Schlagwort-Archive: General Manager

Lindner Hotels & Alpentherme Leukerbad: Der Berg ruft Ralph Katthöfer

(Leukerbad/Schweiz, 24. Februar 2012) Mit Ralph Katthöfer holen sich die Lindner Hotels & Resorts einen weitgereisten Hotel-Experten ins schweizerische Leukerbad, der schon viele internationale Hotels erfolgreich geführt hat. Der gebürtige Essener ist ab sofort als Direktor für die Lindner Hotels & Alpentherme zuständig und wird diese unter anderem stärker als Wellness-Resort positionieren.

Ralph Katthöfer

Ralph Katthöfer

Schon vor dem Beginn seiner Hotelkarriere hat Ralph Katthöfer viel von der Welt gesehen. Als Kind lebte er im Iran, in Griechenland und auf Zypern. Später arbeitete Katthöfer, der im InterContinental Hotel Köln zum Hotelkaufmann ausgebildet wurde, unter anderem in den Niederlanden bei Dorint in der Geschäftsführung und in Russland als Executive Assistant Manager des Kempinski Grand Hotel Europe St. Petersburg. Bis Ende 2011 war er schließlich in Dubai tätig als Regional Director Operations Middle East für Swiss-Belhotel International.

„Nur die Berge fehlten bisher auf meiner persönlichen Landkarte“, schmunzelt der 48-jährige, der mittlerweile fünf Fremdsprachen fließend spricht. Umgeben vom faszinierenden Schweizer Alpenpanorama wird er in Leukerbad nun dafür sorgen, dass die Lindner Hotels & Alpentherme stärker als Wellness-Resort wahrgenommen werden.

Dazu wird beispielsweise ein neues Gastronomie-Konzept beitragen. Die drei Hotel-Restaurants werden ab sofort deutlicher positioniert: Im Haupt-Restaurant „Maison Blanche“ wird der Fokus auf ausgewogener Wellnessküche mit viel frischem Gemüse liegen, im Fine-Dining-Restaurant „Fin Bec“ wird es Art of Food geben, künstlerisch angerichtete Gourmetkompositionen. Und das Team des Restaurant „Sacre Bon“, das auch externe Gäste empfängt, präsentiert neben modern interpretierten regionalen Spezialitäten ausgesuchte Walliser Weine.

Sein Händchen für erfolgreiche gastronomische Ideen bewies Ralph Katthöfer bereits als Corporate Head of Hotel Operations bei Aldiana. Dort etablierte er ein international bekanntes Gourmet-Festival mit Sterneköchen wie Kolja Kleeberg und Harald Wohlfahrt. „Denn Urlaub geht auch durch den Magen“, so Ralph Katthöfer.

Ein Jahr sammeln für den guten Zweck: General Managerin Dagmar Mühle vom Hilton Dusseldorf und ihr Team engagierten sich ein Jahr hinweg zugunsten der Kindertagesstätte Zaunkönigweg

(Düsseldorf, 23. Februar 2012) Sie haben es immer wieder getan: Ein Hotel, 6.000 Kilometer, ein Flohmarkt, eine Tombola und eine Weihnachtsfeier für den guten Zweck. Vier Veranstaltungen, 31 glückliche Kinder und 7.050 Euro später – am 1. Februar 2012 übergab Dagmar Mühle, General Managerin des Hilton Dusseldorf, einen Scheck an die Kindertagesstätte Zaunkönig, die damit dringend benötige Badezimmer in der Einrichtung finanziert.

Karoline Muschiol, Leiterin der Kindertagesstätte Zaunkönigweg, mit Dagmar Mühle, General Managerin des Hilton Dusseldorf

Karoline Muschiol, Leiterin der Kindertagesstätte Zaunkönigweg, mit Dagmar Mühle, General Managerin des Hilton Dusseldorf

Diesmal wurde die ambitionierte Direktorin vom ganzen Team und sogar von Kunden des Düsseldorfer Hauses unterstützt. „Wir begannen dieses Projekt mit einem Flohmarkt im April des letzten Jahres, der auf dem Parkplatz des Hotels veranstaltet wurde. Trotz starken Regens war die Aktion ein großer Erfolg“, so Dagmar Mühle. „Unsere wichtigste Veranstaltung war der Tag des Sports am 3. Juli 2011. 160 Mitarbeiter waren in Bewegung. 6.000 Kilometer galt es zu absolvieren, entweder zu Fuß, per Fahrrad, per Inlineskates oder auf dem Rücken eines Pferdes – ja sogar mit dem Segelboot war ein Team unterwegs. Wir haben eine Spenden-Website eingerichtet für alle, die das Team motivieren und Gutes tun wollten“, freut sich Dagmar Mühle. Es folgten noch eine Tombola, eine Weihnachtsfeier und ein „Hilton Enten-Verkauf“. Über das Jahr kamen so insgesamt 7.050 Euro zusammen.

Die Idee ein lokales Projekt zu unterstützen, hatte das Team des Düsseldorfer Hilton Hotels schon länger. Bedingung für die komplette Mannschaft war, dass das Ergebnis der Bemühungen sichtbar wird. Und so fiel die Entscheidung die örtliche Kindertagesstätte Zaunkönigweg zu unterstützen, die dringend neue sanitäre Einrichtungen benötigte.

Neben vielen lokalen Aktivitäten engagiert sich Hilton Worldwide mit der „Hilton in the Community Foundation“ seit dem Jahr 2000 für junge Menschen in Not. Mit dem Ziel, die Qualität von Bildungs-und Gesundheitswesen zu verbessern und den Zugang dazu zu vereinfachen, ruft die Stiftung die Bevölkerung zu Spenden auf und konzentriert sich dabei auf vier zentrale Bereiche: behinderte Kinder, Kinder in Krankenhäusern, Hospize für Kinder und Obdachlosigkeit. In Europa kommen die Spenden direkt benachteiligten Jugendlichen zugute, während auf der internationalen Ebene die Spenden der Unterstützung internationaler Hilfsorganisationen für Kinder in Not dienen. Die Kosten der Stiftung werden komplett von Hilton Worldwide getragen, so dass alle Spendenbeträge vollständig für den guten Zweck verwendet werden können. Diese beruhen fast ausschließlich auf den Beiträgen von Gästen, Mitarbeitern und Zulieferern von Hilton Worldwide. Weitere Informationen unter www.hilton-foundation.org.uk.

Hotello Top/Wihoga/EHMA: „GM Power Vision“ – Kongress nur für Hoteldirektoren am 19. Januar

(Dortmund, 09. Januar 2012) Nur GM sind eingeladen: Zum ersten Mal findet der Fachkongress „GM Power Vision“ statt – in den Westfalenhalle Dortmund am 19. Januar während der Fachmesse „Best of Events International“. Veranstalter sind Hotello Top, das Netzwerk für Absolventen einer eurpäischen Hotelfachschule, Wihoga Dortmund und die Vereinigung EHMA (European Hotel Managers Association).

In dem Symposium  stehen Themen rund um Optimierung des Revenue Managements mittels Events auf dem Programm. Keynote-Speaker aus der MICE-Branche (John Smeets, Geschäftsführer Mevent) sowie Hotellerie (Thorsten Faasch, Senior Vice President, Jones Lang LaSalle Hotels) sind geplant.

Mit der Fachveranstaltung soll der Kontakt zwischen Eventmanagern und Hoteliers gefördert werden. Interessenten können sich an gmpowervision@miseenplace.de wenden.

Hilton Frankfurt Airport/Hilton Garden Inn Frankfurt Airport im The Squaire: Erster Gast erhält 100.000 „Hhonors“-Bonuspunkte

(Frankfurt/Main, 21. Dezember 2011) Der erste Gast stammt aus Virginia/USA: Theodore Shuey wurde mit 100.000 Punkten des Hilton-Bonusprogramms „HHonours“ beim Check-in in das neu eröffnete Hilton Frankfurt Airport im Squaire beschenkt. Nicht, dass der vielgereiste Geschäftsmann die Rewards wirklich bräuchte – er ist nämlich „Hilton HHonors Diamond Member“.

Erster Gast im Hilton Frankfurt Airport - von links: Olivier Harnisch (Area Vice President Northern and Central Europe Hilton Worldwide), Theodore Shuey (Hilton HHonors Diamond Member) und Charles Muller (Cluster General Manager des Hilton Frankfurt Airport und des Hilton Garden Inn Frankfurt Aiport)

Erster Gast im Hilton Frankfurt Airport - von links: Olivier Harnisch (Area Vice President Northern and Central Europe Hilton Worldwide), Theodore Shuey (Hilton HHonors Diamond Member) und Charles Muller (Cluster General Manager des Hilton Frankfurt Airport und des Hilton Garden Inn Frankfurt Aiport)

Das Hilton Frankfurt Airport mit 249 Zimmern und Suiten wurde – ebenso wie das benachbarte Hilton Garden Inn (334 Zimmer) – von JOI-Design gestaltet. Es bietet u.a. zwei Executive Etagen mit exklusiver Lounge, einen Ballsaal für bis zu 570 Personen und zehn Tagungsräume. Genießer können sich im internationalen Restaurant „Rose“ und der „The Fifth Lounge & Bar“ im lichtdurchfluteten Atrium des Hotels verwöhnen lassen.

„Wir freuen uns sehr, mit zwei Hotels in dieser außergewöhnlichen Immobilie vertreten zu sein. Lage und Anbindung sind das, was in unseren Augen einen attraktiven Standort ausmacht – The Squaire bietet beides. Hinzu kommt die umfassende Infrastruktur im Haus, von der auch unsere Gäste profitieren. Und natürlich die Architektur, die nicht nur am Flughafen ein absolutes Highlight darstellt“, sagte Charles Muller, Cluster General Manager der beiden Hotels.

Auch die IVG Immobilien AG als Bauherr zieht eine positive Bilanz: „Die Hoteleröffnung ist ein krönender Abschluss für unser Eröffnungsjahr 2011“, so IVG-Vorstandssprecher Wolfgang Schäfers. „Mit zahlreichen eingezogenen Büromietern, den vielen eröffneten Gastronomen und Geschäften haben wir einen großen Schritt gemacht. Hinzu kommt die Neuvermietung von über 32.000 Quadratmetern im Jahr 2011, darunter die Großvermietung an die Deutsche Lufthansa AG. Die Idee einer ‚New York City’ in The Squaire ist schon heute gelebte Realität.“

The Squaire ist inzwischen zu rund 82 Prozent vermietet und in großen Teilen bezogen. Die Deutsche Lufthansa wird ihre 18.500 Quadratmeter im Frühjahr beziehen. Für 2012 wird eine Vermietungsquote von 95 Prozent angestrebt. Der nächste große Schritt im kommenden Jahr ist die Inbetriebnahme des öffentlichen Parkhauses The Squaire Parking, welches mit 2.500 zusätzlichen Stellplätzen das Gebäude noch besser zugänglich macht.

100 Tage im Job: Frank Hörl neuer General Manager

(Berlin, 07. Dezember 2011) Die traditionelle Zeitdauer von 100 Tagen, um sich einzuarbeiten und erste Erfolge vorzuweisen, hat Frank Hörl (43) als neuer General Manager des Vier-Sterne-Plus Mövenpick Hotels Berlin heute hinter sich. „Der Mensch, die vielen Facetten der Dienstleistungen und die Begeisterung mit Menschen für Menschen etwas Besonderes zu kreieren, stehen bei Mövenpick im Mittelpunkt. Hier fühle ich mich als Mensch, Manager und Mentor wieder angekommen und wertgeschätzt, man darf und kann zum Erfolg dieser Firma beitragen und das motiviert mich täglich von Neuem“, freut sich der gebürtige Tiroler auf seine neuen Aufgaben mit seinen über 110 Mitarbeitern.

Frank Hörl

Frank Hörl

 
Zudem sieht der Hotelakademiker für das etwas andere Designhotel großes Potenzial. „Das Mövenpick Hotel Berlin als ehemaliges Siemens-Gebäude weist eine Historie von unverkennbarem Wert auf. Diese wollen wir in der Öffentlichkeit noch bekannter machen“, so Hörl weiter. Auch die Lage am Anhalter Bahnhof nahe dem Potsdamer Platz sei ideal, um Berlins bekannte Schätze wie Checkpoint Charlie oder Brandenburger Tor zu erkunden, aber auch weniger touristische Sehenswürdigkeiten  wie die Berliner Unterwelten zu entdecken.
 
Der passionierte Hotelier konnte im laufenden Jahr bereits über 93.000 Hotel- und Veranstaltungsgäste begrüßen. Das Mövenpick Hotel Berlin ist ein  historisch modernes Haus mit 243 Zimmern, zehn Tagungsräumen, dem beliebten Restaurant Hof Zwei und der Anhalter Bar. Die Pläne versprechen aber noch viel mehr: „Unser  nächstes Projekt werden die Umbauarbeiten für das Jahr 2012 und Folgejahre sein“. So sind unter anderem die Erweiterung der Bankettkapazitäten von 10 auf 12 Tagungsräume, die Aufwertung der bestehenden Räumlichkeiten und die Neugestaltung der Rezeption, der Lobby, des Business Centers und des Fitness Bereiches geplant.
 
Frank Hörl ist mit Herzen Hotelier. Weitreichende Berufserfahrungen sammelte der ausgebildete Hotelkaufmann in namhaften Hotels wie Steigenberger als F&B-Cost Controller und Direktionsassistent, im Sheraton Hotel Frankfurt-Airport als F&B-Manager und im Grand Hotel Preanger in Bandung bei Jakarta (Indonesien) als Resident Manager. Es folgten zehn Jahre Karriere bei Hilton International mit Stationen als Operations Manager im Hilton Berlin am Gendarmenmarkt und als Director of Operations im Hilton Malta Hotel, Congress Center & Casino. Die erste Position als Direktor hatte er im neu eröffneten Hilton in Köln inne. Die Leitung des Flagschiffs der Hilton Hotels auf dem europäischen Kontinent, dem Hilton Frankfurt an der Alten Oper, mit dessen kompletten Renovierung der Zimmer und Suiten er betraut wurde, verantwortete Hörl ebenso erfolgreich. Nach einer dreijährigen Unterbrechung als Geschäftsführer bei der Medical Park AG, einem Unternehmen der Freiberger Holding (Amerang) – hier war er für die Bauleitung und Leitung von „Berlins erster Rehabilitationsklinik“ mit 280 Zimmern und 18 Suiten verantwortlich – wechselte er zurück in die Hotellerie zu seiner jetzigen Position ins Mövenpick Hotel Berlin.

Berlin Marriott Hotel: Hansjoerg Schneider neuer Generaldirektor

(Berlin, 27. Oktober 2011) Ab sofort zeichnet Hansjoerg Schneider für das Berlin Marriott Hotel (379 Zimmer) am Potsdamer Platz als Generaldirektor verantwortlich. Der im württembergischen Aalen groß gewordene 45-jährige blickt auf 18 Jahre Erfahrung bei der amerikanischen Hotelgruppe Marriottzurück und verfügt über fundierte, internationale Kenntnisse in der Hotellerie.

Hansjoerg Schneider

Hansjoerg Schneider

Nach seinem erfolgreich abgeschlossenen Studium zum Betriebswirt an der Hotelfachschule Heidelberg startete Schneider seine Karriere im München Marriott Hotel. Bis er 2007 seine erste führende Position als Generaldirektor im Salzburg Renaissance Hotel einnahm, wurde er innerhalb der Kette stets als Finanzdirektor eingesetzt. Die Kombination aus finanziellem Verständnis, strategischem Denken und nicht zuletzt der Liebe zum Detail macht Schneider zum richtigen Mann, um das Hotel weiterhin erfolgreich am Berliner Markt zu positionieren.

Marriotts und Schneiders persönlichen Ziele verlaufen parallel, wenn es um die Erfüllung der Bedürfnisse von Kunden als auch von Mitarbeitern geht. „Individualität und hohe Qualität erreicht man nur mit einem motivierten und leistungsfähigen Team. Daher gilt mein besonderes Augenmerk der Mitarbeitermotivation. Im täglichen Leben bedeutet dies eine faire Behandlung sowie Lob und Annerkennung für einen exzellenten Job“, so Schneider.

Studie: Hotelbewertungen im Internet haben hohe Glaubwürdigkeit

(München, 08. September 2011) Hotelbewertungen im Internet genießen eine hohe Glaubwürdigkeit beim Verbraucher: Wie eine Studie der Internationalen Hochschule Bad Honnef/Bonn (IUBH) im Auftrag des Verband Internet Reisevertrieb (VIR) zeigt, werden Beurteilungen von Unterkünften im Internet von Kundenseite hoch geschätzt. Im Rahmen der Studie wurden über 1.000 Fragebögen von Online-Usern ausgewertet. Rund 95 Prozent der Befragten, so das Ergebnis, halten die Bewertungen auf den Internetportalen für glaubwürdig.

Bei rund 75 Prozent entsprach das Hotel während der Reise der Beschreibung im Internet, 14 Prozent der Befragten fand die Hotelunterkunft sogar besser als ursprünglich im Bewertungsportal beschrieben. Die Studie der IUBH untersuchte im Befragungszeitraum Mai 2011 die Bedeutung und Glaubwürdigkeit von Bewertungen auf Internet-portalen und legte dabei den Schwerpunkt auf Hotelunterkünfte.

„Erstmals wurde von wissenschaftlicher Seite erfasst und analysiert, wie der Kunde selbst Hotelbewertungen einschätzt, und ob sie überhaupt funktionieren“, hebt VIR-Vorstand Michael Buller die Bedeutung der Studie hervor. „Eine derart umfassende Analyse von Kundenseite hat es in der Touristik bislang nicht gegeben, und die Ergebnisse ergeben ein klares Bild zur hohen Zuverlässigkeit von Hotelbewertungen im Internet beim Verbraucher.“

Michael Buller weiter: „Zugleich widerlegt die Studie die Diskussion der vergangenen Monate über die Glaubwürdigkeit von Bewertungen. Diese Diskussion wurde sehr spekulativ und nicht aus Sicht des Verbrauchers geführt. Es wird höchste Zeit, dass die Meinung des Endkunden gehört wird.“

Rund 65 Prozent der Befragten gab an, Internetportale als Entscheidungshilfe vor der Buchung einer Reise zu nutzen. Dabei haben die Bewertungen für die deutliche Mehrheit von 59 Prozent einen wesentlichen Einfluss auf die Unterkunftsentscheidung. Faktoren wie Gütesiegel und die Anzahl an Bewertungen steigern demnach die Glaubwürdigkeit von Internetportalen.

Als besonders erfreulich bezeichnet VIR-Vorstand Michael Buller die Tatsache, dass bei der IUBH-Studie 89 Prozent der Befragten eine positive Erfahrung mit Hotelbewertungen gemacht hat: Hier entsprach das betreffende Hotel der Bewertung im Internet, oder übertraf die Erwartungen sogar noch. Lediglich fünf Prozent gab an, ein schlechteres Hotel als in der Beurteilung im Web vorgefunden zu haben. „Die Studie unterstreicht nachhaltig, dass die Kunden mit den Hotelbewertungen im Internet sehr zufrieden sind, und diese einen großen Einfluss auf ihre Entscheidung zur Online-Buchung ausüben“, so Michael Buller. Der Online-Experte empfiehlt Urlaubern, Hotelbewertungen nicht nur in Vorbereitung ihrer Reise zu nutzen, sondern nach ihrer Rückkehr selbst Beurteilungen einzustellen. „Momentan herrscht Hauptreisezeit, in der viele Urlaubserfahrungen gemacht werden“, so der VIR-Vorstand. „Es ist wün-schenswert, dass möglichst viele Reisende ihre Hotels in den Portalen bewer-ten, und damit anderen Urlaubern eine wichtige Entscheidungshilfe geben.“

Die Ergebnisse der Studie sind darüber hinaus aber auch als Aufforderung an alle Anbieter von Tourismusdienstleistungen zu verstehen, ständig weiter in die Qualität ihrer Angebote zu investieren und bei der Vermarktung authentisch und ehrlich zu sein. „In Zeiten des aktuellen radikalen Kommunikationsumbruches unserer Wirtschaftsgesellschaft werden die Konsumenten dank der individualisierten Massenkommunikation zu kritischen und kompetenten Entscheidern, die nur mit höchstmöglicher Qualität zu gewinnen und zu halten sein werden“, so Prof. Dr. Helmut Wachowiak, Fachbereichsleiter Tourismusmanagement an der IUBH.

Beherbergung – Inlandstourismus im Juli: +1% mehr Gästeübernachtungen

(Wiesbaden, 08. September 2011) Schmaler Zuwachs: Im Juli 2011 gab es in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland 47,3 Millionen Gästeübernachtungen. Das sind ein Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) mitteilte. Dabei erhöhte sich die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland gegenüber Juli 2010 um vier Prozent auf 8,2 Millionen. Bei Gästen aus dem Inland blieb die Übernachtungszahl mit 39,1 Millionen nahezu unverändert.

Im Zeitraum Januar bis Juli 2011 erhöhte sich die Zahl der Gästeübernachtungen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um vier Prozent auf 221,4 Millionen. Davon entfielen 185,6 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Inland (+3%) und 35,8 Millionen auf ausländische Gäste (+7%).

Xing.com Branchen-Check: Wo geht es am schnellsten an die Spitze? Medien und Tourismus sind top

(Hamburg, 07. September 2011) Wer in der Medien- und Tourismusbranche arbeitet, erklimmt am schnellsten die Karriereleiter. Dies ergibt eine Analyse des beruflichen-Netzwerks xing.com. Im Schnitt verweilen Berufstätige dort 2,1 Jahre bzw. 25 Monate auf einer Position, bevor sie den Sprung auf das nächste Hierarchielevel schaffen. Ein zügiges Tempo auf dem persönlichen Karriereweg legen mit durchschnittlich 2,2 Jahren auch Vertreter der Luft- und Raumfahrt und des Handels an den Tag, dicht gefolgt von IT- und Telekommunikation und der Automobilbranche (2,3 Jahre).

Xing.com analysierte für den Branchen-Check mehr als vier Millionen deutsche Mitgliederprofile, die – ähnlich einem Lebenslauf – Aufschluss geben über die beruflichen Stationen der in dem Business Network angemeldeten Fach- und Führungskräfte, Geschäftsleute und Berufstätigen. Dazu gehört auch die Verweildauer auf einer Position.

Die wichtigsten Branchen und die durchschnittliche Dauer bis zum nächsten Karrieresprung:

1. Medienbranche: 2,1 Jahre
2. Freizeit & Tourismus: 2,1 Jahre
3. Luft- und Raumfahrt: 2,2 Jahre
4. Handel: 2,2 Jahre
5. IT und Telekommunikation: 2,3 Jahre
6. Automobilindustrie: 2,3 Jahre
7. Maschinenbau: 2,4 Jahre
8. Chemieindustrie: 2,5 Jahre
9. Energiewirtschaft: 2,5 Jahre
10. Bergbau & Metalle: 2,8 Jahre

Die Expertengruppe „Hotelier“ bei xing.com ist mit über 13.800 Mitgliedern eine der führenden und aktivsten Business-Communities für das Hotelmanagement. 78 Prozent der Gruppenmitglieder loggen sich regelmäßig in die Gruppe ein. Monatlich werden über 28.500 Visits verzeichnet. Die Mitgliedschaft in der Gruppe „Hotelier“ ist kostenfrei.

Tourismus – Einbußen befürchtet: Zeitspanne der Sommerferien wird kürzer

(München, 07. Septeber 2011) Neues Unheil droht: Der Zeitraum für die Sommerferien in Deutschland wird immer kürzer. In diesem Jahr dauert die Haupturlaubszeit im Sommer insgesamt, 2014 seien es nur noch 71 Tage. Vor neuen Einbußen in der Touristik warnte nun der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Ernst Burgbacher (FDP), im „Focus“.

„Pro verkürztem Ferientag gehen der Tourismusbranche 116 Millionen Euro verloren“, so Burgbacher. In der knapper werdenden Sommersaison würden die Zimmerpreise in Hotels und andere Beherbergungen immer teurer, Staus seien vorprogrammiert. 1996 erstreckten sich die Sommerferien der Bundesländer noch über 91 Tage. Der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium forderte nun die Bundesländer auf, die Ferienzeit wieder auf 90 Tage auszudehnen. Dies wolle er in einem Schreiben an die Ministerpräsidenten darlegen, berichtete „Focus“.

Hilton Worldwide: 50.000 Zimmer in Europa

(Frankfurt/Main, 07. September 2011) Meilenstein: Hilton Worldwide betreibt nun 50.000 Zimmer in Europa – in 210 Häusern verschiedener Marken in 30 Ländern. Allein in diesem Jahr hat das Unternehmen bereits zwölf Hotels auf dem Kontinent eröffnet, mit dem Hilton London Heathrow Airport Terminal 5 als jüngstem Neuzugang. Gleichzeitig zählt Hilton Worldwide zu den Anbietern mit den meisten Hotels in Planung: Über 100 weitere Häuser werden bis Ende 2014 in Europa hinzukommen, darunter zwei Häuser im The Squaire am Frankfurter Flughafen, die von JOI-Design gestaltet werden.

Musterzimmer von JOI-Design im Hilton Hotel Frankfurt Airport: Im The Squaire werden gleich zwei Hilton-Hotels Ende des Jahres eröffnet

Musterzimmer von JOI-Design im Hilton Hotel Frankfurt Airport: Im The Squaire werden gleich zwei Hilton-Hotels Ende des Jahres eröffnet

„Wir gehen davon aus, dass die Erholung des europäischen Handels unsere positive Entwicklung auch in diesem Jahr weiter untermauert”, sagte Simon Vincent, Area President, Europe Hilton Worldwide. „Obwohl das Umfeld in bestimmten Märkten der Region herausfordernd bleibt, verzeichnen wir ein enormes Interesse von Eigentümern und Entwicklern an unseren Weltklasse-Marken und Performance-Vorteilen – eine ideale Voraussetzung in dieser wirklich spannenden Phase unserer 92-jährigen Geschichte, die weitere großartige Neuzugänge zu unserem Portfolio möglich macht.”

Beispiele aktueller Neueröffnungen:

  • Das Hilton London Heathrow Airport Terminal 5 bietet 350 großzügige Gästezimmer. Die beiden Restaurants Mr. Todiwala’s Kitchen und The Gallery warten mit indischer und heimischer Küche auf. Ein luxuriöses Spa und ein hypermodernes Fitnesscenter ergänzen das Angebot, das neue Maßstäbe in Sachen Flughafenhotels setzt.
  • Als erstes Haus der Marke in Rumänien eröffnete kürzlich das DoubleTree by Hilton Bucharest – Unirii Square. Das gehobene Full-Service-Hotel mit 88 Zimmern liegt nur wenige Minuten vom historischen Viertel Lipscani, dem Unirii-Platz, dem Unirea-Einkaufscenter und der Bucharest Mall entfernt und bietet bequemen Zugang zu den geschäftlichen und touristischen Highlights der Stadt. Zu den Freizeiteinrichtungen zählen ein Fitnesscenter, Sauna und Räumlichkeiten für Spa-Anwendungen. Vom Restaurant Avantgarde im obersten Stock genießen die Gäste einen atemberaubenden Blick auf das Zentrum von Bukarest.
  • Das Hilton Garden Inn Sanliurfa, das in diesem Sommer eröffnete, bildet eine ideale Ergänzung für das türkische Portfolio der Gruppe. Das neu erbaute Hotel verfügt über 159 Gästezimmer und liegt in Gehentfernung zur historischen Zitadelle der südosttürkischen Stadt Sanliurfa. Ebenfalls in diesem Jahr hatten bereits weitere Häuser in Istanbul, Bodrum und Avanos in Kappadokien ihre Pforten geöffnet.

„Wir erwarten für 2011 wieder ein Rekordwachstum – mit einigen wirklich herausragenden Verträgen und Neueröffnungen, die unser Angebot weiter optimieren”, erklärte Patrick Fitzgibbon, Senior Vice President of Development Hilton Worldwide Europe, Middle East and Africa. „Strategische Wachstumsmärkte wie Großbritannien, Italien, die Türkei, Russland und Polen bieten weiterhin hervorragende Gelegenheiten für alle unsere Marken, was Hilton Worldwide eine beträchtliche Präsenz in diesen Ländern ermöglicht. So beabsichtigen wir, in diesem Jahr allein in der Türkei elf Hotels zu eröffnen – zusätzlich zu den 34 Häusern, die bereits in Betrieb oder in Planung sind.”

Auch in Großbritannien setzte die Hotelgruppe mit der Unterzeichnung eines Managementvertrages mit der Football Association weitere Impulse. Im kommenden Sommer werden am St. George’s Park in Burton-upon-Trent unter einem Dach Hotels der beiden Marken Hilton Hotels & Resorts und Hampton by Hilton eröffnen. Bis Ende 2012 kommen weitere Häuser in Wembley, Croydon, Newcastle, Birmingham und Lincoln hinzu.

Hapag-Lloyd Kreuzfahrten: Baubeginn für „MS Europa“

(Hamburg/St. Nazaire, 07. September 2011) Baustart für einen neuen High-end-Luxus-Cruiser: In der Werft STX Europe im französischen Saint-Nazaire gab Sebastian Ahrends, Chef von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten (HLKF, Hamburg), nun den Startschuss für den Bau der „MS Europa 2“. Die 258 Verandasuiten werden mindestens 28 Quadratmetern Fläche aufweisen – das ist für Kreuzfahrtschiffe sehr viel. Die „Europa 2“ soll im Früjahr 2013 in Dienst gestellt werden.

Sebastian Ahrens, Sprecher der Geschäftsführung von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten, gab das offizielle Startzeichen zum Bau der EUROPA 2 in der Werft STX Europe im französischen Saint-Nazaire

Sebastian Ahrens, Sprecher der Geschäftsführung von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten, gab das offizielle Startzeichen zum Bau der EUROPA 2 in der Werft STX Europe im französischen Saint-Nazaire

Die „Europa 2“ wird das Luxussegment von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten erweitern und eine moderne und legere Interpretation des im Berlitz Cruise Guides mit Fünf-Sterne-Plus ausgezeichneten Kreuzfahrtschiffes „Europa“ bieten. Mit insgesamt elf Decks und 258 Suiten hat es eine maximale Passagierkapazität von 516 Personen und bietet nach Angaben von HLKF den größten Raum pro Passagier auf einem Kreuzfahrtschiff. Spa-, Penthouse- und Familiensuiten ergänzen das Wohnspektrum. Es wird sieben Restaurants, inklusive Sushi-Bar, zwei Lounges sowie vier Bars, geben. Zudem wird ein großer Wellness- und Spa-Bereich geplant.

Insgesamt an dem Projekt beschäftigt sind 835 Werftarbeiter, die rund 2,5 Millionen Arbeitsstunden bis zur Auslieferung im Frühjahr 2013 aufwenden werden. „Nach einer intensiven Planungsphase freuen wir uns, mit dem ersten Stahlschnitt unserem Ausbau der Flotte einen entscheidenden Schritt näher zu kommen”, sagte Ahrens. In unterschiedlichen Werfthallen werden die einzelnen Schiffsteile in den nächsten Monaten gefertigt. Kiellegung ist für das Frühjahr 2012 und Indienststellung für das Frühjahr 2013 geplant.

Hotelmarketing – Urteil: Hotelbewertungen müssen stimmen

UPDATE (Hamburg, 06. September 2011) Klares Urteil: Wer ein Reisebuchungsportal betreibt, ist dafür verantwortlich, dass die veröffentlichten Hotelbewertungen auch der Wahrheit entsprechen. In einem Verfahren zwischen A&O Hotels und holidaycheck.de urteilte nun das Landgericht Hamburg (Az. 327 O 607/10), dass der Wahrheitsgrundatz auch für Portalbetreiber, die Hotelübernachtungen selbst verkaufen, gelte. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Holidaycheck.de kündigte gegenüber der „fvw“ bereits an, Berufung gegen den Beschluss einlegen zu wollen.

In dem noch nicht rechtskräftigen Urteil vom 01. September wird dargelegt, dass man belegen müssen, wenn man als Mitwettbewerber herabsetzende Tatsachen über einen anderen Wettbewerber verbreite. A&O hatte sich gegen eine unwahre Behauptung eines weiblichen Gastes zur Wehr gesetzt; diese hatte als Zeugin zugegeben, eine Lüge über ein A&O-Hotel veröffentlicht zu haben.

Mit diesem neuerlichen Urteil wird auch deutlich gemacht, dass holidaycheck.de auch in den Augen der Richter – zumindest am Landgericht Hamburg – kein reines Bewertungsportal mehr ist, sondern eine kommerzielle Verkaufsplattform. Es sei holidaycheck.de gleichgültig, ob Hotels gut oder schlecht bewertet werden. Dies gilt spätestens seit Einführung der „Holidaycheck-Deals“ nicht mehr. Wer selbst Reiseangebote macht, kann nicht ernsthaft behaupten, dass es ihm egal sei, ob diese gut oder schlecht bewertet werden”, sagte Dr. Alexander Freiherr Knigge gegenüber „Hotelier TV“.

Die Beklagte vermittelt in ihrem Reiseportal Reisen und Hotelübernachtungen. Zugleich bie-tet sie Internetnutzern die Möglichkeit, in dem Bewertungsbereich des Portals detaillierte Kommentare über Hotels und Reisen abzugeben und die Kommentare anderer Nutzer anzu-sehen. Auch über das Hotel der Klägerin befanden sich Bewertungen im Portal der Beklag-ten. In diesen Bewertungen beschwerten sich mehrere Nutzer über zahlreiche Mängel ihrer Unterkunft.

Die Klägerin argumentierte vor der zuständigen Wettbewerbskammer, die in dem Portal publizierten Kommentare enthielten unwahre Tatsachenbehauptungen. Mit ihrer Verbreitung verstoße die Beklagte als Mitwettbewerberin gegen das Wettbewerbsrecht. Die Beklagte hielt dagegen, ein Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht komme nicht in Betracht, da sie als Betreiberin des Meinungsportals gar nicht Mitwettbewerberin der Klägerin sei. Vielmehr be-treibe sie das Meinungsportal unabhängig von dem Online-Reisebüro. Die Publikation der Nutzerbewertungen diene allein kommunikativen Zwecken, und die in den Bewertungen ent-haltenen Äußerungen mache sie sich auch nicht zu Eigen.

Das Gericht hat der Klage überwiegend stattgegeben und es der Beklagten verboten, mehrere der von der Klägerin angegriffenen Nutzerkommentare zu verbreiten. Die Beklagte betrei-be das Bewertungsportal als Teil ihres gewerblichen Online-Reisebüros. Buchungsgeschäft und Bewertungsportal seien derart engmaschig verbunden, dass eine klare Trennung in zwei verschiedene Geschäftsbereiche nicht möglich sei. Im Vordergrund stehe für die Beklagte bei dem Meinungsportal nicht das uneigennützige Motiv, die Öffentlichkeit zu informieren, sondern die Attraktivität ihres gewerblichen Online-Angebots zu steigern. Daran sei nichts verwerflich, jedoch würden andere Maßstäbe gelten als für die Betreiber rein informativer und nicht gewerblichen Zwecken dienender Bewertungs- und Meinungsäußerungsportale.

Wer als Mitbewerber einen anderen Mitbewerber herabsetze, werde strenger beurteilt, als derjenige, der nicht gewerblich tätig sei. Wer als Mitwettbewerber herabsetzende Tatsachen über einen anderen Wettbewerber verbreite, müsse diese auch beweisen können. Dies sei der Beklagten nur zum Teil gelungen.

Marco Müller aus der Weinbar Rutz ist „Berliner Meisterkoch 2011“

(Berlin, 06. September 2011) Marco Müller aus der „Weinbar Rutz“ wurde zum „Berliner Meisterkoch 2011“ gekürt. Die Jury des zum 15. Mal veranstalteten Wettbewerbs von Berlin Partner hat die begehrte Auszeichnungen in Form eines handbemalten KPM-Unikats nun vergeben. Insgesamt 93 Meisterköche-Teller gingen in dieser Zeit an 78 Preisträger. Eine kulinarische Entwicklungshilfe und Bestandspflege, die sich ausgezahlt hat. Denn die Zahl der Michelin-Sterne in Berlin stieg im selben Zeitraum von 6 auf 12. Damit liegt Berlin vorne in Deutschland. Hamburg hat elf Sterne, München zehn. 

Berliner Meisterkoch 2011 - Marco Mueller aus der Weinbar Rutz

Berliner Meisterkoch 2011 - Marco Mueller aus der Weinbar Rutz

Marco Müller aus der „Weinbar Rutz“ ist  „Berliner Meisterkoch 2011“. Aus der Begründung der Jury: „Auch mit dem neuen Konzept der Weinbar Rutz zeigt Marco Müller, dass er seinen eigenen, erfolgreichen Kochstil erneuern und noch weiter entwickeln kann. Er setzt in seiner naturnahen Küche unprätentiöse, kreative, zum Teil nordisch geprägte Akzente und führt sein Prinzip der Dekonstruktion und Neuzusammensetzens von Gerichten zu überraschenden und überzeugenden Kombinationen fort.“

Marco Giedow aus dem Restaurant „Alte Schule”, Reichenwalde ist „Brandenburger Meisterkoch 2011“. Nach Überzeugung der Jury „interpretiert Herr Giedow die moderne, regionale Küche mit Leichtigkeit und Eleganz und integriert gekonnt Traditionen der ländlichen Küche in seine ‚feine Landküche’. Die Alte Schule hat sich zu einem kulinarischen Treffpunkt in Brandenburg etabliert, der mit Liebe gestaltet ein ideales und großzügiges Ambiente für die anspruchsvolle Küche von Marco Giedow bietet.“

Matthias Gleiß vom „Restaurant Volt“, wurde zum „Aufsteiger des Jahres 2011“ gewählt. Die Jury: „Matthias Gleiß gelingt in seinem eigenen Restaurant Volt der Balanceakt zwischen Bodenständigkeit und Innovation auf herausragende Weise. Seine zeitgemäße ‚Küche des Eigengeschmacks’ entwickelt und veredelt die – zumeist regionalen – Produkte aus sich selbst heraus und verspricht auch in der Zukunft neue kulinarische Horizonte zu eröffnen.“

Berliner Meisterköche 2011 - Gruppenbild

Berliner Meisterköche 2011 - Gruppenbild

Heike Seebaum vom Restaurant „Altes Zollhaus” ist „Berliner Maître 2011“. Das Votum der Jury: „Heike Seebaum vermittelt ihr umfassendes gastronomisches Wissen mit besonderen Charme und Lebensfreude an ihre Gäste. Als Maître leitet sie den Service teamorientiert und garantiert mit ihrer Herzlichkeit, dass sich die Gäste im Alten Zollhaus willkommen und gut aufgehoben fühlen.“

Robert Wiese vom „Restaurant e.t.a. hoffmann“ wird als „Berliner Sommelier 2011“ ausgezeichnet. „Robert Wiese verfügt über einen tiefgreifenden Weinsachverstand und versteht es, dieses Wissen in einer liebenswürdigen und lockeren Ansprache seinen Gästen zu vermitteln. Seine unprätentiöse Art begeistert menschlich ebenso wie seine Beratungskompetenz fachlich überzeugt“, so die Jury.

Dieter Kosslick, der  Initiator des „Kulinarischen Kinos“, wird mit dem Preis „Gastronomischer Innovator des Jahres 2011“ geehrt. Die Begründung der Jury: „Das Kulinarische Kino ist ein innovatives, genreübergreifendes Konzept, das den Bereich des Essens und Trinkens, der Kochkunst und Gastronomie in ein anderes Medium, die Filmkunst überführt. Der weltweit anerkannte Erfolg der Reihe beweist ein weiteres Mal, dass in Berlin Ideen geboren und entwickelt werden, die außergewöhnlich und kreativ, dabei tragfähig und von gesellschaftlicher Relevanz sind. Dieter Kosslick hat das Kulinarische Kino im Rahmen der Berliner Filmfestspiele vor fünf Jahren erfunden und seitdem mit Thomas Struck und namhaften Berliner Spitzenköchen zur Begeisterung des Publikums und der internationalen Fachwelt umgesetzt.“

Die Preisträger werden von einer unabhängigen Jury aus Gourmet-Journalisten und Fachvertretern gewählt. Entscheidend sind neben der Kochkunst die Originalität der Kreationen, die Präsentation der Speisen sowie der Service und das Ambiente. Die offizielle Ehrung der diesjährigen Preisträger findet am 5. November 2011 im Rahmen eines Gala-Diners im Ballsaal des Intercontinental Berlin statt.

World Travel Awards 2011 – “Oscar der Touristik” geht an Intercontinental

(Antalya/Türkei, 06. September 2011) Die Auszeichnung gilt als “Oscar der Reiseindustrie”: Im Rahmen der Verleihung der „World Travel Awards 2011“ in Europa wurde Intercontinental als führende Hotelmarke ausgezeichnet. Als „Europe’s Leading Hotel“ bekam das Le Bristol Paris eine verdiente Ehrung. Der Preis wurde vor kurzem im Cornelia Diamond Golf Resort & Spa in Antalya/Türkei vergeben.

Hier die Übersicht der Hotel-Gewinner:
Europe’s Leading Casino Resort: Le Meridien Lav, Split, Kroatien
Europe’s Leading Beach Resort: Aldemar Olympian Village
Europe’s Leading Boutique Hotel: Hotel Les Ottomans, Türkei
Europe’s Leading Boutique Resort: Vila Joya, Portugal
Europe’s Leading All-inclusive Resort: Concorde De Luxe Resort,Türkei
Europe’s Leading Design Hotel: Adam & Eve Belek, Türkei
Europe’s Leading Family Resort: Kempinski Hotel Giardino di Costanza, Italien
Europe’s Leading Hotel: Hotel Le Bristol Paris, Frankreich
Europe’s Leading Hotel Brand: Intercontinental Hotels & Resorts
Europe’s Leading Island Resort: Pullman Timi Ama Sardegna, Italien
Europe’s Leading Lifestyle Resort: Tauern Spa Kaprun, Österreich
Europe’s Leading Luxury Business Hotel: Radisson Royal Hotel Moscow, Russland
Europe’s Leading Luxury Hotel: Mardan Palace, Türkei
Europe’s Leading Luxury Hotel Brand: Orient Express Hotels
Europe’s Leading Luxury Resort: Cornelia Diamond Golf Resort & Spa, Türkei
Europe’s Leading New Hotel: Hotel Missoni Edinburgh, Schottland
Europe’s Leading Villa Resort: Porto Zante Villas, Zakynthos
Europe’s Leading Wellness Hotel: Grand Hotel Lienz, Österreich

Auszeichnungen in Deutschland:
Germany’s Leading Boutique Hotel: The Mandala Hotel Berlin
Germany’s Leading Business Hotel: Westin Grand Berlin
Germany’s Leading Conference Hotel: Hotel Adlon Kempinski Berlin
Germany’s Leading Golf Resort: Sport & Spa Resort A-Rosa Scharmützelsee bei Berlin
Germany’s Leading Hotel: Hotel Adlon Kempinski Berlin
Germany’s Leading Resort: Intercontinental Resort Berchtesgaden
Germany’s Leading Spa Resort: Grand Spa Resort A-Rosa Travemünde

Leaders Club Deutschland: Nominierte für „Leders Club Award 2011“ stehen fest

(Berlin, 06. September 2011) 10. Jubiläum: Am 4. November wird der „Leaders Club Award“ zum zehnten Mal vergeben. Die Auszeichnung für herrausragende Gastronomiekonzepte wird vom gleichnamigen Club im Rahmen einer Galaveranstaltung in Berlin vergeben. Die sechs Nominierten stehen nun fest.

„Chez Ima“. Die Gebrüder James und David Ardinast betreiben in Frankfurt/Main bereits die Mittagslocation „IMA-Kitchen“ und die „Multibar“ und sind als erfolgreiche Partyveranstalter bekannt. Im Restaurant des stylischen 25 Hours Hotel by Levis im Bahnhofsviertel servieren sie nun neu eine Küche mit exklusiven Rezepturen, Haussaucen und Gewürzmischungen, kreiert und zusammengestellt von Müttern verschiedenster Kulturen und kreativen Köchen.www.imaworld.de

„Pret a Diner“. Nach dem Berliner Erfolg im Januar (alte Münzprägeanstalt) startete nun das zweite temporäre Restaurant in Berlin, im Juli direkt an der Spree. Initiator KP Kofler (Kofler & Kompanie) will „Genuss mit allen Sinnen“ ermöglichen – und den Luxus guten Essens zu annehmbaren Preisen. Er bietet mit zwei Menüs hochwertige Küche nur für kurze Zeit. www.pretadiner.com,www.koflerkompanie.com

„Exenberger Werkskantine“. Das neue Restaurant von Kay Exenberger liegt auf dem riesigen Gelände der „Klassikstadt“ im Ostend von Frankfurt/Main. Das Falir zeichnet sich durch „Classic Cars“ aus: Durch Glasfronten wird ein Blick in zwei Oldtimer-Werkstätten gewährt. Geboten wird modernen regionale Küche. www.exenberger-frankfurt.de

“Langnese Café mit Happyness Station Powered by East”. Das Hamburger Designhotel East und Langnese haben das am Kreuzfahrtterminals in HafenCity ein Konzeptcafé eröffnet. Das Konzept bietet Snacks mit frischen Salaten zum Selbstkreieren, Gebäckspezialitäten sowie warme und kalte Getränken. Highlight soll die „Happyness Station“ sein: hier lässt man sich aus frischen Zutaten je nach Geschmack sein eigenes Eis kreieren. www.east-hamburg.de

„Dinzler Kaffeerösterei“.Auf dem Irschenberg an der viel befahrenen A8 hat die Dinzler Kaffeeröstereiihren Hauptfirmensitz. Bar, Restaurant, Küche, Backstube, Seminare, Kaffeerösterei, Kaffeewelt und betriebliche Kinderkrippe sind unter einem Dach vereint. www.dinzler.de

„Hans im Glück“. Der neue Gourmet-Burger-Grill in München und Köln ist durch die gleichnamige Märchenfigur inspiriert, die Einrichtung zeitlos schlicht, bei den Farben wurde bewusst auf Natur gesetzt. Natürliche Birkenstämme reichen vom Boden bis zur Decke. Attraktion sind die Burger mit dircken Rindfleisch-Patties (140gr), frischen Salate und hausgemachten Soßen. www.hansimglueck-burgergrill.de

Warsteiner Brauerei: Deutscher Gastronomiepreis 2011 – Bewerbungsfrist noch bis 15. September

(Warstein, 06. Septembert 2011) Es ist eine der angesehensten Auszeichnungen in der Gastronomie: Der „Deutsche Gastronomiepreis“ der Warsteiner Brauerei wird zum bereits 18. Mal ausgeschrieben. Bis zum 15. September können sich noch Gastronomen mit besonderen unternehmerischen Leistungen und außergewöhnlichen Ideen und Konzepten im Gastgewerbe bewerben.

Unter www.warsteiner-preis.de sind die Details zu den Kategorien „Food“ und „Beverage“ aufgelistet. „Dabei spielt es keine Rolle, welche Biermarke in den Betrieben geführt wird“, betont Catharina Cramer, Geschäftsführende Gesellschafterin der Warsteiner Gruppe und Schirmherrin der Auszeichnung. „Einzig die Auswahl für den Warsteiner Preis, den Preis fürs Lebenswerk, behält sich die Expertenjury vor“, so Cramer.

Im Dezember wählt die Jury die Nominierten. Verliehen wird der „Deutsche Gastronomiepreis 2011“ in Düsseldorf im Februar 2012.

Bislang seien bereits zahlreiche Bewerbungen um den Preis eingegangen, berichtete Lothar Menge, Vertriebsdirektor der Warsteiner-Gruppe und Jurymitglied. „Wir wollen die Vorbilder der gastgebenden Branche auszeichnen Sie können anspornen, Mut machen und Wertschätzung für die Branche transportieren.”

hrs.de – IAA in Frankfurt/Main: Zimmerpreise steigen um +36%

(Frankfurt/Main, 05. September 2011) Sagenhaft: Die Frankfurter Hoteliers dürfen sich freuen – Zimmer ausgebucht und Ratenanstieg um durchschnittlich 36 Prozent. Zur Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA, 15. bis 25. September) werden rund 845.000 Besucher in den Messehallen erwartet. In diesem Jahr verlangen die Frankfurter Hoteliers während der Automobil-Ausstellung im Durchschnitt 126,59 Euro pro Zimmer, hat hrs.de errechnet. Dies bedeutet einen Preisanstieg von 36 Prozent gegenüber dem durchschnittlichen Zimmerpreis der vergangenen zwölf Monate.

Besonders im Ein- und Zwei-Sterne-Segment müssen Frankfurt-Besucher während der Messe höhere Zimmerpreise in Kauf nehmen. Die Steigerung beträgt in diesen Kategorien über 50 Prozent. Frankfurter Hotels im Drei- und Vier-Sterne-Bereich verlangen während der IAA im Durchschnitt 35 Prozent mehr als im Jahresmittel. Drei-Sterne-Hotels berechnen durchschnittlich 97 Euro pro Zimmer. Bei den Vier-Sterne-Häusern wird eine Durchschnittsrate von knapp 136 Euro pro Zimmer verlangt. Mit einem durchschnittlichen Zimmerpreis von gut 203 Euro sind Fünf-Sterne-Hotels während der Automobil-Ausstellung um gut 26 Prozent teurer als im Durchschnitt der vergangenen zwölf Monate. Deutlicher Anstieg auch im Vergleich zur letzten IAA im Jahr 2009: Im Schnitt knapp 18 Prozent mehr berechnen die Frankfurter Hoteliers 2011 für ein Zimmer.

Interessant präsentiert sich die enorme Preisspanne zwischen dem niedrigsten und dem höchsten Übernachtungspreis während der diesjährigen IAA. Während das günstigste Haus bereits ab 52 Euro buchbar ist, schlägt das teuerste über hrs.de zur IAA gebuchte Hotel in Frankfurt mit einem Übernachtungspreis von stolzen 418 Euro zu Buche. Bemerkenswert: Bereits 2-Sterne-Hotels stellen zur IAA bis zu 218 Euro pro Nacht und Zimmer in Rechnung. Auch 3-Sterne-Häuser verlangen in der Mainmetropole bis zu 258 Euro für ein Hotelzimmer.

Doch nicht nur die IAA sorgt für steigende Nachfrage nach Hotelzimmern. Vom 9. bis 19. September 2011 findet mit der Herbst-Dippemess in Frankfurt/Main das laut eigener Aussage größte Volksfest im Rhein-Main-Gebiet mit erwarteten zwei Millionen Besuchern statt und sorgt zusätzlich für volle Betten.

Bei der Auswertung wurden ausschließlich tatsächliche Buchungen in Frankfurt am Main berücksichtigt. Verglichen wurden die Zimmerpreise während der IAA 2011 (15. bis 25. September 2011) mit den durchschnittlichen Zimmerpreisen der vergangenen zwölf Monate sowie den Durchschnittspreisen zur IAA 2009 (17. bis 27. September 2009). Stichtag für die Erhebung der Werte war der 29. August 2011. Die angegebenen Preise beziehen sich auf den durchschnittlichen Zimmerpreis pro Nacht.

Oktoberfest macht Münchner Hotels deutlich teurer
Am 17. September 2011 beginnt auf der Theresienwiese in München das 178. Oktoberfest. Das weltweit größte Volksfest lockt jährlich rund sechs Millionen Besucher in die bayerische Landeshauptstadt. Wie jedes Jahr steigt während der gut zweiwöchigen Wiesn nicht nur der Preis für die Maß Bier, auch die Hotelpreise in und um München ziehen wegen der starken Nachfrage deutlich an. So müssen laut hrs.de Hotelgäste in diesem Jahr während der Wiesn pro Nacht durchschnittlich 181,18 Euro für ein Zimmer in München zahlen. Das bedeutet eine Steigerung von knapp 77 Prozent gegenüber dem durchschnittlichen Zimmerpreis der vergangenen zwölf Monate, der bei 102,44 Euro liegt.

Besonders markant fällt der Preisanstieg bei den Drei-Sterne-Hotels in München aus. Knapp 169 Euro pro Nacht werden hier im Durchschnitt für eine Übernachtung während der Wiesn verlangt. Die Durchschnittsrate für die vergangenen zwölf Monate liegt bei gut 87 Euro, was eine Steigerung von 93 Prozent bedeutet. Vier-Sterne-Häuser verlangen zum Oktoberfest knapp 194 Euro pro Zimmer und damit 68 Prozent mehr als im Jahresdurchschnitt. Bei den Fünf-Sterne- Hotels liegt der Durchschnittspreis bei 371 Euro, das entspricht einer Preissteigerung von gut 72 Prozent gegenüber dem durchschnittlichen Zimmerpreis der vergangenen zwölf Monate.

Bemerkenswert: Bereits Zwei-Sterne-Hotels stellen zur Wiesn-Zeit bis zu 248 Euro pro Nacht und Zimmer in Rechnung. 3-Sterne-Häuser in München verlangen bis zu 413 Euro für ein Hotelzimmer. Generell reicht die Preisspanne von 51 Euro für das günstigste Zimmer bis zu 560 Euro pro Nacht für das teuerste über hrs.de gebuchte Hotelzimmer zum Oktoberfest in München.

Gegenüber dem Vorjahr fällt der Wiesn-Aufschlag moderat aus. 2010 bezahlten Hotelgäste während dem Oktoberfest im Durchschnitt 179,83 Euro für ein Zimmer in München und damit 0,75 Prozent weniger als in diesem Jahr.

Bettensteuer – Thüringer OVG urteilt: Jena darf vorläufig weiterhin Matratzen-Maut kassieren

(Jena, 05. September 2011) Neuer Rückschlag: In Jena darf die Bettensteuer 1-2 Euro je Übernachtung) weiter kassiert werden. Ein Eilantrag eines Hoteliers wurde nun vom Thüringer Oberverwaltungsgericht zurück gewiesen. Zur Begründung heißt es u.a., es seien keine “schweren Nachteile” für die Beherbergungswirtschaft erkennbar. Zudem sei die Abgabensatzung de Stadtverwaltung nicht ungültig.

Allerdings läuft noch ein sog. Normenkontrollverfahren. Darin müsse geprüft werden, heißt es vom Gericht, ob die sog. örtliche Aufwandssteuer gerechtfertig sei. Doch dies reichte nicht aus, sie per Eilantrag vor einer endgültigen Entscheidung außer Vollzug zu setzen.

Damit wird einmal mehr deutlich, dass der bundesweit auf dem Vormarsch befindlichen Zwangsabgabe juristisch nur schwer etwas entgegen zu setzen ist. Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind unterschiedlich. Besonders betroffen sind Geschäftsreise-Hotels, die nicht von einem starken Besucher-Anstieg wie beispielsweise in Berlin, Hamburg oder Köln profitieren können.

Hotelmarketing – UK: Werbeaufsicht fühlt tripadvisor.com auf den Zahn – Falsche Bewertungen?

(London, 05. September 2011) Die britische Reputations-Management-Firma Kwikchex hat beinahe ein Jahr lang Informationen über gefälschte Hotelbewertungen auf der Social-Media-Plattform tripadvisor.com gesammelt. Jetzt hat Kwikchex Beschwerde bei der Advertising Standards Authority (ASA) eingelegt. Dies berichtete der Nachrichtendienst pressetext.com.

“In Österreich gab es bisher keine Beschwerden gegen Bewertungsportale. Es gab aber Fälle, wo die Portale unseriöse Poster von sich aus ausgeschlossen haben”, sagte Michael Straberger, Präsident des österreichischen Werberats. Dass nicht alle Bewertungen auf einschlägigen Internetportalen ernst zu nehmen sind, ist seit längerem bekannt. Exzesse wie der Fall eines Briten, der in sieben Jahren 32.300 Hotels bewertete, machen immer wieder Schlagzeilen. “Dass man sich auf Bewertungen im Netz nicht immer verlassen kann, ist klar. Ich glaube, dass Konsumenten sehr wohl einschätzen können, was echt ist und was nicht. Oft sind die falschen Einträge auch sehr schlecht gemacht”, sagt Straberger.

In England untersucht die ASA jetzt, ob tripadvisor.com mit seiner Werbe-Behauptung, echte Rezensionen zu liefern, die Kunden getäuscht hat. Das Verfahren wird einige Wochen dauern. Konkret wirft Kwikchex tripadvisor.com vor, unverifizierte Empfehlungen für Werbezwecke zu verwenden und Konsumenten mit dem Versprechen “echte Berichte von echten Reisenden” in die Irre zu führen. Sollte die ASA Kwikchex Recht geben, müsste tripadvisor.com sein gesamtes Marketing umkrempeln. “Bei Auffälligkeiten käme es auch in Österreich zu einer Prüfung durch den Werberat und seine Partner”, erklärt Straberger. Kürzlich hat Kwikchex ein ähnliches Verfahren gegen tripadvisor.com auch in den USA eingeleitet.

Das Problem mit Bewertungsplattformen ist, dass sie sich zu einfach manipulieren lassen. Mangelnde Kontrollmechanismen erlauben es auch Personen aus dem Umfeld der Besitzer Bewertungen abzugeben. Solche Rezensionen fern jeglicher Objektivität können ein Qualitätsranking schnell verzerren. Manche Buchungsplattformen haben mittlerweile Systeme eingeführt, die es schwieriger machen, die Ergebnisse zu manipulieren. Solange sich kein sicherer Weg durchgesetzt hat, sind Bewertungsportale jedenfalls mit Vorsicht zu genießen.