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Bundesverfassungsgericht kippt Rauchverbot in Hamburger Gastronomie teilweise

(Karlsruhe/Hamburg, 21. Februar 2012) Ein Gang zurück: Das Bundesverfassungsgericht lässt Raucherräume auch in Hamburger Restaurants wieder zu. Nach einem aktuellen Urteil (Az. 1 BvL 21/11 vom 24. Januar 2012) ist das Verbot, dass sog. Speisewirtschaften keine abgetrennten Zimmer mit Qualmerlaubnis einrichten dürfen, nichtig. Das Hamburgische Passivraucherschutzgesetz (HmbPSchG) sei mit dem im Grundgesetz garantierten Gleicheitssatz und Berufsausübungsfreiheit nicht vereinbar. Nun muss das Landesgesetz korrigiert werden. „Bis zu einer gesetzlichen Neuregelung gilt die Vorschrift mit der Maßgabe fort, dass auch für Speisewirtschaften abgeschlossene Raucherräume eingerichtet werden dürfen“, teilte das Bundesverfassungsgericht mit.

BVG lässt Raucherräume in Speisewirtschaften zu: In Hamburgs Restaurants dürfen Raucher nun (vorläufig) wieder willkommen sein (Foto: Thomas Reimer/fotolia.com)

BVG lässt Raucherräume in Speisewirtschaften zu: In Hamburgs Restaurants dürfen Raucher nun (vorläufig) wieder willkommen sein (Foto: Thomas Reimer/fotolia.com)

Nach dem Hamburgischen Passivraucherschutzgesetz (HmbPSchG) ist das Rauchen in Gaststätten grundsätzlich verboten. Vom Rauchverbot ausgenommen sind Einraumgaststätten mit einer Gastfläche von weniger als 75 Quadratmeter, die als reine Schankwirtschaften betrieben werden, d. h. in denen keine zubereiteten Speisen angeboten werden und die nicht über eine entsprechende gaststättenrechtliche Erlaubnis verfügen.

Des Weiteren erlaubt die im Vorschrift für alle übrigen (reinen) Schankgaststätten, nicht aber für Speisegaststätten die Einrichtung von abgetrennten Raucherräumen. Eine vergleichbare Regelung zur Zulassung von Raucherräumen in Gaststätten finde sich auch in anderen Ländern nicht, so das BVG. Entweder gilt dort ein striktes Rauchverbot oder die Einrichtung von abgeschlossenen Raucherräumen wird unabhängig davon zugelassen, ob in den jeweiligen Gaststätten zubereitete Speisen angeboten werden oder nicht.

Die Klägerin betreibt eine an einer Autobahn gelegene Gaststätte, die neben einer Gaststube einen „Clubraum“ umfasst und hat eine sog. gaststättenrechtliche Erlaubnis zum Betrieb einer Schank- und Speisewirtschaft. Sie stellte bei der zuständigen Hamburger Verwaltung einen Antrag, den Clubraum als Raucherraum nutzen zu können. Dieser wurde mit der Begründung abgelehnt, dass die gesetzliche Regelung für Speisewirtschaften keine Ausnahme vom Rauchverbot vorsehe. Dann zog die Gastronomin vor das Bundesverfassungsgericht.

Unterscheidung zwischen Schank- und Speisewirtschaft „sachlicht nicht gerechtfertigt“
Bereits 2008 hatte das BVG entschieden, dass das Rauchverbot in Gaststätten in die Berufsausübungsfreiheit der Betreiber eingreife. Die im Hamburger Passivraucherschutzgesetz bestimmte Unterscheidung zwischen Schank- und Speisewirtschaften hab zur Folge, dass Betreibende von Speisewirtschaften nicht in freier Ausübung ihres Berufs das Angebot ihrer Gaststätten auch für rauchende Gäste attraktiv gestalten könnten, was erhebliche wirtschaftliche Nachteile insbesondere für eher getränkegeprägte Speisegaststätten nach sich ziehen kann. „Diese Ungleichbehandlung ist sachlich nicht gerechtfertigt, weil es an einem hinreichend gewichtigen Grund für die Differenzierung fehlt“, so das BVG in einer Pressemitteilung.

Als Differenzierungsgrund reiche nicht allein die Tatsache aus, dass die unterschiedliche Regelung für Schank- und Speisewirtschaften das Ergebnis eines politischen Kompromisses der damaligen Regierungsfraktionen der Hamburgischen Bürgerschaft war, teilt das oberste Gericht mit. Die unterschiedliche Behandlung ließen sich ferner nicht durch Gründe des Gesundheitsschutzes rechtfertigen. Im Hinblick auf den Schutz der Gesundheit des Gaststättenpersonals fehle es an dem erforderlichen Zusammenhang zwischen diesem Regelungsziel und der vom Gesetzgeber gewählten Differenzierung zwischen Speise- und Schankgaststätten. „Denn nicht nur in Speise-, sondern auch in Schankwirtschaften sind Angestellte beschäftigt, die die Gäste in dort zulässigen Raucherräumen bedienen und hierbei den Gefahren des Passivrauchens ausgesetzt werden“, so das BVG.

Keine wissenschaftliche Erkenntnisse zu Passivrauchen
Mit dem Schutz der Gesundheit der nichtrauchenden Gäste könne die Ungleichbehandlung ebenfalls nicht gerechtfertigt werden. „Es wurden keine wissenschaftlichen Erkenntnisse vorgebracht, nach denen die Verbindung von Essen und Passivrauchen zu einer besonderen Schadstoffbelastung der nichtrauchenden Gäste führt. Aber selbst wenn man dies unterstellte, ergäbe sich daraus keine Rechtfertigung, den Betreibenden von Speisewirtschaften die für andere Gaststätten bestehende Möglichkeit vorzuenthalten, Raucherräume einzurichten. Die Gäste können sich zum Essen in Nichtraucherbereichen aufhalten, von denen nach den gesetzlichen Vorgaben die Raucherräume so wirksam abzutrennen sind, dass eine Gefährdung durch Passivrauchen ausgeschlossen wird.“

Die Erwägung, dass durch den Ausschluss von Raucherräumen in Speisegaststätten eine größere Anzahl von Menschen den Gefahren des Passivrauchens entzogen wird, könnte ebenfalls keinen sachlich vertretbaren Differenzierungsgrund liefern. Denn das Regelungsziel, die Anzahl der Gelegenheiten zum Rauchen zu reduzieren, stünde in keinem inneren Zusammenhang mit der Unterscheidung von Speise- und Schankwirtschaften.

Die Ungleichbehandlung von Speise- und Schankgaststätten ließe sich auch nicht mit einer etwaigen unterschiedlichen wirtschaftlichen Betroffenheit durch ein Rauchverbot rechtfertigen. Insoweit fehlt es bereits an einer hinreichenden Tatsachengrundlage. Für den – allein von der Regelung betroffenen – Bereich derjenigen Gaststätten, die über die baulichen Möglichkeiten zur Einrichtung eines Nebenraums für rauchende Gäste verfügen, lässt sich nicht feststellen, dass reine Schankwirtschaften typischerweise in erheblichem Umfang wirtschaftlich stärker durch ein Rauchverbot belastet würden als Gaststätten, in denen auch zubereitete Speisen angeboten werden oder angeboten werden dürfen.

Die Annahme einer generell wirtschaftlich stärkeren Belastung der Schankwirtschaften im Vergleich zu den Speisewirtschaften als Differenzierungsgrund kann auch nicht auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 30. Juli 2008 gestützt werden, mit dem es Regelungen über Rauchverbote in Gaststätten für unvereinbar mit der Berufsausübungsfreiheit erklärt hatte, weil sie die getränkegeprägte Kleingastronomie unverhältnismäßig belasteten. Maßgebend für die Unterscheidung war ausdrücklich nicht die Ausrichtung solcher Eckkneipen bzw. Einraumgaststätten als Schwankwirtschaften, sondern dieser spezielle Gaststättentypus, der in besonderer Weise durch rauchende Stammgäste geprägt ist und für den daher bei einem Rauchverbot existentielle Umsatzeinbußen zu befürchten sind. Allein in diesem Zusammenhang wurde das unterschiedliche gastronomische Angebot als eines von mehreren Unterscheidungsmerkmalen herangezogen und bei der Schilderung der Gestaltungsmöglichkeiten des Gesetzgebers wieder aufgenommen.

Internorga Hamburg 2012: Hochwertiges Design trifft auf Funktionalität

(Hamburg, 20. Januar 2012) Ob Geschirr, Glas, Tischwäsche oder Besteck: Individuelle Trends und phantasievolle Tableware für die geschmackvoll gedeckte Tafel in der Profigastronomie und Hotellerie präsentieren führende Table Top Hersteller auf der Internorga. Vom 9. bis 14. März zeigt die Leitmesse für den Außer-Haus-Markt in den Hallen B5 und B7 auf dem Hamburger Messegelände die gesamte Bandbreite an Produkten und Gegenständen, die für ein ansprechendes Tischambiente sorgen und die Lust auf Genuss wecken.

Lifestyle auf der Internorga Hamburg: Alles für Einrichtung & Ausstattung im Gastgewerbe (Foto: Nico Maack/Hamburg Messe)

Lifestyle auf der Internorga Hamburg: Alles für Einrichtung & Ausstattung im Gastgewerbe (Foto: Nico Maack/Hamburg Messe)

Deutschlandweit gibt es kein größeres Angebot: Auf mehr als 16.000 Quadratmetern zeigen internationale und nationale Aussteller den gesamten Überblick über die Trends von morgen. Und die reichen von hochwertigen Designserien bis hin zu funktionalem Geschirr für die Gemeinschaftsverpflegung. Dabei sind die Trends so vielfältig wie die Branche selbst. Auffällig ist: In einer Zeit, in der es den Menschen immer mehr um Qualität geht, ist die Nachfrage nach bleibenden Werten, haltbaren Materialien, guter Verarbeitung und schönes, nachvollziehbares Design groß. So kehren Manufakturprodukte wieder, Handarbeit wird neu wertgeschätzt,

Hochwertiges Design wird dabei auch immer mit Funktionalität gepaart. So müssen Teller und Gläser den Anforderungen des Gastronomiealltags gerecht werden und das heißt Spülmaschinenfest und Mikrowellen geeignet sein, sowie sich durch eine hohe Kratz- und Kantenschlagfestigkeit auszeichnen.

Ein Megatrend in Einrichtung und Tischkultur ist und bleibt das Thema Nachhaltigkeit und Ökologie. Gastronomen achten neben Produkten „Made in Germany“ auch vermehrt auf geprüfte Materialien und ökologische Herstellungsformen.

Bei den Farben dominieren Blautöne. Porzellan mit Dekoren in klassischem Blau ist wieder en Vogue. Auch die Farbe Grau liegt im Trend. Dabei sorgen Stein-, Erd-, und Sandtöne für den ruhigen Gegenpol. Seit mehreren Jahren gleichbleibend ist der Mut zum Luxus. Hier setzten Unternehmen auf Gold und Glitzer. Auch romantische Ornamente und Motive, wie Blümchen auf Textilien, haben sich in der Vergangenheit durchgesetzt.

Bettensteuer: Hamburg will noch mehr Matratzen-Maut

(Hamburg, 17. Februar 2012) Unliebsame Überraschung: In Hamburg will der Senat doch mehr Bettensteuer als bislang geplant. Die Matratzen-Maut soll fünf Prozent vom Übernachtungspreis betragen. Bislang waren zwei bis maximal vier Euro pro Gast je Nächtigung geplant. Die sog. Kulturtaxe soll ab Anfang 2013 gelten.

Steuern - © Gabriele Rohde - Fotolia.com

Zeitungsberichten zufolge soll die Bettensteuer sowohl bei privaten als auch geschäftlichen Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben der Hansestadt erhoben werden. Der Senat will die Pläne im April verabschieden. Dabei ziele man einen „größtmöglichen Konsens mit der Hotellerie“ ab, wurde eine Sprecherin der Wirtschaftsbehörde zitiert.

Der Hotelmarkt Hamburg ist seit Jahren auf Erfolgskurs. Im vergangenen Jahr wurden rund 9,5 Millionen Übernachtungen gezählt. In diesem Jahr könnte die 10-Millionen-Grenze geknackt werden. Wie sich eine Bettensteuer auf die Übernachtungszahlen auswirken wird, ist noch nicht absehbar.

“Grünes Band”: Preis für Nachhaltigkeit im Außer-Haus-Markt wurde anlässlich Intergastra Stuttgart erstmalig verliehen

(Stuttgart, 16. Februar 2012) Das bei Huss-Medien erscheinende Unternehmer-Magazin “Gastronomie & Hotellerie” und das Fachmagazin für Gemeinschaftsverpflegung “GV-Kompakt” haben am 12. Februar 2012 erstmalig den Branchenpreis “Grünes Band” an 16 Zulieferer, Hersteller und Dienstleister für Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung vergeben.

Bei einem feierlichen Festakt wurden am Abend im Hotel Steigenberger, in Stuttgart, 16 Hersteller, Lieferanten und Dienstleister erstmalig mit dem “Grünen Band – Preis für Nachhaltigkeit” im Außer-Haus-Markt ausgezeichnet.

Alle Preisträger: Das "Grüne Band - Preis für Nachhaltigkeit im Außer-Haus-Markt" soll nun alle zwei Jahre vergeben werden

Alle Preisträger: Das "Grüne Band - Preis für Nachhaltigkeit im Außer-Haus-Markt" soll nun alle zwei Jahre vergeben werden

Die beiden Branchen-Zeitschriften des Berliner Verlages Huss-Medien hatten den Preis ausgelobt, weil Nachhaltigkeit in Hotellerie, Gastronomie und Großverpflegung – genau wie in anderen Branchen – ein Gebot der Stunde ist. Dazu sind ganzheitliche Konzepte gefordert, die sowohl den ökologischen als auch den unternehmerischen Erfolg sichern.

Dass die Redaktionen die Zeichen der Zeit richtig gedeutet haben, zeigen 48 Bewerber, deren Erzeugnisse, Technologien und Dienstleistungen in vorbildlicher Weise ökonomischen Erfolg mit sozialer Verantwortung und Schonung der Ökologie verbinden. Der Jury, bestehend aus namhaften Persönlichkeiten der Branche und Vertretern der beiden Redaktionen “Gastronomie & Hotellerie” und “GV-Kompakt”, fiel die Entscheidung nicht leicht. Sie nominierte je drei Preisträger in den Kategorien:
Energie
Klima
Ökologie
Unternehmenskonzept

In den Kategorien Wasser und Fairtraide konnten sich nur jeweils zwei Bewerber für eine Nominierung qualifizieren.

Das Grüne Band - Preis für Nachhaltigkeit im Außer-Haus-Markt

Das Grüne Band - Preis für Nachhaltigkeit im Außer-Haus-Markt

Preisträger “Grünes Band 2011 – Preis für Nachhaltigkeit im Außer-Haus-Markt”
Kategorie Energie – 1. Preis: RATIONAL AG, Landsberg
Kategorie Energie – 2. Preis: Winterhalter Gastronom GmbH, Meckenbeuren
Kategorie Energie – 3. Preis: PALUX Aktiengesellschaft, Bad Mergentheim

Kategorie Wasser – 1. Preis: MEIKO Maschinenbau GmbH & Co KG, Offenburg
Kategorie Wasser – 2. Preis: Schmitz-Werke GmbH + Co. KG, Emsdetten

Kategorie Klima – 1. Preis: Tana Chemie GmbH, Mainz
Kategorie Klima – 2. Preis: OMNI-PAC EKCO GmbH, Hamburg
Kategorie Klima – 3. Preis: MBM Münchener Boulevard Möbel, Forsting

Kategorie Ökologie – 1. Preis: SCA Hygiene Products, SE, Mannheim
Kategorie Ökologie – 2. Preis: KAHLA/Thüringen Porzellan GmbH, Kahla
Kategorie Ökologie – 3. Preis: MOGUNTIA Food Service GmbH, Mainz

Kategorie Fairtraide – 1. Preis: Kraft Foods Deutschland, Bremen
Kategorie Fairtraide – 2. Preis: Demeter Felderzeugnisse GmbH, Alsbach

Kategorie Unternehmenskonzept – 1. Preis: BLANCO CS GmbH + Co. KG, Oberderdingen
Kategorie Unternehmenskonzept – 2. Preis: Unilever Deutschland GmbH, Heilbronn
Kategorie Unternehmenskonzept – 3. Preis: BRITA GmbH, Taunussstein

In einer Sonderpublikation wurden alle nominierten Unternehmen mit ihren Leistungen und Produkten den Leserinnen und Lesern beider Fachzeitschriften vorgestellt, und diese stimmten über die Platzierungen in den Kategorien ab.

Nach der erfolgreichen Premiere soll das “Grüne Band – Preis für Nachhaltigkeit” im Außer-Haus-Markt zukünftig alle zwei Jahre verliehen werden.

Hamburg lädt ein zu Deutschlands größter Winterparty auf dem Eis – Eine Million Besucher auf der zugefrorenen Alster erwartet

(Hamburg, 09. Februar 2012) Der klirrendkalte Winter verzaubert die Hansestadt: Die Außenalster in der City ist so stark zugefroren, dass zum ersten Mal seit 15 Jahren wieder das Hamburger Alstereisvergnügen ausgerichtet werden kann. Rund eine Million Besucher werden an diesem Wochenende zu dem bundesweit größten Volksfest auf dem Eis erwartet.

Nur alle Jubeljahre möglich: AlstereisvergnüŸgen in Hamburg

Nur alle Jubeljahre möglich: AlstereisvergnüŸgen in Hamburg

Grünes Licht für das Alstereisvergnügen gaben die Behörden der Hansestadt am gestrigen Mittwoch: Die Eisdecke der Außenalster, Hamburgs See mitten in der City, ist an vielen Stellen schon 22 Zentimeter dick – genug, um an diesem Wochenende das beliebte Alstereisvergnügen aufleben lassen.

Flanieren und Schlittschuhlaufen auf der Außenalster
Das hat es zuletzt 1997 gegeben, als eisige Temperaturen das Wasser der Außenalster bis zu 28 Zentimeter dickem Eis anwachsen ließ und den See so in Deutschlands größte Eislauffläche verwandelte. Damals genossen Hundertausende die einmalige Gelegenheit, über den zugefrorenen See zu flanieren oder Schlittschuh zu laufen. Zahlreiche Buden auf dem Eis versorgten die Schaulustigen mit heißen Getränken und Snacks. Aus dem ganzen Bundesgebiet, aus Dänemark und aus den Beneluxstaaten waren kurzfristig Touristen in die Hansestadt gereist, um bei diesem Naturschauspiel dabei zu sein.

Winterspaß mit Outdoor-Sauna
An diesem Wochenende können sich die Hamburger und Besucher der Stadt nun endlich wieder auf ein weiteres Alstereisvergnügen freuen. Während im Hamburger Hafen eine Eisbrecherflotte permanent die Fahrrinne in der Elbe von dicken Eisschollen befreit, konnte die Eisdecke auf der Außenalster in den vergangenen Wochen ungehindert wachsen.

Hamburg erwartet eine Million Besucher auf der zugefrorenen Alster

Hamburg erwartet eine Million Besucher auf der zugefrorenen Alster

Immer wieder haben die Behörden der Stadt in den vergangenen Tagen die Eisdicke der Außenalster gemessen, um zu prüfen, ob die Eisschicht stark genug für das geplante Massenspektakel ist. An insgesamt zehn Stellen wurde 33 Mal gebohrt. Dann kam am Mittwoch endlich die freudige Nachricht: Die Eisdicke beträgt 15 bis 22 Zentimeter und ist damit ausreichend für das Alsterreisvergnügen. Das Betreten der Eisfläche erfolgt auf eigene Gefahr!

Die Eishockeymannschaft der Hamburg Freezers hat schon gestern die Gelegenheit genutzt und gleich nach der Freigabe der Eisflächen ein Mannschaftstraining auf der Außenalster absolviert – zum ersten Mal in ihrer Geschichte. Vor den Augen zahlreicher Zuschauer fegten die 16 Profis ein Eishockey-Feld vom Schnee frei und legten los.

Für viele Hamburger heißt es nun am Wochenende: dick anziehen und ab aufs Eis. Stärkung in Form von heißen Getränken und kleinen Imbissen werden mehrere Dutzend Verkaufsstände entlang des Alsterufers bieten. Für Hartgesottene wird auf den Alsterwiesen eine mobile Sauna mit einem Tauchbecken aufgebaut. Spiel- und Sportfreunde können außerdem beim Human Curling mit einem Autoreifen über das Eis schlittern.

Kaiserwetter am Wochenende
Für das Wochenende haben die Meteorologen herrliches Winterwetter vorausgesagt: Freitag und Samstag gibt es viel Sonne, wenig Wind und Tagestemperaturen zwischen minus zwei und minus vier Grad. Am Sonntag wird es bewölkt, und die Temperaturen sinken auf minus acht bis minus 15 Grad ab. Weitere Informationen unter www.hamburg.de/alstereisvergnuegen und www.hamburg-tourismus.de.

Das Alstereisvergnügen beginnt an diesem Freitag um 12 Uhr und endet am Sonntag um 18 Uhr. Auswärtige Besucher, die das Fest miterleben möchten, können jetzt noch kurzfristig ein günstiges Pauschalangebot der Hamburg Tourismus GmbH buchen. Es beinhaltet drei Übernachtungen inklusive Frühstück und die “Hamburg Card” für ab 199 Euro. Bei diesem Angebot ist die Hin- und Rückfahrt im ICE kostenlos. Last-Minute-Hotelbuchungen können online unter www.hamburg-tourismus.de oder telefonisch unter +49 40 300 51 300 vorgenommen werden. Für Tagesbesucher empfiehlt sich der Kauf der „Hamburg Card“ mit kostenfreier Nutzung des Personennahverkehres und vielen Ermäßigungen für Hamburger Freizeiteinrichtungen. Die “Hamburg Card” ist problemlos an allen HVV-Fahrkartenautomaten erhältlich.

Fachkräftemangel in Hamburg: 630 Köche und Kellner gesucht

(Hamburg, 09. Februar 2012) Jede Menge Gastrojobs in Hamburg: In der Gastronomie und Hotellerie sind soviele Stellen offen wie nie. 630 Positionen müssen dringend besetzt werden, teilte der Dehoga-Landesverband mit. Allein 17 Köche will Eugen Block („Block House“, „Block Menü“, Grand Elysee Hotel) in seinem neuen Gastroprojekt „Block Bräu“ an den Landungsbrücken beschäftigen.

In Hamburg werden mehrere hundert Fachkräfte für die Gastronomie gesucht

In Hamburg werden mehrere hundert Fachkräfte für die Gastronomie gesucht

„Fachkräfte werden mehr und mehr zur Mangelware. Da kann sich Hamburg nicht vom Bundestrend abkoppeln“, sagte Gregor Maihöfer, Hauptgeschäftsführer des Dehoga Hamburg. Im neuen „Block Bräu“, das im April in den ehemaligen Räumen der Erlebniskneipe „Pupasch“ eröffen wird, werden auch 35 Service-Fachkräfte, neun Bar-Experten und drei Schichtleiter gesucht. Geschäftsführerin Claudia Driver ist dabei auch auf die Vorschläge der Arbeitsagentur angewiesen: Mit 25 empfohlenen Bewerbern sprach sie bereits, 20 davon stellte sie ein.

Das „Block Bräu“ wird auch drei Etagen (knapp 2.000 Quadratmeter) Platz für rund 500 Gäste bieten. An vier Bars wird selbstgebrautes Bier ausgeschenkt. Das Foodangebot bleibt betont norddeutsch. Unternehmerlegende Eugen Block investiert rund acht Millionen Euro in den Umbau.

Auch Catering- und Gastrounternehmer Jens Stacklies will in Hamburg weitere Fachkräfte holen. „Wir würden fünf Köche, fünf Servicekräfte und eine Hauswirtschaftsleiterin sofort einstellen“, sagte er. Die Suche nach guten Leuten höre nie auf.

Studie „Hotelinvest 2012“ zur Internorga: Deutsche Hoteliers bleiben optimistisch – Nachhaltigkeit bei Investitionsentscheidungen immer wichtiger

(Hamburg, 08. Februar 2012) Zuversicht prägt die Stimmung in der deutschen Hotellerie. Das zeigt die Studie „Hotelinvest 2012“, die anlässlich der Internorga Hamburg (9. bis 14. März) das Investitionsverhalten der deutschen Zwei- bis Vier-Sterne-Hotel ntersucht. Optimistisch sind die Hoteliers vor allem, wenn es um die Einschätzung ihrer eigenen wirtschaftlichen Situation geht. So bewerten 88,7 Prozent der Befragten ihre wirtschaftliche Lage im Vergleich zum Vorjahr als gleich oder besser, was einen leichten Anstieg gegenüber den Ergebnissen von 2011 (87,6%) bedeutet. Nur 8,6 Prozent schätzen ihre Situation als eher schlechter oder schlechter im Vergleich zum Vorjahr ein. 2011 lag dieser Wert noch bei zwölf Prozent.

Befragt nach den Aussichten für 2012 rechnet mehr als ein Drittel der Befragten (36,3%) mit einer weiteren Verbesserung der wirtschaftlichen Lage. Über die Hälfte (51,6%) geht von einer Stabilisierung der Situation aus, während 9,8 Prozent eine Verschlechterung ihrer Situation erwarten.

Bei der Investitionsbereitschaft ist nach der außergewöhnlichen Steigerung im Vorjahr im Zusammenhang mit der Mehrwertsteuersenkung wieder eine Normalisierung für 2012 zu erwarten. Der Anteil der Hoteliers, die in diesem Jahr gleich viel oder mehr als 2011 investieren wollen, liegt bei 67,2 Prozent. Das ist ein Minus von 12,7 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr und entspricht annähernd dem Wert von 2010 (68,4%). Knapp ein Drittel (31,3%) planen weniger Investitionen als 2011 oder wollen gar nicht investieren. (Vorjahr: 18,9 %). Auch hier kann eine Annäherung an das Ergebnis von 2010 (29,7%) beobachtet werden.

Am häufigsten investieren wollen die Hoteliers wie im Vorjahr in die Gästezimmer (21,5%) sowie das Gästebad und die Sanitäranlagen (13,2 %). Auf den weiteren Plätzen folgen die Bereiche Haustechnik (11,1%), Unterhaltungs- und Kommunikationstechnik (8,1%), Gastronomie (8,0%) sowie Küche und Küchentechnik (7,7%). Die Investitionsbudgets der deutschen Hoteliers bewegen sich wie in den Vorjahren mehrheitlich im Bereich bis 300.000 Euro (2012: 77,7%, 2011: 84,3%).

Einen hohen Stellenwert in der deutschen Zwei- bis Vier-Sterne Hotellerie genießt das Thema Nachhaltigkeit. Für 83,6 Prozent der Befragten spielt dieser Faktor im Rahmen der Investitionsentscheidungen eine wichtige Rolle. Besonders in der Haustechnik (27,0%) haben Hoteliers in den vergangenen Jahren in umweltschonende Systeme investiert. Schwerpunkte sind hier Heizungs-, Beleuchtungs- und Warmwasseranlagen.

Für die Studie „Hotelinvest 2012“ hat die Unternehmensberatung Treugast Ende vergangenen Jahres 256 Entscheidungsträger von Zwei- bis Vier-Sterne-Hotels in Deutschland befragt.

Hotelmarkt Hamburg – CDU-Vorstoß: Bettensteuer ab Juli? 1-3 Euro Matratzen-Maut geplant

(Hamburg, 16. Januar 2012) Eine freiwillige Einigung war nicht möglich: In Hamburg prescht nun die CDU in der Opposition vor. Ab Juli soll die Bettensteuer eingeführt werden. Je nach Hotelkategorie würden ein bis drei Euro je Übernachtung pro Person fällig.

Die Matratzen-Maut soll in diesem Jahr noch etwas zehn Millionen Euro erbringen, 2013 dann rund 20 Millionen Euro, heißt es aus der CDU-Bürgerschaftsfraktion. Ein Vorschlag der SPD-Landesregierung steht noch aus.

Der Hotelmarkt Hamburg ist seit Jahren auf Erfolgskurs. Im vergangenen Jahr wurden rund 9,5 Millionen Übernachtungen gezählt.

Hotelmarkt Hamburg – Erfolgsstory setzt sich fort: Rund 9,5 Mio. Übernachtungen in 2011 realistisch

(Hamburg, 30. Dezember 2011) Der Hamburger Hotelmarkt setzt seine Erfolgsstatistik unvermindert fort, so der Tenor des aktuellen Hotel-Marktberichtes der Dr. Lübke Experten. In den ersten drei Quartalen zeigte sich bereits ein Plus von 7,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum bei insgesamt 7,2 Millionen Übernachtungen. Auch der Oktober punktete mit nochmals drei Prozent Wachstum. Für das Gesamtjahr 2011 rechnet Alexander Trobitz, Leiter Hotel der Dr. Lübke GmbH, mit mindestens 9,5 Millionen Übernachtungen.

Hotelmarkt Hamburg: 312 Beherbergungsbetriebe, rund 46.000 Betten und fast 10 Millionen Übernachtungen (Photo: www.mediaserver.hamburg.de/C. Spahrbier)

Hotelmarkt Hamburg: 312 Beherbergungsbetriebe, rund 46.000 Betten und fast 10 Millionen Übernachtungen (Photo: www.mediaserver.hamburg.de/C. Spahrbier)

„Der milde Herbst bis in die Vorweihnachtszeit sorgt für eine positive Ausschöpfung des Städtetourismus und damit auch gute Wochenendauslastung“, so Trobitz. Bereits in den ersten neun Monaten hat sich die Hansestadt bei der durchschnittlichen Zimmerauslastung in der Kettenhotellerie mit 74,3 Prozent auf Platz 1 der Top 10-Städte geschoben. Der durchschnittliche Netto-Zimmerertrag (+3,8%) sowie der Revpar (+9,0%) haben sich in dem Zeitraum ebenfalls erfreulich entwickelt. Durch ausländische Gäste konnten dabei in den ersten drei Quartalen 11,3 Prozent mehr Übernachtungen generiert werden. Das Übernachtungswachstum bei deutschen Gästen betrug 6,4 Prozent. Hamburg gilt unangefochten als einer der stabilsten deutschen Hotelmärkte und entwickelt sich zu einer zunehmend gefragten europäischen Destination.

Moderates Bettenwachstum, Entwicklungsschwerpunkt im Budget-Segment
Im Zeitraum 2000 bis 2010 stand dem Übernachtungswachstum von +81 Prozent eine Zunahme des Bettenangebots um lediglich 70 Prozent gegenüber. In diesem Jahr sind mit drei Erweiterungen sowie drei neuen Hotels insgesamt 728 Zimmer hinzugekommen. In 2012/2013 werden es kumuliert rund 3.780 weitere Zimmer in 21 Projekten sein. Von den zehn Hotelprojekten, die in 2012 realisiert werden sollen, sind bereits acht Gebäude im Bau. Die Zuwachsrate beim Bettenangebot liegt in den nächsten zwei Jahren zwar deutlich über dem zehnjährigen Mittelwert von fünf Prozent. Die Nachfragedynamik lässt jedoch eine gute Absorption im Markt zu. Der Großteil (46,5%) der projektierten Zimmer entsteht im Budget-Segment.

Hansestadt erschließt sich neue Incoming-Märkte
Stärkster Auslandsmarkt mit einem Plus von 23,3 Prozent in den ersten drei Quartalen 2011 ist, verstärkt durch den Wechselkurseffekt, die Schweiz (171.800 Übernachtungen) vor Österreich (150.000, +10%) und Großbritannien (144.500, +9%). Spannend ist jedoch die Entwicklung bei den BRICS-Staaten Brasilien (+9%), Russland (+28%), Indien (+58%), China (+23%) und Südafrika (+23%). Das Fluggastaufkommen verzeichnete in den ersten drei Quartalen einen Anstieg um 4,7 Prozent und wird voraussichtlich im Gesamtjahr die 13-Millionen-Marke überschreiten. Für 2012 ist aufgrund des Ausbaus der Flugverbindungen (Marseille, Shanghai, Drehkreuz Dubai), diversen internationalen Leitmessen und Kulturhighlights mit einem weiteren Anstieg an ausländischen Gästen zu rechnen.

Spitzenwert bei der Auslastung, dritter Platz beim Revpar
Die durchschnittliche Zimmerauslastung der Kettenhotellerie in Hamburg ist in den ersten drei Quartalen um 4,9 Prozent auf 74,3 Prozent gestiegen – Platz 1 unter den deutschen Top 10-Hotelstandorten. Beim durchschnittlichen Zimmerpreis konnte die Hansestadt ebenfalls ein solides Plus (+3,8%) verbuchen. Gäste zahlten im Schnitt 103,57 Euro. Der Revpar als Produkt von Zimmerpreis und Auslastung lag bei 77,00 Euro und somit einem Plus von 9 Prozent. Nur in München (84,23 Euro) und Frankfurt (77,38 Euro) konnte ein höherer Zimmerpreis durchgesetzt werden. Das letzte Quartal des Jahres wird mit dieser positiven Bilanz enden und einen neuen Gesamtjahresrekord aufstellen, ist sich Alexander Trobitz sicher. „Im Dezember liegen die Übernachtungszahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast 3 Prozent höher. Vor dem Hintergrund der finalen Preissprünge anlässlich Sylvester im Vergleich zum Dezember-Durchschnitt um rund 29 Prozent auf 145 Euro pro Zimmer pro Nacht werden die Hamburger Hoteliers wohl ein sehr zufrieden stellendes Jahr 2011 abschließen“, so der Experte.

Jahresbilanz 2011 lässt vorerst rosige Zeiten für 2012 erwarten
In der Betreibergunst liegt Hamburg derzeit ganz vorn. Der Optimismus beflügelt die Markteintrittschance für neue Konzepte und Marken. Laut dem Dr. Lübke Betreiberklima erwarten 91 Prozent der befragten Hotelbetreiber für 2012 steigende Übernachtungszahlen und 82 Prozent höhere Durchschnittsraten. Was dafür spricht, sind im Business-Segment diverse zweijährlich stattfindende Leitmessen wie z.B. die SSM, Get North, HansePferd Hamburg sowie Hauptaktionärsversammlungen und Großkongresse. Zudem gelingt es der Kulturmetropole, durch das professionelle Tourismus-Marketing auch im Freizeitsegment vom zunehmenden internationalen Städtetourismus zu profitieren. „Entscheidend sind die zu hebenden Übernachtungspotenziale durch ausländische Gäste, deren Anteil mit unter 21 Prozent im nationalen Vergleich nur etwa die Hälfte ausmacht. Allein durch die Direktflugverbindung der China Eastern Airline nach Shanghai rechnet Hamburg derzeit mit einer Steigerung auf 100.000 Übernachtungen durch Chinesen, was eine Verdopplung des jetzigen Übernachtungsaufkommens darstellt“, resümiert Trobitz.

HOTELIER TV Magazin: Dorint wieder in Hamburg – Preis für Hotelnachwuchs – Internorga-Zukunftspreis – Green Hospitality – Accor Azubi Award – Wellness-Konzepte

Inhalt der Magazinsendung vom 30. Dezember 2011

Dorint zurück in Hamburg: Das neue Businesshotel am Universitätsklinikum Eppendorf kommt gut an.
Dazu im Interview: Olaf Mertens (Geschäftsführer Dorint Hotels & Resorts), Dirk Iserlohe (CEO E&P Holding), Jürgen von Massow (Vice President Operations Dorint), Andreas Rühlicke (Direktor Dorint Hotel Hamburg-Eppendorf)

Deutscher Hotelnachwuchs-Preis: HDV-Vorsitzender Alexander Aisenbrey und AHGZ-Verlagsleiter Joachim Eckert stellen den neuen Award vor

Internorga-Zukunftspreis: Messeleiterin Claudia Johannsen erklärt das Konzept

Accor Azubi Award: Glanzvolle Preisverleihung an die besten Nachwuchs-Kräfte von Deutschlands größtem Hotelkonzern

Green Hospitality: Progros-GF Jochen Oehler zur Nachhaltigkeit in der Hotellerie

Das richtige Wellness-Konzept: Spa-Berater Franz Linser rät zur Fokussierung

Mein erster Tag – dieses Mal: GM Andreas Rühlicke

Hotelmarkt Hamburg: Deloitte-Studie prognostiziert weiter konstante Wachstumsraten

(Hamburg, 07. Dezember 2011) Viele Hoteliers locken mit vorweihnachtlichen Spezialangeboten Gäste in die Elbmetropole. Hamburg zählt aber auch ganzjährig zu den beliebtesten Städtedestinationen in Deutschland. Gegenwärtig weist die Stadt 317 touristische Betriebe mit einer Kapazität von 47.537 Betten auf. Das Bettenangebot wurde in Folge überproportionaler Wachstumsraten auf der Nachfrageseite in den vergangenen zehn Jahren stark erweitert. 2010 konnte Hamburg die Übernachtungszahlen erneut um rund sieben Prozent steigern. Die Hotelkennzahlen des dritten Quartals 2011 bestätigen einen ungebrochen positiven Trend. Sowohl die Ankünfte als auch die Übernachtungszahlen stiegen um acht bzw. um sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Den größten Anteil am gesamten Hamburger Zimmeraufkommen in Kettenhotels stellt Accor – gefolgt von Motel One und der Intercontinental Hotels Group.

„Hamburg ist eine Vorzeigestadt in Sachen Hotelmarktentwicklung: Ein seit mehr als zehn Jahren überdurchschnittliches Wachstum an Übernachtungen und trotz kontinuierlichen Kapazitätsausbaus eine glänzende Zimmerauslastung“, erläutert Kay Heimerer, Manager Hospitality bei Deloitte. „Das erklärte Ziel, sich bis 2015 in die Top 10 der europäischen Städtedestinationen gemessen an den Übernachtungen einzureihen, ist in greifbarer Nähe. Besonders die internationale Nachfrage könnte aber noch gesteigert werden, denn nur 21 Prozent der Gäste kommen aus dem Ausland.“

Ein ungebrochener Run auf die Elbmetropole
Das Hotelangebot wird sich bis 2014 voraussichtlich um 18 Häuser mit rund 3.500 Zimmern erweitern. Insbesondere das Zwei- und das Vier-Sterne-Segment werden ausgebaut. Gleich mehrere Projekte werden in der Hafencity realisiert, darunter das Westin Elbphilharmonie mit 244 Zimmern und das Stadthaushotel Hafencity Hamburg mit 90 Zimmern, beide mit geplanter Eröffnung im Jahr 2013. Mit dem Hotelprojekt im Hamburger Heinrich-Hertz-Turm könnte ein innovatives Beherbergungskonzept entstehen, das aber aus baubehördlicher Sicht noch umstritten ist. Im Jahr 2011 gab es zwei größere Hoteltransaktionen: Ein Hamburger NH Hotel ging auf Basis eines Sale-and-lease-back an die Invesco und die GBI verkaufte das Citadines Aparthotel Hamburg im Projektstadium an Ascott Limited. Gegenwärtig steht noch das Hotel Vier Jahreszeiten zum Verkauf.

Eine als Kulturförderung bezeichnete Bettensteuer soll ab Juli 2012 auch in Hamburg erhoben werden: Fünf Prozent des Beherbergungserlöses von Privatreisenden zur Förderung von Kultur und Tourismus. Auswirkungen auf die Nachfrage und die Performance-Kennzahlen der Hoteliers bleiben abzuwarten. Eine ähnliche Steuer gibt es bereits in mehreren deutschen Städten. Besucher sollen auf diese Weise an den Kosten für kulturelle und touristische Angebote beteiligt werden.

Tourismus ist ein wichtiger Impulsgeber für die Wirtschaft der Hansestadt. Allein 111 Millionen Tagesgäste jährlich werden u.a. durch das vielfältige Shoppingangebot angelockt. Die Stadt wartet mit einer Vielzahl touristischer Nachfragegeneratoren auf: historische und kulturelle Sehenswürdigkeiten wie der Hamburger Fischmarkt, die Reeperbahn auf Sankt Pauli, Musicaltheater, der im Sommer 2011 eröffnete Kreuzfahrtterminal und der jährliche Hafengeburtstag. Ein Besucher bleibt im Schnitt 1,9 Tage in Hamburg. Hochsaison herrscht von Mai bis Oktober. Im Wochenverlauf sorgt ein ausgeglichener Gästemix aus Geschäfts- und Freizeitreisenden für eine relativ stabile Auslastung.

„Hamburg ist nach wie vor bei Projektentwicklern und Investoren äußerst beliebt“, betont Kay Heimerer. „Internationale Ketten wie Generator, Barceló und Scandic, die in Deutschland bislang kaum verbreitet sind, planen eine Ansiedlung in Hamburg. Sie werden zu einer stärker ausgeprägten Diversifizierung und Internationalisierung des Hamburger Hotelmarktes beitragen.“

Den kompletten Report finden Sie hier zum Download: http://www.deloitte.com/view/de_DE/de/branchen/consumerbusinessandtransportation/b8ba6ec43b4f3310VgnVCM1000001a56f00aRCRD.htm

 

Neues Musical-Highlight ab November 2012 in Hamburg: Weltpremiere mit „ROCKY – Das Musical“

(Hamburg, 22. November 2011) Im November 2012 feiert Hamburg eine Weltpremiere:  die Uraufführung von „ROCKY – Das Musical“, der neuesten Eigenproduktion von Stage Entertainment. Co-Produzenten der Kultfilm-Inszenierung sind Sylvester Stallone sowie Vitali und Wladimir Klitschko. Das passende Reisepaket für das Musical-Spektakel im Operettenhaus haben die Spezialisten der Hamburg Tourismus GmbH (HHT) im Programm: die Reise-Pauschale „ROCKY – Das Musical“.

Das Musical basiert auf Sylvester Stallones gleichnamigen Kultfilm, der im Jahre 1976 Millionen von Kinofans begeisterte und drei Oscars gewann – unter anderem für den besten Film.

„ROCKY – Das Musical“ ist eine weitere spektakuläre Attraktion für die Reisedestination Hamburg. Mit dieser Inszenierung sowie dem neuen Musical-Theater im Hafen sind wir auf dem besten Weg die Musicalstadt Nummer eins in Europa zu werden“, so Dietrich von Albedyll, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Tourismus GmbH. „Einer der größten Filmtitel überhaupt wird jetzt von Hamburg aus in die Welt gehen. Das hat es bisher in der Geschichte des Musicals noch nie gegeben“, so Johannes Mock-O’Hara, Geschäftsführer Stage Entertainment Deutschland, über die Bedeutung der Weltpremiere für Hamburg.

Hamburgs Musicalproduktionen locken pro Jahr mehr als zwei Millionen Besucher in die Stadt. Rund eine Million Übernachtungen werden dadurch generiert. Im weltweiten Ranking der Musicalstädte steht Hamburg damit an dritter Stelle nach New York und London. „Der Beginn der Musicals mit Cats im Jahr 1986 hat den Hamburg-Tourismus sozusagen wachgeküsst. Seitdem konnten die Übernachtungszahlen um rund 180 Prozent gesteigert werden. Heute sind es die Musicals, die das Bild der Kulturstadt Hamburgs maßgeblich prägen“, so von Albedyll weiter.

Hotelmarkt Hamburg: Bettensteuer unvermeidbar – Zwist im Dehoga-Landesverband

(Hamburg, 14. November 2011) Neuer Vorstoß ausgerechnet aus der Opposition: In Hamburg zeichnet sich eine neue staatliche Zwangsabgabe ab – nach dem Willen der CDU-Fraktion in der Bürgerschaft sollen mit der Bettensteuer zwei Euro auf jede Übernachtung erhoben werden, die zweckgebunden in die Kulturförderung fließen sollen. Damit wird deutlich, dass die Matratzen-Maut in Hamburg unabwendbar ist. Eine Einigung der Hoteliers untereinander auf eine freiwillige Abgabe war nicht umsetzbar.

Mit der unerfreulichen Entwicklung einher geht handfester Streit unter Hamburger Hoteliers und der Führung des Dehoga-Landesverbandes. Die Vorwürfe an Präsidentin Rose Pauly und Geschäftsführer Gregor Maihöfer wiegen schwer: „Lustreisen“ auf Kosten des Branchenverbandes, Geldverschwendung, Intransparenz, mangelnde Branchenkenntnisse. Bei der heutigen Mitgliederversammlung wird über eine Sonderprüfung abgestimmt, die nach Willen der Hotel-Fachgruppe des Dehoga Hamburg alle Bücher und Unterlagen betreffen soll. Der unglücklich in der Öffentlichkeit ausgetragene Zwist – die Berichterstattung der regionalen Medien nimmt zu – gipfelte jüngst in der abstrus wirkenden Nachricht, dass Dehoga-Leiter Maihöfer, der nebenbei als Rechtsanwalt bei Strafverfahren mitwirkt, sein Büro nach Abhör-Wanzen durchsuchen ließ. Zudem sei ein Ordner aus der Buchhaltung „verschwunden“, berichtete das „Hamburger Abendblatt“. Es sei Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet worden.

Hotelmarkt Hamburg: Freiwillige Abgabe vom Tisch – Kommt Bettensteuer?

(Hamburg, 08. November 2011) Nun kommt wohl die Bettensteuer: In Hamburg konnten sich Hoteliers und Stadt nicht auf eine freiwillige Abgabe einigen. Damit sei eine Matratzen-Maut unausweislich, sagte Thomas Magold, Chef des Tourismusverbandes.

Medienberichten zufolge gege es unter den Hamburger Hoteliers zwar „in der Breite“ die Akzeptanz einer freiwilligen Abgabe. Doch da gerade von Kettenhotels die Entscheidungen in den Zentralen außerhalb Hamburgs getroffen würden, sei eine freiwillige Lösung unrealistisch. Der Vorschlag des Dehoga sah vor, einen Betrag von 1,50 Euro für Zwei- und Drei-Sterne-Hotels und von zwei Euro für Vier- und Fünf-Sterne-Häuser zu entrichten.

Damit sind offenbar die Weichen für eine Zwangsabgabe gestellt. Wann die angekündigt Bettensteuer erhoben wird und in welcher Höhe, steht noch nicht fest. Die Einnahmen sollen zweckgebunden für Förderungen von Kultur und Tourismus verwendet werden.

Städtereisen: Berlin ist beliebteste Reisemetropole

(Bottighofen/Schweiz, 27. Oktober 2011) Wohin reisen Deutsche Städteurlauber am liebsten? Drei Deutsche Städte sind hierbei top: Berlin, Hamburg, München stehen auf den ersten drei Plätzen. Kunst- und Kultur, Shopping und Sightseeing stehen im Mittelpunkt. Dies ist Ergebnis einer Auswertung von 20.000 Städtereise-Buchungen bei holidaycheck.de in den letzten zwölf Monaten.

Eine echte Überraschung folgt direkt auf Platz Vier: Dubai hat als erstes internationales Ziel die Nase vorn. Sein großer internationaler Airport macht es nicht zuletzt als Stopover für Fernreisen interessant. Dahinter folgen die üblichen Verdächtigen Istanbul, Rom und Barcelona.

58 Prozent aller Deutschen unternehmen laut „RA Reiseanalyse 2011“ jährlich mindestens eine Kurzurlaubsreise. Im Fokus stehen hierbei Städtereisen. Pauschalangebote mit Hotel, Flug und Zusatzleistungen gewinnen immer mehr an Popularität, meint man bei holidaycheck.de

Acom Hotels: Baustart für zweites Hotel in Hamburg

(Hamburg, 21. Oktober 2011) Eröffnung ist Ende 2013: Nun wurde der Baustart für ein zweites Acom Hotel mit 170 Zimmern in Hamburg (Barmbek-Nord) gegeben. Projektentwickler ist die Arctec Planungs- und Entwicklungs GmbH, die das Projekt für eine Erbengemeinschaft durchführt. Der Entwurf stammt vom Architekturbüro Siebrecht Münzesheimer, Hamburg.

Das Hotel wird u.a. eine Bar, ein Frühstücksrestaurant sowie einen kleinen Tagungsraum und 85 Auto-Stellplätze aufweisen. Mit entscheidend für Axel Mehn, Geschäftsführer der Acom Hotels, war der Standort in der Habichtstraße Ecke Bramfelderstraße, der sich durch eine hohe Unternehmensdichte auszeichnet und letztlich eine ideale Ergänzung zum Acom Hotel Hafencity darstellt.

Es ist das fünfte Haus der expansiven Gruppe sein. Zudem wurden Vorverträge für weitere Hotels in Duisburg und Ulm unterzeichnet. Darüber hinaus ist geplant, sich Standorte in Dresden und Zürich zu sichern.

Hotelmarkt Hamburg: Doch Bettensteuer ab 2012?

(Hamburg, 07. Oktober 2011) Die Politik macht Druck: In Hamburg soll nun doch eine Bettensteuer eingeführt werden. Dies berichtet der Radiosender NDR 90,3. Sollte sich die Hotellerie nicht auf eine freiwillige Kulturabgabe einigen, werden eine Matratzen-Maut in Höhe von fünf Prozent vom Überachtungspreis erhoben, plant die von der SPD geführten Wiurtschaftsbehörde. Damit hält die neue politische Landesführung an den Plänen der schwarz-grünen Vorgängerregierung fest.

Derzeit findet unter den Dehoga- und IHK-Mitgliedsbetrieben eine Befragung statt. Es wird allgemein damit gerechnet, dass die Kulturtaxe Mitte kommenden Jahres eingeführt wird. Sollten die Hoteliers sich auf eine freiwillige Abgabe einigen könne man mehr Einfluss darauf nehmen, dass das Geld für touristische und kulturelle Zwecke ausgegeben wird, heißt es.

Ob eine staatlich eingeführte Zwangsabgabe juristisch haltbar ist, bleibt fraglich. Juristen haben Zweifel. Nur der Bund dürfe diese Art von Abgaben kassieren.

Intercity Hotels: Drittes Haus für Hamburg geplant

(Hamburg, 01. Oktober 2011) Das Erfolgskonzept setzt sich fort: In Hamburg plant die Steigenberger Hotel Group plant nun ein drittes Intercity-Hotel. Unweit des ICE-Halts Dammtor-Bahnhof auf dem Gelände des füheren Messe-Verwaltungsturm baut die B&L-Gruppe einen 270-Zimmer-Neubau. Neben den Häusern am Hauptbahnhof und am ICE-Bahnhof Hamburg-Altona ist das Intercity-Hotelprojekt ein weiterer Meilenstein in der Erfolgsgeschichte der Business-Hotelkette, die nun mit 33 Häusern an wichtigen Bahnhöfen und Verkehrknotenpunkten präsent ist.

Die Lage am Congresscentrum CCH und direkt am Messegelände sowie in Lauflage zur Innenstadt gilt als ideal. Geplant ist ein Turm mit 14 Geschossen – von den oberen Stockwerken wird man einen Rundblick über Hamburgs Dächer bis zu Hafencity, Elbphilharmonie und dem Hafen genießen können. Neben dem Mercure Hotel Messe und dem Mövenpick Hotel im Schanzenturm ist es dann das dritte Hotel direkt am Messegelände. Das Projekt umfasst rund 13.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Die Eröffnung ist für das dritte Quartal 2013 geplant.

Winterhuder Fährhaus in Hamburg schon wieder ohne Gastronomie

(Hamburg, 16. September 2011) Das Restaurant Felix im Winterhuder Fährhaus ist wegen rechtlicher Auseinandersetzungen mit dem Vermieter geschlossen. Das Restaurant Felix in der Hamburger Innenstadt wird unverändert weitergeführt.

Die Restaurantbetreiber sahen sich zu diesem Schritt gezwungen nachdem sich Angaben des Vermieters, die zum Abschluss des Mietvertrages geführt haben, als falsch erwiesen.

Das Restaurant Felix wurde im Winterhuder Fährhaus 10 Monate betrieben. Davor stand das Lokal neun Monate leer nachdem das Restaurant Cocco nach neun Monaten aufgegeben hat.

Internorga Hamburg – Zukunftspreis 2012: Bewerbungen ab sofort möglich

(Hamburg, 16. September 2011) Zum zweiten Mal wird der Internorga-„Zukunftspreis“ verliehen. Bis 20. Dezember sind Bewerbungen unter www.internorga.com möglich. Der Veranstalter der großen Hotel- und Gastronomie-Fachmessen, Hamburg Messe und Congress (HMC), hofft diesmal auf mehr Beteiligung insbesondere aus dem Gastgewerbe. Bei der ersten Ausschreibung hatten sich nur sehr wenige Hotels und Restaurants beworben.

Mit dem „Zukunftspreis“ werden Produkte, Dienstleistungen, Anwendungen oder Strategien ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise durch einen nachhaltigen Ansatz auszeichnen.

„In einer Zeit, in der nachhaltige Ansätze immer wichtiger werden, bieten wir mit dieser Auszeichnung allen ausstellenden Unternehmen eine exklusive Bühne zur Präsentation ihrer Leistungsstärke. Zudem wollen wir so dieses wichtige Thema stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken und uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung stellen“, sagte Messechef Bernd Aufderheide.

Der Internorga-„Zukunftspreis“ wird in zwei Kategorien verliehen. In der Kategorie „Top Runner Angebot“ geht es um zukunftsweisende Trendsetter im Angebotsbereich. Entscheidend hierbei sind Kriterien wie hohe Innovationskraft und Qualität, Energieeffizienz und Anwendungsrelevanz. In der Kategorie „Top Runner Anwendung“ wird ein Unternehmen ausgezeichnet, das mit einem Best-Practice-Beispiel wegweisend demonstriert, wie unternehmerisches Handeln und nachhaltiges Wirtschaften Hand in Hand gehen können. Stichworte sind beispielsweise Energie- und Materialeffizienz, clevere Recycling-Lösungen, unternehmerische soziale Verantwortung oder hervorragende Nachhaltigkeitsstrategien.

Der Gewinner des ersten „Zukunftspreises“ in der Kategorie „Angebot“ ist das Schweizer Unternehmen Elro-Grossküchen gewesen. Der Preis in der Kategorie „Anwendung“ ging an die Kliniken Heiligenfeld aus Bad Kissingen. Einen „Internorga Zukunftspreis Spezial“ hat der Energieversorger Lichtblick aus Hamburg für seine auf dem Schwarm-Modell beruhenden Mini-Kraftwerke gewonnen.

Über die Vergabe Preises entscheidet eine Fachjury mit hochkarätigen Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft unter Vorsitz von Dr. J. Daniel Dahm. Der international anerkannte Experte für nachhaltige Entwicklung ist unter anderem Beirat der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler sowie Gründungsmitglied und Kurator der Utopia Stiftung, deren Ziel es ist, den gesellschaftlichen Wandel in Richtung Nachhaltigkeit zu beschleunigen. Zur Jury gehört mit Prof. Dr. Rolf Kreibich auch einer der bedeutendsten Zukunftsforscher Deutschlands. Der ehemalige Präsident der Freien Universität Berlin leitet das 1981 von ihm gegründete Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung. Weiteres Jury-Mitglied ist Dr. Carl-Otto Gensch, ein Experte im Bereich der Nachhaltigkeitsbewertung von Technologien und Unternehmensstrategien am renommierten Öko-Institut in Freiburg. Mit Rainer Roehl hat man sich einen weiteren Experten ins Boot geholt. Er ist seit über 20 Jahren im Außer-Haus-Markt und für die Bio-Branche tätig. Als Fachmann für Bio-Zertifizierung von Großküchen und Restaurants treibt er das Thema Nachhaltigkeit im Außer-Haus-Markt voran. Roehl ist Gründer und Geschäftsführer des Beratungsunternehmens a’verdis – nachhaltige Verpflegungslösung. Komplettiert wird die Jury von Bernd Aufderheide.

Das Nominierungsverfahren wird online durchgeführt. Die Ausschreibungsunterlagen und das Bewertungsverfahren können ab sofort von der Internetseite www.internorga.com heruntergeladen werden. Die Frist für Nominierungsvorschläge läuft bis zum 30. Dezember. Zur Einreichung sind alle Unternehmen und Institutionen berechtigt, die der Internorga als Aussteller („Top Runner Angebot“) oder Besucher („Top Runner Anwendung“) verbunden sind. Die Verleihung erfolgt im Rahmen der Internorga-Eröffnungsfeier am 08. März 2012.

Trotz positiver Verläufe von Internorga und ITB bleibt für 2012 ein Dämpfer. Erneut wird es zu einer Terminüberschneidung kommen. Die Gastro-FachmesseInternorga Hamburg soll vom 09. bis 14. März stattfinden, die Tourismusschau ITB Berlin vom 07. bis 11. März. Obendrein gibt es mit der alle zwei Jahre stattfindendenIntergastra in Stuttgart (11. bis 15. Februar 2012) eine weitere wichtige Fachmesse.