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DZT zieht vorzeitig Fazit für 2010 – Jubel in Hotellerie: +11% mehr Übernachtungen ausländischer Gäste

(Frankfurt/Main, 18. Januar 2011) „Wir nähern uns einem überaus erfolgreichen Jahresabschluss“, prognostizierte DZT-Chefin Petra Hedorfer mit Blick auf die vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Von Januar bis November 2010 wurden bereits 56,4 Millionen ausländische Übernachtungen gezählt – ein Plus von elf Prozent beziehungsweise mehr als fünf Millionen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im November verbuchte man bei den Übernachtungen aus dem Ausland im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Plus von elf Prozent auf 3,9 Millionen Übernachtungen. Damit schließt er nahtlos an den Oktober an.

Tourismuszahlen galoppieren - Deutschland ist immer attraktiver für Gäste aus dem Ausland (Foto: Düsseldorf Marketing + Tourismus)

Tourismuszahlen galoppieren - Deutschland ist immer attraktiver für Gäste aus dem Ausland (Foto: Düsseldorf Marketing + Tourismus)

Auch die deutschen Gäste sorgen mit einem Wachstum von sieben Prozent bei den Inlandsübernachtungen im November für eine positive Bilanz. Für den Zeitraum Januar bis November 2010 wurden rund 303 Millionen Übernachtungen gezählt, ein Plus von zwei Prozent. Gewinner sowohl im Inlands- als auch im Incoming-Tourismus waren auch im November wieder die Städtereisen. Metropolen mit mehr als 100.000 Einwohnern konnten ein Plus von elf Prozent auf 8,5 Millionen Übernachtungen verbuchen. Ganz besonders profitiert haben die Hotels, die mit einem Zuwachs von elf Prozent punkten können.

Gastgewerbe: Umsatz 2010 für Hotellerie und Caterer mit Zuwachs – Weiterhin Verluste in Gastronomie

(Wiesbaden, 18. Januar 2011) Doch kein so gutes Jahr? In den ersten elf Monaten musste das Gastgewerbe 2010 einen Umsatzrückgang von real -0,4 Prozent hinnehmen (im Vergleich zum Vorjahreszeitraum). Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) mit. Die Hotellerie verzeichnete mit real +1,3 Prozent ein leichtes Plus, die Gastronomie mit real -1,4 Prozent das zu erwartende Minus. Die Caterer waren mit dem Umsatzzuwachs von real -2,0 Prozent am besten dran.

Der Hotellerie geht weiterhin ganz gut: Im November stieg der Umsatz um real 3,2 Prozent (im Vergleich zum Vorjahresmonat). Die Gastronomie musste einen Umsatzrückgang von real -0,1 Prozent hinnehmen. Insgesamt wurden im Gastgewerbe im November 2010 nominal +4,0 Prozent und real +1,1 Prozent umgesetzt. Innerhalb der Gastronomie sank der Umsatz der Caterer um real -0,4 Prozent. Im Vergleich zum Oktober war der Umsatz im Gastgewerbe nach Kalender- und Saisonbereinigung nominal um -1,0 und real um -0,9 Prozent niedriger.

Weitere Statistiken dazu sind unter www.destatis.de abrufbar.

Immer mehr Manipulationen von Gästekritiken: Hotrec intensiviert Dialog mit Hotelbewertungsanbietern

UPDATE (Brüssel, 20. Dezember 2010) Online-Bewertungen haben sich zu einem unverzichtbaren Hilfsmittel sowohl für Hoteliers als auch für ihre Gäste entwickelt. Gleichwohl sieht der europäische Hoteliers-Dachverband Hotrec, Brüssel,  die Notwendigkeit, den Dialog mit den Anbietern von Online-Hotelbewertungen zu intensivieren, um die Verlässlichkeit der Bewertungen zu erhöhen und noch mehr wechselseitige Vorteile zu realisieren. Zu diesem Zweck legt Hotrec ein leicht modifiziertes Arbeitspapier seiner schon früher angenommenen 10 Prinzipien für Hotelbewertungsportale vor, um einen Beitrag zur besseren Entwicklung von Hotelbewertungen im Interesse der Verbraucher, Hoteliers und Bewertungsanbieter zu leisten.

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Beherbergung: +5% mehr Übernachtungen im Oktober

(Wiesbaden, 10. Dezember 2010) Seit Jahresmitte geht es lin der Hotellerie merklich bergauf: Die Zahl der Übernachtungen im Inlandstourismus stieg im Oktober um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf insgesamt 35,9 Millionen. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) mit. Mit einem Plus von zwölf Prozent auf 5,4 Millionen nahm die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland besonders stark zu. Bei Gästen aus dem Inland stieg die Übernachtungszahl um vier Prozent auf 30,5 Millionen.

Beim Blick auf die einzelnen Betriebsarten zeigt sich ein differenziertes Bild: Die Hotellerie konnte im Oktober 2010 gegenüber dem Vorjahresmonat acht Prozent mehr Übernachtungen verbuchen. Das ist ein Anstieg von 20,9 auf 22,6 Millionen Übernachtungen. In den Vorsorge- und Rehabilitationskliniken sank die Zahl der Übernachtungen um zwei Prozent auf 4,1 Millionen. In den übrigen Betriebsarten, bei denen es sich überwiegend um Ferienunterkünfte, wie zum Beispiel Ferienhäuser und -wohnungen sowie Erholungs- und Ferienheime und um Campingplätze handelt, nahm die Zahl der Übernachtungen um ein Prozent auf 9,2 Millionen zu.

Die Übernachtungszahlen in Großstädten mit 100 000 und mehr Einwohnern stiegen im Oktober 2010 im Vergleich zum Vorjahresmonat überdurchschnittlich um elf Prozent auf 10,1 Millionen an. In Gemeinden mit weniger als 100 000 Einwohnern nahm die Zahl der Übernachtungen um drei Prozent auf 25,8 Millionen zu.

Im Zeitraum Januar bis Oktober 2010 erhöhte sich die Zahl der Gästeübernachtungen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um drei Prozent auf 334,9 Millionen. Davon entfielen 282,3 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Inland (+2%) und 52,6 Millionen auf ausländische Gäste (+11%).

Eine detaillierte Übersicht ist unter www.destatis.de abrufbar.

Was führt der Hotelier im Schilde? „Post“ und „Krone“ beliebte Namensbestandteile von deutschen Hotels und Gasthöfen

(Hamburg, 10. Dezember 2010) Privathotels bleiben gern auf dem Boden der Tatsachen. Die Namens-Bestandteile „Hof“ und „Haus“ – oftmals in Kombination mit Regionen- oder Gemeindebezeichnungen wie „Hof Niedersachsen“ oder „Haus Alpenblick“ – sind die am häufigsten verwendeten „Markenbezeichnungen“. Die gewünschte oder bestehende adlige Herkunft der Herberge wird gerne durch die Begriffe „Schloss“ oder „Krone“ ausgedrückt. Aber auch der Hinweis auf die historische Funktion als Haltepunkt der Postkutschen wird mit dem Namen „Hotel zur Post“ ist sehr beliebt. Auf den weiteren Plätzen rangieren das  „Hotel zur Mühle“ und das „Hotel am See“. Dies ergibt eine Untersuchung des auf den Außer-Markt-Markt spezialisierten Marktforschungsinstitutes The Business Target Group GmbH.

Pressegrafik - Hotel- und Gasthof-Namen - Dezember 2010

Pressegrafik - Hotel- und Gasthof-Namen - Dezember 2010

Bei den Gasthöfen steht die „Krone“ ganz oben vor „Post“ und „Adler“. „In Deutschland zählen die Attitüden starker Tiermythologien noch immer sehr viel“, berichtet Thilo Lambracht, Geschäftsführer der The Business Target Group, weiter. Sowohl bei Hotels als auch Gasthöfen sind „Hirsch“, „Löwe“ und „Ochse“ gern gewählte verbale Banner. „Unsere Untersuchung von Hotel- und Gasthofnamen zeigt auch, dass Kunstbegriffe oder mühsam kreierte Lifestyle-Marken Solitäre sind und bleiben – und zumindest noch für die Masse der Beherbergungsbetriebe nicht in Frage kommen“, so Lambracht.

Top-Listung der Hotel-Namensbestandteile in Deutschland:

  1. Hof
  2. Haus
  3. Post
  4. Schloss
  5. Krone
  6. Mühle
  7. See
  8. Villa
  9. Adler
  10. Löwe
  11. Sonne

Top-Listung der Gasthof-Namensbestandteile in Deutschland

  1. Krone
  2. Post
  3. Adler
  4. Linde
  5. Sonne
  6. Hirsch
  7. Löwe
  8. Lamm
  9. Ochse
  10. Engel

The Business Target Group GmbH ist ein Spezialist für Marktforschung, Adressenrecherche und –bereitstellung, Datenbankmanagement, Business Intelligence sowie Telemarketing. Das Unternehmen verfügt über langjährige Erfahrung im Gastgewerbe (Commercial Foodservice) und der Gemeinschaftsverpflegung (Non Commercial/Social Foodservice). Zu den Kunden zählen nahezu alle namhaften Hersteller und Lieferanten aus F&B und Ausrüstung/Ausstattung.

Hotelmarketing – Service für Hotels: Geodaten kostenfrei abfordern

(Hamburg, 06. Dezember 2010) Hotelmarketing im Internet wird immer professioneller. Mit dem Start von „Google Street View“ kommt ein weiteres herausragendes Tool hinzu, mit dem ein Gastbetrieb den berühmten ersten Eindruck schnell und unkompliziert vermitteln kann. Das auf den Außer-Haus-Markt spezialisierte Marktforschungsinstitut The Business Target Group (BTG),  Scheeßel bei Hamburg, bietet nun einen kosten-freien Service für Hotels: Per eMail an hoteldaten@btg-mail.com können die Geo-Daten einen Betriebes angefordert werden.

Atlantic Hotel Kempinski Hamburg: Virtueller Ausflug an die Alster – mit „Google Street View“

Atlantic Hotel Kempinski Hamburg: Virtueller Ausflug an die Alster – mit „Google Street View“

Der Geo-Datensatz kann für moderne Online-Tools eingesetzt werden. Location-Dienste und Geo-Targeting gehört zu den wichtigsten Grundfunktionen im Hotel-Webmarketing. BTG verfügt über sämtliche Adressdaten der Betrie-be in Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung – insgesamt rund 440.000 in Deutschland – inklusive Zusatzmerkmale (Anzahl Zim-mer/Sitzplätze im Restaurant, Umsätze, Durchschnittsbon etc.). Dieser Be-stand an Außer-Haus-Markt-Betriebsdaten gilt als einzigartig.

Außer-Haus-Markt Dezember 2010: Knapp 18.000 Hotels in Deutschland – Zahl bleibt konstant

(Hamburg, 01. Dezember 2010) Mit 17.908 Hotels bleibt die Zahl der führenden Beherbergungsbetriebe in Deutschland seit Jahren nahezu konstant. 335 neue Hotels sind in Planung bzw. im Bau.

In den Top-Kategorien First Class (4 Hotelsterne) und Luxus (5 Hotelsterne) sind etwas über 2.670 Hotels in Betrieb. Bei den Komforthotels (3*) sind es aktuell über 4.500 Betriebe; sonstige Kategorien (1-2*/unkategorisiert) umfassen rund 5.100 Hotels. An Hotel garni werden 5.500, Gasthöfen 14.600 und an Pensionen 6.800 Betriebe gezählt. Die Gesamtzahl aller Beherbergungsbetriebe (inkl. Campingplätze und Jugendherbergen/Hostels) liegt knapp über 43.800. (Quelle: The Business Target Group)

Gastronomie erfreut über mehr Weihnachtsfeiern: Knapp ein Viertel der Gastbetriebe verzeichnen steigende Zahl an Jahresend-Events

(Hamburg, 05. November 2010) Aufatmen zum Jahresende: In der Gastronomie zieht das Geschäft mit den Firmenfeiern zu Weihnachten wieder merklich an. Knapp ein Viertel der Hotels und gehobenen Restaurants verzeichnen eine steigende Nachfrage nach Weihnachtsfeiern. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr hatten lediglich neun Prozent der Gastbetriebe einen Zuwachs in Sachen Jahresendevents berichtet. Dies geht aus einer alljährlichen Untersuchung des auf den Außer-Haus-Markt spezialisierten Marktforschungsinstitutes The Business Target Group, Scheeßel bei Hamburg, hervor.

In 25% der gehobenen Restaurants und Hotels steigt die Zahl der Firmen-Weihnachtsfeiern

In 25% der gehobenen Restaurants und Hotels steigt die Zahl der Firmen-Weihnachtsfeiern

„Während Ende 2009 noch 50 Prozent der Gastronomiebetriebe Rückgänge bei den Firmen-Weihnachtsfeiern zu verkraften hatten, sind dies nun nicht unübliche 23 Prozent“, berichtet Thilo Lambracht, Geschäftsführer der The Business Target Group GmbH (BTG). 53 Prozent der Restaurants und Hotels melden bei den Firmenevents zum Jahresende keine Veränderungen zu 2009. Gerade in der von Finanzkrise und Konsumzurückhaltung besonders gebeutelten Speisegastronomie registrieren mehr als 35 Prozent eine Steige-rung bei der Zahl der Reservierungen für Firmenfeiern.

„Dennoch bleiben zahlreiche Firmen auf der Kostenbremse stehen“, so Lambracht. Ein Drittel der Gastbetriebe merkt, dass die Feiern kleiner werden und weniger Teilnehmer angemeldet werden als im Vorjahr. Und auch hier ist die klassische Speisegastronomie im Vorteil und berichtet in 25 Prozent aller Fälle von steigenden Teilnehmerzahlen. „Erfreulich ist, dass bei über der Hälfte der Gastbetriebe der Durchschnittsbon je Teilnehmer konstant bleibt und weitere 15 Prozent sogar ein aufwendigeres Menü verkaufen können“, so Lambracht. Der Hotelbereich hat zwar bessere Auslastungen seiner Betten aber das Geschäft mit den Weihnachtsfeiern ist im Vergleich mit der Speisegastronomie noch eher verhalten.

Hotelmarkt München: Vorstoß zur Bettensteuer vorerst gescheitert

BREAKING NEWS (München, 26. Oktober 2010) Klares “Nein” für den Münchner Stadtrat: Die geplante Bettensteuer wurde von der Bezirksregierung von Oberbayern gekippt. Die Zwangsabgabe sei ungerecht (weil im Luxushotel so viel verlangt wird wie in der Jugendherberge), inakzeptabel (die Steuer treffe unterschiedslos Urlauber und Geschäftsreisende) und würde „volkswirtschaftliche Interessen des Staates beeinträchtigen“. Dies berichtet die Fachzeitschrift “Top hotel” in ihren Onlineausgabe unter Berufung auf regionale Medien.

Im Juni hatten die Stadtratsfraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen beschlossen, künftig je Hotelübernachtung 2,50 Euro abkassieren zu wollen. Die nun getroffene Entscheidung gegen die Bettensteuer dürfte Auswirkungen in ganz Bayern haben. Die Staatsregierung stand ohnehin nicht hinter dem Vorhaben.

Hotelmarkt Köln: Kampf gegen Bettensteuer wird aufgenommen – Musterklage mit Privathotel in Vorbereitung

(Köln, 21. Oktober 2010) Die Stadt Köln will den Musterprozess sogar unterstützen: Der juristische Kampf gegen die Bettensteuer wird nun von Inhaber des Hotel Lint in der Domstadt am Rhein aufgenommen. Wolf Hönigs will mit Hilfe des Dehoga-Landes- und Bundesverbandes vorzeitig gegen einen Steuerbescheid Klage vor dem Verwaltungsgericht erheben. Dies berichtet der „Kölner Stadt Anzeiger“.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag in der Onlineausgabe von “Top hotel”: www.tophotel.de

Jobmotor Gastgewerbe: Knapp 70% der Gastbetriebe bilden regelmäßig aus

Studie: Immer mehr Azubi mit Migrationshintergrund – Hohe Übernahmequote

(Hamburg, 19. Oktober 2010) Größere Hotels mit Restaurant und klassische Gastronomiebetriebe bilden regelmäßig aus. Mit knapp 70 Prozent aller Gastbetriebe ist die Ausbildungsquote hoch. Nur kleine Beherbergungsbetriebe ohne Restaurant verzichten überwiegend auf Auszubildende. Dies ergibt eine Untersuchung des auf den Außer-Haus-Markt spezialisierten Marktforschungsinstitutes The Business Target Group (BTG). Für die Studie „Ausbildung im Gastgewerbe 2010“ wurden im August 398 Hotels und Restaurants in Deutschland befragt.

Die meisten Auszubildenden im Gastgewerbe werden später auch übernommen (Foto: Olly/fotolia.com)

Die meisten Auszubildenden im Gastgewerbe werden später auch übernommen (Foto: Olly/fotolia.com)

„Die Ausbildung im eigenen Betrieb ist bekanntermaßen ein echter Jobmotor, denn nur knapp 22 Prozent der Firmen können keinen Azubi nach Abschluss der Lehre übernehmen“, berichtet BTG-Geschäftsführer Thilo Lambracht. Rund 18 Prozent der Ausbildungsbetriebe geben über der Hälfte ihrer Lehrlinge einen Anschlussjob und rund elf Prozent der Hotels und Restaurants übernehmen sogar alle Nachwuchskräfte.

Die meisten männlichen Lehrlinge sind in der Küche (79% männlich) tätig. Bei den weiblichen Auszubildenden konzentriert es sich auf den Servicebereich (87% weiblich). Die jungen Leute weisen überwiegend einen qualifizierten Hauptschulabschluss oder mittlere Reife auf. Allerdings werden auch einige „Neue“ mit Abitur oder Fachabitur oder sogar mit einem Hochschulabschluss eingestellt. Der Großteil (65%) ist aus Deutschland. „In rund zwölf Prozent der Gastbetriebe hat jeder zehnte Auszubildender einen Migrationshintergrund“, analysiert Lambracht. „In rund einem Zehntel der Restaurants und Hotels sind sogar mehr als ein Viertel aller Lehrlinge aus ausländischen Familien.“

Die Abbrecherquote unter Lehrlingen im Gastgewerbe ist relativ hoch. Bei 75% der Hotel- und Gastrobetriebe schaffen es nicht alle Auszubildenden bis zum Abschluss. In rund neun Prozent der Betriebe brechen sogar über die Hälfte der jungen Leute ihre Ausbildung ab. „Etliche davon wechseln auch den Ausbildungsberuf und bleiben somit im Betrieb“, weiß Lambracht. Häufigster Grund für den Abbruch einer Lehre sind falsche Berufswahl (36%) und mangelnde persönliche Reife oder Eignung des Azubi (34%). Zwischenmenschlich scheint es dagegen zu funktionieren, denn nur in rund 7,5 Prozent der Abbruchfälle sind Probleme in diesem Bereich der Hauptgrund.

The Business Target Group GmbH: Sitz des Unternehmens ist Scheeßel bei Hamburg. Die Geschäftsbereiche sind (quantitative und qualitative) Marktforschung, Adressenrecherche und –bereitstellung, Datenbankmanagement, Business Intelligence sowie Telemarketing. Das Unternehmen geht auf die 1997 gegründete Marktplatz Hotel GmbH zurück und verfügt bereits über langjährige Erfahrung im Gastgewerbe (Commercial Foodservice) und der Gemeinschaftsverpflegung (Non Commercial/Social Foodservice). Zu den Kunden zählen nahezu alle namhaften Hersteller und Lieferanten aus der Marken- und Lebensmittelindustrie.

XING-Expertencommunity HOTELIER nun mit über 13.000 Mitgliedern

(Hamburg, 19. Oktober 2010) Bob M. Neudeck, Inhaber des Aparthotel Frankenwald in Steinwiesen, ist das 13000. Mitglied in der offiziellen XING-Gruppe für die Hotellerie (www.hotellerie-forum.com). Damit behauptet die seit über fünf Jahren bestehende Expertencommunity ihre Führungsrolle der Social Networks in der Branche. Nahezu täglich kommen neue Mitglieder hinzu. Die Mitgliedschaft ist kostenfrei. Medienpartner sind die Fachzeitschrift für das Hotelmanagement „Top hotel“ (www.tophotel.de), www.hotelier.com, www.hottelling.net und HOTELIER TV (www.hotelier-tv.com).


Über 80 Prozent der Gruppenmitglieder arbeiten aktiv mit, d.h. verfassen eigene Beträge. Dies ist im Vergleich aller offiziellen XING-Expertencommunities ein hoher Wert. In der Gruppe HOTELIER trifft man die Top-Entscheidungsträger der Branche: Über 5.000 Gruppenmitglieder sind Unternehmer (80% Aktivitätsrate) oder hochrangige Angestellte (87 Aktivitätsrate).

Die Gruppe HOTELIER ist Synonym für Top-Networking für Hoteldirektoren, Marketingexperten, Ausstatter, Zulieferer und Berater.  Gewinnbringend sind auch die zahlreichen internationalen Top Jobs im Hotelmanagement, die hier zu finden sind. Einen wichtigen Informationsvorsprung bieten die exklusive Branchennachrichten und –analysen, die von einer professionelle Redaktion ausgewählt und – als „Breaking News“ – per Newsletter verschickt werden. Künftig erscheint 14-tägiger die exklusive Publikation „HOTELIER Brief“ mit wichtigen Nachrichten aus dem Branchengeschehen, treffenden Kommentaren zur Meinungsbildung und punktgenauen Analysen.

Noch kein Mitglied? Melden Sie sich noch heute an und erhalten als Dank eine kostenfreie Premium-Mitgliedschaft im Europas größten Business Network: http://www.hotelier-group.com

Hotelmarkt Deutschland: Bettensteuer bundesweit auf dem Vormarsch

(Berlin, 15. Oktober 2010) Firmenkunden wandern in Nachbarstädte ab, Chaos mit Abrechnungen und noch mehr Ärger: Bundesweit ist die Bettensteuer auf dem Vormarsch. Eine aktuelle Übersicht in der Onlineausgabe der Fachzeitschrift „Top hotel“ zeigt, dass immer mehr Städte und Gemeinde die Abzocke per „Kulturförderabgabe“ planen. Ein Schwerpunkt liegt in Nordrhein-Westfalen.

Die Hoteliers bangen um den juristischen Erfolg einer Attacke des Dehoga-Bundesverbandes in Köln. In der Domstadt gilt die Bettensteuer seit Anfang Oktober. Mit zwei Strategievarianten versuchen ein Hotel bzw. ein Geschäftsreisender, die Bettensteuer zu Fall zu bringen; wir berichteten. Unterstützung gibt es von den renommierten Staatsrechtler der Großkanzlei Gleiss Lutz. Ob dies erfolgreich sein könnte, wird sich erst in einigen Monaten zeigen. Bis dahin werden wohl weitere Stadtverwaltungen die Bettensteuer beschließen bzw. bereits erheben.

Bettensteuer in Deutschland –Übersicht nach Bundesländern
(Quelle: Dehoga-Bundesverband/eigene Recherchen; Stand: Anfang Oktober 2010)

Hotelmarkt Köln – Bettensteuer bestraft Hoteliers: Firmenkunden wandern ab

(Köln, 14. Oktober 2010) Das war zu erwarten: Erste Firmenkunden kehren den Kölner Hotels den Rücken zu. In der Domstadt gilt seit Anfang Oktober die Bettensteuer – auf jede Übernachtungen werden fünf Euro aufgeschlagen. Nun wies der Chemiekonzern Bayer seine über 100.000 Mitarbeiter weltweit an, ab sofort in Hotels in Leverkusen und Düsseldorf zu übernachten. Nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung handele es sich um eine „Empfehlung an die Mitarbeiter“.

Geschäftsreisende können sich die sog. „Kulturförderabgabe“ rückerstatten lassen. Das entsprechende Formular ist jedoch nur in deutscher Sprache verfügbar. Wie schnell die Rückerstattung vorgenommen wird, ist noch nicht bekannt. Da offiziell die Original-Hotelrechnung abgegeben werden soll, stellen sich hierbei besondere Hürden betreffend der späteren Steuerabrechnung.

XING mit neuen Apps für iPhone und BlackBerry

(Hamburg, 13. Oktober 2010) Mit dem Launch der neuen Apps für iPhone und BlackBerry entwickelt das Business-Netzwerk XING sein mobiles Angebot für die über zehn Millionen Mitglieder weiter. Beide Anwendungen sind ab sofort in den jeweiligen App-Downloadportalen kostenlos verfügbar. Mit der XING-Mobilanwendung ist auch für knapp 13.000 Mitglieder der offiziellen Gruppe für die Hotellerie ein wichtiges Tool ergänzt worden. “Die XING-Fachgruppe HOTELIER ist seit etlichen Jahren die führende Networking-Plattform für alle, die etwas in der Hotellerie zu sagen haben. Oder: Wie ein 356-Tage-Hotelkongress mit 24h-Programm”, so Gruppenmoderator und XING-Ambassador für die Hotellerie, Carsten Hennig. Die XING-Gruppe HOTELIER ist hier zu erreichen: http://www.hotelier-group.com.


Die neue Anwendung für das iPhone enthält neben einem neuen Design-Konzept auch neue Features. So können sich Berufstätige etwa auf einer Messe direkt in der XING-App untereinander mit dem mobilen „Handshake“ so leicht wie noch nie vernetzen: App aufrufen, Icon berühren, per Geolocation nahe XING-Mitglieder mit Handshake finden – fertig! Darüber hinaus können XING-Mitglieder in der iPhone-App nun die anstehenden Geburtstage Ihrer Kontakte komfortabel unterwegs einsehen.

Dr. Thilo Horstmann, VP Product bei XING, sagte zu den anstehenden Neuerungen: „Nach dem Start unserer Produktoffensive im Herbst bauen wir das Angebot für unsere mobilen und Technologie-affinen Anwender weiter aus. Wir haben in den letzten Monaten zahlreiche Studien und Usability-Tests durchgeführt, um eine optimale Benutzerführung für die iPhone-App zu entwickeln. Mit dem neuen Bedienkonzept sind wir langfristig gut für künftige Erweiterungen aufgestellt.“

Gastrodynamik 2010: Hoffnung auf ein positives Jahresergebnis

Konjunkturbeobachtung in Hotellerie und gehobener Gastronomie ergibt: Seit Mai endlich wieder Zuwächse

(Hamburg, 07. Oktober 2010) Im Gastgewerbe herrscht wieder Zuversicht. Seit Mai diesen Jahres weist die konjunkturelle Entwicklung wieder nach oben. In der Hotellerie und gehobenen Gastronomie werden seit dem Frühsommer wieder Umsatzzuwächse von bis zu fünf Prozent im Monat festgestellt. Dies geht aus einer Langzeituntersuchung des auf den Außer-Haus-Markt spezialisierten Marktforschungsinstitutes The Business Target Group (Scheeßel bei Hamburg) hervor. Die Konjunkturstudie „Gastro Dynamik“ wird seit Ende 2008 durchgeführt. Basis sind monatliche Konjunkturbefragungen einer repräsentativen Anzahl von Hotels und Betrieben der gehobenen Gastronomie.


„Nach massiven Umsatzbeinbrüchen von bis zu 25 Prozent im vergangenen Jahr geht es wieder merklich bergauf“, berichtet Thilo Lambracht, Geschäftsführer der The Business Target Group GmbH. Heiße Sommertage im Juni und Juli sowie die Fußball-Weltmeisterschaft habe vor allem der Außen- und Saisongastronomie die lang erwartenden Zuwächse bei Gästeanzahl und Ausstoß von Bier beschert.

Zwar sei in vielen Betrieben – vor allem der Stadthotellerie – das Umsatz- und Preisniveau von Ende 2008 noch längst nicht erreicht. Doch die Aussichten für 2011 fielen nun rosiger aus. Die Planungsgewissheit in punkto Mehrwertsteuer gibt vor allem den Beherbergungsbetrieben wieder Aufwind. Einzig die in vielen Städten und Gemeinden populär gewordene Kulturförderabgabe dämpfe die Erwartungen. „Ob die Bettensteuer Bestand haben wird, ist nach wie vor unklar – dies gehört zu den Ärgernissen unserer Zeit“, so Lambracht.

In der gehobenen Gastronomie mache sich vorsichtiger Optimismus breit. Die weiter steigenden Preise und Aufwendungen bei Energie, F&B-Rohwaren und Sonderbelas-tungen durch neue Hygienebestimmungen setzen den Gastbetrieben sichtlich zu. „Auch die Debatten über Sinn und Ausgestaltung der bald bundesweit gültigen Gastro-Smileys sind wenig hilfreich“, sagt Lambracht.

Die Gastronomen hoffen nun auf ein erstarkendes Jahresendgeschäft. Die angesprungene Konjunktur beflügele die Erwartungen auf Zuwächse bei den Firmen-Weihnachtsfeiern sowohl bei der Anzahl der Gäste als auch beim Durchschnittsbon. Noch 2009 hatte die Hälfte der Gastbetriebe Rückgängen bei den Buchungen von Firmenfeiern zu verzeichnen.

Der gewaltige Investitionsschub in der Hotellerie wird auch im kommenden Jahr Fortsetzung finden. Die zu Jahresanfang erfolgte und nun manifestierte Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen setzte eine ungeahnte Investitionskraft in der Hotelbranche frei. Knapp 80 Prozent der Beherbergungsbetriebe starten bzw. planen Renovierungen und Erweiterungen ihrer Gästezimmer. Der größte Teil der Modernisierungen soll bis Ende März 2011 erledigt sein. Gut 50 Prozent der investitionsfreudigen Hotels packt die Erneuerung von mindestens einem Viertel ihrer Gästezimmer an.

The Business Target Group GmbH: Sitz des Unternehmens ist Scheeßel bei Hamburg. Die Geschäftsbereiche sind (quantitative und qualitative) Marktforschung, Adressenrecherche und –bereitstellung, Datenbankmanagement, Business Intelligence sowie Telemarketing. Das Unternehmen geht auf die 1997 gegründete Marktplatz Hotel GmbH zurück und verfügt bereits über langjährige Erfahrung im Gastgewerbe (Commercial Foodservice) und der Gemeinschaftsverpflegung (Non Commercial/Social Foodservice). Zu den Kunden zählen nahezu alle namhaften Hersteller und Lieferanten aus der Marken- und Lebensmittelindustrie.

Ausser-Haus-Markt Zahl des Monats – Oktober 2010: 40% für Gastro-Smileys

(Hamburg, 07. Oktober 2010) Einwandfreie Hygiene ist das A und O im Gastgewerbe. So verwundert es nicht weiter, dass knapp 40 Prozent der Topentscheider in Gastronomie und Hotellerie ein öffentlichkeitswirksames Bewertungssystem für Sauberkeit (Gastro-Smiley) befürworten. Nur knapp 23 Prozent der Gastronomen lehnen dies ausdrücklich ab. Selbstkritik üben trotzdem etliche Profi-Gastgeber: Knapp 60 Prozent geben zu, dass es bei Hygienefragen „in Einzelfällen“ Verbesserungsbedarf gebe. Nur rund ein Viertel der Betriebe hat einen speziell geschulten HACCP-Berater benannt, der sich um die lückenlose Einhaltung der Hygienevorschriften kümmert.

In einer Profiküche muss absolute Sauberkeit gewährleistet werden – Schmuddelbetriebe könnten bald in ganz Deutschland mit einem negativen Gastro-Smiley bestraft werden. (Foto: fotolia.com/Esther Hildebrandt

In einer Profiküche muss absolute Sauberkeit gewährleistet werden – Schmuddelbetriebe könnten bald in ganz Deutschland mit einem negativen Gastro-Smiley bestraft werden. (Foto: fotolia.com/Esther Hildebrandt

Quelle: The Business Target Group GmbH – Befragung von 297 Hotels, Frühjahr 2010

BREAKING NEWS: Wiederanhebung der Hotel-Mehrwertsteuer offenbar vom Tisch

(Stuttgart/Berlin, 05. Oktober 2010) Ein Schreckgespenst löst sich in Luft ab: Die Wiederanhebung der Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen ist offenbar vom Tisch. Nach einem Bericht der „Stuttgarter Zeitung“ habe Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) die geplante Reform der niedrigen Umsatzsteuersätze auf Eis gelegt. Unter Berufung auf Informationen aus Regierungskreisen soll das Projekt nicht weiter verfolgt werden, da von einer Reform kaum zusätzliche Einnahmen zu erwarten seien. Zudem fürchte Schäuble, der derzeit im Krankenhaus liegt, massive Widerstände.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie bei “Top hotel”

Die zu Jahresanfang auf sieben Prozent gesenkte Mehrwertsteuer auf Hotelübernachtung hatte politische Proteste ausgelöst. Zuletzt waren auch einflussreiche FDP-Politiker in dieser Frage wankelmütig geworden; wir berichteten. Die im EU-Vergleich sinnvolle und längst überfällige Steuersenkung hatte in der Hotellerie einen Investitionsschub in Millionenhöhe ausgelöst. Die seit Jahresanfang angehaltene politische Debatte und die Ungewissheit über eine Wiederanhebung erschwerte zuletzt verlässliche Umsatz- und Geschäftsplanungen in den Hotel-Chefetagen. Nun gibt es ein großes Ärgernis auf Kosten der Hotellerie weniger. Übrig bleiben noch: Gema-Sätze, Bettensteuer, Gastro-Smiley. Fortsetzung folgt. (car.)

KPMG: Hotels können weiterhin mit steigenden Erträgen rechnen / Analyse belegt Zusammenhang zwischen BIP und Zimmerertrag

(Berlin, 04. Oktober 2010) Auch 2011 können Hotels in Deutschland insgesamt damit rechnen, ihren durchschnittlichen Ertrag pro Zimmer weiter zu steigern – vorausgesetzt, das Bruttoinlandsprodukt wächst wie von Wirtschaftsexperten prognostiziert. Das hat eine KPMG-Analyse auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes und von STR Global der vergangenen zehn Jahre ergeben. Wie die Untersuchung zeigt, stellt die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung des Durchschnittsertrags pro Zimmer eines Hotels dar. Ein Zusammenhang zwischen BIP-Wachstum und der Veränderung von Zimmerauslastung und -preis ließ sich hingegen nicht nachweisen. Für die Jahre 2010 und 2011 erwarten Konjunkturexperten wie das ifo-Institut oder die Bundesbank ein Wirtschaftswachstum von zwei bis drei Prozent.

KPMG-Partner Gunther Liermann: “Auch ohne die Reduzierung der Umsatzsteuer auf Übernachtungsleistungen im Rahmen des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes wäre eine verbesserte Hotelperformance bei entsprechender BIP-Prognose wahrscheinlich. Der Zusammenhang zwischen BIP-Wachstum und Hotelperformance liegt zwar auf der Hand. Doch unsere Analyse belegt erstmals, dass je nach Hoteltyp und Standort unterschiedliche Zusammenhänge mit dem BIP-Wachstum bestehen. Vor allem Betriebe an Flughäfen und in Großstädten bekommen die entsprechenden Auswirkungen am ehesten zu spüren. Bei Budget-Hotels konnten wir keinen Zusammenhang nachweisen, was in diesem Segment eher eine Unabhängigkeit vom BIP nahelegt.”

Ziel der KPMG-Analyse ist es, einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Prognosesicherheit bei der Beurteilung von Hotelimmobilien zu leisten. Gunther Liermann: “Die Kenntnis der Zusammenhänge zwischen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der Entwicklung der Hotellerie unterstützt Eigentümer und Investoren von Hotels dabei, Marktchancen und -risiken besser einschätzen zu können. Darüber hinaus kann in der aktuellen Marktsituation eine höhere Prognosesicherheit in Bezug auf die Performance den Investmentmarkt für Hotelimmobilien positiv beeinflussen.”

Deutsche Hotels investieren kräftig weiter

Studie „Hotel Upgrade 2010“: 80 Prozent der Betriebe setzen Modernisierungsbudgets konsequent um

(Hamburg, 30. September 2010) Gewaltiger Investitionsschub in der Hotellerie: Die zu Jahresanfang erfolgte Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen setzte eine ungeahnte Investitionskraft in der Hotelbranche frei. Knapp 80 Prozent der Beherbergungsbetriebe starten bzw. planen Renovierungen und Erweiterungen ihrer Gästezimmer. Der größte Teil der Modernisierungen soll bis Ende März 2011 erledigt sein. Gut 50 Prozent der investitionsfreudigen Hotels packt die Erneuerung von mindestens einem Viertel ihrer Gästezimmer an. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer repräsentativen Untersuchung des auf den Außer-Haus-Markt spezialisierten Marktforschungsinstitutes The Business Target Group (BTG), Scheeßel bei Hamburg. In der Studie „Hotel Upgrade 2010“ sind die Aussagen von 350 Hotels zu den Investitionsplänen für alle Bereiche vom Gästezimmer bis zur Kaffeeversorgung zusammengefasst.

Gut 50% der investitionsfreudigen Hotels packt die Erneuerung von mindestens einem Viertel ihrer Gästezimmer an.

Gut 50% der investitionsfreudigen Hotels packt die Erneuerung von mindestens einem Viertel ihrer Gästezimmer an.

„Moderne und komfortable Gästebetten stehen bei den Investitionen besonders im Fokus“, berichtet BTG-Geschäftsführer Thilo Lambracht. Bei über 80 Prozent der Investitionen in die Gästezimmer werden neue (bis zu 30 cm dicke) Matratzen geordert. Ebenso stark gefragt sind neue Betttextilien (79%) und neue Bettgestelle (57%). „Das moderne Hotelbett muss sich eben in punkto Komfort, Schlafgefühl und Sauberkeit stets neu beweisen – daher wird hier viel Budget aufgewendet“, so Lambracht.

In moderne Küchen- und Gartechnik investieren über die Hälfte der befragten Hotels. Rund ein Drittel ergänzt ihre Küche mit weiteren Geräten (Herde, Garstationen etc.) und zwei Drittel ersetzen die bestehenden Geräte durch neue Modelle. Im Fokus stehen Kombidämpfer (40%) und energiesparende Kühltechnik (41% der Investitionen im Küchenbereich). Weitere 32 Prozent erneuern auch ihre Spültechnik.

Das Ambiente des Restaurants ist seit jeher ein sehr wichtiges Kriterium – nicht nur bei professionellen Testessern. 68 Prozent der befragten Hotels renovieren oder modernisieren ihre Speiseräume und verschaffen dem Gast eine moderne Anmutung. Dabei stehen der gedeckte Tisch (59% schaffen neues Tischporzellan, Besteck und Gläser an) und zeitgemäße Tischtextilien (58%) im Vordergrund.

Nachdem das Tagungsgeschäft wieder anzieht, passiert auch im stark umkämpften MICE-Geschäft eine Menge. 35 Prozent der befragten Hotels bessern ihre Tagungsflächen auf. Der Großteil der Investitionen (87%) fließt in neue Tagungs- und Kommunikationstechnik.

Bei den Hotels mit Fitnessbereichen hat die Hälfte ein Budget für neue Geräte bereit gestellt. Angeschafft werden sowohl Ersatzgeräte als auch neue Fitnesstrainer.

Interessant: der Trend zum Daytime Spa ist ungebrochen. Neun Prozent aller befragten Hotels wollen bis Ende 2011 erstmals einen Wellnessbereich einrichten. Bei den Hotels, die bereits über einen Wellnessangebot verfügen, wird sowohl in die räumlichen Bedingung investiert (56 %) wie auch in neue und weitere Anwendungen (60%).

Aber auch in die Bereiche, die der Gast nicht direkt wahrnimmt wird investiert. Rund 6 Prozent wollen in modernste Gäste-Kommunikationsanlagen (Hotel-TV, WLAN) investieren und 36 Prozent setzen auf zukunftsweisende Online-Reservierungstechnologie. Auch mit umweltfreundlichen Heizungsanlagen lässt sich nicht nur Energie sparen (38%) sondern man bewegt sich dadurch auch auf dem Weg zum „Grünen Hotel“.

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