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Internorga Hamburg 2012: Hochwertiges Design trifft auf Funktionalität

(Hamburg, 20. Januar 2012) Ob Geschirr, Glas, Tischwäsche oder Besteck: Individuelle Trends und phantasievolle Tableware für die geschmackvoll gedeckte Tafel in der Profigastronomie und Hotellerie präsentieren führende Table Top Hersteller auf der Internorga. Vom 9. bis 14. März zeigt die Leitmesse für den Außer-Haus-Markt in den Hallen B5 und B7 auf dem Hamburger Messegelände die gesamte Bandbreite an Produkten und Gegenständen, die für ein ansprechendes Tischambiente sorgen und die Lust auf Genuss wecken.

Lifestyle auf der Internorga Hamburg: Alles für Einrichtung & Ausstattung im Gastgewerbe (Foto: Nico Maack/Hamburg Messe)

Lifestyle auf der Internorga Hamburg: Alles für Einrichtung & Ausstattung im Gastgewerbe (Foto: Nico Maack/Hamburg Messe)

Deutschlandweit gibt es kein größeres Angebot: Auf mehr als 16.000 Quadratmetern zeigen internationale und nationale Aussteller den gesamten Überblick über die Trends von morgen. Und die reichen von hochwertigen Designserien bis hin zu funktionalem Geschirr für die Gemeinschaftsverpflegung. Dabei sind die Trends so vielfältig wie die Branche selbst. Auffällig ist: In einer Zeit, in der es den Menschen immer mehr um Qualität geht, ist die Nachfrage nach bleibenden Werten, haltbaren Materialien, guter Verarbeitung und schönes, nachvollziehbares Design groß. So kehren Manufakturprodukte wieder, Handarbeit wird neu wertgeschätzt,

Hochwertiges Design wird dabei auch immer mit Funktionalität gepaart. So müssen Teller und Gläser den Anforderungen des Gastronomiealltags gerecht werden und das heißt Spülmaschinenfest und Mikrowellen geeignet sein, sowie sich durch eine hohe Kratz- und Kantenschlagfestigkeit auszeichnen.

Ein Megatrend in Einrichtung und Tischkultur ist und bleibt das Thema Nachhaltigkeit und Ökologie. Gastronomen achten neben Produkten „Made in Germany“ auch vermehrt auf geprüfte Materialien und ökologische Herstellungsformen.

Bei den Farben dominieren Blautöne. Porzellan mit Dekoren in klassischem Blau ist wieder en Vogue. Auch die Farbe Grau liegt im Trend. Dabei sorgen Stein-, Erd-, und Sandtöne für den ruhigen Gegenpol. Seit mehreren Jahren gleichbleibend ist der Mut zum Luxus. Hier setzten Unternehmen auf Gold und Glitzer. Auch romantische Ornamente und Motive, wie Blümchen auf Textilien, haben sich in der Vergangenheit durchgesetzt.

Studie „Hotelinvest 2012“ zur Internorga: Deutsche Hoteliers bleiben optimistisch – Nachhaltigkeit bei Investitionsentscheidungen immer wichtiger

(Hamburg, 08. Februar 2012) Zuversicht prägt die Stimmung in der deutschen Hotellerie. Das zeigt die Studie „Hotelinvest 2012“, die anlässlich der Internorga Hamburg (9. bis 14. März) das Investitionsverhalten der deutschen Zwei- bis Vier-Sterne-Hotel ntersucht. Optimistisch sind die Hoteliers vor allem, wenn es um die Einschätzung ihrer eigenen wirtschaftlichen Situation geht. So bewerten 88,7 Prozent der Befragten ihre wirtschaftliche Lage im Vergleich zum Vorjahr als gleich oder besser, was einen leichten Anstieg gegenüber den Ergebnissen von 2011 (87,6%) bedeutet. Nur 8,6 Prozent schätzen ihre Situation als eher schlechter oder schlechter im Vergleich zum Vorjahr ein. 2011 lag dieser Wert noch bei zwölf Prozent.

Befragt nach den Aussichten für 2012 rechnet mehr als ein Drittel der Befragten (36,3%) mit einer weiteren Verbesserung der wirtschaftlichen Lage. Über die Hälfte (51,6%) geht von einer Stabilisierung der Situation aus, während 9,8 Prozent eine Verschlechterung ihrer Situation erwarten.

Bei der Investitionsbereitschaft ist nach der außergewöhnlichen Steigerung im Vorjahr im Zusammenhang mit der Mehrwertsteuersenkung wieder eine Normalisierung für 2012 zu erwarten. Der Anteil der Hoteliers, die in diesem Jahr gleich viel oder mehr als 2011 investieren wollen, liegt bei 67,2 Prozent. Das ist ein Minus von 12,7 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr und entspricht annähernd dem Wert von 2010 (68,4%). Knapp ein Drittel (31,3%) planen weniger Investitionen als 2011 oder wollen gar nicht investieren. (Vorjahr: 18,9 %). Auch hier kann eine Annäherung an das Ergebnis von 2010 (29,7%) beobachtet werden.

Am häufigsten investieren wollen die Hoteliers wie im Vorjahr in die Gästezimmer (21,5%) sowie das Gästebad und die Sanitäranlagen (13,2 %). Auf den weiteren Plätzen folgen die Bereiche Haustechnik (11,1%), Unterhaltungs- und Kommunikationstechnik (8,1%), Gastronomie (8,0%) sowie Küche und Küchentechnik (7,7%). Die Investitionsbudgets der deutschen Hoteliers bewegen sich wie in den Vorjahren mehrheitlich im Bereich bis 300.000 Euro (2012: 77,7%, 2011: 84,3%).

Einen hohen Stellenwert in der deutschen Zwei- bis Vier-Sterne Hotellerie genießt das Thema Nachhaltigkeit. Für 83,6 Prozent der Befragten spielt dieser Faktor im Rahmen der Investitionsentscheidungen eine wichtige Rolle. Besonders in der Haustechnik (27,0%) haben Hoteliers in den vergangenen Jahren in umweltschonende Systeme investiert. Schwerpunkte sind hier Heizungs-, Beleuchtungs- und Warmwasseranlagen.

Für die Studie „Hotelinvest 2012“ hat die Unternehmensberatung Treugast Ende vergangenen Jahres 256 Entscheidungsträger von Zwei- bis Vier-Sterne-Hotels in Deutschland befragt.

HOTELIER TV Magazin: Dorint wieder in Hamburg – Preis für Hotelnachwuchs – Internorga-Zukunftspreis – Green Hospitality – Accor Azubi Award – Wellness-Konzepte

Inhalt der Magazinsendung vom 30. Dezember 2011

Dorint zurück in Hamburg: Das neue Businesshotel am Universitätsklinikum Eppendorf kommt gut an.
Dazu im Interview: Olaf Mertens (Geschäftsführer Dorint Hotels & Resorts), Dirk Iserlohe (CEO E&P Holding), Jürgen von Massow (Vice President Operations Dorint), Andreas Rühlicke (Direktor Dorint Hotel Hamburg-Eppendorf)

Deutscher Hotelnachwuchs-Preis: HDV-Vorsitzender Alexander Aisenbrey und AHGZ-Verlagsleiter Joachim Eckert stellen den neuen Award vor

Internorga-Zukunftspreis: Messeleiterin Claudia Johannsen erklärt das Konzept

Accor Azubi Award: Glanzvolle Preisverleihung an die besten Nachwuchs-Kräfte von Deutschlands größtem Hotelkonzern

Green Hospitality: Progros-GF Jochen Oehler zur Nachhaltigkeit in der Hotellerie

Das richtige Wellness-Konzept: Spa-Berater Franz Linser rät zur Fokussierung

Mein erster Tag – dieses Mal: GM Andreas Rühlicke

Wohnlich, nachhaltig und multifunktional: Individuelle Einrichtungskonzepte sind Trumpf im Hoteldesign

(Hamburg, 03. Dezember 2011) Eine neue Wohnlichkeit und multifunktionale Raumstrukturen prägen die Einrichtungskonzepte in der Hotellerie. Das Besondere ist gefragt. Es gilt, das eigene Profil zu betonen und ein individuelles Ambiente zu schaffen, das dem Gast in Erinnerung bleibt. Ob modern oder traditionell, futuristisch oder retro: Einrichtungs- wie Umbauwilligen bietet die Internorga vielfältige Inspiration. Die Leitmesse für den Außer-Haus-Markt zeigt vom 9. bis 14. März 2012 auf dem Hamburger Messegelände in den Hallen B5 und B7 die gesamte Bandbreite der Hoteleinrichtung.
 
Was ist angesagt im Hoteldesign? Alles ist möglich, den Trend schlechthin gibt es nicht. „Wichtig ist, dass ein Ambiente zum Standort passt und die Besonderheiten eines Hauses betont“, sagt Josef Zwilling von Voglauer HotelConcept. Es gilt, regionale Traditionen weiterzuentwickeln oder alte Bausubstanz modern zu interpretieren. Wie dies aussehen kann, zeigt der Hoteleinrichter auf der Internorga mit zwei gegensätzlichen Zimmerkonzepten. Die „Traumfabrik“, ein Entwurf für die Stadt- und Businesshotellerie, verdeutlicht, wie ein altes Industriegebäude neu belebt werden kann. Als Pendant dazu präsentiert Voglauer HotelConcept ein Zimmerdesign für die Ferienhotellerie mit maritimem Ansatz und offenen Raumstrukturen zwischen Wohn- und Badbereich.
 
Die Ära der Standardzimmer, da sind sich Objekteinrichter und Möbeldesigner einig, ist vorbei. „In Zeiten der Hektik und Anonymität suchen viele Menschen Persönlichkeit und Individualität im Hotel“, weiß Peter Bellmann, Inhaber von Bellmann Interior in Hamburg. Seit 25 Jahren richtet das Unternehmen Privathotels ein und sorgt mit Renovierungen für einen hochwertigen und individuellen Look. „Ein Konzept sollte im Gedächtnis bleiben und die Gäste zum Wiederkommen bewegen“, beschreibt der Interior-Spezialist seinen Ansatz. Im dekorativen Ambiente des Internorga-Standes von Bellmann wird auch die italienische Firma Selva ihre neuesten Möbelkollektionen präsentieren.
 
Wohnlichkeit und Atmosphäre spielen im Hoteldesign eine große Rolle. „Die Harmonie von Tradition und Moderne, von Herz und Verstand ist gefragt. Gemütlichkeit ist populär wie lange nicht mehr“, beobachtet Stefanie Kramer vom Möbelhersteller Go In. Gasträume bieten heute vielfältige Sitzangebote. Neben Stuhl-Tisch-Kombinationen in neuem Farbdesign geht der Trend zu Bank-Tisch-Kombinationen. Auf der Internorga wird Go In Banksysteme in vielen Variationen in den Vordergrund rücken. Ein neuer Online-Bankkonfigurator macht die Planungen besonders anschaulich: Er zeigt eine räumliche Ansicht in 3D mit Stückliste und Preis. Auch der holländische Gastronomie-Einrichter P&M Furniture nutzt diese Technik, um Interieur-Entwürfe am Stand ins Bild zu setzen.
 
Die neue Wohnlichkeit wird begleitet von runderen Formen und dunkleren Farben. Im Kommen sind auch Tapeten mit romantischen und ornamentalen Mustern. Holz ist ein wichtiges Material und wird oft in Kontrast mit Naturstein und Glas verwendet. „Bei den Hölzern rücken nach der Wenge-Ära klassische Töne wie Kirsche oder Nussbaum in den Vordergrund. Nachhaltigkeit ist ein großes Thema“, beschreibt Peter Bellmann. Nicht nur bei Hölzern und Textilien sind Umwelt- und Ressourcenschutz wichtige Aspekte. Auch im technischen Bereich setzen immer mehr Hotels auf nachhaltige Lösungen.
 
Ein weiterer Trend bei der Gestaltung von Räumen ist die Multifunktionalität. Die Grenzen zwischen Rezeption, Restaurant, Bar und Lobby schwinden, die Hotelhalle wird immer mehr zum Wohnzimmer für die Reisenden. Auch im Zimmerbereich werden die Strukturen flexibler, die starre Trennung zwischen Bad und Zimmer löst sich auf. „Zimmer wandeln sich zum multifunktionalen Wohnraum, der an die individuellen Bedürfnisse der Gäste angepasst wird“, beobachtet Andreas Schmidt von Baur WohnFaszination. Mit „Modena“ und „Torino“ wird der Einrichter auf der Internorga zwei neue Zimmerkonzepte präsentieren, die diesen Trend beispielhaft illustrieren.
 
Dass eine zeitgemäße Ausstattung ein wichtiger Faktor der Marktpositionierung ist, hat die Hotellerie erkannt. Nach Meldungen des Dehoga haben die Hoteliers die Senkung der Mehrwertsteuer im vergangenen Jahr verstärkt für Investitionen genutzt. Danach wurden 2010 in 5.000 Betrieben mehr als 860 Millionen Euro für Neuanschaffungen, Renovierungen und Modernisierungen ausgegeben und über 6.000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. „Wir gehen davon aus, dass die deutschen Hoteliers auch weiterhin in ihr Produkt investieren werden. Dabei stehen Investitionen in die Inneneinrichtung, in die Bäder und Sanitäranlagen und in technische Einrichtungen – insbesondere unter Umweltaspekten – ganz oben auf der Prioritätenliste“, sagt Stefanie Heckel, Sprecherin des Dehoga-Bundesverbandes und des Hotelverbandes Deutschland (IHA).
 
Über neueste Trends und Möglichkeiten zeitgemäßer Ausstattung können sich Hoteliers und Gastronomen auf der Internorga informieren. Die 86. Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien, öffnet ihre Tore vom 9. bis 14. März 2012 auf dem Hamburger Messegelände. Zu der Leitmesse für den Außer-Haus-Markt werden mehr als 1.200 Aussteller aus 25 Ländern und rund 100.000 Fachbesucher aus dem In- und Ausland erwartet.

Internorga Hamburg – Zukunftspreis 2012: Bewerbungen ab sofort möglich

(Hamburg, 16. September 2011) Zum zweiten Mal wird der Internorga-„Zukunftspreis“ verliehen. Bis 20. Dezember sind Bewerbungen unter www.internorga.com möglich. Der Veranstalter der großen Hotel- und Gastronomie-Fachmessen, Hamburg Messe und Congress (HMC), hofft diesmal auf mehr Beteiligung insbesondere aus dem Gastgewerbe. Bei der ersten Ausschreibung hatten sich nur sehr wenige Hotels und Restaurants beworben.

Mit dem „Zukunftspreis“ werden Produkte, Dienstleistungen, Anwendungen oder Strategien ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise durch einen nachhaltigen Ansatz auszeichnen.

„In einer Zeit, in der nachhaltige Ansätze immer wichtiger werden, bieten wir mit dieser Auszeichnung allen ausstellenden Unternehmen eine exklusive Bühne zur Präsentation ihrer Leistungsstärke. Zudem wollen wir so dieses wichtige Thema stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken und uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung stellen“, sagte Messechef Bernd Aufderheide.

Der Internorga-„Zukunftspreis“ wird in zwei Kategorien verliehen. In der Kategorie „Top Runner Angebot“ geht es um zukunftsweisende Trendsetter im Angebotsbereich. Entscheidend hierbei sind Kriterien wie hohe Innovationskraft und Qualität, Energieeffizienz und Anwendungsrelevanz. In der Kategorie „Top Runner Anwendung“ wird ein Unternehmen ausgezeichnet, das mit einem Best-Practice-Beispiel wegweisend demonstriert, wie unternehmerisches Handeln und nachhaltiges Wirtschaften Hand in Hand gehen können. Stichworte sind beispielsweise Energie- und Materialeffizienz, clevere Recycling-Lösungen, unternehmerische soziale Verantwortung oder hervorragende Nachhaltigkeitsstrategien.

Der Gewinner des ersten „Zukunftspreises“ in der Kategorie „Angebot“ ist das Schweizer Unternehmen Elro-Grossküchen gewesen. Der Preis in der Kategorie „Anwendung“ ging an die Kliniken Heiligenfeld aus Bad Kissingen. Einen „Internorga Zukunftspreis Spezial“ hat der Energieversorger Lichtblick aus Hamburg für seine auf dem Schwarm-Modell beruhenden Mini-Kraftwerke gewonnen.

Über die Vergabe Preises entscheidet eine Fachjury mit hochkarätigen Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft unter Vorsitz von Dr. J. Daniel Dahm. Der international anerkannte Experte für nachhaltige Entwicklung ist unter anderem Beirat der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler sowie Gründungsmitglied und Kurator der Utopia Stiftung, deren Ziel es ist, den gesellschaftlichen Wandel in Richtung Nachhaltigkeit zu beschleunigen. Zur Jury gehört mit Prof. Dr. Rolf Kreibich auch einer der bedeutendsten Zukunftsforscher Deutschlands. Der ehemalige Präsident der Freien Universität Berlin leitet das 1981 von ihm gegründete Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung. Weiteres Jury-Mitglied ist Dr. Carl-Otto Gensch, ein Experte im Bereich der Nachhaltigkeitsbewertung von Technologien und Unternehmensstrategien am renommierten Öko-Institut in Freiburg. Mit Rainer Roehl hat man sich einen weiteren Experten ins Boot geholt. Er ist seit über 20 Jahren im Außer-Haus-Markt und für die Bio-Branche tätig. Als Fachmann für Bio-Zertifizierung von Großküchen und Restaurants treibt er das Thema Nachhaltigkeit im Außer-Haus-Markt voran. Roehl ist Gründer und Geschäftsführer des Beratungsunternehmens a’verdis – nachhaltige Verpflegungslösung. Komplettiert wird die Jury von Bernd Aufderheide.

Das Nominierungsverfahren wird online durchgeführt. Die Ausschreibungsunterlagen und das Bewertungsverfahren können ab sofort von der Internetseite www.internorga.com heruntergeladen werden. Die Frist für Nominierungsvorschläge läuft bis zum 30. Dezember. Zur Einreichung sind alle Unternehmen und Institutionen berechtigt, die der Internorga als Aussteller („Top Runner Angebot“) oder Besucher („Top Runner Anwendung“) verbunden sind. Die Verleihung erfolgt im Rahmen der Internorga-Eröffnungsfeier am 08. März 2012.

Trotz positiver Verläufe von Internorga und ITB bleibt für 2012 ein Dämpfer. Erneut wird es zu einer Terminüberschneidung kommen. Die Gastro-FachmesseInternorga Hamburg soll vom 09. bis 14. März stattfinden, die Tourismusschau ITB Berlin vom 07. bis 11. März. Obendrein gibt es mit der alle zwei Jahre stattfindendenIntergastra in Stuttgart (11. bis 15. Februar 2012) eine weitere wichtige Fachmesse.

HOTELIER TV Exklusiv: Gastro Premium Night auf dem Hamburger Süllberg

(Hamburg, 17. Juni 2011) Die “Gastro Premium Night” auf Karlheinz Hauser’s Süllberg ist sicherlich ein Highlight zur Fachmesse Internorga. Eingeladen sind nur Spitzenköche und Topgastronomen. Präsentiert werden seltene Spezialitäten, serviert werden feinste Speisen und edelste Getränke und das Show- und Partyprogramm kann sich nun wirklich sehen lassen.

Abonnieren Sie HOTELIER TV auf Youtube und verpassen keine Sendung mehr: www.youtube.com/user/hoteliertv

HOTELIER TV ist der erste Branchensender für das internationale Hotelmanagement und Spitzengastronomie. Macher sind der bekannte Fachjournalist Carsten Hennig und aspirer media aus Hamburg. HOTELIER TV bringt spannende Interviews, exklusive Bilder von Topevents, interessante Gespräche und heiße Themen auf den Bildschirm. Mehr: www.hoteliertv.net

Internorga Hamburg 2011: 1. Zukunftspreis geht an Elro Grossküchentechnik und Kliniken Heiligenfeld

(Hamburg, 17. März 2011) Der erstmalig vergebene Internorga-Zukunftspreis geht an das Schweizer Unternehmen Elro Grossküchentechnik (Kategorie Angebot) und die Kliniken Heiligenfeld (Kategorie Anwendung). Ein Spezialpreis geht an den Energieversorger Lichtblick.

Elro erhält den nach “Green Hospitality” ausgerichteten Zukunftspreis für seine Apparatserie “2300″; das sind thermische Koch- und Bratgeräte mit besonderer Energieeffizienz und geringem Wasserbedarf.

Die Kliniken Heiligenfeld werden für besondere Strategien in Sachen Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Das zukunftsweisende Umwelt- und Energiemanagement, die Einbindung regionaler Wertschöpfungspotenziale und ein ökologisches Ernährungskonzept hatte die Jury überzeugt.

Lichtblick wird für seine auf dem Schwarm-Modell basierenden Mini-Kraftwerke geehrt. Dabei werden dezentrale Kraftwerke zur flexiblen Anpassung vernetzt. Lichtblick setzt zudem stark auf den Umbau auf erneuerbare Energieträger und will die dezentrale Energieautonomie stärken. Dies ist angesichts der Atomkatastrophe in Japan im Fokus der Menschen.

Die Internorga Hamburg, eine der größten Fachmessen für den Außer-Haus-Markt in Europa, beginnt morgen und dauert bis 23. März. Wiederum sind soviele Aussteller dabei, dass erstmals eine Leichtbauhalle zusätzlich aufgestellt werden musste.

Erweitert wurde die „Newcomer’s Area“ für Innovationen, die ja seit Jahrzehnten für Interesse rund um die Internorga sorgen. Dort präsentiert u.a. Rofobox den ersten Roboter zum Serviettenfalten.

Zahlreiche Unternehmen hatten sich für den Internorga-Zukunftspreis beworben, wurde mitgeteilt. Die Abstimmungen für die Preisträger seien einstimmig gefallen. Der Zukunftspreis soll nun jährlich an sog. „Toprunner“-Unternehmen vergeben werden. Auch Hotels und Gastronomieunternehmen können sich bewerben.

100% Dometic: 89% der Hoteliers staunen, dass 1 miniBar schon für 1 Bier im Monat gibt

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100% Dometic: 89% der Hoteliers staunen, dass 1 miniBar schon für 1 Bier im Monat gibt

  • 35 % der Hoteliers nehmen für 1 Bier an der Bar 2,90 €
  • 44% der Hoteliers verlangen für 1 Bier aus der miniBar 2,90 €
  • 97% der Hoteliers staunen, dass es 1 miniBar schon für 1 Bier im Monat gibt.

Dometic miniBars schon für 2,90 € im Monat – und 1.200 Flaschen Bier gratis dazu.

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Erleben Sie 100% Dometic auch auf der Internorga: Halle B7 – Stand 418.

Internorga Hamburg/ITB Berlin: Messe-Navigation per iPhone App

(Hamburg/Berlin, 18. Februar 2011) Erstmals Multimedia: Die führende Hotellerie- und Gastronomie-Fachmesse Internorga in Hamburg (18. bis 23. März 2011) kann man nun per iPhone App vorab erkunden. Die kostenlose Anwendung bietet u.a. eine Übersicht aller Aussteller und einen Hallenplan. So kann man sich einen individuellen Messerundgang zusammen stellen. Die Internorga-App für iPhones steht nun zum Download zur Verfügung.

Internorga iPhone App steht zum kostenfreien Download bereit

Internorga iPhone App steht zum kostenfreien Download bereit

Bereits im dritten Jahr bietet die ITB Berlin (09. bis 13. März 2011) ihren Gästen einen Messe-Guide für Handys und Smartphones an. In diesem Jahr gibt es bei den Apps für iPhone und Android erstmals eine Volltextsuche. Die mobile Website www.itb-berlin.mobi geht mit einer neuen, verbesserten Version an den Start. Der bewährte „ITB Mobile Guide“ wird wieder von Giata und Tourias bereit gestellt.

Neben einem Geländeplan sind die Veranstaltungen des ITB Kongresses, eine Eventliste mit den Pressekonferenzen, Präsentationen und Empfängen sowie eine Ausstellersuche enthalten. Nach Messeschluss hilft der „ITB Mobile Guide“ seinem Benutzer, den schnellsten Weg in die Innenstadt zu finden und gibt Tipps für das Berliner Nachtleben: Restaurants und Bars sind ebenso einfach abrufbar wie touristische Informationen zu Sehenswürdigkeiten.

Internorga 2011 – GV-Barometer: Fast die Hälfte der Küchenchefs planen wieder größere Technik-Anschaffungen

(Hamburg, 20. Januar 2011) Die Zeichen stehen weiterhin auf Aufschwung: Einer der wichtigsten Gradmesser für Investitionen im Gastgewerbe, der zur Internorga vorgestellte 10. GV-Barometer, prognostiziert wiederholt zahlreiche Technik-Anschaffungen in den Großküchen. Die 85. Internorga Hamburg (18. bis 23. März) ist mit über 1.100 Ausstellern so ausgebucht, so dass erstmals eine Leichtbauhalle für das Segment Bäckerei/Konditorei aufgebaut werden muss. Erstmals wird auch ein „Zukunftspreis“ verliehen – für Topkonzepte zur Nachhaltigkeit von Ausstattern & Zulieferern und Gastbetrieben. Erneut wird es eine „Newcomer’s Area“ geben: Ein Highlight wird hier die Servietten-Facltmaschine „Rofobox“ sein.

Bio ist nicht im Fokus: GV-Küchenchefs setzen aber auf regionale Produkte (Foto: Alois Müller/Dehoga)

Bio ist nicht im Fokus: GV-Küchenchefs setzen aber auf regionale Produkte (Foto: Alois Müller/Dehoga)

Der GV-Barometer spiegelt den neuen Optimismus wider: 47 Prozent der GV-Küchenchefs (in Betrieben und Anstalten mit mindestens 300 warmen Essen pro Tag) wollen in Kochanlagen, Herde, Kassensysteme, Spülmaschinen und anderes investieren. Allerdings gehen die Planungen zum Kauf von allgemeinen Ausstattungen (Besteck, Geschirr etc.) zurück – nach 16 Prozent im Vorjahr wollen nun lediglich zehn Prozent der Küchenchefs hier Geld ausgeben. Nach erheblichen Neuanschaffungen im vergangenen Jahr ebbt der Investitionsboom ab: 43 Prozent der GV-Betriebe planen zunächst keinerlei Neuanschaffungen. Im Vorjahr waren dies noch 37 Prozent gewesen.

Die Aussagen der 306 befragten Betriebsrestaurants, Kliniken und Heime zu den Investitionsvorhaben sind allerdings mit gewisser Zurückhaltung zu sehen. Erfahrungsgemäß wird ein Gutteil der geplanten Anschaffungen storniert oder verschoben. Im vergangenen Jahr äußerten zwar 63 Prozent der Küchenchefs guten Willen zu Neuanschaffungen. Allerdings wurde dies bei 23 Prozent wieder storniert, zahlreiche Projekte verschoben oder erst einmal gar nicht terminiert.

Mehr Investitionen mit großen Budgets
Gleichzeitig sollen die Einkaufsbudgets steigen. 35 Prozent der investitionsbereiten Betriebsrestaurants planen Anschaffungen für mehr als 50.000 Euro. Im Vorjahr waren dies 25 Prozent. Bei den Heimen sind dies 42 Prozent (Vorjahr: 30%). Von wirtschaftlichem Aufschwung zeugen auch die positiven Aussagen zum Investitionsklima: 58 Prozent der GV-Betriebe bezeichnen dies als „gut“ (Vorjahr: 56%) und lediglich neun Prozent als „nicht so gut“ (Vorjahr: 23%!).

Erstaunlich ist, dass nur 51 Prozent der GV-Küchenchefs Interesse an neuen (Convenience-)Produkten bekunden; Vorjahr: 52 Prozent. Jeder fünfte Chef hat geringes Interesse an Neuheiten von F&B-Zulieferern. Bei den Produkten wird Gesundheitsorientierung und stärkere Berücksichtigung der Nachhaltigkeit ebenso erwartet wie guter Geschmack, Top-Qualität und entsprechende Optik. Bei neuen Produkten sind vor allem neue Speiseideen bei Fisch, Gemüse und Geflügel gefragt. Innovationen bei Suppen und Saucen geraten aus dem Fokus. Grundsätzlich sind die GV-Küchenchefs an eigenen Variationen interessiert – die Chance zu haben, Convenienve-Produkte zu verfeinern. Branchenbeobachter Irrgang bezeichnet dies als „Convenience minus zehn Prozent“.

Regionale Herkunft wichtiger als Bio
Für die meisten GV-Küchenchefs (57%) ist der Einkauf von Rohwaren aus regionaler Herkunft weitaus wichtiger als Bio-Lebensmittel (19%). Bei Fisch achten 44 Prozent der Chefs von Betriebsrestaurants auf den nachhaltigen Fang (MSC-Fisch). Fair gehandelte Produkte (Fairtrade) sind für nur 26 Prozent der Chefs bedeutend, Produkte mit niedriger CO2-Bilanz für nur 14 Prozent.

Bio-Qualitäten werden überwiegend (58% der Betriebsrestaurants) bei Gemüse und Salat eingesetzt. Fleisch (42%) und Fisch (32%) aus Bio-Herkunft steht aufgrund der Preisentwicklung nicht an oberster Stelle. Bio-Einkauf ist noch bei Kartoffeln (42%) und Obst (41%) ein Thema. Interessant: Bei Milch und Milchprodukten setzen nur 31 Prozent der GV-Betriebe auf Bio, bei Teigwaren gar nur 19 Prozent.

Die Erhebungen zum zehnten GV-Barometer fanden im November telefonisch unter Projektleitung von Prof. Wolfgang Irrgang (ehemals Synovate, München) im Auftrag des Internorga-Veranstalters Hamburg Messe und Congress statt. Mit der Vorstellung der Ergebnisse im Januar wird auf die jeweilige Messe eingestimmt – als PR-Instrument ein Paradebeispiel. (car.)

Internorga Hamburg – Kaffee verantwortungsvoll genießen: Qualität und Nachhaltigkeit als Mega-Trends

(Hamburg, 04. Januar 2011) Er ist und bleibt Spitze. Durchschnittlich 150 Liter Kaffee tranken die Bundesbürger pro Person im Jahr 2009. Damit ist Kaffee weiterhin das am meisten konsumierte Getränk in Deutschland und er legt noch zu. So hat sich der Konsum seit dem Jahr 2005 um durchschnittlich sechs Liter pro Kopf gesteigert. Auch im Außer-Haus-Markt ist Kaffee eines der dynamischsten Segmente. Holger Preibisch, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Kaffeeverbandes mit Sitz in Hamburg. „Dabei stehen Espresso basierte Getränke wie Latte Macchiato, Cappuccino und Cafe Latte besonders hoch im Kurs.“ Die Trends rund um die schwarze Bohne und die Neuheiten der Röster und Technikhersteller zeigt die Hamburger Außer-Haus-Fachmesse Internorga (18. bis 23. März).

Internorga Hamburg: Kaffee wieder einmal im Fokus (Foto: Romanus Fuhrmann/Hamburg Messe)

Internorga Hamburg: Kaffee wieder einmal im Fokus (Foto: Romanus Fuhrmann/Hamburg Messe)

Nach den aktuellen Trends befragt, äußern sich führende Unternehmen, die alle auf der Internorga ausstellen, unisono: „Qualität“ und „Nachhaltigkeit“ sind die Mega-Themen. Katja Radünz, Marketing Management, Franke bremer: „Der Gast hat ein hohes Qualitätsbewusstsein für Kaffeespezialitäten entwickelt. Damit wächst auch der Anspruch des Außer-Haus-Marktes an die Rohstoffe und technischen Produkte.“ Guido Civati, Geschäftsführer und Marketing Director Luigi Lavazza Deutschland: „Gastronomen und Konsumenten legen bei der Auswahl ihres Kaffees Wert auf durchgehend hohe Qualität. Außerdem steigt die Nachfrage nach Bio- und nachhaltig produzierten Produkten seit Jahren stetig, da Verbraucher zunehmend auf die Herkunft ihrer Produkte achten.“

Das bestätigt auch Frank Hilgenberg, Marketingleiter J.J.Darboven: „Vielen Verbrauchern ist die Verbindung von Genuss und nachhaltigem Handeln zunehmend wichtiger, denn das Bewusstsein der Konsumenten für einen verantwortungsvollen Umgang mit ihrer Umwelt ist deutlich gewachsen.“ Udo Leunissen, Geschäftsführer Sara Lee Deutschland: „Der Trend zu nachhaltig produziertem Kaffee ist ungebrochen. Die Nachfrage steigt sowohl bei unseren Gastronomie-Kunden als auch bei den Endverbrauchern.“ Für Hendrik Schütze, Leiter Werbung und PR Melitta SystemService, liegt darin eine Chance für Gastronomen: „Angebote von nachhaltigen Produkten werden in der Gastronomie immer mehr zu einem Profilierungspunkt und zum Qualitätsmerkmal. Hier wächst die Gastronomie in eine Vorreiterrolle.“

Wenn es um die Getränkespezialitäten geht, ist Vielfalt von entscheidender Bedeutung. Frank Hilgenberg von J.J.Darboven: „Die Kunden wünschen eine große Auswahl und mehr Abwechslung: Wir beobachten einen Trend hin zu speziellen Röstungen und Kaffee-Kompositionen.“ Katja Radünz von Franke bremer: „Innovative Getränke sind gefragt: Milchschaum mit Flavour, ob heiß oder kalt, Schoko mit Frischmilch oder Irish Coffee.“ Ähnlich äußert sich Guido Civati von Luigi Lavazza: „Angesagt sind Kaffeegetränke mit Milch. Zudem wird Kaffee gern mit Aromen oder Sirupen getrunken. Im Sommer ist die Nachfrage nach kühlen Kreationen wie Shakes und Frappés hoch.“ Hendrik Schütze von Melitta SystemService: „Ein Wachstumstreiber bei den Heißgetränken ist Schoko in verschiedenen Sorten von weiß bis dunkel, pur oder in Verbindung mit Kaffee als besondere Spezialität.“

Im Technik-Bereich steht nach Ansicht von Udo Leunissen von Sara Lee die Funktionalität im Fokus: „Selbsterklärende, leistungsfähige Kaffeevollautomaten mit automatischen Reinigungsprogrammen werden immer beliebter – besonders dann, wenn in kurzer Zeit eine große Menge Kaffee benötigt wird, wie beim Frühstück oder im Tagungsbereich. Kaffeevollautomaten, die automatisch Milchschaum zubereiten, der mit separat aufgeschäumter Milch vergleichbar ist, liegen voll im Trend.“

Auch für Hendrik Schütze von Melitta SystemService spielt die „einfache, intuitive Bedienung“ eine zentrale Rolle: „Vielfalt der Kaffeeprodukte bei geringem Platzbedarf, Schnelligkeit und einfache automatische Reinigung sind weitere immer wichtigere Nachfrage-Kriterien, genauso wie Beratung und Service vor Ort für den reibungslosen, sicheren Betrieb über die gesamte Nutzungsdauer.“ Nach Ansicht von Melanie Nolte, Leitung Marketing Kaffeemaschinen WMF wird von den Technik-Herstellern ein immer höheres Qualitätsniveau verlangt: „Der Kunde setzt verstärkt auf Qualität und Kompetenz und fordert eine Rundum-Betreuung auch beim Service und Kundendienst. Im Bereich der Getränkevielfalt ist die komplette Produktpalette gefragt – immer in Top-Qualität und bei einfacher Bedienbarkeit der Kaffeemaschine.“

Mit welchen neuen Produkten und innovativen Konzepten die Unternehmen auf die Trends reagieren, zeigen sie auf der Internorga. Frank Hilgenberg, Darboven: „Wir stellen unser neues Modulsystem für die Gastronomie vor. Das Servicesystem umfasst individuell zusammenstellbare Heißgetränke-Module die sich auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Gastronomen zuschneiden lassen.“ Katja Radünz, Franke bremer: „Dem Trend folgend zeigen wir auf, wie Getränkevielfalt durch Technik funktioniert.“ Udo Leunissen, Sara Lee: „wir präsentieren die Weiterentwicklung unseres Cafitesse Konzeptes, einen neuen Blend und eine neue Kaffeemaschine als Komplett-Konzept.“ Auch WMF und Melitta SystemService werden auf der Fachmesse neue Produkten und Konzepten vorstellen.

HOTELIER TV im neuen Look

(Hamburg, 25. Dezember 2010) HOTELIER TV im neuen Look: Der erste Branchen-Nachrichtenkanal für das Hotelmanagement präsentiert sich mit neuer Grafik und erweitertem Konzept. Neu ist die Zusammenfassung der Themen zu Beginn der Sendung. Aufgefrischt wurden auch die sog. Trenner zwischen den einzelnen Beiträgen. Und mit dieser Ausgabe startet die Serie “Mein erster Tag” – Hoteldirektoren berichten vom oft schwierigen Start ihrer Karriere.

Abonnieren Sie jetzt HOTELIER TV bei Youtube und verpassen keine Sendung: www.youtube.com/user/hoteliertv.

Ingo C. Peters, Direktor des 113 Jahre alten Fairmont Hotels Vier Jahreszeiten Hamburg, über Rezepte gegen den Fachkräftemangel - im Manager-Interview mit HOTELIER TV

Ingo C. Peters, Direktor des 113 Jahre alten Fairmont Hotels Vier Jahreszeiten Hamburg, über Rezepte gegen den Fachkräftemangel - im Manager-Interview mit HOTELIER TV

Inhalte der Nachrichtensendung vom 25. Dezember 2010:

  • Ingo C. Peters, GM des Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg, über die Komplettrenovierung seines Hauses und Konzepte gegen den Fachkräftemangel
  • Claudia Johannsen, Projektleiterin der Internorga Hamburg, über die Vergabe des ersten Zukunftspreises für das Gastgewerbe
  • Heinz Horrmann’s neue Bücher “In fremden Betten” (Band IV) und “Gourmetspitzen” – kurz präsentiert
  • Holger Herrmann, GM des Radisson Blu Hotels Hamburg Airport, über seinen ersten Tag in der Hotellerie

Hier geht’s direkt zu aktuellen Sendung:
http://www.youtube.com/watch?v=Gbv_hKDufK4

Internorga Hamburg 2011 – 1. Zukunftspreis: Auch für „grüne“ Hotels – Bewerbungsfrist bis 15. Januar verlängert

(Hamburg, 10. Dezember 2010) Erster Branchenpreis für Nachhaltigkeit: Zur Internorga 2011 (18. bis 23. März in Hamburg) verleiht die Hamburg Messe und Congress einen „Zukunftspreis“ an Zulieferer und Gastbetriebe. Nun wurde die Bewerbungsfrist bis 15. Januar verlängert. Dies sagte Claudia Johannsen, Projektleiterin der Internorga, gegenüber “Top hotel“.


„Grüne“ Hotels und Restaurants sowie andere Gastbetriebe mit einer ausgefeilten Nachhaltigkeitsstrategie können auch für den „Internorga-Zukunftspreis“ empfohlen werden. Die Bewerbung erfolgt online und ist knapp gehalten.

Der „Zukunftspreis“ richtet sich an Unternehmen, Institutionen und Persönlichkeiten, die als Aussteller („Top-Runner-Angebot“) oder Fachbesucher („Top-Runner-Anwendung“) den Branchen des Außer-Haus-Marktes verbunden sind, und sich durch herausragende Leistungen für eine nachhaltige Entwicklung verdient machen. „Sie repräsentieren beispielhaft in ihrer Branche die Themen Zukunftsfähigkeit, Innovation, Generationengerechtigkeit und unternehmerische Verantwortung“, heißt es in der Ausschreibung. Die Bekanntgabe der Nominierungen folgt Anfang Februar 2011. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der Internorga statt.

Internorga 2010 – GV Barometer: 63% der Kantinenchefs wollen investieren

(Hamburg, 21. Januar 2010) Das Investitionsklima ist gut: 63 Prozent der Entscheidungsträger in den größeren GV-Betrieben (ab 300 warmen Essen pro Tag) planen in diesem Jahr neue Anschaffungen. 47 Prozent (Vorjahr: 58%) wollen in neue Küchenanlagen, Spülanlagen oder Kassensysteme investieren. 16 Prozent planen Ausgaben für neues Besteck, Geschirr und andere Ausstattungen. Dies ist Ergebnis des „GV Barometer 2010“, der zum neuen Mal in Folge von Synovate im Auftrag der Hamburg Messe anlässlich der Internorga erstellt wurde. 23 Prozent der im vergangenen Jahr geplanten Neuanschaffungen werden storniert; knapp die Hälfte der Projekte sollen in diesem Jahr nachgeholt werden, 15 Prozent erst ab 2011 und bei 30 Prozent steht die Realisierung noch gar nicht fest. Im vergangenen Jahr waren 28 Prozent der Ende 2008 geplanten Neuanschaffungen storniert worden. Der „GV Barometer“ ist neben der Studie „HOTEL UPGRADE 2010“ (von CHD Expert) einer der wichtigsten Gradmesser für das Investitionsklima im Foodservice-Markt.

Investitionsstimmung in GV-Betrieben ist gut: 63 Prozent der Kantinenchefs planen Neuanschaffungen laut „GV Barometer 2010“ (Foto: Cordula Giese/Dehoga)

Investitionsstimmung in GV-Betrieben ist gut: 63 Prozent der Kantinenchefs planen Neuanschaffungen laut „GV Barometer 2010“ (Foto: Cordula Giese/Dehoga)

„Spannende Zeiten“, resümiert Prof. Wolfgang Irrgang, Projektleiter des „GV Barometer“. „So richtigen Pessimismus sollte man sich für schlechtere Zeiten aufheben“, sagte er bei der Vorstellung der Zahlen in Hamburg. „Die Betriebsrestaurants zeigen ganz klar ein prozyklisches Verhalten. Bei vielen ist eine Unsicherheit angesichts der ungewissen Entwicklung des Arbeitsmarktes zu spüren, die sich natürlich auch auf die Investitionsplanungen niederschlägt.“

Hohe Erwartungen an „Green Hospitality“
Erstmals wurden die Küchenchefs nach Bedeutung von Gesundheitsorientierung und Nachhaltigkeit gefragt. Das Ergebnis ist eindeutig: 79 Prozent der GV-Betriebe erwarten hinsichtlich „Health“ eine stärkere Berücksichtigung bei neuen F&B-Produkten, beim Thema  „Öko“ sind dies noch 75 Prozent. Irrgang betonte, dass diese Erwartungshaltung im Kontext der „Corporate Responsibility“ ernst zu nehmen sei. Damit ist klar, dass das Megatrend-Thema „Green Hospitality“ auch in der GV-Branche sehr wichtig geworden ist. Marktbeobachter bemängeln aber die nur schleppende Ausrichtung der Zulieferer auf den anhaltenden „Green“-Trend.

Investitionsbudgets der Betriebsrestaurants sinken weiter
Die Budgets für Neuanschaffungen nehmen weiter ab. 57 Prozent der Ende November 147 befragten Betriebsrestaurants planen größere Anschaffungen, ein Viertel davon mit einem Volumen von mehr als 50.000 Euro. Für 2008 hatten noch 65 Prozent der Kantinen Investitionen vorgesehen, davon 38 Prozent mit einem Volumen von mehr als 50.000 Euro. Auch wächst der Anteil der Betriebe, die nichts ausgeben wollen: 2008 waren es noch 32 Prozent, 2009 noch 35 Prozent und für 2010 ziehen sich immerhin 43 Prozent der Betriebsrestaurants aus dem Investitionsreigen heraus.

Da in der GV-Branche die Planungen eher vage sind, sind die Erwartungen der Betriebsleiter ein wichtiger Indikator. Für dieses Jahr sind 72 Prozent der Chefs davon überzeugt, dass ihre Planungen voll realisiert werden. Im Vorjahr waren dies nur 62 Prozent. Das bedeutet, bei sinkenden Investitionsbudgets nimmt die Bereitschaft zur Umsetzung zu. Ein positives Zeichen.

Betriebsabläufe werden weiter gestrafft – Fachpersonal entlassen
Auch in diesem Jahr werden die sog. Umstrukturierungsmaßnahmen in den Betriebsrestaurants weiter vorangetrieben. Ein Drittel der Küchenchefs wollen Mitarbeiter entlassen. Ebenso viele setzen auf Einsparungen durch Lieferungen von einer eigenen Zentralküche bzw. „Cook & Chill“-Zulieferungen von anderen GV-Betrieben. Der Abbau von professionellen Köchen hält noch in vermindertem Maße an: Sieben Prozent der GV-Küchen will vermehrt mit angelernten (und günstigeren) Arbeitskräften auskommen und setzt auf neue (und zum Teil erheblich verbesserte) Convenience-Produkte der F&B-Zulieferer wie Unilever Professional, Nestlé Professional und Kraft Foods.

Erstmals abgefragt wurde auch die Bedeutung von Sonderaktionen für die Zufriedenheit der Tischgäste. 53 Prozent der Betriebsrestaurants stufen dies als „sehr wichtig“ und 34 Prozent noch als „wichtig“ ein. Die meisten Aktionen beziehen sich entweder auf die Herkunft der Speisen (45%, z.B. „italienische Wochen“) oder auf bestimmte Anlässe (40%, z.B. Fußball-WM 2010). „Aktionen müssen also einen anderen Stellenwert in den Betriebsrestaurants bekommen“, so Irrgang.

Die Internorga findet zum 84. Mal in Hamburg (12. bis 17. März) statt und zeigt sich trotz leicht rückläufiger Fachbesucherzahlen als Garant im Messereigen. Die jährliche Fachschau mit über 1.000 Ausstellern hat sich als eine der bedeutendsten Messen für den Außer-Haus-Markt in Europa (nicht als größte!) etabliert. Neu in diesem Jahr ist eine Fläche für erstmals ausstellende Firmen (insgesamt rund 100). Die „Newcomer’s Area“ soll neue Produkte und innovative Konzepte präsentieren. Zu den Ausstellern gehören Friesland Campina (Milch, Trinkschokolade), projectCOzwei (kompostierbare Verpackungen), Foodoase (Eis für Allergiker), Fresh Connection (Frappé-Getränke) und  Eggcellent (Salomellen- und keimfreie Eier).

Für den „GV Barometer 2010“ wurden Entscheidungsträger in insgesamt 302 GV-Betrieben zwischen dem 1. und 13. November 2009 telefonisch befragt. Das Umsatzvolumen der Gemeinschaftsverpflegung in Deutschland wird auf 15 Milliarden Euro beziffert. Die über 30.000 Betriebsrestaurants servieren pro Wochen rund 30 Millionen Mahlzeiten, die mehr als 16.000 Klinken, Heime und Reha-Einrichtungen geben täglich 1,2 Millionen Essen aus.

Erste Hotelstudie anlässlich der Internorga: Kleine und mittelständische Hotels vorsichtig optimistisch

Mehr als die Hälfte der kleinen und mittelständischen Hotels wollen 2009 mindestens so viel investieren wie im Vorjahr. Das geht aus der Studie „Hotelinvest 2009“ hervor, die erstmals das Investitionsverhalten in der Hotellerie im 1- bis 3-Sterne-Bereich untersucht. Auftraggeber der Erhebung anlässlich der internationalen Fachmesse Internorga 2009 sind die Hamburg Messe und Congress GmbH sowie der Matthaes Verlag aus Stuttgart. Die Leitmesse für den Außer-Haus-Markt öffnet ihre Tore vom 13. bis 18. März auf dem Hamburger Messegelände. In den neuen Hallen B5 und B7 finden Hoteliers die gesamte Bandbreite an Produkten, Konzepten und Dienstleistungen zur Einrichtung und Ausstattung ihrer Häuser.

Die Stimmung in der Branche scheint trotz der allgegenwärtigen Wirtschaftskrise verhalten optimistisch zu sein. Darauf weisen die Ergebnisse der Studie „Hotelinvest 2009“ hin. Die Untersuchung zeigt die aktuelle Situation sowie Entwicklungstendenzen und Trends im Investitionsverhalten der kleinen und mittelständischen Hotellerie in Deutschland auf. Demnach sind die befragten Hoteliers mit dem zurücklegenden Jahr mehrheitlich zufrieden: Rund 70 Prozent stufen ihre wirtschaftliche Lage 2008 als gleich oder besser ein als im Jahr zuvor. Der Ausblick für 2009 fällt vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise zwar verhaltener aus, aber immer noch erwarten mehr als die Hälfte (53,4 Prozent), dass es ihnen am Ende dieses Jahres mindestens so gut geht wie Ende 2008.

Die Mehrzahl der befragten Hoteliers (53,5 Prozent) will in diesem Jahr genauso viel wie 2008 oder mehr in die Ausstattung, Renovierung oder Modernisierung ihrer Häuser investieren. Oberste Priorität genießt dabei die Modernisierung der Gästezimmer (20,8 Prozent), gefolgt von den Sanitäreinrichtungen (15,3 Prozent) und den Außenanlagen (11,3 Prozent). Auf den weiteren Plätzen liegt die Haustechnik (9,1 Prozent), die Unterhaltungs- und Kommunikationstechnik (8,1 Prozent), Umweltsysteme (7,4 Prozent), Housekeeping und Wäsche (6,8 Prozent) sowie Küchentechnik und -ausstattung (6,6 Prozent).

Als wichtigste Anschaffungen für das Gästezimmer werden Mobiliar und Einrichtungsgegenstände (29,5 Prozent) sowie Teilrenovierungen (24 Prozent) genannt. Im Sanitärbereich steht die Teilrenovierung (35,6 Prozent) an der Spitze vor der Badeinrichtung (20,5 Prozent) und der Komplettrenovierung (15,1 Prozent). Im Außenbereich geht es den Hoteliers vor allem um die allgemeine Gestaltung (36,8 Prozent), eine Teilrenovierung (19,3 Prozent) sowie Mobiliar (10,5 Prozent). Bei der Technik legen sie den Fokus in allen Bereichen auf energieeffiziente Geräte und Anlagen, um langfristig den Energieverbrauch und damit auch die Betriebskosten zu senken. Allgemein wird bei zwei Dritteln der Befragten (65,7 Prozent) das Thema „Energieeffizienz“ bei anstehenden Investitionen stärker berücksichtigt.

Fast drei Viertel planen Ausgaben von bis zu 100.000 Euro. Auf ein Budget von bis zu 300.000 Euro können 8,4 Prozent zurückgreifen, während sieben Prozent der Befragten 2009 sogar mehr als 300.000 Euro investieren wollen. Hierbei handelt es sich vor allem um geplante An- und oder Neubauten.

Für die Studie „Hotelinvest 2009“ hat die Unternehmensberatung Treugast Ende vergangenen Jahres 204 Inhaber, Geschäftsführer und Direktoren von Hotels mit ein bis drei Sternen befragt, darunter vor allem Stadthotels und Ferienhotels. Zur Vertiefung und Ergänzung wurden außerdem 21 Interviews mit Zulieferern, Dienstleistern und Ausstattern der Hotelbranche geführt. Die zusätzlich befragten Experten bestätigen die Aussagen der Hoteliers. Sie weisen außerdem darauf hin, dass besonders in der Individualhotellerie hohe Investitionen für die Spezialisierung und Individualisierung der gastorientierten Bereiche wie Zimmer und Bad getätigt würden. Markenhotels hingegen setzten verstärkt auf die einheitliche und standardisierte Gestaltung dieser Räumlichkeiten, um Einkaufssynergien zu generieren.

GV-Barometer 2009: Fast zwei Drittel der GV-Betriebe planen neue Investitionen

Trotz Finanz- und Wirtschaftskrise will die deutliche Mehrheit der GV-Betriebe in diesem Jahr größere Investitionen tätigen. Fast zwei Drittel der Betriebsrestaurants und GV-Großküchen wollen neue Kochanlagen, Spültechnik, Kassensysteme oder Geschirr und Besteck anschaffen. Dies ist Ergebnis der aktuellen Studie GV-Barometer 2009, die von der Hamburg Messe, Veranstalter der Außer-Haus-Leitmesse Internorga (9. bis 13. März 2009), vorgestellt wurde. Die Studie wird seit sieben Jahren durchgeführt und ist stets der erste Gradmesser im Jahr für die Konjunkturlage im Außer-Haus-Markt.

Dehoga/Cordula Giese

Kombidämpfer – Foto: Dehoga/Cordula Giese

Bei den Betriebsrestaurants stehen Anschaffungen von neuem Geschirr und Besteck im Vordergrund; 45 Prozent der 135 befragten Küchen (mehr als 500 warme ausgegebene Essen pro Tag) haben dies angekündigt. 36 Prozent der Kantinen wollen in neue Kochtechnik investieren. 20 Prozent noch in Gastmöbel.

Bei den Großküchen der Kliniken und Heime (es wurden 170 Betriebe befragt) sieht es ähnlich aus: 39 Prozent kündigten an, in allgemeine Ausstattung (Besteck, Geschirr) investieren. Knapp ein Drittel der Großküchen in Kochtechnik und 17 Prozent in Gastmöbel. Aber: 27 Prozent der Care-Verpfleger sind an neuen Speisentransport- und Serviersystemen interessiert. Zum Vergleich: Bei den Firmenkantinen sind dies nur 18 Prozent.

Der Studienanalyse zufolge wird ein Großteil der Investitionsvorhaben auch umgesetzt werden. Über die Hälfte der GV-Entscheidungsträger (53%) bezeichnen das sog. Investitionsklima als gut. Nur 18 Prozent der Befragten sind skeptisch, ob die Budgets für Neuanschaffungen tatsächlich ausgegeben werden können.

Lesen Sie den gesamten Beitrag in der Onlineausgabe der Fach-Illustrierten für das Hotelmanagement “Top hotel”:
http://www.tophotel.de/index.php?gv-barometer-2009-geplante-investitionen-kuechen

Der Erfolg der schwarzen Bohne: Kaffee beliebt wie nie zuvor – Alle Trends auf der Internorga

Kaffee ist unangefochten das Lieblingsgetränk der Deutschen. Vor allem der Konsum außerhalb der eigenen vier Wände steigt seit Jahren kontinuierlich an. Kaffeespezialitäten sind in aller Munde, Coffee-Shops boomen weiterhin und auch in der Gastronomie gewinnt das Heißgetränk als Umsatzbringer immer mehr an Gewicht. Neuheiten und Trends rund um die schwarze Bohne zeigt die Internorga als Leitmesse für den Außer-Haus-Markt vom 13. bis 18. März auf dem Hamburger Messegelände. Dabei werden neue Geschmacksvariationen ebenso vorgestellt wie technische Innovationen und verkaufsfördernde Konzepte für die Gastronomie.

Dt. Kaffeeverband)

Coffee Bar (Foto: Dt. Kaffeeverband)

Nach Angaben des Deutschen Kaffeeverbandes e.V. betrug hierzulande der durchschnittliche Pro-Kopf-Konsum von Kaffee 2007 rund 146 Liter. Kaffee hat damit seine Spitzenposition vor Mineral- und Heilwasser (130,4 Liter, Konsum 2007) sowie Bier (116 Liter, Konsum 2006) verteidigt. Auch für 2008 fällt das Fazit von Hauptgeschäftsführer Holger Preibisch positiv aus: „Das Jahr 2008 ist zufriedenstellend verlaufen und wir können mit einem leichten Wachstum im Konsum rechnen. Für 2009 erwarten wir eine weitere Steigerung.“ Die moderne Kaffeekultur in Deutschland sieht Preibisch maßgeblich von den rund 1.500 Coffee-Shops hierzulande geprägt: „Deren Zahl wird weiter steigen, auch wenn in einigen Top-Lagen eine Sättigung zu erkennen ist. Potenzial für neue Geschäfte bieten deswegen vor allem kleinere und mittlere Städte.“

Kaffeespezialitäten zählen im Außer-Haus-Markt seit Jahren zu den wachstumsstärksten Bereichen. Dabei stellen sich vor allem Gastronomen nach Beobachtung von Preibisch immer besser auf den anhaltenden Kaffee-Trend und die Wünsche der Gäste ein: „In der Gastronomie ist zunehmend die bewusste Entscheidung des Betreibers zwischen Vollautomat und Siebträger festzustellen, also zwischen hohem Komfort und handwerklicher Kunst in der Zubereitung. Außerdem nimmt die Vielfalt auf der Kaffee-Getränkekarte immer stärker zu. Das können sortenreine Kaffees oder auch ein wechselndes Angebot etwa mit dem ,Kaffee des Tages‘ sein.“

Auch Katja Radünz aus dem Marketing Management von Franke bremer, einem der führenden Anbieter vollautomatischer Kaffeemaschinen, äußert sich beim Blick auf die Gastronomie optimistisch und sieht einen weiter anhaltenden Trend: „Das Bewusstsein der Konsumenten für Kaffeespezialitäten wächst und dies wirkt sich auch positiv auf das gastronomische Kaffeegeschäft aus. Dafür bieten wir innovative Lösungen, die wir auf der Internorga in verschiedenen Themen-Stationen präsentieren werden.“ Außerdem wird Franke bremer anlässlich seines 100-jährigen Bestehens 2009 auf der Fachmesse in Hamburg ein altes Kaffeegerät aus den Anfangsjahren des Unternehmens zeigen.

Mit individuellen und maßgeschneiderten Konzepten für die Gastronomie und Hotellerie reagiert Azul Kaffee auf die immer anspruchsvoller werdenden Verbraucher. Heiko Lochner, Vertriebs- und Marketingleiter: „Die Konsumenten erwarten Vielfalt, Abwechslung und Ansprache und dies auf der Basis eines gestiegenen Qualitätsbewusstseins und einer gestiegenen Qualitätserwartung.“ Auf der Internorga wird das Bremer Unternehmen zwei Schwerpunkte setzen: sein 60-jähriges Jubiläum sowie einen umfassenden Relaunch der Produktmarke Azul. Heiko Lochner: „In diesem Zusammenhang werden wir zahlreiche neue Produkte und Ideen vorstellen, darunter auch Artikel um den Kaffee herum, die unsere Kunden dabei unterstützen, ihr Angebot attraktiv zu gestalten und dies zu kommunizieren.”

Stärker in den Vordergrund rückt nach Ansicht von Melanie Nolte, Leitung Marketing Kaffeemaschinen bei WMF das Gesamtpaket: „Sowohl im Kaffeemaschinenbereich als auch bei den Cromargan-, Silber- und Edelstahl-Artikeln für die Profi-Anwendung wollen die Kunden nicht nur ein Produkt kaufen, sondern von einem Gesamtkonzept überzeugt werden. Sie sind offen für neue und kreative Ideen, die ihr Geschäft von anderen unterscheiden, und erwarten Serviceleistungen, die über das Produkt hinausgehen. Darum wird sich der Anbieter durchsetzen, der dem Kunden das beste Gesamtpaket liefern kann.” Das Geislinger Unternehmen bietet mit seiner breiten Produktpalette eine Rundum-Betreuung angefangen bei der Kaffeemaschine bis zum gedeckten Tisch. Auf der Internorga will WMF die Fachbesucher mit einem neuen Standkonzept und Produktneuheiten überraschen.

Die Nachhaltigkeit ist ein weiterer Aspekt, auf den Konsumenten immer stärker achten und der auch auf der Internorga aufgegriffen wird. So berichtet Johanna Prescher aus dem Marketing der Hamburger Kaffee-Rösterei J. J. Darboven: „Nachhaltigkeit ist in der Branche immer mehr ein Thema. Aktuelle Trends wie Fairtrade und Bio werden weiter an Bedeutung gewinnen.“ Tchibo zeigt auf der Internorga unter anderem die Fairtrade-zertifizierten Produkte der Marke Vista, zu der Café Crème, Filterkaffee, Espresso sowie eine Trinkschokolade gehören.

Die Internorga gibt einen Überblick über aktuelle Trends und Entwicklungen im Außer-Haus-Markt. Die 83. Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien, ist täglich vom 13. bis 18. März von 10 bis 18 Uhr auf dem Hamburger Messegelände geöffnet. Eintritt: 26 Euro (Zweitageskarte 36 Euro), Fachschüler: 12,50 Euro. Der Einlass erfolgt nur nach Legitimation als Fachbesucher.