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Zukunft der GV-Küche startet in Kiel

GAPLATEC legt bei Großküchen-Projekt auf „Green Foodservice“ – Nachhaltigkeit in Sachen Energieeinsparung und Umweltschutz

(Kirchheim am Neckar/Kiel, 22. Februar 2012) Die Zukunft der Großküche hat begonnen: Am Regionalen Berufsbildungszentrum Wirtschaft in Kiel-Ravensberg wird die Mensa von den Fachplanern von GAPLATEC ausgebaut. Die Vollküche mit CookChill-Produktion wird täglich 800 bis maximal 1.400 Essen liefern können. Zum Einsatz kommt modernste Gartechnologie, die besonders auf Energieeinsparungen und Arbeitseffizienz ausgerichtet ist.

 Bei der Arbeit in der Großküche kommt es auf kurze Arbeitswege und flexible Gartechnik an (Foto: Luck Dragon/fotolia.com)

Bei der Arbeit in der Großküche kommt es auf kurze Arbeitswege und flexible Gartechnik an (Foto: Luck Dragon/fotolia.com)

„Nachhaltigkeit in der Gemeinschaftsverpflegung gewinnt ja stark an Bedeutung“, erläutert Michael Werner Götze, Chef von GAPLATEC, Kirchheim am Neckar. „So legen wir beim RBZ Kiel-Ravensburg Wert auf energiesparende Induktionstechnik und Wärmerückgewinnung bei Kälte- und Ablufttechnik“, so Götze weiter. Der erfahrene Küchenplaner und Mitglied im Verband der Fachplaner (VdF) entwickelt seit rund 15 Jahren Konzepte und Projekte im „Green Foodservice“.

Die Mensa der großen Berufsschule für kaufmännische Berufe wird u.a. mit der absoluten Neuheit in der Profikochtechnik, „FlexiChef“ von MKN, ausgestattet. „Dadurch halbiert sich die Garzeit, spart drastisch an Energie und erübrigt Chemieeinsätze in der Reinigung“, zählt Götze auf. Mit dem „FlexiChef“ kann man ein komplettes Gericht mit unterschiedlichen Zeit- und Temperaturanforderungen gleichzeitig in einem Tiegel zubereiten

Auch in der übrigen Küchentechnik kommen modernste Systeme zum Einsatz: Die Kältetechnik-Verbundanlage bietet u.a. Frequenzsteuerung und Wärmerückgewinnung. Die Ablufttechnik umfasst UV-C Anlagen und ebenfalls ein System zur Wärmerückgewinnung.

„In unseren zahlreichen Projekten der Großküchenplanung hat die Zukunft längst Einzug gehalten“, so Götze. So zeichnen sich zwei vor einigen Jahren realisierte Küchenplanungs-Projekt mit modernster, auf Nachhaltigkeit ausgerichtet Küchentechnik aus. Dabei handelt es sich um die Küchenplanung für das reüssierende Restaurantkonzept „Waku Waku“ sowie die Panung der Küche im neuen Hotel Colosseo im Europa-Park Rust.

Die GAPLATEC GmbH ist eines der führenden Planungsunternehmen für Profi- und Großküchen. Geschäftsführender Gesellschafter ist Michael Werner Götze, der seit 1987 als Fachplaner tätig ist. Die GmbH wurde 2004 gegründet. Zu den namhaften Referenzen zählen moderne Küchen für das erfolgreiche Gastrokonzept „WakuWaku“ und Lehrküchen mit Mensa für Schul- und Weiterbildungseinrichtungen wie z.B. die Inselschule Fehmarn oder ISR Internationale Schule am Rhein in Neuss. Michael Werner Götze ist Mitglied im Verband der Fachplaner (VdF) und Mitglied im VdF-Expertenpool für Schulverpflegung.

Gastgewerbe: Tausende neue Jobs geschaffen – Gute konjunkturelle Aussichten

(Wiesbaden, 21. Februar 2012) Hotellerie und Gastronomie sorgen für neue Jobs: In den vergangenen zehn Jahren stieg die Zahl der Arbeitnehmer im gesamten Gastgewerbe – auch auch in der Gemeinschaftsverpflegung und Catering – von 1,063 auf 1,379 Millionen (letztverfügbare Zahl von 2010). Dies geht aus einer aktuellen Erhebnung des Statistischen Bundesamtes (Destatis, Wiesbaden) hervor.

Im vierten Quartal 2011 hatten rund 41,6 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland. Nach den vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist dies der höchste Stand der Erwerbstätigkeit seit der Wiedervereinigung. Die Zahl der Erwerbstätigen lag um 560.000 Personen oder 1,4 Prozent höher als vor einem Jahr. Im zweiten und dritten Quartal 2011 betrug die Vorjahresveränderungsrate noch 1,3 Prozent. Fast zwei Drittel des Anstieges der Gesamterwerbstätigenzahl im vierten Quartal 2011 gegenüber dem vierten Quartal 2010 entfielen auf die Dienstleistungsbereiche. Die größten Beschäftigungsgewinne gab es hier bei den Unternehmensdienstleistern mit einem Plus von 204.000 Personen (+3,9%), gefolgt von Handel, Verkehr und Gastgewerbe mit zusammen 146.000 Erwerbstätigen (+1,5%).

Erwerbstätige im Gastgewerbe 2010

Im vergangenen Jahr verzeichneten Gastronomie und Hotellerie mit einem Realen Umsatzanstieg von 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ein sehr gutes Ergebnis. “Das sind die besten Wachstumsraten seit über zehn Jahren”, erklärte Ernst Fischer, Präsident des Dehoga-Bundesverbandes. “Der Aufschwung ist endlich auch in der Gastronomie angekommen. Sowohl das Firmengeschäft als auch der private Konsum legten zu. Deutschland als Reiseland steht bei den Gästen aus dem Inland und den Urlaubern aus der ganzen Welt weiterhin hoch im Kurs.” Mit einem Gesamt-umsatz von knapp 60 Milliarden Euro netto sei damit endlich wieder das Vorkrisenniveau erreicht, so Fischer. Für das laufende Jahr gibt sich der Verband vorsichtig optimistisch und rechnet mit einem nominalen Umsatzplus von rund zwei Prozent.

394,1 Millionen Übernachtungen in Deutschland hat das Statistische Bundesamt für 2011 registriert. “Das ist eine Steigerung von vier Prozent und damit ein neuer touristischer Rekord”, sagte Fischer. Besonders erfreulich sei der Zuwachs von sechs Prozent bei den Gästen aus dem Ausland.

Und so setzten die Beherbergungsbetriebe nominal 3,7 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum (real +2,5%) – und dies nach einem nominalen Umsatzplus von knapp sieben Prozent im Jahr 2010. “Die Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes auf Übernachtungen hat die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe nachhaltig gestärkt und zur guten Entwicklung beigetragen. Die Hoteliers haben Wort gehalten und die Mehrwertsteuersenkung genutzt, um in Neuanschaffungen, Zimmerrenovierungen, Energieeffizienzmaßnahmen und mehr Service zu investieren”, berichtete Fischer.

Auch in der Gastronomie sieht es deutlich besser aus als noch vor einem Jahr. Mit einem nominalen Umsatzanstieg von 3,9 Prozent verbuchten die Restaurants, Kantinen und Caterer die höchsten prozentualen Umsatzzuwächse seit der Wiedervereinigung. Real schlug ein Plus von 2,5 Prozent zu Buche.

Über 40 % der Erwerbstätigen im Gastgewerbe arbeiteten 2010 in Teilzeit
Im Jahr 2010 arbeiteten in Deutschland 1,49 Millionen Personen in ihrer Haupttätigkeit im Gastgewerbe. Davon gingen 41,4 Prozent einer Teilzeittätigkeit nach. Mit einem Anteil von 57,8 Prozent waren Frauen in dieser Branche deutlich überrepräsentiert. 42,5 % der Erwerbstätigen im Gastgewerbe waren im Alter von 15 bis 34 Jahren. Damit war der Anteil jüngerer Erwerbstätiger deutlich höher als in der Gesamtwirtschaft, wo diese Altersgruppe nur 30,5 Prozent aller Erwerbstätigen ausmachte.

617 000 Personen arbeiteten 2010 im Gastgewerbe in Teilzeit. Fast jede dritte (29,6%) tat dies unfreiwillig, weil sie keine Vollzeitstelle gefunden hatte. Geringfügig Beschäftigte kommen in dieser Branche mit einem Anteil von 21,6 Prozent mehr als doppelt so häufig vor als bei den Erwerbstätigen in allen Branchen zusammen (8,3%).

Noch ein weiterer Aspekt der Arbeitszeit kennzeichnet das Gastgewerbe. Das Arbeiten außerhalb der üblichen Zeiten ist hier weit verbreitet: Mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen arbeitete ständig oder regelmäßig samstags (60,7%), sonntags (52,7%) oder abends zwischen 18 und 23 Uhr (53,5%). Immerhin knapp ein Sechstel (15,3%) arbeitete ständig oder regelmäßig nachts zwischen 23 und 6 Uhr.

Das Gastgewerbe ist ein Bereich, in dem gering qualifizierte Personen ohne formal anerkannte Berufsausbildung häufiger erwerbstätig sind. 577.000 Personen ohne formale Berufsqualifikation arbeiteten 2010 in dieser Branche, was einem Anteil von 38,7 Prozent an allen dort Erwerbstätigen entspricht. Dagegen lag der Anteil gering Qualifizierter unter allen Erwerbstätigen lediglich bei 17,7 Prozent.

Im Gastgewerbe tätige Personen sind häufiger selbstständig als in anderen Branchen: 17,6 Prozent der dort Erwerbstätigen waren 2010 selbst Inhaber beispielsweise eines Hotels, einer Pension, einer Gaststätte, einer Bar oder eines Cateringunternehmens. Damit lag der Anteil der Selbstständigen im Gastgewerbe weit über dem Anteil bei allen Erwerbstätigen (11,5%). Allerdings ist der Anteil der Selbstständigen im Gastgewerbe rückläufig: Im Jahr 2000 hatte er noch bei 23,2 Prozent gelegen.

Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl der Erwerbstätigen im Gastgewerbe um 272.000 Personen gestiegen. Das entspricht einer Zunahme um 22 Prozent. Im selben Zeitraum erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt lediglich um sechs Prozent. Allerdings fand der Zuwachs im Gastgewerbe ausschließlich über Teilzeitbeschäftigung statt, die ebenfalls um 272.000 Personen zunahm. Dies ist jedoch nicht mit einem Anstieg an geringfügiger Beschäftigung gleichzusetzen: Die Zahl der geringfügig Beschäftigten wuchs zwischen 2000 und 2010 um 145.000 Personen und machte etwas mehr als die Hälfte des Gesamtanstiegs (53%) der (Teilzeit-)Beschäftigung im Gastgewerbe aus.

Internorga Hamburg 2012: Hochwertiges Design trifft auf Funktionalität

(Hamburg, 20. Januar 2012) Ob Geschirr, Glas, Tischwäsche oder Besteck: Individuelle Trends und phantasievolle Tableware für die geschmackvoll gedeckte Tafel in der Profigastronomie und Hotellerie präsentieren führende Table Top Hersteller auf der Internorga. Vom 9. bis 14. März zeigt die Leitmesse für den Außer-Haus-Markt in den Hallen B5 und B7 auf dem Hamburger Messegelände die gesamte Bandbreite an Produkten und Gegenständen, die für ein ansprechendes Tischambiente sorgen und die Lust auf Genuss wecken.

Lifestyle auf der Internorga Hamburg: Alles für Einrichtung & Ausstattung im Gastgewerbe (Foto: Nico Maack/Hamburg Messe)

Lifestyle auf der Internorga Hamburg: Alles für Einrichtung & Ausstattung im Gastgewerbe (Foto: Nico Maack/Hamburg Messe)

Deutschlandweit gibt es kein größeres Angebot: Auf mehr als 16.000 Quadratmetern zeigen internationale und nationale Aussteller den gesamten Überblick über die Trends von morgen. Und die reichen von hochwertigen Designserien bis hin zu funktionalem Geschirr für die Gemeinschaftsverpflegung. Dabei sind die Trends so vielfältig wie die Branche selbst. Auffällig ist: In einer Zeit, in der es den Menschen immer mehr um Qualität geht, ist die Nachfrage nach bleibenden Werten, haltbaren Materialien, guter Verarbeitung und schönes, nachvollziehbares Design groß. So kehren Manufakturprodukte wieder, Handarbeit wird neu wertgeschätzt,

Hochwertiges Design wird dabei auch immer mit Funktionalität gepaart. So müssen Teller und Gläser den Anforderungen des Gastronomiealltags gerecht werden und das heißt Spülmaschinenfest und Mikrowellen geeignet sein, sowie sich durch eine hohe Kratz- und Kantenschlagfestigkeit auszeichnen.

Ein Megatrend in Einrichtung und Tischkultur ist und bleibt das Thema Nachhaltigkeit und Ökologie. Gastronomen achten neben Produkten „Made in Germany“ auch vermehrt auf geprüfte Materialien und ökologische Herstellungsformen.

Bei den Farben dominieren Blautöne. Porzellan mit Dekoren in klassischem Blau ist wieder en Vogue. Auch die Farbe Grau liegt im Trend. Dabei sorgen Stein-, Erd-, und Sandtöne für den ruhigen Gegenpol. Seit mehreren Jahren gleichbleibend ist der Mut zum Luxus. Hier setzten Unternehmen auf Gold und Glitzer. Auch romantische Ornamente und Motive, wie Blümchen auf Textilien, haben sich in der Vergangenheit durchgesetzt.

Gastgewerbe: Löhne stiegen um bis zu 7%

(Berlin, 17. Februar 2012) Mehr Geld für die Arbeitnehmer im Gastgewerbe: In den vergangenen Jahren stiegen die Löhne und Gehälter in der Gastronomie und Hotellerie um bis zu 7,4 Prozent. Dies berichtet die „Bild“ unter Berufung auf das Statistische Bundesamt.

Ungelernte Arbeitnehmer im Gastgewerbe verzeichneten zwischen 2007 und 2010 den stärksten Lohnanstieg (+7,4%) auf durchschnittlich 1.522 Euro im Monat. Sogenannte angelernte Arbeitnehmer verzeichneten ein Gehaltsplus von 1,7 Prozent auf durchschnittlich 1.591 Euro. Fachkräfte verdienen nun mit 1.863 Euro rund 2,5 Prozent mehr.

Herausgehobene Fachkräfte im Gastgewerbe bekommen monatlich rund 2.688 Euro, das sind vier Prozent mehr als noch vor Jahren. Arbeitnehmer in leitender Stellung werden mit 4.176 Euro (+4,6%) honoriert.

Der Gehaltszuwachs fiel der Übersicht in der „Bild“ zufolge realtiv üppig aus. Stärkere Lohnsteigerungen gab es nur bei Banken, im Baugewerbe oder Krankenhäusern.

Die Betriebe im Gastgewerbe haben zunehmend mit einem Fachkräftemangel zu kämpfen. Vergleichsweise geringe Bezahlung, Schichtarbeit und fordernde Arbeitszeiten schrecken immer wieder ab. „Hotelier TV“ berichtete im Messe-Fernsehen von der Intergastra Stuttgart aktuell zum Branchenproblem.

Entwicklung des Gastronomiemarktes in Deutschland: Stabile Konsumentenausgaben in der Branche in 2010

(Nürnberg, 14. März 2011) Der Außer-Haus-Markt in Deutschland konnte trotz der positiven gesamtökonomischen Voraussetzungen im Gesamtjahr 2010 noch nicht wieder wachsen. Nach Ergebnissen aus dem “Crest”-Verbraucherpanel der NPD Group Deutschland, Nürnberg, gaben die Konsumenten in Deutschland mit 64,3 Milliarden Euro praktisch genauso viel aus wie im Vorjahr, rechnerisch ergab sich ein Plus von +0,2%. Im Vorjahr 2009 sanken die Verbraucherausgaben für Essen-außer-Haus krisenbedingt noch um -1,3%. Die Anzahl der Besuche sank in 2010 allerdings weiter um -1,3% auf 11,7 Milliarden. Damit registrierten Restaurants, Imbisse, Kantinen und Co. rund 32 Millionen ‚Verzehrsfälle‘ pro Tag. Die Gesamtausgaben blieben stabil, da pro Besuch mehr Geld ausgegeben wurde. Somit konnte trotz des deutlich verbesserten Konsumklimas sowie der rückläufigen Arbeitslosigkeit der Gastronomiemarkt noch nicht vom Aufschwung profitieren. Gründe für die Zurückhaltung der Verbraucher lagen insbesondere darin, dass während der Wirtschaftskrise erlerntes Verzehrsverhalten beibehalten wurde, so ‚snackten‘ die Deutschen weiterhin weniger (rückläufiger Zwischendurchverzehr). Außerdem wurde das Geld eher für andere größere Anschaffungen wie Unterhaltungselektronik ausgegeben, die im Vorjahr noch verschoben wurden.

Entwicklung des Gastronomiemarktes in Deutschland 2010

Entwicklung des Gastronomiemarktes in Deutschland 2010

Erholung in der zweiten Jahreshälfte
Im Jahresverlauf hat sich die Entwicklung von Quartal zu Quartal allerdings verbessert. Das erste Halbjahr war von einer rückläufigen Entwicklung der Konsumentenausgaben geprägt, im zweiten Halbjahr gaben die Verbraucher aber wieder mehr aus als im Vorjahreszeitraum. Lediglich durch die schwierigen Wetterbedingungen wurde das Wachstum in den letzten Monaten des Jahres deutlich gebremst.

Gewinner war die Gemeinschaftsverpflegung
Im Jahresvergleich konnte die Gemeinschaftsverpflegung (Arbeits- und Ausbildungsplatzverpflegung) mit +1,9% die größten Umsatzzuwächse verbuchen, insbesondere durch rückläufige Kurzarbeit, einer höheren Anzahl Vollzeitbeschäftigter sowie dem weiteren Ausbau der Schulverpflegung. Die Schnellgastronomie profitierte besonders von einem Besuchsplus zur Mittagszeit unter der Woche. Weiter rückläufig blieben die Ausgaben in den Bedienungs- und Hotelrestaurants sowie in der Erlebnisgastronomie.

Frühindikatoren im Markt zeigten sich verbessert
Während des Jahres 2009 besuchten besonders die Familien seltener die Gastronomie, an den sogenannten ‚Socializing-Besuchen‘ (Freunde treffen, mit Partner oder Famile ausgehen) sowie dem Zwischendurchverzehr wurde gespart. Zumindest bei den Familien sowie den Socializing-Besuchen zeigte sich der Markt in 2010 jedoch wieder erholt.

Neben dem Verzicht auf Gastronomiebesuche (‚Trading Out‘) konnte in 2009 jedoch auch beobachtet werden, dass die Verbraucher versuchten, die Ausgaben pro Besuch niedriger zu halten (‚Trading Down‘). Dies erfolgte durch den Verzicht auf einzelne Produkte und die Wahl günstigerer Produkte und Marktsegmente. „In 2010 zeigte sich, dass die Verbraucher wieder bereit waren, etwas mehr für ihren Gastronomiebesuch auszugeben. Sie entschieden sich häufiger für höherpreisige Produkte und Marktsegmente. Allerdings blieben die Verbraucher weiterhin sehr preissensibel und entschieden sich öfter für Betriebe mit besserem Preis-Leistungs-Verhältnis“, sagte Jochen Pinsker, Senior Vice President Foodservice Europe der NPD Group Deutschland.

Ausblick
Die Zeichen für die Entwicklung der Gastronomie im Jahr 2011 sind überwiegend positiv. Die erwartete Erholung des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes sollte mittelfristig dazu führen, dass die Verbraucher ihr Ausgehverhalten sukzessive ändern und ihre Besuchsfrequenz erhöhen.  Die ersten Ergebnisse für die Monate Januar und Februar 2011 sehen bereits sehr vielversprechend aus. Insbesondere wer sich in Bezug auf gutes Preis-Leistungs-Verhältnis positioniert, dabei Gäste bindet und Loyalität stärkt, hat gute Chancen auf Wachstum in 2011.

Internorga 2011 – GV-Barometer: Fast die Hälfte der Küchenchefs planen wieder größere Technik-Anschaffungen

(Hamburg, 20. Januar 2011) Die Zeichen stehen weiterhin auf Aufschwung: Einer der wichtigsten Gradmesser für Investitionen im Gastgewerbe, der zur Internorga vorgestellte 10. GV-Barometer, prognostiziert wiederholt zahlreiche Technik-Anschaffungen in den Großküchen. Die 85. Internorga Hamburg (18. bis 23. März) ist mit über 1.100 Ausstellern so ausgebucht, so dass erstmals eine Leichtbauhalle für das Segment Bäckerei/Konditorei aufgebaut werden muss. Erstmals wird auch ein „Zukunftspreis“ verliehen – für Topkonzepte zur Nachhaltigkeit von Ausstattern & Zulieferern und Gastbetrieben. Erneut wird es eine „Newcomer’s Area“ geben: Ein Highlight wird hier die Servietten-Facltmaschine „Rofobox“ sein.

Bio ist nicht im Fokus: GV-Küchenchefs setzen aber auf regionale Produkte (Foto: Alois Müller/Dehoga)

Bio ist nicht im Fokus: GV-Küchenchefs setzen aber auf regionale Produkte (Foto: Alois Müller/Dehoga)

Der GV-Barometer spiegelt den neuen Optimismus wider: 47 Prozent der GV-Küchenchefs (in Betrieben und Anstalten mit mindestens 300 warmen Essen pro Tag) wollen in Kochanlagen, Herde, Kassensysteme, Spülmaschinen und anderes investieren. Allerdings gehen die Planungen zum Kauf von allgemeinen Ausstattungen (Besteck, Geschirr etc.) zurück – nach 16 Prozent im Vorjahr wollen nun lediglich zehn Prozent der Küchenchefs hier Geld ausgeben. Nach erheblichen Neuanschaffungen im vergangenen Jahr ebbt der Investitionsboom ab: 43 Prozent der GV-Betriebe planen zunächst keinerlei Neuanschaffungen. Im Vorjahr waren dies noch 37 Prozent gewesen.

Die Aussagen der 306 befragten Betriebsrestaurants, Kliniken und Heime zu den Investitionsvorhaben sind allerdings mit gewisser Zurückhaltung zu sehen. Erfahrungsgemäß wird ein Gutteil der geplanten Anschaffungen storniert oder verschoben. Im vergangenen Jahr äußerten zwar 63 Prozent der Küchenchefs guten Willen zu Neuanschaffungen. Allerdings wurde dies bei 23 Prozent wieder storniert, zahlreiche Projekte verschoben oder erst einmal gar nicht terminiert.

Mehr Investitionen mit großen Budgets
Gleichzeitig sollen die Einkaufsbudgets steigen. 35 Prozent der investitionsbereiten Betriebsrestaurants planen Anschaffungen für mehr als 50.000 Euro. Im Vorjahr waren dies 25 Prozent. Bei den Heimen sind dies 42 Prozent (Vorjahr: 30%). Von wirtschaftlichem Aufschwung zeugen auch die positiven Aussagen zum Investitionsklima: 58 Prozent der GV-Betriebe bezeichnen dies als „gut“ (Vorjahr: 56%) und lediglich neun Prozent als „nicht so gut“ (Vorjahr: 23%!).

Erstaunlich ist, dass nur 51 Prozent der GV-Küchenchefs Interesse an neuen (Convenience-)Produkten bekunden; Vorjahr: 52 Prozent. Jeder fünfte Chef hat geringes Interesse an Neuheiten von F&B-Zulieferern. Bei den Produkten wird Gesundheitsorientierung und stärkere Berücksichtigung der Nachhaltigkeit ebenso erwartet wie guter Geschmack, Top-Qualität und entsprechende Optik. Bei neuen Produkten sind vor allem neue Speiseideen bei Fisch, Gemüse und Geflügel gefragt. Innovationen bei Suppen und Saucen geraten aus dem Fokus. Grundsätzlich sind die GV-Küchenchefs an eigenen Variationen interessiert – die Chance zu haben, Convenienve-Produkte zu verfeinern. Branchenbeobachter Irrgang bezeichnet dies als „Convenience minus zehn Prozent“.

Regionale Herkunft wichtiger als Bio
Für die meisten GV-Küchenchefs (57%) ist der Einkauf von Rohwaren aus regionaler Herkunft weitaus wichtiger als Bio-Lebensmittel (19%). Bei Fisch achten 44 Prozent der Chefs von Betriebsrestaurants auf den nachhaltigen Fang (MSC-Fisch). Fair gehandelte Produkte (Fairtrade) sind für nur 26 Prozent der Chefs bedeutend, Produkte mit niedriger CO2-Bilanz für nur 14 Prozent.

Bio-Qualitäten werden überwiegend (58% der Betriebsrestaurants) bei Gemüse und Salat eingesetzt. Fleisch (42%) und Fisch (32%) aus Bio-Herkunft steht aufgrund der Preisentwicklung nicht an oberster Stelle. Bio-Einkauf ist noch bei Kartoffeln (42%) und Obst (41%) ein Thema. Interessant: Bei Milch und Milchprodukten setzen nur 31 Prozent der GV-Betriebe auf Bio, bei Teigwaren gar nur 19 Prozent.

Die Erhebungen zum zehnten GV-Barometer fanden im November telefonisch unter Projektleitung von Prof. Wolfgang Irrgang (ehemals Synovate, München) im Auftrag des Internorga-Veranstalters Hamburg Messe und Congress statt. Mit der Vorstellung der Ergebnisse im Januar wird auf die jeweilige Messe eingestimmt – als PR-Instrument ein Paradebeispiel. (car.)

Internorga Hamburg – Kaffee verantwortungsvoll genießen: Qualität und Nachhaltigkeit als Mega-Trends

(Hamburg, 04. Januar 2011) Er ist und bleibt Spitze. Durchschnittlich 150 Liter Kaffee tranken die Bundesbürger pro Person im Jahr 2009. Damit ist Kaffee weiterhin das am meisten konsumierte Getränk in Deutschland und er legt noch zu. So hat sich der Konsum seit dem Jahr 2005 um durchschnittlich sechs Liter pro Kopf gesteigert. Auch im Außer-Haus-Markt ist Kaffee eines der dynamischsten Segmente. Holger Preibisch, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Kaffeeverbandes mit Sitz in Hamburg. „Dabei stehen Espresso basierte Getränke wie Latte Macchiato, Cappuccino und Cafe Latte besonders hoch im Kurs.“ Die Trends rund um die schwarze Bohne und die Neuheiten der Röster und Technikhersteller zeigt die Hamburger Außer-Haus-Fachmesse Internorga (18. bis 23. März).

Internorga Hamburg: Kaffee wieder einmal im Fokus (Foto: Romanus Fuhrmann/Hamburg Messe)

Internorga Hamburg: Kaffee wieder einmal im Fokus (Foto: Romanus Fuhrmann/Hamburg Messe)

Nach den aktuellen Trends befragt, äußern sich führende Unternehmen, die alle auf der Internorga ausstellen, unisono: „Qualität“ und „Nachhaltigkeit“ sind die Mega-Themen. Katja Radünz, Marketing Management, Franke bremer: „Der Gast hat ein hohes Qualitätsbewusstsein für Kaffeespezialitäten entwickelt. Damit wächst auch der Anspruch des Außer-Haus-Marktes an die Rohstoffe und technischen Produkte.“ Guido Civati, Geschäftsführer und Marketing Director Luigi Lavazza Deutschland: „Gastronomen und Konsumenten legen bei der Auswahl ihres Kaffees Wert auf durchgehend hohe Qualität. Außerdem steigt die Nachfrage nach Bio- und nachhaltig produzierten Produkten seit Jahren stetig, da Verbraucher zunehmend auf die Herkunft ihrer Produkte achten.“

Das bestätigt auch Frank Hilgenberg, Marketingleiter J.J.Darboven: „Vielen Verbrauchern ist die Verbindung von Genuss und nachhaltigem Handeln zunehmend wichtiger, denn das Bewusstsein der Konsumenten für einen verantwortungsvollen Umgang mit ihrer Umwelt ist deutlich gewachsen.“ Udo Leunissen, Geschäftsführer Sara Lee Deutschland: „Der Trend zu nachhaltig produziertem Kaffee ist ungebrochen. Die Nachfrage steigt sowohl bei unseren Gastronomie-Kunden als auch bei den Endverbrauchern.“ Für Hendrik Schütze, Leiter Werbung und PR Melitta SystemService, liegt darin eine Chance für Gastronomen: „Angebote von nachhaltigen Produkten werden in der Gastronomie immer mehr zu einem Profilierungspunkt und zum Qualitätsmerkmal. Hier wächst die Gastronomie in eine Vorreiterrolle.“

Wenn es um die Getränkespezialitäten geht, ist Vielfalt von entscheidender Bedeutung. Frank Hilgenberg von J.J.Darboven: „Die Kunden wünschen eine große Auswahl und mehr Abwechslung: Wir beobachten einen Trend hin zu speziellen Röstungen und Kaffee-Kompositionen.“ Katja Radünz von Franke bremer: „Innovative Getränke sind gefragt: Milchschaum mit Flavour, ob heiß oder kalt, Schoko mit Frischmilch oder Irish Coffee.“ Ähnlich äußert sich Guido Civati von Luigi Lavazza: „Angesagt sind Kaffeegetränke mit Milch. Zudem wird Kaffee gern mit Aromen oder Sirupen getrunken. Im Sommer ist die Nachfrage nach kühlen Kreationen wie Shakes und Frappés hoch.“ Hendrik Schütze von Melitta SystemService: „Ein Wachstumstreiber bei den Heißgetränken ist Schoko in verschiedenen Sorten von weiß bis dunkel, pur oder in Verbindung mit Kaffee als besondere Spezialität.“

Im Technik-Bereich steht nach Ansicht von Udo Leunissen von Sara Lee die Funktionalität im Fokus: „Selbsterklärende, leistungsfähige Kaffeevollautomaten mit automatischen Reinigungsprogrammen werden immer beliebter – besonders dann, wenn in kurzer Zeit eine große Menge Kaffee benötigt wird, wie beim Frühstück oder im Tagungsbereich. Kaffeevollautomaten, die automatisch Milchschaum zubereiten, der mit separat aufgeschäumter Milch vergleichbar ist, liegen voll im Trend.“

Auch für Hendrik Schütze von Melitta SystemService spielt die „einfache, intuitive Bedienung“ eine zentrale Rolle: „Vielfalt der Kaffeeprodukte bei geringem Platzbedarf, Schnelligkeit und einfache automatische Reinigung sind weitere immer wichtigere Nachfrage-Kriterien, genauso wie Beratung und Service vor Ort für den reibungslosen, sicheren Betrieb über die gesamte Nutzungsdauer.“ Nach Ansicht von Melanie Nolte, Leitung Marketing Kaffeemaschinen WMF wird von den Technik-Herstellern ein immer höheres Qualitätsniveau verlangt: „Der Kunde setzt verstärkt auf Qualität und Kompetenz und fordert eine Rundum-Betreuung auch beim Service und Kundendienst. Im Bereich der Getränkevielfalt ist die komplette Produktpalette gefragt – immer in Top-Qualität und bei einfacher Bedienbarkeit der Kaffeemaschine.“

Mit welchen neuen Produkten und innovativen Konzepten die Unternehmen auf die Trends reagieren, zeigen sie auf der Internorga. Frank Hilgenberg, Darboven: „Wir stellen unser neues Modulsystem für die Gastronomie vor. Das Servicesystem umfasst individuell zusammenstellbare Heißgetränke-Module die sich auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Gastronomen zuschneiden lassen.“ Katja Radünz, Franke bremer: „Dem Trend folgend zeigen wir auf, wie Getränkevielfalt durch Technik funktioniert.“ Udo Leunissen, Sara Lee: „wir präsentieren die Weiterentwicklung unseres Cafitesse Konzeptes, einen neuen Blend und eine neue Kaffeemaschine als Komplett-Konzept.“ Auch WMF und Melitta SystemService werden auf der Fachmesse neue Produkten und Konzepten vorstellen.

Alles über den Außer-Haus-Markt

Ausführliche Datenübersicht „Foodservice-Länderreport Deutschland 2010“ zum kostenfreien Download

(Hamburg, 19. August 2010) Wussten Sie schon, dass der deutsche Außer-Haus-Markt einen jährlichen Wert von 67,8 Milliarden Euro hat? Oder, dass das Segment „Commercial Foodservice“, also Hotellerie, Gastronomie und Catering mit über 200.000 Betrieben einer der bedeutendsten Arbeitgeber ist. Zur Gemeinschaftsverpflegung, international als Non Commercial Foodservice bekannt, gehören weitere knapp 130.000 Anbieter von Speisen und Getränken jeglicher Art. Alle wichtigen Daten und Fakten zum Außer-Haus-Markt Deutschland stehen nun mit dem „Foodservice-Länderreport Deutschland 2010“ unter www.foodservice-intelligence.de/der_ausser_haus_markt.php kostenfrei zur Verfügung. Herausgeber ist das u.a. auf Foodservice spezialisierte Marktforschungsinstitut The Business Target Group aus Scheeßel bei Hamburg.


„Mit dem aktuellen Foodservice-Länderreport steht erstmals ein umfassendes Marktprofil kostenfrei zur Verfügung“, sagt Thilo Lambracht, Geschäftsführer der zur Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag gehörenden The Business Target Group GmbH. Der Report nennt die genaue Anzahl der Betriebe im Außer-Haus-Markt, aufgeschlüsselt nach den gebräuchlichen Segmenten und Subsegmenten (Beherbergung, Gastronomie, Fast Food, Catering, Betriebsverpflegung, Gesundheit, Bildung). Zudem wird der F&B-Umsatz (F&B = Food & Beverages) und die Zahl der ausgegebenen Speisen sowie der Durchschnittsbon je Segment übersichtlich aufgeführt.

„Sämtliche Außer-Haus-Markt-Betriebe stehen für Vertriebs- und Marketingzwecke auch als Adressdateien zur Verfügung“, ergänzt Lambracht. Zudem stehen 34 weitere Foodservice-Länderreports für ganz Europa, Russland, Ukraine, Weißrussland und die Türkei zum Abruf bereit; ab 1.450 Euro (zzgl. 19% MwSt.) je Länderreport. Eine ausführliche Marktinformation liefert die Dokumentation „Außer-Haus-Markt Deutschland 2010“ (940 Euro zzgl. 19% MwSt.).

The Business Target Group GmbH: Sitz des Unternehmens ist Scheeßel bei Hamburg. Die Geschäftsbereiche sind (quantitative und qualitative) Marktforschung, Adressenrecherche und –bereitstellung, Datenbankmanagement, Business Intelligence sowie Telemarketing. Das Unternehmen geht auf die 1997 gegründete Marktplatz Hotel GmbH zurück und verfügt bereits über langjährige Erfahrung im Gastgewerbe (Commercial Foodservice) und der Gemeinschaftsverpflegung (Non Commercial/Social Foodservice). Zu den Kunden zählen nahezu alle namhaften Hersteller und Lieferanten aus der Marken- und Lebensmittelindustrie.
Mehr zum Unternehmen: www.businesstargetgroup.com.
Alles über den Außer-Haus-Markt: www.foodservice-intelligence.de

Die GV-Branche gibt ihre Zahlen preis

Große Studie des GVmanager über das Markt- und Einkaufsverhalten der Gemeinschaftsverpflegung 2010 erschienen

(München, 22. Januar 2010) Wie hoch sind die jährlichen Ausgaben von Verpflegungsverantwortlichen der Gemeinschaftsverpflegung für Nahrungsmittel? Welche Neuinvestitionen planen sie? Wie werden sich ihre Kosten weiterentwickeln? Wie beurteilen sie Preis-Leistungs-Verhältnis, Qualität und Service des Technikherstellers XY? Derartige Fragen rund um Kaufentscheidungen standen im Fokus der großen Studie des GVmanager über das Markt- und Einkaufs-verhalten der Gemeinschaftsverpflegung 2010. Repräsentative 1.217 Verpflegungs- und Einkaufsverantwortliche der Gemeinschaftsverpflegung beteiligten sich im Frühjahr und Sommer 2009 an der Befragung. Das entspricht einer sehr guten Rücklaufquote von 8,1 %.


Die deutsche Gemeinschaftsverpflegung ist längst nicht so homogen, wie oft vermutet wird. Die täglichen Essenszahlen reichen beispielsweise von 50 Essen, die als Zusatzgeschäft außer Haus an Kindertagesstätten gehen, bis zu 7.000 hochwertigen Mittagessen, die vor den Augen des Gasts im modernen Betriebsrestaurant gefinisht werden. Ebenso breit gefächert sind die Anforderungen an die Speisenplanung:

Während in Krankenhäusern diverse Diäten zu berücksichtigen sind, kommen in Senioreneinrichtungen noch Probleme wie Appetitmangel sowie Kau- und Schluck-beschwerden hinzu. In Betriebsrestaurants sind sowohl die deftigen Ansprüche schwer körperlich arbeitender Männer als auch die Vorliebe von Frauen für eine leichte Küche zu befriedigen.

Diese vielfältigen Anforderungen schlagen sich auch im Markt- und Einkaufsverhalten der Verpflegungsverantwortlichen nieder. Daher war es Ziel der großen Studie des GVmanager über das Markt- und Einkaufsverhalten der Gemeinschaftsverpflegung 2010, die Beweggründe zu Kaufentscheidungen umfassend und – wo sinnvoll – auch unterteilt in die verschiedenen GV-Bereiche wie Betriebs-, Patienten-, Seniorenverpflegung sowie Kita- und Schulverpflegung widerzuspiegeln.

Marktforschungen im Außer-Haus-Markt gibt es viele – was ist das Besondere an dieser?
Bisherige Studien fokussieren sich fast immer auf die Gastronomie und Hotellerie. Das ist darauf zurückzuführen, dass diese Teilbereiche des Markts homogen und somit leicht adressierbar sind. Die Gemeinschaftsverpflegung dagegen, vor allem der Bereich der Eigenregie, kann nicht öffentlich erfasst werden. Lediglich das Segment der Patienten- und Seniorenverpflegung ist teiltransparent – ebenso wie der Cateringmarkt. Über Adressmaterial der in Eigenregie betriebenen Betriebsverpflegung verfügen nur Unternehmen wie das unsere – aufgrund der über 60jährigen Tradition unserer Fachzeitschrift GVmanager und der damit verbundenen langjährigen Branchenkompetenz.

Zum ersten Mal in der Reihe der Marktforschungen wurden die Verpflegungsverant-wortlichen gezielt um ihre Meinung über 250 Unternehmen befragt, die die GV-Branche beliefern. Dabei wurden das Preis-Leistungs-Verhältnis, die Qualität und die Service-bereitschaft von Food-, Beverage-, Ausstattungs- und Technik-Herstellern abgefragt.

Darüber hinaus hat die Redaktion des GVmanager anhand eines sechsseitigen, standardisierten Fragebogens mit über 500 überwiegend geschlossenen Fragen von
1.217 Führungskräften der Gemeinschaftsverpflegung und Großgastronomie soziodemografische Daten, Kennzahlen der Speisenproduktion, das Verpflegungsangebot, das Informations- und Einkaufsverhalten sowie Zukunftsprognosen abgefragt. Die Ergebnisse sind auf 365 Seiten in rund 400 Grafiken und Tabellen dargestellt.

Bestellung
Die Marktforschung ist exklusiv bei der B&L MedienGesellschaft mbH & Co. KG am Verlagsstandort München zu beziehen. Die Schutzgebühr für das 365-Seiten-Werk inkl. CD-ROM beträgt 1.250 Euro.
Bestell-Hotline: (089) 370 60-256, Ansprechpartner: Bernd Moeser

Der GVmanager ist ein Fachmagazin für Führungskräfte in Großgastronomie und Gemeinschaftsverpflegung, das mittlerweile im 61. Jahr erscheint. Damit stellt der GVmanager die älteste (ivw-geprüfte) Fachzeitschrift in diesem Bereich dar. Er richtet sich an Verpflegungsverantwortliche in den Bereichen Betriebs-, Senioren-, Patienten- und Studentenverpflegung aber auch der Kita- und Schulverpflegung. Darüber hinaus lesen Entscheider aus Zentral- und Sozialküchen sowie von Cateringunternehmen das Fachmagazin. Es erscheint zehnmal jährlich und wird durch zahlreiche Themenpubli-kationen z. B. über Getränke und die Kita- und Schulverpflegung ergänzt. Herausgeber ist die Münchner Verlagsniederlassung der B&L MedienGesellschaft mbH & Co. KG. Mit der großen Marktforschung über das Markt- und Einkaufsverhalten der Gemeinschaftsverpflegung 2010 hat die Redaktion des GVmanager eine langjährige Tradition fortgesetzt – diesmal mit einem Schwerpunkt auf dem Einkaufsverhalten und der Investitionsbereitschaft der GV-Branche.

Internorga 2010 – GV Barometer: 63% der Kantinenchefs wollen investieren

(Hamburg, 21. Januar 2010) Das Investitionsklima ist gut: 63 Prozent der Entscheidungsträger in den größeren GV-Betrieben (ab 300 warmen Essen pro Tag) planen in diesem Jahr neue Anschaffungen. 47 Prozent (Vorjahr: 58%) wollen in neue Küchenanlagen, Spülanlagen oder Kassensysteme investieren. 16 Prozent planen Ausgaben für neues Besteck, Geschirr und andere Ausstattungen. Dies ist Ergebnis des „GV Barometer 2010“, der zum neuen Mal in Folge von Synovate im Auftrag der Hamburg Messe anlässlich der Internorga erstellt wurde. 23 Prozent der im vergangenen Jahr geplanten Neuanschaffungen werden storniert; knapp die Hälfte der Projekte sollen in diesem Jahr nachgeholt werden, 15 Prozent erst ab 2011 und bei 30 Prozent steht die Realisierung noch gar nicht fest. Im vergangenen Jahr waren 28 Prozent der Ende 2008 geplanten Neuanschaffungen storniert worden. Der „GV Barometer“ ist neben der Studie „HOTEL UPGRADE 2010“ (von CHD Expert) einer der wichtigsten Gradmesser für das Investitionsklima im Foodservice-Markt.

Investitionsstimmung in GV-Betrieben ist gut: 63 Prozent der Kantinenchefs planen Neuanschaffungen laut „GV Barometer 2010“ (Foto: Cordula Giese/Dehoga)

Investitionsstimmung in GV-Betrieben ist gut: 63 Prozent der Kantinenchefs planen Neuanschaffungen laut „GV Barometer 2010“ (Foto: Cordula Giese/Dehoga)

„Spannende Zeiten“, resümiert Prof. Wolfgang Irrgang, Projektleiter des „GV Barometer“. „So richtigen Pessimismus sollte man sich für schlechtere Zeiten aufheben“, sagte er bei der Vorstellung der Zahlen in Hamburg. „Die Betriebsrestaurants zeigen ganz klar ein prozyklisches Verhalten. Bei vielen ist eine Unsicherheit angesichts der ungewissen Entwicklung des Arbeitsmarktes zu spüren, die sich natürlich auch auf die Investitionsplanungen niederschlägt.“

Hohe Erwartungen an „Green Hospitality“
Erstmals wurden die Küchenchefs nach Bedeutung von Gesundheitsorientierung und Nachhaltigkeit gefragt. Das Ergebnis ist eindeutig: 79 Prozent der GV-Betriebe erwarten hinsichtlich „Health“ eine stärkere Berücksichtigung bei neuen F&B-Produkten, beim Thema  „Öko“ sind dies noch 75 Prozent. Irrgang betonte, dass diese Erwartungshaltung im Kontext der „Corporate Responsibility“ ernst zu nehmen sei. Damit ist klar, dass das Megatrend-Thema „Green Hospitality“ auch in der GV-Branche sehr wichtig geworden ist. Marktbeobachter bemängeln aber die nur schleppende Ausrichtung der Zulieferer auf den anhaltenden „Green“-Trend.

Investitionsbudgets der Betriebsrestaurants sinken weiter
Die Budgets für Neuanschaffungen nehmen weiter ab. 57 Prozent der Ende November 147 befragten Betriebsrestaurants planen größere Anschaffungen, ein Viertel davon mit einem Volumen von mehr als 50.000 Euro. Für 2008 hatten noch 65 Prozent der Kantinen Investitionen vorgesehen, davon 38 Prozent mit einem Volumen von mehr als 50.000 Euro. Auch wächst der Anteil der Betriebe, die nichts ausgeben wollen: 2008 waren es noch 32 Prozent, 2009 noch 35 Prozent und für 2010 ziehen sich immerhin 43 Prozent der Betriebsrestaurants aus dem Investitionsreigen heraus.

Da in der GV-Branche die Planungen eher vage sind, sind die Erwartungen der Betriebsleiter ein wichtiger Indikator. Für dieses Jahr sind 72 Prozent der Chefs davon überzeugt, dass ihre Planungen voll realisiert werden. Im Vorjahr waren dies nur 62 Prozent. Das bedeutet, bei sinkenden Investitionsbudgets nimmt die Bereitschaft zur Umsetzung zu. Ein positives Zeichen.

Betriebsabläufe werden weiter gestrafft – Fachpersonal entlassen
Auch in diesem Jahr werden die sog. Umstrukturierungsmaßnahmen in den Betriebsrestaurants weiter vorangetrieben. Ein Drittel der Küchenchefs wollen Mitarbeiter entlassen. Ebenso viele setzen auf Einsparungen durch Lieferungen von einer eigenen Zentralküche bzw. „Cook & Chill“-Zulieferungen von anderen GV-Betrieben. Der Abbau von professionellen Köchen hält noch in vermindertem Maße an: Sieben Prozent der GV-Küchen will vermehrt mit angelernten (und günstigeren) Arbeitskräften auskommen und setzt auf neue (und zum Teil erheblich verbesserte) Convenience-Produkte der F&B-Zulieferer wie Unilever Professional, Nestlé Professional und Kraft Foods.

Erstmals abgefragt wurde auch die Bedeutung von Sonderaktionen für die Zufriedenheit der Tischgäste. 53 Prozent der Betriebsrestaurants stufen dies als „sehr wichtig“ und 34 Prozent noch als „wichtig“ ein. Die meisten Aktionen beziehen sich entweder auf die Herkunft der Speisen (45%, z.B. „italienische Wochen“) oder auf bestimmte Anlässe (40%, z.B. Fußball-WM 2010). „Aktionen müssen also einen anderen Stellenwert in den Betriebsrestaurants bekommen“, so Irrgang.

Die Internorga findet zum 84. Mal in Hamburg (12. bis 17. März) statt und zeigt sich trotz leicht rückläufiger Fachbesucherzahlen als Garant im Messereigen. Die jährliche Fachschau mit über 1.000 Ausstellern hat sich als eine der bedeutendsten Messen für den Außer-Haus-Markt in Europa (nicht als größte!) etabliert. Neu in diesem Jahr ist eine Fläche für erstmals ausstellende Firmen (insgesamt rund 100). Die „Newcomer’s Area“ soll neue Produkte und innovative Konzepte präsentieren. Zu den Ausstellern gehören Friesland Campina (Milch, Trinkschokolade), projectCOzwei (kompostierbare Verpackungen), Foodoase (Eis für Allergiker), Fresh Connection (Frappé-Getränke) und  Eggcellent (Salomellen- und keimfreie Eier).

Für den „GV Barometer 2010“ wurden Entscheidungsträger in insgesamt 302 GV-Betrieben zwischen dem 1. und 13. November 2009 telefonisch befragt. Das Umsatzvolumen der Gemeinschaftsverpflegung in Deutschland wird auf 15 Milliarden Euro beziffert. Die über 30.000 Betriebsrestaurants servieren pro Wochen rund 30 Millionen Mahlzeiten, die mehr als 16.000 Klinken, Heime und Reha-Einrichtungen geben täglich 1,2 Millionen Essen aus.

Schnelle Hilfe für Haiti

CHD Expert spendet 10% von aktuellen Umsätzen für Erdbebenopfer

(Hamburg, 14. Januar 2010) CHD Expert unterstützt die Aktion „Deutschland hilft“ – Das internationale Marktforschungsinstitut aus Scheeßel bei Hamburg spendet ab sofort zehn Prozent der Umsätze bis Ende Januar für die Erbebenopfer in Haiti. „Wir sind bestürzt und tief betroffen von der Naturkatastrophe und dem Leid vieler Menschen in dem sowieso stark gebeutelten und bitterarmen Karibikstaat – es ist ein Anliegen aller Mitarbeiter, sofort ein wenig zu helfen“, so Rolf W. Schmidt, Geschäftsführender Gesellschafter des auf Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung spezialisierten Unternehmens.

Rolf W. Schmidt: Spende aus allen Umsätze bis Ende Januar für Erdbebenopfer in Haiti

Rolf W. Schmidt: Spende aus allen Umsätze bis Ende Januar für Erdbebenopfer in Haiti

Die Regel gilt für alle Umsätze, die vom 14. bis einschließlich 31. Januar 2010 getätigt werden: Zehn Prozent gehen an das Aktionsbündnis der führenden deutschen Hilfsorganisationen. „Unterstützen Sie unsere Hilfsaktion mit, indem Sie Ihre Kaufentscheidung für Marktstudien und Branchenadressen aus unserem foodservice-shop.com vorziehen“, appelliert Schmidt.

Mitarbeiter und Geschäftsführung selbst haben parallel bereits eine Sammlung gestartet, die dann zusammen mit den Zehn-Prozent-Senden an „Deutschland hilft“ Ende des Monats überwiesen werden.

CHD Expert bietet für alle Segmente in Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung in ganz Europa detaillierte Marktreports, Detailstudien, Übersichten von Marktkennzahlen und Adressdaten.

Alle Branchenindikatoren zum Foodservice in Osteuropa

CHD Expert: Größte Märkte sind Rumänien und Bulgarien

Hamburg, 25. Juni 2009
Der Außer-Haus-Markt wächst auch in Osteuropa: In den Top-5-Ländern der sog. CEE Staaten (CEE = Central & Eastern Europe) steigt die Zahl der Betriebe in Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung leicht an. Die größten Märkte sind Rumänien (53.294 Gastbetriebe), die Ukraine (45.344 Gastbetriebe) und Bulgarien (44.301 Gastbetriebe). Dies ist Ergebnis der erstmals aufgelegten „FACET“-Länderprofile von CHD Expert. Das internationale Marktforschungsinstitut aus Scheeßel bei Hamburg bietet mit den FACET-Analysen „Foodservice Annual Count and Expenditures Tracking” alle Daten und Fakten über die Foodservice-Märkte in 35 europäischen Ländern.

CHD Expert Grafik - Foodservice Märkte Osteuropa

CHD Expert Grafik - Foodservice Märkte Osteuropa

„Wir recherchieren und analysieren die Entwicklung in den Außer-Haus-Märkten in Osteuropa seit einigen Monaten genauer und erkennen einen steten Aufwärtstrend sowohl in der Anzahl der Gastbetriebe als auch bei der Zahl ausgegebener Essen und dem Durchschnittsbon“, berichtet Rolf W. Schmidt, Geschäftsführender Gesellschafter der CHD Expert (Deutschland) GmbH. „Gerade in Rumänien und Bulgarien stellen wir ordentliche Zuwachsraten fest, was durch den immer professioneller werdenden Tourismus gestützt wird.“ Rumänien verzeichnete 2008 bei den Übernachtungen einen Zuwachs von über 24 Prozent auf knapp 700.000. In Bulgarien stieg die Zahl der Nächtigungen im vergangenen Jahr um etwas über sieben Prozent auf 6,4 Millionen.

Die Foodservice-Analysen „FACET“ (Foodservice Annual Count and Expenditures Tracking) enthalten für alle Segmente und Subsegmente des Außer-Haus-Marktes die wichtigsten Branchenindikatoren: Strukturdaten (Anzahl der Betriebe, Marktanteil der Ketten und unabhängigen Betriebe sowie den Kettenanteil am Gesamtmarkt), Umsatzdaten (Marktwert und Kettenpenetration in Prozentangaben), Volumendaten (Anzahl der Mahlzeiten, Anzahl der Mahlzeitenpro Betrieb und Tag sowie den Durchschnittsbon), Jahresvergleiche (2000 – 2007, 2005 – 2007) und die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR). Die FACET-Reports sind noch bis 10. Juli 2009 mit einem Sommerrabatt von 10 Prozent erhältlich. Ein Länderprofil kostet 1.450 Euro (zzgl. MwSt.), das Paket der osteuropäischen Außer-Haus-Märkte (Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Moldawien, Rumänien, Russland, Slowenien, Ukraine) ist für 10.350 Euro (zzgl. MwSt.) im Onlineshop von CHD Expert erhältlich.

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.

Gastgewerbe-Lieferanten verstärken ihre Marketinganstrengungen

CHD Expert: 38 Prozent der Ausstatter und Zulieferer erhöhen Werbebudget

Hamburg, 28. April 2009
Der Krise entgegen wirken: Die Lieferanten von Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung (GV) lassen sich von schlechten Branchennachrichten und harten Preisverhandlungen nicht einschüchtern und verstärken fokussiert ihre Marketing- und Verkaufsaktivitäten. Rund ein Drittel der Zulieferer und Ausstatter lassen ihr Werbebudget unverändert oder erhöhen es. So wollen acht Prozent der Unternehmen in diesem Jahr über 15 Prozent mehr für Fachwerbung ausgeben. 13 Prozent der Firmen haben eine Budgetanhebung von zehn Prozent und 17 Prozent der Unternehmen einen Ausgabenzuwachs von fünf Prozent vorgesehen. Ein weiteres Drittel der Lieferanten belässt die Marketingausgaben auf dem Vorjahresniveau. Dies geht aus einer Untersuchung des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert hervor. Für die Studie „Supplier 2009 – Erwartungen und Aktionen der Lieferanten und Zulieferer des Foodservice-Marktes“ wurden 157 Entscheider in 93 repräsentativ ausgewählten Zulieferer- und Ausstatterfirmen des Gastgewerbes befragt.

CHD Expert Grafik: Marketingplanungen Zulieferer HoReCa 2009

„Vertriebsoptimierung und die Erschließung neuer Kundengruppen sind die Hauptziele der Marketingplanungen für dieses Jahr“, berichtet Thilo Lambracht, Geschäftsführender Gesellschafter der CHD Expert (Deutschland) GmbH. „Jeder weiß: Wer weiterhin zu den Erfolgreichen gehören will, muss gerade jetzt weiter investieren.“ Bei den Marketingausgaben stehen vor allem Produktpromotions und Direct Mailings vermehrt auf dem Plan. Dagegen werde eher bei der Neuauflage von Broschüren und beim Sponsoring eingespart.

„Die Absatzerwartungen sind unverändert hoch“, so Lambracht. Rund 55 Prozent der befragten Lieferanten wollen in diesem Jahr ihre Marktanteile ausbauen. Die größten Chancen werden nachwievor in der Hotellerie gesehen. Lediglich bei 20 Prozent der Gastbetriebe seien derzeit nennenswerte Umsatzrückgänge und damit weniger Nachbestellungen zu beklagen. Weitere Umsatzrückgänge befürchten die Zulieferer bei 34 Prozent der GV-Betriebe.

„Die Ausstatter und Zulieferer stocken zum Teil ihren Personalbestand maßgeblich im Vertrieb auf, rund ein Drittel der Firmen stellen weitere Mitarbeiter für den Außendienst und den Kundenservice ein“, erläutert Lambracht. Rund drei Viertel der Lieferanten wollen sich stärker auf ihre bisherigen Zielgruppen und auf die Erschließung neuer Kundensegmente konzentrieren.

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.

GV-Barometer 2009: Fast zwei Drittel der GV-Betriebe planen neue Investitionen

Trotz Finanz- und Wirtschaftskrise will die deutliche Mehrheit der GV-Betriebe in diesem Jahr größere Investitionen tätigen. Fast zwei Drittel der Betriebsrestaurants und GV-Großküchen wollen neue Kochanlagen, Spültechnik, Kassensysteme oder Geschirr und Besteck anschaffen. Dies ist Ergebnis der aktuellen Studie GV-Barometer 2009, die von der Hamburg Messe, Veranstalter der Außer-Haus-Leitmesse Internorga (9. bis 13. März 2009), vorgestellt wurde. Die Studie wird seit sieben Jahren durchgeführt und ist stets der erste Gradmesser im Jahr für die Konjunkturlage im Außer-Haus-Markt.

Dehoga/Cordula Giese

Kombidämpfer – Foto: Dehoga/Cordula Giese

Bei den Betriebsrestaurants stehen Anschaffungen von neuem Geschirr und Besteck im Vordergrund; 45 Prozent der 135 befragten Küchen (mehr als 500 warme ausgegebene Essen pro Tag) haben dies angekündigt. 36 Prozent der Kantinen wollen in neue Kochtechnik investieren. 20 Prozent noch in Gastmöbel.

Bei den Großküchen der Kliniken und Heime (es wurden 170 Betriebe befragt) sieht es ähnlich aus: 39 Prozent kündigten an, in allgemeine Ausstattung (Besteck, Geschirr) investieren. Knapp ein Drittel der Großküchen in Kochtechnik und 17 Prozent in Gastmöbel. Aber: 27 Prozent der Care-Verpfleger sind an neuen Speisentransport- und Serviersystemen interessiert. Zum Vergleich: Bei den Firmenkantinen sind dies nur 18 Prozent.

Der Studienanalyse zufolge wird ein Großteil der Investitionsvorhaben auch umgesetzt werden. Über die Hälfte der GV-Entscheidungsträger (53%) bezeichnen das sog. Investitionsklima als gut. Nur 18 Prozent der Befragten sind skeptisch, ob die Budgets für Neuanschaffungen tatsächlich ausgegeben werden können.

Lesen Sie den gesamten Beitrag in der Onlineausgabe der Fach-Illustrierten für das Hotelmanagement “Top hotel”:
http://www.tophotel.de/index.php?gv-barometer-2009-geplante-investitionen-kuechen

Zahlenmenü 2008: Die wichtigsten Fakten vom Foodservice-Jahr im Überblick

Quelle: Pressemitteilung CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH, 19. Dezember 2008

Rückblick auf ein dynamisches Wirtschaftsjahr in Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung

Der Außer-Haus-Markt Deutschland hat ein zufrieden stellendes Jahr 2008 erlebt. Das Marktvolumen von zuletzt 58,6 Milliarden Euro dürften nach ersten Hochrechnungen wiederum leicht gestiegen sein. Den Großteil machen mit 41,8 Milliarden Euro Gesamtumsatz die Gastronomie und Beherbergung (Commercial Foodservice) aus – bei einem durchschnittlichen Jahreswachstum von 2,8 Prozent. Die Gemeinschaftsverpflegung (Non-Commercial Foodservice/Social) umfasst 14,6 Milliarden Euro und wuchs in den vergangenen Jahren um durchschnittlich 1,6 Prozent.

Gastronomie und Beherbergung
Der Außer-Haus-Markt Deutschland gliedert sich zu einem Drittel in Verpflegung in Gemeinschaftseinrichtungen, zu den anderen Zweidritteln in den Commercial Foodservice, macht zusammen über 328.000 Einheiten.

Wussten Sie,
… dass von den 60.413 Restaurants 2.835 Häuser dem Premium-Segment angehören?
… dass es zwar 34.201 Kneipen, aber nur 2.718 Bars gibt?
… dass 68 Prozent der fast 39.000 Beherbergungsbetriebe privat geführt werden?
… dass 82 Prozent der deutschen Hotels unter 50 Zimmern anbieten und ein Prozent 250 Zimmer und mehr anbieten?
… dass es im Non-Commercial-Segment Education (Bildung) über 700 Mensen gibt, die 1,86 Millionen Studierende versorgen?
… dass es mehr als 100.000 Betriebe gibt, die Snacks für den Sofortverzehr und zur Mitnahme anbieten?

Der Außer-Haus-Markt umspannt weltweit ein Umsatzvolumen von 1.588 Milliarden Euro. Das entspricht einem Pro-Kopf-Umsatz von 240 Euro bei einer weltweiten Population von 6.630 Millionen Menschen. Die größten Umsätze werden in Nord-Amerika (33,7%) und West-Europa (18,9%) erwirtschaftet. In absoluten Zahlen liest sich dies wie folgt: 1.287 Euro Durchschnittsumsatz in Nordamerika, 815 Euro in West-Europa. In Deutschland, Österreich und der Schweiz liegt der Durchschnittsumsatz bei 804 Euro pro Person. Der westeuropäische Anteil an den weltweiten Ausgaben im Außer-Haus-Markt beläuft sich auf 330 Milliarden Euro bei 405 Millionen Einwohnern. In Nord-Amerika werden jährlich 431 Milliarden Euro ausgegeben (Gesamtpopulation 335 Millionen).

Mittagessen
Die Deutschen essen gern in der Kantine zu Mittag. In den rund 18.400 Betriebskantinen (Business & Industry, Health, Welfare) nahmen die Deutschen im Jahr 2007 994,5 Millionen Essen entgegen. Für Currywurst, Spaghetti, Pizza und Jägerschnitzel wurden insgesamt 4,4 Milliarden Euro ausgegeben. Dabei musste für eine Portion Pizza durchschnittlich nur 3,14 Euro bezahlt werden. Zum Vergleich: Ein Hauptgericht mit Fleisch kostet in Betriebskantinen im Mittel 3,28 Euro, eine Hauptmahlzeit mit Fisch ist für einen Durchschnittspreis von 3,30 Euro zu bekommen. Viele Kantinen bieten drei bis vier unterschiedliche Hauptgerichte an. Zum Vergleich: Im Commercial Foodservice liegt der Durchschnittsbon um einiges höher – 6,40 Euro in Cafés und sogar 10,10 Euro in Bistros.

Gastro-Durchschnittsbon / Verweildauer und Altersdurchschnitt der Gäste
Der Durchschnittsbon liegt in Deutschland bei 14,50 Euro je Restaurantbesuch. Aber: „Ein Drittel der Kneipen muss mit einem Durchschnittsumsatz von unter acht Euro auskommen – und dies bei zum Teil schweren Umsatzverlusten infolge des Rauchverbotes“, gibt Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH, zu bedenken. In Großbritannien zahlt der Gast zum Vergleich etwa 40 Prozent mehr bei seinem Restaurantbesuch (23,60 Euro). Die Restaurantpreise sind in den letzten Jahren zweifellos erheblich gestiegen. Gleichzeitig ist aber auf dem gesamten Kontinent ein Wachstum des Außer-Haus-Marktes zu verzeichnen – anspruchsvolle Full-Service-Restaurants gehören dabei in fast jedem westeuropäischen Land zu den Gewinnern. So beträgt der Durchschnittsbon z.B. in französischen Hotel-Restaurants 26 Euro und liegt damit um fast 20 Prozent höher als in anderen Restaurants. Leicht abgenommen hat im Jahr 2008 die durchschnittliche Verweildauer der Gäste in Kneipen und Restaurants. Nahezu zwei Drittel der Gäste von A-la-carte-Restaurants bleiben maximal zwei Stunden. Der Anteil der Langzeitgäste in Restaurants (zwei bis vier Stunden je Aufenthalt) liegt bei nur 16 Prozent.
Die meisten Gäste in der Gastronomie sind älter als 40 Jahre alt. Nur etwa ein Drittel der Gaststättenbesucher sind im „Feieralter“ zwischen 18 und 39 Jahren. In Bars, Clubs und Lounges ist der Anteil der bis 39-Jährigen dagegen deutlich höher. In den A-la-carte-Restaurants sind die Besucher zu etwa 65 Prozent 40 Jahre oder älter. Der Anteil der über 60-Jährigen ist in Kneipen mit fast 22 Prozent besonders hoch, in Bars trifft man nur etwa zwölf Prozent dieses Alterssegments an. Rund 53 Prozent der Gäste sind männlich, 47 Prozent sind weiblich. Je nach Gastronomieart ist die Geschlechterverteilung sehr unterschiedlich: In Bars, Clubs oder Lounges herrscht ein Männerüberschuss (59%). Dagegen sind mehr Damen in Cafés (55%) anzutreffen. In Kneipen sind die Verhältnisse noch klarer: 63 Prozent der Gäste sind Herren.

Kaffeespezialitäten – Umsatzzugpferde in der Hotelbar
Mit dem Trend zu Kaffeespezialitäten in all seinen Spielarten – Espresso, Cappuccino und Latte Macchiato – wird in der Hotellerie Gewinn erzielt. Während in Mittelklasse-Hotels (drei Sterne) die Tasse Cappuccino durchschnittlich 2,13 Euro kostet, können Tophotels (vier und fünf Sterne) dafür 2,41 bzw. 3,46 Euro verlangen. Die durchschnittlichen Spitzenpreise für Espresso in der First-Class- und Luxushotellerie betragen 2,20 bzw. 2,71 Euro. Grundsätzlich gilt in der Gastronomie: Je kostspieliger ein Lokal desto höher auch der Kaffeepreis. In der mittleren Preisklasse (Durchschnittsbon von acht bis zwölf Euro) wird eine Tasse Filterkaffee mit durch-schnittlich 1,60 Euro berechnet. In der Topgastronomie (Durchschnittsbon von über 30 Euro) kostet die Tasse Kaffee dann im Schnitt 2,27 Euro.
Übrigens: Längst hat der Kaffee als beliebtestes Getränk bei den Deutschen das Bier abgelöst. Mit einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 146 Litern im Jahr liegt das dunkle Heißgetränk vor dem „kühlen Blonden“ mit zuletzt nur noch 112,5 Litern pro Jahr.

Gastro-Rauchverbot
Vorläufiges Fazit für kleine Gastbetriebe infolge des Rauchverbotes: „Umsatzverluste von durchschnittlich 30 Prozent sind nicht mehr durch Kostensenkungen aufzufangen“, machte Fischer deutlich (Dehoga-Bundesverband).
Die Angst vor dem Rauchverbot geht unter Gastronomen um – zu Recht. 58 Prozent vermelden Umsatzrückgang, 42 Prozent klagen über Gästeschwund von mehr als zehn Prozent. Tausende Kneipenwirte, insbesondere von Einraumkneipen, fürchten um ihre Existenz. Die Gäste kommen seltener, konsumieren weniger oder bleiben ganz weg Der Erfolg der Branche trotz Rauchverbots hängt vom Vorhandensein eines Extra-Raumes für Raucher ab, auch wenn nahezu alle Gastwirte (99%) einen bestuhlten Außenbereich für Raucher anbieten. Neue Konzepte, wie ein beheizter und überdachter Außenbereich, entspringen der Hoffnung von Wirten und Restaurantbetreibern, ihre rauchenden Gäste zu halten – die Hälfte der Raucher sitzt unter Wetterschutz und bei Heizmöglichkeiten. Wer auf die Zigarette beim Essen dennoch nicht verzichten möchte, bekommt seine Speisen bei 41 Prozent der Restaurants und Gaststätten im Raucher-Séparée serviert. Ende Juli wurde das ohnehin bundesweit uneinheitlich ausgelegte Gesetz zum Rauchverbot per Grundsatzurteil vom Bundesverfassungsgericht (BVG) gekippt. Die Länder sind nun aufgefordert, ihre Nichtraucherschutzgesetze bis Ende 2009 zu überarbeiten. Sie können dabei zwischen einem generellen Verbot und Ausnahmen z.B. für inhabergeführte Eckkneipen und Diskotheken wählen.

Jahresausklang wird bei den Firmen sehr verhalten gefeiert
Die erwartete Wirtschaftskrise streckt ihre kalte Hand aus: Der Sparkurs in der Wirtschaft macht sich in der Gastronomie bereits bemerkbar: Fast die Hälfte der Restaurants in Deutschland erwartet einen Rückgang bei den Firmen-Weihnachtsfeiern in diesem Jahr. Bei sinkendem Durchschnittsbon, der im Mittel bei 34 Euro liegt, erwarten nur 14 Prozent der Wirte in deutschen Restaurants mehr Bankette als im Vorjahr. Mit konstanten Buchungen rechnen 39 Prozent der Restaurants, 47 Prozent rechnen gar mit Rückgängen.

CHD Expert Grafik - Firmen-Weihnachtsfeiern 2008

Nach dem Boomjahr 2007 ist nun eine Konsolidierung im Bankett- und Eventgeschäft zu beobachten. Die Zahl der Gastronomen mit weniger Weihnachtsfeiern im Vergleich zum Vorjahr hat sich nahezu verdoppelt. Die Gastronomie steht vor einem trübseligen Abschluss des Geschäftsjahres. Nach fortwährenden Umsatzrückgängen in diesem Jahr wird der Rotstift auch bei der Anzahl der Teilnehmer und den durchschnittlichen Ausgaben je Weihnachtsfeier angesetzt. Über 43 Prozent der Befragten zählen weniger Teilnehmer je Firmenevent im Vergleich zum Vorjahr. Nur knapp acht Prozent der Gastronomen können mehr Gäste begrüßen. Immerhin ist bei rund 49 Prozent der Betriebe die Zahl der Teilnehmer konstant geblieben. Die Advents- und Weihnachtszeit gehört für die Branche zu den wichtigsten Wochen des Jahres.

Hotelinvestitionen Deutschland
Allein in diesem Jahr kamen in Deutschland rund 9.000 Hotelzimmer in 85 Hotels der Kategorien Budget bis Luxus neu auf den Markt. Für 2009 stehen in Deutschland 174 Hotelprojekte mit insgesamt rund 27.000 Betten zur Eröffnung an. Im Januar wird das Mövenpick Düsseldorf (201 Zimmer), im Februar das Hilton Airrail Center, Frankfurt/Main (247 Zimmer) und im Mai das Golf- und Wellnesshotel Budersand auf Sylt (79 Zimmer) eröffnet werden. „Die Zahl der Hotelprojekte wurde zwar zuletzt leicht nach unten korrigiert, doch Deutschland lässt sich dennoch weiterhin als einer der wichtigsten Standorte für Hotelentwicklungen in Europa bezeichnen“, beschreibt Rolf W. Schmidt, Geschäftsführender Gesellschafter von CHD Expert / Marktplatz Hotel und Herausgeber von tophotelprojects.com®, die Hotelmarktentwicklung. Projektstopps seien bislang nur vereinzelt beobachtet worden. Insgesamt sei bei dem Zuwachs an Hotelprojekten kein starker Einbruch zu erkennen.
Unbeirrt vom Gespenst Weltwirtschaftskrise wächst die Tophotellerie in rasantem Tempo weiter. Sagenhafte 25 Prozent Zuwachs erwarten den deutschen Hotelmarkt im Fünf-Sterne-Segment in den nächsten fünf Jahren. Insgesamt 280 First-Class und Luxushotels mit 47.000 Gästezimmern sind in Planung. Es werden Domizile namhafter Ketten wie Hilton, Global Hyatt, InterContinental Hotels Group (IHG) oder der noch jungen Kette 25 Hours sowie auch Individualhotels entstehen.

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Hotelinvestitionen weltweit
Weltweit stehen derzeit rund 500 Tophotels mit fast 199.000 Zimmern vor der Eröffnung. Die Destinationen befinden sich zu je einem guten Viertel in Europa (28%) und in Nordamerika (27%), 41 Prozent der Neueröffnungen werden in Ostasien stattfinden. Das größte Hotel, das demnächst die ersten Gäste empfangen wird, ist das Marina Bay Sands Hotel in Singapur mit 2.600 Zimmern. Das Großprojekt der Las Vegas Sands Corp. wird im Laufe des nächsten Jahres fertig gestellt. Auf den Mittleren Osten kommt mit einem Zuwachs von 21 Prozent (entsprechend 309 Hotelprojekte) geplanter Projekte ein überproportionales Wachstum von Tophotels zu. Doch auch in Europa werden weitere 862 Hotelprojekte (4% Wachstum) derzeit geplant. Die Projektedatenbank tophotelsprojects.com® umfasst zurzeit weltweit 3.070 First Class– und Luxushotelprojekte, detailliert mit Daten und Ansprechpartnern.

Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.

CHD Expert: neuer Leiter Marktforschung

Quelle: CHD Expert, 19. November 2008

Markus Huber-Graul verstärkt Expertenteam für den Außer-Haus-Markt

CHD Expert baut aus: Das internationale Marktforschungsinstitut für den Außer-Haus-Markt hat nun mit Markus Huber-Graul einen ausgewiesenen Insight-Spezialisten als Leiter Marktforschung verpflichtet. Der 38-Jährige wechselte zu Anfang November von Airbus Deutschland zu dem mittelständischen Spezialunternehmen mit Sitz in Scheeßel bei Hamburg.

Markus Huber Graul, Head of Market Research - CHD Expert Germany

„Mit Markus Huber-Graul haben wir einen erfahrenen Marktforschungs-Spezialisten gewonnen, der unsere Expertise im Foodservice-Research erheblich verstärkt“, so Rolf W. Schmidt, Geschäftsführer von CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH. Co-Geschäftsführer Thilo Lambracht pflichtet bei: „Herr Huber-Graul übernimmt etliche Projekte in der qualitativen und quantitativen Marktforschung und leistet wertvolle Impulse für unsere erfolgreiche Arbeit.“

Der Diplom-Wirtschaftsingenieur studierte an der Universität Kaiserslautern und Ecole Nationale des Ingènieurs de Metz/Frankreich. Zuvor war er als Leiter Marktforschung für TechConsult, Senior Consultant bei der META Group, Market Research Manager bei Synxess Deutschland und als Projektleiter Innovation und Marktforschung bei Airbus Deutschland tätig. Markus Huber-Graul ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

Gastgewerbe: Noch großes Potential für C&C-Märkte

Quelle: Pressemitteilung CHD Expert, 10. Oktober 2008

Studie von CHD Expert zu Einkaufsquellen in Hotellerie und Gastronomie

Im Einkauf steckt der Gewinn. Im Gastgewerbe wird das Einkaufsvolumen breit gestreut, um möglichst viele Rabattmöglichkeiten auszunutzen. Bei der Beschaffung von Lebensmitteln und Getränken gibt es keinen eindeutigen Haus-und-Hof-Lieferanten in Hotellerie und Gastronomie. Für die führenden Cash & Carry-Großmärkte besteht somit noch großes Potential, frühere Gastro-Kunden zurück zu gewinnen. Dies geht aus einer repräsentativen Studie des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg, hervor. Für die Untersuchung wurden 466 Betriebe aus Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung und Food-Retail befragt.

Einkaufsquellen im Gastgewerbe - Deutschland 2008

Studie von CHD Expert: Einkaufsquellen im Gastgewerbe - Deutschland 2008

„Beim Food-Einkauf wählen nicht einmal knapp die Hälfte der Beherbergungsbetriebe den führenden Cash & Carry-Großmarkt der Region“, analysiert Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH. Die benötigten Lebensmittel werden auch zu einem Drittel im Zustellgroßhandel geordert bzw. zu einem Drittel im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) gekauft. Gerade unter den Budget-starken Hotels bleibt somit für die Multianbieter großer Handelsketten ein erhebliches Kundenpotential übrig.

Beim Getränke-Nachschub haben Cash & Carry-Großmärkte nur eine geringe Bedeutung. Über 73 Prozent der Gastronomen und rund 57 Prozent der Hoteliers ordern Bier, Wasser, Säfte & Co. dagegen regelmäßig im regionalen Getränkefachgroßhandel. „Hier macht sich die Beratungskompetenz der klassischen Bierverleger bemerkbar“, kommentiert Lambracht. Getränkeabholmärkte werden von rund elf Prozent der Gastronomen bzw. etwa 13 Prozent der Hoteliers häufig zum Einkauf genutzt. Interessant: Fast 19 Prozent der F&B-Einkäufer aus der Hotellerie (F&B = Food & Beverages) nutzen auch die günstigen Getränkeangeboten im Lebensmitteleinzelhandel.

„Hauptargument von über 55 Prozent der Befragten dafür, warum Cash & Carry-Großmärkte oftmals nicht zum Einkauf genutzt werden, sind die verhältnismäßig langen Anfahrtswege“, berichtet Lambracht. Rund 17 Prozent der Studienteilnehmer schreckt das (gefühlte) höhere Preisniveau in Großmärkten ab. „Das heißt, mit gezielten Rabattaktionen und Services wie Zustelldienste für Großeinkäufer können Cash & Carry-Märkte Käufer aus dem Gastgewerbe zurück gewinnen“, zeigt Lambracht auf. Das Potential, frühere Gastrokunden wieder an sich zu binden, ist groß. Denn in punkto Frische, Lieferfähigkeit und Sortimentsumfang sind die Großmärkte oftmals führend.

Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.

Heterogener Außer-Haus-Markt: Von der Salatbar bis zum Gourmetrestaurant in der Seniorenresidenz

Quelle: Pressemitteilung CHD Expert, 02. Oktober 2008

Übersicht von CHD Expert Studie: Alle Betriebe und Segmente im Foodservice

Der Außer-Haus-Markt wächst – ob eine Latte Macchiato im Coffeeshop oder ein Teller Gulaschsuppe in der Firmenkantine. Essen und Trinken außerhalb der eigenen vier Wände liegt im Trend und gewinnt weiter an Bedeutung. Im vergangenen Jahr wurden rund 9,1 Milliarden Essen in Deutschland ausgegeben. Des entspricht einem Marktvolumen von etwa 57,6 Milliarden Euro. Über 470.000 Betriebe zählen zum Außer-Haus-Markt in Deutschland. Darunter ist das Segment Commercial Foodservice (Hotellerie, Gastronomie) mit über 220.000 Unternehmen der gewichtigste Branchenteil. Eine vollständige Übersicht des Außer-Haus-Marktes hat nun das internationale Marktforschungsunternehmen CHD Expert / Marktplatz Hotel (Scheeßel bei Hamburg) herausgegeben.

„Der Außer-Haus-Markt ist sehr facettenreich und reicht vom Vorstands-Kasino mit Gourmetanspruch bis zum Fernfahrer-Imbiss an der Bundesstraße“, so Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert Deutschland. 71 Prozent des Marktvolumens werden im Gastgewerbe erwirtschaftet. Im sog. Commercial Foodservice beträgt die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate 2,6 Prozent, im Non-Commercial Foodservice (Gemeinschaftsverpflegung) dagegen nur 1,6 Prozent.

Die Hauptsegmente des Außer-Haus-Marktes lassen sich nach grundsätzlichen Betriebsformen unterteilen. In der Gastronomie bestehen vier Angebotstypen mit jeweils mehreren Ausprägungen. Ein Bespiel: Der Angebotstyp Fast Food lässt sich aufteilen in die Betriebsarten Imbiss (21.103 Outlets), Quick Service Restaurants (3.754), Abholservices/Bringdienste (1.925) und Autobahnraststätten bzw. Autohöfe (532).

In der Beherbergung wird nach Full-Service-Hotels (13.418), Hotel garni (7.629), Pensionen (4.680), Gasthöfen (8.801) und sonstigen Betriebsarten (4.139) unter-schieden. Die Hotellerie selbst lässt sich nach Kategorien (Economic bis Luxus) oder Unternehmensformen (privat/individuell oder Ketten/Kooperation) und nach Typen (Business-, Individual-, Ferienhotel) unterscheiden. „Zu allen Gastronomiesegmenten bieten wir die vollständigen Adresspakete inklusive Betriebsgrößen, Ansprechpartner, Kontaktdaten und weiterer Zusatzmerkmale“, so Lambracht.

In der Gemeinschaftsverpflegung (Non-Commercial Foodservie mit 107.317 Betriebe bzw. Einrichtungen) ist das Segment Health & Care (Krankenhäuser, Altenheime, sonstige Heime) mit rund 16 Prozent zahlenmäßig am stärksten. Konjunkturmotor sind dabei die über 9.900 Alten- und Pflegeheime (rd. 7% Anteil), die einen durchschnittlichen jährlichen Zuwachs von über vier Prozent aufweisen. Die Zahl der Unternehmen mit Betriebsverpflegung (10.400 Betriebe, 7,7% Anteil) stagniert dagegen.

Zum Außer-Haus-Markt zählen aber auch viele Gewerbebetriebe und Handelsunternehmen (Bäckereien, Metzgereien, Kioske, Tankstellen) sowie Freizeitangebote mit Gastronomie (z.B. Freizeitparks, Bowlingcenter etc.) mit zusammen über 140.000 Outlets, die von warmen Mahlzeiten bis zu Snacks und Süßigkeiten für die Zwischendurchverpflegung sorgen.

Die Übersicht des Außer-Haus-Marktes kann kostenfrei herunter geladen werden unter:
www.chd-expert.de/der_ausser-haus-markt.php.

Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.

CHD Expert Studie: Pizza in der Kantine kostet nur 3,14 Euro

Quelle: Pressemitteilung, 19. September 2008

Pizza als Mittagessen ist eine günstige und attraktive Alternative in der Betriebskantine: Der Durchschnittspreis für eine Portion Pizza in der Mitarbeiterverpflegung beträgt 3,14 Euro und liegt damit deutlich unter anderen Lunchangeboten. Dies geht aus der CHD-Studie „Mitarbeiterverpflegung 2008“, zu der führende Betriebe (mit Kantinen und mit mehr als 100 Mitarbeitern) befragt wurden. In 40 Prozent der Kantinen mit eigener Pizzastation wird eine Portion Pizza sogar noch günstiger angeboten – zu Preisen zwischen 2,60 und 3,00 Euro. Zum Vergleich: Ein Hauptgericht mit Fleisch kostet in Betriebskantinen durchschnittlich 3,28 Euro und auch eine Hauptmahlzeit mit Fisch ist bei einem Durchschnittspreis von 3,30 Euro klar teurer.

Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:
http://www.chd-expert.de/zahl_des_monats.php


Pizza in der Betriebskantine: günstiger als andere Hauptgerichte (Foto: iStockPhoto)

Das internationale Marktforschungsinstitut CHD Expert bietet mit dem Strukturreport „Mitarbeiterverpflegung 2008“ (74 Seiten, 490 Euro zzgl. MwSt., erhältlich im Foodservice-Shop: http://shop.chd-expert.de) eine Gesamtmarktstudie der betrieblichen Verpflegung bei Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern. Darin enthalten (Auszug): Arten der Betriebsverpflegung, Beschaffungsquellen und Nutzungsintensitäten, Bedeutung von Caterern und Menüservicelieferanten, Speisen- und Getränkeangebote, Bestellmedien.
Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.

Deutschland ist mit Abstand größter Foodservice-Markt in Europa

Quelle: CHD Expert, 05. September 2008

CHD-Expert-Studie: Wachstum in nahezu allen EU-Ländern

Außer-Haus-Essen in Europa ist ein Wachstumsmarkt. In den Top10-Foodservice-Ländern sind gute Zuwachsraten zu beobachten. Lediglich in Italien ist das Marktvolumen mit F&B-Service leicht rückläufig. Dies geht aus einer breit angelegten Studie des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert, Scheessel bei Hamburg, hervor. Deutschland ist nach Anzahl der ausgegebenen Essen mit Abstand die größte Foodservice-Nation in Europa. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Großbritannien und Frankreich.
„Der Vergleich von 27 europäischen Ländern zeigt, dass die Foodservice-Branche fast überall expandiert“, erläutert Rolf W. Schmidt, Europa-Verantwortlicher der CHD Expert Group. In den Top-3-Foodservice-Nationen sind hohe Marktsättigungen erreicht und daher die Zuwachsraten moderat. In Ländern wie Portugal (+3,15%) oder Slowenien (+3,40%) stieg die Zahl der ausgegebenen Essen in den vergangenen sieben Jahren verhältnismäßig stark. Insgesamt wurden 2007 in ganz Europa 54,8 Milliarden Essen ausgegeben. „Die Foodservice-Big-3 Deutschland, Großbritannien und Frankreich sind zusammen genommen größer als die restlichen Länder der Top10“, analysiert Schmidt. Damit wird deutlich, dass die drei größten Volkswirtschaften Europas auch im Außer-Haus-Markt die Nase vorn haben.

Top 10 Foodservice-Nationen Europas
(nach Anzahl ausgegebener Essen)

Rang / Land / Veränderung zu 2000
1 / Deutschland / 0,69%
2 / Großbritannien / 1,56%
3 / Frankreich / 1,38%
4 / Italien / -0,97%
5 / Spanien / 1,92%
6 / Polen / 1,60%
7 / Schweden / 0,91%
8 / Belgien / 1,17%
9 / Tschechien / 0,69%
10 / Portugal / 3,15%
(Stand: 2007; die Zahlen der ausgegeben Essen stehen ausschließlich Käufern der Studie „Seats & Meals Europe 2008“ zur Verfügung)

“In nahezu allen europäischen Ländern überwiegen die Marktanteile der gastgewerblichen Betriebe (Commercial Foodservice) gegenüber Kantinen & Co. (Social Foodservice). In Deutschland werden rund 60 Prozent aller Essen außer Haus in Restaurants verzehrt, 34 Prozent werden in Kantinen ausgegeben. In Großbritannien sieht es ähnlich aus: 53 Prozent Commercial Foodservice gegenüber 38 Prozent Social Foodservice, In Frankreich ist die Branchenaufteilung gleichmäßiger: 51 Prozent Commercial Foodservice, 45 Prozent Social Foodservice. Unter den Top-10-Food-service-Nationen überwiegt lediglich in Schweden der Marktanteil des Social Foodservice (51% gegenüber 43% Commercial Foodservice).

Dehoga/Cordula Giese)

Foodservice expandiert: Außer-Haus-Verzehr nimmt in ganz Europa zu. (Foto: Dehoga/Cordula Giese)

„Das Wachstum des Commercial Foodservice in Europa hat einen breit gefassten Hintergrund. Ein Wirtschaftsmotor ist das immer professioneller werdende Angebot an Mittagsmenüs und Snacks“, berichtet Schmidt. „Die Bandbreite an Ethnic Food und ständige Innovationen in der Gastronomie wie zum Beispiel Salatbars oder Edel-Currywurst-Bistros oder Bio-Bistrorants gewinnen zunehmend Gäste und treiben den Foodservice-Markt an.“

43 Prozent der Deutschen essen mehrmals im Monat außer Haus. Jeder Deutsche gibt pro Jahr durchschnittlich 637 Euro für Foodservice aus (Stand 2007), das sind 2,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Marktvolumen für den Außer-Haus-Konsum in Deutschland betrug im vergangenen Jahr 47,3 Milliarden Euro.

Das internationale Marktforschungsinstitut CHD Expert bietet mit den Dokumentationen „Außer-Haus-Markt Deutschland 2008“ (201 Seiten, 940 Euro zzgl. MwSt., erhältlich im Foodservice-Shop) und „Seats & Meals Europe 2008“ (27 europäische Länder, Preis auf Anfrage) die vollständigen Marktdaten über den F&B-Verzehr außer Haus.

Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

Weitere Informationen:
http://www.chd-expert.de
http://www.foodservice-shop.com
http://www.tophotelprojects.com