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Erste Veranstaltung der Selektion Deutscher Luxushotels 2012: Musical-Nachwuchs gestaltet glanzvolles Musical-Gala-Dinner in Hamburg

(Hamburg, 02. Februar 2012) Die außerordentliche Umsetzung des kulturellen Förderprogramms „Selektion trägt“ im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten begeisterte letzte Woche mehr als  160 Gäste. Im bis auf den letzten Stuhl besetzten Ballsaal des Hotels genossen langjährige Gäste, Freunde und Geschäftspartner des Hauses, wie zum Beispiel Lutz und Gaby Bethge (Montblanc International), Henrik O. und Gabriele Hertz (Arnold Hertz & Co.KG), Kristina und Ulrich Troeger (Troeger & Partner)  sowie Bernd Zierold (Mercedes Benz) und Konstantin Bissias (Reederei Deilmann) jeweils mit Gattin einen glanzvollen Abend, der sowohl kulinarisch als auch künstlerisch begeisterte. 24 Schüler aller Semester der Joop van Enden Musical-Academy boten eine beeindruckende Darstellung ihres vielfältigen Talents. Mit Kostproben aus gefeierten Musical-Produktionen wie „ Fame“, „Wicked“ und „Chorus Line“, aber auch mit weniger bekannten Stücken sorgten die Schüler mit Hilfe der musikalischen Begleitung des künstlerischen Leiters der Academy, Perrin Manzer Allen für ein imponierendes Programm. Der Auftritt Sabrina Weckerlins, eine der erfolgreichsten Absolventinnen der Academy, bot den glanzvollen Abschluss des Abends.

Auftritt der Joop van den Ende Musical Academy im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg

Auftritt der Joop van den Ende Musical Academy im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg

„Wir freuen uns sehr, den Jahresauftakt des kulturellen Förderprogramms der Selektion Deutscher Luxushotels in der Musical-Stadt Hamburg organisieren zu können. In der Zusammenarbeit mit der Academy  haben wir nicht nur neue, spannende Wege beim Thema kulturelle Nachwuchsförderung beschritten sondern auch einen faszinierenden und verlässlichen Kooperationspartner kennengelernt. Der Zuspruch unserer Gäste ist ein großer Ansporn für uns, die Symbiose von Tradition und Moderne immer wieder auf elegante Weise erlebbar zu machen“, so Ingo C Peters,  Direktor des Fairmont Hotels Vier Jahreszeiten und Vorsitzender der Selektion Deutscher Luxushotels zur Begrüßung.

Die Selektion Deutscher Luxushotels verzeichnet ein erfolgreiches Jahr 2011 und freut sich auf die Ereignisse 2012

(Hamburg, 31. Januar 2012) Die Selektion Deutscher Luxushotels, der Verbund neun deutscher und einem österreichischen Luxushotel, freut sich über ein erfolgreiches 2011. Mit insgesamt neun Michelin-Sternen, einem „Hotel des Jahres“ im Gault Millau und einem von den Leading Hotels of the World mit dem „Leaders Club Guest Recognition Award of Excellence“ ausgezeichneten Mitglied war das Jahr für die Selektion außerordentlich erfolgreich.

Ingo C. Peters, General Manager des Fairmont Hotels Vier Jahreszeiten Hamburg, und Vorsitzender der Selektion Deutscher Luxushotels

Ingo C. Peters, General Manager des Fairmont Hotels Vier Jahreszeiten Hamburg, und Vorsitzender der Selektion Deutscher Luxushotels

Ingo Peters, Direktor des Fairmont Hotels Vier Jahreszeiten Hamburg und Vorsitzender der Selektion Deutscher Luxushotels freut sich für den Verbund: „In der Selektion versuchen wir, die Kultur der Gastlichkeit zu prägen und zu fördern und somit die Ansprüche der Gäste generationsübergreifend zu erfüllen. Es freut uns sehr, dass die Branche unseren Anspruch an höchste Servicequalität wertschätzt und sogar auszeichnet. “

Die Auszeichnungen im letzten Jahr geben der Selektion Recht: Inzwischen sind insgesamt fünf der neun deutschen Mitgliedshäuser mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, seit letztem Jahr haben sogar zwei der Selektionshäuser Gourmetküchen auf Zwei-Sterne-Niveau.

Dabei hat Qualität im Verbund der Selektion Tradition: das Restaurant „Ente“ im Nassauer Hof in Wiesbaden erhielt 2011 den Michelin-Stern zum 32. Mal in Folge und auch im „Mark’s“ im Mandarin Oriental in München ist der Stern kein Novum: Das Restaurant bekam das begehrte „Gourmetsiegel“ zum siebten Mal in Folge.

9. Azubi-Contest der Selektion Deutscher Luxushotels: Siegerin ist Franziska Dittrich

(Hamburg, 19. Oktober 2011) Schirmherr Christian Rach ist stolz: Beim 9. Azubi-Contest der Selektion der Deutschen Luxushotels zeigten die zehn Finalisten – darunter zwei Köche, zwei Restaurantfachleute sowie sechs Hotelfachleute – all ihr Können. Siegerin ist die 23-jährige Franziska Dittrich aus dem Hotel Mandarin Oriental Munich, Hotelfachfrau im zweiten Lehrjahr. Den zweiten Platz erkämpfte sich die 21-jährige Marie Güthues aus dem Excelsior Hotel Ernst in Köln, ebenfalls Hotelfachfrau im zweiten Lehrjahr. Dritter wurde der 24-jährige Tobias Henn, der im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg im ersten Lehrjahr seiner Ausbildung zum Koch ist. 

Franziska Dittrich (2.v.r.) aus dem Hotel Mandarin Oriental Munich ist Siegerin beim 9. Azubi Contest der Selektion Deutscher Luxushotels

Franziska Dittrich (2.v.r.) aus dem Hotel Mandarin Oriental Munich ist Siegerin beim 9. Azubi Contest der Selektion Deutscher Luxushotels

Um Branchennachwuchs zu gewinnen und zu fördern, geht die Selektion Deutscher Luxushotels unter der Initiative „Selektion fördert“ kreative Wege: Neben Cross-Trainings in allen Mitgliedshäusern und einem 15-monatigen Management-Trainee- Programm veranstaltet der Verbund jedes Jahr einen Wettbewerb für die rund 350 Auszubildenden der Selektion. Mit Hilfe einer schriftlichen Prüfung, die in allen Häusern gleichzeitig im Mai diesen Jahres stattfand, wurde aus jedem Selektionshaus je ein Testsieger ermittelt.

Die Auszubildenden, zum Teil sogar aus dem ersten und zweiten Ausbildungsjahr,  mussten  sechs praktische Aufgaben aus verschiedenen Themenbereichen durchlaufen: Von der Entwicklung eines Slogans für die Facebook-Seite über die Beantwortung eines Beschwerdeschreibens bis hin zur Blindverkostung von verschiedenen Lebensmitteln – die Prüfungsfragen werden von den Personalleitern der Selektion Deutscher Luxushotels jedes Jahr neu konzipiert und spiegeln die Vielseitigkeit des Berufsfeldes wider.

Zur Begrüßung der zehn Wettbewerber wünschte auch Christian Rach gutes Gelingen und viel Erfolg. Als Schirmherr der Initiative „Selektion fördert“ betreute er die  Blindverkostung.  Der Sternekoch, der sich ebenfalls für den Nachwuchs in der Gastronomie engagiert, eröffnet  im Januar 2012 in Berlin eine weitere Restaurant-Schule für Jugendliche, die bisher am Arbeitsmarkt keine Chance hatten. 

Zehn Finalisten beim 9. Azubi Contest der Selektion Deutscher Luxushotels

Zehn Finalisten beim 9. Azubi Contest der Selektion Deutscher Luxushotels

 
„Auf der einen Seite verzeichnen wird in bestimmten Bereichen eine hohe Jugendarbeitslosigkeit, auf der anderen Seite ist die Gastronomie und Hotellerie  auf der Suche nach Nachwuchs. Als Unternehmer dieser Branche sind wir gefragt, diese Lücke zu schließen. Dabei ist es wichtig, alle Bereiche der Gesellschaft anzusprechen und eventuell bestehende Vorurteile sowie Schwellenangst abzubauen,“ so Christian Rach. 

Auch Ingo Peters,  Generaldirektor des Fairmont Hotels Vier Jahreszeiten und Vorsitzender der Selektion Deutscher Luxushotels bestätigt: „Während die Qualität der Bewerber in den letzten Jahren stetig zugenommen hat, verzeichnet
die  gesamte Branche einen spürbaren Rückgang in Bewerbungen um Ausbildungsplätze und freie Stellen. Die Initiative „Selektion fördert“, die mit dem Finale des Azubi-Contest heute  ihren Höhepunkt erfährt, ist ein wichtiger Bestandteil, diesem Trend entgegenzuwirken.“

Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg: Kunst im Haerlin – Kulinarische Vernissage mit Maler Sönke Poppe

(Hamburg, 23. September 2011) Jedes Grand Hotel ist eine großartige Bühne – auch für Lebenskünstler und genussliebende Gäste. Ingo Peters, Geschäftsführender Direktor des 114 Jahren alten Fairmont Hotels Vier Jahreszeiten Hamburg, knüpft gern an und präsentiert mit „Kunst im Haerlin“ ein Ausstellungskonzept für das Gourmetrestaurant von Christoph Rüffer, der just in diesem Herbst an „Hoffnungsträger“ für einen zweiten Stern Michelin gilt. Die erste Kunstschau wurde nun mit dem Hamburger Maler Sönke Poppe eröffnet – stilgerecht mit einem feinen Menü von sechs Gängen und ausgewählten Tropfen.

Sönke Poppe - C vor Weltkarte - Kunst im Haelin - Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg

Im „Haerlin“ ist viel passiert: Seit rund einem Jahr wirbelt Restaurantchef Raoul Steinbach dort. Die Einrichtung wurde behutsam erneuert. Und nun musste die Stirnseite des Sternerestaurants neu gestaltet werden; ein historischer Gobelin wurde an die Erben zurück gegeben. Und so gibt es im „Haerlin“ künftig nicht nur Gaumenfreuden auf höchstem Niveau, sondern auch bildende Kunst der Gegenwart. Im Jahr laden drei bis vier Ausstellungen mit junge als auch arrivierten Künstlern ein. Es sollen regional bekannte Newcomer ebenso wie erfolgreiche Namen der Kunstszene vorgestellt werden. Die Kunstschauen werden kuratiert von Hans-Dieter Sommer in Zusammenarbeit mit der Galerie Abrahams, die das Vorhaben logistisch betreut.

Den Ausstellungsreigen eröffnet Sönke Poppe, ein Künstler aus Altona, der inzwischen in Leipzig arbeitet und es innerhalb kurzer Zeit vermocht hat, sich überregional Gehör zu verschaffen. Im Rahmen eines zweijährigen Stipendiums hat er heute sein Atelier in der international bekannten Leipziger Baumwollspinnerei. Sönke Poppe bekennt sich zur sichtbaren Wirklichkeit. Er platziert seine Modelle, meistens Rückenansichten, wie Stillleben auf der Fläche und reduziert dabei das Bildgeschehen auf ein Minimum. Sein Blick geht ganz dicht heran an die dargestellten Personen, belässt sie aber in ihrer Anonymität; damit stellt er so etwas wie Würde und Autonomie her. Pointiert gesagt, kehren diese Bilder sozialen Netzwerken wie Facebook den Rücken. Facebook will alles sehen, auch die intimsten Dinge und sie der Öffentlichkeit zugänglich machen. Sönke Poppe lässt Fragen unbeantwortet und verweist uns letztlich auf uns selbst. Er gesteht uns diesen kostbaren Augenblick innerer Ruhe und Reflexion zu und die Freiheit, das Ungesagte weiter zu denken.

Sönke Poppe wurde gezielt ausgesucht, weil er eine zeitgenössische Sprache spricht, die verstanden wird. Seine Werke entfalten starke räumliche Präsenz und strahlen dennoch Intimität aus. Sie sind offensiv in ihrem konzentrierten formalen und inhaltlichen Aufbau, gleichzeitig sind sie zurückhaltend und geheimnisvoll und lassen dem Betrachter viel Raum für eigene Perspektiven.

Der souveräne Umgang mit Kunst gehört zum Hotel Vier Jahreszeiten, er ist
Lebendiges kulturelles Erbe. Als gelebter ästhetischer Überschuss wird er in Zeiten nüchterner Kosten-Nutzen-Optimierung als besonders wertvoll geschätzt. Das Hotel ist ein Ort der Emotionen statt des bloß rationalen Kalküls. Die gelebte Geschichte macht die Poesie dieses Ortes aus. Es handelt sich um die Bewahrung sprachlich nicht unbedingt fassbarer, sinnlicher Erfahrungen und vielschichtiger, stilvoller Erlebnisse: Poesie als Mehrwert. Diese Poesie sowohl kulinarisch als auch künstlerisch weiterzuentwickeln, ist Ziel des Projektes „Kunst im Haerlin“; es fügt sich bruchlos in die Kultur des Hotels ein und wahrt seine Kontinuität.

Maler Sönke Poppe – Premiere mit „Kunst im Haerlin“ im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg

Maler Sönke Poppe – Premiere mit „Kunst im Haerlin“ im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg

Sönke Poppe, Biografie
1962 in Varel (Friesland) geboren.
Privater Kunstunterricht bei Christoph Fischer (Meisterschüler von Heinz Trökes) und Gert Kleimann (Meisterschüler von Karl Hubbuch)
1979 Begegnung mit Franz Radziwill in Dangast
1981-83 Berufsausbildung zum Rettungssanitäter.
1988 Umzug nach Hamburg
1989 Atelier in Altona
1998 Arbeitstipendium Ostseebad Rerik
2000 Arbeitstipendium Varel
2003 Projekt „Jeden Tag ein Bild“ (Daily Painting) im Format 18×24 cm
2010 Zweijähriges Atelierstipendium, Leipziger Baumwollspinnerei

Ausstellungen
1985 Galerie Koch, Varel (E)
1987 Ausstellung zum Kulturpreis der Gemeinde Rastede
1992 – 2010 Atelierausstellungen Ateliergemeinschaft Theodorhof, Hamburg
1995 Asche AG, Hamburg (E)
1995 Große Pariser Kunstausstellung
1998 „Der kleine König“, Werkstatt 3, Hamburg
2000 Heimatmuseum Rerik
2000 Haiko Meyer, Varel (E)
2004 „150 Daily Paintings“, ARCOM, Varel (E)
2009 Borselhof, Hamburg
2009 Galerie Abrahams, Hamburg
2010 „Drei Maler aus Altona“, Galerie Abrahams, Hamburg
2011 Kunst im Haerlin. Hotel Vier Jahreszeiten, Hamburg

Sammlungen in Deutschland, Schweiz und USA
(E) Einzelausstellung

Selektion Deutscher Luxushotels: Sternekoch Christian Rach fördert Nachwuchsprogramme – Appell zu besserer Entlohnung

(Hamburg, 30. März 2011) Seit zehn Jahren fördern die Spitzenhotels der Selektion Deutscher Luxushotels ihren Nachwuchs in besonderer Weise. Nun wurde TV-Star Christian Rach (Restaurant „Tafelhaus“ in Hamburg, 1 Stern Michelin, 16 Punkte Gault Millau) als Schirmherr für das Programm „Selektion fördert“ gewonnen. Rach soll mit seinem persönlichen Engagement in der Förderung junger Menschen (Restaurantprojekt „Sloman“) und seiner TV-Bekanntheit („Rach der Restauranttester“ bei RTL) für mehr Aufmerksamkeit für das umfangreiche Förderprogramm sorgen.

„Man muss die Dinge selbst in die Hand nehmen und nicht immer auf die Politik warten und schimpfen“, sagte Rach bei einem Pressetermin im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg. Die zuweilen anstrengende Arbeit in Hotellerie und gehobener Gastronomie soll Leidenschaft wecken und wieder weiter geöffnet werden. Nicht nur Abiturienten sollten in die Lehre aufgenommen werden, so sein Appell.

Ein klarer Aufruf von Rach an die Arbeitgeber ist sein Aufruf zu besserer Bezahlung. „Arbeitgeber müssen noch lernen, anders zu entlohnen“, so Rach. „Wir müssen da anders bezahlen, damit der Beruf attraktiv wird. Leider gelten die flexiblen Arbeitszeiten und das Lohnniveau vielerorts als unattraktiv.“
Jeder könne ein guter Gastgeber werden, so Ingo Peters, Chef des Vier Jahreszeiten und langjähriger Freund und Branchenkollege von Rach. In seinem Haus werden aktuell 50 junge Leute ausgebildet. In den neun Mitgliedsbetrieben der Selektion Deutscher Luxushotels werden insgesamt 350 Lehrlinge ausgebildet. „Mit Christian Rach haben wir einen Schirmherrn, der die Verbindung zwischen den traditionsreichen Hotels der Selektion und dem potenziellen Branchennachwuchs perfekt fördert“, so Peters. „Als Sternekoch hat er höchste Qualitätsansprüche, als Restauranttester und Ausbilder kann er diese hervorragend vermitteln und darstellen.“

Peters ist als Hotelier und Sprecher der Selektion Deutscher Luxushotels besonders in Sachen Nachwuchsförderung engagiert. Das Thema Fachkräftemangel bleibe auch weiterhin sehr bedeutend, sagte er in einem Interview mit „Hotelier TV“. Unter den GM der führenden Fünf-Sterne-Hotels werde das Thema Fachkräftemangel häufig diskutiert. Geld allein sei nicht ausschlaggebend, heißt es in der Analyse. Der Zauber der täglich wechselnden Herausforderungen im Gästekontakt treibe immer wieder „Abtrünnige“ zurück in das Hotelgeschäft. Doch dies seien zu wenige. Und nicht jeder sei der Richtige, so Peters. Hotellerie müsse man schon im Blut haben.

Das Nachwuchsprogramm „Selektion fördert“ basiert auf drei Säulen. Im Mai starten die schriftlichen Vorprüfungen für den jährlichen „Azubi Contest“. Es folgen mündliche und praktische Vorprüfungen. Der Abschluss findet am 16./17. Oktober im Hotels Vier Jahreszeiten Hamburg statt.  Für Auszubildende im dritten Lehrjahr gibt es die Möglichkeit, mindestens eine Woche lang ein Praktikum in einem Selektions-Hotels ihrer Wahl durchzuführen. Mit einem Traineeprogramm werden überdurchschnittlich begabte Azubi nach ihrer Lehre 15 Monate in fünf Selektions-Hotels besonders gefördert und hart gefordert. Wer das Zertifikat erreicht, darf damit ein Berufs-Qualitätssiegel erster Güte tragen.

Insider-Tipps für Top-Azubis (Christian Rach/Ingo Peters auf Fragen von Azubi der Selektions-Hotels):

  • Gutes Business-Englisch ist absolute Grundlage für die Karriere, auch in der Küche
  • Der Lebenslauf muss stringent sein – Auslandserfahrung ist sehr wünschenswert, doch nach der Lehre sollte man für zwei weitere Jahren im Heimatland bleiben
  • Fehler passieren – aber nie vor dem Gast unter den Tisch kehren! – Und: aus Fehler lernen – nicht drei Mal wiederholen!
  • Freundeskreis nach Branche ausrichten – Schichtdienst hat aber auch seine Vorteile für Freizeitvergnügen und Behördengänge
  • Sich stets gut vorbereiten – Faustformel „+10%“ für die Küchenpräparation
  • Hüten Sie sich Alkohol! Kein Champagner oder Aperol vor der Arbeit – Alkoholgenuss nur privat – Während der Arbeit sollte nur Wasser und Tee getrunken werden
  • Ehrliches Handwerk und fachliches Können und Know-how schätzen – ein Arzt ist nicht mehr Wert als ein Klempner
  • Echter Erfolg ist nur langfristig zu haben – Es ist toll, mal die Nr. 1 zu sein, großartig ist es dies zu wiederholen!
  • Man kann auch „krumme Karrieren“ machen: Alles ist möglich, man muss es nur wollen! Auch aus einem Pagen kann ein Topmanager eines Welt-Hotelunternehmens werden.
  • Burn-out vermeiden: Zeit für ganz persönliche Entspannung schaffen, z.B. mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, Spaziergang im Park – auf seinen Körper hören und für Regenration sorgen – gut frühstücken – bewusst Auszeiten nehmen und nicht über die eigenen Kräft gehen – Jahresplanung für Urlaub/Kurzreisen frühzeitig beginnen – aktiv Sport treiben – Hobby verfolgen – freies Wochenende bewusst genießen!

Die Selektion Deutscher Luxushotels besteht seit 1987 als weltweit einmaliger Marketingverbund der absoluten deutschen Tophäuser je Standort. Die Kollektion umfasst das Brenner’s Park Hotel und Spa Baden-Baden, Grand Hotel Heiligendamm, Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg, Parkhotel Bremen, Ritz Carlton Berlin, Breidenbacher Hof Düsseldorf, Hotel Excelsior Ernst Köln, Nassauer Hof Wiesbaden, Mandarin Oriental München, Hotel Schloss Fuschl bei Salzburg. Partner sind Mercedes-Benz und die Reederei Deilmann.

Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg: Gala nach dreijähriger Komplettrenovierung

(Hamburg, 29. Oktober 2010) Eine Grand Dame der internationalen Luxushotellerie erscheint in frischem Kleid. Das 113 Jahre alte Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg wird nun nach dreijähriger Komplettrenovierung mit einer Gala gefeiert. GM Ingo Peters lud enge Freunde, Partner und Stammgäste zu einem glanzvollen Fest ein.

Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg

Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg

729 Festgäste drängten sich durch die perfekt renovierten Säle. Christiane Lind, Lebensgefährtin des Hoteldirektors, hatte all ihr Können bewiesen und die vier Jahreszeiten wirkungsvoll und detailverliebt inszeniert. Nahezu alle der 270 Mitarbeiter waren im Einsatz („all heads on deck“), selbst die Chefsekretärin brillierte im Service. Unter den Gästen, die geneigt sind das Vier Jahreszeiten als „Hamburgensie“ zu vergöttern, war man sich schnell einig, dass die „alte Dame der Grand Hotellerie“ zu Recht wieder den Spitzenplatz unter den Tophotels der Hansestadt eingenommen hat. Hotelchef Peters verglich sein Haus mit einem schönen Oldtimer, der von außen betrachtet die Bestform erhalten konnte. Jedoch „unter der Haub“ sei ein moderner Hybridmotor eingebaut worden, der sparsamer, schneller und leiser laufe. Für diesen durchaus emotionalen Teil seiner Begrüßungsrede gab es spontan Applaus. Überhaupt: Die feine Hamburger Gesellschaft, die „ihr“ Vier Jahreszeiten liebt, ließ sich zu späterer Stunde zu kühnen Bewegungen auf dem Tanzparkett hinreißen; so etwas sieht man im Vier Jahreszeiten nicht alle Tage.

Die Säle und Salons wurden samt und sonders mit moderner Technik ausgestattet: Aus der Decke lassen sich Beamer und Leinwände ausfahren, die LED-Lichttechnik gibt nahezu jede gewünschte Farbgebung her und wird per Touch-Screens punktgenau (und überrasschend leicht bedienbar) gesteuert.

Die beiden Restaurants „Haerlin“ und „Grill“ sind wieder an ihren angestammten Plätzen, das „Doc Cheng’s“ (die Namensrechte und das Konzept sind nunmehr exklusiv im Vier Jahreszeiten beheimatet – weltweit!) und das „Condi“ sind erneuert. Mit neuem, frischen Konzept tritt das – von außen erreichbare – ehemalige „Deli“ auf: Morgens leichtes Frühstück, abens hochklassiger Barbetrieb mit Tapas als „Condi Lounge“.

„Operation am offenen Herzen“
Es war das größte Bauprojekt in der Geschichte des Hotels – und mit nur geringer Verzögerung. Bei laufendem Betrieb wurden das Haus – mit allerlei Lärm und Staub – Schritt für Schritt erneuert. Den Auftakt bildete im Januar 2008 die fünfte Etage des Hotels. Mit diesem Schritt begann die Entstehung eines neuen Herzstücks des Hotels und die so genannte Bel Etage war geboren. Mit der Bezeichnung Bel Etage bezeichnete man in der Gründerzeit das bevorzugte, meist erste Geschoss eines adligen oder großbürgerlichen Wohnhauses. Auch im „Vier Jahreszeiten“ hatte der Begriff Bel Etage vor 100 Jahren seine feste Bedeutung, mit der ausschließlich die großzügigen Gästezimmer und Suiten in der ersten und zweiten Etage gemeint waren. Alle Bäder der Bel Etage wurden herausgerissen, 15 Zimmer, darunter die „Sir Peter Ustinov Suite“, wurden modernisiert und neu eingerichtet.

Zeitgleich wurde an der Wärmedämmung und an der Sanierung des prägnanten grünen Kupferdaches gearbeitet. Die Renovierungsarbeiten beinhalteten ebenso die Klimatisierung des fünften Stocks. Zusätzlich wurde die bereits bestehende Klimaanlage umgerüstet, eine zweite Anlage installiert, um somit die Kühlleistung für das gesamte Hotel zu optimieren.

Im Jahre 2009 wurden dann alle 156 Zimmer und Suiten renoviert und mit der neusten Technik ausgestattet. Seitdem verfügen alle Zimmer und Suiten über Flatscreens mit HDTV –Anlage. Das neue TV-System sieht unter anderem auch „Video on Demand“ vor, welches den Hotelgästen kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Zusätzlich verfügen alle Zimmer und Suiten über Nespresso-Maschinen, DVD Player, iPod- Docking- Stations, LED Leselampen direkt am Kopf des Bettes und kostenfreies Wireless LAN im gesamten Hotel.

Zudem wurden anschließend alle Innenhöfe renoviert und aufgehellt und auch farbenfrohe neue Teppiche verschönern seit dem die Flure auf den fünf Etagen. Im Zuge der Einbauarbeiten der Sprinkleranlage wurde im Frühjahr 2009 die großen Festsäle renoviert. Ausgestattet mit einem digitalen Multimedia-System für alle gängigen Video- und Audiosignale, zwei Deckenliftbeamer, höhenverstellbare Kronleuchter, acht mobile Bose-Lautsprecher und einem innovativen Lichtkonzept sind den Ideen der Gäste keine Grenzen gesetzt. Ein ganz besonderes Merkmal der Säle ist seit Renovierung das elegante, geräuscharme Schachbrettparkett.

Nur wenige Monate später erstrahlten auch die kleinen Festsäle im Hotel Vier Jahreszeiten im neuen Glanz. Durch Geschick wurden neue Flächen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ein bis dato als Lagerfläche genutzter Raum wurde komplett umgestaltet und erstrahlt heute als zusätzliches Foyer vor den Kleinen Festsälen. Durch dieses neue Raumkonzept wird den Gästen die unabhängige Nutzung des Jahreszeiten Salons und des Kleinen Festsaals erstmalig ermöglicht. Das neue Foyer bietet einen separaten Zugang zu beiden Räumlichkeiten sowie ein schönes Ambiente für Empfänge und Kaffeepausen. Einzigartig und historisch eingerichtet bis ins Detail bieten diese neu gestalteten Veranstaltungsräume eine perfekte Symbiose aus spektakulärem historischen Charme und State-of-the-Art Technik.

Zu Beginn des Jahres 2010 wurde mit dem letzten großen Bauabschnitt gestartet. Um die Sicherheit für die Gäste weiter zu verbessern wurden im Jahr 2010, im Rahmen struktureller Instandhaltungsarbeiten, Sprinkler in die öffentlichen Bereiche des Hotels eingebaut. Die Arbeiten haben am Haupteingang des Hotels begonnen und haben sich dann durch alle öffentlichen Bereiche des Hauses gezogen. In einzelnen Phasen wurden die Restaurationen Haerlin, Grill, Condi und die Wohnhalle mit der Sprinkleranlage ausgestattet und zeitgleich aufgefrischt.

Ebenso entstand im gleichen Jahr, ein Businesscenter mit drei Computerarbeitsplätzen und einem Besprechungsraum. Um das Gesamtbild des Hauses abzurunden, wurden zusätzlich viele der Antiquitäten und flämische Gobelins zur Überholung geschickt. So wurden die edlen Wandteppiche im aufwendigen Verfahren per Hand gereinigt, in liebevoller Kleinarbeit aufgearbeitet und erfreuen die Besucher des Hauses ab sofort wieder in gewohnt beeindruckender Art. Auch die vielen hochwertigen Gemälde und Holzarbeiten in der historischen Wohnhalle wurden aufgearbeitet und renoviert. Neue Stoffe schmücken die einladenden Sessel in der Wohnhalle.

Das Investitionsvolumen wird mit insgesamt 25 Millionen Euro beziffert. Ingo C. Peters, Geschäftsführender Direktor des Hotels folgt seinem Grundsatz, „das Geld aus guten Jahren zu sparen, um in schlechten Jahren zu investieren“. So überstand das Hotel Vier Jahreszeiten wirtschaftlich herausfordernde Zeiten. „Mit der Fertigstellung der Renovierung- und Sanierungsarbeiten ist das Hotel Vier Jahreszeiten fit für die nächsten 50 Jahre und verspricht in der Europäischen Grandhotellerie neue Maßstäbe zu setzten“, so Peters.

Zahlen und Fakten

  • drei Jahre lang 156 Zimmer renoviert
  • Musterbücher gewälzt, Stoffe ausgesucht
  • 250 Möbel restauriert
  • 9.839 m² Teppich verlegt
  • 200 Espressomaschinen für unsere Zimmer angeschafft
  • 200 Flatscreen-TVs montiert, die Sprinkleranlage eingebaut
  • 172 km Kabel unsichtbar verlegt
  • das WLAN-Netz noch schneller gemacht
  • 156 Bäder modernisiert
  • Armaturen erneuert
  • Marmor poliert
  • Stuck geputzt
  • Holzvertäfelungen aufgearbeitet
  • wertvollen Gobelins gereinigt und versiegelt
  • Bilderrahmen ausgebessert
  • Gemälde aufarbeiten lassen
  • 20.5 Tonnen Farbe aufgetragen
  • 1.500 m³ Bauschutt umweltfreundlich entsorgt
  • Wände abgerissen, neue Wände gezogen
  • 10.9 km Stuck verarbeitet
  • den Schallschutz verbessert
  • das Kupferdach saniert
  • die Wärmedämmung des Daches und der Außenwände verbessert
  • drei neue Kühlanlagen auf das Dach gesetzt, um die Klimaanlage zu optimieren
  • Pläne begutachtet, Pläne verworfen
  • Büros verlegt
  • 60 Computer umgezogen, das Netzwerk erweitert
  • Ideen gesucht und gefunden
  • die Restaurants verlegt und neu ausgestattet
  • einen 42 m hohen Kran über zwei Monate am Neuen Jungfernstieg aufstellen lassen
  • 66 km Telefon- und Datenkabel neu verlegt
  • einen Bauleiter zu Höchstform auflaufen lassen
  • 600 m² Sicht- und Staubschutzwände errichtet und wieder abgebaut
  • Kronleuchter poliert
  • 70 Maler, Tapezierer, Schreiner, Tischler, Trockenbauer, Klempner
  • und Fliesenleger beschäftigt
  • kontrolliert und gelobt, kritisiert und motiviert
  • und dafür insgesamt 25 Millionen Euro ausgegeben.