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Accor plant 100 zusätzliche Hotels bis 2017

(Paris, 29. Mai 2012) Europas größte Hotelkette Accor will in Deutschland weiter wachsen und ihre Stellung als Marktführer halten. „Bis 2017 werden wir mehr als 100 Hotels haben“, sagt Accor-Chef Denis Hennequin im Interview mit der “Wirtschaftswoche”. Hennequins Ziel ist es, Accor zum Weltkonzern umzubauen: „Heute stammen 70 Prozent unseres Geschäfts aus Europa und nur 30 Prozent aus dem Rest der Welt. Ich will dieses Verhältnis umkehren.“

Dafür wolle Accor „in den kommenden drei Jahren 100.000 neue Zimmer“ schaffen. „Wir haben uns aggressives Wachstum vorgenommen, vor allem in Asien, im Pazifik und in Lateinamerika, aber auch in Afrika und Mittelost“, so der Accor-Chef.

Helfen soll dabei eine noch stärkere Konzentration auf die Marke ibis. Hennequin: „Wir stärken die Hauptmarke ibis und machen sie zur tragenden Säule unserer Economy-Sparte. Die bisher gut 900 ibis-Hotels weltweit behalten ihren Namen.

Die Hotels der drei anderen Budgetmarken werden umbenannt: All Seasons wird zu ibis styles, Etap und Formule 1 zu ibis budget. Wenn das Rebranding abgeschlossen ist, gibt es weltweit rund 1600 ibis-, ibis-styles- und ibis-budget-Hotels.“

Accor stellt “Carbon Optimizer” vor

(München, 22. Mai 2012) Anlässlich der Fachmesse IMEX in Frankfurt hat die Accor Hotelgruppe, führender Anbieter im Bereich Meetings & Events mit circa 2.000 Tagungshotels weltweit, heute als Vorab-Weltpremiere erstmals seinen “Carbon Optimizer” für Firmenkunden vorgestellt. Damit können Organisatoren den “CO2-Fußabdruck” ihrer Veranstaltungen ermitteln und gezielt verringern.

Der interaktive, bedienungsfreundliche CO2-Optimierer (“Carbon Optimizer”) berücksichtigt neben Parametern wie Teilnehmerzahl, Zahl der Übernachtungen, Seminardauer, Fläche der Sitzungsräume und Energiemix des betreffenden Landes** auch das Catering, d.h. die gewählten Speisen und Getränke sowie Bewirtungsmodalitäten wie Büffet oder Bedienung am Tisch. Darin besteht auch die Besonderheit des Accor-Konzepts: Während andere auf dem Markt angebotene CO2-Rechner oft nur die durch Energieproduktion und -verbrauch für die Ausstattung des Hotels bedingten Emissionen erfassen, berücksichtigt der “Carbon Optimizer” von Accor auch die mit den Veranstaltungen verbundenen indirekten Emissionen wie Abfallentsorgung, Papierverbrauch und vor allem das Catering, eine ganz wesentliche Quelle von CO2-Emissionen. So können die Kunden ihre Catering-Entscheidungen in Abhängigkeit vom “CO2-Fußabdruck” treffen und verantwortungsbewusstere Lösungen wählen.

Bis Ende 2012 wird der “Carbon Optimizer” allen Accor Sales Teams für die Beratung der Kunden bei der Ausrichtung ihrer Veranstaltungen zur Verfügung stehen.

Der von Accor entwickelte CO2-Optimierer entspricht den Erwartungen der Firmenkunden: Eine in sechs Ländern durchgeführte und im Juni 2011 veröffentlichte Kundenumfrage hat gezeigt, dass 84 Prozent der Business-Kunden auf Nachhaltigkeit achten (im Vergleich zu 76 Prozent aller Kunden). Diese Kundengruppe ist sich der Verantwortung großer Unternehmen auch stärker bewusst; 57 Prozent von ihnen berücksichtigen den Umfrageergebnissen zufolge die Nachhaltigkeit bei der Auswahl eines Hotels (im Vergleich zu 51 Prozent aller Kunden). Die erforderlichen Daten für die Erstellung des “Carbon Optimizer” lieferte der im Dezember 2011 von der Gruppe veröffentlichte “Ökologische Fußabdruck” – eine Studie, die Accor im vergangenen Jahr durchgeführt hatte, um die Auswirkungen der Hotelgruppe auf die Umwelt zu messen.

“Nachhaltigkeit ist eine Chance für unsere Kunden und stellt in allen Ländern einen entscheidenden Wettbewerbsfaktor für unsere Marken dar. Ich bin überzeugt, dass unser Engagement durch die entsprechende Wahrnehmung bei den Kunden ein verstärktes Vertrauen und eine erhöhte Kundenbindung gegenüber Accor fördert”, sagt Ludovic Dupont, Manager Travel Agencies – Meetings & Events bei Accor.

Der “Carbon Optimizer” leistet einen wichtigen Beitrag zu dem neuen Nachhaltigkeitsprogramm PLANET 21, das im April 2012 von Accor eingeführt wurde. Sophie Flak, Executive Vice President Academies and Sustainable Development bei Accor: “PLANET 21 verfolgt das ehrgeizige Ziel, die Kunden stärker in unsere Bemühungen um kontinuierlichen Fortschritt im Bereich Nachhaltigkeit einzubeziehen. Der “Carbon Optimizer”, ein innovatives und von den Berechnungsparametern her völlig neuartiges Instrument, trägt dazu bei. Dieses Tool wird es uns ermöglichen, gemeinsam mit unseren Firmenkunden die Nachhaltigkeit von Meetings, Incentives, Tagungen und Events in unseren Hotels zu optimieren.”

**Der Energiemix gibt den Anteil der verschiedenen Energiequellen an der Energieproduktion an.

Größte Hotelketten setzen beim Bau neuer Hotels weiterhin stark auf Ostasien

Nachrichtendienst von TOPHOTELPROJECTS für Hotelprojekte (29): China und Indien erleben Hotelbau-Boom der fünf größten Hotelketten

(Hamburg, 22. Mai 2012) China und Indien erleben einen anhaltenden Hotelbau-Boom. Nach Erhebungen von TOPHOTELPROJECTS, dem führenden Informationsdienstleister für internationale Hotelbau-Projekte (www.tophotelprojects.com), werden in den beiden ostasiatischen Staaten 853 neue Tophotels mit mehr als 225.000 Zimmern geplant und gebaut. Die Investitionen der viertgrößten Hotelkette der Welt, Marriott International, verdeutlicht das starke Wachstum: In 15 asiatischen Ländern entstehen derzeit 129 neue Luxus- und First-Class-Hotels mit rund 75.000 Zimmern der Marken Ritz-Carlton, JW Marriott, Bulgari, Renaissance, Marriott Hotels & Resorts, Courtyard und Marriott Executive Apartments zusätzlich zu den 129 bestehenden Häusern.

250. Hotel von Marriott in China: Renaissance Bo'ao Resort & Spa eröffnet 2015 auf Trauminsel Hainan

250. Hotel von Marriott in China: Renaissance Bo’ao Resort & Spa eröffnet 2015 auf Trauminsel Hainan

China bleibt im Fokus von Marriott: In den nächsten drei bis vier Jahren wird die Zahl der vier und fünf Sterne Hotels von derzeit 59 verdoppelt. Gleichzeitig entstehen zahlreiche neue Arbeitsstellen – über 70.000 Hotelmitarbeiter werden bei Marriott allein im Reich der Mitte angepeilt. Jüngstes Projekt – das 250. Hotel von Marriott in China – ist das Renaissance Bo’ao Resort & Spa auf der südchinesischen Trauminsel Hainan, das 2015 eröffnet werden soll (TOPHOTELPROJECTS Nr. 14065).

Das Interesse an China hat Gründe: Im vergangenen Jahr reisten rund eine Million Chinesen in die USA. In den nächsten vier Jahr soll die Zahl der „Outbound travelers“ um sagenhaft 247 Prozent wachsen, prognostiziert das World Travel & Tourism Council.

Die weltweit größte Hotelkette InterContinental Hotels Group (IHG) investiert daher ebenso stark in China: Derzeit werden 31 neue Tophotels geplant und gebaut. Hilton Worldwide, zweitgrößte Hotelkette der Welt entwickelt 28 neue Häuser. Drittplatzierter Wyndham Worldwide baut 19 neue Hotels. Accor, fünftgrößte Hotelgesellschaft der Welt, erwartet 16 Neueröffnungen im Reich der Mitte.

In China scheint der Hotelbau-Boom nicht zu erlahmen. Derzeit werden nach Angaben von TOPHOTELPROJECTS 534 neue Luxus und First-class Hotels mit insgesamt rund 171.000 Zimmern gebaut.

In Indien werden 314 Hotelbau-Projekte mit über 54.000 Zimmern gezählt. Branchenprimus IHG entwickelt auf dem Subkontinent elf neue Tophotels mit mehr als 2.200 Zimmern. Hilton Worldwide baut acht neue Häuser mit rund 2.000 Zimmern. Wyndham Worldwide erwartet in den nächsten Jahren zehn Neueröffnung mit rund 1.100 Zimmern. Marriott plant derzeit 29 Hotelbau-Projekte mit knapp 6.500 Zimmern. Und Accor hat acht neue Hotels mit über 2.400 Zimmern in Planung.

Accor verkauft US-Budgethotels für 1,9 Mrd. US-Dollar an Blackstone

(Paris, 22. Mai 2012) Der französische Hotelkonzern Accor veräußert seine nordamerikanische Budget-Hotelsparte für 1,9 Mrd. US-Dollar an den US-Immobilienfonds Blackstone Real Estate Partners VII. Der Deal umfasst 1.102 Hotels mit insgesamt rd. 108.000 Zimmern der Accor-Marken “Motel 6″ und “Studio 6″ in den USA und Kanada.

Die Transaktion soll im Oktober abgeschlossen werden. Blackstone will die übernommenen Hotels modernisieren und mit Franchise-Partnern weiter expandieren. Accor-Chef Denis Hennequin kündigte indes an, das durch den Verkauf erworbene Kapital in das Wachstum des Konzerns in Asien, Latein-Amerika und Europa investieren zu wollen. Accor bleibt in Nordamerika mit seinen Marken “Sofitel” und “Novotel” vertreten. Blackstone Real Estate Partners VII hatte zu Beginn des Jahres bereits 46 US-amerikanische Einkaufszentren erworben.

LFPI Hotels: InterCityHotel Speyer wird zum Ibis Styles

(Speyer, 19. April 2012) Die französische LFPI Gruppe hat das InterCity Hotel in Speyer von der Familienstiftung Becker & Kries mit Sitz in Berlin im Januar erworben. Damit setzt LFPI Deutschland den Wachstumskurs fort und ergänzt das Portfolio mit dem Ibis Styles nun um ein weiteres Hotel, neben dem Ibis Marschiertor Aachen, der Marke Accor. Bis zum Sommer 2012 wird das Hotel in Speyer weiter als InterCityHotel geführt.

Becker & Kries ist ein seit 1945 ein bestehendes Familienunternehmen und verfügt über einen umfangreichen Bestand an Gewerbeflächen, unter anderem das Ullstein Haus in Berlin.

Das Ibis Styles Hotel in Speyer liegt an den Stadtmauern am Rande der Altstadt. Der weltberühmte Speyrer Dom, der auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes steht, ist nur wenige Gehminuten entfernt. Die Maximilianstraße, auch Hauptstraße genannt, ist ebenfalls fußläufig zu erreichen. Das Hotel verfügt über 86 Zimmer und 3 Konferenzräume, sowie einem Bistro. Alle Zimmer und öffentlichen Bereiche werden ab Sommer 2012 vollumfänglich renoviert:

Der Kaufvorgang zwischen LFPI Deutschland und Becker & Kries wurde durch die Branchenexperten Christie + Co und CMS erfolgreich begleitet.

Der Betrieb des Hotels in Speyer wird im Frühsommer von LFPI Management Deutschland übernommen werden. Wie bei den vorherigen Übernahmen setzt Geschäftsführer Bernd Mäser auf das Management vor Ort: „Mit dem Hotel in Speyer können wir einen neuen Standort für LFPI Deutschland bekannt geben. Wir werden noch in diesem Jahr weitere Standorte für uns erschließen und freuen uns, dass wir auch hierbei auf die starken Partnerschaften bedeutender Hotelkonzerne und die Stahlkraft deren Marken zurückgreifen können.“

Die Gesellschaft LFPI Hotels Management Deutschland GmbH will in den nächsten drei bis fünf Jahren auf rund 25 – 30 Hotels wachsen. Das Ibis Hotel Marschiertor Aachen, sowie das Best Western Hotel Kantstrasse Berlin gehören bereits zum deutschen Portfolio. Mit zwei weiteren Übernahmen in der ersten Jahreshälfte 2012 wird die Gruppe bereits ihr erstes Quintett vervollständigen. Im Fokus von LFPI Deutschland stehen primär Business-Hotels, die zentral liegen, über 50 bis 150 Zimmer verfügen und bis zu drei Sternen klassifiziert sind.

Die LFPI Gruppe (La Financière Patrimoniale d’Investissement), mit Sitz in Paris, ist eine traditionsbewusste, französische Private Equity Gruppe, die aktuell ein Anlagevermögen von etwa zwei Milliarden Euro verwaltet. LFPI investiert vorwiegend für institutionelle Anleger in den Bereichen Private Equity, Immobilien, Dachfonds und Mezzanine.

Bahn und Accorhotels kooperieren noch mehr beim Punktesammeln

(Paris/München, 03. April 2012) Das seit 2008 bestehende Kundenbindungsprogramm “A-Club” des Hotelkonzerns Accor wurde unbenannt und heißt jetzt “Le Club”. Mitglieder sammeln für jeden in einem Accor Hotel ausgegebenen Euro Bonuspunkte, die in Hotelgutscheine oder Flugmeilen umgewandelt oder bei Partnern eingelöst werden können.

Le Club kooperiert jetzt auch mit der Deutschen Bahn, die selbst ihr Bonusprogramm bahn.bonus anbietet. Le Club Accorhotels-Mitglieder, die auch gleichzeitig bahn.bonus-Mitglieder sind, können ab sofort ihre gesammelten Le Club-Punkte in bahn.bonus-Punkte eintauschen. 2.000 Le Club Accorhotels-Punkte entsprechen dabei 1.500 bahn.bonus-Punkten, die zum Beispiel in Freifahrten mit der Deutschen Bahn oder in 1. Klasse-Upgrades eingelöst werden können. Die Umwandlungsmöglichkeit von Le Club – Punkten zu bahn.bonus-Punkten erweitert die bereits bestehende langjährige Partnerschaft der DB und Accor. Bisher konnten bahn.bonus-Kunden bereits ihre gesammelten Punkte in Hotelübernachtungen bei Sofitel, Pullman, MGallery, Novotel, Suite Novotel, Mercure, ibis und ibis Styles/all seasons einlösen. Darüber hinaus sparen Tagungsgäste mit dem DB Veranstaltungsticket bei ihrer An- und Abreise per Bahn zu einer Veranstaltung in einem teilnehmenden Accor Hotel bis zu 60 Prozent gegenüber dem Normalpreis.

Pullman Eindhoven feiert Eröffnung: Die Premium-Hotelmarke von Accor erweitert ihr Netzwerk in Europa

(Eindhoven/Niederlande, 29. März 2012) Nach der Eröffnung des Pullman Munich im Januar dieses Jahres öffnet ein weiteres Pullman Hotel seine Pforten: das Pullman Eindhoven Cocagne ist das erste Hotel der Premium-Hotelmarke von Accor in den Niederlanden. Mit diesen beiden Häusern setzt Accor seinen Expansionskurs in großen Städten und Geschäftszentren fort und verfügt nun über 27 Hotels in Europa.

Pullman Eindhoven Cocagne

Pullman Eindhoven Cocagne

Nach zweijähriger Renovierungsphase erstrahlt das Pullman Eindhoven Cocagne in neuem Glanz; der Fokus lag dabei auf Gastlichkeit und Wohlbefinden der Gäste. Das Haus verfügt über 320 Zimmer, darunter 20 Suiten und 43 Appartements, und liegt zentral im Stadtzentrum. Flughafen und Bahnhof sind so schnell und bequem zu erreichen. Für Entspannung sorgt der großzügige Wellnessbereich mit Sauna, Türkischem Bad, Fitnessgeräten, Pool und einem Schönheitssalon. Im Restaurant Vestdijk 47 serviert Chef Hans Melis moderne französische Küche sowie internationale Gerichte.

Das Pullman Eindhoven Cocagne ist für Geschäfts- wie Freizeitreisende gleichermaßen attraktiv. Die 18 modularen Veranstaltungsräume sind für Veranstaltungen mit zehn bis 400 Gästen geeignet. Im ganzen Haus ist das W-LAN kostenlos, auch in der Connectivity Lounge, die in Zusammenarbeit mit Microsoft konzipiert wurde. Dort stehen dem Gast die neuesten Geräte und Software zur Verfügung. In ungestörter Atmosphäre kann er hier arbeiten, online gehen und seine Dokumente ausdrucken.

Pullman Eindhoven Cocagne

Pullman Eindhoven Cocagne

Das europäische Netzwerk von Pullman umfasst derzeit 27 Hotels in sechs Ländern – in Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Rumänien und den Niederlanden – und repräsentiert damit fast die Hälfte des gesamten weltweiten Markennetzwerks. „Die beiden neuen Hotels in Eindhoven und München erweitern die Auswahl für unsere anspruchsvollen Gäste und spiegeln den wachsenden Erfolg der Marke wider“, sagt Xavier Louyot, Vice President Global Marketing Pullman. „Unser Ziel ist es, in den wichtigsten Geschäftszentren Europas und weltweit vertreten zu sein. 2012 werden wir zehn weitere Häuser eröffnen und damit unser Netzwerk auf über 70 Häuser bis Ende des Jahres erweitern. In den Jahren 2015 bi 2020 soll das Pullman Netzwerk auf 150 Häuser weltweit anwachsen.“

Studie von Accor und focus.de: WLAN und Frühstück inklusive ist ein Muss, teure Zusatzleistungen stören Business Traveler

(München, 02. März 2012) WLAN, Frühstück und der Zugang zum Fitnessbereich des Hotels sind für Geschäftsreisende die wichtigsten Inklusivleistungen im Hotel. Inakzeptabel sind für viele teure Extraleistungen, ein großer Störfaktor auch unzureichende Arbeitsbedingungen und mangelnder Komfort im Hotelzimmer. Dies ergab eine Online-Umfrage zum Thema Geschäftsreisen, die von focus.de in Kooperation mit Pullman (Accor) durchgeführt wurde.

Vor allem Frauen erwarten Komfort in ihren Business Hotels sowie WLAN-Zugang und gutes Frühstück - teure Extras sind verpönt

Vor allem Frauen erwarten Komfort in ihren Business Hotels sowie WLAN-Zugang und gutes Frühstück - teure Extras sind verpönt

Mehr als ein Drittel der Befragten arbeitet häufig nach Geschäftsterminen noch im Hotelzimmer weiter (35,9%). Obwohl WLAN und Frühstück die wichtigsten Inklusivleistungen darstellen (jeweils über 84% finden diese am wichtigsten), ist auch das Sportangebot des Hotels von großer Bedeutung: 32,4 Prozent nutzen das Sportangebot regelmäßig oder immer.

Auf die Frage, was sie auf Geschäftsreisen im Hotel am meisten stört,gaben 60,7 Prozent an, dass ihnen teure Extraleistungen gegen den Strich gehen. Unzureichender technischer Standard und schlechte Arbeitsmöglichkeiten im Zimmer stören fast die Hälfte aller Befragten(46,5%), ebenso wie ein langwieriger Check-in/Check-out Prozess (45,5%) und unzureichender Komfort im Hotelzimmer (43,8%).

Circa 54 Prozent der Befragten buchen ihre Geschäftsreise nicht selbst. Dies wird häufig vom Sekretariat bzw. der Assistenz (30,0%) oder dem Firmenreisedienst (24,8 Prozent) übernommen. Fast 75 Prozent der Geschäftsreisen werden online gebucht: Knapp 40 Prozent buchen über ein Hotelportal, 22,5 Prozent über die Hotel-Website und 11,1 Prozent nutzen ein Online-Reisebüro.

Eines der zentralen Entscheidungskriterien für ein Business-Hotel istdie Lage. Dabei geben über 50 Prozent der Befragten an, dass ihnen die Nähe zum Standort des Geschäftstermins am wichtigsten ist. 30,4 Prozent wohnen gerne in der Innenstadt, 9,9 Prozent residieren lieber etwas außerhalb. Die Nähe zu Flughafen oder Bahnhof ist für 8,7 Prozent der Umfrage-Teilnehmer wichtig.

Fast ein Drittel der Befragten nutzt mindestens ein Hotel-Treue- bzw.Bonusprogramm. 71 Prozent nehmen noch an keinem Treue- bzw. Bonusprogramm teil.

In den vergangenen zwölf Monaten war circa ein Drittel aller Befragten mehr als 20 Tage geschäftlich auf Reisen. 18,5 Prozent waren sogar über 40 Tage im Jahr unterwegs. Weniger als fünf Tage unterwegs waren 25,8 Prozent. Die meisten sind im Jahr zwischen fünf und 20 Tagen unterwegs (40,6 Prozent). Die häufigsten Ziele für Geschäftsreisende in Deutschland waren Berlin (42,1%), München (36,1%) und Frankfurt (30,5%), gefolgt von Hamburg (29,2%), Stuttgart (21,1%), Düsseldorf (20,8%) und Köln (20,6%).

Weiterbildungen und Schulungen sind die wichtigsten Anlässe für Geschäftsreisen (42,3%), gefolgt von Kundenbesuchen und Verkaufsterminen (36,6%) sowie Messen (28,9%). Firmeninterne Meetings sind ebenfalls ein häufiger Anlass (28,0%). Incentives bilden eher die Ausnahme (4,4%).

Für die repräsentative Studie wurden zwischen dem 28. Oktober und dem 14. November 2011 knapp 600 Geschäftsreisende im Netzwerk von Tomorrow Focus Media vorwiegend auf focus.de zu ihren Präferenzen befragt. 71,8 Prozent der Befragten waren Männer, 28,2 Prozent Frauen.

Nachrichtendienst für Hotelprojekte (16): 19 neue Luxushotels der Accor-Topmarke Sofitel im Bau

TOPHOTELPROJECTS: 150-Zimmer-Haus am Opernplan Frankfurt/Main entsteht

(Hamburg, 24. Februar 2012) Bei Accor, Europas führendem Hotelkonzern, ist Ibis die Supermarke und mit über 900 Hotels ein Welterfolg. Doch auch bei der Topmarke Sofitel geht es international mit großen Schritten voran. Aktuell sind 19 neue Luxushotels mit insgesamt 6.500 Zimmern in Bau bzw. in Planung, der Großteil davon in China und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das größte Hotelprojekt ist mit 582 Zimmern das Sofitel Dubai Sheikh Zayed Road (TOPHOTELPROJECTS Nr. 6205) in Dubai. Eröffnung wird im Sommer nächsten Jahres sein.

Sofitel an der Alten Oper in Bestlage in Frankfurt/Main: Das 150-Zimmer-Luxushotel wird im Herbst 2014 eröffnet

Sofitel an der Alten Oper in Bestlage in Frankfurt/Main: Das 150-Zimmer-Luxushotel wird im Herbst 2014 eröffnet

Das Zweitgrößte ist das Sanya Sofitel Resort Hotel & Villas (TOPHOTELPROJECTS Nr. 12436) mit 527 Zimmern, welches für Herbst diesen Jahres geplant ist. In Deutschland entsteht mit dem Sofitel An der Alten Oper in absoluter Bestlage in Frankfurt/Main (TOPHOTELPROJECTS Nr. 1178) seit Langem wieder ein neues Haus der Accor-Topmarke. Eröffnung des 150-Zimmer-Luxushotels ist für Herbst 2014 geplant. Das hart umkämpfte Projekt – es wurde bereits von Hotelketten wie Shangri-La, Regent, Four Seasons, Ritz Carlton und Oberoi favorisiert – wird für rund 33 Millionen Euro von Cellsbau entwickelt.

Accor
Laut TOPHOTELCHAINS betreibt Accor weltweit 4.326 Hotels der Marken Adagio, All Seasons, Mercure, Novotel, Ibis, MGallery, Motel 6, Orbis, Pullman, Formule 1, Sofitel, Studio 6, Suite Novotel und Villages. Derzeit verkauft Accor weltweit Hotelimmobilien, um sie zurückzumieten. Das „Asset Light“-Programm spült Gelder zur Schuldentilgung an. Teil der neuen Hotelstrategie ist die Umwandlung von All Seasons zu „Ibis Styles“ und von Etap Hotels zu „Ibis Budget“. Ibis soll damit als Megamarke positioniert werden. Das Rebranding soll bis 2013 abgeschlossen werden.

Accor: Kein Interesse mehr an Groupe du Louvre

(Paris, 04. Februar 2012) Accor steigt aus dem Bieterverfahren aus: Der geplante Verkauf der Group du Louvre (Louvre Hotels) zieht sich dahin. Starwood Capital will sich nun auf die Verhandlung mit einem Konsortium aus den Mittleren Osten konzentrieren, berichteten französische Medien.

Hotel du Louvre Paris

Hotel du Louvre Paris

Accor bot gemeinsam mit dem niederländischen Immobilieninvestor Unibail Rodamco den Berichten zufolge 700 bis 800 Millionen Euro. Der Verkauf soll nun innerhalb der nächsten beiden Monaten vollzogen werden.

Die Groupe du Louvre gehört seit 2005 zu Starwood Capital. Mitte 2009 übernahm die US-Investmentfirma, die zahlreiche Engagement in der internationalen Hotellerie ausübt, die Golden Tulip Hospitality Group und fusionierte sie im Mai 2001 mit den Louvre Hôtels zur Louvre Hotels Group. Die derzeit achtgrößte Hotelgruppe der Welt verfügt über ein Portfolio von sieben Untermarken und über 1.000 Hotels der 1- bis 5-Sterne-Kategorie in 40 Ländern.

Accor Hospitality Germany: Ex-Renaissance wird erstes Pullmann Hotel in München

(München, 11. Januar 2012) Die Metamorphose startet: Das ehemalige Renaissance Hotel in München-Schwabing wird aufgefrischt und wurde nun als Pullmann Hotel wiedereröffnet. Er ist das erste Haus der wiederbelebten Premiummarke von Accor in der bayerischen Landeshauptstadt. Insgesamt gibt es derzeit acht Pullman Hotels in Deutschland. Hotelchef in Ronald Nilsson.

Ehemaliges Renaissance Hotel in München-Schwabing wird zum ersten Pullman Hotel in der bayrischen Landeshauptstadt

Ehemaliges Renaissance Hotel in München-Schwabing wird zum ersten Pullman Hotel in der bayrischen Landeshauptstadt

Die Komplettrenmovierung erfolgt bei laufendem Hotelbetrieb in Zusammenarbeit mit dem Innenarchitekturbüro Cornelia Markus-Diedenhofen. Bis Herbst diesen wird die Zimmerkapazität im Rahmen der Renovierung von 261 auf 331 Zimmer erweitert. Ein Großteil der Zimmer verfügt über einen eigenen Balkon oder Loggia. Nach der Renovierung wird es 244 Superior-Zimmer (28 Quadratmeter), 63 Executive Zimmer (35 Quadratmeter), zehn Junior Suiten (38 Quadratmeter) sowie 14 Superior Suiten mit einer Größe von komfortablen 62 Quadratmetern geben.

Neuer Betreiber des Pullman Munich ist die in Köln ansässige Event Hotelgruppe und deren Betreibergesellschaft UP Hotel Operations GmbH & Co., die für das Haus einen Franchisevertrag mit Accor geschlossen hat. Franchise ist seit 35 Jahren Teil der Unternehmensphilosphie von Accor, die Ausdehnung der Zusammenarbeit mit Franchisepartnern ein wesentlicher Bestandteil der Wachstumsstrategie des Hotelkonzerns.

Zimmerkonzept von Cornelia Markus-Diedenhofen im neuen Pullmann München

Zimmerkonzept von Cornelia Markus-Diedenhofen im neuen Pullmann München

„Die Premium-Standards, ein erstklassiger persönlicher Service rund um die Uhr und die gute Lage machen das Hotel sowohl für Geschäftsreisende als auch für Freizeitreisende attraktiv”, sagte Peter Verhoeven, Vorsitzender der Geschäftsführung der Accor Hospitality Germany. In Deutschland ist die Premium-Hotelmarke von Accor mit den Häusern Pullman Berlin Schweizerhof, Pullman Cologne, Pullman Dortmund, Pullman Dresden Newa, Pullman Stuttgart Fontana, Pullman Aachen Quellenhof, Pullman Erfurt Am Dom – und nun auch mit dem Pullman Munich – vertreten. Die Pullman Hotels richten sich mit maßgeschneiderten Dienstleistungen und einem erstklassigen persönlichen Service vor allem an Geschäftsreisende und Tagungsgäste. Sieben der acht Pullman Hotels in Deutschland sind vom Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) mit dem Prädikat “VDR-Certified Conference Hotel” und “VDR-Certified Hotel” ausgezeichnet.

Das Pullman Netzwerk umfasst 60 Hotels in Europa, Afrika, Asien, im Nahen Osten und Lateinamerika. Langfristig plant Pullman 150 Häuser weltweit zu betreiben.

Pullman eröffnet erstes Hotel in München

Pullman, die Premium-Marke der Accor Hotelgruppe, baut ihr Netzwerk in Deutschland aus und eröffnet das Pullman Munich in Schwabing

(München, 11. Januar 2012) Bayerns Hauptstadt hat jetzt sein erstes Pullman Hotel: Am 9. Januar öffnete das Premium-Haus im Stadtteil Schwabing unter der Leitung des neuen Hoteldirektors Ronald Nilsson seine Pforten. Zuvor firmierte das Pullman Munich als Renaissance Hotel. Nach einer Komplettrenovierung bei laufendem Hotelbetrieb präsentiert sich das Pullman Munich ab Herbst 2012 in elegantem Design und auf höchstem 4-Sterne-Superior Niveau. Die umfassende Umgestaltung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem bekannten Innenarchitekturbüro Cornelia Markus-Diedenhofen.

Neues Pullman München

Neues Pullman München

Peter Verhoeven, Vorsitzender der Geschäftsführung der Accor Hospitality Germany, freut sich über den Markenzuwachs in der bayerischen Metropole: “Neben unseren Häusern in Berlin, Köln, Dortmund, Dresden, Stuttgart, Aachen und Erfurt ist Pullman nun mit einem achten Haus in Deutschland vertreten. Die Premium-Standards, ein erstklassiger persönlicher Service rund um die Uhr und die gute Lage machen das Hotel sowohl für Geschäftsreisende als auch für Freizeitreisende attraktiv.”

Das Pullman Munich liegt im beliebten Stadtteil Schwabing in der Theodor-Dombart-Straße 4, in Fußnähe zum Englischen Garten und unweit der Auffahrt zur Autobahn A9. Mit der U-Bahn sind es nur sieben Minuten ins Münchner Stadtzentrum. Der Lufthansa Airport Shuttle hält an der Bushaltestelle Nordfriedhof, die nur 200 Meter vom Hotel entfernt ist.

Zimmerkonzept von Cornelia Markus-Diedenhofen im neuen Pullmann München

Zimmerkonzept von Cornelia Markus-Diedenhofen im neuen Pullmann München

Accor setzt weiter auf Franchise
Neuer Betreiber des Pullman Munich ist die in Köln ansässige EVENT Hotelgruppe und deren Betreibergesellschaft UP Hotel Operations GmbH & Co., die für das Haus einen Franchisevertrag mit Accor geschlossen hat. “Wir freuen uns sehr, dass wir mit Accor einen starken Partner an unserer Seite haben, der uns mit seinem Know-how in Vertrieb und Marketing optimal unterstützt”, sagt Anders Braks, Sprecher der EVENT Hotelgruppe. Franchise ist seit 35 Jahren Teil der Unternehmensphilosphie von Accor, die Ausdehnung der Zusammenarbeit mit Franchisepartnern ein wesentlicher Bestandteil der Wachstumsstrategie des Hotelkonzerns.

Geräumige, lichtdurchflutete Zimmer
Die geräumigen, lichtdurchfluteten Zimmer und Suiten – letztere mit gratis WLAN und kostenfreier Minibar – erfüllen alle Ansprüche an Funktionalität und Komfort eines Premium-Hotels. Bis Herbst 2012 wird die Zimmerkapazität im Rahmen der Renovierung von 261 auf 331 Zimmer erweitert. Ein Großteil der Zimmer verfügt über einen eigenen Balkon oder Loggia. Nach der Renovierung wird es 244 Superior-Zimmer (28 Quadratmeter), 63 Executive Zimmer (35 Quadratmeter), zehn Junior Suiten (38 Quadratmeter) sowie 14 Superior Suiten mit einer Größe von komfortablen 62 Quadratmetern geben.

Ein Hotel zum Wohlfühlen
Das Restaurant empfängt den Gast mit einem ausgewogenen, abwechslungsreichen Frühstücksbuffet. Mittags und abends bietet es internationale und bayerische Spezialitäten – bei gutem Wetter auch draußen: Das Hotel verfügt über eine wunderschöne Biergarten-Terrasse im grünen Innenhof. Zum Relaxen lädt nicht nur die Lounge-Bar mit
Lifestyle-Ambiente ein, sondern auch der moderne Fitness- und Wellnessbereich.

Der Tagungsbereich erhält im Zuge der Renovierung ein neues Gesicht. Ab Herbst 2012 wird es fünf nach neuesten technischen Standards der Tagungshotellerie ausgestattete Veranstaltungsräume geben. Ob Vorstands-Meeting, Mitarbeiter-Seminar, Tagung oder Incentive – im Rahmen des Co-Meeting-Konzepts von Pullman erhalten die Veranstalter eine professionelle Betreuung und Beratung durch die qualifizierten Mitarbeiter des Hauses.

Pullman in Deutschland
In Deutschland ist die Premium-Hotelmarke von Accor mit den Häusern Pullman Berlin Schweizerhof, Pullman Cologne, Pullman Dortmund, Pullman Dresden Newa, Pullman Stuttgart Fontana, Pullman Aachen Quellenhof, Pullman Erfurt Am Dom – und nun auch mit dem Pullman Munich – vertreten. Die Pullman Hotels richten sich mit maßgeschneiderten Dienstleistungen und einem erstklassigen persönlichen Service vor allem an Geschäftsreisende und Tagungsgäste. Sieben der acht Pullman Hotels in Deutschland sind vom Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) mit dem Prädikat “VDR-Certified Conference Hotel” und “VDR-Certified Hotel” ausgezeichnet.

Accor Hospitality Germany: Deutsche nehmen für Nachhaltigkeit im Hotel Einschränkungen in Kauf

(Paris, 20. Dezember 2011) Deutsche Hotelgäste sind führend, wenn es um die freiwillige Einschränkung zu Gunsten der Nachhaltigkeit geht: 74 Prozent sind dazu bereit, bei der Lage ihres Hotels Abstriche zu machen, 70 Prozent würden einen Aufpreis für ein nachhaltig wirtschaftendes Hotel bezahlen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine weltweite Studie von Accor zum Thema Nachhaltigkeit in der Hotellerie. Rund 7.000 Hotelgäste aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Australien, Brasilien und China wurden zu ihren Erwartungen hinsichtlich nachhaltiger Entwicklung befragt.

Accor Nachhaltigkeit

Neben einem weltweiten Konsens zu den Themen Wasser, Energie und Abfall zeigt die Studie auch länderspezifische Erwartungen an die Verantwortung für Nachhaltigkeitsthemen auf: In Deutschland sieht ein Drittel der Gäste an erster Stelle für die Verantwortung für nachhaltige Entwicklung den Bürger selbst, weltweit steht bei den Befragten die Regierung in der Hauptverantwortung. Bemerkenswert: Nichtstaatliche und internationale Organisationen stuften die Hotelgäste ganz unten auf der Skala der Verantwortlichen für nachhaltige Entwicklungsthemen ein.

Nachhaltigkeit bei Accor: tagtäglich gelebte Realität
“Als international tätiger Konzern sind wir uns unserer großen Verantwortung bewusst. Bereits im Jahr 1994 verankerte Accor das Thema Nachhaltigkeit mit einer gesonderten Abteilung für Umweltbelange fest in der Unternehmensstrategie. Gemeinsam mit unseren Mitarbeitern, Zulieferern und Gästen, aber auch mit anderen Unternehmen der Branche sind wir gefordert unsere Zukunft aktiv mit zu gestalten”, erklärt Peter Verhoeven, Vorsitzender der Geschäftsführung der Accor Hospitality Germany GmbH, beim heutigen Pressegespräch im Novotel Berlin Mitte. Neben der Präsentation der aktuellen Studie gaben die Sprecher von Accor einen Überblick über die bestehenden und geplanten nationalen wie weltweiten Corporate Social Responsiblity Projekte von Accor. Um den Prozess zu mehr Nachhaltigkeit in der Hotellerie voranzutreiben, hatte Accor bereits im Juni die Online-Wissensplattform Earth Guest Research ins Leben gerufen, auf der Informationen und Studien über soziale und Umweltschutz-Themen, die für die Tourismusbranche relevant sind, zur Verfügung gestellt werden. “Die Ergebnisse verdeutlichen uns, dass Nachhaltigkeit in der Hotellerie zu einem immer wichtigeren Entscheidungsfaktor wird, obwohl einige der Ergebnisse mit Vorsicht zu interpretieren sind. Unsere Aufgabe ist es, schonende Hotellerie – ganz gleich, wie verantwortungsbewusst sich unsere Gäste verhalten – mit bestmöglichem Komfort zu verbinden. Mit diesen Ergebnissen können wir eine noch relevantere Nachhaltigkeitsstrategie aufbauen, mit der wir unser Ziel erreichen, Hotels nachhaltig neu zu erfinden”, so Caroline Andrieux, Sustainability Project & Communications Senior Manager bei Accor.

Um zu der Entwicklung der offenen Wissensplattform Earth Guest Research beizutragen, befasst sich der nächste Beitrag  mit dem ökologischen Fußabdruck von Accor. Als erstes Unternehmen der Hotelbranche führte Accor eine Bewertung in seinen weltweit 4.200 Hotels durch. Damit bestätigt der Konzern sein Engagement bei der Entwicklung zuverlässiger und anspruchsvoller Vergleichssysteme, um den Fortschritt in der gesamten Industrie voranzutreiben.

Peter Verhoeven (Vorsitzender der Geschäftsführung der Accor Hospitality Germany GmbH), Caroline Andrieux (Sustainability Project & Communications Senior Manager bei Accor) und Michael Kirsch (Direktor PR und Unternehmenskommunikation Accor Hospitality Germany GmbH)

Peter Verhoeven (Vorsitzender der Geschäftsführung der Accor Hospitality Germany GmbH), Caroline Andrieux (Sustainability Project & Communications Senior Manager bei Accor) und Michael Kirsch (Direktor PR und Unternehmenskommunikation Accor Hospitality Germany GmbH)

Nachhaltigkeit in der Hotellerie – die wichtigsten Ergebnisse im Überblick

  • Ein typisches Profil hat sich herausgebildet: Junge, männliche Geschäftsreisende, die Economy-Hotels nutzen, scheinen sich die meisten Gedanken über nachhaltige Entwicklung zu machen.
  • Ein weltweiter Konsens zu den Themen Wasser, Energie und Abfall. Ein geringfügiger Unterschied: Brasilianische Gäste sind besonders um die lokale Entwicklung besorgt, während für chinesische Gäste Gesundheit und Wohlbefinden im Vordergrund stehen.
  • Nichtstaatliche und internationale Organisationen nehmen den letzten Rang auf der Verantwortlichkeits-Skala ein. Einer von drei Gästen ist der Ansicht, dass nachhaltige Entwicklung in erster Linie im Verantwortungsbereich der einzelnen Bürger liegt.
  • Eine freiwillige Einschränkung zu Gunsten des nachhaltigen Handelns. Sieben von zehn Gästen geben an, sie würden sich für ein verantwortungsbewusstes Hotel entscheiden, selbst wenn dieses schlechter gelegen und etwas teurer wäre.

Bestimmte Zielgruppen sind sensibler für Themen der nachhaltigen Entwicklung als andere
Entgegen der allgemeinen Annahme scheint nachhaltige Entwicklung für Männer (82%) von größerer Bedeutung zu sein als für Frauen (72%). Dieses Ergebnis ist eng mit einer anderen Erkenntnis verbunden: Geschäftsreisende – in der Mehrzahl nach wie vor Männer – machen sich offensichtlich mehr Gedanken über dieses Thema als Urlaubsgäste. Die Einstellung der Gäste gegenüber nachhaltiger Entwicklung variiert zudem je nach Hotelsegment. Gäste in Economy-Hotels scheinen sensibler für Umweltthemen zu sein. Dies kann jedoch auch an dem niedrigeren Altersdurchschnitt der Gäste von Budget-Hotels liegen, die im Allgemeinen eher jung sind. Nahezu acht von zehn Befragten gaben an, das Konzept der nachhaltigen Entwicklung zu kennen und zu verstehen. Dies wird, ungeachtet der kulturellen und sozioökonomischen Unterschiede, Zweck des Aufenthalts und Art des gewählten Hotels, als alltäglich angesehen. Hierzu ist jedoch anzumerken, dass es in der modernen Gesellschaft als politisch unkorrekt gilt, kein Interesse für dieses Thema zu zeigen. In Deutschland scheint das Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung bei Gästen des Low Cost Segments am Niedrigsten zu sein und am Höchsten bei Gästen, die in Hotels aus dem Upscale-/Luxussegment übernachten. Insgesamt kennen weltweit 76 Prozent der Hotelgäste den Begriff Nachhaltigkeit, während Deutschland mit 73 Prozent knapp unter dem Durchschnitt liegt.

Ein weltweiter Konsens zu den Themen Wasser, Energie und Abfall
Als Antwort auf eine offene Frage wurden mit Abstand am häufigsten die Optimierung der Wasser- und Energieressourcen sowie die Reduzierung von Abfällen als die wichtigsten Probleme weltweit genannt. Bei der Beantwortung einer geschlossenen Frage gaben die meisten Gäste den Kampf gegen Kinder-Sextourismus als wesentliche Priorität in der Hotelindustrie an. Dies zeigt, dass die Gäste besonders sensibel auf negative Auswirkungen reagieren, die in direktem Zusammenhang mit den Aktivitäten eines Hotels stehen. Auf die Frage nach ihren Erwartungen für eine nachhaltige Entwicklung gaben chinesische Hotelgäste vor allem Gesundheit und Wohlbefinden als Themenschwerpunkte an, während brasilianische Gäste hauptsächlich die Förderung der lokalen wirtschaftlichen Entwicklung als besonders wichtiges Thema betrachten – ein wesentliches Problem in einem Land, das angestrengt versucht, Ungleichheit zu beseitigen. In Deutschland steht der Schutz von Kindern neben Energiesparmaßnahmen an erster Stelle, dicht gefolgt von den Themen Wassersparmaßnahmen und Abfallvermeidung, die die Deutschen ebenfalls als besonders relevant einstufen.

Nichtstaatliche und internationale Organisationen stehen ganz unten auf der Verantwortlichkeits-Skala
Ein bemerkenswerter Wandel: Die Befragten stuften nichtstaatliche und internationale Organisationen ganz unten auf der Skala der Verantwortlichen für nachhaltige Entwicklungsthemen ein. Diese Feststellung scheint darauf hinzudeuten, dass die Zeit vorbei ist, in der Bewusstseinsförderung und der Ansporn ausreichend waren. Heute sind praktische Maßnahmen gefragt, die es den Kunden ermöglichen, sich direkt zu beteiligen. Die Reihenfolge, in der die Befragten die Hauptverantwortlichen für die nachhaltige Entwicklung einstufen, scheint von kulturellen Unterschieden beeinflusst zu sein. In Frankreich, Deutschland und Brasilien führten die Regierung und der einzelne Bürger die Rangliste an. In diesen Ländern bestanden die Befragten mit einem Gesamtprozentsatz von 70 Prozent, bzw. 80 Prozent in Brasilien, weithin auf ihre Eigenverantwortlichkeit. In Deutschland sind über ein Drittel aller Befragten (34%) der Meinung, dass die nachhaltige Entwicklung hauptsächlich in der Verantwortung der Bürger liegt. In Australien und Großbritannien hingegen sehen die Hotelgäste die Wirtschaft und die Regierung in nahezu gleich großer Verantwortung und nur einer von zwei Befragten glaubt, dass einzelne Bürger Verantwortung für die nachhaltige Entwicklung tragen. In China rangiert die Regierung an erster Stelle, gefolgt von privaten Unternehmen.

Eine freiwillige Einschränkung zugunsten des nachhaltigen Handelns
51 Prozent der Befragten gaben den Wunsch an, dass ihr Zimmer bei ihrer Anreise die richtige Temperatur aufweist. Paradoxerweise gaben 93 Prozent der Befragten ebenso an, dass sie die Klimaanlage lieber selbst einstellen würden, auch wenn dies bedeute, dass sie einige Minuten warten müssten, bis die gewünschte Zimmertemperatur erreicht sei. Gemäß der Studie scheinen Gäste bereit dazu zu sein, auf eigenen Komfort zugunsten der Umwelt zu verzichten – solange sie die Wahl haben und hier eine aktive Rolle übernehmen können. In Deutschland gaben 61 Prozent aller Befragten an, dass sie nicht erwarten, dass das Hotelzimmer beim Betreten bereits komplett heruntergekühlt ist. 93 Prozent aller Deutschen sind damit einverstanden, dass sie die Zimmertemperatur über die Klimaanlage selber regulieren.

Zudem gaben die Gäste an, dass sie bei der Auswahl eines Hotels zunehmend Kriterien der sozialen und ökologischen Verantwortung berücksichtigen, auch wenn sie dafür in einem Hotel in weniger günstiger Lage oder zu etwas höheren Preisen übernachten müssen. Letztendlich wird nachhaltige Entwicklung nicht mehr als Opfer angesehen oder mit Qualitätseinbußen gleichgesetzt. 66 Prozent der Befragten erwarten keine Komforteinbußen in einem Hotel, das sich der nachhaltigen Entwicklung verpflichtet. Die Deutschen sind führend, wenn es um die freiwillige Einschränkung zu Gunsten der Nachhaltigkeit geht: 74 Prozent sind im Gegensatz zu weltweit 68 Prozent dazu bereit, bei der Lage ihres Hotels Abstriche machen. 70 Prozent der Deutschen, 73 Prozent der Brasilianer und 71 Prozent der Chinesen würden durchaus einen kleinen Aufpreis für ein nachhaltig wirtschaftendes Hotel bezahlen.

Die Umfrage zu den Erwartungen der Hotelgäste in Bezug auf die nachhaltige Entwicklung wurde durch das französische Marktforschungsinstitut IFOP in sechs Ländern – Australien, Brasilien, China, Frankreich, Deutschland und Großbritannien – zwischen dem 9. und dem 30. August 2010 durchgeführt. Sie umfasste repräsentative Studiengruppen aus den beteiligten Ländern mit insgesamt nahezu 7.000 Hotelgästen, die in den letzten zwölf Monaten mindestens eine Nacht in einem Hotel verbracht hatten und beinhaltet einen Querschnitt unterschiedlicher Hotelarten (Ketten, unabhängige Hotels etc.) sowie Segmente (Budget, Economy, Mittelklasse, gehobene Mittelklasse und Luxushotellerie). Es ist geplant, diese Studie auf weitere Länder auszudehnen und regelmäßig zu wiederholen, um jegliche Veränderungen in den Kundenerwartungen zu erkennen.

Die Ergebnisse der Umfrage sind online unter www.accor.com im Bereich Sustainable Development verfügbar. Hier werden alle Earth Guest Research Publikationen veröffentlicht. Die Methodik der Befragung steht darüber hinaus anderen Unternehmen der Branche zur Verfügung, sofern sie sich damit einverstanden erklären, ihre eigenen Umfrageergebnisse kostenlos zu veröffentlichen.

Novotel/Microsoft: „Hotelzimmer der Zukunft“ jetzt schon buchbar

(Paris, 09. Dezember 2011) Es soll das „Hotelzimmer der Zukunft“ sein: Accor stellt im Novotel Hotel Vaugirard Montparnasse in Paris gemeinsam mit Microsoft das Zimmerkonzept “Zimmer 3120″ vor. Es kann  bis zum 14. Februar 2012 ab 199 Euro pro Nacht gebucht werden.

Novotel und Microsoft basteln am Hotelzimmer der Zukunft

Novotel und Microsoft basteln am Hotelzimmer der Zukunft

Im letzten September gab Denis Hennequin das neue strategische Ziel von Accor bekannt, international in der Hotelbranche Maßstäbe zu setzen und die Kundenerfahrung zu revolutionieren. Im Rahmen dieser Selbstverpflichtung zur Innovation wurde für Novotel ein neuer Zimmertyp entwickelt, der die Nutzung von Räumen völlig neu definiert und modernste Technologien und Annehmlichkeiten integriert. Hightech und Design sollen „harmonisch miteinander vereint“ werden. “Es ist unerlässlich, die sich ständig ändernden Gewohnheiten und Erwartungen unserer Gäste zu berücksichtigen. Dabei mussten wir insbesondere die digitale Ausstattung unserer Zimmer neu überdenken”, erläuterte Grégoire Champetier, Accor Chief Marketing Officer.

Technische Gimmicks rund um die Xbox 360 sollen den Gast begeistern

Technische Gimmicks rund um die Xbox 360 sollen den Gast begeistern

Microsoft war an der Ausstattung des Zimmers maßgeblich beteiligt, insbesondere bei der Integration der Spielkonsole „Xbox 360“ mit ihrem „Kinect-Sensor“, der es ermöglicht, Spiele und Unterhaltungsprogramme mit Gesten und Spracherkennung zu steuern. „Wir wollten etwas Neues, Überraschendes und Einfallsreiches tun, das den Menschen einen Schub neuer Energie gibt”, erklärt Marcelo Joulia, Geschäftsführer des Architekturbüros Naço, das von Novotel mit dem Design für „Zimmer 3120″ beauftragt wurde. „Zuallererst haben wir dabei das grundlegende Raumkonzept neu überdacht und uns gegen die althergebrachte, leicht angestaubte Würfelform entschieden. Außerdem arbeiteten wir mit Licht und sorgten dafür, dass die Möbel nicht im Weg stehen. „Zimmer 3120″ ist multifunktional, flexibel und barrierefrei und passt sich so den Bedürfnissen der Gäste an -  nicht etwa umgekehrt.”

Der Gast braucht nur wenige Minuten, um sich mit der „Kinect“-Benutzeroberfläche vertraut zu machen und mit der „Xbox 360“-Konsole umzugehen. Er kann auch den interaktiven „Sensorit-Spiegel“ ausprobieren: Dieser verbindet eine „Kinect“-Kameraeinheit mit einem spiegelähnlichen Display, mit dem der Nutzer mit Gesten und Bewegungen interagiert, um Nachrichten, Wetterdaten und Musik abzurufen – wie von Zauberhand. Außerdem gibt es in dem High-Tech-Zimmer einen Surface-Multitouch-Tisch, der insbesondere Kindern den Aufenthalt angenehmer machen soll. Aber auch Erwachsene kommen auf ihre Kosten, denn sie können durch eine Berührung mit der Fingerspitze auf umfangreiche Multimedia-Inhalte sowie Musik und Nachrichten zugreifen. Die gesamte Ausstattung ist voll funktionsfähig und könnte in absehbarer Zukunft für das gesamte Netzwerk von Novotel-Hotels bereitstehen.

Accor Hospitality Germany: Zweites Adagio City Aparthotel eröffnet

(München, 27. Oktober 2011) Nr. 2 in Deutschland: Accor eröffnet nun das Adagio City Aparthotel München (119 Apartments). Das erste Haus der Long-stay-Marke wurde vor zwei Jahren in Berlin eingeweiht.

„Erste Ergebnisse  zeigen uns, dass das Aparthotel noch weit besser angenommen wird als wir es geplant hatten. 80 Prozent unserer Gäste buchen mittel- bis langfristige Aufenthalte und wir konnten uns in dieser kurzen Zeit sogar schon ein festes Stammklientel aufbauen”, so Franziska Thissen, Direktorin des Adagio München City. 

Adagio City München - Apartment

Adagio City München - Apartment

Die Apartments sind 26 bis 30 Quadratmeter groß (für zwei Personen) bzw. messen 36 bis 40 Quadratmeter (für bis zu vier Personen) und bieten eine komplett ausgestattete Küche, flexible und funktionale Wohn- und Badezimmer, viele Schrankflächen, multifunktionale Arbeitsplätze mit schnellem Internetzugang sowie Telefon, Flatscreen und Klimaanlage. „Der Gast kann durch die optionalen Serviceleistungen selbst bestimmen, ob er das Angebot des reichhaltigen Frühstücksbuffets oder lieber die eigene Küche nutzt. Zudem entscheidet der Gast selbst, ob er eine tägliche Reinigung des Apartments wünscht  oder nur eine wöchentliche Reinigung bevorzugt. Der Service umfasst auch die rund um die Uhr geöffnete Rezeption und einen Fitness-Raum mit  neuesten Geräten. Darüber hinaus gibt es noch  weitere Serviceangebote, wie zum Beispiel eine Gästewäscherei im Hause, Dry-Cleaning-Service, Wi-Fi“,m erläuterte Frau Thissen.

Je länger der Aufenthalt, desto günstiger wird die Übernachtung pro Nacht. Ab vier Nächten ist der Preis um 20 Prozent günstiger als der Tarif für ein bis drei Nächte. In dem Münchner Aparthotel beträgt der reguläre Preis für ein Studio 119 Euro pro Nacht. Bei einem Aufenthalt von vier Nächten beträgt der Preis pro Übernachtung bereits nur noch 95 Euro, angefangen bei der ersten Nacht.

130 Adagio Hotels bis 2015 geplant
“Bis zum Jahr 2015 planen wir das europäische Netzwerk auf 130 Häuser zu erweitern”, so Etienne Mercier, Director of Operations von Adagio. Nachdem die Marke Adagio City Aparthotel seit dem Jahr 2007 auf dem Markt ist, wächst das Netzwerk stetig. Das Unternehmen umfasst derzeit rund 40 Adagio, Aparthotels der gehobenen Mittelklasse, in Bestlagen weltweiter Metropolen – von Paris, Brüssel, Wien, Berlin, München und Rom bis nach Abu Dhabi. In Deutschland sind Eröffnungen in Köln, Hamburg, Düsseldorf und Frankfurt unter der Marke Adagio geplant.

Mit der Übernahme der Citéa Gruppe im Juni 2011 verfügt das Unternehmen heute zusätzlich über 5.000 Apartments im Economy-Segment und ist durch diese Akquisition der führende Aparthotel-Betreiber in Europa geworden. Adagio Access Aparthotels, so der neue Name für dieses Segment, sollen in den nächsten Jahren in wichtigen europäischen Metropolen, aber auch in den Zentren von Sekundärstädten, insbesondere in Deutschland, Grossbritanien und
Frankreich entwickelt werden.

Ganz deutlich hat sich Adagio  dazu verpflichtet, dass  alle Aparthotels der Gruppe bis zum Jahr 2013 die europäische “Ecolabel”-Zertifizierung erhalten. Das europäische Label ist das einzige Umweltzertifikat, das in allen Ländern der Europäischen Union anerkannt wird. Adagio wird damit im Jahre 2013 die erste europäische Aparthotelkette sein, die für alle ihre Standorte ein Umweltgütezeichen vorweisen wird. In Frankreich sind bereits acht Adagio Aparthotels zertifiziert, zu Beginn des Jahres 2012 folgen die deutschen Häuser in Berlin und München.

Das Joint-Venture zwischen Accor und Pierre & Vacances Center Parcs ist jetzt der europäische Marktführer für Aparthotels. Mit der Akquisition der Citéa Gruppe (jetzt Adagio Access) im Juni 2011 verfügt Adagio heute europaweit über 10.000 Apartments vom Studio bis zum 3-Zimmer-Apartment in 90 Häusern und erwirtschaftet einen Umsatz von rund 160 Millionen Euro. Bis zum Jahr 2015 plant Adagio eine Expansion auf rund 130 Aparthotels und 330 Millionen Umsatz in Europa und dem Mittleren Osten. In Deutschland betreibt

Accor-Erfolgskampagne: „Plant for the Planet“; 210.000 neue Bäume durch eingesparte Handtücher finanziert

(München, 21. Oktober 2011) Das Projekt „Plant for the Planet“ der Accor-Hotelgruppe entwickelt sich zu einer beeindruckenden Erfolgsgeschichte im Interesse von Umwelt und Natur: Bis heute finanzierten alle angeschlossen Hotels in Deutschland bereits über 210.000 Bäume. Dies geschah durch Einsparung von Energie- und Wäschereikosten nach der Formel „5 wiederverwendete Handtücher = 1 neu gepflanzter Baum“.

Die eingesparten Kosten fließen in ein Wiederaufforstungsprojekt im rumänischen Transsilvanien. Dort hatten schwerwiegende Überschwemmungen und Erdrutsche eine gravierende Entwaldung zur Folge. Mit „Plant for the Planet“ macht Accor die gängige Praxis, Handtücher zu sparen, zu einem starken Instrument für nachhaltige Entwicklung.
 
Accor setzt das „Plant for the Planet“ Projekt international in seinen Hotels um. Es wurde 2008 gestartet und lehnt sich an das internationale Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) an. Weltweit finanzierte Accor bereits über 1,7 Millionen Bäume. Dabei fließen die Einsparungen der nordeuropäischen Accor Hotels in das Aufforstungsprojekt in Rumänien. Weitere Aufforstungen finden im Senegal, in Thailand, Indonesien, Australien, Brasilien und Amerika statt. Bis zum Jahr 2012 will Accor weltweit drei Millionen Bäume pflanzen und so einen nachhaltigen Beitrag zum Schutz unserer Erde leisten.

Die Botschafter für Klimagerechtigkeit der Plant-for-the-Planet Akademie vor dem Mercure Hotel Berlin Tempelhof Airport (Bild: Schülerinitiative Plant-for-the-Planet)

Die Botschafter für Klimagerechtigkeit der Plant-for-the-Planet Akademie vor dem Mercure Hotel Berlin Tempelhof Airport (Bild: Schülerinitiative Plant-for-the-Planet)

„Accor unterstützt erstmals die Kinder-Akademie der Schülerinitiative Plant-for-the-Planet
Schüler für die Klima- und Gerechtigkeitsproblematik zu sensibilisieren, sie für praktische Aktionen zu begeistern und zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit zu machen, das ist die Intention der Schülerakademien, die von der Schülerinitiative Plant-for-the-Planet (www.plant-for-the-planet.org) organisiert werden. Begeistert von dieser Idee beteiligte sich Accor Ende September erstmals als Sponsor.

„Es freut uns sehr, dass die erste, von Accor unterstützte Akademie in unserem Hotel stattfindet“, sagte Grischa Puls, Direktor des Mercure Hotel Berlin Tempelhof. Das Mercure Hotel Berlin Tempelhof stellte die Räume zur Verfügung und sorgte für die gesunde Verpflegung der rund 40 Kinder aus zehn verschiedenen Schulen und deren Begleiter. In der ganztägigen Veranstaltung beschäftigten sich die Kinder mit den Ursachen und Folgen der Klimakrise und dem Begriff der Klimagerechtigkeit. Sie diskutierten die Möglichkeiten, die jeder Einzelne hat, etwas für das Klima zu tun. Die Schüler schauten den Film „Der Mann, der Bäume pflanzte“ an, führten eine gemeinsame Baumpflanzaktion durch und entwickelten in Arbeitsgruppen eigene Projekte, die abschließend Eltern und Verwandten präsentiert wurden. Das Besondere an der Akademie: Kinder, die sich bereits in der Schülerinitiative engagieren, vermitteln anderen Gleichaltrigen ihr Wissen und geben ihre Erfahrungen weiter. Am Ende wurden alle Teilnehmer der Akademie zu „Botschaftern für Klimagerechtigkeit“ ernannt und können nun ihr Wissen an ihren Schulen weitergeben und so die Idee weitertragen. Bis 2020 sollen in etwa 20.000 Akademien weltweit eine Million „Botschafter für Klimagerechtigkeit“ ausgebildet werden.
 
Die Schülerinitiative, die 2007 vom damals neunjährigen Felix Finkbeiner gegründet wurde, steht unter der Schirmherrschaft von Klaus Töpfer und ist vom Bundesumweltministerium empfohlen.
 
Das „Earth Guest“ Programm von Accor
Die Aktion „Plant for the Planet“ ist nur eine von vielen Maßnahmen, mit denen sich Accor und seine Hotelmarken für nachhaltige Entwicklung und gelebten Umweltschutz einsetzten: Als eine der weltweit größten Gruppen in der Hotellerie ist sich Accor seiner sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und initiierte 2006 unter dem Titel „Earth Guest: zu Gast auf der Erde, Gastgeber für die Welt“ ein umfassendes Programm für nachhaltige Entwicklung mit den Themenschwerpunkten Schutz von Energie- und Wasservorräten, Reduzierung umweltbelastender Abfälle, Erhalt der Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen, Unterstützung der lokalen Entwicklung, Förderung einer gesunden, ausgewogenen Ernährung, Kampf gegen Epidemien sowie der Schutz von Kindern.

Hotelmarkt Frankfurt/Main: Come-back der Luxushotellerie – Deloitte-Studie prognostiziert neue Ära für Luxushotels

(Frankfurt/Main, 05. Oktober 2011) Als europäisches Finanzzentrum litten Frankfurt und damit sein Hotelmarkt unter der weltweiten Krise. Dank steigender Inlandsnachfrage konnte jedoch der Rückgang der Auslandsnachfrage gut kompensiert werden. In 2010 gelang es der Mainmetropole erstmals, die Grenze von sechs Millionen Übernachtungen zu überschreiten. Dies geht aus einer Deloitte-Untersuchung hervor. Den kompletten Report finden Sie unter www.deloitte.com zum Download.

Die Hotelkennzahlen des ersten Halbjahrs 2011 spiegeln diese positive Entwicklung weiter wider. Sowohl die durchschnittliche Belegungsrate als auch der Zimmerpreis stiegen um 0,3 Prozent bzw. um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Revpar hat sich entsprechend um 1,6 Prozent auf 77,73 Euro verbessert und stellt den Rekordwert unter deutschen Großstädten. Den größten Anteil am gesamten Frankfurter Zimmeraufkommen in Kettenhotels stellt Starwood – dicht gefolgt von Steigenberger und Intercontinental.

“Nach starken Einbußen der Frankfurter Luxushotellerie feiert dieses Segment nun sein Come-back. Dazu trägt nicht nur die Revitalisierung der wichtigen Auslands-, Geschäfts-, Messe- und MICE-Nachfrage bei, sondern auch neue Projekte”, erläutert Kay Heimerer, Manager Hospitality bei Deloitte. “Die Eröffnung des Jumeirah Hotels, des Grand Hyatt und des Sofitel an der Frankfurter Alten Oper werden für frischen Wind sorgen. Hierfür werden nicht nur einzelne Hotels, sondern ganze Quartiere vor einem städtebaulichen Hintergrund realisiert.”

Hotelgesellschaft – Anteil markengebundener Zimmer
Starwood – 13,4%
Steigenberger – 12,4%
Intercontinental – 11,6%
Accor – 10,7%
Marriott – 4,4%
Rezidor – 4,1%
Maritim – 3,5%
Lindner – 3,4%
NH Hoteles – 3,3%
Motel One – 3,0%
Quellen: Hotelverzeichnis der Stadt Frankfurt 2010 (Zahlen inkl. Hotel/Hotel garni ohne Pensionen, Gästehäuser und Gasthöfe), Deloitte-Recherche

Eine neue Ära bricht an
In der Bankenmetropole ist das Luxushotelangebot im Vergleich zu manch anderen deutschen Städten übersichtlich. Zu den Luxushotels zählen das Rocco Forte Villa Kennedy, das Steigenberger Frankfurter Hof, das The Westin Grand Frankfurt und der Hessische Hof. Dies und die Bedeutung des Frankfurter Flughafens als eines der weltweit bedeutendsten Luftfahrtdrehkreuze waren schlagkräftige Argumente, das erste Jumeirah Hotel auf dem europäischen Festland in Frankfurt anzusiedeln. Im September 2011 fand mit über einem Jahr Verzögerung die Eröffnung von 218 Einheiten statt, die nicht nur hinsichtlich der Zimmergrößen (höchster Suitenanteil in Frankfurt), sondern auch in puncto Serviceleistungen, Technik und Gastronomie neue Standards setzen.

Für das Areal der Alten Oper hätte Frankfurt fast einen weiteren asiatischen Luxusbetreiber, Mandarin Oriental, für sich gewonnen. Nach einigen Eigentümerwechseln des Grundstücks und unterschiedlichen Plänen für ein 5-Sterne-Superior-Haus nimmt nun das “Dauerprojekt” Gestalt an und soll spätestens 2014 als Sofitel mit 135 bis 165 Zimmern eröffnen. Einen vergleichbar langwierigen wie turbulenten Prozess hat auch das Grundstück an der Rennbahn Niederrad hinter sich. Statt Meritus soll nun Soluxe Hotel Management aus Peking das pagodenförmige 5-Sterne-Hotel führen. Nach dem Betreiberwechsel im Zusammenhang mit dem Einstieg der Muttergesellschaft, China National Petroleum Corporation, verzögert sich der Bau des Hotels jedoch weiter.

Ursprünglich für 2012 vorgesehen, wird das Grand Hyatt Frankfurt, das zweite in Deutschland neben Berlin, voraussichtlich in 2013/2014 eröffnen. Mit 405 Zimmern und Suiten wird es sich in die Riege der größeren Häuser in der Mainmetropole einreihen. “Mit den Eröffnungen dieser renommierten Kettenhäuser erwarten wir eine signifikante Aufwertung des Frankfurter Hotelmarktes, die der Internationalität seiner Gäste noch besser gerecht wird”, so Kay Heimerer. “Diese hochkarätigen Hotels werden auch die durchschnittlichen Zimmerpreise beflügeln, hinsichtlich der Auslastung bleibt abzuwarten, wie sie sich in dem ansonsten bereits dicht besiedelten Hotelmarkt durchsetzen können.”

Accor – Neue Hotelstrategie: Ibis als Megamarke, All Seasons wird zu Ibis Styles und Etap zu Ibis Budget

(Paris, 13. September 2011) Accor schaut weit voraus: Teil der neuen Hotelstrategie ist die Umwandlung von All Seasons zu „Ibis Styles“ und von Etap Hotels zu „Ibis Budget“. Ibis soll damit als Megamarke positioniert werden. Damit werde ein neues neues Kapitel in der Konzerngeschichte aufgeschlagen, heißt es beim „Accor Investor Day“, der heute in Paris stattfindet. Das Rebranding soll bis 2013 abgeschlossen werden. Im nächsten Jahr soll eine „massiven Kommunikationskampagne“ starten, um das neue Image der Megamarke Ibis hervorzuheben. In den rund 1.570 Economy-Hotels weltweit (repräsentieren rund 1,8 Mrd. Euro Jahresumsatz) sollen sämtliche Betten erneuert werden, die öffentlichen Räume und Restaurants aufgefrischt werden und neue Kommunikationstechnik eingebaut werden. Dern Konzernname Accor soll künftig deutlicher dargestellt werden. Dazu werden bestimmte Hotelmarken mit dem Zusatz „by Accor“ ergänzt. Neues Konzernmotto ist „Open New Frontiers in Hospitality“. Der Vetriebsfokus liegt künftig noch deutlicher auf accorhotels.com. Das Kundenbindungsprogramm „A|Club“ wird in „Le Club Accorhotels“ umbenannt.

Hier dokumentieren wir die offizielle Verlautbarung von Accor:

„Wir starten heute ein breit angelegtes Projekt, um Accor als weltweit Maßstäbe setzenden Hotellerie-Konzern zu etablieren, der das Zeug hat, die Hotels der Zukunft zu ’erfinden’ – eine ganz entscheidende Initiative, die alle unsere Teams mobilisieren wird. Wir stützen uns dabei auf die Unternehmensmarke Accor, die wir – insbesondere als Antwort auf die aktuellen vertrieblichen Herausforderungen – dem breiten Publikum stärker nahebringen werden. Unsere Ambitionen werden verdeutlicht durch unser neues Motto ‚Open New Frontiers in Hospitality’ und durch eine Stärkung der Identitätsmerkmale von Accor. Wir wollen den Kunden mit neu positionierten Marken und ein auf Modernität und Innovation ausgerichtetes Leistungsangebot eine völlig neue Hotelerfahrung bieten”, erklärte Accor-CEO Denis Hennequin.

Kennzahlen der Economy-Hotellerie bei Accor

1. Netzwerk (Stand vom Juli 2011)
- Ibis: 919 Hotels, 51 Länder
- Etap Hotel/Formule 1 (ohne Hotel F1): 518 Hotels, 10 Länder
- All Seasons: 138 Hotels, 13 Länder
Insgesamt mehr als 1570 Hotels mit über 169.000 Zimmern, d.h. 36% des gesamten Hotel-Portfolios (Anzahl der Hotels) von Accor
Über 20.000 Mitarbeiter (Filialen und im Rahmen von Accor-Managementverträgen geführten Hotels)

2. Betreibermodi
- 26% Filiale und feste Pachtverträge
- 23% variable Pachtverträge
- 8% Managementverträge
- 43% Franchiseverträge

“Ich habe beschlossen, gewisse Grundlagen unseres Business-Modells in Frage zu stellen: Veränderung ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit. Der erste Teil dieses Projekts betrifft das Economy-Segment. Gestützt auf unsere internationale Führungsposition sind wir dabei, unser Marken-Portfolio in diesem Segment rund um die Marke Ibis völlig neu aufzustellen. Diese Marke verfügt über eine weltweit einzigartige Bekanntheit. Ibis, All Seasons und Etap Hotel entwickeln sich weiter, sodass ein Ensemble von drei verjüngten, starken und innovativen Marken entsteht, die nunmehr Ibis, Ibis Styles und Ibis Budget heißen. Ibis ist künftig die tragende Säule unserer Economy-Sparte”, fügte Denis Hennequin weiter hinzu.

Die Strategie zur Dynamisierung der Economy-Marken
Ausgangspunkt der Überlegungen von Accor im Bezug auf seine Economy-Marken war die Beobachtung der sich ständig wandelnden Lebens- und Konsumgewohnheiten. Die Verbrauchererwartungen haben sich zutiefst verändert. Die vertikale Segmentation in Economy-Marken und High-End-Marken gehört der Vergangenheit an. Alle Marken müssen von nun an in der Lage sein, ihren Kunden ein aufwertendes Image zu vermitteln und ein modernes, zeitgenössisches Konzept mit attraktivem Design zu bieten. Accor hat daraus den Schluss gezogen, dass die Produkte und Leistungen der Economy-Hotellerie im Konzern neu überdacht werden müssen, um über das traditionell bediente Marktsegment hinauszuwachsen und den Veränderungen der Verbraucher gerecht zu werden.

Ibis erhält den Status einer Mega-Marke mit drei Einzelmarken:
Ibis bleibt weiterhin Ibis,
All Seasons wird zu “Ibis Styles”
Etap Hotel wird zu “Ibis Budget”.

Die Umsetzung dieser neuen Segmentierung – die weltweit Anfang 2013 abgeschlossen sein soll – wird es ermöglichen, die Verständlichkeit, Konsistenz und Schlagkraft der drei Economy-Marken zu verbessern, in vielen Märkten eine kritische Masse zu erreichen und gleichzeitig die Bekanntheit und das Entwicklungspotenzial jeder einzelnen dieser drei Marken zu steigern. Das Rebranding der Marken wird im Jahr 2012 von einer massiven Kommunikationskampagne begleitet werden, die darauf abzielen wird, das Image der Mega-Marke ibis ganz bewusst zu nutzen. Dabei wird die gemeinsame DNA mit den drei Schlüsselbegriffen Modernität, Einfachheit und Wohlbefinden im Mittelpunkt stehen. Gleichzeitig werden die unterschiedlichen Angebote der drei Marken klar differenziert. Ibis, Ibis Styles und Ibis Budget haben den Anspruch, die Marken mit dem besten Angebot an Komfort und Wohlbefinden in der Economy-Hotellerie zu werden.

Es wird ein Programm zur Modernisierung der Hotels und Verbesserung des Bettenkomforts umgesetzt werden. Um den Trends und Erwartungen der Kunden von morgen besser zu entsprechen, wird Accor die Neugestaltung der öffentlichen Räume, des Restaurantangebots wie auch der den Kunden zur Verfügung stehenden Technologien in Angriff nehmen.

Mit seinen 1.500 Economy-Hotels auf vier Kontinenten (ohne Motel 6) ist Accor mehr denn je gefordert, seine Führungsposition, in diesem für Ergebnis und Wachstum des Konzerns weltweit überaus wichtigen Segment zu konsolidieren. Dieses ambitionierte neue Markenprojekt wird es ermöglichen:
die Bekanntheit der Economy-Marken von Accor wie auch die Kundenzufriedenheit zu steigern;
durch gemeinsame Nutzung der verschiedenen Kanäle und Tools die Effizienz der Vertriebs- und Kundenbindungssysteme zu verbessern;
die weitere Entwicklung dieser Marken weltweit zu sichern.

Accor: “Open New Frontiers in Hospitality”
Accor ist nunmehr die Marke eines hundertprozentigen Hotelkonzerns. Nach Aussage von Denis Hennequin war dies der richtige Moment, “die Ambitionen und das Selbstverständnis des Konzerns neu zu definieren”. Das neue Motto “Open New Frontiers in Hospitality” verdeutlicht den Anspruch des Konzerns, den in seinen Genen steckenden Innovationsgeist zu regenerieren und – insbesondere auch unter Einsatz digitaler Medien – neue Formen von “Hospitality” zu entwickeln. Die Marke Accor wird künftig speziell gegenüber dem breiten Publikum eine größere Rolle spielen.

Zum einen wird sie mehr über das Engagement von Accor, besonders in den ereichen Human Resources, Nachhaltigkeit und Multikulturalität ommunizieren und damit für alle Hotelmarken des Konzerns Mehrwert enerieren.

Zum anderen wird die Marke Accor im Internet, das für die Zukunft der Hotelbranche ganz entscheidend ist, als übergreifende Handelsmarke bei dem strategisch wichtigsten Direktvertriebskanal accorhotels.com und beim Kundenbindungsprogramm Le Club Accorhotels (bisher A|Club) auch im Namen präsent sein.

Um das Vertrauen und die Glaubwürdigkeit für die einzelnen Accor-Marken zu stärken, fungiert Accor künftig auch als Unterstützungsmarke mit einer neuen Form der Markenverstärkung durch den Zusatz “by Accor” in der gesamten Kommunikation der Marken.

In der oben beschriebenen Weise neu positioniert und mit verstärkten Identitätsmerkmalen ausgestattet will die Marke Accor sowohl für ihre Partner als auch für ihre Mitarbeiter und Kunden zur wettbewerbsfähigsten und attraktivsten Beziehungsmarke der Hotelbranche werden.

Accor, weltweit der führende Hotelbetreiber und europäischer Marktführer, ist in 90 Ländern mit 4.200 Hotels und über 500.000 Zimmern präsent. Von der Luxus- bis zur Budgetklasse bietet Accor ein umfassendes Portfolio von Hotels unter den Marken Sofitel, Pullman, MGallery, Novotel, Suite Novotel, Mercure, Adagio, Ibis, All Seasons/Ibis Styles, Etap Hotel/Ibis Budget, Formule 1, Hotel F1 und Motel 6. Mit 145.000 Mitarbeitern weltweit bietet die Gruppe ihren Kunden und Geschäftspartnern fast 45 Jahre an Know-how und Expertise. In Deutschland ist Accor mit über 300 Hotels der Marken Sofitel, Pullman, MGallery, Novotel, Suite Novotel, Mercure, Adagio, Ibis, All Seasons/Ibis Styles, Etap Hotel/Ibis Budget und Formule 1 vertreten.

ADAC-Preisvergleich von Budget-Hotels 2011 – Billighotels halten nicht was sie versprechen: Etap und B&B “sehr günstig”, Holiday Inn Express und Ibis “sehr teuer”

(München, 04. August 2011) Budget-Hotels versprechen günstige Preise, standardisierte Leistungen und trendiges Design. Dass sie ihr Versprechen zumindest bei den Preisen nicht immer halten, zeigt der aktuelle ADAC-Preisvergleich von 55 Häusern der sieben größten Budget-Hotelketten in elf deutschen Großstädten. So sind die Preisspannen der einzelnen Anbieter innerhalb des vermeintlichen Billigsegments sehr unterschiedlich und die Übernachtungen oftmals alles andere als günstig.

Nach den Ergebnissen des ADAC-Vergleichs sind die Chancen, ein günstiges Zimmer zu finden, bei Etap am höchsten. Der Automobilclub ermittelte einen Durchschnittspreis von knapp 59 Euro pro Übernachtung mit Frühstück. B&B lag bei rund 64 Euro. Damit sind beide über ein Drittel billiger als der teuerste Anbieter Holiday Inn Express. Mit stattlichen 96 Euro im Mittel reichte es nur für das ADAC-Urteil “sehr teuer”. Ebenfalls “sehr teuer” schnitt Ibis mit rund 95 Euro ab. Beide Hotelketten wiesen zudem die größten Preisspannen zwischen ihren Häusern auf: Rund 48 Euro waren es bei Holiday Inn Express, immerhin noch 41 Euro bei Ibis.

Mit 129 Euro erwies sich das Holiday Inn Express St. Pauli Messe in Hamburg als das teuerste Budget-Hotel der Studie. Dass es auch deutlich günstiger geht, zeigte das Etap Hamburg St. Pauli mit 73 Euro. Im Schnitt kostete die Nacht in einem Hamburger Budget-Hotel satte 98 Euro. Damit ist die Hansestadt die Einzige, die als “sehr teuer” im  Preisvergleich gilt.

Die Bestnote "sehr günstig" erhielt die Hotelkette Etap und bietet damit die preiswertesten Billighotels

Die Bestnote "sehr günstig" erhielt die Hotelkette Etap und bietet damit die preiswertesten Billighotels

“Sehr günstig” dagegen war Leipzig. Hier mussten durchschnittlich nur etwa 65 Euro bezahlt werden. Zugleich bot das Etap “Leipzig Nord Ost” mit 40 Euro die mit Abstand preiswerteste Unterkunft.

Wie weit die flexible Preisgestaltung von Budget-Hotels zu Spitzenzeiten gehen kann, zeigt das Beispiel Meininger Frankfurt a.M. Messe mit einem Doppelzimmer für 516 Euro. Dieser Preis wurde während der Messe Techtextil zwar ermittelt, als Ausreißer innerhalb der Studie aber nicht bewertet. Zur gleichen Zeit konnte man im Etap “Frankfurt Süd Offenbach” für 56 Euro übernachten.

Teuerste Budget-Hotelkette in Deutschland ist im ADAC-Preisvergleich Holiday Inn Express

Teuerste Budget-Hotelkette in Deutschland ist im ADAC-Preisvergleich Holiday Inn Express

Der ADAC hat insgesamt 660 Preise an unterschiedlichen Wochentagen zwischen dem 3. Mai und 8. Juni 2011 erhoben. In jeder Stadt wurden die fünf zentralsten Budget-Hotels berücksichtigt. Service und Ausstattung waren nicht Inhalt der vergleichenden Preisstudie.

Zehn Hotels für weniger als 60 Euro in fünf beliebten deutschen Großstädten
Was macht ein gutes Hotel aus? Die Räumlichkeiten, die Atmosphäre, die Kundenfreundlichkeit, die Sauberkeit und das Essen. Im Idealfall ist das Hotel auch noch gut und zentral gelegen. Solche Hotels sind im Normalfall richtig teuer. Doch auf tripadvisor.de kann man sich vom Gegenteil überzeugen und Hotels für weniger als 60 Euro pro Nacht finden. Luxus kann man für diesen Preis nicht erwarten, aber richtig gute Hotels mit zufriedenen Gästen.  
 
Hauptstadt-Flair für wenig Geld: Best Western Hotel City Ost, Berlin http://www.tripadvisor.de/Hotel_Review-g187323-d947611-Reviews-BEST_WESTERN_Hotel_City_Ost-Berlin.html
Trotz der günstigen Zimmerpreise erreicht dieses Hotel bei TripAdvisor mit vier von fünf Punkten eine Top-Bewertung. Im TripAdvisor Popularitätsindex belegt das Hotel Platz 68 von 650 Hotels in Berlin. Es ist gut gelegen, modern eingerichtet und ausgestattet und auch der Service und die Atmosphäre bekommen von TripAdvisor-Nutzern Bestnoten. So schreibt ein TripAdvisor-Nutzer: „Im Best Western in der Frankfurter Allee bin ich regelmäßig und das hat auch seinen guten Grund.“ Ein weiterer günstiger Hotel-Tipp von TripAdvisor-Nutzern in Berlin: Das Agon Frankfurter Allee. http://www.tripadvisor.de/Hotel_Review-g187323-d289007-Reviews-Agon_Frankfurter_Allee-Berlin.html
 
Design und Freundlichkeit am Rhein: Motel One Köln–West http://www.tripadvisor.de/Hotel_Review-g187371-d581666-Reviews-Motel_One_Koeln_West-Cologne_North_Rhine_Westphalia.html
Auch dieses Hotel schafft es mit günstigen Preisen in die Top-Bewertung von Trip-Advisor: 4,5 von fünf Punkten. Von den 283 der auf TripAdvisor gelisteten Hotels in Köln erreicht dieses Hotel Platz 23. Es überzeugt vor allem durch sein freundliches und offenes Personal. Ein TripAdvisor-Nutzer erinnert sich: „Das Personal war wirklich außergewöhnlich hilfsbereit, locker und zuvorkommend. Ein großes Lob.“ Zudem sind die Zimmer gepflegt und stylisch eingerichtet. Es gibt ausreichend kostenlose Parkplätze und gerade wenn man schnell am Flughafen sein möchte, erweist sich die Lage als ideal. Nach dem Motel One Köln-West gefällt den TripAdvisor-Nutzern das Hotel im Kupferkessel in der günstigen Preisklasse am besten. http://www.tripadvisor.de/Hotel_Review-g187371-d293348-Reviews-Hotel_Im_Kupferkessel-Cologne_North_Rhine_Westphalia.html
 
Mittendrin und trotzdem günstig: Pension Locarno, München http://www.tripadvisor.de/Hotel_Review-g187309-d620977-Reviews-Pension_Locarno-Munich_Bavaria.html
Auch in der teuren bayerischen Landeshauptstadt München gibt es gute Hotels in zentraler Lage zu günstigen Preisen. Die Pension Locarno am Münchner Hauptbahnhof bietet zwar keinen Luxus, bekommt von den TripAdvisor-Nutzern aber immerhin vier von fünf Punkten und landet im TripAdvisor Popularitätsindex München auf Platz 113 von 391 Hotels. Die schöne Innenstadt kann man von hier aus wunderbar zu Fuß erkunden und an das traumhafte Münchner Umland ist man mit dem Hauptbahnhof perfekt angebunden. Einer der vielen zufriedenen TripAdvisor-Nutzer schreibt über die Pension Locarno: „Großartige Lage! Würde auf jeden Fall wieder hier absteigen!“
 
Schlicht und gut: Etap Hotel Hamburg St. Pauli http://www.tripadvisor.de/Hotel_Review-g187331-d300710-Reviews-Etap_Hotel_Hamburg_St_Pauli-Hamburg.html
In Hamburg gibt es viel zu sehen. Da ist ein schlichtes und gutes Hotel zum kleinen Preis genau das Richtige. Im Etap Hotel Hamburg St. Pauli haben sich schon viele TripAdvisor-Nutzer wohl gefühlt und dies mit zahlreichen guten Bewertungen belohnt. Ein besonders zufriedener Gast schrieb folgendes: Für uns stimmt einfach alles, gute Lage, schöne Zimmer, freundliche und hilfsbereite Mitarbeiter/innen, und das Frühstücksbuffet ist auch super, reichhaltige Auswahl.“ Neben dem Etap St. Pauli kann man auch im Etap Hotel Hamburg City für weniger als 60 Euro übernachten. http://www.tripadvisor.de/Hotel_Review-g187331-d234969-Reviews-Etap_Hotel_Hamburg_City-Hamburg.html
 
Barockjuwel für den kleinen Geldbeutel: Hotel Ramada Dresden http://www.tripadvisor.de/Hotel_Review-g187399-d200770-Reviews-Ramada_Hotel_Dresden-Dresden_Saxony.html
In Dresden hat das Hotel Ramada die TripAdvisor-Nutzer am meisten überzeugt. Zwar muss man zum Sightseeing erst mal mit dem Bus fahren, die Anbindungen sind jedoch gut. Ein zufriedener TripAdvisor-Nutzer schreibt in seiner Bewertung: „Netter und zuvorkommender Service. Schönes gepflegtes Haus. Gutes Preis-Leistungsverhältnis“. Auf Platz zwei der günstigen Hotels in Dresden befindet sich das Andor Hotel Europa. http://www.tripadvisor.de/Hotel_Review-g187399-d200770-Reviews-Ramada_Hotel_Dresden-Dresden_Saxony.html
 
Hintergrund zum Preisstest von tripadvisor.de: Im Zeitraum vom 21. März 2011 bis 21. Juni 2011 wurden für den Zeitraum vom 21. Juni bis 21. Juli 2011 Hotelpreise ermittelt. Der Durchschnitt liegt je Hotel unter 60 Euro pro Nacht. Die Übersicht berücksichtigt nur Hotels in den untersuchten Städten, für die tripadvisor.de durch die Zusammenarbeit mit Buchungsplattformen über Preisinformationen verfügt.

MKG Hospitality: IHG bleibt größte Hotelkette – Hilton überholt Wyndham

(Paris, 06. April 2011) Massiver Zuwachs bei den Top 4: Die vier größten Hotelketten IHG, Hilton, Wyndham und Marriott verfügen nun jeweils über mehr als 600.000 Zimmern weltweit. Unangefochtener Spitzenreiter bei den größten Hotelketten bleibt die InterContinentel Hotels Group mit 4.437 Hotels und 647.161 Zimmern. Dies geht aus der jährlich Erhebung der größten Hotelketten und –marken von MKG Hospitality, Paris, hervor.

Auf den weiteren Plätzen geht es eng zu: Zwischen Hilton auf Platz zwei (vormals Platz drei) und Wyndham auf Rang drei liegen gerade einmal knapp 250 Hotelzimmer. Marriott schließt von Platz drei aus mit kräftigen Zimmerzuwachs auf. Europas führender Hotelkonzern Accor liegt mit 4.229 Häusern und 492.675 Zimmern weiterhin auf Platz vier der weltweit größten Hotelketten.

Best Western ist als Hotelkette auf Platz 8, aber als Hotelmarke führend. Mit 4.015 (Partner-)Häusern und 307.155 Zimmer weltweit liegt die Marke deutlich vor Holiday Inn (IHG) und Marriott. Bislang wollte sich Best Western als „weltweit größte Hotelkette“ positionieren. Nun lautet der geschützte Slogan „The World’s Biggest Hotel Family“.