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Gastronomie: Zweifel an Signalwirkung des Gastro-Kontrollbarometers – Staatliches Hygiene-Siegel startet voraussichtlich 2012

(Berlin, 19. Mai 2011) Überflüssig oder überfällig? Im Vorfeld der für heute zu erwartenden Entscheidung der Verbraucherschutzminister der Länder „pro“ staatlichem Hygiene-Siegel für die Gastronomie schlagen die politischen Wogen hoch. Die „Restaurant-Ampel“ sei zügig umzusetzen, fordern die Verbraucherzentralen. Im Gastro-Siegel-Vorreiterland Nordrhein-Westfalen kämpft man um die Zustimmung aller Bundesländern. Und der Dehoga-Bundesverband ätzt: Die Ampel müsse gestoppt werden, denn der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit sei nicht gewahrt. Dabei ist nicht klar, ob die Signalwirkung des geplanten „Hygiene-Kontrollbarometers“ stark genug sein wird.

Entwurf für das staatliche Hygiene-Kontrollbarometer, was voraussichtlich ab 2012 für die deutsche Gastronomie gelten wird

Entwurf für das staatliche Hygiene-Kontrollbarometer, was voraussichtlich ab 2012 für die deutsche Gastronomie gelten wird

Im Vergleich zum „Gastro Smiley“ aus dem Vorzeigeland Dänemark mutet der deutsche Kompromissvorschlag geradezu kompliziert an: Auf einer farblich markierten Skala von 1 bis 80 Punkten soll das Ergebnis punktgenau markiert werden. Wer die Mindestanforderungen nicht erreicht, landet im roten Bereich. Mittelprächtige Kontrollergebnisse liegen irgendwo auf dem gelben Balken. Und Hygiene-Meister bekommen eine Markierung auf dem grünen Sektor. Da mehrere Kontrollbereiche dargestellt werden müssen, erschließt sich das finale Prüfungsergebnis nicht auf einen Blick.

Zum Vergleich: Das staatliche Hygienekontroll-System in Dänemark wendet den auch in Berlin-Pankow bekannten „Gastro Smiley“. Lacht das Gesicht ist alles in Ordnung. Schnute nach unten bedeutet Probleme.

Einfach zu indentifizieren: Gastro-Smiley in Dänemark

Einfach zu indentifizieren: Gastro-Smiley in Dänemark

Klar wird nun, dass ein staatliches Gastro-Hygienekontrollsystem nicht mehr vermeidbar ist. Heute, am 19. Mai, werden die Verbraucherschutzminister der Bundesländer bei einer Sitzung in Bremen voraussichtlich dem seit März vorliegenden Kompromissvorschlag zum „Hygienebarometer“ zustimmen. Eine entsprechende Gesetzesänderung sei bis Jahresende zu erwarten und die bundesweite Einführung ab Anfang 2012 möglich, heißt es. Zunächst soll das Hygiene-Kontrollbarometer in der Gastronomie, dann bei Metzgereien und Bäckereien sowie anschließend im Lebensmittel-Einzelhandel umgesetzt werden.

Doch damit fangen die Probleme an. Laut Gesetzt muss jeder Gastbetriebe mindestens einmal im Jahr auf Einhaltung der Hygienebestimmungen geprüft werden. Doch in der Praxis werde gerade einmal jeder zweite Betriebe im Jahr kontrolliert, etliche davon mehrfach, weist die Berliner Sachverständige und Lebensmittelchemikerin Christina Rempe hin. Die Fachjournalistin für Lebensmittelrecht hat jüngst ihr Fachbuch zum „Lebensmittelkennzeichnungsrecht“ veröffentlicht und genießt u.a. beim führenden Kontrollinstitut SGS Fresenius sowie in staatlichen Fachkreisen hohes Ansehen. Jeder der bundesweit 2.500 staatlichen Lebensmittelkontrolleure könne im Jahr gerade einmal 372 Betriebe checken. Zu wenig, meint Expertin Rempe. Denn insgesamt seien über 75.500 Betriebe zu prüfen. In Dänemark würden über 73 Prozent der Gastbetriebe regelmäßig geprüft – und nicht nur knapp 45 Prozent, wie in Deutschland.

Genau hier setzt der nächste Kritikpunkt an: Können tatsächlich alle Gastbetriebe „zeitnah“ geprüft werden? „Es ist bedenklich, dass beim geplanten Ampel-Konzept der Gastronom keinen Anspruch auf eine zeitnahe Regelkontrolle oder eine Nachkontrolle hat. So kann es nicht sein, dass nach Beseitigung aller festgestellten Mängel eine Negativbewertung im Eingangsbereich den Betrieb jahrelang als schlecht geführt deklariert, auch wenn er inzwischen hygienisch einwandfrei ist. Das ist unverhältnismäßig und setzt die Existenz des Unternehmens aufs Spiel“, kritisiert Ernst Fischer, Präsident des Dehoga-Bundesverbandes. Aufgrund der personellen Ausstattung der amtlichen Lebensmittelüberwachung stehe zu befürchten, dass weder eine flächendeckende noch zeitnahe Nachkontrolle sichergestellt werden könne. „Die Ängste zahlreicher Gastronomen sind groß, durch ein weniger gutes Ergebnis Gäste und Umätze zu verlieren.“

Vor diesem Hintergrund lehnt der Dehoga-Bundesverband auch die geplante Veröffentlichung der Kontrollergebnisse im Internet ab. „Das Internet vergisst nichts. Es ist bekannt, dass eine negative Bewertung, wenn sie sich erst einmal im Netz verbreitet hat, kaum mehr entfernt werden kann“, so Fischer. Ebenso sei es nicht hinnehmbar, dass mit dem Gastgewerbe „quasi als Versuchskaninchen“ gestartet werde. „Es gibt keinen erkennbaren Grund, dieses System zeitlich versetzt einzuführen, da eine gute Hygienepraxis in allen lebensmittelverarbeitenden Betrieben ein Muss ist. Diese Ungleichbehandlung und die damit verbundene Wettbewerbsverzerrung ist inakzeptabel“, sagte Fischer.

Ist denn eine staatliche Hygienekontrolle im Gastgewerbe bundesweit tatsächlich nötig? Wer die Ekel-Fotos der „Negativliste“ des Gastro-Hygiene-Kontrollsystems aus Berlin-Pankow kennt, würde dem umunwunden zustimmen. Da glänzt der Schimmel auf Orangen, modern aufgetaute Shrimps, gammeln Brotreste auf dem Küchenboden oder zersetzen sich Bockwürste im Kühlschrank. Schlimmer geht’s kaum, könnte man denken. Nach dem letzten verfügbaren Bericht des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) lagen angeblich bei 55 Prozent der geprüften Gastbetriebe „Verstöße gegen die Betriebshygiene“ vor. 22 Prozent der Betriebe würden zu wenig wert auf ordentliches Hygienemanagement legen und 18 Prozent hätten gegen die Kennzeichnungspflichten verstoßen, heißt es. Teil dieser „Verstöße“ seien auch zuwenige oder keine erfolgten Schulungen der Gastro-Mitarbeiter, gibt Expertin Rempe zu bedenken.

Weitere Informationen:
Die Restaurant-Ampel: 11 Fragen – 11 Antworten (PDF)
Transparenzsystem (Kurzfassung): Vorschlag für ein nationales System zur Information der Verbraucher über Ergebnisse von Betriebskontrollen der amtlichen Lebensmittelüberwachung (PDF)

Dadurch könnte sich leicht ein Generalverdacht ergeben, geben den sich beispielsweise der fortschrittliche Dehoga-Landesverband NRW zum Beispiel gegen die Aussagen des nordrhein-westfälischen Verbraucherministers Johannes Remmel zur Wehr setzt. Remmel soll sinngemäß mitgeteilt haben, nur die „ehrliche“ Gastronomie sei für die Einführung  eines Hygienebarometers. „Damit weckt Herr Remmel den Eindruck, dass der Verband und alle anderen  Gastronomen, die berechtigte Kritik an dem einzuführenden System anführen, unehrlich seien und die schwarzen  Schafe der Branche decken wollten. Dem ist nicht so“, stellte Klaus Hübenthal, Hauptgeschäftsführer des Dehoga NRW,  klar. „Für die allermeisten unserer Mitgliedsbetriebe sind professionelle Gastfreundschaft und Hygiene  unteilbar und  selbstverständlich. Richtig  ist auch, dass die Beanstandungsquote bei den Lebensmittelkontrollen reduziert  werden muss. Aber wer von einer Restaurant-Ampel spricht und ein solches System zuerst alleine in der Gastronomie einführen möchte, tut so, als lägen die größten Hygiene-Probleme in der Gastronomie und lenkt von den wirklichen  ab“, so Hübenthal.Ob das staatliche Hygiene-Kontrollbarometer, was im Schaufenster oder an der Eingangstür ausgehängt werden muss, dieselbe Wirkung für der dänische Gastro-Smiley entfaltet, bleibt zu beobachten. Nach einer Nielsen-Umfrage von 2007 halten 97 Prozent der dänischen Gäste das Kontrollsystem für eine gute Idee – und auch 88 Prozent der Gastbetriebe. Und immerhin 59 Prozent der Gäste gaben an, bei der Wahl eines Gastbetriebes auf ein positives Testergebnis in Sachen Hygiene Wert zu legen.

Ob das staatliche Hygiene-Kontrollbarometer, was im Schaufenster oder an der Eingangstür ausgehängt werden muss, dieselbe Wirkung für der dänische Gastro-Smiley entfaltet, bleibt zu beobachten. Nach einer Nielsen-Umfrage von 2007 halten 97 Prozent der dänischen Gäste das Kontrollsystem für eine gute Idee – und auch 88 Prozent der Gastbetriebe. Und immerhin 59 Prozent der Gäste gaben an, bei der Wahl eines Gastbetriebes auf ein positives Testergebnis in Sachen Hygiene Wert zu legen.

Daß ein Kontrollsystem auch in der deutschen Gastronomie durchaus willkommen ist, ergab eine repräsentative Befragung des Foodservice-Marktforschungsinstitutes Business Target Group im Herbst vergangenen Jahres. Demnach würden knapp 40 Prozent der Topentscheider in Gastronomie und Hotellerie ein öffentlichkeitswirksames Bewertungssystem für Sauberkeit (Gastro-Smiley) befürworten. Und: Knapp 60 Prozent geben zu, dass es bei Hygienefragen „in Einzelfällen“ Verbesserungsbedarf geben.

Längst etabliert haben sich freiwillige Kennzeichnungen wie der „Gastro Smiley für Qualität und Sauberkeit“ von TV-„Hotelchecker“ Ulrich Jander. Immer mehr Gastbetriebe lassen sich von dem erfahrenen Gastro-Experten auf Herz und Nieren prüfen und auszeichnen. Nicht alle Checks gehen positiv aus. Der durch seine klare Sprache und unnachahmliche Art – just bei zahlreichen TV-Auftritten – beliebte Prüfer fällt durch seine Überzeugungskraft auf. Mit einem eigenen „Hygiene-Smiley“ ist auch der „Qualitätsoptimierer“ Johannes Krahwinkel“ präsent. (car.)

Gastronomie & Hygiene: Neuer Sachverstand ist gefragt

TV-Hygienechecker Ulrich Jander wurde zum offiziellen Sachverständigen ernannt – Neues Siegel für Sauberkeit in der Gastronomie

(Rüsselsheim, 24. März 2011) In Sachen Sauberkeit und Hygiene gibt es keine Kompromisse. Reinlichkeit wird von Gästen ebenso kritisch bewertet wie guter Geschmack und einwandfreie F&B-Rohwaren (F&B = Food & Beverages, Lebensmittel und Getränke). Der aus dem TV bekannte „Hygienechecker“ Ulrich Jander vergibt nun ein neues Siegel für Sauberkeit in der Gastronomie. Mit dem „Gastro-Smiley“ signalisieren die geprüften Gastbetriebe gegenüber ihren Gästen, dass sie regelmäßig und fundiert in Sachen Hygiene gecheckt werden. Der Rüsselsheimer Unternehmer Ulrich Jander wurde unterdessen zum offiziellen Sachverständigen für Gastro-Hygiene ernannt.

Ulrich Jander wurde nun auch zum Sachverständigen für Gastro-Hygiene ernannt – sein „Gastro-Smiley“ wird in ganz Deutschland in der Gastronomie verwendet

Ulrich Jander wurde nun auch zum Sachverständigen für Gastro-Hygiene ernannt – sein „Gastro-Smiley“ wird in ganz Deutschland in der Gastronomie verwendet

Es ist bereits der dritte Sachverständigen-Titel, den der 53-Jährige vom Bundesverband Deutscher Sachverständiger und Fachgutachter verliehen wurde. Seit 20 Jahren berät der Inhaber des Arbeitsmedizinischen und Sicherheitstechnischen Dienst (ASD) Rüsselsheim Hotel-, Restaurant- und Cateringbetriebe. Für Jander ist die Anerkennung zum Sachverständigen eine weitere Auszeichnung und ein Zeichen seiner Qualitätsarbeit. Denn seit 2005 ist auch das Rüsselsheimer Unternehmen ASD nach ISO zertifiziert und muss sich harten Prüfungen unterziehen.

„Wir erhalten damit in der Einführung des Gastro-Smiley eine wichtige Unterstützung“, so Jander. „Das Hygiene-Siegel wurde bereits in einigen Bundesländern eingeführt und folgt damit dem bundesweiten Trend nach Sauberkeits-Checks in der Gastronomie.“ Mit dem „Gastro-Smiley“ erlangen die prämierten Gastronomen einen wichtigen Wettbewerbsvorteil, so Jander.
Ulrich Jander ist als Experte für Sicherheit, Brandschutz, Ergonomie am Arbeitsplatz sowie Hygiene international bekannt. Durch zahlreiche Gastbeiträge in Fachmedien und Auftritten in mehr als 20 Fernsehreportagen für RTL, Kabel1, Pro7 und anderen Sendern ist Jander omnipräsent. Beim jüngsten TV-Dreh testete Jander mit dem bekannten RTL-Reporter Ralf Benkö drei Tage für die Sendung „Wir retten Ihren Urlaub“ hygienische Einrichtungenin öffentlichen Einrichtungen.

In den TV-Sendungen sind auch immer wieder unhaltbare Hygienezuständen in sog. Ekelküchen zu sehen. „Dagegen brauchen sich Betriebe, die mit dem Gastro-Smiley ausgezeichnet wurden, nicht zu verstecken“, so Jander. Denn eine Überprüfung dauert rund sechs Stunden. Dabei werden 120 Hauptkriterien und zahlreiche Einzelfragen in Küche, Lagerrung und Gästeräume überprüft – auch mit moderner Technik, die Bakterien und andere Verunreinigungen aufspüren.

Ulrich Jander ist Sicherheitsberater und Fachberater für Arbeits- und Objektschutz. Zusammen mit seiner Frau Martina leitet der die Unternehmen GQH Gesellschaft für Qualitätssicherung im Hotel und ASD Arbeitsmedizinischer & Sicherheitstechnischer Dienst. Der gelernte Bankkaufmann und Verwaltungsfach-Ingenieur ist u.a. Sachverständiger für Arbeitssicherheit und Brandrisikomanagement. Der 53-Jährige lebt in Rüsselsheim bei Frankfurt/Main.

Beschwerden: Darüber meckerten Touristen 2010

Flop: Sauberkeit, Essen, Service / Russen auf dem Vormarsch

(Bottighofen/Schweiz, 13. Januar 2011) Kaltes Essen, unfreundliches Personal, Balkon ohne Meerblick – worüber haben sich Urlauber 2010 am häufigsten beschwert? Aus 590.000 Hotelbewertungen, die auf HolidayCheck.de im vergangenen Jahr abgegeben wurden, hat das größte deutschsprachige Urlaubsportal die Rangliste der Beschwerden zusammengestellt.


Am meisten störten sich die Bewerter hiernach an mangelnder Sauberkeit der Zimmer und des Hotels. Schlechtes Essen stieß den Urlaubern am zweitübelsten auf. Meckergrund Nummer Drei: Mieser Service, wie etwa notorische Unfreundlichkeit des Personals und fehlende Aufmerksamkeit.

Was alle ärgert: Kakerlaken im Essen

Was alle ärgert: Kakerlaken im Essen

Beschwerden über Lärm, schlechte Lage des Urlaubshotels und ein mieses Preis-Leistungs-Verhältnis folgten auf den Plätzen. Die Überraschung folgt auf Platz acht: Auch hier sind die Russen auf dem Vormarsch. Über zu viele Hotelgäste aus Russland beschwerten sich die Urlauber noch nie so oft wie in 2010.

Ein Volk von Nörglern und Meckerern ist Deutschland dennoch nicht: Von 590.000 Hotelbewertungen auf HolidayCheck im Jahre 2010 waren 85,6 Prozent voll des Lobes für ihren Gastgeber. Sie empfahlen ihr Hotel weiter. Nur 14,4 Prozent der Bewerter hatten etwas auszusetzen und rieten anderen Urlaubern von einem Besuch des selben Hotels ab. Ein schöner Erfolg für die Gastronomie: Im Vergleich zum Jahr zuvor verbesserte sich die Weiterempfehlungsrate um ein Prozent.

Weltneuheit für das Frühstücksbüffet: „Darauf hat die Hotellerie gewartet“

„Hotel-Autorität“ Heinz Horrmann testet Butterspender – Butter wird zum einzigartigen Geschmacks- und Aromaerlebnis

(Berlin, 02. Dezember 2010) Getestet und empfohlen von „Hotel Autorität“ Heinz Horrmann – der Butterspender garantiert ein einzigartiges Frische- und Aromaerlebnis beim Hotelfrühstück. Zu diesem Fazit gelangt der als einer der härtesten Restaurant- und Hotelkritiker bekannte Publizist aus Berlin. Bei einem Test mit handelsüblicher Butter geriet Horrmann geradezu ins Schwärmen: „Die Butter kommt so sahnig, so voll im Geschmack aus dem Spender, dass mir spontan ein Butterbrötchen besser schmeckte als das große Menü eines Drei-Sterne-Kochs!“ Die Weltneuheit ist eine Erfindung aus Deutschland und ab sofort vorbestellbar.


Werner Dutz, Unternehmensberater und Erfinder des Butterspenders, forscht seit rund zehn Jahren an der Verbesserung des Hotelfrühstücks. Mit dem Butterspender hat der Chef der ilotec GmbH & Co. KG, Werlte/Niedersachsen, ein ausgeklügeltes System geschaffen, welches die Butter in idealer Portionsgröße perfekt temperiert und vor allem streichfähig auf den Teller bringt. Der Butterspender eignet sich sowohl für Frühstücksbüffets als auch für Konferenzcatering.

Hygiene und Gästezufriedenheit stehen im Fokus
Die größten Pluspunkte des Butterspenders sind der professionelle Umgang mit der Lebensmittelhygiene und die hohe Gästezufriedenheit. „Praktisch jeder kennt das Problem am Frühstücksbuffet im Hotel doch aus eigener Erfahrung:  Die offen angebotene Butter ist zu hart oder zu weich, die ursprünglich von den Küchen- und  Servicekräften liebevoll und ordentlich gestaltete Dekoration wirkt meist schon nach einigen Gästen unappetitlich und oft genug auch unhygienisch“, erklärt Dutz und erläutert auch gleich die Stärken und Schwächen der sonstigen Darreichungsformen: „Die hygienischen Kleinverpackungen sind da sicher die bessere Lösung. Aber die bescheren den Gästen fettige Finger beim Auffummeln und sind massiv umweltbelastend“. Das Allerletzte sind für den Butterspender-Erfinder in Eiswasser schwimmende Butterstücke. „Oft kleben die aneinander und mit der Butter landet halt auch Wasser auf dem Frühstücksteller.“

All diese Probleme löst der Butterspender und bietet den Gästen dabei quasi als Nebeneffekt ein außerordentliches Genusserlebnis. Und spart den einsetzenden Betrieben auch noch bares Geld, weil die teuren Kleinportionen überflüssig werden.  Jede gängige Markenbutter kann mit dem Butterspender verarbeitet werden und bietet den Gästen als Ergebnis ein herausragendes Geschmackserlebnis.

„Geschmack, Hygiene, stets streichfähig bei günstigen Kosten – auf diesen Butterspender hat die Hotellerie gewartet“, lautet das Fazit von Heinz Horrmann, der schon etliche tausend Frühstücksbüffets getestet hat. Der Butterspender ist für jedes Hotel geeignet, vom  privat geführten Boutiquehotel bis zum kosmopolitischen Grand Hotel. Die Frontfläche kann mit dem Hotellogo individuell gestaltet werden. Doch nicht nur für Hotels ist der Butterspender interessant. Ob Jugendherberge, Wohnheim, Mensa, Betriebskantine oder Kreuzfahrtschiff, der Butterspender gehört auf jedes Frühstücksbuffet, so Erfinder Werner Dutz und verweist auf zahlreiche Anfragen aus aller Welt. Vorbestellungen für den Butterspender werden ab sofort angenommen – die Serienproduktion startet in Kürze.

Der Butterspender wurde als Erfindung mehrfach preisgekrönt. Internationale Bekanntheit und starke Medienpräsenz erreichte er durch den Gewinn des höchsten Erfinderpreises „Prix du Public“ der bedeutendsten Erfindermesse der Welt 2009 in Genf, der damit erstmalig in der 38jährigen Messegeschichte nach Deutschland ging. Bundespräsident Christian Wulff gehörte zu den Gratulanten und zeigte sich bei einem Test des Butterspenders begeistert – wie zuvor schon tausende Messebesucher. Erfinder Werner Dutz hat die Entwicklung des Butterspenders seit knapp einem Jahrzehnt mit Vehemenz und großem persönlichen und finanziellem Engagement vorangetrieben. Sein Unternehmen ilotec nimmt nun weitere Investoren auf, um die internationale Expansion sicherzustellen.

Gastgewerbe Deutschland: Bundesregierung begrüßt Smiley-Kennzeichnungssystem

(Berlin, 11. November 2010) Das System freundlich oder traurig schauender Smiley-Symbole informiert in Dänemark über die Hygienestandards von Lebensmittelgeschäften, Restaurants und Imbissen. Die bundeseinheitliche Einführung eines Kennzeichnungssystems, das Verbraucher auch in Deutschland über die Kontrollergebnisse der Lebensmittelüberwachung auf einen Blick nachvollziehbar informiert, findet Unterstützung in der Regierungskoalition. „Wir wollen das Smiley-System“, hieß es am 10. November aus der FDP-Fraktion im Verbraucherschutzausschuss des Deutschen Bundestages. Auch CDU/CSU erklärten ihre grundsätzliche Bereitschaft. Um „Geduld“ wurde von der Regierungskoalition dennoch gebeten.

Sowohl ein Antrag der Fraktion Die Linke, das System aus Dänemark zu übernehmen, als auch ein Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, bis zum Ende des Jahres 2010 im Verbraucherinformationsgesetz eine Rechtsgrundlage zu schaffen, wurden durch die Mehrheit der Regierungskoalition abgelehnt. „Sie machen den zweiten Schritt vor dem ersten“, begründete ein FDP-Abgeordneter die ablehnende Haltung seiner Fraktion in Richtung Opposition.

Es liege grundsätzlich in der Hand der Länder, ein Kennzeichnungssystem einzuführen. ”Die müssen in der Lage sein, Kontrollen regelmäßig durchzuführen“, hieß es aus der FDP-Fraktion. Im Vorfeld solle mit den Ländern diskutiert werden, wie das Kontrollsystem gewährleistet werden könnte. Der Bund darf nur den Rechtsrahmen im Verbraucherinformationsgesetz setzen, erklärte ein Vertreter der CDU/CSU. Wenn es aber nicht genügend Lebensmittelkontrolleure in den Bundesländern gebe, die nach der Einführung eines Kennzeichnungssystems den Kontrollbedarf bewältigen können, würde „Sicherheit nur dokumentiert“. Regelmäßige Nachkontrollen müssen gewährleistet sein.

Als „Verhinderungspolitik mit dem Verweis auf die Länder“ bezeichnete die Grünen-Fraktion die ablehnende Haltung der Regierungskoalition gegenüber den eingebrachten Anträgen. Die Bundesregierung müsse aktiv werden und „die Länder unterstützen“, damit kein Flickenteppich unterschiedlicher Systeme in Deutschland entstehe. Mit einer Änderung des Verbraucherinformationsgesetzes, die Voraussetzung sei, um ein Kontrollsystem einführen zu können, stehe die Bundesregierung in der Bringschuld.

Für eine bundeseinheitliche Regelung setzt sich auch die Linksfraktion ein. „Gut, wenn wir uns zumindest einig sind, dass ein System kommt“, hieß es mit Blick auf die Haltung der Regierung. Die Fraktion unterstrich, dass ihr Antrag auch auf die Haltung der Bundesregierung in der für diese Frage eingerichteten Bund-Länder-Projektgruppe einwirken sollte: ”Auf Bundesebene muss agiert werden und müssen die in den Ländern gesammelten Ergebnisse auf einer Internetplattform für die Verbraucher zusammengeführt werden.“

Der Kritik seitens der Regierung, dass das Smiley-System verwirrend sei, weil Verbraucher in Dänemark bei einer positiven Bewertung des hygienischen Standards fälschlicherweise automatisch auf die Qualität des Essens geschlossen hätten, widersprach die SPD-Fraktion: „Der Verbraucher kann zwischen Hygiene und Lebensmittel unterscheiden.“ Statt künstlich Hürden aufzubauen, solle die Regierung auf die Mündigkeit der Bürger vertrauen.

Eine Vertreterin der Bundesregierung erinnerte die Abgeordneten daran, dass aus ihrer Sicht der Eingriff durch den Bund verfassungsrechtlich bedenklich sei. „Für Lebensmittelkontrollen sind grundsätzlich die Länder zuständig“, betonte sie und verwies darauf, dass eine Einmischung von allen Länderregierungen unterschiedlicher Parteien schnell abgelehnt werden könnte.

B90/Grüne fordern: Smiley-Kennzeichnungssystem bundesweit verbindlich einführen

(Berlin, 14. Oktober 2010) Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert die Bundesregierung auf, bis zum Ende des Jahres 2010 im Verbraucherinformationsgesetz eine ”unmissverständliche“ Rechtsgrundlage für die Pflicht der Behörden zur aktiven Verbraucherinformation zu schaffen.

Mit ihrem Antrag (17/3220) will die Fraktion erreichen, dass ein Regelwerk für ein bundesweit einheitliches und verpflichtendes Smiley-Kennzeichnungssystem nach dänischem Vorbild für alle Kontrollergebnisse der Lebensmittelüberwachung entwickelt wird. Denn rund jedes siebente kontrollierte Lebensmittel, bei Fleisch jedes fünfte, werde seit Jahren von Lebensmittelkontrolleuren beanstandet.

Um ”schwarze Schafe“ vom Markt zu drängen, soll mit dem Smiley-System eine disziplinierende Wirkung erzielt werden. Bereits gemachte Erfahrungen im Stadtteil Berlin-Pankow seien nach Angeben der Oppositionsfraktion sehr gut.

Hygiene-Smileys für Hotels: Bestnoten für Sauberkeit

Immer mehr Beherbergungsbetriebe lassen sich freiwillig von „TV-Hotelchecker“ Ulrich Jander ausgiebig prüfen und prämieren

(Lübeck/Bergen auf Rügen, 13. Oktober 2010) Der Hygiene-Smiley ist in der Hotellerie längst etabliert. Der aus dem TV bekannte „Hotelchecker“ Ulrich Jander prüft immer mehr Beherbergungsbetriebe in punkto Sauberkeit auf Herz und Nieren. Zuletzt checkte er das Scandic Hotel Lübeck und Parkhotel Rügen (Bergen) durch. Die beiden Tagungshotels erreichten jeweils 93 von maximal 100 Punkten – eine Bestnote. Bei den ausführlichen, über drei Stunden dauernden Rundgängen werden über 100 Hauptkriterien in Küche, Kühlhäuser, Trockenlager und Restaurant ausgiebig geprüft.

„Hotelchecker“ Ulrich Jander bei der Hygiene-Messung

„Hotelchecker“ Ulrich Jander bei der Hygiene-Messung

„Meine Checks kommen wie immer unangemeldet und stellen die verantwortlichen Mitarbeiter auf eine harte Probe“, so Jander. Doch der Chef der Gesellschaft zur Qualitätssicherung in Hotels (GQH, Rüsselsheim) war vollauf zufrieden. „Das Scandic Hotel in Lübeck bietet ein exterm hohen Standard in punkto Sauberkeit, Sicherheit und Service“, so das Fazit des Hotelexperten. „Ebenso hatte das Parkhotel Rügen nichts zu befürchten – alle Standards werden voll erfüllt und teilweise sogar übertroffen.“

Doch nicht immer fallen die Testergebnisse positiv. Werden Mindeststandards nicht erreicht, verweigert Jander eine Zertifizierung. „Nach der ersten Ernüchterung folgt dann meist eine ausgiebige Prüfung aller Prozesse und Einrichtungen“, so der erfahrene Hotelberater. Bei einem zweiten Test seien meist alle kritischen Punkte überwunden.


Mit den Hygiene-Smiley vergibt die Janders Firma GQH seit etlichen Jahren eine verlässliche und transparente Bewertung der getesteten Hotels. Mit der nun konkret geplanten bundesweiten Einführung von „Gastro-Smileys“ wird dies weiter ausgebaut. „Wir zeichnen bereits seit über zwei Jahren zahlreiche Hotels und gastronomischen Betriebe mit dem Hygiene-Smiley aus“, berichtet Jander. Die freiwilligen Tests laufen stets unangemeldet ab. Ähnlich wie Betriebsprüfern lässt sich Jander nicht vom Auftraggeber beeinflussen und verhängt in kritischen Fällen auch Sanktionen. „Die Mehrzahl der Profi-Gastgeber hat längst erkannt, dass ein Hygiene-Smiley hohe Bedeutung gegenüber den Gästen hat und lassen sich lange vor dem neuen, nun politisch gewollten Gastro-Smiley testen“, so Jander.

Mehr Beratungsqualität durch enge Zusammenarbeit mit Rechtsanwälten
Qualitäten als Hoteldetektiv: Ulrich Jander ist seit 20 Jahren als Sachverständiger für Risikomanagement für Hotels erfolgreich tätig – und baut nun seine Beratungstätigkeit mit anwaltlicher Begleitung aus. „Wir simulieren Unfälle, Unglücksfälle und alltägliche Unannehmlichkeiten wie Diebstähle, um Schwachstellen auszuloten“, so Jander. Die Hotelbetriebe werden professionell auf die Gefährdungshaftung vorbereitet. „Die justiziablen Gefahren lauern überall im Hotel, sei es bei nassen Fliesen im Wellnessbereich oder Diebstählen im Hotelzimmer bei Service- und Putzgängen“, so Jander.

Alle „Einsätze“ werden per Videokamera dokumentiert und mit sachverständiger anwaltlicher Begleitung analysiert. „Dies führt meist zu einem Aha-Effekt, da viele Hotelbetreiber die Gefahren unterschätzen“, berichtet Jander. Der Wert seiner umfangreichen Beratung – und seines investigativen Einsatzes als „Detektiv“ – ist die Vermeidung von Klagen vor Gericht. „Ist eine Klage eines geschädigten Gastes erst einmal anhängig, und durch dem Ärger im Internet Luft gemacht, erkennen nicht wenige Hoteliers den Wert der Beratung“, resümiert der „Hoteldetektiv“.

Immer öfter benötigen Anwälte eine gutachterliche Begleitung bei Rechtsfällen mit Hotelgästen. „Bei Schadensersatzansprüchen oder Verkehrssicherungspflichten prüfe ich vor Ort die Faktenlage“, so Jander. So wurde der Hotelexperte zu einem schrecklichen Fall bemüht: Ein Kind war in einem Hotelpool ertrunken. Der Beherbergungsbetrieb sah sich einer hohen Schadensersatzklage ausgesetzt. „Im Rahmen meiner Begutachtung stellte sich heraus, dass die Mutter ihre Aufsichtspflicht vernachlässigt hatte“, berichtete Jander.

Zahlreiche pointierte TV-Auftritte haben etliche Anwälte auf den „Hotelchecker“ und die Bisanz seiner Arbeit aufmerksam gemacht. „Nun prüfen wir Hand in Hand die Rechtslage im Hotel, analysieren die Gefahrenlage und erarbeiten dem Hotelier einen umfangreichen Handlungsplan“, sagt Jander. Das sei oftmals wie ein „Fall für 2“: Der Anwalt erledige den Papierkram – und Ulrich Jander holt die Kohlen aus dem Feuer …

Ulrich Jander ist Sicherheitsberater und Fachberater für Arbeits- und Objektschutz. Zusammen mit seiner Frau Martina leitet der die Unternehmen GQH Gesellschaft für Qualitätssicherung im Hotel und ASD Arbeits-medizinischer & Sicherheitstechnischer Dienst. Der gelernte Bankkaufmann und Verwaltungsfach-Ingenieur ist u.a. Sachverständiger für Arbeitssicherheit und Brandrisikomanagement. Der 52-Jährige lebt in Rüsselsheim bei Frankfurt/Main.

Ausser-Haus-Markt Zahl des Monats – Oktober 2010: 40% für Gastro-Smileys

(Hamburg, 07. Oktober 2010) Einwandfreie Hygiene ist das A und O im Gastgewerbe. So verwundert es nicht weiter, dass knapp 40 Prozent der Topentscheider in Gastronomie und Hotellerie ein öffentlichkeitswirksames Bewertungssystem für Sauberkeit (Gastro-Smiley) befürworten. Nur knapp 23 Prozent der Gastronomen lehnen dies ausdrücklich ab. Selbstkritik üben trotzdem etliche Profi-Gastgeber: Knapp 60 Prozent geben zu, dass es bei Hygienefragen „in Einzelfällen“ Verbesserungsbedarf gebe. Nur rund ein Viertel der Betriebe hat einen speziell geschulten HACCP-Berater benannt, der sich um die lückenlose Einhaltung der Hygienevorschriften kümmert.

In einer Profiküche muss absolute Sauberkeit gewährleistet werden – Schmuddelbetriebe könnten bald in ganz Deutschland mit einem negativen Gastro-Smiley bestraft werden. (Foto: fotolia.com/Esther Hildebrandt

In einer Profiküche muss absolute Sauberkeit gewährleistet werden – Schmuddelbetriebe könnten bald in ganz Deutschland mit einem negativen Gastro-Smiley bestraft werden. (Foto: fotolia.com/Esther Hildebrandt

Quelle: The Business Target Group GmbH – Befragung von 297 Hotels, Frühjahr 2010

Gastro-Smileys gelten bald bundesweit – Ekel-Küchen sollen an den Pranger

UPDATE (Berlin, 17. September 2010) Kampf um mehr Gastlichkeit: Der sog. Gastro-Smiley, ein Gütesiegel für Hygiene und Qualität im Gastgewerbe, wird voraussichtlich 2011 in ganz Deutschland eingeführt. Darauf verständigten sich die Verbraucherminister von Bund und Ländern auf ihrer Konferenz in Potsdam. Bis Ende des Jahres soll ein Konzept stehen, mit dem Restaurants bundesweit bewertet werden können. Grundlage für die Kennzeichnung sind die Ergebnisse der Lebensmittelkontrollen der Länder.

Hygiene Smiley - Vorschläge vom BVLK
Bereits im Vorfeld hatte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) sich für eine bundesweit einheitliche Hygienebewertung von Gastbetzrieben ausgesprochen. Dies könnte nun per Bundesrats-Initiative als Gesetz eingebracht werden; Bundesländer wie Hamburg und Hessen wollen dies unterstützen.

Es sei aber nicht notwendig, dass die Kennzeichnung nach dänischem Vorbild oder dem Pilotprojekt in Berlin-Pankow mit Smileys (lachende und weinende Gesichter) erfolge, erklärte Bundesverbraucherministerin Aigner. Entscheidend sei vielmehr, dass die Informationen verständlich und aktuell seien und dass die Darstellung der Ergebnisse bundesweit einheitlich sei.

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Hotel- und Gastrostudie von Mr. Proper: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance

(München, 12. März 2010) Für 82 Prozent der Hotel- und Restaurantbesucher ist der erste Eindruck entscheidend – Jeder Dritte kehrt nach einem schlechten Start dem Hotel oder Restaurant den Rücken zu – Schmutz und schlechter Geruch auf den vordersten Plätzen der Störfaktoren – Digitale Flüsterpost: Jeder zweite Hotel- und Restaurantbesucher sammelt Tipps im Netz

Im Gastgewerbe erfolgreich zu sein, wird zunehmend schwieriger. Denn Gäste achten zunehmend darauf, wie sie ihr hart verdientes Geld ausgeben. Daher ist es für Hotels und Restaurants besonders wichtig, bereits für einen gelungenen Empfang des Gäste zu sorgen. Denn laut der aktuellen Hotel- und Gastrostudie von Mr. Proper befinden 82 Prozent aller Befragten den ersten Eindruck als wichtig oder sogar sehr wichtig. Jeder Dritte kehrt einem Hotel oder Restaurant den Rücken zu, wenn er vom ersten Eindruck enttäuscht ist – sogar dann, wenn der Rest des Aufenthaltes angenehm war.

Was macht einen guten ersten Eindruck aus Es ist für Hotels und Restaurants unerlässlich, bereits mit dem ersten Eindruck zu überzeugen, denn so lassen sich Gäste anwerben und halten. Das funktioniert vor allem mit freundlichem Personal und Sauberkeit. Diese Meinung teilen über 90 Prozent der Befragten. Jedoch sind auch kleine Details nicht zu unterschätzen. Bei rund jedem Dritten können Betriebe mit Blumen im Empfangsbereich punkten. Wichtig ist auch ein angenehmer Duft, auf den 24 Prozent achten. Auffällig: Männer haben hier eine feinere Nase als Frauen. 27 Prozent der befragten Männer finden einen frischen Geruch beim ersten Eindruck wichtig, im Vergleich zu 21 Prozent der Frauen.

Schmutz und schlechter Geruch auf den vordersten Plätzen der Störfaktoren Nicht zu hohe Preise, schlechte Lage und Lärm vermiesen den Gästen den Aufenthalt am ehesten. Ganz im Gegenteil sind es vor allem Fauxpas beim Service, die zu Unmut führen. Spitzenreiter bei den Top 3 der Ärgernisse ist Schmutz. Für 81 Prozent der Befragten ist Unsauberkeit absolut tabu. Knapp danach folgen unangenehme Gerüche, die 67 Prozent als inakzeptabel erachten, während unfreundliches Personal zwei Drittel der Gäste unwohl fühlen lässt.

Aber wohin mit der Kritik – die Spuren der digitalen Revolution Unzufriedene Gäste behalten ihre Meinung nicht für sich, sondern geben Kritik an ihr engstes Umfeld, aber zunehmend auch online weiter. 81 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, sich zuerst an Bekannte zu wenden, während 78 Prozent das Personal direkt ansprechen.

Hier hinterlässt die digitale Revolution ihre Spuren: Wenn eine Bewertung einmal online ist, bleibt sie abrufbar – schlimmstenfalls für immer. Das Internet hat sich als Anlaufstelle für Hotel- und Restauranttipps fest etabliert. Ein schlechtes Abschneiden kann fatale Auswirkungen auf das Image eines Hotels oder eines Restaurants haben. Das trifft auf alle Altersgruppen zu. Rund 80 Prozent der 14 bis 29-Jährigen verlassen sich auf Internet-Foren und Communities. Ein genauer Blick auf die Ergebnisse zeigt, dass auch ein Drittel der über 60-Jährigen im Netz nach Tipps surft.

Wie können Hotels und Restaurants den ersten Eindruck auffrischen? “Die Ergebnisse der Hotel- und Gastrostudie von Mr. Proper zeigen klar: Hotels und Restaurants können gezielt am Auftritt arbeiten, wenn sie die größten Ärgernisse vermeiden. Investitionen in einen frischen und freundlichen Empfang lohnen sich. Denn ein gelungener Start und die Liebe zum Detail hinterlassen beim Gast einen bleibenden Eindruck”, rät Manfred Reutter, Commercial Director von Procter & Gamble Professional.

Die Hotel- und Gastrostudie von Mr. Proper ist eine repräsentative Umfrage unter 1.022 Hotel- und Restaurantbesuchern in Deutschland ab 14 Jahren. Die Umfrage führte TNS Emnid im Februar 2010 durch. Weitere Informationen zur Hotel- und Gastrostudie von Mr. Proper werden auf www.hotelier.com erhältlich sein.

Seit März 2010 unterhält P&G Professional, ein Marktführer für Wasch- und Reinigungsprodukte für den professionellen Anwendungsbereich, eine strategische Partnerschaft mit dem Onlineportal für die Hotel- und Gastronomiebranche www.hotelier.com mit dem Ziel, Hotels und Restaurants dabei zu unterstützen, ihren Gästen einen Mehrwert zu bieten und Gewinnspannen zu erhöhen.

P&G Professional bietet Unternehmen im Gastgewerbe mit seinen hochleistungsfähigen Wasch- und Reinigungsprodukten für den professionellen Anwendungsbereich und mit seiner Expertise Unterstützung auf dem Weg zu größerem wirtschaftlichen Erfolg durch zufriedene Gäste. Mit der Bereitstellung von Marktforschungsergebnissen und Best Practice Beispielen für Hoteliers und Gastronomen möchte P&G Professional Ideen anregen, die Mehrwert schaffen und Gewinnspannen erhöhen.

Die Mr. Proper Produktreihe von P&G Professional wurde speziell für die Bedürfnisse des Gastgewerbes entwickelt. Mit ihrer konzentrierten Reinigungskraft und ihrem lang anhaltenden frischen Duft sind die Produkte ideale Lösungen für Hotels und Restaurants, für die Sauberkeit und ihre Image höchste Priorität genießen.

Studie: Mangelnde WC-Hygiene schreckt Gäste ab

Gastro-Klos haben nicht unbedingt den besten Ruf: WC-Hygiene in der Gastronomie muss groß geschrieben werden. 87 Prozent der Frauen und 74 Prozent der Männer legen großen Wert auf überzeugende Sauberkeit in den Örtlichkeiten. Dies ist Ergebnis einer Forsa-Umfrage unter 500 Deutschland, die im Auftrag von „00 null null WC Frische-Siegel“, eine Marke des Erkrather Unternehmens SC Johnson, durchgeführt wurde.

Die oftmals schmutzige und unhygienische Realität der WCs in Restaurants, Bars und Kneipen hat dazu geführt, dass sich inzwischen nicht nur Männer sondern auch Frauen die alte WC-Frage stellen müssen: Sitzen oder Stehen? Not macht erfinderisch: Von der Sauberkeit auf Gastronomietoiletten nicht so ganz überzeugt, geben dann auch knapp zwei Drittel der Damen (60%) an, dass sie sich nicht direkt auf das WC setzen. Weitere 26 Prozent legen erst Toilettenpapier unter, bevor sie sich niederlassen. Aber auch die Herren entwickeln “Vermeidungsstrategien”. Von ihnen nimmt ein Drittel (33%) nicht direkt auf der Toilette Platz und jeder Zweite (51%) vermeidet den Direktkontakt mit der WC-Brille durch Auflegen von Toilettenpapier.

Der erste Eindruck zählt: Wenn es um konkrete Missstände auf Gastronomietoiletten geht, stören sich aber beide Geschlechter gleichermaßen (89%) an unangenehmen Gerüchen. 85 Prozent der Männer und 86 Prozent der Frauen beschweren sich zudem über fehlendes Toilettenpapier in öffentlichen Toiletten.

Um die verbesserungswürdige WC-Hygiene zu fördern, können nun Gäste nun auf dem Bewertungsportal www.qype.com neben den Eindrücken zum Essen, der Atmosphäre und der Freundlichkeit in Lokalen auch die  Toiletten bewerten. Die besten WCs werden mit dem „00 null null WC Frische-Siegel“ ausgezeichnet. Aus den als besonders schmutzig bewerteten Toiletten werden WCs ausgewählt, denen „00 null null“ ein komplettes Makeover gönnt.

UV-Test deckt Hygienemängel auf
„Das Thema WC-Hygiene ist immer eine sehr heikle Angelegenheit, und für den Gast stellt sich häufig die Frage: Wurde hier richtig sauber gemacht?“, erinnert Ulrich Jander von der GQH Gesellschaft für Qualitätssicherung im Hotel. „Man sollte darauf achten, dass man eine Toilette mit dem entsprechenden Desinfektionsmittel reinigt“, erläutert der Rüsselsheimer Sicherheits- und Fachberater für Brandschutz und Risk Management. „Bei unseren Tests setzen wir stichprobenartig ein Messverfahren ein, das den Bakterienanteil auf dem Deckel anzeigt. Dieses Verfahren ist elektronisch, bekannt ist auch eine andere Form der Messung, der sogenannte Abklatsch.“
Eine andere und einfache Testvariante ist der Einsatz von UV-Licht. So kann überprüft werden, ob die Mitarbeiter eine ordentliche Reinigung durchgeführt haben. „Mittels eines Spezialstiftes, dessen Markierung unsichtbar ist, nehmen wir am Vorabend eine Kennzeichnung auf der Toilette im öffentlichen Bereich vor. Am nächsten Vormittag kontrollieren wir unter Zuhilfenahme von UV-Licht, ob unsere Markierungen noch vorhanden sind. Hiermit lässt sich ganz einfach feststellen, ob gereinigt wurde oder nicht“, so Jander. Die Ergebnisse dieser Tests sind einfach erschreckend und niederschmetternd, wenn man erkennen muss, dass keine ordentliche Reinigung erfolgt ist. Häufig sind diese Arbeiten an Fremdfirmen abgegeben. Vom Reinigungspersonal wird nur kontrolliert, ob die Objekte optisch sauber aussehen, und dann wird nichts gemacht. „Fazit: Wer lieber auf der sicheren Seite sein möchte, sollte mit Desinfektionstüchern versorgt eine öffentliche Toilette benutzen“, rät Jander.

Berliner Senat will Restaurantprüfungen bundesweit veröffentlichen

Vorstoß im Bundesrat: Prüfberichte über Restaurants sollen nach Willen des Berliner Senates künftig bundesweit öffentlich gemacht werden. Nach einem Bericht der „Berliner Zeitung“ will die Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher (Linke) eine entsprechende Änderung des Verbraucherinformationsgesetztes noch in diesem Jahr in den Bundesrat einbringen. Im Berliner Bezirk Pankow wird dies mit dem „Smiley Projekt“ bereits so gehandhabt: „Unsaubere“ Gastbetriebe werden per Negativliste (mit Fotos!) veröffentlicht. Es gibt aber auch eine Positivliste der Gastronomien, die alle Hygieneanforderungen erfüllen. In der aktuellen Ausgabe der Negativliste (vom 25. Mai d.J.) sind auch Kettenfilialen von Balzac Coffee und Kamps aufgeführt. Mit den zum Teil erschreckenden Zuständen wird schonungslos umgegangen. So wird zum Beispiel beim „Asia Haus“ Prenzlauer Promenade Nr. 190 notiert: „Mangelhafte Grundhygiene, Nichteinhalten der Kühlkette, Fehlende Hygienekleidung“.

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