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Intergastra Stuttgart: „Rofobox“ ist Gewinner des 7. Innovationspreis – Preisverleihung im Februar 2012

(Kornwestheim bei Stuttgart, 19. Dezember 2011) Große Ehrung für die „Robot Folding Box“: Die „Rofobox“ ist Sieger beim Innovationspreis, der zur Gastronomie-Fachmesse Intergastra Stuttgart 2012 verliehen wird. Dies wurde nun vorab bekannt.  Dies wurde nun vorab bekannt. Die erste High-Tech-Servietten-Faltmaschine, die nun in Serie geht, wird bei der feierlichen Messeeröffnung am 11. Februar 2012 in Stuttgart mit einem Sonderpreis prämiert.

Videos von der Weltpremiere sind hier abrufbar:
http://www.youtube.com/watch?v=sY8uJcuvD14

„Rofobox“ ist Gewinner des 7. Innovationspreis – Preisverleihung im Februar 2012

„Rofobox“ ist Gewinner des 7. Innovationspreis – Preisverleihung im Februar 2012

„Wir freuen uns sehr über die hochrangige Auszeichnung“, sagte Rofobox-Geschäftsführer Kartal Can. „Die Verleihung des Innovationspreis für unsere revolutionäre Entwicklung der ersten innovativen High-Tech-Serviettenfaltmaschine der Welt markiert nach dem erfolgreichen Marktstart in Deutschland einen weiteren wichtigen Meilenstein.“

Der Innovationspreis wird von Messe Stuttgart und dem Dehoga Baden-Württemberg verliehen und genießt eine internationale Leitbildfunktion. Eine hochkarätige Jury macht den Preis zur höchsten fachlichen Auszeichnung. Die prämierten Produkt-, Service- und Design-Lösungen werden während der Intergastra den mehr als 80.000 Fachbesuchern präsentiert. Die Jury entschloss sich, einen Sonderpreis zu vergeben, weil diese Technik zwar nicht für die vielen kleinen und mittleren Betriebe, wohl aber für ihre Dienstleister und natürlich für große Hotelbetriebe eine interessante Möglichkeit ist, die Kosten zu senken.

Die „Rofobox“ wurde im Juni erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Seitdem läuft ein vollautomatischer seriennaher Prototyp im Estrel Hotel Berlin prozesssicher und hat bereits mehr als  40.000 Tischservietten akkurat und hygienisch gefaltet. Im zweiten Quartal 2012 wird das erste Serienmodell der „Rofobox“ bei dem Familienunternehmen Wäsche- und Textilpflege König, Groß-Umstadt bei Frankfurt/Main, installiert und in Betrieb genommen. Damit stellt Wäscherei König der Hotellerie, Gastronomie, Event- und Cateringbranche die innovative Erfindung „Made in Germany“ zur Verfügung.

Die größten Nutzen durch die „Rofobox“ sind die Kostenersparnis, der Zeitgewinn und die gesteigerte Motivation der Servicemitarbeiter.  Sie können sich nun auf  wichtigere Aufgaben wie z.B. die Gästebetreuung oder auf Serviceschulungen konzentrieren. Ein weiteres Argument für die vollautomatisierte Serviettenfaltung ist der gesicherte Hygienefaktor. Weil die Tischservietten von allen Gästen auch zum Mund geführt werden, gelten hier besondere Maßstäbe – diese konnten vor der innovativen Automatisierung nicht garantiert werden.

Intergastra Stuttgart 2012 - größer denn je

Intergastra Stuttgart 2012 - größer denn je

Hotellerie setzt auf Nachhaltigkeit und Wellness
Mobilität ist ein Zeichen unserer Zeit. Ob privat oder beruflich, noch nie waren Menschen so viel unterwegs. Wo immer sie sich aufhalten, suchen sie einen gastlichen Rahmen, ob nur für eine Nacht, eine geschäftliche Verabredung in einer Bar oder mehrere Urlaubstage. Statt internationalem Einheitslook ist heute der stilsichere Unterschied gefragt – auf internationalem Ausstattungsniveau, versteht sich. Das gelingt mit individuellen Gestaltungskonzepten, die sowohl zum Hotelier als auch zum Objekt passen, darin sind sich Experten einig. Die Designtrends sind dabei nahezu so vielfältig, wie die Objekte. Dabei gilt: Nur die gelungene Kombination überzeugt den Gast und macht den Unterschied zwischen Masse und Hotel mit Persönlichkeit. Die Intergastra zeigt vom 11. bis 15. Februar 2012 auf dem neuen Messegelände in Stuttgart das breite Panorama der Einrichtungstrends von der Planung über Design bis zur Technik. Ein Höhepunkt ist der nun erweiterte Themenpark Fokus Hotel mit praxisnahen Anregungen.

Von Investitionsstau in der Hotelbranche kann trotz weltweiter Wirtschaftskrise kaum die Rede sein. Die Mehrwertsteuerabsenkung habe da positiv gewirkt und wirke noch nach, sind sich Einrichter wie die Ziefle Koch GmbH, Baur WohnFaszination GmbH oder Neubert Objekteinrichtung einig. Es wird investiert. Bauherren sind an einem ganzheitlichen Gestaltungskonzept interessiert, das Design, Effizienz, Funktionalität, Nachhaltigkeit und Atmosphäre einbezieht. Zwei wesentliche Trends kann man dabei festmachen: Nachhaltigkeit und Wellness.

Ein Baustein zur Nachhaltigkeit ist klassisches, geradezu zeitloses Design kombiniert mit hoher Qualität und effizienter Technik, wofür sich Hoteliers zunehmend entscheiden. Gottlob Ziefle von Ziefle Koch, Waldachtal-Cresbach, stellt fest: „Die Nachfrage nach natürlichen Materialien und Massivholz wächst“. Auch Komplettanbieter Voglauer hotel concept Abtenau/Österreich beobachtet den Trend zu „ehrlichen, unverfälschten Naturprodukten“. Die Pflege von Vollholzmöbeln ist weniger aufwändig geworden, so dass beispielsweise häufiger geölte statt lackierter Oberflächen zum Einsatz kommen. „Wir legen großen Wert darauf, dass geprüfte, schadstoffarme Materialien eingesetzt werden“, erklärt Matthias Windolf von Neubert Objekteinrichtung, Würzburg. Das unterstreicht deren neue Einrichtungslinie ‘Nature’. „Farblich liegen zeitlose Naturtöne im Trend vom gedeckten grau bis zu schoko-creme und weiß Varianten, ergänzt Windolf. Diese werden gezielt mit Farbe oder strukturellen Kontrasten variabel akzentuiert.

Wenn man Wellness mit Wohlfühlen übersetzt, ist es genau die Atmosphäre, die ein Gast sowohl im Hotelzimmer als auch im Café, Bar oder Lobby erwartet. Um dies überzeugend zu inszenieren, sind Planer gefragt, wie das Innenarchitekturbüro Markus-Diedenhofen, Reutlingen. Die Experten realisieren zum zweiten Mal den Themenpark „Fokus Hotel“ auf der Intergastra 2012. Unter dem Motto „Bauen im Bestand“ werden hier praxistaugliche Lösungen und Innovationen präsentiert. Schwerpunkt werden 2012 Hotelzimmer und Bäder sein, eigens für die Intergastra entworfen und realisiert. Zentrum des Themenparks werden drei Zimmer zu den Themen „Stadt“, „Land“ und „Fluss“ sein. „Stadt“ steht hier für ein Businesszimmer mit Schwerpunkt auf dem Arbeitsbereich, in Kombination mit einem ansprechenden Sitz/Loungebereich, „Land“ ist ein Zimmer im Resort/Wellness-Charakter. Weiter repräsentiert ein 4-Sterne Superior-Zimmer mit einem offenen Grundriss mit einer Bettinsel das Thema „Fluss“. Zur freistehenden Wanne kommt noch ein großer, eigenständiger Duschbereich. „Fokus Hotel bietet dem Eigentümer beziehungsweise Betreiber an zentraler Stelle Antworten auf die unterschiedlichsten Fragen mit denen er täglich in seinem Betrieb konfrontiert ist und die ihn beschäftigen“, erklärt Inhaberin Cornelia Markus-Diedenhofen. 2012 wird „Fokus Hotel“ zudem um den Partner-Park erweitert.

 „Es ist wichtig, dass ein Design in zehn Jahren noch überzeugt und die Gäste gerne wiederkommen“, erklärt Markus-Diedenhofen. Das ist die perfekte Verbindung von Nachhaltigkeit und Wellness, jedoch keine leichte Aufgabe. Denn der Gast sei heute kritischer gegenüber seinem zuhause auf Zeit, als noch vor zehn Jahren. Damit ist für Markus-Diedenhofen klar: „Wellness sollte nicht auf entsprechende Hotelbereiche begrenzt sein, sondern direkt im Hotelzimmer beginnen“.

Dabei spielt das Bett eine große Rolle und muss mit einer sehr guten Matratze ausgerüstet sein, ist Matthias Thannbichler von Schuster Hoteleinrichtungen, Grabenstätt, überzeugt. Einzelzimmer sollten seiner Einschätzung nach idealerweise 1,40 Meter breite Betten mit mehr als 2 Meter Länge anbieten. Auch Bettenspezialist Mühldorfer GmbH, Haidmühle setzt auf nachhaltigen Komfort und garantiert mit der neuen Linie „Bio-Natur“ gesunden Schlaf in Bioqualität: Für die daunendichten Bezugsstoffe werden ausschließlich Baumwollqualitäten ausgesuchter Herkunft eingesetzt. Die naturbelassene Ausrüstung der Qualitätsbetten ist nach ÖkoTex Standard 100 schadstoffgeprüft, eine gute Basis für einen erholsamen Schlaf.

Nach dem Aufstehen startet für viele Menschen der Tag auf dem Weg zum Badezimmer mit einem Blick ins Frühstücksfernsehen, Nachrichten auf dem Laptop oder mit Musik vom eigenen MP3-Player. Elektronische Medien sind mittlerweile Alltagsbegleiter. Auch unterwegs erwarten Gäste heute ausreichend Möglichkeiten für die eigene Technik. Ob Business- oder Feriengast – ein Platz für den Laptop muss sein, ebenso genügend Steckdosen, möglichst eine Ladestation für den MP3-Player und ein einfacher Zugang zum Wlan, betont Gottlob Ziefle von Ziefle Koch GmbH Objekt- und Hoteleinrichtung, Waldachtal-Cresbach.

Einmal im Badezimmer angekommen, hat die Atmosphäre entscheidenden Einfluss auf die morgendliche Stimmung. Bei Voglauer Hotel Concept wird es zur Wohlfühloase, die offen ins Zimmerkonzept eingegliedert wird. Das offene Raumgefüge und viel Licht lasse eine entsprechende Wohlfühlatmosphäre entstehen, ist Produktmanager Josef Zwilling überzeugt. „Heutige Badezimmerkonzepte werden durchaus ohne Türen oder mit Wandausschnitten und viel Tageslicht umgesetzt, abhängig vom Hoteltyp und der notwendigen Diskretion“, erläutert Hans Schönig vom Innenarchitekturbüro Markus-Diedenhofen.

Digitale Technik steht auch hier im Dienste des Gästekomfort bei gleichzeitiger Energieeffizienz. Ideal Standard, Bonn, bietet digitale Armaturentechnologie, die über ein Touchscreen ähnlich einem Smartphone bedient werden kann. Das funktionale, wie schnörkellose Design brachte der Linie ‘Evolution’ 2011 zudem den Design Plus Award ein. Wassermenge und Temperatur werden individuell geregelt und sollen laut Unternehmen Energiekosten sparen. Bereits jetzt ist das System darauf ausgelegt, künftig zentrale Funktionen im gesamten Bad zu übernehmen wie beispielsweise Duscharmatur, Toilettenspülung, Wannenzulauf bis hin zur Beleuchtung und angeschlossener Audiosysteme.

Oftmals entscheiden Details über die Zufriedenheit des Gastes. Dazu gehören im Badezimmer beispielsweise Kosmetikspiegel und Haartrockner. Auch Aliseo, Wolfach, verbindet Komfort mit Nachhaltigkeit und hat den klassischen Haartrockner weiter entwickelt. Die Kombination eines High Speed Motors mit Spezialdüse und neuer Ionen-Trocknungstechnologie verspricht laut Unternehmen bis zu 50 Prozent weniger Trocknungszeit und entsprechender Energieeinsparung. Kosmetikspiegel sind mit energiesparender LED-Technologie ausgestattet und bieten dem Gast ein gleichmäßig beleuchtetes Sichtfeld. Der Vorteil für den Hotelier: Die Technik verbraucht bis zu 50 Prozent weniger Energie, ist wartungsfrei und glänzt mit einer hohen Lebensdauer von rund 30.000 Stunden.

Licht ist nicht nur ein entscheidender Akteur im Badezimmer, sondern spielt eine immer wichtigere Rolle bei der Inszenierung der gewünschten Atmosphäre. Je nach Tageszeit verwandelt Licht den Frühstücksraum in ein Café mit lebendiger Stimmung oder in ein Restaurant mit diskreter Atmosphäre. Das ist nicht nur eine Entscheidung der Lichtquelle sondern der Lichtsteuerung. „Heute genießen Anlagen zur Lichtsteuerung in Hotellerie und Gastronomie große Akzeptanz“, betont Martin Krautter der Erco GmbH, Lüdenscheid. Das Light System Dali von Erco beispielsweise gebe damit Planern und Betreibern mehr Möglichkeiten die Räumlichkeiten und das gastronomische Konzept neu zu interpretieren. Mit wenigen Mausklicks können einfach und wirtschaftlich Leuchten im Innen- und Außenbereich gesteuert werden.

„Gerade in Hotelbars ist Licht neben der Lage der Bar selbst, ein extrem wichtiges Gestaltungselement“, erklärt Hans Schönig. Es sorgt dafür, dass Getränke animierend in Szene gesetzt werden oder der Barkeeper eventuell von unten beleuchtet in diskrete und geheimnisvolle Aura gehüllt wird. Technisch gehört dabei der energiesparenden LED-Technologie die Zukunft, die in Punkto Lichtfarben und -wärme aufgeholt haben.

Wie die Lichtkonzeption ausgerichtet ist, beeinflusst maßgeblich die Stimmung – ein wichtiger Baustein in Sachen Nachhaltigkeit: Denn Gäste, die sich wohlfühlen, kommen wieder.

ROFOBOX: Welterfolg startet in Deutschland

Erstes Serienmodell der Servietten-Faltmaschine geordert – Wäscherei König bei Frankfurt/Main setzt auf ultramoderne Roboter-Technologie

(Kornwestheim bei Stuttgart, 05. Oktober 2011) Bereits drei Monate nach dem offiziellen Marktstart beginnt der Welterfolg der ROFOBOX (www.rofobox.com) in Deutschland. Wäsche- und Textilpflege König, Groß-Umstadt bei Frankfurt/Main (www.waeschekoenig.de) orderte das erste Serienmodell der innovativen High-Tech-Servietten-Faltmaschine. Die „Robot Folding Box“ wird im ersten Quartal 2012 installiert und in Betrieb genommen. Damit stellt Wäscherei König der Hotellerie, Gastronomie, Event- und Cateringbranche die innovative Erfindung „Made in Germany“ zur Verfügung.

„Derzeit sind wir mit Wäsche- und Textilpflege König über eine ROFOBOX-Lizenz für das Bundesland Hessen im Gespräch“, berichtet Kartal Can, Geschäftsführer der ROFOBOX GmbH, Stuttgart. „Dadurch erarbeiten wir aktuell ein offizielles Lizenzmodell, das sich erfolgsversprechend für alle Beteiligten entwickeln wird.“

„Mit der ROFOBOX kommt endlich eine großartige Innovation auf den Markt, was die Gastronomen schon lange gebraucht haben“, sagte Udo König, Geschäftsführender Gesellschaft von Wäsche- und Textilpflege König. „Als ich die Anlage zum ersten Mal sah, wusste ich sofort: Das braucht die Gastronomie!“

Die einzigartige innovative High-Tech Serviettenfaltmaschine war am 27. Juni 2011 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Im Estrel Hotel Berlin ist der seriennahe Prototyp seit Ende Juni unter Volllast in Betrieb. Bereits in den ersten Wochen der Testphase wurden mit der ROFOBOX mittlerweile über 15.000 Tischservietten für Bankettveranstaltungen akkurat gefaltet. Videos von der Weltpremiere sind hier abrufbar: www.youtube.de/rofobox

Die größten Nutzen durch die ROFOBOX sind die Kostenersparnis und der Zeitgewinn. Die Servicemitarbeiter im Hotel können sich nun auf andere Aufgaben in der Gästebetreuung oider auf Serviceschulungen konzentrieren. Ein weiteres Argument für die vollautomatisierte Serviettenfaltung ist der gesicherte Hygienefaktor. Weil die Tischservietten von allen Gästen auch zum Mund geführt werden, gelten hier besondere Maßstäbe – diese konnten vor der innovativen Automatisierung nicht garantiert werden.

Der seriennahe Prototyp der ROFOBOX kann von Topentscheidern aus der Hotellerie, gehobenen Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung und von Wäschereien bzw. textilen Dienstleistern im Estrel Hotel Berlin besichtigt werden. Dazu ist eine Voranmeldung nötig über http://www.rofobox.com/.

Die ROFOBOX GmbH mit Sitz in Kornwestheim nahe Stuttgart wurde 2008 von Kartal Can, einem erfahrenen Gastronomie-Unternehmer und diplomierten Internationalen Betriebswirt, gegründet. Als Start-Up wurde es im Herbst vergangenen Jahres u.a. bei der „Gründerwoche Deutschland“ als Beispiel „Best Practice“ hervorgehoben. Wäsche- und Textilpflege König ist einer der führenden Wäscherei-Dienstleistungen für Privatkunden und Gewerbebetriebe in der Metropolregion Frankfurt/Main. 1996 übernahm Udo König einen kleinen Textilpflege-Betrieb in der Stadtmitte von Groß-Umsatdt und baute sie in punkto Qualität und Services rasch aus. Im Jahr 2000 wurde der Betrieb an einem neuen Standort im Industriegebiet erweitert. Heute durchlaufen Tischdecken, Bettwäsche, Hemden und Anzüge in großen Stückzahlen den Qualitätsbetrieb. Zu den Kunden zählen renommierte Gastronomie- und Hotelbetriebe, Industriefirmen, soziale Einrichtungen, Seniorenheime, Kliniken, Feuerwehren und die US-Armee.

Filmbericht bei HOTELIER TV – „ROFOBOX“: Weltpremiere in Berlin – Start für erste innovative High-Tech-Servietten-Faltmaschine

(Berlin, 16. August 2011) Hier wird gastronomische Geschichte geschrieben: Im Estrel Hotel Berlin wurde nun die erste innovative High-Tech-Servietten-Faltmaschine der Welt offiziell vorgestellt. Die „ROFOBOX“ (www.rofobox.com) – das Akronym steht für „Robot Folding Box“ – ist bereits seit Anfang Juni in dem großen Tagungs- und Eventhotel im Dauereinsatz und hat bereits über 7.000 Tischservietten für Bankettveranstaltungen akkurat gefaltet. „Die ROFOBOX erleichtert die Arbeit erheblich“, sagte Estrel-Servicedirektor Matthias Hartmann.

„ROFOBOX“: Weltpremiere in Berlin

Start für erste innovative High-Tech-Servietten-Faltmaschine im Estrel Hotel Berlin – Seit Anfang Juni im Dauereinsatz – Bereits über 7.000 Servietten maschinell gefaltet

(Berlin, 30. Juni 2011) Hier wird gastronomische Geschichte geschrieben: Im Estrel Hotel Berlin wurde nun die erste innovative High-Tech-Servietten-Faltmaschine der Welt offiziell vorgestellt. Die „ROFOBOX“ (www.rofobox.com) – das Akronym steht für „Robot Folding Box“ – ist bereits seit Anfang Juni in dem großen Tagungs- und Eventhotel im Dauereinsatz und hat bereits über 7.000 Tischservietten für Bankettveranstaltungen akkurat gefaltet. „Die ROFOBOX erleichtert die Arbeit erheblich“, sagte Estrel-Servicedirektor Matthias Hartmann.

Weltpremiere im Estrel Hotel Berlin – der seriennahe Prototyp der „ROFOBOX“. (Foto: David Schuschkleb)

Weltpremiere im Estrel Hotel Berlin – der seriennahe Prototyp der „ROFOBOX“. (Foto: David Schuschkleb)

In rund dreieinhalb Jahren hat das Gründerteam um Gastronom und Betriebswirt Kartal Can mit einem Investment von über zwei Millionen Euro die mit hypermoderner Roboter-Technologie arbeitende Servietten-Faltmaschine entwickelt. Die mehrfach ausgezeichnete Faude Automatisierungstechnik GmbH musste hierbei drei Roboterarme koordinieren – das gilt als Novum in diesem hochtechnisierten Bereich und ist damit sogar der Automobilindustrie einen Schritt voraus. Aktuell beherrscht die „ROFOBOX“ mehrere gängige Serviettenfaltformen wie zum Beispiel die Kerze oder Bischofsmütze. „Weitere Faltformen sowie die Zugabe von Bestecken und Banderolen werden derzeit konstruiert, programmiert und in Kürze getestet“, sagte Kartal Can, Geschäftsführer der ROFOBOX GmbH, Kornwestheim bei Stuttgart. Zu den Visionären um die Automatisierungstechnik für die Tophotellerie gehören auch der Diplom Ingenieur Oliver Martin und der  Wirtschaftsprüfer Rolf Breyer.

Touchpanel an der „ROFOBOX“: 3 Roboterame zu koordinieren setzt auch in der Automatisierungstechnik neue Standards (Foto: David Schuschkleb)

Touchpanel an der „ROFOBOX“: 3 Roboterame zu koordinieren setzt auch in der Automatisierungstechnik neue Standards (Foto: David Schuschkleb)

Die „ROFOBOX“ zeichnet sich durch einen modularen Aufbau aus. Anlieferung der Servietten, Faltstation, Ablage und Auslieferung sind auf wenigen Quadratmetern optimiert untergebracht. Gesteuert wird die Servietten-Faltmaschine mit nur einem PC, der auch Fernwartung zulässt, und eine Bildverarbeitung für Serviettenausrichtung und Eckenerkennung. Zwei Roboterarme von Denso sind mit einem Paddel und einem Kammgreifer ausgestattet – und falten die Servietten. Ein weiterer Roboterarm von Universal Robots dient als Entladehilfe.

„Mit Servietten, den sogenannten biegeschlaffen Werkstoffen, ist es nicht leicht in der Roboter-Technologie, da zum Beispiel die Kanten oft nicht gerade sind oder die Ecken nicht exakt aufeinander passen“, berichtet Can. Mit spezieller Infrarot-Beleuchtung und einer Spezialkamera können die Roboterarme das Werkstück „sehen“ und wissen, wo sie anzusetzen haben. Derzeit benötigt die „ROFOBOX“ knapp 50 Sekunden je Serviettenfaltung, hier das Beispiel der Kerze genannt. „Wir erreichen aber im Serienmodell bereits die Schallmauer von nur 35 Sekunden je Kerze. Prinzipiell sind wir gleichschnell, teilweise sogar langsamer als der Mensch, allerdings arbeitet die ROFOBOX 24 Stunden am Tag und in der Nacht. Wie bei jeder erfolgreichen Technologie kann über die Dauer der Mensch hier einfach nicht mithalten. Um den Output der ROFOBOX zu erreichen, benötigt der Hotelier/Gastronom drei bis vier Personen, die nichts anderes machen außer Serviettenfalten. Diese Manpower kann um einiges gewinnbringender eingesetzt werden.“, so Can. Bei dieser Geschwindigkeit bleibe die Qualität der Faltung voll aufrecht erhalten.

Team der „ROFOBOX“ – Von links: Cangül Celik-Can, Dieter Faude, Matthias Hartmann (Servicedirektor Estrel Hotel Berlin), Kartal Can, Rolf Breyer, Oliver Martin, Michael Scharpf und Alexandra Böse (Foto: David Schuschkleb)

Team der „ROFOBOX“ – Von links: Cangül Celik-Can, Dieter Faude, Matthias Hartmann (Servicedirektor Estrel Hotel Berlin), Kartal Can, Rolf Breyer, Oliver Martin, Michael Scharpf und Alexandra Böse (Foto: David Schuschkleb)

„Die ROFOBOX ist weltweit einzigartig“, so Can. Mit der Automatisierung einer sog. C-Tätigkeit erreicht das Estrel Hotel Berlin im Feldversuch eine erhebliche Zeit- und Ressourceneinsparung. Bislang mussten Servicemitarbeiter immer wieder für Servietten-Falten herangezogen werden – nun wird diese Arbeitszeit effizienter für den Service am Gast oder interne Schulungen genutzt.

Ein weiteres Argument für die „ROFOBOX“ ist der Hygienefaktor. Da die Tischservietten von allen Gästen auch zum Mund geführt werden, gelten hier besondere Maßstäbe. „Mit dem hygienisch einwandfreien Verarbeiten der Tischservietten erreichen wir mit der ROFOBOX einen neuen Qualitätsstandard im HACCP-Management“, so Can.

Die „ROFOBOX“ kann von Topentscheider aus der Hotellerie, gehobenen Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung im Estrel Hotel Berlin besichtigt werden. Dazu ist eine Voranmeldung nötig – über http://www.rofobox.com/.

Die „ROFOBOX“ soll ab dem nächsten Jahr auch international präsentiert werden. Eine Kick-off-Veranstaltung in den USA wird bereits geplant.

Die ROFOBOX GmbH mit Sitz in Kornwestheim nahe Stuttgart wurde 2008 von Kartal Can, einem erfahrenen Gastronomie-Unternehmer und diplomierten Internationaler Betriebswirt, gegründet. Als Start-Up wurde es im Herbst vergangenen Jahres u.a. bei der „Gründerwoche Deutschland“ als Beispiel „Best Practice“ hervorgehoben. Weitere Informationen: www.rofobox.com