Schlagwort-Archive: booking.com

Hotelbuchungen im Internet: Die großen Anbieter sind die besten

(Berlin, 02. Mai 2012) Bei einem Test der Stiftung Warentest von sieben Hotelbuchungsportalen schnitt hrs.de und booking.com mit der Note „Gut“ am besten ab. Hier sind die Hotelbuchungen einfach und zuverlässig und das Stornieren ist problemlos möglich. Die Beratung ist allerdings stark verbesserungswürdig. Ebenfalls im Test: Fünf Hotelvermittlungsportale. Testsieger holidaycheck.de zeigt viele Hotels mit aktuellen Bewertungen und wehrt Manipulationen „gut“ ab. Es gab es aber auch „ausreichende“ Portale, google.com schnitt sogar nur „mangelhaft“ ab.

Test - Mai 2012

Bei den Hotelbuchungsportalen schnitten hotel.de, hotelreservierung.de und venere.com nur „ausreichend“ ab. Bei venere.com kann man sich nicht immer auf den eingangs angezeigten Preis verlassen, bei hotelreservierung.de ärgerte zum Beispiel die verbraucherunfreundliche Voreinstellung der Stornoschutzversicherung. Bei den Vermittlungsportalen geht holidaycheck.de als bester aus dem Rennen. Bei ihm wie bei vier weiteren Anbietern steht die Hotelbewertung im Mittelpunkt. Ein Zimmer buchen kann der Nutzer hier zwar auch, er wird aber meist zu anderen Anbietern weitergeleitet.

Ob man sich auf die Urteile anderer Reisender verlassen kann, hat die Stiftung Warentest anhand von fingierten Hotelbewertungen geprüft. Vom sinnfreien Blindtext bis zu Werbeaussagen, völlig übertriebenen Lobpreisungen bis falschen Angaben zum Standort war alles dabei. Am besten hat Holidaycheck reagiert und vier von fünf Falschbewertungen aussortiert. Bei google landeten sie sofort im Netz und blieben auch dort.

Der ausführliche Test Hotelbuchung im Internet ist in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/thema/reisebuchung veröffentlicht.

Hotelverband Deutschland (IHA) – Die Macht der Buchungsportale: 19% Marktanteil

(Berlin/Bern/Wien, 19. April 2012) Die Online-Distribution gewinnt für die Hotellerie in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) zunehmend an Bedeutung. Durchschnittlich werden heute im DACH-Gebiet bereits 27 Prozent der Buchungen elektronisch in Echtzeit über Online-Buchungsplattformen (OTA), die eigene Website, globale Reservierungssysteme (GDS), Computer Reserviervierungssysteme (CRS) von Hotelketten und -kooperationen oder Social Media Plattformen generiert. Dies entspricht einem geschätzten Umsatz von circa 7,6 Milliarden Euro. Zu diesen Ergebnissen kommt eine gemeinsame Umfrage des Hotelverbandes Deutschland (IHA), der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) und hotelleriesuisse in Zusammenarbeit mit dem Institut für Tourismus der Fachhochschule Westschweiz Wallis in Siders.

Onlinebuchung - Hotels online buchen © Ben Chams - Fotolia.com

Die Hotelverbände der drei Länder messen bereits seit mehreren Jahren in voneinander unabhängigen Befragungen die Marktanteile und Entwicklungen der jeweiligen Vertriebskanäle. Erstmals werden nun mit wissenschaftlicher Unterstützung einheitliche Daten in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhoben, um die Entwicklungen im Hotelvertrieb in einem länderübergreifenden Gesamtkontext analysieren zu können.

Gemäß der Studie, die zwischen Dezember 2011 und Januar 2012 durch-geführt wurde und an der sich mehr als 1.400 Hotels in Deutschland, Österreich und der Schweiz beteiligten, nehmen die Online-Buchungsportale mit einem Anteil von 19 Prozent (DACH) den größten Anteil bei den elektronischen Buchungen ein, wobei die Anteile in Deutschland (20 Prozent) über denen in der Schweiz (16%) und in Österreich (13%) liegen. Der Trend zu den Online-Buchungskanälen ist seit Jahren ungebrochen, während sowohl der klassische Direktvertrieb als auch der Verkauf über touristische Partner (zum Beispiel Reisebüros, Tourismusorganisationen) weiterhin rückläufig ist.

Hotel Reservation System (HRS), hotel.de und booking.com sind die am weitesten verbreiteten Online-Buchungsportale in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dabei hat Booking.com in Österreich mit 43 Prozent und in der Schweiz mit 52 Prozent eine dominante Stellung bei den Online-Buchungsportalen. HRS und seine Tochterportale hotel.de und tiscover.com erreichen gemeinsam einen Marktanteil von 26 Prozent in Österreich und 14 Prozent in der Schweiz.

In Deutschland ist HRS mit einem Marktanteil von 34 Prozent bei Buchungen über Hotelportale klarer Marktführer. Rechnet man den Buchungsanteil von hotel.de (16%) und tiscover.com (0,4% in Deutschland) hinzu, deckt die HRS-Gruppe über 50 Prozent der Buchungen über OTAs in Deutschland ab.

Booking.com liegt mit einem Anteil von 29 Prozent auf Platz 2 in Deutschland. Expedia, wozu auch die Online-Buchungsplattformen venere.com und hotels.com gehören, stagniert bei einem Marktanteil von acht Prozent mit deutlichem Abstand zu den führenden Wettbewerbern.

Angesichts der Marktstärke der drei Big Player ist die Bedeutung anderer Hotelbuchungsportale relativ bescheiden. Die drei Hotelverbände gehen davon aus, dass in den nächsten Jahren eine weitere deutliche Marktbereinigung und Konsolidierung stattfinden wird.

Laut weiteren Ergebnissen der Umfrage besitzen knapp 80 Prozent der teilnehmenden Hotels in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine hoteleigene Website. Über ein Echtzeitbuchungssystem verfügen in Deutschland allerdings lediglich 45 Prozent der Hotels. In Österreich sind bereits 50 Prozent der befragten Hotels in Echtzeit über die eigene Homepage buchbar und in der Schweiz liegt der Anteil bei 51 Prozent.

Sehr groß ist der Anteil der Hotels, die eine eigene Facebook-Unternehmensseite betreiben. In Österreich präsentieren sich bereits 66 Prozent der an der Befragung teilnehmenden Hotels bei Facebook. In der Schweiz liegt der Anteil bei 54 Prozent während in Deutschland 46 Prozent aller teilnehmenden Hotels in dem weltweit größten sozialen Netzwerk aktiv sind. Knapp ein Drittel der Betriebe ist zudem im Bereich der mobilen Vertriebsformen aktiv, häufiger in Form einer für mobile Endgeräte (zum Beispiel iPhone) angepassten Website und eher selten mit einer spezifischen App.

So genannte Deal-Angebote werden in den drei Ländern bisher von circa 20 Prozent der Hotels genutzt. Marktführer bei den Deal-Angeboten sind aufgrund ihrer starken Position im Online-Markt HRS und Booking.com sowie DailyDeal und Groupon.

Alle Hotels, die an der Umfrage teilgenommen haben, erhalten in den nächsten Tagen eine detaillierte Auswertung der Ergebnisse kostenlos. Für alle anderen Interessierten ist die Analyse im IHA-Shop unter www.iha-shop.de erhältlich. Der Preis für IHA-Mitglieder beträgt 19,00 Euro (zzgl. USt).

Hotelbuchungsportale: Provisionen von 10% bis 50%

(Hamburg, 20. März 2012) Die Aufregung um die Provisionserhöhungen bei hrs.de, hotel.de und tiscover.com haben sich gelegt. Die Zahl der Protestschreiben im Onlineforum ist merklich zurück gegangen. Doch der Vertrieb über Hotelbuchungsportale wird nicht günstiger. Bei booking.com werden zeitweise bis zu 50 Prozent an Buchungskommssion gezahlt, berichtet Ausnahme-Hotelier Marco Nussbaum (Prizeotels).

Button Online reservieren - © Ben Chams - Fotolia.com

15 Prozent Provision bei Hotelbuchungsportalen gelten als Marktdurchschnitt. Dass es weitaus teurer kommen kann, ist bekannt, aber nicht immer in den Köpfen der Hoteliers präsent. Bei booking.com, das als eines der teuersten Buchungsportale gilt, gilt eine Basiskomission, die je Stadt/Destination unterschiedlich ist. Hinzu käme eine weitere Kommissionsstufe, damit man in der Auflistung weiter oben platziert wird, so Nussbaum. „Darüber hinaus kann jedes Hotel noch seine einzelne Position verbessern, in dem es die Kommissionen erhöht. In einigen Städten ist das zum Teil an manchen Tagen so ‚krass’, dass die Hotels dann bis zu 50 Prozent Kommissionen bezahlen“, berichtet der renommierte Hotelier.

Eines der günstigsten Buchungsportale derzeit ist ehotel.de – hier werde je Hotelbuchung zehn Prozent (plus Mehrwertsteuer) fällig. Bei hotels.com (Expedia) gelten ebenso wie in der HRS-Gruppe 15 Prozent – „inklusive Allem, keine weitere Kosten, keine Listungsgebuehren, keine Marketing-Kickbacks, keine Handling Fees, keine Systemgebuehren“, so Expedia-Manager Arne Erichsen.

Günstiger sind dagegen Listungsportale wie hotelkatalog-online.de. Provisionen fallen hier keine an, dagegen eine Jahresgebühr von 200 Euro.

Der neue Hoffnungsträger im Hotelmarketing, Google Hotelfinder, rechnet dagegen klick-bezogen ab. Fällig je Klick eine Provision von 0,2 Prozent von der angefragten Summe (Hotelrate mal Anzahl angefragter Hotelübernachtungen). Daher sollte man diese Kosten als Marketingbudget einplanen – und nicht als Vertriebskosten.

HOTELIER TV 1:30: Bis zu 50% Provision für Hotelbuchungsportale

(Berlin, 15. März 2012) Aktuell von der ITB Berlin: HRS rudert zurück bei den AGB, bleibt aber bei 15% Buchungskommission. Der Aufruhr hat sich etwas gelegt. Doch es gibt ja Buchungsportale, die bis zu 30 oder gar bis zu 50% Provision für Hotelbuchungen kassieren – so booking.com, wie Hoteliers gegenüber HOTELIER TV berichteten. Ob es das wert ist?

Hotelmarketing: Breite Hoteliers-Fronten gegen hrs.de und booking.com

(Köln/Berlin, 06 Oktober 2011) Der Exklusivpreis von hrs.de findet wenig Wiederhall: 87 Prozent der Hotels in Deutschland lehnen den Preisnachlass von zehn Prozent für das Kölner Buchungsportal ab. Dies ergibt eine exklusive Umfrage von “Top hotel” unter 248 Hotels in Deutschland. In einem aktuellen TV-Werbespot verspricht hrs.de derzeit „Übrigens zahlen unsere Kunden in tausenden Hotels garantiert weniger als bei allen anderen Portalen, nämlich 10 Prozent…”.

Die Mehrheit der Hotels (64%) setzt auf eine durchgängige Ratenparität bei allen Zimmerpreisen, auch bei allen Buchungskanälen und auf der eigenen Hotel-Website. Nur rund ein Viertel (24%) wendet das Prinzip der Ratenparität lediglich bei Buchungsportalen und vermarktet die Zimmer auf der eigenen Hotel-Website zu anderen Konditionen. Fgür knapp 12 Prozent der Hotels ist Ratenparität derzeit kein Thema.

Klare Ablehnung findet die mittlerweile gerichtlich beanstandete Praxis von booking.com, ein Hotel gegen eine auf 18 Prozent erhöhte Provision in der Hotellistung höher einzustufen. Über 83 Prozent der Hoteliers sind strikt dagegen. Lediglich rund 16 Prozent der Befragten gehen auf den Geschäftsvorschlag ein und zeigen sich mehrheitlich zufrieden. Der Großteil der Hotels, die booking.com die 18 Prozent zugestehen, hätten darüber auch mehr Buchungen erzielt. Mehr als die Hälfte (55%) dies auch wieder tun.

Hotelmarketing: Enttäuschung über Booking.com wächst – Ärger mit „gekauftem Ranking“

(Hamburg, 25. September 2011) 17 Prozent Provision reichen auch nicht: Der Ärger um eine auffällige Listung in der Hotelsuche beim Buchungsportal booking.com wächst weiter. Immer mehr Hoteliers sind durch das jüngst ergangene Urteil des Landgerichtes Berlin aufgeschreckt. Die Wettbewerbszentrale hatte eine Einstweilige Verfügung gegen booking.com erfolgreich beantragt, da bei dem aus den Niederlanden stammenden, starken Buchungsportal gegen Zahlung von Provisionen bessere Positionen beim Ranking nach Gästebeliebtheit erzielt werden können. Dies wurde nun gerichtlich untersagt. Verboten wurde auch, Hotelbetrieben die Möglichkeit einer positiven Beeinflussung des Rankings durch Provisionserhöhung anzubieten.

_______________________________________________________
Lesen Sie dazu auch:
booking.com – Urteil: Hotel-Ranking gekauft? (01. September 2011)
http://www.tophotel.de/index.php?4e5e47c40fe7d|1
_______________________________________________________
Bei einem Treffen Hamburger Hoteliers im Rahmen der Roadshow von Quality Reservations wurde die aggressive Akquisestrategie von booking.com beklagt. Anders als vergleichbare Hotelbuchungsportale werde auch eine Verfügbarkeits-Parität verlangt, d.h. bei booking.com müsse man ein gleichgroßes Zimmerkontinengant vorhalten. Damit wird immer deutlicher, dass Hotelbuchungportale ihre Handelsmacht ausbauen wollen.

Die laut Zeugen geäußerte Drohung, man solle als Hotel eine erhöhte Provision von 18 Prozent (statt gewöhnlich 13%) booking.com zugestehen, sonst könnte man im Ranking sinken, setzt viele Hoteliers zusätzlich unter Druck. Jedoch auch dieses „Hochkaufen“ hat offenbar seine Tücken: Auch mit einem Provisionsdeal von 18 Prozent sei längst nicht gewährleistet, dass das eigene Hotel auf der ersten Seite bei booking.com erscheine, wurde berichtet. In einem Fall sei das eigene Haus erst auf Seite drei der Hotelauswahl aufgeführt worden – die Wahrscheinlichkeit einer Buchung sinkt damit rapide.

Die Marktbedeutung von booking.com ist weiterhin sehr hoch. Nach einer aktuellen Befragung deutscher Hoteliers durch “Top hotel” liegt booking.com gleichauf mit hrs.de und weit vor hotel.de, wenn es um die Anzahl der meisten Buchungen geht. Gleichwohl verschärfen sich die Fachdebatten: Während booking.com nach Bekanntwerden des Berliner Urteils auf „Tauchstation“ ging und bislang zu keiner Stellungnahme bereit war, preschen Hotelketten wie Holiday Inn/IHG vor. Künftig wolle man, so der Bericht einer Marketingdirektorin, die Provisions-Parität einführen – 12 Prozent bei allen Hotelbuchungsportalen.

booking.com: Urteil: Hotel-Ranking gekauft?

(Berlin, 01. September 2011) Massig ärger bei booking.com: Das Hotelbuchungsportal soll Hotels gegen Zahlung von Provisionen bessere Positionen beim Ranking nach Gästebeliebtheit versprochen haben. Dies wurde nun in einem Urteil des Landgerichts Berlin deutlich. Die Wettbewerbszentrale hatte geklagt, da sie darin eine „grobe Täuschung“ sieht.

Auf Antrag der Wettbewerbszentrale hat das Landgericht Berlin mit Beschluss vom 25.08.2011, Az. 16 O 418/11 (nicht rechtskräftig) der niederländischen Betreibergesellschaft des Hotelbuchungsportals www.booking.com im Wege der einstweiligen Verfügung untersagt, in der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen dieses Buchungsportals Hotelbetriebe unter der Rubrik „Beliebtheit“ in absteigender Reihenfolge zu platzieren, wenn für die an dem Ranking teilnehmenden Hotels die Möglichkeit besteht, das Ranking durch eine höhere Provision an das Buchungsportal zu beeinflussen. Ferner wurde untersagt, Hotelbetrieben die Möglichkeit einer positiven Beeinflussung des Rankings durch Provisionserhöhung anzubieten.

Im deutschsprachigen Buchungsportal listet booking.com Hotels in der Standardeinstellung unter dem Titel „Beliebtheit“ auf. Gleichzeitig bietet booking.com in den dortigen Geschäftsbedingungen Hotelbetrieben die Möglichkeit, die Reihenfolge der Auflistung durch Zahlung einer höheren Provision an booking.com positiv zu beeinflussen.

Mit dem Beschluss folgte das LG Berlin der Auffassung der Wettbewerbszentrale, die in dieser Praxis eine grobe Täuschung des Publikums sah. „Bei einer Sortierung von Hotels unter dem Titel „Beliebtheit“ erwarten die Nutzer, dass diese Darstellung auf unabhängigen Gästebewertungen beruht“, so Rechtsanwalt Hans-Frieder Schönheit, Mitglied der Geschäftsführung der Wettbewerbszentrale. „Keinesfalls rechnet der Interessent damit, dass das Hotel die Möglichkeit hat, die Darstellung durch erhöhte Provisionszahlungen an booking.com zu beeinflussen“, so Schönheit weiter.

Bei diesem insoweit „erkauften“ Ranking erleiden ferner die Hotelbetriebe gravierende Wettbewerbsnachteile, die zwar in der Bewertung durch Kunden besser abschneiden, sich aber der Zahlung höherer Provisionen verweigern. Aus Sicht der Wettbewerbszentrale entwertet das beanstandete Verhalten von booking.com die Glaubwürdigkeit von Hotelbuchungsportalen, die gleichzeitig mit Kundenbewertungen werben, insgesamt.

HOTELIER TV 1:30: Kampf gegen Übermacht der Hotel-Buchungsportale

(Hamburg, 28. Juni 2011) Der Kampf gegen die Übermacht der Hotel-Buchungsportale nimmt neue Formen an: Nun wurden 20 “Eckpunkte fairen Verhaltens von Hotel-Buchungsportalen” offiziell formuliert – mit Selbstverständlichkeiten wie “Ratenhoheit verbleibt beim Hotel” oder “Keine Provisionen für No-Shows”. Der Hotellerie bleibt nur übrig, sich zusammen zu schließen und die Zähne zu zeigen, meint HOTELIER TV-Chefredakteur Carsten Hennig.

HOTELIER TV 1:30 ist das schnelle Nachrichtenformat zu heißen Themen vom ersten Web-TV-Kanal für das Hotelmanagement.

Hotelportale: Testsieger ist hrs.de – Bis zu 20% Preisunterschiede – Schwächen beim telefonischen Kontakt

(Hamburg, 20. Januar 2011) Servicecheck der Hotelbuchungs-Portale: Beim Test des Deutschen Instituts für Service-Qualität im Auftrag von n-tv ist hrs.de Sieger. Der Kölner Reservierungsdienstleister überzeuge durch individuelle Beratungen sowie ein umfangreiches Hotelangebot und gute Preise, heißt es in einer Pressemitteilung. Booking.com kam auf den zweiten Platz mit günstigsten Konditionen und einen kundenfreundlichen Buchungsprozess. Drittplatzierter hotel.de konnte vor allem mit einer kompetenten Beratung am Telefon punkten, so die Mitteilung.

Insgesamt konnten die Hotelportale mit einem guten Internetauftritt punkten – durch zahlreiche Suchkriterien, umfangreiche Hotelinformationen und eine übersichtliche Darstellung der Ergebnisse. Abstriche mussten die Interessenten aber bei der Beratung am Telefon und per E-Mail machen. “Bei der Hälfte der Gespräche gingen die Mitarbeiter nicht individuell auf die Anliegen der Anrufer ein und konnten beispielsweise Fragen nicht beantworten”, berichtet Bianca Möller, Geschäftsführerin des Instituts. “E-Mail-Anfragen wurden in 60 Prozent der Fälle unvollständig beantwortet, auf jede zehnte Mail wurde gar nicht reagiert.”

Im Vergleich zur Buchung beim Hotel direkt, war die Buchung über ein Hotelportal in knapp einem Drittel der Fälle günstiger – jedoch bei einem Viertel der Anfragen teurer. Auch zwischen den Hotelportalen gab es Unterschiede: Im Durchschnitt konnte etwa ein Fünftel des Zimmerpreises gespart werden, wenn man über das günstigste statt das teuerste Portal buchte. In Einzelfällen lag die Ersparnis sogar bei über 50 Prozent. “Wer ein Schnäppchen über ein Hotelportal machen möchte, sollte jedoch vorher die Vertragsbedingungen lesen”, rät Möller, “in einigen Fällen sind Stornierungen gar nicht möglich und bei einem Fünftel der Anbieter werden zusätzliche Gebühren für eine Umbuchung fällig”.

Die Servicequalität der Hotelportale wurde in jeweils zehn Fällen per Telefon und E-Mail verdeckt überprüft. Zusätzlich erfolgte eine genaue Betrachtung der Internetseiten und des Buchungsverlaufs. Insgesamt basierte die Serviceanalyse auf über 270 Kontakten. Das Angebot und die Preise der Hotelportale wurden auf Basis von zehn zuvor festgelegten Reisezielen und Hotels online abgefragt.

Mehr dazu: n-tv Ratgeber – Test, Donnerstag, den 20.01.2011 um 18:35 Uhr

CHD Expert Studie – Onlinebuchung von Hotels: Ohne hrs.de geht (fast) nichts

(Hamburg, 09. März 2010) Ohne die „Big 3“ geht (fast) nichts: HRS.de, booking.com und hotel.de sind nachwievor die wichtigsten Buchungsportale für die deutsche Hotellerie. Dabei bleibt die Führungsrolle von HRS.de unangefochten. Booking.com hat im Ranking der wichtigsten Reservierungsplattformen hotel.de überholt. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung von CHD Expert hervor. Das auf den Außer-Haus-Markt spezialisierte internationale Marktforschungsinstitut hat dazu 258 Hotelbetriebe in ganz Deutschland befragt.


„Das Kölner Unternehmen HRS.de ist auch beim Zuwachs an Buchungen führend“, merkte Thilo Lambracht, Geschäftsführender Gesellschafter des CHD Expert (Deutschland) GmbH, an. Über die Hälfte der befragten Hoteliers haben im vergangenen Jahr über HRS.de noch mehr Zimmerreservierungen erhalten zu haben. Bei booking.com verzeichneten fast ebenso viele Hotels einen Zuwachs, bei hotel.de noch knapp 44 Prozent. „Damit wird deutlich, dass die drei Spitzenreiter im Internetranking die mit Abstand wichtigsten Buchungspartner sind“, so Lambracht.

Für die meisten Hotels ist und bleibt HRS.de der wichtigste Verkaufskanal im Internet. Über 64 Prozent der Betriebe haben im vergangenen Jahr darüber die meisten Buchungen erhalten. Dagegen verzeichneten lediglich rund 17 Prozent der Hotels die meisten Reservierungen via booking.com Bei hotel.de waren es nur knapp über neun Prozent. „Interessant ist, dass ebay.de Buchungsportal mit den meisten Zimmerreservierungen etablierte Anbieter wie expedia.de oder hotels.com überrundet hat“, bemerkte Lambracht.


Das Wachstum bei Internetbuchungen ist auch bei den Reservierungen über die Hotel-Homepages zu beobachten. Knapp 14 Prozent der Betriebe registrierten im vergangenen Jahr ein starkes Plus bei Buchungen über die eigene Internetpräsentation (zum Vergleich: 12% der Hotels verzeichneten bei Buchungsportalen einen starken Zuwachs).

Nahezu alle Hotel in Deutschland haben das Internet als Buchungskanal voll erfasst: 95 Prozent erhalten regelmäßig Zimmerreservierungen über Buchungsportale und knapp 93 Prozent über die eigene Internetpräsentation. Dagegen können nur rund 45 Prozent der Hotels berichten, auch über die weltumspannenden Touristiksysteme der GDS und CRS regelmäßig Zimmerreservierungen zu erhalten.

Bei den traditionellen Buchungswegen Telefon und Fax sind Veränderungen zu beobachten: Über zehn Prozent der Hotels berichten von stark rückläufigen Reservierungen via Fax. Auch bei telefonischen Zimmerbestellungen sei – im Verglich zu elektronischen Kanälen – kaum Zuwachs zu verzeichnen. „Der seit Jahren anhaltende Trend zu Onlinebuchungen hat sich verstärkt und erreicht aktuell mit immer mehr Buchungen über sog. Mobile Devices wie zum Beispiel dem iPhone einen neuen Höhepunkt“, analysierte Lambracht.

McHotel.de: Über 30 Hotelportale im Ratenvergleich

Quelle: “Fliegen & Sparen“, 20. November 2008

Neu ist die Idee nicht, aber wirkungsvoll: Zum Vergleich von Hotelraten lädt nun auch die Special-Interest-Zeitschrift „Fliegen & Sparen (aus dem Markt Control Multimedia Verlag, Duisburg) ein. Unter mchotel.de werden die günstigsten Hotels in der gewünschten Stadt zum gewählten Reisedatum angezeigt. Die aktuellen Raten werden in Echtzeit abgefragt und per Klick wird man zum gewählten Buchungsportal weitergeleitet. Partner bei mchotel.de sind alle namhaften Reservierungsdienstleister, außer hrs.de. Das Kölner Unternehmen sperrt sich nachwievor gegen Abfragen dritter Buchungsportale. Zu den Partner gehören (Auswah): asiarooms.com, booking.com, expedia.com, gtahotels.com, hotel.de/.info, intercontinental.com, lastminute.com, octopustravel.com, orbitz.com, priceline.com, travelocity.com und venere.com.