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Hilton Worldwide sucht Gastro-Konzepte: 500 neue Restaurant in nächsten 3 Jahren geplant

(McLean/USA, 24. Februar 2012) Pro Gastro: Hilton Worldwide will in den nächsten drei Jahren rund 500 neue Restaurants eröffnen. Unter hiltonrestaurantconcepts.com können sich Gastronomen informieren, wie sie ihre Restaurantkonzepte in die Hilton Hotels einbringen können.

Bislang haben sich rund 900 Hoteleigentümer mit einem Interesse an neuen Restaurantkonzepten auf der Webseite registriert. Es gibt bereits konkrete Ergebnisse: So schloss das Washington Hilton eine Partnerschaft mit „The Coffee Bean & Tea Leaf“ und startete eine erste Niederlassung des Coffee Shops an der US-Ostküste. Das Hilton McLean/Virginia eröffnete nun ein Outlet des preisgekrönten Speisen- und Getränkekonzepts „Härth“.

Neues preisgekröntes F&B-Konzept "Härth" für die Hilton Hotels

Neues preisgekröntes F&B-Konzept "Härth" für die Hilton Hotels

„Wir wollen großartige Konzepte für unsere Hotels, welche die Einzigartigkeit ihrer Regionen widerspiegeln und ihren wiederkehrenden Stammgästen ansprechende Menüoptionen präsentieren“, sagte Beth Scott, Vice President, Food and Beverage Concepts bei Hilton Worldwide. „Darüber hinaus ist dies eine hervorragende Chance für Restaurantbetreiber, die das Wachstum ihrer Marke ankurbeln wollen.“

Unter www.hiltonrestaurantconcepts.com werden die Restaurantbetreiber gebeten, Einzelheiten zu ihrem Konzept anzugeben – Menüauswahl, Designelemente und Preisrahmen – um für die Aufnahme zur Website in Betracht gezogen zu werden. Anschließend wird das Konzept in der Datenbank gespeichert, aus der die Hoteleigentümer passende Möglichkeiten auswählen können.

Die Website bietet derzeit originale F&B-Konzepte von Hilton Worldwide sowie bestehende Konzepte wie „BGR- The Burger Joint“ mit Sitz in Bethesda/Maryland, „The Coffee Bean & Tea Leaf“ und „Ruth’s Chris Steak House“, um nur einige zu nennen. Darüber hinaus wurden über 80 Partnerschaften geschlossen, die sich in verschiedenen Stadien befinden. Den Erwartungen zufolge wird die Website den Hoteleigentümern bis zum Jahresende 50 weitere Hotelkonzepte zur Auswahl anbieten.

Getränkevielfalt auf der Internorga: Die Branchenplattform für Neuheiten und Trends

(Hamburg, 09. Februar 2012) Die Internorga gewinnt ihre alte Stärke zurück: Die Trendgetränke des Sommers, neue Softdrink-Kreationen und regionale Bierspezialitäten aus ganz Deutschland werden auf der Internorga Hamburg (9. bis 14. März 2012) zu probieren sein. Die internationale Fachmesse ist damit einer der Top-Treffpunkte der Getränkebranche. Die Angebote der Brunnen, Brauereien und anderen Getränkehersteller in den Hallen A1 sowie B1 bis B4 decken die gesamte Bandbreite vom Wasser bis zur Spirituose ab.

Attraktive Getränke gibt's auf der Internorga (Foto: Nico Maack/Hamburg Messe)

Attraktive Getränke gibt's auf der Internorga (Foto: Nico Maack/Hamburg Messe)

Mit Bauer Fruchtsaft, Eckes Granini, Capri Sonne, der Deutschen Sinalco Markengetränke, Gerolsteiner, Magnus oder Niehoff Vaihinger präsentieren führende Hersteller von Säften und anderen alkoholfreien Getränken auf der Internorga ihre Neuheiten. Unternehmen wie Drinks & More und Fritz-Kola stellen innovative Getränkekreationen und aktuelle Trends für die Bar- und Szenegastronomie vor. Auch bei Smoothies und Energydrinks sowie Eistees, Säften und anderen alkoholfreien Getränken auf biologischer Basis zeigen die Aussteller aus dem In- und Ausland viele neue Produkte.

Zahlreiche Brauereien präsentieren auf der Internorga ihre regionalen Bierspezialitäten. Das schließt sowohl Unternehmen aus dem Süden Deutschlands wie die Privatbrauerei Erdinger Weißbräu, die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan oder die Brauerei Gebr. Maisel mit ein als auch norddeutsche Anbieter wie die Dithmarscher Brauerei oder die Ratsherrn Brauerei aus Hamburg. Nach 15 Jahren Abwesenheit stellt auch die Privatbrauerei Ernst Barre erstmals wieder auf der Internorga aus.

Wein- und Sektkellereien, Hersteller von innovativen Cocktail-Konzepten und Spirituosen wie Rum, Wodka und Likören runden das vielfältige Getränkeangebot auf der Internorga ab. Die herausragende Stellung der Internorga als erstklassige Kommunikationsplattform für die Getränkebranche lasse sich auch daran erkennen, dass die internationale Fachmesse in Hamburg in diesem Jahr die einzige ist, auf der Coca Cola mit einer exklusiven Business Lounge präsent sei, wird von Veranstalter Hamburg Messe und Congress mitgeteilt. Ansonsten verzichte der größte Softdrinkhersteller der Welt in diesem Jahr auf die Teilnahme von Messen.

Hilton Worldwide: Sieger des großen Food & Beverage Masters 2011

(Berlin, 25. November 2011) Beim European Food & Beverage (F&B) Masters 2011, der vom 16. bis zum 17. November 2011 im Hilton Berlin stattfand, kürte Hilton Worldwide die Creme de la Creme seiner europäischen Mitarbeiter. Nach den zwei Wettbewerbstagen und einem spannenden Finale standen in den vier Kategorien „Culinary Cup“, „Pastry Cup“, „Bar Cup“ und „Service Cup“ endlich die Sieger fest. Aus Hilton Worldwide Hotels in ganz Europa hatten sich etwa 200 Mitarbeiter für den F&B Masters beworben – 50 wurden für die finale Teilnahme ausgewählt. Freundschaftliche Rivalität dominierte den Wettkampf als die Finalisten antraten um zu beweisen, dass sie in ihrem Fach die Besten sind.

„Wir freuen uns riesig die Sieger des F&B Masters 2011 bekannt geben zu können – und gratulieren noch einmal ganz herzlich allen Finalisten-Teams sowie auch den Organisatoren“, kommentiert James Glover, Vice President of Food & Beverage für Hilton Worldwide in Europa. “Alle Finalisten dürfen stolz auf sich sein, das Niveau war sehr hoch. Der F&B Masters sichert die Qualität der aufregenden Food & Beverage Kultur innerhalb der europäischen Hilton Worldwide Hotels. Dieser Wettbewerb bietet unseren Mitarbeitern die Möglichkeit, ihr ganzes Talent, ihre Kreativität und ihr Potential öffentlich zu präsentieren.”

Der Culinary Cup
Die Finalisten des Culinary Cups waren dazu aufgerufen ihr Können bei der Kreation einer Vorspeise bestehend aus Jakobsmuscheln und Pfifferlingen und eines Hauptgangs aus Rinderfilet, Wirsing und Sellerie unter Beweis zu stellen. Die Jury bewertete die professionelle Zubereitung, die Präsentation, die Innovation und den Geschmack der Gerichte.

Culinary Cup – Daniel Debattista & Ralph Vassallo, Hilton Malta (Von links: Simon Vincent, James Glover, Daniel Debattista, Beth Scott, Roberto Giudici, Ralph Vassallo, Chris Galvin, Heinz Beck)

Culinary Cup – Daniel Debattista & Ralph Vassallo, Hilton Malta (Von links: Simon Vincent, James Glover, Daniel Debattista, Beth Scott, Roberto Giudici, Ralph Vassallo, Chris Galvin, Heinz Beck)

Gold: Hilton Malta, Daniel Debattista & Ralph Vassallo
Silber: Hilton Prague, Emanuele Mugnaini & Michal Ludek
Bronze: The London Hilton on Park Lane, Murat Oguz & Laurie Thomas

Die Mitglieder der Jury lobten besonders Debattistas und Vassallos Kreativität, Teamwork und die Präsentation der Speisen, welche die Werte von Hilton Worldwides Food & Beverage Ansatzes perfekt verkörperten. Die Gewinner freuen sich über einen fünftägigen Aufenthalt im Rome Cavalieri, Waldorf Astoria Hotels & Resorts. Sie haben dort die einzigartige Möglichkeit in Heinz Becks mit drei Michelin Sternen ausgezeichneten Restaurant „La Pergola“ wertvolle Erfahrungen in der Sterneküche zu sammeln.

The Bar Cup
Im Bar Cup forderte die Jury die Finalisten mit der Zubereitung des Classic Negroni Cocktails und eines Cocktails aus ihrer Region heraus. Dabei wurde besonders auf Balance, Technik, Maßgenauigkeit, kommunikative Fähigkeiten und Präsentation der Drinks geachtet.

Bar Cup – Rui Serra, London Hilton on Park Lane (Von links: Simon Vincent, James Glover, Didier Martin, Gregory Pigier, Rui Serra)

Bar Cup – Rui Serra, London Hilton on Park Lane (Von links: Simon Vincent, James Glover, Didier Martin, Gregory Pigier, Rui Serra)

Gold: The London Hilton on Park Lane, Rui Serra
Silver: Hilton Prague, Roman Uhlir
Bronze: Hilton London Tower Bridge, Simona Gullo

Die Jurymitglieder lobten die Eleganz, die Balance und den Style von Serras Cocktails, und hoben außerdem seine Leidenschaft und die kreative Präsentation seiner Drinks hervor. Serra darf sich nun auf eine all-inklusive Reise zu der renommierten internationalen “Worldclass 2012” Barkeeper Competition in Rio de Janeiro freuen.

The Pastry Cup
Die Finalisten des Pastry Cups mussten aus Mandeln, Schokolade und Feigen einen Nachtisch zubereiten und individuell anrichten. Außerdem galt es einen Kuchen zu backen und zu präsentieren. In die Entscheidung der Jury flossen die Kriterien Kreativität, Geschmack, künstlerische Techniken, Originalität und Präsentation mit ein.

Pastry Cup – Youri Baltaliyski, Hilton Prague (Von links: Simon Vincent, James Glover, Youri Baltaliyski, Mike Williams, Anthony Marshall)

Pastry Cup – Youri Baltaliyski, Hilton Prague (Von links: Simon Vincent, James Glover, Youri Baltaliyski, Mike Williams, Anthony Marshall)

Gold: Hilton Prague, Youri Baltaliyski
Silver: Hilton Strasbourg, Jean Stouvenel
Bronze: Hilton Vienna, Karina Rizaj

Besonders lobte die Jury die Organisation und Kreativität, die Baltaliyski bei der Zubereitung seines Desserts an den Tag legte, so wie die raffinierten Details und die elegante Optik seines Kuchens. Als Sieger darf sich Baltaliyski auf einen einwöchigen Besuch an der “Valrhona Universite Chocolat” im französischen Tain L’Hermitage freuen. Er wird dort einzigartige Einblicke in die Welt der Schokolade erhalten und in die Kunst des Schokolade-Herstellens eingeweiht werden.

The Service Cup
Die Finalisten des Service Cups präsentierten sich vor der Jury und wurden anhand von Service Fähigkeit, Produktkenntnissen und Herangehensweise bewertet.

Service Cup – Thomas Minihold, Hilton Vienna Plaza (Von links: Simon Vincent, James Glover, Thomas Minihold, Olivier Harnisch, Fred Sirieix)

Service Cup – Thomas Minihold, Hilton Vienna Plaza (Von links: Simon Vincent, James Glover, Thomas Minihold, Olivier Harnisch, Fred Sirieix)

Gold: Hilton Vienna Plaza, Thomas Minihold
Silver: Hilton Istanbul, Jan Coskun
Bronze: Hilton Malta, Charlo Cachia

Die Jury lobte besonders die Interaktion Miniholds mit dem Gast, außerdem seine Herangehensweise bezüglich Präsentation und Service Style. Als Gewinner erhält Minihold nun ein einwöchiges Training im Galvin at Windows, dem mit einem Michelin Stern ausgezeichneten Restaurant des London Hilton on Park Lane. Das Training wir von Fred Sirieix General Manager des Restaurants und Erfinder der ‘Art of Service’ geleitet.

Mit dem F&B Masters 2011 beendet Hilton Worldwide ein äußerst erfolgreiches Jahr im Bereich der Food & Beverage Aktivitäten in Europa. Das Unternehmen blickt auf einige außerordentliche Restaurant- und Bareröffnungen sowie auf die Verkündung spannender neuer Partnerschaften zurück. Erst kürzlich gab Hilton Worldwide die Eröffnung des Les Solistes by Pierre Gagnaire im Waldorf Astoria Berlin bekannt.

Prestigeträchtige Gourmetküche bietet Hilton Worldwide in Europa zum Beispiel im Drei-Sterne-Restaurant La Pergola von Heinz Beck im Rome Cavalieri – Waldorf Astoria Hotels & Resorts oder im Ein-Sterne-Restaurant Galvin at Window’s, im London Hilton on Park Lane.

Exklusivumfrage von food-service und gv-praxis – Konsumenten-Trends: Regional ist das neue Bio

(Frankfurt/Main, 09. August 2011) Für Verbraucher zählt zunehmend eines: Essen sie außer Haus, wollen sie genau wissen, woher ihr Essen stammt. Dies zeigt die aktuelle Exklusivumfrage unter Profis der Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung, die jährlich von den zwei Wirtschaftsfachzeitschriften food-service und gv-praxis (Deutscher Fachverlag GmbH, Frankfurt am Main) durchgeführt wird. Demnach hat die Nachfrage nach regionaler Küche im letzten Jahr stark zugenommen. Transparenz wird mehr und mehr zum Schlüsselfaktor, sogar Bio-Produkte werden an dieser Stelle in die Nebenrolle verdrängt.

Auch das Thema Sicherheit spielt laut Umfrage bei gastronomischen Offerten eine immer größere Rolle. So finden bekannte Spezialitäten, wie es sie schon bei der Großmutter gab, einen deutlich höheren Zuspruch als in früheren Jahren. Die “alte Küche” erlebt eine Renaissance, denn die Gerichte sind vertraut und wecken Kindheitserinnerungen.

Darüber hinaus trägt das “Gesundheitsgewissen” maßgeblich zur Entscheidung bei, was auf den Teller kommt. Ganz nach dem Motto “grün, grüner, am grünsten” bestellen Verbraucher zunehmend Salate und vegetarisches Essen. Dies sind laut Umfrage die wachstumsstärksten Gerichte im Außer-Haus-Markt. Leicht, fettarm, frisch – damit können Gastronomen punkten.

Wachstumssieger bei den Getränken
Als Gewinner 2010 gehen bei den alkoholischen Getränken Cocktails/Longdrinks hervor: Mit ihrem Sprung von Platz 5 auf 1 verdrängen sie den bisherigen Spitzenreiter Weizenbier, der im aktuellen Ranking nur noch die Vize-Position ergattert. Dieses überraschende Wachstum alkoholischer Mischgetränke dürfte zu großen Teilen dem neuen In-Produkt zu verdanken sein: Aperol-Spritz.

Die promillefreie Plusmacher-Liste dokumentiert, dass alkoholfreies Bier seine Beliebtheit bei den Konsumenten klar steigern konnte: Es rückt von Position 6 auf 4 vor. Stilles Wasser bleibt in dieser Kategorie die unangefochtene Nummer 1.

Die gesamten Ergebnisse der Online-Befragung von Profis in der Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung sind in den aktuellen Ausgaben von food-service und gv-praxis veröffentlicht. Insgesamt wurden über 250 Rückläufe ausgewertet.

Gastro Vision 2012: Das Beste aus Küche und Bar verbinden

(Hamburg, 09. August 2011) „Das beste aus Küche und Bar verbinden, um dadurch mehr Umsatz zu generieren“, lautet der Ansatz von Deutschlands führendem Hotellerie- und Gastronomie Branchentreff Gastro Vision. Dieser findet im kommenden Jahr vom 9. bis 13. März 2012 wieder im Hamburger Hotel Empire Riverside statt. Neu ist neben der Vorstellung von zukunftsweisenden Trends, Produkten und Dienstleistungen der erweiterte Bereich „Getränke und Spirituosen“. Im Fokus der 13. Gastro Vision steht aber nicht nur der reine Ausbau der Ausstellungsfläche, sondern vor allem die inhaltliche Verknüpfung von „Food and Beverages“.

Moderne F&B-Konzepte stehen im Fokus der Gastro Vision 2012 im Empire Riverside Hotel Hamburg

Moderne F&B-Konzepte stehen im Fokus der Gastro Vision 2012 im Empire Riverside Hotel Hamburg

Themenerweiterung: Spirituosen, Kaffee und Soft Drinks
Im kommenden Jahr haben Aussteller aus dem Getränke-Segment die Möglichkeit ihre Produkte in Verbindung mit korrespondierenden Speisen und Dienstleistungen vorzustellen. Von Kaffee über Spirituosen bis hin zu Frucht-Smoothies steht die Gastro Vision allen Anbietern innovativer hochwertiger Produkte offen. Die erweiterte Öffnung der Veranstaltung für Getränke verkörpert den Geist der Gastro Vision: „Wichtig ist uns, dass wir die beiden Welten Essen und Trinken nicht nur vorstellen, sondern auch kreativ zusammenführen und aufzeigen, welche zusätzlichen Umsätze sich durch neue, einfallsreiche Ansätze schaffen lassen“, erklärt Klaus Klische, Initiator der Gastro Vision, das Konzept. Der Kerngedanke dahinter: Auf der Veranstaltung sollen Experten aus dem Food and Beverage-Bereich neue Impulse erhalten, wie sie nicht nur ihr eigenes Portfolio ergänzen können, sondern ihre bestehenden Produkten in Küche und Bar kreativ miteinander verbinden und einsetzen können. In interaktiven Workshops lernen Fachbesucher und Aussteller neue Rezepturen kennen, können Fragen stellen und unter Anleitung von Branchenprofis selbst Rezepte zubereiten.

Foodpairing: Caipirinha-Lachs und Hirsch in Gin
Geht nicht? Geht doch! Foodpairing bedeutet, dass Speisen und Getränke aufgrund ähnlicher Schlüsselaromen zusammenpassen. Um das zu zeigen, gibt es über zwei Etagen wechselnde Shows und Workshops zum mitmachen. Zu den Höhepunkten zählt schon jetzt die Interaktion der Kochpiraten der Berliner „Kochbox“ mit den Beverage-Spezialisten der „Bar Devils“. Per Live-Schaltung werden Köche und Barkeeper gemeinsam neue Kreationen entwickeln und aufeinander abstimmen. Dazu gehören gänzlich neue Rezepte wie der „Caipirinha-Lachs“ oder die Hirschhüfte in Gin.

Auch 2012 haben Aussteller und Besucher die Möglichkeit sich für Business-Gespräche oder eine kleine Auszeit in die separate Lounge zurückzuziehen. Die Besucher der Gastro Vision können sich täglich von 14 bis 21 Uhr live von der Geschmacksvielfalt und den frischen Produkten überzeugen.

Zur Gastro Vision im März 2012 kann sich bereits jetzt als Besucher vorregistrieren.

Außer-Haus-Markt Deutschland 2011: Convenience auf dem Vormarsch – Gastgewerbe weiterhin im Wachstum

(Hamburg, 26. Juli 2011) Das Gastgewerbe setzt weiterhin stark auf Convenience-Produkte in der Küche. 41 Prozent der Hotels und Restaurants in Deutschland setzen vorgefertigte Lebensmittel und Food-Grundprodukte regelmäßig ein. Dies ist Ergebnis einer neuen Erhebung des auf den Außer-Haus-Markt spezialisierten Marktforschungsinstituts The Business Target Group, Scheeßel bei Hamburg. Besonders in Restaurants (auch Hotelrestaurants) wird besonders häufig Convenience verwendet, vorrangig tiefgekühlte Rohrwaren (TK): Bei Gemüse sind 83 Prozent der Rohwaren aus TK-Lieferungen, bei Fisch 80 Prozent und bei Fleisch rund 35 Prozent.

Convenience wird im Gastgewerbe immer häufiger eingesetzt, gerade Premiumprodukte (Foto: Perlhuhn-Törtchen von Achenbach Delikatessen)

Convenience wird im Gastgewerbe immer häufiger eingesetzt, gerade Premiumprodukte (Foto: Perlhuhn-Törtchen von Achenbach Delikatessen)

Bei den TK-Halbfertigprodukten sind Desserts und Kuchen mit knapp 56 Prozent die Nummer eins. Aber auch bei Fleisch und Fisch liegen halbfertige TK-Produkte bereits über der 40-Prozent-Marke. Damit wird deutlich, dass Convenienceprodukte – in ihrer unterschiedlichen Conveniencegraden – im Gastgewerbe weiterhin stark auf dem Vormarsch sind. Weitere Details zu Verwendung von Convenience-Produkten, Küchentrends und vielen weiteren Fakten zum F&B-Management ist der nun neu aufgelegten Dokumentation „Außer-Haus-Markt Deutschland 2011“ zu entnehmen.

Außer-Haus-Markt wächst weiter
Das Konsumverhalten der Menschen verändert sich rapide.Stulle, Thermoskanne und Henkelmann sind als Exoten in der Verpflegung unterwegs. Man geht – auch konjunkturbereinigt – immer öfter aus und verpflegt sich direkt bei einem der zahlreichen Außer-Haus-Anbieter. Laut einer GfK-Studie aus acht europäischen Ländern gehen 15 Prozent der Deutschen mindestens drei Mal pro Monat im Restaurant essen. Weitere 27 Prozent tun dies ein- bis zweimal im Monat und 38 Prozent zumindest immer noch einmal pro Monat. Allerdings betritt auch ein Fünftel aller Deutschen niemals ein Restaurant.

Mittag- und Abendessen bilden jeweils 35 Prozent der gesamten Anlässe für den Außer-Haus-Verzehr. 16 Prozent der Verzehranlässe teilen sich auf die Einnahme von Zwischenmahlzeiten auf. Das Frühstück nimmt mit 14 Prozent den geringsten Anteil ein.

Der durchschnittliche Erwachsene besucht außer Haus am liebsten einen Imbiss (oder McDonald´s). Obwohl es viel mehr Restaurants mit deutscher Küche gibt, wird gerne „der Italiener“ oder „der Grieche“ besucht, zumindest in der Stadt. Jeder zehnte Besuch einer gastronomischen Einrichtung findet im Rahmen von Ausbildung und Arbeit statt.

15 Prozent gehen gerne in die Kantine oder ins Restaurant (oder nach dem Kino zum Burgerbrater). Die Mehrheit gibt an, höchstens einmal im Monat außer Haus zu speisen. Jeder fünfte geht niemals außer Haus essen, aus Sparsamkeit oder Prinzip.

Durchschnittlich gibt jeder Besucher im Außer-Haus-Markt 5,72 Euro aus. Je nach Segment fällt dieser Durchschnittswert sehr unterschiedlich aus: In Quick-Service-Restaurants / Lebensmitteleinzelhandel / Convenience-Stores sind dies 3,71 Euro, in Full-Service-Restaurants und Hotels satte 11,94 Euro und in Freizeiteinrichtungen noch 8,05 Euro. In Kantinen und Mensen gibt jeder Gast durchschnittlich nur 2,50 Euro aus.

Die günstige Konjunkturentwicklung führte im Gastgewerbe zur Schaffung neuen Arbeitsstellen. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigten im Gastgewerbe hat sich von 2007 bis 2010 von 619.000 auf 639.000, die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Teilzeitbeschäftigten von 170.000 auf 207.000 und die Zahl der geringfügig Beschäftigten von 720.000 auf 835.000 erhöht. Gleichzeitig sank die Zahl der Auszubildenden von 76.000 auf 69.000.

Die Dokumentation „Außer-Haus-Markt Deutschland 2011“ umfasst über 250 Seiten mit zahlreichen Grafiken, Schaubildern und detaillierten Erläuterungen. Zu beziehen bei: The Business Target Group, www.businesstargetgroup.com

EuGH-Urteil zum reduzierten Mehrwertsteuersatz bei Speisen

Dehoga: Schluss mit den Widersprüchen – Einheitlicher reduzierter Satz für Lebensmittel längst überfällig

(Berlin, 11. März 2011) Wie der Europäische Gerichtshof (EuGH) in  Luxemburg am Donnerstag entschieden hat, kann für Speisen an Imbissen und in Kinos der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent angewendet werden. Findet der Verzehr vor Ort dagegen in einem restaurantähnlichen Rahmen statt, wird dieser weiterhin als Dienstleistung betrachtet und ist mit 19 Prozent zu besteuern. Wie der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga-Bundesverband) in Berlin erklärt, bestätigt die Entscheidung den Niedrigsteuersatz für Take-away-Umsätze. Gleichwohl werfe das Urteil auch neue Fragen auf. “Für zahlreiche Fallkonstellationen werden die Abgrenzungsschwierigkeiten nicht kleiner”, sagt Ernst Fischer, Präsident des DEHOGA Bundesverbandes. Es stehe zu erwarten, dass das Bundesfinanzministerium Konkretisierungen vornehmen wird. Vor diesem Hintergrund bekräftigt Fischer die Forderung der Branche nach Einführung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes für die Gastronomie.

“Einmal mehr wird deutlich, dass der einheitliche reduzierte Satz für Lebensmittel unabhängig von der Art der Zubereitung und vom Verzehrsort auch in Deutschland längst überfällig ist”, so der Dehoga-Präsident. In 15 EU-Staaten gelten bereits für gastronomische Umsätze wie für Lebensmittel reduzierte Mehrwertsteuersätze. “Das EuGH-Urteil vergrößert die Wettbewerbsnachteile der Gastwirte gegenüber den Bäckern, Metzgern und dem Lebensmitteleinzelhandel. Wer gesunde Ernährung und Esskultur fördern möchte, sollte konsequenterweise der Tütensuppe im Lebensmitteleinzelhandel und der frisch zubereiteten Suppe im Restaurant denselben Steuersatz gewähren.”

Fischer hofft, dass die geplante Mehrwertsteuerreform der Bundesregierung mit dem bestehenden “Steuerirrsinn” aufräumt: “Wir fordern endlich Chancengleichheit und fairen Wettbewerb für eine besonders arbeitsintensive Dienstleistungsbranche, in der auf den gleichen Umsatz sechs Mal so viel Beschäftigte kommen wie im Lebensmitteleinzelhandel.”

 

Jedes fünfte Hotel will Minibar abschaffen

„Green Hospitality“ führt zu Einsparungen – Regionale Lieferanten im Fokus

(Hamburg, 09. Februar 2011) Die Hotellerie denkt längst „grün“: Über die Hälfte der rund 12.000 Fullservice-Hotelbetriebe in Deutschland unternehmen auch in diesem Jahres einiges in Sachen Nachhaltigkeit und ökologische Ausrichtung. Der Großteil der Hotels will künftig auf Müllvermeidung setzen und verbannt Einzelportionen von Honig, Zucker und anderem von den Frühstückstischen und Tagungsbuffets. Bei jedem fünften Hotel steht die Minibar auf dem Prüfstand. Dies ist Ergebnis einer aktuellen Untersuchung der The Business Target Group (BTG), dem auf den Außer-Haus-Markt spezialisierten Marktforschungsunternehmen aus Scheeßel bei Hamburg.

Green Hospitality 2011 - F&B-Konzepte

Überraschend ist der hohe Anteil der Hotels, die die Minibar in Frage stellen“, sagt BTG-Geschäftsführer Rolf W. Schmidt. In jedem fünften Hotel wird der kleine Kühlschrank ersatzlos gestrichen, um Energiekosten einzusparen und Verluste durch unbezahlte Produktentnahmen zu vermeiden. Rund acht Prozent der Betriebe setzen auf Vendingautomaten auf den Etagenfluren – als Ersatz für Minibars.

Beim F&B-Konzept setzen die Hoteliers vermehrt auf regionale Zulieferer: 64 Prozent ordern die Rohwaren künftig vermehrt bei Lieferanten aus dem Umkreis. „Dies wird auch gegenüber den Gästen und Tagungskunden aktiv kommuniziert“, so Schmidt. Damit liegen die Hotels im Trend der Zeit: Umweltorientierung, Rückbesinnung auf Produkte aus regionalem Anbau und verstärkte Berücksichtigung von Nachhaltigkeits-Prinzipien sind die gesellschaftlichen Top-Trends. „Wir können bei Hotels, Restaurants und Profiköchen allgemein in ganz Europa und Nordamerika ein klares Bekenntnis zu lokaler Verwurzelung und fundierter ökologischer Ausrichtung beobachten“, berichtet Schmidt. „Green Hospitality“ habe sich bei den Gastbetrieben zu einem Managementthema mit hoher strategischer Bedeutung entwickelt. „Auch wenn die Wahrnehmung unter den Gästen oder Firmenkunden zum Teil noch stark ausbaufähig ist, bleiben Topentscheider bei ihrem Kurs zum Green Hotelier“, so Schmidt.

CHD Expert Studie über Firmen-Weihnachtsfeiern: Weitere Umsatzverluste in der Gastronomie

Nur rund neun Prozent der Gastwirte erwartet mehr Bankette – Weniger Teilnehmer und weniger Pro-Kopf-Ausgaben

Hamburg, 11. Dezember 2009
Gespart wird nicht nur bei Geschäftsreisen – auch bei den Weihnachtsfeiern kürzen die Unternehmen die Budgets. 50 Prozent der Gastronomen in Deutschland berichten von weniger Banketten zum Jahresabschluss. Nur rund neun Prozent der Gastbetriebe richten in diesem Jahr mehr Weihnachtsfeiern als im Vorjahr. Dies ist Ergebnis einer repräsentativen Befragung von CHD Expert Deutschland. Das internationale Marktforschungsunternehmen für den Außer-Haus-Markt (Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Catering) befragte dazu im November 184 Gastronomieentscheider.

CHD Expert Grafik - Weihnachtsfeiern 2009
„Die Lage im wichtigen Weihnachtsgeschäft hat sich für die gehobene Gastronomie merklich verschlechtert – im vergangenen Jahr konnten noch 14 Prozent der Betriebe eine steigende Zahl an Firmenfeiern verzeichnen“, analysiert Thilo Lambracht, Geschäftsführender Gesellschafter von CHD Expert. 2007 hatten sogar rund 30 Prozent der Betriebe einen Zuwachs bei den Firmenevents verzeichnet. „Die Budgetbegrenzungen und Kostenreduktionen bei den Unternehmen machen sich längst nicht nur bei den Ausgaben für Geschäftsreisen und bei den zutage tretenden Streichungen von Weihnachtsfeiern bemerkbar“, so der Gastronomieexperte. Auch könne man seit vielen Monaten eine allgemeine Zurückhaltung bei Cateringausgaben für Unternehmensevents beobachten. Allerdings fällt die Entwicklung in den Gastronomiesegmenten unterschiedlich aus: Von den speisegeprägten Gastbetrieben konnten immerhin 14 Prozent von einer steigenden Zahl an Weihnachtsfeiern berichten. Unter Hotelrestaurants sind es nur acht Prozent, die einen Zuwachs verzeichnen.

Deutlich werden die zugeknöpften Taschen der Firmenentscheider auch bei der Zahl der Teilnehmer. Über 64 Prozent der Gastronomen müssen in diesem Jahr weniger Plätze je Firmenfeier eindecken. „Auf die großzügige Einladung von externen Dienstleistern und anderen Firmenpartner wird eher verzichtet“, so Lambracht. Lediglich knapp sechs Prozent der Gastbetriebe (Gastronomie 8,2%, Hotelrestaurants 5,2%) berichtet von steigenden Teilnehmerzahlen.

Auch bei den Pro-Kopf-Ausgaben sind die Folgen der Wirtschaftskrise spürbar. Über 56 Prozent der Befragten bedauern Kürzungen beim Durchschnittsbon. Lediglich 6,2 Prozent der Profi-Gastgeber (Gastronomie 11,1%, Hotelrestaurants 4,4%) freuen sich über Steigerungen bei den F&B-Ausgaben (F&B = Food & Beverages). „Gespart wird an Kleinigkeiten, wie zum Beispiel am Dessert oder der Weinauswahl“, bemerkt Lambracht. Der Durchschnittsbon je Weihnachtsfeiern betrug im vergangenen Jahr 34 Euro – mit Tendenz: abnehmend.

Außer-Haus-Markt – Zahl des Monats November 2009: Umsatzvolumen deutscher Beherbergungsbetriebe beträgt 16,59 Mrd. Euro

(Hamburg, 03. November 2009) Die rund 38.890 Beherbergungsbetriebe (Hotels, Hotels Garni, Gasthöfe, Pensionen etc.) stehen für rund 16,59 Milliarden Euro Gesamtumsatz im Jahr 2008 (+0,5% zum Vorjahr). Die Reduzierung der Mehrwertsteuer von 19 auf sieben Prozent für Übernachtungsleistungen bedeutet laut einer Berechnung des Bundesfinanzministeriums einen Steuerausfall von rund einer Milliarde Euro. F&B-Leistungen sind davon ausgeschlossen; der Umsatz mit Essen und Trinken in deutschen Hotels beträgt rund 6,11 Milliarden Euro (2007, -0,05%), Von der Steuersenkung ebenfalls ausgenommen sind Gastronomiebetriebe; deren F&B-Umsatz betrug zuletzt 47,28 Milliarden Euro. Würde die Mehrwertsteuer für das gesamte Gastgewerbe (Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung) um zwölf Prozentpunkte gesenkt, würden die Steuerausfälle 4,8 Milliarden Euro pro Jahr betragen. (Quelle: Statistisches Bundesamt/CHD Expert Deutschland – FACET, Bundesfinanzministerium)

Deutsche Beherbergungsbetriebe setzen im Jahr rund 16,59 Milliarden Euro um.

Deutsche Beherbergungsbetriebe setzen im Jahr rund 16,59 Milliarden Euro um.

Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:

  • Oktober 2009: 42% der Gastronomen und Hoteliers gewähren Sonderkonditionen für Gruppen
  • September 2009: Über 50% der Weinangebote auf deutschen Speisekarten stammen aus dem Inland
  • August 2009: Anzahl der Hotels in Deutschland wächst um 2,6%
  • Juli 2009: 14,67 Mrd. Euro für Catering in Deutschland
  • Juni 2009: Europavergleich – Deutschland hat mit 44.812 die meisten Beherbergungsbetriebe
  • Mai 2009: 35 neue Tophotels in Rumänien, Bulgarien und der Türkei
  • April 2009: F&B-Umsatz in Italiens Hotels mit 8,0 Mrd. Euro am höchsten unter den „Europe Big 5“
  • März 2009: 26 Milliarden Euro Gastronomie-Umsatz im deutschsprachigen Raum
  • Februar 2009 – 11,5 Mrd. Euro für Betriebsverpflegung in Deutschland/Frankreich/UK
  • Januar 2009 – 1,5 Billionen Euro Weltumsatz in Außer-Haus-Märkten

Lesen Sie weitere Daten unter:
http://www.chd-expert.de/zahl_des_monats.php

Garanten des guten Geschmacks bauen Präsenz in ganz Europa aus

15 Jahre Organisation Euro-Toques – Eigene Vertretung in Brüssel

(Kaisersbach-Ebnisee, 30. Oktober 2009) Ehrlicher und sorgsamer Umgang mit Lebensmitteln: Euro-Toques vermehrt sich seit der Gründung vor 15 Jahren jede Woche um neue Restaurants, die für eine „saubere“ Küchenleistung eintreten. Die Organisation ist europaweit bekannt durch PR-Aktionen wie die „Europäische Woche des Geschmacks“ und eine starke Interessenvertretung in Brüssel. Nun wurde auch mit World-Toques der internationale Ausbau über Europas Grenzen hinaus gestartet.

Ernst-Ulrich Schassberger: Spiritus Rector der Euro-Toque

Ernst-Ulrich Schassberger: Spiritus Rector der Euro-Toque

„Über 60 Prozent der Profi-Gastgeber geben zu, regelmäßig Convenienceprodukte zu verwenden“, moniert Ernst-Ulrich W. Schassberger, Gründer und Hauptrepräsentant der Euro-Toques-Restaurants und -Köche. „Wir stehen für einen Wiederbeleben des Geschmacks durch verantwortungsvoll produzierte Rohwaren“, konstatiert der Maitre, der direkt am -Ebnisee/Baden-Württemberg Schassbergers Seehotel betreibt. Die Idee der Euro-Toques, die als internationale Köchevereinigung ihresgleichen sucht, gewinnt in ganz Europa Anhänger sowohl unter den Küchenchefs als auch unter den Gourmets. Seit zwei Jahren besteht eine eigene Repräsentanz in Brüssel, die wichtige Fördermittel ermittelt und akquiriert sowie Veranstaltungen in ganz Europa koordiniert.

„Die Projekte wie die ‘Europäische Woche des Geschmacks’ werden teils von der Euro-Toques-Stiftung und teils mit EU-Geldern finanziert“, berichtet Schassberger. Der Chef der Euro-Toques GmbH hat seit 1994 unermüdlich eine durchsetzungsfähige Organisation aufgebaut und tritt unentwegt für die Belange der Köche und deren Gastbetriebe ein. Europaweit sind derzeit mehr als 500 Restaurants und Hotels von Euro-Toques zertifiziert. Unter www.eurotoques.de ist eine Datenbank zur Restaurantsuche sowie ein stets aktualisierter Einkaufsführer für Premium-F&B-Produkte erreichbar.

15 Jahre Euro-Toques: Guter Geschmack geht vor, sagen die Chefköche

15 Jahre Euro-Toques: Guter Geschmack geht vor, sagen die Chefköche

Mit World-Toques beginnt nun der Ausbau der zertifizierten Restaurants auf den anderen Kontinenten. „Wir sind bereits mit anderen Verbänden und namhaften Küchenchefs in Nordamerika, Nahen Osten und Asien in regem Kontakt“, so Schassberger. Ziel sei es, in allen Teilen der Erde die Grundsätze von einem sorgsamen Umgang mit Lebensmitteln zu etablieren und das Streben nach „gutem Geschmack“ – wie der Widerstand gegen die Ausbreitung uniformer Convenienceprodukte auch diplomatisch ausgedrückt werden kann – zu fördern.

Meilensteine von  World-Toques und Euro-Toques
1994 – Gründung der Euro-Toques Gesellschaft für Werbung und Marketing mbH; Start der ersten „Europäischen Woche des Geschmacks“ in Deutschland; Aufbau der Euro-Toques-Organisationen in Deutschland, Österreich, Schweiz, Lichtenstein, Südtirol und Polen; Mitglied Euro-Toques Food Law Comitée; Mitglied Euro-Toques Partner Comitée
1995 – Start Geschmacksunterricht in deutschen Schulen (Evaluation durch Fachhochschule Fulda); Gründung der Bocuse d´Or Academy Germany; Gründung der Pastry Academy Germany
1996 – erste Kooperationspartner werden gewonnen
1997 – erster Euro-Toques-Restaurantführer kommt in den Buchhandel; erste Europäisches Kochfestival; erste Vergabe des Euro-Toques Kulturpreis; Benennung erster Ehrenmitglieder; Start der Geschmacksschule
1998 – Bucherscheinung “Naturküche der Meisterköche” (Hallwag Verlag); erste Euro-Toques Trophy; Europa-Koch-Meisterschaft der Amateure/innen
1999 – Ernennung der ersten offiziellen Lieferanten von Euro-Toques in Deutschland
2001 – Bucherscheinung „Euro-Toques Lern- und Malbuch für Kinder“; Gründung der Eurotoques-Stiftung (Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen);
2002 – Gründung des Euro-Toques Kompetenzzentrum
2004 – Bucherscheinung “Zurück zum Geschmack” (Hirzel Verlag)
2005 – feierliche Vergabe des „French Food Spirit Award“ durch den französischen Außenminister im Palais d´Orsay/Paris
2006 – Das erste „Euro-Toques Magazin“ erscheint, Start der Kooperation mit Hexatoques, Nizza
2007 – Gründung von Euro Toques Europa und Eröffnung einer eigenen Repräsentanz in Brüssel; Gründung von World Toques; Einführung Zertifizierung von WT/ET Sterne-Restaurants nach Guidelines; erste Vergabe von Garantie-Sternen durch die Gäste; erster „Europäischer Tag für gesundes Kochen und Ernährung“; Umbenennung der Bocuse d´Or Academy Germany in Award Academy Germany, Ehrenpräsidentschaft ICA, Institute of Culinary Art
2008 – Gründung von Schulkochclub/Amateur-Kochclub/Gästeclub; Start für Intranet eurotoques.org, Einführung Preisverleihung Awards, Schnellserverpaket für Profis, Start Kooperation Oecotoques
2009 – Einsetzung von Fachinspektoren; Neu auf eurotoques.de: Restaurantführer, Gourmet-Wörterbuch, Saisonkalender, Einkaufsführer F&B/Non-Food; Bucherscheinung Küchenbibliothek “Kochen wie die Profis” (6 Bücher, Hädecke Verlag); Neue Regelung: Köche in zertifizierten Euro-Toques Sterne-Restaurants ohne Jahrespauschale; erste Zertifizierungen von World-Toques/Euro-Toques Sterne-Fachgeschäften und Fachbetrieben; Start einer Fachgruppe auf xing.com; Herausgabe einer neuen Imagebroschüre

Über Euro-Toques und World-Toques: Euro-Toques und World-Toques sind Köchevereinigungen mit dem Ziel, die Kulturbereichen Kochen, Essen, Genießen, Qualitätsbewusstsein und gesundheitsbewusste Ernährung zu erhalten und zu fördern. Die erste Initiative von 1986 entwickelte sich zu einer weltweiten Institution. Hauptförderer sind die Eurotoques-Stiftung und die Euro-Toques GmbH.

Tagungshotellerie stellt sich auf F&B-Umsatzverluste ein

Studie von CHD Expert: Dagegen Zuwächse im Bankettgeschäft

Die Tagungskrise hält an: Nahezu die Hälfte der deutschen Businesshotels rechnen in diesem Jahr mit Rückgängen beim F&B-Umsatz (F&B = Essen & Getränke) mit Konferenzgästen. Gerade bei Abendessen rechnen rund 47 Prozent der Hotelbetriebe mit Verlusten; nur rund 42 Prozent werden den Umsatz auf dem Vorjahresniveau halten können. Bei Mittagessen prognostizieren rund 41 Prozent der Tagungshotels Rückgänge. Dies sind die Ergebnisse der umfassenden Studie „MICE Business 2009“ zur konjunkturellen Entwicklung in der deutschen Tagungshotellerie. Das internationale Marktforschungsinstitut CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg, hatte dazu im Mai 216 führende Hotelbetriebe befragt.

CHD Expert Grafik - MICE Business 2009

„Nur rund 23 Prozent der Tagungshotels rechnen in diesem Jahr mit Steigerungen im F&B-Geschäft mit MICE-Kunden“, berichtet Thilo Lambracht von CHD Expert (Deutschland). „Dabei liegt der durchschnittliche Gedeckpreis für warme Mahlzeiten mit 11,39 Euro auf einem soliden Niveau – bei zunehmendem Nachfragedruck sind da noch Rabatte möglich.“ Zum Vergleich: Der Pro-Kopf-Beitrag für ein Zwei-Gang-Tagungsmenü beträgt 14,92 Euro, bei einem Drei-Gang-Bankettmenü sogar 17,30 Euro. Der Durchschnittserlös bei Fingerfoodbüffets beträgt 9,56 Euro. Für Snacks (Suppe oder halbe belegte Brötchen) werden 7,20 Euro je Gast ausgegeben.

Für das margenträchtige Geschäft mit Tagungsgetränken erwarten über die Hälfte der Hoteliers keine Veränderungen in diesem Jahr. Rund 20 Prozent der Betriebe gehen sogar von Zuwächsen aus. Der Durchschnittspreis für eine Getränkepauschale beträgt 6,34 Euro je Gast.

CHD Expert Grafik - MICE Business 2009

Hoffnung auf Plus im Bankettgeschäft
„In der Königsdisziplin der Hotellerie, dem Bankettgeschäft, überwiegt der Optimismus“, so Lambracht. Gerade bei privaten Veranstaltungen am Abend ist in diesem Jahr mit Zuwachs zu rechnen: Knapp die Hälfte der befragten Hotels erwarten hier mehr Reservierungen als im Vorjahr, 13 Prozent der Häuser sogar von einem Plus mit mehr als 15 Prozent. Auch bei den Banketten mit Mittagessen überwiegt die positive Erwartung (29% der Häuser sehen für 2009 einen Zuwachs) gegenüber dem Pessimismus (27% gehen von Rückgängen aus).

Die Studie „MICE Business 2009 – Strukturen und Veränderungen im Tagungs- und Bankettgeschäft der deutschen Hotellerie“ bietet erstmals Vergleichszahlen bei den F&B- und Bereitstellungserlösen. „Die aufwändig erstellten Benchmarks sind gerade in einem stark unter Preisdruck stehenden Tagungs- und Bankettmarkt wichtige Referenzdaten zum Betriebsvergleich“, so. Lambracht. Die Studie ist bis 22. Juni noch zum Subskriptionspreis von 290 Euro bei CHD Expert (www.chd-expert.de, Tel. 04263/301300) erhältlich.

Business Meeting - Mandarin Oriental Hotel Boston (Foto: MOHG)

Business Meeting - Mandarin Oriental Hotel Boston (Foto: MOHG)

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

Gastgewerbe: Noch großes Potential für C&C-Märkte

Quelle: Pressemitteilung CHD Expert, 10. Oktober 2008

Studie von CHD Expert zu Einkaufsquellen in Hotellerie und Gastronomie

Im Einkauf steckt der Gewinn. Im Gastgewerbe wird das Einkaufsvolumen breit gestreut, um möglichst viele Rabattmöglichkeiten auszunutzen. Bei der Beschaffung von Lebensmitteln und Getränken gibt es keinen eindeutigen Haus-und-Hof-Lieferanten in Hotellerie und Gastronomie. Für die führenden Cash & Carry-Großmärkte besteht somit noch großes Potential, frühere Gastro-Kunden zurück zu gewinnen. Dies geht aus einer repräsentativen Studie des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg, hervor. Für die Untersuchung wurden 466 Betriebe aus Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung und Food-Retail befragt.

Einkaufsquellen im Gastgewerbe - Deutschland 2008

Studie von CHD Expert: Einkaufsquellen im Gastgewerbe - Deutschland 2008

„Beim Food-Einkauf wählen nicht einmal knapp die Hälfte der Beherbergungsbetriebe den führenden Cash & Carry-Großmarkt der Region“, analysiert Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH. Die benötigten Lebensmittel werden auch zu einem Drittel im Zustellgroßhandel geordert bzw. zu einem Drittel im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) gekauft. Gerade unter den Budget-starken Hotels bleibt somit für die Multianbieter großer Handelsketten ein erhebliches Kundenpotential übrig.

Beim Getränke-Nachschub haben Cash & Carry-Großmärkte nur eine geringe Bedeutung. Über 73 Prozent der Gastronomen und rund 57 Prozent der Hoteliers ordern Bier, Wasser, Säfte & Co. dagegen regelmäßig im regionalen Getränkefachgroßhandel. „Hier macht sich die Beratungskompetenz der klassischen Bierverleger bemerkbar“, kommentiert Lambracht. Getränkeabholmärkte werden von rund elf Prozent der Gastronomen bzw. etwa 13 Prozent der Hoteliers häufig zum Einkauf genutzt. Interessant: Fast 19 Prozent der F&B-Einkäufer aus der Hotellerie (F&B = Food & Beverages) nutzen auch die günstigen Getränkeangeboten im Lebensmitteleinzelhandel.

„Hauptargument von über 55 Prozent der Befragten dafür, warum Cash & Carry-Großmärkte oftmals nicht zum Einkauf genutzt werden, sind die verhältnismäßig langen Anfahrtswege“, berichtet Lambracht. Rund 17 Prozent der Studienteilnehmer schreckt das (gefühlte) höhere Preisniveau in Großmärkten ab. „Das heißt, mit gezielten Rabattaktionen und Services wie Zustelldienste für Großeinkäufer können Cash & Carry-Märkte Käufer aus dem Gastgewerbe zurück gewinnen“, zeigt Lambracht auf. Das Potential, frühere Gastrokunden wieder an sich zu binden, ist groß. Denn in punkto Frische, Lieferfähigkeit und Sortimentsumfang sind die Großmärkte oftmals führend.

Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.