Schlagwort-Archive: Gastronomie

Gastgewerbe: Umsatz steigt im Dezember um 2,6% – Jahresplus 2011 von 2,4%

(Wiesbaden, 18. Februar 2012) Das Weihnachtsgeschäft riss es raus: Das Gastgewerbe setzte im Dezember 2011 nominal 4,5 Prozent und real 2,6 Prozent mehr um als im Dezember 2010. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) mit. Die Gastronomie setzte nominal 5,2 Prozent und real 3,4 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Damit ergab sich das erste Mal seit Monaten wieder ein Plus.

Innerhalb der Gastronomie stieg der Umsatz der Caterer nominal um 2,2 Prozent, real war der Umsatz gleich hoch wie im Dezember 2010. Das Beherbergungsgewerbe erzielte im Dezember 2011 einen Umsatzzuwachs von nominal 2,8 Prozent und real 1,0 Prozent gegenüber Dezember 2010.

Im Vergleich zum Vormonat November 2011 der Umsatz im Gastgewerbe im Dezember 2011 kalender- und saisonbereinigt nominal um 0,3 Prozent und real um 0,4 Prozent niedriger.

Jahr 2011 mit Plus von 2,4%
Im Gesamtjahr 2011 setzte das Gastgewerbe insgesamt in Deutschland nominal 3,8 Prozent und real 2,4 Prozent mehr um als im Vorjahr. Damit konnten die Gastgewerbeunternehmen in Deutschland – nach dem durch die Finanz- und Wirtschaftskrise bedingten Umsatzrückgang im Jahr 2009 – im zweiten Jahr in Folge eine nominale Umsatzsteigerung gegenüber dem jeweiligen Vorjahr erzielen.

Genaue Datentabellen sind hier abrufbar: http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2012/02/PD12__058__45213,templateId=renderPrint.psml 

Gastgewerbe: Löhne stiegen um bis zu 7%

(Berlin, 17. Februar 2012) Mehr Geld für die Arbeitnehmer im Gastgewerbe: In den vergangenen Jahren stiegen die Löhne und Gehälter in der Gastronomie und Hotellerie um bis zu 7,4 Prozent. Dies berichtet die „Bild“ unter Berufung auf das Statistische Bundesamt.

Ungelernte Arbeitnehmer im Gastgewerbe verzeichneten zwischen 2007 und 2010 den stärksten Lohnanstieg (+7,4%) auf durchschnittlich 1.522 Euro im Monat. Sogenannte angelernte Arbeitnehmer verzeichneten ein Gehaltsplus von 1,7 Prozent auf durchschnittlich 1.591 Euro. Fachkräfte verdienen nun mit 1.863 Euro rund 2,5 Prozent mehr.

Herausgehobene Fachkräfte im Gastgewerbe bekommen monatlich rund 2.688 Euro, das sind vier Prozent mehr als noch vor Jahren. Arbeitnehmer in leitender Stellung werden mit 4.176 Euro (+4,6%) honoriert.

Der Gehaltszuwachs fiel der Übersicht in der „Bild“ zufolge realtiv üppig aus. Stärkere Lohnsteigerungen gab es nur bei Banken, im Baugewerbe oder Krankenhäusern.

Die Betriebe im Gastgewerbe haben zunehmend mit einem Fachkräftemangel zu kämpfen. Vergleichsweise geringe Bezahlung, Schichtarbeit und fordernde Arbeitszeiten schrecken immer wieder ab. „Hotelier TV“ berichtete im Messe-Fernsehen von der Intergastra Stuttgart aktuell zum Branchenproblem.

„Erfolgsinitiative HOGA“ bringt konkrete Ergebnisse für den Betriebsalltag

ETL ADHOGA und GeMax laden zu Netzwerktreffen für Hotellerie und Gastronomie in ganz Deutschland ein

(Berlin/Kassel, 16. Februar 2012) Neun weitere Veranstaltungen sind konkret geplant: Die „Erfolgsinitiative HOGA“ von ETL ADHOGA und GeMax ist erfolgreich angelaufen. In ganz Deutschland treffen sich Unternehmer aus Hotellerie und Gastronomie zu den Netzwerktreffen. Dabei steht der Austausch mit Experten und Kollegen im Vordergrund. „Die ‚Erfolgsinitiative HOGA’ soll Unternehmer anregen und inspirieren“, erläutert Erich Nagl, Vorstand der ETL ADHOGA Unternehmensberatung AG. „Wir zeigen Lösungsansätze für Brennpunktthemen im Gastgewerbe auf und analysieren diese fundiert“. Die „Erfolgsinitiative HOGA“ richtet vornehmlich an inhabergeführte Betriebe im Gastgewerbe und will einen Beitrag für nachhaltig erfolgreiche Unternehmen leisten.

Start für "Erfolgsinitiative HOGA" von ETL ADHOGA und GeMax: Netzwerktreffen für Hotellerie und Gastronomie mit konkreten Ergebnissen für den Betriebsalltag

Start für "Erfolgsinitiative HOGA" von ETL ADHOGA und GeMax: Netzwerktreffen für Hotellerie und Gastronomie mit konkreten Ergebnissen für den Betriebsalltag

Die nächsten Veranstaltungen der „Erfolgsinitiative HOGA“ finden statt am
20. März 2012 in Erfurt
27. März 2012 in Regensburg
17. April 2012 in Gera
25. April 2012 in Aachen
08. Mai 2012 in Lübz
23. Mai 2012 in Dortmund
30. Mai 2012 in Herten
03. Juli 2012 in Bielefeld
06. November 2012 auf Norderney

Anmeldung unter: www.etl-adhoga.de/veranstaltungen, Tel. 030/2264 1111. Weitere Veranstaltungen sind geplant.

Der Startschuss zur „Erfolgsinitiative HOGA“ fiel bereits Mitte Januar in Steinfurt mit Steuerberaterin Christina Seimetz. Sie berichtete, wie sie die Mitarbeitermotivation steigern können und das Unternehmen dabei Lohnsteuer- und Sozialversicherungsabgaben spart. Robert Tom Coester von GeMax berichtete aus seiner Praxis, wie es erfolgreiche Gastronomen zum regionalen Marktführer gebracht hatten. „Für mich hat sich die Teilnahme an der Erfolgsinitiative gelohnt. Ideen und Anregungen haben mich motiviert die nächsten Schritte zu machen. Ich freue mich schon auf das nächste Treffen, ich will dann schon von eigenen Erfolgen berichten“, reümierte Kerstin Kerssen vom Gasthof Waldesruh in Saerbeck.

GeMax und ETL ADHOGA stehen für aktive Unterstützung von erfolgshungrigen Unternehmern der Hotellerie und Gastronomie im gesamten Bundesgebiet. Während GeMax sich um die Bereiche Jahresmarketingplanung und Mitarbeiterschulungen kümmert, betreut ETL ADHOGA Ihr Zahlenwerk und überzeugt durch leicht verständliche branchenspezifische Auswertungen. Gemeinsam geben GeMax und ETL ADHOGA dem Gastronom professionelle Rückendeckung um sich besser seinem Kerngeschäft kümmern zu können.

Die ETL ADHOGA Steuerberatung AG mit Hauptsitz in Berlin ist ein Unternehmen der ETL-Gruppe, dem größten Steuerberater-Verbund in Deutschland. Das Unternehmen wurde speziell zur branchenspezifischen Betreuung von Hotel- und Gastronomieunternehmen gegründet. Das Leistungsportfolio umfasst alle Belange der Steuerberatung, essentielle Bereiche der Unternehmensberatung und die wichtigsten Fragen in der betrieblichen Rechtsberatung.

Jobsterne trifft ins Tor: Starker Partner beim „Hotelcup“ und „Gastrocup“

Die neue Job-Suchmaschine ist Förderer und exklusiver Medienpartner der Branchen-Fußballturniere – Zusätzliche Aktionen auf den Hotel Staff-Branchenpartys

(Stuttgart, 15. Februar 2012) Anstoß mit Jobsterne: Das neue Jobportal (www.jobsterne.de) der AHGZ Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung ist offizieller Partner der Branchen-Fußballturniere „Hotelcup“ und „Gastrocup“. Die Turnierserie startet am 04. März in Hamburg, das Finale ist am 03. Juni in Köln.

Jobsterne sponsert die Branchen-Fußballturniere „Hotelcup“ und „Gastrocup“

Jobsterne sponsert die Branchen-Fußballturniere „Hotelcup“ und „Gastrocup“

Der „Hotelcup“ findet bereits zum vierten Mal statt. Immer mehr Teams von namhaften Hotels nehmen an dem Fußballturnier teil. Aktueller Titelverteidiger ist das Team vom Hotel Innside by Meliá Frankfurt/Main, die sich 2011 im fulminanten Finale mit 5:4 nach Strafstoßschießen gegen die Mannschaft vom Hilton Köln durchsetzte. Der „Gastrocup“ wird erstmals veranstaltet und richtet sich an Koch- und Servicemitarbeiter der klassischen Gastronomie. Veranstalter des „Hotelcup“ und „Gastrocup“ ist die Gastrobase GmbH, die auch die bekannten „Hotel Staff Partys“ durchführt. Mit einem Teil der Anmeldegebühren unterstützt der Veranstalter karitative Einrichtungen in der jeweiligen Region.

„Hotelcup“ & „Gastrocup“ – Turniertermine 2012
Hamburg – 04. März
Frankfurt/Main – 11. März
Stuttgart – 18. März
Düsseldorf – 15. April
Berlin – 22. April
München – 29. April
Köln – 06. Mai
Hannover – 13. Mai
Finale: Köln – 03. Juni

„Die Branchen-Fußballturniere sind einzigartig und haben in der Hotellerie bereits zu einem wertvollen Teambuilding geführt – und das ist im Qualitätsmanagement wichtiger denn je“, erläuterte Eckert. „Denn nur gemeinsam ist man stark in der Hotellerie und Gastronomie!“ Die Fußballteams werden meist von eigenen Fangruppen begleitet, die die Hallenturniere in Volksfest-ähnliche Stimmung versetzen.

„Jobsterne zeigt beim ‚Hotel- und Gastrocup’ erneut Flagge und engagiert sich insbesondere für den Nachwuchs“, sagte Eckert. So ist Deutschlands erste Job-Suchmaschine speziell für Hotellerie und Gastronomie auch Partner der bekannten „Hotel Staff Partys“, die seit Jahren fest zum Freizeitprogramm der jungen Leute im Gastgewerbe gehören. Hier locken witzige Promoaktionen und Gewinnspiele. „Sowohl die Turnierserie, als auch die Hotel Staff Partys sind für uns ein wichtiges Element, um Jobsterne in der jungen Zielgruppe bekannt zu machen“, meint Eckert.

Anmeldungen für den „Hotel- & Gastrocup“ sind noch möglich: www.hotelcup.de / www.gastrocup.de

Mit aktuell über 49.000 Stellenangeboten ist Jobsterne das große Stellenportal mit einer innovativen Suchmaschinen-Technologie, die alle relevanten Webseiten von Hotels, Restaurants und Cateringunternehmen sowie andere Jobportale nach neuen Stellenangeboten täglich durchsucht. Die Nutzung von Jobsterne ist für Bewerber kostenfrei. Zusätzlich können sie sich per eMail-Newsletter täglich über neue Angebote aus der gesamten Branche informieren lassen.

Für Arbeitgeber bietet Jobsterne noch bis 15. April attraktive Einführungsangebote: Die direkt von Arbeitgebern auf Jobsterne geschalteten Stellenanzeigen landen ganz vorne in der Trefferliste und werden aufmerksamkeitsstark in prominenter Position mit Logo und ausführlicher Beschreibung über den Suchergebnissen platziert. Das Inserat erscheint zusätzlich in der Printausgabe der AHGZ. Für die die Suche nach neuen Auszubildenden gibt es ein preisgünstiges Ausbildungs-Special.

Die Print-Ausgabe der AHGZ zählt zu den Top 10 der werbeumsatzkräftigsten Fachmedien in Deutschland. Die AHGZ ist die einzige Wochenzeitung für die Hotellerie und Gastronomie im deutschsprachigen Raum. Sie erscheint im Stuttgarter Matthaes Verlag, einem Tochterunternehmen der Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag.

HOTELIER TV aktuell von der Intergastra Stuttgart – Magazinsendung vom 15. Februar 2012

Präsentiert von Ihrem Hygienespezialisten TORK: www.ein-stern-mehr.com

HOTELIER TV aktuell von der Intergastra Stuttgart – mit einer weiteren Magazinsendung und einem Potpourrie an spannenden Interviews, interessanten Statement und unterhaltsamen Beobachtungen. HOTELIER TV berichtet mit 2 Kamerateams vom Messegelände und aus dem Messestudio.

Auf den TV-Screens in den Messehallen und auf www.hotelier-tv.com

Sehen Sie hier den Intergastra-Magazinbericht vom 14. Februar 2012: http://youtu.be/xap4x2gDUrM

Sehen Sie hier den Intergastra-Magazinbericht vom 13. Februar 2012: http://youtu.be/4Qv3EHZ1ti8

Sehen Sie hier den Intergastra-Magazinbericht vom 12. Februar 2012: http://youtu.be/dTYGbc_XfL4

HOTELIER TV aktuell von der Intergastra Stuttgart – Magazinsendung vom 14. Februar 2012

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14. Februar 2012 - HOTELIER TV aktuell von der Intergastra Stuttgart – mit einer weiteren Magazinsendung und einem Potpourrie an spannenden Interviews, interessanten Statement und unterhaltsamen Beobachtungen. HOTELIER TV berichtet mit 2 Kamerateams vom Messegelände und aus dem Messestudio.

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HOTELIER TV aktuell von der Intergastra Stuttgart – Magazinsendung vom 13. Februar 2012

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HOTELIER TV aktuell von der Intergastra Stuttgart – Magazinsendung vom 12. Februar 2012

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Februar 2012 – HOTELIER TV aktuell von der Intergastra Stuttgart – mit einer ersten Magazinsendung und einem Potpourrie an spannenden Interviews, interessanten Statement und unterhaltsamen Beobachtungen. HOTELIER TV berichtet mit 2 Kamerateams vom Messegelände und aus dem Messestudio.

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Gastgewerbe: Über 40% der Erwerbstätigen arbeiteten 2010 in Teilzeit

(Wiesbaden, 11. Februar 2012) Im Jahr 2010 arbeiteten in Deutschland 1,49 Millionen Personen in ihrer Haupttätigkeit im Gastgewerbe. Davon gingen 41,4 Prozent einer Teilzeittätigkeit nach. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis von Ergebnissen des Mikrozensus mit. Mit einem Anteil von 57,8 Prozent waren Frauen in dieser Branche deutlich überrepräsentiert. 42,5 Prozent der Erwerbstätigen im Gastgewerbe waren im Alter von 15 bis 34 Jahren. Damit war der Anteil jüngerer Erwerbstätiger deutlich höher als in der Gesamtwirtschaft, wo diese Altersgruppe nur 30,5 Prozent aller Erwerbstätigen ausmachte.

Erwerbstätige insgesamt und im Gastgewerbe 2010

617 000 Personen arbeiteten 2010 im Gastgewerbe in Teilzeit. Fast jede dritte (29,6%) tat dies unfreiwillig, weil sie keine Vollzeitstelle gefunden hatte. Geringfügig Beschäftigte kommen in dieser Branche mit einem Anteil von 21,6 % mehr als doppelt so häufig vor als bei den Erwerbstätigen in allen Branchen zusammen (8,3%).

Noch ein weiterer Aspekt der Arbeitszeit kennzeichnet das Gastgewerbe. Das Arbeiten außerhalb der üblichen Zeiten ist hier weit verbreitet: Mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen arbeitete ständig oder regelmäßig samstags (60,7%), sonntags (52,7%) oder abends zwischen 18 und 23 Uhr (53,5%). Immerhin knapp ein Sechstel (15,3%) arbeitete ständig oder regelmäßig nachts zwischen 23 und 6 Uhr.

Das Gastgewerbe ist ein Bereich, in dem gering qualifizierte Personen ohne formal anerkannte Berufsausbildung häufiger erwerbstätig sind. 577 000 Personen ohne formale Berufsqualifikation arbeiteten 2010 in dieser Branche, was einem Anteil von 38,7 Prozent an allen dort Erwerbstätigen entspricht. Dagegen lag der Anteil gering Qualifizierter unter allen Erwerbstätigen lediglich bei 17,7 Prozent.

Im Gastgewerbe tätige Personen sind häufiger selbstständig als in anderen Branchen: 17,6 Prozent der dort Erwerbstätigen waren 2010 selbst Inhaber beispielsweise eines Hotels, einer Pension, einer Gaststätte, einer Bar oder eines Cateringunternehmens. Damit lag der Anteil der Selbstständigen im Gastgewerbe weit über dem Anteil bei allen Erwerbstätigen (11,5%). Allerdings ist der Anteil der Selbstständigen im Gastgewerbe rückläufig: Im Jahr 2000 hatte er noch bei 23,2 Prozent gelegen.

Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl der Erwerbstätigen im Gastgewerbe um 272.000 Personen gestiegen. Das entspricht einer Zunahme um 22 Prozent. Im selben Zeitraum erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt lediglich um sechs Prozent. Allerdings fand der Zuwachs im Gastgewerbe ausschließlich über Teilzeitbeschäftigung statt, die ebenfalls um 272,000 Personen zunahm. Dies ist jedoch nicht mit einem Anstieg an geringfügiger Beschäftigung gleichzusetzen: Die Zahl der geringfügig Beschäftigten wuchs zwischen 2000 und 2010 um 145.000 Personen und machte etwas mehr als die Hälfte des Gesamtanstiegs (53%) der (Teilzeit-)Beschäftigung im Gastgewerbe aus.

American Express: Vor allem bei Luxusgütern ist Service für Verbraucher unverzichtbar

(Frankfurt am Main, 10. Februar 2012) Im Restaurant würden viele deutsche Verbraucher lieber mehr Geld ausgeben, als sich selbst zu bedienen. Gerade im Luxussegment oder bei Produkten und Dienstleistungen, bei denen hohe Expertise gefragt ist, sind hervorragende Serviceleistungen für Einzelhandelskunden unverzichtbar. So würden Kunden etwa auch beim Weinhändler oder beim Optiker lieber mehr bezahlen, als auf Service zu verzichten. Das hat eine neue Befragung von Einzelhandelskunden im Auftrag von American Express ergeben. Beim Bäcker selbst die Brötchen einzupacken, ist dagegen für jeden Zweiten kein Problem. Jedoch ist der Service insgesamt für 60 Prozent entscheidend für den Kauf und von größerer Bedeutung als der Preis.

Bei Luxusgütern und hochwertigen Dienstleistungen spielt Service für deutsche Einzelhandelskunden eine hervorgehobene Rolle und wird stark nachgefragt. Beim Weinhändler oder beim Juwelier zum Beispiel legen besonders viele Verbraucher Wert auf einen Rundum-Service. Nur für jeden Zehnten geht es hier auch ohne Serviceleistungen. Gerade einmal acht Prozent würden in Restaurants für einen günstigeren Preis auf Service verzichten, in Hotels nur sechs Prozent. Ist besondere handwerkliche Expertise gefragt, sagen sogar noch weniger “Hauptsache, der Preis stimmt”. Das ist besonders bei Elektronikfachhändlern (5 Prozent), Werkstätten (4%) und Optikern (3%) der Fall. Umgekehrt gilt: Je austauschbarer das Produkt oder die Dienstleistung, desto höher ist die Bereitschaft, auf Service zu verzichten. So würden Viele beim Bäcker (56%) oder im Supermarkt (54%) auf Service verzichten, wenn sie dafür Geld sparen können.

Deutsche wollen selbst über Serviceleistungen entscheiden
Insgesamt ist guter Service den Befragten sehr wichtig: Drei von fünf Verbrauchern machen ihre Kaufentscheidung vom Service abhängig. Dabei achten Kunden sehr auf Gestaltungsfreiheit und individuelle, flexible Angebote. So sind Angebote, bei denen Verbraucher Serviceleistungen selbst zusammenstellen können, noch etwas beliebter als Komplettpakete: 37 Prozent finden es gut, wenn sie einzelne Leistungen, zum Beispiel Versicherungen oder Lieferservices, zusätzlich auswählen und damit auch Einfluss auf den Preis ausüben können. 35 Prozent möchten sich um nichts kümmern und würden einem Rundum-Sorglos-Paket den Vorzug geben. Nur für etwas mehr als jeden Fünften steht der Preis im Vordergrund: Diese Verbraucher möchten so viel wie möglich sparen und würden dafür Teile des Services selbst in die Hand nehmen.

Fachkräftemangel in Hamburg: 630 Köche und Kellner gesucht

(Hamburg, 09. Februar 2012) Jede Menge Gastrojobs in Hamburg: In der Gastronomie und Hotellerie sind soviele Stellen offen wie nie. 630 Positionen müssen dringend besetzt werden, teilte der Dehoga-Landesverband mit. Allein 17 Köche will Eugen Block („Block House“, „Block Menü“, Grand Elysee Hotel) in seinem neuen Gastroprojekt „Block Bräu“ an den Landungsbrücken beschäftigen.

In Hamburg werden mehrere hundert Fachkräfte für die Gastronomie gesucht

In Hamburg werden mehrere hundert Fachkräfte für die Gastronomie gesucht

„Fachkräfte werden mehr und mehr zur Mangelware. Da kann sich Hamburg nicht vom Bundestrend abkoppeln“, sagte Gregor Maihöfer, Hauptgeschäftsführer des Dehoga Hamburg. Im neuen „Block Bräu“, das im April in den ehemaligen Räumen der Erlebniskneipe „Pupasch“ eröffen wird, werden auch 35 Service-Fachkräfte, neun Bar-Experten und drei Schichtleiter gesucht. Geschäftsführerin Claudia Driver ist dabei auch auf die Vorschläge der Arbeitsagentur angewiesen: Mit 25 empfohlenen Bewerbern sprach sie bereits, 20 davon stellte sie ein.

Das „Block Bräu“ wird auch drei Etagen (knapp 2.000 Quadratmeter) Platz für rund 500 Gäste bieten. An vier Bars wird selbstgebrautes Bier ausgeschenkt. Das Foodangebot bleibt betont norddeutsch. Unternehmerlegende Eugen Block investiert rund acht Millionen Euro in den Umbau.

Auch Catering- und Gastrounternehmer Jens Stacklies will in Hamburg weitere Fachkräfte holen. „Wir würden fünf Köche, fünf Servicekräfte und eine Hauswirtschaftsleiterin sofort einstellen“, sagte er. Die Suche nach guten Leuten höre nie auf.

Arbeitgeber finden ihre Mitarbeiter künftig bei Jobsterne

(Stuttgart, 03. Februar 2012) Jobs, Jobs, Jobs: Jobsterne, das neue Jobportal der AHGZ Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung mit den meisten Stellenangeboten der Branche, startet nun für Arbeitgeber eine einzigartige Offensive: Ab sofort können Hoteliers und Gastronomen ihre Stellenanzeigen direkt auf Jobsterne schalten. Sehr großen Anklang fand die Vorstellung in Berlin bei der Gala Hotelier des Jahres vor 1.000 Top-Arbeitgebern der Branche sowie beim parallel stattgefundenen Deutschen Hotelkongress, der das Thema „Mitarbeiter der Zukunft“ zum Leitthema hatte. „Die Resonanz der anwesenden Gäste war durchweg positiv. Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in unserer Branche kommt dieses Angebot genau zum richtigen Zeitpunkt“, sagt Joachim Eckert, Verlagsleiter der AHGZ.

Jobsterne ist Deutschlands erste Job-Suchmaschine speziell für Hotellerie und Gastronomie. Dahinter steckt eine innovative Suchmaschinen-Technologie, die alle relevanten Webseiten von Hotels, Restaurants und Cateringunternehmen sowie andere Jobportale nach neuen Stellenangeboten täglich durchsucht. Sucht man nach einem bestimmten Beruf oder Arbeitgeber, werden die gefundenen Stellenangebote nach dem Suchmaschinen-Prinzip, wie z.B. bei Google, in Trefferlisten dargestellt.

Ob Berufseinsteiger oder Führungskraft, ob Alleinkoch oder Zimmermädchen – wer in Hotellerie und Gastronomie eine Stelle sucht, kann sich nun auf ein Portal konzentrieren. „In Zukunft reicht ein Klick um sich einen umfassenden Überblick an derzeit freien Stellenangeboten zu verschaffen, und zwar ohne überflüssigen Schnick-Schnack, Bewerberbungs-Tipps, Seminar-Angeboten oder anderen Randerscheinungen“, meint Joachim Eckert. Die Nutzung von Jobsterne ist für Bewerber kostenfrei. Zusätzlich können sie sich per eMail-Newsletter täglich über neue Angebote aus der gesamten Branche informieren lassen.

Die direkt von Arbeitgebern auf Jobsterne geschalteten Stellenanzeigen landen ganz vorne in der Trefferliste und werden aufmerksamkeitsstark in prominenter Position mit Logo und ausführlicher Beschreibung über den Suchergebnissen platziert. Das Inserat erscheint zusätzlich in der Printausgabe der AHGZ. Bis zum 15. April gibt es attraktive Einführungsangebote. „Um die Suche nach neuen Auszubildenden zu fördern, bieten wir der Branche zukünftig auch ein preisgünstiges Ausbildungs-Special an “, so Eckert.

In den kommenden Monaten wird Jobsterne die Marktoffensive bei Bewerbern und Arbeitgebern mit zahlreichen Maßnahmen intensivieren. So wird das Portal unter anderem auf allen kommenden Branchenmessen vertreten sein und mit innovativen Werbeaktionen auf sich aufmerksam machen.

Die Print-Ausgabe der AHGZ zählt zu den Top 10 der werbeumsatzkräftigsten Fachmedien in Deutschland. Die AHGZ ist die einzige Wochenzeitung für die Hotellerie und Gastronomie im deutschsprachigen Raum. Sie erscheint im Stuttgarter Matthaes Verlag, einem Tochterunternehmen der Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag.

Dehoga Berlin/Younect: Lange Nacht der Aus- und Weiterbildung am 12. Januar in Berlin

(Berlin, 10. Januar 2012) Eine der schönsten Branchen der Welt steht allen offen: Am 12. Januar findet in Berlin die „Lange Nacht der Aus- und Weiterbildung“ statt. Von 16 bis 22 Uhr öffnen fast 50 Berliner Hotels und Gaststättenbetriebe ihre Pforten und lassen ihre derzeitigen Auszubildenden über ihre Erfahrungen berichten.

Die großangelegte Aktion des Dehoga Berlin gewährt Einblicke in die verschiedenen gastgewerblichen Genres und Berufsbilder wie zum Beispiel Hotelfachmann/-frau, Koch/Köchin oder Fachmann/-frau für Systemgastronomie. Wer noch am selben Abend den Grundstein für seine Karriere legen möchte, tut das mit Hilfe des Talentpools „Younect“: So stellen sich Jugendliche mit einer Bewerbung parallel bei vielen Betrieben vor. Am Start- und Zielpunkt der Touren, dem Estrel Hotel, warten die „Younect“ -Mitarbeiter. Sie schicken jedem und jeder Interessierten eine Einladung in den Pool, die Namen und E-Mail-Adresse bei ihnen hinterlassen.

Die Younect GmbH unterstützt Verbände in ganz Deutschland, damit Mitgliedsunternehmen geeignete Bewerber für ihre offenen Ausbildungsstellen finden. Mit einem einfachen Verfahren garantiert das Talentpool-System eine hohe Qualität der Bewerberprofile. Unternehmen betreiben zeit- und kostenintensive Prozesse zur Bewerberauswahl und Personalgewinnung. Am Ende gibt es meist nur eine Zusage, die zweit- und drittplatzierten Kandidaten bekommen Absagen. Oft kehren diese Talente dann ihrer Region oder sogar ihrer Branche den Rücken, ohne zu wissen, wie sehr andere Betriebe der Stadt ihre Schlüsselqualifikationen brauchen. In einem „Younect“-Talentpool empfehlen sich Unternehmen diese guten Bewerber gegenseitig, indem sie sie in den Talentpool einladen. Angereichert werden die Profile durch Eingaben von Mentoren wie Lehrern, Professoren oder Jugendleitern, so dass ganzheitliche Profile entstehen, um Unternehmen die Schlüsselkompetenzen der Kandidaten sichtbar zu machen. Besonders das Berliner Gastgewerbe profitiert wegen schwindender Bewerberzahlen von solchen Projekten. Der Talentpool ist nicht nur ein Instrument zur Vermittlung von Auszubildenden; auch Führungs- und Fachkräfte, Praktikanten und Hochschulabsolventen werden von den Betrieben empfohlen.

Livebookings.de: Frank Hensgens soll Gastroportal stark ausbauen

(London/Hamburg, 09. Januar 2012) Der Restaurant-Reservierungsdienstleister livebookings.de überträgt Frank Hensgens die Aufgabe des Vice President Central Europe. In seiner neuen Funktion wird er das kontinuierliche Wachstum vor allem in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Osteuropa vorantreiben. Zuvor war der 44-Jährige Deutschland-Chef von stepstone.com.

Frank HensgensIn der neu geschaffenen Position berichtet Hensgens an den Livebookings-CEO Colin Tenwick. „In den nächsten zwölf Monaten werden wir unser Investment im deutschsprachigen Raum verdoppeln. Und mit Frank Hensgens als Vice President Central Europe werden wir uns künftig noch stärker auf unsere deutschsprachigen Kunden und deren individuelle Bedürfnisse ausrichten, um unsere Wachstumsstrategie entschieden weiterzuverfolgen“, so Tenwick.
 
„Schon heute werden in vielen Restaurants Tischreservierungen mobil oder online getätigt. Ich bin davon überzeugt, dass dies in wenigen Jahren der absolute Standard sein wird. Unser Ziel ist es, dass der Name livebookings.de und unsere Konsumentenmarke ‚bookatable‘ unweigerlich mit diesem Reservierungsprozess verbunden werden“, so Hensgens.

Heute nutzen über 9.000 Restaurants in 23 Ländern den Service von livebookings (gegründet 2001). Dies bedeutet durchschnittlich eine Buchung alle drei Sekunden. Im Dezember 2011 wurden 1,2 Millionen Gäste für die Gastropartner generiert. Für dieses Jahr prognostiziert das Unternehmen, über 18 Millionen Gäste in die angeschlossenen Restaurants zu vermitteln. In den vergangenen zwei Jahren erhielt livebookings.de über 22 Millionen US-Dollar an Investitionen von Balderton Capital und Wellington Partners.

Mit Frank Hensgens verdoppelt Livebookings in den nächsten zwölf Monaten seine Investitionen im deutschsprachigen Markt

Frank Hensgens übernimmt die neu geschaffene Position des Vice President Central Europe beim weltweit größten Online-Marketing- und Reservierungsservice für die Gastronomie

(London/Hamburg, 09. Januar 2012) Livebookings.de überträgt Frank Hensgens die Aufgabe des Vice President Central Europe. In seiner neuen Funktion wird er das kontinuierliche Wachstum von Livebookings vor allem in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Ost-Europa vorantreiben und somit die führende Position des Online-Marketing- und Reservierungsservices weiter ausbauen. Zuvor war der 44-Jährige als Deutschland-Chef von StepStone maßgeblich am Aufstieg der Plattform zu einer der führenden Online-Stellenbörsen beteiligt.

Bei www.livebookings.de zählen die Erschließung neuer Märkte und der Aufbau weiterer Kooperationen, allen voran im deutschsprachigen Markt, zu seinen Aufgaben. In der neu geschaffenen Position als Vice President Central Europe berichtet Frank Hensgens an den CEO von Livebookings, Colin Tenwick. „In den nächsten zwölf Monaten werden wir unser Investment im deutschsprachigen Raum verdoppeln. Und mit Frank Hensgens als Vice President Central Europe werden wir uns künftig noch stärker auf unsere deutschsprachigen Kunden und deren individuelle Bedürfnisse ausrichten, um unsere Wachstumsstrategie entschieden weiterzuverfolgen“, so Colin Tenwick, CEO von Livebookings. „Aufgrund unserer langjährigen Zusammenarbeit bei StepStone bin ich überzeugt, dass Frank genau der Richtige ist, um 2012 den Fokus unserer Aktivitäten auf Deutschland zu setzen.“

Frank Hensgens, Vice President Central Europe, Livebookings: „Schon heute werden in vielen Restaurants Tischreservierungen mobil oder online getätigt. Ich bin davon überzeugt, dass dies in wenigen Jahren der absolute Standard sein wird. Unser Ziel ist es, dass der Name Livebookings und unsere Konsumentenmarke ‚Bookatable‘ unweigerlich mit diesem Reservierungsprozess verbunden werden.“

Seit der Gründung im Jahr 2001 hat Livebookings den Markt für elektronische Reservierungsbücher und gastrospezifische Marketinglösungen entscheidend geprägt. Heute nutzen über 9.000 Restaurants in 23 Ländern den Service von Livebookings. Dies bedeutet durchschnittlich eine Buchung alle drei Sekunden. Im Dezember 2011 konnte Livebookings 1,2 Millionen Gäste für seine Kunden generieren. Für das Jahr 2012 prognostiziert das Unternehmen, über 18 Millionen Gäste in die angeschlossenen Restaurants zu vermitteln. In den vergangenen zwei Jahren erhielt Livebookings über 22 Millionen US-Dollar an Investitionen von Balderton Capital und Wellington Partners.

DIHK-Tourismusreport Winter 2011/2012: Viele Betriebe müssen Preise erhöhen – Branche nach Rekordsommer verhalten optimistisch

(Berlin, 30. Dezember 2011) Nach einem Top-Sommer rechnet die deutsche Tourismuswirtschaft für den Winter nur mit leichten Zuwächsen. Zu diesem Ergebnis kommt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in seinem jüngsten Branchenreport. Wie DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben berichtet, erwartet die Tourismuswirtschaft, dass viele Bürger in diesem Winter ihren Urlaub in Deutschland verbringen werden.

“Allerdings gibt es selbst in den klassischen Wintersportregionen große regionale Unterschiede”, sagte Wansleben zu den Ergebnissen der DIHK-Saisonumfrage, die auf knapp 6.500 Antworten von Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben, Campingplätzen, Reisebüros, -veranstaltern und Busunternehmen beruht. So seien “die Gastgeber im Sauerland und Schwarzwald besonders optimistisch – im Gegensatz zu den Betrieben im Thüringer Wald”. Die Erwartungen im Städtetourismus seien hingegen “durchweg gut”, so der DIHK-Hauptgeschäftsführer.

Nachdem sich die Hoffnungen auf einen Rekordsommer 2011 erfüllt haben, erwartet die Branche für den Winter jetzt nur noch ein leichtes Plus. “Als Hauptrisiko wird der starke Anstieg der Energie- und Rohstoffpreise gesehen”, sagt Wansleben. “Viele Betriebe müssen daher die Preise erhöhen. Zudem verteuert die Luftverkehrsabgabe Flugreisen. Für die Branche wird deswegen das Thema Energieeffizienz immer wichtiger.”

Der DIHK-Erhebung zufolge will das Gastgewerbe weiter Beschäftigung aufbauen. “Wir rechnen hier mit einem Zuwachs von bis zu 10.000 Arbeitsplätzen”, berichtet Martin Wansleben. Allerdings hätten die Betriebe große Schwierigkeiten, Fachkräfte zu finden. Und noch ein weiterer Trend fällt ins Auge: “Mehr als 70 Prozent der Hotels und Restaurants verwenden inzwischen bewusst regionale Produkte.”

Der DIHK-Tourismusreport Winter 2011/2012 steht hier zum Download bereit: http://de.sitestat.com/hk/dihk/s?presse.meldungen.2011-12-28-saisonumfrage-tourismus.tourismusreport_11-12.pdf&ns_type=pdf&ns_url=http://www.dihk.de/ressourcen/downloads/tourismusreport_11-12.pdf/at_download/file?mdate=1324977473874

Deutsche vergeben schlechte Hygienenoten an Gastronomiebetriebe

(Mannheim, 21. Dezember 2011) Deutsche Restaurantbesucher sehen Nachholbedarf bei der Hygiene in Gastronomiebetrieben. Das hat eine europaweite, im Auftrag von Tork durchgeführte Umfrage ergeben. Fast drei Viertel der Deutschen haben schon einmal ein Restaurant wegen mangelnder Sauberkeit verlassen. 79 Prozent der Befragten schließen von ungepflegten Waschräumen auf eine unsaubere Küche. Im Rahmen des diesjährigen „Waschraumbarometers“ wurden 4.000 Europäer, darunter 500 Deutsche, nach ihrer Meinung zur Hygiene in Restaurants gefragt.

Waschraumbarometer 2011

73 Prozent der Deutschen haben in den letzten Jahren schon einmal ein Restaurant wegen mangelnder Sauberkeit verlassen. Dies ist eines der Umfrageergebnisse aus dem „Waschraumbarometer“. 79 Prozent der Befragten schließen von ungepflegten Waschräumen auf eine unsaubere Küche.

„Ich denke nicht, dass die Hygienesituation in Gastronomiebetrieben dem schlechten Bild entspricht, das das Studienergebnis vermittelt. Doch letztendlich entscheidend ist der persönliche Eindruck des Gastes. Die Gastronomiebranche hat in diesem Bereich oft Nachholbedarf“, so Marc Münch, Product & Segment Manager bei Tork.

65 Prozent der Umfrageteilnehmer gehen davon aus, dass das Küchenpersonal keine entsprechende Haarbedeckung trägt und 60 Prozent glauben, dass keine Einmalhandschuhe bei der Zubereitung von Rohkost getragen werden. Darüber hinaus glauben 23 Prozent, dass Köche und Küchenmitarbeiter auf den Boden gefallene Lebensmittel aufheben und zum Kochen verwenden. In Sachen Händewaschen trauen die Befragten dem Küchenpersonal etwas mehr zu: 82 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass Köche und Küchenhelfer ihre Hände vor dem Umgang mit Lebensmitteln waschen, und 88 Prozent glauben, dass dies auch nach dem Toilettengang geschieht.

„Jeder, der in der Gastronomiebranche arbeitet, weiß, wie wichtig Hygiene ist. Viele Hygieneaspekte sind gesetzlich geregelt, wie zum Beispiel der richtige Umgang mit Lebensmitteln, das Tragen von Berufskleidung oder eine gute Händehygiene“, erklärt Marc Münch. Gehobene Restaurants und Bars sowie Hotelrestaurants erhielten von den Deutschen, aber auch in der Gesamtauswertung die besten Noten für den hygienischen Gesamteindruck. Dagegen sind die Deutschen am skeptischsten, was die Hygiene in lokalen Gaststätten, Pizzerien und Mittagsbüffets angeht.

World Toilet Day

Die wesentlichen Faktoren, die für den Hygiene-Gesamteindruck ausschlaggebend sind, sind saubere und ordentliche Räumlichkeiten (53 %), saubere Toiletten (35 %) sowie die Möglichkeit, die Küche einzusehen (12 %).

Die Studie beleuchtet außerdem Unterschiede in der Wahrnehmung von Waschräumen in verschiedenen Bereichen: Demnach stehen Waschräume am Arbeitsplatz und in Restaurants in der Gunst der befragten Toilettenbesucher aus Deutschland am höchsten, gefolgt von Flughafentoiletten. Dagegen werden öffentliche Toiletten und Zugtoiletten eher gemieden.

Insgesamt brachte die Studie 2011 international vergleichbare Ergebnisse hervor, ob die Befragten nun in Schweden, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Finnland, Polen, Belgien oder in den Niederlanden wohnten.

Unterschiede fanden sich vor allem in der Hygiene-Bewertung einzelner Restauranttypen. Während lokale Gaststätten und Pizzerien in Deutschland auf die untersten Listenplätze verwiesen wurden, erhielten Pizzerien in Großbritannien sehr gute Noten. In Finnland wurden lokale Gaststätten am schlechtesten bewertet. Die Polen gaben Mittagsbuffets und Fast-Food-Ketten die schlechtesten Noten, Fast-Food-Cafés hingegen wurden am besten bewertet. Insgesamt rangierten Fast-Food-Ketten bei der Hygiene-Befragung europaweit eher im unteren Bereich – ihre beste Bewertung erhielten sie übrigens aus Deutschland.

Tipps für mehr Sauberkeit in Restaurants
Der wichtigste Hygieneaspekt ist in Restaurantbetrieben ganz offensichtlich der Umgang mit Lebensmitteln. Für diesen Bereich gibt es zahlreiche eindeutige Regelungen, die der Branche bestens bekannt sind und für Ordnung sorgen. Von gleichermaßen hoher Bedeutung sind jedoch auch die Hygiene im Gastraum und ganz besonders die Hygiene in den Waschräumen.

„Einwandfreie Händehygiene ist ein Muss für jeden, dem die Gesundheit der Gäste am Herzen liegt. Mitarbeiter sollten zwei einfache Regeln beherzigen. Erstens: Regelmäßig Hände waschen. Zweitens: Die Reinigungstücher zum Tischabwischen oft wechseln. In Waschräumen sollten Einmal-Papierhandtücher zur Verfügung stehen, die nach der Benutzung weggeworfen werden. Von mehreren Personen benutzte Stoffhandtücher sind dagegen ein optimaler Nährboden für Keime – sie gedeihen in feuchten Umgebungen am besten“, erläutert Katrin Ferge, Brand Communication Managerin und Hygienespezialistin bei Tork.

Eine einfache Maßnahme, um die Verbreitung von Bakterien zu unterbinden, ist beispielsweise die Ausstattung des Betriebs mit Seifenspendern. Wichtig ist insbesondere auch die Reinigung von Lichtschaltern, Spültasten, Türgriffen und Wasserhähnen – denn dort sammeln sich leicht Keime.

Das Waschraumbarometer 2011 wurde von Netigate im Auftrag von Tork in acht europäischen Ländern realisiert. Die jährliche Umfrage rückt das Thema Hygiene im Zusammenhang mit dem Welttoilettentag am 19. November ins Rampenlicht. Die diesjährige Studie richtete das Hauptaugenmerk auf die Hygiene-Wahrnehmung von Restaurantbesuchern. Die detaillierten Ergebnisse können unter http://www.tork.de/Ueber-Tork/hygiene/Waschraumbarometer/ nachgelesen werden.

Hygiene-Rangliste der Deutschen nach Restauranttypen (von oben nach unten):

  • Bars und Restaurants der gehobenen Klasse
  • Hotelrestaurants
  • Sushi-Bars
  • Fast-Food-Cafés
  • Fast-Food-Ketten
  • Mittagsbüffets
  • Pizzerien
  • lokale Gaststätten

Intergastra Stuttgart: „Rofobox“ ist Gewinner des 7. Innovationspreis – Preisverleihung im Februar 2012

(Kornwestheim bei Stuttgart, 19. Dezember 2011) Große Ehrung für die „Robot Folding Box“: Die „Rofobox“ ist Sieger beim Innovationspreis, der zur Gastronomie-Fachmesse Intergastra Stuttgart 2012 verliehen wird. Dies wurde nun vorab bekannt.  Dies wurde nun vorab bekannt. Die erste High-Tech-Servietten-Faltmaschine, die nun in Serie geht, wird bei der feierlichen Messeeröffnung am 11. Februar 2012 in Stuttgart mit einem Sonderpreis prämiert.

Videos von der Weltpremiere sind hier abrufbar:
http://www.youtube.com/watch?v=sY8uJcuvD14

„Rofobox“ ist Gewinner des 7. Innovationspreis – Preisverleihung im Februar 2012

„Rofobox“ ist Gewinner des 7. Innovationspreis – Preisverleihung im Februar 2012

„Wir freuen uns sehr über die hochrangige Auszeichnung“, sagte Rofobox-Geschäftsführer Kartal Can. „Die Verleihung des Innovationspreis für unsere revolutionäre Entwicklung der ersten innovativen High-Tech-Serviettenfaltmaschine der Welt markiert nach dem erfolgreichen Marktstart in Deutschland einen weiteren wichtigen Meilenstein.“

Der Innovationspreis wird von Messe Stuttgart und dem Dehoga Baden-Württemberg verliehen und genießt eine internationale Leitbildfunktion. Eine hochkarätige Jury macht den Preis zur höchsten fachlichen Auszeichnung. Die prämierten Produkt-, Service- und Design-Lösungen werden während der Intergastra den mehr als 80.000 Fachbesuchern präsentiert. Die Jury entschloss sich, einen Sonderpreis zu vergeben, weil diese Technik zwar nicht für die vielen kleinen und mittleren Betriebe, wohl aber für ihre Dienstleister und natürlich für große Hotelbetriebe eine interessante Möglichkeit ist, die Kosten zu senken.

Die „Rofobox“ wurde im Juni erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Seitdem läuft ein vollautomatischer seriennaher Prototyp im Estrel Hotel Berlin prozesssicher und hat bereits mehr als  40.000 Tischservietten akkurat und hygienisch gefaltet. Im zweiten Quartal 2012 wird das erste Serienmodell der „Rofobox“ bei dem Familienunternehmen Wäsche- und Textilpflege König, Groß-Umstadt bei Frankfurt/Main, installiert und in Betrieb genommen. Damit stellt Wäscherei König der Hotellerie, Gastronomie, Event- und Cateringbranche die innovative Erfindung „Made in Germany“ zur Verfügung.

Die größten Nutzen durch die „Rofobox“ sind die Kostenersparnis, der Zeitgewinn und die gesteigerte Motivation der Servicemitarbeiter.  Sie können sich nun auf  wichtigere Aufgaben wie z.B. die Gästebetreuung oder auf Serviceschulungen konzentrieren. Ein weiteres Argument für die vollautomatisierte Serviettenfaltung ist der gesicherte Hygienefaktor. Weil die Tischservietten von allen Gästen auch zum Mund geführt werden, gelten hier besondere Maßstäbe – diese konnten vor der innovativen Automatisierung nicht garantiert werden.

Intergastra Stuttgart 2012 - größer denn je

Intergastra Stuttgart 2012 - größer denn je

Hotellerie setzt auf Nachhaltigkeit und Wellness
Mobilität ist ein Zeichen unserer Zeit. Ob privat oder beruflich, noch nie waren Menschen so viel unterwegs. Wo immer sie sich aufhalten, suchen sie einen gastlichen Rahmen, ob nur für eine Nacht, eine geschäftliche Verabredung in einer Bar oder mehrere Urlaubstage. Statt internationalem Einheitslook ist heute der stilsichere Unterschied gefragt – auf internationalem Ausstattungsniveau, versteht sich. Das gelingt mit individuellen Gestaltungskonzepten, die sowohl zum Hotelier als auch zum Objekt passen, darin sind sich Experten einig. Die Designtrends sind dabei nahezu so vielfältig, wie die Objekte. Dabei gilt: Nur die gelungene Kombination überzeugt den Gast und macht den Unterschied zwischen Masse und Hotel mit Persönlichkeit. Die Intergastra zeigt vom 11. bis 15. Februar 2012 auf dem neuen Messegelände in Stuttgart das breite Panorama der Einrichtungstrends von der Planung über Design bis zur Technik. Ein Höhepunkt ist der nun erweiterte Themenpark Fokus Hotel mit praxisnahen Anregungen.

Von Investitionsstau in der Hotelbranche kann trotz weltweiter Wirtschaftskrise kaum die Rede sein. Die Mehrwertsteuerabsenkung habe da positiv gewirkt und wirke noch nach, sind sich Einrichter wie die Ziefle Koch GmbH, Baur WohnFaszination GmbH oder Neubert Objekteinrichtung einig. Es wird investiert. Bauherren sind an einem ganzheitlichen Gestaltungskonzept interessiert, das Design, Effizienz, Funktionalität, Nachhaltigkeit und Atmosphäre einbezieht. Zwei wesentliche Trends kann man dabei festmachen: Nachhaltigkeit und Wellness.

Ein Baustein zur Nachhaltigkeit ist klassisches, geradezu zeitloses Design kombiniert mit hoher Qualität und effizienter Technik, wofür sich Hoteliers zunehmend entscheiden. Gottlob Ziefle von Ziefle Koch, Waldachtal-Cresbach, stellt fest: „Die Nachfrage nach natürlichen Materialien und Massivholz wächst“. Auch Komplettanbieter Voglauer hotel concept Abtenau/Österreich beobachtet den Trend zu „ehrlichen, unverfälschten Naturprodukten“. Die Pflege von Vollholzmöbeln ist weniger aufwändig geworden, so dass beispielsweise häufiger geölte statt lackierter Oberflächen zum Einsatz kommen. „Wir legen großen Wert darauf, dass geprüfte, schadstoffarme Materialien eingesetzt werden“, erklärt Matthias Windolf von Neubert Objekteinrichtung, Würzburg. Das unterstreicht deren neue Einrichtungslinie ‘Nature’. „Farblich liegen zeitlose Naturtöne im Trend vom gedeckten grau bis zu schoko-creme und weiß Varianten, ergänzt Windolf. Diese werden gezielt mit Farbe oder strukturellen Kontrasten variabel akzentuiert.

Wenn man Wellness mit Wohlfühlen übersetzt, ist es genau die Atmosphäre, die ein Gast sowohl im Hotelzimmer als auch im Café, Bar oder Lobby erwartet. Um dies überzeugend zu inszenieren, sind Planer gefragt, wie das Innenarchitekturbüro Markus-Diedenhofen, Reutlingen. Die Experten realisieren zum zweiten Mal den Themenpark „Fokus Hotel“ auf der Intergastra 2012. Unter dem Motto „Bauen im Bestand“ werden hier praxistaugliche Lösungen und Innovationen präsentiert. Schwerpunkt werden 2012 Hotelzimmer und Bäder sein, eigens für die Intergastra entworfen und realisiert. Zentrum des Themenparks werden drei Zimmer zu den Themen „Stadt“, „Land“ und „Fluss“ sein. „Stadt“ steht hier für ein Businesszimmer mit Schwerpunkt auf dem Arbeitsbereich, in Kombination mit einem ansprechenden Sitz/Loungebereich, „Land“ ist ein Zimmer im Resort/Wellness-Charakter. Weiter repräsentiert ein 4-Sterne Superior-Zimmer mit einem offenen Grundriss mit einer Bettinsel das Thema „Fluss“. Zur freistehenden Wanne kommt noch ein großer, eigenständiger Duschbereich. „Fokus Hotel bietet dem Eigentümer beziehungsweise Betreiber an zentraler Stelle Antworten auf die unterschiedlichsten Fragen mit denen er täglich in seinem Betrieb konfrontiert ist und die ihn beschäftigen“, erklärt Inhaberin Cornelia Markus-Diedenhofen. 2012 wird „Fokus Hotel“ zudem um den Partner-Park erweitert.

 „Es ist wichtig, dass ein Design in zehn Jahren noch überzeugt und die Gäste gerne wiederkommen“, erklärt Markus-Diedenhofen. Das ist die perfekte Verbindung von Nachhaltigkeit und Wellness, jedoch keine leichte Aufgabe. Denn der Gast sei heute kritischer gegenüber seinem zuhause auf Zeit, als noch vor zehn Jahren. Damit ist für Markus-Diedenhofen klar: „Wellness sollte nicht auf entsprechende Hotelbereiche begrenzt sein, sondern direkt im Hotelzimmer beginnen“.

Dabei spielt das Bett eine große Rolle und muss mit einer sehr guten Matratze ausgerüstet sein, ist Matthias Thannbichler von Schuster Hoteleinrichtungen, Grabenstätt, überzeugt. Einzelzimmer sollten seiner Einschätzung nach idealerweise 1,40 Meter breite Betten mit mehr als 2 Meter Länge anbieten. Auch Bettenspezialist Mühldorfer GmbH, Haidmühle setzt auf nachhaltigen Komfort und garantiert mit der neuen Linie „Bio-Natur“ gesunden Schlaf in Bioqualität: Für die daunendichten Bezugsstoffe werden ausschließlich Baumwollqualitäten ausgesuchter Herkunft eingesetzt. Die naturbelassene Ausrüstung der Qualitätsbetten ist nach ÖkoTex Standard 100 schadstoffgeprüft, eine gute Basis für einen erholsamen Schlaf.

Nach dem Aufstehen startet für viele Menschen der Tag auf dem Weg zum Badezimmer mit einem Blick ins Frühstücksfernsehen, Nachrichten auf dem Laptop oder mit Musik vom eigenen MP3-Player. Elektronische Medien sind mittlerweile Alltagsbegleiter. Auch unterwegs erwarten Gäste heute ausreichend Möglichkeiten für die eigene Technik. Ob Business- oder Feriengast – ein Platz für den Laptop muss sein, ebenso genügend Steckdosen, möglichst eine Ladestation für den MP3-Player und ein einfacher Zugang zum Wlan, betont Gottlob Ziefle von Ziefle Koch GmbH Objekt- und Hoteleinrichtung, Waldachtal-Cresbach.

Einmal im Badezimmer angekommen, hat die Atmosphäre entscheidenden Einfluss auf die morgendliche Stimmung. Bei Voglauer Hotel Concept wird es zur Wohlfühloase, die offen ins Zimmerkonzept eingegliedert wird. Das offene Raumgefüge und viel Licht lasse eine entsprechende Wohlfühlatmosphäre entstehen, ist Produktmanager Josef Zwilling überzeugt. „Heutige Badezimmerkonzepte werden durchaus ohne Türen oder mit Wandausschnitten und viel Tageslicht umgesetzt, abhängig vom Hoteltyp und der notwendigen Diskretion“, erläutert Hans Schönig vom Innenarchitekturbüro Markus-Diedenhofen.

Digitale Technik steht auch hier im Dienste des Gästekomfort bei gleichzeitiger Energieeffizienz. Ideal Standard, Bonn, bietet digitale Armaturentechnologie, die über ein Touchscreen ähnlich einem Smartphone bedient werden kann. Das funktionale, wie schnörkellose Design brachte der Linie ‘Evolution’ 2011 zudem den Design Plus Award ein. Wassermenge und Temperatur werden individuell geregelt und sollen laut Unternehmen Energiekosten sparen. Bereits jetzt ist das System darauf ausgelegt, künftig zentrale Funktionen im gesamten Bad zu übernehmen wie beispielsweise Duscharmatur, Toilettenspülung, Wannenzulauf bis hin zur Beleuchtung und angeschlossener Audiosysteme.

Oftmals entscheiden Details über die Zufriedenheit des Gastes. Dazu gehören im Badezimmer beispielsweise Kosmetikspiegel und Haartrockner. Auch Aliseo, Wolfach, verbindet Komfort mit Nachhaltigkeit und hat den klassischen Haartrockner weiter entwickelt. Die Kombination eines High Speed Motors mit Spezialdüse und neuer Ionen-Trocknungstechnologie verspricht laut Unternehmen bis zu 50 Prozent weniger Trocknungszeit und entsprechender Energieeinsparung. Kosmetikspiegel sind mit energiesparender LED-Technologie ausgestattet und bieten dem Gast ein gleichmäßig beleuchtetes Sichtfeld. Der Vorteil für den Hotelier: Die Technik verbraucht bis zu 50 Prozent weniger Energie, ist wartungsfrei und glänzt mit einer hohen Lebensdauer von rund 30.000 Stunden.

Licht ist nicht nur ein entscheidender Akteur im Badezimmer, sondern spielt eine immer wichtigere Rolle bei der Inszenierung der gewünschten Atmosphäre. Je nach Tageszeit verwandelt Licht den Frühstücksraum in ein Café mit lebendiger Stimmung oder in ein Restaurant mit diskreter Atmosphäre. Das ist nicht nur eine Entscheidung der Lichtquelle sondern der Lichtsteuerung. „Heute genießen Anlagen zur Lichtsteuerung in Hotellerie und Gastronomie große Akzeptanz“, betont Martin Krautter der Erco GmbH, Lüdenscheid. Das Light System Dali von Erco beispielsweise gebe damit Planern und Betreibern mehr Möglichkeiten die Räumlichkeiten und das gastronomische Konzept neu zu interpretieren. Mit wenigen Mausklicks können einfach und wirtschaftlich Leuchten im Innen- und Außenbereich gesteuert werden.

„Gerade in Hotelbars ist Licht neben der Lage der Bar selbst, ein extrem wichtiges Gestaltungselement“, erklärt Hans Schönig. Es sorgt dafür, dass Getränke animierend in Szene gesetzt werden oder der Barkeeper eventuell von unten beleuchtet in diskrete und geheimnisvolle Aura gehüllt wird. Technisch gehört dabei der energiesparenden LED-Technologie die Zukunft, die in Punkto Lichtfarben und -wärme aufgeholt haben.

Wie die Lichtkonzeption ausgerichtet ist, beeinflusst maßgeblich die Stimmung – ein wichtiger Baustein in Sachen Nachhaltigkeit: Denn Gäste, die sich wohlfühlen, kommen wieder.

Gastgewerbe: Umsatz sinkt im Oktober um -0,5%

(Wiesbaden, 16. Dezember 2011) Negativer Auftakt im Herbst: Die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland setzten im Oktober 2011 nominal 1,6 Prozent mehr und real 0,5 Prozent weniger um als im Oktober 2010. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) weiter mitteilt, war im Vergleich zum Vormonat September 2011 der Umsatz im Gastgewerbe im Oktober 2011 kalender- und saisonbereinigt nominal um 0,1 Prozent höher und real genauso hoch wie im Vormonat.

Das Beherbergungsgewerbe erzielte im Oktober 2011 einen nominalen Umsatzzuwachs von 1,7 Prozent gegenüber Oktober 2010 bei einem realen Umsatzrückgang von 0,9 Prozent. Die Gastronomie setzte nominal 1,5 Prozent mehr und real 0,2 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat. Innerhalb der Gastronomie stieg der Umsatz der Caterer nominal um 1,7 Prozent real -0,6%).

Von Januar bis Oktober 2011 setzte das Gastgewerbe insgesamt in Deutschland nominal 3,6 Prozent und real 2,1 Prozent mehr um als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Jahresübersicht ist unter www.destatis.de abrufbar: http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2011/12/PD11__471__45213,templateId=renderPrint.psml

Hotelmarketing – Datenschützer vs. Facebook-Fanpage: Hotels noch nicht betroffen

(Kiel, 09. Dezember 2011) Der Gang vor’s Gericht steht an: In Schleswig-Holstein hat nun der Leiter des Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz (ULD), Thilo Weichert, die Betreiber stark gefragter Facebook-Fanpages aufgefordert, diese zu löschen. Hotels seien bislang nicht betroffen. Doch nach Erlangen der Rechtssicherheit will Weichert auch gegen Gastbetriebe vorgehen.

Bislang wurden 15 Unternehmen, Behörden sowie die IHK Lübeck vom ULD aufgefordert, die Fanpages in dem weltweit mit Abstand führenden Internet-Netzwerk aufzugeben. Als Grund führt Weichert an, dass Facebook personenbezogene Daten rechtswidrig sammele.

 

Gibt es bald neue Probleme mit Facebook-Fanpages?

Gibt es bald neue Probleme mit Facebook-Fanpages?

 

Gegen die Verfügung des ULD – die in Schleswig-Holstein rechtsverbindlich ist – kann innerhalb eines Monats Widerspruch eingelegt werden. Wird der Widerspruch vom ULD zurückgewiesen, so kann hiergegen innerhalb eines Monats Anfechtungsklage beim Verwaltungsgericht in Schleswig erhoben werden. Weichert rechnet selbst mit Klageverfahren.

„Wir gehen derzeit nicht gegen die Gastronomie und Hotellerie vor“, so der Datenschützer. Doch er rät den Gastbetriebe, schon jetzt etwas zu ändern und auf Präsentationen bei Facebook zu verzichten. „Jede gut gestaltete Webseite ist 20 Mal mehr wert als Facebook“, so Weichert.

Welche Auswirkungen der Rechtsstreit in Schleswig-Holstein auf die regionale Hotellerie und Gastronomie haben wird, ist nicht offen. „Nach meinen bisherigen Informationen macht Herr Weichert vor keiner Branche halt“, resümiert der Hamburger Hotelmarketing-Experte Marc O. Benkert. „Da er nicht direkt gegen Facebook vorgehen kann, versucht er Facebook dadurch zu treffen, in dem er die Zahl der Mitglieder und Webdienstanbieter reduziert, die das Social-Plugin auf ihren Seiten einsetzen. Ich gehe mal zunächst davon aus, dass er zunächst einmal trafficstarke Seiten nutzen wird.“

Jüngst hab die Kieler Landesregierung die Aussage getroffen, das sie nicht davon ausgeht das mittelständische Unternehmen (z.B. Hotels) von einem Bußgeld betroffen sind und empfiehlt die Aufnahme ihrer Social Media Aktivitäten. „Um auf der sicheren Seite zu sein, empfiehlt es sich aber die User auf den Datenschutz bezüglich Facebook hinzuweisen. Dazu kann ein kurzer Hinweistext im Impressum hinterlegt werden. Ebenfalls kann ein Hinweis auf die Fanpage eingebunden werden“ so Benkert.

Sollte das ULD im Rechtsringen um Facebook die Oberhand behalten, würde für Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe in Schleswig-Holstein Wettbewerbsnachteile entstehen. „Da wir uns im Zeitalter von Social Media bewegen und auch die Hotellerie in Teilen auf die virale Verbreitung von Inhalten setzt, wäre es natürlich auch ein Wettbewerbsvorteil gegenüber Hotels aus nahegelegenen Regionen wie Hamburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern“, sagt Benkert.