Schlagwort-Archive: Ägypten

Steigenberger: Kreuzfahrtschiffe auf dem Nil und dem Nassersee

(Frankfurt/Main, 30. April 2012) Steigenberger wird maritim: Die der ägyptischen Travco Group gehörenden Hotelgesellschaft geht ins Kreuzfahrtgeschäft. Die Luxus-Kreuzfahrtschiffe „Minerva“ und „Legacy“ auf dem Nil sowie „Omar El Khayam“ auf dem Nassersee tragen von Oktober 2012 an den Namen Steigenberger.

Steigenberger Omar El Khayam

Steigenberger Omar El Khayam

Die Kreuzfahrtschiffe „Steigenberger Minerva“ und „Steigenberger Legacy“ werden den Nil zwischen Luxor und Assuan befahren und Fahrten mit wahlweise drei, vier oder sieben Übernachtungen anbieten. Der Cruiseliner „Steigenberger Omar El Khayam“ kreuzt auf dem Nassersee zwischen Assuan und Abu Simbel und bietet Fahrten mit drei oder vier Übernachtungen an. Die luxuriösen Kreuzfahrtschiffe sind hochwertig ausgestattet und verfügen über 70 bis 80 Kabinen, darunter elegante Suiten, diverse Restaurants und Pools.

Die Schiffe werden in Kooperation mit Travcotels mit Sitz in Kairo betrieben. Travcotels ist mit 20 Schiffen auf dem Nil und dem Nassersee der größte Anbieter von Schiffsreisen in Ägypten. Steigenberger vervollständigt mit den Kreuzfahrtschiffen sein Angebot in Ägypten, wo das Frankfurter Unternehmen bereits vier Fünf-Sterne-Hotels in Hurghada, Luxor und El Gouna betreibt.

Maritim Jolie Ville Golf & Resort in Sharm El Sheikh für Umweltengagement ausgezeichnet

(Sharm El Sheikh/Ägypten, 27. April 2012) Das Äpyptische Maritim Jolie Ville Golf & Resort in Sharm El Sheikh ist soeben für sein Umweltmanagementsystem nach der Norm ISO 14001 durch die Agentur Moody International ausgezeichnet worden.

Golfplatz des Maritim Jolie Ville Golf & Resort,Sharm El Sheikh, Ägypten

Golfplatz des Maritim Jolie Ville Golf & Resort,Sharm El Sheikh, Ägypten

Um die international anerkannte Auszeichnung ISO 14001 zu erhalten, müssen Unternehmen ein strukturiertes Umweltmanagementsystem nachweisen, das durch eine externe Agentur geprüft wird. Die Zertifizierung gilt für zwei Jahre, danach erfolgt erneut eine Prüfung und gegebenenfalls eine Verlängerung der Zertifizierung. Klar definierte Ziele im Bereich Umweltschutz und die kontinuierliche Kontrolle darüber, dass diese in allen Bereichen des Unternehmens verfolgt werden, bilden den Kern des Umweltmanagementsystems.

Gerade in Ländern wie Ägypten ist der sorgfältige Umgang mit natürlichen Ressourcen außerordentlich wichtig und so ist es eine ganz besonders anerkennenswerte Leistung des Maritim Jolie Ville Golf & Resort, die ISO 14001 Auszeichnung erhalten zu haben. “Man schafft diesen Schritt nur, wenn alle Mitarbeiter an die Wichtigkeit von Umweltschutz glauben und wir als Team an einem Strang ziehen,” freut sich General Manager Mootaz Soliman und ist stolz auf die Anerkennung.

Die moderne Fünf-Sterne-Hotelanlage in Sharm El Sheikh, die seit 2007 zum Portfolio von Maritim gehört, verfügt über 418 Zimmer und Suiten, einen luxuriösen Wellness & Spa Bereich sowie einen hoteleigenen Golfplatz und kann auf zahlreiche Auszeichnungen aus der jüngsten Vergangenheit zurückblicken: als Afrikas führendes Golf Resort (2011), als Ägyptens führendes Konferenzhotel (2011 und 2010) und als Ägyptens führendes Golf Resort (2009 und 2010). Darüber hinaus ist das Maritim Jolie Ville Golf & Resort auch für sein Qualitätsmanagementsystem mit der Norm ISO 9001 zertifiziert.

Die Maritim Hotelgesellschaft ist die führende deutsche Hotelkette und in sieben Ländern im Ausland vertreten: Mauritius, Ägypten, Türkei, Malta, Spanien, China und Lettland. Die starke Position des Unternehmens in der First-Class-Hotellerie soll durch kontinuierliches Wachstum weiter gefestigt werden.

Bundestagspetition läuft: Staats-Abzocke von Ägypten-Urlaubern stoppen – Finanzministerium kassiert von Ägypten-Urlaubern pro Jahr 28,2 Mio. Euro

(Leipzig, 11. April 20129 Die jährlich rund 1,2 Mio. deutschen Ägypten-Urlauber überweisen pro Jahr nach Berechnungen von ab-in-den-urlaub.de rund 28,2 Mio. Euro zusätzlicher Luftverkehrssteuer an den deutschen Staat. Dieser Betrag soll nach dem Willen einer noch bis zum 25. April laufenden Bundestags-Petition auf maximal 9 Mio. Euro jährlich reduziert werden.

Finanzministerium kassiert von Ägypten-Urlaubern pro Jahr 28,2 Mio. Euro

Finanzministerium kassiert von Ägypten-Urlaubern pro Jahr 28,2 Mio. Euro

Allerdings haben bislang noch nicht einmal 4.000 Personen für die Petition abgestimmt, da die meisten Deutschen noch gar nichts davon gehört haben. Das ist zu wenig. Mindestens 50.000 Stimmen sind bis zum Stichtag am 25. April nötig, damit der Bundestags sich mit dem Petitions-Ziel auseinandersetzt, die von der Bundesregierung vor über einem Jahr eingeführt Luftverkehrssteuer für einen Flug von Deutschland, in eines der wichtigsten deutschen Touristenziele, Ägypten, von derzeit 23,43 Euro pro Flug auf 7,50 Euro zu senken. Ziel ist es, dass Ägypten anderen beliebten deutschen Touristenzielen, wie der Türkei, den Kanarischen Inseln oder Marokko gleichgestellt wird. Die Reisebranche lehnt auch ein Jahr nach Einführung die sogenannte Luftverkehrsabgabe diese weiterhin ab.

Unterstützt wird die Petition vom Deutschen Reiseverband, den deutschen Charter-Fluggesellschaften (wie Airberlin, Condor), diversen Reiseveranstaltern (wie Thomas Cook), aber auch von ab-in-den-urlaub.de, mit über zwei Millionen Nutzern eines der größten europäischen Reisebuchungsportale. “Die Luftverkehrsabgabe sei nicht im Sinne des Verbrauches”, so ab-in-den-urlaub.de.

Erst wenn die 50.000 Unterschriften zusammenkommen, wäre der Petitionsausschuss des Bundestages verpflichtet, eine öffentliche Anhörung zum Thema “Luftverkehrssteuer Ägypten” abzuhalten.

Zur Petition geht es hier, wobei im ersten Schritt eine Anmeldung erforderlich ist: http://www.aegypten-petition.de/

Keine sonnigen Perspektiven für Griechenland: Reisen nach Griechenland schlecht zu verkaufen – Türkei wird profitieren – Aktuelle Umfrage unter Entscheidern der Reiseindustrie

(Frankfurt/Main, 05. März 2012) Zum zweiten Mal hat die Euro-Gemeinschaft das Land vor der Staatspleite bewahrt. Doch in den kommenden Monaten droht Griechenland weiteres Ungemach. Für das traditionell so beliebte Urlaubsland sind die Prognosen für den Reisesommer 2012 alles andere als rosig. Die Schuldenkrise des Landes und insbesondere auch die Berichterstattung aus den vergangenen Wochen über Proteste der Bevölkerung, gewalttätige Ausschreitungen und Streiks hat Wirkung gezeigt: Die Reisenden sind zutiefst verunsichert und selbst auf eingeschworene Griechenland-Urlauber scheint in diesem Jahr kein Verlass zu sein. Zu dieser Einschätzung kommt eine im Auftrag des Travel Industry Club vom Marktforschungsunternehmen Trendscope durchgeführte Umfrage, die am Sonntag veröffentlicht wurde.

Bei der Erhebung unter Entscheidern der Reisebranche sind 71 Prozent der Befragten zwar der Meinung, dass Griechenland gerade jetzt die Einnahmen aus dem Tourismus mehr denn je benötigt und die deutsche Reiseindustrie eigentlich verstärkt für Urlaub in Griechenland werben sollte. Aber 82 Prozent sind auch der Ansicht, dass die Situation in Griechenland für die kommenden Monate nicht kalkulierbar ist und sich Reisen in das Land im Hinblick auf mögliche Streiks, Unruhen und anti-deutsche Ressentiments derzeit entsprechend schlecht verkaufen lassen. 61 Prozent der Befragten gehen selbst davon aus, dass sich durchaus auch ausgemachte Griechenland-Liebhaber von der aktuellen Situation im Land beeinflussen lassen und nach Alternativen für den Urlaub im kommenden Sommer suchen. Und das, obwohl mit 61 Prozent der überwiegende Teil der Befragten weiterhin davon ausgeht, dass deutsche Urlauber auch in diesem Jahr gern gesehene Gäste in Griechenland sind.

87 Prozent sind der Meinung, dass von der Krise in Griechenland in erster Linie andere Reiseländer am Mittelmeer profitieren werden. Genannt werden die Türkei von 89 Prozent, mit einem deutlichen Abstand gefolgt von den Balearischen Inseln von 64 Prozent, Kroatien von 60 Prozent, das spanische Festland von 41 Prozent und Italien von 32 Prozent der Befragten.

Geteilter Meinung sind die Befragten, wenn es um den möglichen Image-Schaden und das Preisgefüge für Urlauber in Griechenland geht. So geht die Hälfte aller Befragten davon aus, dass ein Griechenland-Urlaub infolge der Krise billiger wird. Und ebenfalls die Hälfte der insgesamt 250 befragten Entscheider der deutschen Reiseindustrie ist der Meinung, dass Griechenland als Reiseland gegenwärtig einen irreparablen Schaden erleidet.

Wenig Zutrauen zeigen die Entscheider im Hinblick auf die Zukunft Griechenlands. Mit 86 Prozent der Befragten geht die überwiegende Mehrheit der Manager aus der deutschen Reiseindustrie nicht davon aus, dass sich Griechenland aus eigenen Kräften in wenigen Jahren erholen wird. Zwar glauben 55 Prozent nicht, dass Griechenland aus der gemeinsamen Währungsunion austreten wird, doch in den Augen von 81 Prozent der befragten Entscheider ist Griechenland für die EU-Mitgliedsländer ein “Fass ohne Boden”.

ITB-Partnerland Ägypten zählt wieder zu den Top-Zielen
Im Vorfeld der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin meldet der viertgrößte deutsche Reiseveranstalter FTI eine sehr gute Entwicklung der Buchungszahlen für Ägypten und Tunesien. “Sowohl die Zahlen für den Winter 2011/12 als auch die Vorausbuchungen für den Sommer 2012 sind mehr als zufriedenstellend”, so Dietmar Gunz, Vorsitzender der FTI-Geschäftsführung. “Bei gleich bleibender Entwicklung werden wir für das Geschäftsjahr 2011/12 mehr Gäste verzeichnen können als für das Jahr 2009/10, welches vor dem Arabischen Frühling lag.” Die größte Hürde für die weitere touristische Entwicklung der Länder – insbesondere Ägypten – sieht der Tourismusexperte in der 2011 eingeführten Luftverkehrssteuer, die hier vergleichsweise hoch angesetzt ist. “Die Politik könnte aktive Aufbauhilfe leisten, wenn die Region in diesem Punkt gegenüber anderen Reisezielen nicht benachteiligt würde”, erklärt Gunz. Die seit Februar dieses Jahres greifenden Kerosinzuschläge wirken sich ebenfalls negativ aus.

Insgesamt startet FTI Touristik optimistisch und mit einem zweistelligen Wachstum im Vergleich zum Vorjahr in die Sommersaison. “Die Frühbucher-Rabatte wurden wieder sehr gut genutzt und bei unseren Familienangeboten konnten wir ebenfalls einen Buchungszuwachs verzeichnen”, so Gunz weiter. Der Family-Katalog wurde 2011 erstmals aufgelegt. Mit der Premium-Reisemarke Gold by FTI hat sich der Veranstalter auch im Luxus-Segment etabliert und kann hier ebenfalls steigende Umsatz- und Buchungszahlen vermelden.

Zu den meist gebuchten Zielen für den Sommer 2012 zählt neben Ägypten und Tunesien wieder die Türkei. Das Land ist seit drei Jahren das umsatzstärkste bei FTI und trägt somit auch maßgeblich zu dem guten Ergebnis für den Sommer bei. Außerdem gehören die Vereinigten Arabischen Emirate, Spanien, insbesondere die Balearen, und Portugal zu den beliebtesten Urlaubszielen. Auf der Fernstrecke reihen sich die Karibik und Lateinamerika sowie die USA und Südafrika in die Liste der Top-Ziele ein.

Brähmig rät von Ägypten ab
Zwei Tage vor Beginn der ITB in Berlin fordert der Vorsitzende des Tourismus-Ausschusses im Bundestag von Urlaubern, nicht nach Ägypten zu fahren. Das Land ist Partnerland der ITB.

Ägypten hofft auf Erholung beim Tourismus : Neue Chancen 2012 – Investitionen langfristig orientiert

Von Michael Marks, gtai

(Kairo, 08. Dezember 2011) Das Tourismusjahr 2011 ist für Ägypten schwierig gewesen. Revolution und nachfolgend immer wieder aufgetretene Gewaltexzesse, vor allem in der Metropole Kairo, haben die Lust auf das Land am Nil bei Reiseveranstaltern und Reisenden vorübergehend stark gedämpft. Die Investitionen in der Branche setzen ohnehin auf langfristige Perspektiven, und die könnten durchaus positiv sein. Derzeit wird vorsichtig fortgebaut, was bereits begonnen worden ist. Geplante neue Vorhaben bleiben in der Pipeline und warten auf den richtigen Moment.

Wenn der friedlich verlaufene Wahlauftakt seine Fortsetzung findet, dann kann Ägypten demnächst wieder auf die Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches touristisches Produkt verweisen: Stabilität und Sicherheit. Noch zu Jahresbeginn 2011 stand das Land in Erwartung von 15 Mio. und mehr Besuchern. Der Jahresverlauf lässt nun 11 Mio. Auslandsbesucher bei Devisenerlösen von 10 Mrd. US$ erwarten, ein “gutes Ergebnis angesichts der Umstände”, wie der Minister für Tourismus Abdel Nour kurz vor dem Kabinettsrücktritt kommentiert hatte. In den ersten neun Monaten 2011 ist die Besucherzahl um 35% auf 6,9 Mio. gesunken. Recht wacker hielten sich die an 3.Stelle liegenden Deutschen (-32% auf 0,64 Mio.).

Tourismus Ägypten - Strukturdaten

Wenn es um die für das Land so wichtige Branche geht, dann heißt es oft, besonderen Optimismus zu zeigen. Dies führt leicht zur Verdopplung von Besucherzahlen und Devisenerlösen, die innerhalb von fünf oder zehn Jahren realisierbar seien. Zunächst gilt es jedoch, wieder dort anzuknüpfen, wo man schon einmal war. Die neue Werbekampagne “We´re Egypt” und die Beteiligung als offizielles Partnerland der ITB Berlin im Jahr 2012 geben Anlass zu der Hoffnung, dass Ägypten nach dem politischen auch einen touristischen Frühling erlebt – sofern internationale Wirtschaftskrisen nicht die Reiselust verhageln.

Trotz der noch bestehenden Unsicherheiten überwiegen die (erwünschten) Fundamentaldaten bei den Investitionsentscheidungen. Die in der Regel langfristig angelegten Projekte werden fortgeführt beziehungsweise dürften mit gewisser Zeitverschiebung begonnen werden. Die Ferienanlagen sind vielfach als Mischnutzungsprojekte gedacht, das heißt sowohl für touristische wie Zweitwohnungszwecke ausgelegt. Der Zweit- wie der primäre Luxuswohnungsmarkt gehören in der jetzigen Phase zu den Verlierern. Neben der schwächeren Entwicklung im Inland könnte die fehlende Dynamik in den USA und in der EU beziehungsweise im Euroraum die Revision mancher Investitionsentscheidung hervorrufen.

Kairo verfügt über etwa 36.000 Hotelzimmer. Bis 2050 wird von einem weiteren Bedarf in Höhe von 24.000 Einheiten ausgegangen, um der Entwicklung der individual- und eventtouristischen Nachfrage entsprechen zu können. Neue Kapazitäten werden insbesondere in New Cairo und 6th of October City notwendig. In Downtown Cairo werden ältere Gebäude zu Hotels umfunktioniert.

Qatari Diar hat mit Consolidated Contractors Co. einen 464 Mio. US$-Vertrag über das Mischnutzungsprojekt “Nile Corniche” in Kairo geschlossen, das neben Büro- und Wohnraum auch ein 5-Sterne-Hotel St. Regis umfasst. Weitere 80 Mio. US$ fließen unter demselben Auftragnehmer in die erste Phase einer Ferienanlage in Sharm El Sheikh (Süd-Sinai). Zur Renovierung für 52 Mio. US$ steht das Ramsis Hilton Hotel in Kairo mit Abschluss 2015 an. Das “Falcon Tower”-Vorhaben im südlichen Kairoer Stadtteil Maadi sieht neben einem Wohnturm auch einen Hotelturm auf 23 Stockwerken mit 129 Suiten vor. Das vor der Vergabe stehende Vorhaben soll 2015 zum Abschluss gelangen.

Zu einem neuen Vorzeige-Megaprojekt entwickelt sich die 12 km lange Bucht von Sahl Hasheesh, rund 20 km südlich des internationalen Flughafens von Hurghada gelegen. Dieser wird derzeit ausgebaut mit Verdopplung der Passagierzahl auf 14 Mio. Egyptian Resorts Company (ERC) plant dort in Partnerschaft mit Orascom Development den Start des Sawari-Projekts im 2. Quartal 2012, ein Mischnutzungsvorhaben, das auch eine Marina auf einem Grundstück von 2,5 Mio. qm beinhaltet, die 2014 fertig gestellt sein soll. Nikki Beach soll das dort entstehende Boutique-Hotel betreiben. Erhofft wird ein Aufschwung des vernachlässigten Jacht-Tourismus. Liegeplätze sind bereits im Angebot. Bis zu 330 Jachten können auf der Wasserfläche von 117.000 qm untergebracht werden.

Das Gesamtareal umfasst 41 Mio. qm. Derzeit gibt es in Sahl Hasheesh knapp 1.600 Hotelzimmer und 700 Immobilieneinheiten. ERC hat angekündigt, rund 6 Mrd. ägypt£ in den Ausbau der Infrastruktur zu investieren, so in Trink- und Abwasseranlagen, Meerwasserentsalzung und Stromnetz. ERC ist Master-Entwickler des Gebiets, während der Staat keinerlei Infrastruktureinrichtung schafft. Langfristig ist geplant, das Touristenziel in eine umfassende Gemeinde mit Schulen, Universität, Bürokomplexen und Krankenhäusern zu entwickeln. 17 Hotels befinden sich derzeit in der Planung. In 2012 soll eine groß angelegte Marketing-Kampagne für das Gesamtgebiet an Sub-Developer durchgeführt werden. Weitere künftige ERC-Vorhaben bilden die Entwicklung eines 14 Mio. qm-Gebiets in Berenice, 200 km südlich von Hurghada, sowie von 4 Mio. qm in Dahab auf dem Sinai.

Wachsender Aufmerksamkeit erfreut sich auch das weiter südlich gelegene Gebiet von Marsa Alam, das als guter Eingang für Touristen gilt, die einen Kombi-Urlaub aus Tauchen und Fitness am Roten Meer mit einer Nilkreuzfahrt und dem Besuch antiker Stätten verbinden wollen. Hilton eröffnet in Marsa Alam ein 370-Zimmer-Hotel. Noch weiter südlich befindet sich das “Berenice Red Sea Project” von Orascom Development (ODH) in der Planung. ODH und Louis Vuitton Moet Hennessy (LVMH) wollen ein “Cheval Blanc”-Hotel in Aswan in Angriff nehmen für 50 Mio. US$ mit möglicher Fertigstellung Ende 2014.

Zu den bedeutenden Entwicklungsvorhaben gehört die geschlossene Ferienanlage “Marassi” der Emaar Misr, die auf 6,25 Mio. qm nahe El Alamein am Mittelmeer entsteht. Es handelt sich um einen kompletten Badeort mit allen Freizeiteinrichtungen bis hin zu Golfplatz und einer Lagune. 3.000 Hotelzimmer und 5.300 Wohneinheiten sind avisiert. Die zum Bau anstehenden Hotelanlagen werden von der Emaar Hospitality Group (EHG) gemanagt werden. Nikki Beach Hotels and Resort entwickelt seine erste ägyptische Ferienanlage “Hacienda Bay” für 200 Mio. US$ an der Nordküste. In Partnerschaft mit Palm Hills Development (PHD) sind über das kommende Jahrfünft 4.500 Hotelzimmer an zwölf verschiedenen Standorten geplant.

Das touristische Großprojekt Citystars Sharm El Sheikh (Süd-Sinai) sieht auf 7,5 Mio. qm einen Mix aus Luxuswohnungen, touristischen, Einzelhandels-, Sport- (Golf-) und Freizeiteinrichtungen vor. Auch die weltweit größte schiffbare kristallklare Lagune mit 1,2 Mio. qm, umgeben von 22 km weißem Sandstrand, die die chilenische Crystal Lagoons Corporation errichtet hat, gehört zur Anlage. Die Lagune bildet den Auftakt für weitere Planungen dieser Art in Ägypten. Citystars Sharm El Sheikh soll Mitte 2012 nach Abschluss der ersten Phase mit folgenden Komponenten in Betrieb genommen werden: Fünf-Sterne-Hotel, Lagune, Lagunen-Insel-Restaurant, Einzelhandelsfläche und etwa 1.200 Wohnungen.

holidaycheck.de: Erste Hotels mit Fake-Siegel gebrandmarkt

(Bottighofen/Schweiz, 18. November 2011) Holidaycheck.de macht ernst: Die ersten Hotelbewertungen wurden nun mit dem neuen Fake-Siegeln gekennzeichnet. Das Hotel Lillyland Beach in Hurghada/Ägypten muss nun mit dem Brandzeichen „Achtung Manipulationsverdacht“ leben. Und das Minamark Beach Resort ebenfalls in Hurghada/Ägypten wird gar der aktiven Fälschung bezichtigt.

Damit will man bei holidaycheck.de, dem führenden Hotel- und Reisebewertungsportal in Europa, die Glaubwürdigkeit und Authentizität wieder stärken. Zahlreiche Medienberichte hatten Manipulationen und gefälschte Hotelbewertungen aufgedeckt. Ein Insiderbericht im Herbst vergangenen Jahres in der Onlineausgabe dieser Fach-Illustrierten setzte eine wahre Flut an Text- und TV-Beiträgen in Gang.

Wird nun ein Hotel mit einem Fake-Siegel bebrandmarkt, so will man bei holidaycheck.de dies ausführlich besprechen. „Die Kommunikationsabteilung kontaktiert den Hotelier und bespricht mit ihm die Lage. Hier wird auch der Rahmen der verdächtigen Handlungen offengelegt. Auf Grund dieser Informationen kann der Hotelier selbst Recherchen anstellen“, heißt es aus der Presseabteilung.

„Ein Beispiel hierfür hatten wir übrigens bereits: Ein Hotel fand heraus, dass die beanstandeten Bewertungen von einer übereifrigen Hotelangestellten platziert wurden. Der Stempel wurde nach Klärung dieses Umstandes entfernt“, sagte Claudius Moaferie, Sprecher von holidaycheck.de.

„Top hotel“: Deutsche Hoteliers berichten aus Urlaubsorten am Roten Meer – „alles ruhig“

Hilferufe an deutsche Gästen – Verärgerung über pauschale Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

(Berlin/Kairo, 02. Februar 2011) Drama um den Tourismus in Ägypten: Die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes hat den Reisestrom offenbar zum Erliegen gebracht. „Leider gibt es keine Anreisen mehr“, klagt Dirk Burneleit, GM der äygptischen DG Company for Hotels and Resorts gegenüber der Fach-Illustrierten für das Hotel-Management „Top hotel“. In der Onlineausgabe (www.tophoptel.de) berichten deutsche Hoteliers als Augenzeugen vor Ort: Von Chaos und bürgerkriegsähnlichen Zuständen gebe es keine Spur, weder in Sharm el-Sheikh noch in Hurghada.

Hilferuf an die deutschen Touristen - Steigenberger Al Dau Resort Hurghada

Hilferuf an die deutschen Touristen - Steigenberger Al Dau Resort Hurghada

Erste Reaktionen von deutschen Hoteliers in Ägypten trafen erst an diesem Vormittag ein. Erst seit wenigen Minuten gibt es wieder Zugriff aufs Internet. „Hier in Sharm el-Sheihk hat es keinerlei Einschränkungen gegeben. Kein Militär, keine Kriminellen, kein Chaos“, so Burneleit gegenüber „Top hotel“. „Wir sind hier verärgert über die Pauschalisierung der Sicherheitslage in ‚Ägypten’. Unsere Gäste hier genießen den Urlaub bis zu Ihrer regulären Abreise“, so der Hotelier.

Das Auswärtige Amt hatte gestern einen sog. Sicherheitshinweis für ganz Ägypten herausgegeben. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und der instabilen Lage sei von Reisen nach ganz Ägypten dringend abzuraten, heißt es. Und weiter: „Aufgrund der Unübersichtlichkeit und schweren Vorhersehbarkeit der Gesamtsituation in Ägypten schließt dieser Hinweis ausdrücklich die Touristengebiete am Roten Meer ein, auch wenn die Lage dort derzeit ruhig ist.“

Burneleit will nun auf aktive Medienarbeit setzen, um die deutschen Gäste wieder zu erreichen. „Leider gibt es keine Anreisen mehr. Wir ‚sterben aus’“, so der Hilferuf. Jedoch musste er zunächst einen Großteil der Mitarbeiter nach Hause schicken. Viele Äygpter sind von Einnahmen aus dem Tourismus angewiesen.

Auch in der Touristenhochburg Hurghada sei alles ruhig. „Die Touristenorte entlang der Küste des Roten Meeres, wie Hurghada, sind oder waren in keiner Weise von den derzeitigen politischen Ereignissen in Kairo oder Alexandria betroffen“, berichtet Stefanie Glasser, Director of e-Commerce & Marketing Communications im Steigenberger Al Dau Resort Hurghada. Den Gästen standen die Hoteleinrichtungen und –services stets ohne Einschränkungen zur Verfügung.

Nun häuften sich auch hier die kurzfristigen Stornieren. „Bitte unterstützen Sie besonders jetzt den Tourismus am Roten Meer und damit die vielen ägyptischen Familien und kleinen lokalen Händler, deren Existenz davon abhängig ist und machen Sie weiterhin bei uns Urlaub!“, so der Hilferuf der deutschen Hotelière.

„Top hotel“ ist die renommierte Fachzeitschrift für das Hotelmanagement in Deutschland. Das Magazin erscheint zehn Mal im Jahr im Freizeit-Verlag Landsberg. Die verbreitete Auflage beträgt rund 20.000 Exemplare. Im Verbund mit dem Lebensmittel Praxis Verlag (LPV) erscheinen u.a. auch „Die KÜCHE“, „Catering inside“, „Convenience Shop“ und „Lebensmittel Praxis“.

Ägypten lockt Touristen an das Mittelmeer

Quelle: bfai – Von Stephanie Bratka

Zahlreiche Investitionsprojekte von Sinai bis As Salum / Nachhaltigkeit rückt in den Fokus /

Ägyptens Tourismusminister Zoheir Garranah plant die Mittelmeerküste des Landes zunehmend für Reisende zu erschließen. Im Vergleich zu anderen Anrainerstaaten hat Kairo diese Region bis dato eher vernachlässigt. Die geplanten Projekte bieten auch deutschen Firmen gute Geschäftschancen, doch es sind vor allem arabische Investoren, die sich engagieren. Der Tourismus gehört in Ägypten zu den wichtigsten und am schnellsten wachsenden Wirtschaftszweigen. (Kontaktanschriften)

Das touristische Entwicklungspotenzial an der Mittelmeerküste Ägyptens ist groß: Als Beispiel dafür kann das erst kürzlich eröffnete Porto Marina Resort, das etwa 100 km westlich von Alexandria liegt, genannt werden. Weitere Projekte befinden sich noch in der Planungsphase, so die Aktivitäten der Investmentbehörde von Marsa Matrouh, einem Touristenort am Mittelmeer: Die Initiatoren haben Vorhaben im Wert von rund 700 Mio. ägyptische Pfund (ägypt.£), umgerechnet rund 83 Mio. Euro, genehmigt. Sie werden neun Touristenressorts mit insgesamt 3.200 Hotelzimmern an der Küste bauen. Und weiter: In Al Alamein entstehen derzeit zehn neue Vier- und Fünf Sterne Hotelanlagen.

Experten zufolge kann der Markt die zusätzlichen Bettenkapazitäten der neuen Hotelanlagen aufnehmen. Bremsend auf die Branchenentwicklung wirkten die Inflation und der Mangel an qualifiziertem Personal, heißt es. Gleichzeitig erfordern die deutlich steigenden Besucherzahlen einen Ausbau der Infrastruktur: Die Europäische Union fördert die Modernisierung der touristischen Infrastruktur Ägyptens mit 2 Mio. Euro und mit gemeinsamen Projekten

Etwa 12% der Ägypter arbeiten nach Aussage von Garranah im Tourismus. Die Branche, die sich zur wichtigsten Deviseneinnahmequelle des Landes entwickelt hat, konnte sich von der Flaute in Folge der Terroranschläge 2005 und 2006 in Dahab auf dem Sinai erholen. Sie verzeichnete im Finanzjahr 2006/07 zweistellige Wachstumsraten. Wie die ägyptische Zentralbank berichtete, ist die Reisebranche 2006/07 real um 13,2% gewachsen (2005/06: +4,3%; 2004/05: +21,3%). Knapp 10 Mio. Touristen besuchten das Land (+12,7%; 2005/06: 8,7 Mio.; 2004/05: 8,7 Mio.). Die Anzahl der Übernachtungen stieg im Berichtsjahr um 15,5% auf 98,3 Mio. (2005/06: 85,1 Mio.; 2004/05: 85,7 Mio.). Branchenschätzungen zufolge beläuft sich die Anzahl der Besucher im Gesamtjahr 2007 auf 11 Mio. Reisende.

Zunehmend setzt Ägypten darauf, dass sich der Tourismus zu einem nachhaltigen Industriezweig entwickelt, dazu gehört nach Aussagen von Garranah auch die Forcierung des ökologischen Tourismus. Das Ministerium hat ein Umwelt-Management-System für Hotels eingeführt. Mittlerweile sind bereits 21 Häuser mit dem Umwelt-Label “Green Globe” zertifiziert. Außerdem wurde die Tauch-Organisation “The Diving Chamber” gegründet. Sie soll den Schutz der Riffe und Meerestiere im Roten Meer und die Einhaltung internationaler Sicherheitsstandards überwachen.

Die meisten Touristen kommen derzeit aus Russland, die Besucherzahlen sind seit dem Jahr 2002 um über 100% gestiegen. Etwa zwei Drittel der Ägypten-Reisenden sind Westeuropäer, hier rangiert Deutschland, gefolgt von Italien und Großbritannien, auf den vorderen Plätzen. Immer deutlicher zeichnet sich unterdessen ab, dass die Zahl der Besucher aus arabischen Ländern weiter steigt.

Das Interesse von Investoren an Immobilien für das Hotelgewerbe ist groß. Diese Entwicklung zeigte sich auch auf der Immobilienmesse “Next Move” (16.-19.4.2008) in Kairo. Zahlreiche Wohn- und Hotelprojekte von rund 30 Ausstellern aus dem arabischen Raum wurden dort vorgestellt. Auch auf der Messe wurde deutlich, dass vor allem arabische Anleger in den Tourismus drängen. Ein Beispiel dafür ist die geplante luxuriöse Wohn- und Hotelanlage Marassi auf 6,25 Mio. qm nahe Alexandria und Al Alamein. In dieses Projekt investiert Emaar Misr, eine hundertprozentige Tochter der Immobiliengesellschaft Emaar Properties mit Sitz in Dubai, etwa 9,92 Mrd. ägypt.£, rund 1,1 Mrd. Euro. (S.A.)

Kontaktanschriften:

Ministry of Tourism
Cairo International Convention Center – Nasr Road -
Nasr City – Cairo, Ägypten
Tel.: 0020 2/261 17 32; Fax: -263 71 99
E-Mail: zgarranah@tourism.gov.eg

Egyptian Tourism Federation
8, El Sadd El-Aaly Street,
Dokki, 11312, Giza. Ägypten
Tel.: 0020 2/37 48 -33 13
E-Mail: info@etf.org.eg, etf@etf.org.eg Internet: www.eft.org.eg

Quelle: bfai – Von Stephanie Bratka

Ägypten lockt Touristen an das Mittelmeer

Quelle: bfai – Von Stephanie Bratka

Zahlreiche Investitionsprojekte von Sinai bis As Salum / Nachhaltigkeit rückt in den Fokus

Ägyptens Tourismusminister Zoheir Garranah plant die Mittelmeerküste des Landes zunehmend für Reisende zu erschließen. Im Vergleich zu anderen Anrainerstaaten hat Kairo diese Region bis dato eher vernachlässigt. Die geplanten Projekte bieten auch deutschen Firmen gute Geschäftschancen, doch es sind vor allem arabische Investoren, die sich engagieren. Der Tourismus gehört in Ägypten zu den wichtigsten und am schnellsten wachsenden Wirtschaftszweigen. (Kontaktanschriften)

Das touristische Entwicklungspotenzial an der Mittelmeerküste Ägyptens ist groß: Als Beispiel dafür kann das erst kürzlich eröffnete Porto Marina Resort, das etwa 100 km westlich von Alexandria liegt, genannt werden. Weitere Projekte befinden sich noch in der Planungsphase, so die Aktivitäten der Investmentbehörde von Marsa Matrouh, einem Touristenort am Mittelmeer: Die Initiatoren haben Vorhaben im Wert von rund 700 Mio. ägyptische Pfund (ägypt.£), umgerechnet rund 83 Mio. Euro, genehmigt. Sie werden neun Touristenressorts mit insgesamt 3.200 Hotelzimmern an der Küste bauen. Und weiter: In Al Alamein entstehen derzeit zehn neue Vier- und Fünf Sterne Hotelanlagen.

Experten zufolge kann der Markt die zusätzlichen Bettenkapazitäten der neuen Hotelanlagen aufnehmen. Bremsend auf die Branchenentwicklung wirkten die Inflation und der Mangel an qualifiziertem Personal, heißt es. Gleichzeitig erfordern die deutlich steigenden Besucherzahlen einen Ausbau der Infrastruktur: Die Europäische Union fördert die Modernisierung der touristischen Infrastruktur Ägyptens mit 2 Mio. Euro und mit gemeinsamen Projekten

Etwa 12% der Ägypter arbeiten nach Aussage von Garranah im Tourismus. Die Branche, die sich zur wichtigsten Deviseneinnahmequelle des Landes entwickelt hat, konnte sich von der Flaute in Folge der Terroranschläge 2005 und 2006 in Dahab auf dem Sinai erholen. Sie verzeichnete im Finanzjahr 2006/07 zweistellige Wachstumsraten. Wie die ägyptische Zentralbank berichtete, ist die Reisebranche 2006/07 real um 13,2% gewachsen (2005/06: +4,3%; 2004/05: +21,3%). Knapp 10 Mio. Touristen besuchten das Land (+12,7%; 2005/06: 8,7 Mio.; 2004/05: 8,7 Mio.). Die Anzahl der Übernachtungen stieg im Berichtsjahr um 15,5% auf 98,3 Mio. (2005/06: 85,1 Mio.; 2004/05: 85,7 Mio.). Branchenschätzungen zufolge beläuft sich die Anzahl der Besucher im Gesamtjahr 2007 auf 11 Mio. Reisende.

Zunehmend setzt Ägypten darauf, dass sich der Tourismus zu einem nachhaltigen Industriezweig entwickelt, dazu gehört nach Aussagen von Garranah auch die Forcierung des ökologischen Tourismus. Das Ministerium hat ein Umwelt-Management-System für Hotels eingeführt. Mittlerweile sind bereits 21 Häuser mit dem Umwelt-Label “Green Globe” zertifiziert. Außerdem wurde die Tauch-Organisation “The Diving Chamber” gegründet. Sie soll den Schutz der Riffe und Meerestiere im Roten Meer und die Einhaltung internationaler Sicherheitsstandards überwachen.

Die meisten Touristen kommen derzeit aus Russland, die Besucherzahlen sind seit dem Jahr 2002 um über 100% gestiegen. Etwa zwei Drittel der Ägypten-Reisenden sind Westeuropäer, hier rangiert Deutschland, gefolgt von Italien und Großbritannien, auf den vorderen Plätzen. Immer deutlicher zeichnet sich unterdessen ab, dass die Zahl der Besucher aus arabischen Ländern weiter steigt.

Das Interesse von Investoren an Immobilien für das Hotelgewerbe ist groß. Diese Entwicklung zeigte sich auch auf der Immobilienmesse “Next Move” (16.-19.4.2008) in Kairo. Zahlreiche Wohn- und Hotelprojekte von rund 30 Ausstellern aus dem arabischen Raum wurden dort vorgestellt. Auch auf der Messe wurde deutlich, dass vor allem arabische Anleger in den Tourismus drängen. Ein Beispiel dafür ist die geplante luxuriöse Wohn- und Hotelanlage Marassi auf 6,25 Mio. qm nahe Alexandria und Al Alamein. In dieses Projekt investiert Emaar Misr, eine hundertprozentige Tochter der Immobiliengesellschaft Emaar Properties mit Sitz in Dubai, etwa 9,92 Mrd. ägypt.£, rund 1,1 Mrd. Euro. (S.A.)

Kontaktanschriften:

Ministry of Tourism
Cairo International Convention Center – Nasr Road -
Nasr City – Cairo, Ägypten
Tel.: 0020 2/261 17 32; Fax: -263 71 99
E-Mail: zgarranah@tourism.gov.eg

Egyptian Tourism Federation
8, El Sadd El-Aaly Street,
Dokki, 11312, Giza. Ägypten

Tel.: 0020 2/37 48 -33 13
E-Mail: info@etf.org.eg, etf@etf.org.eg Internet: www.eft.org.eg