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Rezidor: Verlust 2011 weitet sich auf -11,9 Mio. Euro aus

(Brüssel, 23. Februar 2012) Kurt Ritter ist weiter kräftig in den Miesen: Der Chef von Rezidor – nun Carlson Rezidor Hotel Group – verzeichnet für das vergangene Jahr einen auf -11,9 Millionen Euro ausgeweiteten Verlust. 2010 hatte das Minus noch -2,7 Millionen Euro betragen. Die Rettung erfolgte zu Jahresbeginn durch die Fusion mit der US-Mutter Carlson.

Die Zahlen für 2011 sind nicht gerade ermutigend: Zwar stieg der Rezidor-Umsatz auf 864,2 Millionen Euro (Vorjahr: 785,7 Mio. Euro) und der durchschnittliche Revpar um 3,7 Prozent auf 65,4 Euro. Jedoch geriet bereits das Vorsteuerergebnis Ebit mit -7,7 Millionen Euro in die Verlustzone. Dadurch ergibt sich ein Negativergebnis je Aktie von -0,08 Euro. Nach einem starken drittes Jahresquartal (Umsatzplus von +6,9%) war früh klar, dass 2011 nicht mehr zu retten war. Nach nur neun Monaten lag der Ebit bereits bei -3,7 Millionen Euro. Allein im vierten Quartal betrug das Nachsteuerergebnis ganze -13,6 Millionen Euro. Seit drei Jahren macht Rezidor Verluste, im Krisenjahr sogar -28 Millionen Euro. Die ausführlichen Jahreszahlen sind hier abrufbar: http://phx.corporate-ir.net/External.File?item=UGFyZW50SUQ9MTI3MzA4fENoaWxkSUQ9LTF8VHlwZT0z&t=1

Dennoch hält Rezidor-Chef Kurt Ritter an der starken Expansion fest. Zusammen mit Co-Chairman Hubert Joly will er in diesem Jahr weltweit rund 90 neue Hotels mit insgesamt rund 15.000 Zimmern eröffnen, davon allein 30 Häuser der Kernmarke Radisson Blu. Just in den USA werden die Radisson Hotels und Country Inns & Suites aufgewertet – für rund 600 Millionen US-Dollar.

Die Carlson Rezidor Hotel Group umfasst nun 1.319 Hotels in Betrieb bzw. Entwicklung mit insgesamt rund 208.500 Zimmern. Sitz ist sowohl in Minneapolis/Minnesota und Brüssel. Auch nach dem Zusammenschluss bleibt der rechtliche Status von Rezidor wie bisher: Die Brüsseler Hotelkette ist weiterhin in Stockholm börsennotiert und Carlson ist mit 50,03 Prozent größer Aktionär. Anders als bei Accor – der europäische Hotel-Primus hat mit einemhohen Schuldenberg zu kämpfen – verfügt Rezidor über keinen umfangreichen Immobilienbesitz, den man veräußern und zurückmieten könnte. Die Strategie bei Rezidor lautet seit langem „asset light“. „Wir kaufen nur in Ausnahmefällen Immobilienanteile, wenn dadurch z.B. ein Vertrag in jungen Märkten wie Afrika abgesichert werden kann“, sagte eine Sprecherin.

Starkes 2011 für Achat Hotels: Umsatz steigt um +20% auf knapp 40 Mio. Euro

(Hockenheim, 22. Februar 2012) Die Achat-Hotelgruppe (27 Häuser) hat das Geschäftsjahr 2011 mit sehr guten Zahlen abgeschlossen: Dabei wurde beim Umsatz die 40-Millionen-Marke fast geknackt. Die Gruppe mit Hotels in Deutschland, Österreich und Ungarn verzeichneten eine Belegungsrate von 60,5 Prozent. Das Betriebsergebnis wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent. Auf dieser Basis war es möglich die Investitionsmaßnahmen fortzusetzen und ca. eine Million Euro in Refurbishment zu investieren.

Ein weiterer Erfolgsfaktor neben den Investitionen ist die kontinuierliche Erweiterung des Portfolios sowie die Weiterentwicklung bestehender Standorte. Im April kam das Vier-Sterne-Hotel Achat Premium Hotel Walldorf/Reilingen zur Gruppe hinzu – Eine strategische Stärkung der Rhein-Neckar-Region. Des Weiteren wurde 2011 ein neues Restaurant-Konzept erarbeitet, durch das zuletzt verpachtete Restaurants wieder selbst betrieben werden. In Schwetzingen entstand das „No. 6 Steaks and More“ und in Chemnitz das „Restaurant No. 9“.

Die Achat Hotels erwarten auch für dieses Jahr eine weitere Umsatzsteigerung. Die Portfolioentwicklung wird weiter vorangetrieben – so laufen Verhandlungen insbesondere für Neubauten und Bestandshotels. Zielstandorte sind unter anderem Heidelberg, Mannheim, München, Frankfurt und Hannover/Flughafen.

Gastgewerbe: Umsatz steigt im Dezember um 2,6% – Jahresplus 2011 von 2,4%

(Wiesbaden, 18. Februar 2012) Das Weihnachtsgeschäft riss es raus: Das Gastgewerbe setzte im Dezember 2011 nominal 4,5 Prozent und real 2,6 Prozent mehr um als im Dezember 2010. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) mit. Die Gastronomie setzte nominal 5,2 Prozent und real 3,4 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Damit ergab sich das erste Mal seit Monaten wieder ein Plus.

Innerhalb der Gastronomie stieg der Umsatz der Caterer nominal um 2,2 Prozent, real war der Umsatz gleich hoch wie im Dezember 2010. Das Beherbergungsgewerbe erzielte im Dezember 2011 einen Umsatzzuwachs von nominal 2,8 Prozent und real 1,0 Prozent gegenüber Dezember 2010.

Im Vergleich zum Vormonat November 2011 der Umsatz im Gastgewerbe im Dezember 2011 kalender- und saisonbereinigt nominal um 0,3 Prozent und real um 0,4 Prozent niedriger.

Jahr 2011 mit Plus von 2,4%
Im Gesamtjahr 2011 setzte das Gastgewerbe insgesamt in Deutschland nominal 3,8 Prozent und real 2,4 Prozent mehr um als im Vorjahr. Damit konnten die Gastgewerbeunternehmen in Deutschland – nach dem durch die Finanz- und Wirtschaftskrise bedingten Umsatzrückgang im Jahr 2009 – im zweiten Jahr in Folge eine nominale Umsatzsteigerung gegenüber dem jeweiligen Vorjahr erzielen.

Genaue Datentabellen sind hier abrufbar: http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2012/02/PD12__058__45213,templateId=renderPrint.psml 

Campingtourismus legt im Jahr 2011 um 2% zu

(Wiesbaden, 10. Januar 2012) Ob mit Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil: Im Jahr 2011 legte der Campingtourismus in Deutschland zu. Die Zahl der Übernachtungen auf deutschen Campingplätzen stieg um schätzungsweise 2 % auf rund 24,9 Millionen. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) im Hinblick auf die am 14. Januar 2012 beginnende Internationale Ausstellung für Caravan, Motor, Touristik (CMT) mit. Dieses vorläufige Ergebnis für das Jahr 2011 ist eine Schätzung auf Basis der für den Zeitraum Januar bis Oktober vorliegenden Werte.

Insbesondere bei den deutschen Campingtouristen waren 2011 Campingurlaube wieder beliebter: Ihre Übernachtungszahlen stiegen um 2,3 % auf 21,0 Millionen. Bei den ausländischen Campingtouristen konnte gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg von 0,3 % auf 3,8 Millionen Übernachtungen verbucht werden.

Ryanair mit fünf Prozent Plus: 76 Millionen Fluggäste in 2011: Wachstum dank günstigen Tarifen und Pünktlichkeitsrate

(Dublin, 09. Januar 2012) Ryanair gab heute bekannt, im Kalenderjahr 2011 über 76 Millionen Passagiere befördert zu haben. Dies entspricht einem Fluggast-Plus von über 3,7 Millionen – oder fünf Prozent – im Vergleich zum Jahr 2010.

Der Rekordmonat des Jahres 2011 war der August mit rund 8,1 Passagieren. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Plus von 6 Prozent. Auch der verkehrsreichste Tag des letzten Jahres fällt in den Hochsommermonat: Am 12. August 2011 reisten rund 280.000 Fluggäste auf über 1.600 Ryanair-Flügen. Mit 310.000 Buchungen auf www.ryanair.com wurde der 28. März 2011 zum buchungsstärksten Tag der irischen Fluggesellschaft.

Um ein weiteres Rekordjahr gebührend zu feiern, hat Ryanair ab heute eine Million 9,99 Euro* Tickets freigeschaltet, die für Flugreisen Ende Februar 2012 an den Tagen Dienstag, Mittwoch und Donnerstag Gültigkeit haben. Der Sonderpreis ist auf www.ryanair.de bis Donnerstag, 12. Januar 2012, um Mitternacht buchbar.

Dazu Stephen McNamara, Head of Communications bei Ryanair: „Die Kombination aus günstigen Tarifen und der branchenführenden Pünktlichkeitsrate erhöht Ryanairs Attraktivität von Jahr zu Jahr. Wir sind erfreut darüber, dass 2011 ein Rekordjahr für Ryanair war. Um das zu feiern, haben wir heute eine Million 9,99* Euro Tickets für Reisen Ende Februar freigeschaltet. Da die Sitzplätze voraussichtlich sehr schnell vergriffen sein werden, sollten Interessenten schnell zugreifen und unter www.ryanair.de ihren Urlaub buchen!“

Ryanair, Europas führende Niedrigpreisfluggesellschaft, bedient derzeit über 1.300 Strecken in 27 Ländern und fliegt dabei mit mehr als 1.500 Flügen pro Tag 160 verschiedene Flughäfen an. Der Preiswertanbieter verfügt aktuell über 49 europäische Basen und unterhält eine Flotte von 278 Boeing 737-800NG, hinzu kommen 37 Festbestellungen für weitere Maschinen, die in 2012 ausgeliefert werden sollen. Ryanair beschäftigt zur Zeit über 8.500 Angestellte und wird im aktuellen Geschäftsjahr 75 Millionen Passagiere transportieren.

In Deutschland bietet Ryanair derzeit Routen ab den Flughäfen Frankfurt-Hahn (Basis mit derzeit acht stationierten Flugzeugen), Bremen (Basis mit drei stationierten Flugzeugen) und Düsseldorf (Weeze), ca. 70 km von Düsseldorf an der A 57 gelegen (Basis mit sieben stationierten Maschinen), Karlsruhe/Baden-Baden (Basis mit zwei stationierten Flugzeugen ab 2012) sowie ab Lübeck, Berlin-Schönefeld, dem Allgäu Airport Memmingen (München West), Magdeburg-Cochstedt und Leipzig/Halle an.

hrs.de – Hotelpreisentwicklung 2011: Durchschnittliche Zimmerpreise steigen in Europa stärker als in Deutschland

(Köln, 03. Januar 2012) In vielen Reisemetropolen stiegen 2011 die durchschnittlichen Hotelzimmerpreise. Besonders in Europa mussten Reisende im abgelaufenen Jahr für ihre Übernachtungen tiefer in die Tasche greifen als 2010. Zu diesem Ergebnis kommt das Buchungsportal www.hrs.de nach der Auswertung aller Buchungen der vergangenen zwölf Monate. Für die Auswertung wurden die durchschnittlichen Zimmerpreise der beliebtesten Städte in Deutschland, Europa und weltweit analysiert.

Die im Durchschnitt teuersten Hotelübernachtungen ermittelte hrs.de für New York, Rio de Janeiro und Zürich. In New York lag der durchschnittliche Zimmerpreis für das Jahr 2011 bei knapp 180 Euro. Damit verteidigt die größte Stadt der USA den Spitzenplatz, dicht gefolgt von Rio de Janeiro. Am Zuckerhut zahlten Reisende im vergangenen Jahr durchschnittlich gut 175 Euro pro Zimmer. Auf Rang drei folgt Zürich als teuerste Stadt Europas. In der Schweizer Metropole mussten Reisende im Jahr 2011 durchschnittlich knapp 157 Euro pro Nacht für ein Zimmer ausgeben. Am anderen Ende der Preisskala rangieren die ostasiatischen Metropolen Peking, Kuala Lumpur und Bangkok mit Preisen zwischen 50 und 56 Euro pro Zimmer und Nacht.

Hotelpreise in Deutschland

Hotelpreise in Deutschland: Moderate Steigerungen mit wenigen Ausnahmen
Zu den gefragtesten Reisezielen in Deutschland gehörten im Jahr 2011 Berlin, München, Hamburg und Köln. Dabei konnten die Städte unterschiedlich von der starken Zimmernachfrage profitieren. In Berlin konnten sich Touristen über vergleichsweise niedrige Zimmerpreise freuen. Der Hauptstadt-Tourismus boomt. Vor allem junge Menschen aus aller Welt lockt das Angebot an Clubs und das quirlige Leben in den Kiezen. Zudem wird Berlin als günstige Einkaufsstadt geschätzt. Dennoch sanken die durchschnittlichen Zimmerpreise gegenüber dem Jahr 2010 um 4,2 Prozent auf 82,32 Euro. In der Hauptstadt buhlen immer mehr Hotels um die Gunst der Reisenden, was die Preise weiter unter Druck setzt. In München gaben die Zimmerpreise nur leicht nach – um gut 0,2 Prozent auf 99,83 Euro. Damit fielen die durchschnittlichen Raten wieder unter die 100 Euro Schwelle. Dennoch verteidigte München den Spitzenrang im Ranking der teuersten Metropolen in Deutschland gefolgt von Frankfurt, Düsseldorf, Köln und Hamburg, wo die durchschnittlichen Zimmerpreise 2011 jeweils bei rund 95 Euro lagen. Köln und Düsseldorf verbuchten bei den untersuchten deutschen Städten den größten Preisanstieg von jeweils mehr als drei Prozent.

Relativ günstige Hotelübernachtungen registrierte HRS neben Berlin für Nürnberg und Dresden. In allen drei Städten zahlten Reisende 2011 im Durchschnitt knapp 83 Euro pro Zimmer. Für die Messestadt Nürnberg bedeutet dies einen Preisrückgang von 4,3 Prozent. In Dresden gaben die Preise für Hotelzimmer um 1,4 Prozent leicht nach.

Hotelpreise in Europa

Hotelpreisentwicklung in Europa: Überwiegend steigende Preise
Für Städtereisen in Europa besonders beliebt waren 2011 Wien, Paris, London, Prag und Amsterdam. Durch die hohe Nachfrage und der damit verbundenen Zimmerauslastung konnten die dortigen Hotels ihre Preise gegenüber dem Jahr 2010 zum Teil deutlich steigern. In 17 der 20 untersuchten Städte mussten Besucher für ihre Unterkunft mehr ausgeben als 2010. Lediglich in Rom, Madrid und Budapest waren Hotelzimmer 2011 im Durchschnitt etwas günstiger als 2010. Mit unter einem Prozent fielen die Preise allerdings nur sehr gering.

Teuerste Hotelstadt in Europa kann sich erneut Zürich nennen. Unter anderem begünstigt durch einen starken Franken stiegen die Hotelpreise in der größten Stadt der Schweiz um 13 Prozent auf knapp 157 Euro. Mit dem größten Preisanstieg in Europa vergrößerte Zürich den Abstand zum zweitplatzierten Moskau. Hotelübernachtungen in der russischen Hauptstadt schlugen im vergangenen Jahr mit durchschnittlich knapp 151 Euro zu Buche – ein Anstieg von rund zehn Prozent gegenüber 2010. Derzeit fehlen in Russlands Hauptstadt tausende Hotelbetten für Touristen und das knappe Angebot treibt die Preise in die Höhe. Vergleichsweise teurer waren Hotelunterkünfte mit durchschnittlich knapp 135 Euro pro Nacht auch in Oslo.

Relativ hohe Steigerungsraten ermittelte HRS mit 8,8 Prozent auch für Warschau. Die Stadt rüstet sich bereits für die Fußball-EM 2012. Gute Flugverbindungen, ein pulsierendes Nachtleben und eine Stadt reich an Sehenswürdigkeiten machen Warschau für Städtereisen immer beliebter. Mehr Gäste und damit eine höhere Auslastung der Hotels führten zu dem überdurchschnittlichen Preisanstieg auf nunmehr knapp 79 Euro pro Nacht.

Einen ähnlich hohen Anstieg der Hotelpreise mussten Londonreisende hinnehmen. Um gut acht Prozent verteuerten sich Übernachtungen an der Themse. Die royale Hochzeit im April, zu der hunderttausende Besucher aus dem In- und Ausland in die englische Hauptstadt strömten und die anstehenden Olympischen Spiele belebten den Tourismus in London. Auch ein gegenüber dem Euro relativ starkes Britisches Pfund wirkte sich preissteigernd aus.

Traditionell günstig blieben Übernachtungen – abgesehen von Moskau – in Osteuropa. Neben Warschau fanden Reisende in Prag mit knapp 63 Euro und Budapest mit gut 68 Euro die durchschnittlich günstigsten Hotelzimmer. 

Hotelpreise weltweit

Hotelpreisentwicklung weltweit: Teuerste Städte mit zweistelligem Plus
Außerhalb Europas fiel die Preisentwicklung sehr unterschiedlich aus. Gerade in den ohnehin teureren Städten wie New York, Rio de Janeiro oder Sydney mussten Reisende bedeutend tiefer in die Tasche greifen. Rio de Janeiro verbucht mit gut 30 Prozent den größten Preisanstieg gegenüber 2010 unter den 50 ausgewerteten Städten. Die Stadt am Zuckerhut bereitet sich bereits auf die Fußball-WM 2014 vor und baut die Infrastruktur weiter aus. Dies wirkt sich auch positiv auf den Fremdenverkehr aus. Verbunden mit einem starken Wirtschaftswachstum verteuerten sich Hotelzimmer in der zweitgrößten Stadt Brasiliens auf gut 175 Euro und damit nahezu auf den Wert des neuen und alten Spitzenreiters New York.

Hotels in New York gehören seit Jahren zu den teuersten der Welt. In der größten Stadt der USA mussten Hotelgäste über das Jahr gesehen knapp 180 Euro pro Nacht zahlen und damit gut 14 Prozent mehr als 2010. Deutlich hinter New York und Rio de Janeiro rangiert Sydney. In der australischen Metropole mussten Reisende im Jahr 2011 durchschnittlich knapp 154 Euro pro Zimmer ausgeben. Mit einem Plus von knapp 16 Prozent stiegen auch hier die Preise überdurchschnittlich.

Während die Hotelpreise in den ohnehin teuren Metropolen im vergangenen Jahr weiter stiegen, wurden Hotelübernachtungen in vielen Städten Ostasiens noch preiswerter. Dies trifft besonders auf Bangkok und Peking zu, den beiden Metropolen mit den durchschnittlich günstigsten Hotels im HRS Ranking. In Bangkok gaben die Preise um knapp sechs Prozent auf rund 50 Euro nach, in Peking um gut drei Prozent auf knapp 56 Euro. Im vergangenen Jahr öffnete sich die Schere zwischen den teuersten und günstigsten Städten damit signifikant.

Auf stark fallende Preise von sieben bzw. acht Prozent konnten sich Besucher Shanghais und Vancouvers freuen. Während in Shanghai das Ende der Weltausstellung 2010 preismindernd wirkte, konnte die kanadische Metropole die relativ hohen Hotelpreise des Olympiajahres 2010 nicht halten.

Beherbergung: 5% mehr Übernachtungen im Oktober

(Wiesbaden, 08. Dezember 2011) Im Oktober 2011 gab es in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland 37,4 Millionen Gästeübernachtungen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, war dies ein Plus von fünf Prozent gegenüber Oktober 2010.

Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um vier Prozent auf 31,7 Millionen. Die Übernachtungszahl von Gästen aus dem Ausland stieg um sechs Prozent auf 5,7 Millionen.

Im Zeitraum Januar bis Oktober 2011 war die Zahl der Gästeübernachtungen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um vier Prozent höher und erreichte 346,5 Millionen. Davon entfielen 291,1 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Inland (+3%) und 55,4 Millionen auf ausländische Gäste (+6%).

HDV-Führungskräftekongress: Uli Hoeneß über Führungsstärke

(München, 06. Dezember 2011) Exklusiv bei HOTELIER TV: Uli Hoeneß, wortgewaltiger Präsident des FC Bayern München, spricht vor den Mitgliedern und Gästen der einflussreichen Hoteldirektorenvereinigung (HDV) – ein exklusiver Mitschnitt vom HDV-Führungskräftekongress im Herbst 2011 im Kempinski Hotel Airport München.

Mehr zur HDV: www.hdvnet.de

Abonnieren Sie jetzt HOTELIER T bei Youtube und verpassen so keine Sendung: www.hotelier-tv.com

HOTELIER TV Extra: Magazinbericht vom HDV-Führungskräftekongress

(München, 06. Dezember 2011) Es ist eine der wichtigsten Branchenveranstaltungen: Der Führungskräftekongress der einflussreichen Hoteldirektorenvereinigung (HDV) fand im Herbst 2011 im Kempinski Hotel Airport München statt. HOTELIER TV fasst die Höhepunkte zusammen.

Mehr zur HDV: www.hdvnet.de

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Treugast Investment Ranking: Gute Ergebnisse treiben Expansion voran – große Bewegungen im Hotelmarkt

(München, 04. Oktober 2011) Die Dynamik ist beeindruckend: Projekte, die auf Eis lagen, werden wiederbelebt. Neue Investoren beschleunigen die Realisierung. Mehrere Gesellschaften stehen unmittelbar davor, neue Konzepte auf den Markt zu bringen. Eine Ursache für die Expansionswelle: Die meisten Gesellschaften blicken auf ein gutes Jahr zurück und bringen gefüllte Kassen mit. Das Treugast Investment Ranking 2011 untersucht die Performance der 70 wichtigsten Hotelgesellschaften in Deutschland.

Der Blick richtet sich wieder nach vorn: Die allermeisten Hotelgesellschaften konnten ihre Ergebnisse nicht nur in 2010 steigern, sondern setzten den Erfolg auch im ersten Halbjahr 2011 fort: Jetzt haben sie Raum für neue Pläne und treiben sie voran. Dieser Trend spiegelt sich auch in den Bewertungen im Treugast Investment Ranking wieder: Gut 70 Prozent der Gesellschaften erreichen ein Blue Chip-Rating und gelten somit als begehrte Partner für Investitionen. Die Durchschnittsbewertung der Gesellschaften stieg um 0,12 auf 1,82 Punkte. Luft nach oben bleibt aber weiterhin: Im Jahr 2008, also vor der Krise, lag die Bewertung immer noch höher – bei 2,03 Punkten. Die Performances der meisten Gesellschaften verbessern sich dennoch deutlich – der Ertrag pro Zimmer (REVPAR) steigt um 15 bis 20 Prozent.

Mittelsegment startet durch
Bei den drei Aufsteigern im Ranking handelt es sich um die Eco- und Midscale-Betreiber Star Inn, Success und Foremost. Sie klettern von BBB auf A. Mit ihrem Erfolgszug bestätigen sie eine Treugast-Prognose aus dem vergangenen Jahr: das Revival des lange darbenden Mittelsegmentes.

Den höchsten (Wieder-)Einstieg in das Ranking schaffte Starwood: Die Gesellschaft hat die Zusammenarbeit mit der Schörghuber Gruppe neu strukturiert. Beim Thema Nachhaltigkeit offenbaren die Hotelgesellschaften Defizite und große Unterschiede. Während einige gar nicht wissen, worum es sich handelt oder sich mit Lippenbekenntnissen begnügen, lassen sich andere für Qualitätsmanagement und umweltgerechte Gebäude (Green Buildings) zertifizieren.

Die ersten Gesellschaften klagen über Fachkräftemangel, die Folge daraus: Soziale Nachhaltigkeit wird immer wichtiger. Die Konsequenz – viele suchen kreativ nach Fachkräften, beispielsweise über „Mitarbeiter werben Mitarbeiter“-Programme oder auf Facebook.

Übernahmen und Neubauten
Die bereits im letzten Jahr stärker erkennbare Übernahmewelle rollt weiter, angeführt von Grand City, gefolgt von RIMC und einem der Newcomer des diesjährigen Rankings, der Hamburger Novum Gruppe. Die Betreibergesellschaft unter Führung von David Etmenan führt mittlerweile 21 Hotels, 16 davon in Hamburg und ist damit auf dem besten Weg zur lokalen Marktführerschaft. Auch Gold Inn wächst stark durch Übernahmen. Motel One, B&B und Hospitality Alliance erweitern ihr Portfolio durch Neubauten.

Rekordverdächtige Dynamik
Die Expansionsdynamik bei den Hotelgruppen auf dem deutschen Markt ist höher den je. Neubauten, Übernahmen, Konversionen – die Projekte der Ketten für die kommenden zwei Jahre füllen lange Listen. Mehr denn je wird Deutschland zu einem Schlüsselmarkt für die Hotelinvestoren. Dabei stehen nicht immer nur Top-Lagen im Fokus: Es werden Standorte von A bis C gesucht. Die Marktpotenziale im Budgetsegment werden bereits dünner – Accor ist dabei, die Ibis-Marke zu stärken, während Motel One die Magic Cities München, Berlin und Hamburg beherrscht. Im Midscale-Segment stehen dagegen neue Konzepte kurz vor der Markteinführung – hier müssen die Investoren noch überzeugt werden. In diesem Zusammenhang gewinnt die Kenntnis über die Markenstärke, Bonität, Betreiberkompetenz und Exitfähigkeit immer mehr an Bedeutung.


Ergebnisse des TREUGAST Investment Ranking Hotellerie Deutschland 2011 im Einzelnen

Top Drei:

  • Motel One, Accor und Marriott bestätigen ihre Top-Bewertung AAA aus dem Vorjahr.
  • Mit einem ungebremsten Wachstum zeigt Motel One seinen Konkurrenten die Zähne: fünf neue Häuser – 1.680 Zimmer – an Top-Standorten in Hamburg, München, Dresden und Berlin. Dazu konnte der Münchner Budget-Design Spezialist Auslastung und Durchschnittsrate abermals steigern. Der Revpar übersteigt sogar das Vorkrisenniveau um gut zehn Euro. Die Gesellschaft kann sich nicht nur über ihre sehr gute Bonität freuen, sondern nutzt sie auch: Die Liste der Projekte ist lang und sieht zwei Pacht- und vier Eigentumsbetriebe mit insgesamt rund 1.800 Zimmern vor.
  • Accor hat die Zeichen der Zeit erkannt und setzt auf Nachhaltigkeit. Das Thema spielt eine wesentliche Rolle in der Unternehmensphilosophie und startete bereits 2006 als Earth Guest Programm. Die Gruppe erweiterte außerdem ihr Portfolio um zehn Betriebe, für die Franchiseverträge vergeben wurden. Um die Wachstumsgeschwindigkeit zu halten, sollen auch Projekte in Eigenregie realisiert werden. Die Gruppe hat außerdem zahlreiche Projekte im Visier, darunter das neue Sofitel in Frankfurt/Main. Eine Umstrukturierung der Marken im Budget- und Economy-Segment lässt künftig die Marken Etap und all seasons verschwinden – im Gegen zug wird die Marke Ibis gestärkt und um die Submarken Ibis Budget (vorher Etap) und Ibis Styles (vorher all seasons) erweitert.
  • Auch Marriott gibt der Nachhaltigkeit Raum und belegt das durch die Herausgabe eines jährlichen Sustainability Reports. Das Marriott in Frankfurt kann künftig sogar mit dem Green Building Zertifikat der EU werben. In Deutschland wächst Marriott überwiegend mit der Marke Courtyard. Dabei zeigt das neu eröffnete Courtyard in Bremen, dass die Marke kein Produkt „von der Stange“ sein muss.
  • Newcomer:
    Starwood kehrt zurück und will mehr: Mit AA steigt die Gesellschaft wieder ins Ranking ein. In 2012 soll im Schlüsselmarkt Deutschland die Expansion über Management und Franchise forciert werden.
  • Die Hamburger Novum Hotels (BBB) zeigen eine starke Performance, die sich auf ein beachtliches Portfolio von 21 Betrieben in gründet.
  • Bierwirth und Kluth haben sich dagegen bereits als Interimsmanager und Sanierer einen Namen gemacht – jetzt zeichnet man vermehrt Pachtverträge mit langfristigem Betreiberfokus und hat mit Marriott einen starken Partner und Global Player an seiner Seite. Dennoch ist man auch offen für andere Marken.
  • Eine Erfolgsstory schreiben wollen die Louvre Hotels mit der wieder revitalisierten Marke Golden Tulip in Deutschland. Erste Franchiseverträge sind gezeichnet.

Most Wanted Investment Partner Treugast Award
Motel One GmbH schafft das Triple: Die Gesellschaft wird zum dritten Mal mit dem von Treugast verliehenen Award ausgezeichnet. Die in der internationalen Hotellerie einzigartige Auszeichnung berücksichtigt neben der Ratingnote insbesondere den werthaltigsten Kapazitätszuwachs durch Neubauten aus dem Vorjahr. Dazu zählen keine Eigentumsbetriebe, sondern vorrangig Pachtbetriebe, die in Zusammenarbeit mit Projektentwicklern und Investoren entstanden sind. Motel One konnte mit 1.680 gepachteten Zimmern in München (252), zweimal in Hamburg (897), Berlin (303 Zimmer) und Dresden (228) punkten und wird daher abermals mit dem diesjährigen Award geehrt. Die Auszeichnung „Most Wanted Investment Partner“ wird zum siebten Mal von Treugast vergeben.
Wer spricht hier noch von Krise? Die österreichische Hotellerie befindet sich wieder auf Expansionskurs
Die Hotellerie in Österreich jubelt über starke Zuwächse. Die Ankünfte stiegen 2010 um 3,3 Prozent auf einen neuen Höchstwert von 33,39 Millionen. Auch die Gästeübernachtungen erreichten mit 124,9 Millionen Übernachtungen das fünftbeste Ergebnis in ihrer Geschichte. Besonders gern übernachteten die Gäste in Häusern des Fünf- und Vier-Sterne-Segments – diese Hotels verzeichneten im Kalenderjahr eine erhöhte Nachfrage. Als eindeutiger Sieger auf dem österreichischen Hotelmarkt geht in diesem Jahr Accor hervor. Die Gesellschaft erzielt als einzige die AAA-Wertung: Dies ist ein Ergebnis des
aktuellen Investment Ranking Austria 2011, herausgegeben vom Treugast Institute of Applied Hospitality Sciences und der Horwarth Tourismus Consulting Austria.

Newcomer und Nachfrage-Rekorde
Das Jahr 2011 stand bisher unter dem Zeichen der Expansion und einiger Newcomer. Für Aufsehen sorgten einige spektakuläre Hoteleröffnungen von internationalen Hotelgesellschaften, vor allem in Salzburg und Wien, wie das Fleming’s Hotel Deluxe Wien City, das Sofitel Vienna by Accor, das Ramada Hotel & Suites Vienna, das Motel One Salzburg, Meininger City Hostel in Salzburg und das 25 Hours in Wien.

Es ist deutlich, dass sich die österreichische Hotellerie von der Finanz- und Wirtschaftskrise weitgehend erholt hat. In der Folge planen einige Gesellschaften eine kontinuierliche Expansion. Wien und Salzburg stehen an der Spitze dieser Bewegung: Hier wächst das Hotelangebot am stärksten. Ebenso steigt die Nachfrage: Mit 1.159.560 Übernachtungen kann sich die Bundeshauptstadt über ein Plus von elf Prozent freuen. Und es geht noch weiter, denn der positive Trend setzt sich auch heuer fort. In den ersten acht Monaten des Jahres nahmen die Übernachtungen in Wien weiter um 4,6 Prozent zu. Die Gästeschar ist dabei ausgesprochen international. Sehr gut an kommt die Metropole an der Donau derzeit bei Gästen aus Russland (+38%), Spanien (+14%) und der Schweiz, aus der elf Prozent mehr Gäste übernachteten.

Während Linz bei den Übernachtungen einen Rückgang von 6,2 Prozent verkraften muss –die Stadt in Oberösterreich präsentierte sich in 2009 als Europäische Kulturhauptstadt – freuten sich die meisten anderen Landeshauptstädte über ihren Wachstumskurs: Mit 13,4 Prozent mehr Übernachtungen registrierte Innsbruck den größten prozentualen Zuwachs noch vor Wien, Salzburg (+6,3%) und Graz (+4,6%).

Obwohl Häuser aus dem oberen Segment sich über gesteigerte Nachfrage freuen, mussten Hotels mit bis zu zwei Sternen wie die Privatquartiere einen Rückgang hinnehmen. Die Systemhotellerie wird diese Entwicklung aber voraussichtlich bremsen, da ihr steigendes Angebot an Low-Budget-Zimmern meist aus dem Stand eine hervorragende Auslastung erreicht.

Übrigens ist seit Anfang 2010 die Zimmergröße kein Ausschlag gebendes Kriterium mehr für die Sterneklassifizierung, weil seitdem in mehreren Ländern (wie Österreich, Deutschland, Tschechien und Ungarn) ein neues gemeinsames Klassifizierungssystem Mindest-Ausstattungsrichtlinien in Österreich – in den Bundesländern Wien und Salzburg muss ein Zimmer mindestens 18 Quadratmeter messen, inklusive Nasszelle.

Einige Ergebnisse und Neuigkeiten aus dem Investment Ranking Austria 2011 vorab:

  • Accor Austria erhält ein AAA-Rating und steht damit als Sieger auf dem österreichischen Hotelmarkt. CEO Stephane Engelhard hat vieles geleistet, um diese Wertung zu erlangen. Neben Neueröffnungen wie dem Sofitel Vienna und weiteren geplanten Objekten zeigt Accor ein großes Engagement im Thema Nachhaltigkeit. Die Gesellschaft gründete die „Earth Guest“-Plattform, lässt ihr Engagement unabhängig zertifizieren, verwendet Fair Trade-Produkte und spart Wasser. Ebenso nutzt Accor die neuen Technologien wie Social Media und hat durch seine zehn unterschiedlich positionierten Marken einen ausgewogenen Businessmix. Durch das Rebranding der Economy Brands im Zusammenhang mit Ibis steht Accor allerdings wieder vor einer neuen Herausforderung.
    Ein hervorragendes Rating mit AA erreichten Arcotel, die Austria Trend Hotels, Falkensteiner und Steigenberger.
  • Aus- und Einsteiger: Die Gruppe Marriott International und die Robinson Clubs sind nicht mehr im Investment Ranking vertreten. Dafür konnten heuer mit Wombat’s, RIMCAmedia, HMG (Fleming´s), Hinteregger Hotels & Resorts, NH Hotels neue Teilnehmer gewonnen werden.
  • Motel One wird nach der gelungenen Eröffnung in Salzburg auch die Bahnhofcity West in Wien erobern, nämlich Ende November. Dabei kann sich die Gesellschaft sogar insgesamt sechs Häuser in Wien vorstellen. Deswegen wurde ein weiteres Projekt, diesmal im 2. Bezirk beim Prater, soeben unter Vertrag genommen.
  • Je einen Standort in Tirol, der Steiermark und in Kärnten – das plant die deutsche Hotelgesellschaft Alps & Cities bei ihrer Expansion.
    Alle Amedia Hotels sollen künftig von der RIMC geführt werden. Bereits seit Anfang Juni hat RIMC das Management der Amedia-Hotels in Wels, Graz, Salzburg, Hamburg, Zwickau und Passau übernommen – es folgen weitere Häuser in Wien, Zürich und Frankfurt/Kelsterbach. Zu diesem Zweck wurde die Amedia Hotel GmbH gegründet, gemeinsam von der AHC Int. Consulting AG und der RIMC Austria Hotel Resort Management and Consulting GmbH.
  • Die Falkensteiner Hotels & Residences starteten im Januar mit der „Falkensteiner Akademie“ eine interne Trainingsakademie, in der vorwiegend die Softskills aller Mitarbeiter trainiert werden. Als Investitionssumme wurden 550.000 Euro genannt.

 

Marco Müller aus der Weinbar Rutz ist „Berliner Meisterkoch 2011“

(Berlin, 06. September 2011) Marco Müller aus der „Weinbar Rutz“ wurde zum „Berliner Meisterkoch 2011“ gekürt. Die Jury des zum 15. Mal veranstalteten Wettbewerbs von Berlin Partner hat die begehrte Auszeichnungen in Form eines handbemalten KPM-Unikats nun vergeben. Insgesamt 93 Meisterköche-Teller gingen in dieser Zeit an 78 Preisträger. Eine kulinarische Entwicklungshilfe und Bestandspflege, die sich ausgezahlt hat. Denn die Zahl der Michelin-Sterne in Berlin stieg im selben Zeitraum von 6 auf 12. Damit liegt Berlin vorne in Deutschland. Hamburg hat elf Sterne, München zehn. 

Berliner Meisterkoch 2011 - Marco Mueller aus der Weinbar Rutz

Berliner Meisterkoch 2011 - Marco Mueller aus der Weinbar Rutz

Marco Müller aus der „Weinbar Rutz“ ist  „Berliner Meisterkoch 2011“. Aus der Begründung der Jury: „Auch mit dem neuen Konzept der Weinbar Rutz zeigt Marco Müller, dass er seinen eigenen, erfolgreichen Kochstil erneuern und noch weiter entwickeln kann. Er setzt in seiner naturnahen Küche unprätentiöse, kreative, zum Teil nordisch geprägte Akzente und führt sein Prinzip der Dekonstruktion und Neuzusammensetzens von Gerichten zu überraschenden und überzeugenden Kombinationen fort.“

Marco Giedow aus dem Restaurant „Alte Schule”, Reichenwalde ist „Brandenburger Meisterkoch 2011“. Nach Überzeugung der Jury „interpretiert Herr Giedow die moderne, regionale Küche mit Leichtigkeit und Eleganz und integriert gekonnt Traditionen der ländlichen Küche in seine ‚feine Landküche’. Die Alte Schule hat sich zu einem kulinarischen Treffpunkt in Brandenburg etabliert, der mit Liebe gestaltet ein ideales und großzügiges Ambiente für die anspruchsvolle Küche von Marco Giedow bietet.“

Matthias Gleiß vom „Restaurant Volt“, wurde zum „Aufsteiger des Jahres 2011“ gewählt. Die Jury: „Matthias Gleiß gelingt in seinem eigenen Restaurant Volt der Balanceakt zwischen Bodenständigkeit und Innovation auf herausragende Weise. Seine zeitgemäße ‚Küche des Eigengeschmacks’ entwickelt und veredelt die – zumeist regionalen – Produkte aus sich selbst heraus und verspricht auch in der Zukunft neue kulinarische Horizonte zu eröffnen.“

Berliner Meisterköche 2011 - Gruppenbild

Berliner Meisterköche 2011 - Gruppenbild

Heike Seebaum vom Restaurant „Altes Zollhaus” ist „Berliner Maître 2011“. Das Votum der Jury: „Heike Seebaum vermittelt ihr umfassendes gastronomisches Wissen mit besonderen Charme und Lebensfreude an ihre Gäste. Als Maître leitet sie den Service teamorientiert und garantiert mit ihrer Herzlichkeit, dass sich die Gäste im Alten Zollhaus willkommen und gut aufgehoben fühlen.“

Robert Wiese vom „Restaurant e.t.a. hoffmann“ wird als „Berliner Sommelier 2011“ ausgezeichnet. „Robert Wiese verfügt über einen tiefgreifenden Weinsachverstand und versteht es, dieses Wissen in einer liebenswürdigen und lockeren Ansprache seinen Gästen zu vermitteln. Seine unprätentiöse Art begeistert menschlich ebenso wie seine Beratungskompetenz fachlich überzeugt“, so die Jury.

Dieter Kosslick, der  Initiator des „Kulinarischen Kinos“, wird mit dem Preis „Gastronomischer Innovator des Jahres 2011“ geehrt. Die Begründung der Jury: „Das Kulinarische Kino ist ein innovatives, genreübergreifendes Konzept, das den Bereich des Essens und Trinkens, der Kochkunst und Gastronomie in ein anderes Medium, die Filmkunst überführt. Der weltweit anerkannte Erfolg der Reihe beweist ein weiteres Mal, dass in Berlin Ideen geboren und entwickelt werden, die außergewöhnlich und kreativ, dabei tragfähig und von gesellschaftlicher Relevanz sind. Dieter Kosslick hat das Kulinarische Kino im Rahmen der Berliner Filmfestspiele vor fünf Jahren erfunden und seitdem mit Thomas Struck und namhaften Berliner Spitzenköchen zur Begeisterung des Publikums und der internationalen Fachwelt umgesetzt.“

Die Preisträger werden von einer unabhängigen Jury aus Gourmet-Journalisten und Fachvertretern gewählt. Entscheidend sind neben der Kochkunst die Originalität der Kreationen, die Präsentation der Speisen sowie der Service und das Ambiente. Die offizielle Ehrung der diesjährigen Preisträger findet am 5. November 2011 im Rahmen eines Gala-Diners im Ballsaal des Intercontinental Berlin statt.

AHGZ-Wellness-Gipfel 2011 in Schloss Elmau: Experten liefern Tipps fürs Marketing

(Stuttgart, 15. August 2011) Über welche Kanäle können Hoteliers ihren Wellness-Bereich erfolgreich vermarkten? Auf welchen Plattformen wollen Wellness-Gäste ihre Reisen buchen? Mit diesem Thema beschäftigt sich Andreas Romani, Inhaber des Beratungsunternehmens Ideas4Hotels, in seinem Vortrag beim AHGZ-Wellness-Gipfel.

Außer Romani werden bei dem Kongress am 13. und 14. September in Schloss Elmau im oberbayerischen Krün noch zahlreiche weitere Branchenexperten auf der Bühne stehen, um ihr Wissen weiter zu geben. Unter anderem geht Manfred Kohl, Geschäftsführer von Kohl & Partner, auf Benchmarks als Führungstool im Spa-Segment ein. Andreas Wieser, Geschäftsführer des Lanserhof Gesundheitszentrum Kurhotel in Lans bei Innsbruck, erläutert, wie sich die Aufgaben eines Hoteliers erweitern, wenn er ein seinem Haus nicht nur Übernachtungen, sondern auch Medical Wellness anbietet. Was in den kommenden Jahren auf die Wellnesshotellerie zukommt, verdeutlicht der Vortrag von Susie Ellis, President, Spa Finder Inc, News York. Sie stellt 10 Top Trends in Spa und Wellness vor.

Der Kongress richtet sich an die Wellnesshotellerie und Betreiber von Day Spas in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südirol.

13. und 14. September 2011
Schloss Elmau, Krün
Veranstalter: AHGZ und The Conference Group, Frankfurt am Main
http://www.conferencegroup.de/wellness11

Beherbergung – Inlandstourismus im 1. Halbjahr 2011: 5 % mehr Gästeübernachtungen

(Wiesbaden, 11. August 2011) Im ersten Halbjahr 2011 gab es in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland 174,2 Millionen Gästeübernachtungen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) weiter mitteilte, war dies ein Plus von fünf Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2010. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland erhöhte sich um acht Prozent auf 27,6 Millionen. Bei Gästen aus dem Inland stieg die Übernachtungszahl um vier Prozent auf 146,6 Millionen.

Tourismus 1. Halbjahr 2011

Im Juni 2011 erhöhte sich die Zahl der Gästeübernachtungen gegenüber Juni 2010 um zehn Prozent auf 41,1 Millionen. Davon entfielen 35,1 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Inland (+10%) und 6,0 Millionen auf ausländische Gäste (+9%).

S.Pellegrino World’s Best Restaurants 2011: Deutsche Restaurants „Vendome“ und „Aqua“ auf der Liste genannt

(London, 19. April 2011) Das dänische Restaurant „Noma“ wurde nun in London zum S.Pellegrino World’s Best Restaurant 2011 in der jährlichen Liste der S.Pellegrino World’s 50 Best Restaurants gekürt. Damit gewann das Restaurant von René Redzepi zum zweiten Mal in Folge die jährliche Preisverleihung, deren Trophäen weithin als „Oskar“ der Gastronomie gelten. Dies reflektiert die nachhaltige Begeisterung über die einzigartige Verarbeitung lokaler und regionaler Zutaten des Hauses.

S.Pellegrino World’s 50 Best Restaurants Awards 2011 – Plätze: 1-50
http://www.theworlds50best.com/awards/1-50-winners
Liste als PDF: http://www.theworlds50best.com/wp-content/themes/50best/content/press-releases/2011/50_best_2011_press_winners_1-50.pdf

S.Pellegrino World’s 50 Best Restaurants Awards 2011 – Plätze 51-100
http://www.theworlds50best.com/awards/51-100-winners
Liste als PDF: http://www.theworlds50best.com/wp-content/themes/50best/content/press-releases/2011/50_best_2011_press_winners_51-100.pdf

Es war ein wichtiges Jahr für das „Noma“, und der Name von Chefkoch René Redzepi ist zum Synonym für die „neue Garde“ einer globalen Cuisine geworden, die für junges, aufregendes, zielführendes Dinieren steht. William Drew, Herausgeber der Zeitschrift Restaurant, sagt dazu: „Dieses Jahr bringt uns eine spannende neue Liste von Restaurants, die geografisch noch stärker verteilt sind als bisher, und sie verdeutlicht den Einfluss aufstrebender kulinarischer Nationen wie Peru oder Russland. Wir gratulieren René Redzepi herzlich dazu, dass er die schwierige Aufgabe bewältigt hat, die Spitzenposition seines Restaurants auf unserer Liste zu behaupten und damit sein Engagement zu unterstreichen, die nordische Küche neu zu definieren.“

Das beste Restaurant der Welt: Siegerteam vom dänischen Noma (Foto: William Reed Business Media Ltd 2011)

Das beste Restaurant der Welt: Siegerteam vom dänischen Noma (Foto: William Reed Business Media Ltd 2011)

Die höchste Position unter den deutschen Restaurants nimmt das Kölner „Vendome“ auf Platz 21 ein, das damit seinen kontinuierlichen Aufstieg fortsetzt (um einen Rangplatz seit vergangenem Jahr und um vier Rangplätze seit 2009). Chefkoch Joachim Wissler hat sich auf traditionelle deutsche Zutaten mit einem Hauch Luxus wie Hummer und Foie Gras spezialisiert.

Gefolgt wird das „Vendome“ vom Wiener Steirereck auf Platz 22 und dem Schweizer Schloss Schauenstein, das sich auf der diesjährigen Liste um sieben Plätze auf Rang 23 verbessern konnte. Die größte Steigerung unter den deutschen Restaurants erfuhr dieses Jahr das „Aqua“, das sich um neun Plätze auf Rangplatz 25 verbessern konnte. 2010 stand das Haus erstmals auf der Liste. Sven Elverfeld widmet seine Zeit und Kreativität weiterhin der Demontage und Neuerfindung traditioneller Gerichte.

Sven Elverfeld, Chef im Aqua (The Ritz-Carlton Wolfsburg)

Sven Elverfeld, Chef im Aqua (The Ritz-Carlton Wolfsburg)

Das legendäre „El Bulli“ schließt dieses Jahr die Pforten und erscheint daher nicht mehr auf der Liste. Die spanischen Restaurants „El Celler de Can Roca“ und „Mugaritz“ folgen heuer mit den Plätzen 2 und 3 auf das Noma. „El Celler de Can Roca“, das von drei Brüdern geführt wird, von denen der jüngste erst 33 Jahre alt ist, verbessert sich dieses Jahr um zwei Plätze. Auch das „Mugaritz“ steigt um zwei Plätze auf. Nach einem verheerenden Brand 2010 konnte es wieder eröffnen und gilt nun als das drittbeste Restaurant der Welt.

Zu den begehrtesten Auszeichnungen des Abends gehört der Chefs’ Choice Award. Dieser geht nach einem Votum von Kollegen an Massimo Bottura, von dessen Restaurant „Osteria Francescana“ in Italien viel gesprochen wird. Botturas internationale Reputation wächst rasch angesichts seiner Avantgarde-Cuisine, die zwar unverhohlen modern ist, aber dennoch traditionelle Techniken aufgreift und die Grenzen zwischen Alt und Neu immer weiter verschiebt.

Ungeachtet der Dominanz spanischer Restaurants an der Listenspitze hat das brasilianische „D.O.M.“ einen der spektakulärsten Sprünge hingelegt – um elf Plätze auf Platz sieben. Die Kritiker würdigten Brasiliens zunehmenden Einfluss auf die globale Cuisine mit zahlreichen Stimmen, und auch die Electrolux World’s 50 Best Academy, organisiert von der Zeitschrift Restaurant, erkennt die wachsende kulinarische Bedeutung des Landes mit einem eigenen Team an. Chefkoch Alex Atala, bekannt für die Verwendung von Zutaten vom Amazonas, stellt der Welt eine neue, nachhaltige brasilianische Küche vor.

Perus erstes Restaurant überhaupt auf der Liste ist das „Astrid Y Gaston“ auf Platz 42. Das Restaurant in Lima ist für seine peruanische Haute Cuisine einschließlich traditioneller Cerviches und Chupes (Fischeintöpfe) bekannt.

Das beste Restaurant in Nordamerika ist zum zweiten Mal in Folge das Chicagoer „Alinea“, das sich gegen andere US-Favoriten wie Thomas Kellers „Per Se“ (weiterhin Rang 10) oder das „Daniel“ (Platz 11) durchsetzen konnte. Trotz der starken weltweiten Konkurrenz finden sich zahlreiche britische Restaurants auf der Liste, angeführt von Heston Blumenthals „The Fat Duck“ auf Platz fünf. Das Restaurant „The Ledbury“ leistet ihm Gesellschaft als höchster Neueinsteiger auf Rang 34. Chefkoch Brett Graham, gebürtiger Australier, findet weithin große Anerkennung für seine exzellente französisch inspirierte Küche, und in Folge der Listenplatzierung erwarten Experten, dass sich sein Gasthaus in West-London vom lokalen Star zum globalen „Must go“-Restaurant mausert.

Claude Bosis „Hibiscus“ und Fergus Hendersons „St John“ schaffen es ebenfalls auf die Liste mit den Plätzen 43 (Aufstieg um sechs Listenplätze seit letztem Jahr) bzw. 41 (Aufstieg um zwei Plätze).Auch das französische „Le Chateaubriand“ setzt seinen Aufstieg in der Liste mit einer Verbesserung um zwei Plätze auf Rang neun fort. Dazu kommen „L’Astrance“ und „L’Atelier“ de Joel Robuchon auf den Plätzen 13 bzw. 14.

„L’Astrance“ ist ein bemerkenswertes kulinarisches Ziel und wohl das einzige Restaurant der Liste ohne Speisekarte. Die Gäste wählen lediglich die Anzahl der Gänge. Die Gestaltung des Dinners liegt allein in der Hand des Chefkochs.

Die Auszeichnung für den höchsten Listensprung geht an das Restaurant „Nihonryori RyuGin“ in Japan, das sich um 28 Plätze verbessern konnte. Die Küche von Seiji Yamamoto erweitert die Grenzen der japanischen Küche, ohne Traditionalisten vor den Kopf zu stoßen. Ebenfalls in Tokio und im dritten Jahr in Folge als das beste Restaurant Asiens ausgezeichnet ist „Les Creations de NARISAWA“. Die unorthodoxe französische Küche ist für die Verwendung biologischer Erde sowie Holzkohle bei den Gerichten bekannt.

Das „Quay“ wurde zum zweiten Mal in Folge als bestes Restaurant in Australien und Asien ausgezeichnet. Dieses Jahr rangiert das Restaurant von Peter Gilmore auf Platz 26, hat sich damit um einen Rang verbessert und ist das einzige Restaurant in Australien unter den S.Pellegrino World’s 50 Best Restaurants.

In der zweiten Hälfte der Liste der S.Pellegrino World’s 50 Best Restaurants finden sich Restaurants aus Ländern, die neu vertreten sind. Nichtsdestoweniger verfügen die Häuser vor Ort über einen ausgezeichneten Ruf und reihen sich derzeit in die internationale Liga feinen Dinierens ein. Dazu gehört auch das russische „Varvary“ auf Platz 48. In diesem Restaurant, das zu den berühmtesten in ganz Russland gehört, wird traditionelle, jedoch europäisch beeinflusste Küche serviert.

Als das beste Restaurant in Afrika wurde „Le Quartier Francais“ in Kapstadt gewürdigt, das schon seit vielen Jahren ein Listenfavorit ist. Die Niederländerin Margot Janse leitet die Küche seit 16 Jahren. Sie wird regelmäßig als bester Chefkoch Afrikas ausgezeichnet.

Jedes Jahr wird eins der Restaurants auf den Listenplätzen 51 bis 100 als „One to Watch“, beobachtenswert, benannt. Dieses Jahr handelt es sich dabei um das schwedische Restaurant „Frantzen/Lindeberg“. Es ist eins der kleinsten Restaurants der Liste mit nur 16 Gastplätzen und wurde 2008 eröffnet. Hier zu speisen wird als „spektakuläre Show“ beschrieben: Escargots und Caviar d’escargot, serviert mit Musikbox, Katzengras, Veilchen, Pollen und Rapssaat.

William Drew, Herausgeber der Zeitschrift „Restaurant“, sagt dazu: „Dieses Stockholmer Restaurant ist so spannend, weil es keine definierten Gerichte gibt. Vielmehr kocht man frei auf Basis dessen, was gerade erhältlich ist – und viele Gerichte haben verblüffende Zutaten. Das Ergebnis ist einfach ein großartiges Dinner-Erlebnis.“

Weitere Auszeichnungen
Wie bereits angekündigt erhielt Anne-Sophie Pic („Maison Pic“, Frankreich) 2011 als Erste die Auszeichnung Veuve Clicquot World’s Best Female Chef. In ihrer Dankesrede sagte sie: „Es ist mir eine große Ehre, diese Auszeichnung erhalten zu haben und in so talentierter Gesellschaft zu sein.“ Nominiert für den Preis waren außerdem Elena Arzak („Arzak“, Spanien) und Nadia Santini („Dal Pescatore“, Italien).

Die S.Pellegrino List of the World’s 50 Best Restaurants, eine Initiative der Zeitschrift „Restaurant“, ist eine alljährliche Momentaufnahme der Meinungen und Erfahrungen von über 800 internationalen RestaurantExperten. Es gibt keine vordefinierte Liste von Kriterien, und die Ergebnisse basieren schlicht auf der Auszählung der Stimmen. Jurymitglieder müssen Restaurants, für die sie stimmen, in den vergangenen 18 Monaten selbst besucht haben, und sie müssen für Restaurants innerhalb sowie außerhalb der eigenen Region stimmen. Mit der Unterstützung von S.Pellegrino, dem weltberühmten Sprudelwasser, das global für italienischen Stil steht, fand die diesjährige Preisverleihung in Anwesenheit von Vertretern der meisten World’s 50 Best Restaurants in der Londoner Guildhall statt.

Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen – Urlaubsreisetrends 2011: Rekordjahr für Tourismus zu erwarten

(Stuttgart, 15. Januar 2011) Nach einem guten Jahr 2010 zeigen sich für den Tourismus 2011 noch bessere Aussichten. Vier von fünf Deutschen haben sich bereits mit der Planung ihrer Urlaubsreisen beschäftigt. Dies geht aus einem Bericht der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. (FUR), der nun in Stuttgart vorgestelllt wurde, hervor. Der Urlaubslustindikator stieg um acht Prozent (von 51 auf 55%). Weniger Personen als im Vorjahr sehen finanzielle Barrieren, die ihnen 2011 eine Urlaubsreise unmöglich machen könnten (23%; nach 27% im Vorjahr).

Zum Jahresbeginn 2011 hat die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. (FUR) für die CMT in Stuttgart eine erste vorläufige Bilanz des Reisejahres 2010 erstellt und die touristischen Trends des neuen Jahres ermittelt. Martin Lohmann stellte die Ergebnisse in Stuttgart vor.

Urlaubsreisen 2011 – Trendindikatoren I

Urlaubsreisen 2011 – Trendindikatoren I

2010: Tourismus nach der Krise
Zum Jahresende wurde deutlich, dass der globale Tourismus nach der Finanz- und Wirtschaftskrise wieder auf dem Niveau des Jahres 2008 angelangt ist. Die Zahl der internationalen Gästeankünfte ist um gut fünf Prozent gestiegen (UNWTO). Ein Wachstum gab es auch beim Tourismus in Deutschland. Hier stieg die Zahl der Übernachtungen um drei Prozent auf ein Rekordhoch. Besonders dynamisch entwickelten sich dabei die ausländischen Quellmärkte (+11%; Inland +2%). Hier spielen auch Geschäftsreisende eine wichtige Rolle.

Die deutschen Reiseveranstalter haben im vergangenen Jahr gute Erträge erwirtschaftet. Die Umsatzsteigerungen (+3%) blieben hinter dem Gästeplus (+5%) zurück. Wachstum gab es in fast allen Segmenten, besonders augenfällig bei Kreuzfahrten (ca. +15%) und Türkeireisen (+15%).

Die FUR erwartet nach den vorläufigen Daten auf der Basis der RA online vom Jahresende eine Steigerung der deutschen Nachfrage nach Urlaubsreisen im Jahr 2010 und ein Volumen von rund 70 Millionen Urlaubsreisen. Für die Jahr für Jahr hohe Zahl an Urlaubsreisen spielen Konsumgewohnheiten und Konsumprioritäten eine wichtige Rolle. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen, neben der wirtschaftlichen Aufhellung auch auf langfristige Entwicklungen (demographischer Wandel) und aktuelle Marktbedingungen (günstige Preise).

2011: Urlaubslust auf Rekordhöhe
Einerseits bestimmt die wirtschaftliche Lage bzw. deren Wahrnehmung, ob und wie die Deutschen Urlaubsreisen machen; andererseits zeigen ihre Reisen und Reisepläne, wie die Deutschen die wirtschaftliche Situation einschätzen. Und hier gehen zum Jahresanfang alle Indikatoren in die gleiche Richtung:

Nach einem guten Jahr 2010 zeigen sich für den Tourismus 2011 noch bessere Aussichten. Vier von fünf Deutschen haben sich bereits mit der Planung ihrer Urlaubsreisen beschäftigt. Der Urlaubslustindikator stieg um acht Prozent (von 51 auf 55%). Weniger Personen als im Vorjahr sehen finanzielle Barrieren, die ihnen 2011 eine Urlaubsreise unmöglich machen könnten (23%; nach 27% im Vorjahr).

Vor diesem Hintergrund erwarten die Forscher ein Rekordjahr für den Urlaubstourismus. Nicht nur die Zahl der Urlaubsreisenden nimmt zu, sondern auch die Anzahl ihrer Reisen und damit auch ihrer für Reisen aufgewendeten Ausgaben. 23 Prozent der Deutschen wollen 2011 mehr Reisen machen als im Vorjahr, 17 Prozent weniger. In den Vorjahren hielten sich diese Kennziffern regelmäßig in etwa die Waage.

Die Tourismus-Branche rechnet aus ihrer Sicht ebenfalls mit Umsatzsteigerungen, u.a. auch aufgrund moderater Preissteigerungen.

Auch weltweit ist Wachstum in Sicht. Laut UNWTO sind für 2011 Steigerungen von etwa vier Prozent der internationalen Ankünfte abzusehen, das entspräche dann einem Volumen von 965 Millionen Reisen. Angesichts der weiterhin mit Risiken behafteten wirtschaftlichen Situation kann sich diese Zukunftsperspektive natürlich rasch ändern. Die Dynamik im globalen Tourismus ist nicht in Europa zu finden, sondern vor allem in den „emerging markets“, also Ländern wie Indien, China, Russland oder Brasilien. Diese Länder haben sowohl als Quellmärkte stark wachsende Bedeutung wie auch als Reiseziele.

Urlaubsreisen 2011 – Trendindikatoren II

Urlaubsreisen 2011 – Trendindikatoren II

Reiseziele und Reiseformen: Wie wir reisen
Die wichtigsten Urlaubsziele der Deutschen werden auch 2011 Deutschland (mit über 30% weit vorne auf dem ersten Platz), Spanien, Italien, die Türkei und Österreich sein (zusammen knapp zwei Drittel aller Urlaubsreisen). Dennoch gibt es auch hier Dynamik: Den Präferenzäußerungen der Befragten nach haben Fernziele, Mittelmeerländer und Destinationen in Skandinavien Chancen auf einen Zuwachs an deutschen Urlaubsgästen.

Allerdings wächst das Interesse an fast allen Urlaubregionen. Das zeigt eine hohe Flexibilität auf der Kundenseite, die Urlauber sind „multioptional“ und sehen in vielen Destinationen die Möglichkeit, ihre Urlaubsbedürfnisse zu befriedigen. So werden die Reiseziele immer austauschbarer, selbst wenn sie sich objektiv unterscheiden. Das gilt analog auch für die Urlaubsformen. Die Klassiker bleiben hier auch 2011 die bedeutendsten Reisearten: Strand-, Ausruh-, Natur-, und Familienferien. Wachstum ist in bislang kleineren Segmenten (Kreuzfahrt; Radreisen; Wellness, All Inclusive) zu erwarten.

Baden-Württemberg als Quellmarkt
Die Baden-Württemberger sind reisefreudig und heimatverbunden zugleich. Einerseits machen sie überdurchschnittlich viele Urlaubsreisen ins Ausland (77%; alle Deutschen: 68%), andererseits sind sie die wichtigste Gästegruppe im eigenen Land: 25% aller deutschen Urlaubsgäste in Baden-Württemberg stammen aus dem eigenen Bundesland und reisen so in der Heimat. Langeweiler sind sie deswegen nicht, sie lassen sich nicht nur von der Natur sondern auch von Städte- und Eventreisen locken.

Ausblick
Die nachfrageseitigen Voraussetzungen und die Rahmenbedingungen für 2011 für den Urlaubstourismus sind ganz hervorragend. Wir erwarten ein leicht wachsendes Nachfragevolumen. Angebot und Nachfrage werden dabei zunehmend differenzierter, die Auswahl wird für die flexiblen, „multi-optionalen“ Kunden umfangreicher. Informationen über die zahlreichen Urlaubsmöglichkeiten werden einerseits wichtiger, andererseits sind sie wegen der großen Fülle kaum zu bewältigen. Der nach wie vor harte Konkurrenzkampf verlangt Kundenorientierung sowohl im Produkt als auch in der Kommunikation. Den urlaubslustigen Reisenden kann das nur Recht sein.

12. S.Pellegrino Kulinarische Auslese: Gala-Nacht der Spitzenköche am 31. Januar in Schuhbecks „Teatro“

(München, 19. Dezember 2010) Sterne, Stars und Spitzenköche – auch 2011 heißt es in Alfons Schuhbecks „Teatro“ in München „Manege frei“, wenn die Fine Dining Waters S.Pellegrino und Acqua Panna im Rahmen der „Gala-Nacht der Spitzenköche“ die neue Ausgabe der S.Pellegrino Kulinarischen Auslese präsentieren. Am Montag, dem 31. Januar, ist es wieder soweit: Über 60 Spitzenköche mit insgesamt rund 100 Sternen, 400 Gäste und zahlreiche Prominente aus Show und Gesellschaft werden im Restauranttheater von Alfons Schuhbeck erwartet. Zum dritten Mal ist München der Austragungsort des gastronomischen Top-Events. Auf dem Programm, durch das in diesem Jahr wieder der beliebte Moderator Markus Lanz führt, stehen wie immer Kulinarik auf höchstem Niveau, Artistik der Extraklasse und natürlich die Beantwortung der Frage aller Fragen: Welche Küchenchefs aus Deutschland und Österreich haben es diesmal unter die „Besten der Besten“ geschafft? Der renommierte Restaurantführer erscheint 2011 schon zum zwölften Mal.

Jongliert bei der Kulinarischen Auslese gewohnt sicher mit den Zutaten: Alfons Schuhbeck (Foto: Teatro München)

Jongliert bei der Kulinarischen Auslese gewohnt sicher mit den Zutaten: Alfons Schuhbeck (Foto: Teatro München)

Seit über 10 Jahren hat die feierliche Gala-Nacht der Spitzenköche einen festen Platz im gesellschaftlichen Veranstaltungskalender der Sternegastronomie eingenommen. Und mit Alfons Schuhbecks teatro bildet der unvergleichliche Spiegelpalast an der Neuen Messe München nach 2009 und 2010 auch im Jahr 2011 wieder den Rahmen des gastronomischen Spitzenevents. Neben dem von Schuhbeck persönlich kreierten Vier-Gänge-Menü, atemberaubender Artistik preisgekrönter Künstler und abwechslungsreichem Variété bildet aber natürlich wieder die Bekanntgabe der „Besten der Besten“ den Höhepunkt des Abends. Auch in diesem Jahr werden zahlreiche Prominente erwartet – wie 2010, als Größen wie die Schauspieler Erol Sander und Thomas Ohrner, Erfolgsproduzent Ralph Siegel oder Torwartlegende Sepp Maier mitfeierten.

Spannende Vergabe der Acqua Panna Sonderpreise
Anna V. Rückert, Produkt Managerin S.Pellegrino und Acqua Panna Deutschland: „Unsere Spitzenköche und Gäste dürfen sich auf einen unvergesslichen Abend freuen. Neben der Ehrung der Köche aus dem Ranking der S.Pellegrino Kulinarischen Auslese werden auch diesmal wieder zahlreiche Acqua Panna Sonderpreise vergeben.“ So wurden im Vorjahr beispielsweise die „Aufsteiger“ und die „Neueröffnungen des Jahres“ gekürt, ebenso wie die „Beste regionale Spitzenküche“ oder die „Köchin des Jahres“. Auch die traditionelle Vergabe des Ehrenpreises für das Lebenswerk steht natürlich wieder auf dem Programm.

Erlesenste Restaurants Deutschlands und Österreichs
2011 wird das Handbuch bereits zum zwölften Mal herausgebracht. Traditionsgemäß fasst es die 2011 besten deutschen und die 211 besten österreichischen Restaurants in einem speziellen Ranking zusammen, basierend auf den Ergebnissen der renommiertesten Restaurantführer. Michelin, Gault Millau, Varta, Der Feinschmecker und Schlemmer Atlas dienen dabei als Grundlage der deutschen, Gault Millau, A la carte, Schlemmer Atlas und Falstaff Restaurantguide als Basis der österreichischen Rangliste. Hermann Gottwald, Vorstandsvorsitzender Nestlé Waters Deutschland: „Welch hohen Stellenwert unsere Mineralwässer S.Pellegrino und Acqua Panna und natürlich auch unser Restaurantführer S.Pellegrino Kulinarische Auslese für die Spitzengastronomie haben, wird bei der Gala-Nacht der Spitzenköche jedes Jahr aufs Neue deutlich!“

Ab dem 1. Februar 2011 kann die S.Pellegrino Kulinarische Auslese unter www.sanpellegrino.de gegen eine Schutzgebühr in Höhe von 10 Euro, inklusive Versand, bestellt werden. Das Ranking ist aber natürlich auch wieder als praktische Online-Version im Internet abrufbar. Zusätzlich gibt es die Liste der besten Restaurants in diesem Jahr erstmalig als iPhone-App für unterwegs.

Im Jahr 2000 aus der Idee geboren, Gourmets einen möglichst objektiven Überblick über die deutsche und österreichische Spitzengastronomie zu bieten, fasst die S.Pellegrino Kulinarische Auslese im Jahr 2011 bereits zum zwölften Mal die Juroren-Urteile der führenden Gastronomieführer Deutschlands und Österreichs umfassend zusammen. Neben dem Ranking gibt sie auch einen Überblick über die wichtigsten Informationen zum jeweiligen Restaurant. Zudem weisen der rote S.Pellegrino Stern und die blaue Acqua Panna Lilie den Weg in die Häuser, die die beiden Fine Dining Waters führen. Ein Adressteil und weiterführende Informationen runden die S.Pellegrino Kulinarische Auslese ab. Das Urteil und den Detailreichtum der ausgewerteten Guides (Michelin, Gault Millau, Varta, Schlemmer Atlas, A la carte, Der Feinschmecker, Falstaff Restaurantguide) soll sie allerdings nicht ersetzen.

American Express Business Travel 2011 Forecast: Hotelraten in Europa können um bis zu 6% steigen

(New York City, 22. Oktober 2010) Geschäftsreisende bringen (hoffentlich) bald wieder mehr Geld: Nach einer Studie von American Express sollen die Hotelraten in Europa und Mittleren Osten um ein bis sechs Prozent steigen. Der Studie „Business Travel 2011 Forecast“ zufolge ziehen die Preise für Business-Flüge in Europa sogar um bis zu neun Prozent an.

In den mittleren Hotelkategorien würden die Zimmerpreise um ein bis sechs Prozent, in den oberen Kategorien um zwei bis sechs Prozent steigen. „Die Preismacht wird wieder den Fluggesellschaften und Hotelbetreibern zufallen, denn es ist ein schärferer Wettbewerb um eine begrenzte Zahl von Plätzen in Flugzeugen zu erwarten – ebenso wie eine höhere Belegungsrate von Hotels“, sagte Christa Degnan Manning, Forschungsleisterin bei der AmEx-Sparte für Geschäftsreisen.

Für die Studie untersuchte das Marktforschungsinstitut Expert Insights Daten von AmEx, Smith Travel Research und der National Business Travel Association (NBTA). Der ausführliche Bericht zum „American Express Business Travel 2011 Forecast“ kann unter www.americanexpress.com abgerufen werden.