Schlagwort-Archive: Hotel Management

Althoff Hotel & Gourmet Collection – 9. Festival der Meisterköche: Exquisite Gaumenfreuden

(Bensberg bei Köln, 29. August 2011) Beim neunten Althoffs Festival der Meisterköche begaben sich rund 700 Gäste auf eine kulinarische Entdeckungsreise durch das Grand Hotel Schloss Bensberg. 16 Sternechefs, darunter auch sieben Althoff-Küchenchefs, mit insgesamt 29 Michelin-Sternen, 193,5 Gault Millau Punkten und 24,5 Feinschmecker „F“ verwöhnten die Gäste. „Hotelier TV” war auch bei dieser Spitzenveranstaltung mit dabei. Den Filmbericht vom vergangenen Jahr können Sie hier abrufen: http://www.youtube.com/watch?v=gkvdAmYUAlo.

9. Althoff Festival der Meisterköche - Thomas Althoff mit den Executive Chefs

9. Althoff Festival der Meisterköche - Thomas Althoff mit den Executive Chefs

Die Bandbreite der Kreationen reichte von Cuba Libre von der Gänseleber von Quique Dacosta (Restaurante „Quique Dacosta“, Denia, Spanien) über Galette von geschmortem „Lune Valley Saddleback“ Schweinskopf mit gebratenen Langustinen, Schalotten und Kapern Dressing von William Drabble („Seven Park Place“, St. James’s Hotel and Club, London) bis hin zu Rehhaxe in Wacholderbutter confiert mit Sesamcrème, Granatapfelsalat und Peccannüssen von Spitzenkoch und Hausherr Joachim Wissler. Für den krönenden Abschluss sorgten traditionell Marcus Graun und sein Patisserie Team mit Desserts mit Olivenöl, darunter Olivenölschnee mit Limoncello und kandierte Tomate mit geräuchertem Büffelmozzarella und Torrone-Crumble.

Die Zwei-Sterne-Köche Quique Dacosta, Erik van Loo („Restaurant Parkheuvel“, Rotterdam, Niederlande), Dieter Koschina („Vila Joya“, Albufeira, Portugal) sowie Sternekoch Alan Murchison (Geschäftsführer der 10 in 8 – Fine Dining Group) nahmen erstmalig an Althoffs Festival der Meisterköche teil.

9. Althoff Festival der Meisterköche - Gruppenbild

9. Althoff Festival der Meisterköche - Gruppenbild

Am Vortag vergnügten sich die Gäste auf der „Festa della Vespa“ mit Fahrten auf der Vespa und beim Boccia-Spiel. Am Abend kredenzten die Althoff-Köche Marcus Graun (Trattoria „Enoteca“, Grandhotel Schloss Bensberg) und Walter Leufen („Il Barcaiolo“, Seehotel Überfahrt) nach einem gemeinsamen Aperitif ein italienisches Sechs-Gänge-Degustationsmenü. Ganz im Zeichen der „Cucina Casalinga“ stand auch die Vorstellung des Kochbuchs von Autor Jan Brinkmann, das in Anlehnung an die beiden italienischen Restaurants unter den Titeln „Enoteca – Die besten Rezepte der Cucina Casalinga“  sowie „Il Barcaiolo – Die besten Rezepte der Cucina Casalinga“ erschienen ist.

Das Kochbuch kostet 35 Euro und ist über das Grandhotel Schloss Bensberg zu erwerben. Weitere Informationen unter www.schlossbensberg.com/de/das-kochbuch-der-trattoria-enoteca-bensberg.

Arcotel Hotels-Vorstand Manfred Mayer: „Hotel-Bewertungsportale gut für Qualitätsmanagement“

(Wien, 29. August 2011) Top-Tools für Qualitätssicherung: Manfred Mayer, Vorstand der Wiener Arcotel-Hotelgruppe, sieht sich zu einem öffentlichen Plädoyer pro Hotelbewertungsportale veranlasst. Auslöser seien Insiderberichte über systematische Manipulationen bei den Gästerezensionen in der Onlineausgabe von “Top hotel” und beim ZDF. „Obwohl der Ruf der ganzen Branche dadurch leidet, sehen Hoteliers auch weiterhin klar die Vorteile der Portale“, sagte Mayer.

Hotelbewertung - © styleuneed - Fotolia.com

„Bewertungsportale stellen ein gutes Instrument des Qualitätsmanagements dar. Online-Bewertungen werden jetzt zwar durch die Berichtserstattung und das entstandene Bewusstsein für mögliche Manipulationen vielleicht kritischer von den Usern gelesen, aber aus unserer Sicht erfüllen die Portale nach wie vor einen guten Zweck – wir bekommen direkt von unseren Gästen Feedback und können auf Kritik eingehen, um die Qualität in unseren Hotels zu sichern“, so Mayer.

Dass auch bei Nutzern Hotelbewertungsportale Zuspruch finden, zeigt die aktuelle „W3B“-Studie von Fittkau & Maaß Consulting; wir berichteten. Kaufentscheidungen im Internet werden demnach enorm von Meinungen, Bewertungen und Empfehlungen anderer Personen beeinflusst. Jeder Vierte habe sich, so die im Frühjahr durchgeführte Studie, auf Produktbewertungen von anderen – zumeist nicht persönlich bekannten – Internet-Nutzern verlassen.

„Die Arcotel Hotels distanzieren sich von manipulierten Hotelbewertungen und arbeiten mit dem Analysetool trustyou.com zusammen, um alle Bewertungen optimal zu prüfen“, ließ Mayer verbreiten. Und weiter: „Wir sind insbesondere in Hinblick auf unseren Service sehr gut aufgestellt und die Bewertungen bestätigen dies. Wir hoffen, dass die Gäste auch weiterhin unsere Hotels bewerten.“ Sechs Arcotel-Hotels haben aktuell von tripadvisor.com das „Zertifikat für Exzellenz 2011“ bekommen. Voraussetzung für die Auszeichnung ist, dass Reisende das jeweilige Hotel durchschnittlich mit vier von fünf möglichen Punkten oder besser bewerten. Anzahl und Aktualität der erhaltenen Reisebewertungen gehörten ebenfalls zu den Auswahlkriterien.

Hopag Hotel Property AG: Börsengang des ersten deutschen Hotel-REIT in Vorbereitung

(Berlin, 29. August 2011) Ein Berg frisches Geld für neue Hotels: Die Berliner Hopag Hotel Property AG will in rund drei Jahren als erste Hotel-Immobilieninvestmentfirma an die Börse gehen. Die Umwandlung in eine sog. REIT-AG (REIT: Real Estate Investment Trust) wird vorbereitet. Jüngst wurde das Grundkapital der Aktiengesellschaft von 800.000 Euro um 2,8 Millionen Euro auf 3,6 Millionen Euro erhöht. In mehreren Abschnitten soll das Grundkapital in den nächsten Jahren auf zunächst rund 30 Millionen Euro weiter gesteigert werden. Gleichzeitig wurde der Gegenstand der Gesellschaft geändert und ein Genehmigtes Kapital in Höhe von 1,8 Millionen Euro geschaffen, um Fremdaktionäre aufnehmen zu können. Aktuell befinden sich alle Aktien im Besitz von Vorstand Rolf Lechner.

Hopag-Hotelprojekt in Berlin: Greenlodge Schloss Charlottenburg (164 Zimmer)

Hopag-Hotelprojekt in Berlin: Greenlodge Schloss Charlottenburg (164 Zimmer)

Hopag investiert Zwei- bis Vier-Sterne-Hotels. Die Gesellschaft erwirbt und entwickelt City-, Care- und Resort-Hotels. Im Fokus stehen barrierefreie, als Green Buildings zertifizierte Hotelimmobilien unter Nutzung der geschützten Marken „Greenlodge“ und „Bonavita“. Die Hotels werden verpachtet. Die Hotelimmobilien werden jeweils zu rund 50 Prozent aus Eigenmitteln finanziert, heißt es in einer Pressemitteilung. „Nachhaltige und barrierefreie Hotels der mittleren Preisklasse gehören zu den wachstumsstarken Feldern des deutschen und europäischen Hotelmarktes. Investoren und Betreiber profitieren von einem langfristigen Trend hin zum Deutschland-Urlaub. Die Gäste werden aufgrund der demographischen Entwicklung älter und das allgemeine Umweltbewusstsein ist stark ausgeprägt“, sagte Hopag-Vorstand Lechner.

Aktuelle Projekte sind das Drei-Sterne-Hotel „Econtel“ mit 205 Zimmern in Berlin-Charlottenburg sowie die Projektentwicklung eines „Greenlodge“ -Hotels mit 164 Zimmern ebenfalls in Berlin-Charlottenburg, eines „Bonavita“-Hotels mit 60 Zimmern im Naturpark Hoher Vogelsberg (Hessen) und eines weiteren „Bonavita“-Hotels mit 146 Zimmern im Schwarzwald.

Rolf Lechner

Rolf Lechner

In den Bereichen Projektentwicklung, Asset Management und Business Administration setzt man bei Hopag auf die Kompetenz und Erfahrung der Immobilien-Experten-AG (Immexa), deren Vorstand ebenfalls Rolf Lechner ist. Eine aktuelle Projektentwicklung der Immexa ist z.B. der Gewerbekomplex „Am Oktogon – Campus für Gewerbe und Technologie“. Mit einem Volumen von 60 Millionen Euro handelt es sich dabei eine der größten privaten Immobilieninvestition in Berlin-Adlershof.

Ein REIT (Real Estate Investment Trust) ist eine Kapitalgesellschaft, die Immobilien finanziert, besitzt und / oder betreibt. Eine deutsche börsennotierte REIT-AG ist von der Körperschaftsteuer und der Gewerbesteuer befreit. 90 Prozent ihres jährlichen Handelsbilanzgewinns wird an die Aktionäre ausgeschüttet. Rechtliche Grundlagen der REIT-AGs sind die Bestimmungen des Aktiengesetzes und des Handelsgesetzbuches (HGB). Die Besonderheiten der REIT-AG sind im REIT-Gesetz (REITG) geregelt.

Hamburg: Gastronomen erpressen Gäste – Razzia im Rotlichtviertel

(Hamburg, 29. August 2011) Großrazzia auf der Reeperbahn: In der Nacht zum Samstag wurden drei Gastronomiebetriebe in Hamburgs berühmten Rotlichtviertel von Polizei und Staatsanwaltschaft durchsucht. Den Kriminalbeamten lagen diverse Strafanzeigen von Geschädigten vor, denen nach Besuchen dieser Lokale unstimmige bzw. überhöhte Rechnungen zur Begleichung vorgelegt worden waren. Die Geschädigten wurden teilweise unter massivem Druck genötigt, die Rechnungen zu bezahlen.

Darüber hinaus wurden in mehreren Fällen bei bargeldlosen Zahlungen mehrere Abbuchungen zu einer Rechnung vorgenommen. Die Ermittlungen richten sich gegen über 60 Personen in 78 Fällen. Die Geschädigten kommen aus dem Bundesgebiet, dem europäischen Ausland, aus Südamerika, Japan und Australien. Die Schadenssumme liegt im weit fünfstelligen Bereich.
Medienberichten zufolge seien die Tabledance-Bars  „Baby Doll“ (Reeperbahn 104), „Show Center 66“ (Reeperbahn 66) und „Barracuda“ (Reeperbahn 148) betroffen. Weitere Informationen gibt es bislang nicht.

Die 85 Polizisten und Staatsanwälte stellten umfangreiches Beweismaterial sicher, „dessen Auswertung noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird“, heißt es in einer Pressemitteilung. In den Gastronomiebetrieben dieser Art sind Mondpreis wie 550 Euro für eine 0,7-Liter-Flasche Champagner oder 55 Euro für einen Piccolo Sekt keine Seltenheit.

9. Althoff Festival der Meisterköche: 16 Spitzenköche mit 27 Michaelin-Sterne

(Bensberg bei Köln, 28. August 2011) Das ist der Koch-Olymp, zumindest im deutschen Gourmet-Gebirge: Zum neunten Althoff Festival der Meisterköche am Sonntag, 28. August, im Grand Hotel Schloss Bensberg kommen 16 Spitzenköche aus Portugal, Spanien, Italien, den Niederlanden, England, Japan und Deutschland, ausgezeichnet mit insgesamt 27 Michelin Sternen, zusammen. HOTELIER TV begleitet diese Spitzenveranstaltung, zu der wieder rund 800 erlesene Gäste, darunter auch Heinz Horrmann und Reiner Calmund (beide als Juroren der „Promi Kocharena“ bei Vox bekannt), erwartet werden. Den Filmbericht vom vergangenen Jahr können Sie hier abrufen: http://www.youtube.com/watch?v=gkvdAmYUAlo.

Althoffs Festival der Meisterköche – Spitzenleistung der besten Chefs

Althoffs Festival der Meisterköche – Spitzenleistung der besten Chefs

 
Britische Sterneköche  zu Gast im Grandhotel Schloss Bensberg
Zum illustren Kreis der Spitzenköche gehören zwei Meister der Haute Cuisine aus England. Der aus Liverpool stammende William Drabble übernahm im September 2009 das Zepter als Chefkoch des „Seven Park Place“ Restaurants im St. James’s Hotel & Club in London. Bereits nach seinem ersten Jahr wurde das Restaurant mit einem Michelin Stern ausgezeichnet. Drabble orientiert sich an der modernen französischen Küche, die er mit überwiegend regionalen britischen Produkten umsetzt. Bei Althoffs Festival der Meisterköche wird William Drabble den Gästen zwei seiner kulinarischen Kreationen kredenzen: eine Galette von geschmortem „Lune Valley Saddleback“ Schweinskopf mit gebratenen Langustinen, Schalotten und Kapern Dressing sowie Hummertortellini mit Blumenkohlpüree an Hummer-Butter-Sauce.

Vor seiner Zeit bei der Althoff Hotel & Gourmet Collection, arbeitete Drabble in einigen der meistausgezeichneten Hotels und Restaurants Englands, den Sternerestaurants „Country House Hotel“ in Grasmere und als Sous-Chef im „Pied a Terre“ in London. Die meiste Zeit seines Schaffens verbrachte er im Restaurant „Aubergine“ im Londoner Stadtteil Chelsea. Dort erhielt er 1999 einen Michelin Stern, der zehn Jahre in Folge vom Guide Michelin bestätigt wurde.

Alan Murchison (Paris House, Woburn Park, Bedfordshire, England) ist Sternekoch und Inhaber der „10 in 8 – The fine Dining Group“. Hinter „10 in 8“ verbirgt sich Murchisons Ziel, innerhalb von acht Jahren eine sich selbst tragende Kollektion von Spitzenrestaurants aufzubauen. Jedes Restaurant folgt einem individuellen Stil und soll innerhalb der ersten drei Jahre mindestens einen Michelin Stern erwerben. Das Außergewöhnliche an „10 in 8“ ist, dass alle Küchenchefs aus der Gruppe selbst hervorgehen. Dementsprechend sieht Murchison sein Projekt als Nährboden für junge Talente. Sie alle haben die Möglichkeit auf dem höchsten Niveau der Kochkunst ihren eigenen Stil zu entwickeln. Drei der vier zur Gruppe gehörenden Restaurants sind mit einem Michelin Stern ausgezeichnet. Dazu gehört das Paris House, in dem Alan Murchison klassische Gerichte zu kulinarischen Highlights entwickelt, die er auch bei Althoffs Festival der Meisterköche präsentiert.

Fundus Fonds: Jagdfeld mit großer Mehrheit an der Spitze des Berliner Adlons bestätigt

(Berlin, 27. August 2011) Mit großer Mehrheit ist Anno August Jagdfeld, Geschäftsführer des Berliner Adlon-Fonds, in seinem Amt bestätigt worden. 74 Prozent stimmten auf der gestrigen Gesellschafterversammlung gegen den Abwahlantrag, der von einer kleinen Gruppe von Anlegern eingebracht wurde; wir berichteten.

Anno August Jagdfeld gewinnt den Machtkampf um den Adlon-Fonds souverän (Foto: Kai Bublitz)

Anno August Jagdfeld gewinnt den Machtkampf um den Adlon-Fonds souverän (Foto: Kai Bublitz)

„Ich freue mich, dass die überwiegende Mehrheit der Anleger die Gefahren für die Zukunft des Adlon erkannt hat, die mit dem Konzept des Anwalts Fritsch verbunden waren. Seine Kampagne hat nicht verfangen, so dass wir uns jetzt wieder ganz unserer Arbeit widmen können“, erklärte Anno August Jagdfeld, der als Komplementär die Geschäfte der Jagdfeld Hotel-Adlon Fundus-Fonds Nr. 31 KG führt.

Vor den rund 800 Teilnehmern der Gesellschafterversammlung im Berliner Adlon machte der Berliner Rechtsanwalt Thomas A. Fritsch, der den Abwahlantrag gegen Adlon-Gründer Jagdfeld eingebracht hat, eine komplette Kehrtwende und wollte sein Konzept nach mehrstündiger Aussprache zurückziehen. Er musste einräumen, dass es erhebliche Mängel hat. Das Konzept wurde dennoch zur Abstimmung gestellt und mit überwältigender Mehrheit von fast drei Vierteln des Kapitals der rund 4400 Anleger abgelehnt. Das Konzept fand zudem keine Zustimmung, weil an die Stelle Jagdfelds, der die Geschäfte seit Gründung des Fonds 1994 führt, eine den Anlegern unbekannte und unerfahrene Geschäftsführung hätte treten sollen. In seinem Bericht für das abgelaufene Geschäftsjahr stellte Jagdfeld fest, dass sich die Geschäfte der beiden Pächter des Adlon-Fonds erfreulich gut entwickelt haben. „Sowohl Kempinski als auch die Adlon-Holding haben die Wirtschaftskrise erfolgreich gemeistert. Auch im Verlauf dieses Jahres sind die Zahlen gut. Das spiegelt sich im hohen Kassenbestand unseres Fonds von mehr als 15 Millionen Euro wider“, so Jagdfeld.

Die Anleger sprachen sich ebenfalls mit deutlicher Mehrheit für eine Thesaurierung der erwirtschafteten Überschüsse aus. Jagdfeld wie auch der Treuhänder, der die Mehrheit der Anleger vertritt, sprachen keine Empfehlung aus. Der Treuhänder enthielt sich in der Frage der Ausschüttung seiner Stimme.

Renaissance Zürich Tower Hotel: Neues Luxushotel im spektakulären Mobimo Tower

Renaissance Zürich Tower Hotel - Fassade

Renaissance Zürich Tower Hotel - Fassade

(Zürich, 27. August 2011) Grand Opening: Mit einer großen Eröffnungsfeier wurde nun das jüngste Hotel von Marriott in der Schweiz eingeweiht: Das Renaissance Zürich Tower Hotel (300 Zimmer) im neuen 24-Stockwerke hohen Mobimo Tower im neuen In-Viertel der Stadt wird per Franchise-Vertrag von der SV Group geführt. Es ist das dritte Renaissance Hotel in der Schweiz. Erst kürzlich wurde das Renaissance Lucerne Hotel eröffnet.

Renaissance Zürich Tower Hotel - Lobby

Renaissance Zürich Tower Hotel - Lobby

 
„Momentan expandieren wir sehr stark mit unserer Renaissance-Marke in Europa“, sagte Amy McPherson, President and Managing Director of Marriott International in Europa. Das Renaissance Zürich Tower Hotel wurde von Claudio Carbone designt. So sollen interessante Kunstwerke im Graffiti-Stil die Gäste an die Geschichte des Züricher Westens und seine industriellen Wurzeln erinnern. Die Zimmer bieten herrliche Blicke Ausblicke auf die Stadt und sind mit hochwertigem Schweizer Eichenmobiliar und Plüschbetten ausgestattet.

Das „Equinox“-Restaurant ist ein modernes und dennoch klassisches Steakhouse, das nur die besten Steaks auf die Teller bringen soll. Es gibt zudem die klassische Bar „Lucid“ und die Tapas-Bar „Vivid“. Der Ausblick aus dem Fitness-Center (1.000 Quadratmeter) im 15. Stockwerk ist einfach klasse.

Renaissance Zürich Tower Hotel - Zimmer

Renaissance Zürich Tower Hotel - Zimmer

Renaissance Hotels ist die gehobene Lifestyle Marke von Marriott International mit mehr als 150 Häusern in 34 Ländern. Zu den Renaissance Hotels zählen seit Kurzem neue Schmuckstücke wie das das historische Fünf-Sterne Hotel St.Pancras Renaissance in London, das exotische Renaissance Sanya Resort und Spa in China, das urbane Boutique Renaissance Atlanta Midtown und das raffinierte Renaissance Sao Paolo. Diese Hotels ergänzen das einmalige Portfolio der Marke, das durch Ikonen wie das Mayflower Renaissance Hotel in Washington, D.C., das Eden Roc Miami Beach Resort & Spa, und das Renaissance Paris Vendome Hotel charakterisiert wird.

Nach zweieinhalbjähriger Bauzeit öffnete der Mobimo Tower am 15. August 2011 seine Tore. Das elegante Hochhaus, entworfen vom renommierten Basler Architekturbüro Diener & Diener, prägt mit seinen 81 Metern Höhe und 24 Stockwerken die Silhouette von Zürich West. Im Herbst ziehen die ersten Bewohner in die Wohnungen auf den oberen neun Stockwerken ein. Investor, Bauherr und Namensgeber des 250 Millionen Bauwerks ist die Mobimo Holding AG.

Hotelmarkt Deutschland: Starker Aufwärtstrend hält an – Prognose: Revpar steigt um +4%

(Wien, 27. August 2011) Das erste Halbjahr 2011 zeigt einen kontinuierlichen Aufwärtstrend des deutschen Hotelmarktes. Die Drei- bis Fünf-Sterne-Hotels in Gesamtdeutschland konnten einen Anstieg des Revpar (Ertrag pro verfügbares Zimmer) von 5,5 Prozent auf 61,46 Euro verzeichnen. Dieser Zuwachs resultiert sowohl aus einer Zunahme der Zimmerbelegung (+2,5%) als auch des durchschnittlichen Netto-Zimmerpreises (+2,9%). Das geht aus der neuesten Analyse von PKF Hotelexperts, Wien, hervor.

An Sekundärstandorten gelegene Betriebe konnten laut PKF Hotelexperts den höchsten Revpar-Anstieg von rund 8,8 Prozent verbuchen, bedingt durch eine Steigerung der Belegung (+3,6%) und des durchschnittlichen Netto-Zimmerpreises (+5%). Den geringsten Revpar-Zuwachs (+2,1%) verzeichneten Flughafenhotels, was durch einen nur geringen Anstieg der Belegung um rund 0,4 Prozent und des durchschnittlichen Netto-Zimmerpreises um rund 1,7 Prozent zu begründen ist. Die Stadthotels liegen mit einem Revpar von 65,98 Euro (+5,4%) leicht über dem Gesamtdurchschnitt der untersuchten Hotels in Deutschland.

Im Hinblick auf die Hotels in der Preiskategorie von über 120 Euro konnte ein Revpar-Zuwachs von rund 6,8 Prozent auf 108,04 Euro erfasst werden, dicht gefolgt von den Hotels mit einem durchschnittlichen Netto-Zimmerpreis zwischen 55 und 80 Euro (+6%) auf 50,70 Euro. Die Betriebe in der Preiskategorie zwischen 80 und 120 Euro verbuchten einen Revpar-Anstieg von rund 5 Prozent auf 73,02 Euro, während die Hotels mit einem durchschnittlichen Netto-Zimmerpreis von unter 55 Euro den geringsten RevPAR-Anstieg von 4,1 Prozent auf 27,41 Euro verzeichneten.

Primärstandorte
Bei den Primärstandorten konnte sich München mit einem Revpar von 77,39 Euro erneut den ersten Rang sichern. Auf Platz zwei befand sich, ebenso unverändert im Vergleich zum Vorjahr, die Stadt Frankfurt. Hamburg, Köln und Düsseldorf stiegen jeweils um einen Platz nach oben auf Platz drei (Hamburg), vier (Köln) und fünf (Düsseldorf). Berlin hingegen fiel mit einem Revpar von 69,56 Euro von Rang drei auf den sechsten und somit letzten Platz. Die Städte Düsseldorf (+26,4%), Hamburg (+1,1% und Köln (+10,1%) konnten zweistellige Revpar-Steigerungen verzeichnen. In Düsseldorf stiegen sowohl der durchschnittliche Netto-Zimmerpreis auf 115,74 Euro (+18%) als auch die Zimmerbelegung um rund 7,1 Prozent, wodurch ein Revpar von 72,80 Euro verbucht werden konnte.

Die positive Entwicklung in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt ist unter anderem auf den Eurovision Song Contest und die Messe Interpack, welche im Dreijahresturnus stattfindet, zurückzuführen. Köln konnte unter anderem durch die Einweihung des Kölschfestes (nach Vorbild des Oktoberfestes) zur Karnevalszeit einen leichten Belegungszuwachs (+2,9%) verbuchen und durch eine Erhöhung des durchschnittlichen Netto-Zimmerpreises auf 113,74 Euro (+7%) einen Revpar-Zuwachs von 10,1 Prozent verzeichnen. Hamburg, eine der dynamischsten Wachstumsstädte Deutschlands, feierte im Mai seinen 822. Hafengeburtstag. Dieses Ereignis und, laut Hamburg-Tourismus vor allem auch das positive Bild, das die Weltausstellung 2010 in Shanghai (Städtepartnerschaft mit Hamburg) von Hamburg vermittelte, sorgten unter anderem für einen Belegungszuwachs von 6,2 Prozent.

München verzeichnete als einziger Primärstandort einen Revpar-Rückgang auf 77,39 Euro (-1%), der auf einen verringerten durchschnittlichen Netto-Zimmerpreis von 108,85 Euro (-2,8%) zurückzuführen ist. Ein Grund hierfür ist, dass im Jahr 2010 eine der besucherstärksten Messen Münchens, die „Bauma“, stattfand und die Stadt München somit einen überdurchschnittlich hohen Revpar-Zuwachs verbuchen konnte, welcher im ersten Halbjahr 2011 nicht mehr erreicht werden konnte.

Sekundärstandorte
Bei den Sekundärstandorten nahm Baden-Baden mit einem Revpar von 76,22 Euro erneut den ersten Platz ein. Die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden konnte trotz eines leicht gesunkenen RevPAR von 63,45 Euro (-1,7%) ebenfalls den zweiten Rang halten. Bremen (-2,1%) hingegen musste den dritten Platz an Hannover (+11,3%) abgeben. Trotz einer Revpar-Zunahme von sieben Prozent auf 34,38 Euro konnte Potsdam nicht aufholen und nahm weiterhin den 14. und somit letzten Rang ein. Die Städte Mainz, Baden-Baden und Hannover konnten einen signifikanten Revpar-Anstieg verzeichnen (+18,2%, +14,1% und 11,3 %).

In Baden-Baden waren sowohl die viertägige Tagung der Süddeutschen Orthopäden und das fünftägige „IEEE Intelligent Vehicles Symposium 2011“ als auch ein um rund 9,1 Prozent gestiegener Netto-Zimmerpreis für die signifikante RevPAR-Zunahme verantwortlich. Hannover hingegen konnte neben einem Netto-Zimmerpreisanstieg von rund 6,9 Prozent, der unter anderem auf die Messe Ligna 2011 mit rund 90.000 Besuchern zurückzuführen ist, eine um rund 4,1 Prozent gestiegene Belegung verbuchen und verzeichnete somit einen Revpar-Zuwachs von rund 11,3 Prozent. Einen auffällig hohen Revpar-Rückgang musste neben Bremen (-2,1%), Essen (-3,4%) und Wiesbaden (-1,7%) vor allem Leipzig (-11,8%) aufgrund von Rückgängen der Belegung und Netto-Zimmerpreise verbuchen. Insbesondere Essen verzeichnete starke Belegungs-Rückgänge (-8,5%), da die Stadt durch ihren Status als europäische Kulturhauptstadt 2010 im Vorjahr überragende Ergebnisse im Hinblick auf die Belegung erzielte. Noch unerfreulicher waren die Ergebnisse für die Hotellerie in Leipzig, wo ein Belegungsrückgang von 9,6 Prozent verbucht werden musste. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass zahlreiche Messen, wie zum Beispiel die AMI, turnusbedingt in diesem Jahr nicht stattfanden.

Ausblick
Aufgrund der positiven Entwicklung des deutschen Hotelmarktes im ersten Halbjahr 2011 ist laut PKF Hotelexperts zu erwarten, dass das zweite Halbjahr ebenso einen Aufwärtstrend verzeichnen wird. Die Deutsche Zentrale für Tourismus prognostiziert für das Jahr 2011 sowohl einen Anstieg von Auslandstouristen (+2% bis +4%) als auch eine Zunahme inländisch Reisender (+2%). Auch der Hotelverband Deutschland zeigt sich optimistisch und rechnet mit einem Anstieg der Übernachtungszahlen um rund zwei Prozent sowie einer Revpar-Zunahme um rund vier Prozent. Diese positive Haltung basiert auf der Annahme einer stabilen deutschen Konjunktur und begründet sich unter anderem darin, dass drei der besucherstärksten jährlichen Messen – die „Gamescom“ in Köln, die „IFA 2011“ in Berlin, und die „Expo Real“ in München – und auch das Münchener Oktoberfest, als einer der wichtigsten Besuchermagnete Deutschlands, in der zweiten Jahreshälfte stattfinden werden.

Lindner Hotels und Resorts: Neue Hotelmarke „me and all“ geplant – Start Ende 2012

(Düsseldorf, 27. August 2011) „Nicht nur besser. Anders.“, so lautet der Slogan der 34 Lindner Hotels und Resorts. Noch mal ganz anders werden die neuen Häuser der Hotelmarke, an der zurzeit die Entwickler der Lindner Gruppe arbeiten: Keine Rezeption, keine Lobby, kein Restaurant – die bisherige klassische Hotelgestaltung wird von ihnen bei den neuen „me and all“-Hotels völlig in Frage gestellt. Anstelle dieser Einrichtungen steht eine Lounge, die sich zur Stadt öffnet und vieles gleichzeitig möglich macht – zum Beispiel arbeiten, relaxen und chillen. Die bisher übliche A-la-Carte-Gastronomie wird ebenfalls abgelöst durch ein modernes Food- und Coffee-Shop-Konzept. Ende 2012 will die neue Marke, die sich mit einer hochwertigen Ausstattung im Vier-Sterne-Bereich positioniert,  ihren ersten Standort eröffnen. Zurzeit werden konkrete Gespräche geführt.

me and all Hotels

Zielgruppe sind Business- und City Traveller mit einer hohen Affinität zur neuesten Kommunikationstechnik. Diese ist nicht nur in den Zimmern vorhanden. Vor allem die Lounge wird dank der strategischen Partnerschaft mit namhaften Markenanbietern aus der Kommunikations- und Unterhaltungsbranche zum Testlabor für Jedermann. Dort könnnen die aktuellsten Entwicklungen der Markenhersteller live ausprobiert werden.

Live werden auch die aktuellsten Veranstaltungen der jeweiligen Stadt auf Bildschirmen oder neuesten Kommunikationstools dargeboten. Die Communities der Stadt sind somit zum Greifen nah. Oder sie sind direkt vor Ort und nutzen die Lounge des Live-Community-Hotels für ihre realen Meetings und Veranstaltungen. Neben den Geschäfts- und Städtereisenden sind deshalb auch Urban Locals, die Social-Media-Anwendungen selbstverständlich in ihr Alltagsleben integriert haben und immer weiter fortentwickeln, eine weitere Zielgruppe der Live-Community-Lounge und –Hotels.

Um die neue Hotelmarke zügig auszurollen, sucht die in Düsseldorf ansässige me and all-GmbH bestehende Immobilien in 1-A-Lagen  in deutschen Großstädten. Auf der Expo Real in München, eine der größten internationalen Fachmessen für Gewerbeimmobilien,  wird die neue Hotelidee Anfang Oktober zum ersten Mal einem breiteren Fachpublikum präsentiert.
 
Die me and all-GmbH ist eine 51-prozentige Tochter der Lindner Hotels AG. Die restlichen Anteile tragen je zur Hälfte Andreas Krökel, Vorstand Operations, Sales & Marketing der Lindner Hotels AG und die B-K-Hospitality Service GmbH von Bernhard Klein. Zusammen mit Otto Lindner, Vorstand der Lindner Hotels AG, stellen sie auch die Geschäftsführung.
 
Die familiengeführte Lindner-Gruppe (2.000 Mitarbeiter; 165,7 Millionen Euro Umsatz in 2010) gehört zu den zehn bekanntesten Hotelketten in Deutschland. Für seine ungewöhnlichen Wege und Hotelkonzepte, die mittlerweile vom ersten Multimedia- über das erste Stadionhotel bis zum ersten Tierpark-Themenhotel reichen, wurde Vorstand Otto Lindner ausgezeichnet. Für das erste Stadionhotel, das Lindner Hotel BayArena, bekam er den „Hotelier des Jahres“ verliehen. Für das Lindner Park-Hotel Hagenbeck in Hamburg erhielt er die europäische Auszeichnung „Hotelimmobilie des Jahres 2009“. Unter seiner Ägide verdreifachte sich zudem die Zahl der Lindner-Hotels seit dem Jahr 2000.

Expedia/hotels.com – Arne Erichsen: „Es geht nicht ohne Buchungsportale“

(Berlin, 26. August 2011) Zurück im ernsthaften Hotel Booking Business: Arne Erichsen, alter und neuer Director Market Management Germany bei Expedia und hotels.com (wir berichteten), betont die Wichtigkeit von Buchungsportalen und Mittlern für das Onlinegeschäft in der Hotellerie. „Der Trend hält unvermindert an: Die Gäste, die bislang per Telefon und Fax gebucht haben, reservieren zumehmend über die Hotel-eigene Webseite ihre Zimmer“, so Erichsen. Um den Hotelnamen bekannt zu machen und die Hotel-Webseite in den Suchmaschinen gut zu positionieren, sei eine Listung in Hotelbuchungsportalen enorm wichtig. Der sog. Billboard-Effekt stärke gerade in hart umkämpften Hotelmärkten wie Berlin die Individualhotellerie, so Erichsen.

Hotelbuchungsexperte Arne Erichsen von Expedia: "Die Gäste, die bislang per Telefon und Fax gebucht haben, reservieren zumehmend über die Hotel-eigene Webseite ihre Zimmer."

Hotelbuchungsexperte Arne Erichsen von Expedia: "Die Gäste, die bislang per Telefon und Fax gebucht haben, reservieren zumehmend über die Hotel-eigene Webseite ihre Zimmer."

Bei der Auswahl der Buchungspartner komme es auch eine genaue Analyse an: Entscheidend sei die flexible Zusammenarbeit in punkto Ratenplan und Zimmerkategorien, rät der Buchungsexperte. Bei Expedia und hotels.com können wichtige Buchungsinformationen plakativ per Klickbox dargestellt werden: Infos beispielsweise zu kostenfreiem Wlan-Zugang für Gäste oder Frühstück inklusive werden so übersichtlich angezeigt.

Arne Erichsen versteht sich als fairer Marketingberater für die gesamte Hotellerie. Wer ihn fragt, wird bestätigen können, dass er als Topmanager von Expedia stets das Gesamtwohl aller im Blick behält – und nicht nur die Marktstärke seines Arbeitgebers, dem größten Reisebüro der Welt. Ein Thema, das in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen wird, sei die Ratenstruktur der Hotels, prophezeite Erichsen gegenüber dieser Fach-Illustrierten. In den Buchungsystemen werde eine Rate eines Standardzimmers eingepflegt – und dann für die verschiedenenen Kategorien entsprechend mit Aufschlägen versehen. Das Tool „Ratentyp Verknüpfung“ wird in Kürze auch in Deutschland einsetzbar sein. „Das Pricing wird so erheblich vereinfacht werden“, sagte Erichsen. Zudem werden so Sekundärkosten zum Beispiel für die beständige Datenpflege reduziert. Bei Expedia und hotels.com werde man künftig noch leichter Zimmertypen und Raten flexibler miteinander verknüpfen können, verspricht Erichsen.

„Currywurst-Urteil“: Nur 7% Umsatzsteuer an der Imbisstheke – 19% in der Gaststube

(München, 26. August 2011) Etwas mehr Klarheit im Steuerdschungel: Der Bundesfinanzhof hat nun eine weitere Regelung bei der Umsatzbesteuerung im Gastgewerbe getroffen. Fast Food an der Imbisstheke (Verzehr stehend) darf mit sieben Prozent Mehrwertsteuer abgerechnet werden. Gibt es Tische und andere Sitzgelegenheiten müssen 19 Prozent berechnet werden. Unklar ist, wie Außer-Haus-Betriebe im Alltag damit um gehen können – bietet z.B. ein Imbisswagen auch Plastikstühle und kleine Tischchen mit an, besteht weiterer Klärungsbedarf. Experten erwarten weitere Regelungen zum sog. Currywurst-Urteil.

Das EuGH urteilte nun eindeutig: Speisen vom Imbiss-Stand und Kinofoyers werden mit der ermäßigten Mehrwertsteuer (7%) belegt – Partyservices werden überwiegend mit 19% besteuert

Das EuGH urteilte nun eindeutig: Speisen vom Imbiss-Stand und Kinofoyers werden mit der ermäßigten Mehrwertsteuer (7%) belegt – Partyservices werden überwiegend mit 19% besteuert

Die nun veröffentlichten Entscheidungen des BFH ((Urteil vom 30.06.11   V R 35/08 – Urteil vom 30.06.11   V R 18/10) beruhen auf einem neuen Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union vom 10. März 2011 (C-497/09, C-499/09, C-502/09, Bog u.a.), das aufgrund von Vorlagen des BFH ergangen ist. Danach liegt eine dem ermäßigten Steuersatz unterliegende Essenslieferung vor, wenn nur einfach zubereitete Speisen (wie z.B. Bratwürste oder Pommes Frites oder ähnlich standardisiert zubereitete Speisen) abgegeben werden und dem Kunden lediglich behelfsmäßige Verzehrvorrichtungen (wie z.B. Theken oder Ablagebretter bei Imbissständen) zur Verfügung zur Einnahme der Speisen stehen und die Speisen nur im Stehen eingenommen werden können (V R 35/08).

Zu einem dem Regelsteuersatz unterliegenden Restaurationsumsatz führt die Abgabe von Standardspeisen dagegen, sobald der leistende Unternehmer seinen Kunden zusätzliches Mobiliar wie Tisch(e) mit Sitzgelegenheiten zur Verfügung stellt. Im Unterschied zur früheren Rechtsprechung sind dabei jedoch Verzehrvorrichtungen Dritter – wie z.B. Tische und Bänke eines Standnachbarn – nicht zu berücksichtigen, auch wenn diese im Interesse des leistenden Unternehmers zur Verfügung gestellt wurden (V R 18/10).

„Diese neuen Abgrenzungskriterien tragen wesentlich zur Vereinfachung der steuerrechtlichen Beurteilung bei und beenden die in der Vergangenheit häufig aufgeworfenen Zweifelsfragen hinsichtlich der Bedeutung und Größe von Verzehrtheken“, heißt es in einer Pressemitteilung des BFH.

Adhoga: Übersicht der Umsatzbesteuerung
Vorteil für die Kleingastronomie: Nach neuerlichen Urteilen des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) kommt in der Regel bei Speisen von Imbiss-Ständen und Kinofoyers der ermäßigte Umsatzsteuersatz von sieben Prozent zum Tragen. „In diesen Fällen handelt es sich bei den zum sofortigen Verzehr zubereiteten Mahlzeiten um „Nahrungsmittel“, die einem ermäßigten Steuersatz unterliegen“, so Steuerberater Marc Müller, Vorstand der Adhoga Steuerberatungsgesellschaft AG aus Berlin. „Bei Partyservice-Unternehmen kann man hingegen kaum noch vom siebenprozentigen Umsatzsteuersatz ausgehen.“

Der Bundesfinanzhof (BFH) hatte in vier Verfahren den EuGH angerufen. Die Urteile vom 10. März 2011 sind eindeutig: Bei dem Verkauf von Nahrungsmitteln an Imbisswagen und -ständen oder in Kinos ginge es um Mahlzeiten zum sofortigen (warmen) Verzehr, die einfach oder standardisiert zubereitet werden und verzehrfertig vorliegen (Convenience Food). Würden einige Stehtische zum Verzehr vor Ort bereit stehen, seien dies „untergeordnete Nebenleistungen“. Daher sei hier der ermäßigte Umsatzsteuersatz anzuwenden.

Mit dem Urteil zu den Imbissständen dürfte der deutschen Finanzverwaltung kaum mehr Raum für eine Besteuerung mit dem vollen Umsatzsteuersatz bleiben. Jedenfalls spielt die Breite des Ablagebrettes keine Rolle mehr, verweisen die Adhoga-Steuerexperten.

Zu den Leistungen eines Partyservice stellt der Europäische Gerichtshof hingegen fest: Bei diesen Gastronomie-Formen liege ein deutlich größerer Dienstleistungsanteil vor. Es gebe keine bloße Standardzubereitung, sondern die Speisen erfordern mehr Arbeit und Sachverstand, wie etwa hinsichtlich der Kreativität und der Darreichungsform der Gerichte. Die typischen Leistungen von Partysservices umfassen meist auch personalintensive Bereitstellungen von Geschirr, Besteck und Mobiliar sowie deren Reinigung und Speisenausgaben bzw. Serviertätigkeiten. Unter diesen Umständen stelle die Tätigkeit eines Partyservice eine Dienstleistung dar, heißt es. So komme der reguläre Umsatzsteuersatz zur Anwendung, meinen die Adhoga-Steuerberater.

Ausgenommen seien lediglich Partyservices, die Standardspeisen ohne zusätzliche Dienstleistungen liefern („kalte Platten“, belegte Brötchen). Hier müsse in der Regel die ermäßigte Umsatzsteuer berechnet werden. Eine weitere Ausnahme seien Partyservices, bei denen bei Vorliegen weiterer besonderer Umstände die Lieferung der Speisen der dominierende Bestandteil des Umsatzes ist.

Zum Begriff „Nahrungsmittel“ stellt der EuGH schließlich fest, dass dieser auch Speisen oder Mahlzeiten umfasst, die durch Kochen, Braten, Backen oder auf sonstige Weise zum sofortigen Verzehr zubereitet worden sind, da sie der Ernährung der Verbraucher dienen.

Hotelmarketing: Junge Männer buchen gern online

(Hohenheim, 26. August 2011) Der Siegeszug des Internets setzt sich fort: 86 Prozent aller Internetnutzer verwenden das Web für einen elektronischen Einkauf. Das sind mehr als doppelt so viele wie vor zehn Jahren, wie eine Studie der Forschungsstelle für Medienwirtschaft und Kommunikationsforschung der Universität Hohenheim ergibt. „Vor allem junge Männer zwischen 20 und 29 mit gehobenem Bildungsniveau machen weit häufiger von den Verkaufsangeboten im Netz Gebrauch machen als andere“, sagte Studienautor Michael Schenk, Professor für Kommunikationswissenschaft und Sozialforschung, gegenüber der Nachrichtenagentur Pressetext.

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„Junge Männer sind netzaffiner als Frauen, die mehr auf Kommunikation setzen und sich daher mehr in sozialen Netzwerken aufhalten”, ergänzte Schenk. Deutsche User kaufen vor allem Bücher, CDs, DVDs und Eintrittskarten. Auch Flug- und Bahntickets, Hotelreservierungen, Reiseangebote und Bekleidung werden immer häufiger im Netz geordert. E-Commerce hat sich inzwischen fest etabliert, was an der starken Nutzung von ebay.de deutlich wird. Positiv bewertet der Forscher, dass ältere Nutzer in den letzten Jahren zusehends ihre Scheu gegenüber dem neuen Medium abgelegt hätten: „Senioren haben die Entdeckung gemacht, dass das Internet zahlreiche Vorteile bietet.“

Regional gesehen gibt es bei den Internetusern in Deutschland Unterschiede: Ostdeutsche User liegen im Bundesvergleich hingegen weiter zurück als noch im Jahr 2005. „Dies hängt damit zusammen, dass die technische Versorgung im Osten nicht überall gewährleistet ist“, so der Professor. Auch die Kosten würden ein Rolle spielen, schließlich gebe es mehr Arbeitslose im Osten als im Westen.

Web 2.0 noch exotisch
Die Studie analysierte auch das Userverhalten im Bereich Web 2.0. und zeigt, dass für die meisten Deutschen öffentliche Internet-Tagebücher, die sogenannten Blogs, oder Podcastings, Plattformen für den Austausch privater Fotos, Videos und Musikdateien übers Netz noch sehr exotisch sind. Diese neuen Möglichkeiten des Web 2.0 werden bisher fast ausschließlich in den jungen und modernen Milieus genutzt. “Das Interesse für nutzergenerierte Inhalte hält sich – mit Ausnahme von den sozialen Netzwerkplattformen – noch in Grenzen”, stellte Schenk fest. So erfordere ein Blog zu führen viel Aufwand und Zeit. “Die User sind zudem sensibler geworden, was die Preisgabe privater Daten anbelangt”, so der Forscher.

Hotelmarkt Deutschand – Trotz Expansion der Markenhotels: Individualhotels stärken Marktposition

(München, 25. August 2011) Trotz der Expansion von international aufgestellten Hotelkonzernen behaupten sich individuell geführte Hotels auf dem Markt und grenzen sich häufig durch ein individuelles Design und eine lokale Verbundenheit auch im Produktangebot ab. Dies gilt insbesondere für Mittel- und Großstädte, obwohl dort der Wettbewerb intensiver ist, und es dort eine starke Marktpräsenz von Markenhotels gibt.

Individualhotels mit persönlichem Service haben die Nase vorn

Individualhotels mit persönlichem Service haben die Nase vorn

„In den Jahren von 1950 bis 2000 gab es einen vermeintlich unaufhaltsamen Siegeszug von standardisierten, kettengebundenen Hotels in den europäischen Großstädten. In den letzten zehn Jahren beobachten wir einen gegenläufigen Trend: Unabhängige, sehr individuell gestaltete Hotels haben eine Nischenposition erobert“, sagte Michael Widmann, Mitinitiator des Hotelforum und Geschäftsführer von PKF hotelexperts in Wien. „Ob Gastwerk in Hamburg, Cortiina in München oder Hollmann Beletage in Wien – der Trend geht zu individuellen, lifestyle-orientierten Produkten. Mittlerweile haben auch die großen Hotelgruppen designorientierte Brands entwickelt, und es gibt eine intensive Konkurrenz zwischen kettengebundenen und individuell geführten Hotels.“

Besonders erfolgreiche, individuelle Hotelkonzepte werden zu kleinen Hotelgruppen ausgebaut. Beispiele dafür sind 25hours, Citizen-M und Wombat’s. Parallel dazu wird die Expansion der Hotelkette ´Motel One´ auf europäischer Ebene fortgesetzt. „Insgesamt befindet sich die Hotelbranche in einer gewaltigen Umbruchsituation. Der Gast honoriert zunehmend die Kreativität neuer Hotelprodukte. Individuell geführte Hotels sind oft deutlich innovativer im Bereich Interior-Design und dienen deshalb der Markenhotellerie oft als Ideengeber für Innovationen“, so Widmann abschließend.

Das Hotelforum, die europäische Fachkonferenz für Hotel- und Immobilienexperten, findet dieses Jahr am Donnerstag, 6. Oktober, im Hotel Bayerischer Hof in München statt.

ITB/World Travel Monitor: Sporturlaub holt in Europa auf

(Berlin, 25. August 2011) Sporturlaub nimmt Kurs in Richtung Siegertreppchen: Laut einer aktuellen Auswertung des World Travel Monitors im Auftrag der ITB Berlin konnte diese Reiseart in den vergangenen fünf Jahren bei europäischen Reisenden deutlich zweistellige Zuwachsraten verzeichnen und überholte dabei auch Kreuzfahrten, die vor fünf Jahren im Ranking noch vor dem Sporturlaub lagen. Besonders sportbegeistert zeigen sich dabei die Deutschen. Von den insgesamt neun Millionen Sporturlauben, die die Europäer im Ausland verbringen, kommen mit 42 Prozent mehr als die Hälfte aus Deutschland. Die Niederländer folgen mit 14 Prozent auf dem zweiten Platz. In den anderen europäischen Märkten liegt der Anteil von Sporturlauben bei lediglich sechs Prozent oder weniger.

Sporturlaub ist stärker gefragt als Kreuzfahrten, laut World Travel Monitor (Foto: St. Wendel - Mountainbike Weltmeisterschaft)

Sporturlaub ist stärker gefragt als Kreuzfahrten, laut World Travel Monitor (Foto: St. Wendel - Mountainbike Weltmeisterschaft)

Das beliebteste Reiseziel der sportaffinen Urlauber ist Österreich. 24 Prozent der Europäer zieht es in die Alpenrepublik, gefolgt von Italien und Deutschland mit jeweils elf Prozent. Auch deutsche Sporturlauber bevorzugen Österreich als Reiseziel zum Auspowern: Die Nachbarrepublik liegt mit 42 Prozent vor Italien (18%) und der Schweiz (14%).

Bei den sportlichen Aktivitäten stehen bei europäischen Sporturlaubern vor allem Wandern mit 38 Prozent sowie Radfahren (23%) hoch im Kurs. Der Motorsport (Auto, Motorrad, Motorboot) folgt auf dem dritten Platz mit 14 Prozent. Golfen liegt mit zehn Prozent auf Rang vier der beliebtesten Sport-Aktivitäten. Bei den deutschen Sporturlaubern führen ebenfalls Wandern mit 34 Prozent und Radfahren (25%) die Top Ten der liebsten Sportaktivitäten an. Golfen möchten neun Prozent der deutschen Sporturlauber auf Reisen.

„Abschalten vom Alltag, mit Bewegung dem Körper etwas Gutes tun oder im Urlaub neue Sportarten ausprobieren – Sport gehört für viele Menschen zum Urlaub dazu. Sportreisen sind ein Nischen-Segment mit ernstzunehmendem touristischen Zukunftspotential”, sagte Martin Buck, Direktor des Kompetenzcenter Travel und Logistics der Messe Berlin

Auffallend häufig gehören Sporturlauber oberen Einkommensschichten an. Europäische Sporturlauber sind im Durchschnitt 43 Jahre alt und leben mehrheitlich in Haushalten ohne Kinder. Auch sind mehr Männer als Frauen sportlich im Urlaub unterwegs. Mit 45 Jahren sind deutsche Sporturlauber zwar etwas älter als im europäischen Vergleich, unterscheiden sich aber sonst nicht von ihren europäischen Mitbürgern.

hotel.de Preis-Leistungs-Index: Hotels in Dresden bei Gästezufriedenheit vorn

(Nürnberg, 25. August 2011) Keine Überraschung bei der Auswertung der Gästebewertungen auf hotel.de: Dresden rangiert weiterhin mit den zufriedensten Hotelgästen auf Platz eins, gefolgt von Chemnitz; Hotellerie der Fuggerstadt Augsburg insbesondere bei Privatreisenden hoch im Kurs; Warschau Spitzenreiter im Vergleich der Metropolen weltweit. Im Vergleich der deutschen Großstädte zeigten sich die Buchungskunden mit der Hotellerie in Dresden besonders zufrieden. Sie wählten das Elbflorenz mit 7,91 Punkten auf Position 1 der Top 20, gefolgt von Chemnitz mit 7,77 Punkten. Die Fuggerstadt Augsburg behauptet sich mit 7,76 Punkten auf dem dritten Platz.

Neben einem großen Angebot an touristischen Attraktionen scheint das Ruhrgebiet auch eine Vielzahl guter Hotels zu bieten. Mit Oberhausen, Bochum und Essen wählten die hotel.de-Buchungskunden gleich drei Städte in die Top 20. Die Großstadthotellerie der Rheinmetropole Düsseldorf verpasste hingegen mit 7,29 Punkten die Bestenliste. Privat- und Geschäftsreisende mit unterschiedlichen Präferenzen Werden die Bewertungen der Buchungskunden getrennt nach Privatreisenden und Geschäftsleuten untersucht, ergibt sich ein anderes Bild. Während Dresden bei den Geschäftsreisenden weiterhin vorne liegt, kann bei den Privatleuten insbesondere Augsburg punkten und ist in dieser Kundengruppe Spitzenreiter (8,07). Erst dann folgen Dresden mit 7,98 und Chemnitz mit 7,97 Punkten. Auffällig dabei: Jede Großstadthotellerie der Top 20 schneidet bei den Privatbuchern, die zumeist Urlauber sind oder Freunde bzw. Verwandte besuchen, etwas besser ab.

“Viele Hotels könnten das Potenzial, das die so wichtige Gruppe der Geschäftsreisenden mit sich bringt, noch besser nutzen”, sagte Reinhard Wick, Vertriebsvorstand der Nürnberger hotel.de AG. “Mit teilweise wenig Aufwand wie erweiterten Check In-Zeiten und schnellerem Check Out oder aber auch kostenlosem Internetzugang würden die Hoteliers bei Geschäftsreisenden noch stärker punkten können.”

Warschau erreichte die Spitzenposition beim Vergleich der Metropolen weltweit. Mit leichtem Vorsprung und 7,62 Punkten in der Gesamtbewertung führt die polnische Hauptstadt vor dem zweitplatzierten Helsinki. Auch die Hotellerie von Tokio kann ihre Übernachtungsgäste überzeugen. Mit einer Gesamtbewertung von 7,57 votierten sie die japanische Hauptstadt auf Rang drei. Potential nach oben zeigt die Moskauer Hotellerie, die mit 6,97 Punkten die internationalen Top 20 knapp verpasste. Etwas weniger zufrieden zeigten sich die Buchungskunden auch mit der Gesamtleistung der Hoteliers in der Ewigen Stadt Rom, in Paris und in London. Die Hotellerie der Weltstadt an der Themse erreichte nur 6,48 Punkte.

Übernachtungsgäste können das bei hotel.de gebuchte Hotel nur nach ihrer Abreise anhand eines Punktesystems (0 bis 10) bewerten. In die Gesamtbewertung fließen die Kriterien Zimmerqualität, Freundlichkeit des Personals, Sauberkeit, Lautstärke, Preis-Leistungs-Verhältnis sowie Frühstück/Gastronomie ein.

Social Media Studie: Reiseveranstalter versuchen sich auf Facebook, sind dort aber wenig aktiv

(Frankfurt/Main, 25. August 2011) 56,3 Prozent der Reiseveranstalter sind auf Facebook aktiv, zumeist mit einer eigenen Fanpage (50,4%). Jedoch kommunizieren sie wenig mit ihren Fans. Im Durchschnitt liegen die letzten fünf Posts 41 Tage zurück und 16,5 Prozent haben weniger als fünf Beiträge geschrieben. Facebook.com dominiert bei den Social-Media-Plattformen. Hotels und Destinationen sind dabei am aktivsten. 74 Prozent geben an, dass ihr Unternehmen eine eigene Facebook-Page hat. Dies zeigt die Vorabergebnisse der Tourom-Studie „Social Media in der Reisebranche“, für die 252 Veranstalter analysiert wurden.

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Mit durchschnittlich 2.162 Fans liegen diese Facebook-Seiten im Mittelfeld der Beliebtheit. Diese Zahlen klaffen jedoch weit auseinander: Während 64,6 Prozent wenige (unter 400) Anhänger haben, bringen es nur 9,4 Prozent der Seiten auf über 3.000 Fans.

Ganze 36,1 Prozent der Reiseveranstalter nutzen einen Twitter-Account. Diese haben zwar durchschnittlich 751 Follower, jedoch 14,3 Prozent davon noch keinen Einzigen. Der Grund könnte sein, dass 24,2 Prozent bisher keinen oder maximal 25 Tweets (Nachrichten) versendet haben. Die durchschnittliche Anzahl der Tweets liegt bei 312.

Noch weniger (25,0 Prozent) haben einen eigenen Youtube-Kanal eingerichtet. Dabei werden 43,3 Prozent der Veranstalter in einem Youtube-Video erwähnt. Die selbst geposteten Videos – durchschnittlich 28 – wurden immerhin schon rund 38.850 Mal geklickt.

Von ihrer eigenen Website verlinken 27,8 Prozent der Veranstalter auf ihre Fanpage. Weit weniger häufig sind andere Facebook-Tools implementiert, beispielsweise Share-Funktion, Like-Button oder Fan-/Like-Box. Nur 23,4 Prozent nutzen Social-Bookmarking-Dienste, damit ihre Website weiter empfohlen werden kann.

„Es gibt noch viel Potential, die Möglichkeiten von Social Media voll auszuschöpfen. Die Veranstalter haben Nachholbedarf in Sachen Professionalität, Kreativität und Durchhaltevermögen. Die regelmäßige Betreuung ist ein zentraler Erfolgsfaktor“, sagte Michael Faber, Initiator der Tourom-Studie. Für die Studie wurden laut fvw.de rund 2.000 Mitarbeiter von Airlines, Hotels, Destinationsorganisationen, Reiseveranstaltern und Reisebüros befragt.

hrs.de: Hotels können auf Gästebewertungen direkt antworten – Rezensionen werden geprüft

(Köln, 24. August 2011) Das klingt nach mehr Fairness: hrs.de lässt Hoteliers die Möglichkeit, auf Gästebewertungen direkt zu antworten. Alle Kommentare würden vor der Veröffentlichung überprüft, heißt es in einer Pressemitteilung des Reservierungsdienstleisters aus Köln. Damit biete hrs.de die von dem europäischen Hoteliers-Dachverband Hotrec geforderten Reaktionsmöglichkeiten auf Bewertungen.

Auch bei hrs.de. können Hoteliers die Gästebewertungen direkt kommentieren - alle Kommentare werden vorher geprüft

Auch bei hrs.de. können Hoteliers die Gästebewertungen direkt kommentieren - alle Kommentare werden vorher geprüft

Im neuen Bereich „Meine Gäste-Bewertungen“ im Hotel-Serviceportal werden alle Bewertungen eines Hotels gebündelt und übersichtlich dargestellt. Hoteliers können sich per E-Mail informieren lassen, sobald ein neuer Kommentar über ihr Haus veröffentlicht wurde. Zudem kann man sich eine Zusammenfassung der Bewertungen im gewünschten Benachrichtigungsintervall, zum Beispiel einmal täglich, zuschicken lassen.

„Der neue Service erlaubt es Hoteliers, direkt in Kontakt mit ihren Gästen zu treten. Dieser Dialog schafft Vertrauen und Glaubwürdigkeit“, sagte Tobias Ragge, Geschäftsführer von hrs.de. „Jede Kundenmeinung zählt. Daher raten wir Hoteliers, Kommentare ernst zu nehmen und sowohl auf kritische Kommentare zu antworten als auch auf positive, die den weitaus größten Teil der Hotelbewertungen ausmachen“, so Ragge weiter.

Ein weiterer Nutzen für die Hotels bestehe darin, Gästekommentare für ihr Qualitätsmanagement einsetzen zu können. Im Bereich „Meine Gäste-Bewertungen“ sollen Filter und Suchfunktionen Hoteliers dabei unterstützen, den Überblick über die Kommentare zu behalten und zu ermitteln, in welchen Bereichen Handlungsbedarf besteht.

67% der Hotelbucher orientieren sich an Bewertungen
Eine Studie des Kölner Hotelbuchungsportals hat gezeigt, dass Kunden die Einschätzung anderer Gäste mehr denn je in ihren Entscheidungsprozess einfließen lassen. Beinahe 67 Prozent der Befragten gaben an, sich stark an Gästebewertungen zu orientieren. Bei Nutzern bis 29 Jahren sind es sogar gut 76 Prozent und auch bei den Kunden in der Altersklasse 50 Jahre und älter greifen noch mehr als 54 Prozent auf das Urteil der Internet-Gemeinde zu.

Wie bisher können über hrs.de nur Gäste, die tatsächlich in dem jeweiligen Hotel übernachtet haben, eine Bewertung abgeben. Hierzu erhalten sie nach ihrem Aufenthalt einen Link, der sie zu der Bewertungsseite führt. Damit will man bei hrs.de sicher stellen, dass sowohl die Punktebewertung als auch die Kommentare authentisch und seriös sind. Allerdings soll auch dieses System Schwachstellen haben und wurde nach Berichten von Insidern bereits geknackt.

Für die Ermittlung der Durchschnittswerte der Hotels bewerten die Gäste 14 Kriterien auf einer Skala von einem Punkt (mangelhaft) bis zehn Punkte (sehr gut). Um die Aktualität zu gewährleisten, fließen die vergebenen Punkte nach zwei Jahren nicht mehr in den veröffentlichten Durchschnittswert der Hotels ein. Auch in diesem Punkt entspreche man den Hotrec-Forderungen, wird mitgeteilt.

Kostenloser Ratgeber
Zum richtigen Umgang mit Gästebewertungen wurde ein Ratgeber entwickelt. Darin wird erläutert, wie Hoteliers den neuen Service am besten einsetzen können. Die Praxistipps für Hoteliers stehen auf Anfrage zur Verfügung.

Kampf um den Adlon-Fonds: Millionen-Investor gegen „Schulden-Hotelier“

(Berlin, 24. August 2011) Der Kampf um den Hotel-Olymp wird unter Ungleichen geführt: Der millionenschwere Investor Anno August Jagdfeld muss sich gegen eine Gruppe von unzufriedenen Fondsanlegern wehren – an deren Spitze agieren der Berliner Anwalt Thomas Fritsch und der mittelständische Hotelier Burkhard Grunzke. Am 26. August soll es in einer Gesellschafterversammlung des Fundus-Fonds Nr. 31 zu einem Showdown kommen. Kann der charismatische Hotelmacher Jagdfeld abgesetzt werden?

Die Chancen auf einen Machtwechsel bei dem Immobilienfonds – der weder mit der Dachgesellschaft Adlon Holding GmbH noch mit der Hotelbetriebsgesellschaft von Kempinski zu verwechseln ist – sind nicht hoch. Die Mehrzahl der Anleger dürfte weiterhin dem erfahrenen Jagdfeld, der persönlich für ein Anlagevermögen von rund 400 Millionen Euro haftet, vertrauen – trotz Enttäuschungen bei der versprochenen Rendite.

Jagdfeld zieht notgedrungen auch in der Öffentlichkeit zu Felde. Bislang waren etliche Unternehmensnachrichten als Interna gehandelt worden oder wurden zumindest nicht groß verbreitet. Mit einer Presseoffensive soll die Reputation des Hotelmagnaten wieder hergestellt werden.

In der Auseinandersetzung Jagdfeld kürzlich von allen Vorwürfen entlastet worden. Ein Gutachten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche, das der Verwaltungsrat des Adlon-Fonds in Auftrag gegeben hat, stelle fest, dass Jagdfeld keinerlei Verfehlungen treffen, heißt es in einer Pressemitteilung. „Damit ist den auf objektiven Falschaussagen und gezielten Irreführungen fußenden Vorwürfen endlich der Boden entzogen. Die Vorwürfe entlarven sich als Kampagne, um sich der Führung des Adlon-Fonds zu bemächtigen“, so Jagdfeld. Hintergrund sind die Vorwürfe, die der Berliner Rechtsanwalt Thomas Fritsch gegenüber Jagdfeld erhebt – etwa unzulässige In-Sich-Geschäfte.

Die von einigen Anlegern um Anwalt Fritsch eingebrachten Anträge zur kommenden Gesell-schafterversammlung bedeuten nach Ansicht Jagdfelds einen „finanziellen Mega-Gau für Adlon-Fonds und seine 4.400 Anleger“. Denn diese Anträge hätten rechtlich zwingend zur Folge, dass das Vermögen, das bisher steuerlich Privatvermögen ist, zum steuerlichen Betriebsvermögen würde – mit allen zusätzlichen Belastungen: „Künftig würde der Adlon-Fonds jährlich mit Gewerbesteuern in sechsstelliger Höhe belastet. Eine Veräußerung des Immobilienvermögens würde im Umfang des entstehenden Veräußerungsgewinns steuerpflichtig werden. Das Gleiche gilt für die Beteiligungen der Anleger. Es kann ein Schaden in Höhe eines mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrages entstehen“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Kanthotel-Grundstücksgesellschaft „bilanziell überschuldet“
Der von den Anlegermeuterern voran gestellt Hotelier Burkhard Grunzke sieht sich unterdessen erheblichen Vorwürfen ausgesetzt. Die „Bild“ betitelte ihn als „Schulden-Hotelier“ – die familieneigene Kanthotel Berlin GmbH weist für 2009 Verbindlichkeiten in Höhe von 3,6 Millionen Euro aus und die Grundstücksgesellschaft Elsur sei bilanziell überschuldet, so allgemein zugängliche Unternehmensauskünfte.

Was dies mit dem Adlon-Fonds zu tun habe, ist die Gretchenfrage. Anlegeranwalt Fritsch möchte offenbar den Hotelier an die Spitze des Adlon-Fonds setzen. In einem Werbe-Schreiben an alle Adlon-Anleger vom Mai des Jahres preiste er Grunzke als Betreiber eines „Hotel der gehobenen Klasse“ und seine „jahrelangen“ Managementerfahrungen in der Kempinski-Gruppe an. Nach bisherigen Angaben – Grunzke war auf mehrmalige Anfrage hin nicht zu Auskünften bereit – hatte Burkhrad Grunzke einst eine Kochlehre im Kempinski Hotel Bristol Berlin absolviert und dort für einige Zeit als Kellner gearbeitet. Nicht mehr und nicht weniger.

Wanzenbiss: Londoner Hotel zahlt 1.600 Pfund Entschädigung

(London, 24. August 2011) Das könnte zum Präzedenfall werden: Das Airways Hotel in London zahlte nun einem Bericht zufolge zwei Schwestern eine Entschädigung von 1.600 britischen Pfund für Insektenstiche oder –bisse. Dies berichtet travelmole.com. Die Gäste seien durch Bettwanzen mehrere Male gebissen worden und mussten sich ärztlich behandeln lassen, heißt es.

Bettwanzenbisse können teuer werden - ein Londoner Hotel zahlte nun 1600 Pfund Entschädigung

Bettwanzenbisse können teuer werden - ein Londoner Hotel zahlte nun 1600 Pfund Entschädigung

Mit Hilfe eines Anwalts sei dann ein außergerichtlicher Vergleich mit dem Hotel erreicht worden. Die Übernachtung hatte nur 90 Pfund gekostet – die Entschädigung beträgtr nun ein vielfaches. Britische Hoteliers befürchten nun, dass dies zu einer Präzdenzfall werden könne. Bettwanzen sind vor allem in von internationalen Gästen frequentierten Hotels ein leidvolles Thema, auch in Deutschland. Die Blutsauger werden oftmals durch das Gepräck eingeschleppt.

Wanzenfreie Zone – Neu entwickelte  Matratze gegen Hausstaubmilben und Bettwanzen
Sie sind klein, bissig und keiner möchte sie zum Bettgefährten haben – und dochdennoch erobern ganze ganze Horden von Bettwanzen derzeit menschliches Terrain. Die Einwohner der USA und ganz speziell der Stadt New York können davon ein Lied singen: Hier hat jüngst wird in den letzten Monaten die größte Bettwanzen-Invasion seit über 50 Jahren stattgefundenverzeichnet. Verbreitet durch Reisende befinden sich die kleinen Krabbeltiere aber auch in Europa und anderen Teilen der Welt auf dem Vormarsch. Im Kampf gegen die nachtaktiven Stechinsekten, die sich von Menschenblut ernähren, erweisen sich zum Einsatz zugelassene Insektizide zunehmend als wirkungslos. Deshalb greifen viele Betroffene zu immer härteren Schädlingsbekämpfungsmitteln, die im Verdacht stehen, Krebs und andere Krankheiten auszulösen. Auch in Europa und anderen Teilen der Welt sind die kleinen Krabbeltiere derzeit auf dem Vormarsch. Zur Vorbeugung gegen einen Neubefall imAbhilfe für das heimischen Schlafzimmer oder auch Hotelzimmer kann man neuerdings aufbietet eine neuartige Matratzen, die von den Hohenstein Instituten in Bönnigheim, einem international renommierten Forschungs- und Dienstleistungszentrum im textilen Bereich, entwickelt wurde – und das ganz ohne Chemie.

Neu entwickelte "Allergomed"-Matratze gegen Hausstaubmilben und Bettwanzen

Neu entwickelte "Allergomed"-Matratze gegen Hausstaubmilben und Bettwanzen

Ursprünglich wurde die „Allergomed“-Spezial-Matratze in Zusammenarbeit i mit dem Matratzenhersteller Fey & Co. als neuartige Allergiker-Matratze für Hausstaubmilben-Allergiker entwickelt und bis zur Marktreife geführt. Das Team von Prof. Dr. Höfer vom Institut für Hygiene und Biotechnologie an den Hohenstein Instituten ist jedoch überzeugt, dass sich mit der Spezialmatratze auch die Besiedelung der Schlafstätte mit Bettwanzen effektiv verhindern lässt: „Hausstaubmilben und Bettwanzen weisen prinzipiell dieselben Vorlieben hinsichtlich ihrer reinen Lebensbedingungen auf: Sse leben in unmittelbarer Nähe von des Menschen, lieben die warme und feuchte Umgebung von Matratzen und vermehren sich hier auf diese Weise rasend schnell“, so Höfer.

Definiertes Ziel der Wissenschaftler war es deshalb, die Bedingungen auf und innerhalb der Matratze so zu gestalten, dass sich Milben und Wanzen gar nicht erst ansiedeln. Dabei machten sie sich die Empfindlichkeit der Tiere gegen Trockenheit und Hitze zunutze. Durch die Änderung der hygrothermalen Lebensbedingungen, d.h. des Wärme- und Feuchteniveaus innerhalb der Matratze, entsteht ein Kernpunkt der „Allergomed“-Matratze. Dies gelingt durch die Erhitzung der Matratze in regelmäßigen Abständen. Dazu wird die Matratzese zweimal wöchentlich von mit Hilfe elastischer textiler Heizelemente erhitzt, die in den Matratzenkern in definierten Abständen integriert sind.

Dafür sind in den Matratzenkörper elastische textile Heizmatten der Firma Roma Strickstofffabrik Rolf Mayer in definierten Abständen eingearbeitet. So ist sichergestellt, dass die notwendige Temperatur von 55 Grad Celsius und weniger als 40 Prozent Luftfeuchte unter 40 Prozent an allen Raumpunkten der Matratze erreicht wird. Die Verwendung eines Spezialnetzgerätes der Firma Rist Transformatorenbau GmbH im Niederspannungsbereich von 24 Volt schließt sowohl gefährliche Stromschläge als auch das Entstehen störender und gesundheitlich bedenklicher elektromagnetischer Felder („Elektrosmog“) aus. Da zudem die Heiztemperatur der Matratze steuerbar ist, stellt sie gerade in der kalten Jahreszeit eine Alternative zur elektrischen Heizdecke dar und verspricht zusätzlichen Komfort für anspruchsvolle Schläfer.

„Für viele Menschen ist es mithilfe dieser neuen Matratze nun möglich, endlich eine unbeschwerte Nachtruhe ohne Wanzenstiche oder allergischen Reaktionen zu genießen. Und das ohne Kompromisse an den Schlafkomfort und den Einsatz chemischer Substanzen“, sagte Prof. Dr. Dirk Höfer. Da die Bettwanzen sehr mobil sind, sollte aber der gesamte Schlafraumdas Schlafzimmer den Minivampiren keine Rückzugsmöglichkeit bieten. Ansonsten sieht Prof. Höfer die Gefahr, dass diesedie Bettwanzen z. B. von Teppichen oder Polstermöbeln aus zum nächtlichen Angriff auf ihre menschlichen Wirte starten.

Hotelmarketing: Hotelbewertungsportale weiter am Pranger – Massive Manipulationen bei tripadvisor.com?

(Frankfurt am Main/London, 23. August 2011) Der Ärger wird immer größer: Gefälschte und manipulierte Hotelrezensionen auf führenden Bewertungsportalen sorgen für immer mehr Verdruss unter den Hoteliers, vom Fünf-Sterne-Hotel in einer deutschen Großstadt bis zum Drei-Sterne-Ferienhotel auf einer Nordseeinsel. Und auch international gibt es Klagen. Nun forderte die britische Verbraucherschutzorganisation Kwikchex das amerikanische FBI zu offiziellen Ermittlungen gegen tripadvisor.com auf. In den vergangenen zwölf Monaten seien über 3.000 Fälle von offensichtlich manipulierten Bewertungen aufgekommen, heißt es bei Kwikchex. 20 von den rund 50 Millionen Bewertungen bei tripadvisor.com seien älter als ein Jahr und damit irrelevant für Verbraucher, so ein weiterer Vorwurf.

Sehen Sie dazu:
HOTELIER TV 1:30: Immer mehr Ärger um Hotelbewertungsportale

Die Vehemenz des (kommunikativen) Widerstandes gegen Hotel- und Reisebewertungsportal lässt auf mannigfaltige Gründe schließen. In einer Analyse des Recherchedienstes hotelpinnwand.de von Maximilian Blum Freiherr von Grevenstein kommen kuriose Tatsachen zu Tage: Da postete ein britischer User namens „Bellagio“ über 32.300 Bewertungen in den vergangenen sieben Jahren. Das entspricht mehr als zwölf Einträge pro Tag, so Blum. Von Authentizität, also einer Bewertung je Hotelübernachtung oder Reiseerlebnis, könne da keine Rede mehr sein.

Die Liste der offensichtlichen Manipulationen lässt sich weiter fortsetzen: Zwei US-Nutzer haben bei tripadvisor.com in den vergangenen paar Jahren sage und schreibe über 56.000 Forenbeiträge verfasst. Durchschnittlich wären das knapp 22 Einträge pro Tag. Ein niederländischer Internetsurfer schrieb seit 2005 mehr als 23.400 Forenbeiträge, also rund zehn pro Tag.

Software erkennt gefälschte Hotelbewertungen
Bei der großen Überzahl der unfairen oder schlichtweg gefälschten Bewertungen soll ein neu entwickeltes Programm der Cornell Universität helfen: Die Software erkenne 90 Prozent von manipulierten Einträgen, heißt es in einer Pressemitteilung. In einem Test mit 800 Rezensionen über Hotels in Chicago wurde ein Großteil der eingeschleusten Fälschungen erkennt, berichtete die für ihre Hotelmanagement-Ausbildung weltberühmte Lehreinrichtung. Die Software setzt dabei auf Sprachanalyse. Ehrliche Hotelbewertungen enthalten konkrete Begriffe, die zum Hotel gehören: z.B. „Badezimmer“, „Check in“ oder „Preis“. Bei Fälschungen würde Wörter wie „Urlaub“, „Geschäftsreise“ oder „mein Ehemann“ eher auftauchen. Grundsätzlich gelte: Fälscher nutzen mehr Verben, ehrliche Rezensenten mehr Nomen.

Ideal ist es, nicht mehr gelistet zu sein
Hotel-Onlineanalyst Blum sieht dagegen erste Erfolge im Kampf gegen manipulierte Bewertungen. Bei einem Hotelkunden aus Bernkastel Kues konnte sein Redaktionsteam die „Unmengen von negativen, alten und persönlich gewordenen Bewertungen“ durch gezielte Hintergrundberichte entschärfen. Das Ergebnis: „Holidaycheck.de hat auf fast allen seiner Portale sowie bei Partnern alle alten, unfairen und negativen Bewertungen entfernt. Es gibt auch kein durchsichtiges Archiv mehr. Aber sie sind auch noch einen Schritt weiter gegangen. Sie haben das betreffende Hotel auch nicht mehr mit Bild in ihrer Datenbank“, so Blum.

Nicht gelistet zu sein bei Hotel-Bewertungsportalen könnte sich als goldener Werg erweisen – dann gibt es nämlich auch keine gefälschten Bewertungen mehr.