Schlagwort-Archive: Mehrwertsteuer

FDP lehnt Rücknahme des Hotelrabatts bei der Mehrwertsteuer ab

(Berlin, 11. November 2011) Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) lehnt Forderungen ab, die Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes auf Beherbergungsleistungen zurückzunehmen. Rösler sagte kürzlich im Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages auf Nachfragen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, dies sei nicht geplant. Die Reduzierung habe dazu beigetragen, den Investitionsstau der Hotellerie zu mildern. Die schwarz-gelbe Koalition hatte die Mehrwertsteuer für Beherbergungsleistungen zum 1. Januar 2010 von 19 auf sieben Prozent gesenkt.

Bei seinem Antrittsbesuch im Tourismusausschuss hob der Minister als Wachstumsfelder den Gesundheits- und den Kinder- und Jugendtourismus hervor. Hier gebe es „echten Spielraum nach oben“. Unterstützung erhielt der Minister von der FDP-Fraktion. Immer mehr Bürger seien bereit, in ihr eigenes Wohlbefinden im Urlaub zu investieren. Dieses Potenzial gelte es zu erschließen, unterstrichen die Liberalen. Die Unions-Fraktion regte an, von Bundesseite die Vernetzung der Akteure im Gesundheitstourismus voranzutreiben. Um den ländlichen Tourismus zu fördern, sei der Breitband-Ausbau unerlässlich. Die Gäste erwarteten, auch im Urlaub schnelle Internetverbindungen nutzen zu können, erläuterte die CDU/CSU-Fraktion.

Die SPD-Fraktion machte sich unter anderem für eine nachhaltige Förderung des Wassertourismus stark. Hier müsse es in den nächsten vier Monaten „zu erkennbaren Fortschritten kommen“, unterstrich die Fraktion. Zudem sei es notwendig, den verminderten Mehrwertsteuersatz für Flusskreuzfahrten zu erhalten. Eine entsprechende Sonderregelung läuft Ende des Jahres aus.

Auf fraktionsübergreifende Zustimmung stieß im Ausschuss die im Bundeshaushalt 2012 vorgesehene Aufstockung der Finanzmittel für die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT). Geplant sei, zusätzliche Fördermittel für die DZT in Höhe von insgesamt zwei Millionen Euro für die Jahre 2012 bis 2015 bereitzustellen, erläuterte Rösler. Der Ausschussvorsitzende Klaus Brähmig (CDU) machte deutlich, dass er sich „eine intensivere Aufstockung gewünscht“ habe.

HOTELIER TV Ad hoc: HDV fordert Gastgewerbe-Gipfel

(München, 08. November 2011) Das Gastgewerbe muss vereint auftreten und mehr Druck auf die Politik aufbauen. Dies soll bei einem Gipfeltreffen Anfang nächsten Jahres erreicht werden. Dies forderte nun Alexander Aisenbrey, Präsident der 30 Jahre alten Hoteldirektorenvereinigung (HDV) beim Führungskräftekongress im Kempinski Hotel Airport Munich. Angesichts der “Brandthemen” Mehrwertsteuererhöhung, Bettensteuer, Mindestlohn, Gema- und VG-Wort-Abgaben benötige man in Gastronomie und Hotellerie mehr Gewicht und höhere Aufmerksamkeit, so Aisenbrey. Sein Appell kommt bei den Spitzenverbänden Dehoga und IHA sowie den größten Branchenorganisationen FBMA, HSMA, VSR und VKD an. Der Gastgewerbe-Gipfel soll ein Signal für die wirtschaftliche Bedeutung der Arbeitsplätze-schaffenden Gastgeber-Branche senden.

Hotelmarkt Deutschland: Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen bei der Regierung auf dem Prüfstand

(Berlin, 14. Oktober 2011) Kräftiger Gegenwind aus der Politik: Die zum Jahresanfang 2010 erfolgte Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Hotelübernachtungen ist nun offiziell auf dem Prüfstand. Nach einem Bericht des „Handelsblatt“ prüft die Bundesregierung bei der Reform des steuerlichen Reisekostenrechts auch Änderungen bei der reduzierten Hotel-Mehrwertsteuer.

„Der Bürokratieabbau wird für alle Betroffenen gleichermaßen angestrebt, das heißt für die Unternehmen, die Verwaltung und die betroffenen Steuerpflichtigen“, so die Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage des Grünen-Bundestagsabgeordneten Markus Tressel. Es werde geprüft werden, ob und inwieweit sich Auswirkungen auf umsatzsteuerrechtliche Regelungen ergeben, heißt es speziell zur Hotel-Mehrwertsteuer. Eine Projektgruppe des Bundesfinanzministeriums erarbeitet seit Jahresanfang Reformansätze, die zu neben Bürokratieabbau, weitere Rechtssicherheit, eine vereinfachte Handhabbarkeit sowie eine Entlastung bei den Aufzeichnungs- und Nachweispflichten führen soll.

Bis Jahrenende soll ein Bericht vorliegen, der dann im Bundestag beraten werden soll.

Die Senkung der Mehrwertsteuer auf Hotelübernachtungen (Frühstück ausgenommen) löste eine lang anhaltende Welle an Investitionen in Renovierungen und Neubauten in der Hotellerie aus. Als Gegenbewegung begannen etliche Städte und Gemeinden, mit der „Matratzen-Maut“ eine eigene Zwangsabgabe auf Hotelübernachtungen einzuführen.

„Currywurst-Urteil“: Nur 7% Umsatzsteuer an der Imbisstheke – 19% in der Gaststube

(München, 26. August 2011) Etwas mehr Klarheit im Steuerdschungel: Der Bundesfinanzhof hat nun eine weitere Regelung bei der Umsatzbesteuerung im Gastgewerbe getroffen. Fast Food an der Imbisstheke (Verzehr stehend) darf mit sieben Prozent Mehrwertsteuer abgerechnet werden. Gibt es Tische und andere Sitzgelegenheiten müssen 19 Prozent berechnet werden. Unklar ist, wie Außer-Haus-Betriebe im Alltag damit um gehen können – bietet z.B. ein Imbisswagen auch Plastikstühle und kleine Tischchen mit an, besteht weiterer Klärungsbedarf. Experten erwarten weitere Regelungen zum sog. Currywurst-Urteil.

Das EuGH urteilte nun eindeutig: Speisen vom Imbiss-Stand und Kinofoyers werden mit der ermäßigten Mehrwertsteuer (7%) belegt – Partyservices werden überwiegend mit 19% besteuert

Das EuGH urteilte nun eindeutig: Speisen vom Imbiss-Stand und Kinofoyers werden mit der ermäßigten Mehrwertsteuer (7%) belegt – Partyservices werden überwiegend mit 19% besteuert

Die nun veröffentlichten Entscheidungen des BFH ((Urteil vom 30.06.11   V R 35/08 – Urteil vom 30.06.11   V R 18/10) beruhen auf einem neuen Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union vom 10. März 2011 (C-497/09, C-499/09, C-502/09, Bog u.a.), das aufgrund von Vorlagen des BFH ergangen ist. Danach liegt eine dem ermäßigten Steuersatz unterliegende Essenslieferung vor, wenn nur einfach zubereitete Speisen (wie z.B. Bratwürste oder Pommes Frites oder ähnlich standardisiert zubereitete Speisen) abgegeben werden und dem Kunden lediglich behelfsmäßige Verzehrvorrichtungen (wie z.B. Theken oder Ablagebretter bei Imbissständen) zur Verfügung zur Einnahme der Speisen stehen und die Speisen nur im Stehen eingenommen werden können (V R 35/08).

Zu einem dem Regelsteuersatz unterliegenden Restaurationsumsatz führt die Abgabe von Standardspeisen dagegen, sobald der leistende Unternehmer seinen Kunden zusätzliches Mobiliar wie Tisch(e) mit Sitzgelegenheiten zur Verfügung stellt. Im Unterschied zur früheren Rechtsprechung sind dabei jedoch Verzehrvorrichtungen Dritter – wie z.B. Tische und Bänke eines Standnachbarn – nicht zu berücksichtigen, auch wenn diese im Interesse des leistenden Unternehmers zur Verfügung gestellt wurden (V R 18/10).

„Diese neuen Abgrenzungskriterien tragen wesentlich zur Vereinfachung der steuerrechtlichen Beurteilung bei und beenden die in der Vergangenheit häufig aufgeworfenen Zweifelsfragen hinsichtlich der Bedeutung und Größe von Verzehrtheken“, heißt es in einer Pressemitteilung des BFH.

Adhoga: Übersicht der Umsatzbesteuerung
Vorteil für die Kleingastronomie: Nach neuerlichen Urteilen des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) kommt in der Regel bei Speisen von Imbiss-Ständen und Kinofoyers der ermäßigte Umsatzsteuersatz von sieben Prozent zum Tragen. „In diesen Fällen handelt es sich bei den zum sofortigen Verzehr zubereiteten Mahlzeiten um „Nahrungsmittel“, die einem ermäßigten Steuersatz unterliegen“, so Steuerberater Marc Müller, Vorstand der Adhoga Steuerberatungsgesellschaft AG aus Berlin. „Bei Partyservice-Unternehmen kann man hingegen kaum noch vom siebenprozentigen Umsatzsteuersatz ausgehen.“

Der Bundesfinanzhof (BFH) hatte in vier Verfahren den EuGH angerufen. Die Urteile vom 10. März 2011 sind eindeutig: Bei dem Verkauf von Nahrungsmitteln an Imbisswagen und -ständen oder in Kinos ginge es um Mahlzeiten zum sofortigen (warmen) Verzehr, die einfach oder standardisiert zubereitet werden und verzehrfertig vorliegen (Convenience Food). Würden einige Stehtische zum Verzehr vor Ort bereit stehen, seien dies „untergeordnete Nebenleistungen“. Daher sei hier der ermäßigte Umsatzsteuersatz anzuwenden.

Mit dem Urteil zu den Imbissständen dürfte der deutschen Finanzverwaltung kaum mehr Raum für eine Besteuerung mit dem vollen Umsatzsteuersatz bleiben. Jedenfalls spielt die Breite des Ablagebrettes keine Rolle mehr, verweisen die Adhoga-Steuerexperten.

Zu den Leistungen eines Partyservice stellt der Europäische Gerichtshof hingegen fest: Bei diesen Gastronomie-Formen liege ein deutlich größerer Dienstleistungsanteil vor. Es gebe keine bloße Standardzubereitung, sondern die Speisen erfordern mehr Arbeit und Sachverstand, wie etwa hinsichtlich der Kreativität und der Darreichungsform der Gerichte. Die typischen Leistungen von Partysservices umfassen meist auch personalintensive Bereitstellungen von Geschirr, Besteck und Mobiliar sowie deren Reinigung und Speisenausgaben bzw. Serviertätigkeiten. Unter diesen Umständen stelle die Tätigkeit eines Partyservice eine Dienstleistung dar, heißt es. So komme der reguläre Umsatzsteuersatz zur Anwendung, meinen die Adhoga-Steuerberater.

Ausgenommen seien lediglich Partyservices, die Standardspeisen ohne zusätzliche Dienstleistungen liefern („kalte Platten“, belegte Brötchen). Hier müsse in der Regel die ermäßigte Umsatzsteuer berechnet werden. Eine weitere Ausnahme seien Partyservices, bei denen bei Vorliegen weiterer besonderer Umstände die Lieferung der Speisen der dominierende Bestandteil des Umsatzes ist.

Zum Begriff „Nahrungsmittel“ stellt der EuGH schließlich fest, dass dieser auch Speisen oder Mahlzeiten umfasst, die durch Kochen, Braten, Backen oder auf sonstige Weise zum sofortigen Verzehr zubereitet worden sind, da sie der Ernährung der Verbraucher dienen.

MPI Germany Chapters/BDO: Alles zur aktuellen Änderung im Umsatzsteuerrecht bei Messen, Kongressen und Events

(Berlin, 07. Juni 2011) Die Veranstaltungsindustrie denkt und arbeitet international. Ist damit auch immer mit Veränderungen und Anpassungen konfrontiert. Nicht zuletzt auch mit denen im internationalen Steuerrecht. Zu Beginn dieses Jahres wurden diverse Änderungen im Umsatzsteuerrecht eingeführt, die erheblichen Einfluss auf die Planung und Umsetzung von Veranstaltungen haben. Das MPI Germany Chapters hat sich daher in Zusammenarbeit mit der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Berlin entschlossen, zwei praxisorientierte Seminare zum Thema Umsatzsteuer bei Messen, Kongressen und Events anzubieten. 

Dr. Ulrich Grünwald, Leiter des Fachbereichs Umsatzsteuer der BDO AG und zugleich Vice President Finance des MPI Chapters Germany wird am Donnerstag, 17. Juni 2011, im Intercity Hotel Essen und am Donnerstag, 14. Juli 2011, im Intercity Hotel Nürnberg alle relevanten Fragen rund um die Umsatzsteuer-Regelung für die Branche in seinem Seminar praxisnah beantworten und den Insidern steuerliche Tipps geben. Dabei geht es vor allem um die Registrierungspflicht im Ausland, relevante Rechnungsangaben bei internationalen Veranstaltungen, steuerliche Registrierung im Ausland samt Steuerklärung, Verpflichtungen gegenüber Behörden im Ausland oder  um elektronische Rechnungen.

Die Seminare dauern an beiden Tagen jeweils von 10 bis 17 Uhr. In der Teilnahme-Gebühr in Höhe von 240 Euro für MPI-Mitglieder und 340 Euro für Gäste aus der Veranstaltungsindustrie ist auch eine Tagungspauschale inklusive Mittagessen enthalten.

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.mpi-germany.de

EuGH-Urteil zum reduzierten Mehrwertsteuersatz bei Speisen

Dehoga: Schluss mit den Widersprüchen – Einheitlicher reduzierter Satz für Lebensmittel längst überfällig

(Berlin, 11. März 2011) Wie der Europäische Gerichtshof (EuGH) in  Luxemburg am Donnerstag entschieden hat, kann für Speisen an Imbissen und in Kinos der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent angewendet werden. Findet der Verzehr vor Ort dagegen in einem restaurantähnlichen Rahmen statt, wird dieser weiterhin als Dienstleistung betrachtet und ist mit 19 Prozent zu besteuern. Wie der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga-Bundesverband) in Berlin erklärt, bestätigt die Entscheidung den Niedrigsteuersatz für Take-away-Umsätze. Gleichwohl werfe das Urteil auch neue Fragen auf. “Für zahlreiche Fallkonstellationen werden die Abgrenzungsschwierigkeiten nicht kleiner”, sagt Ernst Fischer, Präsident des DEHOGA Bundesverbandes. Es stehe zu erwarten, dass das Bundesfinanzministerium Konkretisierungen vornehmen wird. Vor diesem Hintergrund bekräftigt Fischer die Forderung der Branche nach Einführung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes für die Gastronomie.

“Einmal mehr wird deutlich, dass der einheitliche reduzierte Satz für Lebensmittel unabhängig von der Art der Zubereitung und vom Verzehrsort auch in Deutschland längst überfällig ist”, so der Dehoga-Präsident. In 15 EU-Staaten gelten bereits für gastronomische Umsätze wie für Lebensmittel reduzierte Mehrwertsteuersätze. “Das EuGH-Urteil vergrößert die Wettbewerbsnachteile der Gastwirte gegenüber den Bäckern, Metzgern und dem Lebensmitteleinzelhandel. Wer gesunde Ernährung und Esskultur fördern möchte, sollte konsequenterweise der Tütensuppe im Lebensmitteleinzelhandel und der frisch zubereiteten Suppe im Restaurant denselben Steuersatz gewähren.”

Fischer hofft, dass die geplante Mehrwertsteuerreform der Bundesregierung mit dem bestehenden “Steuerirrsinn” aufräumt: “Wir fordern endlich Chancengleichheit und fairen Wettbewerb für eine besonders arbeitsintensive Dienstleistungsbranche, in der auf den gleichen Umsatz sechs Mal so viel Beschäftigte kommen wie im Lebensmitteleinzelhandel.”

 

BREAKING NEWS: Wiederanhebung der Hotel-Mehrwertsteuer offenbar vom Tisch

(Stuttgart/Berlin, 05. Oktober 2010) Ein Schreckgespenst löst sich in Luft ab: Die Wiederanhebung der Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen ist offenbar vom Tisch. Nach einem Bericht der „Stuttgarter Zeitung“ habe Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) die geplante Reform der niedrigen Umsatzsteuersätze auf Eis gelegt. Unter Berufung auf Informationen aus Regierungskreisen soll das Projekt nicht weiter verfolgt werden, da von einer Reform kaum zusätzliche Einnahmen zu erwarten seien. Zudem fürchte Schäuble, der derzeit im Krankenhaus liegt, massive Widerstände.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie bei “Top hotel”

Die zu Jahresanfang auf sieben Prozent gesenkte Mehrwertsteuer auf Hotelübernachtung hatte politische Proteste ausgelöst. Zuletzt waren auch einflussreiche FDP-Politiker in dieser Frage wankelmütig geworden; wir berichteten. Die im EU-Vergleich sinnvolle und längst überfällige Steuersenkung hatte in der Hotellerie einen Investitionsschub in Millionenhöhe ausgelöst. Die seit Jahresanfang angehaltene politische Debatte und die Ungewissheit über eine Wiederanhebung erschwerte zuletzt verlässliche Umsatz- und Geschäftsplanungen in den Hotel-Chefetagen. Nun gibt es ein großes Ärgernis auf Kosten der Hotellerie weniger. Übrig bleiben noch: Gema-Sätze, Bettensteuer, Gastro-Smiley. Fortsetzung folgt. (car.)

Hotelmarkt Deutschland: Mehrwertsteuersenkung wackelt – FDP will nicht darauf beharren

(Berlin, 14. September 2010) Schon werden die Rufe von der „Umfaller-Partei“ laut: Die FDP will Medienberichten zufolge nicht auf den Fortbestand des zu Jahresanfang auf sieben Prozent gesenkten Mehrwertsteuersatzes für Hotelübernachtungen beharren.

Damit wackelt das politisch umstrittene Thema weiterhin stark. Bei der anstehenden Mehrwertsteuerreform könnte also die Umsatzsteuer wieder auf 19 Prozent angehoben werden. Zustimmung zum Rücktritt von der Steuersenkung gab es angeblich auch aus der CDU. Lediglich in der CSU sperrt man sich noch dagegen.

FDP-Generalsekretär Christian Lindner sagte: “Da gibt es von unserer Seite keine Vorfestlegung.” Es müsse jedoch der Umgang mit Herbergsbetrieben geklärt werden, die wegen der Steuersenkung große Investitionen getätigt hätten.

Welche Auswirkungen eine Wiederanhebung der Mehrwertsteuer auf die Investitionspläne der Hotellerie haben könnte, ist noch nicht klar. Seit der Senkung wurden laut Dehoga-Bundesverband wurden über 717 Millionen Euro für Neuanschaffungen, Renovierungen und Modernisierungen investiert. Der Steuersatz war auch im Blick auf eine Gleichstellung deutschen Hotels im europäischen Wettbewerb gesenkt worden.

HOTELIER TV – Nachrichtensendung #06 vom 30. Juni 2010 – aus dem Park Hyatt Hamburg

Noch mehr von HOTELIER TV – free hotel management tv on www.hotelier.com: aus dem Park Hyatt Hamburg

Inhalte von Nachrichtensendung Nr. 6 vom 30. Juni 2010:

  • Neuer Top-Mann bei Hyatt: Stephen Blackburne wird neuer VP Sales & Marketing der US-Hotelkette
  • Frischer Wind in Hamburg: Tashi Takang übernimmt Leitung des Park Hyatt Hamburg von Stephen Blackburne
  • Neuer Ärger im Internet – mit HRS.de, Booking.com und Unister
  • Hotel Insider: Sabrina Nickel über typische Männer


Drehlocation: Park Hyatt Hamburg

Mehrwertsteuer-Debatte: Niedrige Umsatzsteuer für Hotels bleibt bestehen

(Berlin, 07. Juni 2010) Aufatmen in der gesamten Hotellerie: Der erst zu Jahresanfang auf sieben Prozent gesenkte Mehrwertsteuersatz auf Hotelübernachtungen wird trotz starker politischer Forderungen vorerst nicht wieder angehoben. Dies berichtet die „Financial Times Deutschland“ in ihrer Onlineausgabe.

In der politischen Debatte um das heute vom Bundeskabinett beschlossenen Sparplänen war dies von der SPD vehement gefordert worden. In den vergangenen Tagen hatte sich auch FDP-Vertreter für eine Rücknahme der als Subvention verschrienen Steuersenkung ausgesprochen. Der Dehoga-Bundesverband, das Präsidium der Hoteldirektorenvereinigung und zahlreiche Hoteliers hatten sich vermehrt zu Wort gemeldet und die Investitionen und neu geschaffenen Arbeitsplätze infolge der Steuersenkung dargestellt.

Start für HOTELIER TV: Sendung Nr. 2 aus dem Hotel Atlantic Kempinski Hamburg – Jetzt ansehen auf www.hotelier-tv.com

In eigener Sache
Aus dem Hotel Atlantic Kempinski Hamburg meldet sich HOTELIER TV mit seiner zweiten Pilotsendung. Sehen Sie nun unter www.hotelier-tv.com:

  • Überzeugend: General Manager Peter Pusnik (Hotel Atlantic Kempinski Hamburg) über Topauslastung bei großem Umbau
  • Brisant: Fachjournalist Carsten Hennig zur Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen, die auf der Kippe steht
  • Charmant: Hotelière Sabrina Nickel über den Alltag mit dem Hotelgast (Folge Nr. 1: Engelchen & Teufelchen)

Hotelier TV - Pilotsendung Nr. 2 vom 04.06.2010 - Moderatorin
Über HOTELIER TV: Das neue Branchenfernsehen für Hotelmanagement ist ab Juni 2010 frei empfangbar unter www.hotelier.com. Produzent ist die in Hamburg ansässige medienunternehmung – media & publishing entreprenuers group (mpeg). Macher ist der bekannte Fachjournalist Carsten Hennig, der auch Chefredakteur von hotelier.com ist. Weitere Infos: www.hoteliertv.net

Mehrwertsteuer-Debatte: Steuersenkung für Hotels in ernster Gefahr?

(Berlin, 31. Mai 2010) Irritation in der Hotellerie: Die zum Jahreswechsel erfolgte Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen könnte wieder rückgängig gemacht werden. In der politischen Debatte um die Staatsfinanzen mehren sich die Stimmen auch aus der Regierungskoalition, die von 19 auf sieben Prozent gesenkte Umsatzsteuer für die Hotellerie wieder anzugleichen. Davor war von der Führung des Dehoga-Bundesverband bereits mehrfach gewarnt worden. Daher mussten die Investitionsvorhaben plakativ dargestellt werden; doch die PR-Kampagne der Beherbergungsbetriebe kommt offenbar nicht bei allen an. Nun plädierte der haushaltspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Otto Fricke, für eine Überprüfung der Steuersenkung.

“Wir wollen den Haushalt sanieren, aber ganz sicher nicht durch Steuererhöhungen. Das Wachstumsbeschleunigungsgesetz steht nicht zur Disposition”, hält Ernst Burgbacher, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium und Tourismusbeauftragter der Bundesregierung, dagegen. Doch die neuerlich aufflammende Debatte um die auch unter Wirtschaftsverbänden umstrittene Steuersenkung zeigt, dass die Hotellerie weiterhin politisch stark unter Druck steht. Daher müssten die Investitionen und Anstrengungen um neue Arbeitsplätze weiter voran getrieben werden, appellieren verschiedene Branchenführer. Das Bestreben, auch für die Gastronomie eine Mehrwertsteuersenkung zu erreichen, ist allerdings in weite Ferne gerückt.

HOTELPRESSESCHAU vom 27. April 2010 – Wirtschaftsweise: Effekt aus Steuersenkung für Hotels verpufft

(Berlin, 27. April 2010) Steifer Gegenwind: Die sog. Wirtschaftsweisen zweifeln den Nutzen der Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen an. Es geben „allenfalls sehr geringe Effekte auf das Niveau des Bruttoinlandsprodukts“, wird Malte Hübner aus dem Stab der Wirtschaftsweisen vom „Handelsblatt“ zitiert. Die Steuersenkungen – für Hoteliers, Familien, Erben und fremdfinanzierte Unternehmen – würden die Wirtschaftsleistung maximal um nur 0,07 Prozent erhöhen, hätten Modellrechnungen gezeigt. Daher könne nicht wirklich von einem „Wachstumsbeschleunigungsgesetz“ gesprochen werden. Dies ist Wasser auf die Mühlen der Kritiker der Steuersenkung, deren Fortbestand längst nicht als sicher gilt.


+++ THEMA DES TAGES +++

Dehoga: Mehrwertsteuersenkung wirkt weiter – Neue Arbeits- und Ausbildungsplätze durch Steuersenkung
Die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen zum 1. Januar 2010 verschafft den Hoteliers, Gasthof- und Pensionsbetreibern in Deutschland finanziellen Spielraum für Investitionen, Preisreduzierungen, bessere Mitarbeiterentlohnung, Qualifizierungsmaßnahmen und sorgt für mehr Arbeitsplätze in konjunkturell schwierigen Zeiten. Hierzu verweisen der DEHOGA Bundesverband und der Hotelverband Deutschland (IHA) exemplarisch auf zehn weitere aktuelle Aussagen von Unternehmern aus der Marken- wie aus der Privathotellerie zu konkreten betrieblichen Maßnahmen, die aufgrund der Senkung des Mehrwertsteuersatzes möglich wurden.
http://www.dehoga-bundesverband.de/presse/pressemitteilungen/mehrwertsteuersenkung-wirkt-weiter-2010-04-26-573/


+++ WIRTSCHAFT +++

Berliner Morgenpost -  Grüne: Kurtaxe für Berlin nach der Wahl
Die Grünen verteidigen die nach dem Vorbild von Amsterdam, Zürich und Weimar beschlossene City-Tax für Touristen gegen Kritik aus der Hotelbranche. Im Gespräch mit der Berliner Morgenpost erläutert die Grünen-Fraktions-Chefin in Charlottenburg-Wilmersdorf, Nicole Ludwig, warum ihre Partei die Abgabe von 2,50 Euro je Übernachtung für angemessen hält.
http://www.morgenpost.de/printarchiv/titelseite/article1297425/Gruene-Kurtaxe-fuer-Berlin-nach-der-Wahl.html

Münchner Merkur: Ein Hotel soll Rottach gut tun
„Wir wollen was schaffen, was Rottach gut tut”, hatte Geschäftsführer Andreas Greither versprochen, als sich die Rottacher Ageno Holding GmbH im Dezember 2008 als neuer Investor der „Seeperle“ präsentierte. Ein gutes Jahr später liegen konkrete Pläne vor, wie das Anwesen in exponierter Lage in der Rottacher Seestraße wieder mit Leben gefüllt werden soll: „Der derzeitige Stand ist, dass der Bauherr ein Vier-Sterne-plus-Hotel beabsichtigt“, erklärt Bauamtschef Walter Hübsch.
http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/hotel-soll-rottach-733293.html

Münchner Merkur: Richtfest für Luxus-Hotel
Mit dem “Leonardo Royal” bekommt München wieder ein neues Luxushotel. Auf der Baustelle haben auch bulgarische Bauarbeiter zu Hungerlöhnen wie Sklaven geschuftet.
http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/richtfest-luxus-hotel-733804.html

Freie Presse: Garagen stehen Hotel im Weg
Das “Designhotel No. 19″ im Werdauer Ortsteil Steinpleis scheint ein Traum des Zwickauer Bauunternehmers Kurt Fliegerbauer zu bleiben. Denn eigentlich wollte der bekennende Scientologe bereits im Juni illustren Gästen eine Bleibe in ausgefeilter Architektur anbieten. Dazu sollte auf dem Gelände der alten Brauerei in Steinpleis, die Fliegerbauer gekauft hat, ein kompletter Neubau entstehen.
http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/REGIONALES/ZWICKAU/WERDAU/7363120.php

Die Welt: Wie das perfekte Hotel auszusehen hat
Südsee, Wellnessbereich, Meerblick oder Dampfgrotte – jeder hat seine eigene Vorstellung vom perfekten Hotel. Kann ein Hotel überhaupt zu Jedermann passen? Wenn ja, sollte es? Mein perfektes Hotel jedenfalls liegt irgendwo am Ende der Welt und darf gerne den ein oder anderen Silberfisch beherbergen.
http://www.welt.de/debatte/kolumnen/Meine-Woche/article7346669/Wie-das-perfekte-Hotel-auszusehen-hat.html

Die Welt: Bei Rosenthal ist nicht viel Porzellan zerschlagen
Vor neun Monaten übernahmen die Brüder Pierluigi und Franco Coppo den insolventen Geschirrproduzenten Rosenthal. Seit die resoluten Italiener die oberfränkische Traditionsfirma vor dem Ende retteten, herrscht wieder Zuversicht. Auch wenn das Unternehmen nicht mehr dasselbe ist wie vor der Übernahme.
http://www.welt.de/wirtschaft/article7307919/Bei-Rosenthal-ist-nicht-viel-Porzellan-zerschlagen.html


Die vollständige HOTELPRESSESCHAU lesen Sie hier:
www.hotelpresseschau.de

DEHOGA-Umfrage: Hoteliers schaffen neue Jobs und investieren – Zwischenbilanz zur Mehrwertsteuersenkung

(Berlin, 30. März 2010) „Die Mehrwertsteuersenkung wirkt“, erklärte der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bundes-verband) am Dienstag in Berlin und verwies auf die ersten Ergebnisse seiner bundesweiten Befragung, an der sich bislang rund 2.800 Hoteliers beteiligten. Drei Monate nach Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes planen diese Hotels Investitionen in Höhe von insgesamt einer halben Milliarde Euro (507,0 Millionen Euro) für Neuanschaffungen, Modernisierungen und Umbauten. Darüber hinaus schafft die Hotellerie neue Jobs in konjunkturell schwierigen Zeiten. Mehr als jeder dritte Unternehmer stellt zusätzliche Mitarbeiter und Auszubildende ein. Zusammengerechnet ergeben sich daraus 2.675 neue Vollzeit- und Teilzeitstellen sowie 1.335 neue Ausbildungsplätze. Zehntausende aufgrund der Krise akut gefährdete Jobs konnten gesichert werden.


Ein beträchtlicher Teil der ersparten Mehrwertsteuer fließt laut der DEHOGA-Erhebung zudem in höhere Löhne und Qualifizierungen der Mitarbeiter. 24,7 Millionen Euro werden für Lohnsteigerungen verwandt, für 11,5 Millionen Euro werden Schulungsmaßnahmen durchgeführt. Neben einem noch attraktiveren Preis-Leistungs-Verhältnis können sich die Gäste über niedrigere Preise freuen. 33,6 Prozent der befragten Unternehmer haben ihre Zimmerpreise um durchschnittlich 6,5 Prozent gesenkt.

Mit großer Sorge verfolgt der Verband die Überlegungen einzelner Kommunen, „Kulturförderabgaben“, auch „Bettensteuer“ genannt, einzuführen. „Diese kommunalen Steuergesetzgebungen konterkarieren die Ziele des vom Bund und den Ländern beschlossenen Wachstumsbeschleunigungsgesetzes“, machte Ernst Fischer, Präsident des DEHOGA Bundesverbandes, deutlich. Ein vom DEHOGA und dem Hotelverband Deutschland (IHA) in Auftrag gegebenes juristisches Gutachten bestätige die Rechtsauffassung des DEHOGA, wonach die geplante Bettensteuer verfassungswidrig sei. Investitionen setzten verlässliche Rahmenbedingungen voraus.

„Die Branche indes hält Wort“, betonte Fischer. „Gäste, Mitarbeiter, Handwerker und Zulieferer – und letztlich auch der Staat – profitieren vom niedrigeren Mehrwertsteuersatz. Die Steuersenkung ist ein wichtiger Impuls für den heimischen Tourismus.“ Über die Investitionen der Hoteliers in Häuser und Mitarbeiter werde die Wettbewerbsfähigkeit der Hotels in Deutschland gestärkt.


Zudem sorge der reduzierte Mehrwertsteuersatz für die längst überfällige Steuergerechtigkeit in Europa. „In 21 von 27 EU-Mitgliedstaaten galten bereits seit vielen Jahren reduzierte Sätze für die Hotellerie, darunter bei allen touristischen Mitbewerbern“, berichtete Fischer.

Mit Blick auf die massive Benachteiligung der Hoteliers in Deutschland mit ihren europäischen Kollegen hatte die Bundesregierung zum 1. Januar 2010 den Mehrwertsteuersatz für Übernachtungen von 19 auf sieben Prozent gesenkt. Für Fischer hat die Politik mit ihrer Entscheidung auch die besondere volkswirtschaftliche Bedeutung der Hotellerie anerkannt: „Die Hoteliers verlagern ihre Betriebe nicht ins Ausland. Sie zahlen hier ihre Steuern und stehen fest zum Standort Deutschland“, so der DEHOGA-Präsident.

Vorläufiges Volumen auf der Basis von 2.791 Antworten:
Investitionen: 507,0 Millionen Euro
Lohnerhöhungen: 24,7 Millionen Euro
Verbesserung Betriebsergebnis: 14,5 Millionen Euro
Qualifikationsmaßnahmen: 11,5 Millionen Euro

Mehrwertsteuersenkung schafft Jobs – Allein 36 zusätzliche Arbeits- und 18 neue Ausbildungsplätze in zehn Häusern

(Berlin, 26. März 2010) Die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen zum 1. Januar 2010 verschafft den Hoteliers, Gasthof- und Pensionsbetreibern in Deutschland finanziellen Spielraum für Investitionen, Preisreduzierungen, bessere Mitarbeiterentlohnung, Qualifizierungsmaßnahmen und sorgt für mehr Arbeitsplätze in konjunkturell schwierigen Zeiten. Hierzu verweisen der DEHOGA Bundesverband und der Hotelverband Deutschland (IHA) exemplarisch auf zehn weitere aktuelle Aussagen von Unternehmern aus der Marken- wie aus der Privathotellerie zu konkreten betrieblichen Maßnahmen, die aufgrund der Senkung des Mehrwertsteuersatzes möglich wurden:

Phönix Hotel Seeblick, Wismar (Mecklenburg-Vorpommern)
Drei Vollzeitstellen, drei Teilzeitstellen sowie drei zusätzliche Ausbildungsplätze kann das Phönix Hotel Seeblick in Wismar neu ausschreiben. Zudem ermöglicht die Mehrwertsteuersenkung eine höhere Entlohnung der Mitarbeiter zwischen fünf bis zehn Prozent sowie Investitionen in einen Neubau und den Wellnessbereich in Höhe von zwei Millionen Euro. Die Preise wurden um zwei bis fünf Prozent reduziert. Langjährige Geschäftspartner profitieren von verschiedenen Rabattaktionen.
http://www.hotel-seeblick-wismar.de

Stoll’s Hotel Alpina, Berchtesgaden (Bayern)
Auch das Stoll´s Hotel Alpina schafft dank der Mehrwertsteuerreduzierung neue Arbeitsplätze: Vier neue Vollzeit- und zwei neue Teilzeitkräfte können eingestellt werden. Zudem werden zwei weitere Ausbildungsplätze angeboten. Für die Mitarbeiter sind 25.000 Euro für eine höhere Entlohnung und 5.000 Euro für Qualifizierungsmaßnahmen eingeplant. 100.000 Euro verwendet das Hotel, um unter anderem in die Renovierung der Lobby, in den Saunabereich und in die Fenstersanierung zu investieren.
http://www.stolls-hotel-alpina.de

Hotel Intersol, Fehmarn (Schleswig-Holstein)
Die Mannschaft des Hotel Intersol auf Fehmarn wird im Zuge der Mehrwertsteuersenkung um zwei Vollzeit- und drei Teilzeitstellen aufgestockt. Außerdem werden künftig zwei neue Ausbildungsplätze angeboten. 45.000 Euro kommen direkt den Mitarbeitern in Form von höheren Löhnen zugute, 15.000 Euro fließen in Qualifizierungsmaßnahmen. Für die Erneuerung der Außenflächen, die Fassadengestaltung, neue Teppiche und Energiesparmaßnahmen werden 70.000 Euro eingesetzt.
http://www.hotel-intersol.de

Hotel Greive, Haren/Ems (Niedersachsen)
In wirtschaftlich schwierigen Zeiten schafft auch das Hotel Greive in Haren an der Ems neue Jobs. Aufgrund der Mehrwertsteuerersparnis können drei neue Vollzeit- und zwei neue Teilzeitstellen sowie zwei zusätzliche Ausbildungsplätze ausgeschrieben werden. Die Löhne der Mitarbeiter werden um fünf Prozent erhöht. In die Vergrößerung des Hauses auf 44 Zimmer investiert das Hotel Greive über zwei Millionen Euro. Für die Gäste verbessert sich das Preis-Leistungs-Verhältnis, zudem können sie sich über Aktionsangebote, wie attraktive Wochenendpauschalen, freuen.
http://www.hotels-haren.de

Domina Hotel Kurhaus & Conference Park, Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz)
Das Domina Hotel Kurhaus & Conference Park im rheinland-pfälzischen Bad Kreuznach nutzt die finanziellen Spielräume aus der Mehrwertsteuersenkung zur Einstellung von zwei neuen Vollzeitkräften. Außerdem konnten eine zusätzliche Teilzeitstelle und zwei Ausbildungsplätze geschaffen werden. In die weitere Qualifizierung der bisherigen Angestellten fließen 3.500 Euro. Für die Renovierung des Treppenbereiches, für Neuanschaffungen in der Küche und Investitionen in die IT-Technik des Hauses werden 45.000 aufgebracht. Darüber hinaus wurden die Preise um sechs Prozent gesenkt.
http://www.dominahotels.com/eng/bad_kreuznach_hotel_frankfurt_domina_park

Landhotel Gasthof Schütte, Oberkirchen (Nordrhein-Westfalen)
Zwei zusätzliche Vollzeit-, eine Teilzeitstelle und zwei neue Ausbildungsplätze hat das Landhotel Gasthof Schütte in Oberkirchen ausgeschrieben. Für den Ausbau der Gartenanlage und die Erweiterung und Renovierung der Gästezimmer werden dank der Reduzierung der Mehrwertsteuer 180.000 Euro eingesetzt.
http://www.hotel-schuette.de

Hotel Oranier Wiesbaden, Wiesbaden (Hessen)
Das Hotel Oranier Wiesbaden verwendet die Einsparungen bei der Mehrwertsteuer, um eine weitere Vollzeit- und eine Teilzeitkraft zu beschäftigen. Zudem wurden zwei zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen. Die Mitarbeiter profitieren von besseren Löhnen und Qualifizierungsmaßnahmen in Höhe von 2.500 bzw. 1.000 Euro. In die Renovierung der Gästebäder und die Einführung energieeffizienter Maßnahmen bei der Haustechnik investiert das Hotel 150.000 Euro. Für die Gäste gibt es diverse Aktionsangebote.
http://www.hotel-oranien.de

Hotel Seeburg, St. Peter-Ording (Schleswig-Holstein)
Auch das Hotel Seeburg in St. Peter-Ording konnte eine weitere Vollzeitstelle besetzen. Das Mitarbeiterteam wird zudem von nun an durch eine zusätzliche Teilzeitkraft und einen neuen Auszubildenden verstärkt. 12.000 Euro werden in die Qualifizierung der Mitarbeiter investiert, 8.000 Euro fließen in eine höhere Entlohnung. Des Weiteren sind 85.000 Euro für grundsätzliche Renovierungsmaßnahmen und Qualitätsverbesserungen in den Gästezimmern eingeplant.
http://www.hotel-seeburg.de

Hotel Uckermark, Prenzlau (Brandenburg)
Das Hotel Uckermark in Prenzlau nutzt die Reduzierung der Mehrwertsteuer, um einen neuen Vollzeitmitarbeiter einzustellen und eine zusätzliche Teilzeitstelle auszuschreiben. Darüber hinaus kann ein weiterer Ausbildungsplatz angeboten werden. Die Mitarbeiter profitieren von steigenden Löhnen in Höhe von 15.000 Euro. Für 2.000 Euro sind Qualifizierungsmaßnahmen geplant. Für neue Hard- und Software sowie Investitionen in die Zimmer verwendet das Hotel Uckermark 25.000 Euro. Die Zimmerpreise konnten um drei Prozent gesenkt werden.
http://www.hoteluckermark.de

Moehringers Schwarzwald Hotel, Bonndorf (Baden-Württemberg)
Die Senkung der Mehrwertsteuer ermöglicht es dem Moehringers Schwarzwald Hotel in Bonndorf, eine neue Vollzeit- und eine Teilzeitstelle zu schaffen. Zusätzlich kann ein weiterer Ausbildungsplatz angeboten werden. Die Mitarbeiter können sich über 18.000 Euro freuen, die direkt in eine höhere Entlohnung fließen, sowie über 2.000 Euro, für die das Hotel Qualifikationsmaßnahmen durchführt. Für die vollständige Renovierung von acht Gästebädern, in den Kauf von 80 Zimmersafes und neuen Fernsehgeräten sowie einer neuen Terrassenbestuhlung bringt das Hotel 84.500 Euro auf.
http://www.schwarzwaldhotel.com

Geschäftsreisenden schmeckt Frühstück wieder – Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen

(Berlin, 9. März 2010) Rechtzeitig zur ITB, der weltgrößten Touristikmesse in Berlin, hat das Bundesministerium der Finanzen die noch offenen steuerrechtlichen Detailfragen zur Mehrwertsteuersenkung für die Hotellerie beantwortet. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bundesverband) und der Hotelverband Deutschland (IHA) gehen davon aus, dass damit der Ärger um das Frühstück beendet ist.

„Mit den nun veröffentlichten Regelungen des BMF sind die Geschäftsreisekunden bezüglich der lohnsteuerrechtlichen Behandlung des Frühstücks wieder so gestellt wie vor der Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes zum 1. Januar 2010“, erklären die Verbände. „Das BMF-Schreiben vom 5. März 2010 bringt für die Geschäftsreisenden die erhoffte Klarstellung und für die Hoteliers die benötigte Rechtssicherheit.“ Die Hotellerie in Deutschland werde die vom Bundesfinanzministerium gemachten Vorgaben gästeorientiert umsetzen.

Der seit Januar notwendig gewordene separate Ausweis von Übernachtung und Frühstück auf den Hotelrechnungen führte zu Kritik der Wirtschaft und ihrer dienstreisenden Mitarbeiter. Mit der jetzt eröffneten Möglichkeit, umsatzsteuerlich nicht begünstigte Leistungen wie zum Beispiel das Frühstück und den Internetzugang zu einem Rechnungsposten „Business-Paket“ zusammenzufassen, kann nun die jahrelang bewährte 4,80-Euro-Regelung für Dienstreisende wieder zur Anwendung kommen. Unbedingt zu beachten ist aber, dass in einem solchen „Business-Paket“ keine privaten Leistungen enthalten sein dürfen.

„Auch durch die erleichterte Anwendung des Sachbezugswertes für vom Arbeitgeber bezahlte Frühstücke ist sichergestellt, dass kein Dienstreisender schlechter gestellt ist als im Jahr 2009“, machen die Verbände deutlich. „Es war uns wichtig, dass die dienstreisenden Gäste durch die Mehrwertsteuersenkung ausschließlich für Übernachtungen keinen unbeabsichtigten lohnsteuerrechtlichen Nachteil erleiden.“

Mitglieder im DEHOGA und im Hotelverband erhalten praxisnahe Informationen zu den wichtigsten Themenkomplexen rund um den reduzierten Mehrwertsteuersatz für Übernachtungen, die fortlaufend ergänzt und bei Bedarf aktualisiert werden.

Mehrwertsteuersenkung – Final: Frühstück im Hotel wird doch NICHT mit 7% besteuert

UPDATE (Berlin, 08. März 2010) Keine guten Nachrichten: Das Frühstück im Hotel wird nun doch nicht in die Mehrwertsteuersenkung einbezogen. Ein Bericht in der Onlineausgabe der “Welt” ist nicht richtig; eine erste Meldung dazu an dieser Stelle wurde zurück gezogen.

Final wurde geregelt – Nicht in die Steuersenkung einbezogen werden: Frühstück/HP/VP, All-inclusive-Leistungen (da mit F&B). Minibar, Telefon, WLAN/Internet, Pay-TV, Wellness&Spa, ÖPNV-Gutscheine, Tourismuskarten (Tickets), Ausflüge, Shuttleservice, Reinigungsservice. Details sind dem Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 05. März zu entnehmen, das unter www.bundesfinanzministerium.de (PDF) zum Download steht.

Fest steht auch, dass Stundenhotels nicht vom niedrigen Steuersatz profitieren können.

Der Dehoga-Bundesverband klärt im Detail mit einer umfassenden Mitgliederinformation auf (kann per eMail an info@dehoga.de von Mitgliedern angefordert werden). Chefin Ingrid Hartges dazu: “Mit Ausweisung eines Business-Paketes wäre es möglich, die 4,80 Euro-Regelung wieder zur Anwendung zu bringen. Damit ist großes Ärgernis für Geschäftsreisende beendet.” Weitere Detailregelungen zur Mehrwertsteuersenkung seien in der nächsten Zeit noch zu erwarten.

Bitte beachten Sie dazu auch:
Die Mehrwertsteuer im Hotel, das Frühstück und die Reisekostenabrechnung – Klarheit durch das Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen

Mehrwertsteuersenkung schafft neue Jobs: Zehn Häuser bieten 35 zusätzliche Arbeits- und 15 neue Ausbildungsplätze an

(Berlin, 5. März 2010) Die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen zum 1. Januar 2010 sorgt für mehr Arbeits- und Ausbildungsplätze in konjunkturell schwierigen Zeiten. Das ist das Ergebnis einer derzeit laufenden Umfrage unter den Mitgliedern des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband) und des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Exemplarisch nennen die Verbände zehn Hotels, die zusammen 35 neue Arbeitsplätze und 15 zusätzliche Ausbildungsplätze schaffen. Darüber hinaus nutzen die Häuser den finanziellen Spielraum aus der Steuerentlastung für Investitionen in Neuanschaffungen, Um- und Ausbauten, für höhere Löhne und Qualifizierungsmaßnahmen sowie für Preisreduzierungen:

Hotel Kurhaus am Inselsee, Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern)
Die Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes ermöglicht es dem Hotel „Kurhaus am Inselsee“ in Güstrow, sechs zusätzliche Vollzeit- und eine Teilzeitstelle einzurichten. 16.000 Euro werden für eine höhere Entlohnung der Mitarbeiter verwendet, 8.000 Euro für Qualifizierungsmaßnahmen. Darüber hinaus investiert das Hotel über eine Million Euro in neue Zimmer, die Erweiterung des Wellnessbereiches, einen Bankettsaal und einen neuen Parkplatz. Die Zimmerpreise fielen um bis zu vier Prozent.

http://www.kurhaus-guestrow.de.

The Lakeside Burghotel, Strausberg (Brandenburg)
Dank der Mehrwertsteuersenkung kann das The Lakeside Burghotel zu Strausberg fünf zusätzliche Vollzeitkräfte einstellen. Zudem wurden vier neue Ausbildungsplätze geschaffen. In eine höhere Entlohnung der Mitarbeiter fließen 25.000 Euro, in neue Teppiche für 26 Zimmer und die Flure 29.000 Euro. Die Gäste können sich über um drei Prozent gesunkene Zimmerpreise und attraktive Aktions-Packages freuen.

http://www.burghotel-strausberg.de.

Romantik Hotel Zur Oberen Linde, Oberkirch (Baden-Württemberg)
Sechs neue Stellen schafft auch das Romantik Hotel Zur Oberen Linde in Oberkirch. Das Haus verwendet die Entlastung aus der reduzierten Mehrwertsteuer, um zwei neue Vollzeit- und zwei Teilzeitstellen sowie zwei zusätzliche Ausbildungsplätze auszuschreiben. 40.000 Euro werden für Qualifizierungsmaßnahmen der Mitarbeiter eingesetzt. In die Sanierung einer ganzen Etage investiert das Haus 800.000 Euro. Die Preise konnten um acht bis zehn Prozent gesenkt werden.

http://www.romantikhotels.com/oberkirch.

Hotel Sonne, Füssen (Bayern)
Das Hotel Sonne in Füssen nutzt die Mehrwertsteuersenkung, um zwei zusätzlichen Vollzeit- und zwei Teilzeitstellen sowie für einen neuen Ausbildungsplatz zu schaffen. Die Mitarbeiter profitieren von 30.000 Euro, die ihnen in Form von Qualifizierungsmaßnahmen zugute kommen. In die Renovierung von Zimmern und Bädern, die Umwandlung von Räumen zu Suiten, die Vergrößerung des Wellnessbereiches und den Umbau der Rezeption fließen 600.000 Euro.

http://www.hotel-fuessen.de.

Ellington Hotel, Berlin (Berlin)
Die Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes ermöglicht es dem Ellington Hotel in Berlin, eine neue Vollzeit- und eine neue Teilzeitkraft einzustellen. Zudem werden drei weitere Ausbildungsplätze angeboten. Die Mitarbeiter profitieren von einer höheren Entlohnung (monatlich 6.000 Euro) und Qualifizierungsmaßnahmen (8.000 Euro). 145.000 Euro werden darüber hinaus unter anderem in Schallschutzmaßnahmen und die Einrichtung von Internetterminals eingesetzt. Zudem bietet das Hotel kostenlose Jazzkonzerte und Lesungen an.

http://www.ellington-hotel.com.

Landhotel Buller, Hagen am Teutoburger Wald (Niedersachsen)
Um zwei Vollzeitkräfte aufgestockt wird das Mitarbeiterteam des Landhotel Buller in Hagen am Teutoburger Wald. Außerdem wurden zwei neue Ausbildungsstellen ausgeschrieben. Die Löhne der Mitarbeiter wurden um fünf Prozent erhöht. Für 10.000 Euro werden Qualifizierungsmaßnahmen durchgeführt. Darüber hinaus sind diverse Investitionen geplant. Für insgesamt 540.000 werden unter anderem Möbel und Teppiche neu angeschafft sowie der Wintergarten und die Rezeption aus- und umgebaut.

http://www.landhotel-buller.de.

Hotel Haus Schons, Mettlach (Saarland)
Für eine zusätzliche Vollzeit- und zwei Teilzeitstellen wird die Mehrwertsteuerreduzierung im Hotel Haus Schons in Mettlach verwendet. Außerdem kann das Hotel einen neuen Ausbildungsplatz anbieten. Auf eine höhere Entlohnung der Mitarbeiter entfallen 5.000 Euro, auf Qualifizierungsmaßnahmen 1.000 Euro. Das Hotel investiert darüber hinaus 8.000 Euro in die Renovierung des Hauses, eine neue Satellitenanlage und neue Matratzen.

http://www.hotel-haus-schons.de.

Hotel Lindenhof Lübeck, Lübeck (Schleswig-Holstein)
Zwei neue Vollzeit- und eine Teilzeitstelle können im Hotel Lindenhof Lübeck aufgrund der reduzierten Mehrwertsteuer besetzt werden. Zudem wurde ein zusätzlicher Ausbildungsplatz eingerichtet. Die Mitarbeiter profitieren von 13.500 Euro, die direkt in eine höhere Entlohnung fließen. Neben Investitionen in die Außenanlage, die Überarbeitung der Bäder und eine neue Sauna für insgesamt 125.000 Euro konnten auch die Preise um drei Prozent gesenkt werden.

http://www.hotel-lindenhof-luebeck.de.

Hotel am Schlosspark City Partner Hotel Herten, Herten (Nordrhein-Westfalen)
Auch die Mannschaft des Hotels am Schlosspark City Partner Hotel Herten wird vergrößert. Das Haus hat eine neue Vollzeit- und zwei neue Teilzeitstellen geschaffen. Zudem kann eine neue Auszubildende oder ein neuer Auszubildender eingestellt werden. Die Mitarbeiter können sich über eine höhere Entlohnung freuen. Hierfür sind 10.000 Euro angesetzt. 3.000 Euro fließen in Qualifizierungsmaßnahmen. In eine neue Bestuhlung der Terrasse, die Renovierung der Zimmer und des Restaurants sowie in Energiesparmaßnahmen werden circa 60.000 Euro investiert. Der durchschnittliche Zimmerpreis konnte um fünf bis acht Prozent gesenkt und verschiedene Aktionsangebote eingeführt werden.

http://www.hotel-herten.de.

Mehrwertsteuersenkung wirkt – Aktuelle Stimmen aus der Branche

(Berlin, 26. Februar 2010) Die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen zum 1. Januar 2010 verschafft den Hoteliers, Gasthof- und Pensionsbetreibern in Deutschland finanziellen Spielraum für Investitionen, Preisreduzierungen, bessere Mitarbeiterentlohnung, Qualifizierungsmaßnahmen und sorgt für mehr Arbeitsplätze in konjunkturell schwierigen Zeiten. Hierzu verweisen der Dehoga-Bundesverband und der Hotelverband Deutschland (IHA) exemplarisch auf weitere aktuelle Aussagen von Unternehmern aus der Marken- wie aus der Privathotellerie zu konkreten betrieblichen Maßnahmen, die aufgrund der Senkung des Mehrwertsteuersatzes möglich wurden:
Best Western Palatin Kongresshotel, Wiesloch (Baden-Württemberg)
Die Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes ermöglicht es dem Best Western Palatin Kongresshotel in Wiesloch, drei neue Vollzeitkräfte einzustellen und 13 zusätzliche Ausbildungsstellen anzubieten. 20.000 Euro fließen in Lohnerhöhungen, für jeden Mitarbeiter wird es Weiterbildungen geben. Dafür werden 10.000 Euro bereitgestellt. Darüber hinaus investiert das Haus in neue Teppichböden, in eine neue Technikausstattung im Kongressbereich sowie eine neue Schließanlage. Kostenpunkt: circa 500.000 Euro. Die Gäste können sich über um fünf Prozent gesunkene Preisen und attraktive Kultur-Packages freuen.
http://www.palatin.bestwestern.de

Ringhotel Teutoburger Wald, Tecklenburg (Nordrhein-Westfalen)
Für eine neue Teilzeitkraft und zwei zusätzliche Ausbildungsplätze wird im Ringhotel Teutoburger Wald in Tecklenburg die Steuerersparnis verwendet. Die Mitarbeiter profitieren von 40.000 Euro, die in eine höhere Entlohnung fließen. 15.000 Euro werden für Qualifizierungsmaßnahmen verwendet. In die Renovierung von sieben Zimmern, den Bau einer Betriebsleiterwohnung und eine bessere Ausstattung des Hotels investiert das  Hotel zudem über eine halbe Million Euro.
http://www.ringhotel-teutoburger-wald.de

Romantik Hotel Linslerhof, Überherrn (Saarland)
Das Romantik Hotel Linslerhof in Überherrn verwendet die reduzierte Mehrwertsteuer, um eine neue Vollzeit- und eine Teilzeitstelle sowie zwei zusätzliche Ausbildungsplätze zu schaffen In die Erneuerung der Teppiche, die Renovierung der Zimmer und in eine neue Fernsehanlage fließen 31.000 Euro. Die durchschnittlichen Zimmerpreise konnten um acht Prozent gesenkt werden.
http://www.linslerhof.de

relaxa hotel Harz-Wald Braunlage, Braunlage (Niedersachsen)
Das relaxa hotel Harz-Wald in Braunlage konnte durch die reduzierte Mehrwertsteuer eine neue Vollzeit- und zwei neue Teilzeitkräfte einstellen. Zudem wurden drei zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen. In die Qualifizierung der Mitarbeiter fließen 9.000 Euro, in den Umbau des Schwimmbades und der Sauna sowie in neue Teppiche in den Tagungsräumen und den öffentlichen Bereichen 60.000 bis 90.000 Euro. Darüber hinaus werden sämtliche Firmenverträge neu verhandelt und Gutscheine an Stammkunden vergeben.
http://www.relexa-hotels.de

Familotel Beim Simmerl, Sankt Englmar (Bayern)
Für zwei zusätzliche Vollzeit- und einen Teilzeitangestellten verwendet das Familotel Beim Simmerl in Sankt Englmar die reduzierte Mehrwertsteuer. Auch ein neuer Ausbildungsplatz konnte jetzt eingerichtet werden. Die Mitarbeiter profitieren von einer höheren Entlohnung, für die jährlich 30.000 Euro extra vorgesehen sind. Für 20.000 Euro werden Qualifizierungsmaßnahmen durchgeführt. In die Renovierung von Zimmern, einen neuen Babybetreuungsraum und den Ausbau des Restaurants investiert das Hotel 75.000 Euro.
http://www.simmerl-hotel.de

Landhotel-Ferienhof Schneider, Naumburg (Hessen)
Zwei weitere Vollzeit- und zwei Teilzeitstellen konnte das Landhotel-Ferienhof Schneider in Naumburg durch die Reduzierung der Mehrwertsteuer schaffen. Die Spielräume bei der Mehrwertsteuersenkung nutzt das Haus zudem für Investitionen und setzt 30.000 Euro für die Renovierung und für die Erneuerung der technischen Ausstattung ein.
http://www.landhotel-schneider.homepage.t-online.de

Dorint Charlottenhof Halle, Halle (Sachsen-Anhalt)
Das Dorint Charlottenhof in Halle an der Saale nutzt die reduzierte Mehrwertsteuer, um das Mitarbeiterteam aufzustocken. So konnten vier neue Vollzeitstellen und drei Ausbildungsplätze geschaffen werden. In die Erneuerung und Ausstattung der Veranstaltungsetage, in eine neue Topf- und Geschirrspüle sowie zwei zusätzliche Computerarbeitsplätze werden 80.000 Euro investiert. Zudem konnten die Preise um vier Prozent gesenkt werden.
http://www.dorint.com

Panoramahotel Lohme, Lohme (Mecklenburg Vorpommern)
Das Panoramahotel in Lohme nutzt die Entlastung bei der Mehrwertsteuer, um eine neue Vollzeitstelle und zwei weitere Ausbildungsplätze auszuschreiben. Die Mitarbeiter profitieren von 3.000 Euro, die für Qualifikationsmaßnahmen ausgegeben werden. 170.000 Euro fließen in Investitionen. Es werden sieben Zimmer, ein Appartement und der Eingangsbereich renoviert, die Außenanlagen in Stand gesetzt sowie drei Blockheizkraftwerke gebaut.
http://www.lohme.com

Landgasthof Güby, Güby (Schleswig Holstein)
Eine neue Teilzeitstelle und einen zusätzlichen Ausbildungsplatz schafft der Landgasthof Güby an der Schlei. Für Qualifizierungsmaßnahmen der Mitarbeiter werden 2.000 Euro verwendet. In die Modernisierung der Bäder in sieben Zimmern fließen 35.000 Euro. Der Landgasthof bietet darüber hinaus diverse Rabattaktionen an.
http://www.hotel-schlei.de

Steigenberger Hotel Treudelberg (Hamburg)
Drei zusätzliche Vollzeitkräfte stellt das Steigenberger Hotel Treudelberg ein. Für Qualifizierungsangebote stehen 20.000 Euro bereit. In die Renovierung des Hauses fließen 60.000 Euro. An diverse Kunden wird die Ersparnis der Mehrwertsteuer zudem direkt weitergegeben.
http://www.treudelberg.com

Mehrwertsteuersenkung wirkt – Aktuelle Stimmen aus der Branche

(Berlin, 24. Februar 2010) Die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen zum 1. Januar 2010 verschafft den Hoteliers, Gasthof- und Pensionsbetreibern in Deutschland finanziellen Spielraum für Investitionen, Preisreduzierungen, bessere Mitarbeiterentlohnung, Qualifizierungsmaßnahmen und sorgt für mehr Arbeitsplätze in konjunkturell schwierigen Zeiten. Hierzu verweisen der Dehoga-Bundesverband und der Hotelverband Deutschland (IHA) exemplarisch auf weitere aktuelle Aussagen von Unternehmern aus der Marken- wie aus der Privathotellerie zu konkreten betrieblichen Maßnahmen, die aufgrund der Senkung des Mehrwertsteuersatzes möglich wurden:

Hotel Zugspitze, Garmisch-Partenkirchen (Bayern)
Die Mannschaft des Hotels Zugspitze in Garmisch-Partenkirchen wird um drei Vollzeitkräfte aufgestockt, außerdem werden zwei zusätzliche Ausbildungsplätze angeboten. In die Renovierung der Gästezimmer und in den Eingangsbereich investiert das Hotel 200.000 Euro. 20.000 Euro fließen zudem in eine höhere Entlohnung der Mitarbeiter und 5.000 Euro in Qualifizierungsmaßnahmen. Die Gäste profitieren von einer Preissenkung in Höhe von vier Prozent.
http://www.hotel-zugspitze.de

Hotel Ambiente GmbH Bückeburg (Niedersachsen)
Eine Vollzeitstelle, zwei Teilzeitstellen und zwei neue Ausbildungsplätze hat das Hotel Ambiente in Bückeburg geschaffen. Zudem ermöglicht die Mehrwertsteuersenkung die Erneuerung der Ausstattung, eine neue Notstromanlage und einen Fassadenanstrich. Für diese Investitionen werden 42.000 Euro verwendet. 4.000 Euro fließen zudem in die Qualifizierung der Mitarbeiter. Die Preise konnten um sechs Prozent gesenkt und verschiedene Aktionsangebote gebildet werden.
http://www.ambiente-hotel.de

Waldhotel am Stausee, Unterwellenborn (Thüringen)
In wirtschaftlich schwierigen Zeiten schafft auch das Waldhotel am Stausee in Unterwellenborn neue Jobs. Aufgrund der Mehrwertsteuersenkung können zwei neue Vollzeit- und zwei neue Teilzeitstellen sowie zwei zusätzliche Ausbildungsstellen ausgeschrieben werden. Für die Rekonstruktion der Sommerterrasse sind 30.000 Euro eingeplant. Darüber hinaus wird der finanzielle Spielraum für den Bau eines behindertengerechten Appartments, für Arbeiten am Gebäude sowie für die Erneuerung der Substanz genutzt. 4.500 Euro fließen in eine höhere Entlohnung der Mitarbeiter und 2.000 Euro sind für Qualifizierungsmaßmaßnahmen reserviert.
http://www.waldhotel-am-stausee.de

Strandhotel MIRAMAR, Timmendorfer Strand (Schleswig-Holstein)
Das Strandhotel MIRAMAR in Niendorf am Timmendorfer Strand nutzt die Entlastungen bei der Mehrwertsteuer, um drei neue Vollzeit- und eine Teilzeitstelle auszuschreiben. Die Mitarbeiter profitieren von 10.000 Euro, die direkt in eine höhere Entlohnung fließen. Zudem werden 200.000 Euro in den Umbau der Hotelbäder und die Neugestaltung des Restaurants investiert.
http://www.miramar-niendorf.de

Hamburg Marriott Hotel, Hamburg (Hamburg)
Das Hamburg Marriott Hotel nutzt die reduzierte Mehrwertsteuer, um zwei neue Vollzeitstellen sowie vier zusätzliche Ausbildungsplätze zu schaffen. Circa 60.000 Euro kommen direkt den Mitarbeitern in Form von Lohnerhöhungen zugute, für rund 20.000 Euro werden Qualifizierungsmaßnahmen durchgeführt. Die bereits geplante Renovierung aller Zimmer wird um 250.000 Euro erweitert und die Ausstattung verbessert. Auch die Preise konnten durchschnittlich um 4,5 Prozent gesenkt werden.
http://www.marriott.de/hotels/travel/hamdt-hamburg-marriott-hotel

Montana Hotel, Bremen (Bremen)
Eine neue Vollzeitstelle hat das Montana Hotel in Bremen ausgeschrieben. Für die neue Ausstattung des Hauses werden zudem 80.000 Euro aufgebracht. In die Entlohnung der Mitarbeiter fließen 3.600 Euro, in Qualifizierungsmaßnahmen der Mitarbeiter weitere 4.000 Euro. Die Preise konnten um fünf Prozent gesenkt werden.
http://www.montana-hotels.de

Romantik-Hotel Wasserschloss Westerburg, Dedeleben (Sachsen-Anhalt)
Das Romantik-Hotel Wasserschloss Westerburg nutzt die Reduzierung der Mehrwertsteuer, um zwei neue Vollzeitmitarbeiter einzustellen und drei zusätzliche Ausbildungsplätze auszuschreiben. Die Mitarbeiter profitieren von einer steigenden Löhnen in Höhe von insgesamt 15.000 Euro, 10.000 Euro fließen in Qualifizierungsmaßnahmen. In die Erweiterung um zehn neue Zimmer, die Sanierung der Fassade und der historischen Bausubstanz sowie in die Schaffung eines Spa-Bereichs werden zudem über zwei Millionen Euro investiert. Alle Gäste können sich über ein noch besseres Preis-Leistungs-Verhältnis freuen. Für Geschäftskunden bleiben die Nettopreise stabil.
http://www.hotel-westerburg.de

Hotel Seeklause, Trassenheide (Mecklenburg-Vorpommern)
Zwei neue Vollzeitkräfte sowie zwei Ausbildungsstellen hat das Hotel Seeklause in Trassenheide auf Usedom ausgeschrieben. 60.000 Euro fließen in eine höhere Entlohnung der Mitarbeiter und 10.000 Euro in Qualifizierungsmaßnahmen. 250.000 Euro werden zudem in Erneuerungen des Hauses investiert.
http://www.hotel-seeklause.de

Landhaus Danielshof, Bedburg (Nordrhein-Westfalen)
Eine neue Vollzeitkraft konnte das Landhaus Danielshof in Bedburg einstellen. 20.000 Euro fließen in eine höhere Entlohnung und 5.000 Euro in Qualifizierungsmaßnahmen der Mitarbeiter. In die Sanierung der Bäder und Fußböden sowie in die Anschaffung eines Blockheizkraftwerkes zur Reduzierung der Kohlendioxid-Emissionen investiert das Haus circa 270.000 Euro.
http://www.danielshof.de

ApartHotel Residenz am Deutschen Theater (Berlin)
Einen neuen Arbeitplatz schafft auch das ApartHotel Residenz am Deutschen Theater in Berlin. In die Erneuerung des Mobiliars, in Malerarbeiten sowie in den Ausbau der Kapazitäten fließen insgesamt 40.000 Euro. 38.800 Euro werden für eine höhere Entlohnung der Mitarbeiter verwandt, 2.500 Euro für Qualifikationsmaßnahmen. Aufgrund des reduzierten Mehrwertsteuersatzes werden zudem Spielräume frei, um die Preise um 4,5 Prozent zu senken.
http://www.aparthotel-residenz.de