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Konjunktur – Quartalszahlen Guter Start ins Jahr 2012: Umsatzplus sorgt für Zuversicht in Gastronomie und Hotellerie

(Berlin, 15. Mai 2012) Die positive Umsatzentwicklung im Gastgewerbe setzt sich weiter fort. Wie das Statistische Bundesamt (DESTATIS) am Dienstag mitteilte, lagen die Umsätze in Gastronomie und Hotellerie im ersten Quartal 2012 um nominal 3,6 Prozent über dem entsprechenden Vorjahresergebnis. Real schlug ein Plus von 1,5 Prozent zu Buche. „Nach den massiven krisenbedingten Umsatzeinbrüchen in 2009 befindet sich das Gastgewerbe seit Mitte 2010 im wirtschaftlichen Aufholprozess“, erklärt Ernst Fischer, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband), in Berlin.

„Der Deutschlandtourismus hat Potenzial“, so Fischer. Von Januar bis März stieg die Zahl der Übernachtungen um sechs Prozent auf 96,2 Millionen. Besonders erfreulich sei der Zuwachs von neun Prozent bei den Gästen aus dem Ausland. „Die Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes auf Übernachtungen hat die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Hotellerie im internationalen Vergleich nachhaltig gestärkt und zur guten Entwicklung beigetragen.“ Hotels, Gasthöfe und Pensionen setzten in den ersten drei Monaten nominal 4,2 Prozent (real 2,0 Prozent) mehr um als im bereits starken ersten Quartal 2011.

Auch die Gastronomie profitiert von der guten Konjunktur und Konsumstimmung im Land. Die Restaurants, Cafés und Caterer verbuchten ein Umsatzplus von 3,5 Prozent (real +1,4 Prozent).

Angesichts der erfreulichen Zahlen zeigt sich DEHOGA-Präsident Fischer für das laufende Jahr zuversichtlich: „Die Zeichen im Gastgewerbe stehen weiter auf Wachstum. Für das Gesamtjahr 2012 geht der DEHOGA von einem nominalen Umsatzplus von drei Prozent aus.“

HOTELIER TV aktuell von der Intergastra Stuttgart – Magazinsendung vom 15. Februar 2012

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HOTELIER TV aktuell von der Intergastra Stuttgart – mit einer weiteren Magazinsendung und einem Potpourrie an spannenden Interviews, interessanten Statement und unterhaltsamen Beobachtungen. HOTELIER TV berichtet mit 2 Kamerateams vom Messegelände und aus dem Messestudio.

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Sehen Sie hier den Intergastra-Magazinbericht vom 14. Februar 2012: http://youtu.be/xap4x2gDUrM

Sehen Sie hier den Intergastra-Magazinbericht vom 13. Februar 2012: http://youtu.be/4Qv3EHZ1ti8

Sehen Sie hier den Intergastra-Magazinbericht vom 12. Februar 2012: http://youtu.be/dTYGbc_XfL4

HOTELIER TV aktuell von der Intergastra Stuttgart – Magazinsendung vom 14. Februar 2012

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Bettensteuer: Berliner Hoteliers kämpfen gegen Senat – Staatsrechtler Scholz räumt „City Tax“ wenig Chancen vor Gericht

(Berlin, 01. Februar 2012) Es wird spannend, wenn der Dehoga Berlin vor Gericht zieht: Gegen die vom Senat der Bundeshauptstadt für 1. Januar 2013 angekündigte Bettensteuer (5%) will der Verband juristisch zu Felde ziehen – notfalls bis vor das Bundesverwaltungsgericht. Noch setzt man auf eine Einsicht in der neuen Regierungskoalition von SPD und CDU.

Der renommierte Staatsrechtler Rupert Scholz gibt der „City Tax“ vor Gericht wenig Chancen. Sie sei eine örtliche Aufwandssteuer und diese könne laut Grundgesetz  nur dann erhoben werden, wenn sie sich von einer bundesrechtlichen Steuer unterscheide. Jedoch gleiche die Matratzen-Maut der Umsatzsteuere, einer bundesrechtlich geregelten Steuer. „Da in jeder Beziehung Gleichartigkeit zur Umsatzsteuer besteht, ist die Einführung dieser Aufwandssteuer verfassungswidrig“, so Scholz.

Die für Privatreisende geltende Bettensteuere soll laut Senatsberechnungen bis zu 50 Millionen Euro jährlich einbringen. Der Dehoha Berlin befürchtet hohe Verwaltungskosten, so dass von der Summe nur knapp sieben Millionen Euro als Reinerlös im Stadtsäckel hängen bliebe. Offen wird damit gedroht, dass sich die freiwillig im Zusammenschluss von Visitberlin Partznerhotels e.V. engagierten Hoteliers die Mitgliedschaft aufrecht erhalten würden, wenn die Bettensteuer tatsächlich eingeführt würde. Jährlich würden damit eine Million Euro bei der zentralen Berliner Tourismusorganisation Visitberlin fehlen.

Im Koalitionsvertrag steht, dass die Bettensteuer „rechtssicher“ mit dem Jahreswechsel 2012/2013 eingeführt werden soll. Ist diese Rechtssicherheit nicht (mehr) gegeben, hofft man im Dehoga Berlin darauf, dass man in der Politik darauf verzichte.

HOTELIER TV Ad hoc: HDV fordert Gastgewerbe-Gipfel

(München, 08. November 2011) Das Gastgewerbe muss vereint auftreten und mehr Druck auf die Politik aufbauen. Dies soll bei einem Gipfeltreffen Anfang nächsten Jahres erreicht werden. Dies forderte nun Alexander Aisenbrey, Präsident der 30 Jahre alten Hoteldirektorenvereinigung (HDV) beim Führungskräftekongress im Kempinski Hotel Airport Munich. Angesichts der “Brandthemen” Mehrwertsteuererhöhung, Bettensteuer, Mindestlohn, Gema- und VG-Wort-Abgaben benötige man in Gastronomie und Hotellerie mehr Gewicht und höhere Aufmerksamkeit, so Aisenbrey. Sein Appell kommt bei den Spitzenverbänden Dehoga und IHA sowie den größten Branchenorganisationen FBMA, HSMA, VSR und VKD an. Der Gastgewerbe-Gipfel soll ein Signal für die wirtschaftliche Bedeutung der Arbeitsplätze-schaffenden Gastgeber-Branche senden.

Hotelmarkt Hamburg: Freiwillige Abgabe vom Tisch – Kommt Bettensteuer?

(Hamburg, 08. November 2011) Nun kommt wohl die Bettensteuer: In Hamburg konnten sich Hoteliers und Stadt nicht auf eine freiwillige Abgabe einigen. Damit sei eine Matratzen-Maut unausweislich, sagte Thomas Magold, Chef des Tourismusverbandes.

Medienberichten zufolge gege es unter den Hamburger Hoteliers zwar „in der Breite“ die Akzeptanz einer freiwilligen Abgabe. Doch da gerade von Kettenhotels die Entscheidungen in den Zentralen außerhalb Hamburgs getroffen würden, sei eine freiwillige Lösung unrealistisch. Der Vorschlag des Dehoga sah vor, einen Betrag von 1,50 Euro für Zwei- und Drei-Sterne-Hotels und von zwei Euro für Vier- und Fünf-Sterne-Häuser zu entrichten.

Damit sind offenbar die Weichen für eine Zwangsabgabe gestellt. Wann die angekündigt Bettensteuer erhoben wird und in welcher Höhe, steht noch nicht fest. Die Einnahmen sollen zweckgebunden für Förderungen von Kultur und Tourismus verwendet werden.

HDV: Mehr Druck auf Politik tut not – Branchenverbände sollen sich verbünden

(München, 05. November 2011) Das Gastgewerbe muss vereint auftreten und mehr Druck auf die Politik aufbauen. Dies soll bei einem Gipfeltreffen Anfang nächsten Jahres erreicht werden. Dies forderte nun Alexander Aisenbrey, Präsident der 30 Jahre alten Hoteldirektorenvereinigung (HDV) beim Führungskräftekongress im Kempinski Hotel Airport Munich. Angesichts der “Brandthemen” Mehrwertsteuererhöhung, Bettensteuer, Mindestlohn, Gema- und VG-Wort-Abgaben benötige man in Gastronomie und Hotellerie mehr Gewicht und höhere Aufmerksamkeit, so Aisenbrey. Sein Appell kommt bei den Spitzenverbänden Dehoga und IHA sowie den größten Branchenorganisationen FBMA, HSMA, VSR und VKD an. Der Gastgewerbe-Gipfel soll ein Signal für die wirtschaftliche Bedeutung der Arbeitsplätze-schaffenden Gastgeber-Branche senden.

“Wir als Hoteliers schaffen Arbeitsplätze in Regionen, wo es keine Industrie, keine Finanzwirtschaft gibt”, so Aisenbrey. Das Bild von Hoteliers und Gastronomen in der Öffentlichkeit müsse korrigiert werden. Die Vorstellung vom Chauffeurswagen und ewig braun gebrannten Unternehmen sei nirgends wieder zu finden. Die hart arbeitenden Führungskräfte müssten ihre wichtige Rolle im gesunden Mittelstand deutlich machen.

Die Hoteldirektorenvereinigung stellt mit diesem Appell eine Idee vor, die offenbar weithin Widerhall findet. Die HDV wagt sich regelmäßig an “heiße” Branchenthemen heran. Zuletzt nahm die rund 150 Mitglieder zählende Vereinigung die Handelsmacht der Hotel-Buchungsportale aufs Korn. Das Thema rund um hrs.de, hotel.de und booking.com soll auf der Frühjahrstagung 2012 in Osnabrück wieder aufgetischt werden.

Mehr: http://www.hdvnet.de

HOTELIER TV (www.hotelier-tv.com) bericht in Kürze vom HDV-Führungskräftekongress.

Hotellerie & Gastronomie – Dehoga: Mindestlohn-Vorstoss aktionistisch – Tarifhoheit hochhalten

(Berlin, 04. November 2011) Neuer Aufreger im Gastgewerbe: Der Vorstoß von Bundeskanzlerin Merkel (CDU) zur Einführung eines generellen Mindestlohnes sorgt für Unmut in Hotellerie und Gastronomie. Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges verteidigt die bestehende Tarifhoheit. Im ZDF-Interview nannte sie den politischen Vorstoß „aktionistisch“ und kritisierte ebenso den Vorschlag der Bundeskanzlerin, sich am Zeitarbeits-Tarifvertrag zu orientieren.

Dehoga-Chef Ingrid Hartges im ZDF-Interview: Gastgewerbe braucht keine Mindestlöhne - CDU-Vorstoss aktionistisch

Dehoga-Chef Ingrid Hartges im ZDF-Interview: Gastgewerbe braucht keine Mindestlöhne - CDU-Vorstoss aktionistisch

Es gebe längst wirksame Regelungen gegen sittenwidrige Niedrigstlöhne und eine deutliche Positionierung gegen Lohndumping, so Frau Hartges. Die bestehende Tariflöhne im Gastgewerbe – die niedrigsten Entgelte reichen von 6,20 in Brandenburg bis 9,10 Euro in Baden-Württemberg – sollten unangetastet bleiben. Die Arbeitsplätze würden von Unternehmern geschaffen, die Politik solle sich da rauahalten, konstatierte Frau Hartges.

„Sozial ist das, was Arbeit schafft“, so die Branchenvertretrin und verweist auf den von der Bundesregierung angeführten Auslandsvergleich: In Frankreich gelten zwar Mindestlöhne von rund neun Euro je Stunde, doch dafür sei die Jugendarbeitslosigkeit mit rund 25 Prozent unverhältnismäßig hoch. „Wir wollen dafür sorgen, dass junge Menschen und Langzeitarbeitslose schneller in Arbeit kommen“, so Frau Hartges.

Dehoga – Deutsche Jugendmeisterschaften: Siegerin ist Katharina Schäfer – Mannschaftsgold geht an Baden-Württemberg

(Königswinter, 31. Oktober 2011) Nachwuchsstars aus Gastronomie und Hotellerie in Bestform: Nach einem spannenden Wettbewerbswochenende stehen die Sieger der 32. Deutschen Jugendmeisterschaften in den gastgewerblichen Ausbildungsberufen fest. Katharina Schäfer vom Hotel Freizeit In in Göttingen setzte sich bei den Hotelfachkräften durch. Anne Römer vom Zinnowitz Palace Hotel im Ostseebad Zinnowitz überzeugte als beste Restaurantfachfrau. Bei den Köchen holte Alexander Weinl vom Hotel Kleber Post in Bad Saulgau die Goldmedaille. Auf den begehrten ersten Platz in der Mannschaftswertung schaffte es das Team aus Baden-Württemberg.

Für sie ging auf dem Petersberg ein Traum in Erfüllung: Katharina Schäfer (r.), Hotelfachfrau aus Niedersachsen, Anne Römer, Restaurantfachfrau aus Mecklenburg-Vorpommern, und Alexander Weinl, Koch aus Baden-Württemberg, sind die Deutschen Jugendmeister 2011.

Für sie ging auf dem Petersberg ein Traum in Erfüllung: Katharina Schäfer (r.), Hotelfachfrau aus Niedersachsen, Anne Römer, Restaurantfachfrau aus Mecklenburg-Vorpommern, und Alexander Weinl, Koch aus Baden-Württemberg, sind die Deutschen Jugendmeister 2011.

“Die beeindruckenden Leistungen aller Wettkampfteilnehmer beweisen das hohe Ausbildungsniveau in Gastronomie und Hotellerie”, sagte Ernst Fischer, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga-Bundesverband), auf der Siegerehrung am Montag und appellierte an seine Kollegen weiter in die Qualität der Ausbildung zu investieren. “Wir selbst halten den Schlüssel in der Hand, um dem drohenden Fachkräftemangel vorzubeugen. Die Azubis von heute sind die Fachkräfte von morgen.”

Deutschlands 51 beste angehende Hotelfachkräfte, Restaurantfachleute und Köche aus den 17 Dehoga-Landesverbänden traten vom 29. Oktober bis 30. Oktober 2011 im Steigenberger Grandhotel Petersberg in Königswinter bei Bonn gegeneinander an, um die “Deutschen Jugendmeister 2011″ zu ermitteln. Nach den umfangreichen theoretischen Aufgaben und der Warenerkennung am Sonnabend ging es am Sonntag bei den verschiedenen Aufgaben für die drei Berufsgruppen um die Präsentation der praktischen Fähigkeiten und Kenntnisse. Kochen, garnieren, dekorieren und eindecken, Cocktails mixen, Zimmer checken, Verkaufsgespräche führen – zwei Tage lang herrschte im gesamten Hotel rege Betriebsamkeit.

Beim Wettbewerbsessen im festlich geschmückten Bankettsaal des Steigenberger Grandhotel am Sonntagabend hieß es, noch einmal alles zu geben. Aus einem für alle identischen Warenkorb musste jeder Jung-Koch ein Menü nach seiner Wahl erstellen und für zehn Personen zubereiten. Die jungen Restaurant- und Hotelfachleute servierten die Speisen und Getränke fachgerecht und sorgten so für einen rundum gelungenen Abend.

Den Höhepunkt der Jugendmeisterschaften bildete einmal mehr die heiß erwartete und feierliche Siegerehrung am 31. Oktober 2011 vor 300 geladenen Gästen aus Hotellerie, Gastronomie, Wirtschaft und Politik. Dehoga-Präsident Fischer gratulierte den strahlenden Gold-, Silber- und Bronzemedaillengewinnern. Zugleich machte er den Wettkampfteilnehmern gegenüber deutlich, dass jeder von ihnen auf der Seite der Gewinner steht: “Sie alle haben auf höchstem Niveau gekämpft und eindrucksvoll bewiesen, zu was sie auch unter hohem Druck und unter den kritischen Augen der Jury fähig sind. Mit Ihrer Ausbildung in unserer Branche und der erfolgreichen Teilnahme an den Deutschen Jugendmeisterschaften haben Sie das notwendige Rüstzeug für eine Karriere in Gastronomie und Hotellerie”, so Fischer. Kein anderer bundesweiter Wettbewerb der Branche habe solch eine Strahlkraft und Bedeutung wie dieser. Fischer dankte den Unternehmen in Gastronomie und Hotellerie für ihre vorbildhafte Ausbildungsleistung. Derzeit lernen fast 90.000 junge Menschen einen der sechs gastgewerblichen Ausbildungsberufe.

Darüber hinaus hob er das Engagement der namhaften Förderer und Partner aus der gastgewerblichen Zulieferindustrie und der Branche hervor, ohne deren Unterstützung die Durchführung einer solchen Top-Veranstaltung nicht möglich sei. Der Dehoga-Präsident lobte den “großartigen Einsatz” der Franz-Herrlein-Stiftung, die die Übernachtungskosten für alle 17 Mannschaften übernahm. Sein besonderer Dank galt den Unternehmen Bitburger, Convotherm und Metro für ihre “einzigartige Unterstützung” der Deutschen Jugendmeisterschaften sowie der Koelnmesse als Hauptsponsor des Wettkampfes. Die Spitzenleistungen aller Teilnehmer wurden neben Medaillen mit attraktiven Reise- und Sachpreisen prämiert.

Träger der Deutschen Jugendmeisterschaften sind neben dem Dehoga-Bundesverband der Verband der Köche Deutschlands (VKD), der Verband der Serviermeister, Restaurant- und Hotelfachkräfte (VSR) sowie das Brillat Savarin Kuratorium der FBMA-Stiftung.

Die besten Nachwuchstalente aus Gastronomie und Hotellerie auf einen Blick:

Hotelfachmann/-frau
1. Katharina Schäfer, Hotel Freizeit In, Göttingen (Niedersachsen)
2. Christine Wippermann, Maritim Hotel Bad Salzuflen, Bad Salzuflen(Nordrhein-Westfalen)
3. Andrea Matusche, The Westin Leipzig, Leipzig (Sachsen)

Restaurantfachmann/-frau
1. Anne Römer, Zinnowitz Palace Hotel, Ostseebad Zinnowitz (Mecklenburg-Vorpommern)
2. Charlotte Böhlke, Steigenberger Hotel Potsdam Sanssouci, Potsdam (Brandenburg)
3. Franziska Koschwitz, InterContinental Berlin (Berlin)

Koch/Köchin
1. Alexander Weinl, Hotel Kleber Post, Bad Saulgau (Baden-Württemberg)
2. Jana Gilch, Gastronomie Pütter, Hamburg (Hamburg)
3. Christoph Eckert, Relais & Château Weinromantikhotel Richtershof, Mülheim (Rheinland-Pfalz)

Mannschaftswertung
1. Baden-Württemberg
2. Niedersachsen
3. Rheinland-Pfalz

Hotelmarkt Berlin: Bettensteuer konkret geplant

(Berlin, 20. Oktober 2011) Der Senat will die Matratzen-Maut: Ab 2013 könnte auch in Berlin eine 5%-Bettensteuer gelten. Dies berichtet die „Bild“ unter Verweis auf vertrauliche Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und CDU. Doch ob das politische Vorhaben auch rechtlich durchzusetzen wäre, ist fraglich.

Nach einem Dehoga-Gutachten sei eine Bettensteuer vergleichbar mit einer Umsatzsteuer – dies aber ist Sache des Bundes, nicht der Länder. Außerdem seien Steuern in Form einer Kurabgabe unzulässig, weil nicht jeder Gast kulturelle Angebote nutze.

Die Mehreinnahmen aus der Berliner Bettensteuer könne sich auf 20 bis 30 Millionen Euro pro Jahr betragen. Von Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linke) wurde ein Bettensteuer-Betrag von einem bis 1,50 Euro pro Übernachtung ins Gespräch gebracht.

Der Tourismus in Berlin boomt. In diesem Jahr wird die Rekordmarke von 30 Millionen Übernachtungen erreicht. Gleichzeitig entstehen weitere neue Hotels; laut tophotelprojects.com aktuell 44 Projekte mit insgesamt 10.087 Zimmern.

Dehoga-Bundesverband – Umweltcheck: Gold, Silber, Bronze für umweltbewusste Betriebsführung im Gastgewerbe

(Berlin, 17. Oktober 2011) Umwelt- und Klimaschutz haben in Gastronomie und Hotellerie naturgemäß eine hohe Bedeutung. Auch die Gäste, Privatreisende wie Firmenkunden, erwarten von den gastgewerblichen Betrieben umweltbewusstes und verantwortungsvolles Handeln. Mit dem Dehoga-Umweltcheck gibt es jetzt für die mittelständischen Hoteliers und Gastronomen eine praktikable und finanzierbare Lösung, ihr Umweltengagement der Öffentlichkeit gegenüber klar und transparent darzustellen.

Dehoga Umweltcheck

“Der Umweltcheck steht als Markenzeichen für engagierten Umweltschutz im Gastgewerbe und wirbt für Betriebe, die Ökologie und Ökonomie miteinander verbinden”, erklärt Ernst Fischer, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga-Bundesverband). Anhand seiner Verbrauchswerte sowie seiner Angebotsgestaltung wird der Betrieb eingestuft und bei Bestehen mit der Auszeichnung in Bronze, Silber oder Gold belohnt.

“Der Umweltcheck wurde für die spezifischen Anforderungen des Gastgewerbes und seiner vorranging klein- und mittelständisch geprägten Betriebe konzipiert”, berichtet Ullrich Langhoff, Vorsitzender des Arbeitskreises Umwelt im Dehoga-Bundesverband. “Die neue Auszeichnung schließt die Lücke zwischen dem Einstieg in das betriebliche Umweltengagement, zum Beispiel der Teilnahme an der Energiekampagne Gastgewerbe, und sehr anspruchsvollen und teilweise kostenintensiven Umweltauszeichnungen oder Umweltmanagementsystemen wie der Ökoblume, EMAS oder ISO 14001″, sagt Langhoff. “Der Umweltcheck ist damit ein weiterer wertvoller Baustein der vielfältigen Aktivitäten des Dehoga, der bereits seit Anfang der Neunzigerjahre seine Mitglieder bei einer umweltbewussten Betriebsführung unterstützt”, macht Fischer deutlich.

Grundlage des Dehoga-Umweltchecks ist die Auswertung definierter Umweltkennzahlen des Betriebes. Der Kriterienkatalog umfasst die Bereiche Energie- und Wasserverbrauch, Abfallaufkommen bzw. Restmüll und Lebensmittel, wie beispielsweise den regionalen Einkauf. Für jede der vier Kategorien sind differenzierte Grenzwerte und Anforderungen für die Auszeichnungsstufen Bronze, Silber und Gold festgelegt. Dabei werden die individuellen Besonderheiten der Betriebe umfassend berücksichtigt.

Der Dehoga-Umweltcheck ist die logische Fortsetzung der gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium 2006 gestarteten Energiekampagne Gastgewerbe, an der sich zwischenzeitlich fast 6.000 gastgewerbliche Unternehmer beteiligen. Den Teilnehmern am Dehoga-Umweltcheck steht ein wirkungsvolles Marketinginstrument zur Verfügung, das ihnen neue Vermarktungschancen eröffnet und eine klare Positionierung im Wettbewerb ermöglicht. Zudem werden die Betriebe dabei unterstützt, ökologische Schwachstellen zu entdecken, zu beheben und damit gleichzeitig Kosten zu senken.

Mit der Durchführung des Dehoga-Umweltchecks wurden die Firmen adelphi gGmbH, die sehr erfolgreich die Energiekampagne Gastgewerbe betreut, und die Viabono GmbH beauftragt. Beide Firmen genießen das Vertrauen des Bundesumweltministeriums.

Alle mit dem Dehoga-Umweltcheck ausgezeichneten Betriebe werden auf der Internetseite unter www.dehoga-umweltcheck.de veröffentlicht. Dort finden sich auch alle weiteren detaillierten Informationen zum Dehoga-Umweltcheck.

Hotelmarkt Hamburg: Doch Bettensteuer ab 2012?

(Hamburg, 07. Oktober 2011) Die Politik macht Druck: In Hamburg soll nun doch eine Bettensteuer eingeführt werden. Dies berichtet der Radiosender NDR 90,3. Sollte sich die Hotellerie nicht auf eine freiwillige Kulturabgabe einigen, werden eine Matratzen-Maut in Höhe von fünf Prozent vom Überachtungspreis erhoben, plant die von der SPD geführten Wiurtschaftsbehörde. Damit hält die neue politische Landesführung an den Plänen der schwarz-grünen Vorgängerregierung fest.

Derzeit findet unter den Dehoga- und IHK-Mitgliedsbetrieben eine Befragung statt. Es wird allgemein damit gerechnet, dass die Kulturtaxe Mitte kommenden Jahres eingeführt wird. Sollten die Hoteliers sich auf eine freiwillige Abgabe einigen könne man mehr Einfluss darauf nehmen, dass das Geld für touristische und kulturelle Zwecke ausgegeben wird, heißt es.

Ob eine staatlich eingeführte Zwangsabgabe juristisch haltbar ist, bleibt fraglich. Juristen haben Zweifel. Nur der Bund dürfe diese Art von Abgaben kassieren.

Dehoga-Bundesverband – Neue Kriterien: 5. Stern für Gasthöfe

(Berlin, 05. April 2011) Die Kriterien der Deutschen Klassifizierung für Gasthöfe, Gasthäuser und Pensionen (“G-Klassifizierung“) wurden nach ihrer Markteinführung 2005 erstmalig überprüft und überarbeitet. Die an die aktuellen Markterfordernisse und Gästeerwartungen angepassten Kriterien treten zum 1. Juli 2011 in Kraft und gelten ab diesem Zeitpunkt für alle Erst- und Folgeklassifizierungen.

Den Erkenntnissen folgend wurden im fortgeschriebenen Kriterienkatalog Schwerpunkte in den Bereichen Qualitätsmanagement, Wellness und Schlafkomfort gesetzt. Die G-Klassifizierung stellt sich auch auf die Anforderung der Gäste an eine höhere Präsenz der Betriebe im Internet ein und fördert diese durch Kriterien zur Aussagekraft der Homepages und zur Einbindung von Bewertungsportalen.

Bisher konnte ein Betrieb bei der G-Klassifizierung maximal vier Sterne erreichen. Analog zur “großen Schwester”, der Deutschen Hotelklassifizierung, und den DTV-Klassifizierungen für Privatquartiere (“P”) und Ferienwohnungen (“F”) wurde nun auch bei der G-Klassifizierung der fünfte Stern eingeführt, um die Wertigkeit und Vergleichbarkeit der Systeme auch zukünftig zu gewährleisten.

Wie bei der Deutschen Hotelklassifizierung werden auch die Kriterien der G-Klassifizierung regelmäßig überprüft und weiterentwickelt. Dieses Mal übernahm die Aufgabe eine Arbeitsgruppe aus Vertretern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. “Die G-Klassifizierung ist für viele Klein- und Kleinstbetriebe der Schlüssel schlechthin für ein professionelles Marketing und erleichtert ihnen die Bewerbung ihres Angebotes – gerade auch im Internet. Die regelmäßige Anpassung an die Gästewünsche ist unabdingbar für den Erfolg der Klassifizierung“, so Helmut Otto, Vorsitzender des zuständigen Klassifizierungsausschusses im Deutschen Hotel- und Gaststättenverband.

Dehoga-Bundesverband – Branchenbericht: Gastgewerbe auf dem Weg aus der Krise

(Berlin, 22. November 2010) Nach den massiven Umsatzeinbrüchen im Krisenjahr 2009 herrscht im Gastgewerbe neue Zuversicht, so der aktuelle Dehoga-Branchenbericht. “Vor allem in der Hotellerie, die von der Krise besonders hart getroffen war, geht es Dank der Konjunkturbelebung und der Senkung der Mehrwertsteuer wieder bergauf. Die Gastronomie indes konnte vom Wirtschaftsaufschwung noch nicht profitieren”, sagte Verbandspräsident  Ernst Fischer während der Delegiertenversammlung in Berlin. Sinkende Arbeitslosenzahlen und der Rückgang der Kurzarbeit sowie die damit einhergehende verbesserte Verbraucherstimmung sorgen aber auch in den Restaurants für verhaltenen Optimismus.

Laut der Dehoga-Konjunkturumfrage, die auf den Antworten von 4.000 gastgewerblichen Unternehmern basiert, beurteilen 42,9 Prozent der Hoteliers ihre Geschäftslage im Sommer 2010 als gut. Damit stellt sich die Lage in der Hotellerie so positiv dar wie seit dem Sommer 2008 nicht mehr. 45,1 Prozent der Befragten schätzen ihre derzeitige Lage als befriedigend ein und 12,0 Prozent als schlecht.

Als Gründe für die positive Entwicklung nannte Fischer den anziehenden Geschäftsreisetourismus und die deutliche Zunahme der Übernachtungen – insbesondere der ausländischen Gäste. “Auch die Ferienhotellerie konnte trotz des relativ schlechten Wetters vom Trend zum Deutschlandurlaub profitieren”, so Fischer.

Damit einhergehend verbuchten 52,4 Prozent der Hotels von April bis September 2010 höhere Umsätze als im Vorjahreszeitraum. 14,2 Prozent der Betriebe mussten allerdings weitere Umsatzeinbußen verkraften. “Die besseren Ergebnisse dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass in vielen Betrieben die Krise noch nicht komplett überwunden ist”, macht Fischer deutlich. “Denn auch, wenn sich Lage und Stimmung im Sommer 2010 positiver darstellen als im letzten Jahr, wird es noch eine Weile dauern, bis Umsatz und Preise wieder auf Vorkrisenniveau sind.”

Als sehr erfreulich bewertete Fischer den Investitionsboom, den die Senkung der Mehrwertsteuer für Übernachtungen ausgelöst hat. “Die Hotellerie hält Wort”, so der Branchenvertreter und verweist auf die aktuellen Umfrageergebnisse. Danach gaben 52,5 Prozent der befragten Unternehmer an, ihre Investitionstätigkeit im Sommer 2010 weiter gesteigert zu haben. Dies ist der höchste Wert seit Beginn der Konjunkturumfrage. Zudem fließen mehr Mittel in Qualifizierungs- und Schulungsmaßnahmen für die Mitarbeiter. In Folge des Wirtschaftsaufschwunges haben 24,9 der Betriebe Mitarbeiter eingestellt – ebenfalls das beste Ergebnis aller Konjunkturumfragen.

Die Mehrheit der Hoteliers rechnet für die Zukunft mit einer weiteren Erholung bzw. Stabilisierung des Marktes. 74,7 Prozent erwarten im Winterhalbjahr 2010/2011 bessere bzw. gleichbleibende Geschäfte. Für große Unsicherheit bei den Hoteliers sorgt indes die in vielen Städten und Gemeinden diskutierte Bettensteuer. “Allein die unsägliche Debatte um neue Belastungen dämpft die Geschäftserwartungen vieler Hoteliers”, kritisierte Fischer. Die Gastronomie kann an die Erfolgsmeldungen aus der Hotellerie noch nicht anknüpfen. Die Wirte litten vor allem unter dem langen und schneereichen Winter sowie dem kalten und nassen Frühjahr. “Vor dem Hintergrund der allgemeinen Konjunkturbelebung zeichnet sich seit Mitte des Jahres jedoch eine langsame Stabilisierung der Geschäftslage ab”, erklärte Fischer.

Nach der Dehoga-Branchenumfrage beurteilen 27,3 Prozent der befragten Gastronomen ihre Geschäftslage im Sommer als gut. 27,8 Prozent verzeichneten schlechte Geschäfte. 27,5 der Betriebe melden gestiegene Umsätze. Diesem Wert stehen immer noch 43,5 Prozent Umsatzverlierer gegenüber. Das ist eine leichte Verschlechterung gegenüber der Vorjahressaison. Gewinner sind vor allem Betriebe aus dem Quick-Service-Bereich sowie die Kantinen und Caterer. Die steigenden Beschäftigtenzahlen und die Reduzierung der Kurzarbeit haben wieder zu einer verstärkten Nachfrage in der Arbeitsplatz- und Ausbildungsverpflegung geführt. Auch das durch die Finanz- und Wirtschaftskrise stark gebeutelte Veranstaltungsgeschäft hat neuen Schwung bekommen.

“Mit Blick auf die verbesserte Konsumstimmung und die Hoffnung auf ein im Vergleich zu 2009 stärkeres Jahresendgeschäft rechnen viele Gastronomen mit einer Verbesserung oder zumindest Stabilisierung der wirtschaftlichen Situation ihrer Betriebe”, so Fischer weiter. Die Anzahl der Betriebe, die von Oktober 2010 bis März 2011 Umsatzzuwächse erwarten, ist um 8,8 Prozentpunkte auf 34,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. 27,1 Prozent der Unternehmen erwarten im Winter 2010/11 geringere Umsätze.

Die Ergebnisse der Dehoga-Konjunkturumfrage werden durch die Auswertungen des Statistischen Bundesamts bestätigt. Danach setzten Hotels und Restaurants in den ersten neun Monaten des Jahres nominal 1,7 Prozent mehr um als von Januar bis September 2009 (real -1,0 Prozent). Der Umsatz der Hotels lag nominal 6,3 Prozent (real 0,7 Prozent) über dem Vorjahresergebnis, während die Gastronomie ein Umsatzminus von 1,8 Prozent (real -0,6 Prozent) verkraften muss.

Der komplette Dehoga-Branchenbericht “Gastgewerbe Sommer 2010 – Ausblick Winter 2010/11″ steht unter www.dehoga.de kostenfrei zum Download zur Verfügung.

Hotelsterne und Deutsche Bahn senden Signal für mehr Kinderfreundlichkeit
Mehr als 270 Sternehotels sind bereits bei der zu Beginn dieses Monats von der Deutschen Hotelklassifizierung und Deutschen Bahn gemeinsam ausgerufenen familienfreundlichen Aktion dabei: Kinder unter 15 Jahren übernachten im Zimmer ihrer Eltern oder Großeltern kostenlos. Die Anreise mit dem Zug ist für sie generell kostenfrei. Mitmachen an der bis zum 30. April 2011 befristeten Aktion können auch jetzt noch alle klassifizierten Hotelbetriebe, die bereit sind, Kindern in Begleitung ihrer Eltern oder Großeltern gegen Vorlage der Bahnfahrkarte kostenfreie Übernachtung und Frühstück anzubieten.

Deutschland ist ein hochattraktives Reiseziel für Familien. Darauf machen die Deutsche Hotelklassifizierung und die Deutsche Bahn durch die gemeinsame Aktion aufmerksam. Für Familien haben Sternehotels und Bahn damit eine bundesweit einmalige Möglichkeit geschaffen, attraktive Reiseangebote zu finden. Unter www.bahn.de/kinderkostenlos wird auf eine Sonderseite der Homepage der Deutschen Hotelklassifizierung (www.hotelsterne.de) verlinkt, auf der die Hotels aufgeführt sind, die Kinder im Zimmer der Eltern oder Großeltern kostenlos übernachten lassen. Außerdem machen spezielle Freizeittipps für Familien Lust auf Urlaub und Reisen in Deutschland. Detaillierte Informationen zur freien Fahrt für Kinder unter 15 Jahren bei der Deutschen Bahn runden das Angebot ab.

Kampf gegen Bettensteuer: Dehoga holt laut “Top hotel” zum juristischen Befreiungsschlag aus

(Berlin/Köln, 29. September 2010) Die Bettensteuer nimmt der Hotellerie einen wertvollen Teil der jüngst gewonnen Investitionsstärke. In Köln wird die sog. Kulturförderabgabe von fünf Prozent je Hotelübernachtung ab 1. Oktober erhoben. Der Dehoga-Bundesverband will laut einem Bericht in der Onlineausgabe von “Top hotel” hier einen Präzedenzfall schaffen, um einen juristischen Befreiungsschlag mit Mustercharakter zu erreichen. Dieser soll mit einem Kölner Hotel unternommen werden.

Der Dehoga-Bundesverband will gegen die Bettensteuer klagen (Foto: Dehoga/Reiner Pfisterer)

Der Dehoga-Bundesverband will gegen die Bettensteuer klagen (Foto: Dehoga/Reiner Pfisterer)

Dazu könnte der Kölner Hotelpartner frühestens nach drei Monaten, also Anfang Januar 2011, die Abrechnung zur Bettensteuer beim Steueramt der Stadt einreichen. Nach erfolgtem Steuervorbescheid würde dann ein Widerspruchsverfahren eingeleitet werden. Werde dies abschlägig entschieden, könne man vor dem Verwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen Klage erheben, so Rechtsanwalt Jürgen Benad vom Dehoga-Bundesverband.

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Dehoga-Bundesverband/IHA: Hotellerie sagt Bettensteuer den Kampf an – Pläne in Köln “nicht rechtens” – Alle juristischen Mittel sollen eingesetzt werden

(Berlin, 3. September 2010) Der Dehoga-Bundesverband und Hotelverband Deutschland (IHA) werden sich gegen die in Köln und weiteren Kommunen diskutierten Bettensteuern mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zur Wehr setzen. „Die Bettensteuer ist unverhältnismäßig, ungerecht, bürokratisch und verfassungswidrig“, erklärt Dehoga-Präsident Ernst Fischer am Freitag in Berlin vor dem Hintergrund aktueller Medienberichte, wonach die nordrhein-westfälische Landesregierung die Bettensteuer in Köln zu genehmigen gedenkt.

„Durch die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen zum 1. Januar 2010 entstehen nach Auskunft der Bundesregierung allen Städten und Gemeinden in Deutschland Steuerausfälle in Höhe von 19 Millionen. Allein die Stadt Köln verspricht sich von ihrer Bettensteuer Mehreinnahmen von 20 Millionen Euro“, berichtet Fischer. „Die Einführung von Bettensteuern schadet dem lokalen Tourismus, der Attraktivität der Kommune als Wirtschaftsstandort und dem lokalen Handwerk und Einzelhandel. Sie konterkariert die Ziele des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes.“ Es könne doch wohl nicht sein, dass Bund und Länder die Hoteliers entlasten und die Kommunen im gleichen Atemzug die Hotels mit neuen Abgaben belasten.

Die Erhebung einer solchen Steuer wäre zudem mit einem erheblichen bürokratischen Aufwand verbunden – nicht nur für die Hotels, sondern ebenso für die Geschäftsreisenden und Stadtverwaltungen. „Die Belastung von Geschäftsreisenden mit der Bettensteuer ist zweifellos unzulässig“, sagt der Vorsitzende des Hotelverbandes Fritz G. Dreesen. Daher sehe die Kölner Satzung auch einen Erstattungsanspruch für Businessgäste vor. Dreesen macht deutlich: „Der Anteil der Geschäftsreisenden in Städten wie Köln beträgt 60 bis 80 Prozent. Das heißt, die große Mehrheit der Gäste muss die Bettensteuer erst bezahlen, um sie dann über einen schriftlichen Erstattungsantrag zurückzufordern. Bürokratie pur.“

Der Dehoga-Bundesverband und der Hotelverband werden alle politischen und rechtlichen Mittel gegen die als „Wegelagerei“ empfundene neue Abgabe ausschöpfen. In ihrer Rechtsauffassung werden die Verbände von einem Gutachten der renommierten Anwaltskanzlei GleissLutz bestätigt. Nach umfassender Prüfung kommen die Verfassungsrechtler zu dem Ergebnis, dass die geplante Kulturförderabgabe vor den Gerichten keinen Bestand haben werde.

„Statt reflexartig eine Neidsteuer einzuführen, wären die Kommunen besser beraten, das Leistungspotenzial ihrer Hotellerie zu stärken, die vor Ort Arbeits- und Ausbildungsplätze schafft und dort ihre Steuern zahlt“, betonen die Verbände.

Kriterien der G-Klassifizierung werden an Markterfordernisse angepasst

Arbeitsgruppe aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nimmt Modernisierung der Klassifizierungskriterien für Gästehäuser, Gasthöfe und Pensionen in Angriff

(Berlin/Berchtesgaden, 14. Juli 2010) Fünf Jahre nach Markteinführung der Deutschen Klassifizierung für Gästehäuser, Gasthöfe und Pensionen („G-Klassifizierung“) trafen sich am Anfang Juli 2010 in Berchtesgaden Vertreter der Dehoga-Landesverbände, des Hotelverbandes Deutschland (IHA), des Deutschen Tourismusverbandes (DTV), der Wirtschaftskammer Österreich – Fachverband Hotellerie, von Hotelleriesuisse und der Tourismusregion Berchtesgadener Land als Gastgeber, um routinemäßig die Klassifizierungskriterien an sich verändernde Gästeerwartungen anzupassen. Bundesweit sind derzeit bereits rund 800 Gästehäuser, Gasthöfe und Pensionen mit G-Sternen offiziell klassifiziert und im Internet über www.g-klassifizierung.de aufrufbar.

„An diesem Arbeitstreffen zur G-Klassifizierung nahmen erstmals auch Vertreter unserer österreichischen und schweizerischen Partnerverbände teil, um wie bei der Hotelstars Union Synergien und gemeinsame Vermarktungspotenziale auszuloten“, freut sich Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbandes, über eine sich abzeichnende internationale Perspektive auch für die „kleine Schwester“ der Hotelklassifizierung.

Bei der Fortentwicklung der Kriterien zeichnet sich insbesondere eine Vertiefung in den Bereichen Schlafkomfort, Wellness und Qualitätsmanagement ab, um den Anforderungen der Gäste auch zukünftig gerecht zu werden. Analog den Kriterien der Hotelklassifizierung wird auch die G-Klassifizierung die sich durch das Internet wandelnden Gästeerwartungen zukünftig noch stärker abbilden. Die neuen Kriterien sollen nach dem jetzigen Fahrplan und der innerverbandlichen Abstimmung zum 1. Januar 2011 in Kraft treten und für Transparenz auf dem Markt der Gasthöfe, Gasthäuser und Pensionen sorgen.

Die G-Klassifizierung wurde zum 1. Juli 2005 vom Dehoga-Bundesverband eingeführt und bietet den Gästen eine verlässliche Orientierungshilfe. Sie wendet sich an Betriebe, die über mehr als acht Gästebetten, aber nicht mehr als 20 Gästezimmer verfügen und keinen Hotelcharakter aufweisen. Die Bewertung gilt jeweils drei Jahre und wird durch strenge und regelmäßige Kontrollen abgesichert.

Dehoga/BGN – Unternehmer urteilen: Branchenleitfaden wichtige Unterstützung bei der Arbeitsgestaltung

(Berlin/Mannheim, 20. Mai 2010) Als „Fibel, die längst überfällig war“ bezeichnet ein Hotelbesitzer den Branchenleitfaden „Hotellerie und Gastronomie – effizient, sicher und wirtschaftlich“ des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga-Bundesverband, Berlin) und der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten (BGN). „Der Leitfaden ist hilfreich für jeden Gastronom, der nicht viel Zeit hat, sich mit dem Thema groß zu beschäftigen“, so der Unternehmer. Über eine schriftliche Befragung und in persönlichen Gesprächen mit Hoteliers, Gastronomen und Führungskräften der Branche hat die BC Forschungsgesellschaft aus Wiesbaden jetzt den Nutzen des im Februar 2009 veröffentlichten Leitfadens ermittelt. Das Ergebnis ist durchweg positiv.

Der Branchenleitfaden war gemeinsam mit erfolgreichen Unternehmen und Beratern der Branche entwickelt worden, um die Möglichkeiten der Arbeitsgestaltung besser zu nutzen. Gleichzeitig bietet er Sicherheit beim Arbeitsschutz. Der Leitfaden gibt Führungskräften Tipps und Hinweise, wie sie Arbeitsabläufe, den Personaleinsatz oder ihre Kommunikationswege effektiv gestalten können.

Besonders gut kommen bei den Unternehmen die anwenderfreundlichen Praxishilfen an. Zwei Drittel der Befragten bewerten die Handlungsstandards und die Checklisten als „sehr hilfreich.“ Auch die Gefährdungsbeurteilungen werden von rund der Hälfte der Unternehmer als „sehr hilfreich“ eingeschätzt. Ein großes Plus des Branchenleitfadens ist nach Ansicht der Befragten die Konzentration aufs Wesentliche und seine gute Lesbarkeit. So sagt ein Hotelier: „Ich fand den Leitfaden sehr gut. Vor allem, weil er nicht so lang gehalten ist und weil die Übersicht gegeben ist. Ansonsten hätte ich ihn mir nicht angeschaut.“ Ein Küchenchef beschreibt in einem Gespräch: „Was ich finden möchte, kann man sofort beim Durchblättern sehen. Ich kann erkennen, was bringt es mir, wie mach ich es.“

Insgesamt stufen 90 Prozent der befragten Unternehmer den Branchenleitfaden und die Praxishilfen als „sehr nützlich“ (50 Prozent) bzw. „nützlich“ (40 Prozent) ein. An der Evaluation der BC Forschungsgesellschaft beteiligten sich rund 50 gastgewerbliche Betriebe mit bis zu 20 Beschäftigten. Ein Hotelchef resümiert: „Der Branchenleitfaden ist eine nützliche Unterstützung für alle, die keinen großen Apparat hinter sich stehen haben.“

Wo finden Sie den Leitfaden und die Praxishilfen? Der Branchenleitfaden „Hotellerie und Gastronomie – effizient, sicher und wirtschaftlich“ und alle Praxishilfen stehen unter www.dehoga.de im Menüpunkt  „Publikationen“ zum Download zur Verfügung. Als Broschüre kann der Branchenleitfaden von Mitgliedern kostenfrei beim Dehoga-Bundesverband, bei den Dehoga-Landesverbänden sowie der Berufsgenossenschaft BGN bestellt werden.