Schlagwort-Archive: 2012

HOTELIER TV & RADIO: Alles zum Kempinski Career Day 2012 – Neuer Audio-Podcast

(Hamburg, 24. Februar 2012) Am 10. März ist es erneut soweit: Vorstände, Senior Management und über 60 Hoteldirektoren von Kempinski Hotels stellen sich im Kempinski Hotel Airport München den Fragen von rund 1.000 jungen Bewerbern, die eine Karriere bei der international tätigen Hotelgruppe anstreben. Die Ein- und Aufstiegschancen sind vielfältig – insbesondere vor dem Hintergrund der Expansionspläne. Denn Kempinski plant, das Hotelportfolio bis 2015 auf über 120 Häuser in Europa, dem Mittleren Osten, Afrika und China zu erweitern.

Im Gespräch dazu mit HOTELIER TV & RADIO Henrike Gosemann, Vice President Talent Development Kempinski Hotels und verantwortlich für den Kempinski Career Day.

Hören Sie hier:
http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F37613268&show_artwork=true

Kempinski Career Day 2012 auf einen Blick
Wann: Samstag, 10. März 2012
Wo: Kempinski Hotel Airport München
Terminalstr. / Mitte 20
85356 München

Anmeldung und Bewerbung: http://www.kempinski-jobs.com

Das war der Kempinski Career Day 2011:
http://www.youtube.com/watch?v=j3DNd5uu-ik

HOTELIER TV Exklusiv: Grandiose Küchenleistungen bei den Top-Gourmetfestivals

(Bensberg/Schleswig, 23. Februar 2012) Es sind die bedeutensten Gourmetfestivals in Deutschland: Das Althoff Festival der Meisterköche findet am 26. August 2012 zum zehnten Mal statt. Mit dabei sind die Meisterköchen Joachim Wissler, Nils Henkel, Christian Jürgens und viele weitere Sterne-Köchen der Althoff Hotel & Gourmet Collection sowie zahlreiche Partnerköche. HOTELIER TV berichtet von dem vergangenen Kocholymp und begleitet den international geachteten Hotelautor und Restaurantkritiker Heinz Horrmann bei den “Aroma-Explosionen”.

Ein weiteres Gipfeltreffen der Gourmandise ist das Schleswig-Holstein Gourmet Festival, das sich über die Wintermonate in ausgewählten Sitzenrestaurants und Tophotels erstreckt. HOTELIER TV war bei der grandiosen Eröffnungsgala zum 25. Gourmetfestival und der Küchenparty bei den ganz großen Köchen dabei. Im Interview keine Geringeren als Harald Wohlfahrt und Lutz Niemann. Und Newcomer Thorsten Schmidt spricht über seine gerühmte skandinavische Spitzenküche mit Baumrinde …

HOTELIER TV von der Intergastra Stuttgart 2012 – Jetzt noch einmal alle Magazinsendungen ansehen: http://intergastra.hotelier-tv.com

Internorga Hamburg 2012: Hochwertiges Design trifft auf Funktionalität

(Hamburg, 20. Januar 2012) Ob Geschirr, Glas, Tischwäsche oder Besteck: Individuelle Trends und phantasievolle Tableware für die geschmackvoll gedeckte Tafel in der Profigastronomie und Hotellerie präsentieren führende Table Top Hersteller auf der Internorga. Vom 9. bis 14. März zeigt die Leitmesse für den Außer-Haus-Markt in den Hallen B5 und B7 auf dem Hamburger Messegelände die gesamte Bandbreite an Produkten und Gegenständen, die für ein ansprechendes Tischambiente sorgen und die Lust auf Genuss wecken.

Lifestyle auf der Internorga Hamburg: Alles für Einrichtung & Ausstattung im Gastgewerbe (Foto: Nico Maack/Hamburg Messe)

Lifestyle auf der Internorga Hamburg: Alles für Einrichtung & Ausstattung im Gastgewerbe (Foto: Nico Maack/Hamburg Messe)

Deutschlandweit gibt es kein größeres Angebot: Auf mehr als 16.000 Quadratmetern zeigen internationale und nationale Aussteller den gesamten Überblick über die Trends von morgen. Und die reichen von hochwertigen Designserien bis hin zu funktionalem Geschirr für die Gemeinschaftsverpflegung. Dabei sind die Trends so vielfältig wie die Branche selbst. Auffällig ist: In einer Zeit, in der es den Menschen immer mehr um Qualität geht, ist die Nachfrage nach bleibenden Werten, haltbaren Materialien, guter Verarbeitung und schönes, nachvollziehbares Design groß. So kehren Manufakturprodukte wieder, Handarbeit wird neu wertgeschätzt,

Hochwertiges Design wird dabei auch immer mit Funktionalität gepaart. So müssen Teller und Gläser den Anforderungen des Gastronomiealltags gerecht werden und das heißt Spülmaschinenfest und Mikrowellen geeignet sein, sowie sich durch eine hohe Kratz- und Kantenschlagfestigkeit auszeichnen.

Ein Megatrend in Einrichtung und Tischkultur ist und bleibt das Thema Nachhaltigkeit und Ökologie. Gastronomen achten neben Produkten „Made in Germany“ auch vermehrt auf geprüfte Materialien und ökologische Herstellungsformen.

Bei den Farben dominieren Blautöne. Porzellan mit Dekoren in klassischem Blau ist wieder en Vogue. Auch die Farbe Grau liegt im Trend. Dabei sorgen Stein-, Erd-, und Sandtöne für den ruhigen Gegenpol. Seit mehreren Jahren gleichbleibend ist der Mut zum Luxus. Hier setzten Unternehmen auf Gold und Glitzer. Auch romantische Ornamente und Motive, wie Blümchen auf Textilien, haben sich in der Vergangenheit durchgesetzt.

Intergastra Stuttgart – Großer Erfolg: Über 85.000 Fachbesucher bei 1.200 Ausstellern

(Stuttgart, 16. Februar 2012) Groß, größer, Intergastra: Die Stuttgarter Fachmesse für Hotellerie und Gastronomie verzeichnete in diesem Jahr 85.782 Fachbesucher (2010: 80.000) und 1.200 Aussteller (2010: 980). Das breite Veranstaltungs- und Eventprogramm machte die 26. Veranstaltung sehr attraktiv. Die Fach-Illustrierte “Top hotel” verlieh mit dem „Grand Prix der Tagungshotellerie“ und dem „Top hotel Opening 2011“ zwei eigene Preise während der Intergastra und gemeinsam mit dem Schwestermagazin „Küche“ und dem Verband der Köche Deutschlands die Ehrung zum „Top Ausbilder 2012“. Die nächste Intergastra findet in zwei Jahren vom 01. bis 05. Februar 2014 in Stuttgart statt.

Bocuse d'Or - Intergastra Stuttgart 2012

Bocuse d'Or - Intergastra Stuttgart 2012

Damit wird deutlich, dass die Intergastra ihre Positionierung als wichtigste Fachmesse für Gastronomie, Hotellerie, Gemeinschaftsverpflegung und Catering neben der nachwievor führenden Internorga Hamburg (9. bis 14. März 2012) behaupten kann. Der Einzugsbereich der Intergastra reichts bis Frankfurt/Main und Südtirol.

Erstmals brachte HOTELIER TV ein Messe-Fernsehen auf große TV-Svreens in den Messehallen und ins Internet. Mit Unterstützung von Tork („Ein Stern mehr“), Macnetix und der Landesmesse Stuttgart wurden täglich Magazinsendungen mit den besten Bildern der Topevents, spannenden Umfragen und kritischen Interviews gesendet.

Fashion Show des Dehoga - Intergastra Stuttgart 2012

Fashion Show des Dehoga - Intergastra Stuttgart 2012

Köche und Nachwuchsköche mit Preisen ausgezeichnet
Zum Abschluss der Intergastra wurden am 15. Februar auf der Dehoga-Bühne wieder zahlreiche Preise vergeben. Der frisch gebackene Meisterkoch des Jahres 2012 heißt Boris Rommel und kommt aus Zweiflingen. Tatkräftig unterstützt wurde er im Wettbewerb von dem Auszubildenden Sebastian Sandor. Das eingespielte Team vom Wald- &Schlosshotel Friedrichsruhe konnte sich souverän gegen sämtliche Konkurrenten durchsetzen. Im Wettstreit um die begehrte Trophäe waren auf der Intergastra jeweils ein Meister und ein Azubi angetreten. Der begehrte „Wanderpokal“ wird im Zwei-Jahres-Turnus von der Meistervereinigung der Gastronomen ausgelobt. Der Titel „Jungkoch des Jahres 2012“ ging an Stefan Härlin vom Hotel-Restaurant Ludwig Eins in Abstatt.

Im Einzelwettbewerb der Kochkunstschau „Culinary Trophy“ konnte der Prager Jakub Voboril, Mitglied der tschechischen Jugendnationalmannschaft, den Gesamtsieg mit nach Hause nehmen. In der Teamwertung ging der erste Preis an den CCC Zürich. Die Nase vorn in der „Junior Trophy“ hatte schließlich Matthias Leser, Auszubildender aus dem Landgasthof Löwen in Königsbronn-Zang.

Den Sieg im Tischkultur-Wettbewerb „Couvert d’Or“ teilten sich Eva Harter und Volker Schmidt vom Hotel-Restaurant Rebstock in Durbach für ihren Thementisch „Valentinstag“.

Im Deutschlandcup der Berufsschulen holte die Johann-Georg-Doertenbach-Schule in Calw den ersten Platz.

Flair Tending - Intergastra Stuttgart 2012

Flair Tending - Intergastra Stuttgart 2012

Aussteller sehr zufrieden
„Wir haben mit unserem umfangreichen Messeangebot, dass durch das exzellente Rahmenprogramm kongenial ergänzt wird, eine ganz neue Dimension erreicht“, erklärt Ulrich Kromer, Geschäftsführer der Messe Stuttgart. „Mit ihrem inhaltlich perfekt aufeinander abgestimmten Angebot hat sich die Intergastra zur führenden Fachmesse für die Gastronomiebranche in Deutschland entwickelt.“

Unter den 1.200 Ausstellern herrschte zum Abschluss der Stuttgarter Fachmesse eine positive Stimmung. „Es ist super gelaufen. Die Kundenfrequenz war sehr hoch, das Fachpublikum ansprechend und wir verbuchen unsere Premiere auf der Intergastra 2012 als absoluten Erfolg“, sagt Uwe Müller, National Key Accountant der Firma Hügli.

Das gute Ergebnis der Fachmesse spiegelt sich auch in der Wahrnehmung der Fachbesucher wieder. Mehr als jeder Zweite ist überzeugt, dass die Bedeutung der Fachmesse für die Branche noch wichtiger wird. Die Besucher waren von der Breite des Messeangebots voll und ganz überzeugt und gaben der Intergastra 2012 eine Gesamtnote von 1,8. Von den Befragten halten 84 Prozent das Angebot der Intergastra für vollständig. Auch die gestiegene Wiederbesuchsabsicht bestätigt das positive Ergebnis: Insgesamt gaben acht von zehn Befragten an, 2014 wieder zur Intergastra kommen zu wollen.

Die von zahlreichen Ausstellern hervorgehobene gute Besucherqualität auf der Intergastra lässt sich auch in Zahlen ausdrücken: 78 Prozent der Messebesucher sind unmittelbar an Entscheidungen über Einkauf und Beschaffungen in ihrem Unternehmen beteiligt. 34 Prozent arbeiten selbstständige Unternehmer oder Mitinhaber, jeder vierte Besucher ist in einer leitenden Position beschäftigt. Die hohe Besucherqualität beschert den Ausstellern ausgezeichnete Aussichten für das Nachmessegeschäft. 34 Prozent der Befragten haben definitive Kaufabsichten, fast jeder zweite Besucher plant Investitionen und das vor allem zeitnah in den kommenden sechs Monaten, was für eine hohe Zufriedenheit unter den Ausstellern sorgt: „Im Vergleich zu 2010 gab es auf dieser Intergastra für uns eine Steigerung von etwa 30 Prozent, gemessen an der Anzahl substanzieller Kontakte und konkreter Abschlüsse“, erklärt Dietmar Zapf, Prokurist bei Meiko. Die gute Investitionslaune der Fachbesucher sei auch ein Resultat der Mehrwertsteuersenkung in der Hotellerie, so Peter Schmid.

Stiller Star am Herd: Harald Wohlfahrt im Gespräch mit ARD-Moderatorin Evelin König
Es war eine Koch-Show der Superlative: 16 Meisterköche mit insgesamt 20Michelin-Sternen hatten auf der AHGZ-Bühne der Intergastra am Sonntag und Montag ein buntes Programm aus Live-Cooking, Podiumsdiskussionen und Verkostungen geboten. Zum krönenden Abschluss stand am Montagabend Drei-Sterne-Koch Harald Wohlfahrt im Gespräch mit ARD-Moderatorin Evelin König Rede und Antwort.

Als einen „Mann, der drauf und dran ist, sich in eine Reihe von Kochlegenden mit Bocuse und Witzigmann einzureihen“, kündigte König ihren Talk-Gast an. „Trotzdem ist er bescheiden geblieben und sucht nicht den großen Auftritt.“ Wohlfahrt ist ein stiller Star, obwohl als einer der besten Köche Europas gilt. Seit über zwanzig Jahren wird er von allen Restaurantführern mit den höchsten Auszeichnungen bewertet.

Preise pflastern förmlich den Weg des erfolgreichen Küchenkünstlers: So ernannte ihn der Gourmetführer Gault-Millau bereits 1991 zum „Koch des Jahres“. Im Jahr darauf erhielt das Restaurant Schwarzwaldstube in Baiersbronn unter seiner Leitung den dritten Michelin-Stern. 1994 kürte ihn die New York Times zu einem der zehn besten Köche der Welt. Es folgten das Bundesverdienstkreuz am Bande, der l’Art de Vivre Ehrenpreis und 2008 der internationale Eckart-Witzigmann-Preis — und ein Stern auf dem „Platz des guten Geschmacks“ in Stuttgart.

Wohlfahrts berufliche Heimat, die Schwarzwaldstube des Hotels Traube-Tonbach in Baiersbronn, ist längst zu einer Meisterschmiede geworden, in der Starköche wie Christian Bau, Thomas Bühner, Klaus Erfurt und Ralf Zacherl den letzten Schliff erhalten haben. Als „Ausbilder der Nation“ sehe er sich allerdings nur bedingt, meinte Wohlfahrt, habe er doch nur diejenigen Köche beobachten können, die nach ihrer Zeit in der Schwarzwaldstube öffentlich von sich reden gemacht hätten. Die Zahlen sprechen ohnehin für sich: Insgesamt 60 Michelin-Sterne haben ihren Ursprung in Wohlfahrt-Küche.

Und das Geheimnis eines solchen Erfolgs? Zum Einen die akribische Arbeitsweise. Wohlfahrt ist bekannt dafür, dass er nur mit Pinzette anrichtet und anrichten lässt. Zum Anderen die kritische Selbstbeobachtung: „Man kann sich immer weiterentwickeln.“ Entscheidend sei jedoch vor allem, dass man „ein leistungsfähiges Team“ in der Küche habe. „Wir kochen mit vierzehn Fachkräften für durchschnittlich sechzig Gäste“, erklärte Wohlfahrt. „Das ist keine besonders große Belegschaft. Bei uns hat jeder seine Aufgabe. Dazu gehört auch, dass man Spitzenkönner auf ihren Plätzen akzeptiert, sie anerkennt — und sie gut bezahlt.“

Dehoga-Gastrokönigin - Intergastra Stuttgart 2012

Dehoga-Gastrokönigin - Intergastra Stuttgart 2012

„Future Kitchen Award“ für Catering-Anlage der Oberoi Flight Services in Neu-Delhi
Der „Future Kitchen Award“ wurde in diesem Jahr zum ersten Mal im Rahmen der Intergastra in Stuttgart verliehen und würdigt herausragende Leistungen bei der Planung und Umsetzung von energieeffizienten und nachhaltig konzipierten Küchen in den Bereichen Gemeinschaftsverpflegung und Großgastronomie. Die begehrte Trophäe für den ersten Platz ging an die i+o Industrieplanung + Organisation GmbH & Co. KG aus Heidelberg für ihr Projekt, die Catering-Anlage der Oberoi Flight Services in Neu Delhi.

Für die Planung und Umsetzung der Zentralen Produktionsküche der Berliner Stadtreinigungsbetriebe wurde das Ingenieurbüro Seewöster mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. Über den dritten Platz freuten sich die Küche in der Klinik Löwenstein gGmbH in Löwenstein sowie die GIEL Planungsgesellschaft mbH Architekten + Ingenieure, die das Projekt geplant und umgesetzt hat.

Für die Auswahl der Preisträger zeichnete eine Experten-Jury verantwortlich, der neben Carsten Zellner, dem Vorstandsvorsitzenden des Verbands der Fachplaner (VDF) auch Urs Jenny, Präsident der ENAK Schweiz, Frank Sager, Leiter Catering & Eventmanagement Beiersdorf AG, Frank Bartels, selbstständiger Großküchenberater, Andreas Helm vom HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. sowie Daniela Müller, Chefredakteurin der Fachzeitung „Catering Management“ angehörten.

Die Catering-Anlage der Oberoi Flight Services überzeugte die Jury nicht zuletzt durch ihren ganzheitlichen Ansatz, der Nachhaltigkeit und Effizienz perfekt vereint. Bei der Konzeption der neuen Anlage wurden nachhaltige Aktiv- und Passivlösungen intelligent kombiniert. So wurde auf dem Dach des Gebäudes eine große Photovoltaikanlage installiert, woein Teil des benötigten Stroms selbst produziert wird. Gleichzeitig dienen die Solarpanels als Sonnenschutz und kühlen das Gebäude. Der Temperaturregulierung dient auch eine 60 Zentimeter starke Betonmauer an der Westseite des Gebäudes. Sie speichert tagsüber Wärme, die sie nachts wieder an die Umgebung abgibt.

So lassen sich die enormen Temperaturschwankungen abmildern. Ebenfalls isolierend wirkt der auf dem Dach des Hauptgebäudes angelegte Dachgarten, in dem Gewürze für die Speisenproduktion angebaut werden. Bewässert wird mit Regenwasser aus einem unterirdischen Auffangtank, denn drei Monate Regenzeit führen zu enormen anfallenden Regenwasservolumen, die so effektiv genützt werden.

Beim Bau wurde großer Wert auf das Local Sourcing gelegt, bevorzugt kamen also lokale Baustoffe zum Einsatz. Ein System zur Wasseraufbereitung rundet das Maßnahmenpaket ab. Auch auf Seiten der Technik wurden nachhaltige Lösungen umgesetzt: So wurden beispielsweise ineffiziente Geräte aus dem Bestandsgebäude durch Energiespar-Geräte ausgetauscht.

Aber nicht nur die Nachhaltigkeit, sondern auch die Effizienz und Hygienesicherheit standen im Fokus der Planung der Catering-Anlage. Um eine deutliche Steigerung der Prozesseffizienz zu erreichen, wurde beispielsweise der Ware-Wash-Bereich automatisiert, in der Logistik überwiegt die Effizienz manueller Prozesse. Um sicher den strengen internationalen Hygienevorschriften zu entsprechen, ist die gesamte Anlage klar in Hygiene-Zonen unterteilt. Über zentrale Umkleiden und Hygieneschleusen gelangt das Personal zu den Arbeitsbereichen. Auch die Ausgestaltung der Produktionsbereiche folgt den Hygieneauflagen. So sind viele Kochgeräte freitragend montiert, was eine einfache Reinigung ermöglicht. Ein moderner Tandori-Ofen wurde integriert, dessen Ver- und Entsorgung sauber und sicher erfolgt. Abfall wird über ein Vakuum-System hygienisch sicher entsorgt.

Beim zweiten Platz überzeugten unter anderem die multifunktionale Küchentechnik sowie die innovative, energiesparende und zukunftssichere Lüftungstechnik. Die Produktionsverfahren Cook & Chill sowie Cook & Serve können parallel zum Einsatz kommen. Bei den Drittplatzierten ist nicht nur die Planung der Küche sondern auch die Philosophie der Küchenleitung nachhaltig. Der Gastronomieleiter des Betriebes, Otto Vogelmann, ist Mitglied bei Slow Food Deutschland. Einen Sonderpreis für die Planung der Musterküche auf der Future Kitchen -Aktionsfläche erhielt die GIEL Planungsgesellschaft mbH Architekten + Ingenieure.

Die Future Kitchen-Aktionsfläche ist eine Kooperation der Fachzeitung „Catering Management“ mit dem Verband der Fachplaner (VdF) und der Messe Stuttgart. Im Mittelpunkt des Geschehens steht eine voll funktionsfähige energieeffiziente Großküche, die mit modernster Küchentechnik aufwartet und „live und in action“ zeigt, was sie kann: Kochprofis, wie Heiko Antoniewicz, Otto Vogelmann sowie die Culinary-Fachberater Patrick Lorenz, Detlev Dörsam und Christoph Thomas präsentieren täglich zukunftsweisende Zubereitungsverfahren. Die Küchentechnik der Musterküche auf der Future Kitchen-Aktionsfläche wurde von den Firmen Rational, Meiko, Frima, Hidria Gif, Nordcap, Blanco, Rieber, Altro, innos, Kälte-Rudi, Komet, Daldrop und Biotrans zur Verfügung gestellt.

Hornstein-Ranking: Spitzenrang für Harald Wohlfahrt, Helmut Thieltges und Sven Elverfeld

(Stuttgart, 14. Februar 2012) Rang 1 müssen die drei besten Köche Deutschlands teilen: Das renommierte Hornstein-Ranking 2012, die Liste der 150 am besten bewerteten Restaurants in Deutschland, wird von Harald Wohlfahrt (“Schwarzwaldstube” im Hotel Traube Tonbach Baiersbronn), Helmut Thieltges (Waldhotel Sonnora in Wittlich/Dreis) und Sven Elverfeld (“Aqua” im Ritz-Carlton Wolfsburg) angeführt. Die neue Bestenliste, die auf den Bewertungen der wichtigsten Gourmetführer basiert, wurde nun in Stuttgart von Laurent-Perrier und Herausgeber Thomas Schreiner präsentiert.

Platz zwei und drei entfallen durch die Dreifachbesetzung des Spitzenplatzes. Auf Rang vier im Hornstein-Ranking 2012 kommt Joachim Wissler (“Vendome” im Grandhotel Schloss Bensberg), Platz fünf erreicht Klaus Erfort (Gästehaus Erfurt, Saarbrücken) und Platz sechs geht an Christian Bau (“Victor’s Gourmet Restaurant” in Schloss Berg Perl). Nummer sieben in der allseits anerkannten Bestenliste ist Claus-Peter Lumpp (Restaurant “Bareiss” im Hotel Bareiss Baiersbronn), auf Rang acht ist Thomas Bühner (“La Vie” in Osnabrück). Auf Platz neun stehen punktegleich Nils Henkel (Gourmetrestaurant “Lerbach” im Schlosshotel Lerbach) und Heinz Winkler (“Residenz Winkler” in Aschau am Chiemsee). Somit entfällt Platz zehn.

Die Bestenliste steht unter www.hornsteinranking.de zum Download bereit.

ADAC-Bilanz: Wo Autofahrer 2011 Urlaub machten – Italien legt deutlich an Beliebtheit zu – Bei den Regionen Istrien gemeinsam mit Oberbayern vorne

(München, 03. Februar 2012) Ferien machen im eigenen Land – das wollen nach wie vor die meisten deutschen Autourlauber. Mit 40 Prozent individuell geplanter Autourlaubsreisen ist die Bundesrepublik weiterhin Spitzenreiter im Ranking. Zu diesem Ergebnis kommt der ADAC, der dafür insgesamt 2,5 Millionen Routenanfragen seiner Mitglieder aus dem letzten Jahr ausgewertet hat.

Autoreise 2011

Mit fast 17 Prozent legt Italien auf der Beliebtheits-Skala gegenüber dem Vorjahr deutlich zu und liegt auf Rang zwei vor dem Drittplatzierten Österreich (7,2 Prozent). Frankreich und Kroatien belegen die Plätze vier und fünf. Sie überholen damit die Türkei, die auf Platz sechs abrutscht.

Bei der Regionen-Auswertung der Pkw-Reisenden konnte sich zwar erneut Oberbayern durchsetzen, muss sich aber dieses Jahr den ersten Platz mit Istrien teilen. Die kroatische Region hat deutlich zugelegt und verdrängt damit sogar Südtirol, das leichte Zugewinne hatte, auf Platz drei. An Beliebtheit gewonnen hat der Gardasee als Urlaubsziel und belegt nun Platz vier, dicht gefolgt von Tirol auf Platz fünf. Die Ostsee/Mecklenburgische Seenplatte verliert hingegen schon im zweiten Jahr in Folge und schafft es nur noch auf Platz sechs.

Die Camper blieben 2011 ihren gewohnten Urlaubsländern treu. Deutschland und Italien konnten letztes Jahr die meisten Routenanfragen bei den Gespannfahrern verzeichnen. Allerdings löst das “Stiefel-Land” erstmals Deutschland als Spitzenreiter im Camper-Ranking ab. Auf den Plätzen drei und vier folgen dann wieder Kroatien und Frankreich. Spanien sicherte sich erneut den fünften Platz. Bei den Routenanfragen der Wohnmobilisten sieht es ähnlich aus: Platz eins belegt hier jedoch Deutschland, danach folgen Italien, Frankreich, Kroatien und Spanien.

Bei der Regionen-Auswertung der Camper gibt es ebenfalls wenig Bewegung und ausländische Urlaubsgebiete dominieren. Die beliebteste Region der Gespannfahrer und Wohnmobilisten ist nach wie vor Istrien.

Die ADAC Routenplanung ist trotz zunehmender Nutzung von Navigationssystemen der meist gefragte Service des Automobilclubs in den Geschäftsstellen sowie im Internet und ist durch die mobile Nutzung via Smartphones und Tablett-PCs im Aufwärtstrend.

Wer jetzt schon Details zur Planung des nächsten Urlaubs sucht, findet hilfreiche Informationen unter www.adac.de/maps.

ITB Berlin Kongress: Machtverschiebungen in der Hotellerie

Markenmacht, Sicherheit im Hotel und Nachwuchs-Problematik – Renommierte Experten und Geschäftsführer der internationalen Hotellerie diskutieren auf dem ITB Hospitality Day am 8. März 2012 über aktuelle Strömungen und Herausforderungen

(Berlin, 2. Februar 2012) Sicherheitsfragen beim Hotelaufenthalt, die Personalnot in der Hotellerie oder die Konsolidierung der Hotelportale stehen beim diesjährigen ITB Hospitality Day im Rahmen des ITB Berlin Kongresses auf dem Programm. Am Donnerstag, 8. März 2012, sprechen Experten und Geschäftsführer aus Hotellerie und Tourismus über aktuelle Themen. Das Forum, für das inhaltlich Maria Pütz-Willems, Chefredakteurin von hospitalityInside.com verantwortlich zeichnet, hat sich im siebten Jahr zu einer der wichtigsten Branchenveranstaltungen entwickelt.
 
Den Auftakt macht Cassidy Morgan, CEO Central and Eastern Europe, Interbrand, mit seiner Keynote zum Thema „Marken-Power unlimited“. Das Thema wird in der ersten Diskussionsrunde fortgeführt, in der es um die Frage geht: „Marken-Chaos: Wie viele Marken machen Sinn?“. Bernold Schroeder, CEO der chinesischen Jin Jiang International Hotels und Osama Hirzalla, Vice President Brand Marketing und eCommerce Europe von Marriott International – der Kette mit den meisten Marken weltweit – erörtern, ob viele verschiedene Marken dem Reisenden einen besseren Service bieten oder lediglich als smarte Marketing-Strategien dienen.
 
Die Konsolidierungswelle bei den Hotel-Buchungsportalen und neue Abhängigkeiten der Hotels sind das zentrale Thema der Diskussionsrunde „Vertrieb: Mehr Macht für weniger Anbieter?“. Arne Erichsen, Direktor Markt-Management Deutschland bei der Expedia Partner Services Group, Monique Jaspers-Wijn, Vice President Business Development EMEA bei Sabre Hospitality Solutions, Tobias Ragge, Geschäftsführer von HRS, und Ognjen Zeric, Gründer & Geschäftsführer des Startups Justbook Mobile diskutieren über die jüngsten Markt-Verschiebungen und ihre Auswirkungen.
 
Die Personal- und Führungskräfte-Problematik beleuchtet der ITB Hospitality Day mit zwei Diskussionsrunden. Das CEO-Panel „Die nächste Generation“ wartet gleich mit zwei namhaften CEOs und ihren Söhnen auf. Chanin Donavanik, Managing Director and CEO der  thailändischen Luxushotel-Gruppe Dusit Hotels & Resorts, und Siradej Donavanik, Manager Investment and Development bei Dusit Hotels  sowie Daniel Müller, Direktor Operation der Budget-Design-Kette Motel One Hotels & Resorts, und Dieter Müller, Vorstandsvorsitzender der One Hotels & Resorts, berichten im Gespräch mit Maria Pütz-Willems, wie die beiden Generationen die Hotellerie heute sehen und welche Herausforderungen es im geschäftlichen Umgang zwischen Vater und Sohn gibt.  Um das Thema Nachwuchs dreht sich auch die Diskussionsrunde „War for Talent: Die Massen-Flucht aus der Hotellerie“. Manuel Konen, Vorstand bei der Personalberatung und Vermittlung Konen & Lorenzen Recruitment Consultants, Katrin Melle, Director Human Resources bei Hyatt International, und Robert F. Wetterauer, Präsident von EUROCHRIE/European Council on Hotel, Restaurant & Institutional Education gehen der Frage nach, wie der Nachwuchs nach der Hotelausbildung gehalten werden kann und welche Anreize die Branche Jung-Akademikern bieten sollte.
 
Als Abschluss des ITB Hospitality Days erörtert der Reisejournalist und Autor Peter Hinze mit seinen Podiumsgästen, wie Hotels ihre Gäste schützen können, wenn über Nacht politischen Unruhen, Krisen und Attentate geschehen. Zum Thema „Sicherheit: Wenn der Urlaub im Chaos versinkt“ sprechen Mayar Abdel Aziz, Tourismus- und Marketing-Expertin aus El Gouna, Ed Fuller, der langjährige und erfahrene President and Managing Director von Marriott International sowie Michael-W. Hartmann, Senior Vice President Head Market Development Board Hospitality bei der Siemens AG.
 
Der 7. ITB Hospitality Day findet am Donnerstag, 8. März 2012, von 10.30 bis 17.30 Uhr auf dem Messegelände der ITB Berlin in Halle 7.1b, Saal London statt. Medienpartner ist das Online-Fachmagazin hospitalityInside.com. Der Eintritt zum ITB Berlin Kongress ist im Fachbesucher-Ticket enthalten.

Kempinski: Talentsuche als Chefsache – Career Day am 10. März in München

(Berlin, 12. Januar 2012) Am 10. März ist es erneut soweit: Vorstände, Senior Management und über 60 Hoteldirektoren von Kempinski Hotels stellen sich im Kempinski Hotel Airport München den Fragen von rund 1.000 jungen Bewerbern, die eine Karriere bei der international tätigen Hotelgruppe anstreben. Die Ein- und Aufstiegschancen sind vielfältig – insbesondere vor dem Hintergrund der Expansionspläne. Denn Kempinski plant, das Hotelportfolio bis 2015 auf über 120 Häuser in Europa, dem Mittleren Osten, Afrika und China zu erweitern.

Henrike GosemannIm Gespräch dazu Henrike Gosemann, Vice President Talent Development Kempinski Hotels und verantwortlich für den Kempinski Career Day

Was ist das Ziel des Kempinski Career Day 2012? Was versprechen Sie sich von dieser Veranstaltung?
Gosemann: „Wir möchten mit zahlreichen jungen Talenten ins Gespräch kommen und mit ihnen gemeinsam sehen, was Kempinski für sie und ihre Karriere tun kann aber auch, was sie für Kempinski tun können. Junge talentierte Leute zu finden, die unser Unternehmen in der Zukunft weiter nach vorne bringen, ist und bleibt unsere oberste Priorität, daher ist bei Kempinski die Suche nach neuen Mitarbeitern aber auch deren Entwicklung und Förderung ganz oben angesiedelt.“

Was ist das Besondere an diesem Tag? Was dürfen die Teilnehmer erwarten?
„Das Besondere am Kempinski Career Day ist die Idee dahinter. Die Idee, dass Talentsuche Chefsache ist. Dementsprechend stehen an diesem Tag alle unsere Hoteldirektoren, die Vorstände inklusive unserem Vorstandsvorsitzenden Reto Wittwer sowie das Top-Management aus Genf als Gesprächspartner zur Verfügung. Die Bewerber stehen also direkt den Entscheidungsträgern gegenüber und haben die unvergleichliche Chance, diese von ihrer Motivation und ihrer Leidenschaft für die internationale Hotellerie zu überzeugen. Hier heißt es hop oder top. Und wenn einer unserer Führungskräfte ein Talent erkannt hat, versuchen wir die passende Aufgabe für den Bewerber zu finden – Kempinski weit.“

Was bietet Kempinski den jungen Talenten?
„Wir bieten eine Karriere in einem international tätigen und weiter expandierenden Unternehmen, bei der ältesten Luxus-Hotelgruppe Europas, mit zahlreichen unterschiedlichen Ein- und Aufstiegschancen und einer sehr individuellen Betreuung und Förderung des jeweiligen Karrierewegs. Mit etwas Flexibilität, Pioniergeist und Abenteuerlust geht es bei uns für die jungen Talente ganz schnell nach oben. Dabei auch mal in ein auf den ersten Blick nicht ganz so attraktives und vielleicht herausforderndes Zielgebiet zu gehen, fördert nicht nur die Karriere, sondern auch die eigene Persönlichkeit.“

Kempinski Career Day 2012 auf einen Blick
Wann: Samstag, 10. März 2012
Wo: Kempinski Hotel Airport München
Terminalstr. / Mitte 20
85356 München

Anmeldung und Bewerbung: http://www.kempinski-jobs.com

Das war der Kempinski Career Day 2011:
http://www.youtube.com/watch?v=j3DNd5uu-ik

Mehr als jeder vierte Deutsche will 2012 mehr reisen – laut repräsentativer lastminute.de Reisetrend-Studie

(München, 10. Januar 2012) Die Kauflaune der Deutschen ist gut – und dieser Trend setzt sich auch bei der Reiseplanung fort, wie eine neue repräsentative Umfrage von lastminute.de, der Last Minute Website, zeigt: Mehr als jeder vierte Deutsche will 2012 mehr reisen – deutlich mehr als in den Vorjahren (2012: 27 Prozent / 2011: 19 Prozent / 2010: 7 Prozent). Und fast jeder dritte Deutsche will mehr ausgeben für Urlaub – das sind ebenfalls mehr als im Vorjahr (2012: 32 Prozent / 2011: 27 Prozent / 2010: 13 Prozent).

Dazu Alexandra Rieck von lastminute.de: “Die Deutschen gehen positiv ins neue Reisejahr laut der lastminute.de Reisetrend-Studie. Die Mehrheit zeigt sich bei ihrer Reiseplanung 2012 unbeeindruckt von der Wirtschaftskrise: 6 von 10 wollen sich deshalb nicht einschränken.” Männer sind hierbei offenbar gelassener als Frauen: Dass die Wirtschaftskrise keinen Einfluss auf ihre Reiseplanung 2012 hat, sagen 64 Prozent der Männer und 55 Prozent der Frauen. Die Reisetrend-Studie, für die über 1000 Deutsche repräsentativ befragt wurden, hat lastminute.de bereits das dritte Mal in Folge zum Jahreswechsel durchgeführt.

2,5 Urlaubsreisen machen Deutsche im Schnitt pro Jahr – mit steigenden Ausgaben
2012 wollen die Deutschen im Schnitt 2,5 Urlaubsreisen unternehmen, wie schon 2011. Im vergangenen Jahr lagen die Durchschnittsausgaben pro Haushalt für private Reisen im Schnitt bei 1779 Euro (Kosten für Anreise und Unterkunft – ohne Ausgaben vor Ort). Die Bayern haben am meisten ausgegeben mit 2057 Euro, gefolgt von Hamburg mit 1888 Euro und Berlin mit 1863 Euro. 30 Prozent der Reisenden haben 2011 mehr ausgegeben als in den Vorjahren, 27 Prozent weniger und 43 Prozent gleichviel – im Schnitt wurde 5 Prozent mehr ausgegeben. Und im neuen Jahr plant fast jeder Dritte mehr für Urlaub auszugeben (2012: 32 Prozent / 2011: 27 Prozent), 18 Prozent weniger und 50 Prozent gleichviel – im Schnitt sind derzeit 12 Prozent höhere Reiseausgaben geplant.

Verzicht adieu: 41 Prozent jener, die 2011 weniger gereist sind, wollen mehr reisen
Im vergangenen Jahr sind 22 Prozent weniger bzw. kürzer verreist (Vorjahr: 16 Prozent) – und 21 Prozent mehr bzw. länger, eine Vervierfachung zum Vorjahr (5 Prozent). Elf Prozent sagen, sie sind 2011 gar nicht verreist – dies planen 2012 nur noch zwei Prozent. Und dass Urlaub und Reisen unverzichtbar sind, denken sich wohl jene, die 2011 weniger gereist sind und nun im neuen Jahr wieder mehr reisen wollen: mehr als vier von zehn unter ihnen gaben dies an (41 Prozent).

Im Auftrag von lastminute.de hat die GfK zum Jahreswechsel 2011/2012 für diese repräsentative Umfrage 1.112 Frauen und Männer ab 18 Jahren in Deutschland online befragt.

Hatte sich Ihr Reiseverhalten im zurückliegenden Jahr verändert im Vergleich zu sonst? (in Prozent)
Umfragezeitpunkt/Januar          2012 2011 2010
Ja, weniger bzw. kürzer verreist 22   16   18
Ja, mehr bzw. länger verreist    21    5    6
Ja, gar nicht  verreist          11    9   10
Nein                             47   70   66

Wird sich Ihr Reiseverhalten im neuen Jahr ändern? (in Prozent)
Umfragezeitpunkt/Januar 2012 2011 2010
Ja, weniger verreisen   10    9   13
Ja, mehr verreisen      27   19    7
Ja, gar nicht verreisen  2    3    4
Nein, nicht ändern      34   47   53
Weiß noch nicht         27   22   24

Haben Sie im Vorjahr weniger oder mehr Geld für privaten Urlaub und private Reisen ausgegeben, als in den Vorjahren? (in Prozent)
Umfragezeitpunkt/Januar 2012 2011 2010
Gleichviel              43   50   50
Weniger                 27   25   28
Mehr                    30   25   23

Werden Sie für Ihren Urlaub im neuen Jahr weniger oder mehr ausgeben als in der Vergangenheit? (in Prozent)
Umfragezeitpunkt/Januar 2012 2011 2010
Gleichviel              50   57   53
Weniger                 18   16   16
Mehr                    32   27   13
Weiß ich noch nicht               19

Fast die Hälfte der Deutschen plant einen Urlaub im Schnee – TripAdvisor hat über 900 Deutsche rund ums Thema Winterurlaub befragt

(München, 10. Januar 2012) Auch wenn Deutsche gerne über kaltes Wetter klagen – letztlich lieben sie den Winter und vor allem den Schnee. Das ergab eine Umfrage¹ von TripAdvisor, Inc. (NASDAQ: TRIP), der weltweit größten Reise-Website*.
 
Mindestens ein Winterurlaub muss sein
TripAdvisor hat herausgefunden, dass 46 Prozent der befragten Deutschen dieses Jahr einen Winterurlaub planen. Davon geben sich 67 Prozent mit nur einem Winterurlaub zufrieden, doch immerhin 33 Prozent der Befragten möchten sogar zweimal oder öfter in den Schnee. Nur drei Prozent der Deutschen ziehen einen Wochenendurlaub in Betracht. 45 Prozent planen mit einer Woche und ganze 32 Prozent möchten sogar acht Tage oder mehr im Winterurlaub verbringen.
 
Deutsche legen Wert auf viel Schnee und ein gutes Hotel
Bei der Wahl des Urlaubsortes ist für die Mehrheit der Deutschen die Schneesicherheit sowie die Vielfalt und Qualität der Pisten ausschlaggebend. Kein Wunder, denn 54 Prozent der deutschen Winterurlauber fahren Alpinski oder Snowboard. Auch die Qualität und der Ruf der Unterkunft spielen für viele bei der Wahl des Urlaubsortes eine große Rolle. 58 Prozent übernachten bevorzugt im Hotel, 20 Prozent mieten sich eine Ferienwohnung und nur wenige bevorzugen eine Pension (neun Prozent) oder eine Hütte (fünf Prozent).
 
Top 5 Kriterien bei der Wahl des Wintersportgebietes

  • Schneesicherheit
  • Qualität und Ruf der Unterkunft
  • Vielfalt und Qualität der Pisten
  • Kosten vor Ort
  • Breites Angebot an Wintersportmöglichkeiten
     

Deutsche fahren am liebsten nach Österreich
Österreich ist für 38 Prozent der Befragten das absolute Lieblingsziel. Trotz hoher Preise² befindet sich die Schweiz mit 15 Prozent auf Platz zwei. Nur neun Prozent bevorzugen Ziele in den deutschen Alpen und im Alpenvorland.
 
Die meisten fahren mit dem Auto
Die meisten Winterurlauber reisen grundsätzlich mit dem Auto in die Berge (60 Prozent), 31 Prozent wählen das Flugzeug und nur sechs Prozent den Zug.
 
Jeder fünfte gibt mehr als 2.000 Euro aus
Egal mit welchem Verkehrsmittel, die Deutschen lassen sich ihren Winterspaß viel kosten: 67 Prozent geben zwischen 500 Euro und 2000 Euro dafür aus – ganze 22 Prozent sogar über 2000 Euro.
 
Doch auch wenn die Deutschen ihren Winterurlaub lieben – müssten sie zwischen einem Sommer- und einem Winterurlaub wählen, dann würden ganze 82 Prozent den Sommerurlaub bevorzugen.

hotel.de – Übernachtungskosten 2011: Preisanstieg deutlich unter allgemeiner Teuerungsrate von 2,3%

(Nürnberg, 04. Januar 2012) Noch eine Hotelraten-Statistik:  Während das Statistische Bundesamt (Destatis) für 2011 vorläufig eine Steigerung des Verbraucherpreisindex in Deutschland von 2,3 Prozent angibt, stiegen die Übernachtungskosten in geringerem Umfang. Dies zeigt eine Untersuchung der bei hotel.de am häufigsten gebuchten Sternekategorien.

Das Ergebnis:

  • 3- bis 3,5-Sterne-Kategorie mit größter Preissteigerung gegenüber Vorjahr
  • Zimmer in den bestgebuchten Sternekategorien verteuerten sich insgesamt nur um 1,05%
  • Preisunterschied zwischen 3 und 4 Sternen am höchsten

Durchschnittspreise der bestgebuchten Sternekategorien in Deutschland

Der Durchschnittspreis in der 2- bis 2,5-Sterne-Kategorie stieg ebenfalls nur im geringen Umfang um 1,10 Prozent auf 61,35 Euro. Auch in der 3- bis 3,5-Sterne-Kategorie erhöhten sich die Preise mit einem Plus von 1,23 Prozent auf 70,57 Euro nur verhalten. Zimmer in der 4- bis 4,5-Sterne-Hotellerie verteuerten sich 2011 durchschnittlich nur um 0,91 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Während die Durchschnittsrate der 3- bis 3,5-Sterne-Hotellerie 2011 nur 15 Prozent über dem Preisniveau der 2- bis 2,5-Sterne-Kategorie lag, mussten Übernachtungsgäste für die nächsthöhere Kategorie deutlich tiefer in die Tasche greifen. Mit durchschnittlich 93,89 Euro waren die Übernachtungspreise der 4- bis 4,5-Sterne-Hotellerie rund 33 Prozent höher als in der 3- bis 3,5-Sterne-Kategorie.

Hotelmarketing – Jahresausblick 2012: Die nächsten Meilensteine und Trends

(Hannover, 03. Januar 2012) Ausblick auf das Hoteljahr 2012: Carolin Brauer, Chefin von Quality Reservations (www.qr-hotels.com), analysiert die neuen Herausforderungen im Hotelmarketing. Das Wichtigste im Überblick: Google gewinnt stark an Macht mit dem Hotel Finder, die OTA werden immer stärker, Couponing verliert und das Web 4.0 schafft Grenzen zwischen Offline- und Online-Welt ab.

Von Carolin Brauer
Carolin Brauer

Risiko – Wirtschaft
Unsere Branche ist extrem abhängig von der Entwicklung der Wirtschaft weltweit. Als Exportweltmeister besuchen Geschäftsleute aus aller Welt den Standort Deutschland zu Messen und Firmenbesuchen. Nur eine weltweite Stabilität der Länder und Währungen garantiert Deutschland ein weiteres Wachstum. Das Münchener Ifo-Institut hat seine Konjunkturprognose kräftig gesenkt. Wegen der Euro-Schuldenkrise und der nachlassenden Weltkonjunktur wird die deutsche Wirtschaft 2012 nur um 0,4 Prozent wachsen. Trotzdem wird die Hotellerie Geld ausgeben müssen. Sie wird investieren müssen in Hard- und Software, in ihr Produkt, ihre Mitarbeiter, in Marketing und Kommunikation. Denn das Geschäft mit Reisen ist online, öffentlich und zudem mobil geworden. Die Dynamik der technischen Entwicklung ist gigantisch und die Vernetzung der Menschen, die die Angebote nutzen und darüber sprechen, hat globale Dimensionen erreicht. Schöne neue Welt? Eigentlich ja, aber es gilt auch in 2012 den Überblick zu behalten.

Meilensteine
Im Online-Vertriebsgeschehen wird der Google Hotel Finder ein Meilenstein sein. Er wird das gegenwärtige Marktverhältnis der Online Travel Agencies (OTA) verändern. Mit dem Google Hotel Finder wird Google ein Teil der Online-Vertriebslandschaft. Damit nicht genug: Google hat bereits heute die Anerkennung am Markt und sicherlich das finanzielle Polster, um in diesem hart umkämpften Feld ganz oben mitzuspielen. Den über Jahre hinweg etablierten OTAs wird das nicht gefallen, zudem Google den Hotel Finder mithilfe der Präsentation der Anzeige im „Comparison Ad“-Format bei Suchanfragen immer an erster Stelle platziert.

Trends

1. Online Travel Agencies. Immer weniger Anbieter mit immer Macht
Durch die Konsolidierungen der OTAs (Online Travel Agencies) bekommen immer weniger Anbieter immer mehr Macht. Heute beherrschen drei Big Player den Markt:
1. HRS + hotel.de + tiscover
2. Expedia + hotels.com + venere + tripadvisor
3. Priceline + booking.com + traveljigsaw + agoda
An dieser Strategie wird sich auch in Zukunft voraussichtlich nichts ändern, denn angesichts des Überangebots von Portalen ist es heutzutage sehr viel günstiger, ein etabliertes Portal zu kaufen als ein neues zu positionieren. Die Hotellerie muss darauf achten, dass sie in keine (Umsatz)Abhängigkeit gerät und damit in „Mitmachzwang“, was Vertrags- und Provisionsänderungen oder auch Super-Sonderangebote angeht.

2. Rabatt-Coupons: Geiz ist nicht immer geil
Für Super-Sonderangebote gibt es immer Kundschaft und so haben sich Gutscheinportale etabliert, die in ihrem Gemischtwarenangebot auch die Hotellerie nicht außer Acht lassen. Das Geschäftsmodell scheint interessant genug zu sein für Google, die Daily Deal erworben haben und HRS, die jetzt ebenfalls in diesem Angebotsfeld mitmischen. Geiz ist also immer noch geil – es ist die Entscheidung der Hotellerie, ob sie diese „50% Discount und 25% Provision Varianten“ weiter stärken will. Im Hinblick auf den Imageschaden für das Hotel und die Aufgabe der Ratenparität ist dies wohl eher nicht zu empfehlen.

3. Reisen wird zum gemeinschaftlichen, öffentlichen Erlebnis
Zu den Buchungsportalen kommen die Bewertungsportale, auf denen Gäste zum einen Hotels bewerten, zum anderen auch direkt reservieren können. Aus Meinungen werden hier Buchungen gemacht. Online-Bewertungen sind öffentlich, liegen im Trend und werden weiter ausschlaggebend sein für oder gegen eine Reservierung. Die Reiseplanung gestützt auf Bewertungsportale und Facebook ist bereits Standard. Das Ganze wird sich weiterentwickeln: weg von der Masse hin zur Klasse. Soll heißen weg von der anonymen Menschenmenge, hin zu Empfehlungen von Freunden und das spielt sich in den sozialen Netzwerken ab.

„Travelling is a social thing“ und so wird in Zukunft die eigene Webseite mit Hilfe von „Open Graph Tags“ zur Facebook-Page gemacht. Diese Verbindung wird viele, manchmal recht konservative Webseiten frischer und zeitgemäßer wirken lassen und sorgt zudem für eine Steigerung der Zugriffsraten. Man kann die Prognose wagen, dass die Facebook Leidenschaft wahrscheinlich so weit gehen wird wie bei den Airlines: Nach dem Vorbild des von der KLM eingeführten „Social Seating“ wird es in den Hotels eventuell ein „Social Bedding“ geben. Für die Hotellerie vielleicht ein wenig anrüchig, aber dass Gäste künftig bei Reservierung ihr Facebook-, Xing- oder Linkedin-Profil angeben, um zu erfahren, ob sich Freunde oder Gleichgesinnte im Hotel aufhalten, wird wohl so kommen.

Damit ist die Vision des Web 4.0, in der sich Informationen und Aktivitäten der eigenen Person mit denen von nahe stehenden Personen verknüpfen, bereits Realität geworden. Im Web 4.0 – so die Propheten der neuen Zeit – wird es keine Trennung von digitalem und realem Leben geben. Offline und online Welt werden eins.

4. Die Marke rückt in den Mittelpunkt
Der Fokus der Hotellerie in 2012 wird auf der Stärkung der eigenen Marke liegen. Jede Erwähnung im Internet (Bewertung, Social Media, Blog) steigert die Auffindbarkeit in Google. Aufwendiges SEO und SEM wird durch aktive Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Social Media teilersetzt. Der Google Hotel Finder scheint zumindest die individuelle Hotellerie dabei zu unterstützen. Ist die eigene Homepage mit einer IBE (Internet Booking Enginge) versehen und hat diese eine Schnittstelle mit dem Google Hotel Finder, hat der Kunde die Wahl, die Buchung auf der eigenen Homepage des Hotels oder über ein OTA abzuwickeln. In verschiedener Hinsicht ein Gewinn für das Hotel: Zum einen wird die eigenen Marke gestärkt, zum anderen ist die Buchung über die eigenen Webseite nicht so kostenintensiv. Vorsicht ist dennoch geboten, denn anders als bei den OTAs wird nicht ein Prozentsatz des tatsächlich gebuchten Übernachtungspreises in Rechnung gestellt, sondern ein Prozentsatz für die Weiterleitung auf die eigene Webseite. Eine Weiterleitung ist aber noch keine Buchung und deshalb muss das PPC (Pay per Click) Budget automatisiert kontrolliert werden.

5. Mobile Technik bestimmt Kommunikation und Buchung
Gäste sind ständig unterwegs, immer erreichbar und immer im Kontakt mit Freunden, Arbeitskollegen und Bekannten, deshalb müssen alle Anwendungen auch mobil verfügbar sein. In 2012, und ein Ende ist nicht abzusehen, wird alles noch technischer, noch moderner, noch schneller werden. Die Hotellerie, eigentlich ein Face-to-Face-Business, wird sich anpassen müssen. Investitionen werden fällig:
1. im Bereich Technik: Dort ist eigentlich alles möglich
2. im Bereich Mitarbeiter: Denn Know-How, Zeit und Betreuung von technischen Investitionen ist gefordert
3. im Bereich Management: Denn die Strategie des Vertriebs muss im Hinblick auf Gästemix, Vertriebskanäle und Wirtschaftlichkeit jedes Jahr aufs Neue definiert und festgeschrieben werden

Schöne neue Welt? Ja, interessant wird es sicherlich und bunt, allein durch Google.

Mit Zuversicht ins neue Jahr: Trotz aller Unsicherheiten überwiegt in der Bevölkerung der Optimismus

(Allensbach, 30. Dezember 2011) Trotz aller Unsicherheiten in Bezug auf die Schuldenkrise in der Euro-Zone und die weitere konjunkturelle Entwicklung überwiegt in der Bevölkerung der Optimismus: 49 Prozent der Bevölkerung blicken dem neuen Jahr mit Hoffnungen entgegen, nur 17 Prozent äußern Befürchtungen. 26 Prozent sind skeptisch. Zwar hat sich die Stimmung im Vergleich zum Vorjahr, als mit 56 Prozent der Bürger ein außergewöhnlich großer Teil der Bevölkerung optimistisch für das neue Jahr gestimmt war, etwas eingetrübt. Aber gerade im Vergleich zu früheren Jahren ist auch der aktuelle Wert als hoch zu bewerten. Eine Erklärung für die gute Stimmung liegt sicherlich darin, dass das alltägliche Leben der Bürger von den globalen Risiken bislang weitgehend abgeschirmt bleibt: Die Arbeitslosigkeit liegt auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung, die wirtschaftliche Situation der Bevölkerung insgesamt hat sich in den zurückliegenden Jahren stabil bis positiv entwickelt.

Die Frage, die das Institut für Demoskopie Allensbach traditionell seit 1949 jeweils zum Jahreswechsel an die Bevölkerung richtet, lautet: “Sehen Sie dem neuen Jahr mit Hoffnungen oder Befürchtungen entgegen?” Die Ergebnisse der Langzeitbetrachtung bilden ein Stimmungsbarometer der Bundesrepublik. In 36 der 63 Jahre zwischen 1949 und heute sagte die absolute Mehrheit der Bürger, dass sie mit Hoffnungen auf das neue Jahr blicke. Besonders in den 1950er, 1960er und auch noch den 1970er Jahren zeigte sich in der Bevölkerung ein ausgeprägt positives Stimmungsbild. Seit 1990 waren es hingegen nur 8 von 22 Jahren, in denen die Bevölkerung für das darauf folgende Jahr positiv gestimmt war, seit 2000 sogar nur drei Jahre (2000, 2007 und 2010), in denen 50 Prozent und mehr der Bürger dem neuen Jahr mit Optimismus entgegensahen.

Die Stimmungslage am Jahresende war in der Vergangenheit häufig ein zuverlässiger Indikator, wie sich die Konjunktur im darauf folgenden Jahr entwickelt. Angesichts der optimistischen Aussichten für das neue Jahr ist daher für 2012 von einer soliden Konjunkturentwicklung auszugehen, wie dies auch viele Wirtschaftsexperten erwarten.

Einzelne Bevölkerungsgruppen blicken sehr unterschiedlich auf das neue Jahr. So ist die jüngere Generation besonders optimistisch: 72 Prozent der 16- bis 29-Jährigen schauen mit Hoffnungen auf das neue Jahr, von den 30- bis 59-Jährigen ist es rund die Hälfte, von den 60-Jährigen und Älteren hingegen nur jeder Dritte, der dem Jahr 2012 mit Hoffnungen entgegensieht. Auch die eigene Einkommenssituation hat teilweise Einfluss auf die Erwartungen für das neue Jahr. In den unteren Einkommensgruppen blickt mit 51 Prozent die Mehrheit mit Befürchtungen oder Skepsis auf das kommende Jahr, in den mittleren und vor allem in den oberen Einkommensgruppen überwiegt dagegen der Optimismus. In diesen Bevölkerungsgruppen blicken 47 bzw. 55 Prozent mit Hoffnungen auf 2012.

Jahresausblick 2012: Die Deutschen zwischen persönlichem Optimismus und wirtschaftlich-politischem Pessimismus

(Hamburg, 29. Dezember 2012) Drei von fünf Bundesbürgern (60%) blicken mit Zuversicht auf das kommende Jahr – zumindest, wenn es das eigene Leben betrifft. Gleichzeitig ist die Sorge vor einer Rezession in Deutschland groß. So erwarten drei Viertel der Befragten (72%) für das kommende Jahr zunehmende wirtschaftliche Probleme. Parallel nähert sich das Vertrauen in die Politik dem Nullpunkt: Lediglich jeder sechste Bürger (15%) glaubt, dass Politiker im Jahr 2012 an Zustimmung aus der Bevölkerung gewinnen werden. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie der Stiftung für Zukunftsfragen, eine Initiative von British American Tobacco, für die 1.000 Bundesbürger repräsentativ befragt wurden.

Wirtschaft 2012

2012: Wirtschaft
Die Wirtschafts-, Finanz-, Banken-, Schulden- und Eurokrisen haben Spuren hinterlassen. Nur etwa jeder vierte Bundesbürger (28%) erwartet für das kommende Jahr eine wachsende Wirtschaftsleistung in Deutschland. Besonders in Ostdeutschland (17%) ist die Hoffnung auf Wachstum gering. Aber auch bei der Landbevölkerung, bei Familien und bei älteren Bürgern ist die Skepsis überdurchschnittlich hoch und der Glaube an einen Aufschwung entsprechend gering. Der Wissenschaftliche Leiter der Stiftung, Professor Dr. Ulrich Reinhardt: „In wirtschaftlich unsicheren Zeiten sorgen sich viele Bürger, zukünftig zu den Verlierern der Gesellschaft zu gehören. Und während die Hoffnung auf Besserung schwindet, nimmt die Angst einer weiter voranschreitenden Spaltung der Gesellschaft in Krisengewinner und -verlierer zu.“

Politikvertrauen 2012

2012: Politikvertrauen
Das Vertrauen in die Politiker droht 2012 einen neuen Tiefpunkt zu erreichen. Es sind vor allem die Ostdeutschen (92%), Familien (91%) und Ruheständler (90%), die den Glauben an und in die Volkvertreter nahezu komplett verloren haben. Gründe für den massiven Vertrauensverlust gibt es etliche: Viele Bundesbürger bemängeln, dass Politiker heute keine moralischen Vorbilder mehr darstellen oder dass immer weniger Politiker noch für Werte wie Vertrauen, Verlässlichkeit und Ehrlichkeit stehen bzw. diese vorleben. Ebenso macht sich bei vielen Befragten gegenwärtig ein Gefühl von Gleichgültigkeit und Resignation breit. Die politisch diskutierten Themen erscheinen zu komplex oder zu verworren und Wahlen werden als unwichtig eingeschätzt – nicht zuletzt auf Grund der Angst, durch Wahlversprechen belogen zu werden. Reinhardt: „Um das Vertrauen der Bürger zurück zu gewinnen, sollten Politiker mehr Verlässlichkeit, stärkeres Eigenprofil und realistische Perspektiven bieten, statt durch Austauschbarkeit, Inszenierung und Denken in Legislaturperioden in Erscheinung zu treten. Darüber hinaus müsste ein aktiver und verbesserter Vermittlungsprozess sowie eine ehrliche Kommunikation zwischen Bürgern und Politikern stattfinden.“

Probleme 2012

Vordringlich zu lösende Probleme aus Sicht der Bevölkerung
Die Bevölkerung hat konkrete Vorstellungen darüber, welchen globalen Herausforderungen sich künftig vorrangig gewidmet werden soll. Ganz oben steht dabei die Regulierung der Finanzmärkte. War es vor einem Jahr nur etwa jeder vierte Bürger (2010: 26%), der dies forderte, hat sich dieser Wert mittlerweile nahezu verdoppelt (2011: 46%). Vor allem Familien und Jungsenioren (52% bzw. 54%) wünschen sich mehr staatliche Einflussnahme auf die Geschäfte der Banken und Investoren. Im Jahresvergleich stieg auch die Forderung nach einer Bekämpfung des Klimawandels (2010: 28%, 2011: 40%) deutlich. Reinhardt: „Fukushima änderte zwar nicht alles, aber doch vieles. Jetzt muss auf dem Erreichten aufgebaut werden und der Schritt von einem veränderten Umweltbewusstsein zu einem veränderten Umweltverhalten gegangen werden.“ Weiterhin wichtige Herausforderungen blieben aus Sicht der Bevölkerung die Bekämpfung von Armut und Hunger sowie die Verhinderung von Kriegen und Konflikten. Leicht an Bedeutung verloren haben dagegen Bildungsoffensiven und Bekämpfung von Krankheiten und Infektionen wie Malaria oder Aids.

Zuversicht 2012

Trotz allem: Die Mehrheit der Bevölkerung blickt hoffnungsvoll auf 2012
Die Angst vor einer wirtschaftlichen Rezession ist groß. Das Vertrauen in die Politik ist kaum noch vorhanden. Die Liste der globalen Herausforderungen ist lang. Dennoch blickt eine deutliche Mehrheit (60%) der Bundesbürger mit Zuversicht auf das kommende Jahr. Vor allem die jungen Deutschen (70%) blicken optimistisch auf 2012. Reinhardt: „Trotz vieler Unsicherheiten will gerade die nachwachsende Generation das Beste aus dem Leben machen und konzentrieren sich vermehrt auf ihre Chancen als auf die Probleme und Risiken. Diesen Optimismus gilt es zu fördern und  zu unterstützen, denn die Zukunft Deutschlands liegt in jedem Fall bei der nachkommenden Generation – auf sie müssen, sollten und können wir vertrauen.“

Miss Germany Finalwoche im Aldiana Fuerteventura: Die schönsten Frauen Deutschlands sind zu Gast

(Oberursel, 22. Dezember 2011) Gleich zu Beginn des neuen Jahres zeigt sich der Aldiana Fuerteventura von seiner schönsten Seite: Im Rahmen ihres finalen Vorbereitungsprogramms sind die Kandidatinnen für die Wahl zur Miss Germany 2012 zu Gast bei Aldiana. Vom 26. Januar bis zum 2. Februar 2012 stehen für die Missen allerdings nicht nur zahlreiche Proben und Pressetermine auf dem Programm. Die Gäste des Clubs erleben die schönsten Frauen Deutschlands bei zahlreichen Events im Club hautnah und wählen ihre persönliche Miss Aldiana.

Urlauber, die gerne einmal live dabei sein und einen Blick hinter die Kulissen werfen möchten, profitieren von dem speziellen „CATCH ME Miss Germany“ Paket, das der Premium-Clubveranstalter geschnürt hat. Für einen Reisepreis von 1.024 Euro pro Person und Woche wartet auf die Gäste neben einer Flasche Begrüßungssekt auch ein flauschiges Saunatuch. Für die passende Schönheitsbehandlung spendiert Aldiana zudem 20 Prozent Nachlass pro Person auf eine Behandlung im Wellness Center. Urlauber, die gleich zwei Wochen im kanarischen Strandclub Sonne tanken und zwischen dem 24. bis 28. Januar fliegen, buchen dieses CATCH ME Angebot für 1.564 Euro pro Person im Doppelzimmer.

Entspannt beobachten die Gäste dann das bunte Treiben des Schönheitswettbewerbs. Während Tag eins und zwei des Miss-Germany-Camps im Aldiana Fuerteventura noch ganz im Zeichen von Shootings und Videoaufzeichnungen stehen, stellen die Kandidatinnen am dritten Tag ihres Aufenthalts ihr sportliches Talent in einer „Aldiana Olympiade“ und verschiedenen Schnupperkursen unter Beweis. Davon, dass eine Miss Germany noch weit mehr können muss als einfach schön auszusehen, überzeugen sich die Gäste des Clubs auch bei der abendlichen „Aldiana Missen Supertalent“-Show.

Für ihre Trainingseinheiten am vierten Tag der Vorbereitungswoche haben sich die Miss-Germany-Anwärterinnen prominente Unterstützung gesichert. Monica Ivancan zeigt den Kandidatinnen, wie man sowohl auf dem Laufsteg als auch auf dem Roten Teppich eine gute Figur macht.

Ein kulinarisches Highlight erwartet die Gäste des Aldiana Fuerteventura am fünften Abend der Miss-Germany-Woche. Zusammen mit TV-Liebling Ross Antony schwingen die Missen selbst den Kochlöffel und verleihen dem Abendbuffet ihre ganz persönliche Note.

Den krönenden Abschluss findet die Miss-Germany-Finalwoche an Tag sechs, wenn die Urlauber, umrahmt von Starauftritt von Ross Antony und Paul Reeves, ihre persönliche Miss Aldiana 2012 küren.

„Wir freuen uns über diese schöne Möglichkeit der Kooperation, die bereits im dritten Jahr in Folge in unseren Clubanlagen stattfindet. Die Misswahlen sind immer wieder ein tolles Event für Aldiana“, so Geschäftsführer Peter Wennel. Ralf Klemmer, Geschäftsführer der Miss Germany Corporation Klemmer GmbH & Co KG dazu: „Aldiana bietet die perfekte Kulisse für unsere Missen. In traumhafter Umgebung können sich unsere Kandidatinnen gut auf die Endausscheidung zur Miss Germany vorbereiten.“

Aldiana ist Premium-Anbieter im Club-Segment mit aktuell zehn hochwertig ausgestatteten Anlagen in beliebten Reisezielen. Neben dem umfangreichen All Inclusive Programm in allen Strandclubs bietet Aldiana seinen Gästen im „Urlaub unter Freunden“ vielseitige Sport- und Wellness-Angebote, Events mit prominenten Partnern sowie Gastronomie und Servicequalität auf höchstem Niveau. Weitere Informationen unter www.aldiana.de und in allen Reisebüros.

Weltuntergang bringt Tourismusrekord: Hype um vermeintliche Apokalypse soll 52 Mio. Besucher anlocken

(Mexiko City, 22. Dezember 2011) Der weltweite Hype um die vom Maya-Kalender abgeleitete Weltuntergangstheorie hat sich nicht nur für den Buchhandel und die Filmindustrie als wahrer Goldesel entpuppt. Auch der mexikanische Tourismusverband erwartet aufgrund der allgemeinen Hysterie um den 21. Dezember 2012 neue Rekordumsätze. Von heute, Mittwoch, an – genau ein Jahr vor der vermeintliche Apokalypse – sollen laut offizieller Einschätzung insgesamt 52 Mio. Touristen in die ehemaligen Maya-Gebiete reisen. Das entspricht mehr als dem Doppelten der Zahlen, die Mexiko ansonsten in einem regulären Jahr an ausländischen Besuchern verbucht.

“Die Welt wird nicht enden, sondern nur eine Ära. Für uns ist das Ende des Maya-Kalenders ein Zeichen der Hoffnung”, zitiert das US-News-Portal MSNBC den mexikanischen Tourismussprecher Yeanet Zaldo. Genau das soll auch die Botschaft sein, die an ausländische Gäste kommuniziert wird. Diese erwartet eine ein Jahr dauernde Feier mit zahlreichen speziellen Events und Aktionen. “Leute, die immer noch in den alten Maya-Dörfern leben, werden für uns Weihrauch verbrennen und die alten Riten wieder aufleben lassen. Auf diese Weise können wir zurück in die Zeit reisen und versuchen, die Weisheit der Maya zu verstehen”, so Zaldo.

Countdown per Digitalanzeige
Um die allgemeine Aufregung weiter anzukurbeln, hat der mexikanische Tourismusverband in der Stadt Tapachula an der Pazifikküste eine mehrere Meter große Digitalanzeige aufstellen lassen, die die verbleibende Zeit bis zum 21. Dezember 2012 herunterzählt. In der nahe gelegenen archäologischen Stätte von Izapa werden zudem als Maya-Priester verkleidete indianische Tänzer regelmäßig alte Rituale abhalten. Sogar mitten im tropischen Dschungel sind Aktionen geplant. Im Bundesstaat Quintana Roo werden sich etwa Menschen treffen, um Nachrichten und Fotos in kleine Zeitkapseln zu stecken, die anschließend für 50 Jahre vergraben werden.

Von der Steinplatte zum Massenhype
Hintergrund für die allgemeine Hysterie um den Weltuntergang am 21. Dezember 2012 sind die Inschriften auf einer Steinplatte, die in den 1960er-Jahren von Archäologen in Tortuguero im südwestlichen mexikanischen Bundesstaat Tabasco entdeckt wurde. Ihr Inhalt beschreibt die Wiederkehr eines alten Maya-Gottes am Ende der 13. Zeitperiode. Durch das Internet und eine ganze Reihe entsprechender Buch- bzw. Filmveröffentlichungen (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/20091116023 ) hat die daraus abgeleitete Weltuntergangstheorie mittlerweile einen weltweiten Hype ausgelöst.

Voluntourismus statt Urlaub von der Stange: Cheapflug.de präsentiert die Trends für das Reisejahr 2012

Reiseziel für Individualisten: Puravida Resort Belek (Foto: TUI Deutschland GmbH)

Reiseziel für Individualisten: Puravida Resort Belek (Foto: TUI Deutschland GmbH)

(London, 20. Dezember 2011) Urlaub bewusster und individueller erleben und dabei auch noch Geld sparen – darauf können sich Weltenbummler im Reisejahr 2012 freuen. Cheapflug.de, das Online-Portal für die Suche nach und den Vergleich von Flugpreisen stellt unter http://www.cheapflug.de/reisetipps/reisetrends-2012/ die Trends der kommenden Reisesaison vor.

Reisetrend Freiwilligenarbeit (Foto: TravelWorks)

Reisetrend Freiwilligenarbeit (Foto: TravelWorks)

Voluntourismus
Diese denglische Wortkreation bezeichnet eine neue Art des Reisens: Urlauber engagieren sich an ihrer Zieldestination fürs Gemeinwohl oder den Umweltschutz und sammeln dabei tief bewegende Eindrücke von Land und Leuten. Über spezialisierte Anbieter können Freiwillige rund um die Welt bedrohten Tierarten helfen, sich an Lehr- und Bau-Projekten bedürftiger Gemeinden beteiligen, beispielsweise mit Kindern in Nepal eine Schule bauen, oder bei internationalen Sportevents, wie den Olympischen Spielen, aushelfen.

Grünes Reisen
Weltweit stehen umweltfreundliche Unterkünfte hoch im Kurs, da sie den negativen Einfluss des Tourismus auf den Urlaubsort minimieren. Diese Domizile haben sich in den vergangenen Jahren stark gemausert. Einige Öko-Spas gehören zu den besten Hotels weltweit und bieten ein Verwöhn-Programm für Körper, Seele und Gewissen, das seinesgleichen sucht. Im Trend sind auch Öko-Jugendherbergen, die mit der perfekten Mischung aus entspannter Atmosphäre, hotel-ähnlichem Komfort und umweltfreundlichen Einrichtungen aufwarten.

Respektvoll reisen
Touristen beschäftigen sich zunehmend mit den Gepflogenheiten und dem Hintergrund ihres Reiselandes. Wie geht man mit bettelnden Kindern um? Soll man Länder in Krisensituationen meiden oder sie dann erst recht durch Tourismus unterstützen? Wann und wen darf man fotografieren? Wer dem Reiseziel mit dem entsprechenden Respekt begegnet, kommt leichter mit den Gastgebern in Kontakt und erlebt das Land authentischer.

Individualurlaub
Flugticket buchen, Rucksack packen und aufs Geratewohl starten – das war der Inbegriff des Individualurlaubs der letzten Jahrzehnte. Heute können selbst herkömmliche Pauschalreisen zunehmend individuell gestaltet werden. Es gibt bereits ein umfangreiches Angebot aus maßgeschneiderten Flug-, Rundreise-, und Hotelpaketen. Außerdem entstehen immer mehr Hotels, die auf bestimmte Zielgruppen abgestimmt sind, wie beispielsweise TUIs Puravida oder Sensimar Hotels.

Haustausch
Das Couchsurfing für Erwachsene boomt. Bei „Haustauschferien“ verabreden sich Haus- oder Wohnungsbesitzer online zum Haustausch. Es müssen nur die Flugtickets gebucht werden, die Unterkunft ist kostenlos. Abhängig von den Lebenserhaltungskosten am Urlaubsort brauchen Reisende kaum mehr Geld als Zuhause. Wer selbst ein präsentables Eigenheim zu bieten hat, kann einen Haustausch-Urlaub in prachtvollen Domizilen verbringen, an Orten, wo Hotelpreise für eine Familie unbezahlbar sind.

Neue Reise-Angebote
Auch die Sparfüchse unter den Reisenden kommen weiterhin voll auf ihre Kosten. Im Internet warten zahlreiche neue Möglichkeiten, an gute Angebote zu kommen. Dazu zählen natürlich die Websites der verschiedenen Reiseanbieter, die Preisvergleichswebsites, die die besten Angebote des Internets zusammensuchen, Newsletter von Airlines und online Reisebüros sowie die neuen Couponing-Angebote. Bei Letzterem kann man sich online anmelden und wird dann per E-Mail über aktuelle Rabatte oder Sonderangebote informiert. Augen offen halten und Angebote vergleichen heißt deshalb die Devise für 2012.

BMF zu den wesentlichen Änderungen durch die Steuergesetzgebung ab dem 1. Januar 2012

(Berlin, 16. Dezember 2011) Die Steuergesetzgebung hat im Jahr 2011 wichtige Änderungen gebracht. Die wesentlichen Änderungen ab dem 1. Januar 2012 und wichtige Informationen für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen hat das BMF zusammenfassend dargestellt.

Verbesserung der steuerlichen Berücksichtigung von Kinderbetreuungskosten
Für Eltern ergeben sich ab dem 1. Januar 2012 deutliche Erleichterungen bei der steuerlichen Berücksichtigung von Kinderbetreuungskosten. Die Neuregelung verzichtet auf die persönlichen Anspruchsvoraussetzungen bei den Eltern, wie zum Beispiel Erwerbstätigkeit, Ausbildung, Krankheit, Behinderung. Wer Kinderbetreuungskosten hat, soll diese künftig steuerlich geltend machen können. Nur die Aufwendungen an sich müssen – wie bisher – belegt werden können. Insgesamt reduziert sich der Nachweis- und Erklärungsaufwand bei der „Anlage Kind“ zur Einkommensteuererklärung deutlich.

Im Rahmen des bisherigen Abzugshöchstbetrags von 2/3 der Aufwendungen, höchstens 4.000 Euro pro Jahr und Kind werden Kinderbetreuungskosten nunmehr einheitlich als Sonderausgaben berücksichtigt. Mögliche Wirkungen, die durch die Bezugnahme außersteuerlicher Regelungen auf steuerliche Bezugsgrößen entstehen könnten, z.B. bei der Berechnung der Elternbeiträge für die Betreuung in Kindertagesstätten, werden durch eine gesetzliche Klarstellung vermieden.

Wegfall der Einkünfte- und Bezügegrenze für volljährige Kinder beim Familienleistungsausgleich
Nach der bisherigen Regelung waren der Anspruch auf Kindergeld bzw. die Freibeträge für Kinder bei volljährigen Kindern neben den sachlichen Voraussetzungen (wie z. B. Studium) auch davon abhängig, dass die eigenen Einkünfte und Bezüge des Kindes den Betrag von 8.004 Euro nicht übersteigen.

Nach der ab 2012 geltenden Neufassung durch das Steuervereinfachungsgesetz 2011 wird ein volljähriges Kind zwischen 18 und 25 Jahren unabhängig von seinen eigenen Einkünften und Bezügen berücksichtigt. Nach Abschluss einer erstmaligen Berufsausbildung oder eines Erststudiums allerdings nur, wenn es keiner Erwerbstätigkeit nachgeht, die seine Zeit und Arbeitskraft überwiegend in Anspruch nehmen. Dies erspart den Eltern zukünftig umfangreichen Ermittlungs- und Erklärungsaufwand sowohl im Rahmen des Kindergeldantrags gegenüber den Familienkassen als auch im Rahmen der Einkommensteuererklärung. In diesem Zusammenhang wird auch auf die Anrechnung eigener Einkünfte und Bezüge beim Freibetrag für die Abgeltung des Sonderbedarfs eines sich in Berufsausbildung befindenden, auswärtig untergebrachten volljährigen Kindes ab 2012 verzichtet.

Änderung bei der Berechnung der Entfernungspauschale
Ab 2012 wird die Berechnung der Entfernungspauschale vereinfacht. Bei Nutzung verschiedener Verkehrsmittel müssen die Kosten für öffentliche Verkehrsmittel nicht mehr für jeden einzelnen Tag belegt werden. Nur, wenn diese höher sind als die Entfernungspauschale für das gesamte Kalenderjahr, ist ein Nachweis erforderlich.

Vereinheitlichung der Prozentgrenzen bei verbilligter Wohnraumüberlassung
Mit der Vereinheitlichung der Prozentgrenzen bei verbilligter Wohnraumüberlassung auf 66 Prozent wird die Ermittlung der Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung vereinfacht. Beträgt die ortsübliche Miete bei auf Dauer angelegter Vermietung nicht weniger als 66 Prozent, wird grundsätzlich ohne Totalüberschussprognose die Einkünfteerzielungsabsicht unterstellt und die Vermietung einer Wohnung als vollentgeltlich angesehen. Streitigkeiten hinsichtlich der bislang nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs und Auffassung der Finanzverwaltung bei einem Mietzins zwischen 56 Prozent und 75 Prozent der ortsüblichen Miete vorzunehmenden Totalüberschussprognose werden hierdurch vermieden.

Ermittlung der zumutbaren Belastung und des Spendenabzugsvolumens
Zukünftig werden die abgeltend besteuerten Kapitalerträge nicht mehr bei der Berechnung der zumutbaren Belastung sowie des Höchstbetrages beim Spendenabzug berücksichtigt. Insoweit entfällt künftig die Notwendigkeit, abgeltend besteuerte Kapitalerträge nur für diese Zwecke in der Einkommensteuererklärung anzugeben.

Übertragung der Freibeträge für Kinder
Nach bisheriger Rechtslage kann bei geschiedenen oder getrennt lebenden Eltern der Kinderfreibetrag auf einen Elternteil übertragen werden, wenn der andere Elternteil seiner Unterhaltspflicht dem Kind gegenüber nicht nachkommt. Die Möglichkeit, sich den Kinderfreibetrag des anderen Elternteils übertragen zu lassen, wird nunmehr um die Fälle erweitert, in denen der andere Elternteil mangels Leistungsfähigkeit nicht unterhaltspflichtig ist.

Die Erweiterung der Übertragungsmöglichkeit des Kinderfreibetrages wirkt sich auch auf die Übertragung des Behinderten-Pauschbetrages aus. Künftig kann sich der Elternteil, der ein behindertes Kind betreut und für dessen Unterhalt überwiegend allein aufkommt, neben dem Kinderfreibetrag auch den Behinderten-Pauschbetrag des Kindes in voller Höhe übertragen lassen.

Neu ist auch, dass künftig der Elternteil, bei dem das Kind nicht wohnt, die Übertragung des Freibetrages für den Betreuungs- und Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf des Kindes auf den anderen Elternteil verhindern kann, wenn er Kinderbetreuungskosten trägt oder eigenen Betreuungsaufwand hat.

Erstattungsüberhänge bei den Sonderausgaben
Die steuerliche Berücksichtigung von erstatteten Basiskranken- und gesetzlichen Pflegeversicherungsbeiträgen oder Kirchensteuern wird ab dem Jahr 2012 vereinfacht. Erfolgen derartige Erstattungen, ist der Erstattungsbetrag mit den im Veranlagungszeitraum getätigten gleichartigen Aufwendungen zu verrechnen. Der Differenzbetrag ist dann als Sonderausgabe zu berücksichtigen. Sind die Erstattungen höher als die Aufwendungen, ergibt sich ein sog. Erstattungsüberhang. Dieser wird bislang im Jahr der ursprünglichen Zahlung dergestalt berücksichtigt, dass das Einkommen des Steuerpflichtigen entsprechend erhöht wird. Hierzu muss der alte bereits bestandskräftige Steuerbescheid geändert werden.

Die Neuregelung vermeidet dieses „Wiederaufrollen“ der Steuerfestsetzungen aus den Vorjahren und vereinfacht somit die Steuerpraxis für Bürger und Finanzamt erheblich.

Änderung und Neufassung der Regelungen des Lohnsteuerabzugsverfahrens
Das Lohnsteuerabzugsverfahren befindet sich im Umbruch. Es ist derzeit noch durch Papierdokumente geprägt. Der Arbeitnehmer hat dem Arbeitgeber die für den Lohnsteuerabzug erforderlichen Besteuerungsmerkmale (Lohnsteuerabzugsmerkmale) auf Papier mitzuteilen. Dies geschieht mit der immer noch geltenden Lohnsteuerkarte 2010 oder der an ihrer Stelle vom Finanzamt ausgestellten Ersatzbescheinigung 2011.

Das Papierverfahren wird durch ein elektronisches Abrufverfahren abgelöst. Zukünftig soll der Arbeitgeber die für den Lohnsteuerabzug benötigten Lohnsteuerabzugsmerkmale elektronisch bei der Finanzverwaltung abrufen können. Man spricht daher von elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmalen – kurz ELStAM oder auch elektronische Lohnsteuerkarte. Voraussetzung für den Abruf ist, dass der Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber einmalig sein Geburtsdatum und seine steuerliche Identifikationsnummer angibt und ihm mitteilt, ob es sich um das Haupt- oder um ein Nebenarbeitsverhältnis handelt. Der Arbeitgeber muss sich authentifizieren und kann dann mit Hilfe dieser vom Arbeitnehmer erhaltenen Angaben die benötigten ELStAM für den Lohnsteuerabzug elektronisch bei der Finanzverwaltung abrufen.

Die gesamten lohnsteuerlichen Verfahrensregelungen wurden an den dauerhaften Betrieb dieses neuen Verfahrens der elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale angepasst. Die gesetzlichen Voraussetzungen für den Lohnsteuerabzug nach dem neuen Verfahren sind damit geschaffen.

Der ursprünglich im Kalenderjahr 2012 vorgesehene Starttermin für das neue Verfahren der elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale und den erstmaligen Abruf der elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale verzögert sich aber aufgrund nicht vorhersehbarer technischer Schwierigkeiten. Der Einsatz des elektronischen Abrufverfahrens ist derzeit zum 1. Januar 2013 geplant.

Steuerfreiheit der Sozialversicherungsrenten an Empfänger, die als Verfolgte nach § 1 Bundesentschädigungsgesetz anerkannt sind
Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung an Verfolgte im Sinne des § 1 des Bundesentschädigungsgesetzes (BEG) werden steuerfrei gestellt, wenn sie auf Anrechnungszeiten zum Ausgleich von Schäden in der Sozialversicherung für Zeiten der Verfolgung bzw. auf Zeiten der Beschäftigung in einem Ghetto während der Verfolgungszeit beruhen. Zur Kompensation von Nachteilen in der Altersversorgung werden Personen, die nationalsozialistischem Unrecht ausgesetzt waren und als Verfolgte im Sinne des § 1 BEG anerkannt sind, sozialversicherungs­rechtliche Anrechnungszeiten gewährt. Bei den in Rede stehenden Renten handelt es sich nicht um Entschädigungs- oder Wiedergutmachungsleistungen, sondern um die Kompensation eines für die Verfolgten entstandenen Nachteils in der Alterssicherung.

Mindestbeitrag von 60 Euro pro Jahr für die im Rahmen der steuerlich geförderten Altersvorsorge mittelbar zulageberechtigten Personen

Um Rückforderungen von Zulagen bei der Riester-Förderung wegen einer schleichenden Änderung der Zulageberechtigung weitgehend zu vermeiden, ist bei mittelbar Zulageberechtigten ab dem Jahr 2012 die Zahlung eines Mindestbeitrags von 60 Euro vorgesehen. Die Riester-Förderberechtigten werden von den Anbietern von Altersvorsorgeverträgen in Kürze über die Neuregelung informiert.

Anhebung des Arbeitnehmer-Pauschbetrages
Bei der Anhebung des Pauschbetrages handelt es sich zwar um eine Maßnahme, die bereits rückwirkend für das Jahr 2011 greift, allerdings sind die Wirkungen für den Haushalt erst für 2012 wirksam. Die Anhebung des Arbeitnehmer-Pauschbetrages von 920 Euro auf 1 000 Euro macht für eine halbe Million Arbeitnehmer zusätzlich das Sammeln von Belegen und den Einzelnachweis der Aufwendungen entbehrlich. Insgesamt ist somit für rund 22 Mio. Arbeitnehmer – das sind etwa 60 Prozent aller steuerpflichtigen Arbeitnehmer – kein Einzelnachweis der Werbungskosten in der Steuererklärung mehr erforderlich.

Vereinfachung der elektronischen Rechnungsstellung
Im vergangenen Jahr hat die Bundesregierung auch die elektronische Rechnungsstellung vereinfacht. Durch Gleichstellung von Papier- und elektronischer Rechnung wurden die bisher sehr hohen Anforderungen an elektronisch übermittelte Rechnungen erheblich herabgesetzt und liberalisiert. Es ist davon auszugehen, dass der Anteil der elektronisch versandten Rechnungen zukünftig stark ansteigt. Insgesamt wird die Wirtschaft so von Bürokratiekosten in Höhe von rund 4 Mrd. Euro entlastet. Der Gesetzgeber hat insbesondere auch darauf geachtet, die elektronische Rechnungsstellung technologieneutral auszugestalten. Das bedeutet, dass kein bestimmtes technisches Übermittlungsverfahren vorgeschrieben ist. Der Rechnungsaussteller ist vielmehr frei in seiner Entscheidung, in welcher Weise er Rechnungen übermittelt, sofern der Empfänger dem zugestimmt hat. Eine elektronische Signatur ist nicht mehr vorgeschrieben, kann aber gleichwohl verwendet werden.

Der Vereinfachungseffekt für den Unternehmer besteht darin, dass er zukünftig auf aufwendige Signatur- oder Datenaustauschverfahren verzichten kann. Stattdessen kann er auf vorhandene innerbetriebliche Kontrollverfahren zurückgreifen, die er bereits aus betriebswirtschaftlichen Gründen zur Überprüfung seiner Zahlungsverpflichtungen verwendet. Für die Verwaltung ist die Vereinfachung der elektronischen Rechnungsstellung nicht mit Verwaltungsmehraufwand verbunden.

Wegen der enormen Bedeutung der Änderung für die Wirtschaftsbeteiligten sind die Erleichterungen bei der elektronischen Rechnungsstellung bereits rückwirkend zum 1. Juli 2011 in Kraft getreten.

Dauerhafte Fortführung der erhöhten Umsatzgrenze von 500.000 Euro bei der Ist-Versteuerung
Die für die Berechnung der Umsatzsteuer nach vereinnahmten Entgelten maßgebliche Umsatzgrenze wurde zum 1. Juli 2009 bundeseinheitlich auf 500 000 Euro angehoben. Die Maßnahme war ursprünglich bis zum 31. Dezember 2011 befristet. Die Umsatzgrenze von 500 000 Euro wird nunmehr auf Dauer beibehalten. Die Unternehmen erhalten hierdurch mehr Planungssicherheit.

Belegnachweis bei innergemeinschaftlichen Lieferungen
Mit Wirkung vom 1. Januar 2012 werden die Beleg- und Buchnachweispflichten für Ausfuhrlieferungen an die seit dem 1. Juli 2009 bestehende EU-einheitliche Pflicht zur Teilnahme am elek­tronischen Ausfuhrverfahren (so genanntes Verfahren „ATLAS-Ausfuhr“) angepasst. Außerdem wurden für die Steuerbefreiung innergemeinschaftlicher Lieferungen einfachere und eindeutigere Nachweisregelungen geschaffen: Für innergemeinschaftliche Lieferungen ist sowohl in Beförderungs- als auch in Versendungsfällen der gesetzlich vorgeschriebene Belegnachweis mit einer so genannten Gelangensbestätigung zu führen.

Beschränkung der Gebührenpflicht für verbindliche Auskünfte
Steuerpflichtige können sich bereits im Vorfeld einer Investitionsentscheidung mehr Rechtssicherheit über die damit verbundenen steuerlichen Folgen verschaffen, indem sie beim Finanzamt einen Antrag auf Erteilung einer verbindlichen Auskunft stellen. Bei Bagatellfällen (Gegenstandswert unter 10.000 Euro) wird künftig auf eine Gebührenerhebung verzichtet. Die Gebührenpflicht für verbindliche Auskünfte wird damit auf wesentliche und aufwändige Fälle beschränkt.

Änderungen des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes
Die für die Verschonung unternehmerischen Vermögens wichtigen Werte der Ausgangslohnsumme, der Anzahl der Beschäftigten und der Summe der innerhalb des maßgebenden Lohnsummenzeitraums gezahlten Löhne und Gehälter sollen gesondert festgestellt werden. Gleiches gilt für die Angaben zum Verwaltungsvermögen und zum jungen Verwaltungsvermögen. Das gesamte Verfahren wird sowohl für den Steuerpflichtigen als auch für die Finanzverwaltung übersichtlicher und einfacher zu handhaben. Obwohl sich das Inkrafttreten des Steuervereinfachungsgesetzes 2011 wegen des Vermittlungsverfahrens verzögert hat, wurde daran festgehalten, die Änderungen erstmalig auf Erwerbe anzuwenden, für die die Steuer nach dem 30. Juni 2011 entsteht.

Die Werterhöhung von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft, die eine an der Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar beteiligte natürliche Person oder Stiftung (Bedachte) durch überproportionale Einlage einer anderen Person (Zuwendender) an die Gesellschaft erlangt, gilt als Schenkung. Vermögensverschiebungen zwischen Kapitalgesellschaften führen zu freigebigen Zuwendungen, soweit sie nicht betrieblich veranlasst sind und soweit an den Gesellschaften nicht unmittelbar oder mittelbar dieselben Gesellschafter zu gleichen Anteilen beteiligt sind.

Bei einer Schenkung durch eine Kapitalgesellschaft oder Genossenschaft ist der Besteuerung das persönliche Verhältnis des Erwerbers zu derjenigen unmittelbar oder mittelbar beteiligten natürlichen Person oder Stiftung zugrunde zu legen, durch die sie veranlasst ist.

Änderungen des Bewertungsgesetzes
Die Vorschriften über die gesonderten Feststellungen für Zwecke der Erbschaft- und Schenkungsteuer sowie der Grunderwerbsteuer wurden aus Gründen der Praktikabilität und unter Berücksichtigung der Rechtsprechung weiter präzisiert, insbesondere wurde klar gestellt, dass Beteiligter am Feststellungsverfahren auch der Steuerschuldner der Erbschaft- und Schenkungsteuer nach dem ErbStG bzw. der Grunderwerbsteuer nach dem GrEStG ist. Obwohl sich das Inkrafttreten der Änderungen verzögert hat, wurde an der im Gesetzentwurf vorgesehen erstmaligen Anwendung auf Bewertungsstichtage nach dem 30. Juni 2011 festgehalten.

Um die Ermittlung des gemeinen Werts bebauter Grundstücke im Sachwertverfahren zu gewährleisten, werden die Regelherstellungskosten an Hand der vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Baupreisindizes an die Entwicklung der Baupreise angepasst.

EU-Beitreibungsgesetz
Das EU-Beitreibungsgesetz setzt die EU-Beitreibungsrichtlinie in deutsches Recht um und löst das überholte EG-Beitreibungsgesetz ab.

Mit dieser Richtlinie wird EU-weit der OECD-Standard für Transparenz und effektivem Informationsaustausch für Besteuerungszwecke umgesetzt. Hierdurch wird gewährleistet, dass auch Bankauskünfte erhältlich sind. Zudem werden alle juristischen und natürlichen Personen in der Europäischen Union von den Regelungen erfasst. Gleichzeitig wird der ständig zunehmenden Vielfalt an Rechtsvereinbarungen, unabhängig davon ob es sich um herkömmliche Instrumente wie Trusts und Stiftungen oder um neue rechtliche Konstruktionen handelt, Rechnung getragen. Dies schafft eine klare Regelung in Bezug auf die Rechte und Pflichten sowohl der Mitgliedstaaten als auch der Steuerpflichtigen.

Eine weitere wesentliche Neuerung ist die Einführung eines einheitlichen Vollstreckungstitels. Dieser stellt für die Vollstreckungsbehörden der Mitgliedstaaten nunmehr die Vollstreckungsgrundlage dar und muss nicht durch einen besonderen Akt im anderen Mitgliedstaat anerkannt werden. Des weiteren wird der Geltungsbereich der Beitreibung auf alle Steuern und Abgaben erweitert, der Informationsaustausch zwischen den Mitgliedstaaten wesentlich erweitert und vereinfacht, ein wirksameres Beitreibungs- und Sicherungsverfahren geschaffen und das Zustellungsverfahren vereinfacht.

Umfrage von hrs.de: 52% der Deutschen wollen 2012 mehrmals verreisen

(Köln, 14. Dezember 2011) Gute Aussichten für’s Reisejahr 2012: Knapp 52 Prozent der Deutschen wollen im Jahr 2012 zwei- bis dreimal die Koffer zu packen. Dies ist Ergebnis einer Umfrage von eResult unter Internetnutzern im Auftrag von hrs.de. Bei rund 13 Prozent sind sogar vier oder mehr Reisen in Planung. Lediglich eine Reise im Jahr 2012 steht bei knapp einem Viertel der Befragten auf der Agenda. Gut elf Prozent der Befragten sehen sich im kommenden Jahr komplett in heimischen Gefilden und packen voraussichtlich gar keine Koffer.

Jeder zweite Deutsche will 2012 mehrmals verreisen - das ergibt eine Umfrage von hrs.de

Jeder zweite Deutsche will 2012 mehrmals verreisen - das ergibt eine Umfrage von hrs.de

Während sich bereits 2011 als erfreuliches Jahr für die Tourismus-Industrie erwies, sehen sich viele Deutsche für 2012 noch reisefreudiger: Jeder Vierte möchte im kommenden Jahr häufiger verreisen als 2011. Mit gut 27 Prozent planen besonders die jungen Befragten bis 29 Jahre ihre Koffer im Jahr 2012 häufiger zu packen. Bei den Umfrageteilnehmern ab 50 Jahren sind es hingegen nur 17,3 Prozent. Knapp zwei Drittel aller Befragten möchten im kommenden Jahr genauso viel reisen wie 2011. Seltener zu verreisen, planen hingegen nur 12,5 Prozent.

Wunsch nach Schnäppchen
Bei der Frage nach dem geplanten Urlaubsbudget zeigen sich die Deutschen trotz großer Reiselust jedoch eher sparsam. Gut die Hälfte der Befragten setzt für ihre Reisen im kommenden Jahr ein Budget von insgesamt bis zu 1.000 Euro pro Person an. Knapp 17 Prozent der Deutschen möchten mit maximal 1.500 Euro auskommen und bei etwas weniger als 14 Prozent sind es bis zu 2.000 Euro. Ein jährliches Urlaubsbudget von insgesamt bis zu 3.000 Euro pro Person steht 8,5 Prozent zur Verfügung. Bei weiteren 8,5 Prozent der Befragten sitzt das Geld deutlich lockerer. Sie planen für 2012 mit einer Urlaubskasse von mehr als 3.000 Euro pro Person. Erwartungsgemäß steigt die Ausgabenneigung mit den Lebensjahren. In der Altersklasse 50 plus liegt die Anzahl der Befragten, die mehr als 3.000 Euro investieren wollen, mit 12,7 Prozent mehr als doppelt so hoch wie bei den jungen Umfrageteilnehmern.

Anspruch ans Hotel: Gut aber günstig
Auch im Hotel möchten die Deutschen Schnäppchen machen. Mehr als ein Drittel der Befragten plant, im Urlaub maximal 50 Euro pro Nacht für ein Hotelzimmer auszugeben. Ein weiteres Drittel ist bereit, bis zu 75 Euro pro Zimmer zu zahlen. Bis zu 100 Euro aus ihrem Urlaubsbudget würden rund 19 Prozent der Befragten für eine Hotelübernachtung einplanen. Nur knapp neun Prozent sind gewillt, mehr als 100 Euro pro Hotelübernachtung zu entrichten.

Annähernd 44 Prozent der Befragten bevorzugen für den Urlaub 2012 ein Mittelklassehotel im Drei-Sterne-Bereich. Auf Platz zwei der gefragtesten Hotels rangieren Vier-Sterne-Häuser. Knapp ein Drittel wünscht sich ein Hotel dieser Kategorie. Zwei-Sterne-Hotels kommen für 18,2 Prozent der Umfrageteilnehmer am ehesten in Betracht und damit bedeutend häufiger als Fünf-Sterne-Häuser. Letztere bevorzugen lediglich 5,5 Prozent der Umfrageteilnehmer. Auffällig ist, dass der Wunsch nach Komfort und Luxus mit dem Alter der Urlauber steigt. Hotels im Zwei-Sterne-Bereich können sich knapp 24 Prozent der Befragten bis 29 Jahre vorstellen. In der Altergruppe 50 Jahre und älter sind es nur noch 12,7 Prozent, die sich gerne in einem Hotel dieser Kategorie zur Ruhe betten würden. Analog dazu können sich gut doppelt so viele Ältere einen Aufenthalt in einem Fünf-Sterne-Hotel vorstellen wie Jüngere unter 30 Jahren.

Frauen setzen auf Erholung, Männer auf Kultur
Zwei klare Sieger zeigt die Studie bei der Frage nach dem bevorzugten Urlaub: Mit jeweils knapp 50 Prozent stehen 2012 vor allem Strandurlaube und Städtereisen hoch im Kurs. Frauen legen darüber hinaus besonderen Wert auf Wellness. Danach sehnen sich rund 27 Prozent der weiblichen Befragten, aber nur 19 Prozent der Männer. Das starke Geschlecht sprach sich häufiger als die Damen für Bildungsreisen und Skiurlaub aus. Auch altersbezogene Unterschiede deckte die Umfrage auf: Die Lust auf ein paar erholsame Tage oder Wochen am Meer sowie der Wunsch nach einem Skiurlaub sinken mit zunehmendem Alter deutlich. Auf der anderen Seite sind es vor allem Ältere, die zu Rucksack und Stock greifen: Einen klassischen Wanderurlaub planen 12,5 Prozent der Befragten unter 30 Jahren, aber 21,4 Prozent der Altersgruppe 50 Jahre und älter.

American Express Meetings & Events Forecast: Anzahl der Meetings wird 2012 steigen

(Frankfurt am Main, 13. Dezember 2011) Die weltweite Nachfrage nach Meetings wird im kommenden Jahr voraussichtlich steigen. Zu diesem Resultat kommt der erste American Express Meetings & Events Forecast 2012, bei dem Meeting-Spezialisten weltweit, darunter Planer, Einkäufer und Hotelanbieter, befragt wurden. 51 Prozent der Europäer, 42 Prozent der Nordamerikaner, 50 Prozent der Lateinamerikaner sowie 57 Prozent der Asiaten geben an, dass sie bei ihren Kunden eine steigende Aktivität im Bereich von Meetings und Events beobachten. Die Ergebnisse zeigen Tendenzen zur Wahl von Veranstaltungsorten im näheren Umkreis, zu Tagesordnungen mit mehr Inhalten und zu mehr Nachhaltigkeit.

Amex prognostiziert Anstieg der Meeting 2012 (Foto: Yuri Arcurs/fotolia.com)

Amex prognostiziert Anstieg der Meeting 2012 (Foto: Yuri Arcurs/fotolia.com)

20 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass Unternehmen ihr Gesamtbudget für Meetings im kommenden Jahr erhöhen werden, 60 Prozent erwarten, dass das Budget gleich bleibt, sieben Prozent erwarten weniger Budget. Die Ausgaben pro Meeting werden nach Meinung der Befragten sinken oder gleich bleiben, 33 Prozent gehen von geringeren Kosten pro Meeting aus, nur sieben Prozent rechnen mit höheren Kosten. Das spiegelt den Anspruch wieder, mehr Meetings mit weniger Teilnehmern zu planen.

“In vielen Fällen sind Ausgaben für Meetings und Events ein Indikator für Unternehmen, die nach Wachstum streben und die Beziehungen mit ihren aktuellen und zukünftigen Kunden vertiefen wollen. Gut gemanagte Meetings und Events können treibende Kräfte bei der Gewinnung von Neugeschäft und damit auch für Wachstum sein”, sagte Issa Jouaneh, Vice President und General Manager, American Express Meetings & Events.

Positive Entwicklung in Europa
Der Markt für Meetings in Europa muss sich aufgrund der unsicheren wirtschaftlichen Lage Herausforderungen hinsichtlich des Wachstums stellen. Dennoch wird derzeit erwartet, dass sich Meetings positiv entwickeln werden. Das spiegelt den globalen Trend wider. In Deutschland verhilft das stark regional ausgebaute Flughafennetzwerk auch weniger großen Städten zu mehr Meetings. “Hierzulande sehen wir eine stärkere Nachfrage, Veranstaltungen in kleineren, weniger bekannten Hotels, abzuhalten, die aber außergewöhnlich sind. Diese bieten beispielsweise für kreative Brainstorming-Sessions ein besonders attraktives Umfeld”, so Ralph Knoblauch, Director Meetings & Events in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

  • 75 Prozent erwarten eine steigende oder gleichbleibende Anzahl abgehaltener Veranstaltungen.
  • 26 Prozent werden die Anzahl der Teilnehmer senken, während 53 Prozent von etwa gleichbleibenden Teilnehmerzahlen ausgehen.
  • 62 Prozent werden Veranstaltungsorte in Haupt- oder bedeutenden Großstädten buchen, zwölf Prozent in weniger bedeutenden Städten; 26 Prozent verlagern ihre Buchungen von Haupt- in weniger wichtige Großstädte.
  • 43 Prozent erwarten eine kürzere Vorlaufzeit für die Planung von Meetings, 11 Prozent einen Anstieg.

Weltweite Trends für Meetings im kommenden Jahr

  • Kürzer und kleiner: Die Teilnehmerzahl pro Meeting wird nach Ansicht von 40 Prozent der Hotelanbieter leicht sinken, genauso wie die Dauer (33%). Dieser Trend spiegelt den Anspruch wider, mehr Meetings mit weniger Personen zu planen, da Unternehmen eine steigende Zahl von Meetings erwarten.
  • Kürzere Wege: Die Anbieter geben an, dass Meeting-Planer Veranstaltungen in der Nähe des Unternehmens abhalten wollen: Insgesamt 53 Prozent ihrer Kunden verlangen mehr Meetings vor Ort. Damit will man die Kosten einzelner Meetings geringer halten.
  • Mehr auf der Agenda: Hoteliers stellen einen Trend zu mehr Inhalten fest: Sie erwarten, dass bei mehr Incentive-Veranstaltungen auch geschäftsrelevante Inhalte auf der Tagesordnung stehen werden. 47 Prozent der Kunden wollen Meetings und Incentives kombinieren.
  • Nachhaltigkeit: Hotelanbieter stellen fest, dass 47 Prozent der Kunden Anforderungen an die Nachhaltigkeit einer Veranstaltung stellen. Meeting-Planer bestätigen diesen Trend – 73 Prozent ihrer Kunden geben an, dass das Interesse an grünen Events steigt. Für Entscheidungen über Räumlichkeiten ist das aber noch nicht entscheidend.
  • Auswahl des Veranstaltungsortes: Luxus-Tagungsorte oder Urlaubsorte werden weniger gebucht. Eine Ausnahme bilden Meetings im Raum Asien-Pazifik und in Lateinamerika. Anbietern zufolge sehen dort 40 Prozent eine steigende Nachfrage für solche Angebote.