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Aktuelle Technik wie NFC und RFID ermöglicht der Hospitality Branche ganz neue Wege

(Köln, 29. Februar 2012) Die Mobilität von Konsumenten und Gästen verstärkt sich unaufhörlich. Jederzeit sollen aktuelle Angebote die richtige Zielgruppe erreichen, um somit den c-Commerce (Customer Commerce) immer weiter voranzutreiben. Aktuelle Technologie kann und wird zukünftig vermehrt die Hospitality Branche und deren Kunden unterstützen. Wir sprechen von Trends wie: NFC, Near Field Communication und RFID, Radio Frequency Identification.

MicrosCard – ausgestattet mit RFID basierter Kartenstruktur

MicrosCard – ausgestattet mit RFID basierter Kartenstruktur

NFC – Near Field Communication
Darunter versteht sich, Funktechnik, mit der Geräte auf kurze Entfernung miteinander kommunizieren können. Sie wird etwa in Zugangskarten und inzwischen auch häufiger in Kreditkarten eingesetzt. Vor einigen Jahren hatte unter anderem Nokia geplant, NFC-Chips auf breiter Front in Handys zu bringen, doch der Vorstoß misslang. Jetzt kehrt NFC als Grundlage für geplante mobile Bezahlsysteme zurück.

RFID – Radio Frequency Identification
Diese Technik ermöglicht die berührungslose Datenerfassung und wird dank immer einfacherer und kostengünstiger Technologien immer beliebter. Ein RFID System besteht immer aus einem Datenträger (jeweils ein Chip und eine Antenne in einem Träger (RFID-Transponder oder Tag)) und einem Lesegerät (bestehend aus einer Antenne und einem Decoder). Zur Datenübertragung werden magnetische oder elektromagnetische Felder eingesetzt.

RFID Einsatzbeispiele
RFID wird zum Beispiel bei der Lagerhaltung bereits seit Jahren erfolgreich eingesetzt. Die Anlieferung der Waren und deren Zählung erfolgt automatisch über ein RFID Lesegerät, die Entnahme aus dem Lager wird ebenfalls per RFID kontrolliert und man ist somit permanent über den aktuellen Lagerbestand informiert. Bei diesem Verfahren ist kein manueller Vorgang vorhanden und teure Personal-ressourcen können reduziert werden.

Die RFID Technologie hat gegenüber der Barcode Technologie, welche unter anderem bei der Inventuraufnahme unterstützen kann, den klaren Vorteil, dass die Scangeschwindigkeit wesentlich höher liegt, da kein direkter Sichtkontakt bestehen muss. Und im Outdoor Bereich (zum Beispiel Zugang zu Skigebieten) hat RFID ebenfalls klare Vorteile, da es keinerlei Witterungseinflüssen ausgesetzt ist. Momentan ist das Investment in RFID-Lösungen, aufgrund des erforderlichen Transponders, noch etwas teurer als das Barcodeverfahren. RFID wird jedoch stetig weiterentwickelt und die Kosten werden weiter optimiert.

So sieht die NFC und RFID Praxis bei Micros-Fidelio aus:
Ganz aktuell wird zusammen mit BMW und VingCard an einer Lösung gearbeitet, wo NFC und RFID die Bereiche Sales & Operation aktiv unterstützen werden.

Tauchen Sie ein in die Zukunft von NFC und RFID: Ein langer Tag auf der Autobahn geht zu Ende. Auf dem Bordcomputer mit smartem, internetfähigem Navigator wird nicht nur die Route angezeigt, sondern auch Hotels, inklusive aktueller Raten. Der Fahrer wählt ein Angebot aus – ganz einfach per Doppelclick. Während der Navigator nun sofort die Strecke zum Hotel berechnet, wurde die Buchung im Hotel bereits über das OPERA Online Reservierungssystem vorgenommen. In Reichweite des Hotels angekommen, empfängt der Smart-Key (“Autoschlüssel”) des Fahrzeugs einen Code, der zuerst das Tiefgaragentor und später die Zimmertür öffnet. Sobald der Gast sein Zimmer betritt, wird der Vorgang ans Hotelsystem übermittelt, der Check-In ist, ohne jegliche Wartezeit, abgeschlossen.

Für Hotels bedeutet diese Technologie höchsten Nutzwert, darunter höhere Prozesseffizienz, neue Vertriebspartner durch vereinbarte Vertragsraten mit angeschlossenen Unternehmen sowie eine zahlungskräftige Klientel.

Und der Fahrer? Er gelangt künftig schnell und einfach in ein bequemes Bett – direkt mit seinem Autoschlüssel in der Hand!

Weitere Lösungen, bei denen Micros-Fidelio bereits auf RFID Technologie baut:
myVisitors – das ist Zutritts- und Zugangskontrolle einfach und sicher im Zusammenspiel mit den Micros-Fidelio Produkten Suite8, Micros3700 und BellaVita. In Themenparks, Kongresszentren, Museen, Thermen, Bädern und Wellness-Locations kann myVisitors als integriertes Modul eingesetzt werden. Es bietet eine Zutritts- und Cash Kontrolle, eine Memberverwaltung, Wartezeiten-Management und die Möglichkeit, ausgewählte Betriebsbereiche bargeldlos zu kontrollieren und zu managen.

myVisitors ist dabei in der Lage verschiedenste Medien und Technologien zu verwenden – wie zum Beispiel RFID, Barcode und Magnetkarten. Via Monitoring können Gast-Bewegungen in allen Zutrittsbereichen dargestellt werden. Der Fokus liegt auf dem Gast und seinen Vorteilen: er kann, aufgrund der modernen Datenhaltung, Leistungen in einem System kaufen und in einem anderen konsumieren, Gutscheine erwerben oder Guthaben aufladen. Die getätigten Transaktionen werden immer in das richtige System übermittelt.

Ganz neu für den GV-Markt bietet Micros eine webbasierende und voll integrierte Managementlösung an. Herzstück, neben den modular einsetzbaren POS-Software-Modulen, der Reporting Lösung und der dazugehörigen Hardware, ist die Micros-Card. Basierend auf RFID-Technologie kann sie an Aufwertern, Food & Beverage Automaten und an entsprechenden Lesegeräten eingesetzt werden. Einer bargeldlosen und wenn gewünscht auch angebundenen Lösung an die Lohnbuch-haltung steht nun in Kantinen, Schulen etc. nichts mehr im Wege. Der einmalige Vorteil: alle erforderlichen Module kommen aus einer Hand – keine Schnittstellen, keine unnötigen Fehlerquellen und eine schnelle Implementierung sind sichergestellt.

Die Internorga ist ausgebucht: Die Premium-Plattform der Branche mit mehr als 1.200 Ausstellern

(Hamburg, 29. Februar 2012) Volle Hallen auf der Internorga. Mehr als 1.200 Aussteller aus 25 Ländern präsentieren auf der internationalen Fachmesse vom 9. bis 14. März auf dem gesamten Hamburger Messegelände Trends und Innovationen für den gesamten Außer-Haus-Markt. Die Ausstellerliste liest sich wie ein „Who is Who“ der Branche. Aus allen Bereichen stellen Markführer ihre Neuheiten und Dienstleistungen vor.

Internorga Hamburg 2012 - Mit über 1.200 Ausstellern ausgebucht

Internorga Hamburg 2012 - Mit über 1.200 Ausstellern ausgebucht

Mit ihren Themenschwerpunkten Küchentechnik und -ausstattung, Nahrungsmittel und Getränke, Einrichtung und Ausstattung, Bäckerei- und Konditoreibedarf sowie EDV, Kassensysteme und Kommunikation bildet die Leitmesse die gesamte Angebotspalette für den Außer-Haus-Markt ab. Der Vorteil: Die Fachbesucher erhalten den kompletten Überblick unter einem Dach.

Die Internorga ist gleichzeitig eine Kommunikationsplattform der Extraklasse. Dazu bei trägt auch das hochkarätige Rahmenprogramm mit Top-Kongressen wie dem Internationalen Foodservice Forum am 8. März mit dem renommierten italienischen Star-Architekten und Designer Matteo Thun als Keynote Speaker. Thun hat zahlreiche große und preisgekrönte Architekturprojekte realisiert, wie beispielsweise das Innendesign des Side Hotels in Hamburg, des Radisson SAS Hotels in Frankfurt und des Nhow Hotels in Mailand. Weitere Kongresse sind der Deutsche Kongress für Gemeinschaftsverpflegung am 12. März sowie das Internorga Forum Schulcatering am 13. März.

Fachliche Einblicke gewähren das Forum Gastgewerbe und attraktive Wettbewerbe wie der „Große Preis der Köche“. Bei dem mit 11.000 Euro höchstdotierten Nachwuchs-Kochwettbewerb in Deutschland müssen 15 Teams á zwei Personen ein viergängiges Menü mit gehobenem Anspruch kochen. Im Foyer Süd erwartet die Fachbesucher die gläserne Konditoren-Backstube der norddeutschen Konditoren-Verbände und die Vitrinenschau. Hier werden aus Marzipan und Schokolade süße Konditoren Kunstwerke gezaubert und gezeigt.

Die 86. Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien, ist vom 9. bis 14. März täglich von 10 bis 18 Uhr auf dem Hamburger Messegelände geöffnet. Mehr als 1.200 Aussteller aus dem In- und Ausland präsentieren auf der Internorga Neuheiten, Trends und Komplettlösungen für den gesamten Außer-Haus-Markt. Der Einlass erfolgt nur nach Legitimation als Fachbesucher.

Gastgewerbe: Tausende neue Jobs geschaffen – Gute konjunkturelle Aussichten

(Wiesbaden, 21. Februar 2012) Hotellerie und Gastronomie sorgen für neue Jobs: In den vergangenen zehn Jahren stieg die Zahl der Arbeitnehmer im gesamten Gastgewerbe – auch auch in der Gemeinschaftsverpflegung und Catering – von 1,063 auf 1,379 Millionen (letztverfügbare Zahl von 2010). Dies geht aus einer aktuellen Erhebnung des Statistischen Bundesamtes (Destatis, Wiesbaden) hervor.

Im vierten Quartal 2011 hatten rund 41,6 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland. Nach den vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist dies der höchste Stand der Erwerbstätigkeit seit der Wiedervereinigung. Die Zahl der Erwerbstätigen lag um 560.000 Personen oder 1,4 Prozent höher als vor einem Jahr. Im zweiten und dritten Quartal 2011 betrug die Vorjahresveränderungsrate noch 1,3 Prozent. Fast zwei Drittel des Anstieges der Gesamterwerbstätigenzahl im vierten Quartal 2011 gegenüber dem vierten Quartal 2010 entfielen auf die Dienstleistungsbereiche. Die größten Beschäftigungsgewinne gab es hier bei den Unternehmensdienstleistern mit einem Plus von 204.000 Personen (+3,9%), gefolgt von Handel, Verkehr und Gastgewerbe mit zusammen 146.000 Erwerbstätigen (+1,5%).

Erwerbstätige im Gastgewerbe 2010

Im vergangenen Jahr verzeichneten Gastronomie und Hotellerie mit einem Realen Umsatzanstieg von 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ein sehr gutes Ergebnis. “Das sind die besten Wachstumsraten seit über zehn Jahren”, erklärte Ernst Fischer, Präsident des Dehoga-Bundesverbandes. “Der Aufschwung ist endlich auch in der Gastronomie angekommen. Sowohl das Firmengeschäft als auch der private Konsum legten zu. Deutschland als Reiseland steht bei den Gästen aus dem Inland und den Urlaubern aus der ganzen Welt weiterhin hoch im Kurs.” Mit einem Gesamt-umsatz von knapp 60 Milliarden Euro netto sei damit endlich wieder das Vorkrisenniveau erreicht, so Fischer. Für das laufende Jahr gibt sich der Verband vorsichtig optimistisch und rechnet mit einem nominalen Umsatzplus von rund zwei Prozent.

394,1 Millionen Übernachtungen in Deutschland hat das Statistische Bundesamt für 2011 registriert. “Das ist eine Steigerung von vier Prozent und damit ein neuer touristischer Rekord”, sagte Fischer. Besonders erfreulich sei der Zuwachs von sechs Prozent bei den Gästen aus dem Ausland.

Und so setzten die Beherbergungsbetriebe nominal 3,7 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum (real +2,5%) – und dies nach einem nominalen Umsatzplus von knapp sieben Prozent im Jahr 2010. “Die Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes auf Übernachtungen hat die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe nachhaltig gestärkt und zur guten Entwicklung beigetragen. Die Hoteliers haben Wort gehalten und die Mehrwertsteuersenkung genutzt, um in Neuanschaffungen, Zimmerrenovierungen, Energieeffizienzmaßnahmen und mehr Service zu investieren”, berichtete Fischer.

Auch in der Gastronomie sieht es deutlich besser aus als noch vor einem Jahr. Mit einem nominalen Umsatzanstieg von 3,9 Prozent verbuchten die Restaurants, Kantinen und Caterer die höchsten prozentualen Umsatzzuwächse seit der Wiedervereinigung. Real schlug ein Plus von 2,5 Prozent zu Buche.

Über 40 % der Erwerbstätigen im Gastgewerbe arbeiteten 2010 in Teilzeit
Im Jahr 2010 arbeiteten in Deutschland 1,49 Millionen Personen in ihrer Haupttätigkeit im Gastgewerbe. Davon gingen 41,4 Prozent einer Teilzeittätigkeit nach. Mit einem Anteil von 57,8 Prozent waren Frauen in dieser Branche deutlich überrepräsentiert. 42,5 % der Erwerbstätigen im Gastgewerbe waren im Alter von 15 bis 34 Jahren. Damit war der Anteil jüngerer Erwerbstätiger deutlich höher als in der Gesamtwirtschaft, wo diese Altersgruppe nur 30,5 Prozent aller Erwerbstätigen ausmachte.

617 000 Personen arbeiteten 2010 im Gastgewerbe in Teilzeit. Fast jede dritte (29,6%) tat dies unfreiwillig, weil sie keine Vollzeitstelle gefunden hatte. Geringfügig Beschäftigte kommen in dieser Branche mit einem Anteil von 21,6 Prozent mehr als doppelt so häufig vor als bei den Erwerbstätigen in allen Branchen zusammen (8,3%).

Noch ein weiterer Aspekt der Arbeitszeit kennzeichnet das Gastgewerbe. Das Arbeiten außerhalb der üblichen Zeiten ist hier weit verbreitet: Mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen arbeitete ständig oder regelmäßig samstags (60,7%), sonntags (52,7%) oder abends zwischen 18 und 23 Uhr (53,5%). Immerhin knapp ein Sechstel (15,3%) arbeitete ständig oder regelmäßig nachts zwischen 23 und 6 Uhr.

Das Gastgewerbe ist ein Bereich, in dem gering qualifizierte Personen ohne formal anerkannte Berufsausbildung häufiger erwerbstätig sind. 577.000 Personen ohne formale Berufsqualifikation arbeiteten 2010 in dieser Branche, was einem Anteil von 38,7 Prozent an allen dort Erwerbstätigen entspricht. Dagegen lag der Anteil gering Qualifizierter unter allen Erwerbstätigen lediglich bei 17,7 Prozent.

Im Gastgewerbe tätige Personen sind häufiger selbstständig als in anderen Branchen: 17,6 Prozent der dort Erwerbstätigen waren 2010 selbst Inhaber beispielsweise eines Hotels, einer Pension, einer Gaststätte, einer Bar oder eines Cateringunternehmens. Damit lag der Anteil der Selbstständigen im Gastgewerbe weit über dem Anteil bei allen Erwerbstätigen (11,5%). Allerdings ist der Anteil der Selbstständigen im Gastgewerbe rückläufig: Im Jahr 2000 hatte er noch bei 23,2 Prozent gelegen.

Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl der Erwerbstätigen im Gastgewerbe um 272.000 Personen gestiegen. Das entspricht einer Zunahme um 22 Prozent. Im selben Zeitraum erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt lediglich um sechs Prozent. Allerdings fand der Zuwachs im Gastgewerbe ausschließlich über Teilzeitbeschäftigung statt, die ebenfalls um 272.000 Personen zunahm. Dies ist jedoch nicht mit einem Anstieg an geringfügiger Beschäftigung gleichzusetzen: Die Zahl der geringfügig Beschäftigten wuchs zwischen 2000 und 2010 um 145.000 Personen und machte etwas mehr als die Hälfte des Gesamtanstiegs (53%) der (Teilzeit-)Beschäftigung im Gastgewerbe aus.

Internorga Hamburg 2012: Hochwertiges Design trifft auf Funktionalität

(Hamburg, 20. Januar 2012) Ob Geschirr, Glas, Tischwäsche oder Besteck: Individuelle Trends und phantasievolle Tableware für die geschmackvoll gedeckte Tafel in der Profigastronomie und Hotellerie präsentieren führende Table Top Hersteller auf der Internorga. Vom 9. bis 14. März zeigt die Leitmesse für den Außer-Haus-Markt in den Hallen B5 und B7 auf dem Hamburger Messegelände die gesamte Bandbreite an Produkten und Gegenständen, die für ein ansprechendes Tischambiente sorgen und die Lust auf Genuss wecken.

Lifestyle auf der Internorga Hamburg: Alles für Einrichtung & Ausstattung im Gastgewerbe (Foto: Nico Maack/Hamburg Messe)

Lifestyle auf der Internorga Hamburg: Alles für Einrichtung & Ausstattung im Gastgewerbe (Foto: Nico Maack/Hamburg Messe)

Deutschlandweit gibt es kein größeres Angebot: Auf mehr als 16.000 Quadratmetern zeigen internationale und nationale Aussteller den gesamten Überblick über die Trends von morgen. Und die reichen von hochwertigen Designserien bis hin zu funktionalem Geschirr für die Gemeinschaftsverpflegung. Dabei sind die Trends so vielfältig wie die Branche selbst. Auffällig ist: In einer Zeit, in der es den Menschen immer mehr um Qualität geht, ist die Nachfrage nach bleibenden Werten, haltbaren Materialien, guter Verarbeitung und schönes, nachvollziehbares Design groß. So kehren Manufakturprodukte wieder, Handarbeit wird neu wertgeschätzt,

Hochwertiges Design wird dabei auch immer mit Funktionalität gepaart. So müssen Teller und Gläser den Anforderungen des Gastronomiealltags gerecht werden und das heißt Spülmaschinenfest und Mikrowellen geeignet sein, sowie sich durch eine hohe Kratz- und Kantenschlagfestigkeit auszeichnen.

Ein Megatrend in Einrichtung und Tischkultur ist und bleibt das Thema Nachhaltigkeit und Ökologie. Gastronomen achten neben Produkten „Made in Germany“ auch vermehrt auf geprüfte Materialien und ökologische Herstellungsformen.

Bei den Farben dominieren Blautöne. Porzellan mit Dekoren in klassischem Blau ist wieder en Vogue. Auch die Farbe Grau liegt im Trend. Dabei sorgen Stein-, Erd-, und Sandtöne für den ruhigen Gegenpol. Seit mehreren Jahren gleichbleibend ist der Mut zum Luxus. Hier setzten Unternehmen auf Gold und Glitzer. Auch romantische Ornamente und Motive, wie Blümchen auf Textilien, haben sich in der Vergangenheit durchgesetzt.

„Erfolgsinitiative HOGA“ bringt konkrete Ergebnisse für den Betriebsalltag

ETL ADHOGA und GeMax laden zu Netzwerktreffen für Hotellerie und Gastronomie in ganz Deutschland ein

(Berlin/Kassel, 16. Februar 2012) Neun weitere Veranstaltungen sind konkret geplant: Die „Erfolgsinitiative HOGA“ von ETL ADHOGA und GeMax ist erfolgreich angelaufen. In ganz Deutschland treffen sich Unternehmer aus Hotellerie und Gastronomie zu den Netzwerktreffen. Dabei steht der Austausch mit Experten und Kollegen im Vordergrund. „Die ‚Erfolgsinitiative HOGA’ soll Unternehmer anregen und inspirieren“, erläutert Erich Nagl, Vorstand der ETL ADHOGA Unternehmensberatung AG. „Wir zeigen Lösungsansätze für Brennpunktthemen im Gastgewerbe auf und analysieren diese fundiert“. Die „Erfolgsinitiative HOGA“ richtet vornehmlich an inhabergeführte Betriebe im Gastgewerbe und will einen Beitrag für nachhaltig erfolgreiche Unternehmen leisten.

Start für "Erfolgsinitiative HOGA" von ETL ADHOGA und GeMax: Netzwerktreffen für Hotellerie und Gastronomie mit konkreten Ergebnissen für den Betriebsalltag

Start für "Erfolgsinitiative HOGA" von ETL ADHOGA und GeMax: Netzwerktreffen für Hotellerie und Gastronomie mit konkreten Ergebnissen für den Betriebsalltag

Die nächsten Veranstaltungen der „Erfolgsinitiative HOGA“ finden statt am
20. März 2012 in Erfurt
27. März 2012 in Regensburg
17. April 2012 in Gera
25. April 2012 in Aachen
08. Mai 2012 in Lübz
23. Mai 2012 in Dortmund
30. Mai 2012 in Herten
03. Juli 2012 in Bielefeld
06. November 2012 auf Norderney

Anmeldung unter: www.etl-adhoga.de/veranstaltungen, Tel. 030/2264 1111. Weitere Veranstaltungen sind geplant.

Der Startschuss zur „Erfolgsinitiative HOGA“ fiel bereits Mitte Januar in Steinfurt mit Steuerberaterin Christina Seimetz. Sie berichtete, wie sie die Mitarbeitermotivation steigern können und das Unternehmen dabei Lohnsteuer- und Sozialversicherungsabgaben spart. Robert Tom Coester von GeMax berichtete aus seiner Praxis, wie es erfolgreiche Gastronomen zum regionalen Marktführer gebracht hatten. „Für mich hat sich die Teilnahme an der Erfolgsinitiative gelohnt. Ideen und Anregungen haben mich motiviert die nächsten Schritte zu machen. Ich freue mich schon auf das nächste Treffen, ich will dann schon von eigenen Erfolgen berichten“, reümierte Kerstin Kerssen vom Gasthof Waldesruh in Saerbeck.

GeMax und ETL ADHOGA stehen für aktive Unterstützung von erfolgshungrigen Unternehmern der Hotellerie und Gastronomie im gesamten Bundesgebiet. Während GeMax sich um die Bereiche Jahresmarketingplanung und Mitarbeiterschulungen kümmert, betreut ETL ADHOGA Ihr Zahlenwerk und überzeugt durch leicht verständliche branchenspezifische Auswertungen. Gemeinsam geben GeMax und ETL ADHOGA dem Gastronom professionelle Rückendeckung um sich besser seinem Kerngeschäft kümmern zu können.

Die ETL ADHOGA Steuerberatung AG mit Hauptsitz in Berlin ist ein Unternehmen der ETL-Gruppe, dem größten Steuerberater-Verbund in Deutschland. Das Unternehmen wurde speziell zur branchenspezifischen Betreuung von Hotel- und Gastronomieunternehmen gegründet. Das Leistungsportfolio umfasst alle Belange der Steuerberatung, essentielle Bereiche der Unternehmensberatung und die wichtigsten Fragen in der betrieblichen Rechtsberatung.

„Ein Stern mehr“: Tork und Heinz Horrmann vergeben zusätzlichen Hygiene-Stern – Hotels können sich ab sofort bewerben

(Mannheim, 03. Februar 2012) Es geht ein neuer Stern auf am Hotellerie-Himmel: „Ein Stern mehr“ ist das Motto der gemeinsamen Hygiene-Initiative von Tork und dem Hotel- und Restaurantkritiker Heinz Horrmann. Hotels, die vorbildlich in Sachen Hygiene und Sauberkeit sind, können sich ab sofort um eine zusätzliche Auszeichnung bewerben, den Tork Hygiene-Stern.

Heinz Horrmann checkt Hotels auf Herz und Nieren - und vergibt den Hygiene-Stern

Heinz Horrmann checkt Hotels auf Herz und Nieren - und vergibt den Hygiene-Stern

„Ein Stern mehr“ bietet Hotels die einmalige Möglichkeit, einen zusätzlichen Stern zu erwerben – einen Stern für vorbildliche Hygiene. Mit dieser Auszeichnung können Hotels ihr besonderes Engagement in Sachen Qualität und Hygiene demonstrieren. Wer einen Hygienestern führt, signalisiert den Gästen, dass deren Wohlbefinden an erster Stelle steht. Gegenüber Mitbewerbern können sich ausgezeichnete Häuser somit wirkungsvoll abheben. Die Kampagne „Ein Stern mehr“ richtet sich in erster Linie an gehobene Hotelbetriebe aus dem 4- bis 5-Sterne-Segment, teilnehmen können aber auch 2- und 3-Sterne-Häuser, die besonders viel Wert auf Sauberkeit und Hygiene im Betrieb legen. Bewerbungen sind ab sofort möglich.

Aktuelle Filme dazu sehen Sie bei “Hotelier TV”:
http://einsternmehr.hotelier-tv.com

Wer sich anmelden oder zunächst mehr über die Initiative „Ein Stern mehr“ erfahren möchte, kann auf verschiedenen Wegen Kontakt aufnehmen: Über das Kontaktformular auf der Website www.ein-stern-mehr.com, telefonisch über die eigens eingerichtete, kostenfreie Hotline unter 0800 588 78 78 oder über die allgemeine Servicehotline unter 01805 86 75 33. Wer bereits Kunde bei Tork ist, kann sich schnell und unkompliziert an seinen Tork Handelspartner oder den zuständigen Tork Außendienst wenden.

Die Kampagne „Ein Stern mehr“ wird von zwei starken Partnern getragen: Tork, dem Hygienespezialisten für den Gastronomie- und Hotelleriebereich, und Heinz Horrmann, einem der renommiertesten Hotel- und Restaurantkritiker weltweit. Beide vereint das gemeinsame Bestreben, ein optimales Hygieneniveau in Hotelbetrieben zu ermöglichen. Denn Heinz Horrmann weiß aus Erfahrung: Selbst in Hotelbetrieben im 4- bis 5-Sterne-Bereich gibt es zum Teil Verbesserungsbedarf bei Sauberkeit und Hygiene.

Heinz Horrmann ist im deutschsprachigen Raum vor allem durch seine TV-Auftritte bekannt. Zudem schreibt er für große Tageszeitungen und Fachblätter und ist als Buchautor tätig. Horrmann wurde bereits zweifach mit dem begehrten Five Star Diamond Award der American Academy of Hospitality Sciences als „bester Hotel-Autor weltweit“ ausgezeichnet. Für seine Verdienste um die deutsche Hotellerie und Gastronomie und seinen unermüdlichen Einsatz für einen guten Service in diesem Bereich erhielt Horrmann das Bundesverdienstkreuz.

Tork, die Away-From-Home-Marke des schwedischen Unternehmens SCA, bietet intelligente Hygienesysteme für Hotels und die Gastronomie. Ob es um Waschraumlösungen geht, um effektive Spendersysteme für Küchen und andere hygienesensible Bereiche, oder um die Reinigung von Oberflächen – die innovativen Tork Lösungen sind auf die Anforderungen des jeweiligen Betriebes zugeschnitten und sorgen dafür, dass Hoteliers und deren Team sich voll und ganz auf ihre Gäste konzentrieren können.

Der Bewerbungsprozess um den zusätzlichen Hygienestern beginnt mit einem persönlichen, unverbindlichen Beratungsgespräch, in dem die Voraussetzungen und weiteren Bewerbungsschritte detailliert erläutert werden. Die Hygieneprüfung folgt in einem separaten Termin, welcher gemeinsam mit dem Hotelier vereinbart wird. Dabei werden verschiedene Bereiche des Hotels von dem staatlich geprüfter Hygienekontrolleur Rainer Nuss beziehungsweise dem Sachverständigen für Gastro-Hygiene und Arbeitssicherheit Ulrich Jander untersucht und bewertet. Im Fokus stehen dabei die Küche, die Waschräume sowie der Restaurantbereich. Wenn vorhanden, werden Wellness- und Fitnessbereiche ebenfalls einer Prüfung unterzogen. Ein weiteres Bewertungskriterium ist schließlich auch die allgemeine Hotelhygiene.

Hat das Haus die erstrebten Hygiene-Anforderungen erfüllt, wird eine offizielle Auszeichnung überreicht, mit der das Hotel für sein vorbildliches Hygieneniveau werben darf.

Die ersten Bewerbungen für „Ein Stern mehr“ sind bereits eingegangen.

Wohnlich, nachhaltig und multifunktional: Individuelle Einrichtungskonzepte sind Trumpf im Hoteldesign

(Hamburg, 03. Dezember 2011) Eine neue Wohnlichkeit und multifunktionale Raumstrukturen prägen die Einrichtungskonzepte in der Hotellerie. Das Besondere ist gefragt. Es gilt, das eigene Profil zu betonen und ein individuelles Ambiente zu schaffen, das dem Gast in Erinnerung bleibt. Ob modern oder traditionell, futuristisch oder retro: Einrichtungs- wie Umbauwilligen bietet die Internorga vielfältige Inspiration. Die Leitmesse für den Außer-Haus-Markt zeigt vom 9. bis 14. März 2012 auf dem Hamburger Messegelände in den Hallen B5 und B7 die gesamte Bandbreite der Hoteleinrichtung.
 
Was ist angesagt im Hoteldesign? Alles ist möglich, den Trend schlechthin gibt es nicht. „Wichtig ist, dass ein Ambiente zum Standort passt und die Besonderheiten eines Hauses betont“, sagt Josef Zwilling von Voglauer HotelConcept. Es gilt, regionale Traditionen weiterzuentwickeln oder alte Bausubstanz modern zu interpretieren. Wie dies aussehen kann, zeigt der Hoteleinrichter auf der Internorga mit zwei gegensätzlichen Zimmerkonzepten. Die „Traumfabrik“, ein Entwurf für die Stadt- und Businesshotellerie, verdeutlicht, wie ein altes Industriegebäude neu belebt werden kann. Als Pendant dazu präsentiert Voglauer HotelConcept ein Zimmerdesign für die Ferienhotellerie mit maritimem Ansatz und offenen Raumstrukturen zwischen Wohn- und Badbereich.
 
Die Ära der Standardzimmer, da sind sich Objekteinrichter und Möbeldesigner einig, ist vorbei. „In Zeiten der Hektik und Anonymität suchen viele Menschen Persönlichkeit und Individualität im Hotel“, weiß Peter Bellmann, Inhaber von Bellmann Interior in Hamburg. Seit 25 Jahren richtet das Unternehmen Privathotels ein und sorgt mit Renovierungen für einen hochwertigen und individuellen Look. „Ein Konzept sollte im Gedächtnis bleiben und die Gäste zum Wiederkommen bewegen“, beschreibt der Interior-Spezialist seinen Ansatz. Im dekorativen Ambiente des Internorga-Standes von Bellmann wird auch die italienische Firma Selva ihre neuesten Möbelkollektionen präsentieren.
 
Wohnlichkeit und Atmosphäre spielen im Hoteldesign eine große Rolle. „Die Harmonie von Tradition und Moderne, von Herz und Verstand ist gefragt. Gemütlichkeit ist populär wie lange nicht mehr“, beobachtet Stefanie Kramer vom Möbelhersteller Go In. Gasträume bieten heute vielfältige Sitzangebote. Neben Stuhl-Tisch-Kombinationen in neuem Farbdesign geht der Trend zu Bank-Tisch-Kombinationen. Auf der Internorga wird Go In Banksysteme in vielen Variationen in den Vordergrund rücken. Ein neuer Online-Bankkonfigurator macht die Planungen besonders anschaulich: Er zeigt eine räumliche Ansicht in 3D mit Stückliste und Preis. Auch der holländische Gastronomie-Einrichter P&M Furniture nutzt diese Technik, um Interieur-Entwürfe am Stand ins Bild zu setzen.
 
Die neue Wohnlichkeit wird begleitet von runderen Formen und dunkleren Farben. Im Kommen sind auch Tapeten mit romantischen und ornamentalen Mustern. Holz ist ein wichtiges Material und wird oft in Kontrast mit Naturstein und Glas verwendet. „Bei den Hölzern rücken nach der Wenge-Ära klassische Töne wie Kirsche oder Nussbaum in den Vordergrund. Nachhaltigkeit ist ein großes Thema“, beschreibt Peter Bellmann. Nicht nur bei Hölzern und Textilien sind Umwelt- und Ressourcenschutz wichtige Aspekte. Auch im technischen Bereich setzen immer mehr Hotels auf nachhaltige Lösungen.
 
Ein weiterer Trend bei der Gestaltung von Räumen ist die Multifunktionalität. Die Grenzen zwischen Rezeption, Restaurant, Bar und Lobby schwinden, die Hotelhalle wird immer mehr zum Wohnzimmer für die Reisenden. Auch im Zimmerbereich werden die Strukturen flexibler, die starre Trennung zwischen Bad und Zimmer löst sich auf. „Zimmer wandeln sich zum multifunktionalen Wohnraum, der an die individuellen Bedürfnisse der Gäste angepasst wird“, beobachtet Andreas Schmidt von Baur WohnFaszination. Mit „Modena“ und „Torino“ wird der Einrichter auf der Internorga zwei neue Zimmerkonzepte präsentieren, die diesen Trend beispielhaft illustrieren.
 
Dass eine zeitgemäße Ausstattung ein wichtiger Faktor der Marktpositionierung ist, hat die Hotellerie erkannt. Nach Meldungen des Dehoga haben die Hoteliers die Senkung der Mehrwertsteuer im vergangenen Jahr verstärkt für Investitionen genutzt. Danach wurden 2010 in 5.000 Betrieben mehr als 860 Millionen Euro für Neuanschaffungen, Renovierungen und Modernisierungen ausgegeben und über 6.000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. „Wir gehen davon aus, dass die deutschen Hoteliers auch weiterhin in ihr Produkt investieren werden. Dabei stehen Investitionen in die Inneneinrichtung, in die Bäder und Sanitäranlagen und in technische Einrichtungen – insbesondere unter Umweltaspekten – ganz oben auf der Prioritätenliste“, sagt Stefanie Heckel, Sprecherin des Dehoga-Bundesverbandes und des Hotelverbandes Deutschland (IHA).
 
Über neueste Trends und Möglichkeiten zeitgemäßer Ausstattung können sich Hoteliers und Gastronomen auf der Internorga informieren. Die 86. Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien, öffnet ihre Tore vom 9. bis 14. März 2012 auf dem Hamburger Messegelände. Zu der Leitmesse für den Außer-Haus-Markt werden mehr als 1.200 Aussteller aus 25 Ländern und rund 100.000 Fachbesucher aus dem In- und Ausland erwartet.

Internorga Hamburg 2012: Mit mehr als 1.200 Ausstellern ausgebucht

(Hamburg, 21. November 2011) Volle Hallen auf der Internorga Hamburg 2012: Mehr als 1.200 Aussteller aus mehr als 25 Ländern präsentieren auf der internationalen Fachmesse vom 9. bis 14. März 2012 auf dem Hamburger Messegelände Trends und Innovationen für den gesamten Außer-Haus-Markt. Die Ausstellerliste liest sich wie ein „Who is Who“ der Branche. Aus allen Bereichen stellen Markführer ihre Neuheiten und Dienstleistungen vor.

Internorga Hamburg 2012: Mit mehr als 1.200 Ausstellern ausgebucht

Internorga Hamburg 2012: Mit mehr als 1.200 Ausstellern ausgebucht

Mit ihren Themenschwerpunkten Küchentechnik und -ausstattung, Nahrungsmittel und Getränke, Einrichtung und Ausstattung, Bäckerei- und Konditoreibedarf sowie EDV, Kassensysteme und Kommunikation bildet die Internorga die gesamte Angebotspalette ab. Der Vorteil: Die Fachbesucher erhalten den kompletten Überblick unter einem Dach. Die Leitmesse für den Außer-Haus-Markt ist gleichzeitig eine Kommunikationsplattform der Extraklasse. Dazu bei trägt auch das hochkarätige Rahmenprogramm der Internorga mit Top-Kongressen wie dem Internationalen Foodservice Forum.

Technische Spitzenprodukte für die Profiküche zeigen die Unternehmen auf mehr als 20.000 Quadratmetern in den Hallen A2 bis A4. Führende Hersteller und Global Player nutzen die Internorga, um den Fachbesuchern aus dem In- und Ausland ihre Innovationen und technologischen Neuentwicklungen zu präsentieren.

Nahrungsmittel und Getränke stehen in fünf Hallen (A1, B1 bis B4) im Mittelpunkt. Aus dem Foodbereich stellen sowohl die Großen der Branche aus als auch kleinere Unternehmen. Die Bandbreite reicht vom kompletten Menü für die Gemeinschaftsverpflegung (GV) über neue Snacks für die Trend-Gastronomie bis hin zu Eis und essbaren Blüten.

Hersteller alkoholfreier Getränke und Mineralbrunnen präsentieren ihre neuen Getränke-Kreationen für alle Bereiche der Gastronomie vom klassischen Restaurant bis zur Szene-Disco. Hinzu kommen regionale Brauereien und Anbieter von Bier-Spezialitäten. Sogar Coca Cola, das 2012 bundesweit auf keiner Fachmesse ausstellt, zeigt auf der Internorga mit einer Business Lounge Flagge. Großen Raum auf der Fachmesse in der Kaffeehochburg Hamburg nimmt das Boom-Segment Kaffee inklusive der dazugehörigen Technik ein.

Ebenfalls stark vertreten ist der Bereich Einrichtung und Ausstattung von Hotels und Gaststätten auf mehr als 16.000 Quadratmetern in den Hallen B5 und B7 mit renommierten Objekteinrichtern, Möbelherstellern und führenden Porzellanern. An Bäckereien und Konditoreien jeder Betriebsgröße richtet sich das Angebot in den Hallen B6 und B6.1. Soft- und Hardware für Gastronomie und Hotellerie in den Hallen B2 Obergeschoss und B3 Erdgeschoss rundet das Portfolio der Internorga ab.

Als Premium-Plattform der Branche gibt die Internorga dem Außer-Haus-Markt wichtige Impulse, reagiert schnell auf Veränderungen und beschreitet dabei auch neue Wege. Beispiele dafür sind die Newcomers‘ Area mit Unternehmen, die sich neu in Richtung Außer-Haus-Markt orientieren, der Internorga-Zukunftspreis für nachhaltige Produkte und Unternehmensführung sowie das Internorga -Forum Schulcatering, das sich 2012 zum zweiten Mal mit diesem schnell wachsenden GV-Segment beschäftigt.

„Currywurst-Urteil“: Nur 7% Umsatzsteuer an der Imbisstheke – 19% in der Gaststube

(München, 26. August 2011) Etwas mehr Klarheit im Steuerdschungel: Der Bundesfinanzhof hat nun eine weitere Regelung bei der Umsatzbesteuerung im Gastgewerbe getroffen. Fast Food an der Imbisstheke (Verzehr stehend) darf mit sieben Prozent Mehrwertsteuer abgerechnet werden. Gibt es Tische und andere Sitzgelegenheiten müssen 19 Prozent berechnet werden. Unklar ist, wie Außer-Haus-Betriebe im Alltag damit um gehen können – bietet z.B. ein Imbisswagen auch Plastikstühle und kleine Tischchen mit an, besteht weiterer Klärungsbedarf. Experten erwarten weitere Regelungen zum sog. Currywurst-Urteil.

Das EuGH urteilte nun eindeutig: Speisen vom Imbiss-Stand und Kinofoyers werden mit der ermäßigten Mehrwertsteuer (7%) belegt – Partyservices werden überwiegend mit 19% besteuert

Das EuGH urteilte nun eindeutig: Speisen vom Imbiss-Stand und Kinofoyers werden mit der ermäßigten Mehrwertsteuer (7%) belegt – Partyservices werden überwiegend mit 19% besteuert

Die nun veröffentlichten Entscheidungen des BFH ((Urteil vom 30.06.11   V R 35/08 – Urteil vom 30.06.11   V R 18/10) beruhen auf einem neuen Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union vom 10. März 2011 (C-497/09, C-499/09, C-502/09, Bog u.a.), das aufgrund von Vorlagen des BFH ergangen ist. Danach liegt eine dem ermäßigten Steuersatz unterliegende Essenslieferung vor, wenn nur einfach zubereitete Speisen (wie z.B. Bratwürste oder Pommes Frites oder ähnlich standardisiert zubereitete Speisen) abgegeben werden und dem Kunden lediglich behelfsmäßige Verzehrvorrichtungen (wie z.B. Theken oder Ablagebretter bei Imbissständen) zur Verfügung zur Einnahme der Speisen stehen und die Speisen nur im Stehen eingenommen werden können (V R 35/08).

Zu einem dem Regelsteuersatz unterliegenden Restaurationsumsatz führt die Abgabe von Standardspeisen dagegen, sobald der leistende Unternehmer seinen Kunden zusätzliches Mobiliar wie Tisch(e) mit Sitzgelegenheiten zur Verfügung stellt. Im Unterschied zur früheren Rechtsprechung sind dabei jedoch Verzehrvorrichtungen Dritter – wie z.B. Tische und Bänke eines Standnachbarn – nicht zu berücksichtigen, auch wenn diese im Interesse des leistenden Unternehmers zur Verfügung gestellt wurden (V R 18/10).

„Diese neuen Abgrenzungskriterien tragen wesentlich zur Vereinfachung der steuerrechtlichen Beurteilung bei und beenden die in der Vergangenheit häufig aufgeworfenen Zweifelsfragen hinsichtlich der Bedeutung und Größe von Verzehrtheken“, heißt es in einer Pressemitteilung des BFH.

Adhoga: Übersicht der Umsatzbesteuerung
Vorteil für die Kleingastronomie: Nach neuerlichen Urteilen des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) kommt in der Regel bei Speisen von Imbiss-Ständen und Kinofoyers der ermäßigte Umsatzsteuersatz von sieben Prozent zum Tragen. „In diesen Fällen handelt es sich bei den zum sofortigen Verzehr zubereiteten Mahlzeiten um „Nahrungsmittel“, die einem ermäßigten Steuersatz unterliegen“, so Steuerberater Marc Müller, Vorstand der Adhoga Steuerberatungsgesellschaft AG aus Berlin. „Bei Partyservice-Unternehmen kann man hingegen kaum noch vom siebenprozentigen Umsatzsteuersatz ausgehen.“

Der Bundesfinanzhof (BFH) hatte in vier Verfahren den EuGH angerufen. Die Urteile vom 10. März 2011 sind eindeutig: Bei dem Verkauf von Nahrungsmitteln an Imbisswagen und -ständen oder in Kinos ginge es um Mahlzeiten zum sofortigen (warmen) Verzehr, die einfach oder standardisiert zubereitet werden und verzehrfertig vorliegen (Convenience Food). Würden einige Stehtische zum Verzehr vor Ort bereit stehen, seien dies „untergeordnete Nebenleistungen“. Daher sei hier der ermäßigte Umsatzsteuersatz anzuwenden.

Mit dem Urteil zu den Imbissständen dürfte der deutschen Finanzverwaltung kaum mehr Raum für eine Besteuerung mit dem vollen Umsatzsteuersatz bleiben. Jedenfalls spielt die Breite des Ablagebrettes keine Rolle mehr, verweisen die Adhoga-Steuerexperten.

Zu den Leistungen eines Partyservice stellt der Europäische Gerichtshof hingegen fest: Bei diesen Gastronomie-Formen liege ein deutlich größerer Dienstleistungsanteil vor. Es gebe keine bloße Standardzubereitung, sondern die Speisen erfordern mehr Arbeit und Sachverstand, wie etwa hinsichtlich der Kreativität und der Darreichungsform der Gerichte. Die typischen Leistungen von Partysservices umfassen meist auch personalintensive Bereitstellungen von Geschirr, Besteck und Mobiliar sowie deren Reinigung und Speisenausgaben bzw. Serviertätigkeiten. Unter diesen Umständen stelle die Tätigkeit eines Partyservice eine Dienstleistung dar, heißt es. So komme der reguläre Umsatzsteuersatz zur Anwendung, meinen die Adhoga-Steuerberater.

Ausgenommen seien lediglich Partyservices, die Standardspeisen ohne zusätzliche Dienstleistungen liefern („kalte Platten“, belegte Brötchen). Hier müsse in der Regel die ermäßigte Umsatzsteuer berechnet werden. Eine weitere Ausnahme seien Partyservices, bei denen bei Vorliegen weiterer besonderer Umstände die Lieferung der Speisen der dominierende Bestandteil des Umsatzes ist.

Zum Begriff „Nahrungsmittel“ stellt der EuGH schließlich fest, dass dieser auch Speisen oder Mahlzeiten umfasst, die durch Kochen, Braten, Backen oder auf sonstige Weise zum sofortigen Verzehr zubereitet worden sind, da sie der Ernährung der Verbraucher dienen.

Exklusivumfrage von food-service und gv-praxis – Konsumenten-Trends: Regional ist das neue Bio

(Frankfurt/Main, 09. August 2011) Für Verbraucher zählt zunehmend eines: Essen sie außer Haus, wollen sie genau wissen, woher ihr Essen stammt. Dies zeigt die aktuelle Exklusivumfrage unter Profis der Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung, die jährlich von den zwei Wirtschaftsfachzeitschriften food-service und gv-praxis (Deutscher Fachverlag GmbH, Frankfurt am Main) durchgeführt wird. Demnach hat die Nachfrage nach regionaler Küche im letzten Jahr stark zugenommen. Transparenz wird mehr und mehr zum Schlüsselfaktor, sogar Bio-Produkte werden an dieser Stelle in die Nebenrolle verdrängt.

Auch das Thema Sicherheit spielt laut Umfrage bei gastronomischen Offerten eine immer größere Rolle. So finden bekannte Spezialitäten, wie es sie schon bei der Großmutter gab, einen deutlich höheren Zuspruch als in früheren Jahren. Die “alte Küche” erlebt eine Renaissance, denn die Gerichte sind vertraut und wecken Kindheitserinnerungen.

Darüber hinaus trägt das “Gesundheitsgewissen” maßgeblich zur Entscheidung bei, was auf den Teller kommt. Ganz nach dem Motto “grün, grüner, am grünsten” bestellen Verbraucher zunehmend Salate und vegetarisches Essen. Dies sind laut Umfrage die wachstumsstärksten Gerichte im Außer-Haus-Markt. Leicht, fettarm, frisch – damit können Gastronomen punkten.

Wachstumssieger bei den Getränken
Als Gewinner 2010 gehen bei den alkoholischen Getränken Cocktails/Longdrinks hervor: Mit ihrem Sprung von Platz 5 auf 1 verdrängen sie den bisherigen Spitzenreiter Weizenbier, der im aktuellen Ranking nur noch die Vize-Position ergattert. Dieses überraschende Wachstum alkoholischer Mischgetränke dürfte zu großen Teilen dem neuen In-Produkt zu verdanken sein: Aperol-Spritz.

Die promillefreie Plusmacher-Liste dokumentiert, dass alkoholfreies Bier seine Beliebtheit bei den Konsumenten klar steigern konnte: Es rückt von Position 6 auf 4 vor. Stilles Wasser bleibt in dieser Kategorie die unangefochtene Nummer 1.

Die gesamten Ergebnisse der Online-Befragung von Profis in der Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung sind in den aktuellen Ausgaben von food-service und gv-praxis veröffentlicht. Insgesamt wurden über 250 Rückläufe ausgewertet.

Huss-Medien verleiht „Grünes Band“ – Preis für Nachhaltigkeit im Außer-Haus-Markt

(Berlin, 30. Juni 2011) Die Erhaltung unseres Planeten als lebenswerten Raum ist eine Aufgabe, die alle angeht. Die Fachmagazine “Gastronomie & Hotellerie”, “GV Kompakt” und “Schülermenü” von Huss-Medien belohnen deshalb nachhaltiges Engagement mit einem Branchen-Preis. Bewerben können sich Hersteller, Lieferanten und Händler für den Außer-Haus-Markt mit ihren Erzeugnissen, Technologien und Dienstleistungen, mit denen sie relevante Nachhaltigkeitseffekte erzielen und nachweisen können.

Huss-Medien verleiht „Grünes Band“ – Preis für Nachhaltigkeit im Außer-Haus-Markt

Die Auszeichnung erfolgt in den Kategorien :
- Energie
- Wasser
- Klima
- Ökologie
- Fairtrade
- Unternehmenskonzept

Die Bewerbungsfrist endet am 30.08.2011.

Die Jury besteht aus den jeweiligen Redaktionen und namhaften Persönlichkeiten der Branche.

Die nominierten Preisträger werden in den verschiedenen Kategorien in Wort & Bild in dem Special »energie & umwelt« vorgestellt, das den jeweiligen Novemberausgaben von “Gastronomie & Hotellerie” sowie “GV Kompakt” beiliegen wird.

Die Gewinner und Platzierten werden in Stuttgart im Rahmen der Messe Intergastra vom 11.02. bis 15.02.2012 feierlich geehrt.

Alle Preisträger der einzelnen Kategorien dürfen die Auszeichnung “Grünes Band – Preis für Nachhaltigkeit im Außer-Haus-Markt” inklusive des offiziellen Logos zu Werbezwecken verwenden.

Bewerbungsunterlagen unter www.gruenesband.de

Die Huss-Medien GmbH ist als einer der großen konzernunabhängigen Fachverlage Bestandteil der Huss-Unternehmensgruppe, in der mehr als 20 Zeitschriften sowie Fachbücher, Softwareprodukte und Online-Medien an den Unternehmensstandorten Berlin und München erscheinen. Neben digitalen Medien und Print-Medien gehören außerdem Seminare, Fachmessen und Kongresse zum Spektrum der Unternehmensgruppe. Inhaltliche Schwerpunkte bilden dabei die Themenbereiche Technik, Logistik, Verkehr, Touristik und Gastronomie sowie Recht, Wirtschaft und Bauwesen. Zur Unternehmensgruppe gehören weiterhin eine Druckerei (Bavaria-Druck) und eine Messegesellschaft (Euroexpo). Insgesamt werden über 200 feste Mitarbeiter beschäftigt.

Deutsche Restaurants heißen am liebsten „Ratskeller“

Namensbestandteile in der Gastronomie – Fernost-Gastro heißen meist „Asia“ – Der Grieche nebenan nennt sich „Akropolis“ – Pizza- und Pasta-Küchen setzen auf „Roma“

(Hamburg, 10. Januar 2011) Gute Küchen sollten Emotionen freisetzen, nach der großen weiten Welt klingen, einen besonderen Namen tragen. Weit gefehlt! Bei der Wahl der Namen setzen die Gastronomen in Deutschland auf althergebrachte und eher behäbige Bezeichnungen. Wegweisende oder markenähnliche Eigennamen wie das gebieterisch klingende „Planea“ sind der Gourmetklasse vorbehalten. Die gutbürgerliche Speisegaststätte deutschen Typus heißt „Ratskeller“, „Linde“ oder „Krone“. Dies ist Ergebnis einer Namensstudie des auf den Außer-Haus-Markt spezialisierten Marktforschungsinstitutes The Business Target Group unter allen 56.328 Restaurants hierzulande.

Top 10 der Restaurant-Namen in Deutschland

„Wie auch bei Hotels und Gasthöfen dominieren klassische Bezeichnungen und Namensbestandteile die A-la-carte-Gastronomie“, sagt Thilo Lambracht, Geschäftsführer der The Business Target Group. Bei der Auswertung gab es auffallend viele Namensähnlichkeiten mit kleineren Beherbergungsbetrieben. „Viele Gasthöfe definieren sich sehr stark über ihr regional verwurzeltes F&B-Angebot – im Gegensatz zu größeren Hotels, die immer Schwierigkeiten haben, ihre höchst unterschiedlich benannten Hotelrestaurants bekannt zu machen“, erläutert Lambracht.

Bei den beliebtesten ausländischen Küchenrichtungen – italienisch und griechisch – überwiegt das touristische Interesse. Das typische „Ristoranta Italia“ ziert sich mit dem Namen der jahrtausendealten Hauptstadt („Roma“) oder dem romantisch klingenden Namen einer südlichen Hafenmetropole („Napoli“). „Witzig ist der häufige Gebrauch von Pinocchio“, so Lambracht. „Der Name der langnasigen Holzpuppe soll wohl bei Erwachsenen Kindheitserinnerungen wecken und sich beim mitbestimmenden Nachwuchs als Favorit hervortun.“

Bei den Gaumenfreuden Hellas` dominieren die Namen von bedeutenden Sehenswürdigkeiten, Städten und Regionen. „Die typische Taverne Akropolis soll den Traum von Sonne, Strand, Meer, Klassik und Kultur verkörpern – bei einem schmackhaften Moussaka und einem Glas würzigem Retsina-Wein“, so Lambracht. In der ostasiatischen Küche überwiegen chinesische Namen – ganz wie in der geopolitischen Realität. „Das durchschnittliche, meist auf „Quick Food“ ausgerichtete Asia-Restaurant heißt meist Peking“, berichtet Lambracht.

Top 10 der Restaurantnamen in Deutschland

Deutsche Küche
1.    Ratskeller
2.    Linde
3.    Krone
4.    Post
5.    Krug
6.    Brauhaus
7.    Adler
8.    Mühle
9.    Dorfkrug
10.    Weinstube

Italienische Küche
1.    Roma
2.    Napoli
3.    Toscana
4.    Pinocchio
5.    Marco
6.    Mamma
7.    Capri
8.    Franco
9.    Venezia
10.    Piccola

Griechische Küche
1.    Akropolis
2.    Athen
3.    Poseidon
4.    Delphi
5.    Olympia
6.    Mykonos
7.    Rhodos
8.    Hellas
9.    Dionysos
10.    Korfu

Asiatische Küchenrichtungen
1.    Asia
2.    Peking
3.    Thai
4.    Garden
5.    Lotus
6.    Mandarin
7.    Shanghai
8.    Jade
9.    Hongkong
10.    China-Town

The Business Target Group GmbH ist ein Spezialist für Marktforschung, Adressenrecherche und –bereitstellung, Datenbankmanagement, Business Intelligence sowie Telemarketing. Das Unternehmen verfügt über langjährige Erfahrung im Gastgewerbe (Commercial Foodservice) und der Gemeinschaftsverpflegung (Non Commercial/Social Foodservice). Zu den Kunden zählen nahezu alle namhaften Hersteller und Lieferanten aus F&B und Ausrüstung/Ausstattung.

Was führt der Hotelier im Schilde? „Post“ und „Krone“ beliebte Namensbestandteile von deutschen Hotels und Gasthöfen

(Hamburg, 10. Dezember 2010) Privathotels bleiben gern auf dem Boden der Tatsachen. Die Namens-Bestandteile „Hof“ und „Haus“ – oftmals in Kombination mit Regionen- oder Gemeindebezeichnungen wie „Hof Niedersachsen“ oder „Haus Alpenblick“ – sind die am häufigsten verwendeten „Markenbezeichnungen“. Die gewünschte oder bestehende adlige Herkunft der Herberge wird gerne durch die Begriffe „Schloss“ oder „Krone“ ausgedrückt. Aber auch der Hinweis auf die historische Funktion als Haltepunkt der Postkutschen wird mit dem Namen „Hotel zur Post“ ist sehr beliebt. Auf den weiteren Plätzen rangieren das  „Hotel zur Mühle“ und das „Hotel am See“. Dies ergibt eine Untersuchung des auf den Außer-Markt-Markt spezialisierten Marktforschungsinstitutes The Business Target Group GmbH.

Pressegrafik - Hotel- und Gasthof-Namen - Dezember 2010

Pressegrafik - Hotel- und Gasthof-Namen - Dezember 2010

Bei den Gasthöfen steht die „Krone“ ganz oben vor „Post“ und „Adler“. „In Deutschland zählen die Attitüden starker Tiermythologien noch immer sehr viel“, berichtet Thilo Lambracht, Geschäftsführer der The Business Target Group, weiter. Sowohl bei Hotels als auch Gasthöfen sind „Hirsch“, „Löwe“ und „Ochse“ gern gewählte verbale Banner. „Unsere Untersuchung von Hotel- und Gasthofnamen zeigt auch, dass Kunstbegriffe oder mühsam kreierte Lifestyle-Marken Solitäre sind und bleiben – und zumindest noch für die Masse der Beherbergungsbetriebe nicht in Frage kommen“, so Lambracht.

Top-Listung der Hotel-Namensbestandteile in Deutschland:

  1. Hof
  2. Haus
  3. Post
  4. Schloss
  5. Krone
  6. Mühle
  7. See
  8. Villa
  9. Adler
  10. Löwe
  11. Sonne

Top-Listung der Gasthof-Namensbestandteile in Deutschland

  1. Krone
  2. Post
  3. Adler
  4. Linde
  5. Sonne
  6. Hirsch
  7. Löwe
  8. Lamm
  9. Ochse
  10. Engel

The Business Target Group GmbH ist ein Spezialist für Marktforschung, Adressenrecherche und –bereitstellung, Datenbankmanagement, Business Intelligence sowie Telemarketing. Das Unternehmen verfügt über langjährige Erfahrung im Gastgewerbe (Commercial Foodservice) und der Gemeinschaftsverpflegung (Non Commercial/Social Foodservice). Zu den Kunden zählen nahezu alle namhaften Hersteller und Lieferanten aus F&B und Ausrüstung/Ausstattung.

Hotelmarketing – Service für Hotels: Geodaten kostenfrei abfordern

(Hamburg, 06. Dezember 2010) Hotelmarketing im Internet wird immer professioneller. Mit dem Start von „Google Street View“ kommt ein weiteres herausragendes Tool hinzu, mit dem ein Gastbetrieb den berühmten ersten Eindruck schnell und unkompliziert vermitteln kann. Das auf den Außer-Haus-Markt spezialisierte Marktforschungsinstitut The Business Target Group (BTG),  Scheeßel bei Hamburg, bietet nun einen kosten-freien Service für Hotels: Per eMail an hoteldaten@btg-mail.com können die Geo-Daten einen Betriebes angefordert werden.

Atlantic Hotel Kempinski Hamburg: Virtueller Ausflug an die Alster – mit „Google Street View“

Atlantic Hotel Kempinski Hamburg: Virtueller Ausflug an die Alster – mit „Google Street View“

Der Geo-Datensatz kann für moderne Online-Tools eingesetzt werden. Location-Dienste und Geo-Targeting gehört zu den wichtigsten Grundfunktionen im Hotel-Webmarketing. BTG verfügt über sämtliche Adressdaten der Betrie-be in Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung – insgesamt rund 440.000 in Deutschland – inklusive Zusatzmerkmale (Anzahl Zim-mer/Sitzplätze im Restaurant, Umsätze, Durchschnittsbon etc.). Dieser Be-stand an Außer-Haus-Markt-Betriebsdaten gilt als einzigartig.

Ausser-Haus-Markt Zahl des Monats – Oktober 2010: 40% für Gastro-Smileys

(Hamburg, 07. Oktober 2010) Einwandfreie Hygiene ist das A und O im Gastgewerbe. So verwundert es nicht weiter, dass knapp 40 Prozent der Topentscheider in Gastronomie und Hotellerie ein öffentlichkeitswirksames Bewertungssystem für Sauberkeit (Gastro-Smiley) befürworten. Nur knapp 23 Prozent der Gastronomen lehnen dies ausdrücklich ab. Selbstkritik üben trotzdem etliche Profi-Gastgeber: Knapp 60 Prozent geben zu, dass es bei Hygienefragen „in Einzelfällen“ Verbesserungsbedarf gebe. Nur rund ein Viertel der Betriebe hat einen speziell geschulten HACCP-Berater benannt, der sich um die lückenlose Einhaltung der Hygienevorschriften kümmert.

In einer Profiküche muss absolute Sauberkeit gewährleistet werden – Schmuddelbetriebe könnten bald in ganz Deutschland mit einem negativen Gastro-Smiley bestraft werden. (Foto: fotolia.com/Esther Hildebrandt

In einer Profiküche muss absolute Sauberkeit gewährleistet werden – Schmuddelbetriebe könnten bald in ganz Deutschland mit einem negativen Gastro-Smiley bestraft werden. (Foto: fotolia.com/Esther Hildebrandt

Quelle: The Business Target Group GmbH – Befragung von 297 Hotels, Frühjahr 2010

Alles über den Außer-Haus-Markt

Ausführliche Datenübersicht „Foodservice-Länderreport Deutschland 2010“ zum kostenfreien Download

(Hamburg, 19. August 2010) Wussten Sie schon, dass der deutsche Außer-Haus-Markt einen jährlichen Wert von 67,8 Milliarden Euro hat? Oder, dass das Segment „Commercial Foodservice“, also Hotellerie, Gastronomie und Catering mit über 200.000 Betrieben einer der bedeutendsten Arbeitgeber ist. Zur Gemeinschaftsverpflegung, international als Non Commercial Foodservice bekannt, gehören weitere knapp 130.000 Anbieter von Speisen und Getränken jeglicher Art. Alle wichtigen Daten und Fakten zum Außer-Haus-Markt Deutschland stehen nun mit dem „Foodservice-Länderreport Deutschland 2010“ unter www.foodservice-intelligence.de/der_ausser_haus_markt.php kostenfrei zur Verfügung. Herausgeber ist das u.a. auf Foodservice spezialisierte Marktforschungsinstitut The Business Target Group aus Scheeßel bei Hamburg.


„Mit dem aktuellen Foodservice-Länderreport steht erstmals ein umfassendes Marktprofil kostenfrei zur Verfügung“, sagt Thilo Lambracht, Geschäftsführer der zur Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag gehörenden The Business Target Group GmbH. Der Report nennt die genaue Anzahl der Betriebe im Außer-Haus-Markt, aufgeschlüsselt nach den gebräuchlichen Segmenten und Subsegmenten (Beherbergung, Gastronomie, Fast Food, Catering, Betriebsverpflegung, Gesundheit, Bildung). Zudem wird der F&B-Umsatz (F&B = Food & Beverages) und die Zahl der ausgegebenen Speisen sowie der Durchschnittsbon je Segment übersichtlich aufgeführt.

„Sämtliche Außer-Haus-Markt-Betriebe stehen für Vertriebs- und Marketingzwecke auch als Adressdateien zur Verfügung“, ergänzt Lambracht. Zudem stehen 34 weitere Foodservice-Länderreports für ganz Europa, Russland, Ukraine, Weißrussland und die Türkei zum Abruf bereit; ab 1.450 Euro (zzgl. 19% MwSt.) je Länderreport. Eine ausführliche Marktinformation liefert die Dokumentation „Außer-Haus-Markt Deutschland 2010“ (940 Euro zzgl. 19% MwSt.).

The Business Target Group GmbH: Sitz des Unternehmens ist Scheeßel bei Hamburg. Die Geschäftsbereiche sind (quantitative und qualitative) Marktforschung, Adressenrecherche und –bereitstellung, Datenbankmanagement, Business Intelligence sowie Telemarketing. Das Unternehmen geht auf die 1997 gegründete Marktplatz Hotel GmbH zurück und verfügt bereits über langjährige Erfahrung im Gastgewerbe (Commercial Foodservice) und der Gemeinschaftsverpflegung (Non Commercial/Social Foodservice). Zu den Kunden zählen nahezu alle namhaften Hersteller und Lieferanten aus der Marken- und Lebensmittelindustrie.
Mehr zum Unternehmen: www.businesstargetgroup.com.
Alles über den Außer-Haus-Markt: www.foodservice-intelligence.de

Mehrwertsteuersenkung macht Weg frei für Hotel-Investitionen

Studie von CHD Expert: Hotels setzen Renovierungsvorhaben größtenteils um

Hamburg, 18. Dezember 2009
Jedes vierte Hotel will in die Gästezimmer investieren. Die meisten Renovierungspläne (60% der Beherbergungsbetriebe) sehen Budgets von rund 100.000 Euro vor. Jeder zehnte Betrieb investiert sogar eine Millionensumme. Dies ist Ergebnis der Studie „Hotel Upgrade 2009/2010“ von CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg. Das internationale, auf den Außer-Haus-Markt spezialisierte Marktforschungsinstitut hat seine im Frühjahr erstmals vorgestellte Studie vor kurzem aktualisiert.

„Die Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen setzt einen Investitionsschub in Gang“, prognostiziert Rolf W. Schmidt. Geschäftsführender Gesellschafter der CHD Expert (Deutschland) GmbH. Ab 1. Januar 2010 beträgt die Umsatzsteuer für Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben statt bisher 19 nur noch sieben Prozent. Frühstück und andere Leistungen rund um die Nächtigung sind davon ausgeschlossen und werden weiterhin mit 19 Prozent besteuert. Das Vorhaben war Ende Oktober im Koalitionsvertrag von Union und FDP angekündigt worden und wurde nun – nach klarer Mehrheit im Bundestag – mit knappem Stimmenvorsprung der unionsgeführten Bundesländer im Bundesrat beschlossen.

Moderne Hotelzimmer stehen im Fokus der Renovierungspläne der Hotellerie

Moderne Hotelzimmer stehen im Fokus der Renovierungspläne der Hotellerie

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie „Hotel Upgrade 2009/2010“ im Überblick:

  • Von 2008 auf 2009 haben knapp 75 Prozent der Hotelbetriebe ihre Investitionsvorhaben auch vollständig umgesetzt. Weitere acht Prozent haben dies zumindest teilweise geschafft und wiederum acht Prozent haben ihre Planung in das Jahr 2009 verlegt. Bei den Markenhotels ist dafür der Anteil derjenigen, die ihre komplette Planung auf Eis gelegt haben mit 18 Prozent% überdurchschnittlich hoch.·
  • Jeder vierte Betrieb will 2009 in die Modernisierung seiner Gästezimmer investieren. Dieser Wert ändert sich nicht nennenswert bei Einzelbetrachtung von Hotelgröße, Kategorie oder Betreiberart.
  • Immerhin 13 Prozent wollen alle Zimmereinheiten renovieren. Die Mehrheit (57%) beschränkt sich jedoch auf maximal 25% des Bestandes.
  • Gut acht Prozent investieren in neue oder zusätzliche Küchengeräte. Favorit (55%) ist dabei die Modernisierung des Herdes. Einen neuen Heißluftdämpfer wollen nur 35 Prozent der befragten Hoteliers.
  • Ebenfalls knapp unter zehn Prozent wollen den Restaurantbereich überholen. Im Vordergrund stehen dabei neue Tische und/oder Stühle. Porzellan und Besteck sind von geringerer Wichtigkeit. Luxusinvestitionen in Weinklimaschränke oder Humidore werden nur von einer sehr geringen Minderheit angestrebt.
  • Mittlerweile verfügen 80 Prozent der Hotels über Tagungs- oder Konferenzräumlichkeiten. Von diesen planen acht Prozent die Investition in neue Tagungstechnik bzw. Möbel. In Gäste-Technologie wie WLAN oder Hotel-TV wollen sogar 15 Prozent aller Hotels investieren.
  • Jeder vierte Betrieb bietet einen Wellnessbereich an und sogar 32 Prozent einen Fitnessbereich. Der Investitionswille ist daher bei den Hotels ohne eine solche Ausstattung mit sechs Prozent eher gering.
  • Für das Gesamtjahr 2009 wollen 60 Prozent nicht mehr als 100.000 Eur in die Modernisierung stecken. Knapp zehn Prozent machen jedoch auch nicht vor der Millionengrenze halt.

Über „Hotel Upgrade 2009“
Für die Aktualisierung der im März aufgelegten Studie wurden im September 350 Drei-, Vier- und Fünf-Sterne-Hotels in Deutschland befragt. Die Untersuchung erfolgt jährlich. Ein Auszug der Ergebnisse ist den ausgewählten Fachmedien und der Webseite www.chd-expert.de zu entnehmen. Die Gesamtausgabe der Studie „Hotel Upgrade 2009 – Modernisierungsvorhaben der Drei-, Vier- und Fünf-Sterne-Hotellerie in Deutschland“ (390 Euro) ist zu bestellen bei: CHD Expert (Deutschland), Tel. (04263) 301 300, centrale @ chd-expert.de.

CHD Expert Studie über Gastro-Nachhaltigkeit: „Green Hospitality“ gewinnt an Bedeutung

Gastgewerbe nutzt Umweltorientierung noch nicht als Marketinginstrument

Hamburg, 15. Dezember 2009
Umwelt spielt eine große Rolle: Das Gastgewerbe denkt längst „grün“. Fast 80 Prozent der Entscheider bezeichnen ihren Gastbetrieb als „umweltorientiert“. Und: In über der Hälfte der Hotels und Restaurants gehört Nachhaltigkeit zum Geschäftskonzept. Dies ist Ergebnis einer neuen Studie von CHD Expert Deutschland, Scheeßel bei Hamburg. Für die Untersuchung „Green Hospitality 2010“, die im Januar erscheint, wurden von dem internationalen Marktforschungsinstitut für den Außer-Haus-Markt 221 Gastbetriebe in Deutschland befragt.

CHD Expert Grafik - Green Hospitality 2010 - Studie über Umweltorientierung im Gastgewerbe
„Umweltorientierung ist in den Managementetagen der deutschen Gastronomie und Hotellerie längst etabliert, aber im Marketing spielt dies bislang nur eine untergeordnete Rolle“, berichtet Thilo Lambracht, Geschäftsführender Gesellschafter von CHD Expert, die Studienergebnisse. Lediglich jeder dritte Gastbetrieb setzt seine strategische Orientierung zur Nachhaltigkeit auch in der Gästewerbung ein. „Imagewerbung ist sehr teuer und steht auch beim Thema Umwelt hinter abverkaufsorientierter Kommunikation nach“, erläutert der Gastroexperte.

Gerade in der Hotellerie gehört Nachhaltigkeit zum strategischen Konzept – Über 54 Prozent der Beherbergungsbetriebe haben Teile oder alle Abteilungen streng auf Umweltschutzorientierung getrimmt – nicht zuletzt, um Kosten zu sparen. „Umweltschutz gehört zum Costcutting und spielt damit in allen Segmenten der Hotellerie – vom null bis fünf Sterne, von groß bis klein – eine Rolle“, so Lambracht.
Gerade bei der Energieversorgung spielt Umweltschutz eine sehr gewichtige Rolle. Über 91 Prozent der Betriebe stellen bei Investitionsentscheidungen in Elektroanlagen Nachhaltigkeit vor andere Faktoren. Bei der Heiztechnik ist dies ähnlich. Bei Investitionen in neue Küchentechnik bewerten noch immerhin 64 Prozent der Befragten Umwelttechnologie sehr hoch. Dagegen spielt Umweltschutz bei neuen Schankanlagen nur eine untergeordnete Rolle; lediglich 29 Prozent achten darauf.

Nachhaltigkeit in der Gästewerbung wird nur in größeren Hotels mit Nachdruck verfolgt. „Je größer das Hotel, desto wichtiger die ‚grüne‘ Werbung“, bringt es Lambracht auf den Punkt. Gerade bei Konferenzhotels gehören „grüne Meeting“ zum guten Ton. Und auch in Luxus- und Wellnesshotels positioniert man sich gern als „Green Hotelier“. Dagegen sieht nicht einmal jeder vierte Restaurateur Sinn in „grüner“ Werbung. „Feine Speisen und exzellente Getränke haben nichts mit Umweltorientierung zu tun und entwickeln sich auch vom Bio-Thema deutlich abgekoppelt“, so Lambracht.

Die Studie „Green Hospitality 2010“ erscheint Ende Januar und kostet 499 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.

CHD Expert Studie über Firmen-Weihnachtsfeiern: Weitere Umsatzverluste in der Gastronomie

Nur rund neun Prozent der Gastwirte erwartet mehr Bankette – Weniger Teilnehmer und weniger Pro-Kopf-Ausgaben

Hamburg, 11. Dezember 2009
Gespart wird nicht nur bei Geschäftsreisen – auch bei den Weihnachtsfeiern kürzen die Unternehmen die Budgets. 50 Prozent der Gastronomen in Deutschland berichten von weniger Banketten zum Jahresabschluss. Nur rund neun Prozent der Gastbetriebe richten in diesem Jahr mehr Weihnachtsfeiern als im Vorjahr. Dies ist Ergebnis einer repräsentativen Befragung von CHD Expert Deutschland. Das internationale Marktforschungsunternehmen für den Außer-Haus-Markt (Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Catering) befragte dazu im November 184 Gastronomieentscheider.

CHD Expert Grafik - Weihnachtsfeiern 2009
„Die Lage im wichtigen Weihnachtsgeschäft hat sich für die gehobene Gastronomie merklich verschlechtert – im vergangenen Jahr konnten noch 14 Prozent der Betriebe eine steigende Zahl an Firmenfeiern verzeichnen“, analysiert Thilo Lambracht, Geschäftsführender Gesellschafter von CHD Expert. 2007 hatten sogar rund 30 Prozent der Betriebe einen Zuwachs bei den Firmenevents verzeichnet. „Die Budgetbegrenzungen und Kostenreduktionen bei den Unternehmen machen sich längst nicht nur bei den Ausgaben für Geschäftsreisen und bei den zutage tretenden Streichungen von Weihnachtsfeiern bemerkbar“, so der Gastronomieexperte. Auch könne man seit vielen Monaten eine allgemeine Zurückhaltung bei Cateringausgaben für Unternehmensevents beobachten. Allerdings fällt die Entwicklung in den Gastronomiesegmenten unterschiedlich aus: Von den speisegeprägten Gastbetrieben konnten immerhin 14 Prozent von einer steigenden Zahl an Weihnachtsfeiern berichten. Unter Hotelrestaurants sind es nur acht Prozent, die einen Zuwachs verzeichnen.

Deutlich werden die zugeknöpften Taschen der Firmenentscheider auch bei der Zahl der Teilnehmer. Über 64 Prozent der Gastronomen müssen in diesem Jahr weniger Plätze je Firmenfeier eindecken. „Auf die großzügige Einladung von externen Dienstleistern und anderen Firmenpartner wird eher verzichtet“, so Lambracht. Lediglich knapp sechs Prozent der Gastbetriebe (Gastronomie 8,2%, Hotelrestaurants 5,2%) berichtet von steigenden Teilnehmerzahlen.

Auch bei den Pro-Kopf-Ausgaben sind die Folgen der Wirtschaftskrise spürbar. Über 56 Prozent der Befragten bedauern Kürzungen beim Durchschnittsbon. Lediglich 6,2 Prozent der Profi-Gastgeber (Gastronomie 11,1%, Hotelrestaurants 4,4%) freuen sich über Steigerungen bei den F&B-Ausgaben (F&B = Food & Beverages). „Gespart wird an Kleinigkeiten, wie zum Beispiel am Dessert oder der Weinauswahl“, bemerkt Lambracht. Der Durchschnittsbon je Weihnachtsfeiern betrug im vergangenen Jahr 34 Euro – mit Tendenz: abnehmend.

Außer-Haus-Markt – Zahl des Monats November 2009: Umsatzvolumen deutscher Beherbergungsbetriebe beträgt 16,59 Mrd. Euro

(Hamburg, 03. November 2009) Die rund 38.890 Beherbergungsbetriebe (Hotels, Hotels Garni, Gasthöfe, Pensionen etc.) stehen für rund 16,59 Milliarden Euro Gesamtumsatz im Jahr 2008 (+0,5% zum Vorjahr). Die Reduzierung der Mehrwertsteuer von 19 auf sieben Prozent für Übernachtungsleistungen bedeutet laut einer Berechnung des Bundesfinanzministeriums einen Steuerausfall von rund einer Milliarde Euro. F&B-Leistungen sind davon ausgeschlossen; der Umsatz mit Essen und Trinken in deutschen Hotels beträgt rund 6,11 Milliarden Euro (2007, -0,05%), Von der Steuersenkung ebenfalls ausgenommen sind Gastronomiebetriebe; deren F&B-Umsatz betrug zuletzt 47,28 Milliarden Euro. Würde die Mehrwertsteuer für das gesamte Gastgewerbe (Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung) um zwölf Prozentpunkte gesenkt, würden die Steuerausfälle 4,8 Milliarden Euro pro Jahr betragen. (Quelle: Statistisches Bundesamt/CHD Expert Deutschland – FACET, Bundesfinanzministerium)

Deutsche Beherbergungsbetriebe setzen im Jahr rund 16,59 Milliarden Euro um.

Deutsche Beherbergungsbetriebe setzen im Jahr rund 16,59 Milliarden Euro um.

Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:

  • Oktober 2009: 42% der Gastronomen und Hoteliers gewähren Sonderkonditionen für Gruppen
  • September 2009: Über 50% der Weinangebote auf deutschen Speisekarten stammen aus dem Inland
  • August 2009: Anzahl der Hotels in Deutschland wächst um 2,6%
  • Juli 2009: 14,67 Mrd. Euro für Catering in Deutschland
  • Juni 2009: Europavergleich – Deutschland hat mit 44.812 die meisten Beherbergungsbetriebe
  • Mai 2009: 35 neue Tophotels in Rumänien, Bulgarien und der Türkei
  • April 2009: F&B-Umsatz in Italiens Hotels mit 8,0 Mrd. Euro am höchsten unter den „Europe Big 5“
  • März 2009: 26 Milliarden Euro Gastronomie-Umsatz im deutschsprachigen Raum
  • Februar 2009 – 11,5 Mrd. Euro für Betriebsverpflegung in Deutschland/Frankreich/UK
  • Januar 2009 – 1,5 Billionen Euro Weltumsatz in Außer-Haus-Märkten

Lesen Sie weitere Daten unter:
http://www.chd-expert.de/zahl_des_monats.php