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Hospitality Career Award 2011 – Top hotel, KÜCHE und Catering inside zeichnen zum vierten Mal die besten Nachwuchsführungskräfte aus

(Neuwied, 08. Dezember 2011) Die Entscheidung ist gefallen: Der „Hospitality Career Award 2011“ geht an die Nachwuchsmanager Eric Födisch (Kategorie Hotellerie), Josef Hartl jun. (Gastronomie) und Marc Matern (Catering). Die Preisverleihung vor 150 Gästen fand am 1. Dezember 2011 in der BayArena Leverkusen statt.

Gewinner des Hospitality Career Award 2011

Gewinner des Hospitality Career Award 2011

Insgesamt hatten sich mehr als 90 Nachwuchsführungskräfte aus allen Führungsebenen und Unternehmen unterschiedlicher Größenordnungen beworben. Mit der Auszeichnung wollen die drei Fachmagazine Top hotel, KÜCHE und Catering inside die außergewöhnlichen Karrierechancen in der Hospitality-Branche aufzeigen und herausragende junge Führungskräfte auf ihrem Weg nach ganz oben begleiten. Dazu tragen auch die attraktiven Preise bei: Neben Stipendien und Gutscheinen für die Weiterbildung sowie zur Persönlichkeitsentwicklung für die drei Sieger, gab es für alle 15 Nominierten einen Sonderpreis des Premium-Clubanbieters Robinson.

Gewinner des Hospitality Career Award 2011 - Kategorie Hotellerie

Gewinner des Hospitality Career Award 2011 - Kategorie Hotellerie

Als Sieger der Kategorie Hotellerie ging Eric Födisch hervor. Der 29-Jährige ist Rooms Division Manager im Hotel Palace Berlin. Er absolvierte eine Ausbildung zum Hotelfachmann im Kempinski Bristol Berlin, wo er bereits als Page im Rahmen eines Praktikums Hotelluft schnupperte. Danach lockte das Ausland. In London arbeitete er für InterConti und Kempinski und in Dubai für das Jumeirah Beach Hotel. An der WIHOGA Dortmund vervollständigte er schließlich sein Fachwissen und schloss dort 2010 als staatlich geprüfter Betriebswirt ab. Im Juni 2010 fing er im Palace Berlin als Front Office Manager an und stieg im Februar dieses Jahres zum Rooms Division Manager auf.

Das Berufsziel des ehrgeizigen Berliners lautet General Manager. Sein Mentor und Chef Michael Frenzel sagt über Eric Födisch: „Er zeigte von Beginn an den Ehrgeiz und die Bereitschaft, mehr Verantwortung zu übernehmen, ständig dazuzulernen und sich voll und ganz für die Belange des Hotels einzusetzen. Er bringt stets neue Ideen ein und ist höchst anerkannt unter den Abteilungsleiter-Kollegen.“

Zu den Nominierten in der Kategorie „Hotellerie“ gehörten ebenfalls:

  • Oliver Gade, stellvertretender Direktor im Öschberghof Donaueschingen
  • Stefanie Krangemann (25), Assistent Manager im Ritz-Carlton Berlin
  • Kristina Maas (26), stellvertretende Geschäftsführerin im Hotel Igelwirt Schnaittach
  • Barbara Wagner (26), Assistant Director of Conventions Sales im Steigenberger Airporthotel Frankfurt
    Gewinner des Hospitality Career Award 2011 - Kategorie Gastronomie
    Gewinner des Hospitality Career Award 2011 – Kategorie Gastronomie

Gewinner des Preises Hospitality Career 2011 in der Kategorie Gastronomie wurde Josef Hartl jun. (28). Er ist seit 2008 Küchenchef & Juniorchef im Gasthof Hartl „Zum Unterwirt“ im bayerischen Türkenfeld. Eine Laufbahn in der Hospitality-Branche wurde ihm quasi in die Wiege gelegt. Er sei im Laufstall in der Küche aufgewachsen, sagt der heute 28-jährige Gastronomensohn über sich selbst. Zielstrebig sammelte er nach der Kochausbildung im Forsthaus Wörnbrunn, Grünwald b. München, Erfahrungen in den unterschiedlichsten Restauranttypen – immer im Hinterkopf, einmal den elterlichen Gasthof zu übernehmen. Die Küchenmeisterprüfung legte er mit 23 Jahren mit Auszeichnung ab. Zu seinen Stationen gehören der Paulaner am Münchner Nockherberg ebenso wie der Süllberg in Hamburg, ferner die 2-Sterne Küchen im Hotel Paradies in Ftan/Schweiz und in der Villa Joya an der Algarve/Portugal. Zwei Jahre war Josef Hartl Sous-chef im Alpenhof Murnau, bevor er im Mai 2008 zuhause einstieg. Im Unterwirt fühlt er sich der bayerischen Küche und den Erzeugern aus der Region verpflichtet. Seine Mitarbeiter motiviert er durch kooperative Führung, gerechte Bezahlung und geregelte Arbeitszeiten. Sein erklärtes Ziel ist es, den Traditionsbetrieb weiter auszubauen und alsbald eine kleine Gasthaus-Brauerei zu integrieren. Die Jury beeindruckte Josef Hartl  jun. vor allem durch seine Zielstrebigkeit, Reife und Besonnenheit, sein unternehmerisches Denken sowie seine hohe soziale Kompetenz in Bezug auf die Mitarbeiterführung.

Nominiert in der Kategorie Gastronomie waren außerdem

  • Sebastian Hammen (27), Marché Director, Betriebsleitung Marché Fläming Ost & West, BAB 9, Niemegk
  • Michael Dyllong (24), Küchenchef, Restaurant Palmgarden im Westspiel Casino Hohensyburg, Dortmund
  • Anton Pozeg (29), Executive-Sous-chef, Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski München
  • Sven Schottenheim (29), Restaurantleiter, Grand SPA Resort A-ROSA, List/ Sylt

    Gewinner des Hospitality Career Award 2011 - Kategorie Catering

    Gewinner des Hospitality Career Award 2011 - Kategorie Catering

In der Kategorie Catering holte Marc Matern (26), Leitung der Unit München bei Kofler &  Kompanie, den Preis. Marc Matern überzeugte die Jury besonders durch seine Vielseitigkeit und Offenheit. Seine Karriere begann er mit 19 Jahren ebenfalls bei Kofler & Kompanie, damals allerdings in seiner Heimatstadt Berlin. Doch schon während der Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann IHK, die er 2006 abschloss, wechselte er in die Abteilung Catering der Käfer Service GmbH. Es folgte eine Projektassistenz für Käfer und bald schon der Sprung in die Position eines Verkaufsleiters bei der Globel Sunshine GmbH in Berlin. Anschließend war er Verkaufsleiter und später auch Marketingleiter bei Stageco Deutschland, ein Unternehmen, das international in der Event- und Veranstaltungs-Dienstleistung tätig ist. Nach einem kurzen Abstecher zur Niemeier Event Tool kehrte Matern Anfang dieses Jahres zu Kofler & Kompanie zurück. Dort leitete er unter anderem die Restrukturierung der Niederlassung München ein und baute die Vertriebsstruktur aus. Doch obwohl Matern sich trotz seiner jungen Jahre bei unterschiedlichen Arbeitgebern schon als hervorragende Führungskraft ausgezeichnet hat, ist er ein Team-Player geblieben. Die Jury lobte ihn als guten Vorgesetzen, zu dessen Stärken es gehört, seine Schwächen zu erkennen, an ihnen zu arbeiten und sie schließlich auszugleichen.

Nominiert in der Kategorie „Catering“ waren außerdem:

  • Jens Brockerhoff (26), Geschäftsführender Gesellschafter, El PARADISO Catering GmbH, Nürnberg
  • Carina Diepenbrock (26), Betriebsleiterin (Regional Manager), LPS Event Gastronomie GmbH, Eltville
  • Katharina Riedesel (26), Projektleiter/Unit: Special Events, Großprojekt, Optimahl Catering GmbH, Berlin
  • Fabian Rieger (28), Projektleiter, Alois Dallmayr KG, München

Intention des Awards
Mit dem „Hospitality Career Award“ wenden sich die Fachmagazine Top hotel, KÜCHE und Catering inside aus der LPV-Verlagsgruppe an junge Führungskräfte aus Unternehmen des Gastgewerbes, die auf dem Sprung in die erste Führungsriege sind und damit beste Chancen haben, die Top-Entscheider von morgen zu werden. Der Preis wird in den drei Kategorien Hotellerie, Gastronomie und Catering jährlich verliehen.

Die Kandidaten benötigen mindestens einen Mentor (z.B. Geschäftsführer oder Personalleiter), der ihre Bewerbung durch ein schriftliches Statement unterstützt. Weitere Grundvoraussetzungen für die Teilnahme sind ein vorbildliches Führungsverständnis/-verhalten und erste berufliche Erfolge auf dem Weg an die Führungsspitze. Die Bewerber dürfen zum Zeitpunkt der Bewerbung maximal 29 Jahre alt sein.

Hospitality Career Award 2011 - alle Nominierten

Hospitality Career Award 2011 - alle Nominierten

 
Auswahlverfahren und Jury
Aus jedem der drei Branchensegmente wählen die Chefredaktionen der drei Titel jeweils fünf Bewerber aus, die einer hochkarätig besetzten Fachjury vorgeschlagen werden. Am Tag der Preisverleihung müssen sich die 15 Kandidaten einem ca. 30-minütigen Vorstellungsgespräch unterziehen. Nach den Interviews entscheidet die Jury über die drei Sieger.
 
Die Jury der Kategorie „Hotellerie“ unter der Leitung von Thomas Karsch (Chefredakteur Top hotel) bestand aus

  • Michael Bläser, Direktor im Hotel HerzogsPark in Herzogenaurach und Vorsitzender des FBMA-Stiftungsrates
  • Frank Marrenbach, Geschäftsführender Direktor, Brenners Park-Hotel & Spa Baden-Baden
  • Arne Lorenzen, Geschäftsführer von Konen & Lorenzen Recruitment Consultants, Düsseldorf

Die Jury „Gastronomie“ unter Leitung von Sabine Romeis (Chefredakteurin KÜCHE) bestand aus

  • Markus Kirchner, Küchendirektor, Maritim Airport Hotel Hannover
  • Andreas Rohde, Vizepräsident Verband der Köche Deutschlands (VKD) e.V., Küchenchef der Rehaklinik Hohenelse in Rheinsberg, Brandenburg.
  • Klaus Häck, Professional Coach und Inhaber von hommequadrat, Wuppertal
     

Die Jury „Catering“ unter Leitung von Hans Jürgen Krone (Chefredakteur Catering inside) setzte sich zusammen aus

  • Kerstin Klein, Leiterin Corporate HR & Recruitment, Compass Group Deutschland GmbH, Eschborn
  • Manuel Konen, Geschäftsführer, Konen & Lorenzen GmbH & Co. KG, Düsseldorf
  • Harald Becker, Schulleiter, WIHOGA Dortmund
     

Neben der Auszeichnung gab es für die Sieger des Wettbewerbs weitere wertvolle Preise: Unter dem Label „SichtZeit – Wandel im Leben” stifteten hommequadrat (Wuppertal), das Gesundheitsresort Freiburg und die Pino GmbH jedem der drei Award-Gewinner ein individuelles Regenerations- und Coaching-Wochenende.

Josef Hartl jun., Gewinner in der Kategorie Gastronomie, erhielt ein Stipendium der FBMA Stiftung und der Leaders Club Deutschland AG an der WIHOGA Dortmund. Das Stipendium umfasst 10 Themenbausteine, die Prüfungsgebühr für die Abschlussprüfung, Übernachtungskosten in einem HMS-Partnerhotel; Gegenwert: ca. 3.000 Euro.

Für Eric Födisch, Gewinner in der Kategorie Hotellerie, sponsort die FBMA-Stiftung ein Stipendium für die Hospitality Management School an der WIHOGA Dortmund.
 
Marc Matern, Gewinner in der Kategorie Catering, freute sich über einen Gutschein für die  berufsbegleitende Weiterbildung zum Gastronomiebetriebswirt im Fachbereich Tourismus & Hospitality am IST-Studieninstitut in Düsseldorf sowie über die Einladung der LPV-Verlagsgruppe zum exklusiven Deutschen Catering Forum am 26. April 2012 im Sign in Düsseldorf inkl. Übernachtung.

Weiteres Highlight: Der Premium-Clubanbieter Robinson stiftete für alle 15 Nominierten einen mehrtägigen gemeinsamen Aufenthalt in einem Robinson Club in Europa, verbunden mit einem spannenden Programm rund um fachliche Weiterbildung, Erlebnis und Erholung. Zusätzlich darf sich jede/r Nominierte auf eine individuelle einwöchige Hospitanz inkl. Partner/in in einem Robinson Club freuen.

Der Wettbewerb wird durch Konen & Lorenzen Recruitment Consultants aus Düsseldorf als Partner unterstützt. Sie zählen zu den ersten international tätigen Beratungen für Hotellerie und Gastronomie. Weitere Sponsoren sind Winterhalter Gastronom GmbH, Heimbs Kaffee, Bitburger Braugruppe, PepsiCo Deutschland, PSAV Presentation Services, Verband der Köche Deutschlands e.V. (VKD), Lindner Hotels & Resorts und die  BayArena Leverkusen.

Verlag und Zeitschriften
Die für den Wettbewerb „Hospitality Career“ federführenden Titel erscheinen alle unter dem Dach der LPV-Verlagsgruppe in der LPV Media GmbH und der Freizeit Verlag Landsberg GmbH.

Top hotel ist die meistabonnierte deutsche Hotelfachillustrierte mit der Zielgruppe Hoteldirektoren und Inhaber, Verkaufs- und Restaurantleiter, F&B Manager, Küchenchefs, Barkeeper, Hausdamen, Haustechniker sowie Personalchefs.

KÜCHE richtet sich an den kreativen Küchenmanager in der Individual-, Hotel-, Betriebs- und Sozial-Gastronomie. Das Magazin ist das offizielle Organ des Verbandes der Köche Deutschlands e.V. (VKD) und damit wichtigstes Sprachrohr der Profi-Köche in Deutschland.

Catering inside fokussiert den deutschen Catering-Markt in der Gesamtheit aller fünf Segmente: Business-, Care-, Event-, Messe- und Verkehrs-Catering und erreicht die Führungs- und Entscheiderebenen in den Unternehmen.

Die LPV Media GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der European Professional Publishing Group (EPPG) mit Sitz in München. Unter dem Dach von LPV Media mit Standorten in Neuwied, Berlin, Landsberg, Wien und Warschau erscheinen verschiedene Handels- und Gastronomie-Fachtitel. Die Titelpalette wird flankiert von verschiedenen Sonderprodukten, Services, Veranstaltungen und Branchen-Events. Die seit 60 Jahren von LPV Media verlegte LEBENSMITTEL PRAXIS zählt als Flaggschiff des Verlages zu den 30 führenden deutschen Fachzeitschriften.

TORK – Ein Stern mehr: Hotelinspektor Heinz Horrmann in der Küche des Grandhotels

(Bonn, 18. Oktober 2011) TORK startet groß angelegte Kampagne “Ein Stern mehr” für mehr Sauberkeit und Hygiene – Hotelinspektor Heinz Horrmann ist wieder auf Tournee. Heute checkt er im Leading Hotel Kameha Grand in Bonn die Küche der Brasserie “Next Level”.

Präsentierte TORK-Produkte:
Performance Einzeltuchspender (Tork Premium Reinigungstuch 530)
Elevation Seifenspender mit Armhebel (Mit Desinfektionsgel)
Elevation Handtuchspender (H1 Spender mit Premium Rollenhandtuch 290016)
Reinigungstücher (Tork Performance Wandhalter W1 System mit Tork Advanced Wischtuch 420)

Kameha Grand Bonn – Innovation: iPad-Speisenkarte mit Live-Übertragung in die Küche

(Bonn, 04. August 2011) Carsten K. Rath hat schon mehrmals neue Meilensteine in der Hotellerie gesetzt: Nun ragt er mit einer neuen Superidee aus dem Dschungel des Hotelmarketing hervor. In der Brasserie „Next Level“ (14 Punkte Gault Millau) seines Kameha Grand Bonn (253 Zimmer) beobachten die Gäste per iPad das Geschehen in der Hotelküche. Eine neue App bietet neben dem Livestream in HD-Qualität auch eine elektronische Speisekarte.

Echte Innovation im Kameha Grand Bonn: iPad-App mit Livestream zur Kameras in der Küche und elektronische Speisekarte

Echte Innovation im Kameha Grand Bonn: iPad-App mit Livestream zur Kameras in der Küche und elektronische Speisekarte

Auf dem iPad befinden sich Fotos aller Gerichte mit entsprechender Weinempfehlung des Sommeliers sowie Informationen über das Küchen-und Serviceteam. Mittels Live-Stream in gestochen scharfer HD-Qualität ist ein Blick in die Küche möglich, in der vier Spezialkameras die Arbeit „in Töpfen und Pfannen“ live in Echtzeit übertragen. Auf einer Merkliste lässt sich die Speisenauswahl kombinieren.
 
„Dank unserer Partnerschaft mit der Telekom können wir unseren Gästen erneut ein innovatives Produkt anbieten, das in seiner Einzigartigkeit seinesgleichen sucht. Nur bei uns können die Gäste die Zubereitungen der Speisen per Direktübertragung via iPad mit verfolgen“, sagte Carsten K. Rath, Founder & CEO der Lifestyle Hospitality & Entertainment Management AG, die das Kameha Grand Bonn betreibt.
 
Das iPad dient allerdings nur zur Unterhaltung der Gäste, was ja in der zeitgemäßen Tophotellerie immer wichtiger wird. Die Bestellung erfolgt nach wie vor im persönlichen Gespräch und mittels Empfehlung durch den Servicemitarbeiter. Die iPad-Speisenkarten sind eine Ergänzung zur traditionellen Speisenkarte.
 
Die vier Spezial Kameras, die in der Küche installiert sind, zeigen die Bereiche Saucier (Zubereitung von Fleisch, Fisch und Saucen), Entremetier (Zubereitung von Gemüse und Sättigungsbeilagen), Gardemanger und Patissier (Zubereitung der kalten und warmen Vorspeisen und der Desserts) sowie den Küchenpass, wo alle Bestandteile eines Gerichts auf die Teller angerichtet werden. Modernste HD–Technik gewährleistet eine optimale Bildqualität. Die Übertragung auf die iPads erfolgt via WLan.

Hospitality Career Award 2011: Jetzt bewerben!

(Landsberg/Lech, 06. Juli 2011) Die Bewerbungsphase für den Karriere-Award ist angelaufen. Zum vierten Mal zeichnen die Fachzeitschriften Catering inside, Top Hotel und Küche mit Unterstützung des Beratungsunternehmen Konen & Lorenzen Recruitment Consultants talentierte Nachwuchskräfte für ihre beruflichen Leistungen aus.

Hospitality Career Award 2011

Wer in den Bereichen Catering, Hotellerie oder Gastronomie tätig und nicht älter als 29 Jahre ist, kann teilnehmen. Er braucht zudem einen Mentor (Geschäftsführer, Ausbilder, Personalleiter usw.), der seinen beruflichen Werdegang unterstützt bzw. gefördert hat und dies mit einem Statement dokumentiert. Des Weiteren werden ein vorbildliches Führungsverständnis und erste berufliche Erfolge auf dem Weg an die Führungsspitze vorausgesetzt. Dieser Branchenwettbewerb würdigt nicht nur die Leistungen des Bewerbers und des Mentors, sondern stellt diese auch der Öffentlichkeit vor.

Bis zum 15. Oktober können sich Nachwuchskräfte für die Auszeichnung mit dem Hospitality Career Award melden. Die Chefredakteure von Catering inside, Top Hotel und Küche wählen jeweils fünf Bewerber aus ihrem Branchensegment aus, die einer Fachjury Rede und Antwort stehen müssen. Anschließend entscheiden die Juroren, wer als talentierte Nachwuchskraft ausgezeichnet wird. Die Preisverleihung findet am gleichen Tag abends im Rahmen eines großen Abschluss-Events statt. Partner ist das Beratungsunternehmen Konen & Lorenzen Recruitment Consultants, mit dem der Lebensmittel Praxis Verlag Neuwied und der Freizeit-Verlag Landsberg bereits seit Jahren eng zusammenarbeiten. Die Düsseldorfer Recruiting-Profis unterhalten mit www.hotelcareer.de und www.gastronomiecareer.de u.a. wichtige Online-Job-Portale für die Branche.

Den Bewerbungsbogen zum Hospitality Career Award 2011 können Sie hier herunterladen: http://www.tophotel.de/index.php?main|cat487b6b37884ee_0|1#

Hotellerie: Viele Profiköche tun sich schwer mit dem Thema HACCP

(Rüsselsheim, 14. Juni 2011) Der nächste Lebensmittel-Skandal kommt bestimmt. Nach der EHEC-Krise ist die Fachdiskussion im Küchenhygiene neu entbrannt. „Viele Hotels und Restaurants tun sich mit dem Thema HACCP noch immer schwer“, bekennt der aus dem TV bekannte Hygienekontrolleur und Hotelsicherheits-Experte Ulrich Jander aus Rüsselsheim. Er verweist auf die DIN EN ISO-Norm 22000 über Managementsysteme für Lebensmittelsicherheit. „Wenn ich diese Vorschriften kenne und mich daran halte, kann mir eigentlich nicht viel passieren, egal ob es um Rückstellproben geht oder um die Reinigung“, so Jander. Die DIN-Norm sagt auch, dass interne Audits durchgeführt werden müssen. „Aber wer macht das denn?“, fragt sich der Gastroexperte.

Alles was man über Küchenhygiene wissen muss, steht in der DIN EN ISO-Norm 22000 über Managementsysteme für Lebensmittelsicherheit (Foto: Lucky Dragon/fotolia.com)

Alles was man über Küchenhygiene wissen muss, steht in der DIN EN ISO-Norm 22000 über Managementsysteme für Lebensmittelsicherheit (Foto: Lucky Dragon/fotolia.com)

Welcher Koch könne von sich sagen, dass er in den Rechtsvorschriften der Lebensmittelverordnung sattelfest sei. Küchen sind ein hochsensibles Thema und wenn das Thema Lebensmittelsicherheit ins Spiel kommt, würden viele Entscheider gleich abblocken, berichtet Jander. „Da sind viele beratungsresistent und nehmen sachliche Kritik gleich sehr persönlich“, beklagt sich der Hygienetester. Da ging es auch um Hinweise auf Schädlinge aus dem Ausland, die beispielsweise mit Rohwaren aus exotischen Ländern in die Küchen geraten. Kaum jemand wisse, wie man damit umzugehen habe, so Jander.

Dabei entwickelt sich das Hygienemanagement im Gastgewerbe schnell weiter. Der jüngste politische Beschluss, ab 2012 ein staatliches Hygiene-Kontrollbarometer („Restaurant-Hygieneampel“) zu starten rief lauten Protest hervor. Dabei wurde dies bereits im November 2007 mit der Novellierung des Verbraucherinformationsgesetz eingeführt.

Hygieneexperte Ulrich Jander: Noch mehr Kontrollen in der Gastronomie sind nötig

Hygieneexperte Ulrich Jander: Noch mehr Kontrollen in der Gastronomie sind nötig

Seit 2005 gilt die DIN-Norm für Lebensmittelsicherheit, in Anlehnung an die Bundeswehrvorschrift ZDV 36/1. „Wenn man mal die Armee mit der Hotellerie vergleicht, stellt sich heraus, dass die Bundeswehr mit ihren Vorschriften Meilen voraus war und und nur sehr wenige Beanstandungen zu verzeichnet hatte“, so Jander.

Seit nunmehr drei Jahren werden Gastbetriebe von Jander in Sachen Sauberkeit und Hygiene zertifiziert. „Ein wichtiger Faktor bei der Auditierung war Küchenhygiene, was viele Betriebe begrüßt haben“, so der Hygienechecker. Seit dem vergangenen Jahr vergibt Jander den „Gastro-Smiley“ in der klassischen Gastronomie.

„Wir werden nicht umhinkommen, immer mehr Kontrollen durchführen zu müssen“, so Jander. Immer wieder fallen schwarze Schafe unter den Gastronomen und Hoteliers auf. In anderen Wirtschaftsbereichen, z.B. der Logistik mit „Schrottlastern“, heißt der Umstand dann „rechtswidrige Gewinnabschöpfung“. Diese Anschuldigung könnte bei einem Rechtstreit den Gastronomen eventuell auch treffen, gibt Jander zu bedenken.

Gefährliche Darmepidemie durch EHEC – Hygiene-Checkliste: Was in der Küche zu beachten ist

(Hamburg, 24. Mai 2011) Die ersten Todesfälle werden berichtet – die lebensbedrohlichen Durchfallerkrankungen durch das Bakterium enterohämorrhagische E. coli Bakterien (EHEC) breiten sich in ganz Deutschland aus. Die Erreger werden oral aufgenommen, zum Beispiel mit Gemüse oder auch von Mensch zu Mensch übertragen. Es reichen nur wenige hundert Erreger aus, um eine Erkrankung bis zum Nierenversagen auszulösen. Der aus dem TV bekannte Hotel- und Gastro-Sicherheitsberater Ulrich Jander nennt die wichtigsten Maßnahmen für die Profiküche:

  • Ganz wichtig ist bei der Anlieferung darauf zu achten, dass die Ware nicht in Holz oder Pappkisten angeliefert wird und so in den Kühlräumen eingelagert wird. Die Ware ist entsprechend in Plastikbehälter umzupacken.
  • Beim Verarbeiten der Produkte sollten Gummihandschuhe verwendet werden – dies schützt auch den Küchenmitarbeiter.
  • Nach dem Einsatz sollten die Gerätschaften wie Bretter und Messer desinfiziert werden. Nehmen Sie Desinfektionsprodukte, die auch lebensmittelecht sind. Nähere Informationen erteilt Ihnen auch Ihr Lieferant. Der Einsatz in der Spülmaschine ist nicht ausreichend, da diese nur Temperaturen von 65 bis 70 Grad Celsius erreicht.
  • Salat und Gemüse sind gründlich unter fließendem Wasser zu reinigen – dabei auch Gummihandschuhe zum eigenen Schutz zu tragen.
  • Wenn Sie mit dem Verarbeiten fertig sind, waschen Sie sich die Hände!
  • Achten Sie darauf, dass auch Behälter z.B. von Salat und Gemüse desinfiziert werden.
  • Abfälle sind zu entsorgen – die Abfallbehälter müssen mit einem Deckel versehen.
  • Reinigen und desinfizieren Sie regelmäßig die Kühlräume!
  • Nicht vergessen: Unter den Regalen reinigen – Kühlhausdichtungen reinigen; achten Sie darauf, dass diese nicht beschädigt !
  • Ware gekühlt lagern – Denken Sie an die Dokumentation der Temperaturen.
  • Reinigen Sie die Aggregate regelmäßig in den Kühlräumen – durch die Luftzirkulation werden auch die Bakterien umhergeschleudert.
  • Achten Sie darauf, dass produzierte Ware abgedeckt gelagert werden – Immer wieder ist bei Betriebsbegehungen festzustellen, dass dies nicht geschieht.
  • Achten Sie auf die Körperhygiene: Nach dem Toilettengang Hände gründlich waschen, u.a. mit Desinfektionsmittel!
  • Auf den Toiletten sollte Desinfektionsspray vorgehalten werden, um die Toilettenbrille zu desinfizieren.
  • Heben Sie die Lieferscheine auf, um zu dokumentieren wer der Lieferant der Rohwaren ist.

„Ein Restrisiko gibt es immer“, gibt „Hotelchecker“ Ulrich Jander zu bedenken. „Achten Sie darauf, dass die HACCP-Bestimmungen eingehalten werden.“ Jander ist ein bundesweit bekannter und geachteter Sachverständiger für Gastro-Hygiene. Mit seinem eigenen „Gastro Smiley für Qualität und Sauberkeit“ (http://www.hygienecheck-smiley.de/) vergibt er eine etablierte Hygiene-Auszeichnung.

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Checklisten und Arbeitsmaterialien zu Hygiene-Management in der Gastronomie sind hier abrufbar: http://www.kochwelt.de/ratgeber-wissen/hygienevorlagen.html
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Hintergrund zu EHEC
Der Erreger EHEC macht sich zunächst durch schwere Durchfälle bemerkbar, ist aber viel gefährlicher als ein herkömmlicher Darminfekt, da er im Körper ein Toxin freisetzt, das zur Hämolyse, dem Abbau von roten Blutkörperchen (Erythrozyten), führt. Als Folge tritt dann neben der Blutarmut (Anämie) ein Nierenversagen auf, da die feinen Blutgefäße der Niere durch die Abbauprodukte verkleben. Derzeit werden besorgniserregend viele Fälle dieses hämolytisch-urämischen Syndroms (HUS), darunter versteht man das gemeinsame Auftreten von Nierenversagen, Anämie und Mangel an Blutplättchen (Thrombozytopenie), verzeichnet. In Folge des HUS können auch andere Organe geschädigt werden, so erleiden die Betroffenen oft eine gefährliche Schwellung des Gehirns. Viele der beobachteten Fälle hatten schwere, lebensbedrohliche Verläufe genommen.

Schütz vor EHEC: Gemüse sorgfältig waschen und genügend erhitzen!

Schütz vor EHEC: Gemüse sorgfältig waschen und genügend erhitzen!

Durch ein sogenanntes Aphereseverfahren wird der Heilungsprozess wesentlich unterstützt. Das Verfahren, das sonst häufig bei Autoimmunerkrankungen zum Einsatz kommt, eliminiert die schädlichen Stoffe im Blut und ersetzt körpereigenes Blutplasma. Wenn die Patienten zeitnah eine solche „Blutwäsche“ erhalten, sind lebensbedrohliche Komplikationen wie Hirnödeme und Schäden wie das bleibende Nierenversagen abwendbar.

Die Apherese wird von Nephrologen (Nierenfachärzte) durchgeführt. Derzeit sind die Apherese-Kapazitäten in den betroffenen Gebieten nahezu erschöpft. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie hat ein Netzwerk geschaffen, um Patienten aus den stark betroffenen Regionen zu Nephrologen anderer Regionen zu überweisen und so die Versorgung sicherzustellen. Zudem wurden die Behörden eingeschaltet und derzeit werden auch Aphesesemaschinen in die nephrologischen Zentren in Norddeutschland eingeflogen, um dort die Kapazitäten aufzustocken.

Mit diesen Aktivitäten kann die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN, http://www.dgfn.eu) die Versorgung der Betroffenen derzeit sicherstellen. Um eine weiterer Ausbreitung des Erregers zu verhindern, wird die Bevölkerung aufgerufen, besondere Hygienevorschriften einzuhalten. Der Erreger wird vermutlich durch Tierkot bzw. direkten Kontakt mit Tieren übertragen, kann aber auch durch kontaminierte Lebensmittel wie Rohmilch oder Rindfleisch übertragen werden. Eine direkte Ansteckung von Mensch zu Mensch ist in der Akutphase ebenfalls möglich. Auch wenn die genaue Erregerquelle für die aktuelle Epidemie noch nicht bekannt ist, rät die DGfN dringend zu folgenden Vorsichtsmaßnahmen:

  • Auf Rohmilch und Rohmilchprodukte vorerst verzichten.
  • Kopfgedünktes Gemüse (häufig sind das Bio-Produkte) besonders gut waschen, wenn möglich kochen.
  • Kein rohes Fleisch essen, darauf achten, dass das Fleisch gut durchgebraten/-gekocht ist.

EHEC-Ausbruch: Fokus erstmals auf Erwachsenen – Robert-Koch-Institut: Infektionsquelle möglicherweise noch aktiv
Die enterohämorrhagische E. coli Bakterien (EHEC) leben im Verdauungstrakt von Rindern, Schafen und Ziegen. Gelangen sie in den Menschen, schädigen sie die Blutgefäße, die roten Blutkörperchen und die Nieren – und verursachen schlimmstenfalls Hirnblutungen.
 
Bislang gab es in Deutschland mehrere EHEC-Ausbrüche. Statistisch erkrankten jedes Jahr rund 900 Menschen. Als besonders gefährdet galten Säuglinge, Kleinkinder und ältere und abwehrgeschwächte Menschen. Doch beim jetzigen Ausbruch ist es anders, es erkranken überwiegend Erwachsene, vor allem Frauen. Informationen über verschiedene Krankheitsverläufe hat das Robert-Koch-Institut (http://www.rki.de/) zusammengestellt.
 
Der Hygieniker Helge Karch erforscht das Krankheitsbild sei 30 Jahren. Auch er sagt im Gespräch mit dem „Handelsblatt“, dass er sich über den jetzigen Verlauf wundere: „Ich vermute, dass wir es mit einem neuen Typ EHEC-Bakterien zu tun haben. Die aktuellen Krankheitsverläufe sind so aggressiv, mit zerstörten Darmschleimhäuten und Blutgerinnseln in Nieren- und Hirngefäßen, dass der Erreger wohl einen besonderen Giftcocktail mitbringt“.

Es gibt bisher keine Hinweise darauf, dass rohes Fleisch oder Rohmilch Ursachen des aktuellen Ausbruchs sind. Jedoch galten sie bislang als Überträger: Die Bakterien gelangten beim Schlachten auf das Fleisch. Sie breiteten sich aus, als Lebensmittelhändler oder Privathaushalte das Fleisch unhygienisch weiterverarbeiteten.

Für die akute Phase hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ein Merkblatt mit Verbrauchertipps veröffentlicht. Darin heißt es, der Verbraucher solle rohes Fleisch strikt von anderen Lebensmitteln trennen, um eine Kreuzkontamination zu verhindern. Auch beim Grillen sollte man verschiedene Bretter, Teller und Zangen benutzen, und außerdem das Fleisch ausreichend erhitzen – im Inneren des Fleisches sollte für zehn Minuten eine Temperatur von mindestens 70 Grad Celsius herrschen.

Deutsche Restaurants heißen am liebsten „Ratskeller“

Namensbestandteile in der Gastronomie – Fernost-Gastro heißen meist „Asia“ – Der Grieche nebenan nennt sich „Akropolis“ – Pizza- und Pasta-Küchen setzen auf „Roma“

(Hamburg, 10. Januar 2011) Gute Küchen sollten Emotionen freisetzen, nach der großen weiten Welt klingen, einen besonderen Namen tragen. Weit gefehlt! Bei der Wahl der Namen setzen die Gastronomen in Deutschland auf althergebrachte und eher behäbige Bezeichnungen. Wegweisende oder markenähnliche Eigennamen wie das gebieterisch klingende „Planea“ sind der Gourmetklasse vorbehalten. Die gutbürgerliche Speisegaststätte deutschen Typus heißt „Ratskeller“, „Linde“ oder „Krone“. Dies ist Ergebnis einer Namensstudie des auf den Außer-Haus-Markt spezialisierten Marktforschungsinstitutes The Business Target Group unter allen 56.328 Restaurants hierzulande.

Top 10 der Restaurant-Namen in Deutschland

„Wie auch bei Hotels und Gasthöfen dominieren klassische Bezeichnungen und Namensbestandteile die A-la-carte-Gastronomie“, sagt Thilo Lambracht, Geschäftsführer der The Business Target Group. Bei der Auswertung gab es auffallend viele Namensähnlichkeiten mit kleineren Beherbergungsbetrieben. „Viele Gasthöfe definieren sich sehr stark über ihr regional verwurzeltes F&B-Angebot – im Gegensatz zu größeren Hotels, die immer Schwierigkeiten haben, ihre höchst unterschiedlich benannten Hotelrestaurants bekannt zu machen“, erläutert Lambracht.

Bei den beliebtesten ausländischen Küchenrichtungen – italienisch und griechisch – überwiegt das touristische Interesse. Das typische „Ristoranta Italia“ ziert sich mit dem Namen der jahrtausendealten Hauptstadt („Roma“) oder dem romantisch klingenden Namen einer südlichen Hafenmetropole („Napoli“). „Witzig ist der häufige Gebrauch von Pinocchio“, so Lambracht. „Der Name der langnasigen Holzpuppe soll wohl bei Erwachsenen Kindheitserinnerungen wecken und sich beim mitbestimmenden Nachwuchs als Favorit hervortun.“

Bei den Gaumenfreuden Hellas` dominieren die Namen von bedeutenden Sehenswürdigkeiten, Städten und Regionen. „Die typische Taverne Akropolis soll den Traum von Sonne, Strand, Meer, Klassik und Kultur verkörpern – bei einem schmackhaften Moussaka und einem Glas würzigem Retsina-Wein“, so Lambracht. In der ostasiatischen Küche überwiegen chinesische Namen – ganz wie in der geopolitischen Realität. „Das durchschnittliche, meist auf „Quick Food“ ausgerichtete Asia-Restaurant heißt meist Peking“, berichtet Lambracht.

Top 10 der Restaurantnamen in Deutschland

Deutsche Küche
1.    Ratskeller
2.    Linde
3.    Krone
4.    Post
5.    Krug
6.    Brauhaus
7.    Adler
8.    Mühle
9.    Dorfkrug
10.    Weinstube

Italienische Küche
1.    Roma
2.    Napoli
3.    Toscana
4.    Pinocchio
5.    Marco
6.    Mamma
7.    Capri
8.    Franco
9.    Venezia
10.    Piccola

Griechische Küche
1.    Akropolis
2.    Athen
3.    Poseidon
4.    Delphi
5.    Olympia
6.    Mykonos
7.    Rhodos
8.    Hellas
9.    Dionysos
10.    Korfu

Asiatische Küchenrichtungen
1.    Asia
2.    Peking
3.    Thai
4.    Garden
5.    Lotus
6.    Mandarin
7.    Shanghai
8.    Jade
9.    Hongkong
10.    China-Town

The Business Target Group GmbH ist ein Spezialist für Marktforschung, Adressenrecherche und –bereitstellung, Datenbankmanagement, Business Intelligence sowie Telemarketing. Das Unternehmen verfügt über langjährige Erfahrung im Gastgewerbe (Commercial Foodservice) und der Gemeinschaftsverpflegung (Non Commercial/Social Foodservice). Zu den Kunden zählen nahezu alle namhaften Hersteller und Lieferanten aus F&B und Ausrüstung/Ausstattung.

Bömer’s Mosellandhotel: Auf dem Weg zum Service-Olymp

Flair Hotel in Alf an der Mosel erreicht Stufe 2 bei Qualitäts-Zertifizierung – Eines von 81 Hotels in ganz Deutschland – Jährlicher Service-Check

(Alf an der Mosel, 07. Dezember 2010) Servicequalität, die sich sehen lassen kann: Als eines von 81 Hotels in Deutschland wurde nun das privat geführte Bömer’s Mosellandhotel in Alf an der Mosel mit dem offiziellen Servicesiegel der Qualitätsstufe II ausgezeichnet. In Rheinland-Pfalz ist das von der Familie Gleißner geführte Flair Hotel gar nur eines von 22 Hotels, die die hohe Qualitätszertifizierung erreicht haben. Zum Vergleich: In Rheinland-Pfalz gibt es aktuell gerade mal einen Hotelbetrieb, der die (höchste) Qualitätsstufe III erfüllt, in ganz Deutschland sind es derzeit sechs (www.q-deutschland.de).

Bömer’s Mosellandhotel: Eines von nur 22 Hotels in Rheinland-Pfalz mit Service-Qualitätsstufe II

Bömer’s Mosellandhotel: Eines von nur 22 Hotels in Rheinland-Pfalz mit Service-Qualitätsstufe II

„Nach Erreichen der Service-Qualitätsstufe II überprüfen wir nun jährlich alle Maßnahmen und stimmen diese feinfühlig ab“, erläutert Hotelière Sonja Gleißner. Die Überprüfung nach zahlreichen Servicekriterien bestehen längst nicht alle Hotelbetriebe. Nach spätestens drei Jahren wird der Servicecheck wiederholt. „Unseren Gäste können mit dieser Zertifizierung gewiss sein, dass Servicequalität nicht nur ein hohes Ziel ist, sondern bei uns auch erfüllt wird“, so Frau Gleißner. Die Qualitätszertifizierung nach dem System „Q Deutschland“ wird durch den Deutschen Tourismus Verband geführt und ergänzt die Hotelklassifizierung („Hotelsterne“).

Als Mitglied der internationalen Hotelvereinigung Flair Hotels, zu der in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien 111 ausgesuchte Betriebe zählen, ist auch Bömer’s Mosellandhotel ein privat geführtes Wohlfühlhotel mit besonderem Charme. Management und Team setzen stets auf Weiterbildung und zukunftsweisende Ausbildung.

Über Bömer’s Mosellandhotel: Das Drei-Sterne-Superior-Hotel in Alf an der Mosel bietet 35 Zimmer und eine feine Landhausküche. In den gemütlichen Zimmern kommen Kinder bis zwölf Jahren kostenfrei mit ihren Eltern unter. Internetzugang via W-LAN ist ebenfalls kostenfrei. Bekannt ist das privat von der Familie Gleißner geführte Hotel durch die gemütliche, uneinsehbare Terasse und dem privat-lauschigen Hotelgarten. Alf an der Mosel ist leicht über die Autobahnen A61 und A48 oder den ICE-Bahnhof Bullay erreichbar.

HOSPITALITY CAREER 2010 – Gesucht: die Top-Manager von morgen

TOP HOTEL, KÜCHE und CATERING INSIDE küren die besten Nachwuchsführungskräfte in Unternehmen des Gastgewerbes

(Neuwied, 21. Juli 2010) Die neue Wettbewerbsrunde ist eröffnet: Mit dem Preis „Hospitality Career 2010“ küren die Fachmagazine TOP HOTEL, CATERING INSIDE und KÜCHE zum dritten Mal junge Führungskräfte aus Unternehmen des Gastgewerbes, die auf dem Sprung in die erste Führungsriege sind und damit gute Chancen haben, die Top-Manager von morgen zu werden. Die Auszeichnung wird in den drei Kategorien „Hotellerie“, „Catering“ sowie „Gastronomie“ jährlich verliehen.

PDF-Bewerbungsbogen zum Download

Das Gastgewerbe bietet jungen, aufgeschlossenen Menschen national wie international überdurchschnittliche Karrierechancen in attraktiven Aufgabenbereichen. Nicht zuletzt durch die demografische Entwicklung in Deutschland läuft das Gastgewerbe Gefahr, beim Ringen um die besten Talente leer auszugehen, wenn es sich für potenzielle Bewerberinnen und Bewerber nicht attraktiv genug präsentiert. Vor diesem Hintergrund haben die drei Fachzeitschriften TOP HOTEL, KÜCHE und CATERING INSIDE mit Konen & Lorenzen Recruitment Consultants einen Karriere-Award ins Leben gerufen, der folgende Ziele verfolgt:

•    Er unterstreicht die Attraktivität des Arbeitsplatzes Gastgewerbe.
•    Er zeichnet talentierte High Potentials für ihre vorausschauende Karriereplanung sowie
bisherige berufliche Leistung aus.
•    Er fördert sie auf ihrem Weg nach ganz oben durch individuelle Coachings und
Weiterbildungsstipendien.
•    Er stellt die Gewinner/Innen und ihre bisherigen Werdegänge einer breiten Öffentlichkeit vor und schafft damit Best-Practise-Beispiele sowie Vorbilder für den internen/externen Branchennachwuchs.
•    Er würdigt jene zukunftsorientierten Unternehmen der gastgewerblichen Branche, die den Aufstieg der Preisträger/Innen erst ermöglicht und gefördert haben.

Der Wettbewerb richtet sich an Bewerberinnen und Bewerber aus den Bereichen Hotellerie, Gastronomie und Catering. Die Kandidaten benötigen mindestens einen Mentor (z.B. Geschäftsführer oder Personalleiter), der ihre Bewerbung durch ein schriftliches Statement unterstützt. Weitere Grundvoraussetzungen für die Teilnahme sind ein vorbildliches Führungsverständnis/-verhalten und erste berufliche Erfolge auf dem Weg an die Führungsspitze. Die Bewerber dürfen zum Zeitpunkt der Bewerbung maximal 29 Jahre alt sein. Die Bewerbungsunterlagen stehen auf den Webseiten der drei Zeitschriften zum Download bereit: www.tophotel.de, www.cateringinside.de, www.kueche-magazin.de . Einsendeschluss ist der 31. August 2010.

Auswahlverfahren und Jury: Aus jedem der drei Branchensegmente wählen die Chefredaktionen der drei Titel jeweils fünf Bewerber aus, die einer hochkarätig besetzten Fachjury vorgeschlagen werden. Am Tag der feierlichen Preisverleihung (1. Dezember 2010, InterContinental Düsseldorf) müssen sich die 15 Kandidaten einem zirka 20-minütigen Vorstellungsgespräch unterziehen. Nach den Interviews entscheidet die Jury über die drei Sieger.

Die drei Gewinner dürfen sich unter dem Motto „Ichzeit – Wandel im Leben“ auf ein individuelles Regenerations- und Coaching-Wochenende freuen, diesen Preis stiftet der Wuppertaler Gastronomie-Experte und Coach Klaus Häck (Hommequadrat) in Kooperation mit dem Dorint Hotel Freiburg, der Mooswaldklinik Freiburg und Pino Pharmazeutische Präparate GmbH. Der Gewinner in der Kategorie Gastronomie erhält ein Stipendium der Leaders Club Deutschland AG und der FBMA Stiftung für die Hospitality Management School an der WIHOGA Dortmund. Dem Gewinner in der Kategorie Hotellerie wird von der FBMA-Stiftung ein Stipendium ebenfalls für die Hospitality Management School an der WIHOGA Dortmund übergeben.

Der Wettbewerb wird durch Konen & Lorenzen Recruitment Consultants aus Düsseldorf als Partner unterstützt. Sie zählen zu den ersten international tätigen Beratungen für Hotellerie und Gastronomie.

Verlag und Zeitschriften: Die für den Wettbewerb „Hospitality Career“ federführenden Titel erscheinen alle unter dem Dach der LPV-Gruppe in der Freizeit-Verlag Landsberg GmbH und der LPV Lebensmittel Praxis Verlag Neuwied GmbH.

CATERING inside focussiert den deutschen Catering-Markt in der Gesamtheit aller fünf Segmente: Business-, Care-, Event-, Messe- und Verkehrs-Catering und erreicht die Führungs- und Entscheiderebenen in den Unternehmen.

TOP HOTEL ist die meistabonnierte deutsche Hotelfachillustrierte mit der Zielgruppe Hoteldirektoren und Inhaber, Verkaufs- und Restaurantleiter, F&B Manager, Küchenchefs, Barkeeper, Hausdamen, Haustechniker sowie Personalchefs.

KÜCHE richtet sich an den kreativen Küchenmanager in der Individual-, Hotel-, Betriebs- und Sozial-Gastronomie. Das Magazin ist das offizielle Organ des Verbandes der Köche Deutschlands e.V. (VKD) und damit wichtigstes Sprachrohr der Profi-Köche in Deutschland.

Die Lebensmittel Praxis Gruppe (LPV) ist eine der führenden deutschen Fachverlagsgruppen für die Bereiche Handel und Hospitality. Zu den Top 20 Fachmagazinen in Deutschland zählt die Lebensmittel Praxis als Flaggschiff des Verlages. Neben Beteiligungen in Deutschland unterhält die LPV Gruppe Verlage in Polen und Österreich. Die Titelpalette von zehn Fachtiteln im Bereich Handel und Hospitality wird flankiert von verschiedenen Veranstaltungen und Branchen-Awards, von Online-Produkten, Services und Sonderprojekten. Die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck (GvH) ist seit 1990 am LPV Lebensmittel Praxis Verlag beteiligt und hält 100% der Anteile.

Über die Konen & Lorenzen Recruitment Consultants: Die Konen & Lorenzen GmbH & Co. KG ist eine international tätige Personalvermittlung für Hotellerie, Gastronomie, Tourismus und weitere dienstleistungsorientierte Branchen. Die Vermittlungsagentur wurde 1997 von Manuel Konen und Arne Lorenzen gegründet und konzentriert sich seitdem auf die Platzierung von qualifizierten Führungskräften in der internationalen Tophotellerie, Gastronomie und Touristikbranche. Konen & Lorenzen verfügt über ein Team fachkundiger Berater, die sich durch langjährige Branchenerfahrung im In- und Ausland auszeichnen. Die insgesamt fünf Büros der Konen & Lorenzen Recruitment Consultants befinden sich in Dubai, Düsseldorf, Hamburg, Kuala Lumpur und Zürich.

hotelsunited.de: Wichtige Konkte für’s Berufsleben

(Hürth, 16. April 2010) Kontakte knüpft man online: Mit dem Relaunch von hotelsunited.de wächst das Internetnetzwerk für junge Fachkräfte aus Hotellerie und Gastronomie kontinuierlich. Über 6.000 Mitglieder aus Deutschland sind nun regelmäßig eingeloggt und tauschen sich über neue Jobs, Branchen-Know-how und allerlei andere Themen aus.

hotelunited.de: Wichtige Konkte für’s Berufsleben
Die Nutzung ist kostenfrei. Seit dem jüngst vollendeten Relaunch können sich die Nutzer auch mit ihren Facebook-Anmeldedaten einloggen; dies vereinfacht den Zugang. Herausgeber von hotelsunited.de ist die Hürther Eventagentur Upzone, die bundesweit auch die „Hotel Staff Partys“ und im vergangenen Jahr erstmals das Fußballturnier „Hotelcup“ veranstaltete.

LPV Lebensmittel Praxis Verlag und Freizeit-Verlag schließen sich zusammen

Quelle: Pressemitteilung, 25. November 2008

Die enge Kooperation der Titel TOP HOTEL, KÜCHE und CATERING INSIDE wird eine für den Hospitality-Markt attraktive Bündelung von Branchenkompetenz schaffen.

LPV Lebensmittel Praxis Verlag Neuwied GmbH aus der Verlagsgruppe Handelsblatt erwirbt zum 1. Januar 2009 100 Prozent der Anteile an der Freizeit-Verlag Landsberg GmbH. Das Zusammengehen ist die Konsequenz einer seit 2006 vorangetriebenen “Allianz” zur Bündelung der Stärken beider Fachverlage mit Blick auf Hotellerie, klassische Gastronomie sowie GV und Catering.

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Auch künftig wollen beide Verlage gemeinsam ihr bestens etabliertes Geschäft rund um die Medienmarken TOP HOTEL, CATERING INSIDE und KÜCHE (Herausgeber: Verband der Köche Deutschlands e. V.) kontinuierlich weiter entwickeln. Die Veränderung der Gesellschaftsstruktur geht einher mit einem Führungswechsel. Wolfgang Schmitz ( gerade erst mit der Brillat Savarin-Plakette, einer der höchsten Branchenauszeichnungen geehrt) hat vor 25 Jahren den Freizeit-Verlag gegründet und als Inhaber ausgebaut. Er fungiert ab 2009 als Herausgeber und wird seine jahrzehntelange Erfahrung in die strategische Weiterentwicklung des Freizeit-Verlages und der Medien einbringen.

Thomas Karsch, bislang in Stellvertreterfunktion in der Chefredaktion TOP HOTEL und Verlagsleitung des Freizeit-Verlages, wechselt zum Jahresbeginn 2009 in die Geschäftsführung des Unternehmens. Er teilt diese dann mit Eckhard Lenz, der als Geschäftsführer der LPV-Gruppe bereits Anfang 2008 in die Geschäftsführung in Landsberg berufen wurde. Marie-Luise Schmitz scheidet mit Verkauf ihrer Anteile ebenfalls aus der Gesellschaft aus. Für Eckhard Lenz ist die nun abgeschlossene Einbindung des Freizeit Verlages in die LPV-Gruppe nicht nur ein weiterer Wachstumsschritt, sondern ein wichtiger Meilenstein zur weiteren Etablierung der Verlage unter dem Dach der LPV in den Kompetenz-bereichen “Handel”, “Lebensmittel” und “Hospitality”: “Wir betrachten unser Geschäft zunehmend als Kommunikationsdienstleister im Dreiklang unserer Print-, Face to Face- und Online-Angebote. Dazu ist das Medienangebot des Freizeit Verlages eine ideale Ergänzung.”

Informationen zu TOP HOTEL und den Verlagen
Die Freizeit-Verlag-Landsberg GmbH, Herausgeberin der meistabonnierten deutschen Hotelfachzeitschrift TOP HOTEL sowie eines renommierten Fachbuchprogramms, gestaltet seit 25 Jahren erfolgreich das B:B Geschäft für die Hotellerie in Deutschland und darüber hinaus. TOP HOTEL, die Fachillustrierte für das Hotelmanagement, deckt die deutsche Hotellerie ab 20 Betten aufwärts weitestgehend ab. TOP HOTEL erreicht die Top-Entscheider des bundesdeutschen Beherbergungsgewerbes, vom Hotelinhaber und Direktor über die Hausdame und den Haustechniker bis hin zum Food+Beverage-Manager, Restaurantleiter, Barchef und Personalverantwortlichen. Der Titel mit einem durchschnittlichen Heftumfang von 160 Seiten wird von deutschsprachigen Führungskräften in 92 Ländern der Erde gelesen, ist Offizielles Organ von vier namhaften Branchenverbänden und wurde 2004 als erste Hotelfachzeitschrift weltweit mit dem “Five Star Diamond Award” der American Academy Of Hospitality Sciences (New York) ausgezeichnet. Weitere Erfolgsprodukte aus dem Freizeit-Verlag sind die Branchenführer “Ausgewählte Tagungshotels zum Wohlfühlen”, “Ausgewählte Wellnesshotels zum Wohlfühlen”, “Ausgewählte Familienhotels zum Wohlfühlen” sowie “Hotellerie in Zahlen” bzw. “Luxushotelmarkt Deutschland”. Der Verlagsstandort ist und bleibt Landsberg am Lech.

In den Verlagen der “LPV-Gruppe” mit Standorten in Neuwied, Wien, Warschau, Berlin und Landsberg erscheinen über die Gastronomiefachtitel hinaus nicht nur teilweise marktführende Fachmagazine wie die LEBENSMITTEL PRAXIS, REGAL, Convenience Shop, handelsjournal (Herausgeber: HDE Hauptverband des Deutschen Einzelhandels) oder Wiadomosci Handlowe bzw. Wiadomosci Kosmetycze. Die Titelpalette wird flankiert von verschiedenen Sonderprodukten, Services, Veranstaltungen und renommierten Branchen-Events wie “SuperMarkt des Jahres” oder “Caterer des Jahres”. Das erste gemeinsame Format der Titel CATERING INSIDE und KÜCHE mit TOP HOTEL ist der “Hospitality Career Award 2008″, der am 2. Dezember im Cocoon-Club Frankfurt an Nachwuchsführungskräfte aus den Bereichen Gastronomie, Hotellerie und Catering vergeben wird.

Neue deutsche Küche im Trend

Hamburg, 24. Oktober 2007
Leichte und pfiffige Kreationen aus heimischen Lebensmitteln mit Top-Qualität – die sogenannte „neue deutsche Küche“ liegt voll im Trend. Mittlerweile jeder vierte Gastronomiebetrieb in Deutschland bietet Geschmacksüberraschungen aus Rohwaren regionaler Herkunft an. Dies geht aus einer Studie des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert hervor. Deutsche Küche – sowohl traditionell/gut-bürgerlich als auch neu/jung – ist damit die mit Abstand beliebteste Geschmacksrichtung im deutschen Gastgewerbe. Internationale Küchenrichtungen, darunter Italienisch oder Asiatisch, stehen hinter den heimischen Rezepten im Gastronomieangebot weit zurück.
„Deutsche Profi-Küchen bieten heute eine Geschmacksvielfalt aus beliebten Klassikern. Da werden heimische Fleisch- und Fischsorten raffiniert gewürzt und mariniert, regionales Gemüse pfiffig mit Kräutern aus dem Garten angerichtet“, fasst Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert, zusammen. Eine weitere Beobachtung des Gastromarkt-Experten: Neue deutsche Küche begeistere sowohl Männer als auch Frauen und über alle Altersgrenzen hinweg.
Der deutsche Gastromarkt ist stark mittelständisch geprägt. Der Durchschnitt der Restaurants, Gaststätten und Kneipen erwirtschaftet einen Jahresumsatz von bis zu 250.000 Euro (maximal 50 Sitzplätze) und beschäftigt nicht mehr als vier Mitarbeiter. Im Großteil der Betriebe beträgt der Durchschnittsbon zwischen 12 und 17 Euro. Interessant dabei: Der Durchschnittsbon im Hauptteil der italienischen Gastronomie ist mit acht bis zwölf Euro vergleichsweise niedrig, im Großteil der asiatischen Restaurants mit 12 bis 17 Euro vergleichsweise hoch.
Die „Gesamtmarktbefragung Hotellerie-Gastronomie 2007“ kann zum Einzelpreis von €590 zzgl. MwSt. bezogen werden bei: CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH, Tel. (04263) 301300, info@chd-expert.de.

Was ist die „neue deutsche Küche“?
Heinz Horrmann, Deutschlands meistgedruckter Hoteljournalist und Gastrokritiker definiert die Fachbegriffe:
• „Neue deutsche Küche“ steht für neue Einflüsse, Kreativität und baut auf alte Rezepte auf. Vorreiter der „neuen deutschen Küche“ war Gerhard Gartner, ehemaliger Starkoch mit zwei Michelin-Sternen, der Großmutters Regionalküche wieder entdeckte, aber leichter, gesünder, aromastärker und kalorienärmer gestaltete. Vorbild der „neuen deutschen Küche“ ist die Nouvelle Cuisine, die mit deutschen Regionalelementen neu umgesetzt wurde.

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• „Traditionelle deutsche Küche“ steht für zweierlei: Positiv für die Basisküche, wie sie einst Karl Walterspiel und Lorenz Adlon pflegten und daher zu einem Begriff in ganz Europa wurde. Negativ für Mehlpampe und Eisbein oder Schweinebraten mit brauner Soße. Wie aus der „traditionellen deutschen Küche“ die „neue deutsche Küche“ wurde, beschreibt ein feiner Spott auf die gute alte Currywurst, die als „Boudin vom Landschwein an Curry-Tomaten-Coulis“ auf die Tageskarte kam. Aus der Currywurst wurde eine Création, aus der traditionellen Küche die neue deutsche Küche.
• Fusion Food / Crossover ist die Vermengung von verschiedensten Geschmacks- und Küchenrichtungen, oft mit Elementen aus japanischen, chinesischen oder Thai-Küchen, aber auch mit speziellen Grillmarinaden z.B. aus Australien. Prominentes Beispiel für Fusion Food ist der japanische Koch Nobu, der in Südamerika aufwuchs, von dort Einflüsse in die traditionelle japanische Küche importierte und in New York ein Star wurde. Die „Nobus“, trendige Restaurants u.a. in Tokio, New York City, London oder Mailand, stehen als Synonym für Fusion Food par excellence.
Heinz Horrmann ist einer der besten Hotelautoren und Gastrokritiker mit internationaler Reputation. Mit seinen Kolumnen u.a. für „Welt“, „Welt am Sonntag“ und „Berliner Morgenpost“ bewegt er Gourmands und Gourmets. Seine Rezensionen genießen im Top-Management höchste Priorität und üben entsprechenden Einfluss aus. Gerade veröffentlichte der meistverbreitete Hotelautor Deutschlands sein 30. Buch: „In fremden Betten – Hotelgeschichten von Heinz Horrmann, Band III“ (erschienen im Klocke Verlag, 240 Seiten, ISBN 978-3-934170-40-7).

Gutes Essen mehr denn je gefragt
Die Anzahl der neuen TV-Kochshows weist darauf hin: Genuss und gesunde Ernährung sind ein Megatrend. Über die Hälfte der Deutschen legen Wert auf „gutes Essen“ und die Qualität der Lebensmittel. Dies geht aus der aktuellen Apollinaris-Studie „Geschmack 2007“ (Stand: September 2007 / Quelle: Coco Cola GmbH, Berlin) hervor. Der Untersuchung zufolge gehen 61 Prozent der Deutschen mindestens einmal im Monat in ein Restaurant, dabei liegt der Anteil der berufstätigen Männer mit 69 Prozent etwas höher.
Für nahezu Jeden (91%) stehen die Frische der Zutaten sowie eine frische Zubereitung beim Restaurantbesuch an erster Stelle. Und rund 83 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass guter Service und freundliche Bedienung fast genauso wichtig sind, wie das Essen selbst. 68 Prozent schätzen vor allem ein schönes Ambiente. Auf eine gute Beratung bei der Speisen- und Weinauswahl legen etwa 40 Prozent Wert.
Über CHD Expert: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

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