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Rote Karte in Frankreich für Expedia, tripadvisor.com und hotels.com – Neue Grenzen für Wild-West-Methoden im Hotelmarketing

(Paris/Berlin, 06. Oktober 2011) Ein französisches Gericht hat am Dienstag dieser Woche unfaire und irreführende Preis- und Verfügbarkeitsangaben für Hotels auf den französischen Websites von Expedia, tripadvisor.com und hotels.com unterbunden. Der französische Hotelverband Synhorcat hatte im April dieses Jahres das Gerichtsverfahren vor dem Pariser Handelsgericht gegen Expedia, tripadvisor.com und hotels.com ins Rollen gebracht. Kern der gerichtlichen Auseinandersetzung war die unfaire und in Augen der Hotellerie irreführende Darstellung von Hotelpreisen und Verfügbarkeiten auf den betreffenden Websites von Expedia und seinen Tochterunternehmen.

So war unter anderem auf den französischen Buchungsseiten von hotels.com und Expedia bei konkreten Anfragen für ein Hotel zu lesen, “es stehen keine Zimmer zum angegebenen Datum zur Verfügung”, wobei dies allerdings lediglich für Buchungen über Expedia-Seiten zutraf, nicht jedoch für Buchungen direkt über das Hotel oder andere Buchungskanäle. Dieses Verhalten führte dazu, dass Kunden grundlos dazu animiert wurden, ein anderes Hotel zu buchen, das über die Websites von Expedia buchbar war. Dies führte zwangsläufig zu einem finanziellen Schaden bei den Hotels, die zu dem angefragten Zeitpunkt keine Kontingente auf den Expedia-Portalen freigegeben hatten.

In dem aktuellen Urteil vom 4. Oktober 2011 bestätigte das Pariser Handelsgericht nun die Klage von Synhorcat und verpflichtete Expedia, TripAdvisor und Hotels.com dazu, ihr wettbewerbswidriges Verhalten zu beenden und Schadensersatz in einer Höhe von 367.000 Euro an Synhorcat und die beiden klageführenden Hotels zu zahlen.

Didier Chenet, Präsident von Synhorcat, erklärt: “Wir werden die Durchsetzung wettbewerbsrechtlich fairen Verhaltens auch in anderen Bereichen der Online-Distribution weiterverfolgen, wie etwa im Bereich der Internet-Bewertungsportale, der Rechtmäßigkeit von Verträgen zwischen Hotels und Reservierungsseiten, inklusive wettbewerbsrechtlich korrektem Verhalten bei der Reservierung von Restaurants.”

Kent Nyström, Präsident des europäischen Dachverbandes Hotrec (Hotel, Restaurants & Cafés in Europa), gratuliert dem französischen Mitgliedsverband und der französischen Hotelindustrie zu dem Erfolg und versicherte: “Hotrec wird immer allen Beteiligten seine Unterstützung geben, die sich zugunsten von Hoteliers, Konsumenten, Online-Buchungsseiten und Bewertungsportalen für den Erhalt gerechter Marktbedingungen einsetzen.”

“Auch in Deutschland greifen mehr und mehr Wild-West-Methoden des Online-Marketings um sich, die mit Preisklarheit und -wahrheit, aber auch mit partnerschaftlicher Fairness wenig zu tun haben. Wir haben daher von Anfang an das Verfahren unseres französischen Partnerverbandes über HOTREC aktiv begleitet, da Frankreich wohl das derzeit stringenteste Internetrecht in Europa aufweist”, erläutert Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbands Deutschland (IHA) und Mitglied des Executive Committees von HOTREC. “Das Urteil in Frankreich kann daher Signalwirkung für ganz Europa entfalten und dazu beitragen, wettbewerbswidriges Verhalten im Online-Vertrieb konsequenter zu unterbinden”, so Luthe.

Erst im Mai 2011 hatte Hotrec auf Betreiben des Hotelverbandes Deutschland (IHA) “20 Eckpunkte fairen Verhaltens von Hotelbuchungsportalen” aufgestellt. Das aktuelle Urteil aus Frankreich sowie die kürzlich getroffene Entscheidung des Landgerichts Berlin zu Geschäfts-praktiken von Booking.com belegen, dass die von der europäischen Hotellerie vorgetragenen Kritikpunkte zunehmend auch vor Gericht Bestand haben.

Hotel Price Index von hotels.com: Weltereignisse führen zu dramatischen Sprüngen bei Hotelpreisen

(London, 15. September 2011) Die Hotelpreise unterlagen laut dem neuesten Hotel Price Index (HPI) von hotels.com in der ersten Hälfte des Jahres 2011 deutlichen Schwankungen infolge von politischen Unruhen und Naturkatastrophen.Der durchschnittliche Zimmerpreis stieg in den ersten sechs Monaten des Jahres weltweit um knapp drei Prozent an, doch das kaschiert die steilen Anstiege und Abfälle in den Regionen, in denen die historischen Ereignisse stattgefunden haben. Ein aktuelles Statement von hotels.com-Chef David Roche ist im internationalen Kanal von HOTELIER TV abrufbar.

hotels.com Hotel Price Index 1. Halbjahr 2011

Auch andere Faktoren wie die Stärke der Währung und das Zimmerangebot hatten Einfluss auf die durchschnittlichen Zimmerpreise auf der ganzen Welt. Allerdings zeigt der Bericht, dass diese Preise insgesamt nur knapp sechs Prozent höher lagen als im Jahr 2004, als der HPI eingeführt worden ist, was für Reisende einen hervorragenden Wert darstellt.

Im Asien-Pazifik-Raum fielen die Preise übers Jahr um sechs Prozent, doch in anderen Gebieten stiegen sie an: um vier Prozent in Nordamerika, zwei Prozent in Europa und Lateinamerika und ein Prozent in der Karibik.

Wer trägt die Kosten des Arabischen Frühlings?
Die Aufstände, die sich in Nordafrika und dem Nahen Osten ereigneten, führten zu einem deutlichen Absinken der Hotelpreise in der ganzen Region, da Touristen und Geschäftsreisende nicht nur den Ländern fernblieben, die unmittelbar von den inneren Unruhen betroffen waren, sondern auch denen, die den politischen Protesten entgangen waren.

Dieser Vertrauensverlust bei den Verbrauchern brachte jedoch den Urlaubszielen in Südeuropa Pluspunkte ein, da die Reisenden sich wieder traditionelleren Häfen zuwandten. Die steigende Nachfrage liess die Preise an manchen Urlaubszielen unter der spanischen Sonne hochschnellen, und der gesamte HPI für Europa stieg im Vergleich zur ersten Jahreshälfte um zwei Prozent an.

Irland erhielt Hilfe durch die im Fokus der Öffentlichkeit stehenden Besuche von Königin Elizabeth II und Präsident Obama, die dank ihrer Anziehungskraft auf Besucher und die gestiegene Nachfrage zu einer leichten Erholung der Hotelpreise führten.

Erdbeben in Japan bringt Preise im Asien-Pazifik-Raum zum Einbruch
Die Durchschnittspreise für Hotelzimmer im Asien-Pazifik-Raum fielen in demselben Zeitraum um sechs Prozent. Das Erbeben in Japan, der Tsunami und die Nuklearkrise in Fukushima führten zu verringerten Belegungszahlen und einer sinkenden Nachfrage im Land selbst und hatten ausserdem auch einen Dominoeffekt auf andere Teile der Region, da die Japaner lieber zu Hause blieben.

Trotz der nach unten drückenden Preise wurden in der Region jedoch auch stellenweise Anstiege vermerkt, insbesondere in starken Volkswirtschaften wie Australien, wo Geschäftsreisende weiterhin fleissig unterwegs waren und der Australische Dollar sich auf hoher Ebene bewegte.

Reisende aus Ländern mit blühender Wirtschaft geniessen niedrigere Hotelpreise
Dieser Faktor zeigte sich auch in anderen Ländern mit starken Währungen und Volkswirtschaften, was bedeutete, dass Bürger aus Ländern wie Brasilien, Schweden und der Schweiz von den niedrigeren Preisen an vielen Reisezielen profitierten, besonders wenn in den USA oder im Vereinigten Königreich, wo der US-Dollar und das Pfund-Sterling Schwierigkeiten hatten, sich zu behaupten.

David Roche, Chef von hotels.com: Dieses Jahr haben zum ersten Mal seit der Einführung unseres Berichts im Jahr 2004 politische und natürliche Ereignisse, die weltweites Aufsehen erregt haben, wie etwa das Erdbeben in Japan und der Arabische Frühling, zu einer deutlich ausgeprägten Volatilität bei den Hotelpreisen geführt.

David Roche, Chef von hotels.com: Dieses Jahr haben zum ersten Mal seit der Einführung unseres Berichts im Jahr 2004 politische und natürliche Ereignisse, die weltweites Aufsehen erregt haben, wie etwa das Erdbeben in Japan und der Arabische Frühling, zu einer deutlich ausgeprägten Volatilität bei den Hotelpreisen geführt.

„Dieses Jahr haben zum ersten Mal seit der Einführung unseres Berichts im Jahr 2004 politische und natürliche Ereignisse, die weltweites Aufsehen erregt haben, wie etwa das Erdbeben in Japan und der Arabische Frühling, zu einer deutlich ausgeprägten Volatilität bei den Hotelpreisen geführt“, kommentierte David Roche, Chef von hotels.com. „Allerdings ist es wichtig hervorzuheben, dass trotz einiger aussergewöhnlicher Preisbewegungen das allgemeine Bild eine allmähliche Erholung darstellt, wobei viele Zimmerpreise sich nach wie vor auf dem Niveau bewegen wie vor sieben Jahren und daher für den Reisenden sehr günstig sind.“

Weiter sagte Roche: “Natürlich können auch andere Faktoren wie etwa Devisenschwankungen, einmalige politische, sportliche, kulturelle oder wirtschaftliche Ereignisse und Preisermässigungen von Seiten der Hotelbesitzer die Preise beeinflussen, doch es ist wichtig, den allgemein guten Gesundheitszustand des Sektors hervorzuheben, wie er sich im bisherigen Jahresverlauf gezeigt hat. Das kann man am Anwachsen des Zimmerangebots auf der ganzen Welt sehen, wo sich beinahe 6.000 Hotelprojekte in Bau (Laut “STR Global Construction Pipeline Report” von Juli 2011, Anm. d. Red.) befinden. Diese Erhöhung der Zahl von Unterkünften wirkt sich als Preisbremse aus und bringt dem Verbraucher wiederum Vorteile ein.”

Der HPI von hotels.com basiert auf Zimmerreservierungen, die über die Websites von Hotels.com auf der ganzen Welt getätigt werden, und verfolgt die Preise, die wirklich für die Hotelzimmer gezahlt werden (nicht diejenigen, die in der Werbung angeboten werden), bei etwa 125.000 Häusern an mehr als 19.000 Standorten. Der neueste HPI vergleicht die Preise der ersten Jahreshälfte von 2011 mit demselben Zeitraum des Vorjahres.

Expedia/hotels.com – Arne Erichsen: „Es geht nicht ohne Buchungsportale“

(Berlin, 26. August 2011) Zurück im ernsthaften Hotel Booking Business: Arne Erichsen, alter und neuer Director Market Management Germany bei Expedia und hotels.com (wir berichteten), betont die Wichtigkeit von Buchungsportalen und Mittlern für das Onlinegeschäft in der Hotellerie. „Der Trend hält unvermindert an: Die Gäste, die bislang per Telefon und Fax gebucht haben, reservieren zumehmend über die Hotel-eigene Webseite ihre Zimmer“, so Erichsen. Um den Hotelnamen bekannt zu machen und die Hotel-Webseite in den Suchmaschinen gut zu positionieren, sei eine Listung in Hotelbuchungsportalen enorm wichtig. Der sog. Billboard-Effekt stärke gerade in hart umkämpften Hotelmärkten wie Berlin die Individualhotellerie, so Erichsen.

Hotelbuchungsexperte Arne Erichsen von Expedia: "Die Gäste, die bislang per Telefon und Fax gebucht haben, reservieren zumehmend über die Hotel-eigene Webseite ihre Zimmer."

Hotelbuchungsexperte Arne Erichsen von Expedia: "Die Gäste, die bislang per Telefon und Fax gebucht haben, reservieren zumehmend über die Hotel-eigene Webseite ihre Zimmer."

Bei der Auswahl der Buchungspartner komme es auch eine genaue Analyse an: Entscheidend sei die flexible Zusammenarbeit in punkto Ratenplan und Zimmerkategorien, rät der Buchungsexperte. Bei Expedia und hotels.com können wichtige Buchungsinformationen plakativ per Klickbox dargestellt werden: Infos beispielsweise zu kostenfreiem Wlan-Zugang für Gäste oder Frühstück inklusive werden so übersichtlich angezeigt.

Arne Erichsen versteht sich als fairer Marketingberater für die gesamte Hotellerie. Wer ihn fragt, wird bestätigen können, dass er als Topmanager von Expedia stets das Gesamtwohl aller im Blick behält – und nicht nur die Marktstärke seines Arbeitgebers, dem größten Reisebüro der Welt. Ein Thema, das in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen wird, sei die Ratenstruktur der Hotels, prophezeite Erichsen gegenüber dieser Fach-Illustrierten. In den Buchungsystemen werde eine Rate eines Standardzimmers eingepflegt – und dann für die verschiedenenen Kategorien entsprechend mit Aufschlägen versehen. Das Tool „Ratentyp Verknüpfung“ wird in Kürze auch in Deutschland einsetzbar sein. „Das Pricing wird so erheblich vereinfacht werden“, sagte Erichsen. Zudem werden so Sekundärkosten zum Beispiel für die beständige Datenpflege reduziert. Bei Expedia und hotels.com werde man künftig noch leichter Zimmertypen und Raten flexibler miteinander verknüpfen können, verspricht Erichsen.

Hotelbuchung: Dienstreise oft nur Vorwand

(Berlin, 22. Juni 2011) Jeder dritte Deutsche hat es schon mindestens einmal getan: Sich zu einem außerehelichen Rendevous im Hotel getroffen. Eine Geschäftsreise mit Übernachtung ist eine gute Tarnung für Fremdgänger. Denn knapp 60 Prozent der Deutschen schätzen die Anonymität eines Hotels für ein Treffen mit der heimlichen Liebschaft und können sich keinen anderen Ort vorstellen. Zu diesen Erkenntnissen kommt das Hotelbuchungsportal hotels.com bei einer Befragung.

Stimmt das? Laut einer Umfrage von hotels.com habe bereits jeder dritte Deutsche seinen Partner schon mindestens einmal in einem Hotel betrogen (Foto: detailblick/fotolia.com)

Stimmt das? Laut einer Umfrage von hotels.com habe bereits jeder dritte Deutsche seinen Partner schon mindestens einmal in einem Hotel betrogen (Foto: detailblick/fotolia.com)

Danach hat jeder dritte Deutsche, egal ob Frau oder Mann, seinen Partner schon mindestens einmal in einem Hotel betrogen. Jeder Zweite ist Wiederholungstäter. Am beliebtesten sind unauffällige Mittelklassehotels. Am zweit häufigsten entscheiden sich die Fremdgänger immerhin für ein Luxushotel, wo Diskretion oberstes Gebot ist. Männer bevorzugen ein Landhotel fernab der Zivilisation, Frauen treffen sich am liebsten in einem romantischen Hotel mit viel Flair.

Überraschend: Die Angst aufzufliegen scheint nicht besonders groß zu sein. 83 Prozent der Kurzzeit-Pärchen buchen sich an der Rezeption mit ihrem eigenen Namen ein. Außerdem verziehen sich die wenigsten direkt aufs Zimmer. 66 Prozent gehen erst einmal im Hotelrestaurant essen.

Hotel Price Index von hotels.com: Hotelzimmerpreise auf gleichem Niveau wie vor sieben Jahren

(London, 21. März 2011) Die durchschnittlichen Kosten eines Hotelzimmers sind im vergangenen Jahr weltweit um zwei Prozent gestiegen. Im Jahresvergleich ist dies der erste Anstieg der Durchschnittspreise für Hotelzimmer seit 2007. Dies geht aus dem Hotel Price Index (HPI) von hotels.com hervor. Der aktuelle HPI analysierte die Preise aus dem Jahre 2010 im Vergleich zu denen aus 2009.

Die Preise sind 2009 nach einem Absturz von 13 Prozent jedoch so tief gefallen, dass sich der Durchschnittspreis eines Hotelzimmers trotz des mässigen Anstiegs im vergangenen Jahr auf gleichem Niveau wie im Jahr 2004 befand. Während die Preise weltweit im ersten Halbjahr 2010 entweder gleich blieben oder gesunken sind, stiegen die durchschnittlichen Hotelzimmerpreise für das komplette Jahr in Lateinamerika und der Karibik um jeweils ein Prozent sowie in Nordamerika um zwei Prozent. In Europa blieb das Preisniveau stabil. Trotz eines Preisrückgangs um zwei Prozent war der Durchschnittspreis eines Hotelzimmers in Asien im vergangenen Jahr immer noch um 15 Prozent höher als zu Beginn der Auswertungen im Jahr 2004.

„Nach der schlimmen Krise in den meisten Teilen des Markts zeigt der HPI für das Jahr 2010, dass sich der Markt langsam wieder erholt. Durch den starken Preisrückgang in den Jahren zuvor, zahlten Hotelgäste aber auch 2010 noch immer ähnlich niedrige Preise wie vor sechs oder sieben Jahren. Obwohl die Flut von Reiserabatten langsam wieder sinkt, können Reisende noch immer preiswerte Angebote finden“, sagte David Roche, Präsident von hotels.com, dem Hotelreservierungsportal von Expedia.

Baden Baden am teuersten
Zum ersten Mal seit Ende 2008 steigen die durchschnittlichen Hotelpreise in Deutschland wieder leicht an. Im Vergleich zum Vorjahr stieg das Preisniveau 2010 um zwei Prozent auf durchschnittlich 90 Euro pro Zimmer und Nacht an.

Mit durchschnittlichen Übernachtungskosten von 117 Euro pro Zimmer war Baden Baden während des Untersuchungszeitraums die teuerste Stadt des Landes. Trotz eines geringen Preisanstiegs von lediglich einem Prozent platzierte sich der Kurort damit erstmals an der Spitze des deutschen Preisrankings. Platz zwei belegte die Domstadt Köln, in der zwischen Januar und Dezember 2010 im Durchschnitt 107 Euro pro Zimmer und Nacht gezahlt wurden, gefolgt von Garmisch-Partenkirchen (104 Euro), Lübeck (103 Euro) sowie München und Hamburg (je 102 Euro). Essen, Zentrum der Veranstaltungen im Rahmen von “Ruhr 2010″, lag mit Übernachtungskosten von 96 Euro pro Zimmer gleich auf mit Regensburg und Nürnberg. Bonn (94 Euro) teilte sich mit Mannheim und Frankfurt den siebten Platz der Top Ten. Deutlich günstiger nächtigten Städtereisende dagegen im Osten Deutschlands. In Leipzig kostete eine Nacht im Hotelbett nur 66 Euro im Schnitt, in Chemnitz mit 62 Euro sogar noch weniger. Berlin, weiterhin das mit Abstand beliebteste Reiseziel Deutschlands, hielt sein günstiges Preisniveau auch 2010 und lag mit 82 Euro pro Zimmer und Nacht unter dem Landesdurchschnitt.

Wuppertaler Preise schweben in die Höhe
Den mit Abstand kräftigsten Preisanstieg mussten Hotelgäste in Wuppertal (81 Euro) hinnehmen. Wer zwischen Januar und Dezember 2010 ein Zimmer im bergischen Land buchte, musste ganze 36 Prozent mehr zahlen als noch ein Jahr zuvor. Die Nachfrage nach Zimmern in der Stadt stieg stark an, da viele Reisende die zuvor sehr günstigen Übernachtungsmöglichkeiten nutzten und gleichzeitig von der Nähe zur teureren Rheinmetropole Düsseldorf (93 Euro) profitierten. Auch in Münster und Bochum stiegen die Preise im Vergleich zu 2009 deutlich an. Die Hoteliers der beiden Universitätsstädte konnten das Niveau um ein Fünftel anheben. Wer im Rhein-Main-Gebiet ein Hotel buchte und geschickt wählte, konnte viel Geld sparen. Während das Preisniveau in Wiesbaden um 17 Prozent anstieg und pro Übernachtung 92 Euro fällig wurden, zeigte Darmstadt den stärksten Rückgang während des Untersuchungszeitraums. In der viertgrößten Stadt Hessens sank das Preisniveau um 22 Prozent auf 78 Euro. Ebenfalls preiswerter wurden Hannover (minus 16 Prozent) und Weimar (minus zwölf Prozent).

Hotelmarketing – Trendschau: Social Travel Booking – Die Reise beginnt bereits im Internet

(Hamburg, 08. Dezember 2010) Für Travel Techies ist das längst klar: Virales Marketing ist der neue starke Marketingtreiber. Social Media wie Facebook, Twitter, Youtube und all die vielen anderen spielen in Touristik und Hotellerie bereits eine wichtige Rolle. Expedia, das weltweit größte Reisebüro vor American Express und Inhaber der Hotel-Buchungsportale hotels.com und venere.com, setzt selbst mit einer Buchungs-App auf das weltweit über 500 Millionen und in Deutschland mehr als acht Millionen User zählende Portal Facebook. Die Reise beginnt bereits im Internet – bei der Sichtung und ersten Auswahl an Destinationen und Beherbergungen. Mit „Hotel View“ bietet Exedia auch in Deutschland eine virtuelle Voransicht der Häuser – die Geo-Daten der Herbergen werden dazu mit Google Street View verbunden. Damit gewinnt man einen mehr oder weniger authentischen ersten Eindruck – die Aufnahmen bei Google Street View sind zwar ein bis zwei Jahre alt, doch nicht getürkt wir manche nachbearbeitete Hotelfotos im Internet.

Expedia Hotel Review - Hotel Adlon Berlin

Expedia Hotel Review - Hotel Adlon Berlin

Moderne Location-Dienste wie von Google können von jedem Hotel selbstständig eingesetzt werden. Die dazu nötigen Geo-Daten (genaue Position nach Längen- und Breitengraden) sind kostenfrei bei dem u.a. auf Hotellerie spezialisierten Marktforschungs- und Marketingunternehmen The Business Target Group – per eMail an: hoteldaten@btg-mail.com – angefordert werden. Ebenfalls sehr nützlich ist die Smartphone-App Wikihood: Automatisch werden am jeweiligen Standort – das Smartphone nutzt dazu die GPS-Funktion – die umliegenden Sehenswürdigkeiten und so manches Hotel angezeigt. Leider sind in der Datenquelle wikipedia.de noch nicht sehr viele Hotels verzeichnet; ein Umstand, den findige Hoteliers schnell ändern können.

Expedia setzt selbst stark auf mobile Webbuchungen. Für’s iPhone gibt es eine App mit der komplette Reisen gekauft werden. Die Zahl der Hotel-Apps in Deutschland nimmt ebenso ständig zu. Allerdings stellt sich die Frage, ob tatsächlich für jedes Hotel eine eigene App – die Programmierung kann schnell eine fünfstellige Summe kosten – benötigt; schließlich müssen die Stammgäste die kleinen Programme auch auf’s Smartphone herunter laden und dauerhaft behalten. Bei verschiedenen Hotelpräferenzen kommt da eine größere Anzahl an Hotel-Apps zusammen. Ist dagegen ein Hotel auch auf der eigenen Facebook-Fanpage komplett buchbar, gestaltet sich das Webmarketing erheblich einfacher. Die meisten Smartphones können Facebook aufrufen.

Einem stark auf persönliche Empfehlungen ausgerichteten Portal wie Facebook kommt auch weiterhin eine hohe Bedeutung zu. „Die Menschen suchen nach vertrauenswürdigen Filtern und orientieren sich verstärkt an den Empfehlungen anderer Reisender“, fasst es Sabine Koppe, Trendforscherin beim Hamburger Trendbüro, zusammen. Bislang handle es sich meist um Empfehlungen von Nutzern, die man nicht kenne. „Der neue, wichtige Filter der Zukunft wird deshalb das eigene Netzwerk sein. Für die Reisebranche bedeutet das: Sie muss Wege entwickeln, Social Media und persönliche Communities einzubinden“, so Koppe. Individuelle Internetnetzwerke bergen Potential: „Hier sieht der Tourist nicht nur Empfehlungen an, sondern berichtet auch selbst von seiner Reise“, sagt Dennis Hürten vom Marktforschungsinstitut Trendscope. Expedia reagiert auf diesen Webtrend mit dem Tool „Trip Companion“ – hier gelangt man von Bewertungen Dritter zu den Tipps von Freunden. Dass persönliche Empfehlungen – on- wie offline – mitunter die größte Überzeugungskraft haben, ist allerdings nicht erst seit Erfindung des Internets (am 13. November 1990) bekannt. (car.)

hotels.com/ÖHV – Hotel Price Index: Verwirrende Zahlen sorgen für Ärger bei Gästen – Preis beim Hotel erfragen

UPDATE (München/Wien, 15. September 2010) Hotelpreis-Indices wie der von hotels.com sind beliebt. Mit den tatsächlich verlangten Preisen hat das aber oft nicht viel zu tun, sagt die Österreichische Hoteliervereinigung (OHV, Wien). Hotelwebsites seien  zuverlässiger. „Wer Hotelpreise vergleichen will, sollte das direkt bei den Hotels machen. Sonst gewährleistet niemand, dass Gäste den Preis für das gewünschte Angebot erfahren“, erklärt ÖHV-Generalsekretär Thomas Reisenzahn. Die ÖHV hat die Zuverlässigkeit von Online-Preisvergleichen überprüft und ist auf ein Durcheinander gestoßen: Einzelzimmer oder Doppelzimmer, ein bis fünf Sterne durcheinander, mit oder ohne Frühstück, Brutto- oder Nettopreise, die auf Buchungen oder Anfragen basieren? „Da ist vieles unklar“, warnt Reisenzahn rechtzeitig, bevor der Winterurlaub gebucht wird.

ÖHV - Überblick Hotelpreis-Indices
Bei der Überprüfung der Preisvergleichs-Portale stieß die ÖHV auf Widerstand: „Kein Anbieter gab an, wie viele Hotels erforderlich sind, damit eine Destination in den Preisvergleich aufgenommen wird. In dem Fall gilt: Keine Antwort ist auch eine Antwort“, so Reisenzahn. Lediglich trivago.de habe angegeben, dass 50 Prozent der online buchbaren Hotels notwendig sind. „Den Vogel abgeschossen hat hotel.info: Demnach seien die Hotelpreise in Dornbirn innerhalb eines Jahres um fast 50 Prozent gesunken: Derartige Fehler seien unerklärlich: In jedem Fall ist es ein Indiz für die Seriosität“, so eine ÖHV-Erklärung.

Stellungnahme von Aleksander Szumilas (Junior Manager Corporate Communications der hotel.de AG):
“Wir haben für Dornbirn bei unserer letzten Meldung einen irrtümlichen Wert bei unserer Pressemittelung ausgewiesen. Dies haben wir umgehend korrigiert, indem wir sowohl unsere Kontakte, als auch die österreichische Presse via OTS auf den von uns begangenen Fehler hinwiesen und darauf die korrekten Zahlen für Dornbirn meldeten. Auch haben wir sämtliche Online-Portale sowie Nachrichtenmagazine (ORF/Standard/Krone usw.), die die Nachricht abdruckten, telefonisch und schriftlich auf den Fehler hingewiesen und um Korrektur gebeten, was auch erfolgte. Dies geschah alles noch am 4.8.2010.
Leider hat man hier den ursprünglichen Lapsus aufgegriffen. Dass es trotz Korrekturen zu diesem Missverständnis kam, bedauern wir natürlich sehr.”

Lesen Sie hier den vollständigen Beitrag

Hotel Price Index von hotels.com: Hotelraten auch in Deutschland im Sinkflug

Auch die deutsche Hotellerie bleibt vom weltweiten Preissturz nicht verschont, zur Freude aller Deutschlandtouristen. Laut dem original Hotel Price Index (HPI) von Hotels.com sanken die deutschen Hotelpreise im ersten Halbjahr 2009 um 14 Prozent, verglichen mit dem gleichen Zeitraum 2008. Um die Belegungsrate auch während der Konjunkturschwäche möglichst stabil zu halten, fiel der durchschnittliche Zimmerpreis während des Untersuchungszeitraums hierzulande auf 86 Euro pro Zimmer und Nacht.

Düsseldorf verliert, Freiburg gewinnt
Von der Preisreduktion im ersten Halbjahr 2009 am stärksten betroffen, waren Düsseldorf und Dresden. Hier sanken die Preise im Vergleich zum Vorjahr um 33 Prozent sowie 21 Prozent, auf 88 Euro am Rhein und 71 Euro an der Elbe. Viele Städte mussten einen Preisverlust um mehr als zehn Prozent hinnehmen, so auch bei Touristen beliebte Städte wie München (minus 17 Prozent), Leipzig (minus 16 Prozent) und Berlin (minus 14 Prozent). In Stuttgart (minus 14 Prozent) und Frankfurt (minus zehn Prozent) zeigte sich eine ähnliche Entwicklung, in Hannover dagegen war der Preisrückgang um nur drei Prozent vergleichsweise gering. Die Hoteliers in Mannheim hielten das Preisniveau des Vorjahres, der einzige positive Trend wurde in Freiburg verzeichnet. Wenn auch nur mit einem Plus von drei Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2008, konnte die Freiburger Hotellerie ihre Preise von 89 Euro auf durchschnittlich 92 Euro anheben.

Hannoveraner Hotels am teuersten, Dortmunder am günstigsten Von wegen München, Hamburg oder Berlin, die beliebtesten deutschen Städtereiseziele müssen nicht immer die teuersten sein. Laut HPI war die für Reisende teuerste Stadt während des Untersuchungszeitraums Hannover. Mit 114 Euro pro Hotelzimmer und Nacht setzte sich die niedersächsische Landeshauptstadt und Messemetropole an die Spitze des deutschen Preisbarometers. Platz zwei und drei belegten Frankfurt (107 Euro) und Nürnberg (106 Euro), gefolgt von Köln (105 Euro), Wiesbaden und Stuttgart (je 97 Euro) sowie Hamburg (96 Euro). Berlin bleibt weiterhin eine der günstigsten deutschen Städte für Hotelgäste, in der deutschen Hauptstadt wurden nur 76 Euro pro Zimmer und Nacht fällig. Schlusslicht der Tabelle ist Dortmund, mit einem durchschnittlichen Übernachtungspreis von 63 Euro.

Hotelpreise in Deutschland auf dem niedrigsten Niveau seit 2004 Derzeit sind Hotelzimmer hierzulande günstiger, als im Jahr 2004. Der signifikante Preisrückgang auf 86 Euro pro Zimmer und Nacht markiert das niedrigste Preisniveau deutscher Hotels seit Beginn der HPI-Auswertung im Januar 2004. Damit liegt Deutschland während des Untersuchungszeitraums im europäischen Vergleich im untersten Drittel des Hotelpreisrankings. Teuerstes der drei deutschsprachigen Länder als auch ganz Europas war die Schweiz, mit einem durchschnittlichen Übernachtungspreis von 139 Euro pro Zimmer. Obwohl auch in der Eidgenossenschaft das Preisniveau um zwölf Prozent sank, mussten Hotelgäste hier am meisten für ihre Übernachtungen berappen. Österreich-Reisende dagegen wurden zwischen Januar und Juni 2009 mit nur 87 Euro im Durchschnitt zur Kasse gebeten, ganze 23 Prozent weniger, als zwölf Monate zuvor.

Den HPI zum kostenlosen Download: http://deutsch.hotels.com/presse/hotel-price-index.html

Hotels.com – Hotel Price Index: Zimmerraten in Köln und Frankfurt/Main am höchsten

Quelle: Pressemitteilung hotels.com, 11. Dezember 2008

Hotelgäste, die zwischen Juli und September 2008 ein Hotel in Köln gebucht haben, mussten im Durchschnitt 14 Prozent mehr zahlen, als im 3. Quartal 2007. Mit einem durchschnittlichen Übernachtungspreis von 119 Euro war die Domstadt zusammen mit Frankfurt am Main während des Untersuchungszeitraums die teuerste Hotelstadt Deutschlands. Das ist eines der Ergebnisse des aktuellen Hotel Price Index (HPI) von Hotels.com, der die Entwicklung der weltweiten Hotelpreise im 3. Quartal 2008 untersuchte.

Die Analyse zeigt jedoch auch, dass die Hotelpreise in Deutschland im Jahresvergleich stabil geblieben sind. Mit einem Preisanstieg von lediglich einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf einen durchschnittlichen Übernachtungspreis von 101 Euro pro Zimmer und Nacht gehörte Deutschland auch im 3. Quartal 2008 zu den günstigen Reisezielen Europas.

Hotelnächte an Rhein und Main am teuersten
Überdurchschnittlich hoch waren die Hotelpreise in den Messestädten Köln und Frankfurt. Mit 119 Euro pro Zimmer und Nacht setzten sich die beiden Städte an die Spitze des deutschen Rankings und erlebten einen Preisanstieg um 14 beziehungsweise zwölf Prozent. Der vergleichsweise starke Anstieg kann als Vorschau auf das kommende Jahr gewertet werden, in dem die Anzahl bedeutender Messen in beiden Städten stark zunehmen wird. “Um einen rasanten Preisanstieg im kommenden Jahr zu vermeiden, haben die Hoteliers in Köln und Frankfurt bereits jetzt reagiert und das Niveau angehoben”, so Mirko Behnert, Head of Strategy von Hotels.com.

Köln rauf, Düsseldorf runter
Gewinner des Preisanstiegs in Köln während des 3. Quartals 2008 aber war Düsseldorf. Im Jahresvergleich fiel das Preisniveau hier um zwölf Prozent, auf durchschnittlich 105 Euro pro Zimmer und Nacht. Viele Reisende wollten in der Nähe Kölns bleiben und nutzten gleichzeitig den Preisunterschied, indem sie ein Hotel in Düsseldorf buchten.

Nach den beiden Spitzenreitern platzierte sich München auf Platz zwei der teuersten Hotelstädte Deutschlands, mit einem durchschnittlichen Übernachtungspreis von 116 Euro pro Zimmer und Nacht, gefolgt von Stuttgart und Hannover, mit je 109 Euro für die gleiche Leistung. Für Hannoverbesucher bedeutete dies ebenfalls einen Anstieg um 14 Prozent, neben Köln die deutlichste Verteuerung in Deutschland, in Stuttgart sanken die Preise um vier Prozent. Auch vier Prozent weniger als im gleichen Quartal des Vorjahres zahlten Hotelgäste an der Elbe. Mit 101 Euro pro Zimmer und Nacht sicherte man sich sein Hotelbett in Hamburg.

Berlin weiterhin unter 100 Euro
Günstiger schlief es sich in Deutschland während des Untersuchungszeitraums in Nürnberg, Bremen und im Osten des Landes. Für durchschnittlich 96 Euro pro Zimmer und Nacht bettete man sein Haupt in Nürnberg auf ein Hotelkissen, in Bremen und Berlin wurden sogar lediglich 93 Euro fällig. “Berlin kann das Preisniveau so konstant niedrig halten, weil dort die Nachfrage das Angebot bestimmt”, erläutert Mirko Behnert. “Der Hotelmarkt in der Hauptstadt ist stark in Bewegung, es entstehen weitere Hotels und der Wettbewerb der Hotellerie untereinander wirkt sich positiv für den Verbraucher aus”, so Behnert.

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Bei den Russen sitzt die Urlaubskasse am lockersten

München, 29. Oktober 2007
Der Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres – und das lässt man sich gerne auch mal richtig was kosten. Wie viel sich europäische Urlauber ihren Hotelaufenthalt kosten lassen und welche Ausgaben sie andererseits von Hotelgästen in ihrem eigenen Land erwarten, dass hat der Hotelexperte hotels.com im aktuellen Hotel Price Index (HPI) für das zweite Quartal 2007 ausgewertet.
Als spendabelste Nation in Europa zeigten sich zwischen April und Juni 2007 die Russen, denn diese ließen sich ihren Hotelaufenthalt durchschnittlich 146 Euro pro Zimmer und Nacht kosten. Allerdings erwiesen sich Reisende aus Russland nicht nur als besonders großzügig, sondern setzten diese Eigenschaft auch bei Besuchern ihres Heimatlandes voraus. Schließlich war Moskau die mit Abstand teuerste Stadt während des Untersuchungszeitraums. Besucher der Hauptstadt wurden mit durchschnittlich 284 Euro pro Zimmer und Nacht zur Kasse gebeten.

Deutschsprachige Reisende nächtigen im Urlaub eher preisbewusst
Dass der gemeine Deutsche einen ausgeprägten Trieb zur Schnäppchenjagd hat, ist bekannt. Dabei macht er nicht einmal vor seinem größten Hobby – dem Reisen – halt. In Sachen Hotelübernachtung zeichnet er sich mit Übernachtungskosten von durchschnittlich 113 Euro pro Zimmer als einer der preissensibelsten Europäer aus. Aber auch Reisende in Deutschland konnten preisgünstig übernachten, lag der durchschnittliche Hotelpreis während des zweiten Quartals 2007 hier bei 105 Euro pro Zimmer und Nacht. Bei den Österreichern ist das Preisniveau insgesamt höher, allerdings hielten sich Ausgaben und Einnahmen hier eher die Waage. Auf ihren Reisen ließen sich die Österreicher ihre Hotelübernachtung durchschnittlich 133 Euro pro Zimmer und Nacht kosten, setzten bei Touristen im eigenen Land durchschnittlich 130 Euro für die gleiche Leistung an.

Schweizer messen mir zweierlei Maß
Ganz anders allerdings verhielt es sich während des Untersuchungszeitraums in der Schweiz. Mit einem durchschnittlichen Übernachtungspreis in Schweizer Hotels von 151 Euro pro Zimmer und Nacht mussten Reisende relativ tief in die Tasche greifen. Wenn sie selber aber eine Reise tun, übten sich die Schweizer allerdings in vornehmer Zurückhaltung und knauserten bei ihren Hotelübernachtungen mit durchschnittlich gezahlten 127 Euro pro Zimmer und Nacht.

Überraschend: Sparsame Gäste aus Skandinavien
Die sparsamsten Reisenden Europas kamen im zweiten Quartal 2007 aus Finnland. Mit einem Übernachtungsbudget von lediglich 111 Euro pro Zimmer und Nacht zahlten sie so wenig, wie keine andere Nation Europas. Insgesamt zeichneten sich die Skandinavier eher durch Sparsamkeit aus, denn auch die Dänen und Schweden lagen mit 119 Euro bzw. 123 Euro pro Zimmer und Nacht im unteren Drittel aller analysierten europäischen Nationen. Andererseits erwarten Skandinavier eine wesentlich größere Zahlungsbereitschaft bei Besuchern ihrer Länder. In Schweden zum Beispiel lag der durchschnittliche Hotelzimmerpreis bei 132 Euro pro Nacht, in Dänemark sogar bei 147 Euro. Einzige Ausnahme ist Norwegen. In Norwegen zahlten Reisende für eine Hotelübernachtung mit durchschnittlich 148 Euro pro Zimmer einen relativ hohen Preis, aber auch die Norweger selbst waren bereit für ihre Urlaubsunterkunft ein Budget von 132 Euro pro Zimmer und Nacht zu investieren.