den Vertragsverhandlungen beraten. Rechtlicher Berater war Beiten Burkhardt.

C.E.H.I. wird darüber hinaus bis 2010 weitere acht Hotels mit 1.161 Zimmern in europäischen Ländern eröffnen. Die Expansionsstrategie für AZIMUT Hotels wird von einem gemeinsamen Advisory Board von C.E.H.I. und der Azimut Hotel Company ausgearbeitet.

“Für Azimut bringt die Akquisition Zugang in Richtung Westeuropa und gleichzeitig den Transfer von operativem Hotel-Know-How nach Russland. Damit ist Azimut sehr gut auf das strategische Wachstum in weitere internationale Märkte vorbereitet“, erläutert Christoph Härle (Bild l.), Managing Director Jones Lang LaSalle Hotels.

Entwicklung eines neuen Top-Delux-Hotels an der Wiener Ringstraße

Quelle: Property Magazine, 22. Januar 2008

Mit einer exklusiven Veranstaltung wird am 29. Januar am Schubertring 5-7 der Baubeginn des neuen 5-Sterne-Hotels gefeiert. Neben dem Chinesische Botschafter, Wu Ken, werden hochrangige Vertreter von Shangri-La sowie zahlreiche Prominente aus Politik, Wirtschaft und Kultur anwesend sein.

Anlässlich des Starts der Revitalisierung eines vier Gründerzeitpalais umfassenden Gebäudeblocks an der Wiener Ringstraße, laden die BAI Bauträger Austria Immobilien GmbH und die S+B Gruppe AG zu einem festlichen Abend auf die Baustelle ein. Die Gäste erwartet ein exquisites Abendessen im ehemaligen Offizierskasino am Schubertring 5-7, zubereitet von Haubenkoch Christian Domschitz, sowie eine anschließende Party in der Kassenhalle der zuvor dort ansässigen Erste Bank-Zentrale.

Das Konsortium erwarb das Grundstück, mit den vier historischen Gebäuden am Wiener Schubertring, Ende 2005 mit dem Ziel, ein hochexklusives Hotel zu entwickeln. Mit Shangri-La Hotels and Resorts, der führenden Luxushotelgruppe im asiatisch-pazifischen Raum, haben BAI und S+B den optimalen Partner gefunden. Bereits im vergangenen Sommer wurde ein langfristiger Pachtvertrag für das Hotel unterzeichnet.

“Wir haben Shangri-La Hotels and Resorts aufgrund der Reputation als einer der weltbesten Hotelbetreiber mit unverwechselbarem Stil mit diesem Immobilien-Juwel betraut“, sagt Thomas Jakoubek, Geschäftsführer der Immobilien Holding und der BAI. „Bei der Suche nach dem richtigen Partner haben wir uns viel Zeit genommen und sind davon überzeugt, dass wir den optimalen Betreiber gefunden haben. Wir freuen uns darauf, das beste Hotel Wiens zu schaffen.“

Der Umbau, der bis 2004 als Büroimmobilie genützten Palais, stellt höchste Anforderungen an den Bauherrn und alle beteiligten Firmen. Großes Augenmerk wird darauf gelegt, die historischen und teilweise denkmalgeschützten Gebäude in ein harmonisches Ensemble, geprägt von großzügigen Räumen und modernsten technischen Annehmlichkeiten, zu verwandeln. Mit viel Feingefühl und zeitgemäßem Design werden die Häuser adaptiert.

Die 207 Gästezimmer haben im Durchschnitt 45 Quadratmeter. Für hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur werden drei Präsidenten-Suiten eingerichtet. Daneben stehen großzügige Konferenz- und Veranstaltungseinrichtungen samt einem stilvollen Ballsaal zur Verfügung.

Weitere Highlights versprechen Restaurant und Bar des Hotels zu werden. Derzeit werden Gespräche mit mehreren Spitzengastronomen geführt, um ein stimmiges und zum Stil des Hauses passendes Konzept für ein außergewöhnliches gastronomisches Erlebnis zu entwickeln.

Mit dem Wellnessbereich bringt Shangri-La sein eigenes Spa-Konzept („CHI“) nach Wien. Es werden CHI-Anwendungen angeboten, die auf althergebrachten chinesischen Heilmethoden und Ritualen aus der Himalaja-Region basieren. Der Health Club des Shangri-La wird mit dem größten Hallenbad aller Wiener Luxushotels glänzen.

Die Eröffnung des neuen Luxushotels ist Mitte 2010 geplant.

VI steigt in den Wiener Hotelmarkt ein

Quelle: Property Magazine, 22. Januar 2007

Vienna International Hotelmanagement AG unterzeichnet Managementvertrag für zwei neue Hotelprojekte mit insgesamt 352 Zimmern in Wien. Die Eröffnung dieser, sich in der Bauphase befindenden Hotels – 4-Sterne Rainer City Hotel sowie 3-Sterne Senator City Hotel – ist für die Wintersaison 2008/2009 geplant. Das in Wien ansässige Unternehmen ist somit erstmals in der österreichischen Bundeshauptstadt vertreten.

Vienna International Hotelmanagement AG realisiert gemeinsam mit dem österreichischen Rainer Konzern und der deutschen META Unternehmensgruppe zwei Hotelprojekte in Wien. Für Rudolf Tucek (Bild l.), Vorstandsvorsitzender Vienna International Hotelmanagement AG, bedeuten die neuen Hotels den Einstieg in den Wiener Hotelmarkt. „In der österreichischen Bundeshauptstadt tätig zu werden hat mehrerlei Bedeutung: Zum einen sind wir erstmals am Firmensitz mit einem Hotel vertreten und zum anderen erwarten wir weitere Übernahmen in den kommenden Jahren. Zudem gehen wir eine neue Zusammenarbeit mit einer österreichischen und einer deutschen Investorengruppe als Hotelentwickler und Management-Partner ein.“

Mit dem Bau des im 17. Wiener Gemeindebezirks in der Hernalser Hauptstrasse gelegenen 3-Sterne Garni Hotels „Senator City Hotel“ wurde bereits begonnen. Bis Ende des Jahres entsteht auf einem freistehenden Areal ein ansprechendes und im dezenten Design ausgestattetes Hotel mit 179 Zimmern, dessen Fassade sich an den umliegenden Häusern aus der Gründerzeit orientieren wird. Die Bauarbeiten für das „Rainer City Hotel“ in der Gudrunstrasse im 10. Bezirk werden mit Februar 2008 aufgenommen. Hier entsteht aus einem ehemaligen Bürogebäude ein modernes 4-Sterne Hotel mit 173 Zimmern und Suiten, Restaurant und Konferenzbereichen sowie Tiefgarage und hoteleigenen Busabstellplätzen. Mit diesem zukünftigen Angebot setzt das Unternehmen neben Geschäftsreisenden, Individualtouristen und Gruppen auch auf das Konferenz- und Tagungsgeschäft.

Expansion hält an – 7 Hoteleröffnungen für 2008 geplant

Bereits im Mai 2008 wird mit dem angelo Hotel (146 Zimmer) am Leuchtenbergring in München das erste Hotel in diesem Jahr eröffnet. Im September folgt das Blumenhotel (110 Zimmer) in St. Veit an der Glan in Kärnten bevor in der Wintersaison weitere 5 Hotelprojekte eröffnet werden, sofern der Bauzeitplan eingehalten wird. Dazu zählt das Rainer City Hotel (173 Zimmer) sowie das Senator City Hotel (179 Zimmer) in Wien, in der Tschechischen Republik das angelo Hotel (144 Zimmer) in Pilsen und das Hotelprojekt „Aquapark“ (231 Zimmer) in Prag sowie das andel’s Hotel in Lodz/Polen (278 Zimmer).

Noch mehr Gästebetten in Österreich: Eindeutiger Trend zu Qualitäts- und Städtetourismus

Quelle: Pressetext, 17. Januar 2008

Die Zahl der Betten in österreichischen Beherbergungsbetrieben ist im Jahr 2007 erneut leicht gestiegen, berichtet die Statistik Austria. Derzeit stehen Reisenden rund 1,08 Mio. Betten zur Verfügung. Abgenommen hat hingegen die Zahl der Betriebe. Deutlich spürbar am Tourismussektor ist die steigende Nachfrage im Qualitätssegment der Vier- und Fünf-Stern-Häuser.

“Generell kann man sagen, dass der Kunde zumindest auch das im Hotelzimmer erwartet, was zu Hause sein Standard ist”, so Peter Laimer von der Direktion Raumwirtschaft der Statistik Austria gegenüber pressetext. Der Trend gehe eindeutig in Richtung Qualitätstourismus und werde durch die Zunahme im Bereich Städtetourismus angefeuert. “Deutlich bemerkbar wird dies in den Landeshauptstädten und natürlich in Wien.” Es gebe dennoch einige Landeshauptstädte, die über kein Fünf-Stern-Hotel verfügen, erklärt Laimer. “In Wien wird in den folgenden Jahren ein weiterer Bauboom von Qualitätshäusern erfolgen. Damit wird versucht, die Bettenkapazität zu erhöhen, weil davon ausgegangen wird, dass die Auslastung steigen wird.” Durch die Bedeutung von Wien als Kongress- und Event-Metropole werde das wohl gelingen. 2007 stieg die Anzahl der Betten in den Vier- und Fünfstern-Kategorien um 1,4 Prozent. Die stärksten Zuwächse an Betten waren im westlichsten Bundesland Vorarlberg zu verzeichnen. Hier stieg die Zahl um 12,6 Prozent auf rund 80.000 Betten.

In der vergangenen Wintersaison 2006/07 sank die Bettenauslastung auf 33,2 Prozent. In den Vier- und Fünf-Stern-Betrieben stieg die Auslastung um 0,8 Prozentpunkte auf 50,8 Prozent, in Drei-Stern-Betrieben fiel sie um einen Prozentpunkt auf 34,9 Prozent. “Auch hier ist eindeutig der Trend zu höherer Qualität bemerkbar”, so Laimer. “In den Bundesländern Tirol, Salzburg und Vorarlberg liegt die jeweilige Bettenauslastung in den Vier- und Fünf-Stern-Betrieben erheblich über dem Österreichschnitt, aber auch in Wien erreicht diese Kategorie eine Bettenauslastung von 52,3 Prozent.”

In der Sommersaison 2007 stieg die Auslastung im Vergleich zu 2006 von 28,9 auf 29,6 Prozent. “Auch hier war in Gesamt-Österreich ein leichter Anstieg der Vier- und Fünf-Stern-Betriebe bemerkbar. In Wien lag die Auslastung in diesem Segment bei 67 Prozent”, bemerkt Laimer. Auch bei den Drei-Stern-Häusern war österreichweit ein leichter Anstieg auf 35,9 Prozent zu verzeichnen.

Veranstaltungen wie die EURO2008 werden allerdings nicht zu einer stärkeren Auslastung führen, glaubt Laimer. “Viele der Fans werden bei Bekannten übernachten. Zudem ist davon auszugehen, dass während der Europameisterschaft andere Gäste wie etwa im Kongresstourismus ausbleiben werden”, meint der Experte. Dies könnte sogar zu einer Stagnation bei den Nächtigungszahlen vor allem in größeren Betrieben führen.

Zahl des Monats: 11,2 Mrd. €

Hamburg, 24. Oktober 2007
Der Jahresumsatz im Außer-Haus-Markt in Österreich beträgt rund 11,2 Milliarden Euro (Angabe von 2006). Zwei Drittel entfallen auf die Gastronomie, ein Drittel auf verschiedene Formen der Gemeinschaftsverpflegung.
Der Anteil der Außer-Haus-Ausgaben der österreichischen Haushalte steigt überproportional im Verhältnis zu den Lebensmittelausgaben. Zudem gehen die rund acht Millionen Österreicherinnen und Österreicher häufiger außer Haus zum Essen. So gibt es auch mehr Restaurants der Spitzenklasse und Gourmetlokale in der führenden Hotellerie. Die traditionelle österreichische Küche hat dabei vor allem durch die vielen ausländischen Einflüsse stark an Qualität gewonnen. In der Gemeinschaftsverpflegung (GV) stehen die Küchenchefs zunehmend unter Erfolgsdruck: Die traditionelle Versorgungsphilosophie wird zunehmendobsolet, im Vordergrund stehen Kundenorientierung und Kostenwirksamkeit.
In Österreich gibt es über 55.000 Gastronomiebetriebe und mehr als 18.000 Übernachtungsbetriebe.
(Quelle: CHD Expert – Marktplatz Hotel GmbH / Lebensministerium Wien/WKO)

Weitere Informationen zu CHD Expert