Schlagwort-Archive: ADAC

Ferientermine in Deutschland: 85 heiße Stautage im Sommer – ADAC: Quartiere zeitig buchen und nicht unbedingt samstags starten

(München, 16. Mörz 2012) Wenn Deutschlands Schüler Sommerferien bekommen, müssen sich Autofahrer in Geduld üben. Von Ende Juni bis Mitte September wird es eng auf deutschen Straßen und in touristisch gefragten Regionen. Die Hauptreisezeit für ganz Deutschland erstreckt sich damit dieses Jahr im Sommer auf 85 Tage. Der ADAC rät Urlaubern mit schulpflichtigen Kindern, frühzeitig ihre Ferienquartiere zu buchen. Wer unnötige Verzögerungen auf dem Weg in den Urlaub vermeiden möchte und mit dem Auto unterwegs ist, sollte nach Möglichkeit den Samstag als Reisetag meiden.

Schulferien in Deutschland 2012

Den Ferienauftakt im Sommer bestreiten in diesem Jahr Berlin, Brandenburg und Hamburg am 20. bzw. 21. Juni. In Mecklenburg-Vorpommern beginnt die schulfreie Zeit ab dem 23. Juni, in Schleswig-Holstein ab dem 25. Juni. Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland folgen ab dem 2. Juli.

Die Wochenenden vom 6. Juli bis zum 11. August 2011 sind besonders staugefährdet. Denn acht Bundesländer gehen dann in die Sommerpause. Am 9. Juli heißt es in Nordrhein-Westfalen “Endlich Ferien!”. Ab dem 23. Juli jubeln die Schüler in Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Ab 26. Juli bleiben die Klassenzimmer auch in Baden-Württemberg leer. Schlusslicht ist Bayern, wo die Sommerferien am 1. August beginnen.

Die ersten langen Staus auf den Autobahnen sind laut ADAC dieses Jahr aber bereits zum Beginn der Osterferien am 30. und 31. März sowie vor dem Osterwochenende ab dem 5. April zu erwarten. Viele Familien werden dann vor allem Richtung Süden reisen. Auch Mitte Mai wird es vor dem Feiertag Christi Himmelfahrt (17. Mai) und am Freitag, 25. Mai, vor dem Pfingstwochenende auf den deutschen Straßen eng werden.

Eine Übersicht der heißesten Stauwochenenden des Jahres mit den Ferienterminen 2012 gibt es im Internet unter www.adac.de/staukalender.

Sommerferien 2012 in Europa: Ohne Stau ans Ferienziel – ADAC: Gut vorbereitet in den Urlaub starten

(München, 04. März 2012) Wenn Europa Sommerferien macht, wird es schnell eng auf Straßen, an Stränden und in Hotels oder Ferienwohnungen. Wer jetzt schon seinen Urlaub plant, sollte einen Blick in die ADAC Übersicht der Sommerferientermine im europäischen Ausland werfen.

Internationale Schulferien 2012

Juni, Juli und August sind die Monate, in denen die Schulen Europas ihre Türen für die großen Ferien schließen. Auf den Straßen muss deshalb mit längeren Staus gerechnet werden. Wer es vermeiden kann, sollte nicht am Wochenende in die Ferien starten. Der ADAC empfiehlt, unter der Woche loszufahren und gegebenenfalls eine Übernachtung auf der Strecke einzuplanen.

Auf Italiens Straßen wird es aufgrund der Sommerferien vom 9. Juni bis Mitte September voll. Auch auf spanischen Autobahnen wird es zwischen Ende Juni und Mitte September hoch her gehen. Portugal macht vom 8. Juni bis zum 15. September sogar über drei Monate Pause. Vom 30. Juni bis zum 8. September haben Schüler in Österreich frei. In diesen und vielen anderen europäischen Ländern sind die Schulferien allerdings wie auch in Deutschland regional gestaffelt. Frankreich hingegen schließt seine Schultüren landesweit vom 6. Juli bis zum 3. September. In Ungarn dauern die Sommerferien vom 16. Juni bis Ende August und kroatische Schulen schließen vom 18. Juni bis zum 2. September ihre Pforten.

Aber auch auf deutschen Straßen kann es eng werden, wenn Urlauber aus Dänemark (25. Juni bis 10. August), Polen (30. Juni bis 2. September) oder den Niederlanden (14. Juli bis 2. September) in die Sommerferien verreisen und zusätzliche Staus und Behinderungen verursachen.

Feiertage in Europa 2012: Andere Länder, andere Sitten – ADAC: Gut vorbereitet in den Urlaub starten

(München, 08. Februar 2012) Wer im Urlaub nicht unerwartet vor geschlossenen Geschäften, Banken und Supermärkten stehen möchte, sollte die Feiertage seines Urlaubslandes kennen. Deshalb hat der ADAC eine Liste aller Feiertage der ersten Jahreshälfte in den wichtigsten Reiseländern Europas erstellt. Aufgezählt werden nur die Termine, die von den Feiertagen in Deutschland abweichen und nicht auf einen Sonntag fallen:

- Dänemark 5. April, 4. Mai, 5. Juni
- Frankreich 8. Mai
- Griechenland 27. Februar, 13. und 16. April, 4. Juni
- Großbritannien 17. März (Nordirland), 7. Mai, 4. Juni, (außer in Schottland) und 5. Juni
- Irland 7. März, 7. Mai, 4. Juni
- Italien 25. April, 2. Juni
- Kroatien 7., 22. und 25. Juni
- Niederlande 30. April, 5. Mai
- Norwegen 5. April
- Österreich 7. Juni
- Polen 3. Mai, 7. Juni
- Portugal 21. Februar, 25. April, 7. Juni
- Schweden 6. und 23. Juni
- Schweiz 19. März u. 7. Juni (nicht in allen Kantonen)
- Slowakei 8. Mai,
- Slowenien 8. Februar, 27. April, 2. Mai, 25. Juni
- Spanien 19. März (regional), 5. April
- Tschechien 8. Mai
- Türkei 23. April, 19. Mai
- Ungarn 15. März

Umgekehrt kann man aber auch in vielen Ländern während der deutschen Feiertage einkaufen. Beispielsweise ist der Karfreitag in Frankreich, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, Slowenien, Tschechien, der Türkei und Ungarn ein normaler Werktag.

Alle die gut vorbereitet in den Urlaub starten wollen, finden länderspezifische Besonderheiten auch im Internet unter www.adac.de/reise_freizeit.

Arktische Nächte in Europa: Wenn der Diesel einfriert – Viele Wintersportler laut ADAC in den Urlaubsorten liegen geblieben

(München, 07. Februar 2012) Derzeit erreichen den ADAC Hunderte von Hilferufen aus den Wintersportgebieten, weil Dieselautos nicht mehr anspringen oder nach kurzer den Geist aufgeben. Der Grund: Wenn das Auto bei Temperaturen von bis zu minus 35 Grad draußen geparkt wird, kann auch Winterdiesel der arktischen Kälte nicht mehr standhalten.

Stichwort Winterdiesel: Der Gesetzgeber schreibt für Dieselkraftstoffe eine Filtrierbarkeit bis minus 20 Grad zwischen dem 16. November und dem 29. Februar vor. Sicherheitshalber verkaufen Tankstellen im Winter üblicherweise Kraftstoff, der bis minus 22 Grad Celsius funktioniert. Der ADAC rät, das Fahrzeug bei niedrigeren Temperaturen – nach Möglichkeit – in einer Garage oder zumindest windgeschützt abzustellen.

Verstopfter Filter: Wenn ein Diesel bei Temperaturen unter minus22 Grad mit verstopftem Filter nicht mehr weiterfährt, ist eine Pannenhilfe an Ort und Stelle kaum möglich. Das gesamte Kraftstoffsystem muss so weit erwärmt werden, dass sich alle Paraffinkristalle wieder auflösen. Dafür genügt das Abstellen in einer beheizten Garage oder Werkstatt. Die Einwirkung von stärkeren Wärmequellen ist nicht nötig und aus Gründen des Brandschutzes nicht zu empfehlen. Neben dem Aufwärmen ist meist der Austausch des Kraftstofffilters notwendig.

Benzinbeimischung: Allgemein gilt bei den Common-Rail- und Pumpe-Düse-Triebwerken, die etwa seit dem Jahr 2000 auf dem Markt sind, dass keinesfalls Benzin dem Dieselkraftstoff beigemengt werden darf. Wer sich nicht daran hält, riskiert schwere Schäden am gesamten Einspritzsystem einschließlich Hochdruckpumpe, Injektoren, Kraftstoffleitungen und Tank. Im Zweifelsfall immer in der Bedienungsanleitung unter Fahr-/Winterbetrieb nachlesen.

Der ADAC fordert, dass Fahrzeuge ab Werk so ausgerüstet sein müssen, dass sie mit normgerechten Kraftstoffen auch bei niedrigsten Temperaturen (mindestens minus 25 Grad Celsius) betriebsbereit bleiben. Das kann beispielsweise mit einer leistungsfähigen Filterheizung problemlos erreicht werden. Außerdem müssen die Mineralölhersteller auch in ganz Deutschland Dieselqualitäten anbieten, die eine Verwendungsfähigkeit in Fahrzeugen ohne Filterheizung bis mindestens minus 25 Grad Celsius sicherstellen. In Österreich und skandinavischen Ländern sind derartige Qualitäten bereits handelsüblich.

ADAC-Bilanz: Wo Autofahrer 2011 Urlaub machten – Italien legt deutlich an Beliebtheit zu – Bei den Regionen Istrien gemeinsam mit Oberbayern vorne

(München, 03. Februar 2012) Ferien machen im eigenen Land – das wollen nach wie vor die meisten deutschen Autourlauber. Mit 40 Prozent individuell geplanter Autourlaubsreisen ist die Bundesrepublik weiterhin Spitzenreiter im Ranking. Zu diesem Ergebnis kommt der ADAC, der dafür insgesamt 2,5 Millionen Routenanfragen seiner Mitglieder aus dem letzten Jahr ausgewertet hat.

Autoreise 2011

Mit fast 17 Prozent legt Italien auf der Beliebtheits-Skala gegenüber dem Vorjahr deutlich zu und liegt auf Rang zwei vor dem Drittplatzierten Österreich (7,2 Prozent). Frankreich und Kroatien belegen die Plätze vier und fünf. Sie überholen damit die Türkei, die auf Platz sechs abrutscht.

Bei der Regionen-Auswertung der Pkw-Reisenden konnte sich zwar erneut Oberbayern durchsetzen, muss sich aber dieses Jahr den ersten Platz mit Istrien teilen. Die kroatische Region hat deutlich zugelegt und verdrängt damit sogar Südtirol, das leichte Zugewinne hatte, auf Platz drei. An Beliebtheit gewonnen hat der Gardasee als Urlaubsziel und belegt nun Platz vier, dicht gefolgt von Tirol auf Platz fünf. Die Ostsee/Mecklenburgische Seenplatte verliert hingegen schon im zweiten Jahr in Folge und schafft es nur noch auf Platz sechs.

Die Camper blieben 2011 ihren gewohnten Urlaubsländern treu. Deutschland und Italien konnten letztes Jahr die meisten Routenanfragen bei den Gespannfahrern verzeichnen. Allerdings löst das “Stiefel-Land” erstmals Deutschland als Spitzenreiter im Camper-Ranking ab. Auf den Plätzen drei und vier folgen dann wieder Kroatien und Frankreich. Spanien sicherte sich erneut den fünften Platz. Bei den Routenanfragen der Wohnmobilisten sieht es ähnlich aus: Platz eins belegt hier jedoch Deutschland, danach folgen Italien, Frankreich, Kroatien und Spanien.

Bei der Regionen-Auswertung der Camper gibt es ebenfalls wenig Bewegung und ausländische Urlaubsgebiete dominieren. Die beliebteste Region der Gespannfahrer und Wohnmobilisten ist nach wie vor Istrien.

Die ADAC Routenplanung ist trotz zunehmender Nutzung von Navigationssystemen der meist gefragte Service des Automobilclubs in den Geschäftsstellen sowie im Internet und ist durch die mobile Nutzung via Smartphones und Tablett-PCs im Aufwärtstrend.

Wer jetzt schon Details zur Planung des nächsten Urlaubs sucht, findet hilfreiche Informationen unter www.adac.de/maps.

ADAC Campingführer 2012: Der perfekte Platz für den perfekten Urlaub – 2.500 Sparangebote mit der CampCard nutzen

(München, 10. Januar 2012) Der neue ADAC Campingführer 2012 bietet nicht nur Informationen zu Plätzen, Ausstattung oder Preisen, Camper können mit der darin enthaltenen CampCard auch noch viel Geld sparen. Rund 2.500 Sparpreise und Vorteilsangebote auf über 1 600 Campingplätzen locken vor allem in der Nebensaison. Erstmals bieten in diesem Jahr rund 400 Plätze auch in der Hauptsaison attraktive Vergünstigungen bei Standplatz- und Personengebühr. Ebenfalls neu in 2012 sind satte Rabatte für Mietunterkünfte, die der ADAC Campingführer detailliert vorstellt. Ausstattungsmerkmale wie Kochgelegenheit, Nasszelle, TV oder Klimaanlage erleichtern die Auswahl.

Insgesamt werden in den Bänden Südeuropa und Deutschland/Nordeuropa über 5 400 Campingplätze in 37 Ländern ausführlich vorgestellt und bewertet. Damit erhalten Urlauber einen umfassenden Überblick mit bis zu 300 Informationen zu jedem Platz. Wer seinen Campingurlaub in diesem Jahr in Albanien oder Mazedonien plant, findet beide Länder ab sofort im Band Südeuropa.

Die Daten im ADAC Campingführer werden von qualifizierten und erfahrenen ADAC Testern erhoben, die jährlich rund 2 000 Anlagen inspizieren. Auf Basis dieser Informationen entsteht das bewährte ADAC Campingplatz-Profil, das die Plätze mit Hilfe von Sternen in fünf Kategorien, wie Standplätze, Sanitärausstattung oder Freizeitangebot, bewertet. Damit findet jeder Campingtyp den perfekten Platz für seinen perfekten Urlaub. Vor Ort ermittelte GPS-Koordinaten ermöglichen eine zielgenaue Navigation. Eine separate Planungskarte schafft einen zusätzlichen Überblick.

Den neuen ADAC Campingführer 2012, erhältlich in den Bänden Südeuropa sowie Deutschland/Nordeuropa, gibt es zum Preis von je 19,99 Euro im Buchhandel, den ADAC-Geschäftsstellen, im Internet unter www.adac-shop.de und unter 01805/10 11 12 (Festnetzpreis 14 Cent/Min., Mobilfunkpreise max. 42 Cent/Min.).

ADAC Skipass-Index 2012: Reit im Winkl bietet am meisten fürs Geld – Club stellt Gebiete mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis vor

(München, 29. Dezember 2011) Welche Gebiete den meisten Skispaß fürs Geld bieten, hat der neue ADAC Skipass-Index für die Wintersaison 2012 ermittelt. Er setzt Größe und Qualität eines Skigebiets mit den Kosten für den Skipass in Relation und zeigt Winterurlaubern, wo sie das beste Preis-Leistungs-Verhältnis finden. In Deutschland liegt das oberbayerische Reit im Winkl vor Oberjoch-Bad Hindelang im Allgäu und dem Classic-Gebiet in Garmisch-Partenkirchen. In Frankreich und der Schweiz hat das grenzübergreifende Skigebiet Les Portes du Soleil die Nase vorn. Die SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental in Tirol führt die österreichische Hitliste an. Unter den Skigebieten in Italien konnte sich Sestriere nahe Turin mit dem Liftverbund Vialattea die beste Platzierung sichern.

Ski- und Snowboardfahrer wurden befragt, welche Kriterien ihnen bei der Auswahl und Einschätzung eines Skigebietes wichtig sind. Das Ergebnis: Vor allem Pisten- und Schneesicherheit sowie kurze Wartezeiten an den Liften tragen zur Zufriedenheit der Winterurlauber bei. Hingegen sind Funparks, Kinderbetreuung oder andere Serviceleistungen für die meisten Wintersportler nicht ausschlaggebend. Darauf aufbauend basiert der ADAC Index auf den Kriterien Pistenkilometer, Schneesicherheit dank maschineller Beschneiung, Anzahl und Kapazität der Liftanlagen. Sie stehen den Skipasskosten gegenüber. Subjektive Kriterien wie die Exklusivität oder Atmosphäre eines Skigebietes fließen nicht in die Bewertung ein.

Die großräumigen Skiverbunde liegen dank zahlreicher Liftanlagen und umfangreicher Beschneiungsmöglichkeiten beim Skipass-Index meist im vorderen Bereich. Aber nicht nur die überregionalen Reviere können punkten: Gröden/Seiser Alm in Südtirol oder Crans Montana im Wallis haben es in Italien beziehungsweise der Schweiz jeweils auf Rang drei geschafft.

Insgesamt wurde der ADAC Skipass-Index 2012 für 300 Skigebiete in den fünf Alpenländern und den deutschen Mittelgebirgen ermittelt. Informationen zum Preis-Leistungs-Verhältnis der Gebiete können im ADAC SkiGuide 2012 nachgelesen werden. Dieser ist zum Preis von 24,99 Euro im Buchhandel und in den ADAC Geschäftsstellen erhältlich sowie im Internet unter www.adac-shop.de oder unter der Bestellhotline 0180 5/ 10 11 12 (14 ct/min aus dem Festnetz, mobil max. 42 ct/min).

Freie Fahrt zur Fußball-EM: Autobahnnetz in Polen wächst – Ausbau auch in Deutschland, Frankreich, Serbien und Spanien

(München, 29. Dezember 2011) Pünktlich zur Fußball-EM wird das polnische Fernstraßennetz auf wichtigen Verbindungen vergrößert: bis Juni 2012 soll die A 1 (Danzig – Lodz) um rund 70 Kilometer zwischen Kowal und Strykow wachsen, die A 2 (Frankfurt/Oder – Lodz) um rund 90 Kilometer bis Warschau und die A 4 (Görlitz – Krakau) soll durchgehend bis zur ukrainischen Grenze bei Korczowa führen.

Auch in Frankreich wird eine Staufalle verschwinden: für Dezember 2012 ist auf der A 89 (Lyon – Clermont-Ferrand) die Fertigstellung eines 49 Kilometer langen Abschnitts nördlich von Lyon bis Balbigny geplant. Autofahrer in Richtung Bordeaux können damit bis zu 60 Kilometern Fahrt einsparen. In Serbien soll die Südumfahrung der Hauptstadt Belgrad (E 75) bis zum Mai fertig sein und in Spanien wird die Küstenautobahn A 8 (Santander – Gijon – Baamonde) um 52 Kilometer verlängert.

Die wichtigsten Neuerungen in Deutschland sind: der Ausbau der A 72 zwischen Rathendorf und Borna-Süd, der mit 21 Kilometern Länge wohl im Dezember 2012 fertig gestellt sein dürfte, die Freigabe eines 17 Kilometer langen Teilstücks auf der A 71 zwischen dem Dreieck Südharz und Heldrungen voraussichtlich Mitte des kommenden Jahres, sowie im September die Eröffnung von sieben neuen Autobahnkilometern auf der A 33 zwischen Bielefeld / Brackwede und dem Kreuz Bielefeld. Zusammen mit kleineren Bauvorhaben wird das deutsche Autobahnnetz 2012 dadurch von derzeit 12 630 Kilometern Länge auf 12 690 Kilometer wachsen.

Alpenländer: Viele Passstraßen geschlossen – ADAC: Vor Abreise über aktuelle Situation informieren

(München, 10. Dezember 2011) Teilweise ergiebige Schneefälle haben in den Alpen die lang anhaltende Schönwetterperiode beendet. Mehrere bis Anfang Dezember noch offene Passstraßen wurden jetzt für den Winter gesperrt oder sind nur mit Schneeketten zu befahren.

In der Schweiz hat die Winterruhe nun auch für die Pässe Furka, Grimsel, Klausen, Oberalp und St. Gotthard begonnen. Von den 17 Alpenübergängen, die in der kalten Jahreszeit geschlossen werden, sind jetzt nur noch die vier Pässe Albula, Flüela, Forcola di Livigno und Splügen offen – teilweise aber nur mit Schneeketten befahrbar.

In Österreich sind bereits alle für den Winter gesperrten Passstraßen dicht. Einzige Ausnahme ist das Tiroler Hahntennjoch, das vermutlich bei Wetterberuhigung wieder geöffnet wird. In Italien können Autofahrer nur noch das Penserjoch passieren, in Frankreich die Passstraße Col d’Allos.

In den nächsten Tagen bleibt es in den Bergen winterlich. Oberhalb von 600 Metern ist immer wieder mit Schneefällen zu rechnen. Die wenigen jetzt noch offenen Pässe können jederzeit gesperrt werden. Außerdem sollten Autofahrer offene Pässe jetzt keinesfalls mehr ohne Winterreifen befahren. Wer auf Nummer sicher gehen will, hat zusätzlich Schneeketten dabei.

Der ADAC rät, sich vor Reiseantritt immer über die aktuelle Lage zu informieren. Informationen zum Straßenzustand und der Befahrbarkeit aller wichtigen Alpenstraßen findet man unter www.adac.de/maps. Unterwegs erhält man eine individuelle Beratung unter der Nummer 22 4 11 (1,10 Euro/min. zzgl. Verbindungskosten; E-Plus-Kunden wählen 11 4 11). Wer aus dem Ausland anruft, findet die entsprechenden Rufnummern im Internet unter der Mobilen Verkehrsinfo.

ADAC SkiGuide 2012: Pistenspaß in Deutschland am günstigsten – ADAC vergleicht Preise in den Alpenländern

(München, 08. Dezember 2011) Wer günstig Ski fahren will, muss nicht weit fahren. Das zeigt der aktuelle ADAC Skipass-Preisvergleich in den Alpenländern. Deutschland schneidet dabei sehr gut ab. Im Skiverbund Oberammergau zahlt man für einen 6-Tage-Skipass als Erwachsener 83 Euro (Kinder 44 Euro). Auch beim Tages-Skipass gehört der Skiverbund gemeinsam mit dem Mittag-Ski-Center bei Immenstadt mit 21 Euro für Erwachsene und 12 Euro für Kinder zu den Günstigsten.

Bei diesem Preis kann nur noch Ski Sympa im französischen Les Deux Alpes mithalten. Dort erhalten Erwachsene und Kinder den Tages-Skipass für 20 Euro. Das beste 6-Tage-Skipass-Abgebot in Frankreich hält Les Portes du Mont Blanc in Megève mit 134,20 Euro für Erwachsene (Kinder 104 Euro) bereit.

Wer in Österreich eine Woche sehr günstig Ski fahren und nicht zu viel bezahlen möchte, sollte zum Zwölferkopf in Pertisau am Achensee starten. Der 6-Tage-Skipass kostet 99 Euro für Erwachsene (Kinder 65 Euro). Zu einem Tagesausflug lädt dagegen das bodenständige Skirevier am Glungezer in Tulfes bei Innsbruck mit einem Tagespreis von 22 Euro für Erwachsene (Kinder 13,50 Euro) ein.

Der Spartipp in Italien heißt Monte Bondone und liegt direkt über Trento. Mit 129 Euro für sechs Tage (Kinder 64,50 Euro) ist das Skigebiet um 50 Prozent günstiger als das teuerste italienisch-schweizerische Skigebiet Breuil-Cervinia/ Zermatt. Hier zahlen Erwachsene auf immerhin 400 Kilometer Pisten 258 Euro (Kinder 155 Euro). Interessant: Wer dieses Skigebiet von der Schweizer Seite aus ansteuert, zahlt sogar noch mehr. Dann werden umgerechnet 344 Euro für Erwachsene und 172 Euro für Kinder fällig – damit das teuerste Skivergnügen im ADAC Vergleich.

Das günstigste Schweizer Skigebiet ist Bruson in den Walliser Quatre Vallées. Die Woche kostet 148 Euro für Erwachsene (Kinder 74 Euro). Den Tagespass gibt es für stattliche 32 Euro. Kinder zahlen allerdings nur 16,25 Euro.

Verglichen wurden Skigebiete in Deutschland, Italien, Österreich, der Schweiz und Frankreich, die mindestens 15 Kilometer Piste anbieten. Detaillierte Informationen zu allen Skigebieten in den Alpen bietet der ADAC SkiGuide 2012. Er ist im Buchhandel sowie unter www.adac-shop.de und in den ADAC Geschäftsstellen erhältlich.

Der Winter ist da: Wo Wedeln jetzt schon möglich ist – ADAC: 36 Skigebiete in den Alpen geöffne

(München, 07. Dezember 2011) Skifahrer können aufatmen: Endlich schneit es in den Bergen. Laut einer aktuellen ADAC-Erhebung haben derzeit 36 von insgesamt rund 600 Skigebieten in den Alpen ihre Pisten für den Skibetrieb geöffnet. Berücksichtigt wurden nur Skigebiete in Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und Frankreich, in denen mehr als fünf Kilometer Piste schon befahrbar sind.

Im Süden Deutschlands schneit es zwar in höheren Lagen, aber die Schneedecke reicht zum Skifahren noch nicht aus. Auf der Zugspitze ist der Saisonstart derzeit für das Wochenende vor Weihnachten geplant.

Die besten Bedingungen im gesamten Alpenraum finden Wintersportler derzeit in Österreich mit 14 geöffneten Skiregionen. In Sölden im Tiroler Ötztal gibt es mit über 90 Zentimetern Schnee gute Pistenverhältnisse. Hier sind bereits die Hälfte aller Bergbahnen in Betrieb und rund 70 Kilometer Piste von insgesamt 150 Kilometern geöffnet. Die Skigebiete Ischgl, Obergurgl, Serfaus-Fiss-Ladis, Jerzens im Pitztal, Pichl bei Schladming und das Lachtal in der Steiermark haben zwischen 30 bis 80 Zentimeter Schnee. Über einen Meter Schnee finden Skifahrer momentan nur auf den Gletschern.

In Italien gibt es momentan 13 geöffnete Skigebiete. Die Pisten in Sulden am Ortler, in Livigno und Bormio können rund 50 bis 60 Zentimeter Schnee vorweisen. Am Kronplatz, in Gröden, Alta Badia, Sexten und Ahrntal in Südtirol, Madonna di Campiglio und Latemar im Trentino sowie Cortina d’Ampezzo in Venetien müssen sich Skifahrer noch mit bis zu 30 Zentimetern Schnee auf der Piste zufrieden geben. Über einen Meter Schnee gibt es auch hier nur auf den Gletschern wie zum Beispiel im Schnalstal.

Die Schweiz ist mit nur fünf Skigebieten in die Wintersportsaison gestartet. Geöffnet haben Zermatt, Saas-Fee, St. Moritz, Davos und Les Quatres Vallées. Der meiste Schnee fiel im Wallis in Saas-Fee mit über zwei Metern am Berg.

In Frankreich sind lediglich vier Skigebiete geöffnet. Im Skigebiet Isola 2000 fielen 40 Zentimeter Schnee, in Espace Killy über Val d’Isère 60 Zentimeter und in Les Deux Alpes rund 80 Zentimeter. Einen Meter Schnee gibt es derzeit nur im Skigebiet Les Trois Vallées.

Viele Tipps und Informationen rund um die einzelnen Skigebiete finden Wintersportler im neuen “ADAC Skiguide”. Das aktuelle Nachschlagewerk ist für 24,99 Euro im Buchhandel und in den ADAC-Geschäftsstellen erhältlich sowie im Internet unter www.adac-shop.de oder unter der Bestellhotline 0180 5/ 10 11 12 (14 ct/min aus dem Festnetz, mobil max. 42 ct/min).

Neu in 2012: Neues aus Flensburg und mehr Rechte für Reisende – ADAC informiert über Neuerungen im nächsten Jahr

(München, 25. November 2011) Autofahrer und Urlauber müssen sich laut ADAC 2012 auf einige Änderungen rund um Reifen, Knöllchen oder Einreisebestimmungen gefasst machen. So gibt es den Biosprit E10 ab nächstem Jahr auch an österreichischen Tankstellen und die Vollstreckung von Knöllchen aus dem Ausland soll effizienter gestaltet werden. Weitere Neuerungen hat der Club zusammengestellt.
  
Die Rückdatierung bei der Hauptuntersuchung entfällt.

  • Einführung des Wechselkennzeichens für mehrere Fahrzeuge.
  • Der Feldversuch für Lang-Lkw startet.
  • Punktesystem und Verkehrszentralregister sollen reformiert werden.
  • Durch die Umsetzung des Rahmenbeschlusses in den noch fehlenden vier EU-Ländern wird die EU-weite Vollstreckung von Bußgeldern flächendeckend.
  • Der EU-weite Austausch von Halterdaten geht an den Start.
  • Eine Schlichtungsstelle für Fluggastrechte wird eingerichtet, um Streitigkeiten außergerichtlich zu klären.
  • Rechte im Fährverkehr werden gestärkt: z.B. umfangreiche Informations- und Unterstützungspflicht der Beförderer bei Verspätung oder Annullierung
  • Einige Städte (z.B. Hagen in Nordrhein-Westfalen) schaffen neue Umweltzonen, zahlreiche andere verschärfen die Einfahrt.
  • Durch den Beitritt Liechtensteins zum Schengen-Raum fallen hier die Ausweiskontrollen weg.
  • Das Visum für Sri Lanka wird gebührenpflichtig.
  • Österreich führt E10 ein und macht die Rettungsgasse bei jedem Stau zur Pflicht für Autofahrer.
  • Reifen, die ab dem 1. November 2012 hergestellt werden, müssen mit einem Label ausgezeichnet sein, das Angaben zu Rollwiderstand, Nasshaftung und Rollgeräusch enthält.
  • Ab dem 1.Januar gilt die Euro 5a-Abgasnorm für die Zulassung von Nutzfahrzeugen (für Klasse N1 Gruppe II und III und Klasse N2, sowie für Fahrzeuge für besondere soziale Erfordernisse).
  • Alle neu typgeprüften Pkw müssen ab 1. November 2012 über ein Reifendruckkontrollsystem verfügen.
  • Die Nachrüstung von Rußpartikelfiltern für Diesel-Pkw und leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen wird 2012 wieder mit einem Barzuschuss von 330 Euro gefördert.

Ganzjährige Fahrverbote in Italien: Bozen und Brixen verbannen alte Fahrzeuge aus Innenstadt – ADAC: Generell keine Winterfahrverbote in Gemeinden Südtirols mehr

(München, 31. Oktober 2011) Autofahrer mit älteren Fahrzeugen haben nichts mehr in den Innenstädten von Bozen und Brixen zu suchen. In den beiden Gemeinden treten als Anti-Smog-Maßnahme ab 1. November 2011 umfangreiche Fahrverbote in Kraft. Anders als in den Vorjahren gilt das Fahrverbot nicht nur in der Wintersaison, sondern das ganze Jahr. Wer sich nicht daran hält, riskiert eine Geldstrafe von bis zu 155 Euro. Um Ärger mit den Ordnungshütern zu vermeiden, empfiehlt der ADAC Urlaubern, in den Außenbereichen der Städte zu parken und mit öffentlichen Verkehrsmitteln in das Zentrum zu fahren.

Draußen bleiben müssen in Bozen und Brixen Fahrzeuge der Klassen Euro 0 und Euro 1 von Montag bis Freitag (außer Feiertage) in den Zeiten von 7 bis 10 Uhr sowie von 16 bis 19 Uhr. Betroffen sind auch Oldtimer. In Bozen dürfen zusätzlich keine Zweitaktmotorräder mit und ohne Katalysator in die Innenstadt. Generell freie Fahrt haben lediglich Kraftfahrzeuge der Klassen Euro 2, Euro 3, Euro 4 und Euro 5. Nicht betroffen von den Fahrverboten ist der Verkehr auf Autobahnen. Touristen, deren Unterkunft in der Fahrverbotszone liegt, dürfen mit einer Buchungsbestätigung an- und abreisen. Dies gilt auch für Busse, die ihre Insassen abliefern und abholen.

In den vergangenen Jahren gab es in Bruneck, Meran, Leifers, Pfatten, Eppan, Branzoll, Algund, Tscherms, Lana, Burgstall, Marling, Tirol, Vahrn und St. Lorenzen für den Zeitraum 1. November bis 31. März spezielle Winterfahrverbote. Auf diese Maßnahme verzichten die genannten Orte ab sofort. Ein Ganzjahresverbot wurde nicht verhängt.

Weitere italienische Städte und Gemeinden werden zu ähnlichen Maßnahmen greifen. Mitunter werden außerdem kurzfristig so genannte “Autofreie Sonntage” ausgerufen. An diesen Sonntagen ruht dann der komplette private Pkw-Verkehr.

Eine zentrale Meldestelle für diese Sperrungen gibt es in Italien nicht und damit auch keine Übersicht über die von den Anti-Smog-Maßnahmen betroffenen Orte. In den meisten Fällen weisen Radiodurchsagen, Hinweisschilder, Leuchttafeln und mitunter Straßensperren auf die Fahrverbote hin. Manche Gemeinden und Regionen informieren darüber hinaus auf ihren Internetseiten. Auch Touristenbüros vor Ort geben Auskunft.

Weitere Informationen zu Fahrverboten erhalten Autofahrer unter www.adac.de/reise_freizeit

ADAC Taxitest 2011: Jeder zweite Fahrer durchgefallen – München beste deutsche Stadt im europäischen Vergleich

(München, 06. Oktober 2011) Rote Ampeln werden missachtet, zu hohe Preise verlangt, Quittungen falsch ausgestellt, Fahrten verweigert. Der erste europaweite ADAC Taxitest deckt auf, worauf man als Fahrgast alles gefasst sein muss. Über 200 Fahrten hat der Club in 22 Großstädten durchgeführt.

Erfreulich: Gleich drei deutsche Städte sind unter den Top Five. München landete als beste deutsche Stadt in der Gesamtwertung sogar auf Platz zwei. Verantwortlich dafür ist das gute Abschneiden in der Kategorie Fahrer. Direkt dahinter folgt Köln, Berlin belegt Rang fünf. Alle drei glänzen mit der Note “sehr gut” in der Kategorie Routentreue. Anders sieht es da in Hamburg aus. Bei einer Fahrt leistete sich der Taxifahrer einen 213-prozentigen Rekord-Umweg. Trotz mehrmaligem Hinweis auf die falsche Route wurde der volle Fahrtpreis für die unfreiwillige Extra-Tour verlangt. Hamburg erreichte so nur Platz elf in der Gesamtwertung.

So viel kostet Taxifahren

Testverlierer mit der Note “sehr mangelhaft” ist die slowenische Hauptstadt Ljubljana. Zwei Fahrer verweigerten die Beförderung, bei vier von zehn Fahrten wurde ein Umweg von bis zu 150 Prozent gefahren. Testsieger ist Barcelona. Die spanische Metropole überzeugte mit besten Fahrzeugen, korrekten Abrechnungen und hilfsbereiten Fahrern. Gut muss außerdem nicht teuer sein: In Barcelona kostet die 7-km-Fahrt 10,92 Euro, in Zürich 31,35 Euro.

ADAC Taxitest 2011 - Ergebnisse

Ob eine Taxifahrt gut oder schlecht ist, hängt maßgeblich vom Fahrer ab. Fatal: Im europaweiten Test fiel jeder zweite durch. “Ausreichend” war dann auch die beste Note, die der ADAC in der Kategorie Fahrer an die Städte vergeben konnte. Der Rest lag mit zehn Mal “mangelhaft” und sechs Mal “sehr mangelhaft” unterhalb der Mindeststandards. Aufgrund dieser Ergebnisse fordert der ADAC, die Ausbildung von Taxifahrern zu verbessern und zumindest bundeseinheitliche Prüfungsinhalte festzulegen. Durch unabhängige Prüfer sollten regelmäßige Kontrollen der Taxis und der Fahrer durchgeführt werden.

ADAC Taxitest 2011 - Mängel

Getarnt als Geschäftsmann waren die Tester von Mai bis Juni auf fünf typischen Routen unterwegs. Jede Strecke wurde zweimal befahren, einmal tagsüber, einmal nachts. Ausgestattet waren sie dabei mit Trolley und GPS-Gerät, das neben der Geschwindigkeit auch die tatsächlich gefahrene Route aufgezeichnet hat. Bewertet wurden die Kategorien Fahrer, Fahrzeug und Routentreue. Die Städte-Bewertungen insgesamt: sieben Mal “gut”, acht Mal “ausreichend”, sechs Mal “mangelhaft” und ein Mal “sehr mangelhaft” vergeben.

 ADAC Taxitest 2011 - Fahrer

ADAC-Preisvergleich: Kosten für Kinder im Budget-Hotel – Sogar Frühstück gratis im Angebot

(München, 05. Oktober 2011) Günstige Übernachtung, standardisierte Leistungen, edles Design – damit werben die bei Städtereisenden sehr beliebten Budget-Hotels. Allerdings halten die Hotels laut ADAC-Preisvergleich nicht immer, was sie versprechen. Beim Standardpreis für Erwachsene gehen die Spannen in diesem Segment sehr weit auseinander. Jetzt hat der Automobilclub die Angebote auf Kinderfreundlichkeit überprüft und wieder große Unterschiede ermittelt. Ein Preisvergleich lohnt sich für Eltern auf jeden Fall.

So ist B&B bei den Preisen für Erwachsene zwar “sehr günstig” – bei Kindern wird allerdings ordentlich abkassiert. Bis zwölf Jahre müssen Kinder, die im Zimmer ihrer Eltern übernachten, zehn Euro pro Nacht und noch einmal drei Euro für das Frühstück bezahlen. Ab zwölf Jahren gelten Erwachsenenpreise. Bei Holiday Inn Express ist es genau anders herum: Für Erwachsene gab es im Test das Prädikat “sehr teuer” – Kinder bis 18 Jahre jedoch dürfen gratis übernachten und frühstücken.

Das attraktivste Bild insgesamt bietet sich bei A&O. Wurden die Erwachsenen-Preise schon als “günstig” eingestuft, so dürfen auch hier Kinder bis 18 Jahre kostenfrei im Elternzimmer übernachten. Das Frühstück gibt’s bis sechs Jahre umsonst, bis 18 kostet es 50 Prozent vom Normalpreis. Ibis: Kinder bis zwölf sind frei – die Altersgrenze für das Frühstück liegt bei sechs Jahren (bis zwölf halber Preis). Bei Etap dürfen Kinder unter zwölf gratis im Elternzimmer übernachten und falls die Eltern frühstücken, werden für die Kinder keine Zusatzkosten fällig. Bei Meininger müssen die Kinder ab sechs Jahren 50 Prozent für die Übernachtung bezahlen, ab zwölf den vollen Preis.

Besonders kompliziert wird es bei Motel One: Ein Kind unter zwölf Jahren ist frei, ab dem zweiten Kind werden 15 Euro für die Übernachtung fällig. Die 15 Euro gelten auch für Kinder zwischen 12 und 18 – meist aber nur für ein Kind. Das Frühstück ist für Kinder bis sechs frei, danach fällt der volle Preis an.

Reisemängel: Kein Geld zurück bei Affenbiss – ADAC Tabelle zur Reisepreisminderung im Internet

(München, 09. August 2011) Nicht immer hält der Urlaub was Kataloge oder Reiseanbieter versprochen haben. Für enttäuschte Reisende ist es wichtig zu wissen wann eine Anzeige der Mängel lohnt. Der ADAC hat in seiner Tabelle zur Reisepreisminderung viele Urteile rund um Mängel im Urlaub zusammengestellt. Sie geben einen Überblick darüber, welche Unannehmlichkeiten den Preis reduzieren und welche als allgemeines Lebensrisiko hinzunehmen sind.

Bei Flugverspätung, die den Urlaub zwei oder drei Tage verkürzen, steht den Reisenden der komplette Tagespreis für jeden verlorenen Urlaubstag zu. Wird ein Flug jedoch um einige Stunden vorverlegt gibt es keine Entschädigung. Bekommen Urlauber im Reiseflieger ein gefrorenes Sandwich serviert, kann mit keiner Rückerstattung gerechnet werden. Wird weder bei der Buchung eines Fluges, noch auf den Reiseunterlagen deutlich gemacht von welchem Flughafen das Flugzeug startet, können Urlauber mit einer Minderung des Reisepreises von 30 Prozent rechnen. Im konkreten Fall wurde lediglich der Abflughafen Frankfurt angegeben, nicht aber die detailliierte Bezeichnung die zwischenFrankfurt/Hahn und Frankfurt/Rhein Main unterscheidet.

Ein Urlauber, der in der Hotelanlage von einem Affen gebissen wird, muss das als allgemeines Lebensrisiko hinnehmen. Denn im speziellen Fall gab es nicht nur Hinweisschilder, die Reisenden wurden bei der Ankunft sogar noch extra darauf hingewiesen, die Affen unter keinen Umständen zu füttern. Ist im Hotel das Telefon kaputt, riecht es nach Benzin oder funktioniert die Klimaanlage im Zimmer nicht, ist mit einer Reisepreisminderung zwischen drei und zehn Prozent zu rechnen. Ein Urlauber, der trotz gebuchter “All-Inclusive”-Verpflegung den ganzen Aufenthalt über kein Mittagessen bekam, erhielt 20 Prozent des Reisepreises zurück.

Generell gilt: Wer mit Leistungen des Reiseveranstalters nicht zufrieden ist, muss zuerst an Ort und Stelle Abhilfe verlangen. Dies sollte man sich von der Reiseleitung oder direkt vom Vertragspartner bestätigen lassen. Außerdem wichtig: Unabhängige Zeugen notieren. Sie sind vor Gericht glaubwürdiger als mitreisende Familienangehörige. Nach Möglichkeit sollten die aufgetretenen Mängel auf Fotos oder Videos festgehalten werden. Nach der Rückkehr sind die Ansprüche innerhalb eines Monats beim Reiseveranstalter geltend zu machen. Wer bummelt, geht leer aus.

Die aktuelle ADAC-Tabelle zur Reisepreisminderung, ist ab sofort im Internet unter www.adac.de/Recht_und_Rat/Reiserecht abrufbar.

ADAC-Preisvergleich von Budget-Hotels 2011 – Billighotels halten nicht was sie versprechen: Etap und B&B “sehr günstig”, Holiday Inn Express und Ibis “sehr teuer”

(München, 04. August 2011) Budget-Hotels versprechen günstige Preise, standardisierte Leistungen und trendiges Design. Dass sie ihr Versprechen zumindest bei den Preisen nicht immer halten, zeigt der aktuelle ADAC-Preisvergleich von 55 Häusern der sieben größten Budget-Hotelketten in elf deutschen Großstädten. So sind die Preisspannen der einzelnen Anbieter innerhalb des vermeintlichen Billigsegments sehr unterschiedlich und die Übernachtungen oftmals alles andere als günstig.

Nach den Ergebnissen des ADAC-Vergleichs sind die Chancen, ein günstiges Zimmer zu finden, bei Etap am höchsten. Der Automobilclub ermittelte einen Durchschnittspreis von knapp 59 Euro pro Übernachtung mit Frühstück. B&B lag bei rund 64 Euro. Damit sind beide über ein Drittel billiger als der teuerste Anbieter Holiday Inn Express. Mit stattlichen 96 Euro im Mittel reichte es nur für das ADAC-Urteil “sehr teuer”. Ebenfalls “sehr teuer” schnitt Ibis mit rund 95 Euro ab. Beide Hotelketten wiesen zudem die größten Preisspannen zwischen ihren Häusern auf: Rund 48 Euro waren es bei Holiday Inn Express, immerhin noch 41 Euro bei Ibis.

Mit 129 Euro erwies sich das Holiday Inn Express St. Pauli Messe in Hamburg als das teuerste Budget-Hotel der Studie. Dass es auch deutlich günstiger geht, zeigte das Etap Hamburg St. Pauli mit 73 Euro. Im Schnitt kostete die Nacht in einem Hamburger Budget-Hotel satte 98 Euro. Damit ist die Hansestadt die Einzige, die als “sehr teuer” im  Preisvergleich gilt.

Die Bestnote "sehr günstig" erhielt die Hotelkette Etap und bietet damit die preiswertesten Billighotels

Die Bestnote "sehr günstig" erhielt die Hotelkette Etap und bietet damit die preiswertesten Billighotels

“Sehr günstig” dagegen war Leipzig. Hier mussten durchschnittlich nur etwa 65 Euro bezahlt werden. Zugleich bot das Etap “Leipzig Nord Ost” mit 40 Euro die mit Abstand preiswerteste Unterkunft.

Wie weit die flexible Preisgestaltung von Budget-Hotels zu Spitzenzeiten gehen kann, zeigt das Beispiel Meininger Frankfurt a.M. Messe mit einem Doppelzimmer für 516 Euro. Dieser Preis wurde während der Messe Techtextil zwar ermittelt, als Ausreißer innerhalb der Studie aber nicht bewertet. Zur gleichen Zeit konnte man im Etap “Frankfurt Süd Offenbach” für 56 Euro übernachten.

Teuerste Budget-Hotelkette in Deutschland ist im ADAC-Preisvergleich Holiday Inn Express

Teuerste Budget-Hotelkette in Deutschland ist im ADAC-Preisvergleich Holiday Inn Express

Der ADAC hat insgesamt 660 Preise an unterschiedlichen Wochentagen zwischen dem 3. Mai und 8. Juni 2011 erhoben. In jeder Stadt wurden die fünf zentralsten Budget-Hotels berücksichtigt. Service und Ausstattung waren nicht Inhalt der vergleichenden Preisstudie.

Zehn Hotels für weniger als 60 Euro in fünf beliebten deutschen Großstädten
Was macht ein gutes Hotel aus? Die Räumlichkeiten, die Atmosphäre, die Kundenfreundlichkeit, die Sauberkeit und das Essen. Im Idealfall ist das Hotel auch noch gut und zentral gelegen. Solche Hotels sind im Normalfall richtig teuer. Doch auf tripadvisor.de kann man sich vom Gegenteil überzeugen und Hotels für weniger als 60 Euro pro Nacht finden. Luxus kann man für diesen Preis nicht erwarten, aber richtig gute Hotels mit zufriedenen Gästen.  
 
Hauptstadt-Flair für wenig Geld: Best Western Hotel City Ost, Berlin http://www.tripadvisor.de/Hotel_Review-g187323-d947611-Reviews-BEST_WESTERN_Hotel_City_Ost-Berlin.html
Trotz der günstigen Zimmerpreise erreicht dieses Hotel bei TripAdvisor mit vier von fünf Punkten eine Top-Bewertung. Im TripAdvisor Popularitätsindex belegt das Hotel Platz 68 von 650 Hotels in Berlin. Es ist gut gelegen, modern eingerichtet und ausgestattet und auch der Service und die Atmosphäre bekommen von TripAdvisor-Nutzern Bestnoten. So schreibt ein TripAdvisor-Nutzer: „Im Best Western in der Frankfurter Allee bin ich regelmäßig und das hat auch seinen guten Grund.“ Ein weiterer günstiger Hotel-Tipp von TripAdvisor-Nutzern in Berlin: Das Agon Frankfurter Allee. http://www.tripadvisor.de/Hotel_Review-g187323-d289007-Reviews-Agon_Frankfurter_Allee-Berlin.html
 
Design und Freundlichkeit am Rhein: Motel One Köln–West http://www.tripadvisor.de/Hotel_Review-g187371-d581666-Reviews-Motel_One_Koeln_West-Cologne_North_Rhine_Westphalia.html
Auch dieses Hotel schafft es mit günstigen Preisen in die Top-Bewertung von Trip-Advisor: 4,5 von fünf Punkten. Von den 283 der auf TripAdvisor gelisteten Hotels in Köln erreicht dieses Hotel Platz 23. Es überzeugt vor allem durch sein freundliches und offenes Personal. Ein TripAdvisor-Nutzer erinnert sich: „Das Personal war wirklich außergewöhnlich hilfsbereit, locker und zuvorkommend. Ein großes Lob.“ Zudem sind die Zimmer gepflegt und stylisch eingerichtet. Es gibt ausreichend kostenlose Parkplätze und gerade wenn man schnell am Flughafen sein möchte, erweist sich die Lage als ideal. Nach dem Motel One Köln-West gefällt den TripAdvisor-Nutzern das Hotel im Kupferkessel in der günstigen Preisklasse am besten. http://www.tripadvisor.de/Hotel_Review-g187371-d293348-Reviews-Hotel_Im_Kupferkessel-Cologne_North_Rhine_Westphalia.html
 
Mittendrin und trotzdem günstig: Pension Locarno, München http://www.tripadvisor.de/Hotel_Review-g187309-d620977-Reviews-Pension_Locarno-Munich_Bavaria.html
Auch in der teuren bayerischen Landeshauptstadt München gibt es gute Hotels in zentraler Lage zu günstigen Preisen. Die Pension Locarno am Münchner Hauptbahnhof bietet zwar keinen Luxus, bekommt von den TripAdvisor-Nutzern aber immerhin vier von fünf Punkten und landet im TripAdvisor Popularitätsindex München auf Platz 113 von 391 Hotels. Die schöne Innenstadt kann man von hier aus wunderbar zu Fuß erkunden und an das traumhafte Münchner Umland ist man mit dem Hauptbahnhof perfekt angebunden. Einer der vielen zufriedenen TripAdvisor-Nutzer schreibt über die Pension Locarno: „Großartige Lage! Würde auf jeden Fall wieder hier absteigen!“
 
Schlicht und gut: Etap Hotel Hamburg St. Pauli http://www.tripadvisor.de/Hotel_Review-g187331-d300710-Reviews-Etap_Hotel_Hamburg_St_Pauli-Hamburg.html
In Hamburg gibt es viel zu sehen. Da ist ein schlichtes und gutes Hotel zum kleinen Preis genau das Richtige. Im Etap Hotel Hamburg St. Pauli haben sich schon viele TripAdvisor-Nutzer wohl gefühlt und dies mit zahlreichen guten Bewertungen belohnt. Ein besonders zufriedener Gast schrieb folgendes: Für uns stimmt einfach alles, gute Lage, schöne Zimmer, freundliche und hilfsbereite Mitarbeiter/innen, und das Frühstücksbuffet ist auch super, reichhaltige Auswahl.“ Neben dem Etap St. Pauli kann man auch im Etap Hotel Hamburg City für weniger als 60 Euro übernachten. http://www.tripadvisor.de/Hotel_Review-g187331-d234969-Reviews-Etap_Hotel_Hamburg_City-Hamburg.html
 
Barockjuwel für den kleinen Geldbeutel: Hotel Ramada Dresden http://www.tripadvisor.de/Hotel_Review-g187399-d200770-Reviews-Ramada_Hotel_Dresden-Dresden_Saxony.html
In Dresden hat das Hotel Ramada die TripAdvisor-Nutzer am meisten überzeugt. Zwar muss man zum Sightseeing erst mal mit dem Bus fahren, die Anbindungen sind jedoch gut. Ein zufriedener TripAdvisor-Nutzer schreibt in seiner Bewertung: „Netter und zuvorkommender Service. Schönes gepflegtes Haus. Gutes Preis-Leistungsverhältnis“. Auf Platz zwei der günstigen Hotels in Dresden befindet sich das Andor Hotel Europa. http://www.tripadvisor.de/Hotel_Review-g187399-d200770-Reviews-Ramada_Hotel_Dresden-Dresden_Saxony.html
 
Hintergrund zum Preisstest von tripadvisor.de: Im Zeitraum vom 21. März 2011 bis 21. Juni 2011 wurden für den Zeitraum vom 21. Juni bis 21. Juli 2011 Hotelpreise ermittelt. Der Durchschnitt liegt je Hotel unter 60 Euro pro Nacht. Die Übersicht berücksichtigt nur Hotels in den untersuchten Städten, für die tripadvisor.de durch die Zusammenarbeit mit Buchungsplattformen über Preisinformationen verfügt.