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Buchungsplattform hrs.de verärgert Hotelverbände: Boykott bis Schweizer Konkurrenzportal – Handybuchung im Trend Buchungsplattform hrs.de verärgert Hotelverbände: Boykott bis Schweizer Konkurrenzportal – Handybuchung im Trend

(Wien/Bern/Köln, 24. Februar 2012) Mit seinen für den 1. März geplanten Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) verärgert das eigenen Angaben nach “führende Buchungsportal Europas” hrs.de die Hotelverbände der DACH-Region. Deren geplante Gegenmaßnahmen reichen vom Boykott über das Forcieren der hoteleigenen Webseite bis hin zu einem Schweizer Konkurrenzportal. „Wir sind enttäuscht, dass die Hotellierverbände so ein Fass aufmachen“, meinte Tobias Ragge, Chef von hrs.de, gegenüber der Nachrichtenagentur Pressetext.

Ich pfeif auf teure BuchungsportaleHrs.de wurde kürzlich vom Bundeskartellamt wegen der seit Jahren geltenden Bestpreis-Klausel angemahnt. Diese sei eine „Gefahr für den Wettbewerb“, heißt es. Kurz darauf folgte eine vom Lastminute-Hotelvermarkter justbook.com erwirkte Einstweilige Verfügung gegen diese Klausel. Sie sei „kartellamtswidrig und nicht“, so das vorläufige Urteil des Oberlandesgerichtes Düsseldorf. Die Bestpreis-Bestimmung ist damit bis auf Weiteres ausgesetzt.

Alles zu den neuen AGB lesen Sie hier:
http://www.tophotel.de/index.php?4f1d9776811fa|1

Ähnlich wie unlängst Lars Schlecker war Tobias Ragge eigens nach Wien gereist, um die aufgebrachten Gemüter in der Hotellerie der Alpenrepublik zu beruhigen, schloss dabei allerdings ein Abgehen vom weithin kritisierten Weg aus. „Wir müssen betriebswirtschaftliche Anpassungen vornehmen und diese Innovationen als Kosten weitergeben”, so Ragge. Man dürfe hrs.de weder die Struktur des Marktes ankreiden noch die Preise. „Hrs ist ein Online-Shop und kein Händler.”

Sehen Sie dazu bei HOTELIER TV: hrs.de eine Gefahr für den Wettbewerb
http://www.youtube.com/watch?v=yJrPhtF_AhQ

Höchste Emotionalität hat die sogenannte Bestpreis-Garantie in den neuen AGB hervorgerufen. Dabei erwartet die Buchungsplattform von ihren rund 250.000 Hotelpartnern grundsätzlich die günstigsten Zimmerpreise zur Vermittlung zu bekommen. Wenngleich darin vom deutschen Bundeskartellamt wie zur Freude des Hotelverbandes Deutschland (IHA) bereits als wettbewerbsbehindernd abgemahnt, pocht der Geschäftsführer weiter darauf. “Hrs kann kein kostenloser Traffic-Motor für die hoteleigenen Webseiten werden.”

Preisspirale befürchtet
Gleichfalls viel Staub wirbelt die geplante Provisionserhöhung von zwölf auf 15 Prozent auf, denn die Hotelliers befürchten den Beginn einer Preisspirale. Dem widerspricht Ragge und gibt zu bedenken: “Auch die Buchung über die hoteleigene Webseite ist nicht gratis. Je nach Buchungsrate entstehen dem Hotelbetreiber Vertriebskosten von 20 bis 25 Prozent.” Hrs.de wolle weiterhin das beste Buchungsportal für Mittelstandshotels bleiben und Hotelketten nicht bevorzugen.

Hrs-Chef Tobias Ragge auf Vermittlungstour in Wien (Foto: fotodienst.at/Molner)

Hrs-Chef Tobias Ragge auf Vermittlungstour in Wien (Foto: fotodienst.at/Molner)

Auch in der Schweiz hat sich hrs.de großen Unmut zugezogen, so Susanne Daxelhoffer vom Dachverband Hotelleriesuisse im Gespräch mit Pressetext. “Wir raten aber von einem Boykott ab und empfehlen, die hoteleigene Webseite zu forcieren.” Dies sei immer noch der beste Weg zum Kunden und provisionsfrei. Zudem wolle man als eine “schlagkräftige Alternative” in Zusammenarbeit mit Schweiz Tourismus und Schweizer Bundesbahnen die provisionsniedrigere Buchungsplattform von STC weiter stärken.

Hrs.de gilt mit seinen Partnerportalen tiscover.com und hotel.de und 1.100 Mitarbeitern als Marktführer bei Hotelbuchungen in Europa und verzeichnet monatlich über zehn Millionen Besuche. 64 Mitarbeiter sorgen für Hotelbeschreibungen in 32 Sprachen aus 180 Ländern. Als bei weitem teurere Alternativen nennt Ragge den Google Hotelfinder und roomkey.com, eine Meta-Suchmaschine der sechs größten US-Hotelketten. Der Deutsche glaubt, dass schon 2014 mehr Zimmerbuchungen über das Handy erfolgen als über den PC.

Hotelverband Deutschland (IHA) – Merkblatt neu aufgelegt: Rechtsklarheit bei Internetzugang für Hotelgäste

(Berlin, 14. Februar 2012) Mit der Neuauflage seines Merkblatts „Haftungsfragen beim Internetzugang für Gäste in Hotels“ bietet der Hotelverband Deutschland (IHA) den Hoteliers noch mehr Rechtsklarheit beim Thema Internet. Unter Einbeziehung der aktuellen Entwicklung der Rechtsprechung hat der Hotelverband sein Merkblatt komplett überarbeitet und zeigt neben den Haftungsrisiken für den Hotelier auch zugleich Lösungen zu deren Minimierung auf. Das Merkblatt, das in enger Kooperation mit spezialisierten Partnern des Verbandes entstand, enthält neben den bewährten „Hinweisen zur Internetnutzung im Hotel“, die der Hotelier seinen Gästen aushändigen kann, neu eine Checkliste mit Sicherheits-aspekten für die Auswahl von Hardware-Komponenten und die Konfiguration des Hotelnetzes.

Merkblatt Internetzugang

In Zeiten moderner Kommunikation gehört es zum Standard, dass dem Gast im Hotel ein drahtloser oder drahtgebundener Zugang zum Internet angeboten wird. Was für den Hotelier Service und für den Gast ein wichtiges Kriterium bei der Hotelwahl ist, birgt jedoch Haftungsrisiken in sich. Illegale Downloads können als Urheberrechtsverletzungen empfindliche Geldbußen nach sich ziehen.

Der Hotelverband hatte deshalb bereits im Jahr 2009 erstmals sein Merkblatt „Haftungsfragen beim Internetzugang für Gäste in Hotels“ veröffentlicht. Zwischenzeitlich hat sich die Rechtsprechung bis hinauf zum Bundesgerichtshof (BGH) intensiv mit den Haftungsfragen rund ums WLAN auseinandergesetzt. In seiner Entscheidung zeigt der BGH Anforderungen für Maßnahmen auf, mit welchen WLAN-Hotspots generell gesichert werden sollten. Um den Hotelier auf diese Anforderungen vorzubereiten, skizziert das Merkblatt die Haftungssituation des Hoteliers und wirft einen Blick auf die aktuelle Rechtsprechung in diesem Gebiet.

Das Merkblatt enthält daneben ebenso einfache wie praxisnahe Lösungen, die der Hotelverband mit spezialisierten Partnern entwickelt hat, um das Haftungsrisiko für Internetzugänge in Hotels zu minimieren. Das Lösungskonzept basiert dabei auf vier Säulen, nämlich einer technisch sicheren Hotspot-Komplettlösung, Hinweisen zur Nutzung des Internetzuganges durch den Gast, einer Versicherungslösung für das verbleibende Haftungsrisiko und last but not least einer Rechtshilfe durch eine spezialisierte Anwaltskanzlei.

Neu hinzugekommen ist eine Checkliste mit Sicherheitsaspekten für die Auswahl von Hardware-Komponenten und die Konfiguration des Hotelnetzes, die bei der Einrichtung eines WLAN-Netzes im Hotel beachtet werden sollte.

Das Merkblatt hilft dem Hotelier, die richtige Zugangslösung für sein Hotel zu finden. Die ebenfalls im Merkblatt enthaltenen Nutzungsbedingungen kann der Hotelier seinem Gast in übersichtlicher und verständlicher Form vorlegen. Sie enthalten ohne Gewähr die aus Sicht des Hotelverbandes wichtigen Aspekte, über welche der Hotelier seinen Gast bei der Benutzung des Internetzugangs im Hotel aufklären sollte. Als bewährten Service wurden die im Merkblatt enthaltenen Hinweise für die Gäste ins Englische übersetzt.

Die Neuauflage des Merkblattes mit den Nutzungsbedingungen steht IHA-Mitgliedern kostenfrei zum Download zur Verfügung. Für Nicht-IHA-Mitglieder ist das Merkblatt im IHA-Shop unter www.iha-shop.de erhältlich. Der Preis beträgt 25,00 Euro (inkl. USt). Für Mitgliedshotels des DEHOGA beträgt der Preis 20,00 Euro (inkl. USt).

Bewertungsportale fallen in ZDF/WISO-Stichprobe durch – IHA fordert wirksamere Kontrollen gegen gefälschte Hotelbewertungen

(Berlin, 30. Januar 2012) Bei einer aktuellen Stichprobe der ZDF-Verbrauchersendung WISO unter acht Online-Portalen entdeckte kein Anbieter alle der offenkundig falschen Test-Bewertungen. Mehr als die Hälfte der mitunter absurden Fälschungen landete im Netz, wie der Sen-der bereits im Vorfeld der Ausstrahlung am heutigen Abend mitteilte. „Die Anbieter solcher Portale müssen eindeutig noch wirksamere Kontrollen vorsehen, damit nur tatsächliche Übernachtungsgäste auf solchen Portalen Bewertungen hinterlassen können“, fordert daher Fritz G. Dreesen, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHA).

Da Hotelbewertungen im Internet längst ein unverzichtbarer Bestandteil des betrieblichen Qualitätsmanagements sind, setzt der Hotelverband nun auf eine eigene Branchenlösung für die Hotel-Homepages. Gemeinsam mit dem Anbieter Customer Alliance sichert der Hotelverband die Integrität und Aussagekraft der Hotelbewertungen u.a. dadurch, dass nur wirkliche Übernachtungsgäste Zugang zum Bewertungssystem erhalten. Die manipulationssichere Branchenlösung soll zugleich der zunehmenden Abhängigkeit der Hotels von Buchungs- und Bewertungsportalen vorbeugen und Direktbuchungen stärken.

Verbandsmitglieder erhalten von Customer Alliance für 30 Tage einen kostenlosen Testzugang und bei Vertragsabschluss nach der Testphase den 13. Monat als Kunde von Customer Alliance ohne Berechnung. Zusätzlich wird Verbandsmitgliedern die einmalige Einrichtungsgebühr erlassen, die normalerweise 99,- EUR beträgt. Und wer bis zum 31. Januar 2012 seine Testphase startet, erhält den 13. und den 14. Monat ohne Berechnung. Unter folgender Adresse können interessierte Hoteliers Kontakt aufnehmen:

CA Customer Alliance GmbH
Leipziger Straße 26
10117 Berlin
Telefon: 030 / 521 07 02 00
Fax: 030 / 521 07 02 30
E-Mail: info@customer-alliance.com
Internet: www.customer-alliance.com

Hotelverband Deutschland (IHA) – Gegengewicht zu hrs.de: IHA-Chef Luthe regt „Hotelwiki“ an

(Berlin, 26. Januar 2012) Ein „Hotelwiki“ als Ausweg: Markus Luthe, Chef des Hotelverbandes Deutschland (IHA), bringt ein von der Hotellerie selbst geschaffenes, zentrales Onlineverzeichnis als Gegengewicht zu preisdrückenden Buchungsportalen wie hrs.de und übermächtigen Online Travel Agencys (OTA) ins Gespräch. „Warum bauen wir als Hotellerie also nicht mit vereinten Kräften eine umfassende Hoteldatenbank, gleichsam einen weltweiten ‚HotelWiki’?“, schreibt Luthe in seinem Blog. „Dort wären u.a. eine eineindeutige Hotelidentifizierung, Stammdaten, GPS-Koordinaten, Bildmaterial und vor allem Deeplinks zur (unverprovisionierten) Buchungssite eines jeden Hotels gepflegt (!) zu hinterlegen und aufzufinden“, so sein Vorschlag.

Die Zeit seit reif, so Luthe: „Wir benötigen diesen gemeinsamen Kraftakt der Branche – weltweit, unverzerrt, neutral.“ Das Projekt könnte in die Form einer Stiftung gegossen werden.

Die Hotellerie müsse ein vitales Interesse daran haben, Monopolbildung in den immer stärker zusammenwachsenden Märkten der Buchungsmittler, Bewertungsanbieter und Suchmaschinen zu verhindern. Hierfür müssten die Markteintrittsschwellen für Dritte wie Agenturen, App-Entwickler, Buchungsdienstleister, Channel Manager, Online-Händler, Suchmaschinen, branchenfremde Ideenschmieden, Garagen-Start-Ups und viele denkbare weitere Marktteilnehmer so niedrig wie möglich gehalten werden. „So kann realer und latenter Wettbewerbsdruck durch Alternativen erzeugt werden, der dem Abschöpfen von Monopolrenten nachhaltig vorbeugt“, notiert Luthe.
 
Der Aufbau eigener Buchungssysteme der Hotellerie sei angesichts der Marktgegebenheiten und leidvoller Erfahrungen der Vergangenheit aber kaum das Instrument der Wahl, so vielversprechend sich neue Ansätze wie z.B. der von roomkey.com auch anhören. Und auch der Google Hotelfinder werde das „Heldenepos vom ‚Weißen Ritter’ nicht auf den Spielplan setzen“, so Luthe.

hrs.de/hotel.de: Scharfe Reaktionen zu Provisionserhöhung auf 15% – „HRS-freie Woche“?

(Köln/Nürnberg, 18. Januar 2012) Die zum 1. März angekündigte Provisionserhöhung auf 15 Prozent erhitzt die Gemüter sehr: Hrs.de und Tochterportal hotel.de erhalten harsche Reaktionen. Ein namhafter Hotelier forderte nun bundesweit eine „HRS-freie Woche“, bei der alle Hotels mitmachen müssten, um dem Oligopol entgegen zu wirken.

Zynisch wird die Mitteilung von hrs.de und hotel.de aufgenommen, nach der die Provisionserhöhung um einen bzw. zwei Prozentpunkte dem „jüngst von der HDV veröffentlichten Marktdurchschnitt von 15 Prozent für Einzelreservierungen“ entspreche. Man passe damit die Zusammenarbeit mit den Hotelpartnern in weiten Teilen etablierten Marktstandards und hinreichend geübter Praxis innerhalb des Online-Vertriebs an, heißt es in Newslettern und Fax-Mailings der Buchungsportale

hrs.de/tiscover.com
Ab 1. März 2012 beträgt die durchschnittliche Provision für Individualbuchuchen 15%.
Bisher lagen die Provisionen bei
hrs.de bei 13%
hotel.de bei 12-15%
tiscover.com bei 13%

hotel.de
2011 betrug die Durchschnittskommission 12,3% exklusive Nettoraten, inklusive Nettoraten bei rund 10%.
Ab 1. März 2012 beträgt die Standardprovision für Individualbuchuchen 15%. Die durchschnittliche Provision wird nach der Erhöhung inkl. Nettoratenanteil weiterhin unter dem Durchschnitt liegen.

Laut einer Untersuchung der Hoteldirektorenvereinigung (HDV) beträgt die Provision der führenden Hotelbuchungsportale durchschnittlich 14,85 Prozent. Die Bandbreite der Gebühren reiche von unter zehn Prozent bis zu 30 Prozent. Bei Branchenprimus bewege sich die Buchungsprovision für die HDV-Mitglieder zwischen zehn und 15 Prozent, je nach Vereinbarung. Im Durchschnitt seien 12,82 Prozent zu entrichten. Die gleiche Situation zeigt sich bei hotel.de, mit dem 90 Prozent der Verbandsmitglieder kooperieren. Allerdings liegt der Durchschnittswert mit 11,81 Prozent etwas niedriger.

Bei anderen Portalen klaffen die Zahlen deutlich weiter auseinander. Laut Umfrage verlangt etwa expedia.de, ein Anbieter, dessen Dienste von 65 Prozent der HDV-Befragten in Anspruch genommen werden, im günstigsten Fall zehn Prozent Kommission. Der durchschnittliche Prozentsatz liegt bei 20,36 Prozent. Doch es gibt es auch HDV-Mitglieder, die 30 Prozent Kommission an expedia.de abgeben müssen.

Ein ähnliches Bild ergibt sich bei booking.com. Das Portal berechnet durchschnittlich 13,39 Prozent Kommission und wird von 98 Prozent der Befragten genutzt. Der Durchschnittswert ergibt sich auch hier aus Sätzen, die teils unter 10 Prozent liegen, teils stolze 28 Prozentpunkte erreichen.

Die angekündigte Provisionserhöhung verdeutlicht die marktbeherrschende Stellung von hrs.de und seinen Tochterportalen hotel.de und tiscover.com. „Solange Wettbewerber über Merchant-Modelle oder stille Auktionen Provisionen von 20, 25 oder 35 Prozent und mehr erzielen, entsteht unweigerlich ein steter Sog nach oben für die durchschnittlichen Kommissionssätze“, analysiert Markus Luthe vom Hotelverband Deutschland (IHA). „Und mit diesen von der Hotellerie selbst finanzierten Budgets, wird dann via Google Adwords den Wettbewerbern und den Hotelhomepages der Traffic weggekauft“, so Luthe.

Hrs.de breche nun auch mit der eigenen Tradition, keine Sonderaufschläge für „Top-Rankings“, wie bei hotel.de und booking.com üblich, zu berechnen. „Zur Schmerzlinderung wartet hrs.de mit der Neuerung einer GDS-Anbindung über Amadeus zur neuen 15-Prozent-Flatrate auf, die in der Tat für eine Reihe von Stadthotels ohne Corporate-Verträge attraktiv ist, für eine flughafenferne Mehrzahl wohl eher nicht. Die Höhe dieser Provisionssteigerung um 15,4 Prozent ist damit nicht zu begründen“, schreibt Luthe in seinem Blog.

Hotelverband Deutschland (IHA) – Neuer Leitfaden: “Social Media – Tipps für die Hotellerie”

(Berlin, 02. Januar 2012) Der Hotelverband Deutschland (IHA) will seine Mitglieder fit für Welt der sozialen Netzwerke machen und präsentiert seinen Leitfaden “Social Media – Tipps für die Hotellerie”. Diese Neuerscheinung liefert wertvolles Rüstzeug für den Start ins Web 2.0 und hilft Hoteliers, die Potentiale der sozialen Netzwerke noch besser auszuschöpfen und Fehler zu vermeiden.

Millionen Deutsche bewegen sich bereits in den sozialen Medien und die Zahl der Nutzer steigt weltweit rasant an. Auch immer mehr Reisende und Hotelgäste nutzen inzwischen soziale Netzwerke, um sich zu informieren, bevor sie sich für eine Destination oder ein Hotel entscheiden.

Veränderte Kundenbedürfnisse und eine zunehmende Marktsättigung erfordern ein Umdenken in der Hotelvermarktung. Um sich erfolgreich von der Konkurrenz abzuheben, müssen Hotelanbieter zukünftig stärker mit dem Gast in Dialog treten. Dabei gilt es, ein neues Verständnis für eine Generation von Konsumenten in neuen Kommunikationsmedien zu entwickeln.

“Gerade für die dienstleistungsintensive Hotellerie mit ihrer starken Interaktion mit dem Gast ist es wichtig, in den sozialen Medien einen vertrauensvollen Umgang zu pflegen und dort einen echten Mehrwert für die Nutzer und Gäste zu bieten”, erläutert Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbandes.

In Zeiten eines erhöhten Wettbewerbsdrucks und eines aktiven Werbens um den Gast sind Social Media für die Öffentlichkeitsarbeit und die Markenbildung von Hotels eine große Chance, weitere Informationskanäle aufzubauen und transparent mit Gästen ins Gespräch zu kommen. Viele Hotels haben dies erkannt und treten bereits über die sozialen Netze aktiv in den Dialog mit ihren (potentiellen) Gästen.

Der neue IHA-Leitfaden “Social Media – Tipps für die Hotellerie” gibt einen Überblick über die für die Hotellerie wichtigsten sozialen Netzwerke und bietet darüber hinaus eine konkrete Anleitung, wie Profile und Nutzerkonten bei den verschiedenen Social Media Portalen erstellt werden. Best Practice Beispiele sorgen dabei für ein einfacheres Verständnis. Auch die rechtlichen Grundlagen werden eingehend betrachtet, denn unbeabsichtigte Verstöße gegen z.B. das Urheberrecht passieren schnell.

Der 88 Seiten umfassende Leitfaden “Soziale Medien – Tipps für die Hotellerie” steht IHA-Mitgliedern kostenfrei zum Download zur Verfügung. Für Nicht-IHA-Mitglieder ist der Leitfaden im IHA-Shop unter www.iha-shop.de erhältlich. Der Preis beträgt 45,00 Euro (inkl. USt).

Mehr Direktbuchungen und Schutz vor Manipulationen: IHA präsentiert Customer Alliance als offizielle Branchenlösung für Hotelbewertungen

(Berlin, 08. Dezember 2011) Der Hotelverband Deutschland (IHA) und Customer Alliance haben eine strategische Partnerschaft für eine hochwertige und manipulationssichere Branchenlösung für Hotelbewer-tungen geschlossen. “Da Hotelbewertungen im Internet längst einen unverzichtbaren Bestandteil des betrieblichen Qualitätsmanagements bilden, wollen wir mit dieser Partnerschaft die Integrität und Aussagekraft der Hotelbewertungen sichern und ausbauen. Zugleich wollen wir der zunehmenden Abhängigkeit der Hotels von Buchungs- und Bewertungsportalen vorbeugen und die Direktbuchungen stärken”, erläutert Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbandes Deutschland (IHA), die Zielsetzung.

Customer Alliance bietet ein umfassendes Bewertungssystem, mit dem Hotels systematisch und ausschließlich tatsächliche Gäste befragen und die Bewertungen auf der Hotelwebseite darstellen können. Zusätzlich können Hotels nach eigenen Vorgaben auch mehr Bewertungen auf anderen Bewertungs- und Social-Media-Portalen erhalten. “Für den Hotelier bedeutet das mehr provisionsfreie Direkt-buchungen, eine bessere Auffindbarkeit über Suchmaschinen,  Zeitersparnis  im  Qualitäts-management und einen besseren Einblick in die Gästebedürfnisse durch individualisierbare Fragebögen”, zeigt Torsten Sabel, Mitglied der Geschäftsleitung von Customer Alliance, die Vorzüge auf.

Viele Hoteliers haben in den letzten Jahren so genannte Widgets großer Bewertungsportale in ihren eigenen Internetauftritt eingebunden, um den Gästen mehr Sicherheit bei ihrer Hotelbuchung zu geben. Allerdings läuft das Hotel bei Einsatz solcher kleiner Programmfenster Gefahr, den so zum Bewertungsportal weitergeleiteten Kunden noch an einen Wettbewerber zu verlieren oder für die Buchung eine vermeidbare Provision an das Portal zahlen zu müssen. “Daher ist die Hotellerie gut beraten, eine vertrauenswürdige und eben dauerhaft provisionsfreie Branchenlösung einzusetzen, mit der sich diese strategische Abhängigkeit verhindern lässt. Mit Customer Alliance hat der Hotelverband hierzu den richtigen Partner gefunden”, erklärt Markus Luthe die strategische Zielsetzung der Verbandsinitiative.

Verbandsmitglieder erhalten von Customer Alliance für 30 Tage einen kostenlosen Testzugang und bei Vertragsabschluss nach der Testphase den 13. Monat als Kunde von Customer Alliance ohne Berechnung. Zusätzlich wird Verbandsmitgliedern die einmalige Einrichtungsgebühr erlassen, die normalerweise 99 Euro beträgt. Und wer bis zum 31. Januar 2012 seine Testphase startet, erhält den 13. und den 14. Monat ohne Berechnung.

Interessierte Hoteliers nehmen bitte Kontakt unter folgender Adresse auf:

CA Customer Alliance GmbH
Leipziger Straße 26
10117 Berlin
Fon: 030/521 07 02 00
Fax: 030/521 07 02 30
E-Mail: info@customer-alliance.com
Internet: www.customer-alliance.com

Wie viel Nachhaltigkeit rechnet sich heute in der Hotellerie? Der Hotelverband informiert über nachhaltige Hotelkonzepte auf der Heimtextil

(Berlin, 06. Dezember 2011) Praktische Tipps und Anregungen zum Umgang mit Nachhaltigkeit und Umweltaspekten in der Hotellerie präsentiert der Hotelverband Deutschland (IHA) bei seinem Event “Green Hospitality – Die Balance zwischen Ökologie und Ökonomie” am 12. Januar 2012 auf der Messe Heimtextil in Frankfurt am Main. “Nachhaltigkeit ist und bleibt ein großes Thema für die Heimtextil und die Hotelbranche. Mit unserer Veranstaltung wollen wir nicht nur den Status Quo und verschiedene Möglichkeiten für nachhaltige Branchenlösungen aufzeigen, sondern diese auch hinterfragen”, sagt Fritz G. Dreesen, Vorsitzender des Hotel-verbandes, und lädt die Branche in die Main-Metropole ein.

Die zunehmende globale Vernetzung führt zu mehr Reisetätigkeit und Tourismus. Gleichzeitig wächst das Verantwortungsbewusstsein für ökologische und soziale Zusammenhänge. Ob Firmenkunden oder Verbraucher – beide sind verstärkt sensibilisiert für den fortschreitenden Klimawandel und die damit verbundenen Aspekte der Nachhaltigkeit. Gesellschaftlich verantwortungs-volles Handeln bringt deshalb mehrfach Nutzen für jedes Unternehmen. Gerade in der Tourismusbranche verkauft ein Hotel nicht nur eine reine Dienstleistung, sondern auch ein Urlaubs- und Lebensgefühl.

Obgleich es scheint, dass nachhaltiges Handeln in einem umfassenden Sinn derzeit noch eher in Segmenten der gehobenen Hotellerie und Nischen wie Ökohotels zu finden ist, besteht für alle Hotels, kleine wie weltweit agierende Hotelketten, die Chance, sich mit dem Thema Nachhaltigkeit erfolgreich am Markt zu positionieren. Denn ein auf Nachhaltigkeit und Umweltaspekten ausgerichtetes Hotel, zum Beispiel Green Building oder Green Meetings, ist nicht nur bei den privaten Gästen willkommen, sondern besitzt bereits heute einen großen Stellenwert bei Geschäftskunden und Veranstaltungsplanern. Das Engagement eines Hotels im Bereich Nachhaltigkeit fließt für immer mehr Reisende in den Entscheidungsprozess für oder gegen einen Veranstaltungsort ein.

Anlässlich der Messe Heimtextil greift der Hotelverband dieses zukunftsträchtige Thema erneut auf und informiert mit seiner Veranstaltung “Green Hospitality – Die Balance zwischen Ökologie und Ökonomie” am 12. Januar 2012 seine Mitglieder aber auch interessierte Hoteliers kostenfrei.

Namhafte Referenten geben Auskunft über die ökologische und soziale Zukunft der europäischen und deutschen Hotellerie:

So geht Frau Magister Susanne Kraus Winkler (Vice President HOTREC, Brüssel) in ihrer Keynote auf die Nachhaltigkeit in der europäischen Hotellerie ein und hinterfragt kritisch, ob sich die schon rechnet.

André Roeske (ADA Cosmetics International) referiert zur Bedeutung nachhaltiger Pflegeprodukte und hilft im Dschungel grüner Angebote den Durchblick zu behalten.

Elke M. Werther (Selva Hospitality) sowie Christian Hirschmann (Philips Professional Lighting Solutions – Hospitality) geben praktische Tipps und Ratschläge für eine nachhaltiges Ambiente und eine inspirierende Beleuchtung.

Last but not least hält Otto Lindner von der Lindner Hotels AG Best-Practice-Beispiele zur Umsetzung von umweltfreundlichen Konzepten und Lösungen bereit und zeigt, wie die Lindner Hotels den Spagat zwischen Ökosiegel, Energieeffizienz, Gästewünschen und Ökonomie meistern.

Die Heimtextil ist seit Jahrzehnten die größte internationale Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien. Von 11. bis 14. Januar 2012 ist sie als erste Fachmesse des Jahres die Plattform für Hersteller, Handel und Designer weltweit. Zusätzlich fokussiert sich die Heimtextil 2012 auf die positive Marktentwicklung nachhaltiger Heim- und Haustextilien und gibt hierzu ihren neuen Guide “Green Directory” heraus.

Programmdetails sowie ein Anmeldeformular sind im Internet unter www.hotellerie.de abrufbar.

Hotelverband Deutschland (IHA) – Umfrage: Die Macht der Buchungsportale

(Berlin/Bern/Wien, 05. Dezember 2011) Die Online-Distribution gewinnt für die Hotellerie zunehmend an Bedeutung. Durchschnittlich jedes zweite Hotelzimmer wird gegenwärtig über Internet-Vertriebskanäle verkauft und ein Ende des Wachstums der elektronischen Buchungen ist nicht absehbar. Um einen repräsentativen Überblick über die aktuelle Distributions- und Vertriebssituation der Hotellerie zu erhalten, führen der Hotelverband Deutschland (IHA), die Österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV) und hotelleriesuisse in Zusammenarbeit mit dem Institut für Tourismus der Fachhochschule Westschweiz Wallis hierzu erstmals eine gemeinsame Umfrage durch.

Online-Buchungsportale sind dabei ein wichtiger und meist unverzichtbarer Bestandteil des Distributionsmix eines jeden Hotels. Es ist allerdings festzustellen, dass der Wettbewerb um den Kunden zunehmend härter wird. Gleichzeitig nimmt die Zahl relevanter Online-Buchungsportale eher ab und die Märkte weisen zunehmend Tendenzen hin zu engen Oligopolen auf.

Ziel der Befragung ist es, die Entwicklungstendenzen der wichtigsten Distributionskanäle aufzuzeigen und zu analysieren. Auf dieser Datenbasis können dann Strategien entwickelt und Rahmenbedingungen zum Vorteil der Branche gestaltet werden.

Die Hotelverbände in Deutschland, Österreich und der Schweiz messen bereits seit mehreren Jahren in voneinander unabhängigen Befragungen die Marktanteile und Entwicklungen der jeweiligen Vertriebskanäle. Erstmals werden nun einheitliche Daten in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhoben, um die Entwicklungen im Hotelvertrieb in einem länderübergreifenden Gesamtkontext analysieren zu können.

“Alle Hoteliers sind aufgerufen, sich an der Befragung zu beteiligen. Nur mit der Unterstützung und Mitarbeit der gesamten Hotellerie kann es gelingen, diese für die Branche wichtigen Informationen zu erheben”, appelliert Fritz G. Dreesen an seine Kolleginnen und Kollegen.

Hoteliers aus Deutschland können unter den folgenden Links an der Online-Befragung teilnehmen:
Individualhotellerie: www.individual.hotellerie.de
Kettenhotellerie: www.ketten.hotellerie.de
(zentrale Eingabe für mehrere Häuser)

Das Beantworten der Fragen nimmt nicht mehr als etwa zehn Minuten Zeit in Anspruch – eine sicherlich lohnende Investition. Eine Zusammenfassung der Studie wird den teilnehmenden Hoteliers im Frühjahr 2012 direkt per E-Mail zugestellt. Alle erhobenen Daten werden strikt vertraulich behandelt und nur zu statistischen Zwecken benutzt. Rückschlüsse auf einzelne Hotels sind aufgrund statistischer Aggregation der Daten ausgeschlossen.

Bundesrat stimmt für Beibehaltung des ermäßigten Mehrwertsteuersatz für Personenschifffahrt – SPD auf Zick-Zack-Kurs in Mehrwertsteuerfrage

(Berlin, 30. November 2011) Der Bundesrat hat auf seiner heutigen Plenarsitzung auf Antrag der SPD-geführten Landesregierung von Rheinland-Pfalz beschlossen, sich für die Verlängerung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes für Personenbeförderung auf Schiffen über den 31. Dezember 2011 hinaus bis zum Ende 2013 einzusetzen. “Das ist mit Blick auf die mittelständischen Anbieter von Flusskreuzfahrten an Rhein, Mosel und Elbe richtig und wichtig”, erklärt hierzu Fritz G. Dreesen, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHA).

“Es ist aber aus Sicht der Hotellerie merkwürdig, dass sich die SPD massiv mit denselben Argumenten für die Fahrgastschifffahrt einsetzt, denen sie bei der Hotel-Mehrwertsteuer keinerlei Bedeutung zubilligen will.” In einer Pressemitteilung vom 29. September 2011 rechtfertigte die SPD-Bundestagsfraktion den Fortbestand des reduzierten Mehrwertsteuersatzes für die Personenschifffahrt mit folgendem Argument:

“Sie befinden sich in einem Wettbewerb mit den europäischen Nachbarn – und die haben teils deutlich niedrigere Mehrwertsteuersätze für die Personenschifffahrt. Dies gefährdet die touristische Entwicklung und Arbeitsplätze in Deutschland. So herrscht in Dänemark sogar eine Steuerbefreiung. In Luxemburg, Frankreich, Belgien und den Niederlanden liegt die Mehrwertsteuer für diesen Bereich zwischen drei und sechs Prozent.”

Dies gilt aber ebenso für die Hotel-Mehrwertsteuer, denn derzeit wenden 24 von 27 EU-Mitgliedsstaaten für Hoteldienstleistungen reduzierte Mehrwertsteuersätze an. “Die Hotellerie in Deutschland steht international in einem mindestens ebenso intensiven Wettbewerb. Wir mahnen daher mehr Fairness auch für unsere Branche an und wehren uns gegen weitere Diffamierungen der notwendigen Mehrwertsteuerangleichung für Hotels in Europa”, so Fritz G. Dreesen.

Der Hotelverband Deutschland (IHA) ist der Fachverband der Hotellerie in Deutschland. Er zählt rund 1.400 Betriebe aus Reihen der Individual-, Ketten- und Kooperationshotellerie zu seinen Mitgliedern, die über rund 170.000 Hotelzimmer verfügen und einen Anteil von mehr als 20 Prozent des deutschen Hotelmarktes repräsentieren. Die IHA vertritt die Interessen der Hotellerie in Deutschland und Europa gegenüber Politik und Öffentlichkeit und bietet zahlreiche hotelleriespezifische Dienstleistungen an.

HOTELIER TV Ad hoc: HDV fordert Gastgewerbe-Gipfel

(München, 08. November 2011) Das Gastgewerbe muss vereint auftreten und mehr Druck auf die Politik aufbauen. Dies soll bei einem Gipfeltreffen Anfang nächsten Jahres erreicht werden. Dies forderte nun Alexander Aisenbrey, Präsident der 30 Jahre alten Hoteldirektorenvereinigung (HDV) beim Führungskräftekongress im Kempinski Hotel Airport Munich. Angesichts der “Brandthemen” Mehrwertsteuererhöhung, Bettensteuer, Mindestlohn, Gema- und VG-Wort-Abgaben benötige man in Gastronomie und Hotellerie mehr Gewicht und höhere Aufmerksamkeit, so Aisenbrey. Sein Appell kommt bei den Spitzenverbänden Dehoga und IHA sowie den größten Branchenorganisationen FBMA, HSMA, VSR und VKD an. Der Gastgewerbe-Gipfel soll ein Signal für die wirtschaftliche Bedeutung der Arbeitsplätze-schaffenden Gastgeber-Branche senden.

HDV: Mehr Druck auf Politik tut not – Branchenverbände sollen sich verbünden

(München, 05. November 2011) Das Gastgewerbe muss vereint auftreten und mehr Druck auf die Politik aufbauen. Dies soll bei einem Gipfeltreffen Anfang nächsten Jahres erreicht werden. Dies forderte nun Alexander Aisenbrey, Präsident der 30 Jahre alten Hoteldirektorenvereinigung (HDV) beim Führungskräftekongress im Kempinski Hotel Airport Munich. Angesichts der “Brandthemen” Mehrwertsteuererhöhung, Bettensteuer, Mindestlohn, Gema- und VG-Wort-Abgaben benötige man in Gastronomie und Hotellerie mehr Gewicht und höhere Aufmerksamkeit, so Aisenbrey. Sein Appell kommt bei den Spitzenverbänden Dehoga und IHA sowie den größten Branchenorganisationen FBMA, HSMA, VSR und VKD an. Der Gastgewerbe-Gipfel soll ein Signal für die wirtschaftliche Bedeutung der Arbeitsplätze-schaffenden Gastgeber-Branche senden.

“Wir als Hoteliers schaffen Arbeitsplätze in Regionen, wo es keine Industrie, keine Finanzwirtschaft gibt”, so Aisenbrey. Das Bild von Hoteliers und Gastronomen in der Öffentlichkeit müsse korrigiert werden. Die Vorstellung vom Chauffeurswagen und ewig braun gebrannten Unternehmen sei nirgends wieder zu finden. Die hart arbeitenden Führungskräfte müssten ihre wichtige Rolle im gesunden Mittelstand deutlich machen.

Die Hoteldirektorenvereinigung stellt mit diesem Appell eine Idee vor, die offenbar weithin Widerhall findet. Die HDV wagt sich regelmäßig an “heiße” Branchenthemen heran. Zuletzt nahm die rund 150 Mitglieder zählende Vereinigung die Handelsmacht der Hotel-Buchungsportale aufs Korn. Das Thema rund um hrs.de, hotel.de und booking.com soll auf der Frühjahrstagung 2012 in Osnabrück wieder aufgetischt werden.

Mehr: http://www.hdvnet.de

HOTELIER TV (www.hotelier-tv.com) bericht in Kürze vom HDV-Führungskräftekongress.

IHA – Neue Ausgabe: Kompendium der Markenhotellerie in Deutschland

(Berlin/Bonn, 03. November 2011) Neue Ausgabe: Detaillierte und strukturierte Informationen über die Hotelgesellschaften in Deutschland bietet das Kompendium der Markenhotellerie 2011. Das Standardwerk erschien nun in bereits zwölfter Auflage. Herausgeber ist der Hotelverband Deutschland (IHA).

Kompendium der Markenhotellerie 2011

Das Kompendium der Markenhotellerie informiert über die Anschrift der Zentrale, Markennamen, Geschäftsleitung, Hotelanzahl (Inland/Ausland), Standorte, Betriebsstruktur, Zimmeranzahl, Nettoumsatz und Auslastung der Hotelgesellschaften. Das Verzeichnis beruht auf den Angaben der Hotelgesellschaften. Lagen keine Unternehmensauskünfte vor, wurden die Angaben vom Hotelverband Deutschland (IHA) nach bestem Kenntnisstand ergänzt. Die im Kompendium der Markenhotellerie aufgenommenen Hotelketten und Hotelkooperationen verfügen über mindestens vier zugehörige Häuser, davon mindestens eines in Deutschland, und operieren mit einer eigenen Dachmarkenstrategie am deutschen Markt.

Das Kompendium der Markenhotellerie kann als PDF-Dokument zzgl. einer Excel-Datei mit den Anschriften der insgesamt 175 Hotelgesellschaften sowie den entsprechenden Ansprechpartnern über die IHA-Service GmbH, Kronprinzenstraße 37, 53173 Bonn, Tel.: 0228 / 92 39 290 Fax: 0228 / 92 39 299, E-Mail: info@iha-service.de, www.iha-service.de zum Preis von 39,00 Euro bezogen werden. Bildungseinrichtungen, Schüler und Studenten können das Kompendium zum Sonderpreis von 19,00 Euro erwerben. Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. und Versand per E-Mail.

Yourcareergroup: Deutschlandweite arbeitsrechtliche Update-Seminare im Oktober/November informieren über aktuelle Gesetzesänderungen und Entwicklungen im Arbeitsrecht

(Düsseldorf, 19. August 2011) Im Herbst dieses Jahres veranstaltet die Yourcareergroup in Zusammenarbeit mit dem Hotelverband Deutschland (IHA) und dem Anwaltsbüro Claus deutschlandweite arbeitsrechtliche Update-Seminare, die sich an Personalverantwortliche der Hotellerie, Gastronomie und Touristik richten und bevorstehende neue gesetzliche Änderungen beleuchten.

Die Teilnehmer des Seminars erhalten nicht nur einen Überblick über aktuelle arbeitsrechtliche Themen sondern werden ausführlich über anstehende gesetzliche Änderungen informiert. Das Seminar legt dabei den Schwerpunkt auf das Familienpflegegesetz, das im Januar 2012 eingeführt wird, sowie die Änderung des Beschäftigtendatenschutzes und des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes. Aber auch andere Themen wie z.B. Social Media oder die ordnungsgemäße Stellenausschreibung werden mithilfe prägnanter Beispiele anschaulich erörtert. 

Das Seminar wird gehalten von Herrn Claus, der seit 1993 auf Rechtsangelegenheiten in der Hotellerie spezialisiert ist. Er hat in der Vergangenheit zahlreiche Vorträge vor Erfa-Gruppen oder Personalleitertagungen zu aktuellen Themen des Arbeitsrechts gehalten. Aufgrund der anschaulichen Darstellungsweise sind seine Vortrags- und Seminarveranstaltungen bundesweit sehr beliebt.

Interessenten können auf www.hotelcareer.de/arbeitsrecht.html weitere Details sowie ein Anmeldeformular zur Veranstaltung downloaden.

Termine & Veranstaltungsorte:
Do., 06.10.2011 – München – The Rilano Hotel München
Di., 18.10.2011 – Düsseldorf – Holiday Inn Düsseldorf Airport-Ratingen
Do., 27.10.2011 – Frankfurt/Main – Lindner Hotel & Sports Academy Frankfurt
Mi., 02.11.2011 – Dresden – Hilton Dresden
Mi., 09.11.2011 – Berlin – Steigenberger Hotel Berlin
Mo., 14.11.2011 – Hamburg – Grand Elysée Hamburg

Ablauf:
14.00 – 16.00 Uhr Seminar
16.00 – 16.20 Uhr Kaffeepause
16.20 – 18.20 Uhr Seminar

Teilnahmegebühr:
149 Euro p.P. zzgl. MwSt. für Kunden der Yourcareergroup oder Mitglieder des
Hotelverbandes Deutschland (IHA)
179 Euro p.P. zzgl. MwSt. für Nicht-Kunden bzw. Nicht-Mitglieder.

IHA-Hotelkonjunkturbarometer Sommer 2011: Hotellerie bleibt auf Wachstumspfad

(Berlin, 8. August 2011) Die deutsche Hotellerie kann mit einem realen Umsatzzuwachs von 3,8 Prozent, einer Zunahme der Übernachtungen um 6,3 Prozent und einer Verbesserung der durchschnittlichen Zimmerauslastung um 3,7 Prozent auch in der ersten Jahreshälfte 2011 ihren Wachstumskurs nach der Krise fortsetzen. Das sind die Ergebnisse des aktuellen IHA-Konjunkturbarometers Sommer 2011.

Der positive Trend schlägt sich auch in der Zahl der Beschäftigten nieder. Nach jüngsten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit gab es zum Jahresende 2010 in den deutschen Beherbergungsbetrieben 7.085 mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte als ein Jahr zuvor, was einen Anstieg von 2,89 Prozent bedeutet. Die Gesamtwirtschaft verzeichnete im gleichen Zeitraum nur ein Plus von 1,99 Prozent.

“Die aktuellen Zahlen machen klar, dass die Hoteliers die Senkung der Mehrwertsteuer nicht nur für Investitionen in Millionenhöhe, sondern auch für Neueinstellungen genutzt haben. Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Hotellerie hat sich gerade in internationaler Perspektive deutlich verbessert. Diese zuversichtlich stimmende Entwicklung gilt es nun, zu fördern und nicht abzuwürgen. Die immer wieder aufkommende Diskussion um die Mehrwertsteuer sowie kommunale Bettensteuern sorgen für große Verunsicherung und Verärgerung in der Branche”, betont Fritz G. Dreesen, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHA).

Das IHA-Konjunkturbarometer basiert auf Angaben des Statistischen Bundesamtes (Übernachtungen und Umsatz) und Auswertungen des Hotelbenchmarks von STR Global (Zimmerauslastung, Zimmerpreis, RevPAR).

Die Daten des IHA-Hotelkonjunkturbarometers 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum:

  • Die Zahl der Übernachtungen in Hotels, Hotels garnis, Gasthöfen und Pensionen erhöhte sich im Zeitraum Januar bis Mai um 6,3 Prozent auf 85,2 Millionen. Mit einem Plus von 8,9 Prozent stieg die Anzahl der Übernachtungen ausländischer Gäste stärker als die inländischer Gäste (+5,6 Prozent).
  • Der Umsatz der Hotellerie stieg nominal um 4,2 Prozent an und real (inflationsbereinigt) konnte ein Zuwachs von 3,8 Prozent erreicht werden (Werte Januar bis Mai).
  • Die durchschnittliche Zimmerauslastung erhöhte sich im ersten Halb-jahr 2011 um 3,7 Prozent auf 62,5 Prozent.
  • In den ersten sechs Monaten 2011 stiegen die durchschnittlichen Nettozimmerpreise leicht um 2,2 Prozent und erreichten einen Wert von 93 Euro, während europaweit die durchschnittliche Nettozimmerpreise um 4,1 Prozent auf 99 Euro stiegen.
  • Der durchschnittliche Zimmerertrag (RevPAR) konnte im 1. Halbjahr 2011 um 6,0 Prozent auf 58 Euro gesteigert werden.

Yourcareergroup/IHA: Neuauflage der beliebten arbeitsrechtliche Seminare im Mai und Juni

(Düsseldorf, 09. Mai 2011) Im Mai und Juni veranstaltet wieder die Düsseldorfer Yourcareergroup in Zusammenarbeit mit dem Hotelverband Deutschland (IHA) und dem Anwaltsbüro Claus deutschlandweit arbeitsrechtliche Halbtagesseminare, die sich an Personalverantwortliche der Hotellerie, Gastronomie und Touristik richten. Die Themen des diesjährigen „Wunsch-Seminars“ stammen aus einer im Frühjahr durchgeführten Umfrage unter Personalverantwortlichen. Die am häufigsten genannten Vorschläge wurden zu Schwerpunktthemen wie befristete Arbeitsverträge, Krankheit im Arbeitsverhältnis, Abmahnung, Elternzeit, Kündigung etc. zusammengefasst.

Die Teilnehmer des Seminars erhalten einen Überblick über aktuelle arbeitsrechtliche Themen, um in Zukunft wirksame Personalentscheidungen treffen zu können. Prägnante Beispiele vermitteln Lösungsansätze, die die Teilnehmer auf Fragestellungen aus ihrem Berufsalltag übertragen können.

Das Seminar wird gehalten von Uwe Claus, der seit 1993 auf Rechtsangelegenheiten in der Hotellerie spezialisiert ist. Er hat in der Vergangenheit zahlreiche Vorträge vor Erfa-Gruppen oder Personalleitertagungen zu aktuellen Themen des Arbeitsrechts gehalten. Aufgrund der anschaulichen Darstellungsweise sind seine Vortrags- und Seminarveranstaltungen bundesweit sehr beliebt.

Interessenten können auf www.hotelcareer.de/arbeitsrecht.html weitere Details sowie ein Anmeldeformular zur Veranstaltung downloaden.

Termine & Veranstaltungsorte:
18.05.2011 – Düsseldorf – Hyatt Regency Düsseldorf
19.05.2011 – Hamburg – Grand Elysée Hamburg
24.05.2011 – Berlin – Steigenberger Hotel Berlin
26.05.2011 – Frankfurt/Main – Welcome Hotel Frankfurt/Main
07.06.2011 – München – Tryp Hotel München

Die Teilnahmegebühr beträgt 149 Euro (zzgl. MwSt) für Kunden der Yourcareergroup oder Mitglieder des Hotelverbandes Deutschland (IHA) und 179 Euro (zzgl. MwSt)  für Nicht-Kunden bzw. Nicht-Mitglieder.

IHA fordert Augenmaß und praktikable Regelungen für Verträge per Telefon oder Internet

(Berlin, 13. April 2011) Mit Blick auf die heutige Anhörung im Bundesjustizministerium zum Entwurf der Europäischen Kommission für eine Verbraucherrechterichtlinie mahnt der Hotelverbandsvorsitzende Fritz G. Dreesen praxistauglichere Regelungen an: “Die derzeit geltenden Regelungen für Fernabsatzverträge in der Hotellerie bestehen aus guten Gründen und müssen beibehalten werden.” Gleichzeitig erteilt Dreesen der so genannten Buttonlösung im Internet eine klare Absage: “Keine Frage, Verbraucher müssen vor unseriösen Online-Anbietern geschützt werden. Die jetzt diskutierte Buttonlösung schießt aber weit über das Ziel hinaus. Sie führt nicht zu mehr Verbrauchersicherheit, sondern nur zu mehr Ärger, so auch in unserer Branche.”

Eine neue EU-Richtlinie könnte das Buchungsgeschäft auf den Kopf stellen - IHA und Dehoga halten dagegen

Eine neue EU-Richtlinie könnte das Buchungsgeschäft auf den Kopf stellen - IHA und Dehoga halten dagegen

Die Europäische Kommission will bestehende Richtlinien zu vertraglichen Rechten von Verbrauchern zusammenfassen und verbindlich für die Mitgliedstaaten harmonisieren. Dazu hatte sie 2008 einen Entwurf für eine Verbraucherrechterichtlinie – 2008/0196 (COD) – vorgelegt. Betroffen sind davon Verträge, die per Telefon, Internet oder Fax geschlossen werden (Fernabsatzverträge). Nach entsprechenden Anträgen des Europäischen Parlaments sollen für diese Fernabsatzgeschäfte nun spezielle Anforderungen eingeführt werden. Damit ein Vertrag rechtskräftig zustande kommt, soll zum Beispiel der Hotelier verpflichtet werden, bei jeder telefonischen Buchung dem Gast ausführliche Vertragsinformationen auf einem “dauerhaften Datenträger” zur Verfügung zu stellen.

Der Hotelverband hält nichts von diesen Plänen. “In unserer schnelllebigen Zeit kann es doch nicht angehen, dass am Telefon oder über das Internet geschlossene Beherbergungsverträge erst dann gültig werden, wenn dem Gast ihm bereits bekannte Vertragsinformationen auf Papier, USB-Stick, CD-Rom oder auf einer gemeißelten Steintafel zugeschickt werden. Das hilft niemanden und verursacht nur zusätzlichen Aufwand”, macht Dreesen deutlich und fordert eine Beibehaltung der bisherigen und bewährten Ausnahmeregelungen für die Hotellerie, in der kurzfristig abgeschlossene Verträge branchenüblich sind.
Darüber hinaus wehrt sich der Verband gegen die von der Bundesregierung zur nationalen Umsetzung vorgesehene Buttonlösung. Danach soll auf jeder Internetseite, auf der ein entgeltlicher Vertrag mit einem Verbraucher geschlossen wird, ein Extra-Feld (Button) eingeblendet werden, mit dem der Verbraucher noch extra bestätigen muss, dass er Preis und Vertragslaufzeit auch tatsächlich zur Kenntnis genommen habe. Für die Hotellerie bedeutete dies, alle Internetauftritte neu gestalten und programmieren lassen zu müssen.

Dreesen kritisiert: “Die Buttonlösung stellt eine zusätzliche Kostenbelastung für die Hoteliers dar und zöge erhebliche rechtliche Unwägbarkeiten nach sich, ohne ein Mehr an Verbraucherschutz zu bringen.” Zum anderen zeigten verschiedene Urteile aus der jüngsten Vergangenheit, dass die derzeit geltenden Gesetze gegen Betrugsfälle mit Abofallen im Internet ausreichen, denen zurecht das Handwerk gelegt gehört. “Mit der EU-Verbraucherrechterichtlinie und der Buttonlösung als ihrer deutschen Umsetzung droht aber das Kind mit dem Bade ausgeschüttet zu werden”, stellt der Hotelverbandsvorsitzende klar und verweist auf professionelle Abmahnvereine, die die neue Rechtslage systematisch insbesondere zu Lasten der mittelständischen Wirtschaft ausnutzen könnten.

Yourcareergroup: Neue Serie von Seminare zu Neuerungen im Arbeitsrecht

(Düsseldorf, 29. September 2010) Erstmals auch in Stuttgart: Im Oktober/November dieses Jahres veranstaltet die Yourcareergroup AG, Düsseldorf, in Zusammenarbeit mit dem Hotelverband Deutschland (IHA) e.V. und dem Anwaltsbüro Claus wieder halbtägige „arbeitsrechtliche Update-Seminare“, die sich an Personalverantwortliche der Hotellerie, Gastronomie und Touristik richten.

Die Teilnehmer erhalten einen kompakten Überblick über aktuelle Entwicklungen und Neuregelungen im Arbeitsrecht. Die theoretischen Grundlagen werden anhand praxisnaher Beispiele erläutert und diskutiert. Geplante Schwerpunktthemen sind u.a. Kleinkriminalität am Arbeitsplatz, Dienstfahrzeugüberlassung, Elternzeitgesetz, Pflegezeitgesetz etc.

Das Seminar wird vom Düsseldorfer Rechtsanwalt Uwe Claus gehalten, der seit 1993 auf Rechtsangelegenheiten in der Hotellerie spezialisiert ist. Er hat in der Vergangenheit zahlreiche Vorträge vor Erfa-Gruppen, Personalleitertagungen etc. zu aktuellen Themen des Arbeitsrechts gehalten. Aufgrund der anschaulichen Darstellungsweise sind seine Vortrags- und Seminarveranstaltungen bundesweit sehr beliebt.

Termine & Veranstaltungsorte:
Mo., 25.10.2010 – München – Innside München Parkstadt Schwabing
Fr., 29.10.2010 – Hamburg – Mövenpick Hotel Hamburg
Mi., 03.11.2010 – Berlin – Steigenberger Hotel Berlin
Fr., 05.11.2010 – Düsseldorf – Lindner Congress Hotel
Di., 09.11.2010 – Frankfurt/Main – NH Frankfurt Rhein-Main
Do., 11.11.2010 – Stuttgart – Le Méridien Stuttgart

Die Seminare beginnen um 14 Uhr und enden um ca. 18:20 Uhr. Die Teilnahmegebühr für Kunden der Yourcareergroup und IHA-Mitglieder beträgt 149 Euro; andere haben 179 Euro pro Person zu entrichten.

Dehoga-Bundesverband/IHA: Hotellerie sagt Bettensteuer den Kampf an – Pläne in Köln “nicht rechtens” – Alle juristischen Mittel sollen eingesetzt werden

(Berlin, 3. September 2010) Der Dehoga-Bundesverband und Hotelverband Deutschland (IHA) werden sich gegen die in Köln und weiteren Kommunen diskutierten Bettensteuern mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zur Wehr setzen. „Die Bettensteuer ist unverhältnismäßig, ungerecht, bürokratisch und verfassungswidrig“, erklärt Dehoga-Präsident Ernst Fischer am Freitag in Berlin vor dem Hintergrund aktueller Medienberichte, wonach die nordrhein-westfälische Landesregierung die Bettensteuer in Köln zu genehmigen gedenkt.

„Durch die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen zum 1. Januar 2010 entstehen nach Auskunft der Bundesregierung allen Städten und Gemeinden in Deutschland Steuerausfälle in Höhe von 19 Millionen. Allein die Stadt Köln verspricht sich von ihrer Bettensteuer Mehreinnahmen von 20 Millionen Euro“, berichtet Fischer. „Die Einführung von Bettensteuern schadet dem lokalen Tourismus, der Attraktivität der Kommune als Wirtschaftsstandort und dem lokalen Handwerk und Einzelhandel. Sie konterkariert die Ziele des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes.“ Es könne doch wohl nicht sein, dass Bund und Länder die Hoteliers entlasten und die Kommunen im gleichen Atemzug die Hotels mit neuen Abgaben belasten.

Die Erhebung einer solchen Steuer wäre zudem mit einem erheblichen bürokratischen Aufwand verbunden – nicht nur für die Hotels, sondern ebenso für die Geschäftsreisenden und Stadtverwaltungen. „Die Belastung von Geschäftsreisenden mit der Bettensteuer ist zweifellos unzulässig“, sagt der Vorsitzende des Hotelverbandes Fritz G. Dreesen. Daher sehe die Kölner Satzung auch einen Erstattungsanspruch für Businessgäste vor. Dreesen macht deutlich: „Der Anteil der Geschäftsreisenden in Städten wie Köln beträgt 60 bis 80 Prozent. Das heißt, die große Mehrheit der Gäste muss die Bettensteuer erst bezahlen, um sie dann über einen schriftlichen Erstattungsantrag zurückzufordern. Bürokratie pur.“

Der Dehoga-Bundesverband und der Hotelverband werden alle politischen und rechtlichen Mittel gegen die als „Wegelagerei“ empfundene neue Abgabe ausschöpfen. In ihrer Rechtsauffassung werden die Verbände von einem Gutachten der renommierten Anwaltskanzlei GleissLutz bestätigt. Nach umfassender Prüfung kommen die Verfassungsrechtler zu dem Ergebnis, dass die geplante Kulturförderabgabe vor den Gerichten keinen Bestand haben werde.

„Statt reflexartig eine Neidsteuer einzuführen, wären die Kommunen besser beraten, das Leistungspotenzial ihrer Hotellerie zu stärken, die vor Ort Arbeits- und Ausbildungsplätze schafft und dort ihre Steuern zahlt“, betonen die Verbände.

Kriterien der G-Klassifizierung werden an Markterfordernisse angepasst

Arbeitsgruppe aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nimmt Modernisierung der Klassifizierungskriterien für Gästehäuser, Gasthöfe und Pensionen in Angriff

(Berlin/Berchtesgaden, 14. Juli 2010) Fünf Jahre nach Markteinführung der Deutschen Klassifizierung für Gästehäuser, Gasthöfe und Pensionen („G-Klassifizierung“) trafen sich am Anfang Juli 2010 in Berchtesgaden Vertreter der Dehoga-Landesverbände, des Hotelverbandes Deutschland (IHA), des Deutschen Tourismusverbandes (DTV), der Wirtschaftskammer Österreich – Fachverband Hotellerie, von Hotelleriesuisse und der Tourismusregion Berchtesgadener Land als Gastgeber, um routinemäßig die Klassifizierungskriterien an sich verändernde Gästeerwartungen anzupassen. Bundesweit sind derzeit bereits rund 800 Gästehäuser, Gasthöfe und Pensionen mit G-Sternen offiziell klassifiziert und im Internet über www.g-klassifizierung.de aufrufbar.

„An diesem Arbeitstreffen zur G-Klassifizierung nahmen erstmals auch Vertreter unserer österreichischen und schweizerischen Partnerverbände teil, um wie bei der Hotelstars Union Synergien und gemeinsame Vermarktungspotenziale auszuloten“, freut sich Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbandes, über eine sich abzeichnende internationale Perspektive auch für die „kleine Schwester“ der Hotelklassifizierung.

Bei der Fortentwicklung der Kriterien zeichnet sich insbesondere eine Vertiefung in den Bereichen Schlafkomfort, Wellness und Qualitätsmanagement ab, um den Anforderungen der Gäste auch zukünftig gerecht zu werden. Analog den Kriterien der Hotelklassifizierung wird auch die G-Klassifizierung die sich durch das Internet wandelnden Gästeerwartungen zukünftig noch stärker abbilden. Die neuen Kriterien sollen nach dem jetzigen Fahrplan und der innerverbandlichen Abstimmung zum 1. Januar 2011 in Kraft treten und für Transparenz auf dem Markt der Gasthöfe, Gasthäuser und Pensionen sorgen.

Die G-Klassifizierung wurde zum 1. Juli 2005 vom Dehoga-Bundesverband eingeführt und bietet den Gästen eine verlässliche Orientierungshilfe. Sie wendet sich an Betriebe, die über mehr als acht Gästebetten, aber nicht mehr als 20 Gästezimmer verfügen und keinen Hotelcharakter aufweisen. Die Bewertung gilt jeweils drei Jahre und wird durch strenge und regelmäßige Kontrollen abgesichert.