Archiv der Kategorie: Touristik

Rund 75 Millionen Fluggäste zahlten in 2011 Flugticketsteuer

(Wiesbaden, 20. April 2012) Im Jahr 2011 zahlten laut Steueranmeldungen rund 75 Millionen Fluggäste für ihren Flug von deutschem Boden aus Luftverkehrsteuer – auch bekannt als Flugticketsteuer. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der am 18. April 2012 in Friedrichshafen beginnenden internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt mit. Je nach Flugentfernung werden unterschiedliche Steuersätze erhoben. Der überwiegende Teil der Fluggäste (85 %) musste den niedrigsten Satz von 8 Euro entrichten. Der mittlere Satz von 25 Euro betraf 4 % der Passagiere und der höchste Satz (45 Euro) 12 %.

Die Luftverkehrsteuer gilt für alle ab dem 1. September 2010 getätigten Flugbuchungen mit einem Abflugdatum ab dem 1. Januar 2011 und wird nur auf Passagierflüge erhoben. Sie fällt auf Flügen an, die von deutschen Flughäfen starten.

Weitere Ergebnisse und methodische Hinweise zur Luftverkehrsteuerstatistik enthält die Fachserie 14 Reihe 9.6 “Luftverkehrsteuer”, die auf den Internetseiten des Statistischen Bundesamtes im Bereich Publikationen, Thematische Veröffentlichungen abrufbar ist.

Wien steigerte Gästenächtigungen um 1,3%

(Wien, 20. April 2012) Mit 879.000 Nächtigungen übertraf Wiens März-Ergebnis den Rekordwert vom vorigen Jahr um 1,3 Prozent. Die Periode Januar bis März 2012 weist damit 2.145.000 Nächtigungen aus, ein Plus von 7,4 % gegenüber dem ersten Quartal 2011. Der derzeit für die Monate Jänner und Februar 2012 erfasste Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Hotellerie beträgt 52,3 Millionen Euro, das sind um 15,2 % mehr als in den ersten beiden Monaten des Vorjahres.

Uneinheitlich entwickelten sich Wiens Hauptmärkte im März 2012: Nächtigungsrückgängen aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Spanien stehen Steigerungen aus Österreich, Russland, Italien, den USA, der Schweiz und Japan gegenüber. Der starke Beitrag des Inlandstourismus war dabei ausschlaggebend für das positive Gesamtergebnis. Dieses kam allen Hotelkategorien mit Ausnahme der 3-Sterne-Häuser zugute. Die durchschnittliche Bettenauslastung der Wiener Hotellerie im März betrug 49,6 % (3/2011: 52,7 %), was einer Zimmerauslastung von durchschnittlich rund 62 % entspricht (3/2011: rund 66 %). Von März 2011 auf März 2012 hat sich Wiens Bettenkapazität um rund 3.500 Betten erhöht (+ 7 %).

Die Periode Januar bis März 2012 weist mit 2.145.000 Nächtigungen ein Plus von 7,4 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2011 aus. Wiens Betten waren in diesem Zeitraum zu durchschnittlich 41,9 % ausgelastet (1 – 3/2011: 42,6 %), die Zimmer zu rund 52 % (1 – 3/2011: rund 53 %). Der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Hotellerie ist derzeit für Jänner und Februar 2012 erfasst. Mit 52.256.000 Euro erhöhte er sich gegenüber dem Vergleichswert 2011 um 15,2 %.

Kreuzfahrten: Kundenabzocke auf Dreckschleudern: Schifffahrtsbranche anlässlich des Titanic-Jahrestages unter Druck – Bunte Riesenschiffe in der Karibik

(Basel/Wien, 19. April 2012) Kreuzfahrten sind weniger sicher als Anbieter propagieren, nehmen Kunden wie auch Beschäftigte aus und schaden der Umwelt. Mit scharfer Kritik durchkreuzt Ross A. Klein von der Memorial University in St. John’s  anlässlich des 100. Jahrestages der Titanic-Katastrophe die gängigen Vorstellungen über die “weißen Riesen der Weltmeere”. Mit sozial- und umweltverantwortlichem Urlaub hat die Branche gar nichts zu tun, so das Resümee des Kreuzfahrt-Kritikers.

Von Wolfgang Weitlaner/Pressetext

“Unsinkbar-Mythos” Lüge
Was die Sicherheitsfrage betrifft, hinterlegen allein die diesjährigen Medienberichte die Bedenken der Warner. Die Bilder der sinkenden Costa Concordia vor Giglio gingen zu Jahresbeginn um die Welt, im Monat darauf machte ein Brand auf der Costa Allegra das Schiff manövrierunfähig, im März brannte es auf der Azamara Quest der Royal Caribbean Cruises vor Malaysia.

Seit 1980 sind 16 Kreuzfahrtschiffe gesunken, 99 Schiffe seit 1973 auf Grund gelaufen. In den vergangenen elf Jahren stießen 73 Schiffen zusammen, 79 gerieten in Brand, und allein zwischen 2000 und 2011 kamen 100 Schiffe vom Kurs ab, waren manövrierunfähig oder aus anderen Gründen ein Sicherheitsrisiko, so die bisherige Datenlage.

Knallharte Profitmaximierung
Kaum besser beurteilt Klein das Geschäftsmodell: “Die Kreuzfahrtbranche zielt knallhart auf Profitmaximierung ab. Die billigen Grundangebote sind Teil davon.” Sobald man ein Schiff betreten habe, werde man ausgenommen wie eine Weihnachtsgans. “Für das Kreuzfahrtticket bezahlt ein Kunde rund 45 Dollar pro Tag, auf dem Schiff gibt er aber nochmals täglich 100 bis 250 Dollar aus.” Alles, was nicht im Grundpreis inbegriffen ist, kostet extra. “Die Leute können ja nicht weg, sie müssen konsumieren oder versauern in ihrem Zimmer.”

Jeder Laden, jede Bar und jedes Spielkasino auf dem Kreuzfahrtschiff liefert laut Klein der Kreuzfahrtgesellschaft bis zu 40 Prozent der Verkaufserlöse ab. Dasselbe gelte für Geschäfte an Land. “Die Landausflüge sind so geplant, dass die Passagiere ganz bestimmte Orte besuchen, die ebenfalls von den Kreuzfahrtgesellschaften kontrolliert werden. Auch dort müssen die Ladenbesitzer der Kreuzfahrtgesellschaft Abgaben bezahlen.”

Schiffe nicht nachhaltig
Ein weiterer Kritikpunkt der Meeres-Kolosse sind deren verheerende Ökobilanz. “Pro Passagierkilometer produziert ein typisches Kreuzfahrtschiff mehr als drei Mal so viele Treibhausgase pro Kilometer als eine Boeing 747. Grund dafür ist das Schweröl, mit dem die Schiffe unterwegs sind”, erklärt Greenpeace-Meeresbiologin Antje Helms auf Anfrage von Pressetext.

Schweröl ist das erste Produkt, das in der Raffinerie bei der Fraktionierung abfällt. “Das Öl enthält Stickoxide, Schwefeloxide – vor allem Schwefeldioxid – und Ruß. An Land darf dieses Öl nirgendwo verwendet werden und müsste unter hohen Kosten als Sondermüll entsorgt werden”, erklärt Helms. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU)  hat errechnet, dass ein einziges Kreuzfahrtschiff auf einer Fahrt so viele Schadstoffe ausstößt, wie fünf Mio. Autos auf der gleichen Strecke.

Die Standards der Internationalen Maritimen Organisation IMO schreiben übrigens ab 2020 weltweit einen maximalen Schwefelanteil in Schiffstreibstoff von 0,5 Prozent vor. Bis dahin dürfen Schiffe allerdings mit diesen giftigen Treibstoffen fahren.

Soziale Perfomance desaströs
Der wirtschaftliche Druck, der durch den Preiskampf auf hoher See ausgelöst wurde, lässt Kreuzfahrtunternehmen zu drastischen Maßnahmen in Sachen Beschäftigungspolitik greifen. Arbeitszeiten von zehn Stunden pro Tag und länger zehn Monate lang ohne Unterbrechung bei einem Lohn von 300 Euro plus Trinkgeld sind branchentypisch. Überstunden werden nicht bezahlt. Teilweise werden Mitarbeiter über Recruiting-Firmen in Drittländern angestellt, wodurch man sich die Anpassung an europäische Lohnrichtlinien erspart.

“Die Kreuzfahrtgesellschaften verdienen also trotz niedriger Preise gut. Die Carneval Corporation zum Beispiel erzielt mit diesem Geschäftsmodell jährlich zwei bis zweieinhalb Mrd. Dollar Gewinn”, rechnet Klein vor. Dabei zahle das Unternehmen praktisch keine Steuern, weil es seinen Hauptsitz nach Panama verlegt hat. “Es hätte also genug finanziellen Spielraum, um anders zu wirtschaften, wenn es wollte.”

Spärlich gesät seien die Ausnahmen einzelner kleiner Initiativen für umweltgerechtere Schifffahrt, die es vor allem in den nordeuropäischen Ländern gibt. Klein nennt hier umweltfreundliche Großsegler wie Sea Cloud Cruises oder Christiana Cruises als Beispiele, die allerdings beide im Hochpreissegment angesiedelt sind. Informationen über Nachhaltigkeit in der Kreuzfahrtbranche liefert die Homepage von fairunterwegs.org.

TUI Travel PLC baut Mainstream-Geschäft um: Führungswechsel bei der TUI Deutschland

(Hannover, 18. April 2012) Wie heute bereits von der TUI Travel PLC mitgeteilt wurde, baut der englische Mutterkonzern das Mainstream-Geschäft der Gruppe um. Unter der Führung von Johan Lundgren, der seit Ende des letzten Jahres den Mainstream-Sektor verantwortet, wird die alte Sektorenstruktur mit der Aufteilung in Nord-, Mittel- und Westeuropa aufgelöst und ein zentrales und quellmarktübergreifendes Mainstream-Board eingerichtet. Ziel der neuen Struktur ist es, Synergien zwischen den einzelnen Geschäftsbereichen zu heben. Die neue Struktur soll TUI zum weltweit profitabelsten Reisekonzern im Mainstream-Geschäft werden lassen. Als Folge des Umbaus wird es in den großen Mainstream-Märkten Europa Mitte und Westeuropa zu personellen Veränderungen kommen.

Nach über elf Jahren an der Spitze der TUI Deutschland GmbH, Hannover, gibt Volker Böttcher (52) zum 1. Oktober dieses Jahres die Verantwortung in neue Hände. Er selbst wechselt in den Aufsichtsrat der TUI Deutschland und wird im Vorstand der TUI Travel PLC weiterhin Teile des Geschäftes in Europa Mitte verantworten. Dazu gehören die Unternehmensbeteiligungen in Österreich, Schweiz und Polen, aber auch das Spezialgeschäft mit den deutschen Veranstaltern L Tur, Berge & Meer, Gebeco, Oft Reisen und Boomerang. Sein Nachfolger als Chef der TUI Deutschland wird Christian Clemens (50), der derzeit als CEO von TUI Nordic das Skandinavien-Geschäft des Konzerns verantwortet. Der gebürtige Schwede wuchs in Österreich auf und spricht daher gut Deutsch.

Peter Long, CEO der TUI Travel PLC: “Volker Böttcher hat die TUI Deutschland im zurückliegenden Jahrzehnt maßgeblich geprägt. Er hat die Verantwortung für unseren umsatzstärksten Markt kurz vor dem 11. September 2001 übernommen und unter schwierigsten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erfolgreich geführt. Heute ist die TUI in Deutschland trotz zunehmendem Wettbewerbsdruck klarer Marktführer. Mit der Zukunftsinitiative GET 2015 und der klaren Ausrichtung auf ertragsstarke und differenzierte Produkte hat Volker Böttcher den strategischen Rahmen für die weitere erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens gesetzt. Diesen Weg wird Christian Clemens nun fortsetzen. Ich bedanke mich bei Volker Böttcher für die herausragenden Leistungen in den vergangenen Jahren und freue mich, dass er mit seiner langjährigen Erfahrung und Kompetenz die weitere Entwicklung des Konzerns als Vorstandsmitglied und als Mitglied des Aufsichtsrates der TUI Deutschland aktiv mitgestalten wird.”

Reisemängel richtig reklamieren: Hilfreiche Tipps für erfolgreiche Beschwerden

Verbraucherportal flightright.de gibt Ratschläge für Reklamationen – Reisepreis mindern, wenn zugesagte Leistungen nicht erbracht wurden

(Berlin, 18. April 2012) Verspäteter Urlaubsflieger, schmutzige Hotelzimmer, ständiger Baulärm – die schönste Zeit im Jahr kann schnell zum Albtraum werden. Ein Reisemangel liegt aber nur dann vor, wenn die tatsächlichen Leistungen des Veranstalters von den im Reisevertrag vereinbarten abweichen. Rechtsexperte Dr. Philipp Kadelbach von flightright.de, dem Verbraucherportal für Fluggastrechte, gibt Tipps, wie Urlauber auf Reisemängel am Ferienort richtig reagieren und wie sie ihr Geld im Fall der Fälle zurückfordern.

Das Flugzeug hebt nicht ab
Gerade am Flughafen angekommen, da steht plötzlich in großen Lettern an der Abflugtafel: Annulliert. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern verkürzt den langersehnten Urlaub im schlimmsten Fall erheblich. Wenn das Flugzeug mit mehr als dreistündiger Verspätung startet oder gar annulliert wurde, können Reisende laut Fluggastrechte-Verordnung 261/2004 im Nachhinein Geld von der Airline zurückfordern. Die meisten Airlines zahlen Entschädigungsansprüche allerdings nur ungern; langwierige und komplizierte Gerichtsverfahren für Reisende sind der Regelfall. Unterstützung bei der Durchsetzung von Ansprüchen gegenüber den Fluggesellschaften bieten Verbraucherportale für Fluggastrechte wie flightright. Im Erfolgsfall erhält das Unternehmen eine prozentuale Beteiligung in Höhe von 25 Prozent der Entschädigungssumme. Ob Anspruch besteht, können Reisende direkt über den Entschädigungsrechner auf www.flightright.de kostenfrei prüfen.

Der Koffer fliegt nicht mit
Am Urlaubsort herrschen 30 Grad im Schatten, aber das Gepäck mit der Strandkleidung ist fälschlicherweise auf dem Weg nach Island. Wenn der Koffer nach der Landung nicht vom Gepäckband rollt, sollten Urlauber den Verlust des Gepäcks umgehend der Airline melden. Die Fluggesellschaft ist dazu verpflichtet, die Kosten für Ersatzkleidung und Hygieneartikel zu erstatten, damit sich Passagiere zumindest mit dem Nötigsten versorgen können, bis der Koffer eintrifft. Im Regelfall ersetzen Fluggesellschaften zu 100 Prozent die Kosten für Toilettenartikel und zu 50 Prozent die Auslagen für Bekleidung. Bleibt das Gepäck auf Dauer spurlos verschwunden oder wird es beschädigt, muss die Airline dem Flugpassagier laut „Montrealer Übereinkommen“ den entstandenen Schaden ersetzen. Bei Verlust, Beschädigung oder Zerstörung des Gepäcks erhalten Reisende so bis zu 1.300 Euro.

Das Hotelzimmer ist verschmutzt
Die Hotelunterbringung muss den Angaben des Prospekts entsprechen. Bei leichten Verschmutzungen des Hotelzimmers oder beschädigtem Mobiliar sollten Reisende daher das Personal auf die Mängel hinweisen und die Möglichkeit zur Nachbesserung innerhalb einer bestimmten Frist einräumen. Bei groben Verschmutzungen oder gesundheitsgefährdendem Schimmelbefall kann der Einzug sogar verweigert werden. Urlauber sind in diesem Fall berechtigt, ein gleichwertiges Zimmer einzufordern. Reagiert das Hotel nicht auf die Beschwerde, sollten Reisende im Nachhinein die Mängel beim Reiseveranstalter reklamieren. Wer beispielsweise nach der Reise über starke Rückschmerzen auf Grund einer durchgelegenen Matratze klagt, kann bis zu 25 Prozent des Reisepreises zurückfordern (AG Hamburg, AZ: 22 A 23/01).

Ständiger Baulärm stört die Urlaubsruhe
Viele Reisende suchen im Urlaub nach Ruhe und Erholung. Daher ist Vorsicht geboten, wenn im Katalog von einem „jungen, aufstrebenden Ferienort “ die Rede ist. Das heißt oftmals, dass in der unmittelbaren Umgebung der Anlage eifrig gebaut wird. Bei andauerndem Lärm empfiehlt es sich, ein Protokoll zu führen, zu welcher Tageszeit welche Lärmquelle die Urlaubsruhe gestört hat. Ist das Hotel oder die Ferienanlage zum Beispiel in einem unfertigen baulichen Zustand und herrscht täglich Baulärm von 7.00 bis 18.00 Uhr können bis zu 50 Prozent des Urlaubspreises zurückgefordert werden (AG Hannover, AZ: 504 C 4712/07).

Für die Jüngsten fehlt die Tagesbetreuung
Was im Ferienprospekt vom Veranstalter beworben wird, muss auch vor Ort eingehalten werden. Fehlt das im Katalog angepriesene Animationsprogramm für Kinder, können entnervte Eltern den Reisepreis um bis zu 20 Prozent mindern. Das Landgericht Hannover hat in einem Urteil entschieden, dass Eltern in der Ferienzeit durchaus ein Interesse daran hätten, ihre Kinder zumindest zeitweise nicht selbst betreuen zu müssen (LG Hannover, AZ: 20 S 84/97).

„Urlaubsgäste sollten Mängel unverzüglich der örtlichen Reiseleitung melden. Vertragspartner ist der Reiseveranstalter und nicht wie oft angenommen das Reisebüro oder das Hotel“, rät Dr. Philipp Kadelbach. „Wer Probleme mit der Airline hat, sollte diese noch vor Ort am Flughafen beanstanden sowie Beweise sammeln, zum Beispiel Fotos von der Abflugtafel machen und sich die Verspätung quittieren lassen.“ Eine Übersicht, welche Minderung dem Urlaubsgast für einen bestimmten Reisemangel zusteht, geben die „Kemptener Reisemängeltabelle“ oder die „ADAC-Reisemängelliste“.

Peter Wittmann neu in der Geschäftsführung der TUI Leisure Travel GmbH

(Hannover, 18. April 2012) Peter Wittmann (46), Leiter des TUI Leisure Travel Filialvertriebs, wird zum 1. Mai 2012 Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der TUI Leisure Travel GmbH. In dieser Funktion folgt er auf Hasso von Düring, der zum 30. April 2012 aus der Geschäftsführung des Unternehmens ausscheidet.

Peter Wittmann

Peter Wittmann

Peter Wittmann war seit 2002 zunächst bei der TUI Deutschland und seit 2006 in der Reisebürosparte der TUI in verschiedenen Leitungsfunktionen tätig. Unter Federführung des studierten Betriebswirtes wurde FIRST Business Travel, die Geschäftsreisesparte von TUI Leisure Travel, neu ausgerichtet. Seit 2007 treibt Wittmann vor allem den Ausbau des Filialnetzes voran.

„Mit Herrn Wittmann haben wir einen erfahrenen Vertriebsprofi aus den eigenen Reihen für diese wichtige Aufgabe gewinnen können“, betont der Vorsitzende des Aufsichtsrats der TUI Leisure Travel GmbH, TUI Deutschland-Chef Dr. Volker Böttcher. „Als Arbeitsdirektor kann er auf die Unterstützung der Belegschaft, der Mitbestimmungsgremien und seiner Kollegen in der TLT Geschäftsführung zählen.“

Der Umbau der TLT Geschäftsführung ist damit abgeschlossen. Sie besteht künftig aus dem Vorsitzenden Ralf Horter, dem kaufmännischen Leiter Oliver Beck und Arbeitsdirektor Peter Wittmann.

Nachtflug Köln/Bonn: NRW-Landespolitik zeigt sich unverlässlich und kurzsichtig – Landesregierung beschließt Passagier-Nachtflugverbot zwischen 0 und 5 Uhr

(Berlin, 18. April 2012) Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat die Einführung eines Nachtflugverbots für Passagierflüge am Köln Bonn Airport in der Zeit zwischen 0 und 5 Uhr beschlossen. Damit droht einem weiteren deutschen Flughafen der nächtliche Stillstand.

Der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft kritisiert den Beschluss vom heutigen Dienstag als kurzsichtige Fehlentscheidung. „Weniger Passagiere, Arbeitsplätze und Umsatz in der Region werden die Folge sein“, kommentierte BTW-Präsident Klaus Laepple die Entscheidung. „Doch damit nicht genug, die Landesregierung setzt sich mit ihrem Beschluss auch über die 2008 bis 2030 verlängerte Betriebsgenehmigung hinweg. Die damals eingeräumte und für die Tourismuswirtschaft unerlässliche Planungs- und Investitionssicherheit wird so schlichtweg torpediert!“

Nachdem zuletzt bereits dem Nachtflug am größten deutschen Flughafen in Frankfurt per Gerichtsurteil ein Ende gesetzt wurde, sollen nun an einem weiteren wichtigen Luftverkehrsstandort nachts die Lichter ausgeschaltet werden. Die Landesregierung ignoriert die mit dem Flughafen verbundenen weltweiten Verkehrsströme und die Erfordernis, auch in Tagesrandzeiten und der Nacht eine flexible Infrastruktur zu betreiben. Laepple: „In einer immer globaler werdenden Welt dürfen wir den Anschluss nicht verschlafen. Wettbewerber in London, Paris und Amsterdam stehen parat. Nur mit flexiblen Betriebszeiten können deutsche Betriebe im internationalen Wettbewerb bestehen. Die Tourismuswirtschaft appelliert deshalb eindringlich an die Bundesregierung, die erforderlichen Schritte zur Sicherung des Wirtschaftsstandorts Deutschland zu unternehmen und sich u.a. gegen das Nachtflugverbot in Köln/Bonn auszusprechen. Der Tourismusstandort Deutschland braucht Passagiernachtflüge – und Deutschland braucht verlässliche Politik!“

Die Landesregierung ist sich der wirtschaftlichen Tragweite der auf Partikularinteressen einzelner getroffenen Entscheidung offensichtlich nicht bewusst. Denn mit ihrem Beschluss stellt sie sich auch gegen die Sicherung des erreichten Wohlstandsniveaus, zu dem der Flughafen in der Region erheblich beiträgt. Notwendige Lärmschutzmaßnahmen können nach dem von der rot-grünen Koalition auf Bundesebene konzipierten Fluglärmgesetz auch durch weitaus differenziertere Maßnahmen, wie etwa durch aktiven und passiven Schallschutz, getroffen werden.

Premiere zum HAFENGEBURTSTAG HAMBURG: Die Hansestadt feiert die größte Schiffstaufe weltweit

(Hamburg, 18. April 2012) Einmal jährlich im Mai steht der Hamburger Hafen für drei Tage Kopf. Mehr als 1,5 Millionen Menschen feiern auf rund sechs Kilometern Länge von der HafenCity bis zum Museumshafen Oevelgönne den 823. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG. Ein besonderes Highlight wird dabei eine Premiere sein: die weltweit größte Schiffstaufe der Kreuzfahrtreederei AIDA. Die Hamburg Tourismus GmbH bietet passende Angebote rund um den HAFENGEBURTSTAG HAMBURG an.

Zum HAFENGEBURTSTAG HAMBURG versammeln sich am Samstag, den 12. Mai, die AIDAluna, die AIDAblu und die AIDAsol zur Taufe ihres Schwesternschiffes AIDAmar im Hamburger Hafen. Zum ersten Mal in der Geschichte der Kreuzfahrt werden damit drei baugleiche Schiffe ihr nächstes Flottenmitglied als Taufpaten begleiten. Nach der eigentlichen Taufzeremonie krönt ein großes Abschlussfeuerwerk die Inszenierung im Hamburger Hafen, dem wohl größten Taufbecken der Welt.

Bunte Parade der Masten, Segel und Kreuzfahrtriesen
Die Klassiker des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG sind auch in diesem Jahr wieder Bestandteil der Feierlichkeiten: Die große Einlaufparade am Freitag, das traditionelle Schlepperballett am Samstag sowie die Auslaufparade am Sonntag bilden die Höhepunkte. Insgesamt beteiligen sich mehr als 300 Wasserfahrzeuge, unter ihnen Großsegler, Traditionsschiffe und imposante Kreuzfahrtschiffe, am abwechslungsreichen Programm.

Gleich neun Kreuzfahrtriesen können an den drei Festtagen im Hamburger Hafen begrüßt werden, darunter auch die Queen Mary 2, zu der Hamburg eine besondere Beziehung pflegt. Zum diesjährigen Besuch der Ozeankönigin gibt es einen Sonderstempel der Deutschen Post, der unter anderem an ihrem Liegeplatz in der HafenCity Hamburg zu erwerben ist. Ihren Antrittsbesuch in Hamburg machen die neugebaute Dreimastbark Alexander von Humboldt II und die 115 Meter lange Star Flyer, die luxuriöse Kreuzfahrten unter Segel anbietet. Das vollständige Programm findet sich unter www.hafengeburtstag.de. Weitere Informationen gibt es auch hier.

Indisches Flair auf dem Fischmarktgelände
Das diesjährige Partnerland Indien verleiht dem HAFENGEBURTSTAG HAMBURG eine exotische Ausstrahlung. Das Land präsentiert sich mit einem vielfältigen kulturellen Angebot, Tanz- und Musikdarbietungen, landestypischen Speisen und traditionellem Kunsthandwerk auf dem Indien-Festival direkt neben der Fischauktionshalle.

Hautnah dabei: HAFENGEBURTSTAG HAMBURG auf Traditionsseglern oder Barkassen
Die Hamburg Tourismus GmbH hat zum HAFENGEBURTSTAG HAMBURG ein ganz besonderes Angebot geschnürt. An Bord des Traditionsseglers Jan Huygen können Interessierte das exklusive Event hautnah erleben und sich auf ein einzigartiges Segelerlebnis freuen. Der Törn durch den Hafen beginnt im Herzen Hamburgs an den Landungsbrücken. Schon kurz nach dem Ablegen werden die Segel gesetzt. Ein Gästeführer an Bord informiert über Wissenswertes zu Hamburg, Hafen und Schiffen. Weitere Informationen zu der Pauschale gibt es hier.

Viele Barkassen und Fahrgastschiffe bieten den Besuchern an, bei den Paraden mitzufahren oder laden zur Besichtigung ein. Tickets gibt es täglich von 9 bis 19 Uhr unter der Hotline der Hamburg Tourismus GmbH: 040/300 51 300.

Weitere attraktive Angebote, sowie Informationen gibt es auf www.hamburg-tourismus.de und es telefonisch unter 040/300 51 300.

Last Minute – für 74 Prozent der Deutschen drei Wochen lang, laut repräsentativer Umfrage von lastminute.de

(München, 12. April 2012) Wie ‘Last Minute’ ist ‘Last Minute’ für die Deutschen? Das wollte die Reisewebsite lastminute.de einmal genau wissen und hat deshalb in einer aktuellen repräsentativen Umfrage über 1.100 Frauen und Männer in Deutschland gefragt. Das Ergebnis: Last Minute bedeutet für die Deutschen im Schnitt drei Wochen zwischen Buchung und Abreise. Genauer: Für 74 Prozent der Deutschen ist eine Buchung Last Minute innerhalb der drei Wochen vor Abreise – für 23 Prozent sogar innerhalb von vier bis acht Wochen. Und die Last Minute Buchung ist im Trend: Fast die Hälfte der Deutschen (44 Prozent) hat schon einmal Urlaub, Hotel, Flug oder Städtereise Last Minute gebucht und so gut wieder jeder (94 Prozent) würde das wieder machen – 56 Prozent haben noch nicht Last Minute gebucht, aber 75 Prozent von ihnen würden das gerne einmal machen. Das ergibt ein Potential von 83 Prozent Last Minute Buchern unter der Deutschen. Am gefragtesten: Pauschalreisen, gefolgt von Hotels, Flügen und Städtereisen – die Produktkategorien, in denen lastminute.de täglich Millionen Angebote hat.

Welchen Zeitraum zwischen Buchung und Abreise bezeichnen Deutsche als Last Minute?
1 Woche zwischen Buchung und Abreise: 34 Prozent (Männer 36 / Frauen
31 Prozent)
2 Wochen zwischen Buchung und Abreise: 33 Prozent (Männer 33 /
Frauen 33 Prozent)
3 Wochen zwischen Buchung und Abreise: 7 Prozent (Männer 6 / Frauen 7
Prozent)
4 Wochen zwischen Buchung und Abreise: 17 Prozent (Männer 16 / Frauen
18 Prozent)
5 Wochen zwischen Buchung und Abreise: 1 Prozent (Männer 1 / Frauen 0
Prozent)
6 Wochen zwischen Buchung und Abreise: 2 Prozent (Männer 2 / Frauen 2
Prozent)
7 Wochen zwischen Buchung und Abreise: 0 Prozent (Männer 0 / Frauen 0
Prozent)
8 Wochen zwischen Buchung und Abreise: 3 Prozent (Männer 1 / Frauen 5
Prozent)
9-20 Wochen zwischen Buchung und Abreise: 4 Prozent (Männer 5 /
Frauen 4 Prozent)

Pauschalreise ist Last Minute King: was Deutsche Last Minute buchen
1. Pauschalreise (34 Prozent)
2. Hotel (24 Prozent)
3. Flug (23 Prozent)
4. Städtereise (21 Prozent)
5. Bahn (14 Prozent)
6. Mietwagen (9 Prozent)
7. Wellness-Trip (6 Prozent)
8. Kreuzfahrt (3 Prozent)
9. Andere (4 Prozent)

Im Auftrag von lastminute.de hat die GfK Ende Februar 2012 für diese repräsentative Umfrage über 1.100 Frauen und Männer ab 18 Jahren in Deutschland online befragt. Bei Fragen rund um Last Minute Reisebuchungen wurde immer nach privaten Reiseleistungen wie Flug, Hotel, Pauschalreise, Städtereise etc. gefragt.

Bundestagspetition läuft: Staats-Abzocke von Ägypten-Urlaubern stoppen – Finanzministerium kassiert von Ägypten-Urlaubern pro Jahr 28,2 Mio. Euro

(Leipzig, 11. April 20129 Die jährlich rund 1,2 Mio. deutschen Ägypten-Urlauber überweisen pro Jahr nach Berechnungen von ab-in-den-urlaub.de rund 28,2 Mio. Euro zusätzlicher Luftverkehrssteuer an den deutschen Staat. Dieser Betrag soll nach dem Willen einer noch bis zum 25. April laufenden Bundestags-Petition auf maximal 9 Mio. Euro jährlich reduziert werden.

Finanzministerium kassiert von Ägypten-Urlaubern pro Jahr 28,2 Mio. Euro

Finanzministerium kassiert von Ägypten-Urlaubern pro Jahr 28,2 Mio. Euro

Allerdings haben bislang noch nicht einmal 4.000 Personen für die Petition abgestimmt, da die meisten Deutschen noch gar nichts davon gehört haben. Das ist zu wenig. Mindestens 50.000 Stimmen sind bis zum Stichtag am 25. April nötig, damit der Bundestags sich mit dem Petitions-Ziel auseinandersetzt, die von der Bundesregierung vor über einem Jahr eingeführt Luftverkehrssteuer für einen Flug von Deutschland, in eines der wichtigsten deutschen Touristenziele, Ägypten, von derzeit 23,43 Euro pro Flug auf 7,50 Euro zu senken. Ziel ist es, dass Ägypten anderen beliebten deutschen Touristenzielen, wie der Türkei, den Kanarischen Inseln oder Marokko gleichgestellt wird. Die Reisebranche lehnt auch ein Jahr nach Einführung die sogenannte Luftverkehrsabgabe diese weiterhin ab.

Unterstützt wird die Petition vom Deutschen Reiseverband, den deutschen Charter-Fluggesellschaften (wie Airberlin, Condor), diversen Reiseveranstaltern (wie Thomas Cook), aber auch von ab-in-den-urlaub.de, mit über zwei Millionen Nutzern eines der größten europäischen Reisebuchungsportale. “Die Luftverkehrsabgabe sei nicht im Sinne des Verbrauches”, so ab-in-den-urlaub.de.

Erst wenn die 50.000 Unterschriften zusammenkommen, wäre der Petitionsausschuss des Bundestages verpflichtet, eine öffentliche Anhörung zum Thema “Luftverkehrssteuer Ägypten” abzuhalten.

Zur Petition geht es hier, wobei im ersten Schritt eine Anmeldung erforderlich ist: http://www.aegypten-petition.de/

„Focus“/holidaycheck.de: „Typisch Deutsch“ – so reisen wir

(München, 06. April 2012) Was ist ein deutscher Urlauber? Mit dem Nachrichtenmagazin „Focus“ hat sich holidaycheck.de – beides gehört zum Burda-Konzern – auf die Suche nach dem typisch deutschen Urlauber gemacht. Wer ist er? Wie verreist er? Mit wem? Was sind seine Vorlieben, Abneigungen, Marotten? Dafür wurden rund 250.000 gebuchte Reisen der vergangenen zwölf Monate untersucht. Diese offenbarten interessante und kuriose Fakten. Hätten Sie es gedacht?

Wer ist er?
Er hat ein durchschnittliches Gehalt von 2000-3000 Euro, verreist bevorzugt mit dem Lebenspartner (52,7%) oder in der Familie mit durchschnittlich 1,5 Kindern (27,6%).

Wie bucht er?
Er bucht durchschnittlich 74 Tage im Voraus. Dabei gibt er 520 Euro pro Person und Reise aus. Zuvor hat er sich bis zu 18 Stunden im Internet informiert.

Was sind seine Vorlieben?
Das Hotel (47%) ist das beliebteste Feriendomizil. Die Anreise mit dem eigenen Wagen (47%) mag der Deutsche lieber, als die Reise mit dem Flugzeug (37%). Spanien ist, gefolgt von der Türkei, das meistgebuchte Pauschalreiseziel. Im Urlaub hat der Deutsche keine Lust auf Selbstverpflegung: All Inklusive macht ihn glücklich (31,8%). Wurde erst einmal ein gutes Hotel gefunden, kommt der deutsche Urlauber gern bis zu fünf Mal wieder (40,1%). In 17 Prozent der Fälle wird er sogar treuer Stammgast.

Was sind seine Macken?
56 Prozent klauen. Ein Bademantel, das Duschgel oder die geliebten Plüschpantoffeln- der deutsche Urlauber nimmt gern ein kleines Andenken aus dem Hotel mit. 35 % der Männer tragen im Urlaub die grässliche Sandalen-Socken Kombi. Mit diesem Schuhwerk begeben sie sich dann auf dem schnellsten Weg zum Pool, um ihr Territorium abzustecken: 47% der Deutschen reservieren ihre Liege regelmäßig mit dem Handtuch.

Und nach dem Urlaub?
Nach der Heimkehr teilt jeder Fünfte seine Erfahrungen auf einem Bewertungsportal wie holidaycheck.de. Die durchschnittliche Weiterempfehlungsrate von Hotels liegt bei 86 Prozent. Nur die Hälfte der Wiederkehrer loben das Preis-Leistungsverhältnis im Urlaub mit „sehr gut“ (48%). 74% der Urlauber sind mit der Katalogbeschreibung ihres Hotels zufrieden.

Geht’s noch?
Fremdschäm-Alarm! Bei Sandalen mit weißen Socken und der Liegenreservierung hört auch bei den Landesgenossen der Spaß auf: 35 Prozent finden das Outfit ihrer Mitreisenden, 28 Prozent den Reservierungswahn einfach nur peinlich. Übrigens: Beim Klatschen im Flugzeug scheiden sich die Geister. 41 Prozent der Urlauber applaudieren bei jeder Landung lautstark, während 31 Prozent diese Geste peinlich finden.

Weitere interessante Fakten und tolle Urlaubsgeschichten gibt es in der aktuellen „Focus Spezial“-Ausgabe zum Thema Urlaub.

Drei neue Reiseführer von Michelin: Grüne Führer „Vietnam“, „Frankreichs schönste Schlösser und Burgen“ und „Marokko“ erweitern die Auswahl

(Karlsruhe, 05. April 2012) Michelin erweitert das Reiseführerprogramm um drei neue Ausgaben: Mit den Bänden „Vietnam“, „Marokko“ sowie „Frankreichs schönste Schlösser und Burgen“ bringt der Michelin Travel Partner drei neue deutschsprachige Titel aus der Reihe der Grünen Reiseführer heraus. „Frankreichs schönste Schlösser und Burgen“ stellt auf 383 Seiten insgesamt 109 historische Residenzen in den verschiedenen Regionen unseres Nachbarlandes vor. Die übersichtliche Anordnung hilft dem Reisenden, interessante Schlösser und Burgen schnell und leicht zu finden. Zusätzlich informiert die Ausgabe über die örtliche Architektur, die künstlerische Ausstattung sowie über die Geschichte und Bewohner der Bauwerke. Eine illustrierte Einführung zu unterschiedlichen Baustilen und historischen Epochen sowie ein Glossar über die architektonischen Fachbegriffe und Grundrisse der 30 größten Schlossanlagen runden den Inhalt ab.

Die Ausgaben „Vietnam“ und „Marokko“ sind die ersten deutschsprachigen Titel aus der Reihe der Grünen Führer zu außereuropäischen Reisezielen und bieten praktische Reiseinformationen in kompakter Form. Neben bedeutenden Städten und Sehenswürdigkeiten gibt es Tipps zu ausgewählten Hotels und Restaurants sowie zu attraktiven Einkaufs-, Sport- und Ausflugszielen. Die Gliederung nach Landesteilen und Regionen erleichtert die Reisevorbereitung und die Orientierung vor Ort. Damit die Leser ihre Reise je nach persönlichem Budget optimal planen können, sind die Hotel- und Restaurantempfehlungen nach Preiskategorien gestaffelt. Stimmungsvolle Fotos vermitteln darüber hinaus einen exzellenten Eindruck von Landschaften, Sehenswürdigkeiten und Orten.

Die nach dem traditionsreichen grünen Einband benannten Führer zeichnen sich durch detaillierte Karten und Stadtpläne sowie sorgfältig recherchierte Tourenvorschläge aus. Ortskundige Autoren aus der jeweiligen Stadt oder Region vermitteln Lebensgefühl und bieten hohen Informationsgehalt. Die Gliederung nach Landesteilen und Regionen ermöglicht eine optimale Reisevorbereitung und erleichtert die Orientierung vor Ort. Dank des handlichen Formats beanspruchen die Bücher nur wenig Platz im Reise- und Ausflugsgepäck.

Der Ländertitel „Vietnam“ kostet 24,99 Euro (Österreich 25,70 Euro, Schweiz 33,80 Franken). Auch der Themenführer „Frankreichs schönste Schlösser und Burgen“ ist schon im gut sortierten Fachhandel erhältlich und kostet 17,99 Euro (Österreich 18,50 Euro, Schweiz 21,50 Franken). Der Reiseführer „Marokko“ wird ab 2. Mai verkauft und kostet 25,99 Euro (Österreich 26,80 Euro, Schweiz 33,80 Franken). Mit den Neuerscheinungen gibt es insgesamt 30 deutsche Ausgaben der Grünen Reiseführer von Michelin.

Angelika Gifford vom Amtsgericht Hannover zur Aufsichtsrätin der TUI AG bestellt

(Hannover, 03. April 2012) Das Amtsgericht Hannover hat Angelika Gifford (46) mit sofortiger Wirkung zum Mitglied des Aufsichtsrats der TUI AG bestellt. Sie folgt auf Roberto López Abad, der zuvor sein Aufsichtsratsmandat niedergelegt hatte. Roberto López Abad war in seiner Funktion als ehemaliger Generaldirektor der Banco CAM, die ihre Anteile an TUI zwischenzeitlich veräußert hat, Mitglied des TUI AG Aufsichtsrats. „Der Aufsichtsrat dankt Herrn López Abad für seine engagierte und konstruktive Mitwirkung in den vergangenen Jahren“, sagt Professor Dr. Klaus Mangold, Vorsitzender des Aufsichtsrats.

Angelika Gifford

Angelika Gifford

Angelika Gifford ist Senior Director der Microsoft Deutschland GmbH. Ihre berufliche Laufbahn begann sie bei der Deutsche Bank AG. Es folgten Stationen unter anderem bei der Sovran Bank in den USA, der CompuNet Computer AG sowie diverse Führungsfunktionen in strategisch wichtigen Geschäftsbereichen im In- und Ausland bei Microsoft. Als Mitglied der Geschäftsleitung baute sie zuletzt in Deutschland die Bereiche Öffentliche Auftraggeber, Gesundheitswesen und Bildung auf. Professor Mangold unterstreicht, dass Angelika Gifford in idealer Weise das Know-how des Aufsichtsrats der TUI AG im Bereich der Informationstechnologie sowie im Online-Geschäft ergänzt.

 

Deutsche Last Minute-Bucher reisen mehr, aber geben pro Buchung weniger aus

(München, 30. März 2012) Deutsche Last Minute-Reisende sind wohlhabende Smartbucher – das geht aus einer neuen repräsentativen Studie hervor von lastminute.de. Denn je höher das Einkommen, je eher wird Last Minute gebucht: 44 Prozent der Deutschen haben schon einmal Last Minute gebucht – unter jenen Deutschen mit einem Haushaltsnetto-Einkommen zwischen 2000 und 3000 Euro sind es mehr mit rund 47 Prozent – bei über 3000 Euro ist es sogar jeder Zweite mit 50 Prozent.

Da überrascht es nicht, dass Last Minute-Bucher mehr Reisen machen, als Nicht-Last-Minute-Bucher – und zwar 28 Prozent mehr. Aber: Sie geben im Schnitt weniger pro Buchung aus. Bei jenen, die schon mal Last Minute gebucht haben sind es im Schnitt 2193 Euro; 1888 Euro bei jenen, die noch nicht Last Minute gebucht haben. Bei 2,64 Buchungen, die Last Minute Bucher pro Jahr machen, sind das pro Buchung 831 Euro – bei 2,06 Buchungen, die Nicht-Last Minute Bucher pro Jahr machen, sind das 917 Euro pro Buchung. Wohlhabend und smart bei ihren Reiseausgaben also sind die deutschen Last Minute-Bucher – und noch dazu abenteuerlustig: 30 Prozent von ihnen wählen auch mal ein ungewöhnliches Reiseziel, das sie sonst nicht gebucht hätten.

“Last Minute-Reisende heute verdienen gut – haben also einen gewissen Anspruch. Sie sind zugleich aber auch Smartshopper und wissen, wie man mehr für weniger bekommt – sie reisen mehr, geben aber pro Buchung weniger aus. Genau für diese Nachfrage muss ein Last Minute-Spezialist das passende Angebot haben. Deshalb heißt das Motto bei lastminute.de: 5-Sterne Luxus zum 3-Sterne Preis. Sei es bei Urlaubsreisen, Städtereisen oder Hotels, die zu den gefragtesten Last Minute-Kategorien der Deutschen gehören”, erklärt Jörg Burtscheidt, Geschäftsführer von lastminute.de, wie er auf diesen Trend reagiert.

Im Auftrag von lastminute.de hat die GfK Ende Februar 2012 für diese repräsentative Umfrage über 1.100 Frauen und Männer ab 18 Jahren in Deutschland online befragt. Bei Fragen rund um Last Minute Reisebuchungen wurde immer nach privaten Reiseleistungen wie Flug, Hotel, Pauschalreise, Städtereise etc. gefragt. Mittelwerte von Buchungen sind auf Basis von mind. 1 Buchung gemacht – Kosten beinhalten Anreise und Unterkunft.

SPD will mehr Sicherheit auf Kreuzfahrtschiffen

(Berlin, 30. März 2012) Für mehr Sicherheit auf Kreuzfahrtschiffen setzt sich die SPD-Fraktion ein. In einem Antrag, der kürzlich erstmals im Bundestag beraten wurde, fordert die Fraktion die Bundesregierung deshalb unter anderem auf, die geltenden Sicherheitsbestimmungen ständig auf ihre Aktualität hin zu überprüfen und alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um den Schutz und die Sicherheit für Passagiere mit Behinderungen in Gefahrensituationen zu gewährleisten.

Weiter soll die Bundesregierung prüfen, ob die Informationen der Reisenden über sicherheitsrelevante Aspekte und den Ablauf von Evakuierungsmaßnahmen vor Reiseantritt und an Bord in Bezug auf Vollständigkeit, Verständlichkeit und Zeitpunkt weiter optimiert werden muss. Außerdem soll die Bundesregierung gemeinsam mit den Sozialpartnern Handlungsempfehlungen für die Reedereien zu formulieren, um einheitliche Standards bei der Personalauswahl für die maritimen Führungspositionen zu schaffen. Außerdem soll sie sich gegenüber den Schifffahrtsunternehmen dafür einsetzen, dass eine regelmäßige Überprüfung der Befähigung des Kapitäns eines Schiffes und seiner Stellvertreter erfolgt.

Die Abgeordneten fordern zudem die Regierung auf, gemeinsam mit den Vertretern der Reedereien zu prüfen, ob eine verpflichtende Anwendung von anerkannten Simulationsprogrammen zur Evakuierung möglich ist. Schließlich soll sie „endlich“ den bereits für 2011 angekündigten Entwurf des Arbeitsgesetzes vorlegen, um das internationale See-Arbeitsübereinkommen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Seeleuten noch in diesem Jahr ins deutsche Recht umzusetzen.

Nach der Havarie zweier Kreuzfahrtschiffe an der italienischen Küste und vor den Seychellen hat eine verstärkte Diskussion um mehr Sicherheit und Risikominimierung an Bord von Kreuzfahrtschiffen eingesetzt, schreiben die Abgeordneten zur Begründung. Der Kreuzfahrtmarkt gehörte weltweit zu den am stärksten wachsenden Segmenten der Tourismuswirtschaft. Die Branche entwickle sich überaus dynamisch und zeichne sich durch einen hohen Wettbewerbsdruck aus. Zunehmender Wettbewerb dürfe jedoch nicht zu Lasten von Sicherheit gehen, betonen die Abgeordneten.

Taxipreise im 128 Städte-Vergleich D, AT & CH: – Düsseldorf, Baden-Baden & Bielefeld teures Pflaster – Im Vergleich günstiger: München, Berlin & Hamburg

(Leipzig, 29. März 2012) Der Städtetourismus boomt – besonders in Deutschland. Allein 2011 verzeichneten die 120 größten deutschen Städte 54 Mio. Gäste. Das sind über 3 Mio. mehr als im gleichen Zeitraum 2010. Ein beliebtes städtisches Fortbewegungsmittel der Touristen, aber auch der Einheimischen und der Geschäftsreisenden, ist das Taxi. Das Online-Reiseportals www.ab-in-den-urlaub.de (2,3 Mio. Nutzer im Monat) nahm dies zum Anlass, einmal die Taxipreise in 128 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu vergleichen. Erfragt wurden folgende Parameter: der Grundpreis, Standard-Tarif je Kilometer und Kosten bei 20 Minuten Wartezeit (z.B. Stau). Basis der Erhebung bildeten Angaben der Taxiunternehmen und die lokalen oder regionalen Taxitarif-Verordnungen. Anhand einer Beispielrechnung wurden noch die Kosten für eine fünf Kilometerfahrt mit einer fünf-minütigen Stau-Unterbrechung erhoben.

Taxipreise im 128 Städte-Vergleich D, AT & CH

Studienzusammenfassung Taxipreise in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Betrachtet man die durchschnittlichen Kosten für die erfragten Parameter, so mussten die Studienmacher feststellen, dass Taxifahren in der Schweiz am teuersten ist. Die Eidgenossen und ihre Gäste zahlen in den untersuchten Städten durchschnittlich 5,04 € allein für das Einsteigen (Grundpreis) in das Taxi. In den getesteten österreichischen Städten sind es 3,70 €, sowie den betrachteten deutschen Kommunen durchschnittlich 2,65 €. Wenn das Taxi einmal rollt, werden zwischen Basel, Genf und Lugano durchschnittlich 2,74 € (Standarttarif) pro gefahrenen Kilometer fällig. Die deutschen Taxi-Kunden berappen 1,38 €, die Taxi-Gäste in Österreich müssen durchschnittlich nur 1,26 € pro Kilometer aus dem Geldbeutel holen. Im Stau sieht es ähnlich aus: 20 Minuten kosten bei den Eidgenossen stolze 8,77 €, in Österreich 8,49 € und in Deutschland durchschnittlich 7,71 €.

Taxipreise im 128 Städte-Vergleich D, AT & CH

Dass Taxi fahren aber auch in Deutschland – nicht nur in der Schweiz – teuer sein kann, belegt eine Beispielberechnung für 5 Kilometer Fahrstrecke mit einem 5 minütigen Halt (Ampeln oder Stau)*. So sind Passagiere in Düsseldorf schnell durchschnittlich 17 € los, wohlgemerkt ohne Gepäck und Trinkgeld. Selbst im ostwestfälischen Bielefeld sind es rund 16,12 €. Im eher kleinen Verden in der Nähe von Bremen berappt man 14,90 €. Auch vorne mit dabei im “Taxikunden schröpfen”: Innsbruck mit durchschnittlich 15,65 €. Am teuersten sind ebenso: Darmstadt (13,60 €), Freiburg/ Breisgau (13,8 €), Ludwigsburg (13,27 €), Essen (13,23 €) oder Stuttgart, (13,15 €). Auffällig: Selbst das sonst teure München landet im Städtevergleich mit rund 12,10 € im guten Mittelfeld. Damit ist die bayrische Metropole sogar günstiger als die “Kleinstädte” Verden oder Neunkirchen. Im Vergleich der deutschen Metropolen sind Berlin und Hamburg preislich noch besser aufgestellt. An der Spree kostet die Fahrt rund 11,68 €, an Elbe und Alster sind es gar nur 11,58 €. Jedoch sollte der Betrag nicht darüber hinwegtäuschen, dass z.B. eine Fahrt (One Way) von Berlin Wittenbergplatz, im Westen der Stadt, bis zum U-Bahnhof Schönhauser-Allee, im Osten der Stadt, leicht mit 20 € zu Buche schlagen kann. Auch wenn Hamburg oder Berlin günstig erscheinen, so ist eine Taxifahrt durch die Entfernungen doch recht kostspielig.

Taxipreise im 128 Städte-Vergleich D, AT & CH

Grundpreise: große Unterschiede zwischen den Städten
Schaut man sich die Daten im Detail an, so fällt auf, dass selbst das Heranwinken und Einsteigen in ein Taxi sehr teuer ist. Allein für diese Tätigkeit müssen Taxi-Kunden in Bielefeld 5,95 € berappen. Damit ist die beschauliche ostwestfälische Stadt die Teuerste im Vergleich. Es folgen Innsbruck (5,65 €), Düsseldorf (5,50 €), Bern (5,48 €) und Basel (5,39 €). Selbst im verschlafenden Verden sind es 5 €. Damit ist Verden teurer als Zürich (4,94 €), Berlin (3,20 €) Hamburg (2,80 €) oder gar Wien mit günstigen 2,55 €. Im Gesamtvergleich der 128 Städte zahlt man als Grundpreis durchschnittlich 2,78 €. Günstiger als der Studienschnitt kommen Kunden nicht nur in Wien weg – auch u.a. in Wiesbaden (2,45 €), Gera, Rostock, Solingen (alle 2,40 €), Konstanz, Leverkusen, Wolfsburg (alle 2,30 €) und Leipzig, Darmstadt (beide 2,10 €). Richtig günstig ist auch das nordhessische Kassel. 1,50 € zahlen die Fahrgäste durchschnittlich als Grundpreis.

Taxipreise

Tick-Tack, die Uhr läuft auch im Stau
Auch wenn das Taxi mit dem Kunden im Verkehr stecken bleibt, läuft das Taxameter weiter. So ist staubedingtes Warten für den Kunden in Eile nicht nur nervig, sondern auch teuer. Besonders bitter ist das Warten für die Gäste in Moers. 20 Minuten Wartezeit schlagen in der niederrheinischen Tiefebene mit durchschnittlich 13,06 € zu Buche. Auch im Bergischen Land, in Solingen, ist das Warten teuer. 10,44 € kostet es hier. Obwohl die Taxis nur sehr selten Maybachs und Rolls Royce sind, kostet das Verweilen in der “motorisierten Kalesche” in Baden-Baden, Düsseldorf oder Innsbruck im Mittel happige 10 €. Ebenfalls im teuren Bereich: Basel (9,68 €), Wuppertal (9,58 €), Zürich (9,54 €), Bern (9,40 €), Siegen (9,00 €), Bielefeld (8,67 €), Ludwigsburg (8,67 €), Wien (8,60 €) oder Minden (8,53 €). Im staugeplagten Berlin sind es durchschnittliche 8,33 €. Weniger Angst vor einem Stau brauchen die Fahrgäste in Mainz, Halle/ Saale, Münster, Pforzheim, Regensburg, Rostock, Hildesheim, Jena, Dortmund, Frankfurt/ Oder, Göttingen oder Magdeburg zu haben. Ein 20-minütiger Halt kostet in den Städten durchschnittlich zwischen 6 und 6,83 €. Am günstigsten kommen Passagiere in einzelnen ostdeutschen Kommunen weg: In Cottbus, Leipzig, Neubrandenburg und Suhl verlangen die Taxifahrer durchschnittlich 5 €. Der Studienschnitt beläuft sich hier auf 7,78 €.

Taxipreise

Fahrpreise (Standarttarif) am Tag: Zürich und Bern teures Pflaster
Dass Laufen nicht nur gesünder ist, sondern auch Geldbeutel schonender sein kann, belegen die durchschnittlichen Fahrtkosten (Standardtarif) in Basel und Zürich. Im Mittel zahlt man 3,15 € in der Industriestadt an Rhein und in der größten Schweizer Stadt je gefahrenen Kilometer. In der Schweizer Bundeshauptstadt Bern sind es umgerechnet 3,09 €. Nur 0,50 € “günstiger” ist Genf mit 2,65 € pro Kilometer. Im “Russen-Einkaufs-Mekka” Baden-Baden, in Offenburg, Darmstadt und rund um die Kö in Düsseldorf sind es immerhin noch 1,80 €. Ebenfalls teuer: Ludwigsburg (1,70 €), Lugano (1,66 €), Essen (1,65 €), Heilbronn, Esslingen, Stuttgart, Salzburg, Mülheim/Ruhr, Saarbrücken, Verden, Hildesheim oder Hanau (alle 1,60 €). Das preisliche Mittelfeld reicht von Neuss, Aachen, Bottrop (1,55 €), über u.a. Kassel, Karlsruhe, Koblenz, Magdeburg, Fulda, Ludwigshafen, Remscheid, Ingolstadt, Innsbruck, Bamberg, Oberhausen (alle 1,50 €), Dresden, Göttingen, Duisburg, Flensburg, Passau (je 1,40 €), Frankfurt/ Main, Erlangen, Nürnberg (je 1,35 €) oder Bremen (1,30 €). Im “grünen Bereich” liegen Berlin (1,28 €), Leipzig, Würzburg (beide 1,25 €), Linz (1,20 €), Graz (1,05 €) und Wien (0,96 €), Konstanz, Suhl, Reutlingen (je 0,80 €). Preiswert sind auch Siegen, Schwäbisch-Hall, Trier und Balingen mit je 0,75 € pro Kilometer. “Spottbillig” fährt man in Gießen: Durchschnittlich sind hier nur 0,50 € pro Kilometer bei einer Tagesfahrt zu zahlen.

Taxipreise

Fünf Kilometer mit kurzem Halt im Stau kosten in Basel, Bern, Düsseldorf oder Bielefeld richtig viel Kohle
Betrachtet man die gefahrenen Kilometer und einen Stau (fünf Kilometer mit fünf Minuten Stau) in einer Beispielrechnung, so finden sich neben vier Schweizer Städten auch fünf deutsche Kommunen unter den Top 10 der teuersten Taxistädte. So fallen u.a. Basel 23,57 € und Bern 23,28 € als teuerste Städte auf. Dicht gefolgt von Düsseldorf (17 €), Bielefeld (16,12 €), Offenburg (15,17 €), Verden (14,90 €) und Baden-Baden (14,30 €). Innsbruck (15,65 €) führt mit großem Abstand die österreichischen Städte als teuerste Kommune an. Auffällig: Berlin (11,68 €) ist mit seiner großen Fläche immer noch günstiger als München (12,10 €). Nur Hamburg stielt der Hauptstadt mit durchschnittlich 11,58 € die Show. Die Hansestadt ist damit sogar billiger als das kleine Traunstein (13,15 €) oder Fulda (12,00 €).

Taxipreise

Richtig günstig fährt man in Suhl (7,25 €), Gießen (7,51 €). Schwäbisch-Hall (7,63 €) oder Balingen (8,08 €). Selbst in der ehemaligen Kaiserstadt Wien sind Taxipassagiere billig unterwegs. Rund 9,50 € werden hier fällig. Nicht verstecken braucht sich Leipzig. Für die sächsische Messestadt wurden 9,60 € berechnet.

Aber Achtung: In vielen Städten gelten für die ersten Meter oder gar Kilometer unterschiedlich hohe Preise (Aus Gründen der Vergleichbarkeit jedoch nicht ausgewertet). Ausnahmen bilden: Zürich, Bern, Aschaffenburg, Darmstadt, Düsseldorf, Flensburg, Frankfurt/ Oder, Hanau, Hildesheim, Kempten, Lübeck, Ludwigsburg, Neunkirchen/ Saar, Passau, Pirmasens, Regensburg, Saarbrücken und Verden.

Die Taxipreisstudie beruht auf Tarifangaben in Internet, Auskünften der Städte, Landkreise und deren Gebührenverordnungen sowie Angaben von Taxiunternehmen.

TripAdvisor ruft zum weltweiten Kreativ-Wettbewerb auf

Siegern der „Creative Ad Challenge 2012“ winken Mediabudgets in Höhe von 1,5 Millionen US-Dollar / Deutscher Juror: Claus Fesel, Präsidiumsmitglied des Kommunikationsverbandes e.V.

(München, 29. März 2012) TripAdvisor lädt Unternehmen aus der Reisebranche und Werbeagenturen zum Kreativ-Wettbewerb „Creative Ad Challenge 2012“ ein. Bis zum 31. Mai 2012 können Interessierte Vorschläge unter creative-challenge@tripadvisor.com einreichen. Die Siegerkampagnen werden auf der TripAdvisor-Seite laufen und von Millionen von Reisenden zu sehen sein. Das Mediabudget der Ausschreibung beläuft sich auf 1,5 Millionen US-Dollar – dem deutschen Gewinner winkt ein CPM Anzeigenäquivalenzwert von 150.000 US-Dollar. Bewertet werden die eingereichten Arbeiten von einer internationalen Experten-Jury – für Deutschland übernimmt Claus Fesel, Präsidiumsmitglied des Kommunikationsverbandes e.V., den externen Juroren-Posten.

Der TripAdvisor-Wettbewerb „Creative Ad Challenge 2012“ ermöglicht den Teilnehmern, ihre Kreativität und Kompetenz im Bereich Display-Advertising unter Beweis zu stellen. Gleichzeitig erhalten sie die Chance, Reisende weltweit bei der Planung des nächsten Urlaubs mit ihrer Idee zu inspirieren. Die Kombination aus eigenem Einfallsreichtum und den TripAdvisor Targeting-Optionen erlaubt Werbern die Kommunikation mit einer optimal zugeschnittenen Zielgruppe und maximiert so die Markenwirkung.

Im Jahr 2010 überzeugte die Jury die Idee der Fluggesellschaft British Airways, die mit einem interaktiven Spiel im Stil des bekannten Show-Formats „Der Preis ist heiß“ an den Start ging. Über die Laufzeit hinweg wurden mehr als 12,5 Millionen Ad-Impressions erzielt und die Interaktionsrate bei allen drei geschalteten Bannern war höher als 1,65 Prozent. Zusätzlich verhalf die Aktion British Airways zu erfassten Buchungen im Wert von über 1,5 Millionen Britischen Pfund.

Martin Verdon-Roe, VP Display Sales EMEAA bei TripAdvisor sagt: „Im Zuge der ‚Creative Ad Challenge 2012‘ können die Teilnehmer eine mitreißende Idee entwickeln, die eine Geschichte erzählt und zeigt, wofür ihre Marke wirklich steht, anstatt sich – wie sonst online üblich – auf den traditionellen ROI-Kampagnenansatz zu fokussieren. Aufbauend auf dem Erfolg des letzten Wettbewerbs, ist dieses Jahr noch mehr im Topf und es gibt zahlreiche Möglichkeiten marktspezifische Werbeauftritte zu gewinnen.“

Alle Ideen müssen neu entworfen sein, laufende oder existierende Kampagnen werden nicht akzeptiert. Bewertet werden die eingereichten Ergebnisse von einer Jury aus TripAdvisor-Marketingexperten und externen Fachleuten. Der Gesamtpreis im Anzeigenäquivalenzwert von 1,5 Millionen US-Dollar wurde aufgeteilt, damit mehrere Gewinner pro Markt oder zwei größere pan-regionale Sieger-Teams ausgewählt werden können. Im Detail sieht die Aufteilung des CPM Anzeigenäquivalenzwerts wie folgt aus:

Egencia kündigt eine Vereinbarung zum Kauf des führenden skandinavischen Geschäftsreiseanbieters VIA Travel an

(London, 27. März 2012) Egencia, ein Unternehmen der Expedia-Gruppe , kündigte heute den Abschluss einer gültigen Vereinbarung zur Akquisition von VIA Travel, dem grössten Geschäftsreiseanbieters Skandinaviens an. Das aus dem Zusammenschluss hervorgehende Unternehmen wird zum weltweit branchenführenden Anbieter von Geschäftsreiselösungen.

“Wir freuen uns sehr, unsere Kräfte mit denen von VIA Travel, dem führenden Geschäftsreiseanbieter Skandinaviens, vereinen zu können. VIA’s ausgeprägtes Engagement im Servicebereich steht voll und ganz im Einklang mit der Kundenstrategie von Egencia”, so Rob Greyber, Präsident von Egencia. “Die Kunden von VIA Travel und Egencia werden von einem soliden Geschäftsreisemanagementangebot profitieren können, das auf unserer tiefgreifenden globalen und lokalen Marktkenntnis sowie auf unseren branchenführenden Technologien aufbaut.”

“Unsere Kunden sind unsere wichtigste Priorität. Gemeinsam mit VIA Travel werden wir unseren Kunden ein reiches Geschäftsreiseangebot bieten und unsere kollektiven Innovationsanstrengungen beschleunigen können,” so Christophe Peymirat, SVP EMEA & APAC bei Egencia.

“Der Zusammenschluss mit einem der weltweit führenden Geschäftsreiseanbieter stellt für VIA Travel einen wichtigen Schritt dar. Die weltweite Grössenordnung Egencias, das technologische Know-how dieses Unternehmens sowie unsere ideal aufeinander abgestimmte globale Präsenz tragen dazu bei, dass der Zusammenschluss unserer Unternehmen für Kunden und Arbeitnehmer enorme Vorteile bringt,” so Espen Asheim, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführender Direktor der VIA Travel Gruppe.

Die im Jahr 1997 gegründete VIA Travel Gruppe ist der grösste Geschäftsreiseanbieter Skandinaviens. Zusätzlich zu seinem Kerngeschäft, den Geschäftsreisen, bietet das Unternehmen Serviceleistungen wie Meetings & Incentives, Privatreisen, See- und Fährtransport und vieles mehr.

“Die Geschäftsreisen stellen einen immer grösser werdenden Anteil an der globalen Geschäftstätigkeit von Expedia, Inc. dar,” so Dara Khosrowshahi, Vorstandsvorsitzender und geschäftsführender Direktor von Expedia, Inc., dem Mutterkonzern von Egencia. “Gemeinsam werden VIA Travel und Egencia ihren Firmenkunden ein breites globales Angebot bieten können. Wir sind sehr glücklich darüber, VIA Travel in der Expedia, Inc. Familie willkommen heissen zu dürfen und freuen uns darauf, gemeinsam im internationalen Geschäftsreisesektor Innovationen fördern und hervorragende Serviceleistungen bieten zu können.”

Die finanziellen Bedingungen der Vereinbarung wurden nicht bekanntgegeben. Der endgültige Abschluss der Transaktion unterliegt der Zustimmung der zuständigen Wettbewerbsbehörden.

Expedia.de verrät die Lieblings-Strandlektüren der Deutschen

(München, 23. März 2012) Die Reisesaison 2012 ist eröffnet und auch in diesem Jahr zieht es wieder viele deutsche Urlauber an die Strände dieser Welt. Laut einer aktuellen Studie der GfK im Auftrag von Expedia.de lesen 55 Prozent der Deutschen im Strandurlaub. Daher schenkt Expedia.de zum Launch der „Expedia Pauschalreisen” App für iPads, jedem Urlaubsreifen, der seine Reise über die Applikation bucht, ab sofort einen Gutschein von iTunes im Wert von 30 Euro. „Mobile Endgeräte gehören mittlerweile genauso zur Reiseausstattung, wie eine gute Lektüre. Mit dem iTunes Gutschein könn en unsere Kunden ihre digitale Urlaubs-Bibliothek aufstocken“, so Andreas Nau, Geschäftsführer von Expedia.de. Wer was am liebsten am Strand liest, haben Expedia.de und die GfK aufgedeckt.

Bild-Zeitung oder Glamour-Magazin?
Auch am Strand bestätigt sich das Klischee: Der Mann liest am Frühstückstisch seine Zeitung, während die Frau in einem Magazin blättert. Tatsächlich verzichten fast 40 Prozent der Frauen nicht auf die seichte Lektüre am Strand, während nur 26 Prozent der Männer sich am Strand für eine Zeitschrift begeistern kann. Die Männer hingegen, bevorzugen es eine Zeitung zu lesen (30 Prozent im Vergleich zu 15 Prozent bei den Frauen). Und wer hätte es gedacht, die Frauen lieben es besonders im Urlaub heiter und romantisch. Komödien (26 Prozent) und romantische Geschichten (17 Prozent) sind bei den Frauen die absoluten Favoriten unter den Genres. 17 Prozent der deutschen Männer geben hingegen an, sogar gar nicht am Stand zu lesen. Bei den für das Sonnenanbeten bekannten Frauen sind das nur zehn Prozent.

Ostdeutsche Romantik gegen Westdeutschen Krimi
Ostdeutsche und Westdeutsche lesen gleichermaßen gerne am Strand. Der Gegenstand der Lektüre ist aber häufig nicht derselbe. Während die westdeutschen Strandurlauber häufiger zu einem Krimi (15 Prozent) oder Thriller (sieben Prozent) greifen, kann man die Ostdeutschen eher mit einem romantischen Roman begeistern (zehn Prozent). Tendenziell greifen Reisende aus dem Osten Deutschlands allerdings sowieso viel lieber zur Zeitung oder einem Magazin (32 Prozent gegen 26 Prozent im Westen).

Zeig mir deine Strandlektüre und ich sag dir, wie alt du bist
Die Studie von Expedia.de zeigt, dass sich das Leseverhalten auch im Alter ändert: 30 bis 49 Jährige greifen am Strand häufiger zu historischen oder biographischen Sachbüchern, während sich die jüngere Generation tendenziell mehr für Science Fiction oder Fantasy Romane interessieren. 67 Prozent der Leser dieses Genres sind zwischen 14 und 39 Jahren alt. Weiterhin ist auffällig, dass knapp 60 Prozent der Zeitungsleser zwischen 40 und 69 Jahren alt sind. Am wenigsten Interesse am Lesen im Allgemeinen zeigen 14 bis 39 Jährige: Von ihnen geben 63 Prozent an, am Strand nicht zu lesen. Im Gegensatz dazu machen über 50 Prozent der über 60 Jährigen gar keinen Strandurlaub.

Quelle: Umfrage von der GfK im Auftrag von Expedia.de durchgeführt zwischen dem 9.3. und 16.3.2012 unter 1.101 Männern und Frauen ab 14 Jahren in Deutschland.

Aigner betont Rolle des Landtourismus gerade für kleinere Bauernhöfe

(Berlin, 22. März 2012) Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) hat die Bedeutung des ländlichen Tourismus für die Landwirtschaft hervorgehoben. Im Ausschuss für Tourismus des Deutschen Bundestages sagte die Ministerin, gerade für kleinere Bauernhöfe seien Ferienangebote ein wichtiges wirtschaftliches Standbein. Aber auch im Hinblick auf Ernährung biete der Landtourismus große Möglichkeiten etwa bei der Bildung von Kindern und Jugendlichen. Diese hätten anders als „ältere Generationen, die noch mit Mangel umgehen mussten“, oftmals keinen Bezug mehr zur Herstellung der Lebensmittel. Beim Urlaub auf dem Bauernhof werde dieser Bezug deutlich.

Die Unions-Fraktion pflichtete Aigner bei. Heute glaubten viele junge Leute, dass die Lebensmittel aus dem Supermarkt kommen. Der Landtourismus könne für eine andere Sicht der Dinge sorgen. Der Ausschussvorsitzende Klaus Brähmig erläuterte, der Landtourismus sei ein wachsender Markt, der Landwirten und den Bewohnern in ländlichen Gebieten zusätzliche Einnahmemöglichkeiten biete und jungen Menschen eine Zukunft in der eigenen Heimat ermögliche.

Die SPD-Fraktion mahnte einen Strategieplan für den Landtourismus an. Die von der Bundesregierung betonte Wertschätzung des ländlichen Tourismus müsse sich auch in entsprechenden Förderprogrammen niederschlagen. Die Fraktion Die Linke wies in diesem Zusammenhang auf Forderungen nach einem eigenen Bundesministerium für Tourismus hin, in dem die bislang auf viele Ressorts verteilten tourismuspolitischen Aufgaben gebündelt werden könnten. Bundesministerin Aigner wies dies zurück. Tourismus sei ein Querschnittsthema, bei dem „einer den Hut aufhaben muss“. In der Bundesregierung sei dies das Wirtschaftsministerium. „Das funktioniert ganz gut“, sagte die CSU-Bundestagsabgeordnete.

Auf die Frage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, welche Haltung das Bundesverbraucherschutzministerium beim Thema Schlichtung Flugverkehr einnehme, sagte die Ministerin, ihr gehe es darum, dass Verbraucher sich unabhängig von ihrem Anliegen an eine Schlichtungsstelle wenden könnten. Nach Ansätzen gegen Fachkräftemangel, der etwa auch in gastronomischen Einrichtungen in ländlichen Reisedestinationen ein Problem sei, erkundigte sich die FDP-Fraktion. Aigner verwies darauf, dass es darum gehe, zunächst das Arbeitskräftepotenzial im eigenen Land zu heben, etwa durch entsprechende Qualifizierungen von Arbeitslosen.