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Feiertage in Europa 2012: Andere Länder, andere Sitten – ADAC: Gut vorbereitet in den Urlaub starten

(München, 08. Februar 2012) Wer im Urlaub nicht unerwartet vor geschlossenen Geschäften, Banken und Supermärkten stehen möchte, sollte die Feiertage seines Urlaubslandes kennen. Deshalb hat der ADAC eine Liste aller Feiertage der ersten Jahreshälfte in den wichtigsten Reiseländern Europas erstellt. Aufgezählt werden nur die Termine, die von den Feiertagen in Deutschland abweichen und nicht auf einen Sonntag fallen:

- Dänemark 5. April, 4. Mai, 5. Juni
- Frankreich 8. Mai
- Griechenland 27. Februar, 13. und 16. April, 4. Juni
- Großbritannien 17. März (Nordirland), 7. Mai, 4. Juni, (außer in Schottland) und 5. Juni
- Irland 7. März, 7. Mai, 4. Juni
- Italien 25. April, 2. Juni
- Kroatien 7., 22. und 25. Juni
- Niederlande 30. April, 5. Mai
- Norwegen 5. April
- Österreich 7. Juni
- Polen 3. Mai, 7. Juni
- Portugal 21. Februar, 25. April, 7. Juni
- Schweden 6. und 23. Juni
- Schweiz 19. März u. 7. Juni (nicht in allen Kantonen)
- Slowakei 8. Mai,
- Slowenien 8. Februar, 27. April, 2. Mai, 25. Juni
- Spanien 19. März (regional), 5. April
- Tschechien 8. Mai
- Türkei 23. April, 19. Mai
- Ungarn 15. März

Umgekehrt kann man aber auch in vielen Ländern während der deutschen Feiertage einkaufen. Beispielsweise ist der Karfreitag in Frankreich, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, Slowenien, Tschechien, der Türkei und Ungarn ein normaler Werktag.

Alle die gut vorbereitet in den Urlaub starten wollen, finden länderspezifische Besonderheiten auch im Internet unter www.adac.de/reise_freizeit.

Test: Linienflieger Europa – Wer sind die Besten? “Clever reisen” prüft Preise, Routen, Service, Komfort & Sicherheit

(Duisburg, 04. Januar 2012) Europas Fluglinien im Härtetest: Im Kampf um die Gunst der Passagiere versuchen die führenden europäischen Airlines sich mit neuen Routen, Billigtarifen und innovativen Serviceideen, wie der Zwischenklasse Premium Economy Class oder XL-Sitzen, zu überbieten. Das Reisemagazin “Clever reisen” hat die Angebote der führenden Europaflieger getestet.

Lufthansa erneut Testsieger – Air Berlin knapp dahinter
Testsieger wurde wie schon im vergangenen Jahr Lufthansa. Doch die Vorherrschaft fällt nicht mehr ganz so absolut aus: Konnte die Kranichlinie beim letzten Test (Ausgabe 2/10), noch einen satten Vorsprung herausarbeiten, schmolz dieser jetzt zusammen. Das lag insbesondere an der starken Wertung von Air Berlin. Zudem errang Air Berlin, wie auch beim letzten Test, das Prädikat „Europas jüngste Flotte“, da das Fluggerät der Berliner gerade einmal ein Durchschnittsalter von fünf Jahren erreicht.

Gute Ergebnisse für Turkish Airlines und Swiss
Nochmals verbessern konnte sich Turkish Airlines und belegte noch vor Air France und KLM den dritten Platz. Wie auch letztes Jahr gewann Swiss das Prädikat „Liebling der Passagiere“. Immerhin schnitt Swiss bei den Bewertungen des Flugportals airlinetest.com gleich in beiden Kategorien (Durchschnittsnote und Sitzkomfort) mit den besten Werten ab. Zudem gab es wieder für Turkish Airlines (Star Alliance) das Prädikat für die „Beste Economy Class“. Mit durchschnittlich 82,7 cm bietet Turkish Airlines nicht nur den größten Sitzabstand an, sondern jeder Sitzplatz ist auf der Langstrecke auch noch mit einem eigenen Monitor ausgestattet.

Starke Unterschiede bei den Ticket-Spartarifen
Dass Fluggesellschaft nicht gleich Fluggesellschaft ist, zeigt sich vor allem bei der Preispolitik der einzelnen Fluglinien: So konnten die beiden deutschen Testkandidaten Air Berlin und Lufthansa für ihre zahlreichen Billigofferten auf Europa-Strecken die volle Punktzahl erzielen. Auch bei Air France (Skyteam) oder Austrian Airlines (Star Alliance) ließ sich an den Testtagen eine ansprechende Auswahl an Spartarifen für europäische Flugstrecken finden. Ein ganz anderes Bild bot sich dagegen bei British Airways, Finnair und bei Turkish Airlines. Hier waren die Angebote oftmals nicht wirklich preiswert und zudem war sehr häufig auch die Auswahl stark limitiert.

hrs.de – Hotelpreisentwicklung 2011: Durchschnittliche Zimmerpreise steigen in Europa stärker als in Deutschland

(Köln, 03. Januar 2012) In vielen Reisemetropolen stiegen 2011 die durchschnittlichen Hotelzimmerpreise. Besonders in Europa mussten Reisende im abgelaufenen Jahr für ihre Übernachtungen tiefer in die Tasche greifen als 2010. Zu diesem Ergebnis kommt das Buchungsportal www.hrs.de nach der Auswertung aller Buchungen der vergangenen zwölf Monate. Für die Auswertung wurden die durchschnittlichen Zimmerpreise der beliebtesten Städte in Deutschland, Europa und weltweit analysiert.

Die im Durchschnitt teuersten Hotelübernachtungen ermittelte hrs.de für New York, Rio de Janeiro und Zürich. In New York lag der durchschnittliche Zimmerpreis für das Jahr 2011 bei knapp 180 Euro. Damit verteidigt die größte Stadt der USA den Spitzenplatz, dicht gefolgt von Rio de Janeiro. Am Zuckerhut zahlten Reisende im vergangenen Jahr durchschnittlich gut 175 Euro pro Zimmer. Auf Rang drei folgt Zürich als teuerste Stadt Europas. In der Schweizer Metropole mussten Reisende im Jahr 2011 durchschnittlich knapp 157 Euro pro Nacht für ein Zimmer ausgeben. Am anderen Ende der Preisskala rangieren die ostasiatischen Metropolen Peking, Kuala Lumpur und Bangkok mit Preisen zwischen 50 und 56 Euro pro Zimmer und Nacht.

Hotelpreise in Deutschland

Hotelpreise in Deutschland: Moderate Steigerungen mit wenigen Ausnahmen
Zu den gefragtesten Reisezielen in Deutschland gehörten im Jahr 2011 Berlin, München, Hamburg und Köln. Dabei konnten die Städte unterschiedlich von der starken Zimmernachfrage profitieren. In Berlin konnten sich Touristen über vergleichsweise niedrige Zimmerpreise freuen. Der Hauptstadt-Tourismus boomt. Vor allem junge Menschen aus aller Welt lockt das Angebot an Clubs und das quirlige Leben in den Kiezen. Zudem wird Berlin als günstige Einkaufsstadt geschätzt. Dennoch sanken die durchschnittlichen Zimmerpreise gegenüber dem Jahr 2010 um 4,2 Prozent auf 82,32 Euro. In der Hauptstadt buhlen immer mehr Hotels um die Gunst der Reisenden, was die Preise weiter unter Druck setzt. In München gaben die Zimmerpreise nur leicht nach – um gut 0,2 Prozent auf 99,83 Euro. Damit fielen die durchschnittlichen Raten wieder unter die 100 Euro Schwelle. Dennoch verteidigte München den Spitzenrang im Ranking der teuersten Metropolen in Deutschland gefolgt von Frankfurt, Düsseldorf, Köln und Hamburg, wo die durchschnittlichen Zimmerpreise 2011 jeweils bei rund 95 Euro lagen. Köln und Düsseldorf verbuchten bei den untersuchten deutschen Städten den größten Preisanstieg von jeweils mehr als drei Prozent.

Relativ günstige Hotelübernachtungen registrierte HRS neben Berlin für Nürnberg und Dresden. In allen drei Städten zahlten Reisende 2011 im Durchschnitt knapp 83 Euro pro Zimmer. Für die Messestadt Nürnberg bedeutet dies einen Preisrückgang von 4,3 Prozent. In Dresden gaben die Preise für Hotelzimmer um 1,4 Prozent leicht nach.

Hotelpreise in Europa

Hotelpreisentwicklung in Europa: Überwiegend steigende Preise
Für Städtereisen in Europa besonders beliebt waren 2011 Wien, Paris, London, Prag und Amsterdam. Durch die hohe Nachfrage und der damit verbundenen Zimmerauslastung konnten die dortigen Hotels ihre Preise gegenüber dem Jahr 2010 zum Teil deutlich steigern. In 17 der 20 untersuchten Städte mussten Besucher für ihre Unterkunft mehr ausgeben als 2010. Lediglich in Rom, Madrid und Budapest waren Hotelzimmer 2011 im Durchschnitt etwas günstiger als 2010. Mit unter einem Prozent fielen die Preise allerdings nur sehr gering.

Teuerste Hotelstadt in Europa kann sich erneut Zürich nennen. Unter anderem begünstigt durch einen starken Franken stiegen die Hotelpreise in der größten Stadt der Schweiz um 13 Prozent auf knapp 157 Euro. Mit dem größten Preisanstieg in Europa vergrößerte Zürich den Abstand zum zweitplatzierten Moskau. Hotelübernachtungen in der russischen Hauptstadt schlugen im vergangenen Jahr mit durchschnittlich knapp 151 Euro zu Buche – ein Anstieg von rund zehn Prozent gegenüber 2010. Derzeit fehlen in Russlands Hauptstadt tausende Hotelbetten für Touristen und das knappe Angebot treibt die Preise in die Höhe. Vergleichsweise teurer waren Hotelunterkünfte mit durchschnittlich knapp 135 Euro pro Nacht auch in Oslo.

Relativ hohe Steigerungsraten ermittelte HRS mit 8,8 Prozent auch für Warschau. Die Stadt rüstet sich bereits für die Fußball-EM 2012. Gute Flugverbindungen, ein pulsierendes Nachtleben und eine Stadt reich an Sehenswürdigkeiten machen Warschau für Städtereisen immer beliebter. Mehr Gäste und damit eine höhere Auslastung der Hotels führten zu dem überdurchschnittlichen Preisanstieg auf nunmehr knapp 79 Euro pro Nacht.

Einen ähnlich hohen Anstieg der Hotelpreise mussten Londonreisende hinnehmen. Um gut acht Prozent verteuerten sich Übernachtungen an der Themse. Die royale Hochzeit im April, zu der hunderttausende Besucher aus dem In- und Ausland in die englische Hauptstadt strömten und die anstehenden Olympischen Spiele belebten den Tourismus in London. Auch ein gegenüber dem Euro relativ starkes Britisches Pfund wirkte sich preissteigernd aus.

Traditionell günstig blieben Übernachtungen – abgesehen von Moskau – in Osteuropa. Neben Warschau fanden Reisende in Prag mit knapp 63 Euro und Budapest mit gut 68 Euro die durchschnittlich günstigsten Hotelzimmer. 

Hotelpreise weltweit

Hotelpreisentwicklung weltweit: Teuerste Städte mit zweistelligem Plus
Außerhalb Europas fiel die Preisentwicklung sehr unterschiedlich aus. Gerade in den ohnehin teureren Städten wie New York, Rio de Janeiro oder Sydney mussten Reisende bedeutend tiefer in die Tasche greifen. Rio de Janeiro verbucht mit gut 30 Prozent den größten Preisanstieg gegenüber 2010 unter den 50 ausgewerteten Städten. Die Stadt am Zuckerhut bereitet sich bereits auf die Fußball-WM 2014 vor und baut die Infrastruktur weiter aus. Dies wirkt sich auch positiv auf den Fremdenverkehr aus. Verbunden mit einem starken Wirtschaftswachstum verteuerten sich Hotelzimmer in der zweitgrößten Stadt Brasiliens auf gut 175 Euro und damit nahezu auf den Wert des neuen und alten Spitzenreiters New York.

Hotels in New York gehören seit Jahren zu den teuersten der Welt. In der größten Stadt der USA mussten Hotelgäste über das Jahr gesehen knapp 180 Euro pro Nacht zahlen und damit gut 14 Prozent mehr als 2010. Deutlich hinter New York und Rio de Janeiro rangiert Sydney. In der australischen Metropole mussten Reisende im Jahr 2011 durchschnittlich knapp 154 Euro pro Zimmer ausgeben. Mit einem Plus von knapp 16 Prozent stiegen auch hier die Preise überdurchschnittlich.

Während die Hotelpreise in den ohnehin teuren Metropolen im vergangenen Jahr weiter stiegen, wurden Hotelübernachtungen in vielen Städten Ostasiens noch preiswerter. Dies trifft besonders auf Bangkok und Peking zu, den beiden Metropolen mit den durchschnittlich günstigsten Hotels im HRS Ranking. In Bangkok gaben die Preise um knapp sechs Prozent auf rund 50 Euro nach, in Peking um gut drei Prozent auf knapp 56 Euro. Im vergangenen Jahr öffnete sich die Schere zwischen den teuersten und günstigsten Städten damit signifikant.

Auf stark fallende Preise von sieben bzw. acht Prozent konnten sich Besucher Shanghais und Vancouvers freuen. Während in Shanghai das Ende der Weltausstellung 2010 preismindernd wirkte, konnte die kanadische Metropole die relativ hohen Hotelpreise des Olympiajahres 2010 nicht halten.

Mit Zuversicht ins neue Jahr: Trotz aller Unsicherheiten überwiegt in der Bevölkerung der Optimismus

(Allensbach, 30. Dezember 2011) Trotz aller Unsicherheiten in Bezug auf die Schuldenkrise in der Euro-Zone und die weitere konjunkturelle Entwicklung überwiegt in der Bevölkerung der Optimismus: 49 Prozent der Bevölkerung blicken dem neuen Jahr mit Hoffnungen entgegen, nur 17 Prozent äußern Befürchtungen. 26 Prozent sind skeptisch. Zwar hat sich die Stimmung im Vergleich zum Vorjahr, als mit 56 Prozent der Bürger ein außergewöhnlich großer Teil der Bevölkerung optimistisch für das neue Jahr gestimmt war, etwas eingetrübt. Aber gerade im Vergleich zu früheren Jahren ist auch der aktuelle Wert als hoch zu bewerten. Eine Erklärung für die gute Stimmung liegt sicherlich darin, dass das alltägliche Leben der Bürger von den globalen Risiken bislang weitgehend abgeschirmt bleibt: Die Arbeitslosigkeit liegt auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung, die wirtschaftliche Situation der Bevölkerung insgesamt hat sich in den zurückliegenden Jahren stabil bis positiv entwickelt.

Die Frage, die das Institut für Demoskopie Allensbach traditionell seit 1949 jeweils zum Jahreswechsel an die Bevölkerung richtet, lautet: “Sehen Sie dem neuen Jahr mit Hoffnungen oder Befürchtungen entgegen?” Die Ergebnisse der Langzeitbetrachtung bilden ein Stimmungsbarometer der Bundesrepublik. In 36 der 63 Jahre zwischen 1949 und heute sagte die absolute Mehrheit der Bürger, dass sie mit Hoffnungen auf das neue Jahr blicke. Besonders in den 1950er, 1960er und auch noch den 1970er Jahren zeigte sich in der Bevölkerung ein ausgeprägt positives Stimmungsbild. Seit 1990 waren es hingegen nur 8 von 22 Jahren, in denen die Bevölkerung für das darauf folgende Jahr positiv gestimmt war, seit 2000 sogar nur drei Jahre (2000, 2007 und 2010), in denen 50 Prozent und mehr der Bürger dem neuen Jahr mit Optimismus entgegensahen.

Die Stimmungslage am Jahresende war in der Vergangenheit häufig ein zuverlässiger Indikator, wie sich die Konjunktur im darauf folgenden Jahr entwickelt. Angesichts der optimistischen Aussichten für das neue Jahr ist daher für 2012 von einer soliden Konjunkturentwicklung auszugehen, wie dies auch viele Wirtschaftsexperten erwarten.

Einzelne Bevölkerungsgruppen blicken sehr unterschiedlich auf das neue Jahr. So ist die jüngere Generation besonders optimistisch: 72 Prozent der 16- bis 29-Jährigen schauen mit Hoffnungen auf das neue Jahr, von den 30- bis 59-Jährigen ist es rund die Hälfte, von den 60-Jährigen und Älteren hingegen nur jeder Dritte, der dem Jahr 2012 mit Hoffnungen entgegensieht. Auch die eigene Einkommenssituation hat teilweise Einfluss auf die Erwartungen für das neue Jahr. In den unteren Einkommensgruppen blickt mit 51 Prozent die Mehrheit mit Befürchtungen oder Skepsis auf das kommende Jahr, in den mittleren und vor allem in den oberen Einkommensgruppen überwiegt dagegen der Optimismus. In diesen Bevölkerungsgruppen blicken 47 bzw. 55 Prozent mit Hoffnungen auf 2012.

Freie Fahrt zur Fußball-EM: Autobahnnetz in Polen wächst – Ausbau auch in Deutschland, Frankreich, Serbien und Spanien

(München, 29. Dezember 2011) Pünktlich zur Fußball-EM wird das polnische Fernstraßennetz auf wichtigen Verbindungen vergrößert: bis Juni 2012 soll die A 1 (Danzig – Lodz) um rund 70 Kilometer zwischen Kowal und Strykow wachsen, die A 2 (Frankfurt/Oder – Lodz) um rund 90 Kilometer bis Warschau und die A 4 (Görlitz – Krakau) soll durchgehend bis zur ukrainischen Grenze bei Korczowa führen.

Auch in Frankreich wird eine Staufalle verschwinden: für Dezember 2012 ist auf der A 89 (Lyon – Clermont-Ferrand) die Fertigstellung eines 49 Kilometer langen Abschnitts nördlich von Lyon bis Balbigny geplant. Autofahrer in Richtung Bordeaux können damit bis zu 60 Kilometern Fahrt einsparen. In Serbien soll die Südumfahrung der Hauptstadt Belgrad (E 75) bis zum Mai fertig sein und in Spanien wird die Küstenautobahn A 8 (Santander – Gijon – Baamonde) um 52 Kilometer verlängert.

Die wichtigsten Neuerungen in Deutschland sind: der Ausbau der A 72 zwischen Rathendorf und Borna-Süd, der mit 21 Kilometern Länge wohl im Dezember 2012 fertig gestellt sein dürfte, die Freigabe eines 17 Kilometer langen Teilstücks auf der A 71 zwischen dem Dreieck Südharz und Heldrungen voraussichtlich Mitte des kommenden Jahres, sowie im September die Eröffnung von sieben neuen Autobahnkilometern auf der A 33 zwischen Bielefeld / Brackwede und dem Kreuz Bielefeld. Zusammen mit kleineren Bauvorhaben wird das deutsche Autobahnnetz 2012 dadurch von derzeit 12 630 Kilometern Länge auf 12 690 Kilometer wachsen.

Kochfestival aller Gastronomen wird wieder europaweit von Euro-Toques organisiert: Das 15. Europäische Koch-Festival startet am 31. Mai 2012

(Kaisersbach/Ebni, 22. Dezember 2011) Ob “festa de la cucina”, cooking festival, “Keittön Juhla”, oder eben auf Deutsch, “Europäisches Koch-Festival”, die Strippen zieht, und das Event organisiert man von Kaisersbach aus. Bereits zum 15. Mal findet in im nächsten Jahr, am Donnerstag, 31. Mai, ganztägig (gern verlängerbar bis Sonntag von den einzelnen Betrieben) das Europäische Koch-Festival statt. Euro-Toques und sein Geschäftsführer Ernst-Ulrich W. Schassberger lädt seine alle Betriebe und Köche ein, daran teilzunehmen, aber auch jedes andere Gastro-Unternehmen kann den Koch-Festivalstag für sich, und im Sinne der Verbraucher-Aufklärung nutzen.

Als World-Toques/Euro-Toques vor über 17 Jahren gegründet wurde, konnte noch niemand absehen, welch großes Interesse die Philosophie des Zertifizierungsunternehmens aus Kaisersbach erregen würde – gerade in Zeiten von Skandalen und Diskussionen rund um die Ernährung. Weit über 4500 Lizenznehmer haben sich World-Toques/Euro-Toques europa- und weltweit angeschlossen – allesamt ausgezeichnete und zertifizierte Betriebe, Sterneköche und -Köchinnen. Die Säulen der World-Toques/Euro-Toques Sterne–Philosophie bestehen aus einer basisgekochten Küche durch Regionalität, Tradition, Professionalität und Saisonalität. Chemie in der Küche ist Tabu – die feil gebotenen Gerichte für die Gäste und Verbraucher müssen “frei von Stabilisatoren, künstlichen Aromen und -Geschmacksverstärkern” und anderen Zusätzen sein.

Offen ist das europaweite Event, das Koch-Festival, auch für andere interessierte Restaurants, die einfach den besonderen Tag als Anlass nutzen wollen, auf sich und ihr Können aufmerksam zu machen. Alle angemeldeten Restaurants und Gaststätten werden durch World-Toques/Euro-Toques in der Vorbereitung gefördert und unterstützt. Wie in den vergangenen Jahren gibt es auch diesmal wieder etliche Möglichkeiten, das Europäische Koch-Festival zu gestalten. Immer wieder gut kommen Basiskochvorführungen in der Bevölkerung an, genauso das Planen eines “Tag der offenen Tür”. Immer wieder interessant sind auch Küchenbesichtigungen, so wird der eigene Betrieb “transparent”, die Gäste und Verbraucher gucken gern mal hinter die Kulisse. Wie arbeitet der Küche, wie viel Arbeit liegt an, wie wird gehobelt, geschält und gekocht? Auch andere Aktivitäten für Kinder stehen an, z. B. Malwettbewerbe und Referate in den Restaurants zu bestimmten kulinarischen und landwirtschaftlichen Themen. Im Mittelpunkt steht immer der Betrieb und die regionale Umgebung mit ihren traditionellen Gerichten. Die gastronomischen Betriebe bereiten für den 31. Mai ganz besondere Menüs oder Drei-Gänge-Gerichte vor. Die regionalen Akzente, betont Ernst-Ulrich W. Schassberger, sollten gegeben sein.

Anmeldungen sind kostenlos möglich, weitere Informationen rund um das Europäische Koch-Festival findet man unter www.kochfestival.de , dort auch das bundesweite Netz aller teilnehmenden Betriebe in den einzelnen Regionen und Bundesländern.

Pressestelle
Europäisches Koch-Festival
Giovanni Deriu Journalist-Redakteur
Euro-Toques GmbH
Winnender Str.12 D-73667 Kaisersbach-Ebni
Tel.: +49(0)7184-2918-107 Fax:-129
info@kochfestival.de
www.kochfestival.de

hrs.de – Hotelpreisradar: Drittes Quartal in Deutschland mit moderater Preisentwicklung

(Köln, 27. Oktober 2011) Im dritten Quartal 2011 bewegten sich die Hotelpreise im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in Deutschland meist auf der Stelle. Viele europäische Metropolen verzeichneten gegenüber dem Vorjahresquartal hingegen zweistellige Preissprünge. Außerhalb Europas entwickelten sich die Hotelpreise sehr unterschiedlich. Zu diesen Ergebnissen kommt hrs.de in seinem aktuellen Hotelpreisradar. Für die Auswertung verglich hrs.de die Hotelzimmerpreise von insgesamt 48 deutschen, europäischen und internationalen Metropolen im dritten Quartal 2011 mit den Preisen des Vorjahreszeitraums.

hrs.de Hotelpreisradar Deutschland Okt 2011

Die im Durchschnitt teuersten Hotelübernachtungen ermittelte hrs.de für New York, Zürich und Moskau. In New York lag der durchschnittliche Zimmerpreis im vergangenen Quartal bei gut 176 Euro. Damit belegt die Metropole an der Ostküste den Spitzenplatz, obwohl die Preise im Vorjahresvergleich um gut zwei Prozent nachgaben. Buenos Aires erlebte den höchsten Preisanstieg aller untersuchten Städte. Am unteren Ende der Preisskala befinden sich Bangkok, Kuala Lumpur und Peking mit Durchschnittspreisen um die 50 Euro pro Nacht.

Hotelpreisradar Deutschland: Steigende Buchungszahlen in allen Städten
In allen untersuchten deutschen Städten stiegen die Buchungszahlen im dritten Quartal an. Dabei war Berlin mit Abstand das beliebteste Reiseziel, gefolgt von München und Hamburg. Trotz mehr Hotelübernachtungen ermittelte hrs.de im dritten Quartal 2011 wenig Bewegung bei den Zimmerpreisen. Mit einem Plus von gut drei Prozent erlebten Reisende in Düsseldorf den größten Preisanstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Hotelübernachtungen in der nordrhein-westfälischen Hauptstadt kosteten durchschnittlich gut 88 Euro und lagen damit im Mittelfeld. Überdurchschnittlich steigende Preise ermittelte hrs.de auch für Stuttgart. Eine Hotelübernachtung kostete hier mit 84 Euro knapp drei Prozent mehr als im dritten Quartal 2010.

Anders als in Düsseldorf oder Stuttgart schlug sich die hohe Zimmernachfrage in Berlin nicht auf die Quartals-Preise nieder. Auch der Papstbesuch Ende September und andere Großveranstaltungen wirkten sich nur für wenige Tage auf die Hotelpreise aus. Auf das gesamte dritte Quartal gesehen sanken in der Hauptstadt die Preise für Hotelübernachtungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar um 5,9 Prozent auf gut 81 Euro. Wie im Vorjahresquartal belegt München den Spitzenplatz im Ranking. Mit gut 106 Euro bezahlten Hotelgäste hier deutschlandweit im dritten Quartal am meisten für ein Hotelzimmer – unter anderem hervorgerufen durch die zahlreichen auswärtigen Besucher des Oktoberfests. Da einige große Messen wie die IFAT ENTSORGA nur jedes zweite Jahr stattfinden und 2011 pausierten, gaben die Münchner Hotelpreise insgesamt leicht um knapp 0,7 Prozent nach.

Mit deutlichem Abstand auf München folgen Hamburg mit gut 97 Euro und Frankfurt am Main mit knapp 91 Euro pro Zimmer. In allen drei Städten bewegten sich die Preise gegenüber dem Vorjahresquartal kaum. Besonders günstig blieben Hotelübernachtungen in Berlin, Dresden und Nürnberg. Für die zweitgrößte Stadt Bayerns ermittelte HRS einen durchschnittlichen Zimmerpreis von weniger als 74 Euro. Das bedeutet einen Rückgang um knapp 6,3 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2010 und damit das größte Minus bei den untersuchten deutschen Städten. Auch im ohnehin günstigen Dresden gaben die Hotelpreise überdurchschnittlich nach – um 4,6 Prozent auf gut 80 Euro.

hrs.de Hotelpreisradar Europa Okt 2011

Hotelpreisradar Europa: Zürich baut Spitzenplatz aus, nur Rom und Athen günstiger
Im dritten Quartal 2011 waren vor allem die europäischen Hauptstädte Wien, Paris und Prag sehr gefragt. Auch Mittelmeerziele wie Istanbul und Barcelona erfreuten sich in den Sommermonaten traditionell einer hohen Beliebtheit, sodass die dortigen Hotels ihre Zimmerauslastung und damit die Preise steigern konnten. Wie bereits im zweiten Quartal stiegen in der Mehrheit der europäischen Metropolen die Zimmerpreise auch im dritten Quartal 2011 gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Aufgrund des anhaltenden wirtschaftlichen Aufschwungs und der damit einhergehenden steigenden Nachfrage nach Hotels verteuerten sich Übernachtungen in acht der untersuchten 20 Städte sogar um mehr als zehn Prozent. Den deutlichsten Sprung mit 14,3 Prozent machte Moskau. Der durchschnittliche Zimmerpreis stieg auf nunmehr gut 144 Euro. Einen ähnlich hohen Preisanstieg ermittelte HRS für das ebenfalls als teuer bekannte Zürich. Begünstigt vom starken Franken mussten Reisende in der größten Schweizer Stadt besonders tief in die Tasche greifen. Hoteliers verlangten im dritten Quartal im Durchschnitt knapp 159 Euro pro Nacht. Damit verteidigte Zürich den Spitzenrang in Europa vor Moskau und London. Auch in der britischen Hauptstadt verteuerten sich Hotelübernachtungen deutlich. An der Themse schlug eine Hotelübernachtung im Durchschnitt mit knapp 136 Euro zu Buche und damit etwa 11,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Zweistellige Preissteigerungen mussten Reisende des Weiteren in Istanbul und einigen osteuropäischen Städten hinnehmen. Die Stadt am Bosporus entwickelt sich immer mehr zu einem Trendziel für Städtereisende und auch Metropolen wie Prag und Warschau profitierten von einer wachsenden Nachfrage nach Hotelzimmern. Mit durchschnittlichen Zimmerraten von knapp 62 Euro in Prag und annähernd 77 Euro in Warschau gehören die Metropolen im Osten aber immer noch zu den vergleichsweise günstigen europäischen Städten.

Nach dem Einbruch im zweiten Quartal profitierten Hoteliers in Madrid in den vergangenen drei Monaten wieder von einer steigenden Nachfrage und konnten ihre Zimmer mit gut 85 Euro durchschnittlich um knapp 7,4 Prozent teurer vermieten als im dritten Quartal 2010. In der spanischen Hauptstadt ließ besonders der Weltjugendtag in Verbindung mit dem Papstbesuch im August die Hotelpreise deutlich steigen. Immer neue Negativschlagzeilen aus Griechenland drücken in Städten wie Athen auf die Preise. Knapp 78 Euro mussten Athen-Reisende im vergangenen Quartal für ein Hotelzimmer einplanen – und damit 1,7 Prozent weniger als im Vorjahr.

hrs.de Hotelpreisradar International Okt 2011

Hotelpreisradar weltweit: New York verteidigt Spitzenposition
Außerhalb Europas entwickelten sich die Preise sehr unterschiedlich. In knapp der Hälfte der untersuchten Städte stiegen die Preise – zum Teil sogar im zweistelligen Bereich. Den größten Preissprung erlebte Buenos Aires mit gut 15 Prozent, gefolgt von Toronto mit rund 14 Prozent. In der argentinischen Hauptstadt stieg der durchschnittliche Zimmerpreis im dritten Quartal 2011 auf mehr als 89 Euro. Die steigenden Preise sind vor allem auf die hohe Inflationsrate in Argentinien zurückzuführen, die bei rund 25 Prozent liegt.

New York verteidigt die Spitzenposition der teuersten Hotelstädte: In Big Apple mussten Hotelgäste gut 176 Euro zahlen und damit rund zwei Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Fallende Zimmerpreise verzeichnete auch Las Vegas. Wie bereits im Vorquartal sanken in der Glücksspiel-Metropole die Raten im zweistelligen Bereich auf nunmehr nur noch knapp über 60 Euro. Auch in einigen als ohnehin günstig bekannten Metropolen in Asien konnten sich Reisende über fallende Preise freuen, unter anderem in Bangkok, Kuala Lumpur, Peking und Shanghai. Ein Jahr nach der Weltausstellung in Shanghai gaben die durchschnittlichen Zimmerraten in der ostchinesischen Wirtschaftsmetropole um knapp 12 Prozent nach. Tokio konnte die Talfahrt der Hotelpreise nach der Erdbeben- und Nuklearkatastrophe im Laufe des dritten Quartals stoppen. So zogen die Preise im September wieder an. Der Durchschnittspreis für ein Hotelzimmer in Tokio lag im dritten Quartal 2011 bei gut 124 Euro. Eine der wenigen ostasiatischen Metropolen, für die hrs.de steigende Hotelpreise ermittelte, ist Hongkong. Nach der Katastrophe in Fukushima verlagerten viele Großunternehmen zumindest zeitweise ihren Firmensitz aus Japan nach Hongkong, was zu einer deutlichen Zunahme von Geschäftsreisen führte und dazu beitrug, dass die Preise im dritten Quartal um gut zehn Prozent auf mehr als 113 Euro stiegen.

Das Ende der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika merkten Reisende in Kapstadt: Schlugen für eine Hotelübernachtung im dritten Quartal 2010 noch mehr als 108 Euro zu Buche, mussten ein Jahr später nur noch knapp 77 Euro für ein Hotelzimmer bezahlt werden, ein Minus von rund 30 Prozent.

ADAC Taxitest 2011: Jeder zweite Fahrer durchgefallen – München beste deutsche Stadt im europäischen Vergleich

(München, 06. Oktober 2011) Rote Ampeln werden missachtet, zu hohe Preise verlangt, Quittungen falsch ausgestellt, Fahrten verweigert. Der erste europaweite ADAC Taxitest deckt auf, worauf man als Fahrgast alles gefasst sein muss. Über 200 Fahrten hat der Club in 22 Großstädten durchgeführt.

Erfreulich: Gleich drei deutsche Städte sind unter den Top Five. München landete als beste deutsche Stadt in der Gesamtwertung sogar auf Platz zwei. Verantwortlich dafür ist das gute Abschneiden in der Kategorie Fahrer. Direkt dahinter folgt Köln, Berlin belegt Rang fünf. Alle drei glänzen mit der Note “sehr gut” in der Kategorie Routentreue. Anders sieht es da in Hamburg aus. Bei einer Fahrt leistete sich der Taxifahrer einen 213-prozentigen Rekord-Umweg. Trotz mehrmaligem Hinweis auf die falsche Route wurde der volle Fahrtpreis für die unfreiwillige Extra-Tour verlangt. Hamburg erreichte so nur Platz elf in der Gesamtwertung.

So viel kostet Taxifahren

Testverlierer mit der Note “sehr mangelhaft” ist die slowenische Hauptstadt Ljubljana. Zwei Fahrer verweigerten die Beförderung, bei vier von zehn Fahrten wurde ein Umweg von bis zu 150 Prozent gefahren. Testsieger ist Barcelona. Die spanische Metropole überzeugte mit besten Fahrzeugen, korrekten Abrechnungen und hilfsbereiten Fahrern. Gut muss außerdem nicht teuer sein: In Barcelona kostet die 7-km-Fahrt 10,92 Euro, in Zürich 31,35 Euro.

ADAC Taxitest 2011 - Ergebnisse

Ob eine Taxifahrt gut oder schlecht ist, hängt maßgeblich vom Fahrer ab. Fatal: Im europaweiten Test fiel jeder zweite durch. “Ausreichend” war dann auch die beste Note, die der ADAC in der Kategorie Fahrer an die Städte vergeben konnte. Der Rest lag mit zehn Mal “mangelhaft” und sechs Mal “sehr mangelhaft” unterhalb der Mindeststandards. Aufgrund dieser Ergebnisse fordert der ADAC, die Ausbildung von Taxifahrern zu verbessern und zumindest bundeseinheitliche Prüfungsinhalte festzulegen. Durch unabhängige Prüfer sollten regelmäßige Kontrollen der Taxis und der Fahrer durchgeführt werden.

ADAC Taxitest 2011 - Mängel

Getarnt als Geschäftsmann waren die Tester von Mai bis Juni auf fünf typischen Routen unterwegs. Jede Strecke wurde zweimal befahren, einmal tagsüber, einmal nachts. Ausgestattet waren sie dabei mit Trolley und GPS-Gerät, das neben der Geschwindigkeit auch die tatsächlich gefahrene Route aufgezeichnet hat. Bewertet wurden die Kategorien Fahrer, Fahrzeug und Routentreue. Die Städte-Bewertungen insgesamt: sieben Mal “gut”, acht Mal “ausreichend”, sechs Mal “mangelhaft” und ein Mal “sehr mangelhaft” vergeben.

 ADAC Taxitest 2011 - Fahrer

Hilton Worldwide: 50.000 Zimmer in Europa

(Frankfurt/Main, 07. September 2011) Meilenstein: Hilton Worldwide betreibt nun 50.000 Zimmer in Europa – in 210 Häusern verschiedener Marken in 30 Ländern. Allein in diesem Jahr hat das Unternehmen bereits zwölf Hotels auf dem Kontinent eröffnet, mit dem Hilton London Heathrow Airport Terminal 5 als jüngstem Neuzugang. Gleichzeitig zählt Hilton Worldwide zu den Anbietern mit den meisten Hotels in Planung: Über 100 weitere Häuser werden bis Ende 2014 in Europa hinzukommen, darunter zwei Häuser im The Squaire am Frankfurter Flughafen, die von JOI-Design gestaltet werden.

Musterzimmer von JOI-Design im Hilton Hotel Frankfurt Airport: Im The Squaire werden gleich zwei Hilton-Hotels Ende des Jahres eröffnet

Musterzimmer von JOI-Design im Hilton Hotel Frankfurt Airport: Im The Squaire werden gleich zwei Hilton-Hotels Ende des Jahres eröffnet

„Wir gehen davon aus, dass die Erholung des europäischen Handels unsere positive Entwicklung auch in diesem Jahr weiter untermauert”, sagte Simon Vincent, Area President, Europe Hilton Worldwide. „Obwohl das Umfeld in bestimmten Märkten der Region herausfordernd bleibt, verzeichnen wir ein enormes Interesse von Eigentümern und Entwicklern an unseren Weltklasse-Marken und Performance-Vorteilen – eine ideale Voraussetzung in dieser wirklich spannenden Phase unserer 92-jährigen Geschichte, die weitere großartige Neuzugänge zu unserem Portfolio möglich macht.”

Beispiele aktueller Neueröffnungen:

  • Das Hilton London Heathrow Airport Terminal 5 bietet 350 großzügige Gästezimmer. Die beiden Restaurants Mr. Todiwala’s Kitchen und The Gallery warten mit indischer und heimischer Küche auf. Ein luxuriöses Spa und ein hypermodernes Fitnesscenter ergänzen das Angebot, das neue Maßstäbe in Sachen Flughafenhotels setzt.
  • Als erstes Haus der Marke in Rumänien eröffnete kürzlich das DoubleTree by Hilton Bucharest – Unirii Square. Das gehobene Full-Service-Hotel mit 88 Zimmern liegt nur wenige Minuten vom historischen Viertel Lipscani, dem Unirii-Platz, dem Unirea-Einkaufscenter und der Bucharest Mall entfernt und bietet bequemen Zugang zu den geschäftlichen und touristischen Highlights der Stadt. Zu den Freizeiteinrichtungen zählen ein Fitnesscenter, Sauna und Räumlichkeiten für Spa-Anwendungen. Vom Restaurant Avantgarde im obersten Stock genießen die Gäste einen atemberaubenden Blick auf das Zentrum von Bukarest.
  • Das Hilton Garden Inn Sanliurfa, das in diesem Sommer eröffnete, bildet eine ideale Ergänzung für das türkische Portfolio der Gruppe. Das neu erbaute Hotel verfügt über 159 Gästezimmer und liegt in Gehentfernung zur historischen Zitadelle der südosttürkischen Stadt Sanliurfa. Ebenfalls in diesem Jahr hatten bereits weitere Häuser in Istanbul, Bodrum und Avanos in Kappadokien ihre Pforten geöffnet.

„Wir erwarten für 2011 wieder ein Rekordwachstum – mit einigen wirklich herausragenden Verträgen und Neueröffnungen, die unser Angebot weiter optimieren”, erklärte Patrick Fitzgibbon, Senior Vice President of Development Hilton Worldwide Europe, Middle East and Africa. „Strategische Wachstumsmärkte wie Großbritannien, Italien, die Türkei, Russland und Polen bieten weiterhin hervorragende Gelegenheiten für alle unsere Marken, was Hilton Worldwide eine beträchtliche Präsenz in diesen Ländern ermöglicht. So beabsichtigen wir, in diesem Jahr allein in der Türkei elf Hotels zu eröffnen – zusätzlich zu den 34 Häusern, die bereits in Betrieb oder in Planung sind.”

Auch in Großbritannien setzte die Hotelgruppe mit der Unterzeichnung eines Managementvertrages mit der Football Association weitere Impulse. Im kommenden Sommer werden am St. George’s Park in Burton-upon-Trent unter einem Dach Hotels der beiden Marken Hilton Hotels & Resorts und Hampton by Hilton eröffnen. Bis Ende 2012 kommen weitere Häuser in Wembley, Croydon, Newcastle, Birmingham und Lincoln hinzu.

Hamburg Tourismus: Führend bei Städteranking in Europa

(Hamburg, 22. August 2011) Hamburg steht an der Spitze des europäischen Städterankings: Mit einem Übernachtungszuwachs von 9,5 Prozent im ersten Halbjahr steht Hamburg noch vor Barcelona (+9,3%) und Rom (+8,7%). Hamburg liegt vor allen Dingen im Langzeitvergleich vorne: Seit 2001 konnten die Übernachtungen um 87,6 Prozent gesteigert werden. Mit einem Branchenumsatz von elf Milliarden Euro jährlich und 182.600 standortgebundene Arbeitsplätze ist der Tourismus zudem eine wichtige Säule für Wohlstand, Wirtschaftskraft und Lebensqualität in der Metropolregion Hamburg. Neue Flugverbindungen nach Dubai und Shanghai verstärken die positive Stimmung in der Branche.

Hamburg - Landungsbrücken mit Museumsschiff Cap San Diego

Hamburg - Landungsbrücken mit Museumsschiff Cap San Diego (Foto: Hamburg Tourismus)

„Hamburg wächst mit großer Konstanz und stößt mit diesem Ergebnis in die Spitze der europäischen Städtedestinationen vor”, sagte Dietrich von Albedyll, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Tourismus GmbH. Die Übernachtungen aus dem Ausland konnten mit einem Plus von 14,6 Prozent im ersten Halbjahr noch einmal spürbar gesteigert werden. Der neue Direktflug von China Eastern nach Shanghai und die zusätzlichen Verbindung von Emirates nach Dubai ab Ende August 2011 lassen deutliche Übernachtungszuwächse aus diesen Märkten erwarten.

Auch die wirtschaftlichen Effekte der Tourismusbranche in Hamburg und in der Metropolregion werden immer bedeutender. Dies geht aus der aktuellen Berechnung des Wirtschaftsfaktors Tourismus für Hamburg und die Metropolregion (Quelle: dwif) hervor. Zu einem jährlichen Branchenumsatz von elf Milliarden Euro kommen rund 182.600 standortgebundene Arbeitsplätze. Gegenüber der letzten Studie in 2008 bedeuten dies: Umsatzsteigerung von 18,5 Prozent und eine Zunahme der Beschäftigung um 4,3 Prozent.

American Express Business Insights: Touristen kehren nach Europa zurück

(Frankfurt am Main, 10. Mai 2011) Vor allem Touristen aus dem nicht-europäischen Ausland und das Luxussegment haben Europas Hotels wieder steigende Umsätze beschert. Insgesamt sind die Ausgaben nach der Wirtschaftskrise gestiegen. Die Märkte in Großbritannien, Frankreich und Deutschland haben sich am besten entwickelt. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung von American Express, die den Hotelsektor in den fünf größten europäischen Märkten – Italien, Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien – betrachtet. Analysiert wurde die Entwicklung von 2007 bis zum Ende des ersten Quartals 2011.

Die europäische Hotelindustrie zeigt Anzeichen stetigen Wachstums, auch wenn das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht wurde. Im vergangenen Jahr sind die Ausgaben für Hotels in Europa um sieben Prozent gestiegen. Im ersten Quartal 2011 ist bereits ein Wachstum um vier Prozent erreicht worden – noch vor der Hochsaison im Sommer.

Großbritannien ist größter Gewinner
Von den fünf größten europäischen Märkten ist der in Großbritannien am stärksten gewachsen: Dort stiegen die Ausgaben für Hotels im vergangenen Jahr um 10 Prozent. Damit befinden sie sich in Großbritannien, Frankreich (7 Prozent) und Deutschland (4 Prozent) fast wieder auf dem Niveau von 2008. Spanien (8 Prozent) und Italien (4 Prozent) wurden von der Rezession stärker getroffen und erholten sich langsamer. “Das starke Wachstum im europäischen Hotelsektor ist eine gute Nachricht in einem Umfeld, in dem das Vertrauen der Verbraucher weiter gering ist und das Wirtschaftswachstum auf wackligen Beinen steht”, sagt Sujata Bhatia, Vice President Business Insights Europe bei American Express. “Das trifft vor allem auf Großbritannien zu, wo die Touristen aus dem Ausland wieder mehr Geld ausgeben und so einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Wirtschaft leisten. Das Interesse an Großbritannien ist derzeit weltweit größer als sonst. Verstärkt wurde dies sicherlich durch die Vorberichterstattung zur königlichen Hochzeit.”

Touristen kehren nach Europa zurück
Die Touristen aus dem nicht-europäischen Ausland haben in 2010 das zweistellige Ausgabenwachstum über alle Märkte hinweg angetrieben. Sie stellen derzeit ein Drittel aller Freizeitreisenden, nachdem sie während der Krise Europa fernblieben. Ihre Hotelausgaben befinden sich bereits wieder auf dem Niveau von 2008. Pro Aufenthalt gaben sie 88 Prozent mehr aus als die europäischen Urlauber, nicht zuletzt da es sich meist um längere Aufenthalte handelte. In Italien (15 Prozent), Spanien (14 Prozent) und Frankreich (13 Prozent) sind die Ausgaben von Touristen aus dem nicht-europäischen Ausland im Vergleich zum Vorjahr am stärksten gestiegen. Mit jeweils 12 Prozent war der Zuwachs in Großbritannien und Deutschland jedoch nur unwesentlich geringer. Quellmarkt der Reisen ist vor allem Nord-Amerika. Auch 2011 sorgen die Touristen aus dem nicht-europäischen Ausland für Wachstum: Im ersten Quartal blieb das Gesamtwachstum durch nicht-europäische Touristen mit 12 Prozent über alle Märkte hinweg stark. Die Ausgaben von Europäern blieben konstant. Sowohl für europäische als auch nicht-europäische Touristen war Frankreich im vergangenen Jahr das beliebteste Reiseziel und hat damit Großbritannien überholt. Deutschland belegt unter den europäischen Touristen Platz vier auf der Beliebtheitsskala, bei den nicht-europäischen Touristen kommt Deutschland auf den fünften Platz.

Luxus erlebt ein Comeback
Ein positives Signal für die europäische Wirtschaft ist der bedeutende Zuwachs bei den Ausgaben für Luxus- bzw. 5-Sterne-Hotels. Über alle Märkte hinweg sind die Ausgaben für Luxushotels im vergangenen Jahr um durchschnittlich 9 Prozent gestiegen. Bei den gehobenen Hotels stiegen sie nur um 3 Prozent, bei den Hotels mit bis zu 3 Sternen sogar nur um 2 Prozent. In Deutschland sind die Ausgaben im Luxussegment um drei Prozent gestiegen, im gehobenen und mittleren Segment um 1 bzw. 2 Prozent. Dabei hat sich nicht die Anzahl der Reisenden erhöht, sondern die Ausgaben pro Kopf. Das heißt, Luxus-Reisende sind besonders ausgabefreudig. Dies liegt zum einen natürlich an wieder höheren Zimmerpreisen, aber auch an Upgrades und längeren Aufenthalten. Einzige Ausnahme ist hier Spanien. Hier stieg die Anzahl der Reisenden, nicht die Pro-Kopf-Ausgabe.

Neue “Generation Y” zunehmend zu Gast in Luxushotels
Insbesondere eine Altersgruppe hat das Wachstum beflügelt: Die sogenannte “Generation Y” (die 20- bis 30-Jährigen) gibt heute 20 Prozent mehr Geld für eine Hotelübernachtung aus als vor der Rezession – in den ersten drei Monaten dieses Jahres 24 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Mehr als die Hälfte der Generation Y-Reisenden übernachtete in Luxus- und Mittelklassehotels. “Die Generation Y macht zwar nur einen kleinen Teil der Bevölkerung aus, hat der Krise jedoch weitestgehend getrotzt. Ihr steht immer mehr Geld zur Verfügung, und die Mitglieder dieser Generation verhalten sich bereits jetzt wie Reisende aus dem Premium-Segment”, sagt Bhatia. Gen Y Reisende sind auf sozialen Aufstieg und nicht auf Sparen bedacht. Für Restaurantbesuche geben sie 20 Prozent, im Handel rund 15 Prozent mehr aus als andere Segmente. Zwei von drei Reisenden stammen von außerhalb Europas. Sie sind zu 42 Prozent weiblich. Ihre beliebtesten Reiseziele waren Großbritannien, Frankreich und Italien. Wie zu erwarten, ist diese Gruppe sehr stark im Online-Segment anzutreffen.

Geschäftsreisen in Europa nehmen zu
Auch Geschäftsreisen haben an Bedeutung gewonnen: Derzeit machen Business Travelers ein Drittel aller Reisenden in Europa aus. In Deutschland sind es sogar fast 50 Prozent. Im vergangenen Jahr stiegen die Ausgaben von Unternehmen für Hotelaufenthalte um insgesamt 10 Prozent, im ersten Quartal 2011 um 4 Prozent. Das Wachstum wurde vor allem durch die steigende Zahl von Reisenden angekurbelt, weniger durch höhere Ausgaben pro Kopf. “Bei den Unternehmensausgaben für Geschäftsreisen haben wir einen langsameren Rückgang und eine schnellere Erholung beobachtet, was zeigt, wie wichtig Geschäftsreisende für den Aufschwung im europäischen Hotelsektor sind”, so Bhatia. “Wir verfolgen mit großem Interesse, ob die Technologien für virtuelle Meetings, die in der Rezession zum Einsatz kamen, für Geschäftsreisende Normalität geworden sind.”

Als Teil der Global Merchant Service Organization von American Express liefert American Express Business Insights detaillierte und praxisnahe Einblicke in Kunden- und Geschäftsausgaben bezogen auf Unternehmen, Branchen und Regionen. Dabei stützt sich American Express Business Insights auf die Transaktionsdaten des American Express Netzwerkes mit über 92 Millionen Karten in über 125 Märkten.

MKG Hospitality – Hotelmarken-Ranking: Best Western auch in Europa mit Abstand führend

(London, 24. März 2011) Ob nun Hotelkette oder Marketingkooperation: Best Western ist als Hotelmarke nachwievor mit großem Abstand führend vor Ibis, Mercure, NH und Holiday Inn. Dies ergibt die aktuelle Auswertung von MKG Hospitality, London, der meistverbreiteten Hotelmarken in Europa. Mit über 1.300 Häuser ist Best Western aboluter Marken-Spitzenreiter.

Hotel Brands Ranking Europe 2011

Hotel Brands Ranking Europe 2011

Interessant: Unter den Top-10-Hotelmarken in Europa gehört Travelodge zu den Aufsteigern. Bei der Zahl der Hotels (+58) und Betten (+11% auf rund 29.900) verzeichnete das britische Unternehmen den größten Zuwachs.

Zu den aufstrebenden Hotelmarken in Europa gehören auch B&B (+12 Hotels, +7,5% mehr Betten), Park Inn (+13,1% mehr Betten), Sheraton (+10,2%), Scandic (+6,7%) und Radisson Blu (+6,6%).

JOI-Design schafft neue „Hotel Design Eyecatcher“

Hamburger Innenarchitekten gewinnen etliche internationale Aufträge – Modernes Hoteldesign mit Individualität und Funktionalität – Design gewinnt massiv an Bedeutung

(Hamburg, 20. Dezember 2010) Der Hotelbau in Europa boomt: In den nächsten Jahren entstehen über 1.530 neue Hotels in der EU. Etliche internationale Designaufträge erhielt nun auch das Hamburger Architektenbüro JOI-Design. Die auf richtungsweisendes Hotel- und Gastronomie-Design spezialisierten Lifestyle-Kreateure entwickeln derzeit neue Zimmertypen u.a. für das Sheraton Hotel Essen, Hilton Munich Park Hotel oder Hotel InterContinental Hamburg. Modernes Hoteldesign gewinnt im internationalen Marketing massiv an Bedeutung. Die emotionale Markenbotschaft wird mit wesentlichen Ausstattungs- und Kreativmerkmalen („Design Eyecatcher“) verknüpft und zur exklusiven Wiedererkennung stilisiert.

Musterzimmer des Steigenberger Grandhotel Heringsdorf auf Usedom – Eröffnung ist im Januar 2011

Musterzimmer des Steigenberger Grandhotel Heringsdorf auf Usedom – Eröffnung ist im Januar 2011

„Die Zimmertypen richten sich immer ganz nach Hotelkategorie, Markenauftritt und Zielgruppe – doch stets zielen wir darauf ab, Form und Funktionalität in eine adäquate Balance zu bringen“, erläutert Peter Joehnk, Geschäftsführender Gesellschafter von JOI-Design. So sind die Ausstattungs- und Designmerkmale für die Zimmer des neuen Steigenberger Grandhotels Heringsdorf auf Usedom (Eröffnung im Januar 2011) auf längere Ferien- und Wellnessaufenthalte ausgerichtet und natürlich mit maritimen Merkmalen gekennzeichnet. Im Dom Hotel Köln werden die neuen Zimmer im zum Hotel umgebauten „4711“-Haus mit außergewöhnlich viel Fläche und besonders komfortablen Betten, Sesseln und anderen eindeutig auf luxuriöse Wohngefühle abgestimmten Designmerkmalen kreiert.

„Der Spannungsbogen ist nicht immer leicht: Unsere Designideen müssen absolut individuell wirken und im Hotelalltag auch ‘funktionieren’, denn der Gast hat bestimmte Vorstellungen von Komfort in seinem Markenhotel und die Hotelleitung besondere Anforderungen hinsichtlich Praktikabilität bei Reinigung und Renovierung“, berichtet Corinna Kretschmar-Joehnk, ebenfalls Geschäftsführende Gesellschafterin von JOI-Design. So steht in einem anspruchsvollen Design-Boutique-Hotel wie dem Le Clervaux in Clerf/Luxemburg – natürlich – die außergewöhnliche Gestaltung im Vordergrund. Doch auch hier müssen die wesentlichen Ausstattungsmerkmale – komfortables und breites Bett, großer TV-Bildschirm und geräumiges Bad – den Erwartungen entsprechen.

Le Clervaux in Clerf/Luxemburg – Suite Chateau

Le Clervaux in Clerf/Luxemburg – Suite Chateau

Übersicht der neuen Hotelprojekte von JOI-Design (kleine Auswahl):
Hilton Hotel Frankfurt Airport (Neubau, Fertigstellung 2011)
Hilton Garden Inn Frankfurt Airport (Neubau, Fertigstellung 2011)
Dom Hotel Köln (Erweiterung neue Zimmer, Fertigstellung 2010/2011)
Sheraton Essen (Renovierung Konferenzbereich + Zimmer, Fertigstellung 2010/2011)
Hilton Hotel Split/Kroatien (Neubau/Restrukturierung, Fertigstellung 2011)
Le Méridien Country Club Moskau/Russland (Komplettrenovierung, Fertigstellung 2012)
Hotel InterContinental Hamburg (Fertigstellung 2012)
Hilton Munich Park Hotel München (Komplettrenovierung, Fertigstellung 2011/2012)
Swissotel Odessa/Ukraine (Neubau, Fertigstellung 2013)
Hilton Hotel Danube Wien/ Österreich (Komplettrenovierung, Fertigstellung 2011)
Steigenberger Grandhotel, Heringsdorf auf Usedom (Neubau, Fertigstellung 2011)
Doubletree by Hilton, Oradea/Rumänien (Neubau, Fertigstellung 2011)
Hotel Fährhaus Munkmarsch auf Sylt (Revitalisierung, Fertigstellung 2011)
Boutiquehotel Le Clerveaux, Clerf/Luxemburg (Komplettrenovierung/Restrukturierung, Fertigstellung 2011)
Hotel Europäischer Hof, Hamburg (neue Gästezimmer, Fertigstellung 2011)
Robinson Club, Castelfalfi/Italien (Neubau, Fertigstellung 2012)
TUI Hotel, Kaluga/Russland (Neubau, Fertigstellung 2010)

Etliche der neuen Zimmertypen sind in dem jetzt erschienenen Lifestyle-Hoteldesign-Guide „101 Hotel Rooms“ (Verlagshaus Braun, Zürich, ISBN 978-3-03768-071-1) ausführlich vorgestellt. Die über 230 Seiten starke Anthologie der zukunftsweisenden Gästezimmer-Konzepte zeigt raumsparende Wohlfühl-Designs für das Hotelzimmer der Zukunft sowie luxuriöse Lässigkeit in großzügigen Suiten.

Das Unternehmen JOI-Design hat sich spezialisiert auf die Gestaltung von Hotels, Restaurants und SPAs und realisiert die Projekte weltweit. Das Innenarchitektenteam mit Hauptsitz in Hamburg kreiert Konzepte, die eine individuelle Designidee nach außen transportieren und dabei auch funktionieren. Neben einem hohen Anspruch an das Design wird das Ambiente auch als wesentliches Marketingstatement verstanden, das die Marke unterstützt. Hierbei steht ein holistischer Ansatz im Vordergrund, der auch Projektstudien, Markenauftritte, und ganzheitliche CI-Konzepte mit einbezieht. Kunden sind z. B. Le Méridien, Hilton, Hilton Garden Inn, Kempinski, Dolce Hotels, InterContinental, skiKempin, Mövenpick, Radisson BLU, Park Inn, Aspria, Robinson Club, TUI Group, Steigenberger, Mercure, Novotel, Ritz Carlton, Sheraton, CinemaxX, NH Hoteles, Four Points, McDonald´s, McCafé, Dorint, Crowne Plaza, Darboven, Otto Group, PwC.

American Express Business Travel 2011 Forecast: Hotelraten in Europa können um bis zu 6% steigen

(New York City, 22. Oktober 2010) Geschäftsreisende bringen (hoffentlich) bald wieder mehr Geld: Nach einer Studie von American Express sollen die Hotelraten in Europa und Mittleren Osten um ein bis sechs Prozent steigen. Der Studie „Business Travel 2011 Forecast“ zufolge ziehen die Preise für Business-Flüge in Europa sogar um bis zu neun Prozent an.

In den mittleren Hotelkategorien würden die Zimmerpreise um ein bis sechs Prozent, in den oberen Kategorien um zwei bis sechs Prozent steigen. „Die Preismacht wird wieder den Fluggesellschaften und Hotelbetreibern zufallen, denn es ist ein schärferer Wettbewerb um eine begrenzte Zahl von Plätzen in Flugzeugen zu erwarten – ebenso wie eine höhere Belegungsrate von Hotels“, sagte Christa Degnan Manning, Forschungsleisterin bei der AmEx-Sparte für Geschäftsreisen.

Für die Studie untersuchte das Marktforschungsinstitut Expert Insights Daten von AmEx, Smith Travel Research und der National Business Travel Association (NBTA). Der ausführliche Bericht zum „American Express Business Travel 2011 Forecast“ kann unter www.americanexpress.com abgerufen werden.

World Travel Awards: Adlon Berlin bleibt Deutschlands führendes Hotel

(Antalya/Türkei, 14. Oktober 2010) Begehrte Ehrung: Bei der Vergabe der „World Travel Awards“ Anfang Oktober in Antalya/Südtürkei wurde das Hotel Adlon Kempinski Berlin als Deutschlands führendes Haus – und auch bestes Konferenzhotel – geehrt. Bestes Business-Hotel ist das Westin Grand Berlin, bestes Resort das Schlosshotel Kronberg.


Als „Leading Spas Resort“ bekam das A-Rosa Travemünde verdient eine Ehrung. Das A-Rosa Scharmützelsee wurde als bestes Golf-Resort prämiert. Als führendes Boutique-Hotel kam das Mandala Hotel Berlin aufs Siegertreppchen.

Bei den Gesamtsieger wurde das Ritz Paris als das „Europe’s Leading Hotel“ bezeichnet. Europas führende Hotelmarke seien die Rixos Hotels. Die Gesamtliste der „World Travel Awards Europe 2010“ kann unter www.worldtravelawards.com eingesehen werden.

Die internationale finale Ehrung der „World Travel Awards“ findet am 07. November im JW Marriott Hotel London statt.

hotel.de Preis-Leistungs-Index: Zufrieden bezahlen oder mit bitterem Beigeschmack abreisen? – Ost schlägt West

(Nürnberg, 04. Oktober 2010) Welche Erfahrungen machten Hotelgäste bei ihrem Aufenthalt? Verließen mehrheitlich zufriedene Gäste die Hotels in Deutschland und weltweit, oder blieb öfter ein bitterer Beigeschmack? Dieser Frage ging der Nürnberger Reservierungsdienst hotel.de im Rahmen seines Preis-Leistungs-Index erneut auf den Grund. Die wichtigsten Ergebnisse: Deutschland – Hotels in ostdeutschen Städten dominieren das Rennen/München neues Schlusslicht; Weltweit – Osteuropäische Städte weiterhin vorne/Paris enttäuscht mit letztem Platz.

hotel.de-Top 20-Städte in Deutschland
Abfolge: Aktuelles Preis-Leistungs-Ranging/Letztes Preis-Leistungs-Ranking

1. Chemnitz 7,92 / 1. Dresden 7,92
2. Dresden 7,89 / 2. Chemnitz 7,89
3. Halle (Saale) 7,84 / 3. Halle (Saale) 7,8
4. Leipzig 7,82 / 4. Leipzig 7,71
5. Rostock 7,53 / 5. Magdeburg 7,54
6. Erfurt 7,50 / 6. Berlin / 7,47
7. Berlin 7,44 / 7. Rostock 7,45
8. Oberhausen (NRW) 7,38 / 8. Nürnberg 7,31
9. Nürnberg 7,31 / 9. Bochum 7,28
10. Bochum 7,29 / 10. Düsseldorf 7,27
11. Wuppertal 7,26 / 11. Erfurt 7,26
12. Augsburg 7,24 / 12. Oberhausen (NRW) 7,21
13. Magdeburg 7,24 / 13. Wuppertal 7,19
14. Düsseldorf 7,22 / 14. Hannover 7,13
15. Hannover 7,19 / 15. Bielefeld / 7,09
16. Lübeck 7,09 / 16. Freiburg 7,03
17. Freiburg 7,06 / 17. München 7,02
18. Dortmund 7,059 / 18. Frankfurt am Main 7,00
19. Frankfurt am Main 7,058/ 19. Dortmund 6,98
20. München 7,05 / 20. Köln 6,96

Der Osten Deutschlands dominiert weiterhin das Ranking. Diesmal zeigten sich Hotelgäste in Chemnitz besonders zufrieden mit der Servicequalität, die ihnen seitens der Hoteliers geboten wurde. Mit einem Wert von 7,92 erreicht die kreisfreie Stadt damit die Spitzenposition, während Dresden, die Landeshauptstadt des Freistaats Sachsen, leicht abrutschte. In Halle wiederum konnten die Hotelbetreiber ihre Position halten. Stark aufgeholt hat die Hotellerie in Erfurt; in der Thüringer Großstadt hat sich das Verhältnis von gebotener Leistung und dem dafür geforderten Preis aus Kundensicht verbessert.

Während die Karnevalshochburg Köln das Ranking verließ, zog die Fuggerstadt Augsburg wieder in die Top20. Bundesweit betrachtet ist München neues Schlusslicht. Im Gegensatz zum sportlichen Erfolg der Münchner Fußballmannschaft (trotz der Entwicklung in jüngster Zeit) zeigte sich die Bayerische Landeshauptstadt im Hinblick auf den “Wettbewerb” Preis-Leistungs-Beurteilung eher schwach. Mit Verbleib in den Top 20 Deutschlands aber gewisser Maßen immer noch erstklassig.

Das Ranking nach Bundesländern

1. Sachsen 7,82
2. Sachsen-Anhalt 7,70
3. Thüringen 7,62
4. Bayern 7,56
5. Mecklenburg-Vorpommern 7,53
6. Brandenburg 7,50
7. Rheinland-Pfalz 7,47
8. Niedersachsen 7,45
9. Berlin 7,44
10. Saarland 7,33
11. Nordrhein-Westfalen 7,28
12. Baden-Württemberg 7,24
13. Hessen 7,20
14. Bremen 7,19
15. Schleswig-Holstein 6,97
16. Hamburg 6,89

Wie schon im Städteranking zu sehen, zeigt auch die Betrachtung der Gästeerfahrungen über die Bundesländer hinweg, dass vor allem Hoteliers im Osten Deutschlands solide Leistungen zu fairen Preisen boten. Doch auch in Bayern zeigten sich Gäste zufrieden. In Norddeutschland scheint aus Kundensicht eine leichte Diskrepanz zwischen Preis und Leistung im Hotel vorzuliegen.

hotel.de-Top 20-Metropolen weltweit
Abfolge: Aktuelles Preis-Leistungs-Ranging/Letztes Preis-Leistungs-Ranking

1. Prag 7,65 / 1. Prag 7,64
2. Warschau 7,63 / 2. Lissabon 7,58
3. Budapest 7,59 / 3. Budapest 7,53
4. Ottawa 7,57 / 4. Berlin 7,47
5. Berlin 7,44 / 5. Ottawa 7,42
6. Lissabon 7,43 / 6. Warschau 7,38
7. Bukarest 7,41 / 7. Wien 7,29
8. Tokio 7,26 / 8. Tokio 7,28
9. Wien 7,25 / 9. Bukarest 7,25
10. Madrid 7,19 / 10. Madrid 7,14
11. Shanghai 7,06 / 11. Shanghai 6,99
12. Istanbul 6,90 / 12. Istanbu 6,87
13. Rom 6,88 / 13. Hong Kong 6,72
14. Helsinki 6,67 / 14. Buenos Aires 6,70
15. Athen 6,64 / 15. Rom 6,70
16. Hong Kong 6,54 / 16. Helsinki 6,68
17. Buenos Aires 6,52 / 17. Athen 6,55
18. Brüssel 6,40 / 18. Brüssel 6,54
19. Zürich 6,37 / 19. Paris 6,27
20. Paris 6,28 / 20. Bern 6,27

Weltweit betrachtet konnte Prag die Spitzenposition behaupten. Nach ihrem Aufenthalt in der Goldenen Stadt zeigten die Gäste weiterhin die größte Zufriedenheit mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis der dort ansässigen Hotellerie. An der Weichsel holten die Hotelbetreiber kräftig auf. So landet die polnische Hauptstadt Warschau überraschend auf dem zweiten Platz. Und auch in Ottawa, der Bundeshauptstadt Kanadas, stieg die Qualität im Verhältnis zum geforderten Übernachtungspreis an. In Brüssel, Zürich und Paris hielt sich die Begeisterung der Hotelgäste allerdings in Grenzen. Während Brüssel sich trotz leichtem Einbruch (von 6,54 auf 6,40) auf dem 18. Rang halten konnte, bildet Paris, die “Stadt der Liebe”, nun das neue Schlusslicht. Bern hingegen ist nicht mehr im Ranking vertreten.

Zur Methodik: Übernachtungsgäste bewerten das über hotel.de gebuchte Hotel nach ihrer Abreise anhand eines Punktesystems (0 bis 10). Nebst Kriterien wie Zimmerqualität und Freundlichkeit des Personals kann hierbei unter anderem auch das Preis-Leistungs-Verhältnis beurteilt werden. “Die Gast-Bewertungen sind neben Lage, Sterneanzahl, Hotelbeschreibung und dem optischen Eindruck des Hotels ein weiteres wichtiges Orientierungskriterium, welches unseren Kunden die Hotelauswahl maßgeblich erleichtert. Dabei ist die Frage, wie der Übernachtungsgast das Preis-Leistungs-Verhältnis eines Hotels beurteilt, für die Gesamtbewertung von zentraler Bedeutung”, so Heinz Raufer, Vorstandschef der börsennotierten hotel.de AG.

MKG Hospitality: Rund 5,2 Millionen Hotelzimmer in Europa

(Paris, 16. Juni 2010) Europa wird größer: Die Zahl der Hotelzimmer in der EU stieg im vergangenen Jahr um 147.000 auf ca. 5,2 Millionen. Weitere 80.000 Zimmer sind in Bau, die Hälfte davon in Deutschland, Spanien und Italien. Dies gibt die in Paris ansässige MKG Group bekannt. Motor des Wachstum der Hotelmärkte seien u.a. zeitgemäße Economy- und Budget-Hotelkonzepte sowie unabhängige Hotelbau-Projekte. Vor allem in Deutschland, Frankreich und Großbritannien sei dies zu beobachten, so Vanguelis Panayotis, Director of Development bei MKG Hospitality.

Zahl der Hotels in Europa steigt weiter

Zahl der Hotels in Europa steigt weiter

Weiterhin bauen Hotelketten ihre Marktmacht in Europa aus. 26 Prozent aller EU-Hotelzimmer seien von Konzernen betrieben. Das sind laut MKG rund 11.500 Hotels mit 1,3 Millionen Zimmern. Zum Vergleich: In den USA werden rund 70 Prozent aller Hotelzimmer von Ketten angeboten. Zwar seien die westeuropäischen Hotelmärkte noch überwiegend durch unabhängige und familiengeführte Hotelbetriebe geprägt. Doch dies ändere sich rasch und die Bedeutung von starken Hotelmarken nehme stark zu, so Panayotis.

Entwicklung des RevPAR je EU-Land in Euro (2009, inkl. Steuern)

Entwicklung des RevPAR je EU-Land in Euro (2009, inkl. Steuern)

Auch die Hotelmarkt-Experten von MKG gehen – wie die Kollegen von JLL Hotels, PKF Hospitality, Feuring oder Treugast – von einer Zunahme bei den Hoteltransaktionen aus. Vor allem institutionelle Investoren nähmen Kaufgelegenheiten wahr. Tatsächlich steigt die Zahl der Verkaufsangebote in der Hotellerie an – fällige Kreditrückzahlungen und neue Schwierigkeiten bei der Kreditaufnahme für Modernisierungen aus Ausbauten setzen mittelständische Immobilieneigentümer und Hotelbetreiber unter Druck.

Marriott Int. – Studie Business Travel: Chinas konjunktureller Optimismus höher als in Europa und den USA

(Frankfurt, 20. Mai 2010) Boom in China: Auch in Sachen Geschäftsreisen ist im Reich der Mitte weiterhin mit einem starken Wachstum zu rechnen. Dies geht aus einer erstmals durchgeführten Befragung von Geschäftsreisenden von Marriott Int. hervor. Als positives Gesamtergebnis zeigt die Studie, dass sich in 2010 gerade bei Geschäftskunden der ökonomische Pessimismus zu größerer Zuversicht wandelt. Mehr als 60 Prozent der 1.207 Befragten befürworteten, dass Geschäftsreisen essentiell sind.

Ungefähr ein Drittel der befragten Geschäftsreisenden in den Vereinigten Staaten (35%), in Großbritannien (33%) und in Deutschland (33%) sind der Meinung, dass die Wirtschaft sich in diesem Jahr erholt. Ein weiteres Drittel – in den USA (36%), UK (37%) und Deutschland (35%) – glauben, dass sich die Wirtschaft stabilisiert hat und auf dem gleichen Niveau bleibt. Etwa Drei aus Zehn – USA (29%), UK (30%), und Deutschland (33%) – sehen eher eine negative Entwicklung der nationalen Konjunktur. China ist die große Ausnahme: 81 Prozent der Befragten antworteten, dass ihre Wirtschaftslage sich bessern wird.

In China befürchten nur 13 Prozent im kommenden Jahr ihren Job zu verlieren, dagegen alleine 39 Prozent in UK, 34 Prozent in Deutschland und 29 Prozent in den USA. Sobald sich die Wirtschaftslage bessert, wollen 66 Prozent der Befragten in China, 51 Prozent in UK, 40 Prozent in den USA und 39 Prozent in Deutschland sich einen neuen Job suchen.

Obgleich sie von weniger Arbeitsplätzen betroffen sind, ist die jüngere Generation (in der Studie als Generation Y bezeichnet) im Alter von 21 bis 29 Jahren in den USA und in Großbritannien auf die Wirtschaft bezogen optimistischer als ihre älteren Kollegen. Diese Gruppe erwarten (in den USA, UK und in Deutschland) mehr Reisen im kommenden Jahr als ihre Kollegen aus der „Baby-Boomer”-Generation (46 bis 64 Jahre).

Die meisten der Befragten aus allen vier Ländern sehen in Geschäftsreisen für Ihre Firmen und auch für die eigene Karriere einen Wettbewerbsvorteil. Mehr als 90 Prozent bestätigten, dass Geschäftsreisen wichtig sind, um wirtschaftliche Ziele zu erreichen. Top waren hier die Chinesen mit 96 Prozent. Die amerikanischen Befragten bestätigten zu 82 Prozent, dass Reisen entscheidende persönliche Zeit mit Klienten und Kunden ermöglicht, gefolgt von 77 Prozent in Deutschland, 74 Prozent in China und 72 Prozent in Großbritannien.

Grundsätzlich prognostizieren alle Geschäftsreisenden einen Anstieg der Reisen im nächsten Jahr. USA mit 22 Prozent, UK mit 20 Prozent, Deutschland mit 20 Prozent  und China mit 63 Prozent.

„Die Ergebnisse spiegeln die wirtschaftliche globale Erholung unserer Hotels wider. Wir sehen eine verstärkte Reisetätigkeit der Firmen, sozusagen die Auflösung der aufgestauten Nachfrage nach zwei Jahren der Kürzungen”, erläutert Don Semmler, Executive Vice President, Global Full-Service Brands von Marriott International.

Weitere Ergebnisse:

  • Wirtschaftliche Herausforderungen:  Bezogen auf ihre nationale Wirtschaftslage  sind Geschäftsreisende aus China mehr als doppelt so optimistisch (81%) als die Kollegen in den USA (35%), Deutschland (33%) und in UK (33%).
  • Arbeitsplatzgarantie:  Sobald eine Erholung der eigenen Konjunktur in Sicht ist, planen mehr als zwei Drittel der Chinesen sich einen neuen Job zu suchen, 51 Prozent in UK, 40 Prozent in USA und 39 Prozent der Deutschen.
  • Weniger Ausgaben: Firmen haben ihre Reiseausgaben in allen vier Ländern reduziert. In den USA haben 44 Prozent, UK 43 Prozent, in China 31 Prozent und in Deutschland 29 Prozent angegeben ihre Reiseausgaben im letzten Jahr gekürzt zu haben.
  • Jüngere Geschäftsreisende haben mehr Perspektiven: Auch wenn gerade die jüngere Generation unter Jobmangel leidet, ist der Optimismus über die konjunkturelle Entwicklung bei ihnen höher als bei älteren Kollegen. Die 20-29-jährigen erwarten insgesamt mehr Geschäftsreisen anzutreten als die “Baby Boomer” (46-64-jährige): China (92%), USA (76%), Deutschland (72%) und UK (71%).
  • Generationsüberschreitende Meinungen: Die Mehrheit der Befragten in den USA und UK beschreiben ihre jüngeren Kollegen als “Verbündete” und “entmutigend”, während in China und Deutschland jüngere Kollegen als “motivierend” und “inspirierend” gesehen werden. Insgesamt haben alle Befragten eine positive Meinung über ihre älteren Kollegen, sie sind “motivierend”, “Verbündete” und “inspirierend”.
  • Ersetzt Technologie die Geschäftsreise? Alternative Technologie ist für alle Geschäftsreisenden eine Herausforderung. Die jüngere Generation Y in den USA und in Europa erwarten aber eher, dass alternative Technologien einige der Geschäftsreisen zukünftig ersetzen.
  • Das Beste geben:  Sechs von zehn Befragten in den USA und Europa sind mit ihren Arbeitsleistungen zufrieden, auch wenn sie nicht ihre Konkurrenten übertroffen haben.  Chinesen hingegen sind ehrgeiziger, 62 Prozent denken, dass sie die Besten sein müssen.
  • Vorteile im Job durch Geschäftsreisen:  Fast alle Befragten – neun von zehn – stimmten der Aussage zu, dass Reisen wichtig für die Erreichung der geschäftlichen Ziele sind. Die höchste Zustimmung kam hier von den Chinesen (96%). Amerikaner (82%) stehen dem persönlichen Kontakt mit dem Kunden bei Geschäftsreisen deutlich positiv gegenüber, ebenso 77 Prozent der Deutschen und 74 Prozent der Chinesen sowie 72 Prozent der Engländer.
  • Teamplayer:  Auf die Frage, wie sich die Geschäftsreisenden selbst beschreiben, antworteten  50 Prozent der US-Amerikaner sie seien “einfallsreich”, die Deutschen sehen sich zu 67 Prozent als „Teamplayer“. Ebenso haben den Aussagen  “Teamplayer” und “kollegial” die Hälfte der Chinesen zugestimmt. Die Engländer (46%) beschreiben sich ebenso als „Teamplayer“, zudem als “kollegial”, “selbstsicher”, “einfallsreich” und “zielstrebig”.
  • Reisen mit Glamour: Für die Mehrheit der Befragten in allen Ländern werden Geschäftsreisen als „glamourös” bezeichnet. Viele der Chinesen  (68%) und der Amerikaner (54%) beschreiben die Geschäftsreise ebenfalls als entspannend.
  • Die Benefits der Geschäftsreise: Business trips helfen: Den Kunden besser zu verstehen (89% in den USA und UK, 96% in China, 87% in Deutschland), Neues zu entdecken (88% in den USA, 82% in UK, 91 % in China,72% in Deutschland), Globale Werte und Perspektiven kennenzulernen (74% in den USA, 79% in UK, 91% in China, 77% in Deutschland) sowie Wettbewerbsvorteile zu schaffen (80% in den USA, 78% in UK, 87% in China, 75 % in Deutschland).  Mehr als 60 Prozent der Geschäftsreisenden aller Länder bestätigten, dass die Reisen ihnen einen höheren Status bei Freunden und Kollegen einbringen. Diese Aussage befürworteten die Chinesen mit 75 Prozent am meisten.
  • Prognose der Reisetätigkeit: Folgende Befragte sehen für das kommende Jahr mehr Geschäftsreisen voraus: USA (22%), UK (26%), Deutschland (20%) und China (63%); auf dem gleichen Niveau bleibend: USA (54%), UK (45%), Deutschland (52%) und China (29%); weniger Reisen sehen aus der USA 25 Prozent, aus UK 29 Prozent, aus Deutschland 28 Prozent und aus China 8 Prozent.
  • Urlaubsreise – notwendiger Gegenpol: Befragt, ob Urlaubsreisen notwendig sind, antworteten die Befragten aus den USA zu  50 Prozent, aus UK zu 52 Prozent, aus China zu 56 Prozent und die Deutschen zu 45 Prozent mit ja. Diese Zeit zu nutzen als Entspannung: USA (38%), UK (38%), China (42%) und Deutschland (42%). Als Zeit mit Familie, Freunden oder anderen Verwandten zu nutzen: USA (38%), UK (37%), China (49%) und Deutschland (27%); etwas zu erleben, sich frei zu fühlen: USA (20%), UK (20%), China (6%) und Deutschland (23%); ich bleibe lieber zu Hause: USA (4%), UK (5%), China (3%) und Deutschland (8%).
  • Alles nur Job und kein Vergnügen? Die Mehrzahl aller Geschäftsreisenden antwortete, dass sie während der Reisen die Arbeit mit dem Freizeitvergnügen gut verbinden können.
  • Etikette:  Die wichtigsten Etikette-Regeln variieren deutlich unter den Kulturen: 28 Prozent der amerikanischen Geschäftsreisenden nennen angemessene Mobiltelefonregeln als wichtig; 29 Prozent der Engländer finden den respektvollen Umgang mit Flug- oder Hotelmitarbeitern wichtig; 33 Prozent der Chinesen beobachten genau, ob und wann sie mit den Mitreisenden reden können; und 28 Prozent der Deutschen listen als wichtigste Regel auf, dass Fernseher und Konversation nicht im Nachbarzimmer des Hotels zu hören sein darf.
  • Green ist schön: Umweltbewusste Hotelangebote sind für die Mehrheit der Befragten aller Länder sehr wichtig, insbesondere die Chinesen (83%) achten auf entsprechende Angebote. Die Überlegung teilen 51 Prozent der Amerikaner, 61 Prozent der Engländer und 75 Prozent der Deutschen.

Die Studie “Global Business Trends in the Third Millennium” wurde vom Marist Institute for Public Opinion unter 1.207 Geschäftsreisenden in den USA, China, Deutschland und Großbritannien durchgeführt. Die Auswertung beinhaltete Fragen zu Trends in der Wirtschaft, bei Geschäftsreisen, zu Karriere und persönlichen Zielen sowie zu altersbedingten und kulturellen Unterschieden.

Aschewolke: Flugverbot gilt offiziell weiterhin – Lage am Reisemarkt entspannt sich

(Berlin, 20. April 2010) Vorerst geht es im Sichtflug: Der Luftraum über Deutschland wird trotz offiziellem Flugverbot rege genutzt. Lufthansa und Air Berlin haben ihren Betrieb teilweise wieder aufgenommen. Die TUI holt mit 34 Flugzeugen rund 11.000 gestrandete Urlauber nach Hause. Die Lage am Reisemark entspannt sich somit. Doch weiterhin sind die Aussichten kritisch.

Die konkreten Auswirkungen der Flugverbote auf die Hotellerie sind nicht zu beziffern. „Festhalten können wir indes nur: Auch wenn einige Häuser in Flughafennähe von den Flugstreichungen kurzfristig profitieren, überwiegen für die Hotellerie die negativen Auswirkungen“, so Dehoga-Sprecherin Stefanie Heckel gegenüber dieser Fach-Illustrierten. Aufgrund der massiven Beeinträchtigungen des Reiseverkehrs würden Geschäftsmeetings und Veranstaltungen abgesagt, Reisen nicht durchgeführt. „Je länger die massiven Beeinträchtigungen anhalten, desto größer ist der Schaden für die gastgewerblichen Unternehmen“, so Heckel.

+369% mehr Auslastung in Frankfurter Hotels
Die Flugausfälle führten in der vergangenen Woche in Airporthotels zu sprunghaften Anstiegen bei den Gästezahlen. Nach einer Erhebung von STR Global stieg der Revpar in Frankfurter Flughafenhotels um +369 Prozent und damit im europäischen Vergleich am höchsten.

In den Hotels am Flughafen Brüssel stieg der Revpar in der Woche 11.-17. April um 137 Prozent, in Stockholm-Arlanda um 75 Prozent, London-Heathrow um 70 Prozent, Amsterdam-Schipohl um 69 Prozent und London-Gatwick um 40 Prozent.

Zudem waren die Frankfurter Airporthotels in der vergangenen Woche bis Donnerstag nahezu ausgebucht, u.a. aufgrund der Fachmesse „Light + Building“.

Dorint: 200 Gäste sitzen auf Mallorca fest
Die Flugausfälle in Europa haben auch Auswirkungen auf die 36 Dorint Hotels & Resorts im In- und Ausland. Während die Dorint Hotels in Flughafennähe (Köln, Wiesbaden, Frankfurt Main-Taunus, Berlin-Tegel, Amsterdam) kurzzeitig Zuwächse durch gestrandete Fluggäste und Airline-Crews verzeichnen, gibt es bereits eine Vielzahl von Stornierungen bei den Ferienhotels. Insbesondere betroffen ist das Fünf-Sterne-Resort in Camp de Mar/Mallorca. Dort sitzen derzeit rund 200 Gäste fest, berichtete Dorint-Chef Michael H. Göldner am Montag.

“Durch die Flugausfälle gibt es eben Gewinner und Verlierer”, sagte Göldner. So konnte das Dorint An der Messe in Köln kurzfristig eine Tagung eines internationalen Unternehmens neu gewinnen, weil der vorgesehene Tagungsort in Lissabon für die Teilnehmer nicht erreichbar ist. Andererseits wurden bereits in anderen Business-Hotels der Gruppe Zimmer für Tagungen und Geschäftsreisen in erheblichem Umfang storniert. “Insbesondere allen unseren Gästen in den Ferien-Hotels bieten wir an, innerhalb der nächsten drei Monate in dem Reisezeitraum bis November 2010 stornofrei umzubuchen”, so Göldner. “Wir kommen mit dieser Regelung unseren Gästen kulant entgegen. Saisonbedingte Preisunterschiede müssen allerdings von den betroffenen Umbuchern ausgeglichen werden.” Göldner kündigte an, dass Dorint die Übernachtungspreise durch diese Ausnahmesituation nicht verändern wird. “Wir fühlen uns unseren Gästen verpflichtet”, so der Vorsitzende der Geschäftsführung.

Reiseveranstalter lassen wieder starten
Die Veranstalter der REWE Group (Dertour, Meier’s Weltreisen, ADAC Reisen, ITS, Jahn Reisen, Tjaereborg, Clevertours) starteten am Dienstag schrittweise den regulären Flugverkehr in die Urlaubsgebiete u.a. Air Berlin. Condor nahm am Dienstag morgen den regulären Flugplan in rund 60 Urlaubsziele wieder auf. L‘Tur holte gestrandete Urlauber mit Chartermaschinen aus Mallorca und der Türkei heim.

Airbus testete Flüge durch Aschwolke
Um die tatsächlichen Auswirkungen der sog. Aschewolke auf Flugzeugtriebwerke zu testen, hat Airbus gestern einen A340 und einen A380 in Frankreich und Deutschland gestartet. Die Testpiloten sollten die Motoren des amerikanischen Herstellers Engine Alliance und Rolls-Royce Triebwerk im Einsatz beobachten. Die Testergebnisse wurden bislang nicht veröffentlicht.

WTTC mahnt bessere Koordinierung an
Die Auswirkungen eines einzelnen Vulkanausbruch auf die internationale Touristik waren/sind immens. Jean-Claude Baumgarten, Chef des World Travel & Tourism Council (WTTC), mahnt daher eine bessere Abstimmung der betroffenen Staaten für komplexe Sachverhalte wie beim aktuellen Fall der Aschewolke von Island an. Die Folgen für die Welttouristik, die mit 235 Millionen Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 5.751 Milliarden US-Dollar einen Anteil von 9,2 Prozent an der Weltwirtschaft darstellt, wären einfach zu groß.

Aschewolke: Deutsche Flughäfen weiterhin gesperrt

UPDATE (Berlin, 19. April 2010) Sperre bis 20h: Die Deutsche Flugsicherung hat die Beschränkungen für deutschen Flugraum abermals verlängert. Die Ausfälle bedeuten täglich einen Verlust von rund 200 Millionen US-Dollar für die Fluggesellschaften, teilte IATA mit. Die Folgekosten für Reiseveranstalter, die ihre Urlauber nur unter Mühen und erheblichen Mehrkosten heimholen können, sind noch nicht zu beziffern.

Aschewolke - Verbreitung über Europa (Grafik: Volcanic Ash Advisory Centre/Met Office London)

Aschewolke - Verbreitung über Europa (Grafik: Volcanic Ash Advisory Centre/Met Office London)

Die Auswirkungen für die Touristik und Teile der Wirtschaft sind gravierend. Inwieweit deutsche Hotels von den Flugausfällen betroffen sind, war nicht klar. Doch dürften bei Business- und Konferenzhotels etliche Gäste fernbleiben. Aktuell ist die Nachfrage nach Videokonferenztechnik, wie sie auch einige Hotels anbieten, gestiegen.

Heute abend soll ein erstes deutsches Forschungsflugzeug aufsteigen, um die für Jetdüsen gefährlichen Aschepartikel aufzuspüren. Ein Test des Deutschen Wetterdienstes am Wochenende südlich von München hatte die Ascheteilchen nachgewiesen, wird berichtet. Bislang sind nur Computerberechnungen des britischen Volcanic Ash Advisory Centre über die Ausbreitung der vom isländischen Vulkan Eyjafjallajökull („Inselberggletscher“) stammenden Aschewolke, die bei Verbrennung von Lava auf Gletschereis entsteht, verfügbar. Allerdings konnten bei einem Forschungsflug am Sonntag über Großbritannien Aschepartikel nachgewiesen werden.

Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert eine weitere Belastung des Luftraums über Deutschland mit Aschepartikeln. Bis heute früh soll fast ganz Deutschland – außer Teilen von Sachsen und Bayern – unter einer Aschewolke, die bis in sechs Kilometern Höhe hinauf reiche, liegen.

Am Sonntag durfte eine TUIfly-Maschine in Hannover mit 165 Urlaubern landen und weitere in Hamburg und Berlin starten. Rund 700 TUI-Gäste wurden von Mallorca nach Barcelona geflogen und dort – nach einer Übernachtung – per Bus in 20 Stunden nach Frankfurt/Main gebracht.

Rechtsfragen bei Stornierung von Pauschalreisen
Ein Rechtsanspruch auf kostenlose Stornierung der Pauschalreise besteht jedoch aufgrund der höheren Gewalt nicht. Die führenden Veranstalter, die im Branchenverband DRV engagiert sind, bemühen sich um kulante Regelungen, um die Auswirkungen für die Urlauber so gering wie möglich zu halten.

Chaos im Flugverkehr wird noch Tage anhalten
Der Vulkanausbruch in Island hat zu einer in diesem Umfang bisher noch nie dagewesenen Schließung deutscher Flughäfen geführt. Der Luftverkehr in weiten Teilen Europas und insbesondere in Deutschland ist nahezu zum Erliegen gekommen. Fluggäste warten auf ihre Flüge – viele sitzen im Ausland fest. Flugzeuge und Personal müssen erst wieder zu den planmäßigen Einsatzorten gelangen. Der Flughafenverband ADV geht davon aus, dass die umfassenden Schließungen zu länger anhaltenden Verzögerungen im Luftverkehr führen werden. “Es wird einige Tage brauchen, bis wieder zum regulären Flugbetrieb zurückgekehrt werden kann. Jetzt geht es um pragmatische Ausnahmen für eine Zeit größter Anspannung”, erläutert Ralph Beisel.

Interview mit TUIfly Pilot Jörn Mahringer zur Aschewolke aus Island
Die Aschewolke befindet sich auf einer Höhe von 6 bis 11 km. Warum kann man eigentlich nicht unter der Wolke fliegen?
Jörn Mahringer: „Die Luftdichte nimmt mit zunehmender Flughöhe ab. Auf einer geringeren Flughöhe von z.B. 4 bis 5 km ist der Luftwiderstand so enorm, dass die Treibstoffkapazität in den Tragflächen für die Durchführung eines Fluges nicht ausreicht. Überflüge in einer Höhe von ca. 12 km über Deutschland sind dagegen seit Freitagabend seitens der Deutschen Flugsicherung wieder erlaubt.“

Warum ist es so gefährlich durch eine Aschewolke zu fliegen?
Mahringer: „Eine Auswirkung ist der sogenannte ‚Sandstrahleffekt‘. Beim Auftreffen der Aschepartikel auf das Flugzeug wird dieses wie beim Sandstrahlen angeschliffen. Das kann dazu führen, dass die Cockpitscheiben ‚erblinden‘. Somit ist eine freie Sicht, die zu einer sicheren Landung notwendig ist, unmöglich. Als zweiter Effekt kann sich die Asche im Triebwerk absetzen, dort festbrennen und somit die Strömung verändern, was zum Ausfall des Triebwerks führen kann. Weiterhin kann die Asche die Messsonden zur Höhen- und Geschwindigkeitsermittlung verstopfen.