Schlagwort-Archive: HOTELIER TV

HOTELIER TV aktuell von der Intergastra Stuttgart – Magazinsendung vom 15. Februar 2012

Präsentiert von Ihrem Hygienespezialisten TORK: www.ein-stern-mehr.com

HOTELIER TV aktuell von der Intergastra Stuttgart – mit einer weiteren Magazinsendung und einem Potpourrie an spannenden Interviews, interessanten Statement und unterhaltsamen Beobachtungen. HOTELIER TV berichtet mit 2 Kamerateams vom Messegelände und aus dem Messestudio.

Auf den TV-Screens in den Messehallen und auf www.hotelier-tv.com

Sehen Sie hier den Intergastra-Magazinbericht vom 14. Februar 2012: http://youtu.be/xap4x2gDUrM

Sehen Sie hier den Intergastra-Magazinbericht vom 13. Februar 2012: http://youtu.be/4Qv3EHZ1ti8

Sehen Sie hier den Intergastra-Magazinbericht vom 12. Februar 2012: http://youtu.be/dTYGbc_XfL4

HOTELIER TV aktuell von der Intergastra Stuttgart – Magazinsendung vom 14. Februar 2012

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14. Februar 2012 - HOTELIER TV aktuell von der Intergastra Stuttgart – mit einer weiteren Magazinsendung und einem Potpourrie an spannenden Interviews, interessanten Statement und unterhaltsamen Beobachtungen. HOTELIER TV berichtet mit 2 Kamerateams vom Messegelände und aus dem Messestudio.

Auf den TV-Screens in den Messehallen und auf www.hotelier-tv.com

Sehen Sie hier den Intergastra-Magazinbericht vom 13. Februar 2012: http://youtu.be/4Qv3EHZ1ti8

Sehen Sie hier den Intergastra-Magazinbericht vom 12. Februar 2012: http://youtu.be/dTYGbc_XfL4

HOTELIER TV aktuell von der Intergastra Stuttgart – Magazinsendung vom 13. Februar 2012

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HOTELIER TV aktuell von der Intergastra Stuttgart – mit einer weiteren Magazinsendung und einem Potpourrie an spannenden Interviews, interessanten Statement und unterhaltsamen Beobachtungen. HOTELIER TV berichtet mit 2 Kamerateams vom Messegelände und aus dem Messestudio.

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HOTELIER TV aktuell von der Intergastra Stuttgart – Magazinsendung vom 12. Februar 2012

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Februar 2012 – HOTELIER TV aktuell von der Intergastra Stuttgart – mit einer ersten Magazinsendung und einem Potpourrie an spannenden Interviews, interessanten Statement und unterhaltsamen Beobachtungen. HOTELIER TV berichtet mit 2 Kamerateams vom Messegelände und aus dem Messestudio.

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HOTELIER TV 1:30: HRS eine Gefahr für den Wettbewerb

Februar 2012 – Das Bundeskartellamt mahnt HRS wegen der Bestpreis-Klausel in den AGB ab – noch vor der Erweiterung dieser Bestimmung zum 1. März. Nun laufen Gespräche im Hintergrund. Das Ergebnis ist noch offen – aber fest steht, daß “diese Klauseln eine Gefahr für den Wettbewerb” darstellen, so das Kartellamt. Veränderung tut not – bei HRS und unter den Hoteliers, die erst jetzt – die Bestpreis-Klausel gibt es bereits seit 2006 – sich lautstark beschweren.

Intergastra Stuttgart – Feuerwerk an Events: Bocuse d’Or – Küche der Zukunft – Mehrere Preisverleihungen – Messe-TV

(Stuttgart, 11. Februar 2012) Heute ist es soweit: In Stuttgart findet nach zwei Jahren wieder die Intergastra (11. bis 15. Februar) statt. Die in Süddeutschland führende Fachmesse für Hotellerie und Gastronomie trumpft mit einem wahren Feuerwerk an herausragenden Veranstaltungen auf. So wird am Samstag um 17 Uhr der Sieger im Deutschland-Finale des internationalen Koch-Wettbewerbes Bocuse d’Or bekannt gegeben. HOTELIER TV  bringt die wichtigsten Terminen in Bewegtbild auf die Messe-TV-Bildschirme.

Der Freizeit Verlag Landsberg, Herausgeber von “Top hotel“, führt zur Intergastra gleich zwei Top-Events durch. Am Samstag abend findet der „Grand Prix der Tagungshotellerie“ statt. Und am Montag werden die besten neueröffneten Hotels erstmals mit dem neuen Preis „Top hotel Opening of the year“ augeszeichnet. Am Sonntag abend ehrt die im Partnerverlag erscheinende Fachzeitschrift „Die Küche“ gemeinsam mit dem Verband der Köche Deutschlands (VKD) die „Top Ausbilder des Jahres 2012“.

Sternstunden der deutschen Küche - mitzuerleben auf der Intergastra Stuttgart

Sternstunden der deutschen Küche - mitzuerleben auf der Intergastra Stuttgart

Erstmals mit Messe-TV
Auch das Premiere für das Gastgewerbe: Auf der Intergastra Stuttgart startet HOTELIER TV ein innovatives Messe-Fernsehen mit aktuellen Nachrichten und Hintergrund-Beiträgen. Nahezu täglich wird vom Messegeschehen und den zahlreichen Preisverleihungen berichtet – auf über zehn großen TV-Screens, die auf dem gesamten Messegelände verteilt sind.

Bocuse d’Or bringt 2012 die Koch-Elite nach Stuttgart
Mit der deutschen Entscheidung des Bocuse d´Or wechselt ein echter Leckerbissen vom Rhein an den Neckar: Statt in Köln findet der Bocuse d’Or – Selection Germany am 11. Februar 2012 im Rahmen der Intergastrastatt und bringt die nationale Nachwuchskoch-Elite nac.h Stuttgart.

„Für die Intergastra ist die nationale Ausscheidung des Bocuse d’Or ein absolutes Programmhighlight, auf das wir sehr stolz sind“, betont Ulrich Kromer, Geschäftsführer der Messe Stuttgart. Auch Organisator Patrik Jaros, Präsident von Bocuse d´Or Germany und Geschäftsführer der Foodlook Studio GmbH ist voller Vorfreude auf Stuttgart: „Jetzt sind wir mittendrin, wenn sich die Gastro-Branche in Stuttgart trifft. Die Intergastra ist eine internationale, sehr anspruchsvolle und interessante Messe mit einem tollen Ambiente und bietet deshalb eine perfekte Plattform für unseren Wettbewerb.“

Großes Begleitprogramm zur Intergastra Stuttgart 2012

Großes Begleitprogramm zur Intergastra Stuttgart 2012

Future Kitchen
Europas größte Halle für Küchentechnik auf der Intergastra 2012 bietet in diesem Jahr ein ganz besonderes Highlight: Auf der Aktionsfläche „Future Kitchen“ zeigen die Küchentechnikhersteller ihre neuesten Innovationen im perfekten Zusammenspiel. Dabei können sich die Messebesucher nicht nur von der Energieeffizienz und den Einsatzmöglichkeiten der Geräte überzeugen.

An allen fünf Tagen zeigen bekannte Profiköche, dass höchster Genuss auch in der Gemeinschaftsverpflegung möglich ist. Den köstlichen kulinarischen Auftakt macht am Samstagnachmittag Heiko Antoniewicz. Er kochte unter anderem schon für die englische Queen und für Bundeskanzlerin Angela Merkel. Nun dürfen sich die Messebesucher auf der Aktionsfläche an seiner Kochkunst erfreuen, die manchmal wie Magie anmutet. „Zeitgemäße und zukunftsweisende Zubereitungsverfahren für die Gastronomie“ ist der Titel seiner Präsentation in der „Future Kitchen“. Selbstverständlich wird der Meister der Molekularküche dabei seine Kochkunst demonstrieren. „Ich werde zum Beispiel einen Schweinebauch zubereiten – der hat definitiv nichts mit dem Schweinebauch zu tun, den der Gast vor 20 Jahren gegessen hat. Ich zeige das Gericht leicht und modern interpretiert“, verspricht Heiko Antoniewicz.

Otto Vogelmann, Gastronomieleiter der Klinik Löwenstein gGmbH und passionierter Anhänger der Slow-Food-Philosophie versorgt die Messebesucher am Sonntag mit Köstlichkeiten. Er serviert ein Grünkernrisotto mit frischen Champignons, geschmorte Ochsenbäckchen und Parmesansegel sowie ein Grünkerndessert – alles mit den topmodernen Küchengerätschaften in der Future-Kitchen produziert.

Am Montag, Dienstag und Mittwoch lassen sich dann die Köche der Unilever-Culinary-Fachberatung unter Leitung von Patrick Lorenz in die Töpfe schauen. Die Künstler der Küche, die ihrem Beruf mit Leidenschaft und Engagement nachgehen, lassen die „Future Kitchen“ vom 13. bis 15. Februar schon heute kulinarisch erlebbar werden. Auch das Team um Patrick Lorenz hat allerhand Köstlichkeiten im Gepäck, wie zum Beispiel Entenbrust Sous Vide, warmer Spargelsalat, Honig Ingwer Jus und Kürbiskerntaler. Messebesucher können den Profis selbstverständlich während der ganzen Zubereitungszeit in die Töpfe schauen.

Zusätzlich erwarten die Messebesucher in der „Future Kitchen“-Lounge kompetente Referenten mit spannenden Vorträgen, Interviews und Präsentationen zur dargebotenen Technik, Best-Practice-Beispiele und vieles mehr. Einen detaillierten Programm-Plan der Lounge finden Sie auch im Internet im „Future Kitchen“-Blog unter www.küche-der-zukunft.de.

Themenpark „Fokus Hotel“
Die wachsenden Ansprüche der Gäste machen Investitionen in der Hotellerie unverzichtbar, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Gerade viele kleine und mittelgroße Hotels müssen sich gut überlegen, wie sie sich auf dem stark in Bewegung gekommenen Markt positionieren wollen. Im Themenpark „Fokus Hotel“ in Halle 6 bekommen Hoteliers frischen Input zu den Themen Modernisierung und Finanzen. Außerdem beschäftigt sich die neue Vortragsreihe mit Investment, Nachfolge, Architektur, Energie und Spa.

Die Resonanz auf „Fokus Hotel“ war nach der Premiere 2010 sensationell. Der hohe Nutzwert für Hoteliers, Architekten und Planer hat diesen Ausstellungsbereich auf Anhieb zu einem der Besuchermagneten der Intergastra werden lassen. Das Forum bietet eine Vortrags-Reihe mit hochkarätigen Referenten, die jeweils zur vollen Stunde in 30-Minuten-Vorträgen konzentriert und kostenfrei unter anderem viele spannende Best-Practice-Modelle vorstellen. Sonntag und Dienstag liegt der Schwerpunkt auf Architekturthemen und besonders nachahmenswerten Beispielen aus diesem Bereich. Der Montag ist dem Thema Investment, Contracting und Nachfolgefinanzierung gewidmet.

Andreas Löscher von Union Investment wird am Montag den deutschen Hoteltransaktionsmarkt beleuchten. Jens Philipsburg spricht über die geordnete Unternehmensnachfolge. Das Thema Contracting beschäftigt die Hotel- und Gaststättensachverständige Martina Fidlschuster und René-Philipe Schappner, Development Director bei InterContinental Hotels.

Sonntag und Dienstag liegt der Schwerpunkt auf Architektur und Beispielen für gelungene Modernisierungen, Um- und Neubauten. Cornelia Markus-Diedenhofen, Inhaberin des gleichnamigen Reutlinger Innenarchitekturbüros, Alexander Aisenbrey, Präsident der Hoteldirektorenvereinigung und Marcel Gröpler von der Lindner AG referieren zum Thema Green Building.

Die man die Neugestaltung des Hotels richtig plant, darum geht es im Vortrag von Sabine Kober, Geschäftsführerin von Dreiklang Hotelkonzepte. Birgit Hansen beschäftigt sich mit altersgerechter Badausstattung im Hotel. Ein Referent von ebm-papst hinterfragt den Energiefresser Klimaanlage und Marco Nussbaum vom Prizeotel Bremen erklärt, wie man sein Haus zur Marke macht. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Thema Spa und Wellness. Dr. Franz Lindner zeigt

Differenzierungen und Positionierungen auf. Dagmar Rizzato, Geschäftsführerin von Spa Consulting, stellt vor, was zu einem Spa-Betriebskonzept gehört und wie es entwickelt wird.

Das komplette Vortragsprogramm ist unter www.intergastra.de/fokushotel abrufbar.

F&B steht auch auf der Intergastra Stuttgart 2012 im Fokus

F&B steht auch auf der Intergastra Stuttgart 2012 im Fokus

Hotellerie setzt auf Nachhaltigkeit und Wellness
Mobilität ist ein Zeichen unserer Zeit. Ob privat oder beruflich, noch nie waren Menschen so viel unterwegs. Wo immer sie sich aufhalten, suchen sie einen gastlichen Rahmen, ob nur für eine Nacht, eine geschäftliche Verabredung in einer Bar oder mehrere Urlaubstage. Statt internationalem Einheitslook ist heute der stilsichere Unterschied gefragt – auf internationalem Ausstattungsniveau, versteht sich. Das gelingt mit individuellen Gestaltungskonzepten, die sowohl zum Hotelier als auch zum Objekt passen, darin sind sich Experten einig. Die Designtrends sind dabei nahezu so vielfältig, wie die Objekte. Dabei gilt: Nur die gelungene Kombination überzeugt den Gast und macht den Unterschied zwischen Masse und Hotel mit Persönlichkeit. Die Intergastra zeigt das breite Panorama der Einrichtungstrends von der Planung über Design bis zur Technik. Ein Höhepunkt ist der nun erweiterte Themenpark Fokus Hotel mit praxisnahen Anregungen.

Von Investitionsstau in der Hotelbranche kann trotz weltweiter Wirtschaftskrise kaum die Rede sein. Die Mehrwertsteuerabsenkung habe da positiv gewirkt und wirke noch nach, sind sich Einrichter wie die Ziefle Koch GmbH, Baur WohnFaszination GmbH oder Neubert Objekteinrichtung einig. Es wird investiert. Bauherren sind an einem ganzheitlichen Gestaltungskonzept interessiert, das Design, Effizienz, Funktionalität, Nachhaltigkeit und Atmosphäre einbezieht. Zwei wesentliche Trends kann man dabei festmachen: Nachhaltigkeit und Wellness.

Ein Baustein zur Nachhaltigkeit ist klassisches, geradezu zeitloses Design kombiniert mit hoher Qualität und effizienter Technik, wofür sich Hoteliers zunehmend entscheiden. Gottlob Ziefle von Ziefle Koch, Waldachtal-Cresbach, stellt fest: „Die Nachfrage nach natürlichen Materialien und Massivholz wächst“. Auch Komplettanbieter Voglauer hotel concept Abtenau/Österreich beobachtet den Trend zu „ehrlichen, unverfälschten Naturprodukten“. Die Pflege von Vollholzmöbeln ist weniger aufwändig geworden, so dass beispielsweise häufiger geölte statt lackierter Oberflächen zum Einsatz kommen. „Wir legen großen Wert darauf, dass geprüfte, schadstoffarme Materialien eingesetzt werden“, erklärt Matthias Windolf von Neubert Objekteinrichtung, Würzburg. Das unterstreicht deren neue Einrichtungslinie ‘Nature’. „Farblich liegen zeitlose Naturtöne im Trend vom gedeckten grau bis zu schoko-creme und weiß Varianten, ergänzt Windolf. Diese werden gezielt mit Farbe oder strukturellen Kontrasten variabel akzentuiert.

Tafelkultur: Starre Regeln sind längst vom Tisch
Die Tischkultur eines Gastronomiebetriebs bietet den Gästen immer Stoff für Charakterstudien. Sich ins beste Licht zu rücken, bringt daher entscheidende Vorteile. Wer seinen Stil unterstreichen oder auffrischen will, kann auf der Intergastra aus dem Vollen schöpfen. Hersteller und Handel haben für jeden Lifestyle eingedeckt.

„Wichtig ist, dass die Qualität der Tafelgeräte der des Essens in nichts nachsteht. Das Gesamtambiente muss stimmen, sei es in harmonischer Einheit oder im gewollten Stilmix“, sagt Thilo Müller, Produktmanager bei Hepp. Gerade beim Besteck müsse man darauf achten, dass ein Modell mehrere Stilrichtungen und auch die neuen Größen der Teller passend flankieren kann. Der Trend zu immer größeren Tellern erfordert mittlerweile längere Besteckteile. Auf der Intergastra präsentiert Hepp mit den Bestecken „Medan“ und „Lento“ zwei neue Modelle, die dieser Entwicklung folgen.

Matthias Schöffel, Marketingleiter bei Schönwald, beobachtet mehr Zurückhaltung und Konzentration auf das Wesentliche. In diesem Sinne stellt er auf der Intergastra die neue Kollektion „Connect“ vor: Ein weißes Hartporzellan mit betont schnörkelloser Formensprache und großzügigen Flächen, die Raum für Dekore von natürlich-floral bis zu modernen geometrischen Elementen bieten. Dieses Alleskönner-Service mache bei Großevents wie in der ambitionierten Gastronomie eine gute Figur, so Schöffel. Neuerdings sei die Kombination von Glas- und Porzellanelementen beliebt: „Damit eröffnen sich den Küchenchefs neue und vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten, wie unsere Kollektion ,Character Couples‘ und ,Buffet Heroes‘ zeigen“.

„Die Gäste erwarten immer häufiger eine inszenierte Speisenpräsentation“, sagt Marketingleiter Gerold B. Welz von Seltmann Weiden. Das führe zu einer weiteren Diversifizierung, etwa mit speziellen Serien für Buffets, Events, Brunchs, Fisch, Obst und Steak, die sich untereinander kombinieren lassen. In diese Richtung geht auch Bauscher. Der Porzellanhersteller präsentiert auf der Intergastra unter anderem eine neue Kollektion für Fingerfood und Flying Buffets. „Aus den verschiedenen Porzellanartikeln kann man vielfältige Landschaften gestalten. Die abwechslungsreich geschwungenen Elemente der Kollektion ,Emotion‘ verbinden sich zu einem ansprechenden Gesamtbild“, sagt Marketingleiterin Manuela Küfner.

Insbesondere Design orientierte Gastronomen interessieren sich für Porzellanteile, die sich in jedem Rahmen sehen lassen können, ob Fun-Kitchen im Szenelokal, „Fastfood Deluxe“ im Businesshotel oder Relax-Menü in der Wellbeing-Lounge. Unter dieser Prämisse hat Villeroy & Boch seine Serie New Wave um zusätzliche Produkte mit Ideen für effektvolles Anrichten und Servieren erweitert. Eine bestehende New Wave-Ausstattung kann man mit den neuen Teilen beleben und durch Einzelartikel überraschende Effekte erzeugen.

Die Mischkultur auf dem Tisch hat Vorteile. „Das macht es für den Gastronomen leichter, neu zu investieren, da verschiedene Einzelteile ergänzt und nicht komplette Serien ausgetauscht werden“, sagt Oliver Zieher, Executive Director Marketing & Design bei Zieher. Die Tafel dürfe jedoch nicht überladen wirken, daher sei Weiß weiterhin dominierend. Dekore werden eher dezent eingesetzt, wobei Gold und Platindekore oder sogar großflächige Beschichtungen in diesen Farben stärker nachgefragt werden. Zieher kann Gold und Platindekorationen spülmaschinenbeständig und hoch kratzfest anbieten Eine Technik, die sich auf Wunsch auch auf Glas realisieren lässt.

Die Designmanufaktur aus Himmelkron sieht als Folge der gesellschaftlichen Debatte über Nachhaltigkeit ein wachsendes Interesse an natürlichen Materialien. „Die Resonanz auf unsere Serie ,Solid‘ aus massivem Walnussholz ist sehr positiv. Deshalb haben wir uns entschlossen, einige Produkte, etwa die Brotboxen, in einer günstigeren Variante aus Bambus anzubieten“, sagt Zieher. Da Bambus eines der am schnellsten wachsenden Gehölze der Erde und härter als Eiche oder Buche ist, eigne es sich besonders gut für Produkte des täglichen Gebrauchs. Auf Ökologie setzt auch Papstar mit Servietten seiner Produktlinie „Royal Collection“, deren Rohstoff aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammt und neben dem FSC-Siegel auch mit dem Nordic Eco Label zertifiziert sind. „Darüber hinaus präsentieren wir in Stuttgart ein stark erweitertes Sortiment an Serviceverpackungen und Einmalgeschirr aus Zuckerrohrresten, etwa bei der Produktlinie „pure“. Damit zeigen wir, dass Umweltgewissen und Schnellgastronomie sich nicht ausschließen“, sagt Papstar-Marketingleiter Wolfgang Küpper.

Für Bernd Scholze von Steelite lautet das Gebot der Stunde: Einfachheit, Ehrlichkeit und Individualität. Dazu zählt er vertraute runde Porzellanformen genauso wie Serien, die Bodenständigkeit vermitteln, etwa die rustikale „Terramesa“ Kollektion. Die Qualität eines Porzellans spiele bei der Kaufentscheidung derzeit eine große Rolle. „Eine längere Einsatzdauer schont die Ressourcen und verbraucht weniger Energie“, sagt Bernd Scholze, der für die Intergastra mehrere Deutschlandpremieren des britischen Herstellers ankündigt.

Die neue Sehnsucht nach Natürlichkeit führt letztlich dazu, dass sich massive Holzoberflächen nicht komplett unter einer Tischdecke verstecken müssen. Deshalb setzt Hotelwäsche Erwin Müller auf der Intergastra einen besonderen Schwerpunkt auf Läufer und Tischsets in einer großen Auswahl an Farben, Materialien und Dessins. Für ein hochwertiges und festliches Ambiente bleibt jedoch die volle

Eindeckung des Tisches das Nonplusultra. Dabei wird auch hier entweder auf Zurückhaltung gesetzt mit Konzentration auf edle Optik und prächtige Farben oder auf das Spiel mit spannenden Geweben, die dreidimensional wirken und Ornamenten verziert sind.

Kaffeegenuss pur: Potenzial in der Tasse
Coffeeshops expandieren. Ob in der Innenstadt von Brüssel oder am Flughafen von Oslo, Starbucks ist schon da und bietet eine breite Auswahl an Kaffeevarianten. Systemanbieter wie Starbucks und Co haben erkannt, dass sich Kaffee längst vom guten Sonntagskaffee der 50er Jahre und dem stets verfügbaren Heißgetränk der 90er Jahre hinaus entwickelt hat und die Gunst der Stunde genutzt. Auf der Intergastra sind Anbaugebiete ebenso wie kleine Röstereien präsent. Besucher haben die einmalige Gelegenheit eine breite Sortimentsvielfalt zu verkosten, zubereitet mit marktführender Technik.

Laut Kaffeeverband werden pro Jahr und Person rund 6,4 Kilogramm Kaffeebohnen zu Kaffee oder Espresso gebraut und getrunken. Diese Summe ist recht stabil. Der darin enthaltene Anteil an Espresso oder Kaffee in Padform steigt allerdings deutlich. Kaffee vereint heute Lifestyle und Genuss. Verbraucher sind dabei, sich mit Kaffee genauso auseinander zu setzen, wie mit Wein. Sie investieren in hochwertige Kaffeemaschinen, Kaffeemühlen und verschiedene Kaffeesorten. Sie wissen, dass ein Kaffee aus Brasilien anders schmeckt, als aus Äthiopien und eine wachsende Fangemeinde kennt den Unterschied der Anbaugebiete. Auch am Arbeitsplatz hat der Löskaffee ausgedient, Padmaschinen mit einem breiten Geschmacksangebot halten auf den Büroetagen Einzug. Heute liefert ausgereifte Technik frischen und qualitativ guten Kaffee.

Für Gastronomie und Hotellerie bedeutet dies: Die Gäste sind in punkto Kaffee zwar kritischer, wissen jedoch ein gutes Kaffeeangebot zu schätzen. Wer nach einem gelungenen Drei-Gänge Menü einen hervorragenden Espresso bekommt, wird dies wie eine Visitenkarte als letzten Eindruck mitnehmen. Das ist im Alltag noch lange nicht selbstverständlich. „Gastronomie und Hotellerie haben hier noch bedeutendes Entwicklungspotenzial, erklärt Thomas Leeb, Kaffeeexperte und Gastronom aus München. Das Interesse und die Probierfreude der Gäste am Kaffee ist hoch. Standen einige Jahre Varianten mit Sirupzusätzen hoch im Kurs, so sehen viele Kaffeeexperten diesen Trend am Abklingen. „Heute steht die Qualität der Bohne und der Zubereitung im Vordergrund“, betont Leeb.

Wie diese Kombination aus Kaffeebohne, Röstung und Zubereitung ineinander greift, kann in Halle 7 auf dem Rösterdorf der Intergastra mit allen Sinnen erlebt werden. Kleine Röstereien, Anbaugebiete und Technik treffen hier aufeinander. Die Besucher haben die einmalige Gelegenheit, beispielsweise die gleichen Bohnen unterschiedlich zubereitet zu verkosten, um direkt nachvollziehen zu können, welchen Einfluss Technik auf das geschmackliche Ergebnis hat.

Küchentechnik: Innovationen gegen Probleme im Betriebsalltag
Wenn sich die Entscheider der Branche vom 11. bis 15. Februar 2012 auf der 26. Auflage der Intergastra treffen, werden sie unter anderem Europas größte Halle für Küchentechnik erleben. Auf rund 20.000 Quadratmetern präsentieren dort alle namhaften Hersteller in diesem Bereich ihre Neuheiten und die von ihnen erarbeiteten Lösungen für aktuelle Probleme der Gastro-Betriebe unterschiedlichster Art und Größe.

Bei ihren Neuentwicklungen hatten die Hersteller fest im Blick, dass für die Branche nicht nur die Investitionskosten, sondern auch die Folgekosten wichtige Faktoren sind. Ein Beispiel dafür ist Rational: Die Landsberger haben ihr Self Cooking Center weiter entwickelt und es im September mit dem Namenszusatz Whiteefficiency präsentiert – mit dem Versprechen von 30 Prozent größeren Beladungsmengen, 30 Prozent Zeitersparnis und 20 Prozent Energieeinsparung im Vergleich zu anderen Kombidämpfern. Die Funktion Hidensity Control sorgt durch dynamische Luftverwirbelung und eine fünfstufige, individuelle Geschwindigkeitsanpassung der Lüfterräder für gleichmäßige Garergebnisse.

Im A-la-carte-Geschäft sorge die Efficient Level Control des Self Cooking Centers für Erleichterung und Zeitersparnis bei der Zubereitung der Gerichte. Die Funktion ermöglicht die Vereinigung von Pfanne, Fritteuse, Grill und Pizzaofen in einem Gerät und erlaubt so das gleichzeitige Garen mehrerer Speisekomponenten. Die Landsberger sind aber nicht die einzigen, die solche Antworten zu geben versuchen, wenn es darum geht, den Kombidämpfer noch effizienter zu machen.

Ein weiteres Beispiel brachte jetzt Palux mit seiner neuen Heißluft-Dämpfer-Generation Touch’n’Steam auf den Markt. „Diese Geräte sind Kochcomputer mit angeschlossenem Garraum“, meint Palux-Vorstand Erhard Ikas. Und in der Tat: Die Basis-Version dieser neuen Gerätereihe mit Touchscreen-Bedienoberfläche hat alle wichtigen Zubereitungsfunktionen wie Dämpfen, Heißluft-Dämpfen, Heißluft und Vitalisieren. Bei der Comfort-Version, ist für jeden Anwender das passende Programm dabei: neun verschiedene Bedien- und Programmoberflächen, vom manuellen bis zum automatischen SmartCooking-Betrieb.

Standardprogramme sind heute bei den meisten Kombidämpfern abrufbar und mehr noch: In der Regel können mit den Kombidämpfern von Herstellern wie Electrolux, Hobart, MKN und Salvis die Rezeptsammlung ergänzt und die Rezepte verändert werden. Die Eloma GmbH in Maisach zum Beispiel stellt mit ihrem Eloma Complete Documentation Tool (ecdp) im Internet neben wichtigen Produktinformationen auch eine Sammlung von mehr als 300 Rezepten zur Verfügung, die bequem herunter geladen und auf dem Kombidämpfer gespeichert werden können.

Der Benutzer hat zusätzlich die Möglichkeit, die Rezepte individuell zu ändern. Convotherm aus Eglfing zeigt auf der Intergastra den mehrfach ausgezeichneten OES 6.10 mini 2in1. Er ist der einzige Kombidämpfer, bei welchem zwei separate Garräume von nur einer Bedienung aus gesteuert werden. Bei Bedarf können so zwei unterschiedliche Garverfahren – zum Beispiel Gemüse dämpfen und Fleisch braten – zur gleichen Zeit ausgeführt werden. Weitere Besonderheit: Er gehört mit einer Breite von nur 51,5 cm zu den schmalsten Kombidämpfern weltweit. Bei einer Kapazität von bis zu zwölf 1/1 GN-Behältern (je 6 pro Garraum) wird dabei trotz seiner geringen Abmessungen immer für ausreichend Nachschub gesorgt.

Ein weiterer Vorteil des Allrounders in der gewerblichen Küche: Die Kombidämpfer unterstützen den Küchenchef auch bei bürokratischen Pflichten. Die meisten Hersteller statten ihre Geräte so aus, dass sie vollautomatisch eine exakte Dokumentation der Gar-Prozesse übersichtlich in Grafiken und Tabellen erstellen. Jeder Gar-Vorgang kann so mit dem Namen des Verantwortlichen, Datum und Programm-Name gespeichert und über Jahre zurückverfolgt werden. Die nach der EU-Lebensmittelhygiene-Verordnung vorgeschriebene HACCP-Dokumentation ist damit im Handumdrehen erledigt.

Aber nicht nur die Hersteller von Kombidämpfern haben bei ihren Weiterentwicklungen Effizienz und die vielfach angespannte Mitarbeiter-Situation im Blick. Der Hersteller Frima beispielsweise hat sein 2005 erstmals vorgestelltes VarioCooking Center jetzt um einen Bain-Marie-Aufsatz erweitert, so dass man damit kochen, braten und frittieren kann – nach Herstellerangaben dreimal so schnell wie mit anderen Geräten. Wie bei den Kombidämpfern wird der Garvorgang elektronisch gesteuert und überwacht. Der Koch kann also während dieser Zeit andere Aufgaben erledigen und wird gerufen, wenn er gebraucht wird – zum Beispiel um ein Steak zu wenden.

Ein weiterer Vorteil des VarioCooking Centers ist der Energieverbrauch, denn es benötigt nach Angaben von Frima 40 Prozent weniger Energie als herkömmliche Gargeräte. Die Elro AG, der Schweizer Spezialist für Großküchentechnik, hat ihre gesamte Gerätereihe überarbeitet. Mit teilweise neuen Konzepten, aber auch mit Detailentwicklungen bei den Druckgarbraisièren, Druckkochapparaten, Kochapparaten und Flexipfannen. bringt die neue Serie 2300 höhere Flexibilität im Alltagsbetrieb, mehr Effizienz in den Reinigungsprozessen, einfachere Bedienung und Energieeinsparungen von bis zu 30 Prozent.

Im Bereich Kühltechnik stellte das Schweizer Unternehmen Salvis dieses Jahr eine neue Kühlmöbel-Linie mit Energie-Spar-Taste vor, die den Energieverbrauch in der Nacht oder an Ruhetagen um bis zu 30 Prozent senken kann.

Wo es um Energieeinsparungen geht, spielt natürlich die Induktionstechnik eine immer größere Rolle, weil längst nicht mehr nur Kochplatten mit dieser Technologie geheizt werden: Über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren hat zum Beispiel die Bad Mergentheimer Ideenschmiede von Palux den Vario Bräter mit Induktionstechnologie entwickelt. Mit einem Spezialplattenaufbau unter Verwendung der Induktionstechnik ist es gelungen, kürzeste Aufheizzeiten, gleichmäßig, schnelle Wärmeverteilung und eine hohe Wärmespeicherung zu erreichen. Geht es richtig zur Sache, sorgt die exakte Temperaturerkennung von +/- 1°C dafür, dass durch die Induktionstechnik ein Plus an Leistung, Produktivität und Energieeffizienz erreicht wird.

Die Induktionstechnik bringt nicht nur beim Kochen Entlastung, sondern auch bei der Lüftung, ein weiterer Energiefresser. Induktionstechnik bietet beim Garen ähnliche Vorteile wie ein Gasofen, garantiert aber selbst im Sommer eine angenehme Raumtemperatur ganz ohne zusätzliche Lüftung. Es lohnt sich für viele, sich auf der Intergastra bei den zahlreichen Herstellern wie der Bohner GmbH aus Bad Waldsee, die auch Induktions-Woks im Angebot hat, oder beim Schweizer Induktionspionier Menu System aus St. Gallen über diese Technik informieren.

Welchen Stellenwert die Energieeinsparung bei den Herstellern von Küchentechnik hat, zeigt sich auch darin, dass jetzt die über 70 Hersteller von Großkücheneinrichtungen, die im HKI Industrieverband Haus-, Heiz-und Küchentechnik e.V. zusammengeschlossen sind, einen praxisnahen Leitfaden zur Energieeffizienz in Großküchen mit dem Titel „Klima schützen und Kosten senken“ zusammengestellt haben. Der Leitfaden ist auf Homepage des HKI Industrieverband Haus-, Heiz-und Küchentechnik e.V. (www.hki-online.de) zum kostenlosen Download bereit gestellt.

Neues Podcast von HOTELIER TV & TRAVEL RADIO: ETL ADHOGA Hotline-Aktion mit AHGZ

Januar 2012 – Im Steuerdschungel der Unternehmenslandschaft mit ständigen Neuerungen ist guter Rat gefragt. Welcher Mehrwertsteuersatz gilt für A-la-carte-Service, welcher für Außer-Haus-Lieferungen? Welche neuen Richtlinien muss ich im Arbeitsrecht beachten? Dies sind nur einige Fragen, die vielen auf den Nägeln brennen dürften. Beantwortet wurden sie von einem dreiköpfigen Expertenteam bei einer Hotline-Aktion mit der AHGZ Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung. Eine Zusammenfassung.

Hier anhören: http://soundcloud.com/hoteliertv/etl-adhoga-hotline-aktion-mit

HOTELIER TV, der führende Online-Nachrichtenkanal für das Hotelmanagement, produziert für Sie professionell Podcasts und Audio-Mitschnitte - von Veranstaltungen, Talkrunden, Podiumsdiskussionen etc. Die Podcasts werden als TRAVEL RADIO verbreitet. 

HDV: Mehr Druck auf Politik tut not – Branchenverbände sollen sich verbünden

(München, 05. November 2011) Das Gastgewerbe muss vereint auftreten und mehr Druck auf die Politik aufbauen. Dies soll bei einem Gipfeltreffen Anfang nächsten Jahres erreicht werden. Dies forderte nun Alexander Aisenbrey, Präsident der 30 Jahre alten Hoteldirektorenvereinigung (HDV) beim Führungskräftekongress im Kempinski Hotel Airport Munich. Angesichts der “Brandthemen” Mehrwertsteuererhöhung, Bettensteuer, Mindestlohn, Gema- und VG-Wort-Abgaben benötige man in Gastronomie und Hotellerie mehr Gewicht und höhere Aufmerksamkeit, so Aisenbrey. Sein Appell kommt bei den Spitzenverbänden Dehoga und IHA sowie den größten Branchenorganisationen FBMA, HSMA, VSR und VKD an. Der Gastgewerbe-Gipfel soll ein Signal für die wirtschaftliche Bedeutung der Arbeitsplätze-schaffenden Gastgeber-Branche senden.

“Wir als Hoteliers schaffen Arbeitsplätze in Regionen, wo es keine Industrie, keine Finanzwirtschaft gibt”, so Aisenbrey. Das Bild von Hoteliers und Gastronomen in der Öffentlichkeit müsse korrigiert werden. Die Vorstellung vom Chauffeurswagen und ewig braun gebrannten Unternehmen sei nirgends wieder zu finden. Die hart arbeitenden Führungskräfte müssten ihre wichtige Rolle im gesunden Mittelstand deutlich machen.

Die Hoteldirektorenvereinigung stellt mit diesem Appell eine Idee vor, die offenbar weithin Widerhall findet. Die HDV wagt sich regelmäßig an “heiße” Branchenthemen heran. Zuletzt nahm die rund 150 Mitglieder zählende Vereinigung die Handelsmacht der Hotel-Buchungsportale aufs Korn. Das Thema rund um hrs.de, hotel.de und booking.com soll auf der Frühjahrstagung 2012 in Osnabrück wieder aufgetischt werden.

Mehr: http://www.hdvnet.de

HOTELIER TV (www.hotelier-tv.com) bericht in Kürze vom HDV-Führungskräftekongress.

Hotelmarketing: Enttäuschung über Booking.com wächst – Ärger mit „gekauftem Ranking“

(Hamburg, 25. September 2011) 17 Prozent Provision reichen auch nicht: Der Ärger um eine auffällige Listung in der Hotelsuche beim Buchungsportal booking.com wächst weiter. Immer mehr Hoteliers sind durch das jüngst ergangene Urteil des Landgerichtes Berlin aufgeschreckt. Die Wettbewerbszentrale hatte eine Einstweilige Verfügung gegen booking.com erfolgreich beantragt, da bei dem aus den Niederlanden stammenden, starken Buchungsportal gegen Zahlung von Provisionen bessere Positionen beim Ranking nach Gästebeliebtheit erzielt werden können. Dies wurde nun gerichtlich untersagt. Verboten wurde auch, Hotelbetrieben die Möglichkeit einer positiven Beeinflussung des Rankings durch Provisionserhöhung anzubieten.

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Lesen Sie dazu auch:
booking.com – Urteil: Hotel-Ranking gekauft? (01. September 2011)
http://www.tophotel.de/index.php?4e5e47c40fe7d|1
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Bei einem Treffen Hamburger Hoteliers im Rahmen der Roadshow von Quality Reservations wurde die aggressive Akquisestrategie von booking.com beklagt. Anders als vergleichbare Hotelbuchungsportale werde auch eine Verfügbarkeits-Parität verlangt, d.h. bei booking.com müsse man ein gleichgroßes Zimmerkontinengant vorhalten. Damit wird immer deutlicher, dass Hotelbuchungportale ihre Handelsmacht ausbauen wollen.

Die laut Zeugen geäußerte Drohung, man solle als Hotel eine erhöhte Provision von 18 Prozent (statt gewöhnlich 13%) booking.com zugestehen, sonst könnte man im Ranking sinken, setzt viele Hoteliers zusätzlich unter Druck. Jedoch auch dieses „Hochkaufen“ hat offenbar seine Tücken: Auch mit einem Provisionsdeal von 18 Prozent sei längst nicht gewährleistet, dass das eigene Hotel auf der ersten Seite bei booking.com erscheine, wurde berichtet. In einem Fall sei das eigene Haus erst auf Seite drei der Hotelauswahl aufgeführt worden – die Wahrscheinlichkeit einer Buchung sinkt damit rapide.

Die Marktbedeutung von booking.com ist weiterhin sehr hoch. Nach einer aktuellen Befragung deutscher Hoteliers durch “Top hotel” liegt booking.com gleichauf mit hrs.de und weit vor hotel.de, wenn es um die Anzahl der meisten Buchungen geht. Gleichwohl verschärfen sich die Fachdebatten: Während booking.com nach Bekanntwerden des Berliner Urteils auf „Tauchstation“ ging und bislang zu keiner Stellungnahme bereit war, preschen Hotelketten wie Holiday Inn/IHG vor. Künftig wolle man, so der Bericht einer Marketingdirektorin, die Provisions-Parität einführen – 12 Prozent bei allen Hotelbuchungsportalen.

Rezidor Hotel Group – Hotelmarke „Country Inn and Suites“ auf Eis gelegt – Ausbau bei Resorts

(Hamburg, 24. September 2011) Bei Rezidor konzentriert man sich auf die Hauptmarken Radisson Blu und Park Inn by Radisson sowie die Expansion der Missoni Hotels: Die von Hauptaktionär stammende Hotelmarke Country Inn and Suites ist derzeit in Westeuropa auf „Eis gelegt“. Dies sagte Joerg Schiffman, Area Vice President Germany, Switzerland, Italy and Southeast Europe, vor Journalisten in Hamburg. Das einzige bestehende Haus dieser Marke in Timmendorfer Strand soll aber nicht umbenannt werden. Einst war es als Pilotprojekt für Country Inn and Suites geplant worden; Schiffmann war dort der erste Hoteldirektor gewesen. In den USA wird Country Inn and Suites erfolgreich weitergeführt.

Der Fokus liegt auf dem Ausbau der Resorts. In den nächsten zwei Jahren werden bis zu acht Topresorts in Betrieb genommen:
Radisson Blu Resort & Spa, Portimao / Portugal (192 Zimmer, Q1 2012)
Radisson Blu Residence Gran Canaria / Spanien (144 Zimmer, Q1 2012)
Radisson Blu Resort & Spa, Porticcio / Korsika, Frankreich (170 Zimmer, Q2 2012)
Radisson Blu Resort Saidia / Marokko (481 Zimmer, Q2 2012)
Radisson Blu Resort Sohat / Oman (204 Zimmer, Q3 2012)
Radisson Blu Resort & Spa, Tanger / Marokko (155 Zimmer, Q4 2012)
Radisson Blu Safari Resort Krüger Park / Südafrika (119 Zimmer, Q2 2013)
Radisson Blu Al Madinah Paradise Resort / Saudi-Arabien (212 Zimmer, N/A)

Bei den neuen Resorts stehen auch großzügige Tagungs- und Konferenzflächen im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Carlson sind derzeit 40 Resorts der Marken Radisson/Radisson Blu in Betrieb. Ein wichtiger Marketingfaktor soll das Angebot des Kundenbindungsprogrammes „Club Carlson“ (früher „Goldpoint“) sein: Bereits nach fünf bezahlten Nächten kann eine weitere Übernachtung kostenfrei angehängt werden. Zudem gebe es keinerlei Blackout-Daten, stets seien Zimmer für „Club Carlson“-Mitglieder verfügbar, so Schiffmann.

Radisson Blu Resort & Spa Dubrovnik Sun Gardens - mit 2500 Quadratmetern Tagungsfläche eines der größten Konferenzhotels in Kroatien

Radisson Blu Resort & Spa Dubrovnik Sun Gardens - mit 2500 Quadratmetern Tagungsfläche eines der größten Konferenzhotels in Kroatien

Bei den Missoni Hotels geht es voran: Neben den bestehenden Fashion-Lifestyle-Hotels in Edinburgh und Kuwait-City sind ein 250-Zimmer-Haus im Oman (mit 50 Villlen, geplante Eröffnung: 2013), ein 120-Zimmer-Projekt in Brasilien (Eröffnung geplant: 2014) und ein Haus mit 110 Zimmern und 28 Villen in Belek/Südtürkei (2014) in Entwicklung.

Das Topmanagement der seit Rezidor Hotel Group traf sich im Radisson Blu Hotel Hamburg zur Aufsichtsratssitzung. Dabei stand auch Kurt Ritter’s 35. Dienstjubiläum im Fokus. Der charismatische CEO wurde aktuell mit einer Video-Reminiszenz – abzurufen im internationalen Kanal von HOTELIER TV – geehrt.

Hotelmarketing – WDR-Reportage beweist erneut: Hotelbewertungen leicht zu manipulieren

(Köln, 20. September 2011) Neue Aufregung: In einer Reportage zeigte nun ein TV-Team des WDR, wie leicht sich Hotelbewertungen bei tripadvisor.com, holidaycheck.de und trivago.de manipulieren lassen. Testweise wurden positive, aber eben gefälschte Hotelrezensionen eingetragen und später veröffentlicht.

Carsten K. Rath im WDR-Interview: „Es gab eine gute Welt vor den Bewertungsportalen, ich glaube, es wird eine gute Welt nach den Bewertungsportalen geben, und zwischendrin machen die Bewertungsportale, was sie wollen.“

Carsten K. Rath im WDR-Interview: „Es gab eine gute Welt vor den Bewertungsportalen, ich glaube, es wird eine gute Welt nach den Bewertungsportalen geben, und zwischendrin machen die Bewertungsportale, was sie wollen.“

Bei trivago.de wird der gefälschten Bewertung sogar ein Foto zugeordnet. „Wir fragen bei den Portalen nach und bekommen von allen die Antwort, unsere Bewertungen hätten schließlich den Eindruck des Hotels nicht verfälscht“, so die WDR-Journalistinnen Edith Dietrich und Beatrix von Kladen in ihrem Fazit.

Falsche Behauptungen online zu stellen, sei kein Problem, sagte ein anonymer Hotelinsider (der Redaktion bekannt) gegenüber dem WDR. Selbst anspruchsvolle Hotels konnte er früher als porfessioneller Marketingberater abwerten: „Ich kann Ihnen in Hamburg ein sehr großes Hotel zeigen. Wenn ich da drei Aufnahmen mache, sind Sie der Meinung, Sie wollen da nie hinfahren.“ Und weiter: „Ich denke, es werden 15.000 gewesen sein. Das war mein Broterwerb. Ich habe nichts anderes gemacht, ich bin keiner anderen Tätigkeit nachgegangen, als Hotels zu bewerten. Es ist tatsächlich so gewesen, dass ich Hotels aufgerufen habe, habe mir dort die Bewertungen durchgelesen und festgestellt, dass von 80 Bewertungen 80 von mir waren.“

A&O-Chef Oliver Winter will daher weiterhin gegen die Veröffentlichungspraxis der Hotelbewertungsportale kämpfen. „Das ging auch bis zu Banalitäten: Gummibärchen hätten unter dem Bett gelegen und so weiter. Das konnte nicht glaubhaft gemacht werden. Da haben die Richter zu Recht gesagt, Holidaycheck ist klar Wettbewerber,Holidaycheck hat dafür zu sorgen, dass so ein Unsinn nicht verbreitet wird“, so Winter gegenüber dem WDR.

Carsten K. Rath, Chef des Kameha Grand Bonn und der „Rockstar unter den Grand Hoteliers“, geht mit den Onlinerezensionen ganz pragmatisch um: „Grundsätzlich gilt, dass Feedback wichtig ist, und grundsätzlich gilt, dass wir jedes Feedback ernst nehmen. Es gab eine gute Welt vor den Bewertungsportalen, ich glaube, es wird eine gute Welt nach den Bewertungsportalen geben, und zwischendrin machen die Bewertungsportale, was sie wollen.“

TV-Tipp – WDR TV, 21 Uhr – Hotels: Die Macht der Bewerter

(Köln, 19. September 2011) Allein auf die bunten Hotelbildchen im Reisekatalog verlässt sich kaum noch jemand. Viel angesagter sind Gästeurteile auf Hotelbewertungsportalen. Doch wie zuverlässig sind die Bewertungen?

Die TV-Reportage des WDR beleuchtet die unheimlichen Umstände der Hotelbewertungsportale. Unter anderen zur Sprache kommen Oliver Winter, Chef von A&O Hotels & Hostels und erklärter Gegener von holidaycheck.de, Carsten K. Rath, Chef des Kameha Grand Bonn und der “Rockstar unter den Grand Hoteliers”, einem verständigen Hotelgast und dem Hotel-Journalisten Carsten Hennig (HOTELIER TV).

WDR, 3. Programm
19. September 2011
21 -21:45 Uhr

Mehr: http://www.wdr.de/tv/markt/sendungsbeitraege/2011/0919/uebersicht.jsp

HOTELIER TV International Exclusive – Karen Lynn Dixon with Joseph D. Cinque

(Hamburg, Germany – 16 September 2011) HOTELIER TV International anchor woman Karen Lynn Dixon on Die Deutschland vessel in Germany – Exclusive interview with Joseph D. Cinque, President of the American Academy of Hospitality Sciences.

Six Star Diamond Award for the MS DEUTSCHLAND: International Award Emphasizes Top Quality — „Traumschiff” is honoree of the American Academy of Hospitality Sciences founded by Frank Sinatra — Full marks in international grading system — MS DEUTSCHLAND, the only cruise liner under German flag, is already honoured with the national „5 Star Superior” classification of DEHOGA.

Dehoga: Farbbarometer muss endlich vom Tisch – Hygiene hat oberste Priorität – Schmuddelbetriebe gehören geschlossen – Hygiene-Ampel verstößt gegen Grundsatz der Verhältnismäßigkeit

(Berlin, 16. September 2011) Die geplante “Hygiene-Ampel” gehört nach Ansicht des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga-Bundesverband, Berlin) endlich vom Tisch. “Es ist völlig unverhältnismäßig und rechtlich bedenklich, dass in Restaurants das Ergebnis einer Momentaufnahme über Wochen und Monate zum Aushang kommen soll, obwohl längst alle Mängel beseitigt sind”, erklärt Dehoga-Präsident Ernst Fischer mit Blick auf die 7. Verbraucherschutzministerkonferenz (die noch bis 16. September im Atlantic Hotel Saily City Bremerhaven stattfindet), bei der das Thema auf der Agenda steht. Fischer fordert, die bestehenden Gesetze und Sanktionsmöglichkeiten konsequent anzuwenden anstatt neue, uneffektive Werkzeuge zu schaffen. “Emotionalisierende Farbkennzeichnungen haben lediglich Symbolwirkung. Sie schädigen zahlreiche Gastronomen, ohne die Verbraucher wirklich zu schützen. Schmuddelbetriebe gehören geschlossen und nicht mit einer roten Kennzeichnung versehen.”

Das geplante Transparenzsystem birgt nach Ansicht des Dehoga die große Gefahr, dass Gastronomen auf Dauer stigmatisiert werden. Eine zeitnahe Rehabilitierung wäre aufgrund der mangelnden personellen Ausstattung bei den Lebensmittelkontrolleuren meist nicht möglich. Fischer: “Bei einem Restaurant kann sich jede Abweichung von der Bestbewertung ganz schnell negativ auswirken. Gäste sind irritiert und bleiben weg. Ein Anspruch auf Nachprüfung ist im ,Ampelsystem’ nicht vorgesehen, dieser wäre wegen der fehlenden Kontrolldichte aber auch gar nicht umsetzbar. Momentaufnahmen werden so auf Dauer die – möglicherweise negative – Einstufung auf der Farbskala bestimmen. Das hält kein Unternehmer lange durch, Existenzen und Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel”, so Fischer.

Fischer betont: “Ohne Wenn und Aber: Hygiene hat im Gastgewerbe oberste Priorität. Der Dehoga bekennt sich ausdrücklich zur Einhaltung der zu Recht strengen Lebensmittelhygieneregelungen. Mitarbeiterschulungen, Hygieneleitlinien und Themenbroschüren belegen, dass der Verband ein vitales Interesse daran hat, hygienische Missstände zu verhindern. Jeder Gastwirt, der Hygiene-Mängel zu verantworten hat, schädigt nicht nur sein Geschäft, sondern das Image der gesamten Branche.”

Die Hygiene-Ampel aber hat für den Verbraucher keinen Zusatznutzen, zudem sind solche Veröffentlichungssysteme fehleranfällig, wie ein aktueller Fall aus Berlin zeigt, wo aus Kontrollen resultierende Noten bereits online veröffentlicht werden: Aufgrund eines technischen Fehler war die nur ausreichende Benotung eines Betriebs doppelt veröffentlicht worden. Dem Leser wurde suggeriert, dass eine Nachkontrolle die Missstände bestätigt hat, eine solche Nachkontrolle hatte aber nie stattgefunden.

Vor dem Hintergrund, dass selbst der Bundesverband der Lebensmittelkontrolleure die geringe Personaldecke und die mangelnde technische Ausstattung in Sachen Lebensmittelkontrollen kritisiert, sind das Vorpreschen Berlins genauso wie die bundesweite Diskussion über die Einführung solcher Transparenzsysteme inakzeptabel. Solange Zahl und Ausstattung der Kontrolleure nicht ausreichend sind und flächendeckende Kontrollen und Nachkontrollen ermöglichen, ist eine rechtskonforme Umsetzung von Hygiene-Ampel und Co. nicht möglich.

Der Dehoga hat auch kein Verständnis dafür, dass eine stufenweise, nach Branchen sortierte Einführung der Farbkennzeichnung vorgesehen ist und dabei mit den Restaurants angefangen werden soll. Fischer: “Das ist nicht nur ein Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz, sondern zeigt, wie populistisch hier agiert wird. Denn es ist unstrittig, dass die Ursachen der Lebensmittelskandale der jüngsten Zeit – wie Dioxin, “Gammelfleisch” und EHEC – nicht in der Gastronomie begründet waren, sondern dass die Gastronomen wie Endverbraucher stets die Leidtragenden waren.”

Hotel Price Index von hotels.com: Weltereignisse führen zu dramatischen Sprüngen bei Hotelpreisen

(London, 15. September 2011) Die Hotelpreise unterlagen laut dem neuesten Hotel Price Index (HPI) von hotels.com in der ersten Hälfte des Jahres 2011 deutlichen Schwankungen infolge von politischen Unruhen und Naturkatastrophen.Der durchschnittliche Zimmerpreis stieg in den ersten sechs Monaten des Jahres weltweit um knapp drei Prozent an, doch das kaschiert die steilen Anstiege und Abfälle in den Regionen, in denen die historischen Ereignisse stattgefunden haben. Ein aktuelles Statement von hotels.com-Chef David Roche ist im internationalen Kanal von HOTELIER TV abrufbar.

hotels.com Hotel Price Index 1. Halbjahr 2011

Auch andere Faktoren wie die Stärke der Währung und das Zimmerangebot hatten Einfluss auf die durchschnittlichen Zimmerpreise auf der ganzen Welt. Allerdings zeigt der Bericht, dass diese Preise insgesamt nur knapp sechs Prozent höher lagen als im Jahr 2004, als der HPI eingeführt worden ist, was für Reisende einen hervorragenden Wert darstellt.

Im Asien-Pazifik-Raum fielen die Preise übers Jahr um sechs Prozent, doch in anderen Gebieten stiegen sie an: um vier Prozent in Nordamerika, zwei Prozent in Europa und Lateinamerika und ein Prozent in der Karibik.

Wer trägt die Kosten des Arabischen Frühlings?
Die Aufstände, die sich in Nordafrika und dem Nahen Osten ereigneten, führten zu einem deutlichen Absinken der Hotelpreise in der ganzen Region, da Touristen und Geschäftsreisende nicht nur den Ländern fernblieben, die unmittelbar von den inneren Unruhen betroffen waren, sondern auch denen, die den politischen Protesten entgangen waren.

Dieser Vertrauensverlust bei den Verbrauchern brachte jedoch den Urlaubszielen in Südeuropa Pluspunkte ein, da die Reisenden sich wieder traditionelleren Häfen zuwandten. Die steigende Nachfrage liess die Preise an manchen Urlaubszielen unter der spanischen Sonne hochschnellen, und der gesamte HPI für Europa stieg im Vergleich zur ersten Jahreshälfte um zwei Prozent an.

Irland erhielt Hilfe durch die im Fokus der Öffentlichkeit stehenden Besuche von Königin Elizabeth II und Präsident Obama, die dank ihrer Anziehungskraft auf Besucher und die gestiegene Nachfrage zu einer leichten Erholung der Hotelpreise führten.

Erdbeben in Japan bringt Preise im Asien-Pazifik-Raum zum Einbruch
Die Durchschnittspreise für Hotelzimmer im Asien-Pazifik-Raum fielen in demselben Zeitraum um sechs Prozent. Das Erbeben in Japan, der Tsunami und die Nuklearkrise in Fukushima führten zu verringerten Belegungszahlen und einer sinkenden Nachfrage im Land selbst und hatten ausserdem auch einen Dominoeffekt auf andere Teile der Region, da die Japaner lieber zu Hause blieben.

Trotz der nach unten drückenden Preise wurden in der Region jedoch auch stellenweise Anstiege vermerkt, insbesondere in starken Volkswirtschaften wie Australien, wo Geschäftsreisende weiterhin fleissig unterwegs waren und der Australische Dollar sich auf hoher Ebene bewegte.

Reisende aus Ländern mit blühender Wirtschaft geniessen niedrigere Hotelpreise
Dieser Faktor zeigte sich auch in anderen Ländern mit starken Währungen und Volkswirtschaften, was bedeutete, dass Bürger aus Ländern wie Brasilien, Schweden und der Schweiz von den niedrigeren Preisen an vielen Reisezielen profitierten, besonders wenn in den USA oder im Vereinigten Königreich, wo der US-Dollar und das Pfund-Sterling Schwierigkeiten hatten, sich zu behaupten.

David Roche, Chef von hotels.com: Dieses Jahr haben zum ersten Mal seit der Einführung unseres Berichts im Jahr 2004 politische und natürliche Ereignisse, die weltweites Aufsehen erregt haben, wie etwa das Erdbeben in Japan und der Arabische Frühling, zu einer deutlich ausgeprägten Volatilität bei den Hotelpreisen geführt.

David Roche, Chef von hotels.com: Dieses Jahr haben zum ersten Mal seit der Einführung unseres Berichts im Jahr 2004 politische und natürliche Ereignisse, die weltweites Aufsehen erregt haben, wie etwa das Erdbeben in Japan und der Arabische Frühling, zu einer deutlich ausgeprägten Volatilität bei den Hotelpreisen geführt.

„Dieses Jahr haben zum ersten Mal seit der Einführung unseres Berichts im Jahr 2004 politische und natürliche Ereignisse, die weltweites Aufsehen erregt haben, wie etwa das Erdbeben in Japan und der Arabische Frühling, zu einer deutlich ausgeprägten Volatilität bei den Hotelpreisen geführt“, kommentierte David Roche, Chef von hotels.com. „Allerdings ist es wichtig hervorzuheben, dass trotz einiger aussergewöhnlicher Preisbewegungen das allgemeine Bild eine allmähliche Erholung darstellt, wobei viele Zimmerpreise sich nach wie vor auf dem Niveau bewegen wie vor sieben Jahren und daher für den Reisenden sehr günstig sind.“

Weiter sagte Roche: “Natürlich können auch andere Faktoren wie etwa Devisenschwankungen, einmalige politische, sportliche, kulturelle oder wirtschaftliche Ereignisse und Preisermässigungen von Seiten der Hotelbesitzer die Preise beeinflussen, doch es ist wichtig, den allgemein guten Gesundheitszustand des Sektors hervorzuheben, wie er sich im bisherigen Jahresverlauf gezeigt hat. Das kann man am Anwachsen des Zimmerangebots auf der ganzen Welt sehen, wo sich beinahe 6.000 Hotelprojekte in Bau (Laut “STR Global Construction Pipeline Report” von Juli 2011, Anm. d. Red.) befinden. Diese Erhöhung der Zahl von Unterkünften wirkt sich als Preisbremse aus und bringt dem Verbraucher wiederum Vorteile ein.”

Der HPI von hotels.com basiert auf Zimmerreservierungen, die über die Websites von Hotels.com auf der ganzen Welt getätigt werden, und verfolgt die Preise, die wirklich für die Hotelzimmer gezahlt werden (nicht diejenigen, die in der Werbung angeboten werden), bei etwa 125.000 Häusern an mehr als 19.000 Standorten. Der neueste HPI vergleicht die Preise der ersten Jahreshälfte von 2011 mit demselben Zeitraum des Vorjahres.

Hotel Atlantic Kempinski Hamburg – Hotelsterne zurück: Neue Stärke mit Fünf Sterne Superior

(Hamburg, 14. September 2011) Zurück auf dem Hotelolymp: Das 102 Jahre alte Grand Hotel Atlantic Kempinski Hamburg erhält die Topauszeichnung Fünf Sterne Superior zurück. Dies wurde heute bei einem Presseempfang mit dem Dehoga-Landesverband Hamburg bekannt gegeben. Damit geht eine drei Jahre dauernde Durststrecke zu Ende. Im September 2008 war bekannt geworden, dass die Hotelsterne infolge der damals noch ausstehenden (und dringend nötigen) Hotelrenovierung nicht wieder verliehen worden wären. Nun ist dies endlich ausgestanden.

Umringt von wohlgesinnten Medien: Peter Pusnik, GM des Hotel Atlantic Kempinski Hamburg, und Rose Pauly, Vorsitzende des Dehoga-Landesverbandes Hamburg, weihen die Hotelsterne ein

Umringt von wohlgesinnten Medien: Peter Pusnik, GM des Hotel Atlantic Kempinski Hamburg, und Rose Pauly, Vorsitzende des Dehoga-Landesverbandes Hamburg, weihen die Hotelsterne ein

Stimmen zur Vergabe der Hotelsterne:

  • „Wir waren immer ein Grand Hotel“ – GM Peter Pusnik
  • „Ein tolles Flaggschiff, die Perle an der Außenalster“ – Rose Pauly, Vorsitzende des Dehoga Hamburg
  • „Dieses Haus in ein wichtiger Faktor für den Tourismus in Hamburg“ – Dietrich von Albedyll, Chef von Hamburg Tourismus
  • „Die Hotelsterne markieren einen Standardm der weltweit Benchmark ist und bieten eine unabhängige und verlässische Qualitäts-Garantie“ – Pusnik
  • „Wir brauchen jedes Hotel und jedes Bett in Hamburg, um die starke Nachfrage befriedigen zu können“ – Albedyll zum Ausbau des Atlantic

Die Vergabe der offiziellen Dehoga-Klassifizierung gehört zum Alltag in der Hotellerie und ist nicht immer eine wichtige Branchennachricht. Beim Atlantic Hamburg liegt der Fall ein wenig anders. Eigentlich benötigt ein etabliertes Grand Hotel keine Hotelsterne. Jedoch schaden würde es nicht, die begehrte Auszeichnung am Eingang stehen zu haben. Mit dem Prädikat Fünf Sterne Superior wird ohnehin nur weitestgehend die „Hardware“ klassifiziert. Die Freundlichkeit der Mitarbeiter wird offiziell mit dem Siegel „Servicequalität Deutschland“ bezeichnet. Andere Tophotels verzichten bewusst auf die fünf Hotelsterne, sei es aus dem Anspruch ohnehin das beste Hotel Deutschland sein zu wollen (Capella Hotel Breidenbacher Hof Düsseldorf) oder aus dem Kalkül wichtige MICE-Kunden („Pharmakodex“) zu umwerben (z.B. Hotel Intercontinental Berlin).

Hauptkriterien für Fünf Sterne

  • 24 Stunden besetzte Rezeption, mehrsprachige Mitarbeiter
  • Doorman- oder Wagenmeisterservice
  • Concierge, Hotelpagen
  • Empfangshalle mit Sitzgelegenheiten und Getränkeservice
  • Personalisierte Begrüßung mit frischen Blumen oder Präsent auf dem Zimmer
  • Minibar und 24 Stunden Speisen und Getränke im Roomservice
  • Körperpflegeartikel in Einzelflakons
  • Internet-PC auf dem Zimmer
  • Safe im Zimmer
  • Bügelservice (innerhalb einer Stunde), Schuhputzservice
  • Abendlicher Turndownservice
  • Mystery-Guesting

Mehr: http://www.hotelsterne.de/userfiles/Files/downloads/de/Deutsche_Hotelklassifizierung_2010-2014.pdf

Im Spätsommer 2008 geriet das Atlantic Hamburg tagelang in die Schlagzeilen von Leitmedien wie „Welt“ und „Bild“. Der Verlust der Hotelsterne wurde zum Debakel hochstilisiert. Rückblickend analysiert, hätte man damals von Seiten des Hotels die Kommunikation offensiver gestalten und die tatsächliche Bedeutung der Hotelsterne erläutern können. Da jedoch die seit langem angekündigte und erst später begonnene Generalsanierung zu diesem Zeitpunkt noch auf sich warten ließ, war die von einigen wenigen Journalisten geschürte öffentliche Meinung nur sehr schwer zu beeinflussen.

Mit der erneuten Auszeichnung der Fünf Sterne Superior kehrt im ehrwürdigen Atlantic ein wenig mehr Ruhe ein. Das Team um GM Peter Pusnik wird froh darüber sein.

Unterdessen geht die Renovierung weiter. Seit Mai sind 131 restaurierte und neu konzipierte Zimmer – wir berichteten über das erfolgreiche Konzept – in Betrieb. Weitere 120 Zimmer und Suiten werden derzeit noch hergerichtet. Ab dem nächsten Jahr soll der Anbau abgerissen und neu errichtet werden.

Hoteldirektorenvereinigung: 30. Verbandsjubiläum wird mit Führungskräftekongress gefeiert – Jetzt Tickets sichern

(München, 13. September 2011) 30 Jahre Hoteldirektorenvereinigung (HDV). Das Jubiläum des über 200 Mitglieder starken Branchenverbandes wird mit einem Führungskräftekongress vom 04. bis zum 06. November im Kempinski Airport Hotel München gefeiert. Unter dem Motto „Starke Marken für starke Märkte“ werden iInsgesamt acht hochkarätige Referenten Strategien zur nachhaltigen Markenbildung und effektiven Schaffung von Alleinstellungsmerkmalen in der Hotellerie aufzeigen. Alle Expertenvorträge tragen der fortschreitenden Globalisierung und dem stetig wachsenden Wettbewerbsdruck Rechnung. Dreh- und Angelpunkt ist dabei das Erkennen und die wirksame Besetzung von Nischen sowie die Schaffung und dauerhafte Etablierung einer starken Marke, um sich langfristig aus der Masse der Anbieter hervorzuheben.

HDV Führungskräftekongress

Bevor es mit konkreten Fallbeispielen ans Eingemachte geht, wird sich Prof. Dr. Martin Lohmann von der FUR Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. (FUR) dem Thema von der akademischen Seite nähern. Dabei wird der Experte für Konsumforschung und Tourismuspsychologie die aktuellen Branchentrends skizzieren und auf die damit verbundenen Herausforderungen für die Hotellerie aufmerksam machen. Das anschließende Programm folgt dem Motto „von den Besten lernen“. Den Anfang macht Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern München, der durch vorausblickendes Management einen wesentlichen Beitrag zum internationalen Durchbruch des erfolgreichsten Fußball-Clubs Deutschlands leistete. Es folgen die Vertreter der Weltkonzerne Coca Cola Erfrischungsgetränke AG und Audi AG, die sich mit Markenbildung und erfolgreichen Markenveränderungen im Kontext der Zeit auseinander setzen werden.

Key Note von Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern München

Key Note von Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern München

Am Nachmittag rückt das nachhaltige Besetzen von Nischen in den Mittelpunkt der Veranstaltung. Mit Dieter Müller, Gründer der Low Budget Design Hotel Kette Motel One, und Dr. Christian Harisch, Rechtsanwalt und Inhaber des Lanserhofs in Tirol konnten zwei echte Visionäre der Hotellerie als Referenten verpflichtet werden. Beide haben es in zwei ganz verschiedenen Sparten geschafft, durch eine konsequente Fokussierung auf Alleinstellungsmerkmale Geschäftsmodelle zu etablieren, die derzeit zu den besten der gesamten Branche zählen. Jan Molitor, Marketingleiter der Wiesmann Sportwagen GmbH, sorgte mit einem ähnlichen Konzept in der Automobilindustrie für Furore.

Jetzt Tickets sichern
Der HDV-Führungskräftekongress findet im Drei-Jahres-Turnus statt. Das Programm wendet sich an alle Verbandsmitglieder und andere Führungskräfte aus der Hotellerie sowie weiteren Wirtschaftsbereichen. Darüber hinaus sind Marketingverantwortliche und sonstige Interessenten herzlich eingeladen. Die Teilnahme kostet für Nicht-Mitglieder 620 Euro, inklusive zwei Übernachtungen im Hotel Kempinski Airport München mit Frühstück und ohne Übernachtung 420 Euro. Der Eintritt zu den Abendveranstaltungen sowie sämtliche Kongressgebühren, -mahlzeiten und -getränke sind im Betrag enthalten. Tickets gibt es direkt bei der HDV unter: 02224 – 98 09 10.

Die 1981 gegründete Hoteldirektorenvereinigung Deutschland e.V. (HDV) bündelt die fachlichen Kompetenzen führender Top-Hoteliers. Derzeit engagieren sich 154 Hoteldirektorinnen und Hoteldirektoren als ordentliche Mitglieder und 50 Fördermitglieder aus allen relevanten Sparten der Zulieferindustrie in der HDV. Der geschätzte Jahresnettoumsatz der ordentlichen Mitglieder beläuft sich auf deutlich mehr als zwei Milliarden Euro, die in rund 350 Häusern mit mehr als 40.000 Zimmern und etwa 20.000 Mitarbeitern erwirtschaftet werden. Neue ordentliche HDV-Mitglieder führen Hotels mit mehr als zwei Millionen Euro Nettoumsatz, mindestens drei Sternen und mehr als 100 Zimmern. Die Vereinigung mit Sitz in Bad Honnef dient als Interessenvertretung und Dialogplattform der deutschen Top-Hotellerie. Die HDV versteht sich als parteipolitisch und konfessionell neutral. Zu den Aufgaben gehören auch die Aus- und Weiterbildung sowie die Förderung des fachwissenschaftlichen Nachwuchses.

Quality Reservations Roadshow 2011: Gäste zur Hotelbewertung motivieren

(Frankfurt/Main, 13. September 2011) Worauf kein Hotelier verzichten sollte, sind Bewertungen und Empfehlungen seiner Hotelgäste. Diese zur Abgabe von Statements zu motivieren, macht vergleichsweise wenig Mühe und ist die beste Werbung. Die machten Anika Schumann, Director Operations, und Vera Liere vom Prizeotel Bremen bei der Quality Reservations Roadshow im Welcome Hotel Frankfurt/Main deutlich.

Im Welcome Hotel Frankfurt/Main trafen sich die Teilnehmer der Quality Reservations Roadshow am 5. September 2011 in Frankfurt. Vorn von links: Mario Pick (Geschäftsführer Welcome Hotels), QR-Geschäftsführerin Carolin Brauer, Yvonne Walther (Direktorin Welcome Hotel Frankfurt am Main).

Im Welcome Hotel Frankfurt/Main trafen sich die Teilnehmer der Quality Reservations Roadshow am 5. September 2011 in Frankfurt. Vorn von links: Mario Pick (Geschäftsführer Welcome Hotels), QR-Geschäftsführerin Carolin Brauer, Yvonne Walther (Direktorin Welcome Hotel Frankfurt am Main).

„Mit dem Fokus auf Online in Kundenkommunikation und Vertrieb setzt das prizotel Bremen Maßstäbe in der Branche“, so QR-Geschäftsführerin Carolin Brauer. Ihre Empfehlung, um die eigene Website als Vertriebskanal zu forcieren und vom wachsenden Markt der mobilen Bucher zu profitieren: Die Hotelwebsite smartphone-fähig und google-optimiert machen. Mehr professionelle Bilder als Text verwenden. Die Abfolge von ‚look and book’ durch ‚share’ im Buchungsprozess auf der Hotelwebsite ergänzen. Die Gäste aktiv zur Abgabe von Bewertungen motivieren. „Reisen ist heute ein gemeinschaftliches, öffentliches Erlebnis. Einen wesentlichen Anteil daran haben Social Media als Kommunikationsplattformen. Wie und auf welchen Kanälen sich ein Hotelier engagiert, hängt von seinem Hotel und dem Konzept ab.

Bei der zum dritten Mal stattfindenden Quality Reservations Roadshow 2011 treffen sich Führungskräfte aus Vertrieb und Geschäftsleitung von Individual- und Kettenhotels zu Fachvorträgen zum Thema Onlinevertrieb. Nach Düsseldorf, München und Frankfurt ist Hamburg am 20. September die nächste Station der Quality Reservations Roadshow 2011.

Accor – Neue Hotelstrategie: Ibis als Megamarke, All Seasons wird zu Ibis Styles und Etap zu Ibis Budget

(Paris, 13. September 2011) Accor schaut weit voraus: Teil der neuen Hotelstrategie ist die Umwandlung von All Seasons zu „Ibis Styles“ und von Etap Hotels zu „Ibis Budget“. Ibis soll damit als Megamarke positioniert werden. Damit werde ein neues neues Kapitel in der Konzerngeschichte aufgeschlagen, heißt es beim „Accor Investor Day“, der heute in Paris stattfindet. Das Rebranding soll bis 2013 abgeschlossen werden. Im nächsten Jahr soll eine „massiven Kommunikationskampagne“ starten, um das neue Image der Megamarke Ibis hervorzuheben. In den rund 1.570 Economy-Hotels weltweit (repräsentieren rund 1,8 Mrd. Euro Jahresumsatz) sollen sämtliche Betten erneuert werden, die öffentlichen Räume und Restaurants aufgefrischt werden und neue Kommunikationstechnik eingebaut werden. Dern Konzernname Accor soll künftig deutlicher dargestellt werden. Dazu werden bestimmte Hotelmarken mit dem Zusatz „by Accor“ ergänzt. Neues Konzernmotto ist „Open New Frontiers in Hospitality“. Der Vetriebsfokus liegt künftig noch deutlicher auf accorhotels.com. Das Kundenbindungsprogramm „A|Club“ wird in „Le Club Accorhotels“ umbenannt.

Hier dokumentieren wir die offizielle Verlautbarung von Accor:

„Wir starten heute ein breit angelegtes Projekt, um Accor als weltweit Maßstäbe setzenden Hotellerie-Konzern zu etablieren, der das Zeug hat, die Hotels der Zukunft zu ’erfinden’ – eine ganz entscheidende Initiative, die alle unsere Teams mobilisieren wird. Wir stützen uns dabei auf die Unternehmensmarke Accor, die wir – insbesondere als Antwort auf die aktuellen vertrieblichen Herausforderungen – dem breiten Publikum stärker nahebringen werden. Unsere Ambitionen werden verdeutlicht durch unser neues Motto ‚Open New Frontiers in Hospitality’ und durch eine Stärkung der Identitätsmerkmale von Accor. Wir wollen den Kunden mit neu positionierten Marken und ein auf Modernität und Innovation ausgerichtetes Leistungsangebot eine völlig neue Hotelerfahrung bieten”, erklärte Accor-CEO Denis Hennequin.

Kennzahlen der Economy-Hotellerie bei Accor

1. Netzwerk (Stand vom Juli 2011)
- Ibis: 919 Hotels, 51 Länder
- Etap Hotel/Formule 1 (ohne Hotel F1): 518 Hotels, 10 Länder
- All Seasons: 138 Hotels, 13 Länder
Insgesamt mehr als 1570 Hotels mit über 169.000 Zimmern, d.h. 36% des gesamten Hotel-Portfolios (Anzahl der Hotels) von Accor
Über 20.000 Mitarbeiter (Filialen und im Rahmen von Accor-Managementverträgen geführten Hotels)

2. Betreibermodi
- 26% Filiale und feste Pachtverträge
- 23% variable Pachtverträge
- 8% Managementverträge
- 43% Franchiseverträge

“Ich habe beschlossen, gewisse Grundlagen unseres Business-Modells in Frage zu stellen: Veränderung ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit. Der erste Teil dieses Projekts betrifft das Economy-Segment. Gestützt auf unsere internationale Führungsposition sind wir dabei, unser Marken-Portfolio in diesem Segment rund um die Marke Ibis völlig neu aufzustellen. Diese Marke verfügt über eine weltweit einzigartige Bekanntheit. Ibis, All Seasons und Etap Hotel entwickeln sich weiter, sodass ein Ensemble von drei verjüngten, starken und innovativen Marken entsteht, die nunmehr Ibis, Ibis Styles und Ibis Budget heißen. Ibis ist künftig die tragende Säule unserer Economy-Sparte”, fügte Denis Hennequin weiter hinzu.

Die Strategie zur Dynamisierung der Economy-Marken
Ausgangspunkt der Überlegungen von Accor im Bezug auf seine Economy-Marken war die Beobachtung der sich ständig wandelnden Lebens- und Konsumgewohnheiten. Die Verbrauchererwartungen haben sich zutiefst verändert. Die vertikale Segmentation in Economy-Marken und High-End-Marken gehört der Vergangenheit an. Alle Marken müssen von nun an in der Lage sein, ihren Kunden ein aufwertendes Image zu vermitteln und ein modernes, zeitgenössisches Konzept mit attraktivem Design zu bieten. Accor hat daraus den Schluss gezogen, dass die Produkte und Leistungen der Economy-Hotellerie im Konzern neu überdacht werden müssen, um über das traditionell bediente Marktsegment hinauszuwachsen und den Veränderungen der Verbraucher gerecht zu werden.

Ibis erhält den Status einer Mega-Marke mit drei Einzelmarken:
Ibis bleibt weiterhin Ibis,
All Seasons wird zu “Ibis Styles”
Etap Hotel wird zu “Ibis Budget”.

Die Umsetzung dieser neuen Segmentierung – die weltweit Anfang 2013 abgeschlossen sein soll – wird es ermöglichen, die Verständlichkeit, Konsistenz und Schlagkraft der drei Economy-Marken zu verbessern, in vielen Märkten eine kritische Masse zu erreichen und gleichzeitig die Bekanntheit und das Entwicklungspotenzial jeder einzelnen dieser drei Marken zu steigern. Das Rebranding der Marken wird im Jahr 2012 von einer massiven Kommunikationskampagne begleitet werden, die darauf abzielen wird, das Image der Mega-Marke ibis ganz bewusst zu nutzen. Dabei wird die gemeinsame DNA mit den drei Schlüsselbegriffen Modernität, Einfachheit und Wohlbefinden im Mittelpunkt stehen. Gleichzeitig werden die unterschiedlichen Angebote der drei Marken klar differenziert. Ibis, Ibis Styles und Ibis Budget haben den Anspruch, die Marken mit dem besten Angebot an Komfort und Wohlbefinden in der Economy-Hotellerie zu werden.

Es wird ein Programm zur Modernisierung der Hotels und Verbesserung des Bettenkomforts umgesetzt werden. Um den Trends und Erwartungen der Kunden von morgen besser zu entsprechen, wird Accor die Neugestaltung der öffentlichen Räume, des Restaurantangebots wie auch der den Kunden zur Verfügung stehenden Technologien in Angriff nehmen.

Mit seinen 1.500 Economy-Hotels auf vier Kontinenten (ohne Motel 6) ist Accor mehr denn je gefordert, seine Führungsposition, in diesem für Ergebnis und Wachstum des Konzerns weltweit überaus wichtigen Segment zu konsolidieren. Dieses ambitionierte neue Markenprojekt wird es ermöglichen:
die Bekanntheit der Economy-Marken von Accor wie auch die Kundenzufriedenheit zu steigern;
durch gemeinsame Nutzung der verschiedenen Kanäle und Tools die Effizienz der Vertriebs- und Kundenbindungssysteme zu verbessern;
die weitere Entwicklung dieser Marken weltweit zu sichern.

Accor: “Open New Frontiers in Hospitality”
Accor ist nunmehr die Marke eines hundertprozentigen Hotelkonzerns. Nach Aussage von Denis Hennequin war dies der richtige Moment, “die Ambitionen und das Selbstverständnis des Konzerns neu zu definieren”. Das neue Motto “Open New Frontiers in Hospitality” verdeutlicht den Anspruch des Konzerns, den in seinen Genen steckenden Innovationsgeist zu regenerieren und – insbesondere auch unter Einsatz digitaler Medien – neue Formen von “Hospitality” zu entwickeln. Die Marke Accor wird künftig speziell gegenüber dem breiten Publikum eine größere Rolle spielen.

Zum einen wird sie mehr über das Engagement von Accor, besonders in den ereichen Human Resources, Nachhaltigkeit und Multikulturalität ommunizieren und damit für alle Hotelmarken des Konzerns Mehrwert enerieren.

Zum anderen wird die Marke Accor im Internet, das für die Zukunft der Hotelbranche ganz entscheidend ist, als übergreifende Handelsmarke bei dem strategisch wichtigsten Direktvertriebskanal accorhotels.com und beim Kundenbindungsprogramm Le Club Accorhotels (bisher A|Club) auch im Namen präsent sein.

Um das Vertrauen und die Glaubwürdigkeit für die einzelnen Accor-Marken zu stärken, fungiert Accor künftig auch als Unterstützungsmarke mit einer neuen Form der Markenverstärkung durch den Zusatz “by Accor” in der gesamten Kommunikation der Marken.

In der oben beschriebenen Weise neu positioniert und mit verstärkten Identitätsmerkmalen ausgestattet will die Marke Accor sowohl für ihre Partner als auch für ihre Mitarbeiter und Kunden zur wettbewerbsfähigsten und attraktivsten Beziehungsmarke der Hotelbranche werden.

Accor, weltweit der führende Hotelbetreiber und europäischer Marktführer, ist in 90 Ländern mit 4.200 Hotels und über 500.000 Zimmern präsent. Von der Luxus- bis zur Budgetklasse bietet Accor ein umfassendes Portfolio von Hotels unter den Marken Sofitel, Pullman, MGallery, Novotel, Suite Novotel, Mercure, Adagio, Ibis, All Seasons/Ibis Styles, Etap Hotel/Ibis Budget, Formule 1, Hotel F1 und Motel 6. Mit 145.000 Mitarbeitern weltweit bietet die Gruppe ihren Kunden und Geschäftspartnern fast 45 Jahre an Know-how und Expertise. In Deutschland ist Accor mit über 300 Hotels der Marken Sofitel, Pullman, MGallery, Novotel, Suite Novotel, Mercure, Adagio, Ibis, All Seasons/Ibis Styles, Etap Hotel/Ibis Budget und Formule 1 vertreten.

25. Schleswig-Holstein Gourmet Festival: Auftakt zum Jubiläum mit „Genuss und Ekstase“

(Schleswig, 12. September 2011) Die Zukunft der Trendküche liegt im Norden: Aus ist es mit waghalsigen Food-Experimenten in Katalonien, die neuen Stars servieren Gaumenfreuden aus den nordischen Wäldern. Bei der Auftaktgala zum 25. Schleswig-Holstein Gourmet Festival wurde Aufsteigerchef Thorsten Schmidt (Restaurant „Malling & Schmidt“, Aarhus) mit seinen knorrigen Kreationen mit wilden Beeren, Wurzeln, Fichten, Pilzen und frisch gehobelter Eiche zum Dessert (!) gefeiert. Neben Aromenfeuerwerken von Top-Chefs wie Harald Wohlfahrt, Jörg Müller und Lutz W. Niemann war die experimentelle Küche nordsicher Prägung, die selbst „Noma“-Chef René Redzepi als großartige Pionierleistung rühmt, das I-Tüpfelchen beim Jubiläumsfest im Ringhotel Waldschlösschen Schleswig. Das von Familie Behmer geführte Haus ist das einzige verbliebene Gründungsmitglied des SHGF.

Der Galaabend bezauberte ganz im Sinne von Conferencier Ralf Bos („der Trüffelpapst“), der sein persönliches Mottop von „Genuss und Ekstase“ charmant auf alle Ehrengäste zu übertragen verstand. Bis März 2012 läuft nun das Schleswig-Holstein Gourmetfestival mit insgesamt 32 Galaabenden, bei denen 18 Sterne- und Topköche (mit zusammen 21 Sternen Michelin!) auftischen.

 

Schleswig Holstein Gourmet Festival - Eröffnungsgala mit Deutschlands besten Köchen Harald Wohlfahrt und Jörg Müller (rechts: Aufsteiger Thorsten Schmidt)

Schleswig Holstein Gourmet Festival - Eröffnungsgala mit Deutschlands besten Köchen Harald Wohlfahrt und Jörg Müller (rechts: Aufsteiger Thorsten Schmidt)

 

In den letzten 25 Jahren hat sich viel in den Küchen und auf den Tellern getan: die Produkte sind qualitativ besser, die Kochkunst ausgefeilter. 1987 stand Jörg Müller als Gastkoch bei Familie Behmer im Waldschlösschen am Herd. Damals war er mit seinen zwei Michelin-Sternen Vorreiter der Kulinarik in ganz Schleswig-Holstein. Sein Fazit: „Heute ist die Küche des Nordens leichter und bekömmlicher, sie ist offen für neue Einflüsse und Experimente.“ Maßgeblich hat das Schleswig-Holstein Gourmet Festival die Kochkunst im Land zwischen den Meeren beeinflusst. “Das war und ist das Ziel unseres Zusammenschlusses. Schaut man sich heute die Sterne-Landschaft an, ist unser Bundesland vorn dabei“, sagt Lutz Niemann, seit 1990 mit der Orangerie im Maritim Seehotel engagiertes Mitglied der Kooperation.

Termine - 25. Schleswig Holstein Gourmet Festival

Das einstige Agrarland mit knapp drei Millionen Einwohnern auf rund 16.000 Quadratkilometernm ist heute mit seinen vier Zwei-Sterne- und neun besternten Restaurants ein gern bereistes Feinschmecker-Paradies. „Wir schauen über den Tellerrand und möchten unseren Gästen wie Mitarbeitern immer wieder neue Impulse geben. Daher achten wir auf eine gute Mischung aus bewährten und neuen Gastköchen mit unterschiedlichen Kochstilen“, erklärt Kooperations-Präsident Klaus-Peter Willhöft. In der Jubiläumssaison stehen mit Magnus Ek (Schweden) und Thorsten Schmidt (Dänemark) gleich zwei trendgebende Profis aus Skandinavien an schleswig-holsteinischen Herden. Ihr Debut beim wohl ältesten Gourmet Festival Deutschlands geben Stefan Hartmann, Marco Müller, Nelson Müller, Alexandro Pape und André Stolle. Die Feinschmecker-Landkarte ergänzt in dieser Saison das Neumitglied Ambassador Hotel & Spa in St. Peter-Ording.

Mit dem innovativen Konzept „Tour de Gourmet Jeunesse“ – sehen Sie hier einen Report von HOTELIER TV -  hat die Kooperation einen Volltreffer gelandet, der zum Hot Spot für junge Feinschmecker avanciert. In seiner fünften Saison geht das kommunikative Restaurant-Hopping am 08. Januar 2012 mit dem Audi VIP Shuttle von Kiel über Schleswig bis nach Glücksburg.

Bewertungen Gastköche - 25. Schleswig Holstein Gourmet Festival

Der Weg zum kulinarischen Top-Ereignis in Schleswig-Holstein
Im Jahr 1987 blitzten über sieben Schleswig-Holsteinischen Betrieben acht Michelin-Sterne. Heute dürfen sich rund 50 Restaurants zur Oberliga im Land zwischen Nord- und Ostsee zählen. Der anhaltende Feinschmecker-Tourismus, nicht zuletzt vom Schleswig-Holstein Gourmet Festival angefacht, gibt dem Bestreben nach kulinarischer Vollendung neue Impulse. Der Michelin Guide 2011 listet 13 Restaurants mit 17 Sternen im meerumschlungenen Land auf, davon sind drei Mitglieder der Kooperation Gastliches Wikingland e.V.

Das Schleswig-Holstein Gourmet Festival blickt auf eine sehr erfolgreiche 25-jährige Geschichte zurück. Zwölf Betriebe im Kreis Schleswig/Flensburg, die seinerzeit beim Schleswig-Holstein Musik Festival die Gäste auf dem Lande beköstigten, taten sich 1987 zur Kooperation Gastliches Wikingland e. V. zusammen. Die Neuorientierung zur Ausdehnung in das gesamte Land zwischen Nord- und Ostsee erfolgte 1989. Heute zählen 15 Betriebe aus allen Teilen des nördlichsten Bundeslandes zur Kooperation. Die Grundidee ist dabei gleich geblieben, dem kulinarischen Leben zwischen Ahrensburg und Sylt frischen Wind einzuhauchen, den Tourismus in der umsatzschwächeren Zeit Herbst/Winter anzukurbeln, den Mitarbeitern der Mitgliedsbetriebe das handwerkliche Können der Gastköche anschaulich zu vermitteln und Schleswig-Holstein als Feinschmecker-Bundesland zu etablieren

Das Konzept ist in allen Punkten erfolgreich gelungen. In den letzten Jahren entwickelte sich eine exzellente Restaurant-Landschaft im nördlichsten Bundesland, deren hervorragender Ruf über die Grenzen Deutschlands bekannt ist. Und noch einen positiven Effekt kann das Schleswig-Holstein Gourmet Festival für sich verbuchen: Unter den Gastköchen und Mitarbeitern der Gastgeber entstehen Freundschaften und neue Ideen zur Gestaltung und Aufpeppung der heimischen Speisenkarten. So manch eine Karriere hat ihren Ursprung in dem neuen Netzwerk gefunden. Und ganz nebenbei werden die erstklassigen regionalen Produkte aus dem Land zwischen den Meeren bekannter und durch kulinarische Meisterhand geadelt.