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Hotel The Dude Berlin – Alles außer Standard: Neueröffnung eines untypischen Hotels

Große Zimmer im The Dude Berlin

Große Zimmer im The Dude Berlin

(Berlin, 01. September 2011) Über der Rezeption prangt in goldener Schrift der Slogan „Character & Attitude!. „Das gilt übrigens für beide Seiten – also für unser Haus und zugleich für unsere Gäste“, ergänzt Alexander Schmidt-Vogel, Eigentümer des neuen Vier-Sterne Hotels „The Dude“ in Berlin Mitte. Der 62-jährige dürfte den meisten eher als Werbeikone und erster Deutscher an der Spitze einer globalen Mediaagentur bekannt sein. Ab dem 1. September ist er jedoch ganz offiziell Hotelier – und das, obwohl das „The Dude“ eigentlich gar kein klassisches Hotel sein will.

Hotel The Dude Berlin

Hotel The Dude Berlin

Der „Dude“ Schmidt-Vogel sieht den 1822 im Stil des Klassizismus errichteten Altbau eher als privates Herrenhaus, in dem zukünftig wohlhabende und anspruchsvolle Reisende mit Sinn für Design und Exklusivität individuell umsorgt werden. Dafür hat der Gastgeber neben seinen Erfahrungen aus mehr als 20 Jahren internationalen Reisens auch ein gesamtes Jahr Bauzeit investiert und ein ganz besonderes Team zusammengestellt. Entstanden ist ein eigensinniges Wohlfühlhotel mit insgesamt 27 Zimmern, einer charakterstarken Philosophie und einem Aufsehen erregenden Interieur. Eine Übernachtung im Einzelzimmer kostet ab 160 Euro. Für ein Junior Doppelzimmer werden 200 Euro pro Nacht berechnet und die Suite schlägt mit 320 Euro pro Nacht zu Buche.

Mit dem „The Dude“ hat Alexander Schmidt-Vogel einen Ort geschaffen, an dem die klassische Hotellerie neu definiert werden soll. Denn zum einen ist die Atmosphäre dank einer Klingel am Haupteingang, der wenigen Zimmer und des persönlichen Services – für die 27 Zimmer wurden zwölf Mitarbeiter eingestellt – deutlich intimer und diskreter, als in einem „normalen“ Hotel. Zum anderen ist der Hausherr nicht bereit, sich an üblichen Standards zu orientieren: Im „The Dude“ gibt es daher ausschließlich feste Preise, die das ganze Jahr über Tag für Tag gültig und auf einer Stahlplatte hinter der Rezeption für jeden ersichtlich sind. Gruppenanfragen werden generell nicht angenommen und die Vermarktung des Hauses erfolgt ausschließlich über eigene Kanäle.

Das Motto „Character & Attitude“ macht außerdem deutlich, dass Alexander Schmidt-Vogel seine Gäste ernst nimmt: Er verzichtet daher beispielweise auf hohe Telefongebühren und teure Minibarartikel. Stattdessen bezahlen seine Gäste die Preise, die sie auch außerhalb des Hotels bezahlen würden. Bei der Gastronomie ist es dem Weltenbummler wichtig, qualitative Top-Ware anzubieten und auf überteuerte Buffetangebote zu verzichten. Beim Frühstück, das im „Schmidt’s Deli De Luxe“ übrigens direkt vor den Augen der Gäste frisch zubereitet wird, wird daher nur das berechnet, was auch verzehrt wird. Im „Brooklyn Beef Club“, der bereits seit seiner Eröffnung im April 2011 zu einem der angesagtesten Restaurants der Hauptstadt zählt, werden zudem neben den besten Steaks Berlins mehr als 150 hochwertige Whiskys angeboten.

Steajkrestaurant im The Dude Berlin

Steajkrestaurant im The Dude Berlin

Eine weitere Besonderheit sind die Mitarbeiter des „The Dude“: Alexander Schmidt-Vogel hat Menschen mit Character & Attitude gesucht, die nicht unbedingt aus der Hotellerie kommen. Die Geschäftsführerin Britta Bettendorf, genannt „Moneypenny!, kommt beispielsweise ebenfalls aus der Werbung und an der Rezeption arbeitet ein italienischer Romanautor. Im Nachtdienst kümmert sich ein 62-jähriger Brite um die Wünsche der Gäste und im Frühstücksrestaurant bedient eine kroatische Studentin. Eines haben jedoch haben alle Mitarbeiter gemeinsam: das Talent, sich aufrichtig und herzlich um andere Menschen zu kümmern und ihre Wünsche von den Augen abzulesen. 

Bei der Einrichtung seines Herrenhauses ist Alexander Schmidt-Vogel noch einmal auf eine Erinnerungsreise durch seine knapp 35-jährige Karriere gegangen, aufgrund derer er jahrzehntelang den gesamten Globus bereist hat. Auf jedem Kontinent, in jeder Stadt und natürlich in jedem Hotel hat er in dieser Zeit etwas entdeckt, das ihm entweder besonders gut, oder eben gar nicht gefallen hat. Und genau diese Erinnerungen hat der kreative Allrounder nun mit viel Sorgfalt und Detailverliebtheit im „The Dude“ wieder zum Leben erweckt.

Was auf den ersten Blick wie ein Sammelsurium verschiedenster Stilrichtungen wirkt, macht bei näherer Betrachtung den Charme und die Wertigkeit des Herrenhauses aus. So leuchten an der Rezeption kleine venezianische Lampen, die der Opernliebhaber Schmidt-Vogel vor vielen Jahren im Teatro la Fenice entdeckt hat – und die er nun kurzerhand von zwei alten italienischen Damen speziell für sein neues Domizil hat anfertigen lassen. Die massiven Zimmertüren werden mit Türgriffen aus Porzellan geöffnet und in der Minibar werden „Maxiflaschen“ angeboten – zum Einkaufspreis versteht sich. Im gesamten Haus befinden sich zudem exklusive Philippe Starck Vinylmöbel der italienischen Designfirma Kartell; immer im Kontrast zu Einrichtungsgegenständen aus anderen Epochen, wie beispielsweise Biedermeier-Schreibtischen und Lampen im Industrial Design auf den Zimmern oder den gemütlichen Lesesesseln und dem Gemälde des alten Fritz im Salon.

Whiskey-Bar im The Dude Berlin

Whiskey-Bar im The Dude Berlin

Schmidt-Vogel geht es darum, aus alten Designmustern auszubrechen, das Auge zu überraschen und den Betrachter damit zum Denken anzuregen. Darüber hinaus legt er besonders viel Wert auf Transparenz und Sauberkeit. Aus diesem Grund haben die Zimmer keine dunklen Ecken, sondern überzeugen mit einem offenen Ambiente und viel Licht: Statt klassischer Kleiderschränke hat er Industrierohre mit hochwertigen Kleiderbügeln ausgestattet, statt den üblichen Hotelbetten hat SchmidtVogel schwere Messingbetten aus Indien gewählt, die aufgrund ihrer Höhe im amerikanischen Stil den Blick auf den massiven Holzfußboden aus Thermoeiche freigeben.

Schmidt-Vogel weiß genau, was er will und freut sich darüber, mit dem „The Dude“ keine Kompromisse eingehen zu müssen: „ In diesem Haus finden Gäste all das, was ich mein Leben lang gesucht habe – und das ist weit entfernt von den üblichen Standards. Bei uns im »The Dude« wird jeder Mensch als Individuum wahrgenommen und in seiner Persönlichkeit geschätzt. Wir möchten den Geist unserer Gäste anregen, sie mit unserem ungewöhnlichen Design überraschen und sie gleichzeitig mit herzlichem Service und einer hervorragenden Küche verwöhnen. Das verlangt Character & Attitude – von uns selbst und von unseren Gästen.“

booking.com: Urteil: Hotel-Ranking gekauft?

(Berlin, 01. September 2011) Massig ärger bei booking.com: Das Hotelbuchungsportal soll Hotels gegen Zahlung von Provisionen bessere Positionen beim Ranking nach Gästebeliebtheit versprochen haben. Dies wurde nun in einem Urteil des Landgerichts Berlin deutlich. Die Wettbewerbszentrale hatte geklagt, da sie darin eine „grobe Täuschung“ sieht.

Auf Antrag der Wettbewerbszentrale hat das Landgericht Berlin mit Beschluss vom 25.08.2011, Az. 16 O 418/11 (nicht rechtskräftig) der niederländischen Betreibergesellschaft des Hotelbuchungsportals www.booking.com im Wege der einstweiligen Verfügung untersagt, in der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen dieses Buchungsportals Hotelbetriebe unter der Rubrik „Beliebtheit“ in absteigender Reihenfolge zu platzieren, wenn für die an dem Ranking teilnehmenden Hotels die Möglichkeit besteht, das Ranking durch eine höhere Provision an das Buchungsportal zu beeinflussen. Ferner wurde untersagt, Hotelbetrieben die Möglichkeit einer positiven Beeinflussung des Rankings durch Provisionserhöhung anzubieten.

Im deutschsprachigen Buchungsportal listet booking.com Hotels in der Standardeinstellung unter dem Titel „Beliebtheit“ auf. Gleichzeitig bietet booking.com in den dortigen Geschäftsbedingungen Hotelbetrieben die Möglichkeit, die Reihenfolge der Auflistung durch Zahlung einer höheren Provision an booking.com positiv zu beeinflussen.

Mit dem Beschluss folgte das LG Berlin der Auffassung der Wettbewerbszentrale, die in dieser Praxis eine grobe Täuschung des Publikums sah. „Bei einer Sortierung von Hotels unter dem Titel „Beliebtheit“ erwarten die Nutzer, dass diese Darstellung auf unabhängigen Gästebewertungen beruht“, so Rechtsanwalt Hans-Frieder Schönheit, Mitglied der Geschäftsführung der Wettbewerbszentrale. „Keinesfalls rechnet der Interessent damit, dass das Hotel die Möglichkeit hat, die Darstellung durch erhöhte Provisionszahlungen an booking.com zu beeinflussen“, so Schönheit weiter.

Bei diesem insoweit „erkauften“ Ranking erleiden ferner die Hotelbetriebe gravierende Wettbewerbsnachteile, die zwar in der Bewertung durch Kunden besser abschneiden, sich aber der Zahlung höherer Provisionen verweigern. Aus Sicht der Wettbewerbszentrale entwertet das beanstandete Verhalten von booking.com die Glaubwürdigkeit von Hotelbuchungsportalen, die gleichzeitig mit Kundenbewertungen werben, insgesamt.

Grand Hotel Heiligendamm: Tom Cudok ist neuer stellvertretender Direktor

(Heiligendamm, 31. August 2011) GM Henning Matthiesen bekommt Verstärkung: Neuer stellvertretender Direktor im Grand Hotel Heiligendamm ist Tom Cudok. Er ist für alle operativen Bereiche verantwortlich.

Tom Cudok

Tom Cudok

Der gebürtige Leipziger begann seine Karriere 1997 im Schweizerhof Forum Hotel in Hannover. Weitere Stationen folgten mit der Weltausstellung EXPO 2000, dem Hotel Esplanade Resort und Spa Bad Saarow, dem Grand Hotel Esplanade Berlin sowie im dem InterContinental Berlin. Dort wurde er bereits nach zwei Jahren zum Director of Food and Berverage ernannt und koordinierte bis zu 180 Mitarbeiter für vier gastronomische Einrichtungen sowie den Veranstaltungsbereich des Hotels. Besonders der Aufbau des überaus erfolgreichen Geschäftsfelds des Catering Unternehmens „Caterings Best“, welches Veranstaltungen bis zu 10.000 Gästen auf der ganzen Welt handeln kann, ist seiner Person zuzuschreiben.

GM Matthiesen trat erst zum 1. Juni die Nachfolge von Holger König an.

Hotel Atlantic Kempinski Hamburg: Thomas Wilken ist neuer Küchenchef

(Hamburg, 30. August 2011) Interne Neubesetzung: Thomas Wilken ist der neue Küchenchef im Hotel Atlantic Kempinski Hamburg. Zum 1. September wechselt Wilken quer über die Alster vom Übersee-Club in das Grand Hotel. Vorgänger Peter Könemann wollte sich aus privaten Gründen neu orientieren. Er war erst zum 1. November vergangenen Jahres angetreten.

Thomas Wilken

Thomas Wilken

Als Küchendirektor zeichnet der 33-Jährige seit dem 15. August verantwortlich für das gesamte kulinarische Angebot im Atlantic Restaurant, in der Atlantic Bar sowie für das Atlantic Catering. Dabei setzt der Gebürtige Hamburger seine eigenen Schwerpunkte: klassisch, maritim und regional.

Thomas Wilken hat seine Wurzeln in Hamburg, doch seit Beginn seiner Ausbildung im Jahr 1999 ist er weit gereist. Vom nördlichsten Punkt Deutschlands ausgehend, der Insel Sylt, hat er Kulturen und Kontinente kennen gelernt und sein Handwerk kontinuierlich perfektioniert. „Es waren die unbekannten Länder, Geschmäcker und Gerüche, die meine Kochleidenschaft mit den Jahren mehr und mehr befeuert haben“, so Thomas Wilken, der seine Lehre in keiner geringeren Küche als der der renommierten Sansibar von Herbert Seckler auf Sylt absolvierte. Doch schon bald zog es ihn an das andere Ende der Welt, nach Sydney. Über Stationen auf dem Luxusschiff MS Europa und erneut auf Sylt (Restaurant Sansibar) nahm er Kurs auf Hamburg. Im Anschluss an seine Position als Sous Chef im Restaurant Elba arbeitete er erstmals im Hotel Atlantic: von 2003 bis 2005 war Thomas Wilken Sous Chef im „Weißen Schloss“ an der Alster. Doch noch einmal rief die Ferne: zwischen 2006 und 2009 war er im Indischen Ozean auf der Insel Zanzibar (Tanzania) unter anderem als gastronomischer Leiter bei Kempinski sowie als Küchendirektor und Trainer tätig, bevor er 2009 wieder in die Heimat zurückkehrte. Seitdem ist er der Hansestadt Hamburg treu geblieben. Nun wechselt er nach knapp drei Jahren vom Übersee-Club in das Hotel Atlantic.

Sich selbst beschreibt Thomas Wilken „als leidenschaftlichen Entdecker und kulinarischen Weltenbummler“, lässt sich aber grundsätzlich ungern in eine Schublade stecken. Ob jung und wild, innovativ und experimentell oder kreativ und fantasievoll – laut Wilken „braucht man eigentlich von allem etwas“. Das Spektrum seiner Küchenkunst ist breit. Mit seiner Liebe zum Detail und zur Perfektion beherrscht Thomas Wilken nicht allein das klassische Restaurantgeschäft, sondern kennt sich aus Erfahrung auch mit den anspruchsvollen Herausforderungen einer Bankett- und Cateringküche aus. Prädestiniert für ein Haus, das über so einzigartige Veranstaltungsräume und Festsäle verfügt wie das Hotel Atlantic.

Für die Menükarte im Atlantic Restaurant hat Thomas Wilken eine ganz bestimmte Richtung im Blick. „Das Faszinierende am Hotel Atlantic ist seine über hundertjährige Geschichte und hanseatische Tradition, und das trifft auch auf das Atlantic Restaurant zu. Diese gilt es zu bewahren, deshalb werden wir unsere berühmten „Atlantic Klassiker“ auch weiterhin anbieten. Meine eigene Handschrift wird insbesondere in unserem neuen maritimen Schwerpunkt sicht- und erlebbar. Meeresfrüchte und Fischspezialitäten werden unser Angebot künftig bereichern.“ Das neue gastronomische Konzept basiert insgesamt auf drei Säulen: klassisch, maritim und regional. „In unseren heimischen Regionen, vom Land bis zu den Küsten und Meeren, gibt es ein wunderbares Angebot an erstklassigen Produkten“, so Wilken. „Wir achten darauf, dass die Hauptzutaten unserer Gerichte nicht erst hunderte von Kilometern unterwegs sind, um dann bei uns zu kulinarischen Kreationen verwandelt zu werden. Regionale Erzeugnisse sind authentisch, echt und für unsere Atlantic-Küche maßgeblich.“ Ob Pommersches Weiderind, Sylter Royal, Müritzwaller oder Nordfriesisches Deichlamm – mit seinen raffinierten Kreationen bringt Thomas Wilken den vielfältigen Geschmack des Nordens zu höchster Vollendung.

Es ist in vielerlei Hinsicht ein besonderer Zeitpunkt für den neuen Küchendirektor. Seit Mai 2011 sind die ersten 131 komplett renovierten Zimmer und Suiten wiedereröffnet, bis zum Jahresende wird die Restaurierung vollständig abgeschlossen sein. „Vor dem aktuellen Hintergrund freue ich mich ganz besonders, nun Thomas Wilken an Board zu haben, um auch im gastronomischen Bereich das Spitzenniveau eines Grandhotels zu gewährleisten“, so Peter Pusnik über die Wahl des neuen Küchenchefs. „Mit ihm haben wir einen wahrhaft frischen, kreativen Kopf gewinnen können, dessen Leidenschaft und Motivation mich schon seit Jahren faszinieren. Mit seiner Raffinesse und Inspiration hat er bereits die anspruchsvolle Klientel im renommierten Hamburger Übersee-Club begeistert, die perfekte Voraussetzung für das Atlantic Restaurant. Seine Heimatverbundenheit hat ihn nach vielen Reisen wieder nach Hamburg geführt, wo wir, davon bin ich überzeugt, noch viel von ihm hören werden.“

Gastro-Rauchverbot – Punktsieg für Gastronomin: Qualmverbot teilweise verfassungswidrig

Neues Urteil: Gastro-Rauchverbot ist in Hamburg teilweise verfassungswidrig

Neues Urteil: Gastro-Rauchverbot ist in Hamburg teilweise verfassungswidrig

(Hamburg, 30. August 2011) Neue Wendung bei einem Dauer-Nervthema: In Hamburg ist das sog. Passivraucherschutzgesetzt teilweise verfassungswidrig. Das Verwaltungsgericht gab einer Klage einer Gaststätten-Betreiberin statt. Nun muss das Bundesverfassungsgericht entscheiden.

Bärbel Uliczka hatte geklagt, da sich durch das Gastro-Rauchverbot rund die Hälfte ihrer Gäste in einem Trucker-Treff verloren hatte. In dem Gastbetrieb konnte kein separater Raucherraum eingerichtet werden.

Wie nun beim BVG in Karlsruhe entschieden werden wird, ist offen. Mitt 2008 war das Qualmverbot in der Gastronomie grundsätzlich erlaubt worden – in den einzelnen Bundesländern gibt es zum Teil recht unterschiedliche Regelungen.

Ein generelles Rauchverbot gibt es nicht, obwohl dies verschiedentlich in der Bundes- und Europapolitik gefordert wird. Relative Rauchverbote mit separater Raum- und Eckkneipenlösung sind die Praxis.. Ist ein Gastbetrieb kleiner als 75 Quadratmeter, bietet keine zubereiteten Speisen an und lässt Gäste erst ab 18 Jahren ein, kann selbst entscheiden, ob es ein Raucher- oder Nichtraucherbetrieb ist.

Ob nun der neuerliche Vorstoß aus Hamburg zu einer weiteren Lockerung führen wird, ist fraglich. In der Politik dagegen vehement ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie favorisiert.

Umfassende Hintergrundinformationen zum Gastro-Rauchverbot ist hier zu finden: http://www.dehoga-bundesverband.de/branchenthemen/nichtraucherschutz/

Kameha Grand Bonn: tripadvisor.com prämiert “Yu Sushi Club” mit „Zertifikat für Exzellenz“

(Bonn, 30. August 2011) Eine Auszeichnung der besonderen Art hat das Kameha Grand Bonn von seinen wichtigsten Kritikern bekommen – den Gästen. Diese beurteilten im Rating des Online-Portals tripadvisor.com den „Yu Sushi Club“ mit viereinhalb von fünf Sternen. Damit erhält das stylische Sushi-Restaurant die Bestnote „exzellent“.

Yu Sushi Club im Kameha Grand Bonn

Yu Sushi Club im Kameha Grand Bonn

 
„Wir freuen uns sehr über diese hervorragende Bewertung. Die Auszeichnung gebührt unseren beiden japanischen Sushi Meistern Mitsuhiro Masutani und Takashi Nikaido sowie Restaurant Manager Alexander Prede und seinem Team.  Sie alle sind Gastgeber aus Leidenschaft und leben unser Motto ‘Be Kameha‘“, sagte Carsten K. Rath, Founder & CEO der Lifestyle Hospitality &Entertainment Management AG, zu der das Kameha Grand gehört.

Der „Yu Sushi Club“ wurde bereits vom Magazin „Der Feinschmecker“ als eines der besten Fischrestaurants in Deutschland prämiert. Das Restaurant liegt in der fünften Etage des Kameha Grand, die Dachterrasse ermöglicht einen herrlichen direkten  Rundblick auf das Siebengebirge, den Rhein, die Rheinauen und die Bundesstadt Bonn.

Ein besonderes Erlebnis sind die Kochkurse im „Yu Sushi Club“. Sushifans erhalten an sechs Terminen zwischen September 2011 und Februar 2012 die Möglichkeit, am Kochkurs „Die hohe Kunst der japanischen Küche“ teilzunehmen. Dabei lernen die Teilnehmer sowohl die Zubereitung von Sushi, Sashimi & Nigiri, als auch Wissenswertes über die Geschichte und die Werkzeuge der japanischen Küche. Nach der von den Gästen kreierten Vorspeise folgt  ein köstliches Menü in der stilvollen Atmosphäre des „Yu Sushi Clubs“.
 
Der Kochkurs ist zum Preis von 129 Euro pro Person buchbar und beinhaltet neben dem Kochkurs ein Glas Champagner zum Empfang, ein Vier-Gänge-Menü, die begleitenden Getränke sowie eine Rezeptmappe. Die Termine: 5. September 2011, 24. Oktober 2011, 28. November 2011, 12. Dezember 2011, 16. Januar 2012, 27. Februar 2012. Beginn ist jeweils um 18 Uhr.

Eckart Witzigmann fordert Subventionen für Gourmetrestaurants

(Düsseldorf, 27. Juni 2011) In Skandinavien gebe es so etwas bereits: Da Spitzenküche als Touristenattraktion gilt, sollen sie auch staatliche Finanzhilfen bekommen. Dies sagte Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann gegenüber der „Wirtschaftswoche“. „Die gleichen Gerichte und Menüs kosten in Paris, New York oder London das Doppelte. Die Geiz-ist-Geil-Mentalität macht leider auch vor der Spitzengastronomie nicht halt“, so Witzigmann.

Eckart Witzigmann: Der "Jahrhundertkoch" und Autor wird Anfang Juli 70 Jahre alt

Eckart Witzigmann: Der "Jahrhundertkoch" und Autor wird Anfang Juli 70 Jahre alt

So solle auch die Centrale Marketing Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA) das Thema Küchenleistung aus deutschen Landen voran stellen: „Sie hätte, anstatt deutsches Schweinefleisch im eigenen Land zu propagieren, einen Kreuzzug für die Qualitäten der deutschen Küche im Ausland starten sollen“, sagte Witzigmann. Der bald 70 Jahre alte Koch und Autor, der bereits 1994 vom „Gault Millau“ zu einem der vier weltweiten „Jahrhundertköchen“ gekürt worden war, rechnet nicht ernsthaft mit Subventionen. Die deutsche Politik sei „nicht genussfreundlich“, es gebe in Berlin „kein klares Bekenntnis zur deutschen Spitzenküche“. Witzigmann: „Essen gilt nicht als deutsche Domäne, für den Rest der Welt sind wir wohl immer noch die Krauts.“

Bei Lebensmittelskandalen und Hygieneproblemen müssten laut Witzigmann die Lebensmittelkontrollen früher ansetzen: „Es ist schlimm genug, dass wir als Köche am Ende der Kette stehen. Schrecklich, was dem Wirt in Lübeck widerfahren ist, der als Quelle für den EHEC-Keim vermutet wurde.“ Die von Profitsucht und krimineller Energie voran getriebenen Vergehen müssten viel stärker bestraft werden, fordert der als „Professeur der Cuisine“ ehrenhalber habilitierte Chefkoch. „Denn sie sind Verbrechen an der Menschheit.“

Göttinger Gourmet Festival: gelungener Auftakt für noch mehr große Küche – Vorbereitungen für Köche-Treffen im Juni 2012 laufen bereits

(Göttingen, 10. Juni 2011) Taittinger-Champagner, „Fine de claire“-Austern und ganz große Küche: Das erste „Göttingen Gourmet Festival“ war mit rund 120 Gästen und fünf Spitzenköchen ein gelungener Erfolg. Im Park des Fine-Dining-Restaurant „Planea“ versammelten sich die Liebhaber außergewöhnlicher Küche aus Göttingen, Südniedersachsen und Nordhessen. Die hochsommerlichen Temperaturen, Sonnenhüte und Sommerkleider erinnerten an den Filmklassiker „Pretty Woman“ und verbreiteten eine entspannte Atmosphäre auf Loungemöbeln im Garten bei kühlem Champagner, fantastischem Riesling und wunderbaren Kleinigkeiten aus den Töpfen der Küchenchefs, die sich im Laufe des Nachmittags zu den Gästen gesellten. Auch im nächsten Jahr wird das „Göttingen Gourmet Festival“ wieder stattfinden. Der Termin wird voraussichtlich im Juni 2012 sein und wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Grandioser Auftakt: Das „Göttingen Gourmet Festival“ findet auch 2012 wieder statt (Links: Olaf Feuerstein/Freizeit In, Ingo Bockler/Relais & Chateaux Hotel Hohenhaus Herleshausen, Tina Pfaffmann/Weingut Pfaffmann Frankweiler, Peter Scharff/Kräuterexperte und TV-Koch, Jürgen Reidt/Küchendrektor Hotel Traube Tonbach Baiersbronn; hinten links: Alexander Frien/Küchenchef Schloss Wilkinghege Münster; 2. von rechts: Kirill Kinfelt/Küchenchef Restaurant „Planea“ Göttingen)

Grandioser Auftakt: Das „Göttingen Gourmet Festival“ findet auch 2012 wieder statt (Links: Olaf Feuerstein/Freizeit In, Ingo Bockler/Relais & Chateaux Hotel Hohenhaus Herleshausen, Tina Pfaffmann/Weingut Pfaffmann Frankweiler, Peter Scharff/Kräuterexperte und TV-Koch, Jürgen Reidt/Küchendrektor Hotel Traube Tonbach Baiersbronn; hinten links: Alexander Frien/Küchenchef Schloss Wilkinghege Münster; 2. von rechts: Kirill Kinfelt/Küchenchef Restaurant „Planea“ Göttingen)

„Mit dem Köche- und Genuss-Festival haben wir einen erfolgreichen Auftakt zu zahlreichen weiteren Veranstaltungen der besonderen Art erlebt“, sagte Olaf Feuerstein, Geschäftsführender Gesellschafter der Freizeit In Unternehmensgruppe, zu der das „Planea“ gehört. Im nächsten Jahr soll das „Göttinger Gourmet Festival“ weiter ausgebaut werden – mit noch mehr Gastköchen, Lieferantenpartnern und zusätzlich einem attraktiv gestaltetem Rahmenprogramm.

Aktuelle Fotos vom „Göttingen Gourmet Festival“ sind hier abrufbar: http://www.planea.de/de/bildergalerien/

Ein Exklusivvideo von Branchensender „Hotelier TV“ ist bei Youtube erschienen: http://www.youtube.com/watch?v=zp1zZN89Tvo&feature=player_profilepage

1. Göttingen Gourmet Festival im „Planea“: Deutschlands bester Fischkoch Peter Scharff

1. Göttingen Gourmet Festival im „Planea“: Deutschlands bester Fischkoch Peter Scharff

Und das war das erste „Göttinger Gourmet Festival“:

Ingo Bockler, Chefkoch im Relais & Chateaux Hotel Hohenhaus Herleshausen, kochte:

  • Lackierter Bauch vom Milchferkel mit Flusskrebsschaum und Ingwer
  • Mediterranes Gemüse mit Pecorino dolce im Sariette-Brotmantel

Jürgen Reidt, Küchendirektor im Hotel Traube Tonbach, ließ servieren:

  • Filet vom Schwäbisch Hällischem Eichelmastschein mit Speck und Heu gegart
  • Sandwich von Zander und geräuchertem Schwarzwälder Bachsaibling mit Senfeierschaum auf Iffezheimer Stangenspargel

Alexander Frien, „Chef“ im Schloss Wilkinghege Münster, kredenzte:

  • Froschschenkel mit Aal, Pfifferlingen und Mandarine
  • Jacobsmuschel Wellington mit Krustentiergel

Peter Scharff, Kräuterexperte, TV-Koch und Patissier, brillierte mit:

  • Hausgebeizter Wildkräuterlachs mit Limonenkaviarcreme an Wiesenkräutersalat, Meeresluft
  • Dessert: gelierte Waldmeisterbowle mit zweierlei von der Erdbeere und Mandelmilch als Gläserfood serviert

Kirill Kinfelt, Chefkoch im „Planea“ in Göttingen und Gastgeber beim ersten „Göttinger Gourmet Festival“, empfahl mit seinem Team:

  • Rinder Tartar
  • Gazpacho Thunfisch
  • Tomaten Luft
  • Ochsenbacke – Spargel – Kerbel
  • Perlhuhn Consommé – Ravioli – Erbsen
  • Minz Granite (Mojito)
  • „Planea“-Torte
  • Marzipan ° Schoko

    Reiste eigens für das Göttingen Gourmet Festival an: Starwinzerin Tina Pfaffmann

    Reiste eigens für das Göttingen Gourmet Festival an: Starwinzerin Tina Pfaffmann

 

Weitere Spitzen-Genüsse waren (Auswahl):

  • Vier ausgewählte Tropfen von Starwinzerin Tina Pfaffmann (2009 STEINGUT Riesling trocken / 2010 T Cuvée weiss trocken / 2010 Ü 40 Riesling trocken / 2010 Weisser Burgunder trocken)
  • Champagner von Taittinger
  • „Fine de claire“-Austern von Herrscher Impex
  • Feine Backwaren von Bäckerei Hildebrand
  • Erlesene Weinspezielitäten vom Weingut Dressigacker

Das Fine-Dining-Restaurant „Planea“ wurde Ende Mai 2010 eröffnet und ist ein Unternehmen der Hotel Freizeit In GmbH, Göttingen. Über 400.000 Euro wurden in den kubus-artigen Neubau neben der historischen Sternwarte am Rander der Innenstadt investiert. Das Team des „Planea“ umfasst rund 18 Mitarbeiter.

1. Göttingen Gourmet Festival: Genuss-Gipfel mit „Chef“ Kirill Kinfelt & Friends

Besternte und hoch ausgezeichnete Köche zu Gast im „Planea“ – Start für eine Gourmet-Eventserie in Göttingen

(Göttingen, 01. Juni 2011) Es ist ein Achtungserfolg: Kirill Kinfelt, Chefkoch des „Planea“ in Göttingen, schafft es auf Anhieb, zum ersten „Göttingen Gourmet Festival“ am 05. Juni namhafte Gastköche einzuladen. Mit Ingo Bockler vom Relais & Chateaux Hotel Hohenhaus und Jürgen Reidt vom Hotel Traube Tonbach Baiersbronn sind zwei Stars der Sterneküche mit dabei. Mit TV-Koch Peter Scharff und „Chef“ Alexander Frien von Schloss Wilinghege ist das „Dream Team“ perfekt.

Ingo Bockler, Chefkoch im Relais & Chateaux Hotel Hohenhaus Herleshausen

Ingo Bockler, Chefkoch im Relais & Chateaux Hotel Hohenhaus Herleshausen

Ingo Bockler, der mit einem Stern Michelin und 14 Punkten Gault Millau prämierte Chef, darf sich rühmen, beste Produkte in feines Essen zu verwandeln – das ist sein ebenso einfaches wie erfolgreiches Motto. Nach einer grundsoliden Kochausbildung in Braunschweig durchlief er Stationen wie das Relais & Chateaux Hotel Alpenhof Murnau, Schlossrestaurant „Schöningen“ und Restaurant „Jörg Müller“ auf Sylt – eine langjährige Station, die sein Verständnis von Kochkunst maßgeblich geprägt hat. Als Küchenchef des Restaurant „Merlin“ in Burgwedel erkochte er sich 2002 erstmals einen der begehrten Michelinsterne. Im Sommer 2004 wechselte der symathische Niedersachse in das Relais & Chateaux Hotel Hohenhaus im nordhessischen Herleshausen. Die moderne Klassik bildet die Basis für seine kreativen Gerichte, die jedes für sich als individuelle Highlights seine Küche verlassen. Die erfolgreiche Arbeit des 41-Jährigen spiegelt sich in der Begeisterung seiner Gäste sowie hohen Auszeichnungen aller gängigen Restaurantführer wieder.

Ingo Bockler kocht beim 1. Göttingen Gourmet Festival:
Lackierter Bauch vom Milchferkel mit Flusskrebsschaum und Ingwer Mediterranes Gemüse mit Pecorino dolce im Sariette-Brotmantel

Jürgen Reidt, Küchendirektor im Hotel Traube Tonbach

Jürgen Reidt, Küchendirektor im Hotel Traube Tonbach

Jürgen Reidt ist seit rund zwölf Jahren als Küchendirektor des unter Gourmets geradezu gerühmten Hotels Traube Tonbach in Baiersbronn tätig. Kurz nach seiner Meisterprüfung im Jahre 1988 fing er als Küchenchef in den Restaurants „Köhlerstube“ und „Silberberg“ an und erarbeitete sich seine eigene Spitzenposition neben Drei-Sterne-Koch Harald Wohlfahrt, der in der „Schwarwaldstube“ im Hause seinen Kochlöffel rührt. Reidt hat in etlichen Sternerestaurants gearbeitet und zahlreichen Jungköchen die Leviten gelesen und die besten davon auf ihrer eigenen Gourmetkarriere begleitet.

Jürgen Reidt kocht beim 1. Göttingen Gourmet Festival:
Filet vom Schwäbisch Hällischem Eichelmastschein mit Speck und Heu gegart Sandwich von Zander und geräuchertem Schwarzwälder Bachsaibling mit Senfeierschaum auf Iffezheimer Stangenspargel

Alexander Frien, „Chef“ im Schloss Wilkinghege Münster

Alexander Frien, „Chef“ im Schloss Wilkinghege Münster

Alexander Frien ist seit über zwölf Jahren Chef der weißen Brigade auf Schloss Wilkinghege in Münster. Der gebürtige Pfälzer erlernte sein Handwerk bei Altmeister Harald Wohlfahrt in der „Schwarzwaldstube” (Traube Tonbach in Baiersbronn) und war drei Jahre lang Küchenchef im „Silberberg” im selben Hotel. Dann zog es ihn in deutsche Spitzengastronomie: Zu seinen Stationen zählen der „Erbprinz“ in Ettlingen, das Restaurant „Da Gianni“ in Mannheim, das „Imperial“ in Schloss Bühlerhöhe, das Kloster Hornbach sowie das Hotel Restaurant Deidesheimer Hof in Deidesheim.

Alexander Frien kocht beim 1. Göttingen Gourmet Festival:
Froschschenkel mit Aal, Pfifferlingen und MandarineJacobsmuschel Wellingten mit Krustentiergel

Peter Scharff, Kräuterexperte, TV-Koch und Patissier

Peter Scharff, Kräuterexperte, TV-Koch und Patissier

Peter Scharff (42) war nach seiner Ausbildung als Koch und Konditor 14 Jahre auf Wanderschaft im In- und Ausland und lernte unter anderem bei den großen Köchen Harald Wohlfahrt und Dieter Müller. Er war von 2001 bis 2007 aktiver Sternekoch. Bevor er 2007 seine eigene Firma Kulinarische Kompetenz gründete, war er mit einem Stern Michelin und 16 Punkten Gault Millau ausgezeichnet. Außerdem gewann der bei der Weltmeisterschafts-Qualifikation der Köche den Titel „ Bester Fischkoch Deutschlands“. Einem breiten Publikum ist er durch die SWR-Fernsehsendung „Kaffee oder Tee“ bekannt – hier tritt er seit 2001 regelmäßig mit neuen Kreationen aus der Patisserie auf. Scharff ist Kräuterexperte, mehrfacher Buchautor und veranstaltet Geschmacks-, Sinnes- und Aromenschulungen in ganz Deutschland. Mit über 200 Sorten Küchenkräutern im Eigenanbau der Gartenkräutergärtnerei Simon entwickelt Peter Scharff die Aromenküche „ Cuisina herba barone“. Auch Gastro-Consulting Projekte im In- und Ausland gehören zu seinem Repertoire. Seine neueste Entwicklung ist die Erfindung von „Corporate Identity Food“ und „Gläserfood“. Damit hat er sich auf Event-, Roadshow- und Messecatering spezialisiert.

Peter Scharff kocht beim 1. Göttingen Gourmet Festival
Hausgebeizter Wildkräuterlachs mit Limonenkaviarcreme an Wiesenkräutersalat, Meeresluft
Dessert: gelierte Waldmeisterbowle mit zweierlei von der Erdbeere und Mandelmilch als Gläserfood serviert

Kirill Kinfelt, Chefkoch im „Planea“ in Göttingen und Gastgeber beim 1. „Göttingen Gourmet Festival“

Kirill Kinfelt, Chefkoch im „Planea“ in Göttingen und Gastgeber beim 1. „Göttingen Gourmet Festival“

Gastgeber Kirill Kinfelt startete im Göttinger Restaurant „Gauß“ seine Karriere als Restaurantfachmann und Koch. Der Wunsch zu kochen wurde ihm in die Wiege gelegt: In seinen Augen bereitet sein Vater noch heute die besten Suppen zu. Anschließend arbeitete er im Hotel Louis C. Jacob Hamburg bei Thomas Martin und hat zuletzt im „La Vie“ Osnabrück in der Aromenküche von Thomas Bühner gewirkt. Der aufstrebende Chefkoch des Fine-Dining-Restaurants „Planea“ in Göttingen steht wie kein anderer als „Aufsteiger“ in der Top-Cuisine für moderne Küche und kocht weit über die Grenzen des bisher Erreichten hinaus. Das hat nichts mit „Cucina moleculare“ zu tun, sondern mit feinem Sinn für zahllose Möglichkeiten mit Top-Produkten aus regionaler Herkunft. Also: Neue Grenzen testen, ohne Bodenhaftung zu verlieren. Ein enormes Potential darf sich entfalten: Kinfelt ist einer der ganz wenigen, die es schafften, kaum nach der Eröffnung bereits für die renommierte „S.Pellegrino Kulinarische Auslese“ nominiert zu werden.

Das „Planea“-Team um Elena Bax, Thilo Radermacher und Kirill Kinfelt kocht beim 1. Göttingen Gourmet Festival:
Rinder Tartar
Gazpacho- Thunfisch
Tomaten Luft

Warm:
Ochsenbacke mit Spargel und Kerbel
Perlhuhn Consomé (Ravioli und Erbsen)

Kalt:
Minz Granite (Mojito)
„Planea“-Torte
Marzipan Schoko

Starwinzerin Tina Pfaffmann

Starwinzerin Tina Pfaffmann

Mit dabei beim „1. Göttingen Gourmet Festival“ ist auch Starwinzerin Tina Pfaffmann: „Das bin ich“ oder „Das bin ich nicht“ sind zwei Sätze, die sie am häufigsten benutzt. Die Juniorchefin des gleichnamigen Weinguts aus Frankweiler wie die Heisenberg’sche Unschärferelation in der Physik: Man weiß eigentlich nie genau, wo sie diesmal steht. Mal ist ihr Muskateller mit null Gramm Restzucker der trockenste Wein in ihrem Sortiment, ein Jahr später mit 22 Gramm Restzucker pro Liter genau das Gegenteil. „Ich will jedes Jahr neu entscheiden, wie ein Wein wird. Das ist meine Handschrift. Das bin ich.“ Denn die Natur ist jedes Jahr ein wenig anders, und dieser natürlichen Veränderung paßt sie ihren Wein an. Eins jedoch ist beständig bei Tina Pfaffmann: Qualität! Und sie weiß, daß Qualität von Quälen kommt. Aber auch von Emotion: Sie schreibt den Weinen in lieben Sprüchen auf das Faß, was mit ihnen werden soll. Oder klebt ein Herz drauf, wenn er nicht mehr so recht gären will. Und siehe da: Bei ihrem Riesling „Herzglück“ kam es durch viel Herz zum Glück und er wurde einer der besten aus ihrem Sortiment. Verrückt? Nein, Leidenschaft! Schon mit 16 Jahren wusste sie „als Mädel, daß ich genau das machen will“ und begann eine Winzerlehre. Gegen manche Vorurteile und Umwege – selbst über Australien – hat sie es dann geschafft und übernahm den 15 Hektar großen Betrieb ihrer Eltern. Dieser soll nicht weiter wachsen, sie will kein Massenprodukt, sie will ihren Charakter in ihre Weine legen. Und bei Tina Pfaffmann darf man auf alles gefaßt sein …

Tina Pfaffmann schenkt beim 1. „Göttingen Gourmet Festival“ aus:
2009 STEINGUT Riesling trocken
2010 T Cuvée weiss trocken
2010 Ü 40 Riesling trocken
2010 Weisser Burgunder trocken

Das „Göttingen Gourmet Festival“ wird am Sonntag, 05. Juni 2011, erstmals anlässlich des einjährigen Bestehens des „Planea“ veranstaltet und soll künftig jedes Jahr stattfinden. Unter dem Slogan „Die Essenz der Lebensfreude“ präsentieren Kirill Kinfelt und seine Gastköche etliche kleine Gerichte an verschiedenen Verwöhnstationen auf hohem Gourmetniveau. Ausgeschenkt werden ausgewählte Weine, Taittinger Champagner und „Planea“ Sommer-Drinks. Das „Göttingen Gourmet Festival“ findet im „Planea“ und bei schönem Wetter auf der sonnigen Terrasse und im Park neben der historischen Sternwarte in Göttingen statt. Die Karte kostet 99 Euro.

Das Fine-Dining-Restaurant „Planea“ wurde Ende Mai 2010 eröffnet und ist ein Unternehmen der Hotel Freizeit In GmbH, Göttingen. Über 400.000 Euro wurden in den kubus-artigen Neubau neben der historischen Sternwarte am Rander der Innenstadt investiert. Das Team des „Planea“ umfasst rund 30 Mitarbeiter.

Das Top-Event für Feinschmecker: Start für 1. Göttingen Gourmet Festival

Kirill Kinfelt vom „Planea“ lädt namhafte Gastköche zu außergewöhnlichem Küchenfestival am 05. Juni – Erstes Feinschmecker-Treffen in Südniedersachsen

(Göttingen, 09. Mai 2011) Großer Genießer-Bahnhof in Göttingen: Zum ersten „Göttingen Gourmet Festival“ hat Chefkoch Kirill Kinfelt vom aufstrebenden Fine-Dining-Restaurant „Planea“ namhafte Gastköche gewinnen können. Am Sonntag, 05. Juni, verwöhnen Ingo Bockler (Relais & Chateaux Hotel Hohenhaus), Peter Scharff (Sternekoch, Food-Entwickler und TV-Patissier), Alexander Frien (Schloss Wilkinghege) und Jürgen Reith (Traube Tonbach Baiersbronn) die Gäste. Das „Göttingen Gourmet Festival“ wird erstmals anlässlich des einjährigen Bestehens des „Planea“ veranstaltet und soll künftig jedes Jahr stattfinden.

Kirill Kinfelt, Chefkoch des „Planea“, lädt zum ersten „Göttingen Gourmet Festival“

Kirill Kinfelt, Chefkoch des „Planea“, lädt zum ersten „Göttingen Gourmet Festival“

 „Auf Anhieb gehen wir mit dem Göttingen Gourmet Festival auf Betriebstemperatur“, freut sich Chefkoch Kinfelt. Unter dem Slogan „Die Essenz der Lebensfreude“ präsentieren er und seine Gastköche etliche kleine Gerichte an verschiedenen Verwöhnstationen auf hohem Gourmetniveau. Ausgeschenkt werden ausgewählte Weine, Taittinger Champagner und „Planea“ Sommer-Drinks.

Das „Göttingen Gourmet Festival“ findet im „Planea“ und bei schönem Wetter auf der sonnigen Terrasse und im Park neben der historischen Sternwarte in Göttingen statt. „Mit dieser Top-Veranstaltung für Genießer und Gourmets schließen wir eine Lücke in Südostniedersachsen – das Göttingen Gourmet Festival wird sicherlich rasch in der gesamten Region seinen Namen machen“, ist sich Olaf Feuerstein, Geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe um das Tagungshotel Freizeit In und „Planea“, sicher.

Göttingen Gourmet Festival | Die Essenz der Lebensfreude
Sonntag, 05. Juni 2011 | 11:30 – 16 Uhr

Folgende Sterneköche kochen für Sie beim 1. Göttingen Gourmet Festival:

  • Ingo Bockler, Küchenchef, Relais & Chateaux Hotel Hohenhaus (14 Punkte Gault Millau)
  • Peter Scharff, Food-Entwickler, TV-Patissier bei SWR 3
  • Alexander Frien, Küchenchef, Schloss Wilkinghege (14 Punkte Gault Millau)
  • Jürgen Reidt, Küchendirektor, Traube Tonbach (16 Punkte Gault Millau)

Das Fine-Dining-Restaurant „Planea“ wurde Ende Mai 2010 eröffnet und ist ein Unternehmen der Hotel Freizeit In GmbH, Göttingen. Über 400.000 Euro wurden in den kubus-artigen Neubau neben der historischen Sternwarte am Rander der Innenstadt investiert. Das Team des „Planea“ umfasst rund 30 Mitarbeiter.

Das ist moderne Küche: Alle Varianten eines Produktes ausgiebig testen

Kirill Kinfelt vom Aufsteiger-Restaurant „Planea“ in Göttingen setzt auf neue Studien mit Top-Rohwaren und Geschmacks-Gegensätzen

(Göttingen, 15. März 2011) Wieviele Möglichkeiten gibt es, Schweinebauch mit Jakobsmuscheln zu kombinieren? Nun ist diese Zusammenstellung an Fleisch- und Fischgenuss per se ungewöhnlich – und in den Variationen von Kirill Kinfelt stets ein exzellenter Gaumenschmaus. Der aufstrebende Chefkoch des Fine-Dining-Restaurants „Planea“ in Göttingen steht wie kein anderer der „Aufsteiger“ in der Top-Cuisine für moderne Küche weit über die Grenzen des bisher Erreichten hinaus. Das hat nichts mit „Cucina moleculare“ zu tun, sondern mit feinem Sinn für zahllose Möglichkeiten mit Top-Produkten aus regionaler Herkunft. Also: Neue Grenzen testen, ohne Bodenhaftung zu verlieren.

Neue Küche braucht das Land: Kirill Kinfelt vom „Planea“ Göttingen testet neue Grenzen aus – und dies erfolgreich (Foto: Planea/Hotel Freizeit In Göttingen)

Neue Küche braucht das Land: Kirill Kinfelt vom „Planea“ Göttingen testet neue Grenzen aus – und dies erfolgreich (Foto: Planea/Hotel Freizeit In Göttingen)

Manch einen mag Kinfelt’s Experimentierfreudigkeit überraschen. Doch just in der Universitätsstadt Göttingen – und nicht in einer Weltmetropole – kommt sein eigenwilliger Kochstil an. Immer mehr Gäste lassen sich mittags wie abends von den nur rudimentär in der Speisekarten beschriebenen Speisen („Rindfilet – Artischocke – Sellerie“) überraschen. Die Minimalistik in der textilen Annoncierung wird bei Bedarf vom Service erläutert. Doch das ist wie bei einer Vernissage: Mit zuviel Text wird das Kunstwerk zerredet. Dem geneigten Gourmet sollen Anmutung, Ambiente und geschmackliche Komposition überzeugen. Auch ein verwöhnter Testesser aus Berlin würde hier bekennen: „Es passt!“.

Kinfelt setzt auf neue Gewinne im erprobten Gelände. „Surf’n Turf“, die gewagte Fusion aus Fleisch und Fisch zum Hauptgang, wurde vor bereits sechs Jahrzehnten erobert. Nun will der Aufsteiger aus Göttingen neue Grenzen austesten: Dem Schweinebauch lässt er bei 40 Stunden Garzeit unter Niedrigtemperaturen das Fett entziehen und setzt mit aromatischen Kräutern dem Fleisch eine gewisse Süße hinzu. Die angebratene Jakobsmuschel bringt verwöhnende Karamelligkeit mit. „Beides zusammen ergibt die absolute Überraschung“, gibt sich Kinfelt selbstbewusst.

Auch auf einem anderen „Minenfeld“ der Gourmetküche bewegt sich Kinfelt stilsicher: Rinderfilet & Pulpo an Artischocke (sic!) bedarf der richtigen Balance. Die richtige Menge von fünf Schreiben Tintenfisch ergebe eine „perfekte Kombi“.

Bei der Auswahl der Produkte setzt Kinfelt, der es in noch nicht einmal einem Jahr seit Eröffnung in die Nominierten-Liste der weithin beachteteten „S.Pellegrino Kulinarische Auslese“ schaffte, auf Top-Qualität aus regionaler Herkunft. Nachhaltigkeit und Bio-Prinzipien spielen dabei eine gewichtige Rolle. Absolute Frische ist unabdingbar. Wie bei jedem großen Chefkoch sind dies die Erfolgsfaktoren für eine Spitzenküche.

In moderner „Twitter“-Manier (max 140 Zeichen) müsste es zu Kinfelt’s Küche heißen: „Jung, modern, ambitioniert, viele Varianten, ein Experiment & Genuss, zum Erleben bei besonderen Menschen, anders als andere“. Kirill Kinfelt ist auf dem Weg nach oben. Man wird noch viel über ihn lesen können.

Das Fine-Dining-Restaurant „Planea“ wurde Ende Mai 2010 eröffnet und ist ein Unternehmen der Hotel Freizeit In GmbH, Göttingen. Über 400.000 Euro wurden in den kubus-artigen Neubau neben der historischen Sternwarte am Rander der Innenstadt investiert. Das Team des „Planea“ umfasst rund 30 Mitarbeiter.

„Planea“ in Göttingen: Auf Anhieb unter den besten Gourmet-Restaurants

Junges Fine-Dining-Konzept nach nur einem halben Jahr bei den S.Pellegrino Kulinarische Auslese 2011 nominiert

(Göttingen, 26. Januar 2011) Noch kein Jahr stehen Sarah Henke und Kirill Kinfelt nebeneinander am Herd: Bereits jetzt wurden die jungen Küchenchefs des neuen Fine-Dining-Restaurants „Planea“ in Göttingen für die Kür der besten Gourmettempel Deutschlands nominiert. Bei der Vergabe der renommierten „S.Pellegrino Kulinarische Auslese 2011“ am 31. Januar in München sind die herausragenden Aufsteiger die Nachwuchsstars in der Starküche. Die Vergabe der anerkannten Gourmetauszeichnung basiert auf den Nennungen und Neueintragungen der führenden Restaurantführer wie „Guide Michelin“, „Gault Millau“ und anderer.

Planea-Chefs auf dem Weg zum Gourmetolymp - Kirill Kinfelt und Sarah HenkePlanea-Chefs auf dem Weg zum Gourmetolymp - Kirill Kinfeldt und Sarah Henke

Planea-Chefs auf dem Weg zum Gourmetolymp - Kirill Kinfelt und Sarah Henke

„Die Überraschung ist gelungen“, freut sich Inhaber Olaf Feuerstein. Die Nominierung zur „S.Pellegrino Kulinarische Auslese“ sei bereits als erste große Anerkennung des ambitionierten Küchenkonzepts zu werten. Feuerstein, Geschäftsführender Gesellschafter des preisgekrönten Tagungshotels Freizeit In Göttingen, ist Ideengeber und Investor des „Planea“ an der historischen Sternwarte der Universitätsstadt.

Seit Ende Mai genießen die Gäste im „Planea“ u.a. hochwertige regionale Produkte in moderner Interpretation. Diese scheinbare Gegensätzlichkeit gelingt dem jungen Küchenteam mit der ungewöhnlichen Doppelspitze stets aufs Neue: Vertraute Gerichten werden behutsam auf den Kopf gestellt, modern interpretiert und im luxuriös-reduzierter Ambiente präsentiert. Dabei gelingen es Kinfelt und Henke, beide mit jahrelangen Vorerfahrungen in mehrfach ausgezeichneten Gourmetrestaurants, stets neu zu überraschen: Auf der Speisekarte kündigen sie die einfachen Stichworten die Zutaten eines Gerichts an – ganz im Stile der zeitgemäßen „Twitter“-Kommunikation – verraten aber nicht die Komposition. So wird jeder Gang zu einem neuen Aha-Erlebnis, auch wenn der Fine-Dining-Teller ganz unaufgeregt daherkommt. Im Zentrum steht die Güte der ausschließlich aus der Region stammenden Rohwaren und die zuweilen experimentierfreudig-forsche Komposition der Aromen.

Dem geneigten Gast wird schnell klar: Reaktionistische Anhänger der französischen Cuisine müssten sich hier rasch umstellen. Das „Planea“ ist ein neuer Vorreiter der Gourmet-Avantgarde – und dies gleichauf mit den kosmopolitisch geprägten Toprestaurants der großen Metropolen.

Das Fine-Dining-Restaurant „Planea“ wurde Ende Mai 2010 eröffnet und ist ein Unternehmen der Hotel Freizeit In GmbH, Göttingen. Über 400.000 Euro wurden in den kubus-artigen Neubau neben der historischen Sternwarte am Rander der Innenstadt investiert. Das Team des „Planea“ umfasst rund 30 Mitarbeiter.