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Größte Hotelketten setzen beim Bau neuer Hotels weiterhin stark auf Ostasien

Nachrichtendienst von TOPHOTELPROJECTS für Hotelprojekte (29): China und Indien erleben Hotelbau-Boom der fünf größten Hotelketten

(Hamburg, 22. Mai 2012) China und Indien erleben einen anhaltenden Hotelbau-Boom. Nach Erhebungen von TOPHOTELPROJECTS, dem führenden Informationsdienstleister für internationale Hotelbau-Projekte (www.tophotelprojects.com), werden in den beiden ostasiatischen Staaten 853 neue Tophotels mit mehr als 225.000 Zimmern geplant und gebaut. Die Investitionen der viertgrößten Hotelkette der Welt, Marriott International, verdeutlicht das starke Wachstum: In 15 asiatischen Ländern entstehen derzeit 129 neue Luxus- und First-Class-Hotels mit rund 75.000 Zimmern der Marken Ritz-Carlton, JW Marriott, Bulgari, Renaissance, Marriott Hotels & Resorts, Courtyard und Marriott Executive Apartments zusätzlich zu den 129 bestehenden Häusern.

250. Hotel von Marriott in China: Renaissance Bo'ao Resort & Spa eröffnet 2015 auf Trauminsel Hainan

250. Hotel von Marriott in China: Renaissance Bo’ao Resort & Spa eröffnet 2015 auf Trauminsel Hainan

China bleibt im Fokus von Marriott: In den nächsten drei bis vier Jahren wird die Zahl der vier und fünf Sterne Hotels von derzeit 59 verdoppelt. Gleichzeitig entstehen zahlreiche neue Arbeitsstellen – über 70.000 Hotelmitarbeiter werden bei Marriott allein im Reich der Mitte angepeilt. Jüngstes Projekt – das 250. Hotel von Marriott in China – ist das Renaissance Bo’ao Resort & Spa auf der südchinesischen Trauminsel Hainan, das 2015 eröffnet werden soll (TOPHOTELPROJECTS Nr. 14065).

Das Interesse an China hat Gründe: Im vergangenen Jahr reisten rund eine Million Chinesen in die USA. In den nächsten vier Jahr soll die Zahl der „Outbound travelers“ um sagenhaft 247 Prozent wachsen, prognostiziert das World Travel & Tourism Council.

Die weltweit größte Hotelkette InterContinental Hotels Group (IHG) investiert daher ebenso stark in China: Derzeit werden 31 neue Tophotels geplant und gebaut. Hilton Worldwide, zweitgrößte Hotelkette der Welt entwickelt 28 neue Häuser. Drittplatzierter Wyndham Worldwide baut 19 neue Hotels. Accor, fünftgrößte Hotelgesellschaft der Welt, erwartet 16 Neueröffnungen im Reich der Mitte.

In China scheint der Hotelbau-Boom nicht zu erlahmen. Derzeit werden nach Angaben von TOPHOTELPROJECTS 534 neue Luxus und First-class Hotels mit insgesamt rund 171.000 Zimmern gebaut.

In Indien werden 314 Hotelbau-Projekte mit über 54.000 Zimmern gezählt. Branchenprimus IHG entwickelt auf dem Subkontinent elf neue Tophotels mit mehr als 2.200 Zimmern. Hilton Worldwide baut acht neue Häuser mit rund 2.000 Zimmern. Wyndham Worldwide erwartet in den nächsten Jahren zehn Neueröffnung mit rund 1.100 Zimmern. Marriott plant derzeit 29 Hotelbau-Projekte mit knapp 6.500 Zimmern. Und Accor hat acht neue Hotels mit über 2.400 Zimmern in Planung.

Mövenpick Hotels & Resorts bestens für Expansion in China aufgestellt

(Zürich, 30. April 2012) Ni hao Mövenpick! Die internationale Hotelgruppe mit Schweizer Wurzeln ist bereit für eine Expansion in China. Ein chinesischer Name und ein Logo, ein neues Führungsteam in Shanghai, eine Website in Mandarin, drei neue Hotels in Entwicklung und eine Rekordzahl an chinesischen Verbrauchern, die Schweizer Produkte schätzen, ebnen den Weg für eine erfolgreiche Expansion der Mövenpick Hotels & Resorts in China.

Im Reich der Mitte wird Mövenpick unter dem Namen Rui Xiang bekannt sein, was soviel bedeutet wie: „bringt dir Freude und Glück mit Schweizer Qualität“. Der Name und das Logo wurden unter Berücksichtigung der Unternehmenswerte und in Zusammenarbeit mit Interbrand, einer der weltweit führenden Unternehmensberatungen für Marken, kreiert. Im Rahmen von Kundenumfragen wurde der Name in Hongkong, Shanghai, Peking und Guangzhou getestet und auf die Feng Shui Prinzipien abgestimmt.

Der Name ist nur ein Element in den Vorbereitungen auf die Expansion der internationalen Schweizer Hotelgruppe im gehobenen Segment in China. Eine Website in der Sprache Mandarin wurde lanciert, um Chinesisch sprechenden Gästen einen leichteren Zugang zu Mövenpick Hotels & Resorts zu gewährleisten. Darüber hinaus wurde Sunny Lee als neuer Vice President Development eingestellt, um die Expansion von Mövenpick Hotels & Resorts voranzutreiben. Ein neuer Director of Global Sales sowie ein Director of Technical Systems Services unterstützen das Team im neuen Büro in Shanghai.

Mövenpick Hotel Jiading, Shanghai

Mövenpick Hotel Jiading, Shanghai

Zurzeit entstehen drei Hotelprojekte in China: das Mövenpick Hotel Jiading, Shanghai mit 300 Zimmern, das Mövenpick Resort & Spa, Phoenix Island, Sanya, Insel Hainan, mit 380 Zimmern (Eröffnung beider Häuser 2014) und das Mövenpick Hotel & State Guest House Chifeng, Innere Mongolei, das im Jahr 2015 an den Start gehen soll.

Mövenpick Resort & Spa Phoenix Island, Sanya

Mövenpick Resort & Spa Phoenix Island, Sanya

Die Unternehmensexpansion in China wird von einem zunehmenden Interesse der chinesischen Bevölkerung in Schweizer Qualitätsprodukte unterstützt. So berichtet die Non-Profit Organisation Swiss Center Shanghai (SCS), dass Exporte nach China und Hongkong aus der Schweiz im vergangenen Jahr um 19 Prozent gestiegen sind.

Mövenpick Hotel & State Guest House, Chifeng/Mongolei

Mövenpick Hotel & State Guest House, Chifeng/Mongolei

Dieser Trend geht mit der wachsenden Zahl von chinesischen Investoren einher, die an zukünftigen Projekten mit Mövenpick Hotels & Resorts Interesse bekunden. Jean Gabriel Pérès, President und CEO of Mövenpick Hotels & Resorts, erläutert: „Der Hotelmarkt in chinesischen Großstädten ist teilweise gesättigt und viele chinesische Investoren entdecken, dass wir eine gewisse Frische in diesen Markt mitbringen. Unsere Marke unterstreicht Schweizer Werte wie Zuverlässigkeit und Qualität, aber wir bieten ebenso einen herzlichen und individuellen Zugang, der für Investoren attraktiv ist und eine persönliche Alternative zu den anonymen, großen multinationalen Unternehmen darstellt“, so Pérès weiter.

Nicolas Musy, Managing Director von SCS, betont, dass die hohe Schweizer Lebensqualität und die Qualitätsprodukte sowie Services den Lebensstil vieler aufstrebender Chinesen prägen. „Mit dem Fokus auf Qualität und einer rasanten Entwicklung sowie mit dem exzellenten Schweizer Image bietet sich Mövenpick Hotels & Resorts die Chance, sehr erfolgreich in China zu sein“, sagte er abschließend.

Intercontinental Hotels Group – Start für Hualuxe Hotels: Erste Hotelmarke speziell für Chinesen

(Peking, 20. März 2012) Klare Ausrichtung auf eine riesige Zielgruppe: Die neue Hotelmarke Hualuxe wird von der Intercontinental Hotels Group (IHG) speziell für chinesische Gäste entwickelt. „Hua“ bedeutet „majestätisches China. IHG betreibt im Reich der Mitte bereits 160 Häuser in 60 Städten und entwickelt 20 weiteren Hotels in den nächsten zwei Jahren.

Hualuxe soll für Tradition, Status und viel Raum für Familien stehen. Wichtig ist das F&B-Konzept mit „Fu Lin“-Restaurants und „Late Night“-Nudelbars. Wann und wo das erste Hualuxe Hotel eröffnet werden soll, wurde noch nicht mitgeteilt.

Bei IHG geht man von einer stark wachsenden Zielgruppe und steigenden Reiseintensität in China aus. Die Zahl der Chinesen soll in den nächsten drei Jahren auf 3,3 Milliarden wachsen, der Hotelmarkt China wachse jährlich um fünf bis acht Prozent und die Zahl der Auslandsreisen von Chinesen nehme von zehn auf hundert Millionen in der nächsten Dekade zu.

Nachrichtendienst für Hotelprojekte (9): Jumeirah bleibt international auf Wachstumskurs – 31 Top-Hotelprojekte und Spitzenresorts in Bau

(Hamburg, 20. Dezember 2011) Dubai ist die neue Weltmetropole – Mit dem internationalen Filmstart von „Mission Impossible: Ghost Protocol“ im neu eröffneten Jumeirah Zabeel Saray wird deutlich, wo die Musik gespielt wird. Jumeirah Hotels, die Hotelgruppe der Dubai Holding, expandiert stark. Laut TOPHOTELPROJECTS sind international 31 große Hotelprojekt in Bau bzw. Entwicklung. Das größte ist das Jumeirah Anguilla Resort (TOPHOTELPROJECTS Nr. 9746) in der Karibik.

Hier entsteht ein Luxushotel mit 140 Zimmern und 480 Apartments und Villas nebst „Jack Nicklaus Signature Golf Course“. Das Resort auf der der westindischen Insel Anguilla soll Anfang 2014 fertig gestellt werden. Weitere Jumeirah Resorts entstehen auf Bali, im Oman, Jordanien, Kuwait, Marokko und auf den Virgin Islands.

Mitte Dezember neu eröffnet: Jumeirah Vittaveli Maldives mit 91 großen Villen

Mitte Dezember neu eröffnet: Jumeirah Vittaveli Maldives mit 91 großen Villen

Eines der neu eröffneten Spitzenresorts der arabischen Hotelgruppe ist das Jumeirah Vittaveli auf den Maldiven. 91 Villas, zum Teil über dem Wasser gebaut, bieten Platz von 184 bis 800 Quadratmetern. Als Chefkoch wurde der Deutsche Kai Boeddinghaus gewonnen, der zuvor einen Stern Michelin in der Kameha Suite Frankfurt/Main erkocht hatte.

Jumeirah eröffnete in diesem Jahr sechs neue Spitzenhotels: Jumeirah at Etihad Towers in Abu Dhabi, Jumeirah Zabeel Saray in Dubai, Jumeirah Dhevanafushi and Jumeirah Vittaveli auf den Malediven, Jumeirah Himalayas Hotel Shanghai in China und Jumeirah Frankfurt/Main.

Jumeirah Group
Laut TOPHOTELPROJECTS plant und baut die Jumeirah Group derzeit international 31 neue Hotels und Resorts mit über 8.398 Zimmern. In den nächsten sechs Monaten werden neuen Hotels in Dubai, Kuwait, London, Rom, Aserbaischan und auf Mallorca eröffnet. Seit Jahresbeginn 2011 wird damit die Zahl der Hotels verdoppelt. Laut TOPHOTELCHAINS sind derzeit 13 Hotels der Jumeirah Group weltweit in Betrieb.

Jumeirah Hotel Group (Quelle: TOPHOTELCHAINS)
Marke / Anzahl Hotels
Jumeirah – 11
Venu Hotels – 2

Über TOPHOTELPROJECTS: Die Online-Datenbank bietet über 4.500 Top-Hotelprojekte (nur First Class- und Luxushotels) mit kompletten Projektdaten und Ansprechpartnern. Monatlich kommen durchschnittlich 150 neue Hotelprojekte hinzu und mehrere hundert Hotelprojekte werden aktualisiert. Abonnenten von TOPHOTELPROJECTS sind führende Ausstatter und Zulieferer der Top-Hotellerie. Neben der Datenbank für Hotelbau-Projekte wird eine Datenbank mit Profilen aller wichtigen Hotelketten weltweit betrieben: TOPHOTELCHAINS bietet ausführliche Informationen zu allen bedeutenden Hotelmarken.

Junge Chinesen sagen Gruppenreisen ade

„Neue“ chinesische Touristen legen Wert auf individuelle Reiseerfahrungen – Wirtschaftsboom und Technik-Leidenschaft feuern die Reiselust an – ITB World Travel Trends Report präsentiert die  Besonderheiten der neuen Reisenden aus dem Reich der Mitte

(Berlin, 19. Dezember 2011) Chinesische Touristengruppen, die ihrem Tour Guide zu den schönsten Sehenswürdigkeiten folgen, könnten bald der Vergangenheit angehören. Junge, wohlhabende und technikorientierte Chinesen mit dem Wunsch nach individuellen Reiseerlebnissen lösen die bisherigen Reiseformen vieler Chinesen ab.  Laut dem aktuellen ITB World Travel Trends Report ist das Reiseverhalten der Chinesen in einem enormen Wandel begriffen. Die internationale Reiseindustrie muss sich mit speziellen Serviceleistungen auf die neuen chinesischen Touristen einstellen, wenn sie den Anschluss an die stetig wachsende Zahl der chinesischen Reisenden nicht verlieren möchte. Chinesisch sprechendes Personal, landestypische Speisen oder die Ansprache über in China beliebte Social Media Kanäle können ausschlaggebende Faktoren für den Erfolg sein.

Der wirtschaftliche Aufschwung treibt die Reiselust der Chinesen maßgeblich an. Gerade junge Berufstätige mit sehr guter Ausbildung profitieren von dem Wirtschafts-Boom und leisten sich internationale Reisen mit Erlebnis-Charakter. Statt möglichst preisgünstiger Gruppentouren ist hohe Servicequalität gefragt, die Touristen aus dem Reich der Mitte wollen individuelle Reiseerfahrungen sammeln. Möglichst viele Sehenswürdigkeiten zu besuchen spielt zwar immer noch eine wichtige Rolle auf Reisen, Faktoren wie Erholung und Unterhaltung rücken allerdings auf der Wunschliste nach oben. Shoppen gehört bei vielen Chinesen nach wie vor zu den Lieblingsbeschäftigungen, wenn sie im Ausland unterwegs sind. Ein Indiz dafür sind auch die durchschnittlichen Ausgaben pro Besuch, die im zweistelligen Bereich gestiegen sind.

Um von chinesischen Reisenden wahrgenommen zu werden, muss sich die Reiseindustrie auf die speziellen Wünsche und Bedürfnisse der chinesischen Reisenden einstellen und den landestypischen Kulturen und Gepflogenheiten Respekt zollen. Chinesisch sprechendes Personal oder Audioguides in Museen sorgen dafür, dass sich Touristen willkommen fühlen. Weitere Annehmlichkeiten wie beispielsweise Wasserkocher auf dem Zimmer für Zwischenmahlzeiten oder chinesische Speisen im Hotelrestaurant werden von vielen Reisenden als Wertschätzung ihrer Kultur gewertet.

Baidu statt Facebook
Auch beim Online-Auftritt sollten touristische Anbieter die Ansprüche und landestypischen Gewohnheiten von Chinesen berücksichtigen. Statt einer reinen Übersetzung der eigenen Inhalte, sind spezielle markt-relevante Inhalte und die Verlinkung zu chinesischen Suchmaschinen wie Baidu wichtig. Websiten sollten in China gehostet sein, um auf mögliche Zensureingriffe schnell reagieren zu können. Zudem sollten sie keine Links zu in China verbotenen Netzwerken wie Facebook oder YouTube enthalten. Stattdessen nutzen Chinesen andere soziale Netzwerke, die berücksichtigt werden müssen. Denn Rücksichtnahme auf ihre kulturellen Besonderheiten wird von Chinesen mit Respekt gleichgesetzt, während eine nicht auf ihre Bedürfnisse angepasste Website von vielen chinesischen Reisenden gleichzusetzen ist mit einer schlechten Reiseerfahrung.

Dr. Martin Buck, Direktor des KompetenzCenter Travel und Logistics der Messe Berlin, kommentiert: „Die Kommunikation in sozialen Netzwerken findet in China auf anderen Kanälen statt als in der westlichen Welt. Tourismusverantwortliche müssen sich der landestypischen Besonderheiten auch in der digitalen Welt bewusst sein, um am Markt erfolgreich zu sein.“

„Digital Natives“ auch bei der Reiseplanung
Social Media Nutzung, Online-Buchung und mobile Technologien sind gerade für die junge chinesische Generation der „Digital Natives“ bei der Reiseplanung und Buchung nicht mehr wegzudenken. Vor allem Nutzer mit Auslandsreise-Plänen verwenden Online-Medien zur ausführlichen Planung und Information über das Reiseziel. Nach dem Trip werden die Erfahrungen und Erlebnisse mit der Community im Netz geteilt. 92 Prozent der chinesischen Online-Nutzer verwenden soziale Netzwerke – das sind etwa doppelt so viele wie in Europa oder den USA. Doch obwohl Online-Buchungen für Flüge, Touren oder Unterkünfte rasant ansteigen, haben sie den klassischen Reisebüros noch nicht den Rang abgelaufen, so die Ergebnisse des ITB World Travel Trends Reports.

Die Reiselust chinesischer Touristen ist aktuell ungebrochen, Chinesen befinden sich auf dem besten Weg, bald zu den wichtigsten touristischen Quellmärkten weltweit zu gehören. Die UNWTO (United Nations World Tourism Organization) rechnet damit, dass dieses Jahr 66 Millionen Chinesen ins Ausland gereist sind. Das entspräche einer Steigerung von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch wenn die Mehrzahl dieser sowohl Tages- als auch Übernachtungsreisen noch immer in die ehemaligen Kolonien Hong Kong oder Macau führen, steigt die Zahl der chinesischen Auslandsreisenden, die in andere asiatische Länder und darüber hinaus reisen, rasant an. IPKs Asian Travel Monitor geht bis Jahresende von rund 18 Millionen Auslandsreisen der Chinesen mit Übernachtung aus. In Europa zählen Deutschland und Frankreich zu den beliebtesten Ländern chinesischer Urlauber.

Maritim Hotels: Zweites Hotel in China

(Bad Saluflen/Shenyang, 21. November 2011) Seit Juni 2011 befindet sich das Maritim Hotel Shenyang (631 Zimmer) in Betrieb. Es ist das zweite Hotel von Maritim in China. Das Maritim Hotel Shenyang befindet sich in der gleichnamigen Millionenstadt, im aufstrebenden Wirtschaftsgebiet Yuhong und gilt als das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum Nordostchinas.

Maritim Hotel Shenyang China

Maritim Hotel Shenyang China

Internationale Firmen haben hier Niederlassungen, BMW baut die Kapazitäten aus und eröffnet in Kürze das zweite Werk. Der internationale Flughafen von Shenyang ist in zehn Flugstunden von Deutschland aus erreichbar. Für Geschäftsreisende interessant sind die vielfältigen Seminar- und Kongressmöglichkeiten: Der mit 1.450 Quadratmetern größte Saal eignet sich für Veranstaltungen für bis zu 1.400 Personen. Ergänzend stehen 15 zusätzliche Konferenzräume zwischen 80 und 430 Quadratmetern  zur Verfügung, alle mit neuester Audio- und Videotechnik ausgestattet.

Maritim entwickelt laut tophotelprojects.com zwei weitere Hotels in China, in Changzhou (223 Zimmer) und in Shanghai (288 Zimmer).

Andaz Schanghai – erste Gäste bereits eingecheckt

Andaz Shanghai: King Size Room

Andaz Shanghai: King Size Room

(Shanghai, 01. November 2011) Premiere in Asien: Etwas früher als ursprünglich geplant ist Hyatt Hotels & Resorts mit seinem ersten Andaz Hotel in Asien an den Start gegangen. Das Andaz Schanghai liegt im kontrastreichen Stadtviertel Xintiandi und verfügt über insgesamt 307 großzügig geschnittene Zimmer und Suiten, die sich über die 28 Stockwerke des markanten Neubaus erstrecken. Der Preis für ein Doppelzimmer pro Nacht beginnt bei rund 266 Euro zuzüglich Steuern.

Andaz Shanghai

Andaz Shanghai

Mit minimalistischer Einrichtung und dem Einsatz von viel Holz erinnert das Hotel an die Stilepoche der siebziger Jahre und überzeugt gleichzeitig mit modernster Technik: So können Gäste beispielsweise die Beleuchtungsfarbe und somit die Atmosphäre ihres Zimmers selbst kreieren, indem sie die in der Zimmerdecke eingebauten LED Lampen entsprechend einstellen. Der Gourmet-Bereich Hai Pai beherbergt auf vier Etagen zwei Restaurants, eine Bar sowie vier sogenannte “Private Dining Rooms”. Der Küchenchef lässt sich von der Geschichte der Stadt inspirieren und serviert gehobene französische sowie chinesische Küche. Auf mehr als zwei Tausend Quadratmetern Fläche warten Sport, Entspannung und Wellness auf die Andaz-Gäste inklusive eines Innenpools sowie dem Optime Spa (Eröffnung in 2012) mit Fokus auf traditionelle chinesische Medizin.

China setzt auf über 400 neue Tophotels: Hotelbau boomt im Reich der Mitte – Neue Luxushotels im Spielerparadies Macau

(Hamburg, 03. September 2011) Der Hotelmarkt China boomt weiterhin. Rund 400 Hotelprojekte der gehobenen Kategorien (vier und mehr Sterne) mit mehr als 119.000 Zimmern sind in Entwicklung bzw. in Bau. Dies entspricht einem Investitionsvolumen von über 20 Millarden Euro. Die größten Hotelbauten entstehen derzeit im „asiatischen Las Vegas“ Macau: Das Sheraton am Cotai Strip wird 4.000 Zimmer umfassen, das Holiday Inn 1.224 Zimmer und das St. Regis 889 Zimnmer. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung von www.tophotelprojects.com, einem internationalen Informationsdienstleister für Hotelprojekte und Kettenhotels weltweit.

Top Hotel Projects in China - August 2011

Eines der ambitionierten Hotelprojekte von Hilton Worldwide und Las Vegas Sands ist das Conrad Macau mit 636 Zimmern. Das Tophotel woll im Frühjahr 2012 am Cotai Strip nebem dem seit vier Jahren laufenden Venetian Macao Resort (3.000 Suiten) eröffnet werden. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 2,4 Milliarden US-Dollar. Las Vegas Sands will künftig insgesamt 20.000 Hotelzimmer in Macau vorhalten und hegt große Erwartungen an ein drei Millionen Quadratmeter großes Shopping-Center neben den Hotels. Allein das geplante Konferenzzentrum wird rund 2,5 Millionen Quadratmeter Fläche aufweisen.

Conrad Hotel Macao – Eröffnung soll im Frühjahr 2012 sein

Conrad Hotel Macao – Eröffnung soll im Frühjahr 2012 sein

Conrad Hotel Macao – Eröffnung soll im Frühjahr 2012 sein
Am sagenhaften Cotai Strip, der bereits jetzt bunter und quirliger als das Zentrum von Las Vegas wirkt, werden die namhaften Hotelbetreiber der Marken Four Seasons, Sheraton, St. Regis, Shangri-La, Traders, Conrad, Fairmont, Raffles, Swiss Hotel, InterContinental und Holiday Inn ihr Glück versuchen.

ITB Berlin / World Travel Monitor – Asien Top 3: China liegt bei Reisen aus Asien vor Japan und Südkorea

(Berlin, 30. August 2011) Die Zahl der Auslandsreisen von Asiens größten Reisenationen China, Japan und Südkorea befindet sich wieder auf Wachstumskurs. Nach einem Rückgang von neun Prozent im Krisenjahr 2009, verzeichnet Asien im vergangenen Jahr eine Zunahme von 17 Prozent bei den Auslandsreisen. Dies entspricht einem Gesamtvolumen von 128 Millionen Reisen. Asiens Marktanteil an Auslandsreisen weltweit liegt nun bei 18 Prozent. Durch diese Zunahme konnte Asien seine Position als zweitwichtigste Auslandsreiseregion festigen. Gemäß einer Auswertung von IPK International – World Travel Monitor Company im Auftrag der ITB Berlin wird der asiatische Kontinent im Auslandsreisevolumen nur noch von Europa mit einem Anteil von 56 Prozent übertroffen.

Wieder mehr Touristen aus Asien Asiens Marktanteil an Auslandsreisen weltweit liegt nun bei 18 Prozent (Foto: Maridav/fotolia.com)

Wieder mehr Touristen aus Asien Asiens Marktanteil an Auslandsreisen weltweit liegt nun bei 18 Prozent (Foto: Maridav/fotolia.com)

Seit jeher sind China, Japan und Südkorea Asiens „Top 3“-Auslandsreiseländer. Mehr als ein Drittel (insgesamt 46,5 Millionen) der international reisenden Asiaten kommen aus einem dieser drei Länder. Unter diesen drei Nationen stehen Reisen innerhalb Asiens hoch im Kurs. Drei von vier internationalen Reisen des Kontinents starten und enden innerhalb Asiens. Die einzelnen Märkte unterscheiden sich beim Reiseziel allerdings stark: Während etwa 39 Prozent der Japaner außerasiatische Ziele aufsuchen, verlassen in China nur 33 Prozent der Reisenden den Kontinent, in Korea treten gar nur 20 Prozent eine Überseereise an. Dieser Trend macht sich auch bei Reisen nach Europa bemerkbar: Jedes Jahr reisen 3,6 Millionen Japaner und rund 3,8 Millionen Chinesen nach Europa – aus Korea kommen hingegen nur etwa 1,1 Millionen Besucher. Vor fünf Jahren lag der Anteile an außerasiatischen Reisen noch etwas höher. So führten im Jahr 2005 noch 47 Prozent der internationalen Reisen die Japaner aus Asien heraus, 37 Prozent der Chinesen und 26 Prozent der Koreaner verließen den Kontinent.

„Der Rückgang an Überseereisen aus Asien ist zum einen auf die weltweite Wirtschaftskrise zurückzuführen, zum anderen aber auch durch die rasante Entwicklung der Destinationen im asiatischen Raum zu erklären. Diese macht das Reisen innerhalb des eigenen Kontinents für Asiaten nicht nur günstig, sondern auch attraktiv“, sagte Martin Buck, Direktor des Kompetenzcenter Travel und Logistics der Messe Berlin. Über einen Zeitraum von fünf Jahren betrachtet, verzeichnet China insgesamt das größte Wachstum bei Auslandsreisen, gefolgt von Südkorea und Japan. Erste Daten weisen allerdings darauf hin, dass sich als Folge des Erdbebens und der Atomkatastrophe in Japan und den daraus resultierenden wirtschaftlichen Folgen, der Anstieg dieses Jahr nicht fortsetzen, sondern im Gegenteil sogar erheblich zurückgehen wird.
Auch bei Reisen nach Europa liegt China mit einem Wachstum von 15 Prozent an erster Stelle. In Japan haben Europareisen in den letzten fünf Jahren ebenfalls prozentual zugenommen. Südkorea hingegen hat sich noch nicht im gleichen Maße wie die anderen Märkte von der Wirtschaftskrise erholt. Dies zeigt sich deutlich im Fernreisesegment – Reisen mit europäischen Zielen sind in den letzten fünf Jahren leicht rückläufig.

Etwa drei Viertel aller in China und Japan beginnender Auslandsreisen werden im Rahmen eines Urlaubs unternommen. In Südkorea sind es immerhin noch fast zwei Drittel aller internationalen Reisen. Ein Vergleich: Nur etwas mehr als die Hälfte der Auslandsreisen aus Indien erfolgen aus Urlaubsgründen.
Vor allem in China spielt Urlaub als Reisemotiv heute eine viel wichtigere Rolle als noch vor fünf Jahren: Der Anteil an touristisch motivierten Reisen stieg von 56 Prozent auf 77 Prozent. In Japan war die Bedeutung der Urlaubsreise mit 67 Prozent bereits vor fünf Jahren auf einem relativ hohen Niveau und auch in Südkorea bleibt der Wert unverändert bei 64 Prozent.

Auch bei der Art der Urlaube lassen sich deutliche Trends feststellen: Besonders beliebt bei Urlaubern aus allen drei Ländern ist demnach die Rundreise. Während sich hier auf dem japanischen Markt in den vergangenen fünf Jahren kaum Veränderungen gezeigt haben, nehmen Rundreisen als beliebteste Urlaubsart bei Chinesen und Südkoreanern deutlich zu. Die Städtereise wird für die Japaner in den letzten Jahren immer mehr zu einer bevorzugten Urlaubsart und liegt deutlich vor dem Badeurlaub. Bei den Chinesen zeigt sich ein genau gegensätzliches Bild – hier verlor die Städtereise in den vergangenen fünf Jahren an Bedeutung und liegt in der Beliebtheitsskala nun deutlich hinter dem Badeurlaub. In Südkorea werden Städtereise und Badeurlaub etwa gleich gerne unternommen, allerdings nahm die Städtereise im Vergleich zu früher prozentual ab.

Kempinski: Neues Hotel in China eröffnet – Bis 2015 über 20 Häuser im Reich der Mitte geplant

(Berlin/Huizhou, 19. August 2011) Mit dem Kempinski Hotel Huizhou in China (340 Zimmer) hat die Luxushotelkette jetzt das erste europäische Luxushaus der Stadt und in der gesamten Provinz Guangdong eröffnet. Das moderne Fünf-Sterne-Hotel verbindet gezielt das für Kempinski typische europäische Flair mit der chinesischen Kultur. Insgesamt gehören damit elf Hotels in China zum Portfolio der ältesten europäischen Hotelgruppe.

Kempinski Huizhou China - Gästezimmer

Kempinski Huizhou China - Gästezimmer

„China ist für uns ein sehr wichtiger Markt, der sich hervorragend entwickelt“, erläutert Michael Henssler, Regionalpräsident China bei Kempinski Hotels. „Immerhin waren wir 1992 die erste europäische Hotelgruppe, die nach China gekommen ist – und bis heute sind wir die einzige geblieben. Kempinski hat es geschafft, sich in diesem Markt so zu positionieren, dass sowohl nationale wie internationale Geschäfts- und Freizeitreisende immer wieder auf die Kempinski Hotels zurückgreifen. Sie schätzen einfach den durchgängig guten, individuellen Service und die überzeugenden Qualitätsstandards unserer Fünf-Sterne-Hotels mit europäischen Wurzeln.“ Allein in diesem Jahr sollen weitere vier Häuser im Reich der Mitte eröffnet werden – in Shanghai, Guiyang, Sanya/Haitang Bay und Xiamen; weitere fünf folgen 2012. Bis 2015 plant Kempinski im Rahmen seiner Wachstumsstrategie, das Portfolio weltweit auf 121 Hotels zu verdoppeln. In China sollen dann über 20 Luxushotels unter der europäischen Marke geführt werden.

Huizhou befindet sich im Südosten von Guangdong und ist eine der größten Küstenstädte der Provinz, die über 260 Kilometer atemberaubender Küste, acht Buchten und 140 Inseln verfügt. Huizhou zählt zu den am schnellsten wachsenden Handelsstädten in China und ist gleichzeitig eine der Top-Feriendestinationen des Landes. Die Stadt der Schwäne, wie Huizhou auch genannt wird, verbindet mit Bergen, Flüssen, Seen und Wäldern die Schönheiten der Natur mit kulturellen Attraktionen. Damit wird das neu eröffnete Kempinski Hotel Huizhou sowohl für Geschäfts- wie auch für Privatreisende zu einer der ersten Adressen.

Kempinski Huizhou China - Fassade

Kempinski Huizhou China - Fassade

Das Hotel ist zentral im Geschäftszentrum von Huizhou, dem Jiangbei District, gelegen, direkt gegenüber vom Huizhou Exhibition und Convention Center. Die Fahrt vom Flughafen Huizhou dauert etwa 20 Minuten. Der Flughafen von Shenzen ist 90 Minuten, Hong Kong und Guangzhou jeweils 120 Minuten entfernt. In unmittelbarer Nähe befinden sich die Regierungsgebäude, das Wissenschafts- und Technologie-Museum, der Citizen Square, das Poly-Theatre, eines der größten Einkaufszentren der Stadt sowie der sehenswerte West Lake.

Mövenpick Hotels & Resorts erobert den chinesischen Markt

(Zürich, 25. Oktober 2010) Mövenpick Hotels & Resorts wird in Kooperation mit King Land Real Estate Ltd. das Mövenpick Hotel Shanghai in China eröffnen und damit den Grundstein für eine Serie neuer Hotelprojekte in diesem Land legen. Das neu errichtete Hotel verfügt über 300 Zimmer und wird 2013 seine Pforten öffnen.

Jean Gabriel Pérès, Präsident und CEO Mövenpick Hotels & Resorts

Jean Gabriel Pérès, Präsident und CEO Mövenpick Hotels & Resorts

Die Eröffnung des Mövenpick Hotel Shanghai in China ist für Mövenpick Hotels & Resorts ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur geplanten Erschliessung des chinesischen Marktes. Das moderne Hotel befindet sich im Stadtbezirk Jiading, in der Nähe der Formel-1-Rennstrecke Shanghai International Circuit und der Stadt Kunshan.

Das exklusive Hotel wird Gerichte und Getränke für alle Geschmäcker anbieten; zudem sind zwei Spezialitäten-Restaurants und eine hauseigene Kleinbrauerei für die Produktion von echtem deutschem Bier vorgesehen. Mit seinem Spa, dem Fitnessstudio und dem Pool wird auch für die Freizeitgestaltung der Gäste bestens gesorgt sein.

Herr Li Yi, Präsident von King Land Real Estate Ltd., sagte: “Wir sind von unserer Partnerschaft mit Mövenpick Hotels & Resorts absolut überzeugt. Es handelt sich dabei um einen der weltweit führenden Hotelbetreiber, der überall hohes Ansehen geniesst. Die Werte, Standards, Erfahrungen und die Schweizer Wurzeln des Unternehmens setzen auf dem chinesischen Markt neue, spannende Akzente. Wir freuen uns sehr auf diese neue Partnerschaft.”

„Die Erschliessung des chinesischen Marktes ist unglaublich spannend und bedeutet für Mövenpick Hotels & Resorts einen wichtigen Meilenstein“, erklärt Jean Gabriel Pérès, Präsident und CEO von Mövenpick Hotels & Resorts. „Die Partnerschaft mit King Land Real Estate Ltd. ist für uns eine grosse Ehre, und wir freuen uns auf eine starke und professionelle Zusammenarbeit.”

China spielt für die Wachstumsstrategie von Mövenpick Hotels & Resorts in den Schwellenmärkten eine wichtige Rolle. In den nächsten fünf Jahren soll das Portfolio in diesem Land durch eine Kombination von Unternehmenskooperationen und weiteren Managementverträgen um fünf bis zehn Hotels erweitert werden.

Mövenpick Hotels & Resorts, ein Hotel-Management-Unternehmen mit über 12.000 Mitarbeitern, ist mit über 90 bestehenden oder sich im Bau befindenden Hotels in 27 Ländern in den Kernmärkten Europa, Naher und Mittlerer Osten, Afrika und Asien vertreten. Die internationale Hotelgruppe mit Schweizer Wurzeln expandiert laufend und plant, ihr Portfolio bis zum Jahresende 2010 auf 100 bestehende oder im Bau befindende Hotels zu erweitern. Mit zwei Hoteltypen, den Geschäfts- und Konferenzhotels sowie den Ferien-Resorts hat sich Mövenpick Hotels & Resorts klar im gehobenen Segment positioniert. Die Hotelgruppe steht für Qualität, Zuverlässigkeit und Fürsorge mit einer persönlichen Note und ist im Besitz der Mövenpick Holding (66,7 %) sowie der Kingdom-Gruppe (33,3 %).

Marriott Int. – Studie Business Travel: Chinas konjunktureller Optimismus höher als in Europa und den USA

(Frankfurt, 20. Mai 2010) Boom in China: Auch in Sachen Geschäftsreisen ist im Reich der Mitte weiterhin mit einem starken Wachstum zu rechnen. Dies geht aus einer erstmals durchgeführten Befragung von Geschäftsreisenden von Marriott Int. hervor. Als positives Gesamtergebnis zeigt die Studie, dass sich in 2010 gerade bei Geschäftskunden der ökonomische Pessimismus zu größerer Zuversicht wandelt. Mehr als 60 Prozent der 1.207 Befragten befürworteten, dass Geschäftsreisen essentiell sind.

Ungefähr ein Drittel der befragten Geschäftsreisenden in den Vereinigten Staaten (35%), in Großbritannien (33%) und in Deutschland (33%) sind der Meinung, dass die Wirtschaft sich in diesem Jahr erholt. Ein weiteres Drittel – in den USA (36%), UK (37%) und Deutschland (35%) – glauben, dass sich die Wirtschaft stabilisiert hat und auf dem gleichen Niveau bleibt. Etwa Drei aus Zehn – USA (29%), UK (30%), und Deutschland (33%) – sehen eher eine negative Entwicklung der nationalen Konjunktur. China ist die große Ausnahme: 81 Prozent der Befragten antworteten, dass ihre Wirtschaftslage sich bessern wird.

In China befürchten nur 13 Prozent im kommenden Jahr ihren Job zu verlieren, dagegen alleine 39 Prozent in UK, 34 Prozent in Deutschland und 29 Prozent in den USA. Sobald sich die Wirtschaftslage bessert, wollen 66 Prozent der Befragten in China, 51 Prozent in UK, 40 Prozent in den USA und 39 Prozent in Deutschland sich einen neuen Job suchen.

Obgleich sie von weniger Arbeitsplätzen betroffen sind, ist die jüngere Generation (in der Studie als Generation Y bezeichnet) im Alter von 21 bis 29 Jahren in den USA und in Großbritannien auf die Wirtschaft bezogen optimistischer als ihre älteren Kollegen. Diese Gruppe erwarten (in den USA, UK und in Deutschland) mehr Reisen im kommenden Jahr als ihre Kollegen aus der „Baby-Boomer”-Generation (46 bis 64 Jahre).

Die meisten der Befragten aus allen vier Ländern sehen in Geschäftsreisen für Ihre Firmen und auch für die eigene Karriere einen Wettbewerbsvorteil. Mehr als 90 Prozent bestätigten, dass Geschäftsreisen wichtig sind, um wirtschaftliche Ziele zu erreichen. Top waren hier die Chinesen mit 96 Prozent. Die amerikanischen Befragten bestätigten zu 82 Prozent, dass Reisen entscheidende persönliche Zeit mit Klienten und Kunden ermöglicht, gefolgt von 77 Prozent in Deutschland, 74 Prozent in China und 72 Prozent in Großbritannien.

Grundsätzlich prognostizieren alle Geschäftsreisenden einen Anstieg der Reisen im nächsten Jahr. USA mit 22 Prozent, UK mit 20 Prozent, Deutschland mit 20 Prozent  und China mit 63 Prozent.

„Die Ergebnisse spiegeln die wirtschaftliche globale Erholung unserer Hotels wider. Wir sehen eine verstärkte Reisetätigkeit der Firmen, sozusagen die Auflösung der aufgestauten Nachfrage nach zwei Jahren der Kürzungen”, erläutert Don Semmler, Executive Vice President, Global Full-Service Brands von Marriott International.

Weitere Ergebnisse:

  • Wirtschaftliche Herausforderungen:  Bezogen auf ihre nationale Wirtschaftslage  sind Geschäftsreisende aus China mehr als doppelt so optimistisch (81%) als die Kollegen in den USA (35%), Deutschland (33%) und in UK (33%).
  • Arbeitsplatzgarantie:  Sobald eine Erholung der eigenen Konjunktur in Sicht ist, planen mehr als zwei Drittel der Chinesen sich einen neuen Job zu suchen, 51 Prozent in UK, 40 Prozent in USA und 39 Prozent der Deutschen.
  • Weniger Ausgaben: Firmen haben ihre Reiseausgaben in allen vier Ländern reduziert. In den USA haben 44 Prozent, UK 43 Prozent, in China 31 Prozent und in Deutschland 29 Prozent angegeben ihre Reiseausgaben im letzten Jahr gekürzt zu haben.
  • Jüngere Geschäftsreisende haben mehr Perspektiven: Auch wenn gerade die jüngere Generation unter Jobmangel leidet, ist der Optimismus über die konjunkturelle Entwicklung bei ihnen höher als bei älteren Kollegen. Die 20-29-jährigen erwarten insgesamt mehr Geschäftsreisen anzutreten als die “Baby Boomer” (46-64-jährige): China (92%), USA (76%), Deutschland (72%) und UK (71%).
  • Generationsüberschreitende Meinungen: Die Mehrheit der Befragten in den USA und UK beschreiben ihre jüngeren Kollegen als “Verbündete” und “entmutigend”, während in China und Deutschland jüngere Kollegen als “motivierend” und “inspirierend” gesehen werden. Insgesamt haben alle Befragten eine positive Meinung über ihre älteren Kollegen, sie sind “motivierend”, “Verbündete” und “inspirierend”.
  • Ersetzt Technologie die Geschäftsreise? Alternative Technologie ist für alle Geschäftsreisenden eine Herausforderung. Die jüngere Generation Y in den USA und in Europa erwarten aber eher, dass alternative Technologien einige der Geschäftsreisen zukünftig ersetzen.
  • Das Beste geben:  Sechs von zehn Befragten in den USA und Europa sind mit ihren Arbeitsleistungen zufrieden, auch wenn sie nicht ihre Konkurrenten übertroffen haben.  Chinesen hingegen sind ehrgeiziger, 62 Prozent denken, dass sie die Besten sein müssen.
  • Vorteile im Job durch Geschäftsreisen:  Fast alle Befragten – neun von zehn – stimmten der Aussage zu, dass Reisen wichtig für die Erreichung der geschäftlichen Ziele sind. Die höchste Zustimmung kam hier von den Chinesen (96%). Amerikaner (82%) stehen dem persönlichen Kontakt mit dem Kunden bei Geschäftsreisen deutlich positiv gegenüber, ebenso 77 Prozent der Deutschen und 74 Prozent der Chinesen sowie 72 Prozent der Engländer.
  • Teamplayer:  Auf die Frage, wie sich die Geschäftsreisenden selbst beschreiben, antworteten  50 Prozent der US-Amerikaner sie seien “einfallsreich”, die Deutschen sehen sich zu 67 Prozent als „Teamplayer“. Ebenso haben den Aussagen  “Teamplayer” und “kollegial” die Hälfte der Chinesen zugestimmt. Die Engländer (46%) beschreiben sich ebenso als „Teamplayer“, zudem als “kollegial”, “selbstsicher”, “einfallsreich” und “zielstrebig”.
  • Reisen mit Glamour: Für die Mehrheit der Befragten in allen Ländern werden Geschäftsreisen als „glamourös” bezeichnet. Viele der Chinesen  (68%) und der Amerikaner (54%) beschreiben die Geschäftsreise ebenfalls als entspannend.
  • Die Benefits der Geschäftsreise: Business trips helfen: Den Kunden besser zu verstehen (89% in den USA und UK, 96% in China, 87% in Deutschland), Neues zu entdecken (88% in den USA, 82% in UK, 91 % in China,72% in Deutschland), Globale Werte und Perspektiven kennenzulernen (74% in den USA, 79% in UK, 91% in China, 77% in Deutschland) sowie Wettbewerbsvorteile zu schaffen (80% in den USA, 78% in UK, 87% in China, 75 % in Deutschland).  Mehr als 60 Prozent der Geschäftsreisenden aller Länder bestätigten, dass die Reisen ihnen einen höheren Status bei Freunden und Kollegen einbringen. Diese Aussage befürworteten die Chinesen mit 75 Prozent am meisten.
  • Prognose der Reisetätigkeit: Folgende Befragte sehen für das kommende Jahr mehr Geschäftsreisen voraus: USA (22%), UK (26%), Deutschland (20%) und China (63%); auf dem gleichen Niveau bleibend: USA (54%), UK (45%), Deutschland (52%) und China (29%); weniger Reisen sehen aus der USA 25 Prozent, aus UK 29 Prozent, aus Deutschland 28 Prozent und aus China 8 Prozent.
  • Urlaubsreise – notwendiger Gegenpol: Befragt, ob Urlaubsreisen notwendig sind, antworteten die Befragten aus den USA zu  50 Prozent, aus UK zu 52 Prozent, aus China zu 56 Prozent und die Deutschen zu 45 Prozent mit ja. Diese Zeit zu nutzen als Entspannung: USA (38%), UK (38%), China (42%) und Deutschland (42%). Als Zeit mit Familie, Freunden oder anderen Verwandten zu nutzen: USA (38%), UK (37%), China (49%) und Deutschland (27%); etwas zu erleben, sich frei zu fühlen: USA (20%), UK (20%), China (6%) und Deutschland (23%); ich bleibe lieber zu Hause: USA (4%), UK (5%), China (3%) und Deutschland (8%).
  • Alles nur Job und kein Vergnügen? Die Mehrzahl aller Geschäftsreisenden antwortete, dass sie während der Reisen die Arbeit mit dem Freizeitvergnügen gut verbinden können.
  • Etikette:  Die wichtigsten Etikette-Regeln variieren deutlich unter den Kulturen: 28 Prozent der amerikanischen Geschäftsreisenden nennen angemessene Mobiltelefonregeln als wichtig; 29 Prozent der Engländer finden den respektvollen Umgang mit Flug- oder Hotelmitarbeitern wichtig; 33 Prozent der Chinesen beobachten genau, ob und wann sie mit den Mitreisenden reden können; und 28 Prozent der Deutschen listen als wichtigste Regel auf, dass Fernseher und Konversation nicht im Nachbarzimmer des Hotels zu hören sein darf.
  • Green ist schön: Umweltbewusste Hotelangebote sind für die Mehrheit der Befragten aller Länder sehr wichtig, insbesondere die Chinesen (83%) achten auf entsprechende Angebote. Die Überlegung teilen 51 Prozent der Amerikaner, 61 Prozent der Engländer und 75 Prozent der Deutschen.

Die Studie “Global Business Trends in the Third Millennium” wurde vom Marist Institute for Public Opinion unter 1.207 Geschäftsreisenden in den USA, China, Deutschland und Großbritannien durchgeführt. Die Auswertung beinhaltete Fragen zu Trends in der Wirtschaft, bei Geschäftsreisen, zu Karriere und persönlichen Zielen sowie zu altersbedingten und kulturellen Unterschieden.

Hotelmarkt China: 20 neue Tophotels zur Expo 2010 in Shanghai

(Hamburg, 30. April 2010) Weltbühne für Shanghai – Mit der Weltausstellung Expo 2010 in Shanghai werden auch 20 neue First-Class- und Luxushotel in der südchinesischen Metropole eröffnet. Insgesamt entstehen über 6.200 neue Gästezimmer. Das berichtet der internationale Hotelbaudienst tophotelprojects.com. Acht neue Hotelprojekte der Kategorien vier Sterne und fünf Sterne mit insgesamt 2.500 Zimmern wurden bereits vor der Expo 2010 (1. Mai bis 31. Oktober) eröffnet. Das größte neue Hotel ist das im Februar eröffnete Gran Mélia Shanghai mit 682 Zimmern. Ein weiteres Hotel-Highlight in Shanghai ist das ebenfalls vor zwei Monaten eröffnete Marriott Changfeng Park Hotel mit 501 Zimmern.

Skyline von Shanghai- Pudong: 20 neue Tophotels werden zur Weltausstellung Expo 2010 eröffnet (Foto: Bundeswirtschaftsministerium/Deutscher Pavillon Expo 2010 Shanghai)

Skyline von Shanghai- Pudong: 20 neue Tophotels werden zur Weltausstellung Expo 2010 eröffnet (Foto: Bundeswirtschaftsministerium/Deutscher Pavillon Expo 2010 Shanghai)

„Zwölf weitere Hotelprojekte werden noch während der Weltausstellung eröffnet“, berichtete Andreas Rohde, Salesmanager von tophotelprojects.com. Damit kommen weitere 3.700 Gästezimmer auf den Hotelmarkt Shanghai. Eines der größten Hotelbau-Projekte ist das W Hotel Shanghai Pudong. Das 400-Zimmer-Projekt von Starwood Hotels & Resorts soll Anfang September fertig gestellt sein. Ein weiteres Großprojekt ist das Conrad Hotel Shanghai; das Hilton-Projekt wird bereits im Juli eröffnet.

„Mit der Weltausstellung Expo 2010 ist der Hotelbau-Boom in Shanghai aber noch nicht vorbei“, so Rohde. „Wir erwarten in den nächsten vier Jahren die Eröffnungen von 14 weiteren First-Class und Luxushotels mit insgesamt 6.400 Zimmern.“ Namhafte internationale Hotelketten und –marken wie Waldorf Astoria, Shangri La, Kempinski, Banyan Tree, InterContinental, Sheraton, Westin, Renaissance und Accor’s Pullman werden auf den Hotelmarkt Shanghai kommen.

In Shanghai bestehen derzeit 38 Luxushotels, 48 First-Class-Hotels und 219 niedriger klassifizierte Hotels mit insgesamt 76.000 Gästezimmern. 32 Prozent des Zimmerangebotes vereint die Luxushotellerie auf sich. Bis Jahresende werden rund 28.500 Fünf-Sterne-Hotelzimmer auf dem Hotelmarkt Shanghai verfügbar sein. Zur Expo 2010 werden insgesamt 58 Millionen Besucher von außerhalb erwartet. Durchschnittlich werden von Mai bis Oktober 400.000 Hotelbetten pro Tag benötigt.

Nach Angaben von tophotelprojects.com sind 244 weitere Hotelprojekte mit rund 86.000 Zimmern in ganz China in Entwicklung.

Ausländische Hotelgesellschaften erobern China

Quelle: bfai, 19. Februar 2008

Zahlreiche Neueröffnungen bis 2010 / Lieferchancen für Anbieter von Gebäudetechnik und Hotelausstattung

Ausländische Hotelgesellschaften dominieren in China das Fünf-Sterne-Segment. Sie benötigen nicht nur moderne Gebäudetechnik, sondern auch hochwertige Haushaltwaren oder Sanitärkeramik, die sie oftmals importieren. Daraus ergeben sich umfangreiche Lieferchancen für die Zukunft, denn zwischen 2008 und 2010 werden mehrere Hundert Häuser ihre Tore öffnen. Die meisten entstehen außerhalb der Boomregionen im Landesinneren. Auch die Sonderverwaltungsregion (SVR) Macau zieht zahlreiche Investoren an.

Wer nach China reist, kann bereits jetzt in einem der zahlreichen Hotels ausländischer Ketten übernachten. Nach Angaben der China National Tourism Administration (CNTA) waren Anfang 2008 über 40 internationale Gesellschaften im Land vertreten. Sie betrieben mehr als 500 Häuser. Zumeist handelt es sich um Fünf-Sterne-Hotels, die in den wichtigsten Zentren des Landes gelegen sind.

Dort treten sich die Anbieter aber bereits auf die Füße. Insbesondere in Beijing dürfte sich die Situation zuspitzen. Pünktlich zum Beginn der Olympischen Spiele 2008 eröffnen dort zahlreiche Häuser. Ähnlich sieht die Lage künftig in Shanghai aus. Dort lockt die Weltausstellung 2010 zahlreiche Hotelgesellschaften an und treibt das Zimmerangebot weiter in die Höhe. Die ausländischen Ketten konzentrieren sich daher mittel- und langfristig auf die sogenannten Second-Tier Cities. Dabei handelt es sich um Metropolen mit mehreren Millionen Einwohnern im Landesinneren beziehungsweise außerhalb der ökonomischen Zentren.

In diesen Städten besteht ein teilweise enormer Nachholbedarf nach Fünf-Sterne-Häusern. Getrieben wird die Nachfrage einerseits von der anziehenden ökonomischen Entwicklung des Hinterlandes, denn in den Boomregionen steigen die Produktionskosten rasch an und Unternehmen verlagern ihre Fertigung. Zudem gewinnt der Inlandstourismus stark an Bedeutung. Immer mehr Chinesen können sich eine Flugreise leisten und erkunden das eigene Land. Dabei wollen viele nicht mehr nur in einfachen Herbergen absteigen.

Mehrere Hundert Hotels ausländischer Gesellschaften dürften zwischen 2008 und 2010 in China ihre Tore öffnen. Wie die Pläne der großen internationalen Ketten zeigen, werden in ganz China Expansionen in Angriff genommen.

Einen Investitionsschwerpunkt bildet die Sonderverwaltungsregion (SVR) Macau. Seit der Liberalisierung des Spielbankensektors haben US-amerikanische Gesellschaften einen zweistelligen US$-Mrd.-Betrag in riesige Kasino-Hotel-Komplexe gepumpt. Im Herbst eröffnete das 3.000 Zimmer große “Venetian” seine Tore. In unmittelbarer Nachbarschaft entstehen zahlreiche weitere Hotels. Bis 2011 sollen rund 20 Vier- und Fünf-Sterne-Häuser kommen.

Besonders aktiv in China ist die US-amerikanische Starwood-Gruppe. Sie will alleine bis Ende 2009 knapp 40 Hotels der Marken Westin, Four Points, Sheraton und Meridien eröffnen. In Guangzhou, der Provinzhauptstadt Guangdongs, plant die Gesellschaft gleich ein halbes Dutzend Luxushotels. Im ehemaligen Kanton gab es – obwohl die Region zur reichsten des Landes gehört – bis 2007 kein einziges Fünf-Sterne-Haus nach westlichem Standard.

Damit soll nun Schluss sein. Bis 2010 werden in der gesamten Provinz nach Angaben der Guangdong Provincial Tourism Administration zwischen 40 und 50 Luxushotels entstehen. Die meisten von ihnen werden in Guangzhou gelegen sein, denn die benachbarten Metropolen wie Dongguan oder Shenzhen sind bereits bestens ausgestattet.

Im nur wenige Kilometer entfernten Hongkong ist die Hotelkonjunktur derweil flau. Die Anzahl der verfügbaren Zimmer dürfte sich zwischen 2008 und 2010 nur geringfügig erhöhen. Die Branche leidet unter den stark gestiegenen Mieten und Grundstückspreisen, die einen Hotelbetrieb immer unrentabler machen. Anfang 2008 wird das erst 1993 fertiggestellte Ritz Carlton sogar abgerissen.

Die französische Accor-Gruppe ist ebenfalls ein wichtiger Mitspieler in China. Sie unterhält nicht nur Luxushotels, sondern auch zahlreiche Häuser der sogenannten Tourismusklasse. Insgesamt will der Konzern nach eigenen Angaben bis 2010 über 62 neue Hotels mit insgesamt 25.000 Zimmern im Reich der Mitte eröffnen. Anfang 2008 unterhielt er “nur” 50 Häuser mit 15.000 Zimmern.

Auch die Mariott-Gruppe blieb nicht untätig. Sie plant bis 2010 die Eröffnung von 20 neuen Häusern, und zwar ausschließlich im Premiumsegment. Der Konkurrent Shangri-la visiert bis 2011 rund 12 zusätzliche Luxushotels in der Volksrepublik an. Seine Strategie zielt jedoch nicht so stark aufs Hinterland wie die der Wettbewerber. Anlässlich der Weltausstellung 2010 in Shanghai sollen dort drei zusätzliche Hotels auf den Markt kommen.

Hotelprojekte in China (Auswahl) *)

Akteur Geplante Neueröffnungen Regionale Schwerpunkte
Starwood (Westin, Sheraton, Four Points, Meridien) Bis 2009: 38 Häuser, bis 2011: 41 Häuser Guangzhou, Tianjin, Macau Hainan
Accor (Novotel, ibis, Mercure, Sofitel) Bis 2010: 62 neue Häuser mit 25.000 Zimmern Landesinnere
Intercontinental Group (Holiday Inn, Intercontinental, Crown Plaza) 58 Hotels im Jahr 2008 k.A.
Shangri-la Bis 2011: 12 neue Häuser Shanghai
Mariott Bis 2010: 20 neue Häuser k.A.
Mandarin Oriental Bis 2010: 4 Häuser Südchina
Hyatt 2008: 3 Häuser  

*) einschließlich Hongkong und Macau
Quelle: Unternehmensangaben

Die Investitionspläne bieten umfangreiche Geschäftsmöglichkeiten für die verschiedensten Zulieferbranchen, denn die Häuser sollen internationale Standards in Sachen Komfort und Sicherheit erfüllen. Einheimische Produkte können den hohen Ansprüchen dabei nicht immer genügen. Wer einmal in China sein Zimmer inspiziert, dürfte feststellen, dass zahlreiche Artikel von ausländischen Anbietern stammen.

Auch die Einkaufschefs der großen Hotelketten bestätigen, dass auf ihren Bestelllisten viele westliche Namen auftauchen. Lieferchancen gebe es einerseits auf dem Gebiet der Gebäudetechnik. So benötigen die oft mehrere Hundert Meter hohen Häuser eine moderne Sicherheits- und Überwachungstechnik. Auch im Bereich Klimatisierung und Beleuchtung bekommen oftmals internationale Systemanbieter den Zuschlag.

Weitere Chancen ergeben sich bei der Ausstattung der Zimmer, aber auch der Hotelküchen. Vor allem die Restaurants benötigen hochwertiges Porzellan und Besteck, das zudem belastungsfähig und einfach zu reinigen sein muss. Produkte aus Europa erfreuen sich daher besonderer Beliebtheit. Auch bei der Ausstattung mit Kochgeschirr und Elektrogeräten besteht Bedarf an Importartikeln.

In den Badezimmern der Hotels kommt nach Angaben eines Branchenkenners überwiegend ausländische Sanitärkeramik zum Einsatz. Chinesische Konkurrenzprodukte seien zwar nahezu zehnmal billiger als Einfuhren, dafür müsse man sie allerdings auch nach wenigen Jahren wieder austauschen.

Positiv für deutsche Zulieferer wirkt sich aus, dass in den meisten Luxushotels internationales Personal im Verwaltungs- und Gastronomiebereich arbeitet. In vielen Fällen stammen der Küchenchef oder der General Manager sogar aus Deutschland. Das erleichtert die Kontaktaufnahme. Zudem dürften ihnen zahlreiche Marken- und Nischenanbieter aus ihrem Heimatland, die ansonsten in China wenig bekannt sind, geläufig sein.