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Huss-Medien verleiht „Grünes Band“ – Preis für Nachhaltigkeit im Außer-Haus-Markt

(Berlin, 30. Juni 2011) Die Erhaltung unseres Planeten als lebenswerten Raum ist eine Aufgabe, die alle angeht. Die Fachmagazine “Gastronomie & Hotellerie”, “GV Kompakt” und “Schülermenü” von Huss-Medien belohnen deshalb nachhaltiges Engagement mit einem Branchen-Preis. Bewerben können sich Hersteller, Lieferanten und Händler für den Außer-Haus-Markt mit ihren Erzeugnissen, Technologien und Dienstleistungen, mit denen sie relevante Nachhaltigkeitseffekte erzielen und nachweisen können.

Huss-Medien verleiht „Grünes Band“ – Preis für Nachhaltigkeit im Außer-Haus-Markt

Die Auszeichnung erfolgt in den Kategorien :
- Energie
- Wasser
- Klima
- Ökologie
- Fairtrade
- Unternehmenskonzept

Die Bewerbungsfrist endet am 30.08.2011.

Die Jury besteht aus den jeweiligen Redaktionen und namhaften Persönlichkeiten der Branche.

Die nominierten Preisträger werden in den verschiedenen Kategorien in Wort & Bild in dem Special »energie & umwelt« vorgestellt, das den jeweiligen Novemberausgaben von “Gastronomie & Hotellerie” sowie “GV Kompakt” beiliegen wird.

Die Gewinner und Platzierten werden in Stuttgart im Rahmen der Messe Intergastra vom 11.02. bis 15.02.2012 feierlich geehrt.

Alle Preisträger der einzelnen Kategorien dürfen die Auszeichnung “Grünes Band – Preis für Nachhaltigkeit im Außer-Haus-Markt” inklusive des offiziellen Logos zu Werbezwecken verwenden.

Bewerbungsunterlagen unter www.gruenesband.de

Die Huss-Medien GmbH ist als einer der großen konzernunabhängigen Fachverlage Bestandteil der Huss-Unternehmensgruppe, in der mehr als 20 Zeitschriften sowie Fachbücher, Softwareprodukte und Online-Medien an den Unternehmensstandorten Berlin und München erscheinen. Neben digitalen Medien und Print-Medien gehören außerdem Seminare, Fachmessen und Kongresse zum Spektrum der Unternehmensgruppe. Inhaltliche Schwerpunkte bilden dabei die Themenbereiche Technik, Logistik, Verkehr, Touristik und Gastronomie sowie Recht, Wirtschaft und Bauwesen. Zur Unternehmensgruppe gehören weiterhin eine Druckerei (Bavaria-Druck) und eine Messegesellschaft (Euroexpo). Insgesamt werden über 200 feste Mitarbeiter beschäftigt.

Gastgewerbe-Lieferanten verstärken ihre Marketinganstrengungen

CHD Expert: 38 Prozent der Ausstatter und Zulieferer erhöhen Werbebudget

Hamburg, 28. April 2009
Der Krise entgegen wirken: Die Lieferanten von Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung (GV) lassen sich von schlechten Branchennachrichten und harten Preisverhandlungen nicht einschüchtern und verstärken fokussiert ihre Marketing- und Verkaufsaktivitäten. Rund ein Drittel der Zulieferer und Ausstatter lassen ihr Werbebudget unverändert oder erhöhen es. So wollen acht Prozent der Unternehmen in diesem Jahr über 15 Prozent mehr für Fachwerbung ausgeben. 13 Prozent der Firmen haben eine Budgetanhebung von zehn Prozent und 17 Prozent der Unternehmen einen Ausgabenzuwachs von fünf Prozent vorgesehen. Ein weiteres Drittel der Lieferanten belässt die Marketingausgaben auf dem Vorjahresniveau. Dies geht aus einer Untersuchung des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert hervor. Für die Studie „Supplier 2009 – Erwartungen und Aktionen der Lieferanten und Zulieferer des Foodservice-Marktes“ wurden 157 Entscheider in 93 repräsentativ ausgewählten Zulieferer- und Ausstatterfirmen des Gastgewerbes befragt.

CHD Expert Grafik: Marketingplanungen Zulieferer HoReCa 2009

„Vertriebsoptimierung und die Erschließung neuer Kundengruppen sind die Hauptziele der Marketingplanungen für dieses Jahr“, berichtet Thilo Lambracht, Geschäftsführender Gesellschafter der CHD Expert (Deutschland) GmbH. „Jeder weiß: Wer weiterhin zu den Erfolgreichen gehören will, muss gerade jetzt weiter investieren.“ Bei den Marketingausgaben stehen vor allem Produktpromotions und Direct Mailings vermehrt auf dem Plan. Dagegen werde eher bei der Neuauflage von Broschüren und beim Sponsoring eingespart.

„Die Absatzerwartungen sind unverändert hoch“, so Lambracht. Rund 55 Prozent der befragten Lieferanten wollen in diesem Jahr ihre Marktanteile ausbauen. Die größten Chancen werden nachwievor in der Hotellerie gesehen. Lediglich bei 20 Prozent der Gastbetriebe seien derzeit nennenswerte Umsatzrückgänge und damit weniger Nachbestellungen zu beklagen. Weitere Umsatzrückgänge befürchten die Zulieferer bei 34 Prozent der GV-Betriebe.

„Die Ausstatter und Zulieferer stocken zum Teil ihren Personalbestand maßgeblich im Vertrieb auf, rund ein Drittel der Firmen stellen weitere Mitarbeiter für den Außendienst und den Kundenservice ein“, erläutert Lambracht. Rund drei Viertel der Lieferanten wollen sich stärker auf ihre bisherigen Zielgruppen und auf die Erschließung neuer Kundensegmente konzentrieren.

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.

Hongkongs und Macaus Hotels bevorzugen Haushaltswaren aus Europa

Quelle: bfai, 15. Mai 2008

Deutschland wichtiger Lieferant / Chinas Porzelanhersteller in der Krise

Europäische Haushaltswaren erfreuen sich bei den Hotel- und Küchenchefs Hongkongs und Macaus einer große Beliebtheit. Da nicht wenige von ihnen aus Deutschland kommen, haben sie ein Faible für “made in Germany” Produkte. Doch die privaten Konsumenten holen auf. In immer mehr Apartments werden sündhaft teure Küchen eingebaut, die entsprechend bestückt werden wollen. Wer sich als ausländischer Markenanbieter einen Namen schaffen will, muss exklusive Verkaufsfläche anmieten.

Für die ausländischen Anbieter von Haushaltswaren ist Hongkong ein kleiner, aber feinder Absatzmarkt. Zwar kaufen die meisten Konsumenten billige “made in China” Produkte. Doch die Nachfrage nach hochwertigen Importen aus Europa wächst. In immer mehr Apartments werden exklusive Küchen – überwiegend aus deutscher Produktion – eingebaut. Entsprechend dynamisch entwickelt sich die Nachfrage nach Porzellan, Glas- und Kristallwaren, Messern, Bestecken oder Töpfen.

Da es nach Angaben des halbstaatlichen Trade Development Council (TDC) keine einheimischen Hersteller von Haushaltsartikeln gibt, muss die Sonderverwaltungsregion (SVR) 100% ihres Bedarfs importieren. Im Jahr 2007 beliefen sich die entsprechenden Einfuhren auf 1,5 Mrd. US$, ein Minus von 1% gegenüber 2006. Den Rückgang erklären sich Branchenkenner vor allem mit statistischen Effekten.

So stammen 80% der Einfuhren aus der VR China und werden anschließend über den Freihafen Hongkongs reexportiert. Doch dieser Teil des Handels ist rückläufig. So benutzen immer mehr Hersteller in Südchina die deutlich günstigeren Häfen in Shenzhen oder Guangzhou. Zudem befindet sich die Haushaltswarenindustrie im benachbarten Perlflussdelta in der Krise. Sie leidet unter stark steigenden Fertigungskosten und strengeren Auflagen bezüglich Umwelt- und Arbeitsschutz. Die Porzellanhersteller beispielsweise mussten 2007 einen deutlichen Rückgang ihrer Ausfuhren hinnehmen.

Hongkongs Außenhandel mit Haushaltsartikeln (in Mio. US$)

Importe Exporte
2005 1.662 2.001
2006 1.534 1.885
2007 1.517 1.853

Quelle: Census and Statistics Department

Während Hongkongs Haushaltswarenimporte aus China schrumpfen, entwickeln sich die Einfuhren insbesondere aus Europa sehr dynamisch. Deutsche Hersteller lieferten 2007 Produkte im Wert von rund 34 Mio. US$ in die SVR, ein Pus von 19% gegenüber 2006. Damit lagen sie hinter der Konkurrenz aus China und Japan auf Rang drei der Einfuhrstatistik.

Ebenso verzeichneten Anbieter aus Frankreich und Italien starke Umsatzzuwächse. Der Höhenflug des Euros – der Hongkong Dollar (HK$) ist fest an den US$ gekoppelt und hat daher gegenüber der europäischen Gemeinschaftswährung im Laufe des Jahres 2007 stark an Wert verloren – scheint den Umsatz nicht beeinträchtigt zu haben.

Hongkongs Haushaltswarenimporte nach Lieferländern (in Mio. US$, Veränderung gegenüber Vorjahr und Einfuhranteil in %)

Länder 2007 Veränderung Anteil
VR China 1.262,3 -2,4 83,2
Japan 48,1 6,9 3,2
Deutschland 34,4 18,6 2,3
USA 25,1 0 1,7
Frankreich 19,6 24,1 1,3
Italien 17,7 12,7 1,2
Taiwan 15,7 -1,3 1,0
Thailand 14,4 21,0 0,9
Österreich 13,0 -31,6 0,9
Korea (Rep.) 7,9 -17,7 0,5

Quelle: Census and Statistics Department

Das lebhafte Geschäft ist auch auf die verstärkte Nachfrage aus dem Hotel- und Gastronomiesektor zurückzuführen. Hongkongs Spitzenhotels haben sich in den letzten Jahren höher positioniert. Zudem gibt es eine Sonderkonjunktur im benachbarten Macau, das nahezu sämtliche Einfuhren über den Hongkonger Flug- beziehungsweise Containerhafen bezieht.

In der ehemaligen portugiesischen Kolonie bauen US-Spielbankgesellschaften riesige Hotel-Kasino-Komplexe. So eröffnete beispielsweise 2007 das “Venetian” mit über 3.000 Zimmern. Weitere 20 Fünfsternehotels internationaler Ketten sollen bis 2012 hinzukommen. Sie benötigen nicht nur Porzellan und Glaswaren für ihre Restaurants, sondern auch qualitativ hochwertige Produkte für den Einsatz in ihren Großküchen.

In Hongkong und Macau sind in nahezu jedem Luxushotel Manager und Köche aus Deutschland beschäftigt. Sie haben einen teilweise erheblichen Einfluss bei der Anschaffung der Küchen- bzw. Restaurantausstattung und bevorzugen “made in Germany” Produkte. Dadurch könnten die deutschen Haushaltswarenhersteller in den beiden SVR höhere Umsätze als beispielsweise die Konkurrenz aus einem Gourmetland wie Frankreich erzielen.

Anbieter von exklusiven Haushaltswaren wie Porzellan, die in Hongkong und Macau neben dem Projektgeschäft auch den Konsumenten direkt ansprechen wollen, sollten exklusive Verkaufsräume in einer der zahlreichen Shoppingmalls anmieten. Dies kann angesichts der horrenden Mieten zwar ein sehr kostspieliges Vergnügen werden, jedoch zahlt sich in einer Gesellschaft, in der Statussymbole eine große Rolle spielen, jeder in die Marke investierte Euro langfristig aus. Wer sich als Premiumanbieter etabliert hat, kann einen kräftigen Preisaufschlag verlangen.

Hongkongs Branchenimporte (in Mio. US$)

SITC Code Produktbezeichnung 2006 2007
665.2 Glaswaren zur Verwendung bei Tisch, in der Küche oder Toilette 108,1 105,0
.Deutschland 5,6 9,1
666.1, 666.2 Geschirr und andere Haushalts- bzw. Toilettengegenstände aus Keramik 124,7 109,8
.Deutschland 2,8 2,6
696.4, 696.5, 696.8 Scheren, Messer und andere Schneidwaren 101,0 104,9
.Deutschland 2,4 2,5
696.6 Bestecke 144,6 126,8
.Deutschland 1,0 0,6
697.3 Kochgeräte aus Eisen, Stahl oder Kupfer 66,8 55,2
.Deutschland 1,9 4,2
697.4 Haushaltsartikel aus Eisen, Stahl, Kupfer oder Aluminium; Schwämme, Lappen, Handschuhe 262,5 271,8
.Deutschland 5,6 4,8
697.5 Sanitärartikel aus Eisen, Stahl, Kupfer oder Aluminium 49,6 62,8
.Deutschland 6,1 6,8
697.8 Haushaltsartikel aus unedlen Metallen 247,7 250,1
.Deutschland 0,5 0,8
893.32 Geschirr und andere Haushalts- oder Toilettenartikel aus Kunststoff 428,7 430,1
.Deutschland 3,1 3,0

Quelle: Census and Statistics Department (R.R.)