Schlagwort-Archive: Beherbergung

Bettensteuer: Erste Klage gegen Lübecks neue Bettensteuer

(Lübeck, 30. Dezember 2011) Ob die Klage gegen die geplante Bettensteuer hilft? In Lübeck hat nun Jens Musche vom Hotel Excelsior Lübeck eine Normenkontrollklage beim Oberverwaltungsgericht in Schleswig eingereicht. Die Matratzen-Maut (5% vom Übernachtungspreis) gilt ab 01. Januar 2012 für Privatreisende.

„Diese Satzung ist desolat. Man kann sie nicht umsetzen“, sagte Musche laut „Lübecker Nachrichten“. Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) sehe die Angelegenheit gelassen, heißt es. Die Stadtverwaltung geht nach vorheriger Prüfung davon aus, dass die neue Satzung rechts- und verfassungskonform sei.

Die Stadt Lübeck rechnet mit Sondereinnahmen von rund einer Million Euro im Jahr.

DIHK-Tourismusreport Winter 2011/2012: Viele Betriebe müssen Preise erhöhen – Branche nach Rekordsommer verhalten optimistisch

(Berlin, 30. Dezember 2011) Nach einem Top-Sommer rechnet die deutsche Tourismuswirtschaft für den Winter nur mit leichten Zuwächsen. Zu diesem Ergebnis kommt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in seinem jüngsten Branchenreport. Wie DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben berichtet, erwartet die Tourismuswirtschaft, dass viele Bürger in diesem Winter ihren Urlaub in Deutschland verbringen werden.

“Allerdings gibt es selbst in den klassischen Wintersportregionen große regionale Unterschiede”, sagte Wansleben zu den Ergebnissen der DIHK-Saisonumfrage, die auf knapp 6.500 Antworten von Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben, Campingplätzen, Reisebüros, -veranstaltern und Busunternehmen beruht. So seien “die Gastgeber im Sauerland und Schwarzwald besonders optimistisch – im Gegensatz zu den Betrieben im Thüringer Wald”. Die Erwartungen im Städtetourismus seien hingegen “durchweg gut”, so der DIHK-Hauptgeschäftsführer.

Nachdem sich die Hoffnungen auf einen Rekordsommer 2011 erfüllt haben, erwartet die Branche für den Winter jetzt nur noch ein leichtes Plus. “Als Hauptrisiko wird der starke Anstieg der Energie- und Rohstoffpreise gesehen”, sagt Wansleben. “Viele Betriebe müssen daher die Preise erhöhen. Zudem verteuert die Luftverkehrsabgabe Flugreisen. Für die Branche wird deswegen das Thema Energieeffizienz immer wichtiger.”

Der DIHK-Erhebung zufolge will das Gastgewerbe weiter Beschäftigung aufbauen. “Wir rechnen hier mit einem Zuwachs von bis zu 10.000 Arbeitsplätzen”, berichtet Martin Wansleben. Allerdings hätten die Betriebe große Schwierigkeiten, Fachkräfte zu finden. Und noch ein weiterer Trend fällt ins Auge: “Mehr als 70 Prozent der Hotels und Restaurants verwenden inzwischen bewusst regionale Produkte.”

Der DIHK-Tourismusreport Winter 2011/2012 steht hier zum Download bereit: http://de.sitestat.com/hk/dihk/s?presse.meldungen.2011-12-28-saisonumfrage-tourismus.tourismusreport_11-12.pdf&ns_type=pdf&ns_url=http://www.dihk.de/ressourcen/downloads/tourismusreport_11-12.pdf/at_download/file?mdate=1324977473874

Gastgewerbe: Umsatz sinkt im Oktober um -0,5%

(Wiesbaden, 16. Dezember 2011) Negativer Auftakt im Herbst: Die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland setzten im Oktober 2011 nominal 1,6 Prozent mehr und real 0,5 Prozent weniger um als im Oktober 2010. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) weiter mitteilt, war im Vergleich zum Vormonat September 2011 der Umsatz im Gastgewerbe im Oktober 2011 kalender- und saisonbereinigt nominal um 0,1 Prozent höher und real genauso hoch wie im Vormonat.

Das Beherbergungsgewerbe erzielte im Oktober 2011 einen nominalen Umsatzzuwachs von 1,7 Prozent gegenüber Oktober 2010 bei einem realen Umsatzrückgang von 0,9 Prozent. Die Gastronomie setzte nominal 1,5 Prozent mehr und real 0,2 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat. Innerhalb der Gastronomie stieg der Umsatz der Caterer nominal um 1,7 Prozent real -0,6%).

Von Januar bis Oktober 2011 setzte das Gastgewerbe insgesamt in Deutschland nominal 3,6 Prozent und real 2,1 Prozent mehr um als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Jahresübersicht ist unter www.destatis.de abrufbar: http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2011/12/PD11__471__45213,templateId=renderPrint.psml

Beherbergung: 5% mehr Übernachtungen im Oktober

(Wiesbaden, 08. Dezember 2011) Im Oktober 2011 gab es in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland 37,4 Millionen Gästeübernachtungen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, war dies ein Plus von fünf Prozent gegenüber Oktober 2010.

Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um vier Prozent auf 31,7 Millionen. Die Übernachtungszahl von Gästen aus dem Ausland stieg um sechs Prozent auf 5,7 Millionen.

Im Zeitraum Januar bis Oktober 2011 war die Zahl der Gästeübernachtungen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um vier Prozent höher und erreichte 346,5 Millionen. Davon entfielen 291,1 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Inland (+3%) und 55,4 Millionen auf ausländische Gäste (+6%).

Sparkassen-Tourismusbarometer Deutschland 2011: Steigende Umsätze im Gastgewerbe – Geringe Eigenkapitalbasis verhindert Investitionen

(Berlin, 24. November 2011) Das Gastgewerbe in Deutschland hat seine Umsätze im Zeitraum Januar bis September 2011 um real 2,3 Prozent gesteigert. „Nach den deutlichen Umsatzeinbußen der letzten Jahre lässt diese Entwicklung auf einen spürbaren Aufschwung schließen. Die Branche profitierte von der guten Wirtschaftsentwicklung sowie vom anhaltenden Trend im Deutschlandtourismus“, so Karl-Peter Schackmann-Fallis, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) anlässlich der Pressekonferenz zum Sparkassen-Tourismusbarometer Deutschland 2011 in Berlin.

Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe, die zusammen das Gastgewerbe ausmachen, entwickelten sich jedoch unterschiedlich. Laut der vorläufigen Branchenprognose des DSGV konnte das Hotelgewerbe seine Investitionsquote von 1,9 Prozent in 2009 auf 2,2 Prozent in 2010 leicht steigern. Gewinne wurden überwiegend als Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen verwendet oder zur Stärkung des Eigenkapitals herangezogen. Die Quote stieg von Null auf 2,8 Prozent. “Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Im Durchschnitt liegen die Eigenkapitalquoten über alle Unternehmensgrößen und Branchen hinweg aber bei 18 Prozent. Hier muss die Hotellerie dringend nachlegen, um den anhaltenden Investitionsstau aufzulösen”, sagte Schackmann-Fallis.

Die Lage des Gaststättengewerbes bleibt aufgrund starker Umsatzrückgänge in den Vorjahren weiterhin angespannt. Wegen der gesunkenen Gewinne waren die Gastronomen nicht in der Lage ihre Eigenkapitalbasis zu verbessern. Sie liegt nach wie vor bei Null. Gleichzeitig sind wichtige Kostenblöcke wie Personal- und Mietaufwendungen weiter gestiegen. Verluste aufgrund von nicht absehbaren Marktveränderungen aufzufangen, ist bei vielen Unternehmen deshalb nicht möglich. Das Ausfallrisiko liegt laut Creditreform-Risiko-Index bei 4,91 Prozent und bewegt sich damit weit über dem Insolvenzrisiko der Gesamtwirtschaft (2,25%) „Um sich aus dieser schwierigen Lage zu befreien, müssen sich die Unternehmer besser auf ihre Gründung und Führung ihrer Betriebe vorbereiten“, sagte Schackmann-Fallis. Als Erfolgsfaktoren gelten persönliche und fachliche Qualifikationen des Unternehmers, ein klares Profil des Betriebes sowie maßgeschneiderte Angebote für konkrete Zielgruppen.

Mit einem Marktanteil von knapp 50 Prozent – das entspricht einem Kreditbestand von 10,8 Milliarden Euro – sind Sparkassen und Landesbanken der Finanzierungspartner Nr. 1 des Gastgewerbes. Sie unterstützen die Tourismusbetriebe vor Ort und sind wichtiger Beratungs- und Finanzierungspartner.

Tourismus boomt trotz Staatsschuldenkrise – Reiseland Deutschland Nummer eins in Europa
Die internationale Staatsschuldenkrise hat den Tourismus bislang nicht erreicht. Weltweit ist die Reisetätigkeit (internationale Ankünfte) im ersten Halbjahr 2011 um 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum angestiegen. Der Tourismus in Deutschland wuchs im selben Zeitraum um 7,9 Prozent und liegt damit deutlich über Weltniveau. “Die Vielfalt der touristischen Angebote, eine gute Infrastruktur und ein ausgewogenes Preis-Leistungsverhältnis sind ausschlaggebend für den Erfolg des Deutschlandtourismus”, so Karl-Peter Schackmann-Fallis, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) anlässlich der Präsentation des Sparkassen-Tourismusbarometers Deutschland 2011 in Berlin.

Allein in den Monaten Januar bis September 2011 hat Deutschland die Zahl der Übernachtungen um 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesteigert. Voraussichtlich ist Deutschland damit bei den Übernachtungen die Nummer eins in Europa. Mit 380 Millionen Übernachtungen war Deutschland 2010 zum dritten Mal in Folge das beliebteste Urlaubsland Europas. Besonders positiv für Deutschland ist der Anstieg der Übernachtungen aus dem Ausland (+5,6%). In den letzten zehn Jahren ist der Anteil der ausländischen Gäste insgesamt von 12 auf 16 Prozent gestiegen. “Um ein kontinuierliches Wachstum zu sichern, müssen die Vorteile des Standortes in der Bewerbung jedoch noch deutlicher herausgestellt werden”, sagte Schackmann-Fallis.

Andere europäische Staaten konnten nach einigen schwierigen Jahren ihre Übernachtungszahlen wieder deutlich steigern. Das derzeit krisengeschüttelte Griechenland verbucht sogar zweistellige Zuwachsraten. Die Zahl der ausländischen Gäste stieg im ersten Halbjahr 2011 um 13,9 Prozent. Auch Polen und die baltischen Staaten waren in diesem Jahr bei den Urlaubern sehr beliebt. Ihre Übernachtungszahlen stiegen um bis zu 20 Prozent.

Wachstumsmotor unter den deutschen Bundesländern sind die Stadtstaaten Bremen, Hamburg und Berlin. Sie verzeichnen einen Übernachtungszuwachs von bis zu acht Prozent (Januar bis September 2011). Nach dem Europäischen Tourismus-Destinationsindex (DESTIX) liegt Berlin sogar auf dem zweiten Platz der wettbewerbsfähigsten Tourismusregionen Europas.

Unter Deutschlands Zielgebieten stehen die Seenregionen, die deutschen Küsten und vor allem die Städte bei den Gästen hoch im Kurs. Die Mittelgebirgsregionen gewinnen verlorenes Terrain zurück. Nach Jahren der Stagnation greifen die intensiven Bemühungen um neue Zielgruppen und ein breiter gefächertes Angebot. Der Deutsche Alpenraum sucht dagegen immer noch Anschluss an die Entwicklung Österreichs und Italiens.

Das Tourismusbarometer des DSGV ist eine Positionsbestimmung des Deutschlandtourismus im nationalen und internationalen Vergleich. Das Barometer gibt Aufschluss über die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus, analysiert die Tourismusentwicklung im Vergleich zu Mitbewerbern und entwickelt nützliche Vorschläge und Empfehlungen für die am Tourismus beteiligten Akteure. Der aktuelle Bericht 2011 steht unter www.dsgv.de zum Download zur Verfügung. Die inhaltliche Bearbeitung erfolgt durch die dwif-Consulting GmbH.

Gastgewerbe: +0,4% mehr Umsatz im September

(Wiesbaden, 17. November 2011) Leichtes Plus im September: Der Umsatz im Gastgewerbe stieg zuletzt um real 0,4 Prozent (nominal +0,6%) gegenüber dem Vorjahresmonat. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) mit. Das Beherbergungsgewerbe erzielte im September 2011 einen nominalen Umsatzzuwachs von 1,9 Prozent gegenüber September 2010 bei einem realen Umsatzrückgang von 0,3 Prozent.

Die Gastronomie setzte nominal 2,5 Prozent und real 0,7 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Innerhalb der Gastronomie stieg der Umsatz der Caterer nominal um 1,7 Prozent (real -0,8%). Von Januar bis September 2011 setzte das Gastgewerbe insgesamt in Deutschland nominal 3,7 Prozent und real 2,3 Prozent mehr um als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Weitere Zahlenreihen sind unter destatis.de abrufbar.

Beherbergung: 3% mehr Übernachtungen im September

(Wiesbaden, 10. November 2011) Der Inlandstourismus wächst weiter: Im September 2011 gab es in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland 40,2 Millionen Gästeübernachtungen. Das sind drei prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie das das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) mitteilte.

Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um zwei Prozent auf 6,3 Millionen. Die Übernachtungszahl von Gästen aus dem Inland stieg um vier Prozent auf 33,9 Millionen.

Im Zeitraum Januar bis September 2011 war die Zahl der Gästeübernachtungen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um vier Prozent höher und lag bei 309,3 Millionen. Davon entfielen 259,5 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Inland (+3%) und 49,8 Millionen auf ausländische Gäste (+6%).

Hotellerie & Gastronomie – Dehoga: Mindestlohn-Vorstoss aktionistisch – Tarifhoheit hochhalten

(Berlin, 04. November 2011) Neuer Aufreger im Gastgewerbe: Der Vorstoß von Bundeskanzlerin Merkel (CDU) zur Einführung eines generellen Mindestlohnes sorgt für Unmut in Hotellerie und Gastronomie. Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges verteidigt die bestehende Tarifhoheit. Im ZDF-Interview nannte sie den politischen Vorstoß „aktionistisch“ und kritisierte ebenso den Vorschlag der Bundeskanzlerin, sich am Zeitarbeits-Tarifvertrag zu orientieren.

Dehoga-Chef Ingrid Hartges im ZDF-Interview: Gastgewerbe braucht keine Mindestlöhne - CDU-Vorstoss aktionistisch

Dehoga-Chef Ingrid Hartges im ZDF-Interview: Gastgewerbe braucht keine Mindestlöhne - CDU-Vorstoss aktionistisch

Es gebe längst wirksame Regelungen gegen sittenwidrige Niedrigstlöhne und eine deutliche Positionierung gegen Lohndumping, so Frau Hartges. Die bestehende Tariflöhne im Gastgewerbe – die niedrigsten Entgelte reichen von 6,20 in Brandenburg bis 9,10 Euro in Baden-Württemberg – sollten unangetastet bleiben. Die Arbeitsplätze würden von Unternehmern geschaffen, die Politik solle sich da rauahalten, konstatierte Frau Hartges.

„Sozial ist das, was Arbeit schafft“, so die Branchenvertretrin und verweist auf den von der Bundesregierung angeführten Auslandsvergleich: In Frankreich gelten zwar Mindestlöhne von rund neun Euro je Stunde, doch dafür sei die Jugendarbeitslosigkeit mit rund 25 Prozent unverhältnismäßig hoch. „Wir wollen dafür sorgen, dass junge Menschen und Langzeitarbeitslose schneller in Arbeit kommen“, so Frau Hartges.

UEFA EURO 2012: Hotelbau-Boom in Polen und Ukraine zur Fussball-EM

Tophotelprojects.com: 28 neue Hotels bis Turnierbeginn im Juni nächsten Jahres

(Warschau/Kiew, 25. Oktober 2011) Zur Fussball-EM im nächsten Jahr wird kräftig gebaut: In Polen entstehen 21 neue First Class- und Luxushotels mit insgesamt knapp 4.000 Zimmern. In der Ukraine werden 32 Tophotels mit über 7.400 Zimmern entwickelt. Dies teilte der auf internationale Hotelprojekte spezialisierte Bauinformations-Dienstleister tophotelprojects.com, Scheeßel bei Hamburg, mit.

Acht der insgesamt 21 polnischen Hotelprojekte werden voraussichtlich bis zum Turnierstart im Juni 2012 fertig gestellt sein. Das größte Projekt darunter ist das Park Inn by Radisson Wroclaw mit 260 Zimmern. Das derzeit größte Hotelprojekt in ganz Polen ist das Doubletree by Hilton in Warschau (365 Zimmer, geplante Eröffnung im Herbst 2013).

In der Ukraine sollen 20 der insgesamt 32 Hotelbau-Projekte bis zur Fussball-EM eröffnen. Das größte Bauprojekt darunter ist das Swissôtel Kiew mit 500 Zimmern. Das größte Projekt in der Ukraine ist das Radisson Blu Bolshaya Jalta mit 505 Zimmern (geplante Eröffnung: März 2013).

Die Endrunde der 14. Fussball-Europameisterschaft 2012 findet vom 8. Juni bis zum 1. Juli 2012 in Polen und der Ukraine statt. Weitere Informationen: http://de.uefa.com/uefaeuro2012/index.html

Hotelmarkt Berlin: Bettensteuer konkret geplant

(Berlin, 20. Oktober 2011) Der Senat will die Matratzen-Maut: Ab 2013 könnte auch in Berlin eine 5%-Bettensteuer gelten. Dies berichtet die „Bild“ unter Verweis auf vertrauliche Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und CDU. Doch ob das politische Vorhaben auch rechtlich durchzusetzen wäre, ist fraglich.

Nach einem Dehoga-Gutachten sei eine Bettensteuer vergleichbar mit einer Umsatzsteuer – dies aber ist Sache des Bundes, nicht der Länder. Außerdem seien Steuern in Form einer Kurabgabe unzulässig, weil nicht jeder Gast kulturelle Angebote nutze.

Die Mehreinnahmen aus der Berliner Bettensteuer könne sich auf 20 bis 30 Millionen Euro pro Jahr betragen. Von Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linke) wurde ein Bettensteuer-Betrag von einem bis 1,50 Euro pro Übernachtung ins Gespräch gebracht.

Der Tourismus in Berlin boomt. In diesem Jahr wird die Rekordmarke von 30 Millionen Übernachtungen erreicht. Gleichzeitig entstehen weitere neue Hotels; laut tophotelprojects.com aktuell 44 Projekte mit insgesamt 10.087 Zimmern.

Dehoga-Bundesverband – Umweltcheck: Gold, Silber, Bronze für umweltbewusste Betriebsführung im Gastgewerbe

(Berlin, 17. Oktober 2011) Umwelt- und Klimaschutz haben in Gastronomie und Hotellerie naturgemäß eine hohe Bedeutung. Auch die Gäste, Privatreisende wie Firmenkunden, erwarten von den gastgewerblichen Betrieben umweltbewusstes und verantwortungsvolles Handeln. Mit dem Dehoga-Umweltcheck gibt es jetzt für die mittelständischen Hoteliers und Gastronomen eine praktikable und finanzierbare Lösung, ihr Umweltengagement der Öffentlichkeit gegenüber klar und transparent darzustellen.

Dehoga Umweltcheck

“Der Umweltcheck steht als Markenzeichen für engagierten Umweltschutz im Gastgewerbe und wirbt für Betriebe, die Ökologie und Ökonomie miteinander verbinden”, erklärt Ernst Fischer, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga-Bundesverband). Anhand seiner Verbrauchswerte sowie seiner Angebotsgestaltung wird der Betrieb eingestuft und bei Bestehen mit der Auszeichnung in Bronze, Silber oder Gold belohnt.

“Der Umweltcheck wurde für die spezifischen Anforderungen des Gastgewerbes und seiner vorranging klein- und mittelständisch geprägten Betriebe konzipiert”, berichtet Ullrich Langhoff, Vorsitzender des Arbeitskreises Umwelt im Dehoga-Bundesverband. “Die neue Auszeichnung schließt die Lücke zwischen dem Einstieg in das betriebliche Umweltengagement, zum Beispiel der Teilnahme an der Energiekampagne Gastgewerbe, und sehr anspruchsvollen und teilweise kostenintensiven Umweltauszeichnungen oder Umweltmanagementsystemen wie der Ökoblume, EMAS oder ISO 14001″, sagt Langhoff. “Der Umweltcheck ist damit ein weiterer wertvoller Baustein der vielfältigen Aktivitäten des Dehoga, der bereits seit Anfang der Neunzigerjahre seine Mitglieder bei einer umweltbewussten Betriebsführung unterstützt”, macht Fischer deutlich.

Grundlage des Dehoga-Umweltchecks ist die Auswertung definierter Umweltkennzahlen des Betriebes. Der Kriterienkatalog umfasst die Bereiche Energie- und Wasserverbrauch, Abfallaufkommen bzw. Restmüll und Lebensmittel, wie beispielsweise den regionalen Einkauf. Für jede der vier Kategorien sind differenzierte Grenzwerte und Anforderungen für die Auszeichnungsstufen Bronze, Silber und Gold festgelegt. Dabei werden die individuellen Besonderheiten der Betriebe umfassend berücksichtigt.

Der Dehoga-Umweltcheck ist die logische Fortsetzung der gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium 2006 gestarteten Energiekampagne Gastgewerbe, an der sich zwischenzeitlich fast 6.000 gastgewerbliche Unternehmer beteiligen. Den Teilnehmern am Dehoga-Umweltcheck steht ein wirkungsvolles Marketinginstrument zur Verfügung, das ihnen neue Vermarktungschancen eröffnet und eine klare Positionierung im Wettbewerb ermöglicht. Zudem werden die Betriebe dabei unterstützt, ökologische Schwachstellen zu entdecken, zu beheben und damit gleichzeitig Kosten zu senken.

Mit der Durchführung des Dehoga-Umweltchecks wurden die Firmen adelphi gGmbH, die sehr erfolgreich die Energiekampagne Gastgewerbe betreut, und die Viabono GmbH beauftragt. Beide Firmen genießen das Vertrauen des Bundesumweltministeriums.

Alle mit dem Dehoga-Umweltcheck ausgezeichneten Betriebe werden auf der Internetseite unter www.dehoga-umweltcheck.de veröffentlicht. Dort finden sich auch alle weiteren detaillierten Informationen zum Dehoga-Umweltcheck.

Nächster Film live! Ein Stern mehr für Hygiene: Heinz Horrmann checkt das Kameha Grand Bonn

(Mannheim, 10. Oktober 2011) Hygienespezialist Tork und Heinz Horrmann zeichnen Hotels aus: Zum Start der breit angelegten Kampagne für mehr Sauberkeit und Hygiene war der RTL-Hotelinspektor im Kameha Grand Bonn, der besten Hotel-Eventlocation Deutschlands (Sieger bei “Location Awards 2011″). Nun ist ein weiterer Videoclip “on air”: Heinz Horrmann checkt die Waschräume. 

Fünf Sterne Superior sind das Maximum dessen, was ein Top-Hotel nach der Deutschen Hotelklassifizierung erreichen kann. Dank einer gemeinsamen Initiative des Hygienespezialisten Tork und des Hotelkritikers Heinz Horrmann können Hotels ab 2012 einen Extra-Stern für vorbildliche Hygiene erhalten.

Heinz Horrmann gilt als einer der meist respektierten Restaurant- und Hotel-Kritiker weltweit. Im April 2001 wurde Heinz Horrmann als erster Journalist mit dem begehrten Five Star Diamond Award der American Academy of Hospitality Sciences als „bester Hotel-Autor weltweit“ ausgezeichnet, eine Ehre, die ihm 2011 erneut zuteil wurde. Für seine Verdienste um die deutsche Hotellerie und Gastronomie sowie seinen ständigen Einsatz gegen die „Service-Wüste“ wurde ihm außerdem das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Das Thema Hygiene ist dabei etwas, was Heinz Horrmann besonders am Herzen liegt – eine ideale Bedingung für eine Partnerschaft mit dem Hygienespezialisten Tork. Als Marke des schwedischen Unternehmens SCA leistet Tork im Restaurant- und Hotelleriegewerbe seit Jahren einen aktiven Beitrag im Kampf gegen Hygienemängel und legt mit funktionalen Spendersystemen und durchdachten Produkten einen Grundstein für die einwandfreie Hygiene in jedem Betrieb.

Mit „Ein Stern mehr“ bieten Tork und Heinz Horrmann nun Hotels und Restaurants, die sich ebenfalls der perfekten Sauberkeit und Einhaltung höchster Hygienestandards verschrieben haben, eine einmalige Möglichkeit: nämlich einen Stern mehr verliehen zu bekommen – für vorbildliche Hygiene.

Die zeigt sich laut Tork und Heinz Horrmann vor allem im Bereich Waschraum, der als Visitenkarte des Hauses angesehen wird, aber auch in der Küche. Denn speziell dort, wo mit frischen Lebensmitteln gearbeitet wird, ist ein hygienisch makelloser Zustand die Grundvoraussetzung für ein Menü auf Top-Niveau. Und den erreicht man nur mit der richtigen Basis. „Für die optimale Hygiene zählt im Grunde das, was auch für ein perfektes Gericht gilt“, weiß Heinz Horrmann, „man muss von Anfang an die besten Produkte und Utensilien haben. Nur dann stimmt das Ergebnis.“

Weitere Informationen finden Sie auch unter: http://www.ein-stern-mehr.com
Alle Filme dazu sind zu sehen unter: http://einsternmehr.hotelier-tv.com

Ein Stern mehr für Hygiene – Hygienespezialist Tork und Heinz Horrmann zeichnen Hotels aus

Hotelinspektor Heinz Horrmann: Mit „Ein Stern mehr“ bieten er und Tork nun Hotels und Restaurants, die sich ebenfalls der perfekten Sauberkeit und Einhaltung höchster Hygienestandards verschrieben haben, eine einmalige Möglichkeit: nämlich einen Stern mehr verliehen zu bekommen – für vorbildliche Hygiene.

Hotelinspektor Heinz Horrmann: Mit „Ein Stern mehr“ bieten er und Tork nun Hotels und Restaurants, die sich ebenfalls der perfekten Sauberkeit und Einhaltung höchster Hygienestandards verschrieben haben, eine einmalige Möglichkeit: nämlich einen Stern mehr verliehen zu bekommen – für vorbildliche Hygiene.

(Mannheim, 28. September 2011) 5 Sterne Superior sind das Maximum dessen, was ein Top-Hotel nach der Deutschen Hotelklassifizierung erreichen kann. Dank einer gemeinsamen Initiative des Hygienespezialisten Tork und des Hotelkritikers Heinz Horrmann können Hotels ab 2012 einen Extra-Stern für vorbildliche Hygiene erhalten.

Heinz Horrmann gilt als einer der meist respektierten Restaurant- und Hotel-Kritiker weltweit. Im April 2001 wurde Heinz Horrmann als erster Journalist mit dem begehrten Five Star Diamond Award der American Academy of Hospitality Sciences als „bester Hotel-Autor weltweit“ ausgezeichnet, eine Ehre, die ihm 2011 erneut zuteil wurde. Für seine Verdienste um die deutsche Hotellerie und Gastronomie sowie seinen ständigen Einsatz gegen die „Service-Wüste“ wurde ihm außerdem das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Das Thema Hygiene ist dabei etwas, was Heinz Horrmann besonders am Herzen liegt – eine ideale Bedingung für eine Partnerschaft mit dem Hygienespezialisten Tork. Als Marke des schwedischen Unternehmens SCA leistet Tork im Restaurant- und Hotelleriegewerbe seit Jahren einen aktiven Beitrag im Kampf gegen Hygienemängel und legt mit funktionalen Spendersystemen und durchdachten Produkten einen Grundstein für die einwandfreie Hygiene in jedem Betrieb.

Mit „Ein Stern mehr“ bieten Tork und Heinz Horrmann nun Hotels und Restaurants, die sich ebenfalls der perfekten Sauberkeit und Einhaltung höchster Hygienestandards verschrieben haben, eine einmalige Möglichkeit: nämlich einen Stern mehr verliehen zu bekommen – für vorbildliche Hygiene.

Die zeigt sich laut Tork und Heinz Horrmann vor allem im Bereich Waschraum, der als Visitenkarte des Hauses angesehen wird, aber auch in der Küche. Denn speziell dort, wo mit frischen Lebensmitteln gearbeitet wird, ist ein hygienisch makelloser Zustand die Grundvoraussetzung für ein Menü auf Top-Niveau. Und den erreicht man nur mit der richtigen Basis. „Für die optimale Hygiene zählt im Grunde das, was auch für ein perfektes Gericht gilt“, weiß Heinz Horrmann, „man muss von Anfang an die besten Produkte und Utensilien haben. Nur dann stimmt das Ergebnis.“

Beherbergung – Januar bis Juli 2011: Über 7 % mehr Ankünfte von Gästen aus dem Ausland

(Wiesbaden, 27. September 2011) Immer mehr Gäste aus dem Ausland. In den ersten sieben Monaten des Jahres stieg die Zahl der Übernachtungsgäste aus anderen Ländern um 7,2 Prozent auf rund 16 Millionen. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) anlässlich des Welttourismustages heute am 27. September 2011 mit. Die meisten Gäste kamen aus den Niederlanden, auf sie entfielen 2,3 Millionen aller Gästeankünfte von Januar bis Juli 2011. Das entsprach einem Zuwachs von 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Ankünfte von Gästen aus der Schweiz stiegen um 13,1 Prozent auf 1,3 Millionen. Damit lag die Schweiz in den ersten sieben Monaten 2011 auf Rang zwei der Liste der 20 Herkunftsländer mit den meisten Gästeankünften, knapp vor den Vereinigten Staaten (1,2 Mio. Ankünfte, +1,3%).

Den stärksten Anstieg unter den 20 Herkunftsländern mit den meisten Gästeankünften verzeichnete China mit einem Anstieg von 31,1 Prozent auf 341.000 Gäste. Einen Rückgang bei den Ankünften gab es unter den 20 Herkunftsländern mit den meisten Gästeankünften nur bei den Gästen aus Schweden mit einem Minus von 0,8 Prozent auf 496 000.

Von Januar bis Juli 2011 kam jeder fünfte Gast aus dem Ausland (19,3% aller Gästeankünfte). Nach Bundesländern betrachtet war dabei der Anteil ausländischer Übernachtungsgäste, wie auch schon in der Vergangenheit, in Berlin am höchsten (36,5%) und in Mecklenburg-Vorpommern am niedrigsten (4,4%). Den stärksten Zuwachs ausländischer Gäste im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte das Saarland mit 21,3 Prozent verbuchen.

Bettensteuer: Ab 2012 auch in Aachen und Lübeck

(Aachen/Lübeck, 16. September 2011) Schlechte Nachrichten: Ab 01. Januar 2012 gilt die Matratzen-Maut auch in Lübeck und Aachen. In der Hansestadt nahe der Ostsee zeichnet sich bereits eine Klage von Hoteliers ab.

Die Bettensteuern in Lübeck und Aachen werden fünf Prozent vom Übernachtungspreis betragen. In Lübeck sollen damit Steuermehreinnahmen von rund zwei Millionen Euro pro Jahr erzielt werden. Nutznießer dieses Geldsegen soll u.a. die Lübeck und Travemünde Marketing GmbH (LTM) sein.

In Aachen erwartet man rund eine Million Euro mehr Steuereinnahmen durch die sog. Kulturförderabgabe. In Nordrhein-Westfalen gibt es bereits in Köln, Duisburg und Dortmund die Bettensteuer.

Gastgewerbeumsatz im Juli 2011 real um 1,0 % gestiegen

(Wiesbaden, 15. September 2011) Die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland setzten im Juli 2011 nominal 2,6 % und real 1,0 % mehr um als im Juli 2010. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war im Vergleich zum Vormonat Juni 2011 der Umsatz im Gastgewerbe im Juli 2011 nach Kalender- und Saisonbereinigung nominal 0,4 % und real 0,7 % niedriger.

Das Beherbergungsgewerbe erzielte im Juli 2011 einen Umsatzzuwachs von nominal 3,4 % und real 1,6 % gegenüber Juli 2010. Die Gastronomie setzte nominal 2,1 % und real 0,6 % mehr um als im Vorjahresmonat. Innerhalb der Gastronomie stieg der Umsatz der Caterer nominal um 4,5 % und real um 3,2 %.

Von Januar bis Juli 2011 setzte das Gastgewerbe insgesamt in Deutschland nominal 3,9 % und real 2,7 % mehr um als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Beherbergung – Inlandstourismus im Juli: +1% mehr Gästeübernachtungen

(Wiesbaden, 08. September 2011) Schmaler Zuwachs: Im Juli 2011 gab es in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland 47,3 Millionen Gästeübernachtungen. Das sind ein Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) mitteilte. Dabei erhöhte sich die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland gegenüber Juli 2010 um vier Prozent auf 8,2 Millionen. Bei Gästen aus dem Inland blieb die Übernachtungszahl mit 39,1 Millionen nahezu unverändert.

Im Zeitraum Januar bis Juli 2011 erhöhte sich die Zahl der Gästeübernachtungen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um vier Prozent auf 221,4 Millionen. Davon entfielen 185,6 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Inland (+3%) und 35,8 Millionen auf ausländische Gäste (+7%).

Beherbergung – Inlandstourismus im 1. Halbjahr 2011: 5 % mehr Gästeübernachtungen

(Wiesbaden, 11. August 2011) Im ersten Halbjahr 2011 gab es in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland 174,2 Millionen Gästeübernachtungen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) weiter mitteilte, war dies ein Plus von fünf Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2010. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland erhöhte sich um acht Prozent auf 27,6 Millionen. Bei Gästen aus dem Inland stieg die Übernachtungszahl um vier Prozent auf 146,6 Millionen.

Tourismus 1. Halbjahr 2011

Im Juni 2011 erhöhte sich die Zahl der Gästeübernachtungen gegenüber Juni 2010 um zehn Prozent auf 41,1 Millionen. Davon entfielen 35,1 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Inland (+10%) und 6,0 Millionen auf ausländische Gäste (+9%).

Beherbergung: Zahl der Gästeübernachtungen sinkt im Mai um 2%

(Wiesbaden, 08. Juli 2011) Im Mai 2011 gab es in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland 35,5 Millionen Gästeübernachtungen, das sind zwei Prozent weniger als im Mai 2010. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) mit. Dabei sei zu berücksichtigen, dass die reisestarken Pfingstfeiertage im Vorjahr in den Mai, in diesem Jahr jedoch erst in den Juni fielen, heißt es.

Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland erhöhte sich um sechs Prozent auf 5,7 Millionen. Bei Gästen aus dem Inland sank die Übernachtungszahl um vier Prozent auf 29,8 Millionen.

Im Zeitraum Januar bis Mai 2011 erhöhte sich die Zahl der Gästeübernachtungen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um drei Prozent auf 133,2 Millionen. Davon entfielen 111,6 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Inland (+2%) und 21,6 Millionen auf ausländische Gäste (+8%).

Hotellerie: Viele Profiköche tun sich schwer mit dem Thema HACCP

(Rüsselsheim, 14. Juni 2011) Der nächste Lebensmittel-Skandal kommt bestimmt. Nach der EHEC-Krise ist die Fachdiskussion im Küchenhygiene neu entbrannt. „Viele Hotels und Restaurants tun sich mit dem Thema HACCP noch immer schwer“, bekennt der aus dem TV bekannte Hygienekontrolleur und Hotelsicherheits-Experte Ulrich Jander aus Rüsselsheim. Er verweist auf die DIN EN ISO-Norm 22000 über Managementsysteme für Lebensmittelsicherheit. „Wenn ich diese Vorschriften kenne und mich daran halte, kann mir eigentlich nicht viel passieren, egal ob es um Rückstellproben geht oder um die Reinigung“, so Jander. Die DIN-Norm sagt auch, dass interne Audits durchgeführt werden müssen. „Aber wer macht das denn?“, fragt sich der Gastroexperte.

Alles was man über Küchenhygiene wissen muss, steht in der DIN EN ISO-Norm 22000 über Managementsysteme für Lebensmittelsicherheit (Foto: Lucky Dragon/fotolia.com)

Alles was man über Küchenhygiene wissen muss, steht in der DIN EN ISO-Norm 22000 über Managementsysteme für Lebensmittelsicherheit (Foto: Lucky Dragon/fotolia.com)

Welcher Koch könne von sich sagen, dass er in den Rechtsvorschriften der Lebensmittelverordnung sattelfest sei. Küchen sind ein hochsensibles Thema und wenn das Thema Lebensmittelsicherheit ins Spiel kommt, würden viele Entscheider gleich abblocken, berichtet Jander. „Da sind viele beratungsresistent und nehmen sachliche Kritik gleich sehr persönlich“, beklagt sich der Hygienetester. Da ging es auch um Hinweise auf Schädlinge aus dem Ausland, die beispielsweise mit Rohwaren aus exotischen Ländern in die Küchen geraten. Kaum jemand wisse, wie man damit umzugehen habe, so Jander.

Dabei entwickelt sich das Hygienemanagement im Gastgewerbe schnell weiter. Der jüngste politische Beschluss, ab 2012 ein staatliches Hygiene-Kontrollbarometer („Restaurant-Hygieneampel“) zu starten rief lauten Protest hervor. Dabei wurde dies bereits im November 2007 mit der Novellierung des Verbraucherinformationsgesetz eingeführt.

Hygieneexperte Ulrich Jander: Noch mehr Kontrollen in der Gastronomie sind nötig

Hygieneexperte Ulrich Jander: Noch mehr Kontrollen in der Gastronomie sind nötig

Seit 2005 gilt die DIN-Norm für Lebensmittelsicherheit, in Anlehnung an die Bundeswehrvorschrift ZDV 36/1. „Wenn man mal die Armee mit der Hotellerie vergleicht, stellt sich heraus, dass die Bundeswehr mit ihren Vorschriften Meilen voraus war und und nur sehr wenige Beanstandungen zu verzeichnet hatte“, so Jander.

Seit nunmehr drei Jahren werden Gastbetriebe von Jander in Sachen Sauberkeit und Hygiene zertifiziert. „Ein wichtiger Faktor bei der Auditierung war Küchenhygiene, was viele Betriebe begrüßt haben“, so der Hygienechecker. Seit dem vergangenen Jahr vergibt Jander den „Gastro-Smiley“ in der klassischen Gastronomie.

„Wir werden nicht umhinkommen, immer mehr Kontrollen durchführen zu müssen“, so Jander. Immer wieder fallen schwarze Schafe unter den Gastronomen und Hoteliers auf. In anderen Wirtschaftsbereichen, z.B. der Logistik mit „Schrottlastern“, heißt der Umstand dann „rechtswidrige Gewinnabschöpfung“. Diese Anschuldigung könnte bei einem Rechtstreit den Gastronomen eventuell auch treffen, gibt Jander zu bedenken.