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Hotelmarkt Berlin: Budget und Boarding im Trend – Deloitte-Studie prognostiziert verstärkten Preisdruck

(Berlin, 16. Juni 2011) Mit über 20 Mio. Übernachtungen konnte Berlin letztes Jahr einen historischen Rekord aufstellen. Die deutsche Metropole überraschte selbst Tourismusexperten. Berlin ist hip, sexy und hat jedem was zu bieten – mit diesem Image gelingt es sogar, Schwergewichten wie Rom, Madrid oder London den Rang strittig zu machen. Dies geht aus einer aktuellen Hotelmarkt-Studie von Deloitte hervor.

Auch die aktuelle touristische Bilanz des ersten Quartals 2011 gestaltet sich mit 1,8 Millionen Ankünften und 4,077 Millionen Übernachtungen positiv und lässt auf ein weiteres Erfolgsjahr hoffen. Dennoch haben die Hoteliers der Hauptstadt zu kämpfen: Durch zahlreiche Neueröffnungen ist das Berliner Bettenangebot überproportional gewachsen – und es wird weiter geplant. Bereits jetzt wird es zunehmend schwieriger, Auslastung und Zimmerpreise auf einem wirtschaftlichen Niveau zu halten.

“Budget und Boarding Häuser liegen voll im Trend. Sie profitieren einerseits von überdurchschnittlichen Auslastungszahlen und andererseits von reduzierten Betriebs- und Nebenkosten”, erläutert Kay Heimerer, Manager Hospitality bei Deloitte. “Darüber hinaus sind diese beiden Marktsegmente in Deutschland bisher noch nicht so umkämpft wie die traditionelle Mittelklassehotellerie.”

Markenranking: Die Aufholjagd hat begonnen
Accor stellt mit rund 14 Prozent den größten Anteil am gesamten Zimmeraufkommen in Kettenhotels, gefolgt von InterContinental (ca. 9%). Motel One, NH, Best Western und Rezidor sind dabei aufzuschließen, sie besetzen Anteile zwischen 5,5 bis 7 Prozent am Gesamtzimmerbestand der Ketten.

Hotelgesellschaft / Anteil an markengebundenen Zimmern
Accor – 13,7%
InterContinental Hotels – 8,8%
Motel One – 7,0%
NH Hoteles – 5,8%
Best Western – 5,6%
Rezidor – 5,5%
Grand City Hotels – 4,0%
Marriott International – 3,0%
Maritim Hotels – 2,9%
Ramada – 2,9%

Quellen: Hotelverzeichnis der Stadt Berlin 2010
(Zahlen inkl. Hotel/Hotel garni ohne Pensionen, Gästehäuser und
Gasthöfe), Deloitte Recherche

Blickt man auf die zahlreichen Projekte, die in Berlin realisiert werden sollen, erscheint es nur eine Frage der Zeit, bis sich das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage zunehmend unausgewogen entwickelt – erste Anzeichen machen sich bereits jetzt bemerkbar. Eine Gesamteinschätzung des Berliner Entwicklungsvolumens gestaltet sich aufgrund der Ungewissheit vieler Projekte schwierig – Branchenexperten gehen aber in den nächsten Jahren von 49 neuen Hotels mit über 11.000 Betten aus.

Budget und Boarding auf dem Vormarsch
Das Boardinghaus-Konzept hat sich als krisenresistent bewiesen, einige Firmen haben Reiserichtlinien herausgegeben, die für längere Aufenthalte die Prüfung entsprechender Unterkunftsangebote vorschreiben. “Erfolgskriterien sind zentrale Lage und attraktive Infrastruktur. Das flexible Beherbergungskonzept gewährt die Balance zwischen Freiraum und Unterstützung/Entlastung des Gastes. Ausstattung, personalisierte Dienstleistungen und Preis spielen ebenfalls eine wichtige Rolle, um das Konzept nachfragegerecht umzusetzen”, weiß Kay Heimerer. Zu den internationalen Betreibern, die mit Boardinghäusern in Berlin vertreten sind, zählen die australische Vier-Sterne-Kette Adina Apartment Hotels der Toga Hospitality, Ascott Limited mit Citadines sowie die Adagio City Aparthotels (Joint Venture von Accor und Pierre & Vacances).

Die Riege der Budgethotels wurde in 2010 u.a. durch das easyHotel Berlin nahe des Hackeschen Marktes (125 Zimmer), das all seasons Hotel Berlin Mitte (145 Zimmer) und das Motel One Berlin-Spittelmarkt (303 Zimmer) erweitert. Im Juni 2011 hat das Motel One Berlin-Hauptbahnhof (505 Zimmer) seine Pforten geöffnet. Motel One betreibt gegenwärtig acht Häuser in der Hauptstadt – künftig könnten noch weitere hinzukommen.

“Vor einigen Jahren noch als Nischenkonzept bekannt, haben Budgethotels und Boardinghäuser ihre Präsenz massiv ausgebaut. Dieser Trend macht sich auch in Berlin bemerkbar”, resümiert Kay Heimerer. “Doch die Nachhaltigkeit dieser Produkte muss sich in den kommenden Jahren noch zeigen.”

Der kompletten Report steht unter http://www.deloitte.com/view/de_DE/de/branchen/b8c80a5448390310VgnVCM2000001b56f00aRCRD.htm zum kostenfreien Download zur Verfügung.

Hotelmarkt Köln: Klage wird vor dem Verwaltungsgericht wohl erst im Juni verhandelt

(Köln, 05. Januar 2011) Warten, warten, warten: Die Klage des Kölner Hoteliers Wolf Hönigs (Lint Hotel in der Altstadt) gegen die kommunale Bettensteuer wird voraussichtlich erst im Juni vor dem Verwaltungsgericht er Domstadt verhandelt. Dies berichten Kölner Rundfunksender. Die Klage werde zwar bevorzugt behandelt, aber schneller ging es wohl nicht. Den Berichten zufolge liegt eine Stellungnahme der Stadt bereits vor.

Von der Klage mit Mustercharakter wird ein bundesweites Signal ausgehen, meinen Juristen. Bislang ist nur in München der kommunalpolitische Vorstoß für eine Matratzenmaut gescheitert. Bundesweit planen immer mehr Städte und Gemeinden die neue Zwangsabgabe.

Gastronomie erfreut über mehr Weihnachtsfeiern: Knapp ein Viertel der Gastbetriebe verzeichnen steigende Zahl an Jahresend-Events

(Hamburg, 05. November 2010) Aufatmen zum Jahresende: In der Gastronomie zieht das Geschäft mit den Firmenfeiern zu Weihnachten wieder merklich an. Knapp ein Viertel der Hotels und gehobenen Restaurants verzeichnen eine steigende Nachfrage nach Weihnachtsfeiern. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr hatten lediglich neun Prozent der Gastbetriebe einen Zuwachs in Sachen Jahresendevents berichtet. Dies geht aus einer alljährlichen Untersuchung des auf den Außer-Haus-Markt spezialisierten Marktforschungsinstitutes The Business Target Group, Scheeßel bei Hamburg, hervor.

In 25% der gehobenen Restaurants und Hotels steigt die Zahl der Firmen-Weihnachtsfeiern

In 25% der gehobenen Restaurants und Hotels steigt die Zahl der Firmen-Weihnachtsfeiern

„Während Ende 2009 noch 50 Prozent der Gastronomiebetriebe Rückgänge bei den Firmen-Weihnachtsfeiern zu verkraften hatten, sind dies nun nicht unübliche 23 Prozent“, berichtet Thilo Lambracht, Geschäftsführer der The Business Target Group GmbH (BTG). 53 Prozent der Restaurants und Hotels melden bei den Firmenevents zum Jahresende keine Veränderungen zu 2009. Gerade in der von Finanzkrise und Konsumzurückhaltung besonders gebeutelten Speisegastronomie registrieren mehr als 35 Prozent eine Steige-rung bei der Zahl der Reservierungen für Firmenfeiern.

„Dennoch bleiben zahlreiche Firmen auf der Kostenbremse stehen“, so Lambracht. Ein Drittel der Gastbetriebe merkt, dass die Feiern kleiner werden und weniger Teilnehmer angemeldet werden als im Vorjahr. Und auch hier ist die klassische Speisegastronomie im Vorteil und berichtet in 25 Prozent aller Fälle von steigenden Teilnehmerzahlen. „Erfreulich ist, dass bei über der Hälfte der Gastbetriebe der Durchschnittsbon je Teilnehmer konstant bleibt und weitere 15 Prozent sogar ein aufwendigeres Menü verkaufen können“, so Lambracht. Der Hotelbereich hat zwar bessere Auslastungen seiner Betten aber das Geschäft mit den Weihnachtsfeiern ist im Vergleich mit der Speisegastronomie noch eher verhalten.

Hotelmarkt München: Vorstoß zur Bettensteuer vorerst gescheitert

BREAKING NEWS (München, 26. Oktober 2010) Klares “Nein” für den Münchner Stadtrat: Die geplante Bettensteuer wurde von der Bezirksregierung von Oberbayern gekippt. Die Zwangsabgabe sei ungerecht (weil im Luxushotel so viel verlangt wird wie in der Jugendherberge), inakzeptabel (die Steuer treffe unterschiedslos Urlauber und Geschäftsreisende) und würde „volkswirtschaftliche Interessen des Staates beeinträchtigen“. Dies berichtet die Fachzeitschrift “Top hotel” in ihren Onlineausgabe unter Berufung auf regionale Medien.

Im Juni hatten die Stadtratsfraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen beschlossen, künftig je Hotelübernachtung 2,50 Euro abkassieren zu wollen. Die nun getroffene Entscheidung gegen die Bettensteuer dürfte Auswirkungen in ganz Bayern haben. Die Staatsregierung stand ohnehin nicht hinter dem Vorhaben.

Hotelmarkt Köln: Kampf gegen Bettensteuer wird aufgenommen – Musterklage mit Privathotel in Vorbereitung

(Köln, 21. Oktober 2010) Die Stadt Köln will den Musterprozess sogar unterstützen: Der juristische Kampf gegen die Bettensteuer wird nun von Inhaber des Hotel Lint in der Domstadt am Rhein aufgenommen. Wolf Hönigs will mit Hilfe des Dehoga-Landes- und Bundesverbandes vorzeitig gegen einen Steuerbescheid Klage vor dem Verwaltungsgericht erheben. Dies berichtet der „Kölner Stadt Anzeiger“.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag in der Onlineausgabe von “Top hotel”: www.tophotel.de

Jobmotor Gastgewerbe: Knapp 70% der Gastbetriebe bilden regelmäßig aus

Studie: Immer mehr Azubi mit Migrationshintergrund – Hohe Übernahmequote

(Hamburg, 19. Oktober 2010) Größere Hotels mit Restaurant und klassische Gastronomiebetriebe bilden regelmäßig aus. Mit knapp 70 Prozent aller Gastbetriebe ist die Ausbildungsquote hoch. Nur kleine Beherbergungsbetriebe ohne Restaurant verzichten überwiegend auf Auszubildende. Dies ergibt eine Untersuchung des auf den Außer-Haus-Markt spezialisierten Marktforschungsinstitutes The Business Target Group (BTG). Für die Studie „Ausbildung im Gastgewerbe 2010“ wurden im August 398 Hotels und Restaurants in Deutschland befragt.

Die meisten Auszubildenden im Gastgewerbe werden später auch übernommen (Foto: Olly/fotolia.com)

Die meisten Auszubildenden im Gastgewerbe werden später auch übernommen (Foto: Olly/fotolia.com)

„Die Ausbildung im eigenen Betrieb ist bekanntermaßen ein echter Jobmotor, denn nur knapp 22 Prozent der Firmen können keinen Azubi nach Abschluss der Lehre übernehmen“, berichtet BTG-Geschäftsführer Thilo Lambracht. Rund 18 Prozent der Ausbildungsbetriebe geben über der Hälfte ihrer Lehrlinge einen Anschlussjob und rund elf Prozent der Hotels und Restaurants übernehmen sogar alle Nachwuchskräfte.

Die meisten männlichen Lehrlinge sind in der Küche (79% männlich) tätig. Bei den weiblichen Auszubildenden konzentriert es sich auf den Servicebereich (87% weiblich). Die jungen Leute weisen überwiegend einen qualifizierten Hauptschulabschluss oder mittlere Reife auf. Allerdings werden auch einige „Neue“ mit Abitur oder Fachabitur oder sogar mit einem Hochschulabschluss eingestellt. Der Großteil (65%) ist aus Deutschland. „In rund zwölf Prozent der Gastbetriebe hat jeder zehnte Auszubildender einen Migrationshintergrund“, analysiert Lambracht. „In rund einem Zehntel der Restaurants und Hotels sind sogar mehr als ein Viertel aller Lehrlinge aus ausländischen Familien.“

Die Abbrecherquote unter Lehrlingen im Gastgewerbe ist relativ hoch. Bei 75% der Hotel- und Gastrobetriebe schaffen es nicht alle Auszubildenden bis zum Abschluss. In rund neun Prozent der Betriebe brechen sogar über die Hälfte der jungen Leute ihre Ausbildung ab. „Etliche davon wechseln auch den Ausbildungsberuf und bleiben somit im Betrieb“, weiß Lambracht. Häufigster Grund für den Abbruch einer Lehre sind falsche Berufswahl (36%) und mangelnde persönliche Reife oder Eignung des Azubi (34%). Zwischenmenschlich scheint es dagegen zu funktionieren, denn nur in rund 7,5 Prozent der Abbruchfälle sind Probleme in diesem Bereich der Hauptgrund.

The Business Target Group GmbH: Sitz des Unternehmens ist Scheeßel bei Hamburg. Die Geschäftsbereiche sind (quantitative und qualitative) Marktforschung, Adressenrecherche und –bereitstellung, Datenbankmanagement, Business Intelligence sowie Telemarketing. Das Unternehmen geht auf die 1997 gegründete Marktplatz Hotel GmbH zurück und verfügt bereits über langjährige Erfahrung im Gastgewerbe (Commercial Foodservice) und der Gemeinschaftsverpflegung (Non Commercial/Social Foodservice). Zu den Kunden zählen nahezu alle namhaften Hersteller und Lieferanten aus der Marken- und Lebensmittelindustrie.

Hotelmarkt Deutschland: Bettensteuer bundesweit auf dem Vormarsch

(Berlin, 15. Oktober 2010) Firmenkunden wandern in Nachbarstädte ab, Chaos mit Abrechnungen und noch mehr Ärger: Bundesweit ist die Bettensteuer auf dem Vormarsch. Eine aktuelle Übersicht in der Onlineausgabe der Fachzeitschrift „Top hotel“ zeigt, dass immer mehr Städte und Gemeinde die Abzocke per „Kulturförderabgabe“ planen. Ein Schwerpunkt liegt in Nordrhein-Westfalen.

Die Hoteliers bangen um den juristischen Erfolg einer Attacke des Dehoga-Bundesverbandes in Köln. In der Domstadt gilt die Bettensteuer seit Anfang Oktober. Mit zwei Strategievarianten versuchen ein Hotel bzw. ein Geschäftsreisender, die Bettensteuer zu Fall zu bringen; wir berichteten. Unterstützung gibt es von den renommierten Staatsrechtler der Großkanzlei Gleiss Lutz. Ob dies erfolgreich sein könnte, wird sich erst in einigen Monaten zeigen. Bis dahin werden wohl weitere Stadtverwaltungen die Bettensteuer beschließen bzw. bereits erheben.

Bettensteuer in Deutschland –Übersicht nach Bundesländern
(Quelle: Dehoga-Bundesverband/eigene Recherchen; Stand: Anfang Oktober 2010)

Hotelmarkt Köln – Bettensteuer bestraft Hoteliers: Firmenkunden wandern ab

(Köln, 14. Oktober 2010) Das war zu erwarten: Erste Firmenkunden kehren den Kölner Hotels den Rücken zu. In der Domstadt gilt seit Anfang Oktober die Bettensteuer – auf jede Übernachtungen werden fünf Euro aufgeschlagen. Nun wies der Chemiekonzern Bayer seine über 100.000 Mitarbeiter weltweit an, ab sofort in Hotels in Leverkusen und Düsseldorf zu übernachten. Nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung handele es sich um eine „Empfehlung an die Mitarbeiter“.

Geschäftsreisende können sich die sog. „Kulturförderabgabe“ rückerstatten lassen. Das entsprechende Formular ist jedoch nur in deutscher Sprache verfügbar. Wie schnell die Rückerstattung vorgenommen wird, ist noch nicht bekannt. Da offiziell die Original-Hotelrechnung abgegeben werden soll, stellen sich hierbei besondere Hürden betreffend der späteren Steuerabrechnung.

Gastrodynamik 2010: Hoffnung auf ein positives Jahresergebnis

Konjunkturbeobachtung in Hotellerie und gehobener Gastronomie ergibt: Seit Mai endlich wieder Zuwächse

(Hamburg, 07. Oktober 2010) Im Gastgewerbe herrscht wieder Zuversicht. Seit Mai diesen Jahres weist die konjunkturelle Entwicklung wieder nach oben. In der Hotellerie und gehobenen Gastronomie werden seit dem Frühsommer wieder Umsatzzuwächse von bis zu fünf Prozent im Monat festgestellt. Dies geht aus einer Langzeituntersuchung des auf den Außer-Haus-Markt spezialisierten Marktforschungsinstitutes The Business Target Group (Scheeßel bei Hamburg) hervor. Die Konjunkturstudie „Gastro Dynamik“ wird seit Ende 2008 durchgeführt. Basis sind monatliche Konjunkturbefragungen einer repräsentativen Anzahl von Hotels und Betrieben der gehobenen Gastronomie.


„Nach massiven Umsatzbeinbrüchen von bis zu 25 Prozent im vergangenen Jahr geht es wieder merklich bergauf“, berichtet Thilo Lambracht, Geschäftsführer der The Business Target Group GmbH. Heiße Sommertage im Juni und Juli sowie die Fußball-Weltmeisterschaft habe vor allem der Außen- und Saisongastronomie die lang erwartenden Zuwächse bei Gästeanzahl und Ausstoß von Bier beschert.

Zwar sei in vielen Betrieben – vor allem der Stadthotellerie – das Umsatz- und Preisniveau von Ende 2008 noch längst nicht erreicht. Doch die Aussichten für 2011 fielen nun rosiger aus. Die Planungsgewissheit in punkto Mehrwertsteuer gibt vor allem den Beherbergungsbetrieben wieder Aufwind. Einzig die in vielen Städten und Gemeinden populär gewordene Kulturförderabgabe dämpfe die Erwartungen. „Ob die Bettensteuer Bestand haben wird, ist nach wie vor unklar – dies gehört zu den Ärgernissen unserer Zeit“, so Lambracht.

In der gehobenen Gastronomie mache sich vorsichtiger Optimismus breit. Die weiter steigenden Preise und Aufwendungen bei Energie, F&B-Rohwaren und Sonderbelas-tungen durch neue Hygienebestimmungen setzen den Gastbetrieben sichtlich zu. „Auch die Debatten über Sinn und Ausgestaltung der bald bundesweit gültigen Gastro-Smileys sind wenig hilfreich“, sagt Lambracht.

Die Gastronomen hoffen nun auf ein erstarkendes Jahresendgeschäft. Die angesprungene Konjunktur beflügele die Erwartungen auf Zuwächse bei den Firmen-Weihnachtsfeiern sowohl bei der Anzahl der Gäste als auch beim Durchschnittsbon. Noch 2009 hatte die Hälfte der Gastbetriebe Rückgängen bei den Buchungen von Firmenfeiern zu verzeichnen.

Der gewaltige Investitionsschub in der Hotellerie wird auch im kommenden Jahr Fortsetzung finden. Die zu Jahresanfang erfolgte und nun manifestierte Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen setzte eine ungeahnte Investitionskraft in der Hotelbranche frei. Knapp 80 Prozent der Beherbergungsbetriebe starten bzw. planen Renovierungen und Erweiterungen ihrer Gästezimmer. Der größte Teil der Modernisierungen soll bis Ende März 2011 erledigt sein. Gut 50 Prozent der investitionsfreudigen Hotels packt die Erneuerung von mindestens einem Viertel ihrer Gästezimmer an.

The Business Target Group GmbH: Sitz des Unternehmens ist Scheeßel bei Hamburg. Die Geschäftsbereiche sind (quantitative und qualitative) Marktforschung, Adressenrecherche und –bereitstellung, Datenbankmanagement, Business Intelligence sowie Telemarketing. Das Unternehmen geht auf die 1997 gegründete Marktplatz Hotel GmbH zurück und verfügt bereits über langjährige Erfahrung im Gastgewerbe (Commercial Foodservice) und der Gemeinschaftsverpflegung (Non Commercial/Social Foodservice). Zu den Kunden zählen nahezu alle namhaften Hersteller und Lieferanten aus der Marken- und Lebensmittelindustrie.

Hotelmarkt Global: Best Western und Holiday Inn sind die führenden Hotelmarken

(Hamburg, 06. Oktober 2010) Die führenden Hotelunternehmen sind: Best Western Int., InterContinental Hotels Group (IHG), Marriott, Hilton, Choice, Wyndham, Hyatt, Accor, Starwood Hotels und etliche mehr. Die international expandierenden Hotelketten führen die Liste der weltweit größten Hotelmarken an. Das Ranking wurde nun von tophotelchains.com erstellt.

Mit über 390.000 Zimmern und rund 4.000 Hotels zählt Best Western die den wichtigsten Hotelmarken weltweit. Daneben steht Holiday Inn (IHG) mit mehr als 240.000 Zimmern in über 1.300 Hotels. IHG zählt als größte Hotelgesellschaft, zählt man alle Markenhotels (u.a. Holiday Inn Express, InterContinental) zusammen. Unter den Top-5-Hotelmarken sind ebenso Marriott und Hilton zu finden.

Die Frage, ob Best Western auch international als „Hotelkette“ gesehen wird, lässt sich dadurch nicht beantworten. Zwar behauptet Best Western International, die weltweit größte Hotelkette („World’s largest hotel chain“) zu sein, doch dies wird nicht von allen Marktteilnehmern bestätigt. Die Toplistung von tophotelchains.com stellt ohnehin nur weltweit am stärksten verbreiteten Hotelmarken dar, nicht die Marktführerschaft (nach Zimmern) von Hotelbetreibern (Hotelketten/-gruppen).

Hotelmarke / Hotelgesellschaft/-kette / Anzahl Zimmer / Anzahl Hotels
Best Western – Best Western Int. – 309.390 – 4.000
Holiday Inn – IHG – 240.000 – 1.319
Marriott – Marriott Int. – 198.755 – 545
Holiday Inn Express – IHG – 188.000 – 2.069
Hilton – Hilton Hotels – 181.000 – 520
Hampton Inn – Hilton Hotels – 168.000 – 1.700
Comfort Inn – Choice Hotels – 164.000 – 1.980
Sheraton – Starwood Hotels – 139.000 – 392
Quality Inn – Choice Hotels – 136.000 – 1.354
Courtyard by Marriott – Marriott Int. – 125.206 – 858
Super 8 – Wyndham Worldwide – 125.000 – 2.100
Hyatt – Hyatt Hotels – 120.000 – 399
Ibis – Accor – 102.000 – 861
Crowne Plaza – IHG – 101.000 – 366
Motel6 – Accor – 99.000 – 1.001
Mercure – Accor – 82.000 – 671
Residence Inn – Marriott Int. – 73.412 – 608
Novotel – Accor – 71.000 – 395
Westin – Starwood Hotels – 66.000 – 170
Comfort Suites – Choice Hotels – 62.000 – 618
Fairfield Inn – Marriott Int. – 56.731 – 629
InterContinental – IHG – 56.000 – 166
EconoLodge – Choice Hotels – 55.000 – 846
Renaissance – Marriott Int. – 50.582 – 143
Embassy Suites – Hilton Hotels – 50.000 – 200
Doubletree – Hilton Hotels – 50.000 – 200
Premier Inn – Premier Inn – 47.000 – 578
LaQuinta Inns & Suites – LQ Management – 47.000 – 400
Barcelo – Barcelo Hotels – 46.000 – 186
Clarion – Choice Hotels – 45.000 – 296
Riu Hotels – TUI Hotels & Resorts – 44.014 – 104
Radisson Blu – Rezidor Hotel Group – 43.000 – 189
MGM Resorts – MGM Resorts Int. – 42.802 – 16
ExtendedStay – Extended StayAmerica – 41.000 – 363
Harrah’s – Harrah’s Entertainment – 40.160 – 37
Sleep In – Choice Hotels – 38.231 – 402
Hilton Garden Inn – Hilton Hotels – 38.000 – 381
JAL – JAL Hotels – 37.424 – 116
Red Roof Inns – Red Roof Inns – 36.866 – 345
IberoStar – IberoStar Hotels – 36.000 – 100
Jinjiang Inns – Jingjian Inns – 35.000 – 200
Etap Hotels – Accor – 33.970 – 403
Wyndham Hotels – Wyndham Worldwide – 31.429 – 139
SpringHill Suite – Marriott Int. – 29.970 – 256
Sofitel – Accor – 29.864 – 121
Homewood Suites – Accor – 29.000 – 275
Tharaldson Motels – Tharaldson Motels – 28.878 – 372
Scandic Hotels – Scandic Hotels – 28.504 – 151
Club Med – Club Méditerranée – 28.000 – 80
Le Méridien – Starwood Hotels – 27.381 – 105
Sol Meliá – Sol Melià – 25.766 – 76
Candlewood Suites – IHG – 25.283 – 254
Four Points by Sheraton – Starwood – 24.930 – 148

KPMG: Hotels können weiterhin mit steigenden Erträgen rechnen / Analyse belegt Zusammenhang zwischen BIP und Zimmerertrag

(Berlin, 04. Oktober 2010) Auch 2011 können Hotels in Deutschland insgesamt damit rechnen, ihren durchschnittlichen Ertrag pro Zimmer weiter zu steigern – vorausgesetzt, das Bruttoinlandsprodukt wächst wie von Wirtschaftsexperten prognostiziert. Das hat eine KPMG-Analyse auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes und von STR Global der vergangenen zehn Jahre ergeben. Wie die Untersuchung zeigt, stellt die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung des Durchschnittsertrags pro Zimmer eines Hotels dar. Ein Zusammenhang zwischen BIP-Wachstum und der Veränderung von Zimmerauslastung und -preis ließ sich hingegen nicht nachweisen. Für die Jahre 2010 und 2011 erwarten Konjunkturexperten wie das ifo-Institut oder die Bundesbank ein Wirtschaftswachstum von zwei bis drei Prozent.

KPMG-Partner Gunther Liermann: “Auch ohne die Reduzierung der Umsatzsteuer auf Übernachtungsleistungen im Rahmen des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes wäre eine verbesserte Hotelperformance bei entsprechender BIP-Prognose wahrscheinlich. Der Zusammenhang zwischen BIP-Wachstum und Hotelperformance liegt zwar auf der Hand. Doch unsere Analyse belegt erstmals, dass je nach Hoteltyp und Standort unterschiedliche Zusammenhänge mit dem BIP-Wachstum bestehen. Vor allem Betriebe an Flughäfen und in Großstädten bekommen die entsprechenden Auswirkungen am ehesten zu spüren. Bei Budget-Hotels konnten wir keinen Zusammenhang nachweisen, was in diesem Segment eher eine Unabhängigkeit vom BIP nahelegt.”

Ziel der KPMG-Analyse ist es, einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Prognosesicherheit bei der Beurteilung von Hotelimmobilien zu leisten. Gunther Liermann: “Die Kenntnis der Zusammenhänge zwischen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der Entwicklung der Hotellerie unterstützt Eigentümer und Investoren von Hotels dabei, Marktchancen und -risiken besser einschätzen zu können. Darüber hinaus kann in der aktuellen Marktsituation eine höhere Prognosesicherheit in Bezug auf die Performance den Investmentmarkt für Hotelimmobilien positiv beeinflussen.”

Deutsche Hotels investieren kräftig weiter

Studie „Hotel Upgrade 2010“: 80 Prozent der Betriebe setzen Modernisierungsbudgets konsequent um

(Hamburg, 30. September 2010) Gewaltiger Investitionsschub in der Hotellerie: Die zu Jahresanfang erfolgte Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen setzte eine ungeahnte Investitionskraft in der Hotelbranche frei. Knapp 80 Prozent der Beherbergungsbetriebe starten bzw. planen Renovierungen und Erweiterungen ihrer Gästezimmer. Der größte Teil der Modernisierungen soll bis Ende März 2011 erledigt sein. Gut 50 Prozent der investitionsfreudigen Hotels packt die Erneuerung von mindestens einem Viertel ihrer Gästezimmer an. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer repräsentativen Untersuchung des auf den Außer-Haus-Markt spezialisierten Marktforschungsinstitutes The Business Target Group (BTG), Scheeßel bei Hamburg. In der Studie „Hotel Upgrade 2010“ sind die Aussagen von 350 Hotels zu den Investitionsplänen für alle Bereiche vom Gästezimmer bis zur Kaffeeversorgung zusammengefasst.

Gut 50% der investitionsfreudigen Hotels packt die Erneuerung von mindestens einem Viertel ihrer Gästezimmer an.

Gut 50% der investitionsfreudigen Hotels packt die Erneuerung von mindestens einem Viertel ihrer Gästezimmer an.

„Moderne und komfortable Gästebetten stehen bei den Investitionen besonders im Fokus“, berichtet BTG-Geschäftsführer Thilo Lambracht. Bei über 80 Prozent der Investitionen in die Gästezimmer werden neue (bis zu 30 cm dicke) Matratzen geordert. Ebenso stark gefragt sind neue Betttextilien (79%) und neue Bettgestelle (57%). „Das moderne Hotelbett muss sich eben in punkto Komfort, Schlafgefühl und Sauberkeit stets neu beweisen – daher wird hier viel Budget aufgewendet“, so Lambracht.

In moderne Küchen- und Gartechnik investieren über die Hälfte der befragten Hotels. Rund ein Drittel ergänzt ihre Küche mit weiteren Geräten (Herde, Garstationen etc.) und zwei Drittel ersetzen die bestehenden Geräte durch neue Modelle. Im Fokus stehen Kombidämpfer (40%) und energiesparende Kühltechnik (41% der Investitionen im Küchenbereich). Weitere 32 Prozent erneuern auch ihre Spültechnik.

Das Ambiente des Restaurants ist seit jeher ein sehr wichtiges Kriterium – nicht nur bei professionellen Testessern. 68 Prozent der befragten Hotels renovieren oder modernisieren ihre Speiseräume und verschaffen dem Gast eine moderne Anmutung. Dabei stehen der gedeckte Tisch (59% schaffen neues Tischporzellan, Besteck und Gläser an) und zeitgemäße Tischtextilien (58%) im Vordergrund.

Nachdem das Tagungsgeschäft wieder anzieht, passiert auch im stark umkämpften MICE-Geschäft eine Menge. 35 Prozent der befragten Hotels bessern ihre Tagungsflächen auf. Der Großteil der Investitionen (87%) fließt in neue Tagungs- und Kommunikationstechnik.

Bei den Hotels mit Fitnessbereichen hat die Hälfte ein Budget für neue Geräte bereit gestellt. Angeschafft werden sowohl Ersatzgeräte als auch neue Fitnesstrainer.

Interessant: der Trend zum Daytime Spa ist ungebrochen. Neun Prozent aller befragten Hotels wollen bis Ende 2011 erstmals einen Wellnessbereich einrichten. Bei den Hotels, die bereits über einen Wellnessangebot verfügen, wird sowohl in die räumlichen Bedingung investiert (56 %) wie auch in neue und weitere Anwendungen (60%).

Aber auch in die Bereiche, die der Gast nicht direkt wahrnimmt wird investiert. Rund 6 Prozent wollen in modernste Gäste-Kommunikationsanlagen (Hotel-TV, WLAN) investieren und 36 Prozent setzen auf zukunftsweisende Online-Reservierungstechnologie. Auch mit umweltfreundlichen Heizungsanlagen lässt sich nicht nur Energie sparen (38%) sondern man bewegt sich dadurch auch auf dem Weg zum „Grünen Hotel“.

Die Studie „Hotel Upgrade 2010“ ist für 390 Euro zzgl. 19% MwSt. zu beziehen bei The Business Target Group GmbH, Tel. ++49 (0)4263 301 300. Weitere Infos: www.foodservice-intelligence.de/studienreports.php

HOTREC: EU-Institutionen begrüßen “Bottom-up-Initiativen”

(Brüssel, 28. September 2010) Die EU-Institutionen stehen derzeit bei einer Reihe von Themenfeldern vor entscheidenden Weichenstellungen. Für das europäische Hotel- und Gaststättengewerbe liegt dabei der Schlüssel zum Erfolg in von der Branche selbst konzipierten und unterstützten Initiativen nach dem “Bottom-up-Ansatz”. Hierfür sind einige HOTREC-Initiativen der letzten Jahren beispielgebend:

Hotelklassifizierung
Im Jahr 2004 beschloss HOTREC, eine Übersicht der unterschiedlichen nationalen Hotelklassifizierungssysteme in Europa zu erarbeiten und sie zunehmend anzugleichen. Dieser Harmonisierungsprozess erreichte mit der Gründung der Hotelstars Union (www.hotelstars.eu) durch einige HOTREC-Mitgliedsländer in 2010 einen ersten Meilenstein. Die Hotelstars Union hat ein gemeinsames Sterne-Klassifizierungssystem in bereits sieben Ländern (Deutschland, Niederlande, Österreich, Schweden, Schweiz, Tschechische Republik und Ungarn) ins Leben gerufen. HOTREC geht davon aus, dass in den nächsten Jahren weitere Länder beitreten werden, so dass Reisende in Europa zukünftig noch besser einschätzen können, was genau sie von mit Sternen klassifizierten Hotels erwarten können.

Der für Verbraucherschutz zuständige EU-Kommissar John Dalli hält die Gründung der Hotelstars Union ausdrücklich für eine “wichtige Initiative”. In einer kürzlich veröffentlichten Antwort an das Europäische Parlament sagte er: “Die Kommission unterstützt solch freiwilligen Initiativen der Industrie, die zu einer gemeinsamen Klassifizierung in ganz Europa führen können”.

Qualitätsmanagement
Im Jahr 2007 startete HOTREC eine Initiative, um existierende Qualitätsmanagement-systeme auf europäischer Ebene vergleichbarer zu machen. Das “European Hospitality Quality (EHQ)” System dient seitdem als europäisches Referenzmodell für nationale und regionale Qualitätssysteme, die sich die Sicherung und Verbesserung der Servicequalität im Hotel- und Gaststättengewerbe zum Ziel gesetzt haben. Das EHQ-System soll die zahlreichen existierenden Systeme auf nationaler oder regionaler Ebene nicht ersetzen. Vielmehr bietet es ein Evaluationssystem und Bedeutungserläuterungen. Aktuell sind in den drei gegenwärtig bereits teilnehmenden Ländern (Schweiz, Ungarn und Deutschland) mehr als 4500 Einrichtungen zertifiziert und zur Werbung mit dem EHQ-Logo berechtigt.

Brandschutz
Im Jahr 2010 veröffentlichte HOTREC mit der so genannten “MBS Technologie” ein neues Hilfsmittel zur Erhöhung des Brandschutzes in europäischen Hotels. Dieses freiwillige Instrumentarium wird Hotels aller Größenordnungen in Europa unterstützen, unabhängig von bereits existierender Gesetzgebung ein hohes Level im Brandschutz zu erreichen. Nationale Verbände des Hotel- und Gaststättengewerbes aus acht europäischen Ländern haben bereits angekündigt, die MBS Methodologie umzusetzen, so dass HOTREC von einer Verbreitung auch in anderen Ländern in den nächsten Jahren ausgeht.

Diese Initiativen werden von den EU-Institutionen anerkannt und HOTREC darin bestärkt, die erfolgreiche Arbeit in diesen Bereichen weiterzuführen. Sie sind bemerkenswerte Beispiele erfolgreicher “Bottom-up-Ansätze” zu komplexen politischen Themen auf EU-Ebene.

Dicon-Studie: Studie zu Hotelinvestments fasst Erfolgsfaktoren zusammen

(Berlin, 28. September 2010) „Die Bedeutung des Standortes einer Hotelimmobilie ist spätestens seit Conrad Hilton in aller Munde. Allein die gute Lage macht jedoch noch keinen guten Standort, sondern konkurriert als erfolgsbestimmender Faktor mit einer Vielzahl anderer Kriterien“, fasst Robert Wissmath, Geschäftsführer der Berliner Beratungsgesellschaft Dicon, zusammen. Der Autor der Studie „Hotel und Investment – Der schwierige Weg zum richtigen Standort“ ist überzeugt: Hotelinvestment wird nur dann zum Gesamterfolg, wenn die verschiedenen Kriterien der maßgeblich beteiligten Interessensvertreter erfüllt werden. „Zielkonflikte sind der Realisierung von Hotelimmobilien immanent. Ob Bank, Investor, Betreiber oder Projektentwickler – sie alle vertreten unterschiedliche Sichtweisen. Die damit einhergehenden Zielkonflikte aufzulösen, muss vorrangiges Ziel im Rahmen des Hotelinvestments sein“, so Wissmath. Die Leistung der Studie liegt darin: Indem sie einen Gesamtüberblick maßgeblicher Kriterien und entscheidungsrelevanter Details vermittelt, gibt sie Handlungsorientierung für den Realisierungsprozess von Hotelimmobilien.

Inhaltlich breit aufgestellt, liefert „Hotel und Investment“ unterschiedliche Perspektiven und Bewertungsverfahren. Behandelt werden die Themen „Stadt und Hotel“ (Robert Wissmath), „Standortentscheidungen“ (Roland Schwecke), „Standortanalyse“(Giancarlo Bethke) und „Hotelinvestitionen aus Sicht des Projektentwicklers“ (Asako Hirotani-Brendel). Dabei zeigt sich vor allem eines: Hotelimmobilien stehen immer in einem Gesamtzusammenhang.  Robert Wissmath dazu: „Hotels sind keine von der Außenwelt abgeschlossenen autonomen Systeme. Sie sind kulturelle Produkte, die in wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen mit vielschichtigen wechselseitigen Beziehungen zu betrachten sind. Die Funktionsfähigkeit einer Hotelimmobilie ist also von komplexen Bedingungen abhängig.“ Dass diese einem steten Wandel unterworfen sind, zeigt vor allem die historische Entwicklung städtetouristischer Standorte. Beschrieben wird hier der Städtetourismus als Generator einer neu entstehenden touristischen Identität, die die verlorene historische Identität der Städte ersetzt. Das Zusammenwirken von Gast, Gastgeber und Standort erschafft dabei die Erlebniswelt Stadt. „Maßgeblich für die Attraktiviät städtetouristischer Standorte“, so Wissmath, „ist vor allem ihre Fähigkeit, Erwartungen an Bekanntes zu erfüllen und neue Potenziale zu entwickeln“.

Standorte ergebnisrelevant bewerten
Was sind die relevanten Kriterien bei der Standortbewertung und Standortwahl? Darum geht es, wenn Roland Schwecke, ebenfalls Dicon-Geschäftsführer und Studienautor, theoretische Modelle der Standortentscheidungsprozesses mit hotelmarktspezifischen Erkenntnissen sowie Interessen von Unternehmen, Regionen und Nachfragern diskutiert: „Standorte versuchen Hotels anzusiedeln, um die Attraktivität ihrer Region zu steigern. Demgegenüber haben Unternehmen das Ziel, mit ihrem Konzept möglichst von der Attraktivität des Standortes zu profitieren. Naheliegend also, dass erst das Zusammendenken betriebswirtschaftlicher Modelle mit  interdisziplinärenAnsätzen bei der Bewertung von Standorten ergebnisrelevant ist.“ Hotelimmobilien stehen in Konkurrenz mit anderen Immobilienarten. Warum eignen sich gerade Hotels als Anlageobjekte? Welche Investitionsanforderungen müssen sie erfüllen? Und was sind die wichtigsten Schritte in der Objektplanung und -realisierung? Um diese Fragen dreht sich die Sichtweise des Projektentwicklers. Sie rundet die Studie ab.

Dicon / Hirotani Projektgesellschaft (Hrsg.), Hotel und Investment. Der schwierige Weg zum richtigen Standort, mit Beiträgen von Giancarlo Bethke, Asako Hirotani-Brendel, Roland Schwecke, Robert Wissmath, Berlin 2010, 79 Euro (Print) / 49 Euro (PDF).

Die Dicon Marketing- und Beratungsgesellschaft mbH ist auf Beratungsleistungen für Unternehmen aus den Bereichen Hotellerie, Gastronomie, Freizeit- und Tourismuswirtschaft spezialisiert. Dicon gestaltet und begleitet Entwicklung, Management und Marketingkonzeptionen sowohl für bestehende als auch für geplante Projekte. Branchen-Know-how, strategische Kraft und ein lebendiges Netzwerk von Kooperationspartnern sind die Stärken der Berliner Unternehmensberatung. Zu ihren Kunden gehören Projektentwickler und Finanzierungsinstitute ebenso wie Hotelgesellschaften und mittelständische Hoteliers.

MKG Hospitality: Rund 5,2 Millionen Hotelzimmer in Europa

(Paris, 16. Juni 2010) Europa wird größer: Die Zahl der Hotelzimmer in der EU stieg im vergangenen Jahr um 147.000 auf ca. 5,2 Millionen. Weitere 80.000 Zimmer sind in Bau, die Hälfte davon in Deutschland, Spanien und Italien. Dies gibt die in Paris ansässige MKG Group bekannt. Motor des Wachstum der Hotelmärkte seien u.a. zeitgemäße Economy- und Budget-Hotelkonzepte sowie unabhängige Hotelbau-Projekte. Vor allem in Deutschland, Frankreich und Großbritannien sei dies zu beobachten, so Vanguelis Panayotis, Director of Development bei MKG Hospitality.

Zahl der Hotels in Europa steigt weiter

Zahl der Hotels in Europa steigt weiter

Weiterhin bauen Hotelketten ihre Marktmacht in Europa aus. 26 Prozent aller EU-Hotelzimmer seien von Konzernen betrieben. Das sind laut MKG rund 11.500 Hotels mit 1,3 Millionen Zimmern. Zum Vergleich: In den USA werden rund 70 Prozent aller Hotelzimmer von Ketten angeboten. Zwar seien die westeuropäischen Hotelmärkte noch überwiegend durch unabhängige und familiengeführte Hotelbetriebe geprägt. Doch dies ändere sich rasch und die Bedeutung von starken Hotelmarken nehme stark zu, so Panayotis.

Entwicklung des RevPAR je EU-Land in Euro (2009, inkl. Steuern)

Entwicklung des RevPAR je EU-Land in Euro (2009, inkl. Steuern)

Auch die Hotelmarkt-Experten von MKG gehen – wie die Kollegen von JLL Hotels, PKF Hospitality, Feuring oder Treugast – von einer Zunahme bei den Hoteltransaktionen aus. Vor allem institutionelle Investoren nähmen Kaufgelegenheiten wahr. Tatsächlich steigt die Zahl der Verkaufsangebote in der Hotellerie an – fällige Kreditrückzahlungen und neue Schwierigkeiten bei der Kreditaufnahme für Modernisierungen aus Ausbauten setzen mittelständische Immobilieneigentümer und Hotelbetreiber unter Druck.

Inspiration für innovativen Geist im Hotel

Selbsttest mit NISCHENSUCHER Marketing – Workshop „Vision & Aufbruch“

(Neubiberg bei München, 27. Mai 2010) Wie kommt das Neue in die Welt? Hotels müssen sich ständig neu erfinden, zumal über 300 neue Häuser in den nächsten Jahren in Deutschland eröffnet werden. Neben einer Strategie für Weiterentwicklung und Ausbau der Immobilie sind vor allem gute Ideen für mehr Service gefragt. Mit dem Selbsttest „InnovationsQuotient““ der bekannten Münchner Marketingberatung NISCHENSUCHER lässt sich in nur einer Minute ergründen, wo man steht: ist man Zögerer oder Förderer in Sachen Innovation?

Hotelmarketingexpertin Alexandra Romeo: Selbsttest „InnovationsQuotient“ bietet Inspirationen

Hotelmarketingexpertin Alexandra Romeo: Selbsttest „InnovationsQuotient“ bietet Inspirationen

„Erfolgreiche Innovation en basieren eher auf Mut für Veränderungen, Begeisterungsfähigkeit und Offenheit für Neues“, erklärt Alexandra Romeo. Die erfahrene Hotelmarketingberaterin und Inhaberin der Agentur NISCHENSUCHER ist als treibende Kraft in serviceorientierten Gastbetrieben gefragt. Ideal sind regelmäßige „Innovationsrunden“ mit professioneller Umsetzung von Marketing- und Serviceideen. In vielen Betrieben hat es sich als effektiverweisen, mindestens einmal im Jahr, besser noch: zweimal jährlich, eine Auszeit dafür zu nehmen. „Mit dem nur eine Minute dauernden Selbsttest ‚InnovationsQuotient‘ kann man sich selbst überprüfen, wie experimentierfreudig man ist, wie leicht es einem fällt, alte Pfade zu verlassen und Neues zu wagen“, weiß die Marketingexpertin. Der Selbsttest steht kostenfrei unter (http://nischensucher.files.wordpress.com/2010/05/innovationsquotient.pdf) zum PDF-Download zur Verfügung.

Workshop „Vision & Aufbruch“
Mehr Mut zu Veränderungen macht der eintägige Workshop „Vision & Aufbruch“, den NISCHENSUCHER Marketing & More gemeinsam mit erfahrenen Psychologinnen durchführt. Zahlreiche Hotels leiden darunter, allzu vergleichbar mit ihren Wettbewerbern zu sein. Unbeschwertes Querdenken und Entwicklung von Erfolgsstrategien für ständige Erneuerung bietet das Seminarkonzept Führungskräften in Hotellerie und Touristik. „Angesprochen werden Kopf und Bauch“, so Frau Romeo. „Im Laufe des eintägigen Programms werden nicht nur Erfolgsbeispiele innovativen Denkens aufgezeigt, sondern auch im Rahmen von praktischen Übungen die Bereitschaft dazu gestärkt.“

Tagesablauf Innovationsworkshop
„Vision & Aufbruch – Innovativ denken, erfolgreich handeln“

Der Ein-Tages-Workshop fördert bei Führungskräften und Mitarbeitern den Mut zu innovativem Denken und Handeln. In praktischen Übungen werden Blockaden gelöst, vorgestellte Erfolgsstrategien inspirieren zum Aufbruch.

9h: Blockaden lösen
Mit einfachen Elementen aus dem Clown- und Improvisationstheater wird das Vergnügen, sich auf neues Terrain zu begeben, mit Spaß an der Sache realisiert. Die Perspektive des Clowns ermöglicht, ungewohnte Situationen als Chance zu betrachten und sie humorvoll, gelassen und souverän zu meistern. Selbstvertrauen, Kreativität, Motivation und Zusammenarbeit werden dadurch auf besondere Weise gefördert.

10:30h: Kaffeepause

10:45h: Strategie – Kreieren statt kopieren!
Manche – einst große – Unternehmen haben wichtige Veränderungen verschlafen, andere – einst kleine – sind heute ganz groß. Kommen Sie hinter das Geheimnis ihrer Erfolge und setzen Sie es in einer anschließenden Gruppenarbeit um.

12:30h: Mittagspause

Von 13:30 bis 17:30H: Zusammenspiel in der Gruppe
Teams, in denen viel gelacht wird, sind kreativer und produktiver. Weitere Übungen aus dem Clown- und Improvisationstheater helfen dabei, eine Haltung mit Humor einzunehmen.

Märkte – Dominieren statt bedienen
Wie wird man Erster im Markt? Indem man neue Märkte schafft! Beispiele aus der Wirtschaft veranschaulichen das Prinzip. Die Umsetzung erfolgt in gemeinsamer Gruppenarbeit.

Produkte – Vereinfachen statt verschrecken
Warum es den Kunden unnötig schwer machen? Einfache, verständliche Produkte haben wesentlich bessere Wettbewerbschancen. Erfahren Sie hierzu einige Beispiele aus der Wirtschaft und ein eigenes aus gemeinsamer Gruppenarbeit.

Preis – Modellieren statt minimieren!
Auch aus der Preisspirale gibt es kreative Wege. In gemeinsamer Gruppenarbeit werden wir ein solches Preismodell erarbeiten.

Der Ein-Tages-Workshop ist für maximal 20 Teilnehmer konzipiert und kostet insgesamt 1.800 Euro zzgl. Reisekosten. Weitere Information und Anmeldung: www.nischensucher-marketing.de

NISCHENSUCHER Marketing mit Sitz in Neubiberg bei München wurde im Sommer 2009 gegründet. Gründerin ist die Touristik-Betriebswirtin Alexandra Romeo. Ihre langjährige Marketingerfahrung wird nicht nur in der Hotellerie geschätzt und rege nachgefragt. Mit ihren Vertriebsmandaten für hochwertige Trachtenmode und Businessbekleidung ist sie in zahlreichen Tophotels in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine willkommene Ansprechpartnerin. Zudem bietet sie mit RÄUMCHEN WECHSLE DICH einen bundesweit geschätzten Service an Wohn- und Ausstattungsaccessoires.

Mehrwertsteuersenkung schafft neue Jobs: Zehn Häuser bieten 35 zusätzliche Arbeits- und 15 neue Ausbildungsplätze an

(Berlin, 5. März 2010) Die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen zum 1. Januar 2010 sorgt für mehr Arbeits- und Ausbildungsplätze in konjunkturell schwierigen Zeiten. Das ist das Ergebnis einer derzeit laufenden Umfrage unter den Mitgliedern des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband) und des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Exemplarisch nennen die Verbände zehn Hotels, die zusammen 35 neue Arbeitsplätze und 15 zusätzliche Ausbildungsplätze schaffen. Darüber hinaus nutzen die Häuser den finanziellen Spielraum aus der Steuerentlastung für Investitionen in Neuanschaffungen, Um- und Ausbauten, für höhere Löhne und Qualifizierungsmaßnahmen sowie für Preisreduzierungen:

Hotel Kurhaus am Inselsee, Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern)
Die Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes ermöglicht es dem Hotel „Kurhaus am Inselsee“ in Güstrow, sechs zusätzliche Vollzeit- und eine Teilzeitstelle einzurichten. 16.000 Euro werden für eine höhere Entlohnung der Mitarbeiter verwendet, 8.000 Euro für Qualifizierungsmaßnahmen. Darüber hinaus investiert das Hotel über eine Million Euro in neue Zimmer, die Erweiterung des Wellnessbereiches, einen Bankettsaal und einen neuen Parkplatz. Die Zimmerpreise fielen um bis zu vier Prozent.

http://www.kurhaus-guestrow.de.

The Lakeside Burghotel, Strausberg (Brandenburg)
Dank der Mehrwertsteuersenkung kann das The Lakeside Burghotel zu Strausberg fünf zusätzliche Vollzeitkräfte einstellen. Zudem wurden vier neue Ausbildungsplätze geschaffen. In eine höhere Entlohnung der Mitarbeiter fließen 25.000 Euro, in neue Teppiche für 26 Zimmer und die Flure 29.000 Euro. Die Gäste können sich über um drei Prozent gesunkene Zimmerpreise und attraktive Aktions-Packages freuen.

http://www.burghotel-strausberg.de.

Romantik Hotel Zur Oberen Linde, Oberkirch (Baden-Württemberg)
Sechs neue Stellen schafft auch das Romantik Hotel Zur Oberen Linde in Oberkirch. Das Haus verwendet die Entlastung aus der reduzierten Mehrwertsteuer, um zwei neue Vollzeit- und zwei Teilzeitstellen sowie zwei zusätzliche Ausbildungsplätze auszuschreiben. 40.000 Euro werden für Qualifizierungsmaßnahmen der Mitarbeiter eingesetzt. In die Sanierung einer ganzen Etage investiert das Haus 800.000 Euro. Die Preise konnten um acht bis zehn Prozent gesenkt werden.

http://www.romantikhotels.com/oberkirch.

Hotel Sonne, Füssen (Bayern)
Das Hotel Sonne in Füssen nutzt die Mehrwertsteuersenkung, um zwei zusätzlichen Vollzeit- und zwei Teilzeitstellen sowie für einen neuen Ausbildungsplatz zu schaffen. Die Mitarbeiter profitieren von 30.000 Euro, die ihnen in Form von Qualifizierungsmaßnahmen zugute kommen. In die Renovierung von Zimmern und Bädern, die Umwandlung von Räumen zu Suiten, die Vergrößerung des Wellnessbereiches und den Umbau der Rezeption fließen 600.000 Euro.

http://www.hotel-fuessen.de.

Ellington Hotel, Berlin (Berlin)
Die Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes ermöglicht es dem Ellington Hotel in Berlin, eine neue Vollzeit- und eine neue Teilzeitkraft einzustellen. Zudem werden drei weitere Ausbildungsplätze angeboten. Die Mitarbeiter profitieren von einer höheren Entlohnung (monatlich 6.000 Euro) und Qualifizierungsmaßnahmen (8.000 Euro). 145.000 Euro werden darüber hinaus unter anderem in Schallschutzmaßnahmen und die Einrichtung von Internetterminals eingesetzt. Zudem bietet das Hotel kostenlose Jazzkonzerte und Lesungen an.

http://www.ellington-hotel.com.

Landhotel Buller, Hagen am Teutoburger Wald (Niedersachsen)
Um zwei Vollzeitkräfte aufgestockt wird das Mitarbeiterteam des Landhotel Buller in Hagen am Teutoburger Wald. Außerdem wurden zwei neue Ausbildungsstellen ausgeschrieben. Die Löhne der Mitarbeiter wurden um fünf Prozent erhöht. Für 10.000 Euro werden Qualifizierungsmaßnahmen durchgeführt. Darüber hinaus sind diverse Investitionen geplant. Für insgesamt 540.000 werden unter anderem Möbel und Teppiche neu angeschafft sowie der Wintergarten und die Rezeption aus- und umgebaut.

http://www.landhotel-buller.de.

Hotel Haus Schons, Mettlach (Saarland)
Für eine zusätzliche Vollzeit- und zwei Teilzeitstellen wird die Mehrwertsteuerreduzierung im Hotel Haus Schons in Mettlach verwendet. Außerdem kann das Hotel einen neuen Ausbildungsplatz anbieten. Auf eine höhere Entlohnung der Mitarbeiter entfallen 5.000 Euro, auf Qualifizierungsmaßnahmen 1.000 Euro. Das Hotel investiert darüber hinaus 8.000 Euro in die Renovierung des Hauses, eine neue Satellitenanlage und neue Matratzen.

http://www.hotel-haus-schons.de.

Hotel Lindenhof Lübeck, Lübeck (Schleswig-Holstein)
Zwei neue Vollzeit- und eine Teilzeitstelle können im Hotel Lindenhof Lübeck aufgrund der reduzierten Mehrwertsteuer besetzt werden. Zudem wurde ein zusätzlicher Ausbildungsplatz eingerichtet. Die Mitarbeiter profitieren von 13.500 Euro, die direkt in eine höhere Entlohnung fließen. Neben Investitionen in die Außenanlage, die Überarbeitung der Bäder und eine neue Sauna für insgesamt 125.000 Euro konnten auch die Preise um drei Prozent gesenkt werden.

http://www.hotel-lindenhof-luebeck.de.

Hotel am Schlosspark City Partner Hotel Herten, Herten (Nordrhein-Westfalen)
Auch die Mannschaft des Hotels am Schlosspark City Partner Hotel Herten wird vergrößert. Das Haus hat eine neue Vollzeit- und zwei neue Teilzeitstellen geschaffen. Zudem kann eine neue Auszubildende oder ein neuer Auszubildender eingestellt werden. Die Mitarbeiter können sich über eine höhere Entlohnung freuen. Hierfür sind 10.000 Euro angesetzt. 3.000 Euro fließen in Qualifizierungsmaßnahmen. In eine neue Bestuhlung der Terrasse, die Renovierung der Zimmer und des Restaurants sowie in Energiesparmaßnahmen werden circa 60.000 Euro investiert. Der durchschnittliche Zimmerpreis konnte um fünf bis acht Prozent gesenkt und verschiedene Aktionsangebote eingeführt werden.

http://www.hotel-herten.de.

Presseschau vom 05. März 2010: Vor der ITB geht es erst einmal um PR

(Landsberg/Lech, 05. März 2010) Gut Wetter machen vor der ITB: Die Deutschen wollen angeblich wieder mehr verreisen, die Hoteliers wollen großflächig investieren und selbst bei den Geschäftsreisen soll sich ein leichter Emporschwung bemerkbar machen. Vor der weltgrößten Reisemesse, die am Mittwoch nächster Woche in Berlin startet, geht es vor allem um PR – möglichst positiv auffallen. Aber: Ob sich der viel besungene Aufschwung tatsächlich so einstellt, ist noch nicht erwiesen. Einerseits geht es darum, eine positive Grundstimmung zu erzeugen. Andererseits auch um Realitäten. Noch verzeichnen die großen Reiseveranstalter kein sensationelles Plus bei den Urlaubsbuchungen. Und noch sind die reichhaltig beschriebenen Investitionen der Hoteliers nicht vollständig in Gang gesetzt. Das Hotel- und Reisejahr beginnt mit einem Hoffnungsschimmer. Nicht mehr und nicht weniger.

Vor der ITB geht es vorrangig um PR: Hauptsache, positiv auffallen. Richtig gearbeitet wird später.

Vor der ITB geht es vorrangig um PR: Hauptsache, positiv auffallen. Richtig gearbeitet wird später.

+++ WIRTSCHAFT +++

Die Welt: Hoteliers wollen renovieren, nicht Preise senken
Das Reiseland Deutschland ist nach Einschätzung der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) schon länger preiswerter als viele europäischen Nachbarländer. Die Senkung der Mehrwertsteuer für die deutschen Hotels dürfte sich dabei mittelfristig ebenfalls positiv für die Reisekasse auswirken – auch wenn viele Hoteliers die Preise zunächst nicht senken wollen und stattdessen in die Renovierung ihrer Häuser investieren. Eine Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in 20 000 deutschen Haushalten ergab ein Plus von drei Prozent für den Deutschland-Urlaub.
http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article6656654/Hoteliers-wollen-renovieren-nicht-Preise-senken.html 

Die Zeit: Tourismus nach der Krise – Gereist wird immer
Die Tourismusbranche hat das Krisenjahr 2009 verhältnismäßig gut überstanden. Die Deutschen machen weiterhin gern Urlaub, wenn auch vermehrt in der Heimat.
http://www.zeit.de/reisen/2010-03/tourismus-ausblick

Stuttgarter Zeitung: Schwarzwald-Disney bleibt wohl ein Traum
Nach dem Ausstieg der Privatinvestoren könnte sich Triberg an der geplanten Erlebniswelt verheben.
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2409654_0_8180_-schwarzwald-disney-bleibt-wohl-ein-traum.html

Badische Zeitung: Es geht aufwärts im Grandhotel – IBB investiert 1,5 Millionen Euro ins “Römerbad” in Badenweiler
Bevor die fünf Sterne des Grandhotels “Römerbad” in Badenweiler wieder strahlen, müssen einige Steine aus dem Weg geräumt werden. “Wir stehen im Wahrheitsfindungsprozess”, sagt Sven von der Heyden, Chef der spanischen Hotelgruppe IBB (Islas Balearen Barcelona), die das Römerbad im Oktober 2009 gekauft hat.
http://www.badische-zeitung.de/badenweiler/es-geht-aufwaerts-im-grandhotel–27599808.html

Rheinische Post: Wermelskirchen – Auslese im Gastronachwuchs
“Zu dumm, zu jung” oder “hochqualifiziert und fleißig”: Für Hotelier und Gastronomieprüfer Klaus Willumat scheidet sich der Nachwuchs mehr denn je in zwei konträre Lager. Jessica Püttgens gehört ins Vorzeigelager.
http://www.rp-online.de/bergischesland/wermelskirchen/nachrichten/Auslese-im-Gastronachwuchs_aid_827982.html

Die vollständige Presseschau lesen Sie bei TOP HOTEL:
http://www.tophotel.de/index.php?itb-berlin-gute-pr-ist-alles

Presseschau vom 04. März 2010: Eigene iPhone Apps für Hotels – Wie man mit mobilem Internet mehr Gäste gewinnt

(Landsberg/Lech, 04. März 2010) Mobiles Marketing gewinnt an Bedeutung: 8,2 Smartphones mit Internetzugang werden in diesem Jahr schätzungsweise verkauft. Applikationen mit Nutzwert sind hoch im Kurs – auch für Hotelmarketing und Onlinebuchung. Bislang waren eigene „Apps“ z.B. auf dem Apple iPhone nur für Großunternehmen bezahlbar. Nun bringen Travel-Technology-Spezialisten für Giata Hotel-Apps kostengünstig auf den Markt. Auf der ITB Berlin sind diese neuen Gadgets zu besichtigen und zum testen.

Mobiles Internet – der Megatrend erfasst nun auch die Hotellerie. Stark im Kommen sind iPhone Apps.

Mobiles Internet – der Megatrend erfasst nun auch die Hotellerie. Stark im Kommen sind iPhone Apps.

+++ WIRTSCHAFT +++

hottelling – Hotelmarketing: Warum jetzt in eine eigene iPhone App investieren?
Travel-Tech-Spezialist GIATA bietet nun Hotels eine eigene iPhone App an – ab 99 Euro im Monat. Warum sollte man nun in diese Killerapplikation im mobilen Marketing investieren? Einige Fragen an Michael Jarugski, Sales & Marketing Manager bei GIATA.
http://hottelling.wordpress.com/2010/03/04/hotelmarketing-warum-jetzt-in-eine-eigene-iphone-app-investieren/ 

Chip: Nokia und HRS: Hotelzimmer per Handy buchen
Nokia bietet gemeinsam mit dem Hotel Reservation Service (HRS) eine kostenlose Buchungslösung für Nokia-Handys an.
http://www.chip.de/news/Nokia-und-HRS-Hotelzimmer-per-Handy-buchen_41767735.html

MVticker.de: Grand Hotel Heiligendamm: Zimmer und Suiten der Orangerie werden zum Verkauf angeboten
In den weltweit exklusiven Ferienresorts ist dies bereits gängige Praxis. Das Grand Hotel folgt jetzt diesem Trend – und bietet die 24 Zimmer und Suiten in der Orangerie des Grand Hotels Heiligendamm-Liebhabern zum Erwerb an.
http://www.mvticker.de/mv/news_id7942_grand_hotel_heiligendamm_zimmer_suiten_orangerie_werden_verkauf_angeboten.html

Trierischer Volksfreund: Luxus-Hotel in Not: 15 Kündigungen
Das Fünf-Sterne-Ayurveda-Hotel Parkschlösschen in Traben-Trarbach steckt in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Ende des vergangenen Jahres gab es eine Kündigungswelle. Von den ehemals 87 Beschäftigten arbeiten dort zurzeit nur noch 70 – allerdings zu deutlich schlechteren Konditionen. Eine Reihe von Angestellten klagt vor dem Arbeitsgericht.
http://www.volksfreund.de/totallokal/mosel/aktuell/Heute-in-der-Mosel-Zeitung-aufm-Traben-Trarbach-Ayurveda-Parkschl-246-sschen-Wirtschaft-Entlassungen-Wolfgang-Preu-223-8221-Brigitte-Preu-223-8221-Justiz-Gericht-Arbeitsgericht;art671,2375267

Immobilien Zeitung -  Ambitioniert: Kettenhotellerie will grüne Herbergen
In der Hotellerie liegt umwelttechnisch noch vieles im Argen. Dabei müsse sich hier etwas tun, meinen Experten. In vielen Häusern lasse sich durch einfache Maßnahmen viel Geld sparen. Und: Großkunden setzen zunehmend bevorzugt auf grüne Hotels. Es ist Zeit, das Thema “Green Hotel” zu entdecken.
http://www.immobilien-zeitung.de/htm/news.php3?id=36494&rubrik=1

Nordsee Zeitung: Käufer für das Nordsee-Hotel springt ab
Martin Seiffert ist vom Kauf des Nordsee-Hotels zurückgetreten. Der Hotelier war der einzig verbliebene Interessent für das Haus, das die Stadt einst für 3,6 Millionen Euro erworben hatte. Doch selbst bei einem Kaufpreis von 240 000 Euro rechne sich der Ausbau für ihn nicht, sagt Seiffert: „Das Haus ist zu marode.“ Bleibt nur der Abriss?
http://www.nordsee-zeitung.de/Home/Nachrichten/Startseite/Kaeufer-fuer-das-Nordsee-Hotel-springt-ab-_arid,321729_puid,1_pageid,52.html

Die vollständige Presseschau lesen Sie hier:
https://www.xing.com/net/pri3af4e4x/hotelier/presseschau-470547/presseschau-vom-04-marz-2010-eigene-iphone-apps-fur-hotels-wie-man-mit-mobilem-internet-mehr-gaste-gewinnt-28516650/

Presseschau vom 03. März 2010: Onlinebuchung bringt das Mehrgeschäft

(Landsberg/Lech, 03. März 2010) Ohne Web geht nichts mehr. Nach aktuellen Zahlen von Expedia Deutschland haben die deutschen Hotel vor allem über Internetbuchungen einen Zuwachs an Übernachtungen erreichen können. Der Trend zu Onlinereservierungen – haupsächlichst über die eigene Hotel-Homepage und Buchungsportale wie hrs.de, booking.com und hotel.de – verstärkt sich. Gerade in diesem Jahr wird die elektronische Distribution immer wichtiger werden, da hier Raten rasch angepasst werden und kurzfristige Werbeaktionen erfolgreich umgesetzt werden können. Auf der ITB Berlin werden wieder zahlreiche neue technische Konzepte dazu vorgestellt.

Onlineboom bei Hotelbuchungen - die Rettung für viele Beherbergungsbetriebe

Onlineboom bei Hotelbuchungen - die Rettung für viele Beherbergungsbetriebe

+++ FACHBEFRAGUNG +++

MICE Umfrage 2010
Die namhafte MICE Plattform aloom.de bittet um Teilnahme an einer Fachbefragung zum MICE Markt. Die Umfrage richtet sich an Seminar- und Tagungsveranstalter, Hoteleinkäufer und Travelmanager – nicht an Hotelmanager. Die Daten werden anonym aufgenommen. Die Ergebnisse der Befragung werden den Teilnehmern zugesendet.
Umfragedauer: ca. 5 Minuten
Jetzt teilnehmen: http://www.aloom.de/MICEumfrage2010

+++ WIRTSCHAFT +++

Touristikpresse.net: Hotellerie -  Wachstumstreiber Online-Vertrieb
Sechs Prozent Umsatzeinbußen und drei Prozent weniger Übernachtungen ausländischer Gäste, das sind nach einer Analyse des Statistischen Bundesamtes die Kennzahlen des vergangenen Krisenjahres für die deutsche Hotellerie. Ein Lichtblick in diesen Zeiten ist für Hotels der Online-Vertrieb. Starke Partnerschaften bieten ihnen Wachstumspotentiale und neue Erlösquellen. Beim weltweit größten Online-Reiseportal ist die Zimmerauslastung der deutschen Hotelpartner 2009 im zweistelligen Bereich gestiegen. Die Übernachtungszahlen haben sich um 28 Prozent erhöht. Durch gezielte Maßnahmen wie die Werbeaktion im letzten Sommer weisen die Buchungen in den teilnehmenden Hotels mehr als eine Verdoppelung auf.
http://www.touristikpresse.net/news/28001/Hotellerie-Wachstumstreiber-Online-Vertrieb.html

Main Post: Der Staat verschafft Hoteliers Luft
Reduzierte Mehrwertsteuer regt zu Investitionen an – kaum Preissenkungen in der Region Main-Tauber
http://www.mainpost.de/lokales/main-tauber/Der-Staat-verschafft-Hoteliers-Luft;art775,5487374

Nürnberger Zeitung: Nürnberger Hotel-Betten blieben leer
Einen empfindlichen Rückgang der Belegung und Auslastung musste im vergangenen Jahr das Nürnberger Gastgewerbe hinnehmen. Dennoch sei die Branche insgesamt im Vergleich mit anderen Städten noch mit einem blauen Auge davongekommen, meint Nürnbergs scheidender Verkehrsdirektor Michael Weber.
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1182028&kat=10

Heilbronner Stimme: Top-Hotelier Schiebenes
Heinz Schiebenes zählt zu den 50 besten Hoteliers in Deutschland. Der Geschäftsführer der Panorama Hotel Service GmbH mit Sitz in Waldenburg wurde jetzt vom Schlummer-Atlas zum zweiten Mal nacheinander für seine “hervorragende Arbeit” geehrt. Der 50-Jährige managt die zum Würth-Konzern gehörenden Hotels in Friedrichsruhe, Ailringen und Waldenburg.
http://www.stimme.de/regioticker/art16233,1780593

Touristikpresse.net: Deutscher Hotelführer-Verlag ernennt erstmals die TOP 10 Hoteliers im Ausland: Thorsten Ries ist einer der Top 10 Hoteliers im Ausland 2010
Das Verlagshaus hat die Top 10 Hoteliers im Ausland gewählt. Thorsten Ries, Vice President und Chief Operations Officer (COO) der Amari Hotel Gruppe, Bangkok, erhielt die Ehrung als einer der „Top 10 der deutschen Hoteliers im Ausland“. Der Award wurde im Februar im Rahmen eines einzigartigen „Klassentreffens“ der deutschen Hoteldirektoren in Frankfurt verliehen.
http://www.touristikpresse.net/news/27979/Deutscher-Hotelfuhrer-Verlag-ernennt-erstmals-die-TOP-10-Hoteliers-im-Ausland-Thorsten-Ries-ist-einer-der-Top-10-Hoteliers-im-Ausland-2010.html

Die vollständige Presseschau lesen Sie bei TOP HOTEL:
http://www.tophotel.de/index.php?immer-mehr-buchungen-im-internet-fuer-hotels