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Konjunktur – Quartalszahlen Guter Start ins Jahr 2012: Umsatzplus sorgt für Zuversicht in Gastronomie und Hotellerie

(Berlin, 15. Mai 2012) Die positive Umsatzentwicklung im Gastgewerbe setzt sich weiter fort. Wie das Statistische Bundesamt (DESTATIS) am Dienstag mitteilte, lagen die Umsätze in Gastronomie und Hotellerie im ersten Quartal 2012 um nominal 3,6 Prozent über dem entsprechenden Vorjahresergebnis. Real schlug ein Plus von 1,5 Prozent zu Buche. „Nach den massiven krisenbedingten Umsatzeinbrüchen in 2009 befindet sich das Gastgewerbe seit Mitte 2010 im wirtschaftlichen Aufholprozess“, erklärt Ernst Fischer, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband), in Berlin.

„Der Deutschlandtourismus hat Potenzial“, so Fischer. Von Januar bis März stieg die Zahl der Übernachtungen um sechs Prozent auf 96,2 Millionen. Besonders erfreulich sei der Zuwachs von neun Prozent bei den Gästen aus dem Ausland. „Die Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes auf Übernachtungen hat die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Hotellerie im internationalen Vergleich nachhaltig gestärkt und zur guten Entwicklung beigetragen.“ Hotels, Gasthöfe und Pensionen setzten in den ersten drei Monaten nominal 4,2 Prozent (real 2,0 Prozent) mehr um als im bereits starken ersten Quartal 2011.

Auch die Gastronomie profitiert von der guten Konjunktur und Konsumstimmung im Land. Die Restaurants, Cafés und Caterer verbuchten ein Umsatzplus von 3,5 Prozent (real +1,4 Prozent).

Angesichts der erfreulichen Zahlen zeigt sich DEHOGA-Präsident Fischer für das laufende Jahr zuversichtlich: „Die Zeichen im Gastgewerbe stehen weiter auf Wachstum. Für das Gesamtjahr 2012 geht der DEHOGA von einem nominalen Umsatzplus von drei Prozent aus.“

Ausgezeichnete Destinationen: TripAdvisor verleiht Travellers‘ Choice Destinations Awards

(München, 08. Mai 2012) TripAdvisor.com, kürt mit den Travellers‘ Choice Destinations Awards 2012 zum vierten Mal die beliebtesten Reiseziele in Deutschland und der ganzen Welt. In diesem Jahr wurden 440 Destinationen in 37 Märkten auf Grundlage von Millionen Bewertungen und Meinungen der TripAdvisor-Nutzer prämiert. Ausgewählt wurde nach dem Kriterium „beliebtester“ Urlaubsort unter Berücksichtigung der favorisierten und meist bewerteten Destinationen der User.

„Die Travellers‘ Choice Destinations Awards können als Orientierungshilfe für einen Urlaub in einer ausgezeichneten Destination dienen“, kommentiert Pia Schratzenstaller, Pressesprecherin von TripAdvisor in Deutschland. „Auffallend beim diesjährigen Beliebtheits-Ranking ist die geographische Nähe der Top-Ten-Städte zu Deutschland – bis auf zwei entferntere Ziele eignen sich alle Spitzenreiter auch für einen Kurztrip über eines der anstehenden langen Wochenenden.“

Das Top-Ziel in Deutschland ist Berlin
Im deutschlandweiten Ranking hat Berlin die Nase vorn. Aber auch im internationalen Vergleich punktet die Metropole an der Spree mit einem sechsten Platz in der Europa-Wertung sowie Rang zehn der besten Reiseziele weltweit. Zweitplatzierte Stadt der deutschen Rangliste ist München, die Weltstadt mit Herz und Alpenpanorama. Mit Rothenburg ob der Tauber und Nürnberg auf den Positionen drei und zehn finden sich damit gleich drei bayerische Orte unter den Top-Ten Deutschlands wieder.

London weltweiter Spitzenreiter
Weltweit sind London, New York, Rom und Paris die beliebtesten Destinationen. Und auch im Europa-Ranking liegen die drei europäischen Hauptstädte in der Gunst der internationalen TripAdvisor-User weit vorn.

Die Gewinner des Travellers‘ Choice Destinations Awards 2012 Deutschland:

1. Berlin
2. München
3. Rothenburg ob der Tauber
4. Hamburg
5. Dresden
6. Frankfurt
7. Köln
8. Düsseldorf
9. Heidelberg
10. Nürnberg

Die Gewinner des Travellers‘ Choice Destinations Awards 2012 Europa:

1. London, England
2. Rom, Italien
3. Paris, Frankreich
4. Istanbul, Türkei
5. Barcelona, Spanien
6. Berlin, Deutschland
7. Florenz, Italien
8. Prag, Tschechien
9. Dublin, Irland
10. Amsterdam, Niederlande

Die Gewinner des Travellers‘ Choice Destinations Awards 2012 weltweit:

1. London, England
2. New York City, USA
3. Rom, Italien
4. Paris, Frankreich
5. San Francisco, Kalifornien/USA
6. Marrakesch, Marokko
7. Istanbul, Türkei
8. Barcelona, Spanien
9. Siem Reap, Kambodscha
10. Berlin, Deutschland

Die komplette Liste der Gewinner der 2012 Travellers’ Choice Destinations Awards, weitere Bewertungen, Meinungen und Reisefotos gibt es hier: http://www.tripadvisor.de/TravelersChoice-Destinations

Best Breakfast auf der Internorga Hamburg 2012

(Hamburg, 04. Mai 2012) Best Breakfast ist das etablierte Qualitätssiegel für das Frühstück im Hotel – Auf der Internorga Hamburg 2012, der Leitmesse für den Außer-Haus-Markt, wurde es erneut präsentiert und in Fachinterviews analysiert. Die wichtigste Mahlzeit des Tages, das Frühstück, ist für Hotels ein alltägliches Thema mit hoher Bedeutung. Mehr: www.bestbreakfast.de

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Bayern München im Finale der Champions League: Präsident Uli Hoeneß spricht bei HOTELIER TV über Führungsstärke

Mitschnitt einer Hoteliers-Tagung – Geheimnis der Führungsstärke

(Hamburg, 26. April 2012) Uli Hoeneß hat gut lachen: Der wortgewaltige Präsident des FC Bayern München darf sich auf das Finale der Champions League freuen: Am 19. Mai tritt seine Elf gegen den FC Chelsea an. Das verspricht ein Fußballfest der Sonderklasse zu werden, mit Sonderflügen von Airlines nach München und ausgebuchten Hotels. Bei HOTELIER TV, dem führenden Branchensender für das Hotelmanagement, spricht Hoeneß über Führungsstärke.

Die Aufnahmen sind ein Mitschnitt des Auftritts von Uli Hoeneß vor den Mitgliedern des einflussreichen Branchenverbandes Hoteldirektorenvereinigung (HDV) im Herbst 2011 im Kempinski Hotel Airport München.

Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern München, spricht bei HOTELIER TV über Führungsstärke

Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern München, spricht bei HOTELIER TV über Führungsstärke

„Zwei Jahre nach dem Sendestart hat sich HOTELIER TV als erster und bislang einziger Branchen-Sender bei den Top-Entscheidern der Hotellerie und Gastronomie als neues Fachmedium etabliert“, erläutert Chefredakteur Carsten Hennig. Erstmals wurde – gemeinsam mit dem Partner Tork (www.ein-stern-mehr.com) – ein eigens für die Intergastra Stuttgart konzipiertes Messe-Fernsehen gestartet. Auf zahlreichen Screens von Partner Macnetix (www.macnetix.de) in den Messehallen und im Internet wurden tagesaktuelle Sendungen von der Hotel- und Gastrofachmesse ausgestrahlt. Alle Magazinsendungen können hier noch einmal abgerufen werden: http://intergastra.hotelier-tv.com.

Und weiter: „Wir bauen das redaktionelle Programm und die technische Erreichbarkeit weiter aus.“ Vermehrt werden nun auch Eigenproduktionen in englischer Sprache für die internationale Hotellerie produziert. Neu sind Audio-Podcasts zu aktuellen Branchenthemen, so zum Beispiel Radio-Interviews mit ausgewählten Ansprechpartner und zu top-aktuellen Themen. Hören Sie hier mehr: http://soundcloud.com/hoteliertv.

Über HOTELIER TV: Das neue Branchenfernsehen für Hotelmanagement ist seit Juni 2010 frei empfangbar unter www.hotelier-tv.com. Produzent ist die in Hamburg ansässige medienunternehmung – media & publishing entrepreneurs group (mpeg) in Zusammenarbeit mit aspirer media. Macher sind der bekannte Fachjournalist Carsten Hennig, der auch Chefredakteur von www.hottelling.net und www.kochwelt.de ist, und Sören König von aspirer media.

AHGZ & HDV: Philip Borckenstein von Quirini gewinnt den Deutschen Hotelnachwuchs-Preis

(Frankfurt am Main, 23. April 2012) Philip Borckenstein von Quirini (32) ist Gewinner des Deutschen Hotelnachwuchs-Preises 2012, der in diesem Jahr erstmals von der AHGZ Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung (Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag, Frankfurt) und der Hoteldirektorenvereinigung Deutschland (HDV) vergeben wurde. Ziel des Preises ist es, bemerkenswerte berufliche Laufbahnen und vorbildliches Führungsverhalten zu würdigen. „Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels soll der Deutsche Hotelnachwuchs-Preis das Image der Hotellerie stärken und die Pluspunkte präsentieren – etwa die Möglichkeit, früh Verantwortung zu übernehmen“, so AHGZ-Verlagsleiter Joachim Eckert.

Von links: Alexander Aisenbrey (HDV), Philip Borckenstein von Quirini (Grand Elysée Hamburg, Gewinner des Deutschen Hotelnachwuchs-Preises 2012), Jochaim Eckert (AHGZ), Dr. Hedrik Markgraf (AHGZ) - Foto: Michael Stange - Osnabrück

Von links: Alexander Aisenbrey (HDV), Philip Borckenstein von Quirini (Grand Elysée Hamburg, Gewinner des Deutschen Hotelnachwuchs-Preises 2012), Jochaim Eckert (AHGZ), Dr. Hedrik Markgraf (AHGZ) - Foto: Michael Stange - Osnabrück

Insgesamt waren 70 Bewerbungen eingegangen, aus denen eine Fachjury drei Finalisten gewählt hat. Diese stellten sich am 21. April 2012 im Rahmen der HDV-Frühjahrstagung einer Fragerunde, in der sie unter anderem Angaben zu ihren beruflichen Zielen und ihrem Führungsverständnis machten. Der Sieger des Talentwettbewerbs wurde im Anschluss per Publikumswahl ermittelt.

Philip Borckenstein von Quirini konnte die meisten Stimmen der anwesenden Hoteliers für sich gewinnen. Er ist Wirtschaftsdirektor im Hotel Grand Elysée, Hamburg. Der Touristikkaufmann verantwortet dort den gesamten F&B-Bereich, erstellt zudem Finanzprognosen und Budgets. Zuvor arbeitete der gebürtige Österreicher als Geschäftsführer im Seehaus an der Wedau, Duisburg. Weitere Stationen: die Intercontinental-Häuser in Frankfurt/Main, Muscat/Oman und London, außerdem das Hotel Eden Roc in Ascona, Schweiz.

Den zweiten Platz teilen sich Franziska Steinhauser (33), Corporate Controller bei der Aldiana GmbH, Oberursel, und Thomas Kösters (34), kaufmännischer Direktor und Prokurist bei den Geisel Privathotels in München.

Alle Finalisten wurden mit hochkarätigen Preisen gewürdigt. So erhält Philip Borckenstein von Quirini ein Stipendium für Sommerkurse an der Cornell-University inklusive Flug und Übernachtung, außerdem eine Einladung zum Hotelier des Jahres, zum Deutschen Hotelkongress der AHGZ und eine 1-Jahres-Mitgliedschaft in der HDV.

Weitere Informationen zum Wettbewerb, zur Jury und zu den drei Finalisten finden sich unter www.hotelnachwuchspreis.de.

Zimmerpreise – Hotelpreisindex: Preisanstieg für viele deutsche Reiseziele erwartet

(Berlin, 23. April 2012) Zusammen mit den Temperaturen steigen die Preise in deutschen Hotels deutlich an. Preisbewussten Reisenden ist daher noch ein spontaner Kurztrip im Mai zu empfehlen. Pünktlich zum Frühling wird auch im günstigen Berlin die Preisschraube angezogen. Das ist Ergebnis des jüngsten Hotelspreisindex, der regeömäßig von citysam.de erstellt wird.

Hotelpreise steigen zum Sommer hin

Hotelpreise steigen zum Sommer hin

Während im April noch für durchschnittlich 80 Euro in Berlin übernachten konnten, liegen die Preise im Juni bereits zehn Euro höher. Auch andere Urlaubsziele in Deutschland läuten jetzt das Ende der Sparsaison ein.

Auch auf der Ferieninsel Usedom sind die Zimmerpreise im April deutlich gestiegen. Nach günstigen 74 Euro im März liegen die Preise aktuell bei etwa 100 Euro, bevor ab Juni die Preise noch einmal merklich steigen werden, wie die Hotelmarkt-Beobachter von citysam.de einschätzen. Die Insel Rügen kann diese Preissteigerung noch überbieten. Hier müssen sich Touristen in den kommenden Monaten auf eine Preissteigerung von 50 Prozent einstellen, womit der durchschnittliche Preis für eine Übernachtung ebenfalls jenseits der 100 Euro liegen wird. Daher könnte sich ein Kurztrip auf die deutschen Inseln im Mai noch einmal lohnen, bevor die Sommersaison neben Sonne und höheren Temperaturen auch die unvermeidlichen Hauptsaisonpreise mit sich bringt.

Doch es gibt auch noch deutsche Metropolen, die den Trend nicht mitmachen und zum Sommer hin günstiger werden. Vor allem für die als teuer bekannten Städte Hamburg und München werden von Citysam positive Preisentwicklungen im Hotelsektor angegeben. Während München mit wechselnden Preisen durchschnittlich knapp oberhalb der 100 Euro Grenze pro Übernachtung liegt, unterschreitet Hamburg den aktuellen Preis von 113 Euro pro Nacht in den Folgemonaten dauerhaft. Durch diese Entwicklung entstehen sowohl im Süden als auch im Norden Deutschlands für Städtetouristen in den nächsten Monaten einladende Ziele.

Was muss man heute zahlen wenn man in der nächsten Zeit verreisen möchte? (Durchschnittspreise für eine Übernachtung im Doppelzimmer)

Berlin
April: 80 Euro
Mai: 80 Euro
Juni: 89 Euro

München
April: 100 Euro
Mai: 108 Euro
Juni: 102 Euro

Hamburg
April: 100 Euro
Mai: 104 Euro
Juni: 104 Euro

Usedom/Rügen
April: 97 Euro
Mai: 99 Euro
Juni: 116 Euro

Internationale Studie zur Preiswahrnehmung: Deutsche Verbraucher sind sehr preissensibel

(Frankfurt/Main, 18. April 2012) Die Deutschen zeigen im internationalen Vergleich das größte Misstrauen gegenüber der Preispolitik im Einzelhandel: Der Anteil skeptischer Konsumenten ist in Deutschland deutlich höher als in den USA, Frankreich, England, China oder den Niederlanden. Außerdem reagiert der deutsche Konsument besonders preissensibel. Händler müssen daher bei Preisanpassungen geschickt agieren. Das ist ein zentrales Ergebnis der fünften OC&C-Preisstudie, die Preisposition und -wahrnehmung von 270 führenden Händlern aus sechs Ländern und Branchen untersucht. In Summe flossen mehr als 130.000 Verbraucherbeurteilungen in die Auswertung ein. Weitere Ergebnisse der Studie sind:

  • Deutsche schätzen in 74 Prozent aller Fälle das Preisniveau eines Händlers richtig ein: besser als französische Konsumenten, aber schlechter als die Verbraucher in England
  • Mit Blick auf die Inflation sind deutsche Verbraucher optimistisch: Sie erwarten im Branchenschnitt eine Preissteigerung von 2,2 Prozent, während US-Kunden eine Teuerung von 3,7 Prozent befürchten
  • Im Lebensmitteleinzelhandel erwarten die Konsumenten deutlich höhere Preissteigerungen –deutsche Konsumenten erwarten 4,5 Prozent, internationale 5,1 Prozent Steigerung
  • 42 Prozent der Konsumenten gehen davon aus, dass Händler die aktuellen Preiserhöhungen primär zur Stärkung der eigenen Marge nutzen – dies sind 14 Prozentpunkte mehr als im internationalen Vergleich
  • Strauchelnde Formate wie Schlecker und Praktiker erhöhen zur Margensicherung im Vergleich zum Wettbewerb ihre Preise
  • C&A und Kaufland haben ein sehr ausgeglichenes Preisprofil und hohe Kundenloyalität, Anbietern wie KiK oder Edeka wird geringeres Preisvertrauen von Konsumenten entgegen gebracht

Hamburg, 13. April 2012. Im internationalen Vergleich gelten deutsche Verbraucher als besonders preissensibel. Die aktuelle Preisstudie 2011/2012 von OC&C Strategy Consultants bestätigt diese Einschätzung. Während die Konsumenten in anderen Ländern bei einer Preiserhöhung vielfach einfach weniger kaufen, reagieren deutsche Verbraucher sehr häufig mit einem Wechsel von Einkaufsstätte oder Produkt. 27 Prozent der Deutschen geben an, bei einer Preiserhöhung zu einem günstigeren Händler zu wechseln – ein Wert, der nur von chinesischen Konsumenten leicht übertroffen wird. Weitere 29 Prozent der deutschen Kunden würden zwar dem Händler treu bleiben, jedoch ein günstigeres Produkt kaufen. Das Preisbewusstsein ist in keinem anderen Land so ausgeprägt wie in Deutschland. Generell beobachten die Deutschen die Preispolitik im Einzelhandel besonders argwöhnisch und sind auch mit Blick auf die Motive sehr skeptisch: International gehen 38 Prozent der Verbraucher davon aus, dass Preiserhöhungen für den Handel aufgrund von Kostensteigerungen notwendig sind – in Deutschland sehen das nur 29 Prozent der Konsumenten so. Umgekehrt glauben international 28 Prozent der Verbraucher, dass die Händler mit steigenden Preisen die eigene Marge stützen – in Deutschland teilen 42 Prozent diese Ansicht. Die Deutschen zeigen damit das größte Misstrauen gegenüber der Preispolitik der Händler.

„In keinem anderen Land beeinflusst das Preisniveau die Wahl von Händlern und Produkten so stark wie in Deutschland. Preiserhöhungen können hierzulande folglich viel stärkere Marktanteils- und Sortimentsstrukturverschiebungen nach sich ziehen als im Ausland. Eine kluge und besonnene Preisstrategie ist in Deutschland daher von ganz besonderer Bedeutung“, so Christian Ziegfeld, Partner bei OC&C, zu den Ergebnissen der Studie.

Deutsche Kunden bleiben skeptisch und können Preise gut einschätzen
Der deutsche Konsument ist den Händlern gegenüber nicht nur misstrauisch, er ist bei seiner Preisschätzung auch pessimistisch. Der Ländervergleich zeigt: Der deutsche Verbraucher ist preisbewusster und pessimistischer als Verbraucher anderer Länder. Deutsche überschätzen Preise durchschnittlich nur um 0,7 Prozent. Konsumenten in anderen Ländern haben im Vergleich mit durchschnittlich 1,3 Prozent einen höheren Preisoptimismus – insbesondere Verbraucher in den USA überschätzen die Preise im Schnitt um 2,3 Prozent und erleben damit beim Einkauf deutlich seltener negative Preiserlebnisse.

Dabei haben die Deutschen gar nicht so viel Grund, misstrauisch zu sein. In immerhin 74 Prozent aller Fälle ist der Kunde in der Lage richtig einzuschätzen, ob es sich beim jeweiligen Händler um einen teuren oder günstigen Anbieter handelt. Die Deutschen schätzen besser als Konsumenten in Frankreich und in etwa so gut wie chinesische, niederländische oder amerikanische Verbraucher. Lediglich Engländer können Preise noch genauer einschätzen.

Ausgerechnet mit Blick auf die Inflationserwartung sind die Deutschen optimistischer als einige andere Nationen. Sie erwarten lediglich 2,2 Prozent Teuerung. Nur Chinesen und Niederländer sind hier noch optimistischer. Vor allem in den Bau- und Elektronikmärkten erwarten Deutsche entgegen dem internationalen Trend nur schwach steigende oder sogar sinkende Preise.

„Die Erwartungshaltung der Deutschen in den Segmenten DIY und Elektronik ist dem jahrelangen, sehr harten Preiskampf in diesen Branchen geschuldet. Gerade in diesen preisaggressiven Sektoren besteht nun ein überproportionales Risiko, dass Konsumenten zu einem konkurrierenden Anbieter wechseln. Hier zeigt sich, dass eine Überbetonung des Themas Preis bei einigen Händlern die Kunden zur Illoyalität erzogen hat“, so Christian Ziegfeld.

Branchen: Drogeriemärkte im Umbruch, Textileinzelhandel volatil, DIY mit anhaltendem Druck
Die Insolvenz von Schlecker zeigt, dass Defizite in der Format- und Preisstrategie langfristig verheerende Folgen für Handelsunternehmen haben. dm und Rossmann sind Schlecker in allen wesentlichen Dimensionen überlegen: Neben Format und Angebotsleistung betrifft das auch die Preise. Der Abstand wurde zuletzt so groß, dass sich Marktanteile signifikant verschoben und ein bislang ungebremster Sinkflug für Schlecker einsetzte. Im restlichen Drogeriebereich sind die Preispositionen und -wahrnehmungen der führenden Anbieter größtenteils unverändert geblieben. Eine Ausnahme ist die Drogerie Müller, die im vergangenen Jahr stark in ihren Preis investiert hat. Zudem war Schlecker – durch die drohende Insolvenz stark unter Druck – zu Preiserhöhungen gezwungen. Rossmann verharrt quasi auf Marktniveau, wird aber vergleichsweise günstig wahrgenommen. dm bleibt faktischer und wahrgenommener Preisführer.

Im Textileinzelhandel haben die Konsumenten wenige Veränderungen wahrgenommen, doch faktisch hat sich mit Blick auf den Preis einiges getan. Die Anbieter des oberen Segments haben ihre relative Preisposition durchweg nach oben ausgebaut. Ein Teil der Value-Anbieter wie C&A oder H&M hat deutlich in den Preis investiert, während Wettbewerber aus dem unteren Preisbereich wie KiK, Takko oder New Yorker sich kaum bewegt haben. Im Textileinzelhandel bleibt insbesondere die weitere Entwicklung sehr spannend: Die Beschaffungssituation in Asien hat sich zuletzt wieder deutlich entspannt und so stellt sich die Frage, ob und in welchem Maße die Kunden an diesen Einsparpotenzialen partizipieren.

Die jüngsten Entwicklungen bei Praktiker verdeutlichen, wie hoch der Wettbewerbsdruck im deutschen DIY-Sektor mittlerweile ist. Praktiker hat mit seiner flatterhaften, inkonsistenten Preisstrategie nicht nur die Positionierung, sondern das gesamte Unternehmen gefährdet. Während die Kunden Praktiker den Rücken kehrten, gelang es Hornbach mit dem Fokus auf professionelle Kunden und Obi über andere Elemente des Leistungsversprechens – etwa Service oder Einkaufsatmosphäre – die Kundenloyalität auf hohem Niveau zu halten. Der faktische Preisführer Hornbach punktet insbesondere durch das hohe Vertrauen der Konsumenten in ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis.

Eine Detailanalyse der einzelnen Preiselemente, wie z.B. „günstige Preise“, „Preis-Leistung“, „Preisvertrauen“ oder auch „Preise der Eigenmarken“, zeigt für die Anbieter C&A und Kaufland ein sehr ausgeglichenes Profil und eine hohe Loyalität der Kunden. Bei anderen Anbietern werden aus Kundensicht vorhandene Stärken und Schwächen transparent. KiK und Edeka haben hier z.B. ein im Vergleich geringeres Preisvertrauen, d.h. der Kunde registriert, dass er bei diesen Anbietern die Preise gut vergleichen muss, da nicht alle Artikel „gleich“ günstig sind.

Online: Anhaltendes Wachstum
Im Vergleich zum vergangenen Jahr sind die Verbraucherausgaben im Online-Kanal erneut gestiegen. In den untersuchten Ländern wird in den kommenden drei Jahren ein weiteres Wachstum von durchschnittlich 4,6 Prozentpunkten erwartet. Unterschiede zeigen sich bei den erwarteten Preisen im Internet und der Preisschwelle, ab der ein Kunde in den Online-Kanal wechselt. Aktuell schätzen die Kunden, dass Waren online im Schnitt um 7,8 Prozent günstiger sind als im stationären Handel. Noch vor einem Jahr taxierten die Konsumenten den Online-Preisvorteil um 0,6 Punkte höher. Betrachtet man den für einen Wechsel zum Online-Handel notwendigen Preisvorteil, so ist dieser nur in Deutschland im vergangenen Jahr weiter gestiegen. International wechseln die Kunden auch bei einem sinkenden Preisvorteil in den Online-Kanal. Somit zeigt sich auch am Beispiel Online-Handel, dass der deutsche Konsument überdurchschnittlich stark auf das Thema Preis fokussiert ist.

„E-Commerce überzeugt die Kunden nicht nur durch den Preis, sondern zunehmend auch mit großer Auswahl und erheblichen Convenience-Vorteilen. Dies verdeutlicht die Tatsache, dass der wahrgenommene Preisvorteil beim Online-Shopping in den meisten Ländern abnimmt, der Marktanteil des Online-Segments jedoch gleichzeitig wächst. Der Online-Kanal stellt die stationären Einzelhändler damit weiterhin vor große strategische Herausforderungen“, so Christian Ziegfeld.

Vorsicht bei Preisanhebungen
Das Jahr 2011 war in zahlreichen Branchen durch Preissteigerungen geprägt: Hohe Rohstoffkosten und kapazitätsbedingte Preiserhöhungen in der Fernostproduktion zwangen viele Händler, ihre Preise zu erhöhen. Die Weitergabe von stark ansteigenden Baumwoll- und Produktionskosten im Textileinzelhandel sowie die Marktverschiebung durch die Abwärtsspirale von Schlecker haben das Preisgefühl der Konsumenten hierzulande beeinflusst. Nichtsdestotrotz wird der Kunde zunehmend preiserfahrener und erkennt „Lockpreise“ immer leichter. Deshalb geht es für die Einzelhändler in Zukunft viel stärker darum, die Konsumentenloyalität gezielt aufzubauen.

„ In kaum einer Branche und bei kaum einem Unternehmen besteht ein generelles Potenzial zur breiten Preisanhebung. Händler, die ihr Format an den Bedürfnissen der Kunden ausrichten, gezielt in ihr Leistungsversprechen investieren und eine mittelfristig orientierte Preisstrategie verfolgen, werden weiterhin zu den Gewinnern zählen,“ schließt Christian Ziegfeld von OC&C mit einem Rat an die Unternehmen.

HSMA Pricing und Distribution Day am 14. Mai 2012 in Frankfurt

(Frankfurt/Main, 17. April 2012) Um über die aktuellsten Entwicklungen, Trends, und Neuerungen im Bereich Pricing und Distribution zu informieren, veranstaltet die HSMA Deutschland e.V. am 14. Mai 2012 den Pricing & Distribution Day 2012 in Frankfurt am Main.

HSMA Deutschland e.V.

HSMA Deutschland e.V.

Die Tagesveranstaltung bietet Hoteleigentümern, General Managern sowie Fachkräften aus den Bereichen Sales & Convention Sales, Distribution, Revenue Management, Reservation, IT, Marketing und PR komprimiertes Wissen aus erster Hand über aktuelle Neuerungen in den Bereichen Pricing & Distribution und gibt Ihnen praktische Hilfestellungen und Informationen darüber, wie Sie Ihre Preis- und Distributionsstrategie auch in schwierigen Zeiten erfolgreich gestallten können.

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich an einem Tag über die neusten Trends zu informieren, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Netzwerke zu vertiefen!

Weitere Informationen entnehmen Sie dem Programm: http://www.pricing-distribution2012.hsma.de/go/programm

Praxisnahe Vorträge, neue Gesichter, Tipps und Tricks und ein reger Austausch untereinander – all das erleben Sie dann am folgenden Tag auf dem HSMA Pricing & Distribution Day am 14. Mai 2012 in Frankfurt.

Inlandstourismus: 10% mehr Übernachtungen im Februar

(Wiesbaden, 13. April 2012) Im Februar 2012 gab es in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland 23 Millionen Gästeübernachtungen von in- und ausländischen Gästen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, war dies ein Plus von zehn Prozent gegenüber Februar 2011.

Februar mit gutem Übernachtungsplus (Foto: Photostephan/fotolia.com)

Februar mit gutem Übernachtungsplus (Foto: Photostephan/fotolia.com)

Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um neun Prozent auf vier Millionen. Die Übernachtungszahl von Gästen aus dem Inland stieg um elf Prozent auf 19 Millionen.

Aufgrund gesetzlicher Änderungen basieren die Ergebnisse ab dem Berichtsmonat Januar 2012 auf Meldungen von Beherbergungsbetrieben mit zehn und mehr Schlafgelegenheiten sowie von Campingplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen. Die korrekte Berechnung der Veränderungsraten ist durch die rückwirkende Anpassung der Vorjahresergebnisse gewährleistet. Die vorgenannten Werte basieren auf vorliegenden Meldungen von 14 Bundesländern. Die Ergebnisse für die zwei fehlenden Bundesländer wurden auf der Grundlage von Daten des Vorjahresmonats geschätzt und addiert.

HOTELIER TV: Das war die Intergastra Stuttgart 2012 (Teil 1)

(Stuttgart, 03. April 2012) Das war die Intergastra Stuttgart 2012: Die Fachmesse für Hotel- und Gastronomieausstattung war auch Schauplatz des neuen Messe-Fernsehen von HOTELIER TV. Sehen Sie hier die besten Szenen und Interviews kompakt zusammen gefasst!

HOTELIER TV: TOP HOTEL STAR AWARD für 30 Highlights

(Hamburg, 27. März 2012) Es ist stets ein Höhepunkt auf der Internorga Hamburg: Der TOP HOTEL STAR AWARD ging in diesem Jahr an 30 Produkte in zehn Kategorien. Die Preisverleihung für die besten Innovationen, gewählt von den Lesern der meistabonnierten Hotelfachzeitschrift “Top hotel”, wurde in der „Hospitality Press Lounge“ vergeben. Die nominierten Produkte wurden aus 105 Bewerbungen vorausgewählt und mit 2.532 online abgegebenen Stimmzetteln bewertet. Der renommierte Produktpreis wurde zum vierten Mal verliehen.

Das sind die Preisträger des diesjährigen TOP HOTEL STAR AWARD:

Kategorie Design
Gold – „Centuries“ von Kahla Thüringen Porzellan
Silber – „Recaro Silverstone“ von Recaro Home
Bronze – „Studio 36LED“ von Moree

Kategorie Inspiration
Gold – „AlphaSphere“ von SHA Vertrieb
Silber – „ALPENmanufaktur“ von Franz Schroll
Bronze – „Stop water while using me!“ von T.D.G. Vertrieb

Kategorie Usability
Gold – „Schubladen-Minibar DM 50“ von Dometic
Silber – „Tork Performance“ von SCA Hygiene Products
Bronze – „Melamin in Porzellanoptik“ von Primeware Cer.

Kategorie Dienstleistung
Gold – „Emailleschadenreparatur“ von Badgruppe
Silber – „Mietwäsche für die Hotellerie“ von Servitex
Bronze – „Dermionologie“ von Weyergans

Kategorie Verkaufsförderung
Gold – „IBE für Ferienhotels“ von Casar Data
Silber – „Easy2Bon“ von Softec IT-Service
Bronze – “Bellytray Baumladen” von Bellytray VOF

Kategorie Innovation
Gold – „Wolke 7 Cloud 9“ vonm SHA/Klafs
Silber – „Glutenfrei-Sortiment“ von Resch & Frisch
Bronze – „Solutions“ von Tafelstern

Kategorie Konzept F&B
Gold – „Unsere Prachtstücke“ von Schöller-Direct
Silber – „Best Breakfast“ von Markenpartner
Bronze – “Canapés Varennes” von Traiteurs de Paris

Kategorie Wirtschaftlichkeit
Gold – „MTE“ von AEG/EHT
Silber – „Beer in Box“ von Bag-in-Box
Bronze – „FlexiChef“ von MKN

Kategorie Flexibilität
Gold – „Connect 24“ von Hotline
Silber – „Brandwidth-to-go“ von The Cloud
Bronze – „Allegro v6“ von Ariane Inhotels

Kategorie Technologie
Gold – “GIO-Tech” von Meiko
Silber – „Orion by VingCard Elsafe“ von Assa Abloy
Bronze – “Wellness-Balance-Liege” von Ionto-Comed

Hotelverband Deutschland (IHA): Hotellerie setzt Wachstumskurs fort

(Berlin, 25. März 2012) Die Hotellerie kann vom anhaltenden Aufwärtstrend im Deutschlandtourismus profitieren und auf stabilem Wachstumskurs bleiben. Trotz eines schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeldes stehen die Chancen auch für ein erfolgreiches Jahr 2012 gut. Voraussetzung sind dafür verlässliche und vernünftige Rahmenbedingungen insbesondere in der Steuerpolitik. Das teilte der Hotelverband Deutschland (IHA) bei der Vorstellung seines Branchenreports “Hotelmarkt Deutschland 2012″ mit.

Hotelmehrwertsteuer in Europa 2012

“Mit der Gesamtwirtschaft konnte die deutsche Hotellerie Dank der Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen die Rezession hinter sich lassen und das Vorkrisenniveau wieder erreichen”, sagte der IHA-Vorsitzende Fritz G. Dreesen in Berlin. “Die vielerorts aus Reflex eingeführten Bettensteuern gefährden diese positive Entwicklung bei Beschäftigtenzahlen und Investitionen aber nachhaltig.” Große Sorge bereitet den Hoteliers im Lande ferner ihre wachsende strukturelle Abhängigkeit von Online-Buchungsportalen und die damit verbundenen Kostenbelastungen und Wettbewerbsbeschränkungen.

Das Reiseland Deutschland wird bei den Gästen aus dem Inland und Reisenden aus aller Welt immer beliebter. Im Trend liegen Städte- und Wellnessreisen. Auch der Geschäftsreiseverkehr und Tagungstourismus befinden sich im Aufwind. Laut Statistischem Bundesamt stieg die Anzahl der Übernachtungen in der Hotellerie im Jahr 2011 um 5,5 Prozent auf 240,8 Millionen (Vorjahr 228,3 Milo.). Der Anteil ausländischer Touristen und Geschäftsreisender erreichte mit 63,7 Millionen Übernachtungen eine neue Rekordmarke (+ 5,7%).

Die erfreulichen Ergebnisse spiegeln sich in den Kennziffern der Hotellerie wider. Nach den Auswertungen des Hotelbenchmarks von STR Global, dem für Deutschland die Daten von rund 800 Hotels zugrunde liegen, stiegen Auslastung, Zimmerpreise und Zimmererträge in allen Segmenten an. So nahm die durchschnittliche Zimmerbelegung von 63,3 Prozent auf 65,1 Prozent (+2,7%) zu. Die Netto-Zimmerpreise (ohne MwSt. und Frühstück) kletterten trotz anziehender Konjunktur nur leicht um 1,4 Prozent auf 92 Euro (Vorjahr 91 Euro). Mit 98,50 Euro blieben die für den Endverbraucher wichtigen Brutto-Zimmerpreise noch unter dem Niveau des Vorkrisenjahres 2008. Hieraus resultiert ein um durchschnittlich 4,2 Prozent höherer durchschnittlicher Zimmerertrag (Revpar) von 60 Euro.

Mit diesen Werten liegt Deutschland im europäischen Vergleich allerdings noch immer abgeschlagen zurück. So beträgt die durchschnittliche Auslastung in Europa 66,3 Prozent (Deutschland 65,%). Auch beim erzielten Netto-Zimmerpreis ließ der europäische Hotelmarkt mit einem Anstieg von 2,6 Prozent auf 100 Euro Durchschnittspreis Deutschlands Hotellerie deutlich hinter sich (+1,4% auf 92 Euro). Der Zimmerpreis in Deutschland lag damit um acht Euro bzw. 8,7 Prozent unter dem europäischen Vergleichswert.

66.000 zusätzliche Hotelzimmer geplant
Trotz bestehender Überkapazitäten entstehen weiterhin zahlreiche neue Hotels zwischen Ostsee und Alpen: Für die nächsten drei Jahre sind bundesweit 498 Neu-, Um- und Ausbauten geplant – vor allem im Drei- bis Vier-Sterne-Bereich. Werden alle Investitionsprojekte auch realisiert, drängen bis 2014 weitere 66.000 zusätzliche Hotelzimmer auf den deutschen Hotelmarkt.

Der konjunkturelle Aufschwung schlug sich auch positiv in den Umsatzzahlen des Statistischen Bundesamtes nieder: Die Hotels, Hotels garnis, Gasthöfe und Pensionen erzielten 2011 einen Nettoumsatz von 18,6 Milliarden Euro und setzten damit nominal 3,9 Prozent (real 2,7%) mehr um als im Vorjahr – und das nach einem Plus in 2010 von nominal 6,9 Prozent. “Die Einführung der sieben Prozent Mehrwertsteuer auf Beherbergungsleistungen hat die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Hotellerie nachhaltig gestärkt und so zur guten Entwicklung beigetragen”, erklärte Dreesen dazu auf der Jahrespressekonferenz des Verbandes.

Hotels nutzen Steuersenkung für Investitionen und Neueinstellungen
Der seit 1. Januar 2010 geltende reduzierte Mehrwertsteuersatz hat den Weg frei gemacht für umfassende Investitionen. “Neben Neuanschaffungen, Modernisierungen und Umbauten in Millionen-Euro-Höhe haben die Hoteliers die gesparte Steuer für Tausende Neueinstellungen genutzt”, berichtete Dreesen. Am Stichtag 30. Juni 2011 zählte die Bundesagentur für Arbeit 265.445 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Beherbergungsgewerbe. Das sind 13.643 mehr Beschäftigte als zwei Jahre zuvor, was einer Steigerung von 5,4 Prozent entspricht. Die Gesamtwirtschaft verzeichnete in diesem Zeitraum nur ein Plus von 3,7 Prozent. “Tausende Arbeitsplätze konnten zudem gesichert werden”, fügte der Hotelverbandsvorsitzende hinzu. “Auch der Anstieg der bei der Bundesagentur gemeldeten offenen Stellen von durchschnittlich mehr als 20 Prozent und der drastische Rückgang der Arbeits-losenzahlen der Branche sind Ergebnis der Mehrwertsteuersenkung.”

Hotelverband blickt vorsichtig optimistisch in die Zukunft – Steuerdiskussionen gefährden Aufschwung
Trotz des Hintergrunds der Eurokrise zeigt sich die Hotellerie für 2012 wegen der weiterhin starken Binnennachfrage vorsichtig optimistisch. Der Hotelverband geht von einer Steigerung der Übernachtungen um ein bis zwei Prozent aus und rechnet mit einem moderaten Wachstum der Umsätze um ebenfalls ein bis zwei Prozent. “Voraussetzung dafür ist eine verlässliche und vernünftige Politik”, betonte Dreesen. Kein Verständnis habe die Branche für die immer wieder aufkommende Diskussion um die Mehrwertsteuersenkung: “Investitionen setzen Vertrauen in die Rahmenbedingungen und Planungssicherheit voraus.”

Eine deutliche Absage erteilte Dreesen den nach Ansicht des Verbandes verfassungswidrigen Bettensteuern, die in immer mehr Städten und Gemeinden eingeführt werden: “Solche Matratzen-Mauten zum Stopfen allgemeiner Haushaltslöcher bedienen lediglich vorsätzlich geschürte Neiddebatten und dienen keinesfalls einer zukunftsfesten Finanzierung öffentlicher Tourismusaufgaben. Sie sind eindeutig kontraproduktiv.” Der IHA-Vorsitzende verwies auf die laufenden Gerichtsverfahren gegen die Bettensteuern. So unterstützt der Hotelverband zusammen mit dem DEHOGA Bundesverband entsprechende Klagen beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Die mündliche Verhandlung ist für Sommer dieses Jahres angesetzt.

Freier Wettbewerb im Netz gefordert
Neben den wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen thematisierte Dreesen auch die rasant wachsende Bedeutung des Internets für die Branche als Kommunikations- und Vertriebskanal.

Die Hälfte der Deutschen informiert sich bereits online über Urlaubsreisen (FUR-Reiseanalyse). Fast jede dritte Buchung (30,1%) erfolgt heute elektronisch in Echtzeit über Internet-Buchungsplattformen, die Website oder globale Reservierungssysteme, so das Ergebnis einer gemeinsamen Umfrage des Hotelverbandes Deutschland, der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) und hotelleriesuisse in Zusammenarbeit mit dem Institut für Tourismus der Fachhochschule Westschweiz Wallis in Siders. Gemäß der aktuellen Studie ist der Hotel Reservation Service (HRS) mit einem Anteil von 34,4 Prozent in 2011 Marktführer unter den Online-Buchungsportalen in Deutschland. Mit der Übernahme von hotel.de, dem mit einem Marktanteil von 15,8 Prozent drittgrößten deutschen Portal, im Oktober 2011 baute hrs.de seine Spitzenposition weiter aus. Zählt man den deutschen Marktanteil von tiscover.com, das ebenfalls zur HRS-Gruppe gehört, dazu, ergibt sich ein Anteil von 50,6 Prozent.

Das Verfolgerportal booking.com hat innerhalb der letzten Jahre auf dem deutschen Markt stark aufgeholt und 2011 einen Marktanteil von 28,5 Prozent erreicht. Damit ist booking.com das zweitgrößte Online-Buchungsportal hinter der HRS-Gruppe. Expedia, wozu auch die Online-Buchungsplattformen venere.com und hotels.com gehören, stagniert bei einem Marktanteil von 7,6 Prozent mit deutlichem Abstand zu den beiden in Deutschland größeren Wettbewerbern. “Angesichts der Übermacht der drei Big Player, die fast 90 Prozent des Online-Buchungsmarktes beherrschen, ist die Marktbedeutung anderer Hotelbuchungsportale nahezu irrelevant. Wir gehen davon aus, dass in den nächsten Jahren eine weitere deutliche Marktbereinigung und Konsolidierung stattfinden wird”, machte Dreesen deutlich.

“Der Hotelverband wird diese Entwicklung sehr genau beobachten und gegebenenfalls weitere rechtliche Schritte gegen das immer engmaschigere Netz einseitiger Meistbegünstigungsklauseln der Online-Buchungsportale einleiten”, kündigte Dreesen an. So hat das Bundeskartellamt bereits im Februar 2012 den Marktführer HRS wegen einer solchen Meistbegünstigungsklausel, mit der sich HRS u.a. stets die besten Preise von den Vertragspartnern sichert, abgemahnt. “Auch die aktuelle Rechtsprechung bestätigt uns in der Auffassung, dass die von HRS und anderen Buchungsportalen betriebene Praxis der Meistbegünstigungsklauseln gegen geltendes Kartellrecht verstößt”, berichtete Dreesen. “Der Hotelverband wird sich weiter mit aller Kraft dafür einsetzen, dass die Märkte offen und wettbewerbsfähig bleiben – zum Nutzen der Hotellerie, der Vertriebspartner und natürlich unserer Gäste.”

Neuer IHA-Branchenreport liegt vor
IHA-Branchenreport 2012Detaillierte Einblicke in die konjunkturelle Entwicklung der Hotellerie, aussagekräftige Kennziffern und aktuelle Trend-Analysen liefert der Branchenreport „Hotelmarkt Deutschland 2012“, den der Hotelverband Deutschland (IHA) in Berlin vorstellte. Der IHA-Branchenreport zieht Bilanz des abgelaufenen Jahres und liefert zugleich eine verlässliche Prognose für das Jahr 2012. Die umfassende Studie analysiert auf 300 Seiten mit vielen Grafiken, Tabellen und Übersichten die Prozesse, Strategien und Strukturen auf dem heimischen Hotelmarkt und ist damit zeitnaher und profunder Indikator des Branchengeschehens.

Dabei versteht sich der Report als fachliches Nachschlagewerk zu Marktstruktur, Hotelklassifizierung, Distribution, Finanzierung und vielem mehr. Der Jahresbericht der Hotellerie in Deutschland, der in dieser Form bereits zum elften Mal erscheint, präsentiert belastbare Rahmendaten für alle Marktteilnehmer, setzt deutsche Kennziffern in einen europäischen Kontext, greift Zukunftsthemen wie Nachhaltig-keit oder demografische Entwicklung auf und informiert über die politischen Brennpunkte der Branche.

Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildet in diesem Jahr das Thema Online-Marketing. Dem Internet kommt eine immer größere Bedeutung als Informationsmedium und Vertriebsplattform zu. Gemeinsam mit der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) und Hotelleriesuisse hat der Hotelverband in Zusammenarbeit mit dem Institut für Tourismus der Fachhochschule Westschweiz Wallis in Siders eine repräsentative Umfrage zur Distributionssituation auf dem deutschsprachigen Hotelmarkt durchgeführt. Der IHA-Branchenreport wartet mit den wichtigsten Befragungsergebnissen zu den Vertriebskanälen der Hotellerie auf.

Das Inhaltsverzeichnis und weiterführende Informationen zum Branchen-report „Hotelmarkt Deutschland 2012“ stehen im Internet unter www.iha-shop.de zur Verfügung. Der IHA-Branchenreport ist zum Preis von 345 Euro (inkl. USt., zzgl. 5 Euro Inlands-Versandkosten) erhältlich bei der IHA-Service GmbH. Für Bildungseinrichtungen und Verbandsmitglieder beträgt der Preis 99 Euro (inkl. USt., zzgl. 5 Euro Inlands-Versandkosten).

Bocuse d’Or: Deutschland schafft es nicht ins Finale

(Brüssel, 24. März 2012) Der Deutschlandkandidat der Kochweltmeisterschaft Oliver Röder von der Landlust Burg Flamersheim, konnte sich beim Europaentscheid der Kochweltmeisterschaft Bocuse d’Or trotz seiner engagierten Vorbereitung und innovativen Präsentation nicht für das Bocuse d’Or Finale in Lyon qualifizieren. Der Zweitplatzierte war kurzfristig für den erkrankten Gewinner des Bocuse d’Or – Selection Germany 2012 eingesprungen.

Bocuse d'Or

„Oliver Röder sorgte mit seiner innovativen Plattenpräsentation in Brüssel für viel Furore und wurde von den deutschen Fans frenetisch unterstützt“ verrät Patrik Jaros, Präsident Bocuse d’Or Germany. Letztlich setzten sich jedoch klassischere Kreationen durch. Wie in den Vorjahren überzeugten auch diesmal wieder die skandinavischen Köche die Juroren: Der Norweger Orjan Johannessen erkochte sich den ersten Platz im Europaentscheid der Kochweltmeisterschaft Bocuse d’Or am 20./21. März in Brüssel. Platz zwei ging an den Schweden Adam Dahlberg und der Däne Jeppe Foldager erkämpfte sich den dritten Platz. Als weitere Länder platzierten sich für das Finale: Frankreich, Island, Großbritannien, Schweiz, Belgien, Ungarn, Finnland, Estland und die Niederlande.

FBMA: 38. Jahreshauptversammlung findet in Freiburg statt

(Freiburg/Breisgau, 23. März 2012) Die 38. Jahreshauptversammlung der Food & Beverage Management Association (FBMA) findet vom 15. bis 17. April 2012 in Freiburg/Breisgau statt. Zum Get-Together treffen sich die Mitglieder des Fachverbandes im Colombi Hotel bei Hotelier Roland Burtsche. Die Mitgliederversammlung am Montag, den 16. April 2012 findet im Novotel Freiburg statt. Auf der Agenda stehen unter anderem die Wahlen für zwei Präsidiumsämter. Die derzeitigen Amtsinhaber Vizepräsident Michael Bläser und Schatzmeister Mario Pick stellen sich für eine weitere zweijährige Amtsperiode zur Verfügung.

Keynote-Speaker der FBMA Jahreshauptversammlung 2012 in Freiburg ist PD Dr. Michael Berner zum Thema Burnout

Keynote-Speaker der FBMA Jahreshauptversammlung 2012 in Freiburg ist PD Dr. Michael Berner zum Thema Burnout

Für das Fachprogramm konnte die FBMA Referenten aus unterschiedlichen Generationen und Bereichen gewinnen. Bereits zwei Mastertitel und Berufserfahrung in der internationalen Hotellerie erworben hat die 26-jährige Barbara Wagner vom Steigenberger Airport Hotel Frankfurt/Main, die in ihrem Vortrag auf die Veränderungen in der Hotellerie durch die „Generation Y“ eingeht. Die Entwicklung der Hochschwarzwald Tourismus GmbH stellt Thorsten Rudolph unter den Titel „Vom Kirchturmdenken zur größten regionalen Tourismusgesellschaft Deutschlands“ vor. Der derzeit viel beachteten Problematik des Burnouts nimmt sich der Experte Dr. Michael Berner von der Rhein-Jura-Klinik und Mitglied der medizinischen Fakultät der Freiburger Albert-Ludwigs-Universität an. Wofür sein Herz schlägt, stellt Fritz Keller vom Weingut Franz Keller Schwarzer Adler unter dem Titel „Wunderbare Welten: Fußball, Wein- und Esskultur“ vor.

Am Montagabend wird der Winzer, Gastronom und Präsident des Fußballbundesligisten SC Freiburg Fritz Keller von der FBMA-Stiftung mit der 57.Brillat Savarin-Plakette ausgezeichnet. Die Verleihung findet am Sitz des Familienunternehmens in Vogtsburg-Oberbergen statt. Zur Preisverleihung im Weinkeller und dem anschließenden Walking Dinner im Gourmetrestaurant Schwarzer Adler und Winzerhaus Rebstock werden prominente Festgäste aus der Weinwirtschaft, Hotellerie und Gastronomie sowie aus Politik und den Medien erwartet. Die Laudatio auf Fritz Keller hält der Gastronomiekritiker, Journalist und Buchautor Wolfram Siebeck. Kulinarische Glanzlichter setzt das Team des Gourmetrestaurants Schwarzer Adler.

Zum Vortrag von PD Dr. Michael Berner „Burnout und Depression erkennen, behandeln und vorbeugen“ am Montag, den 16. April 2012 von 14 bis 15 Uhr im Novotel Freiburg/Breisgau sind Gäste willkommen. Der öffentliche Vortrag ist ein Projekt der FBMA-Stiftung. Anmeldung erbeten im FBMA-Sekretariat.

Hotel & Gast Salzburg 2012: Start für Österreichs Top-Frühjahrs-Branchenevent

(Salzburg, 16. März 2012) Nach der gelungenen Premiere der Hotel & Gast Wien im April 2011 trifft einander Österreichs Hotellerie und Gastronomie vom 18. bis 20. März 2012 zum zentralen und wichtigsten Frühjahrs-Branchenevent, der Hotel & Gast Salzburg. Als einzigartige Kombination findet im Messezentrum Salzburg, ebenfalls in neuer Form, das ‘Fleischerforum’ statt, die Informations- und Orderplattform für das Fleischerhandwerk in Österreich und Bayern. Insgesamt 286 Aussteller (Anm. Hotel & Gast Salzburg inkl. “Fleischerforum”) präsentieren an drei Tagen die neuesten Trends für die Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung und das Fleischerhandwerk.

Die HOTEL & GAST Salzburg vom 18. bis 20. März 2012 ist der zentrale und wichtigste Frühjahrs-Branchenevent für Österreichs Hotellerie und Gastronomie

Die HOTEL & GAST Salzburg vom 18. bis 20. März 2012 ist der zentrale und wichtigste Frühjahrs-Branchenevent für Österreichs Hotellerie und Gastronomie

Fachmesseorganisator Reed Exhibitions Messe Salzburg hatte sich im Herbst 2010 mit den wichtigsten Ausstellern* darauf verständigt, seine Frühjahrs-Gastronomie-Fachmessen neu auszurichten. Insbesondere die heimische Getränkeindustrie, aber auch Aussteller anderer Branchen hatten unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass sie im Frühjahr nur mehr einen zentralen nationalen Fachmessetermin wollen. Daraus entstand das neue Konzept eines hochkarätigen, jährlich zwischen Wien und Salzburg wechselnden nationalen Branchen-Events im Frühjahr.

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort
Dir. Johann Jungreithmair, CEO von Reed Exhibitions in Österreich: ‘Der Messetermin, 18. bis 20. März 2012, ist ideal gewählt. Das Frühjahr gibt Zeit, die zurückliegende Saison zu überprüfen, Erfolge zu bewerten sowie entschlossen und vorausschauend die Weichen für die Sommer- und Herbstsaison zu stellen. Da kommt eine hochkarätige Fachmesse wie die Hotel & Gast Salzburg gerade recht.’ Der Hotel & Gast 2012 am Messeplatz Salzburg kommt auch die verkehrsgeographische Zentrallage der Salzach-Stadt im Donau-Alpen-Adria-Raum zugute, deren Fachmessen traditionell auch massiv in die Nachbarländer ausstrahlen, nach Bayern und Norditalien, aber auch nach Tschechien und Slowenien.

Die Hotel & Gast Salzburg richtet sich an alle Branchenprofis, die an topaktuellen Innovationen und einem regen Erfahrungs- und Know-how-Austausch interessiert sind. Die Fachmesse selbst ist in drei große Themenkomplexe gegliedert: Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung. Die Bandbreite reicht vom Bauen und Renovieren über Interieur und Dekoration, Management und Kommunikation bis hin zu Berufskleidung, Nahrungs- und Genussmittel sowie Anlagen und Systemen für Gemeinschaftsverpflegung.

Hochkarätiges Rahmenprogramm
Begleitet wird die Hotel & Gast Salzburg durch ein hochattraktives Angebot an Vorträgen, Symposien und diversen anderen Veranstaltungen, die den Fachbesuchern beider Fachmessen offen stehen. Das “I-Forum” als Informations- und Innovationsforum widmet sich an allen drei Messetagen den zentralen Themen der Branche. Am 19. März dreht sich beim “ÖGZ Tag der Hotellerie” und dem “ÖGZ Sterne Award” alles um Qualität, Klassifizierung und Nominierungen. Der ‘Bundeskongress der Österreichischen Gastronomie’ lädt vom 18. bis 20. März 2012 nach Salzburg ein. Auf dem Programm stehen Expertenvorträge und Diskussionsrunden zu aktuellen Themen und Zukunftsfragen der Gastronomie.

Beim Nachwuchswettbewerb “Restaurant der Zukunft 2012″ stellten Studierende der Fachakademie für Raum- und Objektdesign in Garmisch-Partenkirchen ihre Visionen vom Restaurant der Zukunft in Form von plastischen Modellen dar. Die sechs visionärsten Projekte der insgesamt 14 Studierenden machen – einmalig in Österreich – vom 18. bis 20. März 2012 bei der Hotel & Gast Salzburg Station. Das gesamte Rahmenprogramm der Hotel & Gast Salzburg ist im Internet unter www.hotel-gast.at/programm abrufbar. ‘Hotel & Gast Salzburg’ und ‘Fleischerforum’ können mit einer einzigen Eintrittskarte besucht werden. Alle Details über Tickets und Preise sind unter www.hotel-gast.at/ticket abrufbar. Öffnungseiten von Sonntag bis Dienstag von 9 bis 18 Uhr.

Alle weiteren Informationen zur Hotel & Gast Salzburg finden Sie stets aktuell unter www.hotel-gast.at.

Ferientermine in Deutschland: 85 heiße Stautage im Sommer – ADAC: Quartiere zeitig buchen und nicht unbedingt samstags starten

(München, 16. Mörz 2012) Wenn Deutschlands Schüler Sommerferien bekommen, müssen sich Autofahrer in Geduld üben. Von Ende Juni bis Mitte September wird es eng auf deutschen Straßen und in touristisch gefragten Regionen. Die Hauptreisezeit für ganz Deutschland erstreckt sich damit dieses Jahr im Sommer auf 85 Tage. Der ADAC rät Urlaubern mit schulpflichtigen Kindern, frühzeitig ihre Ferienquartiere zu buchen. Wer unnötige Verzögerungen auf dem Weg in den Urlaub vermeiden möchte und mit dem Auto unterwegs ist, sollte nach Möglichkeit den Samstag als Reisetag meiden.

Schulferien in Deutschland 2012

Den Ferienauftakt im Sommer bestreiten in diesem Jahr Berlin, Brandenburg und Hamburg am 20. bzw. 21. Juni. In Mecklenburg-Vorpommern beginnt die schulfreie Zeit ab dem 23. Juni, in Schleswig-Holstein ab dem 25. Juni. Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland folgen ab dem 2. Juli.

Die Wochenenden vom 6. Juli bis zum 11. August 2011 sind besonders staugefährdet. Denn acht Bundesländer gehen dann in die Sommerpause. Am 9. Juli heißt es in Nordrhein-Westfalen “Endlich Ferien!”. Ab dem 23. Juli jubeln die Schüler in Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Ab 26. Juli bleiben die Klassenzimmer auch in Baden-Württemberg leer. Schlusslicht ist Bayern, wo die Sommerferien am 1. August beginnen.

Die ersten langen Staus auf den Autobahnen sind laut ADAC dieses Jahr aber bereits zum Beginn der Osterferien am 30. und 31. März sowie vor dem Osterwochenende ab dem 5. April zu erwarten. Viele Familien werden dann vor allem Richtung Süden reisen. Auch Mitte Mai wird es vor dem Feiertag Christi Himmelfahrt (17. Mai) und am Freitag, 25. Mai, vor dem Pfingstwochenende auf den deutschen Straßen eng werden.

Eine Übersicht der heißesten Stauwochenenden des Jahres mit den Ferienterminen 2012 gibt es im Internet unter www.adac.de/staukalender.

Internorga Hamburg: TOP HOTEL STAR AWARD für 30 Highlights

(Hamburg, 12. März 2012) Es ist stets ein Höhepunkt auf der Internorga Hamburg: Der TOP HOTEL STAR AWARD ging in diesem Jahr an 30 Produkte in acht Kategorien. Die Preisverleihung für die besten Innovationen, gewählt von den Lesern der meistabonnierten Hotelfachzeitschrift, wurde in der „Hospitality Press Lounge“ vergeben. Die nominierten Produkte wurden aus 105 Bewerbungen vorausgewählt und mit 2.532 online agegebenen Stimmzetteln bewertet. Der renommierte Produktpreis wurde zum viertel Mal verliehen.

Das sind die Preisträger des diesjährigen TOP HOTEL STAR AWARD:

Kategorie Design
Gold – „Centuries“ von Kahla Thüringen Porzellan
Silber – „Recaro Silverstone“ von Recaro Home
Bronze – „Studio 36LED“ von Moree

Kategorie Inspiration
Gold – „AlphaSphere“ von SHA Vertrieb
Silber – „ALPENmanufaktur“ von Franz Schroll
Bronze – „Stop water while using me!“ von T.D.G. Vertrieb

Kategorie Usability
Gold – „Schubladen-Minibar DM 50“ von Dometic
Silber – „Tork Performance“ von SCA Hygiene Products
Bronze – „Melamin in Porzellanoptik“ von Primeware Cer.

Kategorie Dienstleistung
Gold – „Emailleschadenreparatur“ von Badgruppe
Silber – „Mietwäsche für die Hotellerie“ von Servitex
Bronze – „Dermionologie“ von Weyergans

Kategorie Verkaufsförderung
Gold – „IBE für Ferienhotels“ von Casar Data
Silber – „Easy2Bon“ von Softec IT-Service
Bronze – “Bellytray Baumladen” von Bellytray VOF

Kategorie Innovation
Gold – „Wolke 7 Cloud 9“ vonm SHA/Klafs
Silber – „Glutenfrei-Sortiment“ von Resch & Frisch
Bronze – „Solutions“ von Tafelstern

Kategorie Konzept F&B
Gold – „Unsere Prachtstücke“ von Schöller-Direct
Silber – „Best Breakfast“ von Kellogg’s Foodservice und Kerrygold Catering
Bronze – “Canapés Varennes” von Traiteurs de Paris

Kategorie Wirtschaftlichkeit
Gold – „MTE“ von AEG/EHT
Silber – „Beer in Box“ von Bag-in-Box
Bronze – „FlexiChef“ von MKN

Kategorie Flexibilität
Gold – „Connect 24“ von Hotline
Silber – „Brandwidth-to-go“ von The Cloud
Bronze – “Allegro v6“ von Ariane Inhotels

Kategorie Technologie
Gold – “GIO-Tech” von Meiko
Silber – „Orion by VingCard Elsafe“ von Assa Abloy
Bronze – “Wellness-Balance-Liege” von Ionto-Comed

Hotelcup 2012 mit spannendem Auftakt in Hamburg

(Hamburg, 09. März 2012) Sieger ist die Elf vom Grand Elysee Hamburg: Beim Auftaktturnier zum Hotelcup 2012 unterlag das Team vom NH Hotel Hamburg-Altona mit 4:2. Beide Mannschaften sind für das Deutschland-Finale des einzigen Hotel-Fußballturniers am 03. Juni in Köln qualifiziert. Das nächste Regionalturnier des Hotelcup findet am 11. März in Frankfurt/Main statt. Es folgt am 18. März die Vorausscheidung in Stuttgart. Alle Ergebnisse sind unter www.hotelcup.de zu verfolgen.

Hotelcup 2012 Hamburg: Sieger ist die Mannschaft vom Grand Elysee Hamburg (Fotos: Philipp Schäffer)

Hotelcup 2012 Hamburg: Sieger ist die Mannschaft vom Grand Elysee Hamburg (Fotos: Philipp Schäffer)

Der Start für das zum vierten Mal stattfindende Turnier gelang spannend und mit hochklassigen Spielen. In der Vorrunde konnten die Kicker vom NH Altona noch den Gegner vom Elysse mit 5:2 vom Platz stellen. Im Endspiel drehte sich die Situation. Weitere Auszeichnungen gingen an die jungen Leute vom Renaissance und Marriott Hotel als fairstes Team. Die stimmungsvollste Fangruppe boten das Maritim Clubhotel Timmendorfer Strand und die Thekenkünstler das Hotel Hafen Hamburg.

Hochklassiger Fußball beim Hotelcup 2012 in Hamburg (Foto: Philipp Schäffer)

Hochklassiger Fußball beim Hotelcup 2012 in Hamburg (Foto: Philipp Schäffer)

Der Hotelcup ist seit 2009 der Wettbewerb der Hotelbranche mit jährlich steigenden Teilnehmerzahlen. Schon nach dem ersten Turnier dieser beliebten Reihe sind mehr Teams (jeweils 10 Spieler) angemeldet als im letzten Jahr.

Sieger des erstmals veranstalteten Gastrocup (www.gastrocup.de) ist das Restaurant Herzblut St. Pauli. Hotelcup und Gastrocup wird von Jobsterne, der neuen Suchmaschine für Stellenangebote in Hotellerie und Gastronomie (www.jobsterne.de), unterstützt.

Hochklassiger Fußball beim Hotelcup 2012 in Hamburg (Foto: Philipp Schäffer)

Hochklassiger Fußball beim Hotelcup 2012 in Hamburg (Foto: Philipp Schäffer)

Hotelcup-Auftakt in Hamburg:
Teilnehmer: (9)
Le Royal Meridien Hamburg
Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten
Hotel Hafen Hamburg
Empire Riverside Hotel
Renaissance und Marriott Hotel Hamburg
Raphael Hotels
Maritim ClubHotel Timmendorfer Strand
Grand Elysée Hamburg
NH Hotel Hamburg Altona

Platzierungen:
1. Platz Titelverteidiger Grand Elysee
2. Platz NH Hotel Hamburg Altona
3. Platz Fairmont Vier Jahreszeiten Hamburg
4. Platz Empire Riverside Hotel

World Travel & Tourism Council: Deutscher Tourismus wird im Jahr 2012 stagnieren

(Berlin, 09. März 2012) Dämpfer für den Deutschland-Tourismus: Auf Grund eines schleppenden Wirtschaftswachstums wird die deutsche Reise-und Tourismusbranche im Jahr 2012 stagnieren. Die auf der ITB in Berlin veröffentlichten Statistiken des World Travel & Tourism Council (WTTC) zeigen, dass sich der Gesamtumsatz der deutschen Tourismusbranche in 2012 genauso wie im Jahr 2011 auf 41,9 Milliarden Euro belaufen wird. Im gleichen Zeitraum wird jedoch für die weltweite Reise- und Tourismusbranche ein Wachstum von 2,8 Prozent prognostiziert. Dadurch wird erwartet, dass in der deutschen Tourismusindustrie von den 731.000 direkt bestehenden Arbeitsplätzen aus dem vergangenen Jahr 1,1 Prozent verloren gehen werden und das Volumen auf 723.000 Stellen fallen wird.

Download hier:  http://www.wttc.org/site_media/uploads/downloads/germany2012.pdf

Werden die weiteren wirtschaftlichen Auswirkungen der Industrie berücksichtigt, wird der Beitrag der Tourismusbranche an der deutschen Volkswirtschaft in 2012 voraussichtlich um 1,8 Prozent auf 115,5 Milliarden Dollar fallen. Die Zahl der Beschäftigen sinkt dabei um 2,9 Prozent von zwei Millionen auf 1,9 Millionen. „Die deutsche Tourismusbranche muss sich auf ein schwieriges Jahr einstellen. Während die Gesamtgröße auf dem gleichen Stand von 2011 stagniert, wird die Zahl der Beschäftigen in diesem Bereich sinken. Die wirtschaftliche Unsicherheit in der Europäischen Union wird sich direkt auf die Ausgaben der Reisenden niederschlagen und eine Reduzierung der Geschäftsreisen bewirken. Ungeachtet dessen, bleibt die deutsche Tourismusbranche weiterhin auf Platz acht der Weltrangliste bestehen“, sagte David Scowsill, Präsident und Vorstandsmitglied der WTTC.

Die Zahlen für Deutschland zeigen eine marginale Verbesserung für die Europäische Union im Ganzen. Reduzierte Ausgaben der Konsumenten, die unsichere Zukunft der Eurozone mit ihren peripheren Volkswirtschaften von Griechenland, Spanien, Italien und Portugal sowie die Auswirkungen der Sparmaßnahmen werden zu einer Schrumpfung der Wirtschaft um 0,3 Prozent und einen Rückgang der Beschäftigen um den gleichen Betrag führen.

Der Jahreswirtschaftsbericht der WTTC zeigt auch, dass die globale Reise- und Tourismusbranche dieses Jahr einen Meilenstein setzt, da der direkte Beitrag zur Weltwirtschaft voraussichtlich zwei Billionen Dollar BIP und 100 Millionen Arbeitsplätze im Jahr 2012 überschreiten wird. er Bericht prognostiziert, dass die globale Reise- und Tourismusbranche um 2,8 Prozent wachsen wird. Damit wächst der Bereich geringfügig schneller als der weltweite Wirtschaftswachstum, für den eine Steigerung von 2,5 Prozent für 2012 vorhergesagt wird.

Diese Steigerungsrate bedeutet, dass die Reise- und Tourismusbranche einen direkten Beitrag von 2,0 Billionen US-Dollar und 100,3 Millionen Arbeitsplätzen zur Weltwirtschaft leisten wird. Bezieht man die weiteren wirtschaftlichen Auswirkungen der Industrie mit ein, steuert die Branche voraussichtlich 6,5 Billionen US-Dollar und 260 Millionen Arbeitsplätze zur Weltwirtschaft bei. Dies bedeutet, das eine von zwölf aller Stellen der Erde besetzt wird.

Im Jahr 2011 erbrachte die gesamte Tourismusbranche unter Berücksichtigung der direkten und indirekten Auswirkungen 6,3 Billionen US-Dollar BIP, 255 Millionen Arbeitsplätze, 743 Billionen US-Dollar Investitionen und 1,2 Billionen US-Dollar Exporte. Dieser Beitrag repräsentiert neun Prozent es BIP, einen von zwölf Weltarbeitsplätzen, fünf Prozent des Investments und fünf Prozent der Exporte.

Internorga Hamburg 2012: Zukunftspreis geht an Effenberger Vollkornbäckerei, Lemon Aid Beverages und MKN Maschinenfabrik

(Hamburg, 08. März 2012) Die Gewinner des Internorga-Zukunftspreises 2012 stehen fest. In diesem Jahr haben drei norddeutsche Unternehmen, darunter zwei aus Hamburg, das Rennen um den begehrten Branchenpreis gemacht. In der Kategorie „Top Runner Anwendung“ wird die Effenberger Vollkornbäckerei ausgezeichnet. In der Kategorie „Top Runner Angebot“ werden gleich zwei Preise verliehen: Zum einen in dem Bereich Nahrungsmittel und Getränke an das Hamburger Unternehmen Lemon Aid Beverages, zum anderen in dem Bereich Technik und Ausstattung. Hier hat die MKN Maschinenfabrik Kurt Neubauer gewonnen.

Das Hamburger Unternehmen Effenberger Vollkornbäckerei erhält den Internorga Zukunftspreis in der Kategorie „Anwendung“. Überzeugt hat die Jury vor allem, dass die Bäckerei vorbildhaft zeigt, wie modernes Bäckerhandwerk mit hoher Qualität, Nachhaltigkeit und Kundenorientierung Hand in Hand gehen kann. So wird beispielsweise die Abwärme der Produktionsstätten weiter genutzt und Solarenergie auf dem eigenen Dach produziert. Abfälle und Reststoffe werden soweit wie möglich vermieden und rückgeführt. Außerdem legt das Unternehmen großen Wert auf die Qualifikation seiner Mitarbeiter, beschäftigt nur gelernte Bäcker in Festanstellung und wirbt mit dem Projekt „Handwerk macht Schule“ in Hamburger Schulen für das Bäckerhandwerk.

In der Kategorie „Top Runner Angebot“ setzte sich im Bereich Nahrungsmittel und Getränke das Hamburger Unternehmen Lemon Aid Beverages durch. Ausschlaggebend für die Jury war hier, dass das Unternehmen mit seinen Produkten „Lemon Aid“ und „Chari Tea“ zeigt, wie ökologische, soziale und ökonomische Zukunftsfähigkeit gebündelt eine erfolgreiche Liaison für Nachhaltigkeit schaffen können. Mit hundert Prozent kontrolliert nachhaltig produzierten Zutaten leistet Lemon Aid Beverages Unterstützung in Regionen, die vom internationalen Handel häufig kaum beachtet werden und investiert Teile seiner Profite in soziale Projekte in den Herkunftsregionen der Rohwaren.

Im Bereich Technik und Ausstattung geht der Internorga Zukunftspreis an die MKN Maschinenfabrik Kurt Neubauer . Das Wolfenbütteler Unternehmen überzeugte mit seinem innovativen Gargerät FlexiChef. Besonders beeindruckte eine Funktion, die dafür sorgt, dass das Gerät zwischendurch gereinigt werden kann, ohne Zusatz von Chemie. Maßgeblich zu der Entscheidung der Jury beigetragen haben auch das intelligente Energiemanagementsystem und die Kompaktheit und Multifunktionalität des Gerätes – kochen, braten, druckgaren auf weniger als einem Quadratmeter.

Mit dem Internorga Zukunftspreis zeichnet die Hamburg Messe und Congress GmbH (HMC) in diesem Jahr zum zweiten Mal Unternehmen, Produkte oder Anwendungen aus dem Außer-Haus-Markt aus, die sich in besonderer Weise um Nachhaltigkeit verdient machen. Im vergangenen Jahr gint die erstmalig vergebene Auszeichnung an das Schweizer Unternehmen Elro Grossküchentechnik (Kategorie Angebot) und die Kliniken Heiligenfeld (Kategorie Anwendung). Ein Spezialpreis geht an den Energieversorger Lichtblick. Die Entscheidung über die Vergabe des Internorga-Zukunftspreises obliegt einer unabhängigen Fachjury aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft unter Vorsitz des Nachhaltigkeits-Experten Dr. J. Daniel Dahm.