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MICE AG: Insolvenz kam durch ausbleibende Fördermittel – Neue Investoren im Visier

(Berlin, 26. Januar 2012) Grund für die Pleite sind ausbleibende Fördergelder: Marcus Wiesner, Vorstand der insolventen MICE AG, beklagt das überraschende Aussetzen von öffentlichen Hilfszahlungen kurz vor Weihnachten. Dies habe zur Insolvenzanmeldung am 10. Januar, die für die Hotellerie und MICE-Branche überraschend kam, geführt. In einem Audio-Interview mit HOTELIER TV & RADIO berichtet Firmengründer Wiesner von konkreten Verhandlungen mit neuen Investoren.

Hören Sie das Interview:
http://soundcloud.com/hoteliertv/hotelier-tv-radio-exklusiv

Marcus Wiesner: Ausbleibende Fördermittel führten zur Insolvenz der MICE AG

Marcus Wiesner: Ausbleibende Fördermittel führten zur Insolvenz der MICE AG

Die Restrukturierung der 2008 aus der Fusion von UVT, KST und STB entstandenen MICE AG habe bereits vor zwei Jahren begonnen. Kurz vor dem Abschluss ging nun das Geld aus, so Wiesner. Insgesamt wurden von EU und Land Berlin 1,3 Millionen Euro an Förderungen über drei Jahre bewilligt. 2009 und 2010 seien die Zahlungen jeweils kurz vor Weihnachten geflossen. Ende vergangenen Jahres kam kein Geld, dagegen eine Rückforderung. Die Förderkriterien seien neu angelegt worden, berichtet Wiesner. Verhandlungen mit Kreditgebern und Investoren konnten nicht so schnell geführt werden – dann stand die Insolvenzanmeldung an.

Ziel des Insolvenzverfahrens sei es, Kunden und Mitarbeiter an Bord zu behalten. Das Verfahren könne zum 01. März eröffnet werden, schätzt Wiesner. Es gebe konkrete Verhandlungen mit neuen Investoren. Ob Wiesner bei der „neuen MICE AG“ weiterhin Vorstand sein wird, ist offen. „Ich sorge für einen ordentlichen Übergang“, so Wiesner.

HOTELIER TV & RADIO: Exklusiv-Interview mit Marcus Wiesner, Vorstandschef der MICE AG, zur Insolvenz

Marcus WiesnerJanuar 2012 – Marcus Wiesner, Gründer und Vorstandschef der MICE AG, Deutschlands größtem Tagungsdienstleister, steht im Exklusiv-Interview mit HOTELIER TV & RADIO Rede und Antwort: Wie kam es zur Insolvenzanmeldung der MICE AG, die Mitte Januar die Branche überraschte – und wie kann es weitergehen?

Hören Sie das Interview:
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MICE AG – Antrag auf Insolvenz: Pleite wegen Überschuldung

(Berlin, 12. Januar 2012) Zuviele Investitionen, zu hohe ausstehende Forderungen, wachsende Kosten: Aus Überschuldung hat die Berliner MICE AG Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellen müssen. Zum vorläufige Insolvenzverwalter wurde der Berliner Rechtsanwalt Dr. Philipp Hackländer von White & Case benannt. Der Geschöftsbetrieb vorerst weiter geführt, eine Sanierung angepackt.

Die Investitionen für individuelle Vermarktungskonzepte, die Entwicklung neuer Technologielösungen, das neue Messekonzept sowie Kosten für die interne Restrukturierung zwangen die MICE AG zur Einreichung des Insolvenzantrages. Der Vorstand um Markus Wiesner arbeitete in den letzten Monaten intensiv daran, eine finanzielle Restrukturierung zu erreichen und führte Gespräche mit Investoren, den finanzierenden Banken und den Bürgen.

„Die neuen Produkte der MICE AG werden den gesamten MICE-Markt nachhaltig und positiv verändern. Dafür sind wir 2011 mit unseren Entwicklungen in Vorleistung gegangen. Gegenwärtig läuft uns die Zeit davon, diese Innovationen entsprechend am Markt zu positionieren und gewinnbringend zu vermarkten. Diese sind individuell auf jeden Kunden zugeschnitten und dadurch beratungsintensiver“, so Vorstandschef Wiesner. Die wachsenden Kosten und die ausstehenden Forderungen der Dienstleister ließen dem Unternehmen jedoch keine Wahl.

Insolvenzverwalter Hackländer wurde in einer Pressemitteilung optimistisch zitiert: „Die MICE AG wird ihre Geschäftstätigkeit fortführen. Auf diese Weise soll die Sanierung und langfristige Fortführung des Geschäftsbetriebes ermöglicht werden. Die hierzu erforderlichen Absprachen mit der Geschäftsleitung und den Mitarbeitern habe ich bereits getroffen.“

„Wir führen bereits Verhandlungen mit potenziellen Investoren. Dieser Prozess ist soweit fortgeschritten, dass wir davon ausgehen, bis zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu einer sehr guten Lösung für alle Beteiligten zu kommen. Die MICE AG stünde dann auf einer soliden finanziellen Basis“, so Wiesner.

Die MICE AG fusionierte 2008 aus den Unternehmen UVT, KSM, STB und T4E zum – nach eigenen Angaben – größten Full-Service-Anbieter für die Beschaffung und Vermarktung von MICE – Meeting, Incentive-, Congress- und Eventlösungen. Pro Jahr platziert die MICE AG mit innovativen Konzepten mehr als 10.000 Veranstaltungen in über 3.000 Hotels, Eventlocations und Kongresshallen. Mit dem „MICE Marketplace“ wurde seit 1998 bis zu fünf Mal im Jahr eine eigene Messe veranstaltet.

Aqualux Hotel Bad Salzschlirf: Insolvenz für Wellnesshotel und Fachklinik

(Bad Salzschlirf, 22. Dezember 2011) Böse Überraschung kurz vor Weihnachten: Das Aqualux Hotel Bad Salzschlirf und die angeschlossene Fachklinik Tomesa sind zahlungsunfähig. Als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde der Kassler Anwalt Andreas Schafft (Westhell & Partner) eingesetzt. Dies berichtet die „Fuldaer Zeitung“.

Der Betrieb soll weiter geführt werden. Das Aqualux Hotel und die Spezialklinik mit Salzen aus dem Toten Meer litten offenbar zunehmend an Kosteneinsparungen bei Kuren. „Ursächlich für die Insolvenz sind die Gesundheitsreformen und die Tatsache, dass keine Einigung mit den Hausbanken bezüglich einer notwendigen Saison-Überbrückungsfinanzierung erreicht wurde“, heisst es in einer Pressemitteilung. Weiter heisst es: „Zur Insolvenz der Klinik führte eine ganze Reihe von Ursachen, beispielsweise hohe Auflagen zur Erfüllung zusätzlicher Brandschutzmaßnahmen, steigende Heizkosten die nicht weitergegeben werden konnten, niedrige Belegung in den Wintermonaten und fehlende Investitionsreserven für Gebäudesanierungen.“

Im Juni vergangenen Jahres kämpfte Inhaber Karl H. Schneider mit dem Medienrummel um eine durch Noroviren ausgelöste Epidemien unter seinen Hotelgästen; wir berichteten. Laut Zeitungsbericht litten die Buchungszahlen noch lange darunter.

Grandhotel Römerbad Badenweiler: Insolvenzverfahren nach nur acht Monaten beendet

(Badenweiler, 18. November 2011) Rekordverfahren: Nachdem das Amtsgericht Freiburg/Breisgau zum 01. März 2011 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Römerbad Badenweiler Betriebs GmbH eröffnet hatte, erklärte es die Insolvenz mit Beschluß vom 11. November 2011 für beendet. Die Neupositionierung des historischen Grandhotels Römerbad Badenweiler soll unverändert mit voller Kraft fortgesetzt werden.

Grandhotel Roemerbad: Insolvenzverfahren nach nur acht Monaten in Eigenregie wieder beendet

Grandhotel Roemerbad: Insolvenzverfahren nach nur acht Monaten in Eigenregie wieder beendet

Das Team um Geschäftsführer Vladimir Saal konnte in den vergangenen Monaten einige Höhepunkte überstehen: Zuletzt trafen sich im Rahmen der neu ins Leben gerufenen „Römerbaddialoge“ Bundesminister a.D. Norbert Blüm und der Schriftsteller und Philosoph Rüdiger Safranski im Grandhotel und boten den Besuchern einen fesselnden Abend. Auch die neu eingeführten „Römerbadkonzerte“ Anfang November konnten das Interesse des kulturinteressierten Publikums der Region wecken.

Die Zukunft verspricht attraktive kulturelle Höhepunkte. Die günstige Lage unweit der Schweizer Grenze im Dreiländereck gibt zusätzlichen Schub für das Motto „Grandhotel Römerbad als Tagungshotel“. Dazu Sandra Kunert, verantwortliche Direktorin für die Geschäftsentwicklung: „Wir waren überzeugt, dass sich Firmenveranstaltungen gut in die historischen Räume des Hauses integrieren lassen und konnten mit unserem Konzept eine hochwertige Nische für Meetings und Events gehobener Ansprüche zwischen Basel und Freiburg besetzten.“

Die rasche rechtliche Erledigung wurde durch die „Eigenverwaltung“ möglich, in der die neue Geschäftsführung weiterhin alle Entscheidungen treffen konnte. Zusätzlich war der erfahrene Sanierer Peter Jürges in die Geschäftsführung berufen worden. Er kümmerte sich ausschließlich um den insolvenzrechtlichen Teil und führte die Gesellschaft mittels eines Insolvenzplans aus der Krisensituation heraus. Der Freiburger Rechtsanwalt Dr. Uwe Rottler hat die beiden Geschäftsführer Saal und Jürges in der neunmonatigen Phase als Sachwalter begleitet. Weitreichende Kapitalzusagen aus dem Gesellschafterkreis ermöglichten einen kontinuierlichen Hotelbetrieb.

In den vergangenen Monaten hat sich die Hotelleitung intensiv um die Kunden bemüht, insbesondere um solche, die die Höhen und Tiefen des Hotels seit vielen Jahren miterlebt haben. Hoteldirektor Vladimir Saal: “Unsere treuen Stammgäste unterstützen uns auf dem eingeschlagenen Kurs. Sie freuen sich, dass sie auch in Zukunft ihre Urlaube in Badenweiler verbringen können, und dafür danken wir ihnen. Das Grandhotel Römerbad und Badenweiler sind für viele Gäste ein zweites Zuhause geworden”. Aus der Region und aus dem Gemeindeumfeld erhält das Haus starke Unterstützung, erläutert Saal. Er hat jedoch auch Kooperationen zu Partnerhäusern geknüpft, unter anderem am Genfer See, in St. Moritz und im Tessin, um Durchreisende zu den diesen Zielen für ein bis zwei Nächte zu gewinnen. Das Grandhotel Römerbad erfreut sich selbstverständlich auch großer Nachfrage unter den Liebhabern historischer Häuser, zumal es im Sommer 2011 mit der Aufnahme in die Kooperation der „Historic Hotels of Europe“ geadelt wurde.

Im Laufe der nächsten Monate sollen in Zusammenarbeit mit dem Landesdenkmalamt verschiedene denkmalrelevante Maßnahmen in Angriff genommen werden. Die Beantragungen dafür laufen. Saal: „Wir sind guter Hoffnung auf Zuteilung und tun dafür auch alles in unserer Macht stehende“. Den Hotelbetrieb wird dies nicht tangieren. Das Grandhotel Römerbad ist aus der Perspektive des Denkmalschutzes eines der wichtigsten Objekte in Baden-Württemberg. Der Erhalt des Denkmals hat insofern eine hohe Priorität und dürfte in den kommenden Jahren konsequent verfolgt werden.

Starcookers – Frage zur Pleite: 3 Firmen liquidiert – Insolvenzantrag mangels Masse abgelehnt – Betreiberfrage unklar

(München, 02. August 2010) Das Geschäftsmodell hatte offenbar nicht gefruchtet: Die Starcookers Deutschland GmbH (damaliger GF: Dirk Pfannkuch), München, hatte am 12. März 2010 Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt (Az. 1513 IN 4386/09). Jedoch: Das Amtsgericht München hatte den Antrag Mitte Mai zurück gewiesen, “da keine die Kosten des Verfahrens deckende Masse vorhanden und ein zur Kostendeckung ausreichender Geldbetrag nicht
vorgeschossen worden” sei. Das Insolvenzverfahren wurde beendet und die Gesellschaft aufgelöst.

Auf starcookers.de ist als Betreiber eine “starcookers International GmbH” mit Sitz im Schweizer Steuerparadies Zug genannt; jedoch soll auch diese Firma laut Handelsregister in Auflösung sein. Die “starcookers Event GmbH & Co. KG” (Sitz: München) war bereits im Februar nach Liquidation erloschen.

Offenbar ist als einzige betriebsfähige Gesellschaft die “starcookers Schweiz GmbH” (Sitz: Zug/CH) aktiv. Geschäftsführer sind Michael Schamberger und Dirk Pfannkuch.

Laut einem Sprecher sollen die Portale – damit sind offenbar starcookers.de, starcookers.at und starcookers.ch gemeint – “im privaten Besitz der Geschäftsleitung”.

Eine entsprechende Presseanfrage wurden von einem Sprecher abgetan: “Die Geschäftsleitung ist nicht bereit Stellung zu nehmen”, heißt es. Diese Auskunft stammt von einem Mitarbeiter der Berliner Media Innovation GmbH, die nach eigener Auskunft als Dienstleister für Online Reputation Management für Starcookers tätig sein soll. Einen entsprechenden Nachrichteneintrag über die Ende März erfolgte Insolvenzanmeldung der Starcookers Deutschland GmbH im Forum “Hotelier” bei xing.com begegnete man mit Vehemenz. Es solle sich um eine nicht belegte Tatsachenbehauptung gehandelt haben, ließ sich ein Xing-Sprecher vernehmen. Daher bat man den Moderator des Forum – der auch Verfasser dieses Beitrag ist – um vorläufige Löschung des Eintrages.

Fakt aber ist: Die Insolvenzanmeldung erfolgte.

Eine Presseanfrage an Starcookers-Betreiber Dirk Pfannkuch direkt wurde noch nicht beantwortet.

Starcookers.de ist ein Marketingportal für namhafte Köche. Genannt werden u.a. Matthias Buchholz, Harald Wohlfahrt, Karlheinz Hauser, Kolja Kleeberg, Thomas Martin oder Mirko Reeh. (Carsten Hennig)

Presseschau vom 31. März 2010: Hotelberater spricht von drohender Insolvenzwelle

(Landsberg/Lech, 31. März 2010) Schwarzmalerei: Die bekannte Münchner Unternehmensberatung Treugast warnt vor einer „Insolvenzwelle“ in der deutschen Hotellerie. „Mobilitätsmanager und Geschäftsreisende sowie Tagungsplaner müssen gut überlegen, mit welchen Hotels sie in Zukunft zusammenarbeiten wollen“, zitiert das Fachblatt „Der Mobilitätsmanager“. Nun stellt sich die Frage: Ist dies eine gerechtfertigte Warnung oder soll hier eine Branche kaputt geredet werden?

+++ THEMA DES TAGES +++

DMM Der Mobilitätsmanager: Insolvenzwelle rollt auf Hotellerie zu
Laut Treugast Solutions Group steht vielen Hotels in Deutschland das Schlimmste noch bevor. Der Gang in die Insolvenz wird für zahlreiche Betriebe unvermeidbar.
http://dmm.travel/news/artikel/lesen/2010/03/insolvenzwelle-rollt-auf-hotellerie-zu-27874/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+DMMtravel+%28DMM+-+Der+Mobilit%C3%A4tsmanager%29&utm_content=Google+Reader&utm_source=vor9&utm_campaign=c5a49336ae-reise_vor9_de_vom_31_03_2010&utm_medium=email

Taschen leer? Treugast warnt vor einer Insolvenzwelle in der Hotellerie.

Taschen leer? Treugast warnt vor einer Insolvenzwelle in der Hotellerie.

+++ WIRTSCHAFT +++

Frankfurter Rundschau: Ferienanlage – Investoren für Hotels in Beberbeck
Finden sich doch noch Finanzierer für das geplante Ferienresort im nordhessischen Beberbeck? Eine Gruppe von Investoren aus Spanien, der Schweiz und den Niederlanden wolle in das umstrittene Tourismusprojekt einsteigen, berichtete die Hessische Allgemeine in Kassel. Ein Sprecher der Gruppe habe das bestätigt. Namen wurden nicht genannt.
http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/2486820_Ferienanlage-Investoren-fuer-Hotels-in-Beberbeck.html

Märkische Allgemeine: Wirte und Hoteliers haben teilweise große Mühe bei der Besetzung
Für das Gastgewerbe in der Region ist es derzeit nicht einfach, professionelles Personal zu finden. Erschwerend kommt hinzu, dass sich viele Hoteliers und Gastronomen in den kommenden zehn bis zwanzig Jahren Gedanken um die Betriebsnachfolge machen müssen. „Wir werden diese Problematik verschärft angehen müssen“, sagt der Vorsitzende des Zehdenicker Fremdenverkehrsvereins, Gerhard Wöge. „Ich ziehe meinen Hut vor denen, die sich dieser Herausforderung stellen und in der Gastronomie arbeiten.“
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11764989/61129/Wirte-und-Hoteliers-haben-teilweise-grosse-Muehe-bei.html

Norddeutsche Neueste Nachrichten: Millionenschwere Jugendherberge missfällt Hoteliers
Mit einer kräftigen Finanzspritze fördern Land und Bund den Teil-Umbau des “Koloss’ von Rügen” zu einer Jugendherberge. Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD) übergab gestern die Bewilligungsbescheide. Das Land gibt 3,2 Millionen Euro, 4,9 Millionen Euro fließen aus dem Konjunkturpaket. Auch die EU gibt Millionen. Der Hotel- und Gaststättenverband kritisierte das große öffentliche Engagement. Jugendherbergen würden zur Nobelunterkunft und einer Gefahr für die Hotellerie.
http://www.nnn.de/nachrichten/mecklenburg-u-vorpommern/artikeldetail/article/111/millionenschwere-jugendherberge-missfaellt-hoteliers.html

Passauer Neue Presse: Millionen für den Wohlfühl-Faktor
H ell strahlt der neue Glasanbau des Spitzberg Hotels in Passau am Abend. Mit luxuriöser Einrichtung, modernen Lampen und glänzendem Boden lädt die Rezeption ihre Gäste ein. Draußen, im Halbdunkel, ist noch ein Baugerüst zu erkennen. Die Fassade ist nicht rechtzeitig zur Eröffnung fertig geworden. Von November bis März wurden 1,2 Millionen Euro in den Umbau des Hotels gesteckt: „Ursprünglich waren nur 800 000 Euro geplant“, sagt Besitzer Johann Krumesz.
http://www.pnp.de/nachrichten/artikel.php?cid=%2029-27426726&Ressort=onli&Ausgabe=a&BNR=0

Deister- und Weserzeitung: Angeblicher Kanadier betrügt Hotelier
Ärgerlich verlief eine Übernachtungsbuchung in einem Pyrmonter Hotel. Der unehrliche Gast blieb nicht nur den Übernachtungspreis schuldig, sondern nahm auch noch den Zimmerschlüssel samt Anhänger mit.
http://www.dewezet.de/portal/lokales/aktuell-vor-ort/bad-pyrmont_Angeblicher-Kanadier-betruegt-Hotelier-_arid,228195.html#

tv.berlin: Adlon immer noch Deutschlands bestes Hotel
Bei einer Umfrage der Homepage lastminute.de landete das Hotel Adlon unter den Top 5 der Traumhotels der Deutschen.
http://www.tvb.de/newsmeldung/datum/2010/03/29/adlon-immer-noch-deutschlands-bestes-hotel.html

infranken.de: Investor Schmidt lässt Hotelprojekt ruhen
Das umstrittene Hotelprojekt auf dem Mahrs-Keller wird vorerst nicht weiter verfolgt. Dies geht aus einem Schreiben hervor, das der neue Eigentümer des Bierkellers an den OB und die Stadtratsfraktionen richtete. Das weitere Schicksal des Traditionsbiergartens ist damit ungewiss, eine Bewirtschaftung über das Jahr hinaus unwahrscheinlich.
http://www.infranken.de/nc/nachrichten/lokales/artikelansicht/article/investor-schmidt-laesst-hotelprojekt-ruhen-51584.html

Hersfelder Zeitung: Boehmer will Hotel bauen
Direkt am Bad Hersfelder Marktplatz soll nach den Vorstellungen von Bürgermeister Hartmut H. Boehmer ein Hotel garni mit 50 bis 70 Zimmern entstehen.
http://www.hersfelder-zeitung.de/nachrichten/kreis-hersfeld-rotenburg/bad-hersfeld/boehmer-will-hotel-bauen-696680.html

Die Welt: Wie Nestlé mit Kaffee-Kapseln viel Geld verdient
Das Nespresso-Prinzip ist die Lizenz zum Gelddrucken. Der in Kapseln verpackte Kaffee kostet im billigsten Fall 25 Euro das Pfund – das Achtfache von handelsüblichem Filterkaffee. Und bei der Nestlé-Tochter ist kein Ende des zweistelligen Umsatzwachstums in Sicht. Umweltschützer sind verärgert.
http://www.welt.de/wirtschaft/article6976551/Wie-Nestle-mit-Kaffee-Kapseln-viel-Geld-verdient.html

Die Weltwoche: Luxus-Hotel im Zwielicht
Die Affäre Carl Hirschmann weitet sich zur Affäre «Dolder Grand» aus. Wilde Partys und illustre Gäste werden zu einem Reputationsrisiko.
http://www.weltwoche.ch/weiche/artikel-fuer-abonnenten.html?hidID=537938

+++ TOURISTIK +++

Travel One – TUI: Jeder Zweite hat noch nicht gebucht
Urlaub noch nicht gebucht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Potenzialanalyse der Marktforscher von TUI und GfK Travelscope.
http://www.travel-one.net/search/85/article/23/tui-jeder-zweite-hat-noch-nicht-gebucht.html?utm_source=vor9&utm_campaign=c5a49336ae-reise_vor9_de_vom_31_03_2010&utm_medium=email

Internet World: Executive Director für hotelreservierung.de
Ullrich Kastner ist neuer Executive Director für hotelreservierung.de und für hotelreservation.com. In der neu geschaffenen Position soll der 34-Jährige die beiden Hotelportale der Unister Gruppe national und international weiter ausbauen.
http://www.internetworld.de/Nachrichten/Personalien/Neue-Position-bei-der-Unister-Gruppe-Executive-Director-fuer-hotelreservierung.de-26271.html?utm_source=vor9&utm_campaign=c5a49336ae-reise_vor9_de_vom_31_03_2010&utm_medium=email
+++ GOURMET +++

Hamburger Abendblatt: Sterneköche an Bord der „Mein Schiff”
Viele Sterne funkeln an Bord der „Mein Schiff” vom 31. Juli bis 8. August 2010: Auf der Reise Südnorwegen verwandelt sich das Schiff von TUI Cruises in ein schwimmendes Gourmet-Restaurant.
http://www.abendblatt.de/reise/kreuzfahrten/mein-schiff/article1440437/Sternekoeche-an-Bord-der-Mein-Schiff.html

Fleischerei.de: Kessel mit Glycerinbad
Wer häufiger Suppen und Eintöpfe in größeren Mengen zubereitet, zum Beispiel für den Außer-Haus-Verzehr oder den Partyservice, wird einen doppelwandigen Kessel mit Glycerin oder Ölbad sehr schnell zu schätzen wissen.
http://www.fleischerei.de/data/beitrag/News-Kessel-mit-Glycerinbad_4715369.html

ORF: Joachim Gradwohl wechselt ins Shangri LaJoachim Gradwohl wechselt ins Shangri La
Mit Ende April verabschiedet sich der langjährige Küchenchef Joachim Gradwohl aus dem Restaurant Meinl am Graben. Nach Informationen des Magazins “Falstaff” wird Gradwohl künftig im Shangri-La-Hotel aufkochen.
http://wien.orf.at/stories/432686/
+++ LESENSWERT +++

Gabriele Halper & Elisabeth Ruckser: Fleischeslust
Feine Fleischküche und Warenkunde
Fleisch – alles andere ist nur Beilage! Gutes Fleisch kommt von artgerecht gehaltenen Tieren, wurde frisch und von ausgebildeten Schlachtern verarbeitet – und kommt nicht vom Discounter, sondern vom alteingesessenen Metzger um die Ecke. Vom klassischen Wiener Schnitzel über gratinierte Fledermaus bis zu Variationen von Kalbsleber – hier wird in der Fleischeslust geschwelgt. Dieses Buch zeigt anhand detaillierter Übersichtsfotos, welche Teilstücke von welchem Fleisch (Rind, Kalb, Schwein, Geflügel, Lamm und Wild) für welche Zubereitungsart geeignet ist – sei es braten, kurzbraten, niedergaren, kochen, backen. Darauf folgen die besten Rezepte – mal klassisch, mal raffiniert, mal neu interpretiert. Eine umfassende Warenkunde erläutert Qualitätsmerkmale und gibt wertvolle Tipps zu Einkauf, Lagerung, Verarbeitung, Würzen und Anrichten.
Collection Rolf Heyne, 296 Seiten, 19 x 25 cm, laminierter Pappband, durchgehend vierfarbig, mit ca. 120 Abbildungen, ISBN-13: 978-389910457-8
Erscheint am 26. April 2010
29,90 Euro
http://www.collection-rolf-heyne.de/verlagsprogramm/aktuell/titel457.html

+++ VERMISCHTES +++

Die Welt: Sextoys im Hotel – Wenn die Minibar vibriert
Gebügelte Zeitung, gekühlter Champagner. Gute Hotels wollen ihren Gästen alle Wünsche erfüllen. Wirklich alle? Warum gibt es dann keine Sextoys im Zimmer, fragte sich eine Geschäftsfrau. Und sorgt nun selber für Abhilfe. Nein, es ist nicht Beate Uhse, die auf die Idee kam, Hotels mit Sexspielzeug zu beliefern.
http://www.welt.de/reise/article6985373/Sextoys-im-Hotel-Wenn-die-Minibar-vibriert.html

ddp: Maskierte Räuber überfallen Hotel
Zwei maskierte Räuber haben in der vergangenen Nacht zu ein Hotel in Barleben (Bördekreis) überfallen und mehrere Hundert Euro erbeutet. Die beiden Männer hatten den Empfangsbereich des Hotels betreten und unter Vorhalten eines pistolenähnlichen Gegenstandes Bargeld gefordert, wie die Polizei mitteilte.
http://www.e110.de/index.cfm?event=page.detail&cid=2&fkcid=1&id=49288

Die Welt: Junk Food kann so süchtig machen wie Drogen
Dass zu viel Currywurst, Pommes, Mayo und Co ungesund sind und dick machen, weiß jedes Kind. Doch was US-amerikanische Hirnforscher jetzt im Tierversuch herausgefunden haben, klingt erstaunlich: Wer sich hemmungslos mit Junk Food vollstopft, kann genauso abhängig werden wie ein Drogen-Junkie.
http://www.welt.de/wissenschaft/hirnforschung/article6971034/Junk-Food-kann-so-suechtig-machen-wie-Drogen.html

Horizont: Revolution 2.0 – Zukunftsforscher Peter Kruse über den Boom von sozialen Netzwerken
Die Grundmuster hinter der Komplexität modernen Lebens und sozialer Netzwerk zu verstehen und Trends in gesellschaftlicher Dynamik frühzeitig zu erkennen, das ist die große Leidenschaft von Professor Peter Kruse. Doris Raßhofer, stellvertretende Chefredakteurin des österreichischen Magazins und HORIZONT-Schwestertitels “Bestseller”, diskutierte mit dem Zukunftsforscher und Organisationspsychologen über den Boom sozialer Netzwerke und warum sich Nutzer der Web-Gemeinde mit persönlichen Details und privaten Beiträgen präsentieren.
http://www.horizont.net/aktuell/digital/pages/protected/Revolution-2.0-Zukunftsforscher-Peter-Kruse-ueber-den-Boom-von-sozialen-Netzwerken_91138.html?openbox=0&utm_source=vor9&utm_campaign=c5a49336ae-reise_vor9_de_vom_31_03_2010&utm_medium=email

+++ INTERNATIONAL +++

Hotels: Mastering Internet Marketing In 2010
With 2009 over and hoteliers feeling more optimistic, HeBS sees two very different approaches to hotel Internet marketing in 2010: on one side, some hoteliers are still extremely cautious when spending marketing dollars; on the other, hoteliers are hitting the ground running with more expansive online marketing budgets and an enthusiasm to participate in new initiatives.
http://www.hotelsmag.com/article/453160-Mastering_Internet_Marketing_In_2010.php?rssid=20620

hotelworldnetwork.com: Major markets lead recovery
In the March 2010 edition of Hotel Horizons, PKF Hospitality Research is forecasting another year of competitive market conditions for U.S. hotels. In 2010, PKF-HR is projecting a RevPAR decline of 1.1 percent, the net result of a 0.3-percent increase in occupancy, but a 1.4-percent fall off in ADR. On the surface, these nationwide performance measurements paint a sad picture.
http://www.hotelworldnetwork.com/trends-and-stats/major-markets-lead-recovery-7690

ehotelier.com: Independent Hoteliers: Strategies for Success
Independent hoteliers often find themselves in a tough position – they often don’t have the resources to compete with the big chains in terms of marketing budgets and investment in third party booking channels, or the well recognized brand name that goes hand-in-hand with these activities. However, there are a number of strategies that independent hotels can implement now to ensure that they are maximizing their revenue and securing customer loyalty for the future.
http://ehotelier.com/hospitality-news/item.php?id=D18303_0_11_0_M

ehotelier.com: Benchmark Hospitality’s Top Ten Meeting Trends for 2010
The Woodlands (Houston), Texas, Benchmark Hospitality International, the leading privately held hospitality management company in the United States, which operates 30 award-winning hotels, resorts, and conference centers nationwide, announces its annual “Top Ten Meeting Trends” as observed by its properties in 2010.
http://ehotelier.com/hospitality-news/item.php?id=D18300_0_11_0_M

Donald Trump’s Casinos vor der Pleite

Die Finanz- und Wirtschaftskrise könnte bald ein prominentes Opfer finden: Donald Trump’s Casino-Gruppe in Atlantic City (New Jersey) steht vor der Insolvenz. Sinkende Umsätze und eine verpasste Kreditrückzahlung hat das Hotel- und Casinoimperium, das das Trump Taj Mahal, Trump Plaza und  Trump Marina umfasst, an den Rand der Zahlungsunfähigkeit gebracht. Heute (22. Januar) ist der Tag der Entscheidung.

Trump Taj Mahal Atlantic City

Trump Taj Mahal Atlantic City

Fällig gestellt ist ein Kredit in Höhe von 53,1 Millionen US-Dollar, der bereits am 1. Dezember vergangenen Jahres auslief.  Insgesamt belaufen sich die Verbindlichkeiten der Trump Entertainment Resorts Inc. auf 1,25 Milliarden US-Dollar. Jüngsten Meldungen zufolge wurde die Frist nun bis zum 4. Februar verlängert.

Lesen Sie den gesamten Beitrag bei “Top hotel”:
http://www.tophotel.de/index.php?donald-trump-casinos-vor-insolvenz

Insolvenz von Waterford Wedgwood zwingt Rosenthal zu Insolvenzantrag

Quelle: Pressemitteilung Rosenthal, 09. Januar 2008

Der Vorstand der Rosenthal AG hat am heutigen Freitag, 9. Januar 2009, beim Amtsgericht Hof den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Ursache ist die Insolvenz der Muttergesellschaft Waterford Wedgwood plc, die am Montag, den 5. Januar 2009, für Teile der Gruppe bekannt gegeben wurde. Rosenthal war davon zunächst ausgenommen, doch standen als unmittelbare Folge der Insolvenz von Waterford Wedgwood die vereinbarten Kreditlinien nicht mehr zur Verfügung.

Dadurch konnte trotz der intensiven Bemühungen des Vorstands der Rosenthal AG und der weiteren Beteiligten die bis zuletzt angestrebte Veräußerung der Rosenthal AG als Ganzes zunächst außerhalb eines Insolvenzverfahrens nicht mehr zum Abschluss gebracht werden. In der extremen Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit gelang es nicht, eine Absicherung der Liquidität der Rosenthal AG zu erreichen.

Der Vorstand der Rosenthal AG geht aber trotz allem davon aus, dass die bereits in einem weit fortgeschrittenen Stadium befindlichen Gespräche über eine Übernahme der Rosenthal AG durch einen Investor und damit die Sicherung der Fertigungsstandorte in Oberfranken mit aller Intensität fortgesetzt werden und in Kürze zum Abschluss kommen.

Einstweilen dankt der Vorstand der Rosenthal AG allen Mitarbeitern für das außergewöhnliche Engagement sowie allen externen Partnern für die große Unterstützung in den vergangenen Monaten und bittet darum, den weiteren Weg von Rosenthal vertrauensvoll zu begleiten.