Schlagwort-Archive: News

HOTELIER TV 1:30: Schloss Velden – Übernahme durch die Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG)

(Velden am Wörther See, 02. September 2011) Das Schlosshotel Velden ist nun kein Capella Hotel mehr, sondern wird nach dem Verkauf an „Billa”-Gründer Karl Wlaschek von der Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG) betrieben. Auf Wellness und Spa soll noch mehr Wert gelegt werden, es werden rund zwei Millionen Euro investiert. Die Hochpreisstrategie soll trotz bekannter Auslastungsschwierigkeiten in den Wintermonaten beibehalten werden. Eine Aufnahme bei Leading Hotels of the World (LHW) wird beantragt. FMTG will im nächsten Jahr den Umsatz um stolze zehn Prozent steigern und innerhalb der nächsten 24 Monaten in die schwarzen Zahlen drehen.

Schloss Velden, nun ein Falkensteiner Hotel: Spa wird ausgebaut – Hochpreisstrategie bleibt – Aufnahmeantrag bei Leading

(Velden am Wörther See/Kärnten, 01. September 2011) Pünktlich um Mitternacht war es soweit: Sämtliche Mitarbeiter begrüßen die späten Gäste im Falkensteiner Resort am Wörther See (104 Zimmer und Suiten, 7 Mio. Euro Jahresumsatz). Das Schlosshotel Velden ist nun kein Capella Hotel mehr, sondern wird nach dem Verkauf an „Billa“-Gründer Karl Wlaschek von der Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG) betrieben; wir berichteten. Auf Wellness und Spa soll noch mehr Wert gelegt werden, es werden rund zwei Millionen Euro investiert. Die Hochpreisstrategie soll trotz bekannter Auslastungsschwierigkeiten in den Wintermonaten beibehalten werden. Eine Aufnahme bei Leading Hotels of the World (LHW) wird beantragt. FMTG will im nächsten Jahr den Umsatz um stolze zehn Prozent steigern und innerhalb der nächsten 24 Monaten in die schwarzen Zahlen drehen.

Falkensteiner Schlosshotel Velden

Falkensteiner Schlosshotel Velden

Eine neue Ära für Schloss Velden ist angebrochen. FMTG-Chef Otmar Michaeler will das Schlosshotel in in der neu geschaffenen „Premium Collection“ der Falkensteiner Hotels & Residences führen. Die Aufnahme bei der New Yorker Premium-Marketingkooperation LHW wird sowohl für das Schlosshotel sowie für die beiden weitere Hotels der Falkensteiner-Premium-Collection (Falkensteiner Balance Resort Stegersbach/Burgenland und Falkensteiner Hotel & Spa Iadera/Zadar in Kroatien) beantragt. Damit sollen gezielt internationale Gästegruppen angesprochen werden. Die Vermarktungskraft von Leading ist unzweifelhaft stark, jedoch gilt diese Art von Marketing als vergleichsweise teuer.

Kostspielig in Schloss Velden sind die Herbst- und Wintermonate. Der vorherige Betreiber, Hotelier-Legende Horst Schulze mit Capella Hotels, sieht dies weiterhin als Knackpunkt im Konzept. Bislang galten es, dass man den nötigen Jahresumsatz in den drei Sommermonaten verdienen – mit Topauslastung und Highlight-Events wie „Fete Blanche“. So will man bei FMTG noch stärker auf den luxuriösen Spa „Aquapure“ des Hauses setzen. Nach Weihnachten soll der Wellness-Bereich um- und ausgebaut werden; die Fertigstellung ist für Frühjahr 2012 geplant. Hinzu kommen sollen eine Saunawelt und großzügige Liegeflächen. Auf eine überzeugende Wellbeing- und Lifestyle-Welt innerhalb der Hotelmauern wird es ankommen. Im Winter leidet der mondäne Seeort Velden oft unter dem hartnäckigen Nebel, während in den (für Hotelgäste etwas zu weit entfernten) Skigebieten die Sonne scheint.

„An der Qualität möchten wir nichts ändern und eine hochpersonalisierte Gästebetreuung anbieten, jedoch werden wir sicher flexibler und effizienter beim Kostenmanagement agieren. Die Hochpreisstrategie wollen wir ebenfalls beibehalten“, sagte Michaeler. 

Im anspruchsvollen F&B-Konzept sind keine nennenswerten Veränderungen, oder gar Abstriche zu erwarten. Neu wird das Angebot der Halbpension – populär in der Ferienhotellerie – sein. Mit Sven Nickol gelang in Schloss Velden ausgerechnet einem Deutschen ein sagenhafter Aufstieg in die Sterneküche. Seit Juni ist Stefan Lastin neuer Executive Chef und etablierte bereits ein neues kulinarisches Konzept im Fine-Dining-Restaurant „Schlossstern“. „Diese Abteilung liegt mir als gelernter Koch besonders am Herzen“, sagte Erich Falkensteiner, Aufsichtsratschef bei FMTG. „Mit dem A-la-carte-Restaurant ‘Seespitz’ und dem Gourmetrestaurant ‘Schlossstern’ haben wir zwei Top-Adressen, wo wir für Gaumenfreuden sorgen werden. Dabei möchten wir eine Kulinarik umsetzen, die hochwertig, aber nicht abgehoben ist und die besten Zutaten und Spezialitäten lokaler Provenienz mit unserem Alpe-Adria Konzept kombiniert. Egal, ob A-la-carte oder Halbpension.“

Wlaschek stellt Rolls-Royce vor die Hoteltür
Neu-Eigentümer Karl Wlaschek (94) sieht sein Schlosshotel ganz klar als „Nummer Eins am berühmtesten See Österreichs“. Der unausgeprochene Kaufpreis – angeblich 50 Millionen Euro – gilt als Schnäppchen. Die notleidende Bank Hypo Alpe Adria hatte das leer stehende Schloss 2003 von Gunther Sachs gekauft und rund 150 Millionen Euro investiert. Der zuletzt verkündete Verkauf an den italienischen Hotelier und Investor Ugo Barchiesi war geplatzt, das angeblich Zahlungsfristen nicht eingehalten worden waren. Dieser betrachtete den Verkauf an Wlaschek Zeitungsberichten zufolge als rechtswidrig. Ob Barchiesi nun noch juristisch reingrätschen wird, wie manche befürchten, bleibt abzuwarten.

Wlaschek, der einst im Schloss Velden Piano spielte, hat sein Vermögen mittlerweile in rund 250 Immobilien investiert. Das Ende des 16. Jahrhunderts gebaute Schloss ist sicherlich die Krönung seines Besitzes und Lebenswerkes. Der charismatische Unternehmer regiert durchaus ins Hotelgeschäft heinein. So will er die alte Forellenzucht wieder aktiviert sehen, engagierte eaus eigener Tasche eine Band für die Schlossbar, preist die zum Verkauf stehenden Apartments an und er stellte kurzerhand mit seiner Stiftung dem Hotelbetrieb einen Rolls-Royce vor die Tür.

Hotel The Dude Berlin – Alles außer Standard: Neueröffnung eines untypischen Hotels

Große Zimmer im The Dude Berlin

Große Zimmer im The Dude Berlin

(Berlin, 01. September 2011) Über der Rezeption prangt in goldener Schrift der Slogan „Character & Attitude!. „Das gilt übrigens für beide Seiten – also für unser Haus und zugleich für unsere Gäste“, ergänzt Alexander Schmidt-Vogel, Eigentümer des neuen Vier-Sterne Hotels „The Dude“ in Berlin Mitte. Der 62-jährige dürfte den meisten eher als Werbeikone und erster Deutscher an der Spitze einer globalen Mediaagentur bekannt sein. Ab dem 1. September ist er jedoch ganz offiziell Hotelier – und das, obwohl das „The Dude“ eigentlich gar kein klassisches Hotel sein will.

Hotel The Dude Berlin

Hotel The Dude Berlin

Der „Dude“ Schmidt-Vogel sieht den 1822 im Stil des Klassizismus errichteten Altbau eher als privates Herrenhaus, in dem zukünftig wohlhabende und anspruchsvolle Reisende mit Sinn für Design und Exklusivität individuell umsorgt werden. Dafür hat der Gastgeber neben seinen Erfahrungen aus mehr als 20 Jahren internationalen Reisens auch ein gesamtes Jahr Bauzeit investiert und ein ganz besonderes Team zusammengestellt. Entstanden ist ein eigensinniges Wohlfühlhotel mit insgesamt 27 Zimmern, einer charakterstarken Philosophie und einem Aufsehen erregenden Interieur. Eine Übernachtung im Einzelzimmer kostet ab 160 Euro. Für ein Junior Doppelzimmer werden 200 Euro pro Nacht berechnet und die Suite schlägt mit 320 Euro pro Nacht zu Buche.

Mit dem „The Dude“ hat Alexander Schmidt-Vogel einen Ort geschaffen, an dem die klassische Hotellerie neu definiert werden soll. Denn zum einen ist die Atmosphäre dank einer Klingel am Haupteingang, der wenigen Zimmer und des persönlichen Services – für die 27 Zimmer wurden zwölf Mitarbeiter eingestellt – deutlich intimer und diskreter, als in einem „normalen“ Hotel. Zum anderen ist der Hausherr nicht bereit, sich an üblichen Standards zu orientieren: Im „The Dude“ gibt es daher ausschließlich feste Preise, die das ganze Jahr über Tag für Tag gültig und auf einer Stahlplatte hinter der Rezeption für jeden ersichtlich sind. Gruppenanfragen werden generell nicht angenommen und die Vermarktung des Hauses erfolgt ausschließlich über eigene Kanäle.

Das Motto „Character & Attitude“ macht außerdem deutlich, dass Alexander Schmidt-Vogel seine Gäste ernst nimmt: Er verzichtet daher beispielweise auf hohe Telefongebühren und teure Minibarartikel. Stattdessen bezahlen seine Gäste die Preise, die sie auch außerhalb des Hotels bezahlen würden. Bei der Gastronomie ist es dem Weltenbummler wichtig, qualitative Top-Ware anzubieten und auf überteuerte Buffetangebote zu verzichten. Beim Frühstück, das im „Schmidt’s Deli De Luxe“ übrigens direkt vor den Augen der Gäste frisch zubereitet wird, wird daher nur das berechnet, was auch verzehrt wird. Im „Brooklyn Beef Club“, der bereits seit seiner Eröffnung im April 2011 zu einem der angesagtesten Restaurants der Hauptstadt zählt, werden zudem neben den besten Steaks Berlins mehr als 150 hochwertige Whiskys angeboten.

Steajkrestaurant im The Dude Berlin

Steajkrestaurant im The Dude Berlin

Eine weitere Besonderheit sind die Mitarbeiter des „The Dude“: Alexander Schmidt-Vogel hat Menschen mit Character & Attitude gesucht, die nicht unbedingt aus der Hotellerie kommen. Die Geschäftsführerin Britta Bettendorf, genannt „Moneypenny!, kommt beispielsweise ebenfalls aus der Werbung und an der Rezeption arbeitet ein italienischer Romanautor. Im Nachtdienst kümmert sich ein 62-jähriger Brite um die Wünsche der Gäste und im Frühstücksrestaurant bedient eine kroatische Studentin. Eines haben jedoch haben alle Mitarbeiter gemeinsam: das Talent, sich aufrichtig und herzlich um andere Menschen zu kümmern und ihre Wünsche von den Augen abzulesen. 

Bei der Einrichtung seines Herrenhauses ist Alexander Schmidt-Vogel noch einmal auf eine Erinnerungsreise durch seine knapp 35-jährige Karriere gegangen, aufgrund derer er jahrzehntelang den gesamten Globus bereist hat. Auf jedem Kontinent, in jeder Stadt und natürlich in jedem Hotel hat er in dieser Zeit etwas entdeckt, das ihm entweder besonders gut, oder eben gar nicht gefallen hat. Und genau diese Erinnerungen hat der kreative Allrounder nun mit viel Sorgfalt und Detailverliebtheit im „The Dude“ wieder zum Leben erweckt.

Was auf den ersten Blick wie ein Sammelsurium verschiedenster Stilrichtungen wirkt, macht bei näherer Betrachtung den Charme und die Wertigkeit des Herrenhauses aus. So leuchten an der Rezeption kleine venezianische Lampen, die der Opernliebhaber Schmidt-Vogel vor vielen Jahren im Teatro la Fenice entdeckt hat – und die er nun kurzerhand von zwei alten italienischen Damen speziell für sein neues Domizil hat anfertigen lassen. Die massiven Zimmertüren werden mit Türgriffen aus Porzellan geöffnet und in der Minibar werden „Maxiflaschen“ angeboten – zum Einkaufspreis versteht sich. Im gesamten Haus befinden sich zudem exklusive Philippe Starck Vinylmöbel der italienischen Designfirma Kartell; immer im Kontrast zu Einrichtungsgegenständen aus anderen Epochen, wie beispielsweise Biedermeier-Schreibtischen und Lampen im Industrial Design auf den Zimmern oder den gemütlichen Lesesesseln und dem Gemälde des alten Fritz im Salon.

Whiskey-Bar im The Dude Berlin

Whiskey-Bar im The Dude Berlin

Schmidt-Vogel geht es darum, aus alten Designmustern auszubrechen, das Auge zu überraschen und den Betrachter damit zum Denken anzuregen. Darüber hinaus legt er besonders viel Wert auf Transparenz und Sauberkeit. Aus diesem Grund haben die Zimmer keine dunklen Ecken, sondern überzeugen mit einem offenen Ambiente und viel Licht: Statt klassischer Kleiderschränke hat er Industrierohre mit hochwertigen Kleiderbügeln ausgestattet, statt den üblichen Hotelbetten hat SchmidtVogel schwere Messingbetten aus Indien gewählt, die aufgrund ihrer Höhe im amerikanischen Stil den Blick auf den massiven Holzfußboden aus Thermoeiche freigeben.

Schmidt-Vogel weiß genau, was er will und freut sich darüber, mit dem „The Dude“ keine Kompromisse eingehen zu müssen: „ In diesem Haus finden Gäste all das, was ich mein Leben lang gesucht habe – und das ist weit entfernt von den üblichen Standards. Bei uns im »The Dude« wird jeder Mensch als Individuum wahrgenommen und in seiner Persönlichkeit geschätzt. Wir möchten den Geist unserer Gäste anregen, sie mit unserem ungewöhnlichen Design überraschen und sie gleichzeitig mit herzlichem Service und einer hervorragenden Küche verwöhnen. Das verlangt Character & Attitude – von uns selbst und von unseren Gästen.“

booking.com: Urteil: Hotel-Ranking gekauft?

(Berlin, 01. September 2011) Massig ärger bei booking.com: Das Hotelbuchungsportal soll Hotels gegen Zahlung von Provisionen bessere Positionen beim Ranking nach Gästebeliebtheit versprochen haben. Dies wurde nun in einem Urteil des Landgerichts Berlin deutlich. Die Wettbewerbszentrale hatte geklagt, da sie darin eine „grobe Täuschung“ sieht.

Auf Antrag der Wettbewerbszentrale hat das Landgericht Berlin mit Beschluss vom 25.08.2011, Az. 16 O 418/11 (nicht rechtskräftig) der niederländischen Betreibergesellschaft des Hotelbuchungsportals www.booking.com im Wege der einstweiligen Verfügung untersagt, in der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen dieses Buchungsportals Hotelbetriebe unter der Rubrik „Beliebtheit“ in absteigender Reihenfolge zu platzieren, wenn für die an dem Ranking teilnehmenden Hotels die Möglichkeit besteht, das Ranking durch eine höhere Provision an das Buchungsportal zu beeinflussen. Ferner wurde untersagt, Hotelbetrieben die Möglichkeit einer positiven Beeinflussung des Rankings durch Provisionserhöhung anzubieten.

Im deutschsprachigen Buchungsportal listet booking.com Hotels in der Standardeinstellung unter dem Titel „Beliebtheit“ auf. Gleichzeitig bietet booking.com in den dortigen Geschäftsbedingungen Hotelbetrieben die Möglichkeit, die Reihenfolge der Auflistung durch Zahlung einer höheren Provision an booking.com positiv zu beeinflussen.

Mit dem Beschluss folgte das LG Berlin der Auffassung der Wettbewerbszentrale, die in dieser Praxis eine grobe Täuschung des Publikums sah. „Bei einer Sortierung von Hotels unter dem Titel „Beliebtheit“ erwarten die Nutzer, dass diese Darstellung auf unabhängigen Gästebewertungen beruht“, so Rechtsanwalt Hans-Frieder Schönheit, Mitglied der Geschäftsführung der Wettbewerbszentrale. „Keinesfalls rechnet der Interessent damit, dass das Hotel die Möglichkeit hat, die Darstellung durch erhöhte Provisionszahlungen an booking.com zu beeinflussen“, so Schönheit weiter.

Bei diesem insoweit „erkauften“ Ranking erleiden ferner die Hotelbetriebe gravierende Wettbewerbsnachteile, die zwar in der Bewertung durch Kunden besser abschneiden, sich aber der Zahlung höherer Provisionen verweigern. Aus Sicht der Wettbewerbszentrale entwertet das beanstandete Verhalten von booking.com die Glaubwürdigkeit von Hotelbuchungsportalen, die gleichzeitig mit Kundenbewertungen werben, insgesamt.

Grand Hotel Heiligendamm: Tom Cudok ist neuer stellvertretender Direktor

(Heiligendamm, 31. August 2011) GM Henning Matthiesen bekommt Verstärkung: Neuer stellvertretender Direktor im Grand Hotel Heiligendamm ist Tom Cudok. Er ist für alle operativen Bereiche verantwortlich.

Tom Cudok

Tom Cudok

Der gebürtige Leipziger begann seine Karriere 1997 im Schweizerhof Forum Hotel in Hannover. Weitere Stationen folgten mit der Weltausstellung EXPO 2000, dem Hotel Esplanade Resort und Spa Bad Saarow, dem Grand Hotel Esplanade Berlin sowie im dem InterContinental Berlin. Dort wurde er bereits nach zwei Jahren zum Director of Food and Berverage ernannt und koordinierte bis zu 180 Mitarbeiter für vier gastronomische Einrichtungen sowie den Veranstaltungsbereich des Hotels. Besonders der Aufbau des überaus erfolgreichen Geschäftsfelds des Catering Unternehmens „Caterings Best“, welches Veranstaltungen bis zu 10.000 Gästen auf der ganzen Welt handeln kann, ist seiner Person zuzuschreiben.

GM Matthiesen trat erst zum 1. Juni die Nachfolge von Holger König an.

Hotel Atlantic Kempinski Hamburg: Thomas Wilken ist neuer Küchenchef

(Hamburg, 30. August 2011) Interne Neubesetzung: Thomas Wilken ist der neue Küchenchef im Hotel Atlantic Kempinski Hamburg. Zum 1. September wechselt Wilken quer über die Alster vom Übersee-Club in das Grand Hotel. Vorgänger Peter Könemann wollte sich aus privaten Gründen neu orientieren. Er war erst zum 1. November vergangenen Jahres angetreten.

Thomas Wilken

Thomas Wilken

Als Küchendirektor zeichnet der 33-Jährige seit dem 15. August verantwortlich für das gesamte kulinarische Angebot im Atlantic Restaurant, in der Atlantic Bar sowie für das Atlantic Catering. Dabei setzt der Gebürtige Hamburger seine eigenen Schwerpunkte: klassisch, maritim und regional.

Thomas Wilken hat seine Wurzeln in Hamburg, doch seit Beginn seiner Ausbildung im Jahr 1999 ist er weit gereist. Vom nördlichsten Punkt Deutschlands ausgehend, der Insel Sylt, hat er Kulturen und Kontinente kennen gelernt und sein Handwerk kontinuierlich perfektioniert. „Es waren die unbekannten Länder, Geschmäcker und Gerüche, die meine Kochleidenschaft mit den Jahren mehr und mehr befeuert haben“, so Thomas Wilken, der seine Lehre in keiner geringeren Küche als der der renommierten Sansibar von Herbert Seckler auf Sylt absolvierte. Doch schon bald zog es ihn an das andere Ende der Welt, nach Sydney. Über Stationen auf dem Luxusschiff MS Europa und erneut auf Sylt (Restaurant Sansibar) nahm er Kurs auf Hamburg. Im Anschluss an seine Position als Sous Chef im Restaurant Elba arbeitete er erstmals im Hotel Atlantic: von 2003 bis 2005 war Thomas Wilken Sous Chef im „Weißen Schloss“ an der Alster. Doch noch einmal rief die Ferne: zwischen 2006 und 2009 war er im Indischen Ozean auf der Insel Zanzibar (Tanzania) unter anderem als gastronomischer Leiter bei Kempinski sowie als Küchendirektor und Trainer tätig, bevor er 2009 wieder in die Heimat zurückkehrte. Seitdem ist er der Hansestadt Hamburg treu geblieben. Nun wechselt er nach knapp drei Jahren vom Übersee-Club in das Hotel Atlantic.

Sich selbst beschreibt Thomas Wilken „als leidenschaftlichen Entdecker und kulinarischen Weltenbummler“, lässt sich aber grundsätzlich ungern in eine Schublade stecken. Ob jung und wild, innovativ und experimentell oder kreativ und fantasievoll – laut Wilken „braucht man eigentlich von allem etwas“. Das Spektrum seiner Küchenkunst ist breit. Mit seiner Liebe zum Detail und zur Perfektion beherrscht Thomas Wilken nicht allein das klassische Restaurantgeschäft, sondern kennt sich aus Erfahrung auch mit den anspruchsvollen Herausforderungen einer Bankett- und Cateringküche aus. Prädestiniert für ein Haus, das über so einzigartige Veranstaltungsräume und Festsäle verfügt wie das Hotel Atlantic.

Für die Menükarte im Atlantic Restaurant hat Thomas Wilken eine ganz bestimmte Richtung im Blick. „Das Faszinierende am Hotel Atlantic ist seine über hundertjährige Geschichte und hanseatische Tradition, und das trifft auch auf das Atlantic Restaurant zu. Diese gilt es zu bewahren, deshalb werden wir unsere berühmten „Atlantic Klassiker“ auch weiterhin anbieten. Meine eigene Handschrift wird insbesondere in unserem neuen maritimen Schwerpunkt sicht- und erlebbar. Meeresfrüchte und Fischspezialitäten werden unser Angebot künftig bereichern.“ Das neue gastronomische Konzept basiert insgesamt auf drei Säulen: klassisch, maritim und regional. „In unseren heimischen Regionen, vom Land bis zu den Küsten und Meeren, gibt es ein wunderbares Angebot an erstklassigen Produkten“, so Wilken. „Wir achten darauf, dass die Hauptzutaten unserer Gerichte nicht erst hunderte von Kilometern unterwegs sind, um dann bei uns zu kulinarischen Kreationen verwandelt zu werden. Regionale Erzeugnisse sind authentisch, echt und für unsere Atlantic-Küche maßgeblich.“ Ob Pommersches Weiderind, Sylter Royal, Müritzwaller oder Nordfriesisches Deichlamm – mit seinen raffinierten Kreationen bringt Thomas Wilken den vielfältigen Geschmack des Nordens zu höchster Vollendung.

Es ist in vielerlei Hinsicht ein besonderer Zeitpunkt für den neuen Küchendirektor. Seit Mai 2011 sind die ersten 131 komplett renovierten Zimmer und Suiten wiedereröffnet, bis zum Jahresende wird die Restaurierung vollständig abgeschlossen sein. „Vor dem aktuellen Hintergrund freue ich mich ganz besonders, nun Thomas Wilken an Board zu haben, um auch im gastronomischen Bereich das Spitzenniveau eines Grandhotels zu gewährleisten“, so Peter Pusnik über die Wahl des neuen Küchenchefs. „Mit ihm haben wir einen wahrhaft frischen, kreativen Kopf gewinnen können, dessen Leidenschaft und Motivation mich schon seit Jahren faszinieren. Mit seiner Raffinesse und Inspiration hat er bereits die anspruchsvolle Klientel im renommierten Hamburger Übersee-Club begeistert, die perfekte Voraussetzung für das Atlantic Restaurant. Seine Heimatverbundenheit hat ihn nach vielen Reisen wieder nach Hamburg geführt, wo wir, davon bin ich überzeugt, noch viel von ihm hören werden.“

Gastro-Rauchverbot – Punktsieg für Gastronomin: Qualmverbot teilweise verfassungswidrig

Neues Urteil: Gastro-Rauchverbot ist in Hamburg teilweise verfassungswidrig

Neues Urteil: Gastro-Rauchverbot ist in Hamburg teilweise verfassungswidrig

(Hamburg, 30. August 2011) Neue Wendung bei einem Dauer-Nervthema: In Hamburg ist das sog. Passivraucherschutzgesetzt teilweise verfassungswidrig. Das Verwaltungsgericht gab einer Klage einer Gaststätten-Betreiberin statt. Nun muss das Bundesverfassungsgericht entscheiden.

Bärbel Uliczka hatte geklagt, da sich durch das Gastro-Rauchverbot rund die Hälfte ihrer Gäste in einem Trucker-Treff verloren hatte. In dem Gastbetrieb konnte kein separater Raucherraum eingerichtet werden.

Wie nun beim BVG in Karlsruhe entschieden werden wird, ist offen. Mitt 2008 war das Qualmverbot in der Gastronomie grundsätzlich erlaubt worden – in den einzelnen Bundesländern gibt es zum Teil recht unterschiedliche Regelungen.

Ein generelles Rauchverbot gibt es nicht, obwohl dies verschiedentlich in der Bundes- und Europapolitik gefordert wird. Relative Rauchverbote mit separater Raum- und Eckkneipenlösung sind die Praxis.. Ist ein Gastbetrieb kleiner als 75 Quadratmeter, bietet keine zubereiteten Speisen an und lässt Gäste erst ab 18 Jahren ein, kann selbst entscheiden, ob es ein Raucher- oder Nichtraucherbetrieb ist.

Ob nun der neuerliche Vorstoß aus Hamburg zu einer weiteren Lockerung führen wird, ist fraglich. In der Politik dagegen vehement ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie favorisiert.

Umfassende Hintergrundinformationen zum Gastro-Rauchverbot ist hier zu finden: http://www.dehoga-bundesverband.de/branchenthemen/nichtraucherschutz/

Kameha Grand Bonn: tripadvisor.com prämiert “Yu Sushi Club” mit „Zertifikat für Exzellenz“

(Bonn, 30. August 2011) Eine Auszeichnung der besonderen Art hat das Kameha Grand Bonn von seinen wichtigsten Kritikern bekommen – den Gästen. Diese beurteilten im Rating des Online-Portals tripadvisor.com den „Yu Sushi Club“ mit viereinhalb von fünf Sternen. Damit erhält das stylische Sushi-Restaurant die Bestnote „exzellent“.

Yu Sushi Club im Kameha Grand Bonn

Yu Sushi Club im Kameha Grand Bonn

 
„Wir freuen uns sehr über diese hervorragende Bewertung. Die Auszeichnung gebührt unseren beiden japanischen Sushi Meistern Mitsuhiro Masutani und Takashi Nikaido sowie Restaurant Manager Alexander Prede und seinem Team.  Sie alle sind Gastgeber aus Leidenschaft und leben unser Motto ‘Be Kameha‘“, sagte Carsten K. Rath, Founder & CEO der Lifestyle Hospitality &Entertainment Management AG, zu der das Kameha Grand gehört.

Der „Yu Sushi Club“ wurde bereits vom Magazin „Der Feinschmecker“ als eines der besten Fischrestaurants in Deutschland prämiert. Das Restaurant liegt in der fünften Etage des Kameha Grand, die Dachterrasse ermöglicht einen herrlichen direkten  Rundblick auf das Siebengebirge, den Rhein, die Rheinauen und die Bundesstadt Bonn.

Ein besonderes Erlebnis sind die Kochkurse im „Yu Sushi Club“. Sushifans erhalten an sechs Terminen zwischen September 2011 und Februar 2012 die Möglichkeit, am Kochkurs „Die hohe Kunst der japanischen Küche“ teilzunehmen. Dabei lernen die Teilnehmer sowohl die Zubereitung von Sushi, Sashimi & Nigiri, als auch Wissenswertes über die Geschichte und die Werkzeuge der japanischen Küche. Nach der von den Gästen kreierten Vorspeise folgt  ein köstliches Menü in der stilvollen Atmosphäre des „Yu Sushi Clubs“.
 
Der Kochkurs ist zum Preis von 129 Euro pro Person buchbar und beinhaltet neben dem Kochkurs ein Glas Champagner zum Empfang, ein Vier-Gänge-Menü, die begleitenden Getränke sowie eine Rezeptmappe. Die Termine: 5. September 2011, 24. Oktober 2011, 28. November 2011, 12. Dezember 2011, 16. Januar 2012, 27. Februar 2012. Beginn ist jeweils um 18 Uhr.

Waren/Müritz – Neues Kurzentrum: 144-Zimmer-Gesundheitshotel wird Mitte 2012 eröffnet

(Waren/Müritz, 30. August 2011) An Deutschlands größtem Binnensee entsteht ein neues Kurzentrum: in Waren an der Müritz wird ein First-Class-Gesundheitshotel (144 Zimmer und Suiten) gebaut. Nun wurde Richtfest gefeiert. Eröffnung soll im Juni 2012 sein. Insgesamt werden rund 21,9 Millionen Euro investiert. Davon stammen aus 5,3 Millionen Euro aus einer Förderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Wellness an der Mecklenburgische Seenplatte - in Waren an der Müritz entsteht ein neues Gesundheitshotel

Wellness an der Mecklenburgische Seenplatte - in Waren an der Müritz entsteht ein neues Gesundheitshotel

Das Wellnesshotel wird u.a. einen Veranstaltungssaal mit Bühne mit bis zu 350 Sitzplätzen, ein Konferenzraum, eine Tiefgarage mit 185 Parkplätzen sowie einen ca. 3.000 Quadratmeter großen Therapiebereich umfassen. Das Konzept zielt auf den privaten Gesundheits- und Präventionstourismus ab. Das Hotel soll 81 Arbeitsplätze bieten. Ein Betreiber wurde noch nicht benannt.

Die Stadt will zudem staatlich anerkanntes Heilbad werden. Voraussetzungen dafür sind die Thermalsole und eine Stätte, in der das „Heilmittel“ öffentlich abgegeben werden kann. Dazu soll das Gesundheitshotels „Kurzentrum Waren (Müritz)“ dienen.

“Hier werden moderne Medizintechniken mit traditionellen verknüpft. Fachärzte, Kurmediziner und Therapeuten werden ein einzigartiges Therapieangebot anbieten. Mit gesundheitstouristischen Angeboten kann zudem der Nachfrage in einem immer größer werdenden Wettbewerb um Gäste noch besser Rechnung getragen werden. Die Stadt wird mit speziellen Angeboten auch für eine neue Zielgruppe attraktiv. Gäste können neben der einzigartigen Natur auch entsprechende therapeutische Angebote in ihrem Urlaub nutzen”, sagte Jürgen Seidel, Landesminister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. Vor Ort sind beispielsweise CO2-Spezialanwendungen, Cyrobehandlungen, Naturfango oder auch Physiotherapien möglich.

ITB Berlin / World Travel Monitor – Asien Top 3: China liegt bei Reisen aus Asien vor Japan und Südkorea

(Berlin, 30. August 2011) Die Zahl der Auslandsreisen von Asiens größten Reisenationen China, Japan und Südkorea befindet sich wieder auf Wachstumskurs. Nach einem Rückgang von neun Prozent im Krisenjahr 2009, verzeichnet Asien im vergangenen Jahr eine Zunahme von 17 Prozent bei den Auslandsreisen. Dies entspricht einem Gesamtvolumen von 128 Millionen Reisen. Asiens Marktanteil an Auslandsreisen weltweit liegt nun bei 18 Prozent. Durch diese Zunahme konnte Asien seine Position als zweitwichtigste Auslandsreiseregion festigen. Gemäß einer Auswertung von IPK International – World Travel Monitor Company im Auftrag der ITB Berlin wird der asiatische Kontinent im Auslandsreisevolumen nur noch von Europa mit einem Anteil von 56 Prozent übertroffen.

Wieder mehr Touristen aus Asien Asiens Marktanteil an Auslandsreisen weltweit liegt nun bei 18 Prozent (Foto: Maridav/fotolia.com)

Wieder mehr Touristen aus Asien Asiens Marktanteil an Auslandsreisen weltweit liegt nun bei 18 Prozent (Foto: Maridav/fotolia.com)

Seit jeher sind China, Japan und Südkorea Asiens „Top 3“-Auslandsreiseländer. Mehr als ein Drittel (insgesamt 46,5 Millionen) der international reisenden Asiaten kommen aus einem dieser drei Länder. Unter diesen drei Nationen stehen Reisen innerhalb Asiens hoch im Kurs. Drei von vier internationalen Reisen des Kontinents starten und enden innerhalb Asiens. Die einzelnen Märkte unterscheiden sich beim Reiseziel allerdings stark: Während etwa 39 Prozent der Japaner außerasiatische Ziele aufsuchen, verlassen in China nur 33 Prozent der Reisenden den Kontinent, in Korea treten gar nur 20 Prozent eine Überseereise an. Dieser Trend macht sich auch bei Reisen nach Europa bemerkbar: Jedes Jahr reisen 3,6 Millionen Japaner und rund 3,8 Millionen Chinesen nach Europa – aus Korea kommen hingegen nur etwa 1,1 Millionen Besucher. Vor fünf Jahren lag der Anteile an außerasiatischen Reisen noch etwas höher. So führten im Jahr 2005 noch 47 Prozent der internationalen Reisen die Japaner aus Asien heraus, 37 Prozent der Chinesen und 26 Prozent der Koreaner verließen den Kontinent.

„Der Rückgang an Überseereisen aus Asien ist zum einen auf die weltweite Wirtschaftskrise zurückzuführen, zum anderen aber auch durch die rasante Entwicklung der Destinationen im asiatischen Raum zu erklären. Diese macht das Reisen innerhalb des eigenen Kontinents für Asiaten nicht nur günstig, sondern auch attraktiv“, sagte Martin Buck, Direktor des Kompetenzcenter Travel und Logistics der Messe Berlin. Über einen Zeitraum von fünf Jahren betrachtet, verzeichnet China insgesamt das größte Wachstum bei Auslandsreisen, gefolgt von Südkorea und Japan. Erste Daten weisen allerdings darauf hin, dass sich als Folge des Erdbebens und der Atomkatastrophe in Japan und den daraus resultierenden wirtschaftlichen Folgen, der Anstieg dieses Jahr nicht fortsetzen, sondern im Gegenteil sogar erheblich zurückgehen wird.
Auch bei Reisen nach Europa liegt China mit einem Wachstum von 15 Prozent an erster Stelle. In Japan haben Europareisen in den letzten fünf Jahren ebenfalls prozentual zugenommen. Südkorea hingegen hat sich noch nicht im gleichen Maße wie die anderen Märkte von der Wirtschaftskrise erholt. Dies zeigt sich deutlich im Fernreisesegment – Reisen mit europäischen Zielen sind in den letzten fünf Jahren leicht rückläufig.

Etwa drei Viertel aller in China und Japan beginnender Auslandsreisen werden im Rahmen eines Urlaubs unternommen. In Südkorea sind es immerhin noch fast zwei Drittel aller internationalen Reisen. Ein Vergleich: Nur etwas mehr als die Hälfte der Auslandsreisen aus Indien erfolgen aus Urlaubsgründen.
Vor allem in China spielt Urlaub als Reisemotiv heute eine viel wichtigere Rolle als noch vor fünf Jahren: Der Anteil an touristisch motivierten Reisen stieg von 56 Prozent auf 77 Prozent. In Japan war die Bedeutung der Urlaubsreise mit 67 Prozent bereits vor fünf Jahren auf einem relativ hohen Niveau und auch in Südkorea bleibt der Wert unverändert bei 64 Prozent.

Auch bei der Art der Urlaube lassen sich deutliche Trends feststellen: Besonders beliebt bei Urlaubern aus allen drei Ländern ist demnach die Rundreise. Während sich hier auf dem japanischen Markt in den vergangenen fünf Jahren kaum Veränderungen gezeigt haben, nehmen Rundreisen als beliebteste Urlaubsart bei Chinesen und Südkoreanern deutlich zu. Die Städtereise wird für die Japaner in den letzten Jahren immer mehr zu einer bevorzugten Urlaubsart und liegt deutlich vor dem Badeurlaub. Bei den Chinesen zeigt sich ein genau gegensätzliches Bild – hier verlor die Städtereise in den vergangenen fünf Jahren an Bedeutung und liegt in der Beliebtheitsskala nun deutlich hinter dem Badeurlaub. In Südkorea werden Städtereise und Badeurlaub etwa gleich gerne unternommen, allerdings nahm die Städtereise im Vergleich zu früher prozentual ab.

Hotelstudie: Protel führend bei Hotelsoftware

(Dortmund, 30. August 2011) Spitzenplätze für Funktionsumfang und Kundenzufriedenheit: Protel Hotelsoftware, Dortmund, führt das Feld der namhaften Anbieter von Hotelmanagement-Systemen in punkto Kundenzufriedenheit und Funktionsumfang in Deutschland an. Das ergibt eine aktuelle Befragung von über 10.600 Hotels durch die Business Target Group.

Vertriebsleiterin Katja Möller-Osthues präsentiert Protel auf dem iPad

Vertriebsleiterin Katja Möller-Osthues präsentiert Protel auf dem iPad

Mit Micros Fidelio (20%) und Protel (14%) teilen sich nur zwei Unternehmen das obere Drittel des Marktes für Hotelsoftware. Die anderen beiden Drittel verteilen sich auf mehr als fünfzig weitere Hersteller, von denen jedoch keiner mehr als 7,5 Prozent erreicht.

Unter den namhaften Herstellern belegen die Protel-Lösungen gleich zweimal die Spitzenposition: Befragt nach dem Funktionsumfang der in ihrem Haus genutzten Lösung und ihrer Zufriedenheit mit dem Kundendienst, äußerten sich jeweils über 97 Prozent aller Protel-Kunden „sehr zufrieden“ oder „zufrieden“.

Protel startete 1994 mit dem ersten Windows-gestützten Hotelmanagement-System. Mit der gerade frisch eingeführten SaaS-Lösung „Protel Air“ und dem ersten vollständig mobilen PMS für das iPad will das Unternehmen seinen Ruf als Innovationsführer weiter ausbauen.

Befragt wurden insgesamt 10.689 Hotelbetriebe in allen Bundesländern. Die überwiegende Mehrheit der 8.792 Betriebe, die aktiv an der Umfrage teilnahmen, zählt zur Drei- oder Vier-Sterne-Kategorie, verfügt über zwanzig bis hundert Zimmer und nutzt eine externe Softwarelösung. Übrigens arbeiten mittlerweile fast alle Betriebe, die eine Software benutzen, mit einer Windows-Lösung: Die Maus hat das Hotel also endgültig erobert. Erwähnenswert in diesem Zusammenhang aber auch: Immerhin noch knapp zwanzig Prozent der Befragten gab an, keinerlei Softwarelösung einzusetzen.

Althoff Hotel & Gourmet Collection – 9. Festival der Meisterköche: Exquisite Gaumenfreuden

(Bensberg bei Köln, 29. August 2011) Beim neunten Althoffs Festival der Meisterköche begaben sich rund 700 Gäste auf eine kulinarische Entdeckungsreise durch das Grand Hotel Schloss Bensberg. 16 Sternechefs, darunter auch sieben Althoff-Küchenchefs, mit insgesamt 29 Michelin-Sternen, 193,5 Gault Millau Punkten und 24,5 Feinschmecker „F“ verwöhnten die Gäste. „Hotelier TV” war auch bei dieser Spitzenveranstaltung mit dabei. Den Filmbericht vom vergangenen Jahr können Sie hier abrufen: http://www.youtube.com/watch?v=gkvdAmYUAlo.

9. Althoff Festival der Meisterköche - Thomas Althoff mit den Executive Chefs

9. Althoff Festival der Meisterköche - Thomas Althoff mit den Executive Chefs

Die Bandbreite der Kreationen reichte von Cuba Libre von der Gänseleber von Quique Dacosta (Restaurante „Quique Dacosta“, Denia, Spanien) über Galette von geschmortem „Lune Valley Saddleback“ Schweinskopf mit gebratenen Langustinen, Schalotten und Kapern Dressing von William Drabble („Seven Park Place“, St. James’s Hotel and Club, London) bis hin zu Rehhaxe in Wacholderbutter confiert mit Sesamcrème, Granatapfelsalat und Peccannüssen von Spitzenkoch und Hausherr Joachim Wissler. Für den krönenden Abschluss sorgten traditionell Marcus Graun und sein Patisserie Team mit Desserts mit Olivenöl, darunter Olivenölschnee mit Limoncello und kandierte Tomate mit geräuchertem Büffelmozzarella und Torrone-Crumble.

Die Zwei-Sterne-Köche Quique Dacosta, Erik van Loo („Restaurant Parkheuvel“, Rotterdam, Niederlande), Dieter Koschina („Vila Joya“, Albufeira, Portugal) sowie Sternekoch Alan Murchison (Geschäftsführer der 10 in 8 – Fine Dining Group) nahmen erstmalig an Althoffs Festival der Meisterköche teil.

9. Althoff Festival der Meisterköche - Gruppenbild

9. Althoff Festival der Meisterköche - Gruppenbild

Am Vortag vergnügten sich die Gäste auf der „Festa della Vespa“ mit Fahrten auf der Vespa und beim Boccia-Spiel. Am Abend kredenzten die Althoff-Köche Marcus Graun (Trattoria „Enoteca“, Grandhotel Schloss Bensberg) und Walter Leufen („Il Barcaiolo“, Seehotel Überfahrt) nach einem gemeinsamen Aperitif ein italienisches Sechs-Gänge-Degustationsmenü. Ganz im Zeichen der „Cucina Casalinga“ stand auch die Vorstellung des Kochbuchs von Autor Jan Brinkmann, das in Anlehnung an die beiden italienischen Restaurants unter den Titeln „Enoteca – Die besten Rezepte der Cucina Casalinga“  sowie „Il Barcaiolo – Die besten Rezepte der Cucina Casalinga“ erschienen ist.

Das Kochbuch kostet 35 Euro und ist über das Grandhotel Schloss Bensberg zu erwerben. Weitere Informationen unter www.schlossbensberg.com/de/das-kochbuch-der-trattoria-enoteca-bensberg.

Arcotel Hotels-Vorstand Manfred Mayer: „Hotel-Bewertungsportale gut für Qualitätsmanagement“

(Wien, 29. August 2011) Top-Tools für Qualitätssicherung: Manfred Mayer, Vorstand der Wiener Arcotel-Hotelgruppe, sieht sich zu einem öffentlichen Plädoyer pro Hotelbewertungsportale veranlasst. Auslöser seien Insiderberichte über systematische Manipulationen bei den Gästerezensionen in der Onlineausgabe von “Top hotel” und beim ZDF. „Obwohl der Ruf der ganzen Branche dadurch leidet, sehen Hoteliers auch weiterhin klar die Vorteile der Portale“, sagte Mayer.

Hotelbewertung - © styleuneed - Fotolia.com

„Bewertungsportale stellen ein gutes Instrument des Qualitätsmanagements dar. Online-Bewertungen werden jetzt zwar durch die Berichtserstattung und das entstandene Bewusstsein für mögliche Manipulationen vielleicht kritischer von den Usern gelesen, aber aus unserer Sicht erfüllen die Portale nach wie vor einen guten Zweck – wir bekommen direkt von unseren Gästen Feedback und können auf Kritik eingehen, um die Qualität in unseren Hotels zu sichern“, so Mayer.

Dass auch bei Nutzern Hotelbewertungsportale Zuspruch finden, zeigt die aktuelle „W3B“-Studie von Fittkau & Maaß Consulting; wir berichteten. Kaufentscheidungen im Internet werden demnach enorm von Meinungen, Bewertungen und Empfehlungen anderer Personen beeinflusst. Jeder Vierte habe sich, so die im Frühjahr durchgeführte Studie, auf Produktbewertungen von anderen – zumeist nicht persönlich bekannten – Internet-Nutzern verlassen.

„Die Arcotel Hotels distanzieren sich von manipulierten Hotelbewertungen und arbeiten mit dem Analysetool trustyou.com zusammen, um alle Bewertungen optimal zu prüfen“, ließ Mayer verbreiten. Und weiter: „Wir sind insbesondere in Hinblick auf unseren Service sehr gut aufgestellt und die Bewertungen bestätigen dies. Wir hoffen, dass die Gäste auch weiterhin unsere Hotels bewerten.“ Sechs Arcotel-Hotels haben aktuell von tripadvisor.com das „Zertifikat für Exzellenz 2011“ bekommen. Voraussetzung für die Auszeichnung ist, dass Reisende das jeweilige Hotel durchschnittlich mit vier von fünf möglichen Punkten oder besser bewerten. Anzahl und Aktualität der erhaltenen Reisebewertungen gehörten ebenfalls zu den Auswahlkriterien.

Hopag Hotel Property AG: Börsengang des ersten deutschen Hotel-REIT in Vorbereitung

(Berlin, 29. August 2011) Ein Berg frisches Geld für neue Hotels: Die Berliner Hopag Hotel Property AG will in rund drei Jahren als erste Hotel-Immobilieninvestmentfirma an die Börse gehen. Die Umwandlung in eine sog. REIT-AG (REIT: Real Estate Investment Trust) wird vorbereitet. Jüngst wurde das Grundkapital der Aktiengesellschaft von 800.000 Euro um 2,8 Millionen Euro auf 3,6 Millionen Euro erhöht. In mehreren Abschnitten soll das Grundkapital in den nächsten Jahren auf zunächst rund 30 Millionen Euro weiter gesteigert werden. Gleichzeitig wurde der Gegenstand der Gesellschaft geändert und ein Genehmigtes Kapital in Höhe von 1,8 Millionen Euro geschaffen, um Fremdaktionäre aufnehmen zu können. Aktuell befinden sich alle Aktien im Besitz von Vorstand Rolf Lechner.

Hopag-Hotelprojekt in Berlin: Greenlodge Schloss Charlottenburg (164 Zimmer)

Hopag-Hotelprojekt in Berlin: Greenlodge Schloss Charlottenburg (164 Zimmer)

Hopag investiert Zwei- bis Vier-Sterne-Hotels. Die Gesellschaft erwirbt und entwickelt City-, Care- und Resort-Hotels. Im Fokus stehen barrierefreie, als Green Buildings zertifizierte Hotelimmobilien unter Nutzung der geschützten Marken „Greenlodge“ und „Bonavita“. Die Hotels werden verpachtet. Die Hotelimmobilien werden jeweils zu rund 50 Prozent aus Eigenmitteln finanziert, heißt es in einer Pressemitteilung. „Nachhaltige und barrierefreie Hotels der mittleren Preisklasse gehören zu den wachstumsstarken Feldern des deutschen und europäischen Hotelmarktes. Investoren und Betreiber profitieren von einem langfristigen Trend hin zum Deutschland-Urlaub. Die Gäste werden aufgrund der demographischen Entwicklung älter und das allgemeine Umweltbewusstsein ist stark ausgeprägt“, sagte Hopag-Vorstand Lechner.

Aktuelle Projekte sind das Drei-Sterne-Hotel „Econtel“ mit 205 Zimmern in Berlin-Charlottenburg sowie die Projektentwicklung eines „Greenlodge“ -Hotels mit 164 Zimmern ebenfalls in Berlin-Charlottenburg, eines „Bonavita“-Hotels mit 60 Zimmern im Naturpark Hoher Vogelsberg (Hessen) und eines weiteren „Bonavita“-Hotels mit 146 Zimmern im Schwarzwald.

Rolf Lechner

Rolf Lechner

In den Bereichen Projektentwicklung, Asset Management und Business Administration setzt man bei Hopag auf die Kompetenz und Erfahrung der Immobilien-Experten-AG (Immexa), deren Vorstand ebenfalls Rolf Lechner ist. Eine aktuelle Projektentwicklung der Immexa ist z.B. der Gewerbekomplex „Am Oktogon – Campus für Gewerbe und Technologie“. Mit einem Volumen von 60 Millionen Euro handelt es sich dabei eine der größten privaten Immobilieninvestition in Berlin-Adlershof.

Ein REIT (Real Estate Investment Trust) ist eine Kapitalgesellschaft, die Immobilien finanziert, besitzt und / oder betreibt. Eine deutsche börsennotierte REIT-AG ist von der Körperschaftsteuer und der Gewerbesteuer befreit. 90 Prozent ihres jährlichen Handelsbilanzgewinns wird an die Aktionäre ausgeschüttet. Rechtliche Grundlagen der REIT-AGs sind die Bestimmungen des Aktiengesetzes und des Handelsgesetzbuches (HGB). Die Besonderheiten der REIT-AG sind im REIT-Gesetz (REITG) geregelt.

Hamburg: Gastronomen erpressen Gäste – Razzia im Rotlichtviertel

(Hamburg, 29. August 2011) Großrazzia auf der Reeperbahn: In der Nacht zum Samstag wurden drei Gastronomiebetriebe in Hamburgs berühmten Rotlichtviertel von Polizei und Staatsanwaltschaft durchsucht. Den Kriminalbeamten lagen diverse Strafanzeigen von Geschädigten vor, denen nach Besuchen dieser Lokale unstimmige bzw. überhöhte Rechnungen zur Begleichung vorgelegt worden waren. Die Geschädigten wurden teilweise unter massivem Druck genötigt, die Rechnungen zu bezahlen.

Darüber hinaus wurden in mehreren Fällen bei bargeldlosen Zahlungen mehrere Abbuchungen zu einer Rechnung vorgenommen. Die Ermittlungen richten sich gegen über 60 Personen in 78 Fällen. Die Geschädigten kommen aus dem Bundesgebiet, dem europäischen Ausland, aus Südamerika, Japan und Australien. Die Schadenssumme liegt im weit fünfstelligen Bereich.
Medienberichten zufolge seien die Tabledance-Bars  „Baby Doll“ (Reeperbahn 104), „Show Center 66“ (Reeperbahn 66) und „Barracuda“ (Reeperbahn 148) betroffen. Weitere Informationen gibt es bislang nicht.

Die 85 Polizisten und Staatsanwälte stellten umfangreiches Beweismaterial sicher, „dessen Auswertung noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird“, heißt es in einer Pressemitteilung. In den Gastronomiebetrieben dieser Art sind Mondpreis wie 550 Euro für eine 0,7-Liter-Flasche Champagner oder 55 Euro für einen Piccolo Sekt keine Seltenheit.

9. Althoff Festival der Meisterköche: 16 Spitzenköche mit 27 Michaelin-Sterne

(Bensberg bei Köln, 28. August 2011) Das ist der Koch-Olymp, zumindest im deutschen Gourmet-Gebirge: Zum neunten Althoff Festival der Meisterköche am Sonntag, 28. August, im Grand Hotel Schloss Bensberg kommen 16 Spitzenköche aus Portugal, Spanien, Italien, den Niederlanden, England, Japan und Deutschland, ausgezeichnet mit insgesamt 27 Michelin Sternen, zusammen. HOTELIER TV begleitet diese Spitzenveranstaltung, zu der wieder rund 800 erlesene Gäste, darunter auch Heinz Horrmann und Reiner Calmund (beide als Juroren der „Promi Kocharena“ bei Vox bekannt), erwartet werden. Den Filmbericht vom vergangenen Jahr können Sie hier abrufen: http://www.youtube.com/watch?v=gkvdAmYUAlo.

Althoffs Festival der Meisterköche – Spitzenleistung der besten Chefs

Althoffs Festival der Meisterköche – Spitzenleistung der besten Chefs

 
Britische Sterneköche  zu Gast im Grandhotel Schloss Bensberg
Zum illustren Kreis der Spitzenköche gehören zwei Meister der Haute Cuisine aus England. Der aus Liverpool stammende William Drabble übernahm im September 2009 das Zepter als Chefkoch des „Seven Park Place“ Restaurants im St. James’s Hotel & Club in London. Bereits nach seinem ersten Jahr wurde das Restaurant mit einem Michelin Stern ausgezeichnet. Drabble orientiert sich an der modernen französischen Küche, die er mit überwiegend regionalen britischen Produkten umsetzt. Bei Althoffs Festival der Meisterköche wird William Drabble den Gästen zwei seiner kulinarischen Kreationen kredenzen: eine Galette von geschmortem „Lune Valley Saddleback“ Schweinskopf mit gebratenen Langustinen, Schalotten und Kapern Dressing sowie Hummertortellini mit Blumenkohlpüree an Hummer-Butter-Sauce.

Vor seiner Zeit bei der Althoff Hotel & Gourmet Collection, arbeitete Drabble in einigen der meistausgezeichneten Hotels und Restaurants Englands, den Sternerestaurants „Country House Hotel“ in Grasmere und als Sous-Chef im „Pied a Terre“ in London. Die meiste Zeit seines Schaffens verbrachte er im Restaurant „Aubergine“ im Londoner Stadtteil Chelsea. Dort erhielt er 1999 einen Michelin Stern, der zehn Jahre in Folge vom Guide Michelin bestätigt wurde.

Alan Murchison (Paris House, Woburn Park, Bedfordshire, England) ist Sternekoch und Inhaber der „10 in 8 – The fine Dining Group“. Hinter „10 in 8“ verbirgt sich Murchisons Ziel, innerhalb von acht Jahren eine sich selbst tragende Kollektion von Spitzenrestaurants aufzubauen. Jedes Restaurant folgt einem individuellen Stil und soll innerhalb der ersten drei Jahre mindestens einen Michelin Stern erwerben. Das Außergewöhnliche an „10 in 8“ ist, dass alle Küchenchefs aus der Gruppe selbst hervorgehen. Dementsprechend sieht Murchison sein Projekt als Nährboden für junge Talente. Sie alle haben die Möglichkeit auf dem höchsten Niveau der Kochkunst ihren eigenen Stil zu entwickeln. Drei der vier zur Gruppe gehörenden Restaurants sind mit einem Michelin Stern ausgezeichnet. Dazu gehört das Paris House, in dem Alan Murchison klassische Gerichte zu kulinarischen Highlights entwickelt, die er auch bei Althoffs Festival der Meisterköche präsentiert.

Fundus Fonds: Jagdfeld mit großer Mehrheit an der Spitze des Berliner Adlons bestätigt

(Berlin, 27. August 2011) Mit großer Mehrheit ist Anno August Jagdfeld, Geschäftsführer des Berliner Adlon-Fonds, in seinem Amt bestätigt worden. 74 Prozent stimmten auf der gestrigen Gesellschafterversammlung gegen den Abwahlantrag, der von einer kleinen Gruppe von Anlegern eingebracht wurde; wir berichteten.

Anno August Jagdfeld gewinnt den Machtkampf um den Adlon-Fonds souverän (Foto: Kai Bublitz)

Anno August Jagdfeld gewinnt den Machtkampf um den Adlon-Fonds souverän (Foto: Kai Bublitz)

„Ich freue mich, dass die überwiegende Mehrheit der Anleger die Gefahren für die Zukunft des Adlon erkannt hat, die mit dem Konzept des Anwalts Fritsch verbunden waren. Seine Kampagne hat nicht verfangen, so dass wir uns jetzt wieder ganz unserer Arbeit widmen können“, erklärte Anno August Jagdfeld, der als Komplementär die Geschäfte der Jagdfeld Hotel-Adlon Fundus-Fonds Nr. 31 KG führt.

Vor den rund 800 Teilnehmern der Gesellschafterversammlung im Berliner Adlon machte der Berliner Rechtsanwalt Thomas A. Fritsch, der den Abwahlantrag gegen Adlon-Gründer Jagdfeld eingebracht hat, eine komplette Kehrtwende und wollte sein Konzept nach mehrstündiger Aussprache zurückziehen. Er musste einräumen, dass es erhebliche Mängel hat. Das Konzept wurde dennoch zur Abstimmung gestellt und mit überwältigender Mehrheit von fast drei Vierteln des Kapitals der rund 4400 Anleger abgelehnt. Das Konzept fand zudem keine Zustimmung, weil an die Stelle Jagdfelds, der die Geschäfte seit Gründung des Fonds 1994 führt, eine den Anlegern unbekannte und unerfahrene Geschäftsführung hätte treten sollen. In seinem Bericht für das abgelaufene Geschäftsjahr stellte Jagdfeld fest, dass sich die Geschäfte der beiden Pächter des Adlon-Fonds erfreulich gut entwickelt haben. „Sowohl Kempinski als auch die Adlon-Holding haben die Wirtschaftskrise erfolgreich gemeistert. Auch im Verlauf dieses Jahres sind die Zahlen gut. Das spiegelt sich im hohen Kassenbestand unseres Fonds von mehr als 15 Millionen Euro wider“, so Jagdfeld.

Die Anleger sprachen sich ebenfalls mit deutlicher Mehrheit für eine Thesaurierung der erwirtschafteten Überschüsse aus. Jagdfeld wie auch der Treuhänder, der die Mehrheit der Anleger vertritt, sprachen keine Empfehlung aus. Der Treuhänder enthielt sich in der Frage der Ausschüttung seiner Stimme.

Renaissance Zürich Tower Hotel: Neues Luxushotel im spektakulären Mobimo Tower

Renaissance Zürich Tower Hotel - Fassade

Renaissance Zürich Tower Hotel - Fassade

(Zürich, 27. August 2011) Grand Opening: Mit einer großen Eröffnungsfeier wurde nun das jüngste Hotel von Marriott in der Schweiz eingeweiht: Das Renaissance Zürich Tower Hotel (300 Zimmer) im neuen 24-Stockwerke hohen Mobimo Tower im neuen In-Viertel der Stadt wird per Franchise-Vertrag von der SV Group geführt. Es ist das dritte Renaissance Hotel in der Schweiz. Erst kürzlich wurde das Renaissance Lucerne Hotel eröffnet.

Renaissance Zürich Tower Hotel - Lobby

Renaissance Zürich Tower Hotel - Lobby

 
„Momentan expandieren wir sehr stark mit unserer Renaissance-Marke in Europa“, sagte Amy McPherson, President and Managing Director of Marriott International in Europa. Das Renaissance Zürich Tower Hotel wurde von Claudio Carbone designt. So sollen interessante Kunstwerke im Graffiti-Stil die Gäste an die Geschichte des Züricher Westens und seine industriellen Wurzeln erinnern. Die Zimmer bieten herrliche Blicke Ausblicke auf die Stadt und sind mit hochwertigem Schweizer Eichenmobiliar und Plüschbetten ausgestattet.

Das „Equinox“-Restaurant ist ein modernes und dennoch klassisches Steakhouse, das nur die besten Steaks auf die Teller bringen soll. Es gibt zudem die klassische Bar „Lucid“ und die Tapas-Bar „Vivid“. Der Ausblick aus dem Fitness-Center (1.000 Quadratmeter) im 15. Stockwerk ist einfach klasse.

Renaissance Zürich Tower Hotel - Zimmer

Renaissance Zürich Tower Hotel - Zimmer

Renaissance Hotels ist die gehobene Lifestyle Marke von Marriott International mit mehr als 150 Häusern in 34 Ländern. Zu den Renaissance Hotels zählen seit Kurzem neue Schmuckstücke wie das das historische Fünf-Sterne Hotel St.Pancras Renaissance in London, das exotische Renaissance Sanya Resort und Spa in China, das urbane Boutique Renaissance Atlanta Midtown und das raffinierte Renaissance Sao Paolo. Diese Hotels ergänzen das einmalige Portfolio der Marke, das durch Ikonen wie das Mayflower Renaissance Hotel in Washington, D.C., das Eden Roc Miami Beach Resort & Spa, und das Renaissance Paris Vendome Hotel charakterisiert wird.

Nach zweieinhalbjähriger Bauzeit öffnete der Mobimo Tower am 15. August 2011 seine Tore. Das elegante Hochhaus, entworfen vom renommierten Basler Architekturbüro Diener & Diener, prägt mit seinen 81 Metern Höhe und 24 Stockwerken die Silhouette von Zürich West. Im Herbst ziehen die ersten Bewohner in die Wohnungen auf den oberen neun Stockwerken ein. Investor, Bauherr und Namensgeber des 250 Millionen Bauwerks ist die Mobimo Holding AG.

Hotelmarkt Deutschland: Starker Aufwärtstrend hält an – Prognose: Revpar steigt um +4%

(Wien, 27. August 2011) Das erste Halbjahr 2011 zeigt einen kontinuierlichen Aufwärtstrend des deutschen Hotelmarktes. Die Drei- bis Fünf-Sterne-Hotels in Gesamtdeutschland konnten einen Anstieg des Revpar (Ertrag pro verfügbares Zimmer) von 5,5 Prozent auf 61,46 Euro verzeichnen. Dieser Zuwachs resultiert sowohl aus einer Zunahme der Zimmerbelegung (+2,5%) als auch des durchschnittlichen Netto-Zimmerpreises (+2,9%). Das geht aus der neuesten Analyse von PKF Hotelexperts, Wien, hervor.

An Sekundärstandorten gelegene Betriebe konnten laut PKF Hotelexperts den höchsten Revpar-Anstieg von rund 8,8 Prozent verbuchen, bedingt durch eine Steigerung der Belegung (+3,6%) und des durchschnittlichen Netto-Zimmerpreises (+5%). Den geringsten Revpar-Zuwachs (+2,1%) verzeichneten Flughafenhotels, was durch einen nur geringen Anstieg der Belegung um rund 0,4 Prozent und des durchschnittlichen Netto-Zimmerpreises um rund 1,7 Prozent zu begründen ist. Die Stadthotels liegen mit einem Revpar von 65,98 Euro (+5,4%) leicht über dem Gesamtdurchschnitt der untersuchten Hotels in Deutschland.

Im Hinblick auf die Hotels in der Preiskategorie von über 120 Euro konnte ein Revpar-Zuwachs von rund 6,8 Prozent auf 108,04 Euro erfasst werden, dicht gefolgt von den Hotels mit einem durchschnittlichen Netto-Zimmerpreis zwischen 55 und 80 Euro (+6%) auf 50,70 Euro. Die Betriebe in der Preiskategorie zwischen 80 und 120 Euro verbuchten einen Revpar-Anstieg von rund 5 Prozent auf 73,02 Euro, während die Hotels mit einem durchschnittlichen Netto-Zimmerpreis von unter 55 Euro den geringsten RevPAR-Anstieg von 4,1 Prozent auf 27,41 Euro verzeichneten.

Primärstandorte
Bei den Primärstandorten konnte sich München mit einem Revpar von 77,39 Euro erneut den ersten Rang sichern. Auf Platz zwei befand sich, ebenso unverändert im Vergleich zum Vorjahr, die Stadt Frankfurt. Hamburg, Köln und Düsseldorf stiegen jeweils um einen Platz nach oben auf Platz drei (Hamburg), vier (Köln) und fünf (Düsseldorf). Berlin hingegen fiel mit einem Revpar von 69,56 Euro von Rang drei auf den sechsten und somit letzten Platz. Die Städte Düsseldorf (+26,4%), Hamburg (+1,1% und Köln (+10,1%) konnten zweistellige Revpar-Steigerungen verzeichnen. In Düsseldorf stiegen sowohl der durchschnittliche Netto-Zimmerpreis auf 115,74 Euro (+18%) als auch die Zimmerbelegung um rund 7,1 Prozent, wodurch ein Revpar von 72,80 Euro verbucht werden konnte.

Die positive Entwicklung in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt ist unter anderem auf den Eurovision Song Contest und die Messe Interpack, welche im Dreijahresturnus stattfindet, zurückzuführen. Köln konnte unter anderem durch die Einweihung des Kölschfestes (nach Vorbild des Oktoberfestes) zur Karnevalszeit einen leichten Belegungszuwachs (+2,9%) verbuchen und durch eine Erhöhung des durchschnittlichen Netto-Zimmerpreises auf 113,74 Euro (+7%) einen Revpar-Zuwachs von 10,1 Prozent verzeichnen. Hamburg, eine der dynamischsten Wachstumsstädte Deutschlands, feierte im Mai seinen 822. Hafengeburtstag. Dieses Ereignis und, laut Hamburg-Tourismus vor allem auch das positive Bild, das die Weltausstellung 2010 in Shanghai (Städtepartnerschaft mit Hamburg) von Hamburg vermittelte, sorgten unter anderem für einen Belegungszuwachs von 6,2 Prozent.

München verzeichnete als einziger Primärstandort einen Revpar-Rückgang auf 77,39 Euro (-1%), der auf einen verringerten durchschnittlichen Netto-Zimmerpreis von 108,85 Euro (-2,8%) zurückzuführen ist. Ein Grund hierfür ist, dass im Jahr 2010 eine der besucherstärksten Messen Münchens, die „Bauma“, stattfand und die Stadt München somit einen überdurchschnittlich hohen Revpar-Zuwachs verbuchen konnte, welcher im ersten Halbjahr 2011 nicht mehr erreicht werden konnte.

Sekundärstandorte
Bei den Sekundärstandorten nahm Baden-Baden mit einem Revpar von 76,22 Euro erneut den ersten Platz ein. Die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden konnte trotz eines leicht gesunkenen RevPAR von 63,45 Euro (-1,7%) ebenfalls den zweiten Rang halten. Bremen (-2,1%) hingegen musste den dritten Platz an Hannover (+11,3%) abgeben. Trotz einer Revpar-Zunahme von sieben Prozent auf 34,38 Euro konnte Potsdam nicht aufholen und nahm weiterhin den 14. und somit letzten Rang ein. Die Städte Mainz, Baden-Baden und Hannover konnten einen signifikanten Revpar-Anstieg verzeichnen (+18,2%, +14,1% und 11,3 %).

In Baden-Baden waren sowohl die viertägige Tagung der Süddeutschen Orthopäden und das fünftägige „IEEE Intelligent Vehicles Symposium 2011“ als auch ein um rund 9,1 Prozent gestiegener Netto-Zimmerpreis für die signifikante RevPAR-Zunahme verantwortlich. Hannover hingegen konnte neben einem Netto-Zimmerpreisanstieg von rund 6,9 Prozent, der unter anderem auf die Messe Ligna 2011 mit rund 90.000 Besuchern zurückzuführen ist, eine um rund 4,1 Prozent gestiegene Belegung verbuchen und verzeichnete somit einen Revpar-Zuwachs von rund 11,3 Prozent. Einen auffällig hohen Revpar-Rückgang musste neben Bremen (-2,1%), Essen (-3,4%) und Wiesbaden (-1,7%) vor allem Leipzig (-11,8%) aufgrund von Rückgängen der Belegung und Netto-Zimmerpreise verbuchen. Insbesondere Essen verzeichnete starke Belegungs-Rückgänge (-8,5%), da die Stadt durch ihren Status als europäische Kulturhauptstadt 2010 im Vorjahr überragende Ergebnisse im Hinblick auf die Belegung erzielte. Noch unerfreulicher waren die Ergebnisse für die Hotellerie in Leipzig, wo ein Belegungsrückgang von 9,6 Prozent verbucht werden musste. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass zahlreiche Messen, wie zum Beispiel die AMI, turnusbedingt in diesem Jahr nicht stattfanden.

Ausblick
Aufgrund der positiven Entwicklung des deutschen Hotelmarktes im ersten Halbjahr 2011 ist laut PKF Hotelexperts zu erwarten, dass das zweite Halbjahr ebenso einen Aufwärtstrend verzeichnen wird. Die Deutsche Zentrale für Tourismus prognostiziert für das Jahr 2011 sowohl einen Anstieg von Auslandstouristen (+2% bis +4%) als auch eine Zunahme inländisch Reisender (+2%). Auch der Hotelverband Deutschland zeigt sich optimistisch und rechnet mit einem Anstieg der Übernachtungszahlen um rund zwei Prozent sowie einer Revpar-Zunahme um rund vier Prozent. Diese positive Haltung basiert auf der Annahme einer stabilen deutschen Konjunktur und begründet sich unter anderem darin, dass drei der besucherstärksten jährlichen Messen – die „Gamescom“ in Köln, die „IFA 2011“ in Berlin, und die „Expo Real“ in München – und auch das Münchener Oktoberfest, als einer der wichtigsten Besuchermagnete Deutschlands, in der zweiten Jahreshälfte stattfinden werden.

Lindner Hotels und Resorts: Neue Hotelmarke „me and all“ geplant – Start Ende 2012

(Düsseldorf, 27. August 2011) „Nicht nur besser. Anders.“, so lautet der Slogan der 34 Lindner Hotels und Resorts. Noch mal ganz anders werden die neuen Häuser der Hotelmarke, an der zurzeit die Entwickler der Lindner Gruppe arbeiten: Keine Rezeption, keine Lobby, kein Restaurant – die bisherige klassische Hotelgestaltung wird von ihnen bei den neuen „me and all“-Hotels völlig in Frage gestellt. Anstelle dieser Einrichtungen steht eine Lounge, die sich zur Stadt öffnet und vieles gleichzeitig möglich macht – zum Beispiel arbeiten, relaxen und chillen. Die bisher übliche A-la-Carte-Gastronomie wird ebenfalls abgelöst durch ein modernes Food- und Coffee-Shop-Konzept. Ende 2012 will die neue Marke, die sich mit einer hochwertigen Ausstattung im Vier-Sterne-Bereich positioniert,  ihren ersten Standort eröffnen. Zurzeit werden konkrete Gespräche geführt.

me and all Hotels

Zielgruppe sind Business- und City Traveller mit einer hohen Affinität zur neuesten Kommunikationstechnik. Diese ist nicht nur in den Zimmern vorhanden. Vor allem die Lounge wird dank der strategischen Partnerschaft mit namhaften Markenanbietern aus der Kommunikations- und Unterhaltungsbranche zum Testlabor für Jedermann. Dort könnnen die aktuellsten Entwicklungen der Markenhersteller live ausprobiert werden.

Live werden auch die aktuellsten Veranstaltungen der jeweiligen Stadt auf Bildschirmen oder neuesten Kommunikationstools dargeboten. Die Communities der Stadt sind somit zum Greifen nah. Oder sie sind direkt vor Ort und nutzen die Lounge des Live-Community-Hotels für ihre realen Meetings und Veranstaltungen. Neben den Geschäfts- und Städtereisenden sind deshalb auch Urban Locals, die Social-Media-Anwendungen selbstverständlich in ihr Alltagsleben integriert haben und immer weiter fortentwickeln, eine weitere Zielgruppe der Live-Community-Lounge und –Hotels.

Um die neue Hotelmarke zügig auszurollen, sucht die in Düsseldorf ansässige me and all-GmbH bestehende Immobilien in 1-A-Lagen  in deutschen Großstädten. Auf der Expo Real in München, eine der größten internationalen Fachmessen für Gewerbeimmobilien,  wird die neue Hotelidee Anfang Oktober zum ersten Mal einem breiteren Fachpublikum präsentiert.
 
Die me and all-GmbH ist eine 51-prozentige Tochter der Lindner Hotels AG. Die restlichen Anteile tragen je zur Hälfte Andreas Krökel, Vorstand Operations, Sales & Marketing der Lindner Hotels AG und die B-K-Hospitality Service GmbH von Bernhard Klein. Zusammen mit Otto Lindner, Vorstand der Lindner Hotels AG, stellen sie auch die Geschäftsführung.
 
Die familiengeführte Lindner-Gruppe (2.000 Mitarbeiter; 165,7 Millionen Euro Umsatz in 2010) gehört zu den zehn bekanntesten Hotelketten in Deutschland. Für seine ungewöhnlichen Wege und Hotelkonzepte, die mittlerweile vom ersten Multimedia- über das erste Stadionhotel bis zum ersten Tierpark-Themenhotel reichen, wurde Vorstand Otto Lindner ausgezeichnet. Für das erste Stadionhotel, das Lindner Hotel BayArena, bekam er den „Hotelier des Jahres“ verliehen. Für das Lindner Park-Hotel Hagenbeck in Hamburg erhielt er die europäische Auszeichnung „Hotelimmobilie des Jahres 2009“. Unter seiner Ägide verdreifachte sich zudem die Zahl der Lindner-Hotels seit dem Jahr 2000.