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Bettensteuer: Berliner Hoteliers kämpfen gegen Senat – Staatsrechtler Scholz räumt „City Tax“ wenig Chancen vor Gericht

(Berlin, 01. Februar 2012) Es wird spannend, wenn der Dehoga Berlin vor Gericht zieht: Gegen die vom Senat der Bundeshauptstadt für 1. Januar 2013 angekündigte Bettensteuer (5%) will der Verband juristisch zu Felde ziehen – notfalls bis vor das Bundesverwaltungsgericht. Noch setzt man auf eine Einsicht in der neuen Regierungskoalition von SPD und CDU.

Der renommierte Staatsrechtler Rupert Scholz gibt der „City Tax“ vor Gericht wenig Chancen. Sie sei eine örtliche Aufwandssteuer und diese könne laut Grundgesetz  nur dann erhoben werden, wenn sie sich von einer bundesrechtlichen Steuer unterscheide. Jedoch gleiche die Matratzen-Maut der Umsatzsteuere, einer bundesrechtlich geregelten Steuer. „Da in jeder Beziehung Gleichartigkeit zur Umsatzsteuer besteht, ist die Einführung dieser Aufwandssteuer verfassungswidrig“, so Scholz.

Die für Privatreisende geltende Bettensteuere soll laut Senatsberechnungen bis zu 50 Millionen Euro jährlich einbringen. Der Dehoha Berlin befürchtet hohe Verwaltungskosten, so dass von der Summe nur knapp sieben Millionen Euro als Reinerlös im Stadtsäckel hängen bliebe. Offen wird damit gedroht, dass sich die freiwillig im Zusammenschluss von Visitberlin Partznerhotels e.V. engagierten Hoteliers die Mitgliedschaft aufrecht erhalten würden, wenn die Bettensteuer tatsächlich eingeführt würde. Jährlich würden damit eine Million Euro bei der zentralen Berliner Tourismusorganisation Visitberlin fehlen.

Im Koalitionsvertrag steht, dass die Bettensteuer „rechtssicher“ mit dem Jahreswechsel 2012/2013 eingeführt werden soll. Ist diese Rechtssicherheit nicht (mehr) gegeben, hofft man im Dehoga Berlin darauf, dass man in der Politik darauf verzichte.

Intergastra Stuttgart: „Rofobox“ ist Gewinner des 7. Innovationspreis – Preisverleihung im Februar 2012

(Kornwestheim bei Stuttgart, 19. Dezember 2011) Große Ehrung für die „Robot Folding Box“: Die „Rofobox“ ist Sieger beim Innovationspreis, der zur Gastronomie-Fachmesse Intergastra Stuttgart 2012 verliehen wird. Dies wurde nun vorab bekannt.  Dies wurde nun vorab bekannt. Die erste High-Tech-Servietten-Faltmaschine, die nun in Serie geht, wird bei der feierlichen Messeeröffnung am 11. Februar 2012 in Stuttgart mit einem Sonderpreis prämiert.

Videos von der Weltpremiere sind hier abrufbar:
http://www.youtube.com/watch?v=sY8uJcuvD14

„Rofobox“ ist Gewinner des 7. Innovationspreis – Preisverleihung im Februar 2012

„Rofobox“ ist Gewinner des 7. Innovationspreis – Preisverleihung im Februar 2012

„Wir freuen uns sehr über die hochrangige Auszeichnung“, sagte Rofobox-Geschäftsführer Kartal Can. „Die Verleihung des Innovationspreis für unsere revolutionäre Entwicklung der ersten innovativen High-Tech-Serviettenfaltmaschine der Welt markiert nach dem erfolgreichen Marktstart in Deutschland einen weiteren wichtigen Meilenstein.“

Der Innovationspreis wird von Messe Stuttgart und dem Dehoga Baden-Württemberg verliehen und genießt eine internationale Leitbildfunktion. Eine hochkarätige Jury macht den Preis zur höchsten fachlichen Auszeichnung. Die prämierten Produkt-, Service- und Design-Lösungen werden während der Intergastra den mehr als 80.000 Fachbesuchern präsentiert. Die Jury entschloss sich, einen Sonderpreis zu vergeben, weil diese Technik zwar nicht für die vielen kleinen und mittleren Betriebe, wohl aber für ihre Dienstleister und natürlich für große Hotelbetriebe eine interessante Möglichkeit ist, die Kosten zu senken.

Die „Rofobox“ wurde im Juni erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Seitdem läuft ein vollautomatischer seriennaher Prototyp im Estrel Hotel Berlin prozesssicher und hat bereits mehr als  40.000 Tischservietten akkurat und hygienisch gefaltet. Im zweiten Quartal 2012 wird das erste Serienmodell der „Rofobox“ bei dem Familienunternehmen Wäsche- und Textilpflege König, Groß-Umstadt bei Frankfurt/Main, installiert und in Betrieb genommen. Damit stellt Wäscherei König der Hotellerie, Gastronomie, Event- und Cateringbranche die innovative Erfindung „Made in Germany“ zur Verfügung.

Die größten Nutzen durch die „Rofobox“ sind die Kostenersparnis, der Zeitgewinn und die gesteigerte Motivation der Servicemitarbeiter.  Sie können sich nun auf  wichtigere Aufgaben wie z.B. die Gästebetreuung oder auf Serviceschulungen konzentrieren. Ein weiteres Argument für die vollautomatisierte Serviettenfaltung ist der gesicherte Hygienefaktor. Weil die Tischservietten von allen Gästen auch zum Mund geführt werden, gelten hier besondere Maßstäbe – diese konnten vor der innovativen Automatisierung nicht garantiert werden.

Intergastra Stuttgart 2012 - größer denn je

Intergastra Stuttgart 2012 - größer denn je

Hotellerie setzt auf Nachhaltigkeit und Wellness
Mobilität ist ein Zeichen unserer Zeit. Ob privat oder beruflich, noch nie waren Menschen so viel unterwegs. Wo immer sie sich aufhalten, suchen sie einen gastlichen Rahmen, ob nur für eine Nacht, eine geschäftliche Verabredung in einer Bar oder mehrere Urlaubstage. Statt internationalem Einheitslook ist heute der stilsichere Unterschied gefragt – auf internationalem Ausstattungsniveau, versteht sich. Das gelingt mit individuellen Gestaltungskonzepten, die sowohl zum Hotelier als auch zum Objekt passen, darin sind sich Experten einig. Die Designtrends sind dabei nahezu so vielfältig, wie die Objekte. Dabei gilt: Nur die gelungene Kombination überzeugt den Gast und macht den Unterschied zwischen Masse und Hotel mit Persönlichkeit. Die Intergastra zeigt vom 11. bis 15. Februar 2012 auf dem neuen Messegelände in Stuttgart das breite Panorama der Einrichtungstrends von der Planung über Design bis zur Technik. Ein Höhepunkt ist der nun erweiterte Themenpark Fokus Hotel mit praxisnahen Anregungen.

Von Investitionsstau in der Hotelbranche kann trotz weltweiter Wirtschaftskrise kaum die Rede sein. Die Mehrwertsteuerabsenkung habe da positiv gewirkt und wirke noch nach, sind sich Einrichter wie die Ziefle Koch GmbH, Baur WohnFaszination GmbH oder Neubert Objekteinrichtung einig. Es wird investiert. Bauherren sind an einem ganzheitlichen Gestaltungskonzept interessiert, das Design, Effizienz, Funktionalität, Nachhaltigkeit und Atmosphäre einbezieht. Zwei wesentliche Trends kann man dabei festmachen: Nachhaltigkeit und Wellness.

Ein Baustein zur Nachhaltigkeit ist klassisches, geradezu zeitloses Design kombiniert mit hoher Qualität und effizienter Technik, wofür sich Hoteliers zunehmend entscheiden. Gottlob Ziefle von Ziefle Koch, Waldachtal-Cresbach, stellt fest: „Die Nachfrage nach natürlichen Materialien und Massivholz wächst“. Auch Komplettanbieter Voglauer hotel concept Abtenau/Österreich beobachtet den Trend zu „ehrlichen, unverfälschten Naturprodukten“. Die Pflege von Vollholzmöbeln ist weniger aufwändig geworden, so dass beispielsweise häufiger geölte statt lackierter Oberflächen zum Einsatz kommen. „Wir legen großen Wert darauf, dass geprüfte, schadstoffarme Materialien eingesetzt werden“, erklärt Matthias Windolf von Neubert Objekteinrichtung, Würzburg. Das unterstreicht deren neue Einrichtungslinie ‘Nature’. „Farblich liegen zeitlose Naturtöne im Trend vom gedeckten grau bis zu schoko-creme und weiß Varianten, ergänzt Windolf. Diese werden gezielt mit Farbe oder strukturellen Kontrasten variabel akzentuiert.

Wenn man Wellness mit Wohlfühlen übersetzt, ist es genau die Atmosphäre, die ein Gast sowohl im Hotelzimmer als auch im Café, Bar oder Lobby erwartet. Um dies überzeugend zu inszenieren, sind Planer gefragt, wie das Innenarchitekturbüro Markus-Diedenhofen, Reutlingen. Die Experten realisieren zum zweiten Mal den Themenpark „Fokus Hotel“ auf der Intergastra 2012. Unter dem Motto „Bauen im Bestand“ werden hier praxistaugliche Lösungen und Innovationen präsentiert. Schwerpunkt werden 2012 Hotelzimmer und Bäder sein, eigens für die Intergastra entworfen und realisiert. Zentrum des Themenparks werden drei Zimmer zu den Themen „Stadt“, „Land“ und „Fluss“ sein. „Stadt“ steht hier für ein Businesszimmer mit Schwerpunkt auf dem Arbeitsbereich, in Kombination mit einem ansprechenden Sitz/Loungebereich, „Land“ ist ein Zimmer im Resort/Wellness-Charakter. Weiter repräsentiert ein 4-Sterne Superior-Zimmer mit einem offenen Grundriss mit einer Bettinsel das Thema „Fluss“. Zur freistehenden Wanne kommt noch ein großer, eigenständiger Duschbereich. „Fokus Hotel bietet dem Eigentümer beziehungsweise Betreiber an zentraler Stelle Antworten auf die unterschiedlichsten Fragen mit denen er täglich in seinem Betrieb konfrontiert ist und die ihn beschäftigen“, erklärt Inhaberin Cornelia Markus-Diedenhofen. 2012 wird „Fokus Hotel“ zudem um den Partner-Park erweitert.

 „Es ist wichtig, dass ein Design in zehn Jahren noch überzeugt und die Gäste gerne wiederkommen“, erklärt Markus-Diedenhofen. Das ist die perfekte Verbindung von Nachhaltigkeit und Wellness, jedoch keine leichte Aufgabe. Denn der Gast sei heute kritischer gegenüber seinem zuhause auf Zeit, als noch vor zehn Jahren. Damit ist für Markus-Diedenhofen klar: „Wellness sollte nicht auf entsprechende Hotelbereiche begrenzt sein, sondern direkt im Hotelzimmer beginnen“.

Dabei spielt das Bett eine große Rolle und muss mit einer sehr guten Matratze ausgerüstet sein, ist Matthias Thannbichler von Schuster Hoteleinrichtungen, Grabenstätt, überzeugt. Einzelzimmer sollten seiner Einschätzung nach idealerweise 1,40 Meter breite Betten mit mehr als 2 Meter Länge anbieten. Auch Bettenspezialist Mühldorfer GmbH, Haidmühle setzt auf nachhaltigen Komfort und garantiert mit der neuen Linie „Bio-Natur“ gesunden Schlaf in Bioqualität: Für die daunendichten Bezugsstoffe werden ausschließlich Baumwollqualitäten ausgesuchter Herkunft eingesetzt. Die naturbelassene Ausrüstung der Qualitätsbetten ist nach ÖkoTex Standard 100 schadstoffgeprüft, eine gute Basis für einen erholsamen Schlaf.

Nach dem Aufstehen startet für viele Menschen der Tag auf dem Weg zum Badezimmer mit einem Blick ins Frühstücksfernsehen, Nachrichten auf dem Laptop oder mit Musik vom eigenen MP3-Player. Elektronische Medien sind mittlerweile Alltagsbegleiter. Auch unterwegs erwarten Gäste heute ausreichend Möglichkeiten für die eigene Technik. Ob Business- oder Feriengast – ein Platz für den Laptop muss sein, ebenso genügend Steckdosen, möglichst eine Ladestation für den MP3-Player und ein einfacher Zugang zum Wlan, betont Gottlob Ziefle von Ziefle Koch GmbH Objekt- und Hoteleinrichtung, Waldachtal-Cresbach.

Einmal im Badezimmer angekommen, hat die Atmosphäre entscheidenden Einfluss auf die morgendliche Stimmung. Bei Voglauer Hotel Concept wird es zur Wohlfühloase, die offen ins Zimmerkonzept eingegliedert wird. Das offene Raumgefüge und viel Licht lasse eine entsprechende Wohlfühlatmosphäre entstehen, ist Produktmanager Josef Zwilling überzeugt. „Heutige Badezimmerkonzepte werden durchaus ohne Türen oder mit Wandausschnitten und viel Tageslicht umgesetzt, abhängig vom Hoteltyp und der notwendigen Diskretion“, erläutert Hans Schönig vom Innenarchitekturbüro Markus-Diedenhofen.

Digitale Technik steht auch hier im Dienste des Gästekomfort bei gleichzeitiger Energieeffizienz. Ideal Standard, Bonn, bietet digitale Armaturentechnologie, die über ein Touchscreen ähnlich einem Smartphone bedient werden kann. Das funktionale, wie schnörkellose Design brachte der Linie ‘Evolution’ 2011 zudem den Design Plus Award ein. Wassermenge und Temperatur werden individuell geregelt und sollen laut Unternehmen Energiekosten sparen. Bereits jetzt ist das System darauf ausgelegt, künftig zentrale Funktionen im gesamten Bad zu übernehmen wie beispielsweise Duscharmatur, Toilettenspülung, Wannenzulauf bis hin zur Beleuchtung und angeschlossener Audiosysteme.

Oftmals entscheiden Details über die Zufriedenheit des Gastes. Dazu gehören im Badezimmer beispielsweise Kosmetikspiegel und Haartrockner. Auch Aliseo, Wolfach, verbindet Komfort mit Nachhaltigkeit und hat den klassischen Haartrockner weiter entwickelt. Die Kombination eines High Speed Motors mit Spezialdüse und neuer Ionen-Trocknungstechnologie verspricht laut Unternehmen bis zu 50 Prozent weniger Trocknungszeit und entsprechender Energieeinsparung. Kosmetikspiegel sind mit energiesparender LED-Technologie ausgestattet und bieten dem Gast ein gleichmäßig beleuchtetes Sichtfeld. Der Vorteil für den Hotelier: Die Technik verbraucht bis zu 50 Prozent weniger Energie, ist wartungsfrei und glänzt mit einer hohen Lebensdauer von rund 30.000 Stunden.

Licht ist nicht nur ein entscheidender Akteur im Badezimmer, sondern spielt eine immer wichtigere Rolle bei der Inszenierung der gewünschten Atmosphäre. Je nach Tageszeit verwandelt Licht den Frühstücksraum in ein Café mit lebendiger Stimmung oder in ein Restaurant mit diskreter Atmosphäre. Das ist nicht nur eine Entscheidung der Lichtquelle sondern der Lichtsteuerung. „Heute genießen Anlagen zur Lichtsteuerung in Hotellerie und Gastronomie große Akzeptanz“, betont Martin Krautter der Erco GmbH, Lüdenscheid. Das Light System Dali von Erco beispielsweise gebe damit Planern und Betreibern mehr Möglichkeiten die Räumlichkeiten und das gastronomische Konzept neu zu interpretieren. Mit wenigen Mausklicks können einfach und wirtschaftlich Leuchten im Innen- und Außenbereich gesteuert werden.

„Gerade in Hotelbars ist Licht neben der Lage der Bar selbst, ein extrem wichtiges Gestaltungselement“, erklärt Hans Schönig. Es sorgt dafür, dass Getränke animierend in Szene gesetzt werden oder der Barkeeper eventuell von unten beleuchtet in diskrete und geheimnisvolle Aura gehüllt wird. Technisch gehört dabei der energiesparenden LED-Technologie die Zukunft, die in Punkto Lichtfarben und -wärme aufgeholt haben.

Wie die Lichtkonzeption ausgerichtet ist, beeinflusst maßgeblich die Stimmung – ein wichtiger Baustein in Sachen Nachhaltigkeit: Denn Gäste, die sich wohlfühlen, kommen wieder.

Koch des Jahres gesucht – Die nächste Auflage des internationalen Kochwettbewerbs beginnt im Februar 2012

(Freiburg/Breisgau, 08. Dezember 2011) Profi-Köche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können sich freuen: Am 27. Februar 2012 startet die zweite Auflage des internationalen Wettbewerbs Koch des Jahres in Stuttgart. Neben den Preisgeldern in Höhe von 26.000 Euro winkt den Gewinnern die Möglichkeit, sich einen Namen in der Branche zu machen. Der Österreicher Sebastian Frank, Sieger der ersten Auflage, erhielt kurz nach dem Finale seinen ersten Stern.

Top-Jury für den Wettbewerb "Koch des Jahres", u.a. mit Dieter Müller

Top-Jury für den Wettbewerb "Koch des Jahres", u.a. mit Dieter Müller

Jeder professionelle Koch mit Wohnsitz in den D-A-CH-Ländern kann sich mit seinem originellen Drei-Gang-Menü für die Teilnahme am Vorfinale seiner Wahl bewerben. Ein Wareneinsatz von maximal 16 Euro pro Person und die zeitliche Vorgabe von fünf Stunden stellen dabei eine reizvolle Herausforderung dar. Die besten Bewerber werden zum Vorfinale eingeladen, wo die aufstrebenden Köche gegeneinander antreten. Der „Koch des Jahres 2011“ Sebastian Frank aus dem Restaurant Hórvath in Berlin, erhielt kurz nach dem Sieg in Köln seinen ersten Stern.

Der Wettbewerb Koch des Jahres zeichnet sich durch seine Transparenz aus. Jedem Bewerber und seinem Menü wird eine Nummer zugeordnet, so dass deren Alter, Geschlecht oder Herkunft bei der Auswahl der Semifinalisten nicht berücksichtigt werden. So erfahren die Juroren erst bei der Preisverleihung die Namen der Teilnehmer. Die Fachjury, welche renommierte Spitzenköche der D-A-CH-Länder vereint, bewertet daher ausschließlich das Gericht auf dem Teller.
 
Wettbewerbserfahrung unverzichtbar für Spitzenköche
Dieter Müller, Vorsitzender der Jury, ruft seine Kollegen dazu auf, ihren Nachwuchs für den Wettbewerb zu trainieren. „Wenn ein junger Koch eine spezifische Sensibilität nicht nur für die Produkte sondern auch für die Wünsche des Gastes entwickelt, wenn er sich gegenüber Mitstreitern öffnet, um von und mit ihnen zu lernen, dann erst bildet er jene Persönlichkeit aus, die für die Entwicklung zum Spitzenkoch unverzichtbar ist“, steht für Müller fest.

Für die zweite Auflage des gastronomischen Events kann der Besucher mit einigen Veränderungen rechnen. „Da uns die Kreativität und das kulinarische Niveau in Österreich überwältigt haben, wollen wir es uns nicht nehmen lassen, auch dort ein Vorfinale zu veranstalten. Nicht umsonst vertritt unser Sieger Sebastian Frank mit Leidenschaft die Küche seiner Heimat“, erklärt D-A-CH-Managerin Nuria Roig. Auch das begleitende Symposium gestalte sich nun fachlicher und vielseitiger, um ein breiteres Publikum anzusprechen. „Wenn unsere Gäste nachhause gehen, sollen sie nicht nur schöne Erinnerungen mitnehmen, sondern auch das Gelernte in der eigenen Küche umsetzen können.“

Anmeldungen ab sofort unter www.kochdesjahres.de.

„Koch des Jahres“ ist der angesehene Wettbewerb für Profi-Köche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dessen Herausforderung liegt darin, ein Drei-Gang-Menü für sechs Personen in nur fünf Stunden zu kochen. Dabei darf der Wareneinsatz pro Person nicht über 16 Euro liegen. In den Vorfinalen wählt die Fachjury unter dem Vorsitz des Spitzenkochs Dieter Müller jeweils zwei Finalisten. Diese acht treten zum Finale zur Anuga mit einem neuen Menü unter denselben Bedingungen gegeneinander an, um den Titel „Koch des Jahres” und Preisgelder in Höhe von 26.000 Euro zu gewinnen. Ziel des Wettbewerbs mit Ursprung in Spanien ist es, auf der Anuga 2015 das erste europäische Finale zu veranstalten.

Hotelmarkt Berlin: 5% Bettensteuer wird eingeführt

(Berlin, 16. November 2011) Großer Rückschlag für die Hotellerie: Auch in Berlin wird die Bettensteuer eingeführt. Das vereinbarte nun die rot-schwarze Regierungskoalition. Die Matratzen-Maut soll fünf Prozent des Übernachtungspreises betragen; gelten soll die Zwangsabgabe voraussichtlich ab 2013. Die von der SPD geforderte Sondererhebung soll jährlich bis zu 20 Millionen Euro einbringen. Die Einnahmen aus der Bettensteuer sollen der Tourismuswerbung zugute kommen.

Der Dehoga-Landesverband kündigte sofort eine Klage an. „Wir werden uns mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen wenden”, sagte Dehoga-Chef Thomas Lengfelder. Die geplante Abgabe auf Hotelübernachtungen sei ungerecht, weil sie andere nicht belaste, die auch vom Tourismus-Boom profitieren: Seien es Taxi-Fahrer, der Einzelhandel oder Kultureinrichtungen. Ob die angekündigte Klage tatsächlich eingereicht werden kann und erfolgsversprechend ist, bleibt abzuwarten.

Der Verband fürchtet, dass die Bettensteuer viele kleinere Hotels in Berlin zum Aufgeben zwingt. „Eine Preiserhöhung können sie in dieser Stadt nicht durchsetzen”, sagte Lengfelder. „Man setzt damit also die Existenz der Mittelständler und Einzelkämpfer aufs Spiel.” Es sei auch nicht vorstellbar, dass die Hotels nun weiterhin ihren freiwilligen Beitrag von jährlich gut einer Million Euro für die Tourismus-Werbegesellschaft Visit Berlin überweisen.

In Städten wie Köln, Weimar und Erfurt ist die Bettensteuer bereits eingeführt worden, nun wird auch in der Hauptstadt intensiv darüber diskutiert, ebenfalls eine so genannte „City Tax“ zu erheben. Die Experten des Reiseportals citysam.de warnen vor den Auswirkungen dieser Entscheidung, vor allem für die kleinen Berliner Hotels.
 
Berlin gilt als eine der günstigsten Städte im Bereich der Hotelpreise. Laut Informationen von citysam.de – das Reiseportal ermittelt sämtliche Hotelpreise mit einem monatlichen Hotelpreisindex – liegt der Durchschnittspreis in Berlin aktuell bei 84 Euro pro Doppelzimmer. Im Vergleich der Hotelpreise für Berlin der vergangenen Jahre erreichten nach dem Touristenboom in den letzten Jahren die Besucherzahlen im Jahr 2011 erneut einen Rekord von 30 Millionen. Infolgedessen werden immer mehr Hotels eröffnet. Laut tophotelprojects.com werden derzeit 26 neue Hotels mit rund 6.900 Zimmern gebaut bzw. konkret geplant.

Viele Hotels sind dagegen, die geplante Bettensteuer auf den Zimmerpreis aufzuschlagen, denn für kleinere Hotels bedeute die Preiserhöhung sinkende Besucherzahlen, trotz des Booms der Tourismusbranche. „Berlin ist der härteste Hotelmarkt überhaupt“, so Thomas Horn von citysam.de. Der Konkurrenzdruck werde gerade für kleine Hotels noch stärker, wenn die Zimmer nicht mehr so günstig angeboten werden können wie bisher.

Neues Steigenberger Hotel am Kanzleramt in Berlin geplant

(Berlin, 09. November 2011) Die Steigenberger Hotel Group weitet ihre Präsenz in Berlin aus. Das sechste Haus der Hotelgruppe in der Hauptstadt wird 2014 als Hotel der Marke Steigenberger Hotels and Resorts am Kanzleramt eröffnen. Investor und Entwickler ist die PORR Solutions Deutschland GmbH. PORR Solutions hat das Grundstück in der Europacity von der CA Immo erworben.

Hotelmarkt Berlin: Ein neues Steigenberger Hotel für die Hauptstadt

Hotelmarkt Berlin: Ein neues Steigenberger Hotel für die Hauptstadt

Ein neues Steigenberger Hotel für die Hauptstadt: In Berlins rasant wachsender Europacity unweit von Hauptbahnhof und Kanzleramt eröffnet im ersten Halbjahr 2014 ein First Class Hotel der Steigenberger Hotel Group. Das Haus, dessen Baubeginn für den Herbst 2012 geplant ist, wird über 340 Zimmer und Suiten, einen großen Konferenzbereich und ein hochwertiges Spa- und Wellnessangebot verfügen. Darüber hinaus sind verschiedene gastronomische Outlets geplant. Für Arco Buijs, CEO der Frankfurter Steigenberger Hotels AG, passt der neue Steigenberger-Standort bestens in die Expansionsstrategie des Unternehmens: „Mit dem Hotel am Kanzleramt sind wir an einem exponierten Standort vertreten und engagieren uns in einem nach wie vor sehr gut wachsenden Markt“. Steigenberger wird das Hotel über einen 20-jährigen Pachtvertrag betreiben.

Investor und Projektentwickler ist die PORR Solutions Deutschland GmbH, ein Unternehmen der in Wien ansässigen PORR Gruppe. PORR Solutions investiert rund 75 Mio. Euro in den Hotelneubau. „Wir freuen uns, für eine der renommiertesten Hotelmarken Europas dieses Projekt in absoluter Top-Lage Berlins umzusetzen“, kommentiert Christian Berger, Geschäftsführer der PORR Solutions Deutschland GmbH, das Projekt.

PORR Solutions hat das Grundstück in der Europacity im südlichen Bereich des Hauptbahnhofes von der CA Immo erworben. Laut Henrik Thomsen, Leiter CA Immo Berlin, ist das künftige Steigenberger Hotel ein weiterer wichtiger Meilenstein für die neue Europacity, in deren Bereich südlich des Hauptbahnhofes fast alle Baufelder in der Umsetzung sind. Henrik Thomsen: „Die Entscheidung für ein Luxushotel unterstreicht, wie positiv der Standort eingeschätzt wird, der durch die direkte Anbindung an den neuen Flughafen noch mehr an Attraktivität gewonnen hat.“

Intercity Hotels: Projektstart für 412-Zimmer-Neubau am Berliner Hauptbahnhof

(Mainz, 02. November 2011) Startschuss für ein neues Großprojekt am Berliner Hauptbahnhof: Feuring Hotelconsulting und CA Immo Deutschland beginnen nun mit dem Bau eines 412 Zimmer umfassenden Intercity-Hotels in Toplage in der Bundeshaupstadt. „Nach langer Planung kommen wir nun in die konkrete sichtbare Phase der Umsetzung des Projekts“, so Feuring-Geschäftsführer Matthias Lowin.

Berlin Hauptbahnhof: 412-Zimmer-Neubai eines Intercity-Hotels wird Ende 2013 eröffnet

Berlin Hauptbahnhof: 412-Zimmer-Neubai eines Intercity-Hotels wird Ende 2013 eröffnet

Das Großprojekt entsteht mit 19.800 Quadratmetern Bruttogeschossfläche und ist rund 50 Millionen Euro schwer. Das Intercity Hotel Berlin Hauptbahnhof umfasst auch Gewerbeeinheiten und Parkflächen. Die Eröffnung ist für Ende 2013 geplant.

Das neue Haus soll als Aushängeschild der Steigenberger-Tochterfirma etabliert werden. Das achtgeschossige Gebäude wird nebst einem sehr großzügig gestaltetem Konferenzbereich das größte Hotel der Intercity Hotels. Die architektonische Planung des Komplexes erfolgt durch das Architekturbüro Reichel & Stauth. Während der gesamten Bau- und Planungsphase wird dieses spannende Projekt von der Viador, einem Joint-venture von CA Immo Deutschland und Feuring Visionary Hotel Development begleitet.

Städtereisen: Berlin ist beliebteste Reisemetropole

(Bottighofen/Schweiz, 27. Oktober 2011) Wohin reisen Deutsche Städteurlauber am liebsten? Drei Deutsche Städte sind hierbei top: Berlin, Hamburg, München stehen auf den ersten drei Plätzen. Kunst- und Kultur, Shopping und Sightseeing stehen im Mittelpunkt. Dies ist Ergebnis einer Auswertung von 20.000 Städtereise-Buchungen bei holidaycheck.de in den letzten zwölf Monaten.

Eine echte Überraschung folgt direkt auf Platz Vier: Dubai hat als erstes internationales Ziel die Nase vorn. Sein großer internationaler Airport macht es nicht zuletzt als Stopover für Fernreisen interessant. Dahinter folgen die üblichen Verdächtigen Istanbul, Rom und Barcelona.

58 Prozent aller Deutschen unternehmen laut „RA Reiseanalyse 2011“ jährlich mindestens eine Kurzurlaubsreise. Im Fokus stehen hierbei Städtereisen. Pauschalangebote mit Hotel, Flug und Zusatzleistungen gewinnen immer mehr an Popularität, meint man bei holidaycheck.de

HOTELIER TV Extra: Adlon Holding Moments – der Film

Adlon ist mehr als nur ein Name. Adlon ist Tradition und Verpflichtung. Treu nach diesem Grundsatz führt die Adlon Holding die Betriebe FELIX ClubRestaurant, The KRUG Room Berlin, Adlon Day Spa, Gabriele Restaurant, China Club Berlin, Lorenz Adlon Weinhandlung sowie das uma Restaurant und die Shochu Bar.

Erleben Sie in den Betrieben “Adlon Holding Moments” — einen Einblick gibt der neue Imagefilm: Adlon Holding Moments – Der Film

Hotelmarkt Berlin: Bettensteuer konkret geplant

(Berlin, 20. Oktober 2011) Der Senat will die Matratzen-Maut: Ab 2013 könnte auch in Berlin eine 5%-Bettensteuer gelten. Dies berichtet die „Bild“ unter Verweis auf vertrauliche Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und CDU. Doch ob das politische Vorhaben auch rechtlich durchzusetzen wäre, ist fraglich.

Nach einem Dehoga-Gutachten sei eine Bettensteuer vergleichbar mit einer Umsatzsteuer – dies aber ist Sache des Bundes, nicht der Länder. Außerdem seien Steuern in Form einer Kurabgabe unzulässig, weil nicht jeder Gast kulturelle Angebote nutze.

Die Mehreinnahmen aus der Berliner Bettensteuer könne sich auf 20 bis 30 Millionen Euro pro Jahr betragen. Von Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linke) wurde ein Bettensteuer-Betrag von einem bis 1,50 Euro pro Übernachtung ins Gespräch gebracht.

Der Tourismus in Berlin boomt. In diesem Jahr wird die Rekordmarke von 30 Millionen Übernachtungen erreicht. Gleichzeitig entstehen weitere neue Hotels; laut tophotelprojects.com aktuell 44 Projekte mit insgesamt 10.087 Zimmern.

Koch des Jahres 2011: Österreicher Sebastian Frank aus dem „Horvath“ in Berlin ist Sieger

(Köln, 12. Oktober 2011) Das ist der Koch des Jahres 2011 in Deutschland/Österreich/Schweiz: Sebastian Frank, Küchenchef des Restaurant „Horvath“ in Berlin, siegte bei dem internationalen Wettbewerbs auf der Anuga Köln. Die Fachjury unter dem Vorsitz des Spitzenkochs Dieter Müller wählte Tristan Brandt aus „Victor’s Gourmet-Restaurant Schloss Berg“ in Perl-Nennig auf den zweiten Platz; der dritte Platz ging an David Papin aus dem „Lago“ in Ulm. Die Sieger erhielten Preisgelder in Höhe von 26.000 Euro.

Der Österreicher Sebastian Frank aus dem „Horvath“ in Berlin ist "Koch des Jahres 2011"

Der Österreicher Sebastian Frank aus dem „Horvath“ in Berlin ist "Koch des Jahres 2011"

Für den Wettbewerb hatten sich insgesamt 400 Köche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beworben. In vier Vorfinalen in Köln, Stuttgart, Berlin und Hamburg ermittelte eine hochkarätige Jury die acht Finalisten. Diese stellten sich am 10. Oktober in Köln erneut der Herausforderung, in nur fünf Stunden ein originelles Drei-Gang-Menü mit einem Wareneinsatz von maximal 16 Euro pro Person sechsmal zuzubereiten.

Internationale Jury ermittelt Sieger „blind“
Wie auch bei den Vorfinalen bestimmte die Jury die Gewinner anhand einer „Blindverkostung“. Jedes Menü wird mit einer Nummer versehen, so dass die Wahl des Siegers nur aufgrund des präsentierten Tellers erfolgt. Die internationalen Juroren des Finales, Dieter Müller, Martina Kömpel (Frankreich), Léa Linster (Luxemburg), Lisl Wagner-Bacher (Österreich), Hans Stefan Steinheuer, Erhard Schäfer, Georg Maushagen und Jordi Cruz (Spanien), verkosteten die 24 Gänge innerhalb von zwei Stunden. Am Abend ehrten sie Frank als klaren Sieger des Wettbewerbs.

Seit einem Jahr ist der gebürtige Österreicher als Küchenchef im Restaurant „Horvath“ in Berlin tätig. Die Liebe und guten beruflichen Aussichten hatten ihn in die Hauptstadt gelockt. Nach seiner Ausbildung im Restaurant „Steiereck“ und seiner Zeit im Restaurant „Chef’s table“ im Interalpen Hotel Tyrol stand für ihn fest, selbst eine Küche leiten zu wollen. Frank präsentierte als Vorspeise herbstliches Gemüse mit Haselnuss, gefolgt von Entrecote, Zwiebel, Holunder, Stör und Langos im Hauptgang. Das Dessert aus Karotte, schwarzer Johannisbeere, Zitrone, Schafsjoghurt, knusprigem Mandelöl und Rosengeranie rundete das Menü perfekt ab.

Das Bewerbungsverfahren für den zweiten Wettbewerb, welcher im Januar 2012 beginnt, läuft bereits. Profi-Köche mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich und der Schweiz können sich durch ihre Teilnahme einen Platz unter den besten Köchen sichern. Das Finale findet auf der Anuga 2013 statt. Anmeldungen ab sofort unter: www.kochdesjahres.de/anmeldung/

„Koch des Jahres“ ist der neue Wettbewerb für Profiköche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dessen Herausforderung liegt darin, ein Drei-Gang-Menü für sechs Personen in nur fünf Stunden zu kochen. Dabei darf der Wareneinsatz pro Person nicht über 16 Euro liegen. In den Vorfinalen wählt die Fachjury unter dem Vorsitz des Spitzenkochs Dieter Müller jeweils zwei Finalisten. Diese acht treten zum Finale zur Anuga mit einem neuen Menü unter denselben Bedingungen gegeneinander an, um den Titel „Koch des Jahres” und Preisgelder in Höhe von 26.000 Euro zu gewinnen. Ziel des Wettbewerbs mit Ursprung in Spanien ist es, auf der Anuga 2015 das erste europäische Finale zu veranstalten.

ROFOBOX: Welterfolg startet in Deutschland

Erstes Serienmodell der Servietten-Faltmaschine geordert – Wäscherei König bei Frankfurt/Main setzt auf ultramoderne Roboter-Technologie

(Kornwestheim bei Stuttgart, 05. Oktober 2011) Bereits drei Monate nach dem offiziellen Marktstart beginnt der Welterfolg der ROFOBOX (www.rofobox.com) in Deutschland. Wäsche- und Textilpflege König, Groß-Umstadt bei Frankfurt/Main (www.waeschekoenig.de) orderte das erste Serienmodell der innovativen High-Tech-Servietten-Faltmaschine. Die „Robot Folding Box“ wird im ersten Quartal 2012 installiert und in Betrieb genommen. Damit stellt Wäscherei König der Hotellerie, Gastronomie, Event- und Cateringbranche die innovative Erfindung „Made in Germany“ zur Verfügung.

„Derzeit sind wir mit Wäsche- und Textilpflege König über eine ROFOBOX-Lizenz für das Bundesland Hessen im Gespräch“, berichtet Kartal Can, Geschäftsführer der ROFOBOX GmbH, Stuttgart. „Dadurch erarbeiten wir aktuell ein offizielles Lizenzmodell, das sich erfolgsversprechend für alle Beteiligten entwickeln wird.“

„Mit der ROFOBOX kommt endlich eine großartige Innovation auf den Markt, was die Gastronomen schon lange gebraucht haben“, sagte Udo König, Geschäftsführender Gesellschaft von Wäsche- und Textilpflege König. „Als ich die Anlage zum ersten Mal sah, wusste ich sofort: Das braucht die Gastronomie!“

Die einzigartige innovative High-Tech Serviettenfaltmaschine war am 27. Juni 2011 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Im Estrel Hotel Berlin ist der seriennahe Prototyp seit Ende Juni unter Volllast in Betrieb. Bereits in den ersten Wochen der Testphase wurden mit der ROFOBOX mittlerweile über 15.000 Tischservietten für Bankettveranstaltungen akkurat gefaltet. Videos von der Weltpremiere sind hier abrufbar: www.youtube.de/rofobox

Die größten Nutzen durch die ROFOBOX sind die Kostenersparnis und der Zeitgewinn. Die Servicemitarbeiter im Hotel können sich nun auf andere Aufgaben in der Gästebetreuung oider auf Serviceschulungen konzentrieren. Ein weiteres Argument für die vollautomatisierte Serviettenfaltung ist der gesicherte Hygienefaktor. Weil die Tischservietten von allen Gästen auch zum Mund geführt werden, gelten hier besondere Maßstäbe – diese konnten vor der innovativen Automatisierung nicht garantiert werden.

Der seriennahe Prototyp der ROFOBOX kann von Topentscheidern aus der Hotellerie, gehobenen Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung und von Wäschereien bzw. textilen Dienstleistern im Estrel Hotel Berlin besichtigt werden. Dazu ist eine Voranmeldung nötig über http://www.rofobox.com/.

Die ROFOBOX GmbH mit Sitz in Kornwestheim nahe Stuttgart wurde 2008 von Kartal Can, einem erfahrenen Gastronomie-Unternehmer und diplomierten Internationalen Betriebswirt, gegründet. Als Start-Up wurde es im Herbst vergangenen Jahres u.a. bei der „Gründerwoche Deutschland“ als Beispiel „Best Practice“ hervorgehoben. Wäsche- und Textilpflege König ist einer der führenden Wäscherei-Dienstleistungen für Privatkunden und Gewerbebetriebe in der Metropolregion Frankfurt/Main. 1996 übernahm Udo König einen kleinen Textilpflege-Betrieb in der Stadtmitte von Groß-Umsatdt und baute sie in punkto Qualität und Services rasch aus. Im Jahr 2000 wurde der Betrieb an einem neuen Standort im Industriegebiet erweitert. Heute durchlaufen Tischdecken, Bettwäsche, Hemden und Anzüge in großen Stückzahlen den Qualitätsbetrieb. Zu den Kunden zählen renommierte Gastronomie- und Hotelbetriebe, Industriefirmen, soziale Einrichtungen, Seniorenheime, Kliniken, Feuerwehren und die US-Armee.

Waldorf Astoria Berlin: Eröffnung erst zur ITB 2012?

(Berlin, 24. September 2011) Das neue 232-Zimmer-Luxushotel Waldorf Astoria Berlin wird wohl erst zur ITB 2012 eröffnen. Ein entsprechender bericht der „B.Z.“ wurde nun bestätigt. Ursprünglich sollte das Hilton-Prestigeprojekt am Bahnhof Zoo zum Jahresende eingeweiht werden.

„Wir hoffen, dass wir es zur Reisemesse ITB schaffen“, so GM Friedrich Niemann (49). Auf das beliebte Weihnachtsgeschäft muss er eben verzichten. Das Großproject „Zoofenster“ leider wie andere Bauprojekte dieser Dimension unter unplanmäßigen Verzögerungen. Im Waldorf Astoria wird u.a. der Pariser Spitzenkoch Pierre Gagnaire ein Fine-Dining-Restaurant eröffnen. Die Präsidenten-Suite im 31. Stock (110 Metern Höhe) wird 280 Quadratmeter messen und zwei Bäder, ein Salon, Master-Bedroom, Flügel sowie offener Kamin bieten. Die Übernachtung darin soll mit rund 10.000 Euro zu Buche schlagen.

Niemann will rund 200 Mitarbeiter einstellen. Dazu soll Ende Oktober/Anfang November eine Jobbörse veranstaltet werden.

Hotel The Dude Berlin – Alles außer Standard: Neueröffnung eines untypischen Hotels

Große Zimmer im The Dude Berlin

Große Zimmer im The Dude Berlin

(Berlin, 01. September 2011) Über der Rezeption prangt in goldener Schrift der Slogan „Character & Attitude!. „Das gilt übrigens für beide Seiten – also für unser Haus und zugleich für unsere Gäste“, ergänzt Alexander Schmidt-Vogel, Eigentümer des neuen Vier-Sterne Hotels „The Dude“ in Berlin Mitte. Der 62-jährige dürfte den meisten eher als Werbeikone und erster Deutscher an der Spitze einer globalen Mediaagentur bekannt sein. Ab dem 1. September ist er jedoch ganz offiziell Hotelier – und das, obwohl das „The Dude“ eigentlich gar kein klassisches Hotel sein will.

Hotel The Dude Berlin

Hotel The Dude Berlin

Der „Dude“ Schmidt-Vogel sieht den 1822 im Stil des Klassizismus errichteten Altbau eher als privates Herrenhaus, in dem zukünftig wohlhabende und anspruchsvolle Reisende mit Sinn für Design und Exklusivität individuell umsorgt werden. Dafür hat der Gastgeber neben seinen Erfahrungen aus mehr als 20 Jahren internationalen Reisens auch ein gesamtes Jahr Bauzeit investiert und ein ganz besonderes Team zusammengestellt. Entstanden ist ein eigensinniges Wohlfühlhotel mit insgesamt 27 Zimmern, einer charakterstarken Philosophie und einem Aufsehen erregenden Interieur. Eine Übernachtung im Einzelzimmer kostet ab 160 Euro. Für ein Junior Doppelzimmer werden 200 Euro pro Nacht berechnet und die Suite schlägt mit 320 Euro pro Nacht zu Buche.

Mit dem „The Dude“ hat Alexander Schmidt-Vogel einen Ort geschaffen, an dem die klassische Hotellerie neu definiert werden soll. Denn zum einen ist die Atmosphäre dank einer Klingel am Haupteingang, der wenigen Zimmer und des persönlichen Services – für die 27 Zimmer wurden zwölf Mitarbeiter eingestellt – deutlich intimer und diskreter, als in einem „normalen“ Hotel. Zum anderen ist der Hausherr nicht bereit, sich an üblichen Standards zu orientieren: Im „The Dude“ gibt es daher ausschließlich feste Preise, die das ganze Jahr über Tag für Tag gültig und auf einer Stahlplatte hinter der Rezeption für jeden ersichtlich sind. Gruppenanfragen werden generell nicht angenommen und die Vermarktung des Hauses erfolgt ausschließlich über eigene Kanäle.

Das Motto „Character & Attitude“ macht außerdem deutlich, dass Alexander Schmidt-Vogel seine Gäste ernst nimmt: Er verzichtet daher beispielweise auf hohe Telefongebühren und teure Minibarartikel. Stattdessen bezahlen seine Gäste die Preise, die sie auch außerhalb des Hotels bezahlen würden. Bei der Gastronomie ist es dem Weltenbummler wichtig, qualitative Top-Ware anzubieten und auf überteuerte Buffetangebote zu verzichten. Beim Frühstück, das im „Schmidt’s Deli De Luxe“ übrigens direkt vor den Augen der Gäste frisch zubereitet wird, wird daher nur das berechnet, was auch verzehrt wird. Im „Brooklyn Beef Club“, der bereits seit seiner Eröffnung im April 2011 zu einem der angesagtesten Restaurants der Hauptstadt zählt, werden zudem neben den besten Steaks Berlins mehr als 150 hochwertige Whiskys angeboten.

Steajkrestaurant im The Dude Berlin

Steajkrestaurant im The Dude Berlin

Eine weitere Besonderheit sind die Mitarbeiter des „The Dude“: Alexander Schmidt-Vogel hat Menschen mit Character & Attitude gesucht, die nicht unbedingt aus der Hotellerie kommen. Die Geschäftsführerin Britta Bettendorf, genannt „Moneypenny!, kommt beispielsweise ebenfalls aus der Werbung und an der Rezeption arbeitet ein italienischer Romanautor. Im Nachtdienst kümmert sich ein 62-jähriger Brite um die Wünsche der Gäste und im Frühstücksrestaurant bedient eine kroatische Studentin. Eines haben jedoch haben alle Mitarbeiter gemeinsam: das Talent, sich aufrichtig und herzlich um andere Menschen zu kümmern und ihre Wünsche von den Augen abzulesen. 

Bei der Einrichtung seines Herrenhauses ist Alexander Schmidt-Vogel noch einmal auf eine Erinnerungsreise durch seine knapp 35-jährige Karriere gegangen, aufgrund derer er jahrzehntelang den gesamten Globus bereist hat. Auf jedem Kontinent, in jeder Stadt und natürlich in jedem Hotel hat er in dieser Zeit etwas entdeckt, das ihm entweder besonders gut, oder eben gar nicht gefallen hat. Und genau diese Erinnerungen hat der kreative Allrounder nun mit viel Sorgfalt und Detailverliebtheit im „The Dude“ wieder zum Leben erweckt.

Was auf den ersten Blick wie ein Sammelsurium verschiedenster Stilrichtungen wirkt, macht bei näherer Betrachtung den Charme und die Wertigkeit des Herrenhauses aus. So leuchten an der Rezeption kleine venezianische Lampen, die der Opernliebhaber Schmidt-Vogel vor vielen Jahren im Teatro la Fenice entdeckt hat – und die er nun kurzerhand von zwei alten italienischen Damen speziell für sein neues Domizil hat anfertigen lassen. Die massiven Zimmertüren werden mit Türgriffen aus Porzellan geöffnet und in der Minibar werden „Maxiflaschen“ angeboten – zum Einkaufspreis versteht sich. Im gesamten Haus befinden sich zudem exklusive Philippe Starck Vinylmöbel der italienischen Designfirma Kartell; immer im Kontrast zu Einrichtungsgegenständen aus anderen Epochen, wie beispielsweise Biedermeier-Schreibtischen und Lampen im Industrial Design auf den Zimmern oder den gemütlichen Lesesesseln und dem Gemälde des alten Fritz im Salon.

Whiskey-Bar im The Dude Berlin

Whiskey-Bar im The Dude Berlin

Schmidt-Vogel geht es darum, aus alten Designmustern auszubrechen, das Auge zu überraschen und den Betrachter damit zum Denken anzuregen. Darüber hinaus legt er besonders viel Wert auf Transparenz und Sauberkeit. Aus diesem Grund haben die Zimmer keine dunklen Ecken, sondern überzeugen mit einem offenen Ambiente und viel Licht: Statt klassischer Kleiderschränke hat er Industrierohre mit hochwertigen Kleiderbügeln ausgestattet, statt den üblichen Hotelbetten hat SchmidtVogel schwere Messingbetten aus Indien gewählt, die aufgrund ihrer Höhe im amerikanischen Stil den Blick auf den massiven Holzfußboden aus Thermoeiche freigeben.

Schmidt-Vogel weiß genau, was er will und freut sich darüber, mit dem „The Dude“ keine Kompromisse eingehen zu müssen: „ In diesem Haus finden Gäste all das, was ich mein Leben lang gesucht habe – und das ist weit entfernt von den üblichen Standards. Bei uns im »The Dude« wird jeder Mensch als Individuum wahrgenommen und in seiner Persönlichkeit geschätzt. Wir möchten den Geist unserer Gäste anregen, sie mit unserem ungewöhnlichen Design überraschen und sie gleichzeitig mit herzlichem Service und einer hervorragenden Küche verwöhnen. Das verlangt Character & Attitude – von uns selbst und von unseren Gästen.“

InterContinental Hotels Group – Berlin: Richtfest für 2 neue IHG-Hotels am Alexanderplatz

(Berlin, 29. August 2011) Eröffnung soll im Frühjahr 2012 sein: Beim 68 Millionen Euro schweren Hotelprojekt „Alexander Parkside“ am Berliner Alexanderplatz wurde nun Richtfest gefeiert. In dem von den Architekten Ludloff + Ludloff entwickelten, 31.000 Quadratmeter Bruttogeschossflächen großen Neubau an der Wadzeckstraße/Ecke Otto-Braun-Straße werden ein Holiday Inn und ein Hotel Indigo (beides Marken der InterContinental Hotels Group/IHG) eingerichtet. Betreiber und Franchisenehmer ist die Azure Property Group.

Alexander Parkside – Hotelbau für Holiday Inn und Indigo Hotel (Anmutung von Ludloff + Ludloff)

Alexander Parkside – Hotelbau für Holiday Inn und Indigo Hotel (Anmutung von Ludloff + Ludloff)

Beide Hotels und ein geplantes Hostel werden rund 550 Zimmereinheiten bieten. Zudem sind 200 Apartments und Wohnungen auf dem knall 3.900 Quadratmeter großen Grundstück geplant. Bauträger sind Porr Solutions, WE AG und Minerva.

IHG bringt die Hotelmarke Indigo erstmals auf den deutschen Hotelmarkt. Ein weiteres Franchiseprojekt wird derzeit an der Hardenbergstrasse in Berlin (81 Zimmereinheiten) geplant. Hotel Indigo ist die jüngste Marke der IHG und soll Boutiquehotels voran bringen. Weltweit gibt es 38 Indigo Hotels, weitere 62 sind derzeit in der Planung. Das erste Hotel Indigo in Europa eröffnete 2009 im Londoner Stadtteil Paddington.

Fundus Fonds: Jagdfeld mit großer Mehrheit an der Spitze des Berliner Adlons bestätigt

(Berlin, 27. August 2011) Mit großer Mehrheit ist Anno August Jagdfeld, Geschäftsführer des Berliner Adlon-Fonds, in seinem Amt bestätigt worden. 74 Prozent stimmten auf der gestrigen Gesellschafterversammlung gegen den Abwahlantrag, der von einer kleinen Gruppe von Anlegern eingebracht wurde; wir berichteten.

Anno August Jagdfeld gewinnt den Machtkampf um den Adlon-Fonds souverän (Foto: Kai Bublitz)

Anno August Jagdfeld gewinnt den Machtkampf um den Adlon-Fonds souverän (Foto: Kai Bublitz)

„Ich freue mich, dass die überwiegende Mehrheit der Anleger die Gefahren für die Zukunft des Adlon erkannt hat, die mit dem Konzept des Anwalts Fritsch verbunden waren. Seine Kampagne hat nicht verfangen, so dass wir uns jetzt wieder ganz unserer Arbeit widmen können“, erklärte Anno August Jagdfeld, der als Komplementär die Geschäfte der Jagdfeld Hotel-Adlon Fundus-Fonds Nr. 31 KG führt.

Vor den rund 800 Teilnehmern der Gesellschafterversammlung im Berliner Adlon machte der Berliner Rechtsanwalt Thomas A. Fritsch, der den Abwahlantrag gegen Adlon-Gründer Jagdfeld eingebracht hat, eine komplette Kehrtwende und wollte sein Konzept nach mehrstündiger Aussprache zurückziehen. Er musste einräumen, dass es erhebliche Mängel hat. Das Konzept wurde dennoch zur Abstimmung gestellt und mit überwältigender Mehrheit von fast drei Vierteln des Kapitals der rund 4400 Anleger abgelehnt. Das Konzept fand zudem keine Zustimmung, weil an die Stelle Jagdfelds, der die Geschäfte seit Gründung des Fonds 1994 führt, eine den Anlegern unbekannte und unerfahrene Geschäftsführung hätte treten sollen. In seinem Bericht für das abgelaufene Geschäftsjahr stellte Jagdfeld fest, dass sich die Geschäfte der beiden Pächter des Adlon-Fonds erfreulich gut entwickelt haben. „Sowohl Kempinski als auch die Adlon-Holding haben die Wirtschaftskrise erfolgreich gemeistert. Auch im Verlauf dieses Jahres sind die Zahlen gut. Das spiegelt sich im hohen Kassenbestand unseres Fonds von mehr als 15 Millionen Euro wider“, so Jagdfeld.

Die Anleger sprachen sich ebenfalls mit deutlicher Mehrheit für eine Thesaurierung der erwirtschafteten Überschüsse aus. Jagdfeld wie auch der Treuhänder, der die Mehrheit der Anleger vertritt, sprachen keine Empfehlung aus. Der Treuhänder enthielt sich in der Frage der Ausschüttung seiner Stimme.

Filmbericht bei HOTELIER TV – „ROFOBOX“: Weltpremiere in Berlin – Start für erste innovative High-Tech-Servietten-Faltmaschine

(Berlin, 16. August 2011) Hier wird gastronomische Geschichte geschrieben: Im Estrel Hotel Berlin wurde nun die erste innovative High-Tech-Servietten-Faltmaschine der Welt offiziell vorgestellt. Die „ROFOBOX“ (www.rofobox.com) – das Akronym steht für „Robot Folding Box“ – ist bereits seit Anfang Juni in dem großen Tagungs- und Eventhotel im Dauereinsatz und hat bereits über 7.000 Tischservietten für Bankettveranstaltungen akkurat gefaltet. „Die ROFOBOX erleichtert die Arbeit erheblich“, sagte Estrel-Servicedirektor Matthias Hartmann.

„Der Feinschmecker“: Die besten Restaurants in Deutschland 2011/2012

(Hamburg, 13. August 2011) Zum “Restaurant des Jahres 2011″ erklärte die Redaktion der Hamburger Special-Interest-Zeitschrift „Der Feinschmecker“ das “Gästehaus Erfort” von Klaus Erfort in Saarbrücken. Der Septemberausgabe des Magazins liegt das handliche Taschenbuch “Die besten Restaurants in Deutschland 2011/2012″ bei, das in diesem Jahr insgesamt 800 Adressen empfiehlt – 200 mehr als im Vorjahr.

DER FEINSCHMECKER empfiehlt: Die besten Restaurants in Deutschland 2011/2012Klaus Erfort hat sein Restaurant – ganz im Stillen und ohne mediale Omnipräsenz – zum derzeit schönsten Refugium für Genießer perfektioniert, das Gästen jeden Alters und jeder Nation verlässlich Momente höchsten Vergnügens beschert. Jenseits aller Trendhascherei und Regionalitätsduselei verbindet er souverän die große Klassik mit der Moderne zu einem richtungsweisenden Gesamtkonzept. So grandios, wie Erfort auf den Tellern die Aromen komponiert, so kultiviert agiert im lichten und gar nicht steifen Ambiente das junge, ausgesprochen charmante Serviceteam. Eine zeitgemäße Form der Gastlichkeit, die auch ohne weiße Handschuhe oder hemdsärmelige Lässigkeit den Weg in die Zukunft weist!

Zum “Koch des Jahres 2011″ kürt das Magazin Tim Raue. Er hat seit der Eröffnung seines eigenen Berliner Restaurants “Tim Raue” im vergangenen Jahr nicht nur mit seinem Image als Enfant terrible der deutschen Spitzengastronomie für Gesprächsstoff gesorgt, sondern vor allem mit seiner völlig eigenen Interpretation der fernöstlichen Küche. In sein neues, urbanes Restaurant nahmen er und Ehefrau Marie-Anne die komplette Crew aus dem “MA” mit. Hier zelebriert er jetzt akribisch und kompromisslos etwas hierzulande Einmaliges: eine sehr aromatische Erlebnisküche im besten Sinne, die uns immer wieder neue Erfahrungen beschert. Sein dreigängiges Menü wird in der Dezember-Ausgabe vorgestellt.

Details zu den Bewertungen und Rankings

Die Höchstnote von fünf Punkten (“In jeder Hinsicht perfekt”) errangen diesmal insgesamt elf Adressen:
Schwarzwaldstube im Hotel Traube-Tonbach, Baiersbronn
Gästehaus Erfort, Saarbrücken
Gourmetrestaurant Überfahrt, Rottach-Egern
Victor’s Gourmet-Restaurant, Nennig
Vendôme im Hotel Schloss Bensberg, Bergisch Gladbach
Aqua im Hotel “The Ritz-Carlton”, Wolfsburg
Steinheuers Restaurant, Bad Neuenahr
Gourmetrestaurant Lerbach, Bergisch Gladbach
Residenz Heinz Winkler, Aschau/Chiemgau
Sonnora, Dreis/Eifel
Tantris, München

Top Ten-Listen in sechs Kategorien
Bester Koch: Harald Wohlfahrt, Schwarzwaldstube, Baiersbronn, teilt sich erstmals die Spitze mit Klaus Erfort, Gästehaus Erfort, Saarbrücken
Beste Trendküche: Tim Raue, Berlin
Beste Küche auf dem Land: Landgasthof Adler, Rosenberg
Bestes Serviceteam: Schwarzwaldstube, Baiersbronn
Bestes Szenerestaurant: Sansibar, Sylt
Bester Patissier: Pierre Lingelser, Schwarzwaldstube, Baiersbronn

Restaurants in Landeshauptstädten

Zahl der Restaurant-Empfehlungen in den 16 deutschen Landeshauptstädten
1.  Berlin       44
2.  Hamburg      34
3.  München      29
4.  Düsseldorf   17
    Stuttgart    17
6.  Dresden       9
7.  Hannover      7
8.  Mainz         6
9.  Saarbrücken   5
10. Bremen        4
    Wiesbaden     4
12. Potsdam       3
13. Erfurt        1
14. Kiel          1
15. Magdeburg     0
16. Schwerin      0 

Große deutsche Städte
Top Ten der Restaurant-Empfehlungen in den größten deutschen Städten
1.  Berlin      44 
2.  Hamburg     34 
3.  München     29 
4.  Frankfurt   27   
5.  Köln        18 
6.  Stuttgart   17   
7.  Düsseldorf  17   
8.  Dresden      9 
9.  Essen        8 
    Leipzig      8 
10. Hannover     7    

Bundesländer im kulinarischen Vergleich
1.  Baden-Württemberg                  166         
2.  Bayern                             136 
3.  Nordrhein-Westfalen                126         
4.  Hessen                              64 
5.  Rheinland-Pfalz                     61     
6.  Berlin                              44 
7.  Niedersachsen                       43     
8.  Schleswig-Holstein                  37         
9.  Hamburg                             34 
10. Sachsen                             26 
11. Mecklenburg-Vorpommern              14             
12. Saarland                            12     
13. Brandenburg                         10     
14. Thüringen                            5     
15. Bremen                               4 
16. Sachsen-Anhalt                       1  

Zu allen Restaurants gibt es detaillierte Informationen, beschreibende Kurztexte, übersichtliche Symbole und alle Daten, die man für eine Reservierung braucht. Das bewährte und klare Bewertungsschema von einem bis maximal fünf „Feinschmecker“-Punkten zeigt auf einen Blick, was den Gast in einem Lokal erwartet – ob Luxusrestaurant oder Dorfgasthaus, Italiener oder Szenelokal. Insgesamt hat „Der Feinschmecker“ auch in diesem Jahr rund 1000 Restaurants in ganz Deutschland besucht und getestet, um die besten 800 zu empfehlen.

Gourmetspitzen von Heinz Horrmann – Restaurant “Paris-Moskau” in Berlin: Am Rand des Bahndamms wird mutig experimentiert

Von Heinz Horrmann

Immer, wenn ich vorbeifahre, fasziniert mich das kleine Fachwerkhaus, das in regelmäßigen Abständen dem geplanten Abriss entkommen ist und heute wie auf einer einsamen Eisscholle zu treiben scheint.

Restaurant Paris-Moskau in Berlin

Restaurant Paris-Moskau in Berlin

Keine Nachbarn weit und breit, nur platt gewalztes Bauland. Sollte die unsinnige Investition in den geplanten gigantischen Bau eines neuen Innenministeriums doch noch zum Tragen kommen, wird das schmucke, denkmalgeschützte Häuschen in den nach vorliegenden Plänen so hässlichen neuen Komplex einbezogen. Das Restaurant Paris- Moskau bleibt erhalten und damit eine interessante Küche in der Metropole.

Lesen Sie hier die gesamte Kolumne von Heinz Horrmann: http://www.morgenpost.de/kolumne/horrmann/article1724404/Am-Rand-des-Bahndamms-wird-mutig-experimentiert.html

 

Hotelmarkt Berlin – Zufriedene Gäste: Berlin im europäischen Hotelbewertungsindex knapp vor Wien und Lissabon

(Berlin, 05. August 2011) Berliner Hotels sind offenbar am beliebtesten: Aus mehr als 1,5 Millionen von citysam.de ausgewerteten Hotelbewertungen ging Berlin als Stadt mit den besten Hotels unter den großen Metropolen Europas hervor. Demnach erzielten die Berliner Hotels in der Gesamtbetrachtung eine durchschnittliche Zufriedenheit von 79,8 Prozent und liegen damit knapp vor Lissabon mit 79,5 Prozent und Wien mit 79,4 Prozent.

Gesamtbewertung der Hotels größerer Europäischer Metropolen
 
Die Berliner Hotels liegen in allen Sternekategorien weit vorne: Bei den Hotels mit drei Sternen siegte Berlin mit 79,5 Prozent und bei den Hotels mit fünf Sternen sogar mit einer Zufriedenheit von 90 Prozent. Auch die Ergebnisse der anderen Kategorien können sich sehen lassen. Bei den Bewertungen der Hotels mit einem und vier Sternen liegt Berlin jeweils auf Platz zwei mit 76,6 Prozent und 83,1 Prozent direkt hinter Madrid mit 78,7 Prozent bzw. Dublin mit 83,2 Prozent.
 
Die Gründe für die positiven Bewertungen der Hotels in Berlin seien zu einem großen Teil auf das niedrige Preisniveau in Berlin zurückzuführen, hießt es von citysam.de. „Mit dem Preis eines Hotels steigen auch die Erwartungen der Gäste, was sich in den eher schlechten Hotelbewertungen in vergleichsweise teuren Regionen widerspiegelt”, sagte Thomas Horn, Vorstandschef der Citysam AG. Dies erkläre, warum die angesagten Städte London und Paris in diesem Ranking die letzten Plätze belägen. Im Vergleich zu dem durchschnittlichen Hotelpreis in Berlin von 85 Euro für ein Zweibettzimmer sind Hotels in London mit 186 Euro und Paris mit 161 Euro etwa doppelt so teuer. Zu erklären sind die günstigen Hotelpreise in Berlin zum einen mit den generell niedrigen Lebenskosten in Deutschland. Auf der anderen Seite bietet die große Fläche Berlins viel Platz und günstiges Immobilienpreise für ein reichhaltiges Hotelangebot.
 
Das geringe Preisniveau erkläre aber nicht allein die gute Hotelbewertung, so eine Pressemitteilung von citysam.de. Hotels in Berlin verfügten über vergleichsweise gute Ausstattungen und seien relativ sauber. Aufgrund der städtebaulichen Entwicklung seit dem Fall der Mauer sind viele Hotels auch relativ neu und modern eingerichtet.

Für diese Untersuchung wurden die Hotelbewertungen verschiedener Buchungssysteme auf itysam.de ausgewertet, welche die Kunden nach Ihrer Abreise auf einer Skala von 0 für sehr schlecht bis 100 für sehr gut abgegeben haben.

Waldorf Astoria Berlin – Von der Seine an die Spree: Pierre Gagnaire eröffnet Restaurant

(Berlin, 06. Juli 2011) Vom Besten das Feinste: Im in Bau befindlichen Waldorf Astoria Berlin wird der französische Spitzenkoch Pierre Gagnaire Ende diesen Jahres ein Restaurant eröffnen. Der weltbekannte Franzose hat elf Michelin-Sterne in seinen Restaurants auf der ganzen Welt von Tokio bis Paris und verfügt über eine beeindruckende Riege von Michelin-Star-Küchenchefs in verschiedenen Waldorf Astoria Hotels in Europa.

Pierre Gagnaire

Pierre Gagnaire

Gagnaire ist für das Küchenkonzept und die Menügestaltung des 70-Platz Restaurants, dessen Name noch bekanntgegeben wird, verantwortlich. Die Mitarbeiter des Restaurant-Teams werden eigens in Pierre Gagnaires Drei-Sterne-Restaurant in Paris ausgebildet.

Der „Picasso der französischen Küche“, wie er gerne bezeichnet wird, besitzt und leitet auf der ganzen Welt sehr erfolgreich Restaurants: Das legendäre „Pierre Gagnaire“ in der Pariser Rue Balzac ist konstant mit drei Michelin-Sternen dekoriert sowie mit 19 von 20 möglichen Gault Millau Punkten ausgezeichnet. Dazu kommen die Sterne-Restaurants „Sketch“ in London, das „Colette“ in Saint Tropez und das „Reflets par Pierre Gagnaire“ in Dubai ebenso wie weitere Feinschmecker-Paradiese in Hong Kong, Tokio, Seoul, Moskau, Courchevel und Las Vegas. „Mit dem Waldorf Astoria hält ein großer und einzigartiger Name Einzug in Berlin und es erfüllt mich mit großer Freude sowohl den Berlinern als auch den Gästen aus aller Welt eine anspruchsvolle und einzigartige kulinarische Erfahrung mitgeben zu können“, so Pierre Gagniere.

Pierre Gagnaire ist einer der einflussreichsten Köche der Welt und ein Vorreiter der Fusionküche. Pierre Gagniere kocht nicht, er zelebriert: Mit einer Kreativität und Lust am Experimentieren stellt der 61-Jährige viele seiner jüngeren Kollegen in den Schatten. Der Spitzenkoch hat nur einen Stil, nämlich seinen eignen und der ist unnachahmlich. Seine Küche reflektiert sein Leben, seine Gefühle und seine Erfahrungen und schafft dadurch einzigartige kulinarische Kompositionen für das Auge und den Gaumen, die alle seine Handschrift tragen. Dabei improvisiert und spielt Pierre Gagnaire mit Gerichten und Zutaten wie ein Komponist und das „Opus“ ist voller Kontraste, Überraschungen und Kontrapunkte.

„Es ist für uns eine große Ehre, eine Koryphäe und Kochlegende wie Pierre Gagnaire für das Waldorf Astoria Berlin gewonnen zu haben“, erklärt Friedrich W. Niemann, General Direktor des neuen Weltklasse-Domizils in Berlin. „Pierre Gagnaire ist nicht nur ein Synonym schlechthin für exzellente Kochkunst, sondern mit drei Michelin Sternen auch eine Bereicherung für ganz Berlin. Mit Waldorf Astoria und Pierre Gagnaire verbinden sich Luxus und Eleganz, um dem prestigereichen Erbe des legendären Flaggschiffs an der Park Avenue in Manhattan gerecht zu werden und darüber hinaus neue Maßstäbe zu setzen.“

Mit Pierre Gagnaire verpflichtet Waldorf Astoria Hotels & Resorts den dritten Sterne Koch in Europa neben Heinz Beck im „La Pergola“, dem Drei-Sterne-Restaurant im Rome Cavalieri, A Waldorf Astoria Hotel und Simone Zanoni im Zwei-Sterne „Gordon Ramsay au Trianon Palace“, A Waldorf Astoria Hotel in Versailles.

Das neue Waldorf Astoria Berlin verfügt über ein besonderes Gastronomieangebot. Neben dem Hauptrestaurant von Pierre Gagnaire wird auch das „Romanische Café“ – legendärer Literatentreffpunkt von Erich Kästner, Bertolt Brecht oder Billy Wilder – wieder seine Pforten öffnen. Eine Bar – deren Name noch bekannt gegeben wird – und die „Peacock Alley“ in unmittelbarer Nähe der berühmten Waldorf Astoria Standuhr runden das Angebot ab.

Das Fünf-Sterne-Plus-Hotel ist Teil des Projekts Zoofenster, das den gesamten Westteil der Berliner City aufwerten und beleben soll. Mit 232 Zimmern und Suiten wird das Luxusdomizil die ersten 15 Stockwerke sowie die Etagen 22 bis 31 des insgesamt 32-stöckigen Wolkenkratzers aus Naturstein und Glas belegen, der im Zentrum der Berliner City West gleich neben der Gedächtniskirche und dem Kurfürstendamm entsteht.